Nachhaltig Kleidung konsumieren: Auf der Kleidertauschparty von Green City e.V.

Terminhinweis
München, 23. Mai 2016

Am 7. Juni 2016 lädt die Umweltorganisation Green City e.V. zur Kleidertauschparty in die orange bar. Gut erhaltene Hosen, Jacken und mehr wechseln in gemütlicher Atmosphäre ihre BesitzerInnen.

Green City e.V. gibt BesucherInnen auf der Kleidertauschparty die Möglichkeit, ihren Kleiderschrank auszumisten, aufzustocken und ganz nebenbei das Klima zu schützen. Denn jedes Kleidungsstück, das weitergegeben wird und nicht neu produziert werden muss, spart wichtige Ressourcen wie Wasser, Energie und viele mehr. Bei gekühlten Getränken und Partymusik finden Secondhand-Kleidungstücke ein neues Zuhause. Kriterien für einzutauschende Kleidung gibt es keine, lediglich in gutem Zustand sollte sie sein. Die Umweltorganisation freut sich besonders über Kinder- sowie Herrenkleidung.

Einen besonderen Service bieten diesmal die Freien Lastenradler: Sie bringen BesucherInnen inklusive Ausbeute ganz bequem zur nächsten ÖPNV-Haltestelle.

Mehr Informationen finden Sie auf www.greencity.de/kleidertauschpartys

Termin: Dienstag, 7. Juni 2016, 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: orange bar, Zirkus-Krone-Str. 10, 80335 München
Unkostenbeitrag: 2 Euro

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen: https://goo.gl/9MBqTb

Pressekontakt
Katja Sorg
089 / 890 668-312

presse@greencity.de




Bundesweite Protestaktion gegen das Ausbremsen der Energiewende

· Verbände der Erneuerbaren Energien veranstalten bundesweite Warnminute
· ABO Wind beteiligt sich an den Standorten Wiesbaden und Heidesheim bei Mainz am Protest
· Unterstützung durch hessische und rheinland-pfälzische Landesregierung

(Wiesbaden, 23 Mai 2016). Als Teil der EEG-Kampagne „Energiewende retten!“ findet am Mittwoch, 25. Mai 2016, bundesweit um „5 vor 12“ eine Warnminute statt. Um 11.55 Uhr werden rund hundert Beschäftigte des Windkraft-Unternehmens ABO Wind am Firmensitz Wiesbaden und rund 50 Mitarbeiter am Standort Heidesheim symbolisch die Arbeit niederlegen und gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus protestieren.

Der vorliegende Entwurf für das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG 2016) gefährdet den Ausbau der Windenergie und der Erneuerbaren Energien insgesamt. Die Branche fordert daher ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Insbesondere bedarf es Regelungen, um den weiteren Ausbau der Windkraft im Süden und in der Mitte Deutschlands sicherzustellen. Andernfalls droht durch den Wechsel auf ein Ausschreibungssystem eine Konzentration des Zubaus auf den windstärkeren Norden. Dort allerdings sind die Netze bereits überlastet. Die dadurch verursachten Abschaltungen müssen von den Stromkunden bezahlt werden.

„Wir freuen uns, dass die hessische wie die rheinland-pfälzische Landesregierung die Position der heimischen Windkraftbranche unterstützen“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Bei einem Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am 31. Mai im Bundeskanzleramt ein Kompromiss erarbeitet werden. Die Vorbereitungen dazu sind im Gange.

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Warnminute „5 vor 12“.

In Wiesbaden beteiligt sich Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Grünen, an der kleinen Kundgebung. In Heidesheim hat Dr. Bernhard Braun, Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags, seine Teilnahme zugesagt.

Ort: ABO Wind AG, Unter den Eichen 7 (Treffpunkt: Parkplatz im Innenhof bei Postfiliale), 65195 Wiesbaden
sowie Oberdorfstraße 10 (am Parkplatz), 55262 Heidesheim

Zeit: 25. Mai 2016, 11.45 Uhr-12.15 Uhr

Art: Bild- und Worttermin

Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit das folgende Antwortformular:

Antwort bitte an ABO Wind AG, Fax: 0611 267 65-599, presse@abo-wind.de

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Wiesbaden teil.

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Heidesheim teil.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Wiesbaden ein Interview mit Angela Dorn.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Heidesheim ein Interview mit Dr. Bernhard Braun.

( ) Bitte vermitteln Sie mir ein Interview mit Beschäftigten von ABO Wind.

( ) Nein, ich kann leider nicht kommen.

