Online-Infoveranstaltung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Im September 2016 startet die nächste Runde im berufsbegleitenden Weiterbildungsangebot „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ (Zertifikatskurse | Zertifikatsprogramm | Master of Arts) an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Darunter

· M4 Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie – Marktchancen erkennen und Innovationspotenziale nutzen (unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Knopf der HNE Eberswalde und Umweltpreisträger, Unternehmensberater und Gründer der memo AG Jürgen Schmidt)

· M5 Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie – Managementinstrumente für die berufliche Praxis (unter Leitung von Prof. Dr. Jens Pape, Nachhaltige Unternehmensführung in der Agrarwirtschaft und Prof. Dr. Johannes Merck, Leiter des Direktionsbereichs Corporate Responsibility der Otto Group)

Werden Sie zum Changemaker und entwickeln Sie gemeinsam mit Nachhaltigkeitsprofis aus Wissenschaft und Praxis eine robuste Nachhaltigkeitsstrategie für Ihre Organisation! Am Mittwoch, den 13.04. um 18.30h informieren wir Sie in einer kostenfreien Online-Infoveranstaltung über Inhalte, Organisation und Zugangsvoraussetzungen. Stellen Sie im Anschluss Ihre Fragen! Mehr Infos erhalten Sie unter www.snm-hnee.de.

Einen Zugangslink können Sie unter nachhaltigkeitsmanagement@hnee.de anfordern.

Kontakt
Britta Kunze
Studiengangskoordination Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
M.A. | Zertifikatskurse | Zertifikatsprogramm

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
Schicklerstr. 5
16225 Eberswalde

Tel. +49 (0) 3334-657 313
Fax. +49 (0) 3334-657 3800 313
britta.kunze@hnee.de
www.hnee.de/snm

M4 Strategieentwicklung Foto Ulrich Wessollek

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Pressekonferenz -Präsentation des Buches: Unter 2 Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt

Einladung: Pressekonferenz
20. April 2016 | 11.30 Uhr | Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei Tage vor der Unterzeichnung des Weltklimavertrags in New York erscheint das Buch Unter 2 Grad? Was der Weltklimavertrag wirklich bringt. Darin analysieren über 30 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Medien und NGOs die Hintergründe, Inhalte und Konsequenzen des neuen Abkommens.

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation des Buches ein:

Am Mittwoch, den 20. April 2016, 11:30h bis 13:30h
Im Konferenzraum des Deutschen Naturschutzrings
Marienstraße 19/20, 10117 Berlin, II. Stock

Bereits ab 11.00 Uhr werden vor Ort gerne Fragen.

Anwesend sind u.a.

Jörg Sommer
Herausgeber / Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung

Michael Müller
Herausgeber / Vorsitzender der Naturfreunde / Ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium

Jochen Flasbarth
Co-Autor / Staatssekretär im Bundesumweltministerium

Prof. Dr. Otmar Edenhofer
Co-Autor / stellvertretender Direktor sowie Chefökonom am Potsdam Institut for Climate Research

Prof. Dr. Mojib Latif
Co-Autor / Klima- und Meeresforscher, Helmholtz-Zentrum Kiel, Deutscher Umweltpreis 2015

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per Email an presse@deutscheumweltstiftung.de.

Weitere Informationen zum Buch entnehmen Sie bitte der Anlage. Gerne stellen wir Ihnen auch vorab Druckfahnen zur Verfügung und vermitteln Interviews mit den Herausgebern.

Kontakt:
Julia Hübner
Kommunikation

Deutsche Umweltstiftung
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
E-Mail: julia.huebner@deutscheumweltstiftung.de




EU-Parlament will irreführende Gesundheitswerbung weiter erlauben – foodwatch-Statement zur Resolution im EU-Parlament über Gesundheitswerbung auf Lebensmitteln

Pressekommentar

Berlin, 12. April 2016. Zu der heutigen Resolution des Europäischen Parlaments, sogenannte Nährwertprofile aus der EU-Verordnung zu Gesundheitswerbung auf Lebensmitteln („Health Claims-Verordnung“) zu streichen, erklärt Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Das Europäische Parlament schlägt sich auf die Seite der Lebensmittellobby. Ob zuckrige Limo mit ‚wertvollen Vitaminen‘, Schokolade mit ‚Calcium‘ oder gefährliche Energydrinks mit ‚B-Vitaminen‘: Die Industrie soll weiterhin Zuckerbomben und Junkfood ganz legal mit Gesundheitsbotschaften bewerben dürfen. Wenn der zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis dieser absurden Einschätzung des Parlaments folgt, kann die Zucker-Lobby die Korken knallen lassen! Das einträgliche Geschäft mit billigen Vitaminzusätzen in profitablem Junkfood kann weiter gehen.

