UN Award „Momentum for Change“ für eine zukunftsfähige Ernährung an Schulen

Die Projekte „Aktion Pflanzen-Power“ und KEEKS wurden Ende September 2018 von den Vereinten Nationen mit dem Klimapreis „Momentum for Change“ ausgezeichnet. Ein erneuter Impuls, der zeigt, dass die Ernährung der Zukunft pflanzlich ist.

Berlin, 18. Oktober 2018
Als „Leuchtturm-Aktivitäten“ bezeichnet das Sekretariat der UN-Klimaschutzkonferenz die Gewinner-Projekte „Aktion Pflanzen-Power“ und KEEKS, die Ende September 2018 von den Vereinten Nationen mit dem Klimapreis „Momentum for Change“ ausgezeichnet wurden. Insgesamt gab es rund 560 Bewerbungen aus aller Welt.

Aktion Pflanzen-Power für Ernährungsbildung an Schulen
Je früher gesunde Ernährungs- und Verhaltensweisen erlernt werden, umso höher ist die Chance, dass sie auch nachhaltig beibehalten und umgesetzt werden. Daher starteten ProVeg Deutschland und die Krankenkasse BKK ProVita vor zweieinhalb Jahren die „Aktion Pflanzen-Power“. Im Rahmen der Gesundheitsförderung finden Aktionstage an Schulen statt, um junge Menschen für pflanzliche Ernährung zu begeistern. Mit Vorträgen und Informationsmaterialien werden Hintergründe erklärt, mit bunten Kochworkshops Freude und Spaß an vollwertiger Ernährung vermittelt. Bisher hat die Aktion an 38 Schulen in ganz Deutschland 23.000 Schülerinnen und Schüler erreicht; die nächsten Projekttage sind bereits terminiert.

KEEKS für den Klimaschutz
KEEKS (Klima- und energieeffiziente Küche in Schulen), initiiert und geleitet vom IZT, ist ein Verbundprojekt, welches vom BMU im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Alle Verbundpartner*, zu denen auch ProVeg Deutschland gehört, verbindet das gemeinsame Interesse am Klimaschutz. Neben Tipps im Umgang mit Küchentechnik und Abfallmanagement zeigt KEEKS, dass eine klimafreundliche Schulverpflegung mit vielen pflanzlichen Gerichten lecker und gesund ist. KEEKS bietet Cateringunternehmen und Küchenpersonal bundesweit kostenlose Schulungen zum Thema vollwertige und klimafreundliche Gemeinschaftsverpflegung an.

Caterer-Trainings mit ProVeg Food Services
Ebenso in die Auszeichnung eingeflossen sind die Aktivitäten von ProVeg im Bereich Gemeinschaftsverpflegung. So hat ProVeg beispielsweise bei der Planung und Umsetzung der Aktionswoche „Hin & Veg“ des Cateringunternehmens Sodexo unterstützt, welche an 600 Schulen stattfand – mit vollem Erfolg, denn ein Teil der Aktionsgerichte sind nun im regulären Speiseplan zu finden. Seit diesem Jahr verbreitet ProVeg UK mit dem „School Plates“-Programm die pflanzliche Lebensweise auch an britischen Schulen.

Pflanzenpower für den Klimaschutz und unseren Planeten
All diese Aktivitäten untermauern die Wichtigkeit des Themas Ernährung auf der Klimaschutz-Agenda. Offizieller Preisträger ist die Interessenvertretung ProVeg International, der es gelungen ist, diese verschiedenen Initiativen zu bündeln. Im Zusammenspiel werden Kinder und Jugendliche für die Themen Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert und zeitgleich eine verbesserte Verfügbarkeit pflanzlicher Lebensmittel in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung und an Schulen sichergestellt.

Sebastian Joy, Gründer und Geschäftsführer von ProVeg International, zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: “Dieser Award ist ein wichtiger Meilenstein in Hinblick auf unsere Mission, den globalen Konsum tierischer Produkte bis 2040 um 50% zu reduzieren und zeigt, dass unsere Arbeit den richtigen Ansatz dafür bietet. Wir danken allen unseren Partnern für die tolle Zusammenarbeit.”

Im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2018 (COP 24) werden insgesamt 15 verschiedene Initiativen mit ihren Leuchtturmprojekten ausgezeichnet und geehrt. Die COP 24 findet zwischen dem 2. und 14. Dezember 2018 in Kattowitz (Polen) statt.

