Preisverleihung | Bundespreis Ecodesign 2016

Preisverleihung

Wir laden Sie herzlich zur Preisverleihung des Bundespreises Ecodesign 2016 am Montag, den 28. November 2016 um 18:30 Uhr in das Bundesumweltministerium (BMUB) in Berlin ein. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger ehren die Preisträger*innen.

Ausstellung und Presserundgang:
Die prämierten Projekte sind am Abend der Veranstaltung in einer kleinen Ausstellung zu sehen. Ab 17:30 Uhr findet ein Presserundgang mit den Preisträger*innen in der Ausstellung statt.

Vorab-Informationen über die Gewinner:
Gerne teilen wir Ihnen unter Auflage einer Sperrfrist die Preisträger*innen bereits im Vorfeld mit und senden Ihnen Informationen, Bildmaterial sowie Kurzfilme zu den Preisträger*innen zu. Alle Nominierten können Sie bereits jetzt in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises Ecodesign sehen: bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2016/nominierte.html

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben den Bundespreis Ecodesign in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) seit 2012 jährlich aus. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch überzeugen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich noch bis morgen unter Angabe des Codes „be16prohz7e“ hier an:
bundespreis-ecodesign.de/de/calendar
Diese persönliche Einladung ist nicht übertragbar und gilt für Sie sowie eine Begleitperson.

Feiern Sie gemeinsam mit den Nominierten, Preisträger*innen sowie Vertreter*innen aus Politik, Design und Ökologie. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bundespreis-Ecodesign-Team am IDZ

Die wichtigsten Daten in Kürze:

Preisverleihung Bundespreis Ecodesign 2016
am Montag, den 28. November 2016
um 18:30 Uhr
Presserundgang um 17:30 Uhr

im Bundesumweltministerium (BMUB)
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz

Begrüßung
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin

Auftakt der Verleihung
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes
Prof. em. Günter Horntrich, Vorsitzender der Jury
Verleihung der Preise durch
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes

Im Anschluss: Get-together mit Flying-Buffet und Musik

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Büro Bundespreis Ecodesign
c/o IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e.V.
Christiane Caldari-Winkler
Flughafen Tempelhof, Bauteil D2
Columbiadamm 10 | 12101 Berlin

T +49 30 61 62 321-0
F +49 30 61 62 321-19
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GLS Bank zum 7. Mal hintereinander „Bank des Jahres“

Bochum, 16.11.2016. Die GLS Bank ist erneut Gesamtsieger der bundesweiten Abstimmung des Nachrichtensenders n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ).

Seit 2010 hat die sozial-ökologische GLS Bank damit den Wettbewerb jedes Mal gewonnen. Sie sichert sich Platz eins mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ unter allen 27 Banken. Zusätzlich liegt sie bei den Spezialanbietern vorn. Auch bei den Angeboten „Girokonto und Kreditkarte“, „Sparanlagen“ und „Baufinanzierung“ liegt die GLS Bank an der Spitze. Das zeigen die Ergebnisse der großen Online-Befragung mit über 25.000 Kundenmeinungen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat sie im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt.

Die rund 210.000 Kundinnen und Kunden sind mit der GLS Bank eng verbunden. Sie schätzen, dass ihr Geld nur für zukunftsweisende Projekte und Unternehmen verwendet wird. Die GLS Bank veröffentlicht seit jeher alle ihre Kredite und Finanzierungen.

Die Online-Befragung erfolgte im Zeitraum von August bis September 2016. In die Auswertung gelangten nur Banken mit mindestens 100 Kundenmeinungen.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstraße 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 5797 5178
Fax +49 (0) 234 5797 5157
Mobil +49 (0) 173 2786963

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Kölner Premiere der Bioweinverkostung Stadt | Land | WEIN ein voller Erfolg

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 16.11.2016. Bioweinverkostung Stadt | Land | WEIN am 13.11.2016 mit 29 Weingütern in der Rheinloft Cologne in Köln. 350 Besucherinnen und Besucher kamen, um über 200 Bioweine zu verkosten. Winzervesper am 12.11.2016 in der TEMMA Filiale in Köln-Braunsfeld begeisterte 31 Weininteressierte.

Das vergangene Wochenende stand in Köln ganz im Zeichen des ökologischen Weinbaus. Zum ersten Mal initiierte ECOVIN, der Bundesverband Ökologischer Weinbau, die Bioweinmesse Stadt | Land | WEIN und das Winzervesper in Köln.

