Vor EU-Entscheidung zu CETA: Neue Studie zur europäischen Freihandelspolitik

Menschenrechte in EU-Handelsabkommen bleiben leeres Versprechen

Berlin, 7. Februar 2017. Beim CETA-Vertrag hat die EU es versäumt, dringend notwendige Reformen
vorzunehmen, die eine menschenrechtsbasierte und sozial-ökologisch nachhaltige Handelspolitik
gewährleisten. Dass eine solche Reform dringend notwendig ist, zeigt die heute (7.2.) vorgestellte
Studie, die von Brot für die Welt, Forum Umwelt und Entwicklung, UnternehmensGrün und ver.di in
Auftrag gegeben wurde. Sie weist auf Unzulänglichkeiten bei den Arbeits- und Sozialstandards sowie
gravierende Defizite bei der Gestaltung einer menschenrechtsgeleiteten Handelspolitik hin. Demnach
sind die gegenwärtigen Instrumente sowohl in ihrem Regelumfang als auch in ihrer praktischen
Anwendung unzureichend. Der CETA-Vertrag mit Kanada ist damit kein zukunftsfähiges Abkommen.

Die EU wendet ihre eigene Menschenrechtsklausel nur selektiv an. Bisher waren in der Regel nur ökonomisch wenig bedeutende Staaten betroffen. Bei wichtigen Handelspartnern wie etwa Mexiko drückt die EU hingegen ein Auge zu, selbst wenn es zu systematischen Menschenrechtsverletzungen kommt“, kritisiert Sven Hilbig, Welthandelsexperte von Brot für die Welt. Bei CETA hat die EU versäumt, ihre Menschenrechtspolitik gemäß ihrer eigenen gesetzlichen Vorgaben zu reformieren. Es bestehe die Gefahr, dass gegenwärtige und zukünftige Verhandlungen über Handelsabkommen etwa mit Mexiko nach der Blaupause CETA ausgehandelt werden.

Michael Fischer, Leiter Politik und Planung bei ver.di kritisiert, dass bisherige EU-Handelsabkommen einer einseitigen Freihandelsdoktrin folgen und so weder zur Durchsetzung von Arbeits- und Sozialstandards bei den Handelspartnern beitragen, noch sie hierzulande und in Europa schützen. Trotz einiger oberflächlicher Verbesserungen bilde CETA keine Ausnahme. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass Interessen transnationaler Konzerne und Investoren gegenüber dem Schutz von Arbeits- und Sozialstandards privilegiert werden. Arbeits- und Sozialstandards erhalten zwar inzwischen sogar eigene Kapitel, aber es mangelt weiterhin an Mechanismen, die verhindern, dass sie durch Liberalisierungsverpflichtungen direkt oder indirekt unter Druck geraten.“

„Der CETA-Vertragstext macht deutlich, dass Umweltstandards für die EU zweitrangig sind“, moniert Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung. „Unverbindliche Umwelt- und Sozialkapitel, aber harte neue Klagerechte für Investoren – nichts zeigt deutlicher, wo die Prioritäten der EU-Handelspolitik liegen und warum so viele Menschen sie ablehnen.“

Aber auch die Unternehmen, die bereits hohe Umwelt- und Sozialstandards umsetzen, fordern stärkere Verpflichtungen und Sanktionsmöglichkeiten ein. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, konstatiert: „Die Nachhaltigkeitskapitel sind zahnlose Tiger – denn sie sind nicht sanktionsbewehrt und generieren keine zusätzlichen Verpflichtungen. Die wenigen verbindlichen Verpflichtungen, etwa die Nichtabsenkungsklausel, können unterlaufen werden, etwa wenn ökonomische Sparzwänge angeführt werden. Wir sehen nicht, wie die vorgesehenen Monitoringsysteme durch die Zivilgesellschaft – das eigentliche Novum – die sonstigen Schwächen der Nachhaltigkeitskapitel und der Handelsverträge kompensieren könnten.“

Seit dem Lissabon-Vertrag von 2009 ist die EU grundsätzlich verpflichtet, Handelsabkommen menschenrechtskonform auszurichten. Dem vereinbarten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) kommt eine besondere Rolle zu, weil es als Blaupause für zukünftige bilaterale Abkommen mit Entwicklungs- und Industrieländern gilt. Die Studie „Menschenrechte als uneingelöstes Versprechen. Nachhaltigkeit, Umwelt- und Sozialstandards in EU-Handelsabkommen“ untersucht bilaterale Handelsabkommen der EU aus den letzten 25 Jahren.

