Deutschland braucht wirksames Gentechnik-Anbauverbot | Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Naturland kritisieren Gesetzentwurf

Pressemitteilung

Fulda – Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Naturland fordern die Bundesregierung auf, den Anbau genetisch manipulierter Pflanzen auf ihrer Kabinettssitzung am 2. November bundeseinheitlich zu verbieten. „Das Kabinett muss das von Bundesminister Schmidt eingebrachte Gesetz dringend korrigieren, sonst wird das angestrebte Anbauverbot zum Papiertiger“, warnt Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsmitglied Peter Warlich anlässlich des Treffens der Naturland Landesvorsitzenden in Fulda.

Das von Bundeagrarminister Schmidt vorgelegte Gesetz sieht vor, dass neben dem Bundeslandwirtschaftsministerium fünf weitere Ministerien einem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen zustimmen müssen, wenn Deutschland ein Verbot im EU-Zulassungsverfahren über die EU-Kommission erwirken will (sog. Opt out). Wenn sich die sechs Ministerien darauf nicht einigen, kann der Bund nur noch mit Zustimmung des Bundesrates ein nationales Verbot erlassen, oder er überlässt es allein den Bundesländern, jeweils für ihr Gebiet Anbauverbote zu erlassen. „Minister Schmidt macht sich hier einen schlanken Fuß, indem er die Verantwortung für ein Anbauverbot auf die Bundesländer abwälzt, dadurch droht Deutschland ein Gentechnik-Flickenteppich zu werden“, warnt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Naturland Bäuerin Gertraud Gafus.

Verbraucher lehnen Gentechnik ab

„Die Mehrheit der deutschen Verbraucher will keine Gentechnik auf deutschen Äckern. Das kann die Bundesregierung nicht ignorieren“, sagt Gafus. „Bundeskanzlerin Merkel und ihre Kabinettskollegen stehen in der Pflicht, die Verbraucher und die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft durch ein konsequentes und bundesweites Anbauverbot zu schützen“, so Gafus weiter.

Die gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft ist schon jetzt mit Kontaminationen konfrontiert. Die Vorbeugung von Kontaminationen stellt einen gewaltigen technischen Aufwand dar und sorgt für enorme Kosten. Diese Kosten werden am Ende nicht von den Verursachern sondern von den Verbrauchern und Landwirten getragen. „Durch ein aufgeweichtes Anbauverbot steigen die Risiken für Kontaminationen und stellen für Landwirte ein existenzbedrohendes Risiko dar“, so Naturland Bauer Peter Warlich.

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Mineralöl-Belastung: Ikea stoppt Verkauf von Donuts – McDonald’s, Le Crobag, Happy Donuzz & Co. wollen belastete Produkte offenbar im Handel lassen

Pressemitteilung

Berlin, 28. Oktober 2016. Wegen Verunreinigungen mit Mineralöl hat Ikea den Verkauf von Donuts gestoppt. Das erklärte die Möbelkette gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch. Einer Laboranalyse der Zeitschrift Öko-Test (Oktober-Ausgabe) zufolge war in den tiefgefrorenen „B & B Pinky“-Donuts aus dem Ikea-Sortiment eine „stark erhöhte“ Konzentration der potenziell gesundheitsgefährdenden gesättigten Mineralöle (MOSH) nachgewiesen worden. Auf Anfrage von foodwatch teilte Ikea nun mit: „Alle Donuts werden mit sofortiger Wirkung aus dem Sortiment genommen und nicht mehr in Ikea Einrichtungshäusern verkauft. (…) Derartige Ergebnisse sind für Ikea nicht akzeptabel und werden auch nicht toleriert.“

Andere Anbieter hingegen lassen ihre laut Öko-Test ebenfalls – zum Teil sogar noch stärker – belasteten Donuts offenbar vorerst im Angebot. Auf Anfrage von foodwatch nach den Konsequenzen aus dem Test verwiesen Le Crobag, McDonald’s, Happy Donazz, Edeka, Globus und Real zwar auf Gespräche mit den Lieferanten, Minimierungsstrategien oder eine intensive Suche nach der Quelle der Verunreinigungen, aber nicht auf einen Verkaufsstopp. Backwerk, Dunkin‘ Donuts, Rewe und Tasty Donuts antworteten gar nicht auf die foodwatch-Anfrage.