Winzervesper- Essen und Verkosten zwischen Verkaufsregalen

Am Abend des 12.11.2016 lud ECOVIN gemeinsam mit TEMMA zu einem Vesper der besonderen Art. Die 31 Gäste hatten umringt von Weinregalen die Gelegenheit Weine der vier Weingüter Castel Peter (Pfalz), Forster (Nahe), Melsheimer (Mosel) und Riffel (Rheinhessen) in einer gemütlichen Atmosphäre zu verkosten. Dazu servierte das Team von TEMMA Wurst- und Käsespezialitäten.

Stadt | Land | WEIN – stimmungsvolle Weinverkostung

Etwa 350 Besucher, unter ihnen auch Gastronomen und Fachhändler, folgten der Einladung des ECOVIN Verbandes in die Rheinloft Cologne an der Frankenwerft in Köln. Inmitten der beeindruckenden Kulisse konnten die Besucherinnen und Besucher über 200 Bioweine von 29 Weingütern aus 7 deutschen Weinbaugebieten verkosten und die Winzerinnen und Winzer persönlich kennenlernen. „Ein Wahnsinn, wir sind mehr als zufrieden mit unserer Stadt | Land | WEIN Premiere hier in Köln. Wir konnten in der ersten halben Stunde bereits über 100 Besucherinnen und Besucher in dieser tollen Location empfangen. Ein super Publikum!“ bestätigt ECOVIN Bundesvorsitzender Andreas Hattemer.

Während der Verkostung fanden zwei Vorträge zum Thema Ökologischer Weinbau statt. „Die Seminare waren gut besucht, wir merkten, dass das Kölner Publikum nicht nur gerne Biowein trinkt, sondern auch erfahren will wie er an-und ausgebaut wird“ resümiert Sonja Kanthak, Fachreferentin bei ECOVIN und Dozentin der Seminare.

Die Begeisterung der Kölnerinnen und Kölner freute die teilnehmenden Winzerinnen und Winzer: „Wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder in Köln bei Stadt | Land | WEIN dabei sein, wir haben heute viele Stammkunden wiedergetroffen, aber auch neue Kontakte geknüpft“ sagt Simone Gutting vom Weingut Mohr-Gutting.

Glückliche Teilnehmer, glückliche Winzer- Stadt | Land | WEIN Köln, ein Erfolg auf ganzer Linie.

Teilnehmende Weingüter:

Ahr
Bäcker

Baden
Dr. Benz Kirchberghof
Reblandhof
Philipp Rieger

Mosel
Arns und Sohn
Brohl
Christoph Koenen
Dr. Frey
Melsheimer
Scholtes
Staffelter Hof
Karl Weber
Roman Herzog

Nahe
Forster

Pfalz
Bergdolt Klostergut St. Lamprecht
Castel Peter
Mohr-Gutting

Rheinhessen
Goldschmidt
Hemer
Hothum
Kronenhof
Riffel
Seck
Schönhals
Wedekind
Marc Weinreich

Württemberg
Halter
Lauffener Weingärtner
Klopfer

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Die Meldung im pdf-Format sowie Bildmaterial gibt es auf unserer Homepage.

Kontakt

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de




…For A Golden Change! – Heartbeat Honey | Social Crowdfunding Kampagne auf Startnext

PRESSEMITTEILUNG

Ugandische Goldminenarbeiter werden zu Imkern! In dieser Woche startet die NGO Earthbeat Foundation (Berlin/Zürich) ihre Social Crowdfunding Kampagne www.startnext.de/heartbeathoney! Gegen ausbeuteris che, lebensgefährliche Arbeitsverhältnisse und Umweltzerstörung im Goldbergbau wird eine nachhaltige Alternative gestellt: Die Menschen bekommen die Chance auf Imkerausbildungen. Dafür werden ab heute mit prominenter Unterstützung bis zum 12. Dezember 15.000 Euro gesammelt.