Die Studie „Menschenrechte als uneingelöstes Versprechen. Nachhaltigkeit, Umwelt- und
Sozialstandards in EU-Handelsabkommen“ finden Sie unter: http://bfdw.de/menschenrechte

Für Rückfragen stehen Ihnen folgende Experten zur Verfügung:

Dr. Katharina Reuter, reuter@unternehmensgruen.de, 0178-4481991
Sven Hilbig, sven.hilbig@brot-fuer-die-welt.de, 0170-29 18 161
Michael Fischer, michael.fischer@verdi.de; 030-69561030
Jürgen Maier, chef@forumue.de, 030-6781 775 88 oder 0171-383 6135

Pressekontakt:
Brot für die Welt
Anne Dreyer
Tel.: 030-65211-4430
presse@brot-fuer-die-welt.de
ver.di
Tel.: 030-6956-1011/1012
pressestelle@verdi.de




Wir schaffen Zukunft in Deutschland! – Biokreis auf der Biofach von 15. bis 18.02.2017

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 08.02.2017: Der ökologische Anbauverband Biokreis wird in diesem Jahr auf der Biofach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet, gemeinsam mit anderen Ausstellern das Motto „Deutschland – Land des Jahres“ repräsentieren. „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ – in diesem Sinne vertreten 75 Teilnehmer dezentral die deutsche Bio-Branche, die sich besonders durch Innovation und Verantwortung auszeichnet. Wie der Biokreis hier mitmischt, können Interessierte am Stand 7-151 erfahren und erleben. Natürlich lädt der Bio-Verband außerdem wieder in seinen schon Tradition gewordenen bayerischen Biergarten ein.

Biokreis − Verband für Deutschland
Zum Leitspruch „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ trägt der Biokreis mit seinen Projekten „Erste bayerische Bio-Königin“, der Förderung der heimischen Bio-Imkerei und der Initiative „100 % Bio-Leder“ bei. Im vergangenen Jahr hatte der viertgrößte deutsche Bio-Verband die erste Bio-Königin Deutschlands Eva I. gekrönt und damit eine personifizierte Schnittstelle zwischen Landwirten, Verarbeitern und Verbrauchern geschaffen. Mit dem jährlich stattfindenden Imkertag, dem Projekt „Bayerischer Blütenhonig“ in Zusammenarbeit mit dennree und verstärkter Öffentlichkeitsarbeit (zum Beispiel bioNachrichten zum Thema Honig) hat sich der Biokreis außerdem der Förderung der heimischen Bio-Imkerei verschrieben. Bei „100 % Bio-Leder“ steht die Verwertung des ganzen Tiers im Fokus. Nach der Schlachtung von Bio-Tieren soll auch die Haut optimal genutzt werden. Unter anderem damit erfüllt der Biokreis die „Deutschland – Land des Jahres“-Kriterien: Förderung von Vernetzung, Ressourcenschutz, Bildungsarbeit und faire Gestaltung von Handelsbeziehungen.

Standparty mit Live-Band
Wie jedes Jahr gibt der Biokreis am Donnerstagabend, 16. Februar, ab 18 Uhr für seine Gäste eine Standparty, die mit der Ehrung der Jubilare beginnt. Im Vorfeld werden um 17.30 Uhr die „regional-und-fair“-Preisträger gekürt. Die Bäckerei Grafmühle aus Thyrnau (Landkreis Passau) und Georg Thalhammer aus Steinfeld (Landkreis Main-Spessart) zeichnen sich durch ihr besonderes Engagement für langfristige Partnerschaften, regionale Wertschöpfung und faire Marktbeziehungen aus. Auch die bayerische Bio-Königin ist mit von der Partie. Sie wird einen Scheck von dennree entgegennehmen, den der Biokreis zur Förderung der heimischen Bio-Imkerei erhält. Zehn Cent von jedem verkauften Glas „Bayerischer Blütenhonig“ fließen in die Initiative. „The Soulbreakers“, eine Nürnberger Coverband, die Rock´n Roll, Soul, Funk, Rock, Reggae, Funk und Partymusik zum Besten gibt, lädt anschließend zum Tanzen in den Biokreis-Biergarten.

Was gibt´s zu sehen und schmecken?
Der Biokreis freut sich auch über zahlreiche Mitaussteller am Stand 7-151, -152, -158 und -159, die ihre Lebensmittel aus regionaler, bäuerlicher und fairer Erzeugung mit im Gepäck haben: Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Lehner, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Käsewerk Roiner, Metzgerei Kammermeier, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: die Kontrollstelle Lacon. Der Bio-Caterer KULT sorgt für die Verpflegung im Biergarten.

bioNachrichten „Bio und vegan?“
Das Thema „Bio und vegan“ spielt auf der Biofach wiederholt eine wichtige Rolle. In der „Erlebniswelt Vegan“ werden neue Produkte präsentiert, Vorträge und Podiumsdiskussionen veranstaltet und Initiativen vorgestellt. Passend dazu wird in der aktuellen Ausgabe der bioNachrichten die Frage „Bio und vegan?“ gestellt. Dabei geht es um biozyklische Landwirtschaft, Ersatzprodukte, Gesundheit und Zukunftsperspektiven. Das Heft gibt es sowohl am Biokreis-Stand als auch am Internationalen Fachpresse-Stand oder unter www.biokreis.de.

