Ergebnisse des G20-Gipfels können Weltklimakonferenz dringend benötigten Rückenwind geben

Germanwatch begrüßt Signale der klimapolitischen Kooperation in geopolitisch schwierigen Zeiten – aber Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 wird tatsächliche Bewährungsprobe

Scharm El-Scheich/Bali (16. Nov. 2022). Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat der G20-Gipfel unterstrichen, dass die Klimakrise auch in Zeiten energiepolitischer Turbulenzen und wachsender Polarisierung nicht an Relevanz verliert. Die Ergebnisse des Gipfels können der Weltklimakonferenz in Ägypten dringend benötigten Rückenwind verleihen.

Dazu sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „In der angespannten geopolitischen Lage sind die klimapolitischen Ergebnisse von Bali ein dringend notwendiges Signal der größten Treibhausgas-Emittenten. Wir haben einen von allen G20-Mitgliedern getragenen Text, der deutlich macht, dass die großen Volkswirtschaften die großen globalen Herausforderungen wie die Klimakrise gemeinsam angehen wollen.“ Wichtig sei zudem, was am Rande des Gipfels vereinbart wurde. „Die USA und China nehmen ihre Gespräche zum Klimaschutz wieder auf. Das ist ein ganz wichtiges Signal für die internationale Klima-Kooperation. Zudem schürt die Partnerschaft für eine gerechte Energiewende, die Indonesien mit mehreren Industriestaaten geschlossen hat, die Hoffnung, dass mit internationaler Unterstützung die Energiewende in Schwellenländern erheblich beschleunigt werden kann“, betont Bals.

Der klimapolitische Teil des Kommuniqués ist in weiten Teilen eine Bekräftigung bestehender Beschlüsse. „Es ist wichtig, dass die G20 daran festhalten, sich um eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad zu bemühen. An einigen Stellen gibt es auch Verbesserungen: Zum Beispiel bekennen sich erstmals alle G20-Staaten dazu, dass die Zeit der Kohleverstromung ohne CO2-Abscheidung und –speicherung zu Ende gehen soll. Aber die Beschlüsse von Bali sind noch nicht ausreichend, um eine Eskalation der Klimakrise zu verhindern und das 1,5 Grad-Limit einzuhalten. Dazu müssten sich die G20 auf eine Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 und einen Ausstieg aus allen fossilen Energien einigen.“

Blockaden bei Verhandlungen könnten nun einfacher aufgelöst werden

Für die derzeit stattfindende Klimakonferenz im ägyptischen Scharm El-Scheich erwartet Germanwatch Rückenwind durch die Ergebnisse des Bali-Gipfels: „Hier in Scharm El-Scheich sind die Verhandlungen bisher viel zu langsam. Das klare Signal der Regierungschefs ist, dass es bei der COP27 ein Ergebnis geben soll, das zu höheren Anstrengungen bei Klimaschutz und Klimaanpassung führt und endlich das Thema der Schäden und Verluste angeht. Dieses Signal kann einige Blockaden bei den Klimaverhandlungen lösen.“

Positiv schätzt Germanwatch überdies einige der G20-Entscheidungen zur Entschuldung und zum Finanzsystem ein. Christoph Bals: „Sowohl bei den G20 als auch bei der COP beobachten wir, dass zunehmend Schwung in die Debatte um die Transformation des globalen Finanzsystems und eine Reform von Weltbank und Internationalem Währungsfonds kommt. Die Aussagen im G20-Kommuniqué zur Entschuldung und zu einfacherer Finanzierung des Klimaschutzes durch die multilateralen Entwicklungsbanken weisen in diese Richtung. An diesen Baustellen müssen in den nächsten Jahren Fortschritte gelingen, damit die weltweite gerechte Transformation zur Klimaneutralität gelingen kann.“

Hinweis für Redaktionen: Germanwatch beobachtet mit einem Team von Expert:innen die COP27 vor Ort. Kontaktvermittlung gern über u.a. Pressekontakte.

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Frische Schriften für „grüne“ Designs

Freiburg, 14. September 2022. Greenfont veröffentlicht 2022 weitere Alphabete für ein typisches „grünes“ Design.

Das Green Design braucht typische Schriftarten und die Designer verbringen Stunden mit der Recherche. „Das muss nicht so bleiben“, sagt Andreas Sauer und gründet bereits 1998 den ersten Schriften-Shop mit mittlerweile über 200 Schrifttypen. 2022 wurden 20 weitere Alphabete hinzugefügt. Dynamisch, nicht immer geradlinig, einzigartig. Handgezeichnet und digitalisiert für digitale Medien und typisch für einen grünen Lifestyle.

