Rekordbeteiligung: ECOVIN mit 36 Weingütern auf der ProWein in Düsseldorf

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 03.03.2016. ECOVIN präsentiert sich vom 13.-15. März 2016 mit einer Rekordbeteiligung von 36 Mitgliedsbetrieben auf der internationalen Fachmesse ProWein in Düsseldorf. Eine Neuheit in diesem Jahr ist die *organic lounge*, ein Treffpunkt mit spannendem Vortragsprogramm und Bio-Catering, die ECOVIN zusammen mit den Partnerverbänden Bioland und Demeter organisiert.

Der traditionelle Gemeinschaftsstand von ECOVIN findet sich an altbewährter und zentraler Stelle in Halle 13 C 79-90. Vier Weingüter sind zum ersten Mal am ECOVIN Stand dabei: von der Mosel das Weingut Thorsten Melsheimer aus Reil, das Weingut Staffelter Hof aus Kröv und das ECOVIN Neumitglied Weingut Hoffmann Simon aus Piesport. Erstmalig ist mit dem Weingut Sturm aus Leutesdorf bei Neuwied ein Weingut vom Mittelrhein am ECOVIN Stand vertreten.
An einem offenen Verkostungstisch können Besucher die charakteristischen Spitzenweine der teilnehmenden Weingüter verkosten.

In der von den drei Bioverbänden betriebenen *organic lounge* finden interessante Veranstaltungen zum organisch-biologischen und biodynamischen Weinbau statt.
Ob eine Verkostung der PIWI Gewinnerweine oder eine Talkrunde mit dem Buchautor und Tatort Kommissar Andreas Hoppe, eine Diskussion darüber, was biologischer Weinbau mit Klimaschutz zu tun hat oder das Thema Orange Wine, hier findet das Fachpublikum Anregungen zu aktuellen Themen. Die *organic lounge* wird am Sonntag, 13. März 2016 um 10.30 Uhr offiziell durch die amtierende Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger eröffnet.
Das Team der *organic kitchen* um Karsten Bessai verwöhnt den Besucher an allen Messetagen mit frischen Speisen aus der Bioküche. Das gesamte Programm finden Sie auf der ECOVIN Homepage.

Folgende 21 ECOVIN Weingüter finden Sie auf dem Gemeinschaftsstand Halle 13 C 79-90:
Weingut Abril, Baden
Weingut Brohl, Mosel
Weingut Brüder Dr. Becker, Rheinhessen
GenussWeingut Castel Peter, Pfalz
Weingut Karl-Werner Faust, Rheingau
Weingut Georg Forster, Nahe
Weingut Johanninger, Rheinhessen/ Nahe
Weingut Hirschhof, Rheinhessen
Weingut Hoffmann-Simon, Mosel
Weingut Hothum, Rheinhessen
Weingut Mohr-Gutting, Pfalz
Weingut Lorenz, Rheinhessen
Weingut Melsheimer, Mosel
Weingut Neumer, Rheinhessen
Weingut Riffel, Rheinhessen
Weingut Thomas Schaurer, Pfalz
Weingut Schönhals, Rheinhessen
Weingut Karl Sonntag, Mosel
Weingut Staffelter Hof, Mosel
Weingut Sturm , Mittelrhein
Weingut Zähringer, Baden

Am Demeter Stand weitere 2 ECOVIN Weingüter mit Doppelmitgliedschaften:
Weingut Gustavshof, Rheinhessen 13 D 80
Weingut Isele, Baden 13 D 80

Auf der Messe sind 13 weitere ECOVIN Weingüter vertreten:
Weingut Graf von Kanitz, Rheingau 14 E20
Weingut Hemer, Rheinhessen 14 D39
Weingut Hirth, Württemberg 13 D120
Weingut Hoflößnitz, Sachsen 14 F71
Weingut Klopfer, Württemberg 13 A121
Weingut Klumpp, Baden 13 E116
Lauffener Weingärtner, Württemberg 14 B60
Weinkontor A. & J. Pflüger, Pfalz 14 B02
Bio- Weingut Rieger, Baden 13 A117
Ökologisches Weingut Schmidt, Baden 13 B110
Weingärtner Stromberg- Zabergäu, Württemberg 14 B60
Weingut Weinreuter, Württemberg 13 D120
Öko- Weingut Zur Römerkelter, Mosel 13 A62

Die Meldung im pdf-Format finden Sie auf unserer Homepage.

Pressekontakt
Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

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Weiterentwicklung: Aus FAIR TRADE & FRIENDS wird FAIR FRIENDS – die Messe thematisiert auch neue Lebensmodelle und gesellschaftliche Verantwortung

Medien-Information 29 / 2016 03.03.2016

Dortmund (AWe) – Die Dortmunder Messe FAIR TRADE & FRIENDS geht einen weiteren großen
Schritt in die Zukunft. Unter dem verkürzten Namen FAIR FRIENDS besteht sie nun aus drei
Themenwelten: „Fairer Handel“, „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Neue Lebensmodelle“.
Die FAIR FRIENDS findet zukünftig von Donnerstag bis Samstag statt (1. – 3. September 2016).
Die neue Laufzeit und der Fachbesuchertag am Donnerstag schaffen einen verstärkten
Schwerpunkt für Fachbesucher, die sich beruflich auf nachhaltiges Wirtschaften und Handeln
fokussieren. Mit den Publikumstagen Freitag und Samstag erreicht die Messe außerdem mit
Themen von Food, Fashion und Gesundheit bis Energie, Umwelt und Design die große Zahl
der interessierten Konsumenten.