Pressekontakt

Ronja Zöls
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Redaktionsleitung bioNachrichten

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
T: 0851 / 756 50-17
F: 0851 / 756 50-25
zoels@biokreis.de
www.biokreis.de
www.bionachrichten.de




ECOVIN mit 11 Weingütern auf der BIOFACH 2017

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 08.02.2017. ECOVIN mit Infostand in Halle 7 Stand 841 auf der BIOFACH vom 15.-18. Februar 2017. 11 ECOVIN Mitglieder präsentieren ihre Weine. Interessante Vorträge in der Erlebniswelt Wein.
Von 15.-18. Februar 2017 findet auf der Messe Nürnberg die BIOFACH statt. Seit vielen Jahren ist ECOVIN mit seinen Mitgliedsbetrieben fester Bestandteil der Weltleitmesse für Biolebensmittel. Als Partner der Nürnberg Messe zeichnet sich ECOVIN außerdem für das Programm in der Erlebniswelt Wein verantwortlich.
Mit folgenden Weingütern ist ECOVIN in Halle 7 Stand 841 zu finden:
Weingut Baldauf | Franken
Weingut Philipp Wedekind | Rheinhessen
Weingut Weinreuter | Württemberg
Weingut Dr. Frey | Mosel
Weingut Forster | Nahe
Weingut Glöckner | Nahe
Weingut Jakob Christ | Rheingau
Weingut Riffel | Rheinhessen
Weingut Schäfer-Heinrich | Württemberg
Weingut Schönhals | Rheinhessen
Weingut Zähringer | Baden
Erleben Sie neben den Weinen unserer ECOVIN Mitglieder die vielfältigen Vorträge auf der Bühne der Erlebniswelt Wein.
Mittwoch, 15. Februar 2017
14 Uhr | Welcher Wein zu welchem Essen? Referent Jörg Hurrle | Riegel Biowein
17 Uhr | Feierabendschoppen, Referent Ralph Dejas | ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau
Donnerstag, 16. Februar 2017
14 Uhr | Ökozertifizierung bei Fachhandel und Gastronomie, Referentin Brigitte Dierkes | Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH
15 Uhr | Biowein und Klimaschutz, Referenten Dr. Kerstin Fröhle | Bodenseestiftung und Ralph Dejas | ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau
16 Uhr | Preisverleihung MUNDUS VINI BIOFACH, Referent Christian Wolf | Meininger Verlag GmbH
17 Uhr | Vorstellung der Siegerweine MUNDUS VINI BIOFACH, Referent Wolfram Römmelt | Meininger Verlag GmbH
18 Uhr | Open Bottle Party
Freitag, 17.Februar 2017
13 Uhr | Demeter im Dialog, Referenten Nina Weis | Demeter e.V. und Hartmut Heintz | Weingut im Zwölberich
14 Uhr | Pflanzenschutz in der Sonderkultur Wein, Referent Hermann Pilz | Meininger Verlag
15 Uhr | Pilzresistente starke Reben – Alternative zu traditionellen Rebsorten?! Referent Martin Darting | Sensorik International
16 Uhr | Vorstellung Siegerweine MUNDUS VINI BIOFACH, Referent Wolfram Römmelt | Meininger Verlag
Samstag, 18. Februar 2017
12 Uhr | Vorstellung der Siegerweine MUNDUS VINI BIOFACH, Referent Wolfram Römmelt | Meininger Verlag
Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf der BIOFACH. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Pressekontakt

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

Sie erreichen mich üblicherweise
Mo.-Do. 8 – 16 Uhr & Fr. 8 – 14 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de




Oxfam: Supermärkte müssen gefährliche Pestizide stoppen

[ P R E S S E – I N F O ]

Studie belegt drastisch erhöhtes Krebsrisiko durch Pestizide im konventionellen Anbau von Bananen. Oxfam fordert Umdenken der Branche

Berlin, 08. Februar 2017. Aktuelle Untersuchungen belegen erschreckend deutlich ein massiv erhöhtes Krebsrisiko von Arbeitern auf konventionellen Bananenplantagen. Anlässlich der Fruit Logistica Messe für Obst und Gemüse fordert Oxfam ein Umdenken der Branche: Als krebserregend eingestufte Pestizide sollten nicht mehr eingesetzt werden. Dazu müssen Supermärkte auch ihre Lieferanten verpflichten.

