Ausbau der Windenergie in Brandenburg geht zurück – BWE erwartet künftig mehr Kontinuität auf niedrigerem Niveau

Pressemitteilung

Potsdam / Berlin, den 16. März 2016: Der Ausbau der Windenergie in Brandenburg fand 2015 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr statt. Insgesamt wurden 2015 148 Anlagen mit einer Leistung von knapp 400 Megawatt (MW) neu errichtet. Das fast ein Viertel Anlagen weniger als 2014.

„Dennoch sind wir mit der Zahl der Aufstellungen zufrieden, weil sie etwas über dem Mittel der vergangenen vier Jahre von 350 MW jährlich liegt“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.

Allerdings schöpfe Brandenburg beim Ersatz alter durch neue, leistungsfähigere Anlagen sein Potenzial noch nicht aus. „Hier Anreize zu setzen ist auch Aufgabe der Landespolitik. Denn so ließen sich die Energiepolitischen Ziele bis 2030 mit vergleichsweise wenigen Windenergieanlagen erreichen“ so Glahe.

Der Anteil der Windenergie-Installationen am bundesweiten Zubau ist in Brandenburg etwa konstant und liegt bei 10 %. Das entspricht auch in etwa dem Anteil der Fläche von Berlin und Brandenburg (8,5 %) an der Fläche von ganz Deutschland.

In Berlin wurden 2015 zwei Anlagen mit jeweils 2,35 MW gebaut, die an der Schönerlinder Straße in Pankow stehen – man sieht sie von der Pankower Autobahn A114 und vom Stadtring, von der A10 am Kreuz Pankow. „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die
Energieerzeugung rückt damit näher an die Verbraucher in Berlin heran“, so Glahr. Er
weist darauf hin, dass mindestens eine weitere Anlage bis Ende 2015 noch in Pankow
genehmigt wurde. Dieses Windrad ist zwar etwas niedriger als die bisherigen Anlagen, hat aber mehr Leistung – 3,4 MW statt 2,35 MW.

Für Brandenburg ergibt sich eine insgesamt installierte Leistung an Windenergie zum Ende 2015 von 5850 MW. Glahr: „Wir setzen auf einen planbaren und kontinuierlichen Ausbau. Damit bleibt der Umbau der Energieversorgung für alle Beteiligten nachvollziehbar und erträglich.“

2016 könnten Installationen weiter sinken
Für das kommende Jahr erwartet der BWE Landesverband Berlin / Brandenburg noch mal einen weiteren leichten Rückgang der neu installierten Leistung. Ende 2015 lagen nach den Erhebungen der Fachagentur Windenergie im ganzen Land Genehmigungen für 94 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 245,7 MW vor. Das lasse zwar einen schwächeren Ausbau erwarten, für die Prognose 2016 gebe es aber noch gewisse Unsicherheiten: Da die durchschnittliche Dauer von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme knapp unter 12 Monaten liege, könnten auch Anlagen, die erst nach dem Stichtag 31.12.2015 genehmigt wurden, noch 2016 in Betrieb gehen.

Glahr nahm anlässlich des laufenden Volksbegehrens in Brandenburg auch Stellung zum Thema „Wind im Wald“. In Brandenburg stünden heute rund 200 Windräder in Forsten. Anders als von Windkraftgegnern behauptet, stünden solche Anlagen praktisch nur im Kiefernwald. Solche monokulturellen Forste wurden überwiegend nach dem Weltkrieg mit schnellwachsenden Hölzern bepflanzt, weil Brandenburg massenhaft Holz als Reparationszahlungen nach Russland liefern musste. Glahr: „Die Förster des Landes versuchen seit Jahrzehnten, diese Kieferwälder wieder mit Laubgehölzen zu durchmischen und nutzen dazu jetzt auch die Gelder, die sie aus der Verpachtung für Windräder erzielen können.“ Glahr betont, dass für die Windenergie keine geschützten Buchen- und Eichenwälder zerstört werden. Der Artenschutz wird bei Waldstandorten umfassend berücksichtig. Und von dem Geld, dass die Windmüller für Ausgleichsmaßnahmen zahlen, wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, dass die biologische Vielfallt größer ist als vorher.