Die alltägliche Verbrauchertäuschung mit irreführender Gesundheitswerbung muss aufhören. Es wäre ein Leichtes das Nährwertmodell der Weltgesundheitsorganisation umzusetzen: Nur noch Produkte, die den WHO-Kriterien für ausgewogene Lebensmittel entsprechen, sollten mit Gesundheitsbotschaften werben dürfen.“

Hintergrund:
Die EU hätte bereits 2009 sogenannte Nährwertprofile mit Mindestanforderungen festgelegen müssen – so steht es in der Health Claims-Verordnung. Danach sollten Produkte, die zu viel Fett, Salz oder Zucker enthalten, nicht mit gesundheits- oder nährwertbezogenen Angaben werben dürfen. Das EU-Parlament hat sich nun heute dafür ausgesprochen, dass solche Mindestanforderungen für die Nährwertzusammensetzung aus der Verordnung gestrichen werden. Wenn das passiert, dürfen weiterhin auch unausgewogene Produkte wie Süßigkeiten oder Limonade ganz legal mit Gesundheitsslogans beworben werden. Die Resolution des Parlaments ist nicht verbindlich, sondern ein Appell an die zuständige EU-Kommission.

Eine foodwatch-Studie hatte vergangene Woche belegt, wie weit verbreitet die systematische Verbrauchertäuschung mit Gesundheitsversprechen ist: 90 Prozent der Lebensmittel, die auf der Verpackung mit Vitaminen werben, sind in Wahrheit zu süß, zu fettig oder zu salzig und entsprechen nicht den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel. foodwatch fordert eine gesetzliche Regelung, so dass nur noch solche Produkte mit Gesundheitsbotschaften beworben werden dürfen, die den WHO-Kriterien für ausgewogene Lebensmittel genügen. Dabei spielen unter anderem die Anteile von Fett, Zucker und Salz, aber auch der Kaloriengehalt oder zugefügte Süßstoffe eine Rolle.

Quellen und Links:
– foodwatch-Studie zu Vitaminwerbung: tinyurl.com/vitaminwerbung
– Fotostrecke mit Beispielprodukten zum Download: tinyurl.com/z2r99fd
– Nährwertmodell der Weltgesundheitsorganisation: tinyurl.com/h79bnrv

Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




BWE begrüßt Regionalplan Uckermark-Barnim: „Verlässlicher Rahmen und hohe Akzeptanz sind wichtiger als die Durchsetzung maximaler Forderungen“

Pressemitteilung

Potsdam / Berlin, den 11. April 2016: Nach mehr als zehn Jahren Planung will die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim in ihrer heutigen Sitzung festschreiben, wie es mit der Windkraft in der Region weitergeht. Auch wenn danach nur noch 2,2 % der Fläche für Windräder ausgewiesen bleiben: Für den BWE Regionalverband haben die Planer eine gute Balance zwischen Akzeptanz, Naturschutz und den Zielen der Energiewende in Brandenburg gefunden.

„Nach der Planung der Regionalversammlung Uckermark Barnim werden von heute an nur noch etwa hundert weitere Anlagen in der gesamten Region Uckermark-Barnim gebaut. Und der Rückbau von Altanlagen könnte dazu führen, dass sich unter dem Strich die Zahl der Anlagen in der Region mittelfristig kaum noch verändert oder zurückgeht“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.

„In dem so genannten Teilregionalplan „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ wurden extrem restriktive Vorgaben für die weitere Entwicklung der Windkraft gemacht“, sagt Glahr. Die rund hundert noch zusätzlich denkbaren Anlagen entsprechen einer Leistung von 350 bis 400 Megawatt (MW).

„Aus unserer Sicht wäre gerade in der Uckermark und Barnim deutlich mehr Windkraft möglich. Aber der Schutz der Anwohner etwa vor Geräuschen und die Belange des Naturschutzes werden in Brandenburg so hoch gewertet, wie sonst in kaum einem anderen Bundesland“, so Glahr. Der Regionalplan führe beispielsweise dazu, dass neu genehmigte Windräder in Zukunft mindestens 1000 Meter Abstand zur nächsten Wohnbebauung haben werden, mehr als in den meisten anderen Bundesländern.

