Mineralöl-Belastung: Dunkin‘ Donuts weist Forderung nach Verkaufsstopp zurück – Happy Donazz nimmt belastete Produkte aus den Regalen – Rewe reagiert gar nicht

Pressemitteilung

Berlin, 8. November 2016. Die Backwaren-Kette Dunkin‘ Donuts hält einen Verkaufsstopp seiner mit Mineralöl belasteten Produkte für nicht nötig. Das erklärte eine Sprecherin gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch. Stattdessen hat das Unternehmen nach eigenen Angaben „weiterführende Analysen bei einem unabhängigen Institut in Deutschland beauftragt.“

foodwatch kritisierte die Reaktion der Donuts-Kette. Bei Tests der Zeitschrift Öko-Test (Oktober-Ausgabe) waren in den Donuts-Sorten Sugar, Strawberry Frosted und Chocolate Frosted „sehr stark erhöhte“ Werte der potenziell gesundheitsgefährdenden gesättigten Mineralöle (MOSH) sowie Rückstände von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachgewiesen worden. Diese gelten als potenziell krebserregend und erbgutschädigend. „Dunkin‘ Donuts erkennt offenbar den Ernst der Lage nicht und setzt seine Kunden wissentlich gesundheitlichen Risiken aus“, sagte Johannes Heeg, bei foodwatch zuständig für das Thema Mineralöl.

Demgegenüber reagierte der Anbieter Happy Donazz umsichtig. „Alle Schmierstoffe und Öle auch außerhalb des direkten Produktionsumfeldes wurden […] als mögliche Quelle überprüft und falls notwendig gegen lebensmittelechte Produkte ersetzt. Parallel haben wir die von Ökotest getesteten drei Sorten bis zur genauen Klärung aus dem Sortiment genommen. Der Classic Chocolate, der Homers und der Rainbow liegen somit […] nicht mehr in den Auslagen der Happy Donazz Stores“, schrieb das Unternehmen in einer E-Mail an foodwatch. Andere Anbieter hingegen lassen ihre – laut Öko-Test zum Teil sogar noch stärker belasteten – Donuts offenbar weiterhin im Angebot. Nur Ikea stoppte umgehend den Verkauf.

Insgesamt waren in den Analysen von Öko-Test Donuts von 15 Anbietern durch Mineralölrückstände negativ aufgefallen. Auf Anfrage von foodwatch verwiesen Le Crobag, Tasty Donuts, Backwerk, McDonald’s, Edeka, Globus und Real zwar auf Gespräche mit den Lieferanten, Minimierungsstrategien oder kündigten eine intensive Suche nach der Quelle der Verunreinigungen an, reagierten aber nicht auf einen geforderten Verkaufsstopp. Allein Rewe antwortete bis heute gar nicht auf die foodwatch-Anfrage.

„Nur Ikea und Happy Donazz haben konsequent gehandelt, indem sie den Verkauf belasteter Produkte gestoppt haben“, sagte Johannes Heeg von foodwatch. „Rewe hingegen verweigert jegliche Reaktion und beweist damit einmal mehr: Wir dürfen den Schutz der Verbraucher nicht den Herstellern und Händlern überlassen. Bundesregierung und Europäische Union müssen endlich sichere Grenzwerte für Mineralöl-Rückstände in Lebensmitteln vorschreiben.“

Mit einer E-Mail-Aktion unter www.mineraloel-aktion.foodwatch.de fordert foodwatch die EU-Kommission auf, die Verbraucher durch gesetzliche Vorgaben vor Mineralölbelastungen in Lebensmitteln zu schützen. Ende Oktober hatten foodwatch-Aktivisten die bisher schon mehr als 100.000 Unterschriften aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis übergeben.

Link:
– E-Mail-Aktion für einen besseren Schutz vor Mineralölbelastungen: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:
– Übersicht Reaktionen der Anbieter: tinyurl.com/pve95sb
– Briefe: tinyurl.com/ngqhp3d
– Öko-Test zur Donut-Analyse: oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=108449&bernr=04

Quellen und weiterführende Informationen:
– foodwatch-Hintergrundpapier zu Mineralöl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
– Fragen und Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu Mineralöl: tinyurl.com/ovgvtkz

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Sylvie Ahrens
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 290




Neu von Frusano: Bio Cheese Cake Quarkkuchen & Vegane Bio Mayonnaise mit Dextrose

Frusano wurde 2006 gegründet und produziert und vertreibt fructosefreie-/arme Lebensmittel. Unser Produktspektrum reicht von Schokoladen, Fruchtgummis, Butterkeksen, Müsliriegel bis hin zu Fruchtaufstrichen, Ketchup und Getränken. Die Besonderheit bei unseren Produkten ist der Verzicht auf die Süßung mit Kristallzucker (Saccharose) oder künstlichen Süßstoffen. Unsere Produkte werden ausschließlich mit einem fructosefreien Glucosesirup gesüßt, sind fast immer BIO, laktosefrei und größtenteils auch glutenfrei und vegan.