( ) Ich kann leider nicht kommen. Bitte senden Sie mir eine Pressemitteilung an folgende Anschrift:

Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 77 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de




BKK advita spart 16.000 Kilogramm CO2

Mit 37 Teilnehmern hat die BKK advita seit 01. Januar 2016 rd. 7300 Kilometer mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt und dabei fast 16.000 Kilogramm CO2 eingespart. Pro 100 km pflanzt die BKK advita einen Baum mit I Plant A Tree. Bislang wurden bereits 49 Bäume gepflanzt.

Alzey, 20.05.2016

Ganz gleich, ob Radfahren, Laufen oder Nordic Walking, wenn sich die BKK advita Mitarbeiter dafür entscheiden, das Auto stehen zu lassen, und sich zu Fuß oder mit dem Rad fortbewegen, nehmen Sie an der BKK advita CO2-Challenge teil und sparen damit kräftig CO2 ein. Die aktuell 37 Teilnehmer der Challenge haben bislang rd. 16.000 Kilogramm CO2 eingespart und dafür gesorgt, dass bereits 49 Bäume in Deutschland gepflanzt werden konnten.

Das Ziel in diesem Jahr sind 500 Bäume. Dafür nutzen die Mitarbeiter eine App, die die zurückgelegten Kilometer misst und die CO2-Auswirkungen errechnet. Jedes Quartal wird neu gestartet, so dass der Neueinstieg für alle Mitarbeiter immer wieder möglich ist und der interne Wettlauf für das Klima auch für alle ein Anreiz ist. Damit das Ganze noch mehr Spaß macht, treffen sich die Mitarbeiter der BKK advita seit April einmal wöchentlich, um sich mit Nordic-Walking fit zu halten.

„Dass so viele dieser Idee gefolgt sind, ist fantastisch“, konstatiert Norbert Pasternack, Vorstand der BKK advita. „Und wann hat man schon mal Gelegenheit, sich auch mal etwas ausführlicher unter Kollegen zu unterhalten und gleichzeitig dabei etwas für seine Gesundheit zu tun“?, so Pasternack weiter. Der Sport wirkt sich schon nach wenigen Trainingseinheiten positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Knochen, die Organe und sogar die Hormone aus.

Das passt ins Konzept der ersten umweltzertifizierten Krankenkasse, die als einzige Krankenkasse bundesweit auf eine Verbindung zwischen Umwelt und Gesundheit achtet und damit den Menschen mit einem weitreichenden Angebot an alternativen Heilmethoden als Ganzes in den Mittelpunkt stellt.

Von den Inhalten der einzigartigen, nachhaltigen Ausrichtung können sich Interessenten beim Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey am Stand der BKK advita mit der Standnummer 14 im Gesundheitsdorf informieren. Neben Geldgewinnen in Gesamtwert von 300 Euro gibt es auch einen Rauschbrillen-Parcours sowie ein Angebot für Kinder, die ihre selbst bepflanzten Kressetöpfe mit nach Hause nehmen können.

Über das Bild:
Aufgenommen vor der BKK advita Hauptverwaltung in Alzey, darunter der Vorstand Norbert Pasternack (5. Von links)
20150520_NordicWalkinggruppe_BKKadvita

Über die BKK advita
Die BKK advita ist die erste umweltzertifizierte Krankenkasse Deutschlands. Im Fokus stehen die Verbindung zwischen Umwelt und Gesundheit sowie der Gedanke der Nachhaltigkeit. So werden schulmedizinische Leistungen durch eine Vielzahl natürlicher und auf Nachhaltigkeit ausgelegter Behandlungsangebote, wie beispielsweise Homöopathie, Osteopathie, Biofeedback oder Leistungen der Naturheilzahnkunde ergänzt. Langfristig angelegte Vorsorge- und Präventionsleistungen dienen dem persönlichen Gesundheitsmanagement der Versicherten. Werber können Ihre Prämie für Baumpatenschaften spenden und die Zusammenarbeit im Finanzsektor erfolgt mit nachhaltig orientierten Banken. Der Ökostrombezug sowie die Reduktion von Verbrauchsgütern runden die Klimaschutzaktivitäten ab. Jährlich schreibt die BKK advita für kleine und mittlere Unternehmen den alternativen Gesundheitspreis aus.