*Verbundprojekt KEEKS: Neben dem IZT sind die Partner Faktor 10 – Institut für nachhaltiges Wirtschaften gGmbH (Friedberg), Institut für Energie- und Umweltforschung, (Heidelberg), Netzwerk e.V. – Soziale Dienste und Ökologische Bildung (Köln) und Wuppertal Institut für Klima, Energie, Umwelt (Wuppertal) und ProVeg Deutschland e.V. (Berlin) am Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit stellt Fördermittel im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative zur Verfügung.

Über die BKK ProVita
Die BKK ProVita ist die Krankenkasse für ganzheitliche Gesundheit und Nachhaltigkeit. Sie bietet ihren Versicherten beste Leistungen bei natürlichen Heilmethoden, fördert die gesunde pflanzliche Ernährung, klärt über Achtsamkeit auf und setzt sich für Umweltschutz ein. Die BKK ProVita ist eine bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse mit Sitz in München. Mit rund 120.000 Versicherten zählt sie zu den 50 größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Im Jahr 2017 wurde die BKK ProVita 155 Jahre alt.

https://www.bkk-provita.de/

Über das IZT (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung)
Das gemeinnützige IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung steht für wissenschaftlich fundierte Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforschung. Das Institut ist seit 2013 Konsortialmitglied des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Am IZT arbeiten 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in interdisziplinär zusammengesetzten Projektteams. Zu den Auftraggebern des IZT zählen u. a. die EU-Kommission, der Deutsche Bundestag, Bundes- und Länderministerien, weitere Bundesinstitutionen, sowie Wirtschafts- und Umweltverbände, Stiftungen und Unternehmen. Das Institut wurde 1981 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
www.izt.de

Über ProVeg
ProVeg (ehemals Vegetarierbund Deutschland) ist die weltweit erste international tätige Ernährungsorganisation, die sich für die pflanzliche Lebensweise einsetzt. ProVeg verfolgt das Ziel, den weltweiten Tierkonsum bis 2040 um 50 Prozent zu verringern. ProVeg richtet sich an alle, die an einer pflanzlichen Lebensweise interessiert sind. Mit internationalen Kampagnen und Projekten sowie nützlichen Tipps unterstützt ProVeg bei der Umsetzung einer genussvollen pflanzlichen Ernährung. ProVeg arbeitet mit wichtigen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Animal Charity Evaluators bewertet ProVeg als eine der drei effektivsten und förderungswürdigsten Organisationen gegen Tierleid in Europa.

Der VEBU wird zu ProVeg. Weitere Informationen zur Umstellung finden Sie hier: https://vebu.de/proveg-faq

Pressekontakt
ProVeg Deutschland e.V. (ehem. VEBU – Vegetarierbund Deutschland e.V.)
Genthiner Straße 48
10785 Berlin
Telefon +49 30 29 02 82 53-0/-19
presse@proveg.com
www.proveg.com/de




63. Internationaler DWV-Kongress | Tagung Ökologischer Weinbau am 6. November 2018

PRESSEMITTEILUNG

Pressemitteilung vom 26. September 2018

Vom 4. bis 6. November veranstaltet der Deutsche Weinbauverband e.V. (DWV) zeitgleich zur Technikmesse INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2018 in Stuttgart den 63. Internationalen DWV-Kongress. Der Kongress steht im Zei­chen von „Weinbau 4.0“, also den Chancen und Risiken der Digitalisierung, be­fasst sich aber auch mit den Folgen des Klimawandels.

Beide Themenkomplexe nehmen auch Einfluss auf den ökologischen Weinbau, der in Deutschland eine immer größere Rolle spielt. In Rheinland-Pfalz werden mittlerweile (Stand 2017) mehr als zehn Prozent der Weinbauflächen nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus bewirtschaftet. Auch auf internationaler Ebene kommt dem Ökoweinbau eine wichtige Rolle zu. In den drei größten Weinbaunationen Europas (Spanien, Frankreich und Italien) werden derzeit mehr als 300.000 Hektar ökologisch bewirtschaftet.

Der DWV richtet die Tagung „Ökologischer Weinbau“ zusammen mit dem Bun­desverband ökologischer Weinbau ECOVIN aus. Schwerpunktmäßig beleuchtet die Tagung Themen wie Biodiversität, Klimaschutz, Pflanzenschutz und Markt.

Weitere Informationen zum Kongress und den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter www.dwv-kongress.de oder unserer Kongress-App www.lineupr.com/dwv/kongress. Buchen Sie noch bis zum 30. September Ihr Kongressticket zum Frühbuchervorteil von 80,00 €, ab dem 1. Oktober kostet das Ticket 95,00 €. Das Kongressticket berechtigt auch zum ganztägigen Eintritt in die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA.