In Brandenburg ist die Windenergienutzung ohnehin grundsätzlich auf Flächen beschränkt, die von den Planungsbehörden für die Windenergie ausgewählt wurden. Diese so genannten Eignungsgebiete sind in der Regel besonders windreich, wenig empfindlich im Hinblick auf den Natur- und Artenschutz und weit von geschlossenen Ortschaften entfernt.

„Das ist nicht das Ergebnis, das sich die Windbranche gewünscht hätte. Aber wir rechnen damit, dass damit alle denkbaren sachlichen Einwände bedacht wurden. Und uns sind ein verlässlicher Rahmen für die Branche und eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung wichtiger, als die Durchsetzung maximaler Forderungen“, so Glahr.

Hintergrund: Die Arbeiten an dem Regionalplan Uckermark-Barnim begannen schon 2005. Sie wurden 2008 neu aufgenommen, nachdem das Land seine Energiestrategie-Ziele formuliert hatte. In den Jahren 2011, 2013 und 2015 wurden die Pläne jeweils zur öffentlichen Beteiligung ausgelegt. Über den gesamten Zeitraum haben alle beteiligten Behörden, Wirtschaftsvertreter und insbesondere auch die Bürgerinitiativen gegen die Windenergie sich an den Beratungen beteiligt.

„In diesem langen Prozess haben alle Interessenvertreter Kompromisse zwischen persönlichen Wünschen und dem Allgemeinwohl gemacht. Etliche für die Windkraft im Grunde gut geeigneten Gebiete wie Flächen an der Autobahn A11 bei Wandlitz stehen für die Windenergienutzung nicht mehr zur Verfügung“, erklärt Glahr. Jetzt verbleiben gerade mal 2,2 % der Fläche der Region für die Windenergie.

Für die weiter andauernden Proteste einzelner Bürgerinitiativen zeigt Glahr daher weniger Verständnis: „Man muss sich fragen, ob es hier wirklich noch um die Interessen der Bürger in Brandenburg geht oder um einen persönlichen Feldzug einzelner gegen Klimaschutz und Energiewende.“ Führende Mitglieder der Bürgerinitiativen gegen die Windkraft hatten zuletzt wiederholt behauptet, dass Klimaschutz in Deutschland „völlig absurd“ sei, dabei grundsätzlich die Möglichkeit einer Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in Frage gestellt und die „Verteufelung“ von Atomstrom beklagt.

„Das ist nicht unsere Welt. Wir wollen eine sachliche Diskussion. Und beim Klimaschutz müssen Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen“, so Glahr.

Das Programm der öffentlichen Sitzung der Regionalversammlung Uckermark-Barnim finden Sie unter:
www.uckermark-barnim.de/images/planungsgemeinschaft/Protokolle-2015/Regionalversammlung/Oeffentliche_Bekanntmachung_29_RV_11.04.2016_Aushang.pdf

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE),
Landesverband Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Fax: 0331 27342-886
be-bb@bwe-regional.de
www.wind-energie.de

Ansprechpartner für die Presse:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
Mobil: 0176 245 690 84
weller@ahnenenkel.com
www.ahnenenkel.com




GreenFont | Ro.Schriften mit über 50 typischen Lifestyle-Alphabeten für Anthroposophie und Green Design

PRESSEMELDUNG

Rondeshagen/Freiburg, 31.03.2016
„Bild und Schrift“, dies sind Walther Roggenkamp, Agentur Uhlig & Uhlig und Andreas Sauer. Das Freiburger-Luzerner Trio startet 1988 Jahren ihr Projekt „RO88 – bildhafte Alphabete“ für ein zeitgemäßes Design am Computer mit vier typischen Ro.Schriften. Benannt werden die charakterbetonten Alphabete nach den Bäumen Birke, Eiche, Lärche, Weide. Ergänzt wird das Quartett mit Schilf, einer schlanken kursiven Variante.

Das Projekt der Initiative finanziert sich damals mit einer Auftragsarbeit, einer Neuinterpretation der Corporate Type, für das Unternehmen Weleda in Schwäbisch Gmünd/Arlesheim und dem exklusiven Verkauf der Fonts.
Die kompletten Ro.Alphabete, im anthroposophischen Stil, werden nach Originalvorlagen von Roggenkamp mit der Profisoftware IKARUS M der URW Hamburg digitalisiert.

