Demeter unterstützt Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser

PRESSEINFORMATION

Neumarkt, 09.02.2017. Demeter ist jetzt Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Der älteste Bio-Anbauverband Deutschlands unterstreicht damit seine umfassende Unterstützung für das Bio-Mineralwasser-Siegel und das Wasserschutzengagement der Qualitätsgemeinschaft durch die Förderung des ökologischen Landbaus. Dr. Alexander Gerber, Vorstandssprecher von Demeter: „Der erschreckende Nitratbericht der Bundesregierung hat es wieder einmal klar verdeutlicht: Wenn wir die Reinheit unseres Wassers bewahren wollen, müssen wir seine Qualität immer genau im Blick behalten und es aktiv vor den Gefahrstoffen der intensiven Landwirtschaft schützen. Das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft setzt hier genau an den richtigen Stellen an und überträgt den bewährten Bio-Ansatz absolut konsequent auf unser wichtigstes Lebensmittel: Als neues Reinheitsgebot für Wasser garantiert es den Verbrauchern durch unabhängige Überwachung der Quellen und zeitgemäße, wissenschaftlich fundierte Grenzwertsetzung schon heute jederzeit höchste Wasserqualität. Gleichzeitig verpflichtet es die Bio-Mineralwasser-Brunnen zu Nachhaltigkeit und aktivem Wasserschutz durch die Förderung des komplett agrochemiefreien Ökolandbaus, um diese Reinheit auch für zukünftige Generationen sicherzustellen. Wir von Demeter unterstützen diesen umfassenden Ansatz und sind uns sicher, dass wir hier gemeinsam viel erreichen werden.“

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Es freut uns sehr, dass wir bei unserem Engagement für das Wasser ab sofort auch auf die Unterstützung und Expertise des ältesten Bio-Anbauverbands Deutschlands bauen können. Demeter steht seit über neunzig Jahren konsequent für höchste Lebensmittelqualität und eine ganzheitliche, ökologische Wirtschaftsweise, die unsere Lebensgrundlagen erhält und schützt statt sie zu vernichten. Nach Bioland jetzt auch Demeter als Mitglied der Qualitätsgemeinschaft willkommen heißen zu dürfen, zeigt einmal mehr, dass wir mit unserem umfassenden Bio-Mineralwasser-Konzept genau auf dem richtigen Weg sind.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.
Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland und Demeter. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Mineralwasser), die PreussenQuelle Rheinsberg (PreussenQuelle, PreussenQuelle Theodor) aus Brandenburg sowie die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Über Demeter e.V.
Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.
In Deutschland wirtschaften rund 1.500 Landwirte mit mehr als 77.800 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e. V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel. Als internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Von Argentinien bis Ungarn wird in rund 60 Ländern von etwa 5.000 Bauern mit rund 170.000 Hektar Fläche nach den konsequenten Demeter-Richtlinien anerkannt biologisch-dynamisch gewirtschaftet. www.demeter.de

Pressekontakt
Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-54
Fax: +49-89-992496-53
haussmann@pfaff-kommunikation.de




Kräuter Mix auf der Biofach: Auszeichnung für Nachhaltigkeitsprojekt

Vom 15. bis 18. Februar trifft sich die internationale Bio-Branche wieder in Nürnberg. Auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, stellen rund 2800 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Als zertifizierter Hersteller von kontrolliert biologischen Rohstoffen ist Kräuter Mix seit Jahren mit einem Messestand vertreten. Diesmal erhält das Unternehmen aus dem fränkischen Abtswind, das Kunden aus der Lebensmittel- und Arzneimittel-Industrie weltweit mit Trockengemüse, Kräutern, Gewürzen, Heilkräutern sowie Früchte- und Kräutertees beliefert, auf der Biofach eine besondere Auszeichnung.

2017 präsentiert sich Deutschland auf der Biofach erstmals als Land des Jahres. Der Bund Ökologische Landwirtschaft (BÖLW) stellt dabei im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft deutsche Institutionen und Unternehmen in den Mittelpunkt, die in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft auf besondere Weise für Innovation und Verantwortung stehen. Kräuter Mix zählt aufgrund seiner Nachhaltigkeitsleistungen zu den ausgewählten Unternehmen und ist damit Teil der Sonderschau „Land des Jahres Deutschland“. Auf der Biofach ist der Messestand von Kräuter Mix (Halle 6, Stand 6-240) daher mit einem Aufsteller und einer Tafel zur Sonderschau „Land des Jahres Deutschland“ hervorgehoben.