Der Sitz der BKK advita befindet sich in Mainz, die Hauptverwaltung befindet sich im rheinhessischen Alzey. Ursprünglich war sie eine Betriebskrankenkasse nur für die Mitarbeiter von drei Unternehmen (Schott AG, Carl Zeiss AG und KSB AG). Seit Ende 2010 ist die BKK advita nachhaltig ausgerichtet und bietet ihre Leistungen als geöffnete Krankenkasse bundesweit an. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkk-advita.de.

Kontakt:
Dr. Gabriele Ackermann / Leiterin Kunden und Marketing
Mainzer Str. 5
55232 Alzey
T: 06731 9474-140
F: 06731 9474-190
Mobil: 0174 329 9658
E-Mail: gabriele.ackermann@bkk-advita.de




Krieg – Flucht – Trauma. Traumata durch Krieg und Zwangsmigration und hilfreiche notfallpädagogische Interventionsansätze

Veranstaltung
26.-29. Mai 2016 in Karlsruhe

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, findet vom 26.-29. Mai 2016 in Karlsruhe die fünfte notfallpädagogische Jahrestagung der Freunde der Erziehungskunst Rudolph Steiners e.V. statt. Unter dem Motto Krieg – Flucht – Trauma. Traumata durch Krieg und Zwangsmigration und hilfreiche notfallpädagogische Interventionsansätze beschäftigen wir uns damit, wie fluchtbedingte Traumata entstehen und wie sie Einfluss auf die weitere Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nehmen können.

Im Rahmen der Tagung feiern wir zudem das 10-jährige Bestehen der Notfallpädagogik mit einem Festakt am Auftakttag. Hierzu sowie zum anschließenden Pressegespräch möchten wir Sie sehr herzlich einladen.

Beim Pressegespräch werden Sie die Möglichkeit haben, Fragen an Referenten der Tagung, Mitarbeiter der Notfallpädagogik und internationale Kollegen, die von ihrer Arbeit vor Ort berichten (Irak, Kenia, Philippinen und Gaza), zu stellen.
Nach Absprache sind auch Kurzinterviews mit einzelnen Personen möglich. Bitte geben Sie uns in diesem Fall rechtzeitig Bescheid.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und auf Ihr Kommen.

Mit herzlichen Grüßen aus Karlsruhe
Reta Lüscher-Rieger

i.A.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Public Relations for Emergency Pedagogy

Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Friends of Waldorf Education
Abteilung Notfallpädagogik
Department Emergency Pedagogy

Neisser Str. 10
D- 76139 Karlsruhe

Tel +49 (0)721/354806 -183

Fax +49 (0)721/354806 -180
E-Mail r.luescher-rieger@freunde-waldorf.de

www.freunde-waldorf.de

www.facebook.com/FreundeNFP




Wirtschaftsinitiative sieht sich von Minister Gabriel getäuscht: Private Schiedsgerichte sind mittelstandsfeindlich

Berlin, 20.5.2016: Die Wirtschaftsinitiative KMU gegen TTIP fordert eine klare Absage von Wirtschaftsminister Gabriel und der Bundesregierung zu dem Vorschlag, Investitionsschutz á la TTIP auch in der EU zu verankern. Das in der EU an diesem Vorschlag gearbeitet wird, hatte das geleakte „Non-Paper“ gezeigt.

„Wir fühlen uns getäuscht! Denn bisher hat Gabriel private Schiedsgerichte öffentlich kritisiert. Und nun sehen wir das Gegenteil – er geht auf Werbetour für ihren Erhalt und plant sogar die Ausweitung.“ sagt Martina Römmelt-Fella, Geschäftsführerin der Fella Maschinenbau GmbH. Und weiter: „Es ist völlig unverständlich, dass die Bundesregierung in TTIP, CETA und nun auch innerhalb der EU auf Sonderrechte für ausländische Investoren drängt.“

In dem von den Medien bekannt gemachten „Non-Paper“ wird dafür geworben, dass alle EU-Mitgliedsstaaten untereinander ein neues Schutzabkommen abschließen. So sollen Investoren auch in innereuropäischen Streitfällen auf private Schiedsrichter zurückgreifen können, die auf der Liste des „Permanent Court of Arbitration“ in Den Haag stehen (Die Zeit, 18.5.2016). Zur Begründung wird angegeben, dieser Investitionsschutz werde gebraucht, weil Investoren innerhalb der EU durch die Sonderklagerechte in TTIP und CETA sonst rechtlich schlechter gestellt würden als Investoren aus Nordamerika. Das konterkariert die aktuelle europäische Argumentationslinie und die Vermittlungsversuche der EU-Kommission. Diese fordert zwar in internationalen Abkommen Schiedsgerichte, will ihnen aber bei Konflikten innerhalb der EU die Zuständigkeit entziehen.