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GreenFont
Andreas Sauer, Grüne Helden
Sonnenbergstraße 15
79117 Freiburg i.Br.

mail@gruenehelden.de
Tel.: 0172-9760880

GreenFont und RoSchriften sind lizenzsierte, digitale Schriftenprodukte von Andreas Sauer, Grüne Helden für die Nutzung auf dem Computern und für die Darstellung von Texten auf Internetseiten.

Die „Berlin Edition“ sind von Andreas Sauer neu entwickelte, zeitgemäße Schriften Typen für das typische Green Design. Dynamisch, hangezeichnet, einmalig. Einige Schriften bassieren auf Entwürfen von Walther Roggenkamp aus den 60er Jahren.
Die neo-grünen Schriftdesigns sind nach den U- und S-Bahn-Stationen der Trendmetropole Berlin benannt.

Andreas Sauer – Green Designer, Schrift Designer und Illustrator studiert nach einer Berufsausbildung Freie Malerei und Grafik Design in Stuttgart und Freiburg. Er lernt u. a. bei Walther Roggenkamp das zeichnen von Schriften im „goetheanistischen“ Stil. Beim Ro.Schriftenprojekt „bildhafte Schriften“ (1988-1996) ist er hauptverantwortlich für die Entwicklung, Reinzeichnung und Digitalisierung. Andreas Sauer ist Inhaber der Agentur Grüne Helden.

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Jetzt Säen für die Winterernte: Bio Saatgut Paket Winterschmaus

Für alle, die sich auch während der kalten Jahreszeit mit frischem Grün versorgen und frei gewordene Flächen im Beet nach der Sommerernte effizient nutzen wollen, hält das Team von meine ernte eine besonders bequeme Lösung bereit: Das Bio Saatgut Paket Winterschmaus enthält fünf pflegeleichte, schmackhafte Blattgemüse in Bio-Qualität. Die Sorten sind geeignet für Balkonkübel, Hochbeete sowie den Garten und zeigen, wie einfach regionale und saisonale Ernährung auch im Winter gelingen kann.

Die robusten Sorten garantieren dabei hohe Ernteerfolge, die Auswahl zeichnet sich durch eine Dichte an Vitaminen, Mineral- und Bitterstoffen aus, welche besonders im Winter benötigt werden. Ein Highlight im Set ist das Barbarakraut, dessen Geschmack dem der Brunnenkresse ähnelt und welches sich hervorragend in Kräutersaucen macht.

Im Paket sind folgende Bio-Sorten enthalten:

  • Rapunzelsalat / Feldsalat (Valerianella locusta)
  • Roter Blattsenf ‚Osaka Purple‘ (Brassica juncea)
  • Echter Spinat ‚Matador‘ (Spinacia oleracea)
  • Frühlings-Barbarakraut (Barbarea verna)
  • Postelein (Montia perfoliata)

Drei bis sechs Wochen nach Aussaat der Sorten beginnt das Ernteglück und hält über mehrere Wochen an: Postelein, Rapunzelsalat und Blattsenf können fortlaufend geerntet werden.

Das Saatgutpaket kommt in einer hochwertigen, liebevoll gestalteten und wieder verwendbaren Umverpackung aus Karton. Eine Aussaatanleitung ist beigelegt.

Im meine ernte Shop bestellbar unter www.meine-ernte.shop/saatgut-pakete/

Bio Saatgut-Set Winterschmaus: 13,95 €
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Weitere Bio Saatgut Pakete für den komfortablen Gemüseanbau:

Bio Saatgut-Set für Balkongemüse

  • Radieschen ‚Sora’ Bio
  • Bunter Mangold ‚Five Colours’ Bio
  • Zuckererbse ‚Frühe Heinrich‘ Bio
  • Rote Bete ‚Tonda di Chioggia‘ Bio
  • Misticanza-Blattsalat-Mischung Bio

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Set-Preis: 13,95 €

Bio Saatgutpaket Sommerglück:

  • Endivien Salat ‚Grüner Escariol‘ Bio
  • Pak Choi ‚Tai Sai‘ Bio
  • Rote Bete ‚Tonda di Chioggia Bio
  • Schnittknoblauch Bio
  • Rapunzelsalat / Feldsalat Bio