Maßgeblich für die Auszeichnung durch den BÖLW war ein Projekt, das Kräuter Mix bei einem Lieferanten und dessen Landwirten in Ägypten initiierte. Überzeugend fand die Fachjury auch, dass Kräuter Mix ein eigenes Team im Unternehmen etabliert hat, das sich ausschließlich um solche Nachhaltigkeitsvorhaben kümmert. Ziel des Projekts war es, die Bodenqualität in der ägyptischen Wüste zu verbessern, um den Anbau von Kräutern zu ermöglichen. Insbesondere für Majoran und Basilikum, auch in Bio-Qualität, wird fruchtbare Ackerfläche entwickelt. Dies geschieht durch den Einsatz von lokal produziertem Qualitätskompost, der die nötigen Nährstoffe liefert.

Zentrale Aspekte des Projekts sind die Bodenbeprobung, die Bodenstrukturbildung, die Sicherung des Nährstoffpotenzials und die Etablierung eines gesunden Bodenlebens, welches durch „Compost Tea“ angeregt wird. Das Methodenwissen vermittelte Kräuter Mix seinem Lieferanten und den Landwirten in Workshops. Dafür engagierte das Unternehmen mit der Firma „Soil & More International“ ausgewiesene Experten, die vor Ort Qualifizierungsmaßnahmen durchführten. Indem Wüstenboden für die Landwirtschaft nutzbar wird, fördert das Projekt die aktive Landgewinnung und leistet einen wichtigen Beitrag für das gesamte Ökosystem.

Dies ist nur eines von mehreren internationalen Nachhaltigkeitsvorhaben, das Kräuter Mix im Laufe der Jahre zusammen mit Lieferanten verwirklicht hat. Denn die Umweltverantwortung des Unternehmens endet nicht auf dem Firmengrundstück, sondern reicht weit darüber hinaus. Kräuter Mix ist sich seit jeher bewusst, dass sich der 1919 gegründete Familienbetrieb nur im Einklang mit den natürlichen Ressourcen erfolgreich entwickeln kann. Der Anbau von Naturprodukten setzt dauerhaft unbelastete Böden, reine Luft und sauberes Wasser voraus. Daher nimmt Kräuter Mix seine ökologische und soziale Verantwortung sehr ernst und arbeitet kontinuierlich an Themen aus diesen Bereichen.

Auf der Biofach zeigt das Unternehmen erstmals sein neues Handelssortiment. Unter der Marke LebensMix liefert Kräuter Mix an den Einzelhandel Kräuter- und Früchtetees, Gesundes und Vitales sowie Gewürzspezialitäten in Endverbraucherpackungen und Zweikilo-Beuteln. Zwei Teesorten stehen auf der Biofach im Fokus: der Bio-Früchtetee KinderTräumerei und der Bio-Kräutertee TraumReise. Von jeder verkauften Endverbraucherpackung wird Kräuter Mix künftig einen Betrag an die Klinikclowns des Vereins Lachtränen Würzburg spenden. Auf den Teepackungen stellt das Unternehmen die Arbeit der Klinikclowns vor, die Kinder im Krankenhaus und Menschen im Seniorenheim besuchen, um mit ihnen Zeit zu verbringen und ihnen Abwechslung im Alltag zu schenken.

Seit 2014 unterstützt Kräuter Mix bei verschiedenen Anlässen die Organisation, die sich ausschließlich über Spenden finanziert. 2015 etwa ließ das Unternehmen den Film „Der Teetauber“ produzieren, eine Dokumentation zur Teeproduktion. Darin erfahren die Klinikclowns Schlawine und Machnix, wie die KinderTräumerei hergestellt wird und dass Zutaten wie Hibiscus, Hagebutte, Anis und Fenchel aus aller Welt nach Abtswind kommen. 2016 verzichtete Kräuter Mix auf Weihnachtsgeschenke für seine Kunden und Geschäftspartner. Stattdessen erhalten die Klinikclowns eine Spende über 3000 Euro. Auf der Biofach wird Geschäftsführerin Silke Wurlitzer am 15. Februar, 11.30 Uhr, am Stand von Kräuter Mix (Halle 6, Stand 6-240) den Spendenscheck an die Klinikclowns überreichen.

2016 war für Kräuter Mix und seine 330 Mitarbeiter das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr in der knapp hundertjährigen Firmengeschichte. Der 1919 gegründete Familienbetrieb in dritter und vierter Generation erreichte erstmals einen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich. Nach 92,5 Millionen Euro im Jahr 2015 stand 2016 eine neue Höchstmarke von rund 111 Millionen zu Buche. 2017 investiert das Unternehmen abermals in seine beiden Werksstandorte Abtswind und Wiesentheid, wo weitere Produktions- und Lagerhallen entstehen. Seit über 30 Jahren produziert Kräuter Mix in Bio-Qualität, seit 1992 mit dem Zertifikat für kontrolliert biologischen Anbau.