„Ikea handelt konsequent, indem das Unternehmen den Verkauf belasteter Produkte unverzüglich stoppt“, sagte Johannes Heeg von foodwatch. Er forderte die anderen Anbieter auf, die potenziell gesundheitsgefährdenden Donuts ebenfalls sofort aus dem Handel zu nehmen. „Der Nachweis von bedenklichen Mineralölkonzentrationen muss einen sofortigen Verkaufsstopp nach sich ziehen. Die höchst unterschiedlichen Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass wir den Schutz der Verbraucher nicht den Herstellern und Händlern überlassen dürfen. Bundesregierung und EU müssen endlich sichere Grenzwerte für Mineralöle vorschreiben.“

Öko-Test hatte für seine aktuelle Ausgabe Donuts von 15 Anbietern untersucht. Alle erhielten die Note „ungenügend“, unter anderem aufgrund von hohen Mineralölbelastungen. Bei elf Produkten waren die Werte für gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) laut Öko-Test „stark“ oder „sehr stark“ erhöht – MOSH reichern sich im menschlichen Körper an und können zu Organschäden führen. In vier dieser Produkte wurden laut Öko-Test zudem aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachgewiesen. Diese gelten als potenziell krebserregend und erbgutschädigend. MOAH sollten daher auch nicht in kleinen Spuren in Lebensmitteln nachweisbar sein. foodwatch hat alle 11 Anbieter der Produkte mit stark erhöhten Mineralölwerten angeschrieben und nach Konsequenzen aus dem Testbericht gefragt. Die Antworten der Unternehmen dokumentiert die Verbraucherorganisation auf ihrer Internetseite.

Mit einer E-Mail-Aktion unter www.mineraloel-aktion.foodwatch.de fordert foodwatch die Europäische Kommission auf, die Verbraucher durch gesetzliche Vorgaben an die Hersteller vor den in zahlreichen Lebensmitteln vorkommenden Mineralölbelastungen zu schützen. In der vergangenen Woche hatten foodwatch-Aktivisten die bisher schon mehr als 100.000 Unterschriften aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis übergeben.

Link:

E-Mail-Aktion für einen besseren Schutz vor Mineralölbelastungen: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:

Übersicht über die Reaktionen der Donut-Anbieter: tinyurl.com/z2a23m2
Antworten der Anbieter an foodwatch im Original: tinyurl.com/jmqzknr
Öko-Test zur Donut-Analyse: www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=108449&bernr=04

Quellen und weiterführende Informationen:

foodwatch-Hintergrundpapier zu Mineralöl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
Fragen und Antworten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu Mineralöl: tinyurl.com/ovgvtkz