Auch Privatleute sollen von günstigem Windstrom profitieren

Bei der Lösung der zahlreichen Herausforderungen der Energiewende steht der BWE in vielen Bereichen Seite an Seite mit der Landespolitik. So unterstützt die Branche eine gerechte Verteilung der Kosten des Netzausbaus. „Es kann nicht sein, dass wir vor Ort Energie für rund 9 Eurocent produzieren und dennoch die Preise für den privaten Stromkunden steigen. Wir setzen uns für entsprechende Änderungen auf der Bundesebene ein. Mittelfristig sollen private und gewerbliche Kunden von der Windenergie als günstigste Energieform profitieren!“

Brandenburger Energiepolitik kann nicht ohne Berlin und Brüssel betrachtet werden. Mit der anstehenden Novelle des EEG in 2016 sind massive Nachteile verbunden. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt darauf, die kleinen und mittleren Akteure der
Windbranche aus dem Markt zu drängen. Große, finanzkräftige Unternehmen sollen den Markt übernehmen und damit der demokratischen Energiewende ein Ende setzen. „Wir wollen unsere energiepolitischen Aufgaben in Brandenburg mit den heutigen Akteuren lösen, die Marktbereinigung aus Berlin ist kontraproduktiv“, stellt Glahr abschließend fest.

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesverband Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Fax: 0331 27342-886
be-bb@bwe-regional.de
www.wind-energie.de

Ansprechpartner für die Presse:
Kai Weller
Mobil: 0176 245 690 84
weller@ahnenenkel.com

Agentur Ahnen&Enkel
www.ahnenenkel.com




Richtlinienänderung in der Mitgliederversammlung Biokreis beschließt aktualisierte Medikamentenliste für die Tierhaltung

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 18.03.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. hat am 11. März seine
jährlich stattfindende Mitgliederversammlung in Hohenbercha (Landkreis Freising)
abgehalten. Dabei beschlossen Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher gemeinsam unter
anderem eine Änderung des Anhangs IX der Biokreis-Richtlinien, der eine Liste mit
anwendungsbeschränkten und verbotenen Medikamenten in der Tierhaltung enthält. Biokreis
Landwirte sind dazu angehalten, die anwendungsbeschränkten Medikamente möglichst nicht
einzusetzen. Dennoch ist die Verabreichung bei Alternativlosigkeit und Begründung und
Dokumentation durch den behandelnden Tierarzt möglich. Anwendungsverbotene Medikamente
hingegen dürfen keinesfalls eingesetzt werden und sind mit Sanktionen und einer
Aberkennung der Produkte als Biokreis-Ware verbunden.

Tierarzt muss Kenntnisnahme bestätigen
„Unser Ziel war es, die Verfahren zur Medikamentengabe in der Tierhaltung klar und transparent zu kommunizieren und sowohl für Kontrollstellen als auch für Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher nachvollziehbar zu machen“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer. Ein wichtiger Aspekt der Richtlinienänderung ist es, dass der Tierarzt die Kenntnisnahme der Liste durch seine Unterschrift bestätigen muss. Die Verbotsliste wurde auf drei Wirkstoffe reduziert, die teilweise krebserregende, mutationsauslösende oder andere gewichtige Nebenwirkungen haben. Festgehalten wurde in der Mitgliederversammlung auch, dass die Medikamentenliste
ständig aktualisiert werden muss.

Neue Besetzung im Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem ein neuer Verbrauchervertreter des Vorstands gewählt. Helmut Prenzyna aus der Oberpfalz wird künftig die Verbraucherseite im Vorstand vertreten. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Franz Strobl (Bayern) sowie Gottfried Erves (NRW), Niko Gottschaller (Bayern), Michael Mack (Baden- Württemberg) und Gerhard Hoffmann (Rheinland-Pfalz) bilden sie künftig das oberste Gremium des Biokreis e.V.

Kontakt:
Ronja Zöls
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
zoels@biokreis.de
Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Dialog auf Augenhöhe bei den Windkraft-Infomessen in Meschede

Pressemitteilung

• Zwei Windparks mit insgesamt neun Anlagen geplant
• Gute Rahmenbedingungen für die Produktion von sauberen Strom
• Experten beantworten viele Fragen zur Windkraft

(Wiesbaden, 18. März 2016) Bei zwei Windkraft-Informationsmessen kamen am Mittwoch und Donnerstag über 200 Bürger aus Meschede und Umgebung mit unabhängigen Experten sowie Mitarbeitern von ABO Wind ins Gespräch. Die Fachleute beantworteten in den Schützenhallen von Freienohl und Remblinghausen Fragen zu den Planungen zweier Windparks auf den Potenzialflächen Freienohl West und Remblinghausen Süd. „Wir halten nichts von Geheimniskrämerei. Deswegen erklären wir interessierten Bürgern gerne, was wir vorhaben“, sagt ABO Wind-Mitarbeiter Andreas Schwetasch, Projektleiter der Planungen für Freienohl. Neben den Informationsmessen bieten die Internetseiten www.remblinghausen-sued.de und www.windpark-freienohl.de Einblicke in den aktuellen Planungsstand.