Programmübersicht

14:00 Uhr Begrüßung
Ralph Dejas, ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau e.V.
Prof. Dr. Randolf Kauer, Hochschule Geisenheim University

14:05 Uhr Keynote
Jan Plagge, Präsident IFOAM-EU und Bioland

14:30 Uhr Wildbienen im Weinberg – Vorkommen, Förderungsmöglichkeiten und der Nutzen von Bioweinbau und Blühflächen
Deniz Uzman, Hochschule Geisenheim University

14:50 Uhr Partnership für Biodiversity
Dr. Kerstin Fröhle, Bodenseestiftung

15:10 Uhr PIWIs 2.0 – Die nächste Rebsortengeneration aus der Resistenzzüchtung
Prof. Dr. Reinhard Töpfer und Dr. Oliver Trapp, Julius Kühn-Institut, Geilweilerhof, Siebeldingen

15:30 Uhr Pause

16:00 Uhr Situation und Möglichkeiten zur Kupferreduzierung in Norditalien
Luisa Mattedi, Fondazione Edmund Mach di San Michele all’Adige

16:20 Uhr Ausgekupfert? – Ergebnisse zur Kupferminimierung aus dem EU-Projekt CO-FREE
Dr. Annegret Schmitt, Julius Kühn-Institut Darmstadt, Institut für biologischen Pflanzenschutz

16:40 Uhr Einsatz von Pflanzenkohle in der Kompostherstellung und im Weinbau: Ergebnisse erster Feldversuche und Effekte auf das Bodenleben
Prof. Dr. Claudia Kammann, Hochschule Geisenheim University

17:00 Uhr Podiumsdiskussion: Chancen und Herausforderungen am Markt mit Biowein

Moderation: Dr. Hermann Pilz, Meininger Verlag

Gesprächspartner.
· Steffen Christmann, Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter
· Bernd Kreis, Weinhandlung Kreis Stuttgart
· Peter Riegel, Riegel Bioweine
· Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Hochschule Geisenheim University
· Tobias Zimmer, Weingut Hirschhof

18:15 Uhr Ende der Tagung
Die Meldung finden Sie auch auf unserer Homepage. Wir freuen uns über eine Veröffentlichung.

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
Tel.: 0 61 33 16 40
Fax: 0 61 33 16 09
info@ecovin.de




And the Winner are… GreenAdapt – Gesellschaft für Klimaanpassung, Handwerk mit Verantwortung und Publikumsliebling NOMOO

[PRESSEMELDUNG]

Rondeshagen/Berlin, 22. September 2018
Am vergangenen Wochenende wurde zum zweiten mal der Grüne Helden Förderpreises verliehen.

Vergeben wurde der Jurypreis in der Kategorie „Profit“ an GreenAdapt – Gesellschaft für Klimaanpassung mbh
Der Jurypreis in der Kategorie Non-Profit ging an Handwerk mit Verantwortung.
Publikumsliebling und damit Gewinner des „Publikumspreises“ ist NOMOO.

Die öffentliche Preisverleihung des diesjährigen Grüne Helden Förderpreises fand im festlichen Rahmen am 22. September auf der großen Bühne der FairGoods/Veggienale in der Hamburger Sporthalle statt.

Partner
Partner des Förderpreises 2018 sind EcoCrowd/Deutsche Umweltstiftung, FairGoods/Veggienale, Triodos Bank, Unternehmensgrün, Hakopaxan, Grüne Helden, Schrot und Korn, BioHost, mein.woody, EcoPressBlog, cloudsters, Fibur, GreenCalling, Ulenspiegel Druck, global Magazin, grünvoll.de, greenup

Grüne Helden Förderpreis
Der Grüne Helden Förderpreis unterstützt junge öko-soziale Unternehmungen und Herzblutprojekte sowohl in ihrer Startphase und auch darüber hinaus mit attraktivem Consultingpaketen in Sachen PR, Marketing, Finanzierung sowie guten Netzwerkkontakten.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Förderpreis geben. Das Formular für die Bewerbung in 2019 wird in den kommenden Tagen auf der Internetseite www.grueneheldenaward.de wieder freigeschaltet.