Neben den fünf typischen Schriften wird das Angebot stetig ausgebaut und 2011 durch die Edition „GreenFont“- Schriften für das GreenDesign und dem Font „Kehlert“ (Designer Werner Kehlert) erweitert.

Heute stehen über 50 Schriftarten und Initialen für das Printdesign sowie für die Darstellung im Internet (Webfont) zur Auswahl. Der „Nischenanbieter“ für typische Lifestyle-Fonts vertreibt alle Fonts exklusiv über den eigenen Online-Shop. www.greenfont.de Neben neuen, eigenen Schriftdesigns, entwickelt das Schriften-Team speziell für „Anthroposophie“ und „grünen Lifestyle“ auch typische Corporate Types, Logos, Bildmarken und Zeichen für Unternehmen und Initiativen.

GreenFont sind typische Schriften die speziell für ein „neogrünes“ Design entwickelt werden. Das Angebot der Print- und Web-Fonts umfasst über 30 Designs. Benannt werden die Schriften der Berlin-Edition nach den S-Bahn-Stationen der deutschen Trendmetropole.

Ro.Schriften basieren auf den Originalentwürfen des Schriftdesigner, Grafiker, Maler und Bühnenbildner Walther Roggenkamp († 9. Juli 1995). Bekanntheit in der anthroposophischen Szene erlangt Walther Roggenkamp durch typische farbenkräftige Corporate Design für die Weleda AG und den Designs für Demeter, Bauck, Helios (Norwegen). Das Ro.Schriften Angebot umfasst über 20 Schriften.

Schriftenshop
www.greenfont.de

Kontakt
GreenFont / Ro.Schriften
Auf dem Sandberg 7
23919 Rondeshagen

mail@greenfont.de
Tel.: 04544-890746




foodwatch-Studie: 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel sind ungesund

Pressemitteilung

– Umfassende Studie von foodwatch enthüllt Verbrauchertäuschung bei Vitaminwerbung
– 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Produkte entsprechen nicht den Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel
– foodwatch fordert Gesundheitswerbung ausschließlich für ausgewogene Lebensmittel

Berlin, 5. April 2016. Lebensmittelhersteller führen Verbraucher im Supermarkt mit Gesundheitswerbung systematisch in die Irre: 90 Prozent der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel sind ungesund. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie der Verbraucherorganisation foodwatch. In Deutschland sind demnach 190 von 214 Produkten, die auf der Verpackung mit Vitaminen werben, zu süß, zu fettig oder zu salzig und entsprechen nicht den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ausgewogene Lebensmittel. Beispiele sind die „Fruchtgummis“ von Katjes, Dextro Energy, der Softdrink „Powerade“ von Coca-Cola sowie Energy-Drinks von Rockstar und Monster. Aber auch süßen Milchdrinks von Müller wird mit Vitaminen ein gesundes Image verpasst.

„Die Lebensmittelindustrie setzt hunderten Produkten für winzige Cent-Beträge künstlich Vitamine zu, um Süßigkeiten, Zuckergetränken oder anderem Junkfood einen gesunden Anstrich zu verpassen. Mit Vitaminwerbung werden Verbraucher bewusst in die Irre geführt und ihr Bemühen um eine gesunde Ernährung torpediert. Damit muss Schluss sein“, sagte Michaela Kruse von foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte eine gesetzliche Regelung, so dass nur noch solche Produkte mit Gesundheitsbotschaften beworben werden dürfen, die den WHO-Kriterien für ausgewogene Lebensmittel genügen. Unter www.aktion-vitamine.foodwatch.de startete foodwatch eine E-Mail-Protestaktion.

foodwatch hatte 214 Produkte in Deutschland und 430 Produkte in den Niederlanden unter die Lupe genommen, auf deren Verpackungsvorderseite mit Vitaminen geworben wurde – mit deutlichem Ergebnis: In Deutschland entsprechen 90 Prozent der Lebensmittel nicht den Standards der WHO, und auch in den Niederlanden waren Drei Viertel der Produkte ungesund. Unter den Produkten in Deutschland befinden sich gesüßte Getränke (75 Produkte), besonders bei Kindern beliebte Süßigkeiten (42 Produkte) aber auch Säfte (34 Produkte) und Joghurts (18 Produkte). In 85 Prozent der Fälle wurden die Vitamine künstlich zugefügt. Obwohl die meisten Menschen in Deutschland laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit Vitaminen ausreichend versorgt sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt in einigen Fällen sogar vor einer Überdosierung und rät von einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin A und Vitamin D ab.