ABO Wind zeigte bei den Informationsveranstaltungen unter anderem so genannte Visualisierungen der geplanten Windparks in Freienohl und Remblinghausen. „Das sind Fotomontagen, die von verschiedenen Standorten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen würde“, erklärt Carolina Kock, die zuständige Projektleiterin für Remblinghausen. Aber auch andere Themen waren für die Gäste von großer Bedeutung: Mit der promovierten Umweltwissenschaftlerin Dr. Sandra Hook diskutierten viele Bürger über die Chancen und Hindernisse der Energiewende. Schallschutz- und Schattenwurfexpertin Elisabeth Beyer erklärte anhand von anschaulichen Emissionskarten, dass die Windräder sowohl in Freienohl als auch in Remblinghausen alle gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Anwohner einhalten. Der unabhängige Natur- und Artenschutzgutachter Bertram Mestermann führte unter anderem aus, warum in Remblinghausen Süd drei der ursprünglich sieben geplanten Windräder wegen brütender Uhus aus den Planungen gestrichen wurden.

„Natürlich gab es viele Fragen und auch einige Befürchtungen. Aber ich habe den Eindruck, dass wir vielen Bürgern unbegründete Ängste nehmen konnten“, resümiert Amaya Hilpert, Teamleiterin NRW bei ABO Wind: „Transparenz ist dafür der Schlüssel.“ Daher suche ihre Firma das offene Gespräch – sowohl mit Kritikern als auch mit Befürwortern der Projekte. Das kam bei den Besuchern der Windkraft-Messen in Meschede augenscheinlich gut an. „Ich finde die Veranstaltung sehr informativ. Hier kann ich Fragen stellen und mit den Fachleuten sprechen“, lobt Karl Keßler aus Oeventrop, der zur Projektmesse nach Freienohl gekommen ist.

Weitere Infos zu den Planungen der Windparks in Freienohl und Remblinghausen gibt es im Internet unter www.windpark-freienohl.de und www.remblinghausen-sued.de

Kontakt
Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Cradle to Cradle Products Innovation Institute Appoints Lewis Perkins as new President

For immediate release
18 March 2016

PRESS RELEASE

Leadership transition occurs alongside significant growth for the Institute, including a record number of Cradle to Cradle product certifications.

Lewis Perkins has been appointed President of the Cradle to Cradle Products Innovation Institute by the Institute’s Board of Directors effective as of March 1, 2016. Perkins had been serving as the organization’s Interim President since October 2015.

Perkins’ appointment comes at a time of significant growth of the Institute, which recently surpassed 3,300 certifications from more than 200 manufacturers. This includes a 35% growth in certifications in 2015 and 10% in just the first two months of 2016. With 68% the majority of certifications cover products for the built environment, such as building material, interior design products and furniture. Other fast-growing categories are home and office supplies and material for product designers, like plastics and textiles.

The Institute is embarking on several key initiatives in 2016 aimed at continuing to increase demand for Cradle to Cradle certified products. Where possible, the Institute engages with different partners to ensure their joint efforts lead to meaningful and positive impact on our planet. Among its partners are the Ellen McArthur Foundation, the Sustainable Apparel Coalition and the Healthy Building Network.

“As we continue rethinking the way we make and consume products, Cradle to Cradle design and certification is more relevant than ever before,” said Perkins. “I am committed to carrying forward the momentum established by the Institute over the past six years. I also look forward to working closely with the Institute’s board of directors and staff, along with all our organizational stakeholders, to further elevate the profile of Cradle to Cradle and build the value of the circular economy.”

Perkins joined the Institute as Senior Vice President in 2012. During his first four years with the organization, he developed the C2C Product Symposium, launched Fashion Positive in 2014, and worked with former president Bridgett Luther and the board on fundraising, institutional strategy, and organizational growth.