Pressekontakt:
Grüne Helden
Andreas Sauer – Gründer
Auf dem Sandberg 7
23919 Rondeshagen
Mobil:+49 (0) 172 9760880
Telefon: +49 (0)4544 890746
E-Mail: presse@gruenehelden.de

ECOVENTA GmbH – Agentur für ökologische Veranstaltungen
Daniel Sechert, Gründer und Geschäftsführer
Heinrich-Roller-Str. 13
10405 Berlin
Telefon: +49 (0)30 555775 201
Mobil:+49 (0) 151 5733 864 0
E-Mail: presse@ecoventa.de




Jetzt schnell noch ein Ticket für das HeldenCAMP am 23.09. auf der FairGoods und Veggienale sichern.

:: HeldenCAMP 2018 – wissen beschaffen – wissen mit anderen teilen ist das Motto des nächsten HeldenCAMPS auf der Fair Goods in Hamburg::
Am Sonntag, 23. September bekommst Du aus erster Hand Fachwissen zu extra fairen Konditionen auf unserem HeldenCAMP.

Wir haben die Bewerber des Grüne Helden Award 2018 gefragt: Über welche Themen wollt ihr etwas wissen? Klare Spitzenreiter auf der Liste: Crowdfunding und Kommunikation. Also: um 11.00 Uhr geht es los; gegen 16.30 Uhr sollte ihr mit so viel Input gefüttert sein, dass ihr nur noch nach Hause wollt .

PROGRAMM
– Michael von EcoCrowd führt mit euch im Rahmen eines Workshops eine komplette (fiktive) Crowdfunding Kampagne durch.

– Andreas, Steffen und Christine von den Grünen Helden zeigen euch, ebenfalls mit einem praktischen Workshop, wie man eine Zielgruppenanalyse für seine Produkte erstellt.

– Für das Netzwerken haben wir am Samstag eine After-Show-Party im Anschluss an die Preisverleihung des 2. Grüne Helden Förderpreises organisiert.

PREIS
Für Aussteller*innen und Award-Bewerber*innen 39,50 Euro
Für weitere Teilnehmer*innen 79,00 Euro

EXKLUSIVITÄT
Mit dem Ticket hast Du freien Eintritt an den beiden Messetagen sowie einen freien Zugang zur After-Show-Party am Samstag den 22. September.

Gleich anmelden bei Eventbrite; wenn voll, dann voll! Die Anmeldung wird mit Eingang der Teilnahmegebühr wirksam. EVENTBRITE

Das HeldenCAMP ist ein Förderformat des neuen „GrüneHeldenForums“. Es dient der Wissensbeschaffung und dem teilen von Wissen. Mit Schwerpunktthemen, die Ihr uns vorgeschlagen habet und mit vielen Tipps von „alten Hasen“ helfen wir Dir Deine Herzblut-Unternehmung erfolgreicher zu gestalten. www.grueneheldenaward.de




Syrien-Krise – Millionen Menschen in Idlib droht eine humanitäre Katastrophe

[Presse-Info]

Oxfam fordert internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit auf, um Gewalt zu verhindern

Berlin, 7. September 2018. Zwei internationale Treffen auf höchster politischer Ebene, die heute stattfinden, könnten die letzte Hoffnung für mehr als 2,5 Millionen syrische Zivilist*innen sein. Der UN-Sicherheitsrat tritt heute zusammen, um über die Situation im Nordwesten Syriens zu beraten, während sich zuvor die Staats- und Regierungschefs Irans, Russlands und der Türkei in Teheran beraten. Oxfam fordert die gesamte internationale Gemeinschaft dringend auf, zusammenzuarbeiten, um eine neue humanitäre Katastrophe zu verhindern. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen könnten 800.000 Menschen vertrieben werden.

Diese Woche wurde über Luftangriffe in West-Idlib berichtet – dem letzten Gouvernement in Syrien unter der Kontrolle bewaffneter Gruppen. Von den Vereinten Nationen wurde Idlib als „Abladeplatz für Kämpfer und Zivilisten“ beschrieben, die aus anderen Teilen Syriens evakuiert wurden, die die Regierung zurückerobert hatte. In Idlib kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen, wodurch die Region für Zivilist*innen, die aus anderen Teilen des Landes vor Gewalt dorthin geflohen waren, nie ein wirklich sicherer Zufluchtsort war. Und dies obwohl Russland, der Iran und die Türkei Idlib im Rahmen von Friedensgesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana als eine sogenannte Deeskalationszone eingerichtet hatten.

„Die Situation in Idlib ist bereits äußerst düster. Die Bevölkerung dort hat sich ungefähr verdoppelt, da viele Menschen vor anderen Konflikten dorthin geflohen sind. Dieses Bevölkerungswachstum belastet zunehmend die Wasserversorgung, die Bereitstellung von Notunterkünften und andere Bereiche der humanitären Hilfe“, sagt Moutaz Adham, Oxfams Landesdirektor in Syrien.