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




2016 – Ein Jahr der großen Herausforderungen

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim. 28.10.2016. Es ist geschafft. Die 2016er Weintrauben sind nun geerntet und die Moste gären im Keller. Wenn man die Winzerinnen und Winzer um ihre Einschätzung zum Jahrgang bittet, bekommt man zunächst gesagt, dass die Qualitäten hervorragend sind, zumindest die der Trauben, die geerntet werden konnten. Das ist der Wermutstropfen, denn es gibt teils hohe Mengenverluste. Es lassen sich keine Aussagen darüber treffen, ob es das eine Anbaugebiet stärker als das andere getroffen hätte. Es gibt Betriebe mit starken Verlusten, aber auch genauso welche mit sehr zufriedenstellenden Erntemengen, sogar innerhalb einer Region.
Dieser Sommer war über alle Anbaugebiete hinweg zunächst viel zu feucht. Gerade um die Zeit der Rebblüte herum, Mitte Juni, hatte es fast pausenlos geregnet. Kein leichter Landregen, sondern lokale Starkregenereignisse, die so manchen kleinen Bach innerhalb kürzester Zeit über die Ufer treten ließen und ganze Dörfer verwüsteten. In der sensiblen Phase der Blüte ist die Weinrebe besonders anfällig für den Befall durch die Peronospora, den sogenannten falschen Mehltau. Und der hatte in diesem Jahr optimale Bedingungen. Die zweite Hälfte des Sommers, ab Ende Juli bis in den September hinein, war für die Trauben perfekt. Das warme und trockene Wetter hat zu hervorragenden Qualitäten geführt.
Um den falschen Mehltau zu bekämpfen, gibt es im ökologischen Weinbau nur eingeschränkte Möglichkeiten. Erlaubt sind verschiedene Kupferpräparate, welche in entsprechenden Abständen im Rahmen des Pflanzenschutzes ausgebracht werden. Aufgrund der vielen Starkregenereignisse war es in diesem Jahr für die Biowinzer extrem kräftezehrend.
Eine weitere Möglichkeit, die Risiken zu minimieren ist der Anbau pilzresistenter Sorten, die sogenannten PIWIS. Diese sind weit weniger anfällig, waren in diesem Jahr aber auch betroffen. PIWIS ersetzen zudem nicht die klassischen Sorten wie Riesling oder Spätburgunder, sie ergänzen das Portfolio der Betriebe lediglich.
In Verbindung mit den Kupfermitteln hatten die Winzer bis 2013 durch den Einsatz von Kalium-Phosphonat als Pflanzenstärkungsmittel die Bekämpfung der Peronospora gut im Griff. Bereits Ende der 1980er Jahre, kurz nach Gründung des ECOVIN Verbandes, hat man sich im Bioweinbau gemeinsam mit den Beratern Gedanken gemacht und Kalium-Phosphonat als effektives Mittel gegen den falschen Mehltau identifiziert. Kalium-Phosphonat wird von der Pflanze aufgenommen und regt die pflanzeneigenen Abwehrkräfte an. Es ist toxikologisch unbedenklich und zu guter Letzt wird es bei heftigem Regen nicht direkt wieder abgewaschen. Doch dann traten 2013 Änderungen im europäischen Pflanzenschutzgesetz in Kraft, welche Kalium-Phosphonat der Gruppe der Pflanzenschutzmittel zuordneten. Solche haben komplizierte Listungsverfahren zur Folge, und dieses hängt an einer wichtigen Stelle fest. Auf die Problematik hat ECOVIN seit Jahren hingewiesen. „Es ist äußerst wichtig, dass Kalium-Phosphonat, von der EU für den Bioweinbau wieder zugelassen wird. Wir brauchen Planungssicherheit im Pflanzenschutz. Nur so wird der ökologische Weinbau wieder zukunftsfähig! Wichtig ist nun, dass die Zeit bis zur nächsten Saison, intensiv genutzt wird, um in Verhandlungen mit Brüssel, unser Ziel zu erreichen.“ so Andreas Hattemer, Vorsitzender von ECOVIN.

Die Pressemitteilung im pdf-Format und Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage.

Kontakt
Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

Sie erreichen mich üblicherweise Mo.-Do. 8 – 16 Uhr & Fr. 8 – 14 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
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Kaffee und Espresso jetzt nochmal regionaler & Kräuterversuchsanbau in Fischbachau

Jetzt nochmal regionaler!
Unser Kaffee-Sortiment Maria & Josef wird nun noch regionaler: Mit der Spezialitätenrösterei Dinzler haben wir in unserer direkten Nachbarschaft am Irschenberg den perfekten Partner gefunden, der unsere Qualitätsansprüche teilt. Bei Dinzler wird mit viel Gefühl, Geduld und Liebe wirklich das Beste aus der Bohne geholt. Wir haben länger zusammen am idealen Langzeit-Röstbild für unsere feinen Mexico-Bohnen gearbeitet und jetzt ist es soweit – Maria und Josef müssen quasi nur noch über den Hügel bis zu uns gefahren werden. Denn das Gute liegt oft ganz nah.