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Set-Preis: 13,95 €

Bio Saatgutpaket Hochbeet:

  • Rauke ‚Esmee‘ / Garten-Senfrauke / Rucola Bio
  • Kohlrabi ‚Superschmelz‘ Bio
  • Radieschen ‚Cherry Bell’ Bio
  • Zuckererbse ‚Frühe Heinrich‘ Bio
  • Möhre ‚Rodelika‘ Bio

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Set-Preis: 13,95 €

Bio Saatgutpaket Easy Anbau:

  • Radieschen ‚Sora‘ Bio
  • Bunter Mangold ‚Five Colours‘ Bio
  • Wildtomate ‚Rote Murmel‘ Bio
  • Zuckererbse ‚Frühe Heinrich‘ Bio
  • Rote Bete ‚Tonda di Chioggia‘ Bio

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Set-Preis: 13,95 €

Kurzprofil meine ernte:
meine ernte ermöglicht mit bundesweiten Mietgärten, frei zugänglichem Wis-sen und durchdachten Produkten den einfachen Schritt in Richtung Selbstver-sorgung. Durch umsetzbare Ideen wird gezeigt, wie leicht es ist, sein Essen selbst in die Hand zu nehmen und darin wieder eine echte Verbindung zur eigenen Ernährung zu finden.

  • Gründung: Dezember 2009
  • Unternehmensform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Geschäftsführerinnen: Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer
  • Gemüsegartenstädte: Aachen, Berlin, Bochum, Bonn, Bottrop-Kirchhellen, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt, Hamburg, Herten, Kre-feld, Köln, Leverkusen, Solingen, Stuttgart, Troisdorf, Wiesbaden

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Mobil: +49 151 207 71081
E-Mail: n.kirchbaumer@meine-ernte.de

meine ernte GmbH
Joseph-Schumpeter-Allee 31
53227 Bonn
Deutschland
www.meine-ernte.de




Konferenz zum Thema Vergesellschaftung debattiert im Oktober über Strategien für eine demokratische Wirtschaft.

Berlin. Die Anmeldung zur Konferenz „Vergesellschaftung: Strategien für eine demokratische Wirtschaft“, die vom 7. bis 9. Oktober in Berlin stattfindet, ist eröffnet! Die Veranstalter*innen freuen sich darauf Teilnehmenden aus Aktivismus, Gewerkschaften, Wissenschaft, Parteipolitik und Zivilgesellschaft einen Raum zu bieten, um den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft voranzubringen.

Ramona Schmidt, Pressesprecherin des Konferenzteams, erklärt dazu: „Zeitgleich zum Start der Anmeldephase zeigen sich erneut die Abgründe einer auf Privateigentum und Gewinnorientierung basierenden Wirtschaft, die nicht an einem guten Leben für alle ausgerichtet ist: Während ein Großteil der Bevölkerung besorgt einem Winter mit extremen Energiepreissteigerungen entgegenblickt, erwarten Energiekonzernriesen üppige Gewinne. Parallel dazu wird Vergesellschaftung in Berlin konkret. Dort nimmt die Kommission zur Enteignung großer Wohnkonzerne ihre Arbeit auf. Jetzt ist es an der Zeit, der Debatte um Vergesellschaftung Auftrieb zu verleihen!“

Von Wohnen über das Gesundheitssystem und Mobilität bis hin zur Energieversorgung, Antworten finden wir in einer Demokratisierung der Wirtschaft. Wie diese konkret vorangetrieben und umgesetzt werden kann, soll auf der Konferenz für Vergesellschaftung gemeinsam erarbeitet werden.

Schmidt dazu: „Wir haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, welches auf konkrete politische Bewegungen ausgerichtet ist. In Workshops wird es viel Raum für Austausch und Strategieentwicklung geben. Auf den Podiumsgesprächen, die online verfolgt werden können, teilen bspw. Sabine Nuss, Bini Adamczak, Rabea Berfelde und Daniel Loick ihre Perspektiven auf das Thema Vergesellschaftung. Wir freuen uns auf drei Tage Diskussionen, Vernetzung und solidarisches Miteinander!“

Die Konferenz wird organisiert von communia – Zentrum demokratische Wirtschaft gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, Berlin 21, Fridays for Future, dem Institut Solidarische Moderne, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Oxfam Deutschland, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Sonderforschungsbereich Strukturwandel des Eigentums.