Die Zukunft dieser Menschen kann, statt des Edelmetalls, flüssiges Gold sein: Honig nämlich. Und deshalb fordern die Projektstarter auf: „Bee part of the hive!“ – „Werde Teil des Schwarms“. Denn beim Crowdfunding ist es so, wie in einem Bienenschwarm, dem nur als Gemeinschaft gelingt, was eine einzelne Biene nicht schaffen kann. Genau so wird jetzt im Internet das Geld eingesammelt: Viele kleinere Beträge, für die die Spender Dankeschön-Geschenke bekommen können, sollen die Gesamtsumme zusammen bringen. Hinter all dem steht das Team von Schmuckdesignerin Guya Merkle und ihrer Earthbeat Foundation.
Merkle war 21 Jahre alt, als ihr Vater überraschend starb, und ihr das Schmuckunternehmen Vieri vermachte. Sie hatte eigentlich andere Pläne, wollte sich sozial einbringen und entschied sich schließlich doch für das Familienbusiness. Unter einer Prämisse: Dass der Schmuck nur noch aus ethisch vertretbarem Gold hergestellt wird. Weil das Schöne auch immer das Gute sein muss. Darüber hinaus gründete sie 2012 von ihrem Erbe die Earthbeat Foundation. Deren bisheriges Hauptaugenmerk liegt auf
dem Projekt Heartbeat Uganda: In einem Dorf in Busia, Ostuganda engagiert sich Earthbeat für die vom gefährlich giftigen Goldschürfen abhängigen Menschen. Wesentlicher Fokus ist es, in Zusammenarbeit mit den Minenarbeitern, alternative und nachhaltige Einkommensquellen zu stärken. Die Idee mit dem Imkern kam von der Dorfgemeinschaft selbst. Die Stiftung, die auf private Spenden angewiesen ist, um ihre kontinuierliche Arbeit fortsetzen zu können, geht jetzt neue Wege für die Finanzierung. Ihre Crowdfunding Kampagne „Heartbeat Honey“ läuft ab jetzt bis 12. Dezember. Für die gewünschten 15.000 Euro können 80 Imkerausbildungen finanziert werden. Die Fans und Follower der Kampagne erwarten interessante Informationen rund ums Thema Gold, schöne Designgeschenke, wie Plakate, Jutebeutel oder auch ein Schnupperkurs beim Imker und eine Benefiz-Party in Berlin. Als prominente Unterstützer haben sich bereits die Berliner Künstler Judith Holofernes, Bosse und Laing angekündigt. Und die Veranstalter sind bemüht, rechtzeitig bestellte Geschenke noch vor Weihnachten zuzustellen. Da kann man also fleißig wie eine Biene für einen guten Zweck spenden und hat auch noch etwas davon. Vielversprechend!

Pressekontakt:
Julia Gajewski
connect@earthbeatfoundation.org
Tel: 01635933103
www.startnext.de/heartbeathoney
www.facebook.de/earthbeatfoundation
www.earthbeatfoundation.org




Der Fair Finance Guide Deutschland hat zum zweiten Mal deutsche Geldhäuser unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten analysiert und verglichen: GLS Bank und Triodos weiterhin an der Spitze – Postbank ist neues Schlusslicht

Berlin (15.11.2016) – Der Fair Finance Guide – das erste frei zugängliche Informationsportal zur Überprüfung der sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken – hat heute seine zweite Untersuchung veröffentlicht. Im Vergleich zur Premiere im März dieses Jahres wurde die Zahl der untersuchten Banken auf zehn vergrößert. Analysiert und verglichen wurden die Richtlinien deutscher Banken zu ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten und der Art der Unternehmensführung (ESG) sowie deren Einhaltung. Ein zentraler Befund: Die Nachhaltigkeitsrichtlinien von acht Banken haben sich seit der ersten Untersuchung verbessert, doch es gibt aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen, die hinter dem Guide stehen, weiterhin inakzeptable Defizite.

Die Platzierungen: Die GLS Bank und Triodos liegen erneut an der Spitze, Neueinsteiger Postbank nimmt den letzten Platz ein. Vergleichsweise schlecht steigt auch die zweite neu untersuchte Bank, die HypoVereinsbank (UniCredit Deutschland), ein: Rang 7 unter den zehn untersuchten Geldinstituten. Die katholische Pax-Bank, die bei der ersten Untersuchung noch die schlechteste Bewertung erhielt, macht einen großen Sprung auf Platz 4, direkt hinter die evangelische Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank). Unter den konventionellen Großbanken ist die Commerzbank nach wie vor bestplatziert und liegt vor der Deutschen Bank, deren ESG-Selbstverpflichtungen sich aber auch spürbar verbessert haben. Die DZ Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) treten auf der Stelle.

Obwohl laut einer forsa-Umfrage 72 Prozent der Deutschen genau wissen wollen, wie Banken ihre Gelder verwenden, halten sich diesbezüglich viele Geldhäuser nach wie vor bedeckt, so ein Ergebnis der Analyse. „Das Schweigen der Bänker muss ein Ende haben“, fordert Thomas Küchenmeister, geschäftsführender Vorstand der Nichtregierungsorganisation Facing Finance, die den Fair Finance Guide Deutschland koordiniert. „Solange Banken intransparent agieren oder sogar ihre eigenen Richtlinien unterlaufen, solange werden wir Bankkunden darüber informieren, ob ihre Gelder zum Beispiel für Rüstungsprojekte, Klimazerstörung oder Steuerfluchtgeschäfte verwendet werden“, so Küchenmeister.