Die FAIR FRIENDS präsentiert eine große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen, um fair, sozial und nachhaltig leben und arbeiten zu können. Interessierte können einkaufen und ordern sowie sich informieren und inspirieren lassen.
Vegane, vegetarische und regionale Speisen, Vor-Ort-Demonstrationen, Weiterbildung und Vorträge machen die FAIR FRIENDS zu einem unverzichtbaren Highlight im Jahreskalender für Nachhaltigkeit.

Die Messe ist eine Kommunikationsplattform, um Händler, Kunden, Jung- und Kleinunternehmer, Hersteller, Produzenten, Institutionen und Verbände zur gleichen Zeit an einem Ort zusammenzubringen. Sie bietet auch ein ideales Umfeld zur Kommunikation für Projekte, Programme und Kampagnen der öffentlichen Hand. Zu den potenziellen Fachbesuchern gehören Beschaffer von Kirchen und Kommunen, CSRManager
und Einkaufsentscheider für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen im B2B-Umfeld. Mit dem Thema
Corporate Social Responsibility (CSR), also der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, behandelt die Messe ein Thema, dem sich immer mehr Betriebe und Einrichtungen stellen. Selbst die EU-Kommission hat eine eigene CSR-Strategie vorgelegt.

Die Themenwelten im Überblick
In den vergangenen Jahren hat sich Dortmund bereits als Standort für Deutschlands größte Messe rund um den fairen Handel etabliert. Diese Stärke lebt auch auf der FAIR FRIENDS weiter. Die Themenwelt „Fairer Handel“ schafft einen Marktüberblick aus allen Lebensbereichen und bringt das Angebot und die stetig steigende Nachfrage für fair produzierte und gehandelte Produkte zusammen. Faire Arbeitsbedingungen, fair und gerecht hergestellte und gehandelte Produkte aus allen Lebensbereichen sowie Zertifizierungen stehen hier im Mittelpunkt.

Die neue Themenwelt „Gesellschaftliche Verantwortung“ greift aktuelle Themen und Herausforderungen im CSR-Umfeld auf und bietet Diskussionsmöglichkeiten, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie Lösungsansätze für drängende Entwicklungen in der Gesellschaft. Themen sind unter anderem Shared Economy, Ressourcenknappheit, Klimawandel, soziale Verantwortung, nachhaltige Finanzen, alternative Energien, Integration, Inklusion und vieles mehr.
Die Themenwelt „Neue Lebensmodelle“ schließlich widmet sich dem ethischen Wirtschaften und bietet einen breiten Mix an Produkten und Dienstleistungen für den Fach- und Einzelhandel wie auch den interessierten Konsumenten, um nachhaltige Einkaufsentscheidungen treffen zu können. Hier
geht es zum Beispiel um regionales, veganes und biologisches Essen, um alternative Wohnformen, Nahmobilität, nachhaltige Lebensqualität, Re- und Upcycling, Cradle to Cradle (Vision einer abfallfreien Wirtschaft) sowie innovative neue Konzepte für das verantwortungsbewusste Leben von
morgen.

Am Fachbesuchertag bietet die Messe unter anderem Fachforen, Vorträge und Themeninseln. An den Endverbrauchertagen locken unterhaltsame Programmpunkte wie Workshops, Kochshows oder Modenschauen.

Die einzelnen Themen der Messe sind in verschiedenen Messehallen voneinander abgegrenzt und erleichtern somit eine übersichtliche Besucherführung entlang der jeweiligen Interessensgebiete.

Die Anmeldephase für interessierte Aussteller läuft bereits.
Informationen und Kontakte finden sich im Internet auf
www.fair-friends.de.

Medienkontakt:
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Tel.: 0231 / 12 04 – 514; Fax: – 724
E-Mail: andreas.weber@westfalenhallen.de




Die neue Generation steckt voller Ideen! – ECOVIN.Jungwinzertagung geht in die 2. Runde

PRESSEMITTEILUNG

49 begeisterte Jungwinzerinnen und Jungwinzer auf der 2. ECOVIN.Jungwinzertagung auf der Schönburg in Oberwesel

49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur 2.ECOVIN.Jungwinzertagung auf die Schönburg am Mittelrhein. Die Organisatoren knüpften mit einem spannenden Tagungsprogramm an den riesen Erfolg von 2015 an. In diesem Jahr trug die Tagung das Motto: *Wissen.Visionen.Wege*. Neues Wissen gewinnen und teilen. Visionen entwickeln und diskutieren. Andere Wege finden und gehen. Darum ging es an diesem Wochenende. Andere Wege wurden am Beispiel der Weinbereitung, im Weinbau oder bei der Vermarktung des Weines aufgezeigt.

Das beeindruckende Panorama der Burg Schönburg am Mittelrhein und die gute Gruppendynamik erleichterten die anregenden Diskussionen und die Entwicklung von neuen Visionen.

Charis Braun, von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, berichtete über das Konzept der solidarischen Landwirtschaft und die Möglichkeit der Umsetzung im Weinbau. Ronald Linder vom Weingut Linder sprach über die Integration von Tieren in einen Weinbaubetrieb. Die Chancen und Risiken von autochthonen Rebsorten brachte Andreas Jung vom Büro der Rebsortenkunde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näher. Parallel dazu zeigten zwei Mitarbeiter der Firma Wilhelm Eder den Vorgang der Holzfassrekonditionierung. Am Samstagnachmittag berichtete Johannes Burkert von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau über Orange Wines und seine Erfahrungen mit dem Ausbau der maischevergorenen Weißweine. Bei einer spannenden Podiumsdiskussion zum Thema *Naturweine: was steckt wirklich dahinter, Nische für gelangweilte Weinfreaks oder echter Megatrend?*, konnten die Jungwinzerinnen und Jungwinzer gemeinsam mit Nico Espenschied | Weingut Espenhof, Rudolf Trossen | Ökoweingut Trossen, Surk-ki Schrade | La vincaillerie | sowie Benjamin Herzog und Dominik Vombach | Herzog & Vombach über das Thema diskutieren. Es folgte eine ausführliche Themenweinprobe zum Thema Naturweine. Dabei wurden die Weine kontrovers diskutiert.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Vermarktung von Wein und der Neugründung sowie dem Generationswechsel in der Weinbranche. Frank Kayser | Weingut Hirth, Timo Dienhart | Weingut Zur Römerkelter und die Gründer der Agentur Herzog&Vombach stellten in kurzen Erfahrungsberichten ihre Betriebe und Konzepte vor. In der anschließenden Diskussion *Wein vermarkten – brauchen wir andere Wege und echte Visionen* wurden Kommunikationswege wie Soziale Medien, die Homepage und Kundenmailings besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Susanne Sommer von ECOVIN leitete die Diskussion. Den Abschluss der 2.ECOVIN Jungwinzertagung bildete Wolfgang Pfeifer von der Hochschule Geisenheim mit seinem Vortrag über Alternative Hölzer in der Weinbereitung.