Mehr zum Programm, zu Referent*innen und zur Anmeldung unter: https://vergesellschaftungskonferenz.de

Pressekontakt:
presse@vergesellschaftungskonferenz.de
Ramona Schmidt +49 157 87932556 (Mo-Fr 9-17 Uhr)




Einladung zum Pressegespräch: Die Europäische Sommeruniversität der sozialen Bewegungen in Mönchengladbach

Presseeinladung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 5. August 2022

Marc Dengler, Pressestelle
Tel. 0162 3448009, presse@attac.de
www.attac.de

Einladung zum Pressegespräch:

Die Europäische Sommeruniversität der sozialen Bewegungen in Mönchengladbach

  • Mittwoch, 10. August, 11 Uhr
  • Online über Clickmeeting

Nach 2014 in Paris und 2017 in Toulouse kommen diesen Monat hunderte Aktivist*innen aus ganz Europa in Mönchengladbach zur Europäischen Sommeruniversität (ESU) der sozialen Bewegungen zusammen. Vom 17. bis 21. August diskutieren sie auf Einladung des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac in etwa 100 Foren und Workshops über die brennenden Themen unsere Zeit, etwa den Krieg in der Ukraine, die Corona-Pandemie, die Klimakrise oder die kapitalistische Krisenpolitik.

Der Ort nahe dem rheinischen Braunkohlerevier ist mit Bedacht gewählt. Inmitten eines Brennpunktes der Klimazerstörung und des Widerstandes dagegen will die ESU einen Ort von Vernetzung und Diskussion auch zwischen den älteren sozialen Bewegungen und der jüngeren Klimagerechtigkeitsbewegung bieten. Eine gemeinsame Aktion in Lützerath bildet den aktivistischen Abschluss der Sommeruni.

Bei einem Pressegespräch stellen wir Ihnen das Programm einschließlich der Kulturveranstaltungen, die örtlichen Gegebenheiten sowie Hintergründe der ESU vor.

Als Gesprächspartner*innen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Hugo Braun, Mitglied des Koordinierungskreises von Attac Deutschland
  • Patrick Wendtland, AStA-Vorsitzender Hochschule Niederrhein
  • Christiane Kühnrich, Projektkoordinatorin der ESU22

Das Online-Pressegespräch beginnt am Mittwoch, 10. August, um 11 Uhr auf der Konferenzplattform Clickmeeting. Eine Installation des Programms ist nicht notwendig. Den Link erhalten Sie nach Ihrer Akkreditierung per Mail an presse@attac.de. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Mehr Informationen: esu22.eu

Für Rückfragen: presse@attac.de, Tel. 0162 3448 009




Pressemitteilung der Initiative „9-Euro-Ticket weiterfahren“

25.07.2022

Unter dem Motto „9-Euro-Ticket weiterfahren!“ geht am heutigen Montag ein breit getragener Aufruf an den Start. Zentrale Forderung ist, das erfolgreiche Modell des 9-Euro-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr über die ursprünglich geplanten drei Monate hinaus zu verlängern. Ihre Forderungen und zahlreiche Unterstützer*innen präsentiert die Initiative auf http://9-euro-weiterfahren.de.

Die Initiative stellt folgende Forderungen an die Bundesregierung:

  • Das 9-Euro-Ticket muss verlängert werden für den öffentlichen Nahverkehr im ganzen Land
  • Die Regierung muss massiv in den Ausbau von Bus und Bahn sowie in mehr Personal zu guten Arbeitsbedingungen investieren.
  • Die Haushaltsmittel müssen umgeschichtet werden, um Mobilität für alle zu finanzieren, statt den klimaschädlichen Autoverkehr weiter zu fördern.

Die Initiative „9-Euro-Ticket weiterfahren“ wird unter anderem vom Institut Solidarische Moderne, Attac Deutschland, Changing Cities und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie mitgetragen. Zu ihr gehören zudem prominente Persönlichkeiten wie Carla Reemtsma, Carola Rackete, Professor Christoph Butterwegge und Konstantin Wecker, aber auch eine Vielzahl von Vertreter:innen aus dem sozialen, gewerkschaftlichen und ökologischen Bereich, die sich für eine sozial-ökologische Mobilitätswende einsetzen.