Neuigkeiten von Frusano:

frusano_bio_quarkkuchen_4260137741801_rgb_highresNEU! Frusano Bio Cheese Cake Quarkkuchen:
Der neue saftige Fertigkuchen von Frusano. Der beliebte Käsekuchen-Klassiker ist bereits gebacken und kann sofort serviert werden. Die ideale Ergänzung für ein frei-von Sortiment!
Durch die spezielle Zubereitung bleibt unser Frusano Bio Quarkkuchen lange frisch und lecker wie direkt aus dem Ofen, und das ganz ohne Konservierungsstoffe oder Kühlung!

GTIN 4260137741801
UVP 4,99€ (inkl. 7% MwSt.)
Inhalt: 400g
Verpackung: 6 Stk. / Tray
Verpackungsmaterial: Aluminium & Pappe (Einweg pfandfrei)

Innovationsart: Line Extension
Markteinführung: seit Oktober 2016
Zielmarkt: Reformwarenhandel, Bio-Fachhandel, SB-Warenhäuser, Super-/Verbrauchermärkte (Vollsortimenthandel), Großhandel, Onlineshops

Zutaten: Bio-Quark (36%) (Halbfettstufe), Bio-Trockenglucosesirup (21%), Bio-Weizenmehl, Bio-Pflanzenfett (Palme), Bio-Pflanzenöl (Raps), Bio-Ei, Wasser, Bio-Maisstärke, Bio-Weizengrieß, Bio-Vollmilchpulver, Bio-Zitronenschalenpaste, Speisesalz, Bio-Zitronensaft (Kann Spuren von Schalenfrüchten enthalten)

Key Benefits:
– reich an Traubenzucker
– kein Kristallzucker
– fructosefrei

frusano_vegane_bio_mayonnaise_mit-dextrose_4260137741849_rgb_highres
NEU! Frusano Vegane Bio Mayonnaise mit Dextrose:
Zubereitet ohne Ei und abgerundet mit der milden Süße von Traubenzucker. Daher ideal geeignet für Menschen mit Fructoseintoleranz, Veganer und Allergiker (Ei).

GTIN 4260137741849
UVP 3,49€ (inkl. 7% MwSt.)
Inhalt: 250g (= 263ml)
Verpackung: 10 Gl. / Krt.
Verpackungsmaterial: Glas

Innovationsart: Line Extension
Markteinführung: seit Oktober 2016
Zielmarkt: Reformwarenhandel, Bio-Fachhandel, SB-Warenhäuser, Super-/Verbrauchermärkte (Vollsortimenthandel), Großhandel, Onlineshops

Zutaten: Bio-Sonnenblumenöl (50%), Trinkwasser, modifizierte Stärke, Bio-Dextrose (2%), Meersalz, Bio-Senfsaat, Bio-Weingeistessig, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl, Bio-Gewürze

Key Benefits:
– mit Traubenzucker
– kein Kristallzucker
– fructosefrei
– glutenfrei
– laktosefrei
– vegan (eifrei)

Kontakt
Alexander Polanetzki

Frusano GmbH
Lochhamer Schlag 12
82166 Gräfelfing
Deutschland

Tel: +49 89 381 6898 -73
Fax: +49 89 381 6898 79
eMail: alexander.polanetzki@frusano.com
Web: www.frusano.com




Personelle Veränderungen bei foodwatch beschlossen

Pressemitteilung

Berlin, 7. November 2106. Der Aufsichtsrat des foodwatch e.V. hat die formale Unterteilung des Vereins in zwei Einheiten mit künftig zwei eigenständigen Geschäftsführern beschlossen: einen Bereich „foodwatch International“ und einen Bereich „foodwatch Deutschland“. Von April 2017 an wird foodwatch International die gemeinsamen Aktivitäten aller nationalen foodwatch-Büros im Sinne einer Dachorganisation koordinieren.

Zum 1. April 2017 bestellte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am vergangenen Samstag Martin Rücker zum neuen Geschäftsführer von foodwatch Deutschland. Der bisherige Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt die Leitung dieses Bereichs von Thilo Bode, der die Organisation 2002 gegründet hatte.

Thilo Bode wird als Direktor foodwatch International fungieren und dazu Geschäftsführer des foodwatch e.V. bleiben. Stellvertretender Leiter von foodwatch International sowie Internationaler Kampagnendirektor wird Matthias Wolfschmidt, der bisherige stellvertretende Geschäftsführer und Kampagnenleiter von foodwatch in Deutschland. Ziel ist der Aufbau einer unabhängigen europäischen Verbraucherrechtsorganisation. In den vergangenen Jahren hatte foodwatch dazu bereits Büros in den Niederlanden (2010) und in Frankreich (2014) eröffnet.