Alles in Allem ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie die Organisatoren ein positives Fazit der ECOVIN.Jungwinzertagung und alle sind sich einig, dass im nächsten Jahr eine Fortsetzung folgt.

Die Jungwinzertagung wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft, BÖLN.

Die Meldung im pdf-Format und Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage.

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte
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Nach foodwatch-Kritik: Kooperation zwischen Coca-Cola und Charité-Direktorin beendet

Pressemitteilung

Berlin, 29. Februar 2016. Nach Kritik von der Verbraucherorganisation foodwatch haben Coca-Cola und eine Direktorin der Berliner Charité-Klinik ihre Kooperation offenbar beendet. Jahrelang hatte der Zuckergetränke-Hersteller für seine Frauen-Gesundheitsinitiative „Hör auf dein Herz“ prominent mit der Kardiologin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek geworben – obwohl Zuckergetränke wie Coca-Cola selbst die Entstehung von Diabetes Typ II und Herzkreislauferkrankungen fördern. Die Charité-Direktorin und Coca-Cola hatten ihre Werbepartnerschaft in der Öffentlichkeit gegen Kritik verteidigt – jetzt wurde die Kooperation aber offenbar beendet: Sowohl Coca-Cola als auch die von Frau Regitz-Zagrosek ins Leben gerufene „Deutsche Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin“ haben ihre Internetseiten entsprechend geändert. foodwatch hatte Anfang Februar Millionenzahlungen von Coca-Cola an die Charité-Klinik kritisiert und ein Ende der Zusammenarbeit gefordert.

„Jahrelang ließ sich die Charité bereitwillig vor den Werbekarren von Coca-Cola spannen. Kritik wurde abgewiesen – die Zusammenarbeit sei Ende 2015 ohnehin ausgelaufen, hieß es. Gleichzeitig gab eine Charité-Direktorin weiter ungeniert das Werbegesicht für Coca-Cola. Heimlich, still und leise wurde diese Zusammenarbeit mit dem Limo-Riesen jetzt aber offenbar eingestellt“, sagte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch.

foodwatch hatte Coca-Cola im Oktober 2015 aufgefordert, alle Zahlungen an Wissenschaftler und Gesundheitsprojekte in Deutschland offenzulegen. Der Weltmarktführer für Zuckergetränke veröffentlichte daraufhin eine Liste seiner „Gesundheitspartnerschaften“. Daraus geht hervor, dass Coca-Cola zwischen 2010 und 2015 mehr als eine Million Euro an die renommierte Charité-Klinik überwiesen hat – ausgerechnet zur Finanzierung von Forschung zum Thema Herzerkrankungen, für deren Entstehung zuckerhaltige Getränke wie Coca-Cola mitverantwortlich sind. Über eine von foodwatch gestartete E-Mail-Protestaktion hatten mehr als 14.000 Bürgerinnen und Bürger die Charité aufgefordert, die Kooperation zu beenden. Die Klinik wies die Kritik zurück; die Forschungsprojekte seien abgeschlossen. Eine Verlängerung der Unterstützung durch Coca-Cola sei jedoch „nicht geplant“. Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek blieb allerdings zunächst prominentes Werbegesicht der Coca-Cola-Initiative „Hör auf dein Herz“. Zusammen mit ihrer Deutschen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin trat sie als „Partnerin“ des Projekts auf. In einem Flyer wurde „Hör auf dein Herz“ zudem als „gemeinsame Initiative“ der Professorin und Coca-Cola light bezeichnet. Auch auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin, deren Gründungspräsidentin Frau Regitz-Zagrosek ist, wurde weiterhin für „Hör auf dein Herz“ geworben: In einer eigenen Rubrik auf der Webseite wurde die Initiative beworben und Informationsmaterial von Coca-Cola zum Download bereitgestellt.

Jetzt haben aber Coca-Cola und die Charité-Direktorin ihre Kooperation offenbar beendet – entsprechende Angaben im Internet wurden geändert. Frau Regitz-Zagrosek wird nicht mehr als „Partnerin“ von „Hör auf dein Herz“ genannt, ihr Foto auf der Startseite ist ebenso verschwunden wie der gemeinsame Flyer. Stattdessen heißt es unter „Hintergründe“, dass Frau Regitz-Zagrosek und ihre Deutsche Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin zwischen 2010 und 2015 die „Partner der Initiative“ waren. Auch auf der Coca-Cola-Homepage wird die Zusammenarbeit nur noch in der Vergangenheitsform erwähnt. Die Deutsche Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin hat ebenfalls reagiert: Die gesamte Rubrik zu „Hör auf dein Herz“ ist verschwunden, mitsamt des Informationsmaterials von Coca-Cola.