Kräuterversuchsanbau in Fischbachau
Eine aktive Förderung des regionalen Anbaus von Kräuter- und Gewürzpflanzen ist für uns einfach ein Herzensanliegen.
Deshalb passen Bioland und Herbaria auch perfekt zusammen: Schon seit Jahren sind für uns viele der Bioland-Kriterien ganz selbstverständlich. Mit sieben Basic-Gewürzen und der Gewürzmischung „Querbeet“ hat Herbaria längst Bioland-zertifizierte Produkte im Bio-Feinschmecker Sortiment etabliert.
Direkt im Zentrum von Fischbachau hat Herbaria nun auch im Frühjahr 2015 eigens einen Kräuter-Versuchsanbau gestartet. Hier gedeihen seit dem 29 Kräuter- und Gewürzpflanzen, einige alte Heilpflanzen wie Alant und Monarde und viele Blumen für die Bienen.
Seit Juni haben wir gemeinsam mit den Mitarbeitern von Domus Mea – einer regionalen Einrichtung für Menschen mit Behinderung – Kräuter und Blüten geerntet und die Entwicklung der Pflanzen an unserem speziellen Standort am Fuß der oberbayerischen Alpen genau erfasst. Viele der Teekräuter haben sich trotz widriger Witterungsverhältnisse im Frühjahr mit starken Regenfällen sehr gut entwickelt.
Wir unterstützen den regionalen Anbau auch im Rahmen der Öko-Modellregion „Miesbacher Oberland“ durch das Projekt „Leitzachtaler Kräutertal“ und möchten ganz gezielt den Anbau von Holunder in unserer Gemeinde voranbringen. Somit soll langfristig auch eine regionale Bezugsquelle für unsere Tees und Gewürze aufgebaut werden. Auf dem Herbaria-Firmengelände wurde bereits ein Holler-Sortenversuch gestartet. Im teils recht rauen Klima im Süden des Landkreises Miesbach wird sich in nächster Zeit genau zeigen, welche Sorten am besten in unserer Region und in den ausgewählten Mikrolagen gedeihen.

Kontakt
Herbaria Kräuterparadies GmbH
Lisa-Maria Heimgartner *Marketing / Produktmanagement*

Tel: +49 8028 9057 29 * Fax: +49 8028 9057 56
E-Mail: lisa.heimgartner@herbaria.de




GLS Bank senkt Dispozins auf null Prozent

Bochum, 28.10.2016. Zum 1. November 2016 werden Dispositionskredite bei der GLS Bank zu 0,0 Prozent angeboten.

„Die Senkung des Dispozinses ist für uns ein logischer Schritt. An den Einlagenzinsen zeigt sich, dass kurzfristige Liquidität im Überfluss vorhanden ist. Das geben wir weiter“, sagt Vorstandssprecher Thomas Jorberg.

Die neuen Dispozinsen gelten für alle Privatgirokonten, für das Junge Konto (18-27 Jahre) sowie das GLS KontoPlus. Auch der Überziehungszins wird auf 0,0 Prozent gesetzt. Laut Stiftung Warentest liegt der Durchschnitt beim Dispozins bundesweit bei 9,9 Prozent.

Nachvollziehbare Konditionen
Die GLS Bank rechnet mit einer moderaten Nutzung von Dispokrediten. Der Kreditrahmen ist bonitätsabhängig und die Zinssätze gelten bis 10.000 Euro. Außerdem zeigt die Erfahrung, dass die Kundinnen und Kunden der GLS Bank einen bewussten Umgang mit Geld pflegen.