Bei der Fruit Logistica Messe treffen sich ab heute Unternehmen aus allen Bereichen der Obst- und Gemüsebranche. Anlässlich dieses Branchentreffens fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam, endlich den Schutz der Menschen auf Plantagen in den Erzeugerländern an erste Stelle zu setzen. Die großen deutschen Supermarktketten sollten ihre Lieferanten verpflichten, hochgiftige Pestizide, die von Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation WHO als vermutlich krebserregend eingestuft werden, nicht mehr zu verwenden.

Studie belegt deutlich gesteigertes Krebsrisiko

Die Dringlichkeit der Oxfam-Forderungen belegt eine aktuelle Studie der Organisation ÄrztInnen für gesunde Umwelt (AEGU). Der Verfasser Dr. Hans-Peter Hutter untersuchte Arbeiter auf konventionellen und ökologischen Bananen-Plantagen in Ecuador auf Zellveränderungen. Mit schockierend deutlichen Ergebnissen: Von acht typischen Kernanomalien oder Markern, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko hindeuten, waren bei Arbeitern im konventionellen Anbau alle deutlich erhöht, teils um bis zu 155 Prozent. Damit haben diese Menschen ein vielfach höheres Risiko, an Krebsarten wie dem Non-Hodgkin Syndrom oder Leukämie zu erkranken, als Arbeiter im ökologischen Landbau.

Umdenken der Branche nötiger denn je

Arbeiter/innen auf den Bananen- und Ananasplantagen in Ecuador und Costa Rica leiden massiv unter dem fehlenden Schutz vor hochgiftigen Pestiziden und fehlenden Arbeitsrechten. In der Kampagne „Make Fruit Fair!“ setzt sich Oxfam für ihre Rechte ein. „Die Studie ist ein weiterer Beleg, dass die Umstände auf den Plantagen dringend verbessert werden müssen“, sagt Frank Braßel, Leiter der „Make Fruit Fair!“-Kampagne. „Die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter wird durch krebserregende Pestizide systematisch aufs Spiel gesetzt. Die gesamte Branche muss umdenken. Hochgiftige Pestizide, die Menschenleben gefährden, dürfen Aldi, Edeka, Lidl und Rewe nicht egal sein.“

Hintergrund:

Die vollständige Studie zum Krebsrisiko bei Arbeitern im auf konventionellen Plantagen finden Sie unter http://oxf.am/ZbwK.
Neben dem langfristig erhöhten Krebsrisiko haben die Pestizide diverse akute gesundheitliche Folgen für die Arbeiter. In einer weiteren AEGU Studie werden Vergiftungen, Hautreizungen und weitere Symptome der Arbeiter aufgeführt. Mehr Infos unter https://oxfam.box.com/v/pestizidstudie-krebsrisiko.
Die Oxfam-Studie zur Mitverantwortung deutscher Supermärkte für menschenunwürdige Zustände in der Ananas- und Bananenproduktion in Costa Rica und Ecuador gibt es unter https://www.oxfam.de/ueber-uns/publikationen/suesse-fruechte-bittere-wahrheit.

Hinweis an die Redaktion:

Am 09. Februar um 09:30 Uhr nimmt Frank Braßel, Leiter der Make Fruit Fair!-Kampagne, an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Fruit Logistica teil, bei der das Aktionsbündnis für nachhaltige Bananen vorgestellt wird. Im Anschluss steht er für Interviews gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Nikolai Link, Tel.: 030-45 30 69 712, E-Mail: nlink@oxfam.de.

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 19 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 3.500 lokalen Partnern in mehr als 90 Ländern.

Mehr unter www.oxfam.de

Oxfam Deutschland e.V.
Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin




Naturland und Partner auf der BIOFACH 2016 – Die ganze Vielfalt bei Naturland

Pressemitteilung 02.02.2016

Gräfelfing/Nürnberg – „Naturland Qualität. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert Naturland auf der BIOFACH wieder eine einzigartige Produktvielfalt in Öko und Fair. Am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 können Sie diese Vielfalt erleben, zum Beispiel wenn Bio-Spitzenkoch Tino Schmidt mehrmals täglich heimische und auch internationale Spezialitäten auf den Teller bringt – gemeinsam mit den Naturland Bauern, die diese Produkte erzeugt haben.

„Der Bauer und sein Koch“ lautet der Titel dieser mehrmals täglich wechselnden Koch-Shows, die einen neuen Anziehungspunkt auf der großen Bühne am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 bilden. Knapp 60 nationale und internationale Partner und Gäste präsentieren dort ihre regionalen und internationalen Produkte. Insgesamt sind rund 130 Naturland Partner mit ihren Produkten auf der Messe vertreten – am Gemeinschaftsstand sowie in den Hallen 1, 2, 4, 5, 7 und 9.