„Private Schiedsgerichte sind mittelstandsfeindlich und benachteiligen kleine und mittlere inländische Unternehmen. Gabriel scheint nur die Interessen einiger weniger Großunternehmen und Konzerne zu vertreten. Denn ein Investitionsschutzabkommen in der geplanten Form bedeuten letztlich: Renditeschutz für Konzerne, das unternehmerische Risiko wird der Gesellschaft aufgebürdet und Staaten werden durch mögliche Klagedrohungen in Milliardenhöhe erpressbar. Für mich als Unternehmer ist es nicht nachvollziehbar, warum wenige Unternehmen dieses Sonderrecht gegenüber allen anderen erhalten sollen – egal ob innerhalb der EU oder im Rahmen von CETA und TTIP“, betont Gottfried Härle von der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch.

Hier geht es zum geleakten Papier “The AFFGN non-paper”:
http://www.s2bnetwork.org/wp-content/uploads/2016/05/Intra-EU-Bits2-18-05.pdf

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) gegen TTIP“ wurde im Herbst 2015 von fünf Unternehmerinnen und Unternehmen aus unterschiedlichen Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und den KMU eine Stimme zu geben. Aktuell haben mehr als 2.400 Unternehmen den Aufruf unterschrieben. Weitere Informationen unter www.kmu-gegen-ttip.de

Die Pressemitteilung finden Sie auch als pdf im Anhang.

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“ // info@kmu-gegen-ttip.de
facebook.com/KMUgegenTTIP // twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mail: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0171 12 70 80 8




AOK Blade Night fährt zum Saisonauftakt am 23. Mai die Strecke Schwabing

Terminhinweis

München, 19. Mai 2016

Am Montag, 23. Mai lädt die Umweltorganisation Green City e.V. wieder zur AOK Blade Night – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Ab 19:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit Programm auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Von dort startet um 21:00 Uhr der Skaterzug. Als eine von drei ausgesuchten Strecken steht zum Saisonauftakt die Strecke Schwabing an. Auf autofreien Straßen skaten die TeilnehmerInnen von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Zur Auswahl stehen eine lange und eine kurze Variante. Welche davon gefahren wird, richtet sich wie immer nach der Anzahl der Bladeguards, die ehrenamtlich am Montag einsatzbereit sind. Wer also regelmäßig mitskatet, ist herzlich eingeladen, sich als StraßenordnerIn im Zug oder zu Fuß zu engagieren. Mehr Infos dazu gibt es hier: www.bladeguardseite.de. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessierte am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de.

Termin: 23. Mai bei gutem Wetter, 19:00-23:00 Uhr (Programm ab 19:00 Uhr, Start der Fahrt um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München
Kosten: Ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro wird erbeten. Als Dankeschön gibt es ein Starterbändchen zum Sammeln und die kostenfreie Ausleihe von Inline-Skates, Schonern und Helmen.
Ansprechpartnerin: Carolin Jakob, carolin.jakob@greencity-projekt.de, (089) 890 668 -618

Weitere Informationen: www.aok-bladenight.de
Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen: https://goo.gl/gX9cXh

Pressekontakt
Katja Sorg
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foodwatch-Test: Haferflocken von Alnatura mit gefährlichen Mineralölen belastet – Kinder besonders gefährdet

Pressemitteilung

Berlin, 26. Mai 2016. Bio-Haferflocken des Herstellers Alnatura enthalten gesundheitsgefährdende Mineralöle. Das ist das Ergebnis eines Labortests der Verbraucherorganisation foodwatch. Demnach sind „Alnatura Haferflocken zartschmelzend“ mit aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet, die potenziell krebserregend und erbgutschädigend sind.

„Krebsverdächtige Mineralöle haben in unseren Lebensmitteln nichts zu suchen – erst recht nicht in Produkten, die bevorzugt von Kindern verzehrt werden“, kritisierte Johannes Heeg von foodwatch. Kinder sind laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stärker mit Mineralölen belastet als Erwachsene. foodwatch forderte von Alnatura, das Produkt im Interesse des Gesundheitsschutzes öffentlich zurückzurufen.

foodwatch testete zwei Produkte von Alnatura auf mögliche Mineralöl-Belastungen. Während „Alnatura Haferflocken zartschmelzend“ MOAH enthalten, konnten im „Alnatura Weizengrieß“ geringe Werte von gesättigten Mineralölen (MOSH) nachgewiesen werden. MOSH kommen häufiger und in größeren Mengen in Lebensmitteln vor, reichern sich in den Körperorganen an und können diese schädigen. Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Lebensmittel gelangen. Eine häufige Quelle sind Verpackungen aus Altpapier, die Mineralöle aus Druckfarben enthalten. Doch auch aus den Pappkartons, die für Lagerung und Transport verwendet werden, können Mineralöle durch die Produktverpackung hindurch auf die Lebensmittel übergehen.