„Der Konflikt sorgte immer wieder für verheerende Zerstörungen – in Aleppo, Ost-Ghouta und in Daraa. Größere Kampfhandlungen in Idlib würden zu einer Katastrophe führen, die alles dagewesene in den Schatten stellen würde. Die internationale Gemeinschaft muss daher zusammenfinden, um eine Eskalation der Gewalt auf jeder Seite zu verhindern und eine Lösung für die bedrohten Zivilisten zu finden“, so Adham weiter.

Oxfam bereitet sich auf einen Nothilfeeinsatz in Idlib und Umgebung vor, in erster Linie durch Bereitstellung von sauberem Wasser, sanitären Anlagen sowie Decken, Kleidung und Seife. Während des siebenjährigen Bürgerkriegs in Syrien war der Zugang für Hilfsorganisationen jedoch begrenzt.

„Die Verhinderung von Gewalt muss oberste Priorität haben, aber angesichts einer bereits katastrophalen humanitären Situation fordern wir alle Beteiligten dringend dazu auf, sicherzustellen, dass Oxfam und andere Organisationen Menschen in Not helfen können“, so Moutaz Adham.

Pressekontakt:

Steffen Küßner, Tel.: 030-45 30 69 710, E-Mail: skuessner@oxfam.de

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 20 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 3.250 lokalen Partnern in mehr als 90 Ländern.

Mehr unter www.oxfam.de




Verleihung des zweiten Grüne Helden Förderpreises auf der FairGoods&Veggienale | HeldenCAMP zur Förderungen des jungen grünen Unternehmertums

Medieninformation Förderpreis Grüne Helden/HeldenCamp

Anlässlich der Messe FairGoods&Veggienale am 22./23. 2018 September in Hamburg wird zum zweiten Mal der Grüne Helden Award vergeben. Um den Förderpreis wetteifern Bewerber, die sozial und ökologisch nachhaltige Unternehmen betreiben oder in der fortgeschrittenen Planungsphase stecken. Auch Projekte aus dem Non-Profit Bereich konnten eingereicht werden.

Hamburg, 10.09.2018: Anlässlich der FairGoods Messe am 23./23. September in Hamburg wird zum zweiten Mal der Grüne Helden Award verliehen. Bewerber konnten ihre Projekte in den Kategorien Profit oder Non-Profit einreichen. Die attraktiven Preise – von einem Marketing- über ein Messepaket bis hin zur Beratung durch den Großhandel – werden gesponsort von starken Partnern, die sich seit vielen Jahren aktiv für eine sozio-ökologische Wirtschaft einsetzen.

„Wir wollen mit dem Award die Bemühungen der nächsten Unternehmergeneration fördern“, erklärt Andreas Sauer, kreativer Kopf bei der Werbeagentur Grüne Helden. „Wichtig ist uns, sie auch in die Lage zuversetzen, mit den richtigen Werten auf dem Markt erfolgreich zu sein.“ Deshalb findet nach der Preisverleihung am 22.9.18 auch ein HeldenCAMP am 23.9.18 statt. Die Teilnehmer bekommen Fachwissen für ihre Projekte mit auf den Weg. Im Mittelpunkt stehen die Themen Crowdfunding und Unternehmenskommunikation – übrigens von den Bewerbern des Awards demokratisch aus einer langen Angebotsliste gewählt. Der Workshop ist unabhängig von einer Bewerbung um den Award von allen buchbar, die sich mit einem nachhaltigen Projekt beschäftigen. Hier geht es zur Anmeldung über Eventbrite: http://bit.ly/2BBwFrQ

Pressekontakt:
Grüne Helden
öko-soziales Marketing
––––––––––––––––––––––––
Andreas Sauer
Auf dem Sandberg 7
D 23919 Rondeshagen
Telefon: 0172-9760880




117 EcoWinner – das Beste, was deutscher Bio-Wein zu bieten hat!

PRESSEMITTEILUNG
Bei der 22. Auflage der EcoWinner Weinprämierung zeigte sich erneut das hohe Qualitätsniveau der deutschen Bio-Weine. 93 Betriebe mit Bio-Zertifikat aus fast allen deutschen Anbaugebieten haben Weine und Sekte zu dieser strengen Blindverkostung angestellt.