Beigefügte Bilder zur honorarfreien redaktionellen Verwendung (Fotos Kräuter Mix):
Bild 1: In Ägypten initiierte Kräuter Mix ein Projekt zur Verbesserung der Bodenqualität. Der Bund Ökologische Landwirtschaft würdigt das Unternehmen dafür auf der Biofach.
Bild 2: Auf der Biofach präsentiert Kräuter Mix das neue Handelssortiment der Marke LebensMix.

Hinweis für Medienvertreter: Gerne können Sie uns auf der Biofach an unserem Stand (Halle 6, Stand 6-240) besuchen. Bitte teilen Sie uns hierfür Ihren Terminwunsch mit.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an:

i. A. Michael
Kämmerer
michael.kaemmerer@kraeuter-mix.de
www.kraeuter-mix.de
Tel.: +49-9383/204-312
Fax: +49-9383/204-504




Mehr sichere Orte für traumatisierte Kinder – 12. Notfallpädagogik-Einsatz im Nordirak

Im vergangenen Jahr wurde das Langezeitprojekt im Nordirak in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) weiter ausgebaut. Bereits seit Winter 2013/14 sind die Helfer in der Autonomen Region Kurdistan in Flüchtlingslagern traumapädagogisch aktiv.
In mittlerweile drei Flüchtlingslagern konnten Kinderschutzzentren und Projekte mit jeweils bis zu zehn Kindergruppen implementiert werden. Die täglichen Angebote werden von den fünfundzwanzig lokalen Pädagoginnen und Pädagogen durchgeführt – die meisten von ihnen sind selbst Flüchtlinge und leben in den Lagern. Nach vier Einsätzen in 2016 wird von 20. Januar bis 03. Februar erneut in Team der Notfallpädagogik in die Region Dohuk reisen.

Während dieses Einsatzes werden die lokalen Mitarbeiter, die seit 2015 kontinuierlich ausgebildet werden, weiter geschult. Dieses Mal werden Workshops in Kunst, Musik und Bewegung stattfinden.
Zudem werden erneut Beratungen für die Eltern und Fortbildungen für das Lehrpersonal in den Camps sowie Seminare für die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer an der Universität Dohuk angeboten. In den Vorträgen und Schulungen werden neben einer theoretischen und praktischen Einführung in die Traumapädagogik ebenfalls die psychischen und physischen Aspekte der Gesundheit von Kindern behandelt.
Auch die Lage im nahegelegenen Mossul wird ein Thema bei diesem und den nächsten Einsätzen sein. Mittlerweile sind über 100.000 Menschen auf der Flucht aus der umkämpften und zerstörten Stadt und den umliegenden Dörfern. Insgesamt werden zwischen 700.000 und 1 Mio. Flüchtlinge erwartet. Durch die kontinuierliche Betrachtung und Bewertung der Situation will die Notfallpädagogik in der Lage sein, effektive Hilfe für betroffene Kinder, Schulen und andere Einrichtungen leisten zu können. Gemeinsam mit Vertretern des Erziehungsministeriums und anderen Hilfsorganisationen, die im Bereich Bildung aktiv sind, wird geplant, wie Schulen und das Bildungssystem nach der Vertreibung des IS wieder aufgebaut werden können. Die Berücksichtigung psychologischer Aspekte ist vor dem Hintergrund, dass viele Kinder und Jugendliche Gefangenschaft, Folter und Zwangsrekrutierungen erfahren haben, besonders wichtig.

Bei der Ausbildung der lokalen Teamer spielt das Thema ebenfalls eine Rolle. Die Seminare sind so ausgerichtet, dass die Mitarbeiter bei einem Notfalleinsatz in „Mossul-Lagern“ selbst notfallpädagogisch aktiv werden könnten.

Aufbauend auf der bisherigen Arbeit werden die existierenden Projekte erweitert und so notfall- und traumapädagogische Angebote für noch mehr betroffene Kinder und das Gemeinwesen möglich gemacht. Zudem wird durch die kontinuierliche Netzwerkarbeit und Kooperation mit Einrichtungen und Pädagogen vor Ort lokales Wissen für die Helfer zugänglich.

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Kontakt Presse:
Reta Lüscher-Rieger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Tel.: 0721-354806 140
Fax: 0721-354806 180
E-Mail: r.luescher-rieger@freunde-waldorf.de
Webseite: www.freunde-waldorf.de

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.

Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011) und Kenia (2012 – 2013), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Nepal (2015-2016), Ecuador (2016), Gaza (2009 – 2016), Philippinen (2013-2016), Haiti (2016) und Kurdistan-Irak (seit 2013).




Naturland wächst regional und weltweit – Umsteller brauchen Rechtssicherheit: EU-Öko-Verordnung sinnvoll weiterentwickeln

Pressemitteilung, 18.01.2017

Gräfelfing – Naturland verzeichnet im zweiten Jahr in Folge deutliche Zuwächse bei Mitgliedsbetrieben und Fläche. Neben einem erneut starken Wachstum in Deutschland konnte der Öko-Verband in 2016 auch international zulegen, wobei vor allem die Entwicklung in Europa überdurchschnittlich positiv ausfiel. Insgesamt bewirtschaften aktuell 43.000 Naturland Bäuerinnen und Bauern in 46 Ländern der Erde eine Fläche von über 277.000 Hektar. Das sind rund 5.000 Bäuerinnen und Bauern mehr als vor einem Jahr. Die Fläche legte um 4,7 Prozent zu.