„Das 9-Euro-Ticket wurde über 30 Millionen Mal verkauft und zeigt damit klar: Der Bedarf nach bezahlbarer klimafreundlicher Mobilität ist riesig“, kommentiert Sabine Leidig vom Institut Solidarische Moderne. „Die steigende Teuerungsrate zum Ablauf des 9-Euro-Monatstickets wird für viele Menschen sehr hart zu Buche schlagen. Verkehrsminister Wissing will keine Lösung, die der notwendigen Verkehrswende gerecht wird. Deshalb wollen wir Druck machen, viele Unterschriften sammeln und zum Aktionstag Ende August einladen. Wir fordern, dass Alle mindestens bis zum Jahresende weiterhin für 9 Euro auf die Öffis umsteigen können. Danach ist ein Klimaticket für 365 Euro im Jahr nötig und Neun-Euro oder Nulltarif für einkommensarme Menschen.“

Für eine sozial und ökologisch gerechte Mobilitätswende will die Initiative zugleich den barrierefreien Ausbau und mehr gute Arbeit für besseren öffentlichen Nahverkehr. „Das 9-Euro-Ticket hat die Versäumnisse jahrzehntelanger autozentrierter Politik ins öffentliche Bewusstsein katapultiert: Kaputte Infrastruktur und überlastetes Personal bremsen den klimapolitisch notwendigen Umstieg auf die Öffis massiv,“ ergänzt Dominique Just von Robin Wood. „Die Bundesregierung muss endlich klimaschädliche Subventionen im Verkehr und unsinnige neue Autobahnprojekte streichen. Wir fordern stattdessen eine Aufbauoffensive mit 20 oder 30 Milliarden jährlich für Bus, Bahn und gute Beschäftigung. Es ist keine Frage, ob Geld da ist – es geht um den politischen Willen. Da wollen und können wir nachhelfen.“

Mit Unterschriftensammlungen an Haltestellen, in Regionalbahnen über Social Media und auf der Homepage www.9-euro-weiterfahren.de soll in den kommenden Wochen viele Menschen erreicht werden. Um den Forderung Nachdruck zu verleihen, plant die Initiative einen bundesweiten Aktionstag am Samstag, den 27. August.

Kontakt:

Sabine Leidig / Institut Solidarische Moderne / sabine.leidig@mailbox.org / 0160 1852519

Dominique Just / Robin Wood / verkehr@robinwood.de / 0151 61813942

Achim Heier / Attac Deutschland / achim.heier@attac.de / 0176 8799 3760




Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

  • Mitglieder kommen aus den Bereichen Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft
  • Beirat berät Plan A über mittel- und langfristige Geschäftsstrategie
  • Mitglieder validieren Plan As Dekarbonisierungs- und ESG-Verbesserungstools aus wissenschaftlicher Sicht
  • Plan A und Vorstand schaffen Netzwerkeffekte und fördern interdisziplinären Austausch

Berlin, 26. Juli 2022. Plan A, führender Anbieter von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen, gibt heute die Berufung eines sechsköpfigen Wissenschaftlichen Beirats bekannt. Dies ist ein weiterer Meilenstein der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsinitiative, in dessen Rahmen das Berliner Softwareunternehmen jüngst seinen eigenen CO2-Fußabdruck samt ambitionierten Dekarbonisierungsziel offengelegt hat (Pressemitteilung hier). Die renommierten Mitglieder des Beirats kommen aus einigen der weltweit bedeutendsten Organisationen im Bereich der Nachhaltigkeitsstudien, Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft.

Über Plan A
Plan A ist ein führender Entwickler von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen. Das Berliner Greentech hat eine SaaS-Plattform entwickelt, die modernste Technologie und neueste wissenschaftliche Standards und Methoden vereint (zertifiziert vom TÜV Rheinland). Die End-to-End-Softwarelösung automatisiert die Emissionsberechnung, CO2-Reduktionsplanung und ESG-Berichterstattung von Unternehmen. Plan A zählt unter anderem N26, ApaxPartners, Albion Capital, Sorare, Flixbus, BMW, JOKR, Société Générale, Vinci und die Europäische Union zu seinen Kunden.

Das 2017 gegründete Unternehmen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem SME EnterPRIZE Award 2021 der Generali und dem prestigeträchtigen The Europas Award 2021. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative hat Plan A kürzlich seinen CO2-Fußabdruck für das Basisjahr 2020 (85,74 tCO2e) sowie sein Dekarbonisierungsziel, bis 2025 mindestens 80 Prozent seiner vermeidbaren Emissionen zu dekarbonisieren, veröffentlicht. Plan A ist ein „B Corp”-zertifiziertes Unternehmen und hält sich somit nachweislich an strenge soziale und ökologische Standards. Mit dem beim Audit erzielten Score gehört das Greentech im Wirkungsbereich „Governance“ zu den besten 5 Prozent aller zertifizierten Unternehmen weltweit. Weitere Informationen unter plana.earth.