Redaktionelle Hinweise:

– Portraits der foodwatch-Mitarbeiter zum Download: foodwatch.de/portraits
– CV Thilo Bode: tinyurl.com/bode-cv
– CV Martin Rücker: tinyurl.com/ruecker-cv
– CV Matthias Wolfschmidt: tinyurl.com/wolfschmidt-cv

Pressekontakt:
foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




„Schlimme Erlebnisse haben sie alle hinter sich“ – Elfter Notfallpädagogischer Einsatz im Nordirak

Karlsruhe, 04.11.2016

Von 04. Bis 18. November reisen erneut ehrenamtliche Notfallpädagogen der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners in den Nordirak. Bereits seit drei Jahren arbeiten die Helfer in der Region; seit einigen Monaten wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) weitergeführt. Inzwischen konnten in drei Flüchtlingslagern Child Friendly Spaces eröffnet werden.

Die Kinder und Jugendlichen, meist Jesiden, haben Unvorstellbares hinter sich. Viele haben gesehen, wie Verwandte und Freunde vom IS getötet wurden oder die Flucht in den heißen Sommermonaten nicht überlebten. Besonders für Kinder sind Erlebnisse wie diese schwer zu verstehen und einzuordnen. Sie benötigen sichere Orte und Unterstützung, um das Geschehene zu verarbeiten und Traumafolgestörungen zu vermeiden.
Die Child Friendly Spaces sind solche Orte. Sie bieten den Kindern Verlässlichkeit und Ordnung und die Möglichkeit, zu spielen und Freude zu empfinden. Zudem werden durch die notfallpädagogischen Methoden die Selbstheilungskräfte angestoßen.

Regelmäßigkeit ist hierbei ein wichtiger Faktor. Inzwischen sind bereits 19 lokale Mitarbeiter in den drei Lagern beschäftigt, die tägliche Angebote für die Kinder möglich machen. Sie arbeiten jeden Tag morgens und nachmittags für 2 Stunden mit Kindern bis ca. 14 Jahre. Die Weiterbildung dieser Pädagogen ist erneut einer der Schwerpunkte des Einsatzes. In allen Camps wird es mehrtägige Fortbildungen geben, wobei sich auf die Altersgruppe 6 bis 9 Jahre konzentriert wird. Die Schulungen werden zu den Themen Rhythmus, Salutogenese und Interventionsmöglichkeiten bei auffälligem Verhalten (z.B. bei ängstlichen, unruhigen, traurigen oder aggressiven Kindern) sein. In dem Camp, wo erst seit diesem Sommer gearbeitet wird, liegt der Fokus zudem auf der Einführung in die Traumpädagogik, Elternberatung, Hospitation und Nachbesprechungen sowie der Vermittlung neuer Methoden bzw. der Entwicklung eigener Methoden durch die lokalen Mitarbeiter.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Einsatzes wird das gemeinsame Projekt mit der Universität in Dohuk sein. In Kooperation mit der Fakultät für Psychologie und Sonderpädagogik werden Kurse zur Notfallpädagogik angeboten. Sie bestehen zum einen aus einer theoretische Einführung in die Notfallpädagogik durch die internationalen Helfer im Zuge des Einsatzes. Zum anderen geben die lokalen Mitarbeiter praktische Workshops, worauf sie im Vorfeld vom Einsatz-Team vorbereitet werden.

Durch die Schulungen in den Flüchtlingscamps und die Integration notfallpädagogischer Inhalte an der Universität wird die Hilfe nachhaltig und fortdauernd sichergestellt. Die Mitarbeiter vor Ort werden befähigt, selbst aktiv zu werden. Neben der Hilfe für die Kinder und Jugendlichen, die sie so leisten, erleben sie auch ihre eigene Selbstwirksamkeit. Diese Stärkung und Selbstfürsorge ist wichtig, um Kraft für die Arbeit mit den Kindern zu haben und der Perspektivlosigkeit entgegen zu wirken.

Spendenkonto
GLS Bank Bochum BLZ 430 609 67 Konto 800 800 700
IBAN DE06 4306 0967 0800 8007 00
BIC GENODEM1GLS Stichwort „Notfallpädagogik“

Kontakt Presse:
Reta Lüscher-Rieger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Tel.: 0721-354806 140
Fax: 0721-354806 180
E-Mail: r.luescher-rieger@freunde-waldorf.de
Webseite: www.freunde-waldorf.de

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.

Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011) und Kenia (2012 – 2013), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Nepal (2015-2016), Ecuador (2016), Gaza (2009 – 2016), Philippinen (2013-2016), Kurdistan-Irak (2013-2016).