Gerade beim Thema Klimawandel haben sich die Banken am wenigsten bewegt und schneiden durchschnittlich am schlechtesten ab. „Es ist schon bemerkenswert, dass ausgerechnet die Landesbank LBBW aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg über keinerlei Ausschlusskriterien in Bezug auf den hochgradig klimaschädlichen Energieträger Kohle verfügt“, sagt Sarah Guhr, Projektleiterin des Fair Finance Guide Deutschland. Die Selbstverpflichtungen der untersuchten Banken reichten nicht aus, um die beschlossenen Pariser Klimaziele umzusetzen.

Die wenigsten Berührungsängste in Bezug auf die Rüstungsindustrie zeigt die Deutsche Bank, wie auch die Konzerntochter Postbank, was aus menschenrechtlicher Sicht sehr problematisch ist. „Die Postbank beruft sich öffentlich ausschließlich auf unverbindliche Universalstandards wie den UN Global Compact“, erklärt Johanna Sydow von Germanwatch. „Auch das erklärt das schlechte Ergebnis bezüglich sozial-gesellschaftlicher Aspekte sowie der Art der Unternehmensführung.“ Der Verweis der Bank auf interne Selbstverpflichtungen reiche nicht aus, da diese nicht öffentlich und damit nicht überprüfbar sind.

Auch beim Thema Steuern attestiert der Fair Finance Guide den Banken schlechte Noten mit Verweis auf mangelnde Richtlinien zur Vermeidung von Steuerflucht. Insgesamt tauchen laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung 28 deutsche Geldinstitute in verschiedenen Zusammenhängen in den Panama Papers auf, darunter auch die Commerzbank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die LBBW und die HypoVereinsbank.

„Für die genossenschaftlichen bzw. öffentlich-rechtlichen Institute DZ Bank und die LBBW lassen sich nur geringfügige Verbesserungen feststellen, sie verharren auf den hinteren Plätzen“, kritisiert Antje Schneeweiß von SÜDWIND. Grundsätzlich ist aber ein positiver Einfluss des Fair Finance Guide auf die Branche festzustellen. „In sieben Fällen wurden von Banken verbesserte Nachhaltigkeitsrichtlinien veröffentlicht, die auch auf das Engagement des Fair Finance Guide und den intensiven Dialog mit den Banken zurückzuführen sind“, betont Mario Dziamski von Rank a Brand. Um in Zukunft das Ambitionsniveau der Banken weiterhin zu erhöhen, werden Bankkundinnen und -kunden noch aktiver entsprechende Informationen einfordern und nachhaltige Finanzprodukte nachfragen müssen. Auch hierfür möchte der Fair Finance Guide eine Entscheidungshilfe sein.
Facing Finance und die Kooperationspartner im Fair Finance Guide werden ihre Zusammenarbeit fortsetzen und ausweiten. Zudem ist vorgesehen, anhand von öffentlich zugänglichen Fallstudien kontinuierlich zu prüfen, ob Banken ihre ESG-Richtlinien einhalten.

Ziel des Fair Finance Guide Deutschland ist es, für Bankkundinnen und -kunden mehr Transparenz und Vergleichbarkeit in Bezug auf die soziale und ökologische Bilanz deutscher Banken herzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle besser beurteilen zu können. Dafür steht das anhand von 250 Kriterien detailliert recherchierte und frei zugängliche ESG-Bewertungsportal zur Verfügung: www.fairfinanceguide.de

Der Fair Finance Guide Deutschland ist Teil des Netzwerkes Fair Finance Guide International (www.fairfinanceguide.org), gegründet von Oxfam Novib und finanziert von der schwedischen Entwicklungsbehörde Sida. Die dem Projekt zugrunde liegende, umfassende Methodik wurde mit Unterstützung der niederländischen Agentur Profundo (www.profundo.nl) entwickelt. Der FFG Intrnational umfasst derzeit 9 Länder und vereint annähernd 40 Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Umweltgruppen und Verbraucherorganisationen.

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

Thomas Küchenmeister I FACING FINANCE I 0175-4964082 I kuechenmeister@facing-finance.org

Ein Projekt von:

Facing Finance e.V.
Schönhauser Allee 141, HH 2 I 10437 Berlin
kontakt@facing-finance.org
www.facing.finance.org

In Kooperation mit:

SÜDWIND e.V.
Kaiserstraße 201 | 53113 Bonn
schneeweiss@suedwind-institut.de
www.suedwind-institut.de

Germanwatch e.V. .
Stresemannstraße 72 | 10963 Berlin
sydow@germanwatch.org
www.germanwatch.org

Rank a Brand e.V
Gneisenaustraße 30 | 10961 Berlin
mario.dziamski@rankabrand.de
www.rankabrand.de

Kontakt
Vera Schumacher

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising /
Public Relations and Fundraising
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn

Tel.: +49 (0)228-763698-14
Fax: +49 (0)228-763698-22

E-Mail: schumacher@suedwind-institut.de
Website: www.suedwind-institut.de




GLS Bank belegt erneut 1. Platz im Banken-Vergleich „Fair Finance Guide“

Presseinformation

Bochum, 15.11.2016. Der Fair Finance Guide bescheinigt der GLS Bank erneut, dass sie das Geld ihrer Kundinnen und Kunden besonders verantwortungsvoll anlegt und dabei Rücksicht nimmt auf Menschen, Gesellschaft und Umwelt. Die GLS Bank belegt den ersten Platz vor neun anderen geprüften Instituten.

Der „Fair Finance Guide“ geht zurück auf die Initiative von mehreren NGOs – darunter Facing Finance, Südwind, Germanwatch und Rank a Brand – die deutsche Banken hinsichtlich ihres Umgangs mit Menschenrechten, Umweltstandards etc. bewerten.

In der jetzt veröffentlichten zweiten Untersuchung wurden zehn Banken analysiert, darunter auch die Deutsche Bank, Hypovereinsbank und Postbank. Insgesamt 240 Aspekte flossen in die Bewertung ein, die Richtlinien und deren Einhaltung zu ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten und der Art der Unternehmensführung unter die Lupe nimmt.

Die GLS Bank erhielt nun erneut die höchste Punktzahl. Obwohl die Anforderungen der Bewertung inzwischen weiter gestiegen sind, kommt sie auf insgesamt 93 Prozent von 100 Prozent und erfüllt damit die meisten Bewertungskriterien des Fair Finance Guide. Neben der hohen Transparenz der GLS Bank lobten die Initiatoren des Fair Finance Guide die klare Haltung zum Thema Rüstungskonzerne. So wurde festgestellt, dass die GLS Bank hier keinerlei Investitionen in den durch die GLS Bank aufgelegten Fonds tätigt.

Die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze der GLS Bank enthalten Vorgaben mit 7 Positivkriterien und 14 Negativkriterien, die etwa Atomkraft, Rüstung und Tierversuche ausschließen. Ein eigenes Research und der mit unabhängigen Experten besetzte GLS Anlageausschuss nehmen für jedes Unternehmen eine präzise inhaltliche Bewertung vor. Auch externe Nachhaltigkeitsratings fließen ein. Daraus entsteht das Anlageuniversum der GLS Bank.

Mehr Informationen zum „Fair Finance Guide“: www.fairfinanceguide.de

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

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Christof Lützel
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100 Imker kamen zum Biokreis-Imkertag nach Nürnberg

PRESSEMITTEILUNG

Vom Gedächtnis der Bienen und den Herausforderungen der Bio-Imkerei

Passau, 15.11.2016: Mehr als 100 Interessierte lockte der Biokreis-Imkertag 2016 am 12. November in den Tiergarten Nürnberg. Biokreis-Imker und Imker mit Interesse an der Bio-Imkerei gingen zusammen der Frage nach, was Bio in der Bienenhaltung bedeutet.

Bienen als Indikatoren für den Zustand der Natur
Zum Auftakt präsentierte Gastredner Prof. Dr. Randolf Menzel, Neurobiologe und Zoologe, seine Forschungsergebnisse zum Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf das Gedächtnis der Bienen. Bereits allerkleinste Mengen von Pestiziden wie Thiacloprid – häufig eingesetzt im Rapsanbau – beeinträchtigen das Nervensystem und damit die Gedächtnisleistung der Bienen. Thiacloprid stört die Kommunikation der Bienen untereinander und die Orientierung der Tiere. Beobachtet man die Verhaltensweisen der Bienen, kann man somit Rückschlüsse auf den Zustand unserer Kulturlandschaft ziehen.

Herausforderungen der Bio-Imkerei
Den Imkern standen die Biokreis-Berater für Imkerei, Hubert Dietrich und Marc Schüller, sowie Florian Fischer von der Kontrollstelle Lacon als Gesprächspartner zur Verfügung. Marc Schüller verdeutlichte anhand der Biokreis-Richtlinien das zentrale Ziel der Bio-Imkerei, das Bienenwesen zu achten, die Bienen zu stärken und eine hohe Qualität der Bienen-Produkte zu garantieren. Die konkrete Umsetzung bot reichlich Stoff für Fragen und kritische Diskussionen. Und so war der Biokreis-Imkertag auch eine rege Austauschplattform für erfahrene Bio-Imker und Bio-Neulinge, die im nächsten Jahr fortgeführt wird.