In Deutschland fielen die Zuwächse mit einem Flächenwachstum um 9,4 Prozent auf rund 165.000 Hektar erneut überdurchschnittlich gut aus. Dazu kommen noch rund 54.000 Hektar nach Naturland Richtlinien bewirtschaftete Waldfläche. Die Zahl der deutschen Naturland Betriebe stieg um 213 auf nun 3.127 (plus 7,3 Prozent).

„Die Nachfrage nach Bio aus Deutschland ist hoch. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass das Wachstum auch weiter anhalten kann“, sagte Naturland Geschäftsführer Steffen Reese. Naturland sei weiterhin aktiv auf der Suche nach Umstellern in allen Bereichen. „Wir werden aber nur dann noch deutlich mehr Betriebe zur Umstellung bewegen, wenn die Politik endlich für Rechtssicherheit sorgt“, fügte Reese mit Blick auf die Revision der EU-Öko-Verordnung hinzu, wo nach drei Jahren Verhandlungen nach wie vor alles offen ist.

Starkes Wachstum in Europa – mehr Kleinbauern in Übersee

International trägt Europa mit Zuwächsen von gut 25 Prozent bei Flächen und Betriebszahlen überdurchschnittlich stark zu der positiven Entwicklung bei. Ein Schwerpunkt des Wachstums war Südeuropa, vor allem Italien und Spanien. Hintergrund ist die steigende Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach frischem Obst und Gemüse auch in den Wintermonaten.

Außerhalb von Europa konnten zahlreiche Kooperativen, die durch Naturland Zugang zum deutschen Markt bekommen, ihre Produktion ausweiten. Stärkere Zuwächse gab es beispielsweise in Uganda (Kaffee), Sri Lanka (Gewürze, Kokos) und Vietnam (Öko-Shrimps-Aquakulturen). Mehr als 4.300 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern profitieren davon und gehören nun auch zur Naturland Gemeinschaft. Erstmals zertifiziert Naturland nun auch einen Betrieb in Argentinien, der Zuckerrohr anbaut.

Dank eigener Mitarbeiter vor Ort sowie regelmäßiger Besuche sind dabei auch die internationalen Naturland Betriebe eng an den Verband angebunden. „Diese Nähe zu unseren Bauern – regional und weltweit – zeichnet Naturland zertifizierte Produkte aus“, sagte Reese. „Und wenn in einer Tafel Schokolade öko-fairer Kakao aus der Dominikanischen Republik, öko-fairer Rohrzucker aus Paraguay und öko-faire Milch aus Deutschland verarbeitet werden, dann gewinnen alle – Bauern, Verarbeiter, Handel und Verbraucher –, weil sie Teil einer Kette des gemeinsamen und verantwortungsvollen Handelns sind“, unterstrich der Naturland Geschäftsführer.

Kontakt

Markus Fadl
Pressesprecher
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Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing
Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31, Mobil: +49 (0) 172 – 65 98 389
www.naturland.de, www.oekobauer-gesucht.de




Trump fordert Zivilgesellschaft weltweit heraus

Pressemitteilung Germanwatch

Germanwatch warnt zur Amtseinführung des 45. US-Präsidenten vor Entmutigung: Mit Strategien für Menschenrechte, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit kämpfen

Bonn/Berlin (19. Jan. 2017). Morgen wird Donald Trump offiziell US-Präsident. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist dieser Tag auch eine Zäsur für die Zivilgesellschaft weltweit, die diese Herausforderung annehmen müsse. „Donald Trump steht für ein Programm, das zum Scheitern verurteilt ist. Globale Probleme lassen sich nicht durch Nationalismus eindämmen. Die globale Klimakrise kann man nicht einfach wegwünschen, Menschenrechte und Rechtsstaat – die Grundlagen für ein zivilisiertes Zusammenleben – nicht verächtlich machen“, betont Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. „Wir brauchen eine Transformation und ein Zusammenwirken auf allen Ebenen, damit endlich gegenüber einer entfesselten Globalisierung von Wirtschaft und Finanzmärkten die politische Handlungsmacht die Oberhand gewinnt. Es geht darum, die Kluft zwischen Arm und Reich abzubauen, die globale Klimakrise einzudämmen und die Menschenrechte zu stärken. Es ist Zeit für die Zivilgesellschaft aufzustehen, damit die kurzsichtige Gegentransformation, für die Politiker wie Trump, Le Pen oder auch Frauke Petry stehen, im Sande verläuft.“