About the Cradle to Cradle Products Innovation Institute
The Cradle to Cradle Products Innovation Institute is a non-profit organization based in California, USA and The Netherlands, focused on transforming the making and consumption of things into a regenerative force for the planet. The Institute uses design, based on laws of nature, to help commerce create products that are safe for people and the environment. This rethinking of how we design, manufacture, use and reuse materials will spur a new era of research and innovation, simultaneously driving economic, ecological and social prosperity. For more information about the Cradle to Cradle Products Innovation Institute, board of directors, and Cradle to Cradle certified products, visit c2ccertified.org.
—————————————————————————————
Lewis Perkins will be in the Netherlands April 28 – May 7. For interview requests or more information, please contact Jacobien Crol / jacobien@theterrace.nl / T +31 (20) 33 74 271




Nach Vorstoß von Aldi Süd: Handelskonzerne nehmen gefährliche Mineralöle endlich ernst

Pressemitteilung – Thema: Mineralöle

Berlin, 18. März 2016. Deutschlands große Supermarktketten machen offenbar ernst im Kampf gegen gesundheitsgefährdende Mineralöle in Lebensmitteln. Nachdem Aldi Süd kürzlich seinen Lieferanten vorgeschrieben hatte, dass sämtliche Eigenmarken frei von Mineralölen sein müssen, wollen nun auch andere Handelskonzerne Rückstände aus ihren Lebensmitteln verbannen. Man strebe eine „weitest mögliche Vermeidung“ an und fordere dazu die Lieferanten auf, entsprechende „vorbeugende und Minimierungsmaßnahmen“ zu ergreifen, erklärte beispielsweise Aldi Nord auf Anfrage der Verbraucherorganisation foodwatch. Auch die Lebensmittelhändler Edeka, Real, Metro und Netto rückten in Schreiben an foodwatch deutlich von der Position des Lobbyverbandes BLL ab. Der führende Verband der Lebensmittelindustrie hatte kürzlich erklärt, Mineralöle in Lebensmitteln seien „bedingt tolerierbar“ und stellten „keine Gefahr für die Verbrauchergesundheit“ dar.

„Unser Druck zeigt Wirkung: Erst dreht Aldi Süd seinen Lieferanten den Öl-Hahn zu. Und jetzt gestehen auch andere Handelsriesen verklausuliert das ganze Ausmaß des Problems ein. Die inakzeptable Verharmlosung von Mineralölen durch den Lobbyverband BLL teilt der Lebensmitteleinzelhandel glücklicherweise nicht“, erklärte Luise Molling von foodwatch. „Jetzt müssen Taten folgen. Der einzig akzeptable Maßstab für Verbraucher ist Aldis Null-Toleranz. Gesundheitsgefährdende Mineralöle haben in Lebensmitteln nichts zu suchen.“

Aldi Süd hatte vor kurzem angekündigt, keinerlei Mineralölverunreinigung mehr in den Lebensmitteln seiner Eigenmarken zu dulden. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) forderte den Discounter daraufhin auf, die Vorgaben zurückzunehmen – man halte sie „weder für praktisch erfüllbar noch unter Verbraucherschutzaspekten für gerechtfertigt“.

foodwatch hatte zehn große Handelskonzerne schriftlich gefragt, ob sie dem Beispiel von Aldi Süd folgen und die gleichen Lieferentenstandards setzen werden. Geantwortet haben Aldi Nord, Edeka, Kaiser’s Tengelmann, Metro, Netto und Real. Die Firmen Globus, Lekkerland, Penny und Rewe haben indes nicht reagiert.

Sowohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnen jedoch vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Mineralölen. Insbesondere die aromatischen Mineralöle (MOAH) stehen unter Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein; die sogenannten gesättigten Mineralöle (MOSH) reichern sich in den Körperorganen an und können diese schädigen. Ausgerechnet Kinder nehmen besonders viele gesättigte Mineralöle auf .

In den vergangenen Monaten hatten verschiedene Untersuchungen – unter anderem von Öko-Test, dem Bayerischen Landesgesundheitsamt und Stiftung Warentest – immer wieder Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln nachgewiesen. Den umfangreichsten Labortest hatte foodwatch im Oktober 2015 veröffentlicht. Demnach war jedes fünfte getestete Lebensmittel in Deutschland (9 von 42 Produkten) mit MOAH belastet.