Die GLS Bank steht für nachvollziehbare Konditionen. Sie rechnet die Kosten für Finanzdienstleistungen über Gebühren ab. Um ihre Kernleistungen zu stärken – etwa die sozial-ökologische Finanzierung und Transparenz – schlägt die GLS Bank ihren Mitgliedern am 10. Dezember den GLS Beitrag (5 Euro im Monat) zur Abstimmung in einer außerordentlichen Generalversammlung vor.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Kontakt:
Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

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Christstraße 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 5797 5178
Fax +49 (0) 234 5797 5157
Mobil +49 (0) 173 2786963

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Publikumspreis des „Ökotabel®-AWARD“: Abstimmung bis 31. Oktober 2016 online. 105 nachhaltige Unternehmen stehen zur Wahl!

PRESSEMITTEILUNG

Noch bis zum 31. Oktober 2016, um 17 Uhr läuft die Online-Abstimmung für den
Publikumspreis des Nachhaltigkeitspreises „Ökotabel®-AWARD“. Insgesamt 105 nachhaltige
Unternehmen aus allen Branchen stehen zur Wahl. Abgestimmt wird auf der Seite:
www.oekotabel.de/award. Dem Gewinnerunternehmen winkt eine Jahrespartnerschaft bei
Ökotabel® im Wert von 240,- EUR. Bisher haben seit dem Start des Votings am vergangenen
Freitag schon über 576 Menschen ihre Stimme abgegeben.

Was ist Ökotabel?
Ökotabel® ist das Netzwerk für nachhaltige Unternehmen, Initiativen und Menschen.
Erstmalig erhalten Verbraucher*innen die Möglichkeit, sich umfassend über das ökosoziale
Engagement von Unternehmen und Organisationen umfassend zu informieren. Im
dynamischen Nachhaltigkeitsportal von Ökotabel® werden zukünftig alle ökosozialen
Aktivitäten erfasst und in Echtzeit abgebildet. Verbraucher*innen
können diese Informationen in ihre Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Unternehmer*innen kommunizieren durch Ökotabel® umfassend ihr ökosoziales
Engagement und finden neue Kunden, Lieferanten und Kooperationspartner.

Der Ökotabel®-AWARD:
Der Ökotabel®-AWARD ist ein Nachhaltigkeitspreis, der in vier Kategorien verliehen wird.
„Online-AWARD“, „Innovations-AWARD“, „Produkt-AWARD“ und „Regio-AWARD“. Es ist das Ziel
von Ökotabel® mit der Verleihung des Ökotabel®-AWARD das Engagement in der Nachhaltigkeit in Unternehmen zu stärken und Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.

Bisherige Preisträger sind: „Triodos Bank“, „Ökobon“, „Rook-Architekten“ und „Premium“. Durch den Publikumspreis erhalten Konsument*innen die Möglichkeit nachhaltige Unternehmen nicht nur zu nominieren, sondern sich aktiv am Bewertungsprozess zu beteiligen.

Kontakt
Ökotabel® GbR
Humperdinckstrasse 2
44147 Dortmund

Ihr Ansprechpartner:
Herr Christian Arzberger
Tel.: +49 (0) 231-586-95-280
Fax: +49 (0) 231-586-95-289
Mail: presse@oekotabel.de




Swapping statt Shopping: Die nächste Kleidertauschparty von Green City e.V.

Terminhinweis
München, 24. Oktober 2016

Am 23. November 2016 veranstaltet die Umweltorganisation Green City e.V. eine Kleidertauschparty in der orange bar. Fundstücke aus Kleiderschrank und Schmuckkästchen finden bei tauschfreudigen TeilnehmerInnen ein zweites Zuhause.

Bei der Kleidertauschparty von Green City e.V. stehen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Vordergrund. BesucherInnen tauschen aussortierte Kleidung und Accessoires gegen die Schätze anderer TeilnehmerInnen. Die einzige Regel für eine gelungene Tauschparty: Die Kleidungsstücke müssen in gutem Zustand und sauber sein. Während und nach der Kleidertauschparty feiern die Tauschwütigen bei guter Musik und Getränken von der Bar ihre neuen Errungenschaften. Kinder- und Herrenkleidung sind ebenfalls sehr gern gesehen.