„Wider besseres Wissen spielt die Lebensmittelindustrie mit den Ängsten der Verbraucher, denn Deutschland ist kein Vitaminmangel-Land. Für die Hersteller ist das ein profitables Geschäft: Zuckergetränke und Süßigkeiten sind günstig zu produzieren und versprechen hohe Gewinnspannen – durch den künstlichen Zusatz von billigen Vitaminen können die Produkte dann auch noch als besonders gesund vermarktet werden“, erklärte Michaela Kruse.

Zwar müssen sich Lebensmittelhersteller seit 2012 ihre gesundheitsbezogenen Werbeaussagen durch die EU genehmigen lassen – erlaubt sind derzeit rund 250 „Health Claims“ (gesundheitsbezogene Angabe). Und auch für den Gebrauch von nährwertbezogenen Angaben wie „Vitamin C“ oder „fettarm“ gibt es Vorgaben. Doch welche Produkte die Hersteller mit dieser Werbung schmücken dürfen, ist bislang nicht geregelt. Eigentlich hätte die Europäische Union schon 2009 sogenannte Nährwertprofile mit Mindestanforderungen an die Nährwertzusammensetzung vorlegen müssen. Doch das ist bis heute nicht passiert. Auf Druck der Lebensmittellobby sollen die Nährwertprofile nun sogar komplett aus der Verordnung zu Health-Claims gestrichen werden – über einen entsprechenden Antrag stimmt das Europäische Parlament am 12. April ab. foodwatch forderte die EU-Abgeordneten auf, den Vorschlag abzulehnen und das Nährwertmodell der WHO zu übernehmen: Nur jene Produkte, die dessen Kriterien erfüllen, sollten künftig mit Vitaminwerbung vermarktet werden dürfen.

Das WHO-Regionalbüro für Europa hatte Anfang 2015 konkrete Vorgaben für ernährungsphysiologisch ausgewogene Produkte definiert. Dabei spielen unter anderem die Anteile von Fett, Zucker und Salz, aber auch der Kaloriengehalt oder zugefügte Süßstoffe eine Rolle. Die WHO hat das Modell ursprünglich für die Beschränkung von Kindermarketing entwickelt, empfiehlt den Einsatz von Nährwertprofilen jedoch auch in anderen Zusammenhängen zur Förderung einer gesunden Ernährung. Auch der Europäische Verbraucherverband (BEUC) fordert, das WHO-Modell als Grundlage für die EU-Verordnung zu Health Claims zu übernehmen.

Link:

– E-Mail Aktion: www.aktion-vitamine.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:

– foodwatch-Studie mit den ausführlichen Ergebnissen und Quellen: tinyurl.com/vitaminwerbung
– Fotostrecke mit Beispielprodukten zum Download: tinyurl.com/z2r99fd

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Grüne Anleihen – ein neuer Weg zur privaten Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung? Veranstaltung am 30. Juni 2016 in Bonn

SÜDWIND lädt ein:

Ort: Deutsche Welle, Gremiensaal, Kurt-Schumacher-Straße 3, 53113 Bonn
Zeit: 10:30-15:30 Uhr

Banken und Unternehmen legen in zunehmendem Maß „Grüne Anleihen“ auf. Mit deren Erlös, so das Versprechen, sollen nur umweltfreundliche Projekte unterstützt werden. Anleger können sich so direkt an der Finanzierung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft beteiligen. Die Festlegung von geeigneten Projektkategorien und unabhängige Gutachten sollen sicherstellen, dass die Gelder tatsächlich nur in Windparks, die energetische Sanierung von Häusern und ähnliches fließen.

Doch reichen diese Maßnahmen aus, um Green Bonds glaubwürdig zu machen? Tragen Green Bonds tatsächlich dazu bei, dass mehr Geld für eine grüne Wirtschaft zur Verfügung steht? Und: Wie können nachhaltige Anleger mit bereits etablierten Prozessen für die Auswahl von nachhaltigen Wertpapieren dieser Entwicklung begegnen? Diese und weitere Fragen sollen anlässlich der Vorstellung einer SÜDWIND-Studie zu Grünen Anleihen mit Fachleuten aus der Finanzwirtschaft, der Wissenschaft, dem Nachhaltigkeitsrating und von Nichtregierungsorganisationen diskutiert werden.