Was ist Bio in einem Tiergarten?
Nebenbei bot der Imkertag auch Einblick in zwei Betriebe des Tiergartens, die durch den Biokreis zertifiziert sind. Das Tiergartenrestaurant Waldschänke überzeugte in der Mittagspause mit einem vielfältigen Bio-Buffett. Der Weg zur Waldschänke wurde verbunden mit einem Spaziergang durch die weitläufige Waldlandschaft des Tiergartens. Gerd Schlieper, Futtermeister des Tiergartens, wusste dabei allerlei Spannendes über die Futterproduktion zu berichten – in Nürnberg fressen die Tiere Bio!

Bilder: Daniel Decombe

Kontakt:
Ronja Zöls
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
zoels@biokreis.de

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1200 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Dein Frühstück mit Ayurveda & Superfoods – Feiner Lesestoff für bewusste Frühstücker

PRESSEINFORMATION
NEU IM BUCHREGAL!

Wien, 14.11.2016. Anfang November haben Verena Bernhard und Matthias Schodits, die Gründer und Geschäftsführer von Feinstoff, ihr allererstes Buch veröffentlicht. Dieses beleuchtet das Thema Frühstück aus den verschiedensten Blickwinkeln. Es erklärt das Zusammenspiel von Frühstück und Verdauung aus ayurvedischer Sicht, zeigt die Wirkung der gängigsten Frühstücksklassiker und bringt wertvolle Tipps für einen guten Start in den Tag. Außerdem bietet es einen Überblick der beliebtesten Superfoods und worauf man beim Kauf dieser unbedingt achten sollte. Kern des Buches bilden 63 abwechslungsreiche vegane Superfood-Frühstücksrezepte entwickelt und erstellt von 32 leidenschaftlichen BloggerInnen.

Das Frühstück: die wichtigste Mahlzeit?
Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit am Tag, heißt es. Auch im Ayurveda hat das Frühstück eine große Bedeutung. „Mit dem Frühstück legt man den Grundstein für den Tag. Es entscheidet darüber, ob er voller Energie und Tatendrang oder von Trägheit und Müdigkeit gezeichnet ist.“ so Verena Bernhard Autorin, Ayurveda Expertin und Geschäftsführerin von Feinstoff. Frühstücken ist wichtig, aber es bedeutet nicht immer, dass man schon morgens unbedingt etwas essen muss. Manchmal ist es sogar sinnvoller das Frühstück auszulassen.

Glücklich & gesund in den Tag starten
Ayurveda gibt ein großes Versprechen: Der natürliche Zustand des Menschen ist es, das höchste Bewusstsein zu besitzen, dabei vollkommen gesund sowie glücklich zu sein – und das auch schon am frühen Morgen. „Deshalb zeigen wir im ersten Teil des Buches, was laut Ayurveda morgens in unserem Körper geschieht, und wie man erkennt welche Art von Frühstück am besten für einen selbst geeignet ist.“ erzählt Autor und Feinstoff Geschäftsführer Matthias Schodits. Weiter werden typische westliche Frühstücksgewohnheiten unter die Lupe genommen, erklärt was die Verdauung mit einem Lagerfeuer zu tun hat und wie man den eigenen Körper von innen reinigen und stärken kann.

Alles über Superfoods
Im zweiten Teil des Buches wird das Augenmerk ganz auf Superfoods gerichtet. Ein Überblick der wichtigsten und beliebtesten Superfoods zeigt deren Wirkung, ihre Anwendung und worauf es beim Kauf dieser ankommt. Außerdem beinhaltet dieser Part uraltes Wissen ayurvedischer Superfood-Mischungen und hält praktische Tipps, Morgenrituale und Frühstückspläne bereit.

63 vegane Superfood-Frühstücksrezepte
Da Superfoods sehr vielseitig anwendbar sind, wurden 32 leidenschaftliche BloggerInnen mit an Bord geholt, die anhand von 63 leckeren Superfood-Frühstücksrezepten zeigen, was sich mit Superfoods so alles anstellen lässt. Von ayurvedischen Smoothies, Frühstücksideen für unterwegs, wärmenden Winter- und grünen Frühjahrs-Bowls bis hin zu sommerlichen Brunch-Rezepten bleiben keine Frühstückswünsche offen. Denn so unterschiedlich die Geschmäcker, so vielfältig sind auch die Kreationen, die sich mit Superfoods zum Frühstück zaubern lassen.