„Ausgerechnet der größte Limo-Produzent der Welt sponserte Projekte zur Vorsorge von Herz-Kreislauferkrankungen – das ist, als ob Marlboro Forschung zu Lungenkrebs unterstützen würde. Zuckergetränke wie Coca-Cola sind flüssige Krankmacher, sie fördern Übergewicht, Diabetes und auch Herzerkrankungen. Diese Debatte will Coca-Cola unbedingt vermeiden – das Sponsoring von Gesundheits- und Sportprojekten ist ein Feigenblatt, um von der eigenen Verantwortung abzulenken“, so Oliver Huizinga von foodwatch.

Auch in anderen EU-Ländern tritt Coca-Cola als vermeintlich uneigennütziger Sponsor in Erscheinung. In Frankreich finanziert der Konzern ausgerechnet die Diabetesgesellschaft (Fédération Française des Diabétiques), in Großbritannien die British Nutrition Foundation. In den USA sorgte insbesondere der Geldfluss an die Universität Colorado Denver zur Errichtung des „Global Energy Balance Network“ für erhebliche Kritik – die Hochschule zahlte daraufhin eine Million US-Dollar an Coca-Cola zurück. Das Global Energy Balance Network stellte im Dezember 2015 den Betrieb ein – laut Internetseite aufgrund fehlender Mittel.

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) bei Kindern sowie Erwachsenen haben in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Adipositas wird inzwischen als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem eingestuft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sprechen in diesem Zusammenhang von einer globalen „Adipositas-Epidemie“. Gesundheitsexperten schreiben zuckerhaltigen Getränken eine besondere Rolle in dieser Entwicklung zu. Der Konsum dieser Getränke fördert nachweislich die Entstehung von Übergewicht sowie Diabetes Typ II und wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarke in Verbindung gebracht.

Quellen und weiterführende Links:
– Vorher-Nachher-Screenshots der geänderten Websites: tinyurl.com/ju86w2k
– Hintergrunddokument mit einer Chronologie zu Coca-Colas „Gesundheitspartnerschaften“: tinyurl.com/zx3vz4b
– Brief von foodwatch an die Charité: tinyurl.com/gufwqs2
– Korrespondenz zwischen foodwatch und Coca-Cola: tinyurl.com/z9bl5jz
– Listen über von Coca-Cola finanzierte Gesundheitspartnerschaften:
->Blogeintrag Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften
->Liste Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften/unsere-investitionen-in-den-bereichen-ernahrung-und-aktiver-lebensstil
->Frankreich: www.coca-cola-france.fr/Coca-Cola-et-la-science/Notre-soutien-aux-activites-dans-les-domaines-de-la-nutrition-et-de-l-activite-physique/
->Großbritannien: www.coca-cola.co.uk/investments-in-health-and-wellbeing/list-of-organisations/
– Coca-Cola-Initiative „Hör auf dein Herz“: www.hoeraufdeinherz.de
– Harvard School of Public Health zu Soft Drinks und Krankheiten: www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/healthy-drinks/soft-drinks-and-disease/

Pressekontakt:
Andreas Winkler,
E-Mail: presse@foodwatch.de,
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Presseeinladung: Berliner BandenTreff

Presseinformation

Berlin, 24. Februar 2016. Rund 100 Schülercoachs kommen zu Fortbildung und Austausch im Programm BildungsBande zusammen.

BildungsBande ist ein Programm, das den Ansatz von Peer Education verwendet: ältere Schüler*innen weiterführender Schulen gehen als Schülercoachs in Grundschulen, um mit Kindern zu lernen. Etwa 100 junge Schülercoachs der Projektschulen aus ganz Berlin treffen sich am Donnerstag, 03.03.2016, in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin, um über ihre Arbeit in Grundschulen und Kitas zu sprechen und sich neue Methoden zum Peer Learning anzueignen. Gemeinsam reden sie über erfolgreiches Beziehungslernen, gestalten Kreativaktionen und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Das Programm zum Fest finden Sie im Anhang dieser Einladung.

Gerne werden die engagierten Schülercoachs Fragen zu Peer-Education und ihren bisherigen Lehr-/Lernerfahrungen mit Grundschüler*innen und jüngeren Kindern in der Kita beantworten.

Wann: Donnerstag, 03.03.2016

Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Uhrzeit: 10:00 bis 15:30 Uhr

Anmeldungen bitte an:

Lea Jaenicke Regionalkoordination Berlin // lea.jaenicke@gls-treuhand.de

Das Netzwerk BildungsBande wurde von der der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. in Bochum initiiert, deren Geschäftsführer Matthias Riepe Ihnen für Fragen und Interviews zur Verfügung steht. Bei Fragen vorab wenden Sie sich bitte an Lea Jaenicke.

Das Programm BildungsBande greift systematisch auf Erfahrungen gemeinsamen Lernens (Peer-Learning) zurück. Ältere Kinder und Jugendliche gehen als Schülercoachs in Partnerschulen und lernen, lesen, experimentieren und spielen mit jüngeren Kindern, begleiten sie als Vertraute in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Dabei entfaltet das so wichtige Beziehungslernen seine positiven Wirkungen, sodass initiatives und eigenverantwortliches Handeln ins Schulwesen einzieht. Inzwischen gibt es BildungsBanden in Berlin, in NRW, Hessen und in Rheinland-Pfalz. Derzeit werden rund 400 Schülercoachs jährlich an fast 40 Projektschulen ausgebildet, um mit ca. 1.000 jüngeren Kindern zu lernen. Das Netzwerk BildungsBande ist ein Zusammenschluss verschiedener Träger, die in den Regionen die Schülercoachs betreuen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bildungsbande.de

www.zukunftsstiftung-bildung.de

www.gls-treuhand.de

www.wert-voll.org

www.makista.de

Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V.:

Matthias Riepe, Geschäftsführung bundesweit

+49 234 57 97-5297 // matthias.riepe@gls-treuhand.de

Lea Jaenicke, Regionalkoordination Berlin

+49 176 2299 2937 // lea.jaenicke@gls-treuhand.de

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch. Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstr. 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 57 97 5178
Fax +49 (0) 234 57 97 5157
Mobil +49 (0) 173 2 78 69 63

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ABO Wind erhält Genehmigung für Windpark Uckley-Nord

• Vorbereitungsarbeiten haben begonnen
• Standort zum Schutz von Mooren, Flora und Fauna aufwendig optimiert
• ABO Wind informiert auf Internetseite detailliert über den Windpark

(Wiesbaden, 24. Februar 2016) Der Projektentwickler ABO Wind hat nach mehrjähriger Planungsphase die Genehmigung zum Bau des Windparks Uckley-Nord im brandenburgischen Königs Wusterhausen erhalten. Dort entstehen auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zehn Windkraftanlagen vom Typ Nordex N131 mit einer Nabenhöhe von 134 Metern (Gesamthöhe: 199,9 Meter) und einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt. Die zehn Anlagen erzeugen künftig pro Jahr ca. 81 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. So viel verbrauchen rund 67.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen.

Die Vorbereitungen für den Bau des Windparks wie Arbeiten an den Wegen und Trassen haben bereits begonnen. Dafür hat ABO Wind mehrere Unternehmen aus der Region engagiert. Planmäßig werden die Anlagen in diesem Sommer errichtet und bis zum Herbst in Betrieb genommen.

Der Windpark Uckley-Nord ist ein Musterbeispiel für umsichtige Planung, die sowohl Arten-, Natur- und Gewässerschutz als auch Belange der Flugsicherung berücksichtigt. Die Anlagen entstehen in einem Waldgebiet, das der Oder-Spree-Kanal, die Autobahn A10 und eine Stromleitung einrahmen. Dort liegen schützenswerte Moor- und Feuchtgebiete. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl unabhängiger Gutachter hat ABO Wind sowohl umfassende tierökologische als auch hydrologische Untersuchungen durchführen lassen und das Parklayout entsprechend optimiert. Drei der ursprünglich 13 geplanten Anlagen werden aufgrund möglicher Artenschutzkonflikte und einer nahe gelegenen Radaranlage in separaten Verfahren näher geprüft, bis eine abschließende Beurteilung möglich ist.

Die Errichtung der zehn verbleibenden Anlagen erfolgt besonders schonend: Für die Zuwegung nutzt ABO Wind bestehende Waldwege, um den Eingriff zu minimieren. Als Lagerflächen für die Anlagenkomponenten ist eine stillgelegte Gastrasse vorgesehen, um möglichst wenige Bäume zu roden. Die Rotorblätter montiert der Hersteller Nordex einzeln oben am Turm. Üblich ist sonst, die Blätter bereits am Boden mit der Nabe zu verbinden und dann den kompletten Rotorstern zu ziehen. Wegen des größeren Raumbedarfs würde das jedoch das Fällen weiterer Bäume erfordern. Um tiefe Baugruben zu vermeiden, werden die Fundamente auf Aufschüttungen errichtet, sodass keine Grundwasserabsenkung nötig ist. Die angrenzenden Moor- und Feuchtgebiete selbst sind vollständig von der Planung ausgeschlossen. Das stellt sicher, dass der Windpark das sensible Gleichgewicht von Flora, Fauna und Hydrologie nicht gefährdet. Der Windpark liegt mehr als 1.000 Meter von den nächstgelegenen Siedlungen entfernt. In der im Herbst beginnenden Betriebsphase werden Schall und Schattenwurf daher keine Anwohner beeinträchtigen.

Trotz aller Vorsicht bedeutet der Bau eines Windparks immer auch einen Eingriff in die Natur. Zur Kompensation setzt ABO Wind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen um, einen Teil davon auf den Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Unter anderem werden insgesamt 55.375 Quadratmeter in der Umgebung aufgeforstet. Zudem lässt ABO Wind stillgelegte LPG-Betriebsstandorte, leerstehende militärische Liegenschaften und Lagerhallen abreißen und entsiegeln. Diese und andere Brachflächen werden anschließend beispielsweise mit Streuobstwiesen bepflanzt. Der Windpark leistet also nicht nur einen Beitrag zur Energiewende und vermeidet jährlich den Ausstoß von gut 60.000 Tonnen Kohlendioxid. Dank der Ausgleichsmaßnahmen bereichert der Windpark die Region auch ökologisch und verbessert das Landschaftsbild an vielen Stellen.

ABO Wind informiert ab sofort auf der Internetseite www.windpark-uckley.de über den Fortschritt des Windparks. Dort sind Standortkarten, Visualisierungen und aktuelle Mitteilungen zum Baufortschritt zu sehen. Zusätzlich können interessierte Bürgerinnen und Bürger über ein Kontaktformular auf der Seite Fragen zum Windpark Uckley-Nord stellen.

Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de




TTIP: Stimmung bei den Unternehmen kippt / Risiko für europäische Maschinenbauer / Kritik an Investorenschutz

Pressemitteilung:

Im Rahmen des von der Europäischen Kommission organisierten Stakeholder Events weist Melanie Eck von der Wirtschaftsinitiative KMU gegen TTIP heute auf die Risiken hin, die von TTIP für den Mittelstand ausgehen. Anlass ist die 12. Verhandlungsrunde zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). „TTIP kann zu einem einseitigen Handelsvorteil für Unternehmen aus den USA führen“, warnt Eck die europäischen und amerikanischen Verhandlungsführer. Die Initiative spricht sich weiterhin grundsätzlich gegen Investorenschutzinstrumente in TTIP aus und lehnt auch den eingebrachten ICS-Vorschlag ab.