An zehn Verkostungstischen waren 53 Jurymitglieder gespannt und bereit zur Verkostung der insgesamt 502 Bio-Weine. Nach etwa drei Stunden professioneller Probe waren die 117 Siegerweine gefunden, knapp ein Viertel der angestellten Gewächse. Die Jury setzte sich zusammen aus Sommeliers, Gastronomen, Journalisten, Weinprüfern und Fachhändlern. Winzer waren diesmal kaum vertreten, da die Weinlese bereits im Gang ist – so früh wie noch nie. Außer den ECOVIN Betrieben konnten auch Erzeuger aus anderen Verbänden und Weingüter, die nach EU-Bio-Richtlinien arbeiten, Weine anstellen. Auch VDP-Betriebe (Verband der deutschen Prädikatsweingüter), die ECOVIN als Fördermitglieder PLUS unterstützen, waren darunter.

Beeindruckt zeigten sich viele Jurymitglieder von der Qualität der geprüften Weine und dem Ablauf der Verkostung. „Ich fand es sehr angenehm, dass wir hier genug Zeit hatten beim Verkosten“, merkt Geunhye Yook an. Sie ist Einkäuferin beim Darmstädter Fachhandel ‚vinocentral‘. Und sie ergänzte: „Das Niveau der Weine war ordentlich bis sehr gut und die gelegentlichen Kontroversen in der Jury waren interessant und produktiv.“ „Mich überrascht die Vielfalt der verkosteten Weine. Es war eine spannende Verkostung.“ fasste Julian Dittmann seine Eindrücke zusammen. Er ist Einkäufer beim Nürnberger Fach- und Versandhandel K&U.

Verkostungsleiter Peer F. Holm zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden und erläuterte: „Es ist ganz natürlich, dass es ab und zu Kontroversen gibt. Dann wird das kurz besprochen, was häufig zu einer Annäherung führt. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird aus allen Noten der Durchschnitt gebildet.“

Die 117 Siegerweine erhalten alle gleichermaßen die EcoWinner-Medaille. Schon bald wird es auf den Flaschen der prämierten Tropfen glänzen und so den Verbrauchern eine wertvolle Orientierung bieten. Auf die weitere Differenzierung der Siegerweine verzichtet der Veranstalter ECOVIN ganz bewusst, „da zweite und dritte Plätze nicht wirklich wahrgenommen werden“, so Geschäftsführer Ralph Dejas.

Besondere Aufmerksamkeit erfahren bei der EcoWinner-Prämierung stets die Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). Diese benötigen nur einen Bruchteil der sonst üblichen zahlreichen Pflanzenschutzmaßnahmen. Ein erheblicher Teil der Spritzmittel und viel Arbeitszeit kann eingespart werden. PIWI-Reben gelten nicht nur für Bio-Winzer als Perspektive für die Zukunft. Auch in qualitativer Hinsicht machen die Weine mehr und mehr von sich reden. Souvignier Gris, Muscaris, Johanniter und Cabernet blanc sind die weißen Favoriten, die bei der diesjährigen Prämierung ganz oben mitspielen.

Es ist naheliegend, dass sich viele Bio-Winzer mit den neuen, pilzwiderstandsfähigen Sorten befassen; denn sie verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel und benutzen stattdessen mineralische und pflanzliche Substanzen. Dies erfordert mehr Aufwand und Aufmerksamkeit und birgt manches Risiko. Umso wichtiger ist es, die Qualitätspotenziale der neuen Sorten auszuloten und den Verbrauchern zu vermitteln, dass gute Weine auch mit weniger Pflanzenschutz machbar sind. Noch sind die Namen der neuen Sorten relativ unbekannt, doch durch die Prämierung von Gewächsen aus PIWI-Reben ändert sich dies langsam.

Hochwertige Bio-Weine aus deutschen Anbaugebieten können Weinfreundinnen und Weinfreunde schon bald an der EcoWinner-Medaille erkennen. Sind Sie neugierig? Eine Liste der prämierten Weine ist zu finden unter www.ecowinner.de.

ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e. V.
Ralph Dejas | Geschäftsführer
Wormser Straße 162
D-55276 Oppenheim
T +49 (61 33) 16 40
F +49 (61 33) 16 09
r.dejas@ecovin.de




Massenhaft kranke Tiere in deutschen Ställen: VIER PFOTEN, Greenpeace und foodwatch fordern Maßnahmen für die Gesundheit von Nutztieren – Tiergesundheitsmonitoring nötig

Pressemitteilung

Berlin, 3. September 2018. VIER PFOTEN, Greenpeace und foodwatch haben von der Bundesregierung wirksame Maßnahmen für die Gesundheit von Nutztieren in Deutschland gefordert. Ein großer Teil der Nutztiere leide unter vermeidbaren Erkrankungen: Kühe etwa unter Euterentzündungen, Mastschweine unter schmerzhaft verdickten Gelenken, Legehennen unter Knochenbrüchen. Trotzdem gelangten ihre Produkte massenhaft in den Handel. Die Bundesregierung habe bisher keine Maßnahmen vorgelegt, die diese Missstände beheben könnten. Das von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner erarbeitete Tierwohlkennzeichen greife viel zu kurz, kritisierten die Organisationen auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. Die millionenfach auftretenden Produktionskrankheiten von Tieren spielten bei den Plänen der Bundesregierung keine Rolle.