Die foodwatch-Testergebnisse deuten zwar darauf hin, dass Alnatura bei den belasteten Haferflocken eine Verpackung aus Frischfasern statt Altpapier verwendet. foodwatch kritisierte solche Verpackungen jedoch als unzureichend, um das Problem zu lösen: „Nur eine wirksame Barriereschicht zwischen Verpackung und Lebensmittel kann den Übergang von Mineralölen in Lebensmittel sicher verhindern. Alnatura setzt die Verbraucherinnen und Verbraucher einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus“, sagte Johannes Heeg. Es gebe bereits geeignete Materialien, etwa Innenbeutel oder Beschichtungen, die Kartonverpackung und Produkt so voneinander trennen, dass sowohl Mineralöle als auch hunderte weitere, zum Teil gesundheitsgefährdende Chemikalien nicht auf die Lebensmittel übergehen können.

foodwatch fordert, dass funktionelle Barrieren für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier vorgeschrieben werden. Außerdem müsse es spezifische Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln selber geben: MOAH sollten aufgrund ihrer möglichen erbgutverändernden und krebserregenden Wirkung gar nicht in Lebensmitteln nachweisbar sein, für MOSH sollten strikte Höchstwerte festgesetzt werden. Bis es zu einer europäischen Regelung kommt, sei die Bundesregierung in der Pflicht, ein nationales Gesetz zu beschließen.

Bereits im Oktober 2015 hatte foodwatch in 52 von 120 Produkten aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden krebsverdächtige Mineralöle nachgewiesen. Kurz vor Ostern dieses Jahres fand foodwatch in 8 von 20 untersuchten Schokohasen aromatische Mineralöle. Da sich bei krebserregenden Substanzen keine gesundheitlich unbedenkliche Aufnahmemenge definieren lässt, bewertet die EFSA die Aufnahme von MOAH durch die Nahrung generell als potenziell krebsauslösend und erbgutverändernd. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt schon seit 2012, dass kein nachweisbarer Übergang von MOAH auf Lebensmittel stattfinden sollte.

Link:

– E-Mail-Aktion zu Mineralölen in Lebensmitteln: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:

– foodwatch-Testergebnisse zu Mineralölen in Alnatura-Produkten: tinyurl.com/gux8dxx
– foodwatch-Test zu Mineralölen in Reis, Nudeln & Co: tinyurl.com/pmwtgr2
– Test: Krebsverdächtige Mineralöle in Schoko-Osterhasen: tinyurl.com/hw6yp5n
– Hintergrundinformationen zu Mineralölen in Lebensmitteln: tinyurl.com/h573v5v
– EFSA-Opinion on Mineral Oil Hydrocarbons in Food (englisch): tinyurl.com/p9kausf

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Dario Sarmadi
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Sechs bittere Wahrheiten über süße Getränke: Wie Cola & Co. die Gesundheit schädigen

Pressemitteilung – Thema: Zuckergetränke

Berlin, 25. Mai 2016. Von Zahnschäden über Fettleibigkeit bis hin zu Diabetes und Potenzstörungen: Stark zuckerhaltige Getränke wie Cola können zu weit ernsteren Krankheiten führen als häufig angenommen. Darauf hat die Verbraucherorganisation foodwatch aufmerksam gemacht.

„Cola, Fanta und Co. sind keine ’soften‘ Drinks, sondern flüssige Krankmacher“, sagte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Klar, Cola ist nicht gesund – das wird den meisten von uns schon als Kind beigebracht. Aber über das wahre Ausmaß der Gesundheitsgefahren von Zuckergetränken wird zu wenig gesprochen.“

Prof. Dr. med. Thomas Danne, Chefarzt am Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, erklärte: „Jungen im Alter von sechs bis sieben Jahren konsumieren allein durch das Trinken von Limonaden fünf Kilogramm Zucker pro Jahr. Limonade ist Zuckerwasser und man trinkt viele Kalorien, ohne dass sich ein Gefühl von Sattsein einstellt. Limonadenkalorien sind deshalb immer zusätzliche und unnötige, sogar schädliche Kalorien.“