Ablauf

10:30 Uhr – Ankunft mit Kaffee und Tee
11:00 Uhr – Antje Schneeweiß: Vorstellung der Studienergebnisse
12:00 Uhr – Bettina Kretschmer (EU Kommission, GD Umwelt)
12:45 Uhr – Mittagessen
13:45 Uhr – Podiumsdiskussion mit:
· Florian Sommer, Leiter Nachhaltigkeits Reserach, Union Investment
· Dr. Nannette Lindenberg, senior researcher, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
· Bianca Denfeld, KfW (angefragt)
· Kristina Rüter, Leiterin Nachhaltigkeits Research, oekom research AG
· Ryan Brightwell, Researcher, Bank Track
· Markus Borgert, Stellvertretender Bereichsleiter, KD Bank (angefragt)

15:15 Uhr – Schlusswort
15:30 Uhr – Ende der Veranstaltung

Anmeldung bitte bis zum 4. Mai 2016 unter: grigentin-kraemer@suedwind-institut.de

SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstr. 201, 53113 Bonn
Tel.: 0228-763698-14

Anfahrt zur Deutschen Welle:

Unter http://www.dw.com/popups/pdf/32615151/schauen-sie-bei-uns-vorbei-in-bonn-und-berlin.pdf ist eine genaue Anfahrtsbeschreibung zur Deutschen Welle für PKW zu finden.

Öffentliche Verkehrsmittel:
Ab Bonn-Hauptbahnhof: Bus: Linie 610, 611 bis Deutsche Welle (10 Minuten)
der U-Bahn: Linie 16, 63, 66 bis Heussallee/Museumsmeile)




Neue SÜDWIND-Studie erschienen: „Die Legende vom grünen Wachstum: Vom Verhältnis zwischen Green Economy und Welthandel“

Pressemitteilung

Bonn, 5.4.2016: Washington und Brüssel verhandeln über eine Transatlantische Handelspartnerschaft (TTIP) und lassen gleichzeitig die Entwicklungsländer in multilateralen Handelsverhandlungen leer laufen. Ziel dieses Handelsabkommens ist es, die globale Expansion des Welthandels voranzutreiben, damit die eigenen multinationalen Unternehmen davon profitieren können. Dies geht in der Regel auf Kosten des Klimas, denn eine Ausweitung des Handels erzeugt mehr CO²-Emissionen, und auf Kosten der Entwicklungsländer, denn sie können der Konkurrenz mächtiger Firmen aus Europa und USA nicht standhalten.

In der neuen Studie des SÜDWIND Instituts wird der Frage nachgegangen, warum eine Liberalisierung des Welthandels keine nachhaltigen Perspektiven für arme Länder bietet.
Sowohl die Folgen des Klimawandels als auch das Fehlen eigener verarbeitenden Industrien bedrohen derzeit die Existenz von Millionen Menschen in den von der Landwirtschaft und Rohstoffexporten abhängigen Ländern. „Die CO²-Emissionen müssen so schnell wie möglich reduziert werden, um ein weiteres Ansteigen der Erderwärmung zu vermeiden. Das ist nur möglich, wenn die starke Abhängigkeit von kohlenstoffabhängigen Wirtschaftsaktivitäten (Brown Economy) überwunden wird“, sagt Dr. Pedro Morazán, Verfasser der Studie.
Die Idee des „ökologischen Wirtschaftens“ wurde von vielen nationalen und internationalen Institutionen aufgenommen. Für die meisten ist „grünes Wachstum“ („Green Growth“) der Motor einer ökologischen Transformation, denn durch Erhöhung der Ressourcen- und Energieeffizienz werden CO²-Emissionen vermieden (Green Economy).

Das Verhältnis zwischen Green Economy und Welthandel wird in diesem Zusammenhang viel diskutiert. „Eindeutig ist, dass der enorme Zuwachs des Welthandels mit einer entsprechenden Belastung von Naturressourcen und einer signifikanten Steigerung von CO²-Emissionen einhergeht“, so Morazán. Ist die grundlegende grüne Transformation der Weltwirtschaft nur Wunschdenken? Wie können arme Länder vor diesem Hintergrund die Abhängigkeit von Rohstoffexporten zugunsten einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Transformation überwinden?