Gegenstand der aktuellen Verhandlungen in Brüssel sind neben dem Investorenschutz der Marktzugang und die Zusammenarbeit in Regulierungsfragen. „Die Befürworter von TTIP setzen große Hoffnungen in die Vereinheitlichung von Produktstandards dies- und jenseits des Atlantiks“, so Melanie Eck, Geschäftsführerin der Egovision GmbH. „Sie übersehen dabei, dass TTIP schnell zu einer Einbahnstraße werden kann.“ Das liege daran, dass sich die Systeme zur Marktzulassung und Produktzertifizierung in Europa und USA grundlegend unterscheiden.

Während in der europäischen Elektronikindustrie Normen einheitlich geregelt sind, weichen Produktanforderungen im amerikanischen Binnenmarkt bis heute in den 50 Bundesstaaten oder sogar Countys voneinander ab. Das wird sich auch mit TTIP nicht ändern. „Im Ergebnis führt das dazu, dass amerikanische Unternehmen zwar einen einfachen Zugang zum europäischen Markt bekommen, europäische Unternehmen aber weiterhin regionale Besonderheiten und Zulassungsanforderungen im amerikanischen Markt berücksichtigen müssen“, so Eck. „Darunter werden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen leiden.“ Komplett ungeklärt ist bisher auch die Haftungsfrage: Selbst wenn die USA im Rahmen der TTIP-Verhandlungen EU-Standards und Zertifikate für den amerikanischen Markt anerkennt, ist damit noch lange nicht garantiert, ob dies auch die amerikanischen Gerichte und Versicherungen im Falle einer Schadensersatzforderung tun.

Das derzeit bestimmende Thema in Brüssel ist der Investorenschutz: Unter dem neuen Namen ICS (Investment Court Sytem) soll das in Verruf geratene ISDS (Investor-Staat-Streitbeilegung) doch noch gerettet werden. „Wir wenden uns grundsätzlich gegen Klageprivilegien ausländischer Investoren, weil dadurch der europäische Mittelstand benachteiligt wird“, so Martina Römmelt-Fella, Geschäftsführerin der Fella Maschinenbau GmbH und Mitinitiatorin von KMU gegen TTIP. Zugang zu Schiedsgerichten haben ohnehin meist große Konzerne, da die hohen Verfahrenskosten (durchschnittlich 8 Mio. Dollar) für die meisten Mittelständler nicht zu finanzieren sind.

„Wir merken derzeit, dass auch in der Wirtschaft und vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen die Stimmung gegenüber TTIP kippt“, berichtet Römmelt-Fella. „Das hat auch damit zu tun, dass die Unternehmer und Unternehmerinnen immer besser informiert sind. Wir freuen uns deswegen, dass die Verhandlungsführer endlich auch kritischen Stimmen in Brüssel Gehör schenken.“

Auf dem Programm in Brüssel stehen ebenso Gespräche mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments: Vertreter der Wirtschaftsinitiative KMU gegen TTIP trafen sich mit Schattenberichterstattern für TTIP, u.a. Helmut Scholz (Die Linke), dem Handelsreferenten des MEP Alexander Graf Lambsdorff (FDP) und Sven Giegold (Bündnis 90/ Die Grünen).

Neben der Pressemitteilung senden wir Ihnen in der Anlage ein ausführliches Hintergrundpapier zu dem Thema.

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ – „Kleine und Mittlere Unternehmen gegen das Transatlantische Handelsabkommen“ – wurde Anfang September von fünf Unternehmerinnen und Unternehmen aus unterschiedlichen Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und kritischen Stimmen aus den Reihen der Unternehmer*innen eine Stimme zu geben. Aktuell haben über 2.200 Unternehmer*innen den Aufruf unterschrieben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“ // info@kmu-gegen-ttip.de
facebook.com/KMUgegenTTIP // twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mail: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




Greenergetic und SüdWestStrom: Kooperation macht Stadtwerke zu Anbietern von Solardach-Lösungen

BIELEFELD/TÜBINGEN. Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) und die Greenergetic GmbH kooperieren zukünftig bei Portallösungen für Stadtwerke. Kommunale Energieversorger können ihren Kunden zunächst eine internetbasierte Lösung für den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichern anbieten. Die Zusammenarbeit macht es Stadtwerken möglich, ihren Endverbrauchern ein Angebot für Solaranlagen zu machen. Die Stadtwerke aus dem SüdWestStrom-Netzwerk sparen mit dieser White-Label-Lösung eigene Entwicklungsarbeit und profitieren von günstigeren Konditionen.

Stadtwerke können die Dienstleistung schnell einsetzen, indem sie auf ihrer Internetseite ein Formular integrieren. Ein interessierter Haushaltskunde gibt dann nur wenige Daten ein und erhält sofort ein individuelles Angebot für die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Die Hintergrundprozesse laufen über das internetbasierte Portal von Greenergetic: Dazu gehören die Beauftragung lokaler Handwerker, die Installation der Anlagen sowie der First-Level-Service.

„Wir geben mit dem PV-Portal unseren Stadtwerken ein neues Instrument für die Kundenbindung“, sagt Stefan Fella, Geschäftsführer Markt bei SüdWestStrom. Er sei davon überzeugt, dass Stadtwerke ihre Wertschöpfung in energienahen Dienstleistungen ausbauen können. Fella weiter: „Kaum ein Kunde kennt sich gut genug mit der Planung von Solaranlagen und Stromspeichern aus. Mit unserer Lösung vermitteln Stadtwerke den Hausbesitzern einen geprüften Handwerkspartner aus ihrer Nähe. Für diese Lösung arbeiten wir mit Greenergetic als einem der führenden Anbieter für diese Dienstleistungs-Portale zusammen.“ Dies sei erst der Anfang des SüdWestStrom-Dienstleistungsportals: Im Herbst 2016 würden weitere White-Label-Produkte über dieses Portal zur Verfügung gestellt und parallel das Angebot gemeinsam mit den Stadtwerke-Partnern weiterentwickelt.