Ein Video, das foodwatch heute unter www.cola-fakten.de veröffentlicht hat, zeigt sechs bittere Fakten über Zuckergetränke:

1) Deutschland ist Europameister im Konsum von Zuckergetränken.
Die Deutschen trinken im europäischen Vergleich am meisten Cola, Fanta und Co. Der Pro-Kopf-Verbrauch von „Erfrischungsgetränken“ hat seit den 1970er Jahren um 150 Prozent zugenommen und belief sich 2014 auf 119,8 Liter pro Jahr. Davon sind etwa 80 Liter zuckergesüßte Getränke wie Limo, Energydrinks oder Fruchtsaftgetränke. Besonders beliebt sind Zuckergetränke bei jungen Männern: Sie trinken im Schnitt drei 200ml-Gläser pro Tag.

2) Zuckergetränke fördern Übergewicht und Fettleibigkeit.
Der regelmäßige Konsum von Zuckergetränken fördert nachweislich Übergewicht sowie Fettleibigkeit. Erwachsene, die täglich Zuckergetränke zu sich nehmen, haben ein 27 Prozent höheres Risiko für Übergewicht oder Fettleibigkeit als Erwachsene, die keine Zuckergetränke trinken. Bei Kindern erhöht schon ein einziges zusätzliches Zuckergetränk am Tag das Risiko für Fettleibigkeit um 60 Prozent.

3) Zuckergetränke fördern Diabetes Typ 2.
Der regelmäßige Verzehr von Zuckergetränken erhöht nicht nur das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit, sondern auch für die Entstehung von Diabetes Typ 2: Erwachsene, die ein bis zwei Dosen pro Tag trinken, haben ein 26 Prozent höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken als Erwachsene, die selten Zuckergetränke trinken. Aktuell sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen von der Krankheit betroffen – das entspricht einer altersbereinigten Steigerung um 24 Prozent seit 1998. Durch Diabetes Typ 2 und Folgekrankheiten entstehen jedes Jahr Gesundheitskosten von schätzungsweise 48 Milliarden Euro.

4) Etwa die Hälfte der Männer mit Diabetes leiden unter Potenzstörung (erektile Dysfunktion).
Eine häufige Folge von Diabetes: Potenzstörungen. Die Krankheit schädigt Nerven und Gefäße und kann so Lustempfinden und Erektionsfähigkeit verringern. Diabetes-Patienten sind deutlich häufiger von erektiler Dysfunktion betroffen als die Allgemeinbevölkerung – zudem tritt die Störung etwa 10 bis 15 Jahre früher auf.

5) Diabetes führt in Deutschland zu etwa 40.000 Amputationen pro Jahr.
Diabetes ist der Hauptgrund für Amputationen. Durch Diabetes wird die Durchblutung und Schmerzwahrnehmung an Beinen und Füßen gestört, was häufig zu Geschwüren und chronischen Wunden führt. Die Folge: Etwa 40.000 Amputationen am Fuß pro Jahr allein in Deutschland – in etwa der Hälfte der Fälle wird der gesamte Fuß oberhalb des Sprunggelenks entfernt.

6) Zuckergetränke schädigen die Zähne.
Auch die Zähne leiden unter dem Konsum von Cola, Fanta, Sprite & Co. Der häufige Verzehr zuckerhaltiger Nahrung und Getränke zwischen den Hauptmahlzeiten ist nach Meinung von Zahnmedizinern einer der Hauptgründe für die Entstehung von Zahnerkrankungen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung warnt davor, dass Zucker-Getränke aufgrund der nachgewiesenen „zahnschädigenden Wirkung“ durch Zucker und Säuren „besonders gefährlich für die Zähne“ sind. Diabetiker haben zudem ein dreifach erhöhtes Risiko an Parodontitis, einer Entzündung des Zahnbetts, zu erkranken.

Das heute von foodwatch veröffentlichte Video ist eine ins Deutsche übersetzte Version des Films „The Real Bears – the unhappy truth about soda“ der Organisation Center for Science in the Public Interest (CSPI), der in den USA bereits eine breite Debatte über die Gefahren zuckerhaltiger Getränke angestoßen hat.