Kann eine solche Transformation ohne eine grundsätzliche Reform der bestehenden Handelspolitik auf WTO-Ebene erreicht werden? Welche Auswirkungen haben regionale und megaregionale Handelsabkommen wie TTIP auf die Armutssituation in Entwicklungsländern? Bietet die neue Agenda 2030 den richtigen Rahmen, den Welthandel ökologischer und gerechter zu gestalten? Die vorliegende Studie befasst sich mit diesen und weiteren Fragen, die das Verhältnis zwischen Handel und nachhaltiger Entwicklung betreffen.

Die von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte Studie kann über info@suedwind-institut.de bestellt werden und steht ab sofort hier zum Download bereit.

Kontakt: Dr. Pedro Morazán, Telefon: 0228- 763698-12, E-Mail: morazan@suedwind-institut.de

Sandra Grigentin-Krämer

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising /
Public Relations and Fundraising
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn

Tel.: +49 (0)228-763698-14
Fax: +49 (0)228-763698-22

E-Mail: grigentin-kraemer@suedwind-institut.de
Website: www.suedwind-institut.de




Energiewende: Der Einstieg in den Kohleausstieg

Terminhinweis
München, den 4. April 2016

Kohleverbrennung ist die schmutzigste und klimaschädlichste Form der Energieerzeugung. In München ist der Kohleblock des Heizkraftwerks Nord für mehr als 17 Prozent der CO2-Emissionen der Stadt verantwortlich. Trotz ambitionierten Klimaschutzzielen will der Stadtrat gleichzeitig die Kohleverbrennung bis zum Jahr 2035 fortführen. Wie kann der schnelle Einstieg in den Kohleausstieg in Deutschland gelingen? Welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen müssen sich hierfür ändern? Auf der Grünen Bühne am 3. Mai diskutiert der Autor Arne Jungjohann diese Fragen mit dem Publikum. Zu der Veranstaltung laden Green City e.V. und Green City Energy AG.

Termin: Dienstag, 3. Mai 2016, 18:30 Uhr
Veranstalter: Green City e.V. und Green City Energy AG
Ort: orange bar, Zirkus-Krone-Straße 10, 80335 München
Eintritt: kostenfrei

Energiewende paradox. Obwohl die erneuerbaren Energien inzwischen ein Drittel der deutschen Stromnachfrage decken, tritt Deutschland beim Klimaschutz auf der Stelle. Verantwortlich dafür sind die Kohlekraftwerke, die rund 80 Prozent aller Treibhausgase im deutschen Stromsektor ausstoßen. Andere Länder machen es vor: In den USA und selbst China ist die Kohle auf dem Rückzug. Will die Politik ihre Klimaschutzziele erreichen, kommt sie an einem zeitnahen Kohleausstieg nicht vorbei. Das gilt sowohl für die Bundesregierung als auch den Stadtrat in München. Hier fordert das Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“ die vorzeitige Abschaltung des Steinkohleblocks im Heizkraftwerk Nord bis spätestens 2022. Auf der Grünen Bühne von Green City stellt Arne Jungjohann die Perspektiven für den Einstieg in den Ausstieg dar. Der Referent ist Politikwissenschaftler und Mitautor des Kohleatlas der Heinrich-Böll-Stiftung. Als freischaffender Berater berät Arne Jungjohann Stiftungen, Parteien, Think-Tanks und zivilgesellschaftliche Akteure in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Energiepolitik.

Die Grüne Bühne ist eine offene Veranstaltungsreihe der Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. und dem Energiedienstleister Green City Energy AG. In unregelmäßigen Abständen bietet sie ExpertInnen, bewährten Initiativen und neuen Ideen aus den Bereichen Stadtgestaltung, Mobilität und Energie ein Forum.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal herunterladen:
www.greencity.de/presse

Kontakt
Katja Sorg
(089) 890 668-312

presse@greencity.de




CleanTechnica und GridHub bringen die CLEANTECH REVOLUTION TOUR nach Berlin

Pressemitteilung Montag, 04. April 2016

CleanTechnica hat sich mit dem Berliner Start-up GridHub, der Datenbank zu Erneuerbaren Energien, zusammen getan, um die erste Konferenz der Cleantech Revolution Tour vom 09.-10. April in Berlin auszurichten.

Die zweitägige Konferenz wird angesehene Referenten, fokussiert auf die Förderung einer höheren Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und Solarenergie, zu Gast haben.

Geschäftsführer und Chefredakteur von CleanTechnica, Zach Shahan, fasst die Inhalte wie folgt zusammen: “Die Konferenz wird den Teilnehmern interessante Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Testfahrten von Elektrofahrzeugen, z. B. Tesla und Roller von eMios, und gar komediale Unterhaltung mit Climate & Cleantech Standup Comedy bieten.”