Link:
– E-Mail-Protestaktion von foodwatch für einen besseren Schutz vor Mineralölbelastungen: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Quellen und weiterführende Informationen:

– Antwortschreiben der Handelskonzerne an foodwatch: tinyurl.com/hdk448b
– Schreiben von Aldi Süd an Zulieferbetriebe: www.tinyurl.com/huzkgy7
– Schreiben des Lobbyverbandes BLL an Aldi Süd: tinyurl.com/zfwp45a
– foodwatch-Hintergrundpapier zu Mineralöl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
– Testergebnisse von foodwatch: www.mineraloel-test.foodwatch.de

Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Besser leben ohne Plastik

Terminhinweis
München, den 15. März 2016

Plastik ist zum Sinnbild der Moderne geworden. Egal ob Verpackungsmüll oder Mikroplastik, Kunststoffe belasten Umwelt und Gesundheit. Ist ein Leben ohne Plastik möglich? Wo kann der Kunststoffkonsum im Alltag reduziert werden? Auf der Grünen Bühne am 21. April beantworten die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert sowie die Supermarktgründerin Hannah Sartin diese Fragen. Zu der Veranstaltung laden Green City e.V. und Green City Energy AG in Kooperation mit dem oekom verlag ein.

Termin: Donnerstag, 21. April 2016, 18:30 Uhr
Veranstalter: Green City e.V. und Green City Energy AG
Ort: orange bar, Zirkus-Krone-Straße 10, 80335 München
Eintritt: kostenfrei

Vom bewussten Einkauf im Supermarkt bis zum Selbermachen von Produkten: Der Alltag bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Plastik einzusparen. Einsteigen kann jede und jeder, der ein gesundes Leben führen und die Plastikflut einschränken möchte. Drei Expertinnen geben auf der Grünen Bühne von Green City praxisorientierte Tipps. Die Journalistin Nadine Schubert und die Designerin Anneliese Bunk haben vor drei Jahren Plastik aus ihrem Leben verbannt. Sie verraten Tricks und Rezepte des plastikfreien Alltags aus ihrem 2016 erschienen Buch „Besser leben ohne Plastik“. Vom eigenen Knuspermüsli bis zum selbst hergestellten Waschmittel stellen die beiden Autorinnen kunststofffreie Alternativen zum Nachmachen vor. Hannah Sartin berichtet anschließend von Ihren Erfahrungen mit Ohne. Die Münchnerin eröffnete im Februar 2016 den ersten verpackungsfreien Supermarkt der Stadt. Sie zeigt, wie die Umstellung auf regionale und unverpackte Biolebensmittel funktioniert.

Die Grüne Bühne ist eine offene Veranstaltungsreihe der Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. und dem Energiedienstleister Green City Energy AG. In unregelmäßigen Abständen bietet sie ExpertInnen, bewährten Initiativen und neuen Ideen aus den Bereichen Stadtgestaltung, Mobilität und Energie ein Forum.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal herunterladen:
www.greencity.de/presse

Kontakt
Katja Sorg
Kommunikation/
Mitgliederbetreuung
Lindwurmstraße 88
2. Aufgang, 5. Stock
80337 München

Tel (089) 890 668 – 312
Fax (089) 890 668 – 66
presse@greencity.de
www.greencity.de




GLS Bank gewinnt erneut Banken-Wettbewerb – höchste Punktzahl im „Fair Finance Guide“

Presseinformation

Bochum, 15.03.2016. Die sozial-ökologische Geldanlage, die positiven Wirkungen auf die Gesellschaft und ihre Transparenz sind das Erfolgsrezept der GLS Bank. Das bescheinigen nun auch unabhängige Organisationen im ersten „Fair Finance Guide“.

Den „Fair Finance Guide“ hat ein NGO-Bündnis erstellt, um Kundinnen und Kunden Orientierung zu geben, wie ihre Banken mit Menschenrechten und Umweltstandards umgehen. Insgesamt flossen 240 Aspekte in die Bewertung ein.

Die Herausgeber – Facing Finance, Südwind, Germanwatch und Rank a Brand – kritisieren, dass es unzureichende Selbstverpflichtungen und gravierenden Mangel an Transparenz gebe. Sie haben acht Banken verglichen, darunter die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Triodos Bank. Der „Fair Finance Guide“ wird erstmals in Deutschland veröffentlicht. Er ist Teil eines internationalen Netzwerks und bislang für acht Länder erstellt worden.