„Egal, ob Eier, Schnitzel oder Milch: Fast jedes vierte tierische Lebensmittel stammt von einem kranken Tier – das ist ein Skandal. Statt mit dem Tierwohlkennzeichen lediglich Alibi-Maßnahmen vorzunehmen, muss Frau Klöckner sicherstellen, dass insgesamt nur Produkte von tiergerecht gehaltenen und gesunden Tieren in den Handel kommen“, sagte Rüdiger Jürgensen, Country Director, VIER PFOTEN Deutschland im Namen der drei Organisationen.

VIER PFOTEN, Greenpeace und foodwatch kritisierten, dass es bisher keine gesetzlichen Zielvorgaben für die Gesundheit von Nutztieren gibt und die Erkrankungsraten nicht systematisch erfasst werden. Die Organisationen forderten ein bundesweites, betriebsgenaues Tiergesundheitsmonitoring sowie verbindliche Vorgaben für die Verbesserung der Gesundheit von Nutztieren. Für Betriebe, deren Tiere wiederholt sehr schlechte Zustände aufweisen, müsse es rechtliche Konsequenzen geben. Umgekehrt sollten Betriebe, die ein hohes Maß an Tiergesundheit erreichen, dafür finanziell belohnt werden.

Die Erkrankungsraten bei Nutztieren hängen von verschiedenen Faktoren ab – einen bisher kaum diskutierten, jedoch sehr großen Einfluss auf die Tiergesundheit hat das Management des Betriebs durch den Tierhalter. Der Gesundheitszustand der Tiere unterscheidet sich deshalb sehr stark von Betrieb zu Betrieb.

Das von Julia Klöckner vorgelegte freiwillige „Tierwohlkennzeichen“ könne die miserable Situation vieler Nutztiere nicht verbessern, kritisierten die drei Organisationen. Denn es setze lediglich Mindeststandards für formale Haltungsbedingungen wie etwa Auslauf und Herdengröße – Kriterien für die Tiergesundheit fehlten hingegen. Ohnehin könnten selbst optimistischen Schätzungen zufolge lediglich 20 Prozent der Nutztiere von dem freiwilligen Siegel profitieren.

Wissenschaftliche Studien gehen bei Mastschweinen von Lungenerkrankungsraten um die 50 Prozent und schmerzhaft verdickten Gelenken um die 40 Prozent aus. Bis zu 90 Prozent der Milchkühe erkranken im Durchschnitt einmal im Jahr, sei es am Euter, an Stoffwechsel-Störungen oder an den Klauen. Masthühner und Puten können am Ende der Mast aufgrund ihres schnellen Wachstums nicht mehr richtig laufen und verdursten deswegen zum Teil. Über 50 Prozent der Legehennen erleiden Knochenbrüche.

Quellen und weitere Informationen:
– Positionspapier „VIER PFOTEN, Greenpeace und foodwatch fordern ein bundesweites Tiergesundheitsmonitoring“: tinyurl.com/position-tiergesundheit
– Zusammenstellung von Studien zur Tiergesundheit: www.studien-tiergesundheit.foodwatch.de

Pressekontakt:

foodwatch: Sarah Häuser
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: 030 / 24 04 76 290

Greenpeace: Martin Hofstetter
E-Mail: martin.hofstetter@greenpeace.org
Tel.: 0171 / 87 06 645

VIER PFOTEN: Maike Kant
E-Mail: presse-d@vier-pfoten.org
Tel.: 040 / 399 249 44




Start von flexini.com: Nie wieder Wartezeit im Fahrradladen.

PRESSEMITTEILUNG 16.8.2018

Köln, 16. August 2018. Die Terminbuchungs-Plattform flexini ermöglicht Radfahrern,
schnell und unkompliziert den passenden Fahrradladen in ihrer Nähe zu finden und
online Termine zu buchen. In Bonn und Köln können auf flexini.com schon heute
Termine mit einem Pilothändler vereinbart werden.