Mehr Informationen finden Sie auf https://www.greencity.de/kleidertauschpartys/

Termin: Mittwoch, 23. November 2016, 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: orange bar, Zirkus-Krone-Str. 10, 80335 München
Unkostenbeitrag: 3 Euro (Ein Freigetränk inklusive)

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen: https://goo.gl/9MBqTb

Pressekontakt:
Katja Sorg
(089) 890 668-312

presse@greencity.de




Grundlagen und Praxis der Bio-Imkerei Großer Biokreis-Imkertag am 12. November in Nürnberg

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 25.10.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis veranstaltet am 12. November von 9.30 bis 17 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens Nürnberg seinen großen Bio-Imkertag. Dazu sind alle Imker und jene, die es werden wollen, zu Vorträgen und Gesprächsrunden eingeladen. Der renommierte Neurobiologe Prof. Dr. Dr. h.c. Randolf Menzel wird zum Thema „Wie die Intelligenz der Bienen durch Pflanzenschutzmittel manipuliert wird“ referieren. Die Biokreis-Berater Marc Schüller und Hubert Dietrich werden über die Grundlagen der Bio-Imkerei informieren. Nach einem Mittagessen und Rundgang durch den Tierpark sprechen Florian Fischer von der Kontrollstelle Lacon sowie die Biokreis-Berater über die Praxis der Bio-Imkerei wie Umstellung, Prüfung, Einkaufs- und Vermarktungsmöglichkeiten und Zusammenschlüsse.

Imkern im Biokreis
Der Biokreis zählt zu seinen Mitgliedern auch 100 Imkerinnen und Imker, die sich den Richtlinien des Verbandes und damit der ökologischen Imkerei verpflichtet haben. Sowohl für Hobby- als auch für Berufsimker hält der Verband ein wertvolles Beratungsangebot sowie die Möglichkeit zur breiten Vernetzung bereit. Viele nutzen das zusätzliche Siegel „regional&fair“, mit dem die Regionalität und soziale Fairness bei der Honigerzeugung auf dem Honigglas erkennbar sind. Biokreis-Imker ernten zum Beispiel den Bayerischen Blütenhonig, der über die Firma dennree vermarktet wird. Mit jedem verkauften Glas fließen 10 Cent in die Förderung der heimischen Bio-Imkerei.

bioNachrichten: Themenheft „Honig“ zum Imkertag
Passend zum Imkertag ist das Titelthema der aktuellen bioNachrichten „Honig“. Darin geht es um Fragen wie: Was macht Honig zu Bio-Honig? Wie kommt es in China zu Honig-Verfälschungen? Wie wird das Tierwohl im Bienenstock bei der Varroa-Bekämpfung gewahrt? Wie wird Honig durch gentechnisch verändertes Material kontaminiert? Außerdem widmet sich die Ausgabe den Imkerinnen und stellt überdies leckere Rezepte mit Honig vor. Das Heft richtet sich gleichermaßen an Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucher und ist unter www.biokreis.de online einzusehen.

Kurz-Info Biokreis-Imkertag:
12. November 2016, 9.30 bis 17 Uhr
Tiergarten Nürnberg, Am Tiergarten 30, 90480 Nürnberg
Teilnahmegebühr inklusive Bio-Mittagessen: 15 Euro (bei der Veranstaltung bar zu entrichten)
Anmeldung bis 31. Oktober 2016 bei Dorothee Ahlers: ahlers@biokreis.de; bitte Name, Adresse, Telefonnummer und gerne die Anzahl der Bienenvölker angeben; außerdem mitteilen, falls vegetarisches Essen gewünscht wird!
imkertag_flyer

Biokreis-Beratung für Imker:
Marc Schüller, Tel.: 0911 / 26 44 31
Hubert Dietrich, Tel.: 08151 / 34 63