Elektromobilität wird die Konferenz am Samstag einleiten. Es wird Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu einer Vielfalt von relevanten Themen geben. Sonntag wird dann völlig unter dem Zeichen Solarenergie stehen. Referenten werden den derzeitigen und zukünftigen Stand der Solarindustrie, deren Kosten und den Zugang zur Solarenergie diskutieren. An beiden Tagen finden Testfahrten mit E-Fahrzeugen statt.

Zach Shahan sagt, dass die Konferenz einerseits dazu bestimmt ist interessant und zugleich locker zu sein und andererseits soll sie zu einer größeren Akzeptanz von effektiven energetischen Lösungen auf einer persönlichen, kommunalen, landesweiten und vielleicht gar globalen Ebene führen.
Die Konferenz spricht unterschiedliche Personengruppen an, Presse und Unternehmen, und hat zum Ziel Bürger*innen zu informieren und zu ermutigen nachhaltige Praktiken für Ihren Energieverbrauch anzunehmen.

“Während die Veranstaltung interessant, informativ und nützlich für Personen die in der “Cleantech”-Branche arbeiten sein wird, ist die eigentliche Zielgruppe, Bürger die motiviert sind die Qualität Ihres Lebens zu verbessern, Ressourcen effizient zu nutzen und den Klimawandel zu bekämpfen. Die Teilnehmer werden über die Vorteile des Konsums von Solar- und Elektromobilitätsprodukten lernen, welche Angebote es gibt, wie sie sich einbringen und wie sie die “Cleantech Revolution” weiter gedeihen lassen können” erklärt Zach Shahan.

Unternehmensgründer von GridHub, Benjamin Schulz, fügt hinzu, dass Berlin eine großartige Kick-Off Stadt für die Cleantech Revolution Tour ist. “Berlin ist eine Stadt mit bedeutenden Vordenkern für Erneuerbaren Energien. Zudem freuen wir uns mit CleanTechnica zu kooperieren, um Aufmerksamkeit auf die aktuelle enorme Energiewende zu lenken.”

Die Cleantech Revolution Tour fängt am Samstag, 9. April um 8:30 Uhr an und endet am Sonntag um 15:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Forum c13, Deutschland höchstes Niedrigenergiehaus (Christburger Straße 13, 10405 Berlin). Eintrittskarten können für €50,00 (zweitägig) oder €27,00 (Samstag oder Sonntag) über Eventbrite (https://www.eventbrite.de/e/cleantech-revolution-tour-tickets-23436709830?aff=es2) erworben werden. Das vollständige Programm mit Referent*innen kann hierüber eingesehen werden: http://the-beam.com/conference.

CleanTechnica und GridHub kooperieren für die Cleantech Revolution Tour mit Important Media, TechBerlin und Stiftung Bildung.Werte.Leben.

CleanTechnica ist der größte Cleantech Blog im Internet mit über 2 Millionen Besuchern pro Monat, mit einem Fokus auf Solar- sowie Windenergie, E-Fahrzeugen und anderen Technologien. Weitere Informationen können über http://cleantechnica.com/ eingesehen werden.

GridHub – Where Renewable Energy Meets. GridHub ist die größte Stakeholder-Datenbank für Erneuerbare Energien. Hier können Unternehmen recherchieren und transparent mit allen Akteuren in der Wertschöpfungskette interagieren. Mehr unter: https://gridhub.com/

Es besteht die Option eines Interviews mit folgenden Referenten:
Craig Morris, Editor of Renewables International Hannah Yanchuk, Deputy Head of Board, CA Electric Vehicle Association of Ukraine Jacob von Zonnefeld, CEO at PlugSurfing Jose Pontes, Partner & Sales Analyst at EV-Volumes Julian Cox, Chief EV battery & technical reporter at CleanTechnica Roland Irle, Co-Founder & Developer at EV Volumes Stefan Schurig, Director at the World Future Council Tobias Engelmeier, Director of Bridge to India Victor Irle, Co-Founder & Analyst at EV Volumes Zachachary Shahan, Director of CleanTechnica

–ENDE–

Für weitere Informationen, für die Beantragung eines Presseausweises oder für die Terminierung eines Interviews mit oben genannten Referenten, bitte kontaktieren Sie:

Carolin Kruse
Partnership Manager
GridHub GmbH
E-Mail: press@gridhub.com
Telefonnr. +49 176 80712212