Link:
– foodwatch-Video „6 bittere Fakten über Cola & Co.“: www.cola-fakten.de

Quellenangaben:
– Quellen- und Studienverweise zu allen in dieser Pressemitteilung getätigten Aussagen: tinyurl.com/quellenverzeichnis

Weiterführende Information:
– Original-Video „The Real Bears“ von CSPI: therealbears.org/

Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Neue SÜDWIND-Fact-Sheets zu „Migration, Flucht und Entwicklung“ erschienen

Pressemitteilung

Bonn, 17.05.2016: 2015 war ein Jahr, in dem man in Deutschland den Eindruck bekommen konnte, alle MigrantInnen und Flüchtlinge weltweit – oder zumindest aus der näheren Umgebung Europas – wollten nach Deutschland. Überhaupt schien die ganze Welt in Bewegung geraten zu sein. Auf die Politik der offenen Grenzen der deutschen Regierung seit August 2015 folgte zunehmend ein Angst- und Sicherheitsdiskurs, der sich mit Beginn des Jahres 2016 zuspitzte. Politik, Behörden und Polizei wirkten oft überfordert. Ausländerfeindliche Parolen werden lauter artikuliert.

SÜDWIND knüpft mit den vier Fact-Sheets an die ‚näher gerückten‘ Migrations- und Fluchtbewegungen an und weist auf die vielfältigen Aspekte der Migrationsproblematik hin: Greift das erste Fact-Sheet die gängige Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen auf und bettet sie in Mythen und Fakten zu Migration und Flucht ein, liefert das zweite Fact-Sheet einige grundlegende Information zu globalen Migrationsbewegungen und erläutert diese in Anknüpfung an den Migrationsforscher Joachim Oltmer als ein „zentrales Element der Anpassung des Menschen an Umweltbedingungen und gesellschaftliche Herausforderungen“.

Die beiden anderen Fact-Sheets widmen sich spezielleren, aber nicht weniger aktuellen Aspekten der Migrations- und Fluchtthematik: Unter dem Titel „Hilfe auf dem Weg“ berichtet ein freiwilliger Helfer von der Situation der Flüchtlinge auf der Balkanroute und reflektiert zugleich die unverzichtbare Rolle der HelferInnen, ohne die die Lage der Flüchtlinge noch verzweifelter wäre. Dass nicht alle Flüchtlinge nach Europa wollen, macht auch das vierte Fact-Sheet deutlich. Es bündelt unter dem Titel „Arbeit ohne Papiere“ die verfügbaren Informationen zur Beschäftigung syrischer Flüchtlinge in der türkischen Textilindustrie. Zu welchen Bedingungen arbeiten sie? Wie reagieren die (europäischen) AuftraggeberInnen auf deren Situation?

Die vier Fact-Sheets sind die ersten Publikationen, die im Rahmen des neuen SÜDWIND-Projekts „Migration, Flucht und Entwicklung“ erscheinen. Weitere vier Studien, drei Fact-Sheets sowie monatliche Blogbeiträge werden bis Ende 2018 veröffentlicht werden.

Das Projekt wird aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, durch den Evangelischen Kirchenverband Köln und Region sowie die Evangelische Kirche im Rheinland gefördert.
Gefördert durch image002.jpg

Die Fact-Sheets können über www.suedwind-institut.de/publikationen/2016/ bestellt werden und stehen ab sofort zum Download bereit:
„Guter Flüchtling“ – „schlechter Flüchtling“. Mythen und Fakten zu Migration und Flucht
Migration global
Hilfe auf dem Weg. Die Balkanroute und der Einsatz freiwilliger HelferInnen
Arbeit ohne Papiere. Syrische Flüchtlinge in der türkischen Textilindustrie

Kontakt: Dr. Sabine Ferenschild, Telefon: 0228- 763698-16, E-Mail: ferenschild@suedwind-institut.de

Sandra Grigentin-Krämer

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising /
Public Relations and Fundraising
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn

Tel.: +49 (0)228-763698-14
Fax: +49 (0)228-763698-22

E-Mail: grigentin-kraemer@suedwind-institut.de
Website: www.suedwind-institut.de




ABO Wind steigert Überschuss im Jubiläumsjahr um 50 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 7,8 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet

· Guter Start ins Jahr 2016

· Abteilung sondiert weitere Länder für Expansion

· Dividendensteigerung auf 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen

(Wiesbaden, 17. Mai 2016) Das zwanzigste Jahr der Unternehmensgeschichte war das bislang erfolgreichste: 2015 hat der ABO Wind-Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet und das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro) um nahezu 50 Prozent gesteigert.