Wasserstoff als Alternative zu Benzin und Diesel

Pressemitteilung

• Konzepte für umweltfreundliche Fahrzeugflotten in Barleben vorgestellt
• Viele Vorteile für gewerbliche Nutzung
• Gemeinsame Veranstaltung von ABO Wind und Fraunhofer IFF

(Wiesbaden/Barleben, 02. November 2016) 65 Vertreter von Firmen aus der Wirtschaftsregion Magdeburg haben sich auf Einladung von ABO Wind und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF über die Möglichkeiten zur gewerblichen Nutzung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugflotten informiert. Bei der Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg GmbH in Barleben zeigten unter anderem Referenten von ABO Wind und dem Fraunhofer IFF die Vorteile der innovativen Technologie auf, bevor die Besucher PKW, Transporter und Gabelstapler mit Wasserstoffantrieb vor Ort Probe fuhren.

„Ein modernes Logistikzentrum kann mit Hilfe von Wasserstoff komplett klimaneutral betrieben werden“ sagt Jörg Wirtz aus der Zukunftsabteilung von ABO Wind. Windräder und Photovoltaikanlagen gewinnen die dafür nötige Energie. Der vor Ort nicht direkt benötigte Strom produziert mittels eines Elektrolyseurs Wasserstoff. „Damit treiben wir die Fahrzeugflotte an“, erklärt Wirtz. Außerdem kann der gespeicherte Wasserstoff in Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht rückverstromt werden. Zum Beispiel dann, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. „Mit dem Energiepark Barleben verfolgen wir das Ziel, Strom, Wärme und Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien zur Verfügung zu stellen“, sagt Wirtz.

Die Referenten betonten, dass der Standort Barleben mit dem direkt an der Autobahn gelegen Technologiepark Ostfalen (TPO) und dem neuen Zentrum für Elektromobilität und Energieeffizienz (ZEE) besonders geeignet ist, um die Sektorenkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität als Leuchtturmprojekt für Sachsen-Anhalt umzusetzen. Dass dies keine Vision bleiben muss, zeigte das starke Interesse von Wirtschaftsvertretern an der Informationsveranstaltung in Barleben.

Unternehmen, die sich für die gewerbliche Nutzung der Wasserstofftechnologie interessieren und darüber mehr erfahren wollen, können sich gerne bei der Zukunftsabteilung von ABO Wind melden.

Kontakt
Dr. Daniel Duben
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-577; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 577
daniel.duben@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Neue SÜDWIND-Studie erschienen: „Klimafinanzierung gestalten. Damit Armutsbekämpfung nicht zurückbleibt.

Pressemitteilung

Bonn, 03.11.2016: Ab kommendem Montag wird in Marrakesch im Rahmen der internationalen Klimaverhandlungen wieder über den Klimaschutz und die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris verhandelt. Dann wird es auch wieder darum gehen, wie die Industrienationen Entwicklungsländer beim Klimaschutz und den Anpassungsmaßnahmen unterstützen können oder vielmehr müssen. Dabei darf es aber nicht nur um die Höhe der Gelder gehen, die die Industrienationen hierfür zur Verfügung stellen. Vielmehr muss auch Sorge dafür getragen werden, dass die Mittel im Sinne der Armutsbekämpfung und sozialen Gerechtigkeit eingesetzt werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Klimafinanzierung gestalten. Damit Armutsbekämpfung nicht zurückbleibt“ von SÜDWIND, die heute erschienen ist.

Seit vereinbart wurde, dass die Industrienationen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Mrd. US-Dollar für klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellen sollen, ist die internationale Klimafinanzierung deutlich angestiegen. Diese Mittel werden jedoch nicht nur als Klimafinanzierung angerechnet sondern auch auf die internationale Entwicklungsfinanzierung. So gilt seit den 1970er Jahren die internationale Verpflichtung, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufzubringen, ein Ziel, das bislang nur von ganz wenigen Ländern erreicht wurde. „Da ein Dollar aber nicht zweimal ausgegeben werden kann, ist es umso wichtiger, dass beide Verpflichtungen, d.h. Klimafinanzierung und Armutsbekämpfung gleichermaßen im Blick behalten werden,“ so Irene Knoke, Entwicklungsexpertin bei SÜDWIND und Autorin der Studie.

Die vorliegende Studie versteht sich als Plädoyer dafür, dass Entwicklung und Klimaschutz stärker verzahnt werden müssen. Insbesondere wenn öffentliche Mittel der Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt werden, muss die Entwicklung neuer Technologien für den Klimaschutz zum Beispiel zur Erhöhung der Produktivität lokaler ProduzentInnen beitragen. Auch der Umbau der Energiesysteme hin zu erneuerbaren Energien kann dazu führen, dass marginalisierte Gruppen Zugang zu sauberer Energie bekommen. Dafür sei es notwendig, für die Klimafinanzierung die Kriterien anzuwenden, die in der Vergangenheit Einzug in die Entwicklungsfinanzierung gefunden hätten: Wirkungsorientierung, Eigenverantwortung der Empfängerländer und die Anpassung von internationalen Maßnahmen an die nationalen Strategien der Länder, meint Knoke weiter.