Die GLS Bank erhielt die meisten Punkte, auch wegen ihrer Transparenz. „Wir veröffentlichen jeden einzelnen Kredit, den Unternehmen und Projekte erhalten. Gleiches gilt für unsere Eigenanlagen. Auch das Portfolio des GLS Aktienfonds wird übersichtlich erläutert“, erklärt GLS-Vorstandssprecher Thomas Jorberg. „Wir sind der Überzeugung, dass die Menschen wissen müssen, was genau mit ihrem Geld geschieht. Nur dann können sie es auch verantwortungsvoll einsetzen. Und nur dann können wir als Gesellschaft darüber ins Gespräch kommen, wie wir uns entwickeln wollen“, sagt Jorberg.

Klare Kriterien streng überwacht
Die GLS Bank stellt Geld dort zur Verfügung, wo ein sozialer und ökologischer Mehrwert entsteht. Dazu gehören Branchen wie erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft und Wohnen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 22.000 Projekte bei einem Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Euro finanziert.

Die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze enthalten Vorgaben mit Positivkriterien und 14 Negativkriterien, die etwa Atomkraft, Rüstung und Tierversuche ausschließen. Ein eigenes Research und der mit unabhängigen Experten besetzte Anlageausschuss nehmen für jedes Unternehmen eine präzise inhaltliche Bewertung vor. Auch externe Nachhaltigkeitsratings fließen ein. Daraus entsteht das Anlageuniversum der GLS Bank.

Erst kürzlich bewertete das Institut für Transparenz (ITA) den Online-Auftritt der GLS Bank mit „sehr gut“. Sie hatte die Websites von 60 Banken untersucht auf Textverständlichkeit, die rechtliche und inhaltliche Vollständigkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit.

Anfang des Jahres hatte das €uro-Magazin in Kooperation mit dem Deutschen Kundeninstitut (DKI) die GLS Bank mit der besten Anlageberatung ausgezeichnet. In der jährlichen Umfrage des Nachrichtensenders n-tv und des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) kürten die Kundinnen und Kunden die GLS Bank sechs Mal in Folge zur „Bank des Jahres“.

Mehr Informationen zum „Fair Finance Guide“: www.fairfinanceguide.de

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Kontakt

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstr. 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 57 97 5178
Fax +49 (0) 234 57 97 5157
Mobil +49 (0) 173 2 78 69 63

www.gls.de/presse/
www.twitter.com/gls_presse
www.blog.gls.de




Grüne Wasserstoff-Tankstellen für emissionsfreien Verkehr in ganz Deutschland

• Erneuerbare Energien und Brennstoffzellenfahrzeuge ermöglichen Mobilität der Zukunft
• Potenziale für grüne Wasserstoff-Tankstellen analysiert
• ABO Wind präsentiert Ergebnisse auf Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 14. März 2016) Entlang der deutschen Autobahnen ließe sich ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen aufbauen, das zu 100 Prozent mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien versorgt wird. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind. Die Abteilung Zukunftsenergien präsentiert die Ergebnisse auf der 10. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES), die vom 15. bis 17. März in Düsseldorf stattfindet.

Für den Erfolg der Energiewende muss insbesondere im Automobilsektor ein Paradigmenwechsel hin zu einem emissionsfreien Verkehr stattfinden. Brennstoffzellen und Batterien sind die aussichtsreichsten Technologien für die Mobilität der Zukunft, sofern sie aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Schon heute sind auf Deutschlands Straßen einzelne Brennstoffzellenautos unterwegs, die ausschließlich mit Wasserstoff angetrieben werden. Die Hersteller Hyundai und Toyota bieten bereits Brennstoffzellenautos an. Allerdings mangelt es noch an einer flächendeckenden Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen.

Die vom Bund und der Industrie ins Leben gerufene Initiative „Clean Energy Partnership“ (CEP) hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland bis Ende 2016 insgesamt 50 Wasserstoff-Tankstellen einzurichten. Darüber hinaus will der Zusammenschluss „H2 MOBILITY“ bis zum Jahr 2023 eine flächendeckende Infrastruktur mit bis zu 400 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland aufbauen.