‚Keinen zurück lassen‘ („leave no one behind“) – der Leitgedanke der 2015 verabschiedeten UN-Agenda 2030 mit ihren globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung – könnte der Slogan einer solchen inklusiven Transformation sein. Diese bezieht jeden Menschen auf dem Planeten und die ökologische Mitwelt mit ein. Klaus Milke: „Es geht um Kooperation – nicht um America first, nicht um Russland zuerst oder Deutschland zuerst. Wir brauchen Konzepte gegen Armut und Ausgrenzung und für gesellschaftliche Teilhabe. Wenn arme Menschen hier gegen noch ärmere anderswo ausgespielt werden, verschlimmert dies die Probleme für alle. Mit Respekt und Wertschätzung, nicht mit Hass und Häme, bringen wir Lösungen voran.“

Germanwatch werde mit Strategie und Empathie – nicht mit Hysterie und Depression – auf die aktuellen Entwicklungen reagieren. „Wer die Kluft zwischen Arm und Reich nicht entschieden angeht, wer die Grenzen des Planeten ignoriert, wer Menschenwürde und Menschenrechte als Spielregeln für eine pluralistische Weltgesellschaft an die Seite schiebt, der fordert die Grundlagen der Zivilgesellschaft heraus. Wir müssen darauf entschieden und strategisch klug reagieren“, so Milke.

Kontakt für Medien:

Stefan Küper
Pressesprecher Germanwatch
(Kontakt s.u., am Vormittag per Handy/e-mail)

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Stefan Küper
Pressesprecher

Germanwatch e.V.
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Tierwohl-Label greift zu kurz Germanwatch: Neues Label darf Pflichtkennzeichnung für Produkte aus industrieller Tierhaltung nicht ersetzen

Germanwatch-Kommentar zur Initiative Tierwohl des Bundeslandwirtschaftsministeriums

Berlin (19. Jan. 2017). Zur heute vorgestellten Initiative Tierwohl des Bundeslandwirtschaftsministeriums sagt Reinhild Benning, Expertin für Landwirtschaft und Tierhaltung bei Germanwatch: „Tierwohl hört sich gut an, aber das Tierwohl-Label des Bundeslandwirtschaftsministers greift zu kurz. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen kein Tierleid im Stall. Damit sie sich bewusst gegen Produkte aus industrieller Tierhaltung entscheiden können, müssen diese beim Kauf leicht erkennbar sein. Bisher ist das nur bei Eiern der Fall: Der Handel ist gesetzlich verpflichtet, alle Eier mit Ziffern von 0 für das Bio-Ei bis 3 für das Ei aus Käfighaltung zu kennzeichnen.“

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland haben – so Germanwatch – mit Hilfe der Pflichtkennzeichnung für Eier das Tierleid in Käfigen weitestgehend abgewählt. „Der Marktanteil für nicht verarbeitete Frischeier aus Käfighaltung liegt gerade noch bei einem Prozent. Das hilft besonders Bauernhöfen anstatt der Agrarindustrie: In Niedersachsen gibt es endlich wieder mehr Hühner haltende Höfe mit kleineren Herden, mehrheitlich in Freiland- und Ökohaltung“, erklärt Benning. „Das Tierwohl-Label ist ein Versuch des Handels, eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für die Haltungsform auf allen Lebensmitteln von Tieren zu verhindern. Das Label ändert nichts daran, dass Konzerne und Discounter weiterhin Billigfleisch massiv bewerben dürfen, oft mit falschen Versprechen wie „Wiesenhof“ und „Bauernglück“, auch wenn die Tiere nie auf der Wiese waren und Bauern ruinöse Preise erhalten. Nur wenn diese legale Irreführung der Verbraucher gestoppt wird, haben Bauernhöfe mit tiergerechterer Haltung und zumeist geringerem Antibiotikaeinsatz eine faire Chance am Markt.“

Verbraucher legten zudem großen Wert darauf, dass Futterimporte für Tierhaltung in Deutschland nicht weiter Ernährungssouveränität und Regenwald in Ländern des Südens gefährdeten. Dies gewährleiste das sechseckige Biosiegel am ehesten. Indem Minister Schmidt nun für das Tierwohl-Label die gleiche Siegel-Kontur für Ökoprodukte und Nicht-Ökoprodukte vorschlage, trage er eher zur Verwirrung als zur Transparenz für Verbraucher bei.

Der Bundesrat hatte bereits im Jahr 2014 Vorschläge für eine Pflichtkennzeichnung auf den Weg gebracht, die von Bundesverbraucherminister Christian Schmidt bislang jedoch nicht konstruktiv aufgegriffen würden. Germanwatch fordert den Bundesrat auf, das Engagement für die Pflichtkennzeichnung mit mehr Nachdruck fortzusetzen, damit diese spätestens mit einer neuen Bundesregierung Ende des Jahres umgesetzt gesetzt werden kann.