Angesichts knapper Kassen werden aber auch immer mehr öffentliche Mittel dafür verwandt, zusätzliche private Mittel zu mobilisieren. „Diese an sich wichtige und auch notwendige Mobilisierung von privaten Investitionen muss allerdings auch kritisch hinterleuchtet werden. Insbesondere dann, wenn es um Sozialstandards und Menschenrechte geht. Der Privatsektor verfolgt nun einmal andere Interessen als die öffentliche Hand“, so Knoke.

Die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte Studie kann hier oder über info@suedwind-institut.de bestellt werden und steht ab sofort hier zum Download bereit.

Kontakt:
Irene Knoke, Telefon: 0228- 763698-12
E-Mail: knoke@suedwind-institut.de




GLS Aktienfonds erreicht 100 Mio. Euro Volumen

Bochum, 03.11.2016. Die sozial-ökologischen Investmentfonds der GLS Bank wurden erfolgreich etabliert. Der GLS Aktienfonds hat ein Volumen von mehr als 100 Mio. Euro erreicht. Der Ende 2015 aufgelegte GLS Mikrofinanzfonds kommt bereits auf mehr als 50 Mio. Euro.

„Das steigende Volumen bestätigt unsere Anlagestrategie. Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden zeigt, dass die Menschen offen sind für Fonds – wenn es sich um ein sinnvolles Investment handelt“, sagt Andreas Fiedler, Leiter des Vermögensmanagements.

Der GLS Aktienfonds investiert ausschließlich in Unternehmen, die den Anlage- und Finanzierungsgrundsätzen der GLS Bank entsprechen. Sie definiert ein Anlageuniversum, in das nur streng geprüfte Unternehmen aufgenommen werden. Langfristige Investments stehen im Vordergrund, spekulative Geschäfte werden ausgeschlossen.

Die im Fonds enthaltenen Unternehmen schaffen einen sozial-ökologischen Mehrwert. Dazu gehören etwa der niederländische Fahrradhersteller Accell, der Windturbinenhersteller Vestas oder Steico, ein Spezialist für ökologisches Bauen. Außerdem waren die Entwicklungen der Aktienkurse sehr positiv. „Auch wenn die Märkte stark schwanken, sind wir gut aufgestellt. Das gelingt uns mit beständigen Unternehmen aus Branchen wie Gesundheit oder Telekommunikation“, erklärt Fiedler.

Ebenfalls erfolgreich ist die Entwicklung des GLS Alternative Investments-Mikrofinanzfonds. Dieser wurde erst im Juni zum Vertrieb für Privatkunden zugelassen, seitdem hat das Volumen um 66 Prozent zugelegt und liegt bei mehr als 50 Mio. Euro. Der Fonds stärkt weltweit die finanzielle Inklusion, indem er Mikrofinanzinstitute refinanziert. Diese bieten Mikrokredite, Sparmöglichkeiten und weitere Finanzdienstleistungen an.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Kontakt
Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstraße 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 5797 5178
Fax +49 (0) 234 5797 5157
Mobil +49 (0) 173 2786963

www.gls.de/presse/
www.twitter.com/gls_presse
www.blog.gls.de




Autoreduzierte Quartiere: Wie könnte das in München funktionieren?

Terminhinweis
München, 2. November 2016

Am 3. November laden die Umweltorganisation Green City e.V. und der Netzwerk Klimaherbst e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Münchner Mobilitätskultur“ zu einem Vortragsabend über autoreduzierte Stadtviertel ein.

Zu Gast ist Oberbürgermeister Boris Palmer, der von der Umsetzung eines solchen Projekts in Tübingen erzählt. Im Fokus steht die Frage, welche Vorteile und Potentiale autoreduzierte Quartiere für München bieten können.

München ist die am dichtesten besiedelte Stadt Europas. Sowohl für den fließenden als auch den ruhenden Verkehr muss viel Fläche aufgebracht werden. Autoreduzierte Viertel versprechen hingegen eine hohe Lebensqualität – auch bei verdichteten und nachverdichteten Quartieren. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer stellt neben den Erfahrungen mit dem sechzig Hektar großen, autoreduzierten Französischen Viertel auch seine Ansätze zu „Wohnen plus Mobilität“ und „Tübingen macht blau 2.0“ vor. Das ambitionierte Ziel: Eine Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf in Tübingen um 25 Prozent gegenüber dem Wert von 2014. Und zwar bis 2022. Was kann München davon lernen?