Ein Jahr bevor sich die Bedingungen für die Windkraftplanung in Deutschland fundamental verändern, steht das Unternehmen hervorragend da. „Wir sind gerüstet, um unter den Bedingungen des ab 2017 geltenden Ausschreibungssystems gut im Markt zu bestehen“, sagt Matthias Bockholt, Vorstand und Mitbegründer der ABO Wind. „Wir freuen uns, im Jahr des Firmenjubiläums einen so guten Jahresabschluss vorzulegen.“

Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) übertraf 2015 mit 101,1 Millionen Euro (Vorjahr: 107,6 Millionen Euro) zum zweiten Mal die 100-Millionen-Euro-Schwelle. ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Argentinien und im Iran Windparks. Rund 70 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland. In Frankreich erwirtschaftete ABO Wind 20 Prozent der Einnahmen und in Finnland zehn Prozent. Erst 2014 hatte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy ein Büro in Helsinki eröffnet. Bereits 2015 brachte ABO Wind einen ersten finnischen Windpark in Haapajärvi ans Netz. Der zweite Windpark Siluovori ist aktuell im Bau. Weitere Projekte sind genehmigt, warten allerdings darauf, dass der finnische Gesetzgeber die Vergütung neu regelt.

Windparks mit 175 Megawatt sind aktuell im Bau

Auch das Geschäftsjahr 2016 hat erfreulich begonnen. 175 Megawatt Nennleistung sind aktuell im Bau. „Wir erwarten, dass im Jahresverlauf weitere Projekte in Deutschland, Frankreich und Finnland Baureife erlangen – bei besonders günstiger Entwicklung auch im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland“, sagt Vorstand Bockholt. Insgesamt erwartet er 2016 ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2015.

Aktuell beschäftigt ABO Wind 356 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 305) – davon 250 in Deutschland. Am Hauptsitz in Wiesbaden sind 150 Kollegen tätig und weitere 80 in Heidesheim bei Mainz. Kleinere Planungsbüros befinden sich in Berlin, Hannover, Nürnberg, Rheine und Saarbrücken.

Eine Gruppe erfahrener Windkraftplaner und -finanzierer sondiert seit knapp einem Jahr international Länder, in denen ABO Wind tätig werden könnte. Die ersten konkreten Ergebnisse der Aktivitäten sind im Iran zu vermelden. In Teheran hat ABO Wind Anfang 2016 ein Büro eröffnet und Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen. „Iran hat ambitionierte Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Nach der Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen bietet das Land für uns gute Perspektiven“, berichtet Vorstand Bockholt.

Positive Signale aus Argentinien

In Argentinien ist ABO Wind schon seit vielen Jahren aktiv. Lange waren die Erfolgsaussichten für Windkraftprojekte wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten vage. Der 2015 neu gewählten Regierung ist es nun gelungen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Das hat eine Rückkehr des Landes an die internationalen Finanzmärkte ermöglicht. Der Effekt auf die Windkraft ist im Frühjahr 2016 deutlich spürbar. Das Interesse an Projekten hat zugenommen. So hat ABO Wind in den ersten Monaten bereits mehrere hunderttausend Euro für Reservierungszahlungen auf Projekte erhalten. Die Chance, in absehbarer Zeit Windparks zu errichten, ist gewachsen.

ABO Wind etabliert sich als Serviceanbieter

Neben der Projektentwicklung baut ABO Wind den technischen Service für laufende Windparks zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld aus. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen 5,6 Millionen Euro mit Betriebsführung und Service (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro). „Wir sehen noch deutliches Wachstumspotenzial für uns – in Deutschland wie in anderen Märkten“, betont Vorstand Bockholt. Ende September wird ABO Wind erstmals an der internationalen Fachmesse WindEnergy Hamburg teilnehmen, um neue Serviceprodukte vorzustellen, die das Unternehmen derzeit entwickelt. Bei speziellen Leistungen wie der Sicherheitsprüfung „DGUV-V3“ (vormals „BGV A3“) zählt ABO Wind bereits zu den Marktführern. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen. Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2015 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen.

Attraktive Dividende

Bei der Hauptversammlung am 30. Juni wird der Vorstand den Aktionären vorschlagen, 0,25 Euro Dividende je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,22 Euro). Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von rund 5,50 Euro steigt die Dividendenrendite damit auf 4,5 Prozent. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit 5,4 attraktiv. Der Geschäftsbericht 2015 wie auch die Berichte der Vorjahre stehen im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/geschaeftsberichte.html

Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 30. Juni, ab 14 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/hauptversammlung.html Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-515; Fax: -599
Mobil: 0151 148 69 368
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