Kontakte für Medien:
Reinhild Benning
Tel.: 030/2888 356-82
mobil: 0175/726 37 79

Stefan Küper
Pressesprecher

(Kontakt s.u.)

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Reserveantibiotika in der Tierhaltung: Umetikettierung von Wirkstoffen behebt keine Missstände Germanwatch warnt vor Gesundheitsgefahr für Menschen: Mehr Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika drohen – Widerstand der Länder gefordert

Pressemitteilung Germanwatch

Berlin (18. Jan. 2017). Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant offenbar zwei Antibiotikaklassen von der Liste der sogenannten Reserveantibiotika zu streichen. Damit würde sich auch das Risiko für Menschen vergrößern, dass sich gegen diese Antibiotika resistente Keime bilden, warnt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Denn diese Arzneimittel könnten dann in deutlich größerem Umfang in der Tierhaltung eingesetzt werden. Reserveantibiotika werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „besonders wichtig“ für die Humanmedizin angesehen, da sie eingesetzt werden wenn herkömmliche Antibiotika nicht mehr wirken.

Das Landwirtschaftsministerium hatte im September ein Eckpunktepapier mit strengeren Regeln für den Einsatz von besonders wichtigen Reserveantibiotika in der Tierhaltung vorgelegt und angekündigt, den Verbrauch dieser Arzneimittel im Stall zu verringern. Diesen Schritt in die richtige Richtung droht Landwirtschaftsminister Schmidt nun auszuhebeln, indem er schlicht zwei Antibiotikaklassen von der Liste der sogenannten Reserveantibiotika streichen will. Germanwatch-Agrarexpertin Reinhild Benning: „Damit riskiert der Verbraucherschutzminister, dass diese Mittel im Stall nach Gutdünken der Tierärzte, ohne Wirksamkeitstests und ohne Limit eingesetzt werden und somit zunehmend resistente Bakterien entstehen. Antibiotikaresistenzen gegen diese Mittel bergen große Gesundheitsgefahren für Menschen, insbesondere auch für Kinder, die auf die Wirksamkeit dieser Notfall-Antibiotika angewiesen sind. Der jüngste Fall einer Patientin in den USA, die nach dem erfolglosen Einsatz von 26 Antibiotika an einem multiresistenten Keim starb, zeigt noch einmal, wie wichtig es ist, der Wirksamkeit von Antibiotika absolute Priorität zu geben.“

Germanwatch: Plan des Landwirtschaftsministers verstößt gegen UN-Vorgaben
Anlässlich der heute beginnenden Agrarminister-Konferenz von Bund und Ländern fordert Germanwatch die Länder auf, die Pläne des Landwirtschaftsministeriums im Bundesrat zu stoppen und die Gesundheitsgefährdung durch Missbrauch von Reserveantibiotika im Stall entschieden zu bekämpfen. Aus Sicht von Germanwatch verstößt der Plan des Landwirtschaftsministeriums auch gegen den UN-Leitsatz „Eine Gesundheit für Mensch und Tier“ (One-Health-Ansatz). Im Rahmen dieses Ansatzes habe die Weltgesundheitsorganisation WHO die Autorität, Antibiotikawirkstoffe als „besonders wichtig“ für den Menschen einzustufen. Die einzelnen UN-Staaten sind laut WHO gehalten, für ihren jeweiligen humanmedizinischen Bedarf gegebenenfalls Arzneimittel zu der nationalen Liste dieser Wirkstoffe hinzuzufügen, nicht aber von der UN-Liste zu streichen, so wie es das Landwirtschaftsministerium plane.

Kontakte für Medien:

Reinhild Benning
Germanwatch-Agrarexpertin
mobil: 0175-726 37 79
benning@germanwatch.org

Stefan Küper
Pressesprecher Germanwatch
(Kontakt s.u.)

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Pressesprecher

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Das „Wunder von José“ kann wieder sprechen – Abschluss des Notfallpädagogischen Langzeit-Projekts auf den Philippinen

Dort wo 2013 Taifun „Haiyan“ auf dem Inselstaat die schlimmsten Schäden anrichtete, bauten die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ drei „Child Friendly Spaces“ auf. Hier finden seitdem tägliche notfallpädagogische Angebote für ca. 200 Kinder statt. Kinder, denen der Sturm Geschwister oder Elternteile genommen hat oder die unter den schrecklichen Erlebnissen der Zerstörung gelitten haben. In mehreren Folge-Einsätzen wurden Mitarbeiter vor Ort in den Methoden der Notfallpädagogik aus- und weitergebildet.
Der im Dezember stattfindende, sechste Einsatz bildete nun den Abschluss und die Übergabe des Projekts in die Hände der lokalen Fachkräfte.