ReferentInnen:
Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen)
Georg Dunkel (Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Bereichsleiter Grundlagen in der Verkehrsplanung)
Dr. Carl Friedrich Eckhardt (BMW AG, Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität)
Gunhild Preuß-Bayer (Initiative Wohnen ohne Auto)

Termin: Donnerstag, 3. November 2016, 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V. in Kooperation mit dem Netzwerk Klimaherbst e.V.
Ort: Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Am Bavariapark 5
Unkostenbeitrag: 3 Euro, für Green City-Mitglieder frei

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen:
https://goo.gl/r7Wk92

Kontakt:
Katja Sorg
(089) 890 668-312

presse@greencity.de




foodwatch kritisiert Informationspolitik der Bundesregierung zum Thema Zucker

Pressemitteilung

Berlin, 1. November 2016. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat Bundesernährungsminister Christian Schmidt eine irreführende Informationspolitik beim Thema Zucker vorgeworfen. Entgegen wissenschaftlichen Fakten werde der Zuckerkonsum als notwendig für die menschliche Ernährung dargestellt, die Lenkungswirkung von Sondersteuern auf Süßgetränke bestritten und die Meinung der Bevölkerung manipuliert wiedergegeben.

„Es ist auffällig, wie viele Aussagen aus der Spitze des Ministeriums die Gefahren durch Zucker kleinreden und die bisherigen Erfahrungen mit Limo-Steuern schlecht machen“, kritisierte Oliver Huizinga von foodwatch. „Gerade dann, wenn die Wichtigkeit staatlicher Regulierungsmaßnahmen offensichtlich wird, nimmt es Herr Schmidt mit den Fakten nicht so genau.“

Einer Vorabmeldung von „Frontal 21“ von diesem Dienstag zufolge fordert der CDU-Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt in dem ZDF-Magazin (Ausstrahlung: 1.11. um 21 Uhr) die Einführung einer Zuckersteuer. In der Vergangenheit hatten sich bereits mehrere Politiker der Regierungsfraktionen in diesem Sinne geäußert. foodwatch forderte Bundesminister Christian Schmidt deshalb auf, sich nunmehr ernsthaft damit zu befassen, statt zu versuchen, das Thema auf Basis falscher Fakten vom Tisch zu wischen.

Folgende Aussagen des Ministers sind nach Auffassung von foodwatch falsch (alle Quellen siehe Ende der Pressemitteilung):

1. Falsch ist: Der Mensch braucht Zucker als Lebensmittel
Das Ministerium erweckt den Eindruck, als gäbe es einen Bedarf an Zucker – so Minister Christian Schmidt („Es ist doch ein Unterschied, ob ich Fett oder Zucker habe, das jeder Mensch braucht“) oder der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser („Bei Zucker handelt es sich um ein Lebensmittel, was Sie brauchen“).
Richtig ist: Es gibt keinen Bedarf, Zucker (d.h. Mono- und Disaccharide) als Lebensmittel aufzunehmen. Das menschliche Gehirn benötigt zwar etwa 130 Gramm Glucose (Traubenzucker) am Tag, der Körper ist jedoch in der Lage, diese Glucose aus Polysacchariden (Stärke) selbst aufzuspalten.

2. Falsch ist: Deutschland hat die Erfahrung gemacht, dass eine Zuckersteuer nichts bringt
Als Argument gegen eine Herstellerabgabe für Süßgetränke wird neuerdings jene Zuckersteuer bemüht, die, noch aus preußischer Zeit stammend, in Deutschland 1993 abgeschafft wurde. Minister Christian Schmidt verwendete dieses „Argument“ in Medienauftritten („Bei Steuern können wir auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Bis 1993 hatten wir in Deutschland eine Zuckersteuer und es hat sich nichts geändert.“; „Es hat in Deutschland eine Zuckersteuer gegeben. (…) Bis zum Jahre 1993, da wurde sie abgeschafft. Es ist im Jahre 1993 kein Knick nach oben oder unten festzustellen gewesen“).
Richtig ist: Die damalige Zuckersteuer hatte überhaupt keine gesundheitspolitische Zielsetzung. Es handelte sich um eine Bagatellsteuer mit einem sehr geringen Aufkommen. Umgerechnet betrug sie für einen Liter Coca-Cola classic weniger als einen Pfennig – dass eine so geringe Besteuerung keine Lenkungswirkung auf das Einkaufsverhalten entfaltet, versteht sich von selbst. Ebenso, dass dies kaum ein ernstgemeintes Argument gegen eine spürbare Sonderabgabe für besonders zuckerhaltige Getränke sein kann, wie sie heute unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zahlreichen medizinischen Fachgesellschaften und auch foodwatch gefordert wird.

3. Falsch ist: Steuern in anderen Ländern haben nicht die gewünschte Lenkungswirkung
„Strafsteuern auf Lebensmittel“ sind für Christian Schmidt „der falsche Weg“ – weil sie keinen gesundheitspolitischen Erfolg brächten, wie der Minister behauptet („Erfahrungen in anderen EU-Ländern zeigen, dass dies in aller Regel nicht die gewünschte Lenkungswirkung hat“).
Richtig ist: Erfahrungen aus anderen Ländern belegen die Lenkungswirkung. In Mexiko, Frankreich oder in der US-amerikanischen Stadt Berkeley ging der Zuckergetränke-Konsum nach Einführung einer Sondersteuer bzw. -abgabe auf besonders zuckerreiche Getränke zurück. Die WHO hält es für wissenschaftlich evident, dass eine Sonderabgabe in Höhe von 20 Prozent des Verkaufspreises den Konsum der Produkte um etwa 20 Prozent reduziert, was der Entstehung von Adipositas und Diabetes vorbeuge.