Jeder Radfahrer braucht früher oder später die Hilfe eines professionellen
Fahrradhändlers. Sei es bei der Kaufberatung oder einem Werkstatttermin. Flexini
bietet die Möglichkeit, bei (s)einem Fahrradhändler für jegliche Serviceleistung einen
Termin online zu buchen und somit unnötige Wartezeiten im Fahradlanden zu
vermeiden.

Termine im Fahrradladen online buchen
Flexini ist die spezialisierte Plattform für den Fahrradhandel und spricht alle Kunden
an, die auf der Suche nach einem passenden Fahrradladen das Internet benutzen.
Radfahrer finden Händler in der Umgebung und können online Termine buchen. Von
der Inspektion bis zur E-Bike-Beratung können alle relevanten Services ausgewählt
werden. In wenigen Schritten und ohne Anmeldung bringt flexini Radfahrer und
Fachhandel zusammen. “Mit flexini gehen wir auf den Wunsch der Kunden ein, schnell
und unkompliziert Termine online zu buchen”, so einer der Gründer, Dominic Land.

Über flexini.com
Das Kölner Startup flexini besteht aus drei Gründern, die sich sowohl in der
Zweiradbranche als auch in der digitalen Welt zuhause fühlen. Seit Mai 2018 arbeiten
Dominic Land, Ruben List und Holger Schauf an der Online-Plattform. Sie haben sich
zur Mission gesetzt, die Zukunft der Mobilität grün und nachhaltig zu gestalten und mehr Menschen auf das Rad zu bringen. Flexini trifft diesen Nerv und sorgt für einen
leichten und zeitgemäßen Kontakt zwischen Radfahrer und Fahrradladen. Erreichbar
ist die Plattform unter https://flexini.com .

Pressekontakt:
Dominic Land, Geschäftsführer
Story&Story
Eupener Str. 165
50933 Köln
Tel: +49 221 957 999 25
E-Mail: info@flexini.com
Web: https://flexini.com




Das kann jeder von uns besser: 4,5 Millionen t kompostierbare Abfälle mal eben in die falsche Tonne

Bundesweite Aktionswochen zur Biotonne vom 8. – 29. September: mehr als 100 Abfälle in unseren Küchen für die Biotonne

Persönlicher Online-Check „Was darf in meine Biotonne?“ auf www.aktion-biotonne-deutschland.de

Unterstützt von Bundesumweltministerium, NABU, Landesumweltministerien, Abfallverbänden, dem Einzelhandel, Landkreisen und Kommunen

Verwelkte Rosen, Kartoffelschalen und mehr als 100 weitere kompostierbare Abfälle bilden die größte Abfallfraktion in unseren Küchen. Während Deutschland bei Glas und Papier vorbildlich trennt, gibt es beim Biomüll gewaltigen Nachholbedarf: davon landet die Hälfte – rund 4,5 Millionen Tonnen jährlich in Deutschland – immer noch in der Restmüll- anstatt der Biotonne. Wählen wir die richtige Tonne, ersetzt der daraus hergestellte Kompost auf dem Acker und in Gärten große Mengen an Kunstdünger und klimaschädlichem Torf. Manche Regionen machen zudem aus Bioabfall Strom und Wärme – einfacher kann täglicher Klimaschutz nicht sein. Für alle, die sich unsicher sind, was in die Biotonne darf und was nicht, gibt jetzt die erste bundesweite Internetseite zur Biotonne www.aktion-biotonne-deutschland.de Klarheit; der dortige Online-Biotonnen-Check unterstützt das Sortieren mit viel Spaß und Leichtigkeit. Außerdem informieren viele Städte und Gemeinden während der deutschlandweiten Aktionswochen zur Biotonne vom 8. bis 29. September über Bioabfälle. Veranstalter der Aufklärungskampagne ist das Netzwerk „Aktion Biotonne Deutschland“, das von Bundesumweltministerium, dem NABU, Landesumweltministerien, Abfallverbänden, dem Einzelhandel, Landkreisen und Kommunen unterstützen wird.
Mehr Informationen zur Biotonne und die Initiative „Aktion Biotonne Deutschland“ findest Du unter www.aktion-biotonne-deutschland.de.
Die Visual Statements in hoher Auflösung findest Du hier.

Pressekontakt:

Projektbüro Aktion Biotonne
c/o lichtl Ethics & Brands GmbH

Bianca König
Rheingaustraße 4
65719 Hofheim/Taunus
Tel.: +49 (0)6192 975 92 84
Fax: +49 (0)6192 975 92 99

E-Mail: bianca.koenig@lichtl.com
www.aktion-biotonne-deutschland.de