Es ist viel geleistet worden, in den letzten drei Jahren und den Kindern geht es heute viel besser. Am deutlichsten wird das wohl am sogenannten „Wunder von St. José“. Ein damals etwa dreijähriges Kind, dessen Eltern nicht überlebten. Erst Tage nach dem Sturm wurde es in den Schlammmassen gefunden und konnte wie durch ein Wunder lebend geborgen werden. Es forderte die ganze Aufmerksamkeit der Helfer, schrie mitunter die ganze Zeit. Und trotzdem ließ es niemanden an sich heran, sprach nicht, interagierte nicht. Ganz anderS jetzt. Es ist zwar ein zurückhaltendes, ruhiges Kind, ist aber mit strahlenden Augen bei den Spielen und Aktionen dabei. Und seit wenigen Monaten spricht es sogar wieder!
Erlebnisse wie dieses zeigen immer wieder, wie wertvoll und heilend die Notfallpädagogik sein kann und wie wichtig die kontinuierliche Unterstützung ist, die regelmäßige und nachhaltige Angebote für die betroffenen Kinder ermöglicht.

Fährt man nun durch Tacloban, eine Stadt, die besonders hart vom Taifun getroffen wurde, zeigt sich: Es ist wieder „Normalität“ eingekehrt. Die Häuser stehen wieder, die Wellblechhütten auch, das Leben geht seinen gewohnten Gang. Ein „Notfall“ besteht hier nicht mehr.
Die „Child Friendly Spaces“ sind schöne, ästhetische und gepflegte Plätze. Alles ist gut organisiert und läuft reibungslos. Die enge Beziehung zwischen den Kinder und ihren Bezugspersonen ist in allem sichtbar. Und so konnte das Projekt von den Notfallpädagogen mit dem besten Gefühl und der Gewissheit, es in gute Hände zu übergeben, abgeschlossen werden.

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BIC GENODEM1GLS Stichwort „Notfallpädagogik“

Kontakt Presse:
Reta Lüscher-Rieger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik Tel.: 0721-354806 140
Fax: 0721-354806 180 E-Mail: r.luescher-rieger@freunde-waldorf.de Webseite: www.freunde-waldorf.de
Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.
Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011) und Kenia (2012 – 2013), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Nepal (2015-2016), Ecuador (2016), Gaza (2009 – 2016), Philippinen (2013-2016), Haiti (2016) und Kurdistan-Irak (seit 2013).




tegut… spendet 7.000 Euro Preisgeld des Demografiepreises Hessen für die Flüchtlingsarbeit in den tegut… Lädchen für alles

Die tegut… Lädchen Betreiber Stellenwert, Nick und Lebensmittelpunkt Marburg verstärken die Ausbildung von Flüchtlingen

Am 28. September bekam Knut John für den 2. Platz des Demografiepreises des Landes Hessen einen Scheck in Höhe von 7.000 Euro in der Staatskanzlei Wiesbaden überreicht. Dem Verantwortlichen der „tegut… Lädchen für alles“ war von Anfang an klar, dass dieses Preisgeld zurück in die neun Lädchen fließen soll: „Das Geld wird vor Ort gebraucht, auf dem Konto von tegut…. vollbringt es keine nachhaltigen Taten“. In Hessen gibt es bereits 16 Lädchen, das hat die Jury überzeugt: Die tegut… Lädchen seien aber viel mehr als ein Ort, wo Nahrungsmittel gekauft werden können, so Axel Wintermeyer. „Zu dem Konzept gehört auch die Anstellung von Menschen mit Handicap, die so am Arbeitsleben teilhaben. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich auch wirtschaftlich handelnde Unternehmen der Herausforderung des demografischen Wandels annehmen“, sagte der Chef der hessischen Staatskanzlei.

Lädchen-Betreiber gestalten die Zukunft
Stellenwert, Nick und Lebensmittelpunkt Marburg betreiben neun der 31 „tegut Lädchen für alles“ als Integrationsbetriebe. Nicht nur Menschen mit Handicap, auch Flüchtlinge können ein Teil der Gesellschaft werden. „Wir gehen bewusst in Orte in denen es keine Nahversorgung und oft keinen Dorfmittelpunkt mehr gibt“, ergänzt John. Geboten werden bis zu 5000 Produkte zum gleichen Preis wie in den großen Supermärkten, trotz des größeren logistischen Aufwandes. „Unsere integrativen Betreiber gestalten die Zukunft: Es sollen nicht nur Menschen mit Handicap integriert werden, in 2017 wollen wir zusammen fünf Flüchtlingen den Start in eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann/ -Frau ermöglichen“, beschreibt John das Ziel der Spende. Es sei ein Beitrag für die Gesellschaft und man sei gespannt, wie die einzelnen Projekte der sozialen Partner nächstes Jahr anlaufen werden.