Themenwelten „Naturland Fair“ und „Naturland in Griechenland“

Insgesamt 14 der Partner am Gemeinschaftsstand sind auch Naturland Fair zertifiziert. Immer mehr Unternehmen nutzen die 2010 eingeführte Zusatzzertifizierung, um ihr Engagement für eine zukunftsfähige bäuerliche Landwirtschaft zu demonstrieren. Neben klassischen Fairhandelswaren aus den Ländern des Südens ist inzwischen der Anteil an Fair Produkten aus Europa deutlich gestiegen. Die ganze Vielfalt von öko-fairen Produkten aus Nord und Süd zeigt die Themenwelt Naturland Fair.

Neu ist die Themenwelt „Naturland in Griechenland“, auf der die griechischen Naturland Partner mit ihren Produkten präsentiert werden. Mehrere Hundert meist in Erzeugergemeinschaften organisierte griechische Naturland Kleinbauern produzieren Klassiker wie Olivenöl oder Schafskäse, aber auch Zitrusfrüchte und sogar Safran.

Fisch und Seafood nur mit Naturland Zeichen konsequent Öko

Die Vielfalt der konsequent ökologischen Produkte aus Naturland Aquakultur und nachhaltiger Fischerei (Naturland Wildfisch), auf die der Fachhandel heute zurückgreifen kann, steht im Mittelpunkt der Themenwelt „Naturland Fisch & Seafood“. Von heimischen Karpfen und Forellen über Hering, Lachs und Shrimps bis hin zu verschiedenen Algenarten werden alle zertifizierten Arten präsentiert und über die konkreten Projekte informiert, die hinter den Produkten stehen. Ergänzt wird das Informationsangebot durch verschiedene Verkostungsaktionen.

Ein Messerundgang mit Fachgespräch zum Thema „Verarbeitung ökologischer Aquakulturprodukte“ unter Leitung des Naturland Fisch-Experten Dr. Stefan Bergleiter findet am Freitag statt. Anmeldungen für den Rundgang, der in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angeboten wird, werden noch bis einschließlich Freitag, 5.2. unter seminare@fibl.org entgegen genommen.

Erstmals mit am Naturland Gemeinschaftsstand sind Naturland Bauer Erich Klas sowie die ISANA Naturfeinkost GmbH & Co. KG. Klas vermarktet Heuprodukte als Tiernahrung an Naturkostläden. ISANA wird neben dem frisch überarbeiteten Produktdesign seiner bekannten Feinkostmarke „Bioverde“ auch einen neuen Algensalat mit Sesam, Ingwer und Algen aus Naturland zertifizierter Wildsammlung präsentieren.

Naturland Restaurant mit Bio-Spitzenkoch Konrad Geiger

Beliebter Treffpunkt im hektischen Messetreiben wird wieder die Naturland FairWöhnBar sein, wo neben öko-fairen Kaffee-Spezialitäten auch verschiedene herzhafte Snacks sowie Kuchen angeboten werden. Und auch für den großen Hunger ist gesorgt. Bio-Spitzenkoch Konrad Geiger (Bio Kontor7) sorgt im zertifizierten Naturland Restaurant für ein umfassendes gastronomisches Angebot der allerersten Klasse: Vom deftigen Klassiker wie dem bayerischen Schweinebraten bis zum gerade erst prämierten Chiemgau-Risotto mit bayerischem Fisch ist für jeden etwas dabei

Im Kongressprogramm der Messe sowie auf den Bühnen am Naturland Gemeinschaftsstand ist Naturland wieder mit einer Reihe von Beiträgen vertreten. Ein Höhepunkt wird zudem wieder die traditionelle Stand-Party „Blue Night“ am Donnerstagabend (11.02., ab 18.15 Uhr).

Naturland auf der BIOFACH Nürnberg, 10. bis 13. Februar 2016:

Besuchen Sie uns an der Naturland Infotheke in Halle 6, Stand 257a, täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr (samstags bis 17.00 Uhr). Außerdem finden im Laufe der vier Messetage folgende Termine und Veranstaltungen von Naturland oder mit Naturland Beteiligung statt:

Donnerstag, 11. Februar:
• „Bio 3.0 – Mit Bio zu einer modernen, nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft.“ Mit FiBL-Direktor Urs Niggli und Naturland Präsidiumsmitglied Hans Bartelme, u.a. 11.00 – 12.30 Uhr. Saal St. Petersburg, NCC Ost
• Podiumsdiskussion „Is the new CAP capable of supporting sustainable farming or just continuing business as usual?“ Mit Sebastian Mittermaier (Naturland), Stephen Meredith (IFOAM EU Group) u.a. 12.00 – 12.45 Uhr. Raum Oslo, NCC Ost
• Prämierung „Schönste Veranstaltung der Bayerischen Öko-Erlebnistage 2015“ durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Ausgezeichnet wird das Naturland Weingut am Stein, Würzburg. 13.00 – 14.00 Uhr. Demeter-Stand 311, Halle 7
• Podiumsdiskussion „Social accountability in organic farming: from values to practise.“ Mit Manfred Fürst, Leiter Naturland International, u.a. 16.00 – 17.30. Raum Riga, NCC Ost
• Standparty – Feiern Sie mit uns! Essen, Grüße und Musik. Ab 18.15 Uhr. Naturland Stand, Halle 6, Naturland Bühne

Freitag, 12. Februar:
• Messerundgang und Fachgespräch „Verarbeitung ökologischer Aquakulturprodukte – vorbildlich, innovativ und praxiserprobt.“ Mit Dr. Stefan Bergleiter (Naturland Aquakultur). 09.00 – 17.30 Uhr. Beginn in Halle 1, FiBL-Stand 1-549
• Podiumsdiskussion „Zurück in die Zukunft: mit Öko und Fair zu Bio 3.0.“ Mit Steffen Reese (Naturland Geschäftsführer), Valentin Thurn (Filmemacher Autor) u.a. Moderation: Winfried Wunden (Misereor). 14.00 – 15.30 Uhr. Raum Kiew, NCC Ost
• Podiumsdiskussion „Concepts and fundamental issues of the newly founded IFOAM Beekeeping Group.“ Mit Manfred Fürst und Peter Gänz (beide Naturland), Thomas Cierpka (IFOAM) u.a. 15.00 – 16.30 Uhr. Helsinki, NCC Ost

Naturland Presse Info 
Verantwortlich: Michael Stienen 

Naturland Zeichen GmbH
Zeichen: ca. 6.200 
Kleinhaderner Weg 6 
82166 Gräfelfing
Tel.: 089-898082-70
Fax: 089-898082-81
zeichen.gmbh@naturland.de
www.naturlandzeichen.de




Pressegespräch – Neumarkter Lammsbräu auf der Biofach

Bald ist es wieder soweit: Die Biofach öffnet vom 15. bis zum 17. Februar 2017 in Nürnberg ihre Tore. Schon einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Biofach lädt Sie Bio-Getränke-Pionier Neumarkter Lammsbräu zum Pressegespräch auf das Messegelände ein:

Pressegespräch Neumarkter Lammsbräu

Datum:
Dienstag, 14. Februar 2017, 11:00 Uhr

Ort:
NürnbergConvention Center – NCC Ost
Raum Singapur
Messezentrum Nürnberg
90471 Nürnberg

Unternehmens-Chefin Susanne Horn wird mit Ihnen die folgenden Themen erörtern:
– zentrale Entwicklungen und Kennziffern des Lammsbräu-Geschäftsjahres 2016
– Ausblick 2017
– Biofach und Neuprodukte 2017

Frau Horn steht Ihnen selbstverständlich auch für Fragen zu anderen aktuellen Themen im Bio-, Bier-, Limonaden und Mineralwasserbereich gerne zur Verfügung.

Auch eine Akkreditierung für die Biofach und ein erster Blick auf das Messegeschehen selbst wird am 14.2. möglich sein. Das Pressecenter der Biofach ist dafür ab 9.30 Uhr geöffnet.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie am 14.2. begrüßen dürften. Für eine kurze Nachricht bis Freitag 10.2., ob wir mit Ihnen rechnen können, danken wir herzlich.

Kontakt

Daniel Haussmann
______________________________

Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-54
Fax: +49-89-992496-53
haussmann@pfaff-kommunikation.de




DBM Druckhaus Berlin-Mitte macht erstmals Hardcover-Bücher mit Blauen Engel für Druckerzeugnisse möglich

Pressemitteilung

Berlin, Februar 2017. Seit Sommer 2015 kann man beim DBM Druckhaus Berlin-Mitte (DBM) – als erste Druckerei überhaupt – Prospekte, Magazine, Plakate und Flyer nach den Kriterien des Blauen Engels produzieren und mit dem Logo Blauer Engel kennzeichnen lassen. Im Frühjahr 2016 kamen Softcover-Bücher hinzu. Die Besonderheit hierbei: Bindeleim und die Fadenheftung durften ein späteres, hochwertiges Recycling nicht behindern.

Ganz aktuell kann das DBM nun auch Hardcover-Bücher mit dem Umweltzeichen kennzeichnen. Voraussetzung dafür war die komplexe Suche nach geeignetem Material. Es mussten insgesamt fünf verschiedene, bei der Hardcover-Produktion zum Einsatz kommende Leime, die einzeln und auch beim gemeinsamen Einsatz den Kriterien entsprechen, gefunden werden. Darüber hinaus musste eine zertifizierte Pappe für die Buchdeckel sowie eine Folie, die das Buchcover schützt und dennoch mit dem Blauen Engel kompatibel ist, gefunden werden. Dies alles hat das Team des DBM Druckhaus Berlin-Mitte nun erreicht.