Pressekontakt
Matthias Grünewald
Senior PR Manager
T. +49 157 5140 6386
E. press@plana.earth
W. plana.earth




„DETOX“ für Merch-Artikel für Greenpeace

PRESSEINFORMATION

Greenpeace ist neuer Kunde von BRANDS Fashion

Buchholz, Juli 2022 | Mit der Gewinnung der transnationalen Non-Profit-Organisation für Umwelt-, Natur-, und Klimaschutz als neuen Kunden setzt BRANDS Fashion den „Greenpeace Global Textile Procurement Standard“ um.

„Wir freuen uns besonders, Greenpeace als neuen Kunden begrüßen zu dürfen“, so MathiasDiestelmann, Geschäftsführer von BRANDS Fashion. Greenpeace bringt einen neuen Textilstandard mit. 2011 startete die Umweltschutzorganisation ihre DETOX MY FASHION-Kampagne. Hiermit forderte sie die Bekleidungsindustrie auf, gefährliche Chemikalien aus der Textilproduktion zu verbannen, um so Mensch und Umwelt zu schützen. Aus den Erfahrungen und Ergebnissen der Kampagne entwickelte Greenpeace für das eigene Merchandise einen eigenen Standard zur Herstellung nachhaltiger Textilen. BRANDS Fashion setzt diesen strengen Standard jetzt um und stattet Greenpeace mit entsprechend zertifizierten Merchandise-Textilien aus.

Was fordert der Greenpeace Standard?
Der Standard verlangt eine konsequente Vermeidung von gefährlichen Chemikalien in jeder Phase der Herstellung von Textilprodukten. Es sind außerdem nur Textilerzeugnisse aus Naturfasern zugelassen, die Bio-zertifiziert sind und fair gehandelt werden. BRANDS Fashion erfüllt den „Greenpeace Global Textile Procurement Standard” durch die Lieferung von Textilien der Marke EarthPositive®, die GOTSzertifiziert sind und von Continental Clothing bezogen werden. Die Verwendung gefährlicher Chemikalien ist in allen Schritten des Herstellungsprozesses von Textilprodukten, einschließlich des Bedruckens und der chemischen Ausrüstung streng verboten. Zudem wird die Lieferkette vollständig offengelegt und zugänglich gemacht, sodass jeder interessierte Stakeholder einsehen kann, wo die Textilien produziert wurden. Alle Nassprozess-Lieferanten der tieferen Lieferkette müssen die Chemikalien- und Abwasserkriterien nach dem Greenpeace-Standard von DETOX TO ZERO/ STeP by OEKO-TEX® erfüllen.

Auch beim Textildruck wird auf Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. „Für den Greenpeace- Standard bedrucken wir unsere Textilien in den Partner-Druckereien BRANDS Polska in Polen für den europäischen Markt sowie NorthShore Printing in den USA für Nordamerika“, erklärt Mathias Diestelmann. So ist das Buchholzer Unternehmen in der Lage für beide Märkte auf Anfrage auch kurzfristig zu produzieren. In beiden Druckereien werden die Artikel ausschließlich mit Druckpasten bedruckt, die ECO PASSPORT by OEKO-TEX® und/oder GOTS-zertifiziert sind. Beide Partner wurden nach dem OEKO-TEX® Standard 100 Anhang 6 geprüft und zertifiziert, um nachzuweisen, dass sie die vom Greenpeace-Standard geforderten chemischen Grenzwerte nicht überschreiten. Das dient den Verbrauchern als verlässlicher Nachweis, dass Textilien nach strengen Standards zum Schutz vor Schadstoffen geprüft wurden.