Honorarfreie Verwendung des Bildmaterials unter Angabe der Bildquelle: tegut…
Nick gGmbH, von links: Stefan Schmidthals, Nick / Schottener soziale Dienste; Maria Brachmann, Marktleiterin; Knut John, tegut…
Stellenwert GmbH, von links: Sabine Schütz, Stellenwert; Knut John, tegut…; Matthäus Mihm und Rolf Eckhardt, beide Stellenwert.
Lebensmittelpunkt gGmbH, von links: Roland Wagner; Lebensmittelpunkt Marburg/Lebenshilfe Marburg; Bettina Bergmoser, Marktleiterin; Knut John, tegut…

Über tegut…
Die tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG ist ein Handelsunternehmen mit rund 280 Lebensmittelmärkten in Hessen, Thüringen, Bayern sowie Göttingen, Mainz, Stuttgart und Ludwigsburg. Das Angebot frischer und ökologischer Lebensmittel, regionaler Bezug sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden stehen im Fokus des Vollsortimenters. tegut… bietet seinen Kunden rund 25 000 Produkte (gängige Markenprodukte sowie Eigenmarken in den Preis- und Qualitätsstufen tegut… kleinster Preis, tegut… Mehrwertmarke mit tegut… Reinheitsversprechen, tegut… vom Feinsten bis hin zu tegut… Bio und der Vielzahl weiterer Bio-Lebensmittel von Markenherstellern). 1982 hat tegut… erstmals Bio-Lebensmittel in sein Sortiment aufgenommen und erwirtschaftet heute mit über 3000 Produkten 25 Prozent seines Umsatzes. tegut… betreibt derzeit drei unterschiedliche Konzepte: 121 Supermärkte (in Eigenregie mit 800 m2 bis 2500 m2 Verkaufsfläche als Vollsortimenter mit bis zu 25 000 Artikeln), 122 inhabergeführte Nahversorger (mit bis zu 800 m2 Verkaufsfläche und rund 7500 angebotenen Artikeln) sowie 30 „tegut… Lädchen für alles“ (ab 120 m2 auf dem Land und in Stadtquartieren mit rund 4200 Produkten zur Nahversorgung). Seit 2013 ist tegut… ein Teil der Genossenschaft Migros Zürich. 2015 beläuft sich der Netto-Umsatz auf 980,9 Mio. Euro (Vorjahr 970,0 Mio. Euro). Die Flächenproduktivität wurde 2015 um 2% gesteigert. Insgesamt sind 5.500 Menschen in den Märkten, den Logistikzentren und den Zentralen Diensten in Fulda für tegut… tätig. Weitere Informationen finden Sie unter www.tegut.com oder unter www. facebook.com/tegut.

Kontakt

Stella Kircher
Leitung Unternehmenskommunikation
Fon: 0661-104 641, Fax: 0661-104 990 641
kircher_s@tegut.com
tegut… gute Lebensmittel, Gerloser Weg 72, 36039 Fulda




Jetzt wirds knusprig bei Herbaria – mit Bröseln!

Fischbachau, 16.12.2016
Jetzt wirds knusprig bei Herbaria – mit Bröseln!
Für mehr Crunch in der Küche: Wieder einmal zeigt Herbaria kreativen Biss – die vom Fischbachauer Gewürzspezialisten neu entwickelten fünf verschiedenen Bröselmischungen sind unglaublich vielseitig und eine echte Innovation im Convenience-Regal. Wie immer in bester Bio-Qualität
Nicht weit von Herbaria entfernt, in Augsburg haben wir mit der Biobäckerei Schubert einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt. Auch Schubert ist die Region ein wichtiges Anliegen. Einen großen Teil seiner Rohstoffe bezieht er von Vertragsbauern, die nicht weiter als 80 km entfernt von Ihm nach Bioland-Richtlinien anbauen. Herbaria lässt die völlig fettfreien Brotbrösel von der Bio- und Vollwertbäckerei Schubert in Augsburg herstellen.
Mit den Chiemgauer Werkstätten für Lebenshilfe – einer Einrichtung, die Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung Arbeitsplätze bietet – arbeitet Herbaria schon länger in verschiedenen Bereichen zusammen und jetzt verarbeiten sie als großes gemeinsames Projekt die Brösel für uns. Die Chiemgauer Werkstätten für Lebenshilfe verfeinern unsere Brösel mit fünf leckeren Kräuter- und Gewürzmischung und füllen sie für uns ab.
Rundum ein nachhaltiges und regionales Projekt!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Das Herbaria-Team möchte sich auf diesem Wege noch für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2016 bedanken und wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches Jahr 2017!

Kontakt

Herbaria Kräuterparadies GmbH
Lisa-Maria Heimgartner *Marketing / Produktmanagement*

Tel: +49 8028 9057 29 * Fax: +49 8028 9057 56
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