Blick ins Buch: http://bit.ly/2dB9UVG

Verlag: myMorawa von Morawa Lesezirkel GmbH
ISBN: 978-3-99057-288-7 (Paperback) / Preis: € 19,90 inkl. Mwst
ISBN: 978-3-99057-289-4 (Hardcover) / Preis: € 29,90 inkl. Mwst
ISBN: 978-3-99057-290-0 (e-Book) / € 6,99 inkl. Mwst

Erscheinungstermin: November 2016

Aktuell hier erhältlich:
MYMORAWA
https://www.mymorawa.com/self-publishing/gestaltung/publizieren/?books/ID48613/Dein-Fruehstueck
AMAZON

LEHMANNS. DE
http://www.lehmanns.de/shop/sachbuch-ratgeber/37010841-9783990572887-dein-fruehstueckauch
AVURVEDA101.at
https://www.ayurveda101.at/feinstoff/buch-dein-fruehstueck-mit-ayurveda-superfoods

Bildmaterial zum Download
https://www.feinstoff.com/bildmaterial-feinstoff-buch/
https://www.feinstoff.com/downloads
Bildrechte: Feinstoff

Über Feinstoff
Feinstoff wurde im Mai 2012 mit Sitz in Wien gegründet und beschäftigt derzeit acht MitarbeiterInnen. Das österreichische Unternehmen ist auf Ayurveda sowie die Herstellung und den Vertrieb von Superfood Produkten spezialisiert. Neben dem Vertrieb der selbst entwickelten Produktlinien agiert Feinstoff als Distributor für internationale innovative Food-Marken und beliefert derzeit ca. 2000 Verkaufsstellen. In Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern wird streng auf biologische Produkte und eine nachhaltige Herstellung geachtet. Geschäftsführerin Verena Bernhard ist diplomierte Ayurveda Therapeutin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Thema „Nahrung ist Medizin“. Das ayurvedische Wissen um die Wirkung von Nahrungsmitteln bildet die Grundlage für die Entwicklung aller Produkte.

Kontakt
Feinstoff Vertriebs GmbH

URSULA MELCHHAMMER
Marketing & PR Manager
Email: ursula.melchhammer@feinstoff.net

FEINSTOFF VERTRIEBS GMBH
Freundgasse 13/1
1040 Wien

Telefon: +43 1 23 686 43-15
Fax: +43 1 23 686 43-9
www.feinstoff.com




Die EcoCrowd finanziert über 50 nachhaltige Projekte

Presseinformation

Berlin, 14.11.2016: EcoCrowd, Deutschlands Crowdfunding-Plattform für nachhaltige Projekte, hat in den ersten zwei Jahren ihres Bestehens über 50 Projekte mit einer viertel Million Euro finanzieren können. Nun lädt die von der Deutschen Umweltstiftung betriebene Plattform zu einer großen EcoCrowd Convention.

Jörg Sommer, EcoCrowd-Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, wird auf der Convention Pläne für die weitere Entwicklung der Plattform vorstellen:

„Schon heute profitieren alle Projekte von der ganz eigenen EcoCrowd-Struktur. Bei uns werden nicht nur alle Projektstarter mit viel Know-How unterstützt, dank flexiblem Funding können sie auch garantiert jeden gesammelten Euro am Ende in Empfang nehmen. Ein Scheitern wie auf anderen Plattformen ist ausgeschlossen.“

Saskia Letz, die verantwortliche Projektmanagerin, betont den ganzheitlichen Blick auf dieses in Deutschland noch am Anfang stehende Konzept:

„Crowdfunding ist viel mehr ist als Finanzierung. Es ist Community-Building, Ideenentwicklung und eine großartige Chance, Projekte nicht nur zu finanzieren, sondern auch nachhaltig zu entwickeln.“

Barcamp, Expertenvortrag, Zukunftsdiskussion – auf der Convention teilen interessante Köpfe der ökosozialen Szene ihre Start up- und Crowdfunding-Erfahrungen. Speaker sind u.a. Jule Hanske, Projektleiterin von MEHRWERTVOLL, Jan Fockele, Mitgründer von IPO sowie Gesellschafter von ForestFinance, David Griedelbach, Geschäftsführer von Quartiermeister und Gründungsmitglieder von THE CHANGER.

Die EcoCrowd Convention 2016 findet am 26. November 2016 von 12 bis 17 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin) statt.

Weitere Informationen und Tickets gibt es auf eventbrite und über http://www.ecocrowd.de.

Über EcoCrowd
Die EcoCrowd ist eine Bewegung, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzt und mit spannenden Projekten zeigt, dass Nachhaltigkeit Spaß macht und erlebbar ist. Für all diese Menschen – für die EcoCrowd – hat die Deutsche Umweltstiftung diese Crowdfunding-Plattform ins Leben gerufen. Einen Ort im Netz, an dem nachhaltige Ideen unterstützt, diskutiert und realisiert werden können ­– step by step, ohne Fundingsschwelle und im nachhaltigen Umfeld der Deutschen Umweltstiftung. EcoCrowd wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Über die Deutsche Umweltstiftung
Die Deutsche Umweltstiftung wurde 1982 u.a. von Udo Simonis, Ernst Ulrich von Weizäcker, Günter Grass und Bernhard Grzimek gegründet. Getreu ihrem Motto „Hoffnung durch Handeln“ setzt sie sich für den Erhalt der natürlichen Lebensräume der Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Die Deutsche Umweltstiftung ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und die größte deutsche Bürgerstiftung für den Umweltschutz.