Erster Auftraggeber für die Produktgruppe Hardcover war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit dem Buchtitel „Religionen und nachhaltige Entwicklung“. Das Konzept für die aus mehreren Bänden bestehende EDITION bmz entwickelte die Berliner Agentur atelier hauer+dörfler. Gemeinsam mit dem DBM wurden die Materialien ausgesucht, auf denen Grafik, Abbildungen und Schrift perfekt wiedergegeben werden können.

Von der Entwicklung der Produktgruppe Hardcover nach den Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse durch das DBM und seine Kooperationspartner können nun auch Verlage und andere Herausgeber von Büchern profitieren, die bei der Herstellung ihrer Publikationen auf den größtmöglichen Gesundheits- und Umweltschutz Wert legen.

Druck- und Bindemuster sind über das DBM Druckhaus Berlin-Mitte zu beziehen. Interessenten können den genannten Titel auf der Homepage des BMZ https://www.bmz.de/de/themen/religion-und-entwicklung/hintergrund/index.html bestellen.

Technische Daten:
Format: 15,5 x 21 cm
Inhaltsmaterial: BalancePure
Bedrucktes Vor-/Nachsatz, Hardcover Fadenheftung, gerader Rücken, Kaptal- und Leseband.
Ausgezeichnet mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse (RAL-UZ 195).

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
mlind@druckhaus-berlin-mitte.de
www.druckhaus-berlin-mitte.de

Pressekontakt:
Marketing Partnership:
Markus Galla
Telefon 089 / 66 61 62 41
mg@markusgalla.de

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte
Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Sie ist die erste Druckerei, die Druckprodukte mit dem „Blauen Engel“ UZ-195 kennzeichnen darf. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.
Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.




Die MehrWert GmbH aus Bamberg wurde als eines von 67 nachhaltigen Projekten vom Rat für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Pressemitteilung

Bamberg, 08.02.2017
67 Projekte, die die Welt gerechter, ökologischer und sozialer machen, hat der Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ ausgezeichnet.
Mit dem Siegel macht der RNE Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands und der Welt leisten.
Über 240 Projekte hatten sich beworben, die 67 Gewinner wurden von einer Jury aus Mitgliedern des RNE und Vertretern der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) ermittelt.
Die MehrWert GmbH als spezialisiertes Beratungshaus für nachhaltige Geldanlagen und Altersvorsorge ist als einziger Finanzdienstleister 2017 mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. „Es ist für uns eine Ehre und gleichzeitig eine große Freude, dass wir für unser Engagement des ökologisch und sozial wirkungsvollen Investierens und Anlegens ausgezeichnet worden sind“, so Gottfried Baer, Geschäftsführer der MehrWert GmbH. „Zugleich danken wir unseren Mandanten, die wir in nachhaltigen Finanzfragen beraten und begleiten. Denn ohne deren Vertrauen in und ohne deren Zuspruch für eine nachhaltigere Wirtschaftsweise, wäre das Ergebnis der gewünschten nachhaltigen positiven Wirkung unserer Arbeit gering“, so Baer weiter.

Mehr zur Auszeichnung finden Sie unter: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/presseinformationen/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/zukunft-gestalten-67-nachhaltige-projekte-ausgezeichnet/

Informationen zum Rat für Nachhaltige Entwicklung & zur MehrWert GmbH
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der damaligen Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zum Regierungsentwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zur „Green Economy“.
Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de

MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung
Die im Jahr 2010 von Gottfried Baer gegründete MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung ist ein von Banken und Versicherungen unabhängiges Beratungshaus mit Sitz in Bamberg. Aktuell beraten 17 MehrWert-Berater/innen mehr als 2.300 Mandanten in Fragen der Altersversorgung, der Absicherung und der nachhaltigen Geldanlage. Zu den Mandanten des Dienstleisters zählen Privatpersonen wie auch mittelständische Unternehmen, kirchliche und private Stiftungen. Der unternehmerische Beratungsschwerpunkt des Maklerunternehmens mit Zulassung als Versicherungsmakler (§ 34d Abs.1 GewO) und Finanzanlagevermittler (§ 34f GewO) findet sich eindringlich in den Bereichen nachhaltige Geldanlagen, strategische Vermögensplanung, private grüne Altersvorsorgelösungen und grüne betriebliche Altersvorsorge (bAV). Die starke Ausrichtung auf den Bereich nachhaltiger und grüner Anlagestrategien wird nicht zuletzt durch den zertifizierten „Fachberater für nachhaltiges Investment“ ermöglicht.
Mehr unter www.mehrwert-finanzen.de