Florian Meyer-Delpho, Gründer und Geschäftsführer der Greenergetic ergänzt: „In der Partnerschaft mit SüdWestStrom wird den EVU im SüdWestStrom-Umfeld ein optimiertes, leistungsgeprüftes Portal inklusive Vertriebs- und Abwicklungsprozesse angeboten. Die Effizienz bei der Entwicklung von Vertriebslösungen im Energiedienstleistungs-Bereich für kleine und mittlere EVU erhöht das deutlich.“ Gerade den vielen kleineren und mittleren Stadtwerke aus dem SüdWestStrom-Verbund wird damit der Aufbau einer digitalen, langfristigen Kundenbindung zu günstigen Konditionen ermöglicht.

Entscheidender Unterschied zu anderen Lösungen im Markt ist hierbei nach Aussage von Meyer-Delpho die starke Einbindung des lokalen Handwerks und die vollumfängliche Planungsstrecke, die als Einzige einen Onlinekauf wirklich in Echtzeit ermöglicht sowie die gewerkeübergreifende Planung. Die konsequente Weiterentwicklung des Portals für Photovoltaik- und Speicherkomponenten ist das Energiedienstleistungs-Portal (EDL-Portal) um verschiedene Energiedienstleistungs-Komponenten wie Wärmepumpen, Gasbrennwert-Thermen, Ladeboxen und Smart Home Lösungen.

Über SüdWestStrom
1999 gegründet, hat sich die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu verbessern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Aktuell zählen 57 Stadtwerke zu den Gesellschaftern. Mehr als 160 kommunale Energieversorger beschaffen Strom und Erdgas über die Portfolio-Pools von SüdWestStrom. Am Firmensitz in Tübingen beschäftigt die Stadtwerke-Kooperation derzeit über 80 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 hat SüdWestStrom einen Umsatz von 734 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Dienstleistungen von SüdWestStrom reichen von Energiehandel, Bilanzkreis- und Portfoliomanagement bis zu Marktkommunikation und Energiedatenmanagement für Erdgas- und Stromnetze. Zudem bietet SüdWestStrom das Preisorientierte Lastmanagement an. Mit dieser Dienstleistung können Stadtwerke ihre eigenen flexibel einsetzbaren Anlagen anhand von Börsenpreisen so steuern lassen, dass die Kosten sinken und die Effizienz steigt. Seit 2013 unterstützt die Stadtwerke-Kooperation zudem kommunale Energieversorger dabei, einen eigenen Vertrieb von Strom und Erdgas aufzubauen.

Über SüdWestStrom können sich Stadtwerke und Energiegenossenschaften an Erzeugungsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligen. Der SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG gehört ein 32,5-MW-Windpark in Mecklenburg-Vorpommern und der SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG ein 11,5-MW-Windpark in Niedersachsen.

Über Greenergetic
Greenergetic vermarktet Photovoltaik-Anlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen, Gasbrennwertthermen und Smart-Home über Online-Portale an Privatkunden und Gewerbetreibende. Dabei kooperiert Greenergetic mit mehr als 60 Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen (EVU). Diese integrieren das einzigartige Greenergetic Planungs- und Bestellportal in ihren Web-Auftritt. Neben Information, Planung, Pacht und Kauf von Energiedienstleistungen (EDL) leistet Greenergetic auch den gesamten Kundenservice im Namen des EVU: Leadmanagement, Angebotserstellung, Auftragsabwicklung, Einkauf und Logistik.
Für die Kombination aus digitalem Geschäftsmodell und lokaler Dienstleistung ist Greenergetic vom pv-magazine mit dem „top-business-model“ Award ausgezeichnet worden. Laut dem Magazin „Gründerszene“ und Ernst & Young ist Greenergetic eines der schnellst wachsenden Start-ups.

Ansprechpartner bei SüdWestStrom / Telefon / E-Mail
Alexander Raithel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 7071 157-3790 / alexander.raithel@suedweststrom.de

Stefan Fella, Geschäftsführer Markt / +49 7071 157-3467 / stefan.fella@suedweststrom.de

Ansprechpartner bei Greenergetic / Telefon / E-Mail
Benjamin Stein, Marketing / +49 521 43060183 / Benjamin.Stein@greenergetic.de




TTIP und CETA: Bundestagswissenschaftler zweifeln an EU-rechtlicher Zulässigkeit von Schiedsverfahren für Investoren – foodwatch veröffentlicht Parlamentsgutachten

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen

Berlin, 22. Februar 2016. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat erhebliche Zweifel an der europarechtlichen Zulässigkeit von Schiedsverfahren für Investoren, wie sie mit den geplanten Freihandelsabkommen eingeführt werden sollen. In dem Gutachten der Parlamentswissenschaftler, das der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt, ist von „vielen und teils offenen Rechtsfragen“ die Rede. Demnach könnten Schiedsverfahren insbesondere die „Autonomie der Unionsrechtsordnung“ und die Befugnisse des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) untergraben, in dessen alleiniger Zuständigkeit die „letztverbindliche Auslegung des Unionsrechts“ liegt. Sowohl das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA, das kurz vor der Verabschiedung steht, als auch der geplante TTIP-Vertrag zwischen EU und USA sehen die Einführung einer Sonderjustiz vor, mit deren Hilfe Investoren Schadenersatzansprüche gegen Staaten geltend machen können.