Pressekontakt
Ronja Zöls
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Redaktionsleitung bioNachrichten

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
T: 0851 / 756 50-17
F: 0851 / 756 50-25
zoels@biokreis.de
www.biokreis.de
www.bionachrichten.de

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1100 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Neumarkter Lammsbräu bereits zum vierten Mal nachhaltigste Biermarke Erneut Bestnoten von „Rank a Brand“ für Transparenz und Nachhaltigkeit

PRESSEINFORMATION

Neumarkt, 21. Oktober 2016 – Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu hat sich bei einer internationalen Untersuchung der 33 beliebtesten Biermarken hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit erneut als Branchenprimus behauptet. Bereits zum vierten Mal hat die Initiative „Rank a Brand“ die Nachhaltigkeitsleistungen von Brauereien analysiert und veröffentlichte jetzt die Ergebnisse in ihrem „Beer Ranking 2016“. Wie schon in den Vorjahren ließ Neumarkter Lammsbräu auch diesmal alle anderen Brauereien mit weitem Abstand hinter sich und erhielt als einzige Biermarke überhaupt eine Kaufempfehlung von Rank a Brand.

Zu den 23 Bewertungskriterien zählten u.a. Fragen zur CO2-Bilanz, zur Verwendung umweltzertifizierter Rohstoffe und erneuerbarer Energien sowie zu Nachhaltigkeitszielen. Rank a Brand betont, dass Neumarkter Lammsbräu als einzige Brauerei eine komplette Klimabilanz vorlegt und ausschließlich Rohstoffe aus dem Ökolandbau verwendet, was die Umwelt erheblich schont. Rank a Brand weiter: „Die Bilanzierung zu Verpackungsmaterialien sowie die Nachhaltigkeitsberichterstattung im Allgemeinen setzen Maßstäbe.“

Susanne Horn, Generalbevollmächtigte: „Dass wir viermal hintereinander Sieger des Nachhaltigkeitsrankings von Rank a Brand geworden sind, freut uns natürlich sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Denn nur wer bei Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz konsequent am Ball bleibt, kann wirklich etwas bewegen.“

Mit dem Erreichten gibt Lammsbräu sich deshalb auch nicht zufrieden. Mit einer eigens entwickelten Klimastrategie hat der Bio-Pionier bereits neue Ziele und Maßnahmen für die Zukunft festgelegt, mit denen die klimarelevanten Emissionen noch weiter gesenkt werden sollen. Und auch in Sachen Bio-Braurohstoffe denkt man bei Lammsbräu schon heute einen Schritt weiter. Susanne Horn: „Zu unserem Bio-Engagement gehört, dass wir die alternativen Saatgutprojekte des ökologischen Landbaus aktiv fördern und uns für die Erforschung der ökologischen Pflanzenzüchtung engagieren. Denn nur wer Gutes sät und sich nachhaltig kümmert, kann Gutes ernten.“

Weitere Informationen zu Neumarkter Lammsbräu und dem Nachhaltigkeitsengagement der Brauerei finden sich im Internet unter www.lammsbraeu.de.
Informationen zur Rank a Brand-Studie gibt es unter www.rankabrand.org.

Pressekontakt

Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-54
Fax: +49-89-992496-53
haussmann@pfaff-kommunikation.de




Kindergarten-Gründung in Gaza – Nachhaltige Unterstützung in der Krisenregion

Karlsruhe, 06.10.2016

Von 23. bis 30. Oktober 2016 wird erneut ein Notfallpädagogisches Team der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners in den Gaza-Streifen reisen, um kriegstraumatisierte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Der Einsatz wurde unter anderem möglich durch zahlreiche Einzelspenden an die ehrenamtlichen Teammitglieder.