Ihre Ansprechpartnerin:

Heike Ebli

Mitglied der Geschäftsleitung
Kommunikation & Nachhaltigkeitsstrategie
MehrWert GmbH für Finanzberatung
und Vermittlung
Hainstraße 23
96047 Bamberg
Telefon: 0951-30 12 5565
Telefax: 0951-30 12 55-67
Email: h.ebli@mehrwert-finanzen.de




KGAL erwirbt zwei Windparks in Schweden

Grünwald, 09.02.2017 – Die KGAL Gruppe erwirbt zwei Windparks mit einer Größe von 15,4 MW in Südschweden. Damit baut der Asset- und Investmentmanager seine Position im skandinavischen Windenergiemarkt aus. Verkäufer ist das schwedische Unternehmen Eolus Vind AB.

Mit dem Erwerb der beiden schwedischen Windparks setzt die KGAL Gruppe ihre Positionierung in Nordeuropa fort. Ende 2015 hat der Asset- und Investmentmanager mit dem Kauf des finnischen Windparks Silovuori den Markteinstieg in Skandinavien realisiert. Die aktuelle Transaktion umfasst insgesamt sieben Windkraftanlagen des Typs Vestas V100 mit einer installierten Leistung von jeweils 2,2 MW auf einer Nabenhöhe von 95 Metern.

Der Windpark Gunillaberg liegt rund 20 km westlich der Stadt Jönköping und wird aus vier Anlagen bestehen. Drei weitere Turbinen werden im Windpark Lunna in der Gemeinde Askersund errichtet. Die Fertigstellung beider Projekte ist für August 2017 geplant. Die Windparks Lunna und Gunillaberg sind Bestandteil eines institutionellen Fonds für Erneuerbare Energien. Die Gesamtleistung der KGAL im Bereich Wind umfasst mit dem Kauf der beiden Windparks nun rund 630 MW.

„Wir sind sehr zuversichtlich, mit den Windparks Lunna und Gunillaberg ein nachhaltiges Windprojekt für unseren institutionellen Fonds erworben zu haben. Mit Eolus Vind konnte die KGAL zudem einen sehr erfahrenen und verlässlichen Partner für den Markteintritt in Schweden gewinnen“, betont Matej Lednicky, Leiter Transaktionsmanagement Wind der KGAL Investment Management GmbH.

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Ende der Blade Night: Wird es Europas größte Nacht-Skateveranstaltung nicht mehr geben?

Pressemitteilung

München, 09. Februar 2017
Als „Münchens schönste Stadtrundfahrt“ hat der ehemalige Oberbürgermeister Christian Ude die Blade Night einst bezeichnet. Alleine war er mit dieser Meinung nie ­– das zeigen Besucherzahlen. Allein im vergangenen Jahr 2016 haben sich 50.000 MünchnerInnen an der Blade Night beteiligt. Neun mal hat sie über das Jahr verteilt stattgefunden, Start- und Zielpunkt war dabei immer die Theresienwiese. Die Strecke führte die TeilnehmerInnen anschließend bis zu 17 Kilometer weit durch München. Die Abendstimmung war es, die dabei immer für eine unvergleichliche Atmosphäre gesorgt hat – und das Gefühl, die Straßen für kurze Zeit zurückzuerobern. Neben dem sportlichen Aspekt, der die MünchnerInnen zusammenführen sollte, ist das die große Botschaft der Blade Night.

Trotzdem wird es die Blade Night bis auf Weiteres nicht mehr geben. Grund sind Finanzierungsprobleme seit der Haupt- und Titelpartner abgesprungen ist. Der Sponsorenvertrag ist zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen – einen neuen Hauptpartner hat Green City bislang nicht gefunden. Die Kosten sind allerdings bereits auf das Mindestmaß reduziert, die HelferInnen auf den Blade Nights selbst arbeiten hauptsächlich ehrenamtlich. “Wir bedauern das sehr, denn die Teilnehmerzahlen zeigen, dass die Blade Night für viele Menschen zum Münchner Lebensgefühl gehört”, sagt Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V.
„Mit dem Ende der Blade Night geht ein Aushängeschild Münchens verloren, das als fester Bestandteil des Freizeitangebotes vielfach im Tourismussektor beworben wird.”

Zwei Millionen MünchnerInnen sind bislang bei den Blade Nights durch ihre Stadt gefahren. Erst, wenn Green City einen neuen Sponsor findet, kann die Blade Night wieder ins Münchner Freizeitprogramm aufgenommen werden.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Sonja Kämmler, Kommunikation
Mail: sonja.kaemmler@greencity.de,
Tel: (089) 890 668 -312

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