In diesem Kontext hat ABO Wind nun Standorte analysiert, um das Potenzial eines aus erneuerbaren Energien gespeisten Wasserstoff-Tankstellennetzes entlang deutscher Autobahnen aufzuzeigen. Mit Hilfe von Geographischen Informationssystemen (GIS) wurden Standorte identifiziert, an denen – im Idealfall an bestehenden Tankstellen – mit Windenergie-, Fotovoltaik- oder Wasserkraftanlagen per Elektrolyse grüner Wasserstoff erzeugt werden kann. Ein Elektrolyseur nutzt elektrischen Strom, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Treibt grüner Wasserstoff ein Brennstoffzellenfahrzeug an, so fährt das Fahrzeug emissionsfrei und klimaneutral.

Die Standortanalyse hat mittels einer so genannten Weißflächenkartierung ermittelt, wo in Deutschland aus rechtlicher und naturschutzfachlicher Sicht Erneuerbare-Energien-Anlagen errichtet werden dürfen. Im nächsten Schritt wurden Anforderungen wie der maximale Abstand zur Autobahnabfahrt sowie der Abstand zwischen zwei Tankstellen definiert. Nun wurden entsprechende Mindestanforderungen an die Potenzialflächen – darunter Flächengröße, Abstand zur Tankstelle, Windgeschwindigkeit – festgelegt, um die am besten geeigneten Standorte herauszufiltern.

„Die Untersuchung zeigt, dass in Deutschland ein ausreichend großes Potenzial geeigneter Flächen und natürlicher Ressourcen vorhanden ist, um grünen Wasserstoff mittels Windenergie-, Fotovoltaik- und Wasserkraftanlagen an existierenden und geplanten Autobahninfrastrukturen flächendeckend bereitzustellen“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung Zukunftsenergien. „Insgesamt hat ABO Wind deutschlandweit 191 Standorte identifiziert, die ein Wasserstoff-Tankstellennetz entlang der Haupt-Verkehrskorridore zwischen den deutschen Ballungszentren bilden könnten“, so Wirtz.

Zusammen mit den in den Ballungszentren bereits existierenden sowie in Bau befindlichen Wasserstoff-Tankstellen ergäbe sich so ein umfassendes Netzwerk, das eine hundertprozentige Versorgung mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ermöglicht.

ABO Wind arbeitet bereits an konkreten Windenergieprojekten, die sich als Standort für Deutschlands erste Wind-Wasserstoff-Tankstelle eignen. So hat ABO Wind beispielsweise einen Genehmigungsantrag für drei Windenergieanlagen im hessischen Kirchheim eingereicht, die sich durch ihre Lage an einem Verkehrsknotenpunkt bestens für eine angeschlossene Wasserstoff-Tankstelle anbieten.

Über ABO Wind:
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 544 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 1.100 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 350 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.

Kontakt:
Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Einladung zur Jahrespressekonferenz des Landesverbandes Berlin/Brandenburg des Windenergieverbandes BWE

Termin:
Mittwoch, den 16.03.2016
Uhrzeit: 10:00 – 10:45 Uhr

Ort:
Haus der Bundespressekonferenz
Raum 1
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 5 10117 Berlin

In Brandenburg wird zurzeit ein Volksbegehren über die Windenergie diskutiert. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie über die Leistung der 2015 in Berlin und Brandenburg neu aufgestellten Windenergieanlagen informieren und einen Ausblick auf die Entwicklung der Windbranche in Berlin-Brandenburg 2016 geben. Außerdem möchten wir aufzeigen, unter welchen Rahmenbedingungen der Ausbau der Windenergie in Brandenburg auch langfristig bürgerfreundlich und im Sinne des Umstiegs auf 100% Erneuerbare Energien gelingen kann.

Sie erreichen die Bundespressekonferenz bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und in fünf Gehminuten von Berliner Hauptbahnhof aus.

Wir bitten um Akkreditierung bis zum 14.03.2016.

Pressekontakt:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
mobil: 0176 24569084
weller@ahnenenkel.com




DBM Druckhaus Berlin-Mitte gewinnt den Wettbewerb „EMAS-Umweltmanagement 2016“

Pressemitteilung

Berlin, März 2016. Das Bundesumweltministerium (BMUB) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeichnen hervorragende und beispielgebende Unternehmen und Organisationen mit einem Umweltmanagementsystem nach EMAS in 2016 aus. Von den eingegangenen Bewerbungen wählte die Jury aus vier Kategorien je einen Gewinner aus. Das DBM Druckhaus Berlin-Mitte hat in der Kategorie „Medium“ gewonnen. Damit wird der hohe Einsatz für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit dieses Unternehmens erneut belohnt.