Weiterführende Informationen:
http://www.greenpeace.org/textiles-standard
https://www.greenpeace.org/international/act/detox/

Über BRANDS Fashion:
BRANDS Fashion ist Europas Marktführer für nachhaltige Corporate Workwear. Der Textil-Pionier entwickelt seit 2002 hochwertige und modische Arbeitskleidung für namhafte Unternehmen in Europa und den USA. Zudem umfasst das Portfolio eine große Bandbreite an Private Label-, Merchandising- und Promotion-Artikeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Anforderungen der Kunden. BRANDS bietet eine One Stop Solution: vom kreativen Design und einer marktorientierten Produktentwicklung bis hin zu weltweiten Logistik- und Webshop-Lösungen. 2019 gründete BRANDS Fashion mit der dänischen Firma Scan-Thor die GoJungo GmbH. Als innovative Plattform übernimmt das Start-up für Marken die komplexen und zeitaufwändigen Prozesse für den erfolgreichen Verkauf von insb. textilen Produkten auf Online-Marktplätzen. Weitere Informationen unter www.brands-fashion.com

Pressematerial kann angefordert werden bei:
Menyesch Public Relations GmbH
Mascha Günther
Kattrepelsbrücke 1
20095 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 36 98 63-12
E-Mail: brands@m-pr.de

Firmenkontakt:
BRANDS Fashion GmbH
Maret König
Müllerstr. 11
21244 Buchholz i.d.N.
Tel.: +49 (0) 4181 – 9422-545
E-Mail: maret.koenig@brands-fashion.com




Nachhaltige Wirtschaft enttäuscht über unzureichende „Sofort“-Programme für den Gebäude- und Verkehrssektor

Berlin, 13.07.2022: Die vorige Bundesregierung hat die im Klimaschutzgesetz festgehaltenen Ziele für den Gebäude- und Verkehrssektor verfehlt. Die zuständigen Ministerien waren deshalb aufgefordert Nachbesserungen vorzulegen. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) ist enttäuscht über die unzureichenden Anstrengungen der sogenannten „Sofort“-Programme, vor allem im Verkehrsbereich.

Anstatt eines, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, sektorübergreifenden Klimaschutz-Sofortprogramms haben das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) sowie die Bau- und Verkehrsministerien heute einzelne „Sofort“-Programme vorgestellt, die aber zum Teil auf viele Jahre angelegt sind. Der BNW setzt sich für eine sektorenübergreifende sozial-ökologische Transformation ein und ist enttäuscht über die unzureichende Tragweite der Programme: „Durch das Klimaschutzgesetz waren die zuständigen Ministerien verpflichtet, Nachbesserungen für den Gebäude- und Verkehrssektor vorzulegen. Das hätte ein lauter Weckruf für die Bundesregierung sein müssen. Leider verpasst vor allem das Verkehrsministerium die Chance, eine echte Trendwende für den Klimaschutz einzuleiten,“ sagt die BNW-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, muss jetzt gehandelt werden. Für eine konsequente Verkehrswende braucht es ein ambitioniertes Maßnahmenpaket“, unterstreicht Reuter.

Der BNW fordert deshalb erneut folgende echte Sofort-Maßnahmen:

  • Abbau von klimaschädlichen Subventionen, insbesondere die Abschaffung von Diesel- und Dienstwagenprivilegien
  • Ausbau des ÖPNV: Ausreichende Investitionen in öffentliche Infrastrukturen
  • Umgehende Einführung eines Tempolimits

„Um den Mobilitätssektor auf den Klimapfad zu bringen, muss der motorbetriebene Verkehr reduziert werden. Gleichzeitig braucht es ausreichende Alternativen zum Auto“, sagt die BNW-Geschäftsführerin. Besonders für den ländlichen Raum sind Kreativität und Anreize gefragt, die klimaschonende Mobilität ermöglichen, beispielsweise durch die Förderung von kleinen, flexiblen E-Fahrzeugen. Darüber hinaus braucht es eine pflichtmäßige ÖPNV-Anbindung bei Gewerbebetrieben. Nur durch eine ausreichende Infrastruktur lassen sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftsansiedlungen im ländlichen Raum vereinbaren.

Auch für den Gebäudesektor wurde ein Maßnahmen-Paket vorgelegt. Der BNW bedauert, dass die Bundesregierung voraussichtlich auch im Gebäudesektor die gesetzten Ziele reißen wird. „Angesichts der aktuellen Energiekrise brauchen wir jetzt einen politischen Kraftakt im Gebäudebereich. Das Programm enthält wichtige Ansätze, wie die geplante Wärmepumpenoffensive. Verbesserungspotenzial besteht allerdings im Bereich der energetischen Gebäudemodernisierung“, betont Reuter.