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Julia Hübner
Deutsche Umweltstiftung
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel.: 030 202384281
julia.huebner@deutscheumweltstiftung.de




Für einen ambitionierten Klimaschutzplan 2050

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 7. November 2016

UnternehmensGrün e.V. zeichnet gemeinsam mit 40 Unternehmen und
Branchenverbänden Erklärung

UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft, beteiligt sich an der heute veröffentlichten Unternehmenserklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050. Damit setzt UnternehmensGrün ein starkes Signal für einen ambitionierten und konkreten Klimaschutzplan, der ausreichend Planungssicherheit für die Unternehmen bietet und mit den Zielen des Paris-Abkommens im Einklang steht. Die Erklärung wird von der Stiftung 2°, BAUM e.V. und Germanwatch koordiniert.

Der Klimaschutzplan 2050 als zentrale Rahmensetzung für Deutschlands Beitrag zur Umsetzung der globalen Klimaziele muss sich am Paris-Abkommen messen lassen. Das erklärt UnternehmensGrün gemeinsam mit weiteren führenden deutschen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. Für die Unternehmen sei es von großer Bedeutung, dass vom Klimaschutzplan das eindeutige Signal ausgehe, Deutschland werde die in Paris gemachten Zusagen umsetzen. Die von 41 Unternehmen und Branchenverbänden unterstützte Erklärung erscheint zum Start des UN-Klimagipfels in Marrakesch und mit Blick auf den möglichen Kabinettsbeschluss zum Klimaschutzplan am 9. November.

Dazu sagt Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün: „Wir müssen endlich anfangen, die Unternehmen zu belohnen, die schon heute die Grundlage für die nachhaltige Wirtschaftswende schaffen. Denn mit Mogelpackungen, wie sie uns die Autobauer gerade vorführen, werden wir die Arbeitsplätze der Zukunft nicht sichern.“

UnternehmensGrün erklärt daher gemeinsam mit den Unterstützern und Mitzeichnern der Erklärung, dass Unternehmen Planungssicherheit benötigten, um bei Klimaschutz und Energiewende vorangehen zu können. Darum sei es wichtig, dass sich der Klimaschutzplan mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichtet. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Darüber hinaus heißt es in der Erklärung, dass der Klimaschutzplan den Weg zu deutlich mehr Energieeffizienz und zum zügigen Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien aufzeigen solle. Nicht zuletzt sei dabei eine Debatte über Wege zur Beendigung der Kohleverstromung sowie dem damit verbundenen notwendigen Strukturwandel zu eröffnen.

Der Klimaschutzplan solle Unternehmen eine Handlungsgrundlage dafür geben, mit nachhaltigen Innovationen international führend zu sein und die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes dadurch optimal nutzen zu können. Unternehmerischer Klimaschutz schaffe nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärke auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

41 Zeichner der Erklärung:

50Hertz | adidas Group | AIDA Cruises | Alfred Ritter GmbH & Co. KG | Alnatura | Baufritz | Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) | Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) | CEWE | Commerzbank | DAIKIN Airconditioning Germany | Deutsche Energie-Agentur (dena) | Deutsche ROCKWOOL | Deutsche Telekom | elobau | EnBW | ENTEGA | Gegenbauer Holding | hanseWasser Bremen | HOCHTIEF Aktiengesellschaft | IKEA Deutschland | IWAN BUDNIKOWSKY GmbH & Co. KG | LR Facility Services | METRO GROUP | MVV Energie | OTTO FUCHS | Otto Group | PUMA | REETEC | Schneider Schreibgeräte | Schüco International KG | Schwäbisch Hall-Stifung | Sparda-Bank München | Stadtwerke München | Stadtwerke Tübingen | UnternehmensGrün e.V. – Bundesverband der grünen Wirtschaft | VAUDE | Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) | Viebrockhaus | WALA | Wilkhahn

Koordiniert wurde die Erklärung von der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz, dem Unternehmensnetzwerk B.A.U.M. e.V. und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.

Unternehmenserklärung zum Download: www.germanwatch.org/de/13001

Pressekontakt:

Kai Weller
Ahnen&Enkel
Agentur für Kommunikation
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weller@ahnenenkel.com