Vom Kleinbetrieb bis zum Konzern mit vielen Standorten – an dem für 2016 erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb nahmen zahlreiche Organisationen und Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größen teil. Derzeit gibt es bundesweit 1225 Unternehmen und Organisationen, die nach dem Umweltmanagementsystem von EMAS arbeiten, über 40 davon sind Druckereien. Nach Prüfung durch die Jury, welche sich aus Expertinnen und Experten des BMUB, DIHK, des Umweltbundesamtes, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und dem Umweltgutachterausschuss zusammensetzt, wurden die Gewinner ausgewählt.

Als Gründe für die Auszeichnung des Druckhauses Berlin-Mitte in der Kategorie Mittlere Unternehmen/Medium“ werden genannt:
• Das DBM Druckhaus Berlin-Mitte ist bundesweit die erste Druckerei, die die Kriterien für den neuen Blauen Engel für Druckerzeugnisse erfüllt.
• Die Reduzierung des Alkoholverbrauchs für Feucht- und Lösemittel um 52%.
• Mit der Initiative Informationszentrum für nachhaltige Printproduktion (InaP) greift DBM in Fachveranstaltungen und Schulungen das Thema Nachhaltigkeit im Printbereich auf, um zu einer größeren Akzeptanz der nachhaltigen Printproduktion bei Kunden und Partnern beizutragen.
• Zum Erreichen des Blauen Engel für Druckerzeugnisse führte DBM intensiven Kundendialog mit Lieferanten.
• Als Dienstleister für Umweltverbände arbeitet die Druckerei auch im offenen Dialog mit diesen an der stetigen Verbesserung ihrer Umweltleistung.

Die feierliche Urkundenübergabe an die Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt Ende 2016 im Rahmen eines Fachgesprächs im Bundesumweltministerium in Berlin. Mit dem Gewinn wurde DBM gleichzeitig für den alle zwei Jahre stattfindenden European Business Awards for the Environment (EBAE) in der Kategorie Management nominiert. Der neue nationale Wettbewerb „EMAS-Umweltmanagement“ findet im jährlichen Wechsel mit dem europäischen „EMAS-Award“ statt, den die EU-Kommission alle zwei Jahre ausschreibt.

Martin Lind, Geschäftsführer des Druckhauses Berlin-Mitte und die Umweltbeauftrage Christin Lieke freuen sich sehr darüber, dass das Umweltmanagement ihres Hauses erneut belohnt wurde.

Alle weiteren Informationen über den Wettbewerb „EMAS-Umweltmanagement 2016“ findet man unter www.emas.de.

Über EMAS
EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme und ist das weltweit anspruchsvollste System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Der Umweltgutachterausschuss ist ein unabhängiges Beratungsgremium des Bundesumweltministeriums. Als Multi-Stakeholder-Forum führt der UGA unterschiedliche Interessengruppen im Bereich Umweltmanagement zusammen und setzt sich aktiv für die Umsetzung und Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS ein.

Über DBM Druckhaus Berlin-Mitte Das Druckhaus Berlin-Mitte gilt als eine der umweltfreundlichsten Druckereien Deutschland. Sie ist die erste Druckerei, die Druckprodukte mit dem „Blauen Engel“ UZ-195 kennzeichnen darf. Im Druckhaus arbeiten rund 65 Mitarbeiter an zwei Standorten. Die Druckerei bietet hochwertigen Offsetdruck, Weiterverarbeitung, Veredelung sowie Mailingproduktion an. Zum Einsatz kommen dabei 5-Farb-Druckmaschinen.

Das Unternehmen bietet die klimaneutrale Druckproduktion, durch den Ausgleich mittels hochwertiger Zertifikate (Gold-Standard). Seit 2002 ist das Umweltmanagement der Druckerei nach EMAS validiert und es ist ein der ISO-Norm 9001 entsprechendes Qualitätsmanagement installiert.

Kontakt:
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Martin Lind
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Telefon 030 / 20 35 32 76
Telefax 030 / 20 35 32 75
mlind@druckhaus-berlin-mitte.de
www.druckhaus-berlin-mitte.de
Pressekontakt:
Marketing Partnership:
Markus Galla
Telefon 089 66 61 62 41
mg@markusgalla.de