Pressekontakt

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V.
Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin
reuter@bnw-bundesverband.de
+49 178 448 19 91

Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
weller@ahnenenkel.com

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V.
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) ist die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft und setzt sich als unabhängiger Unternehmensverband für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Mit seinen knapp 600 Mitgliedsunternehmen steht der BNW inzwischen für mehr als 130.000 Arbeitsplätze.




Feuerprobe für die Bundesregierung: Kanzler Scholz muss nun bei Klimapolitik Führungsstärke zeigen

Pressemitteilung Germanwatch

Verhalten der FDP droht Zusagen der Koalition zu 1,5-Grad-Limit und Einhaltung des Klima-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts zu torpedieren / Germanwatch fordert Zusammentritt des Klimakabinetts

Berlin (13. Juli 2022). Nach der Absage der für heute geplanten Vorlage eines umfassenden Klimaschutzsofortprogramms wirft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch der Bundesregierung drohenden Wortbruch vor. Eine bremsende FDP verhindere offenbar ein gemeinsames Vorgehen der Bundesregierung, um Deutschland endlich auf einen Pfad für das Erreichen der Klimaziele 2030 zu bringen. Aus diesem Grund konnten Wohnungs-, Klima- und Verkehrsministerium heute keine geeinten Sofortprogramme vorlegen. „Das steht im krassen Widerspruch zu den gemachten Zusagen im Koalitionsvertrag sich am 1,5-Grad-Limit zu orientieren und den Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr zu respektieren“, kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwath.
„Haupttreiber des drohenden Wortbruchs sind offenbar FDP-Chef Lindner und Verkehrsminister Wissing. Das, was bisher aus dem Verkehrsministerium bekannt ist, scheint der Versuch zu sein, genau das zu tun, was das Verfassungsgericht untersagt hat: die Klimaschutzpflichten trotz immer größerer Dringlichkeit in die Zukunft zu verschieben“, so Bals. „Das Klimaschutzgesetz verlangt, dass ein die Klimaziele verfehlender Sektor umgehend auf Zielkurs gebracht werden muss.“ Für den Gebäudesektor liege jetzt ein von der FDP auch noch blockiertes Sofortmaßnahmenprogramm vor, das dieser Vorgabe in etwa entsprechen könnte.

Öffentlichkeit sollte sehen können, wer echten Klimaschutz will und wer bremst

Germanwatch fordert Kanzler Scholz auf, nun zu handeln. Bals: „Dies ist eine Klima-Feuerprobe für die Bundesregierung. Olaf Scholz, der als Klimakanzler kandidierte, muss jetzt Führung zeigen und seine Richtlinienkompetenz einsetzen. Sonst untergräbt die Ampelregierung sehenden Auges die Umsetzung des Verfassungsgerichtsbeschlusses.“ Scholz sollte das Klimakabinett der Fachministerien unter Vorsitz des Klimaministeriums einberufen und dort eine schnelle Entscheidung herbeiführen. „Die Lösung dieses Konflikts darf nicht im Hinterzimmer gesucht werden. Wir fordern ein transparentes Verfahren im Klimakabinett, damit die Bevölkerung und insbesondere die junge Generation sehen kann, wer ambitionierten Klimaschutz will und wer bremst und blockiert“, so Bals.

Die Bundesregierung hatte ursprünglich ein großes Sommerpaket und ein umfassendes Klimaschutzsofortprogramm versprochen, um Deutschland endlich fit für das Erreichen der selbst gesetzten Klimaziele zu machen und zudem die durch den Krieg in der Ukraine verschärfte Energiekrise zu bekämpfen. Christoph Bals: „Bei den Erneuerbaren Energien ist die Regierung bisher auf einem guten Weg. Ob die notwendige Beschleunigung erreicht wird, hängt aber am noch offenen Punkt der Ausweisung von Vorranggebieten. Im Gebäudebereich ist im Herbst insbesondere ein massiver Schub für Wärmepumpen und -dämmung im Gebäudebestand nötig. Aber für den Verkehrssektor sehen wir bisher kein schlüssiges Konzept, um einen glaubwürdigen Pfad Richtung Klimazielerreichung einzuschlagen. An die Instrumente, die strukturell etwas bringen würden – wie die Umgestaltung des Dienstwagenprivilegs und eine Bonus-Malus-Regelung beim Neukauf von Autos – wagt sich der Verkehrsminister nicht heran.“

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Referent für deutsche Klimapolitik
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bergmann@germanwatch.org

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Stefan Küper
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