4. Falsch ist: Die Mehrheit der Deutschen ist gegen Verbote und Gesetze
Unter Berufung auf eine Umfrage für seinen „Ernährungsreport 2016“ behauptete das Schmidt-Ministerium, dass eine Mehrheit der Bevölkerung „Zwangsmaßnahmen“ ablehne und dass sie „zwar staatliche Maßnahmen für besonders geeignet hält, um einer gesunden Ernährung den Weg zu ebnen, aber nicht in Form von Verboten und Gesetzen.“
Richtig ist: Repräsentativen Umfragen zufolge befürwortet eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ein Verbot der an Kinder gerichteten Werbung für Junkfood und auch eine zweckgebundene Hersteller-Abgabe für Limonaden. Man muss sie nur danach fragen. Das Ministerium hat dies für den „Ernährungsreport“ offenbar gar nicht ernsthaft wissen wollen: Gefragt wurde nach der Akzeptanz verschiedener potenzieller Maßnahmen – ausgerechnet eine derzeit viel diskutierte „Zwangsmaßnahme“ fehlte jedoch: die Beschränkung von an Kinder gerichteter Werbung für ungesunde Lebensmittel. Für sie gibt es eine Dreiviertel-Mehrheit in der Bevölkerung. Nach der Akzeptanz steuerpolitischer Maßnahmen ließ das Ministerium zwar fragen, jedoch nur in suggestiver Form (wörtlich: „Besteuerung ungesunder Lebensmittel, z.B. besonders fett- oder zuckerreicher Lebensmittel, sodass diese für den Verbraucher deutlich teurer werden“). Bei dieser Fragestellung weggelassen wird die Möglichkeit, dass im Gegenzug gesunde Lebensmittel steuerlich besser gestellt werden könnten, sodass es insgesamt nicht zu einer Verteuerung von Lebensmitteln kommen müsste.

Quellen und weiterführende Informationen:

– Vorab-Meldung von Frontal 21 (1.11.2016): presseportal.de/pm/7840/3471553

• zu Punkt 1.:
– Zitat Christian Schmidt: ARD-Sendung „Hart aber fair“, 29. August 2016
– Zitat Peter Bleser: BR2-„Tagesgespräch“, 25. August 2016 – Körper „macht“ sich seinen Zucker selbst: siehe z.B. European Food Information Council, DIE GRUNDLAGEN, Kohlenhydrate, 07/2012. www.eufic.org/article/de/expid/basics-kohlenhydrate/

• zu Punkt 2.:
– 1. Zitat Christian Schmidt: bmel.de/SharedDocs/Interviews/2016/_2016-09-07-SC-Nordkurier.html
– 2. Zitat Christian Schmidt: ARD-Sendung „Hart aber fair“, 29. August 2016
– Bundesfinanzministerium zu Zielsetzung und Details der Zuckersteuer bis 1993: bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2012-06-16-steuern-von-a-z.pdf?__blob=publicationFile&v=7, S. 164
– Lt. Bundesfinanzministerium betrug das Aufkommen der deutschen Zuckersteuer umgerechnet lediglich 92 Millionen Euro im Jahr (www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Weitere_Informationen/zusammenstellung-der-steuerrechtsaenderungen-seit-1964-anlage.pdf?__blob=publicationFile&v=5, S. 71). Betrachtet man den damaligen Zuckerverbrauch von etwa 2.750.000 Tonnen pro Jahr (1990/1991) (Quelle: bmel-statistik.de//fileadmin/user_upload/010_Jahrbuch/Stat_Jahrbuch_2001.pdf, S. 193), machte das gerade mal 7 Pfennig (bzw. 3,3 Eurocent) Steuer je Kilogramm Zucker (Gesamtaufkommen in Euro / Zuckerverbrauch in kg = Steueraufkommen je kg). Ein Liter Coca-Cola classic enthält heute 106 Gramm Zucker, darauf entfielen also statistisch gesehen weniger als 1 Pfennig Zuckersteuer.