„Die geplanten Abkommen würden eine inakzeptable Paralleljustiz für Unternehmen einführen. Das ist einer von zahlreichen Gründen, zunächst CETA und schließlich TTIP zu stoppen“, erklärte Lena Blanken, Volkswirtin bei foodwatch. „Schiedsgerichte ebenso wie der neuerdings diskutierte Investitionsgerichtshof würden Investoren gefährliche Sonderrechte einräumen: Sie könnten Staaten auch dann auf Milliardensummen verklagen, wenn sie vor den ordentlichen Gerichten keine Chance auf Schadenersatz hätten. Durch solche Klagerechte werden Staaten erpressbar gemacht.“

Das 36 Seiten umfassende Gutachten (Ausarbeitung PE 6-3000-25/15), das allen Bundestagsabgeordneten zur Verfügung steht, stammt vom 24. März 2015. Der Wissenschaftliche Dienst vergleicht darin die europarechtlich vorgegebene Rolle des EuGH mit den Plänen zur Einführung von Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS-Investor-State-Dispute-Settlement) im fertig ausgehandelten CETA-Vertragsentwurf. Auch das geplante TTIP-Abkommen sieht die Einführung einer Sonderjustiz für Investoren vor. Anstelle von privaten Schiedsgerichten wollen die Europäische Kommission und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hier einen internationalen Investitionsgerichtshof installieren. Die von den Parlamentswissenschaftlern vorgetragenen Bedenken beziehen sich explizit auf CETA, die Argumentation ist jedoch gültig für beide Modelle.

Der Studie zufolge „könne die Einräumung eines alternativen Rechtswegs in Form des ISDS dazu führen, dass bestimmte Fragen des EU-Rechts eben dort und nicht mehr durch mitgliedstaatliche Gerichte behandelt würden, so dass auch diesbezüglich Vorlagen an den EuGH ausgeschlossen wären.“ Die Gutachter zeichnen beispielsweise die Gefahr, dass Investoren mit ihren Klagen vor Schiedsgerichten die Autonomie der EU-Gerichtsbarkeit bei der Prüfung von EU-Beihilfen für Unternehmen unterlaufen könnten: Es sei „unklar […], wie der EuGH die möglichen tatsächlichen Auswirkungen von Schiedsgerichtsentscheidungen auf das Unionsrecht und auf die Zuständigkeiten des EU-Gerichtshofs beurteilen würde. Problematisch könnten derartige Auswirkungen insbesondere dann sein, wenn Entschädigungen, die Investoren in Verfahren gegen die EU zugesprochen werden, in Widerspruch zu unionsrechtlichen (Rück-)Zahlungspflichten treten würden, etwa im EU-Beihilferecht bei Rückforderung von unionsrechtswidrig gewährten staatlichen Beihilfen.“

Der Wissenschaftliche Dienst empfiehlt deutlich, die offenen Rechtsfragen dem EuGH zur Begutachtung vorzulegen. Ob dies erfolgt ist, ist foodwatch nicht bekannt.

Redaktionelle Hinweise:

Gutachten PE 6-3000-25/15 des Wissenschaftlichen Dienstes, von foodwatch veröffentlicht: tinyurl.com/hysek4y

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Die Love Natural Love Organic (LNLO), das erfolgreiche Messetrios aus England, jetzt auch vom 15.-17.April 2016 in Berlin

Veranstaltung | Messe

Die Love Natural Love Organic ist Teil des erfolgreichen Messetrios aus England. Sie ist ein 3-tägiges Paradies voller natürlicher, ethischer und organischer Lebensmittel, Pflegeprodukte, Heilmittel, Behandlungen und Haushaltsprodukte und damit genau das richtige Event für Verbraucher, die ihren natürlichen Lebensstil verbessern möchten und die besten Angebote, die der Markt zu bieten hat, erleben, kennenlernen und kaufen möchten. Zudem bietet die Veranstaltung allen Teilnehmern ausreichende und aktuelle Seminare, Foren und Vorführungen.

In Verbindung mit der preisgekrönten Allergy & Free From Show www.aeoawards.org/Content/AEO-Excellence-Awards-2015-WINNERS sowie der Just V Show (ehemals die V Delicious) ist LNLO eine der größten Verbrauchermessen für vegetarische, vegane, Natur-, Bio- und Free From- Produkte in Europa.

Wann: vom 15.-17.April 2016
Wo: in der Station in Berlin | www.station-berlin.de

Das spricht für das erstklassige Veranstaltungsformat

Love Natural Love Organic ist die Gelegenheit zur gleichen Zeit am gleichen Ort …

  • an tausende von Kunden zu verkaufen
  • Verbraucher und Fachkäufer persönlich zu treffen
  • potenziellen Kunden das Sehen, Probieren und Kaufen Ihrer Produkte zu ermöglichen
  • einen wichtigen Kundenstamm und Markenbekanntheit aufzubauen

Love Natural Love Organic ist der Messeplatz für Erfahrungsaustausch mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und der ideale Ort für neue Impulse, Ideen und Vernetzungen.

LNLO Indobroschüre
LNLO Infobroschüre

LNLO-Angebot special für „Grüne Helden“
Die Leser und Abonnenten des EcoPressBlog sowie die Partner/Kunden der „Grünen Helden Agentur“ erhalten 10% Rabatt bei der Buchung eines Messestands. Das Werbepaket im Wert von 99,00€ wird zudem kostenlos vom Veranstalter bereitgestellt.
(CODE:GrüneHelden) bitte bei Ihrer Buchung vermerken

Weitere Informationen zu Fertigstände, Ausstattung, Strom, Services u.s.w können Sie sich über einen Gastzugang auf folgender Webseite einsehen https://allergyshow.lueco-shop.de/

Anmeldeformular (PDF)
LNLO Berlin 2016 Anmeldeformular