Seit vielen Jahren beruhigen sich die Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen kaum, die Bevölkerung ist permanenten Spannungen ausgesetzt. Der letzte notfallpädagogische Einsatz fand 2014 statt. Damals endete der bisher schlimmste Gazakrieg. Die Bilanz waren über 2200 getötete Palästinenser, darunter allein 500 Kinder. Tausende Menschen wurden verletzt, rund 20.000 Häuser zerstört oder beschädigt. Seit dem hat sich an der Situation vor Ort trotzdem kaum etwas verändert. Viele Familien sind über mehrere Generationen traumatisiert und werden durch die ständige Bedrohung und die wiederholt aufflammenden Konflikte immer wieder aufs Neue belastet. Besonders schlimm ist die Situation für die vielen Kinder und Jugendlichen.

Bereits 2009 kam es zu einem ersten notfallpädagogischen Einsatz im Gaza-Streifen, der aus Sicherheitsgründen jedoch nach wenigen Tagen abgebrochen werden musste. In der Zwischenzeit folgten zahlreiche Einsätze in den Gaza-Streifen, durch die Freundschaften und dauerhafte Kooperationen entstanden. Unser langjähriger Projektpartner trägt seit Jahren zum Wiederaufbau bei, wo ganze Straßenzüge dem Erdboden gleichgemacht wurden. Es entstand bereits ein Jugendzentrum und ein Child Friendly Space. Nun baut Reem Abu Jaber mit weitern Helfern einen Kindergarten und ein Bildungszentrum. Die Einrichtungen erschließen in Gaza ein pädagogisch neues Feld, bei dem die Erziehung des ganzen Menschen im Zentrum steht, betont Peter Elsen, Eurythmist und Mitglied des Notfallpädagogischen Teams. Der Bau des neuen Kindergartens ist schon weit fortgeschritten und kann nun mit Spendengeldern aus einem Sponsorenlauf im Rahmen des WOW-Day fertiggestellt werden. Die Einweihung wird dann noch in diesem Jahr stattfinden. Aus diesem Grund steht beim aktuellen Einsatz im Oktober neben der direkten pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die fachliche Schulung palästinensischer Pädagogen im Vordergrund. Die neuen und alten lokalen Mitarbeiter, die die Notfallpädagogen zum Teil schon aus vergangenen Einsätzen kennen, sollen weiter geschult und beraten werden. Kurze Fortbildungseinheiten und Praxisbeispiele sollen sie unterstützen und ihnen eine Hilfe beim Aufbau des Kindergartens und des Bildungszentrums sein.

Das vierköpfige Team besteht aus zwei Waldorf-Pädagogen, einem Sozial- & Erlebnispädagogen, einer Kunsttherapeutin und einem Eurythmisten. Sie alle sind erfahrene Notfallpädagogen und haben bereits mehrfach an Einsätzen im Gaza-Streifen teilgenommen.

Spendenkonto
GLS Bank Bochum BLZ 430 609 67 Konto 800 800 700
IBAN DE06 4306 0967 0800 8007 00
BIC GENODEM1GLS Stichwort „Notfallpädagogik“
Kontakt Presse:
Reta Lüscher-Rieger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik Tel.: 0721-354806 140
Fax: 0721-354806 180 E-Mail: r.luescher-rieger @freunde-waldorf.de Webseite: www.freunde-waldorf.de

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 20.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich fast 2.000 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.

Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011) und Kenia (2012 – 2013), Bosnien und Herzegowina (2014), Griechenland (2015), Slowenien (2015), Nepal (2015-2016), Ecuador (2016), Gaza (2009 – 2016), Philippinen (2013-2016), Kurdistan-Irak (2013-2016).

Pressekontakt
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Friends of Waldorf Education
Abteilung Notfallpädagogik
Department Emergency Pedagogy

Neisser Str. 10
D- 76139 Karlsruhe

Tel +49 (0)721/354806 -183
Fax +49 (0)721/354806 -180
E-Mail r.luescher-rieger@freunde-waldorf.de
www.freunde-waldorf.de
www.facebook.com/FreundeNFP