• zu Punkt 3.:
– Zitat Christian Schmidt: dpa-Meldung „Zusammenfassung 1600 (…) Sehr süße Getränke
– Foodwatch will Zucker-Abgabe für Hersteller“ vom 24. August 2016 – WHO zu den Effekten von Sonderabgaben: apps.who.int/iris/bitstream/10665/250303/1/WHO-NMH-PND-16.5-eng.pdf?ua=1
– Studie zur Wirkung der Zuckersteuer in Mexiko: bmj.com/content/352/bmj.h6704
– Bewertung der Zuckersteuer durch das mexikanische Gesundheitsministerium: insp.mx/epppo/blog/4063-tax-sugar-sweetened-beverages.html
– Analyse der WHO (Europa) zur Lenkungswirkung von Lebensmittelsteuern in Dänemark, Finnland, Ungarn und Frankreich: euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0008/273662/Using-price-policies-to-promote-healthier-diets.pdf
– Bewertung der Lebensmittelsteuer in Ungarn durch die WHO: euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0004/287095/Good-practice-brief-public-health-product-tax-in-hungary.pdf?ua=1

• zu Punkt 4.:
– BMEL im Internet zu den Ergebnissen des Ernährungsreports: tinyurl.com/bmel-text
– BMEL-Ernährungsrepiort 2016: bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Ernaehrungsreport2016.pdf;jsessionid=9AB4DEA7426ABDEA6C1301218A9F287E.2_cid288?__blob=publicationFile, S. 29
– Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch: „Drei Viertel der Bürger für Werbebeschränkung bei Kinderlebensmitteln“: foodwatch.org/de/presse/pressemitteilungen/emnid-umfrage-drei-viertel-der-buerger-fuer-werbebeschraenkung-bei-kinderlebensmitteln-grosse-mehrheit-will-verpflichtende-standards-fuer-verpflegung-in-kindergaerten-und-schulen/
– Infratest-Dimap-Umfrage im Auftrag von foodwatch: Den Vorschlag, dass die Hersteller besonders zuckerreicher Getränke Abgaben zahlen sollen und mit den Einnahmen die Förderung gesunder Kinderernährung finanziert wird, halten insgesamt 54 Prozent der Befragten für „sehr geeignet“ oder „geeignet“, um eine gesunde Ernährung von Kindern zu fördern“ – insgesamt 44 Prozent halten dies für „weniger“ oder „gar nicht geeignet“: foodwatch.org/de/presse/pressemitteilungen/umfrage-mehrheit-der-buergerinnen-und-buerger-will-zweckgebundene-abgabe-auf-zuckergetraenke-who-bericht-stuetzt-foodwatch-forderung-nach-zuckerabgabe/

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Dalman Supply Co. Das erste Fahrradschloss, das Sicherheit mit Style verbindet. Aus Stahl und Hanf in den USA handgefertigt. Nachhaltig und stilvoll! #Hanfschloss

Individuelles Design und hohe Funktionalität sind Ausdrucksweisen des eigenen Lifestyles, vor allem beim Fahrradkauf. Nun gibt es endlich das Fahrradschloss für alle, die Wert auf einen coolen Look und hohe Sicherheit legen. Gefertigt aus einem massiven Stahlseil und mit robustem Manila Hanf umwickelt, bieten die Dalman Supply Co.(www.dalmansupply.de) Fahrradschlösser neben einem selbstverständlichen Diebstahlschutz auch eine extra Portion Stil. Fahrräder sind heute nicht mehr nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Lifestyle-Produkte. Die Hanfschlösser verbinden perfekt einen nachhaltigen Lebensstil mit ansprechendem Design. Im Jahr 2012 hatte Jon Dalman die Idee, diese außergewöhnlichen Fahrradschlösser aus Hanf und Stahl zu fertigen. Bis heute stellt er sie in seiner Werkstatt in Nashville, Tennessee in liebevoller Handarbeit her. Unterstützung erhält er dabei von seinem Bruder Joe. Jedes Schloss wird mit wahnsinnig viel Leidenschaft und Liebe zum Detail angefertigt, denn die Qualität steht für die Brüder immer an oberster Stelle! Um den Manila Hanf gegen Witterung beständig zu machen, wird er sorgfältig mit Öl behandelt. Das Stahlseil ist robust genug, um lästigen Fahrraddieben das Leben so schwer wie möglich zu machen. Lederapplikationen vollenden den soliden und schicken Gesamteindruck. Erhältlich sind die Schlösser ab 80€. Den exklusiven Vertrieb für Deutschland, Österreich und die Schweiz übernimmt seit Herbst 2015 das junge Kieler Start Up my Boo, das seit Dezember 2012 gemeinsam mit einem sozialen Projekt in Ghana Fahrradrahmen aus Bambus herstellt und diese seit April 2014 europaweit vertreibt. Vor Ort in Afrika werden auf diese Weise Schulstipendien für Kinder in ländlichen Regionen Ghanas finanziert. my Boo hat sich von Anfang an die drei Maxime „Nachhaltig. Sozial. Einzigartig“ gesetzt, die das Start Up nicht mehr allein durch ihre Bambusfahrräder umsetzt, sondern nun auch die Möglichkeit besitzt, mit den Dalman Supply Co. Hanfschlössern ihre Produktpalette sinnvoll zu erweitern.

Dalman Supply Co.,
vertreten durch my Boo GmbH,
Adalbertstraße 11,
24106 Kiel
E-Mail: dalmansupply@my-boo.de;
Tel.: +49 (0)151 50431218;
Facebook: fb.com/dalmansupply.de