ECOVIN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG

Nürnberg, 10.02.2016. Das Projekt „Biologische Vielfalt im Ökologischen Weinbau“ von Global Nature Fund, Bodensee-Stiftung und dem Bundesverband für Ökologischen Weinbau ECOVIN e.V. wurde heute als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von Nina Ruge, Botschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt und Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Umweltministerium Rheinland-Pfalz im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade auf der Biofach in Nürnberg übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Das Projekt untersucht mit einem Biodiversitäts-Check Auswirkungen des Weinbaus auf die biologische Vielfalt und liefert Winzern eine Systematik, positiv für die biologische Vielfalt zu arbeiten. Im Projekt wurden Bodenbearbeitung, Begrünung der Zeilen und ökologische Strukturen ebenso untersucht wie indirekte Auswirkungen durch den Ausbau in Holzfässern, Abfüllung in Flaschen, Verpackung, Verschluss und Versand. Mit diesem vorbildlichen Projekt wurden Grundlagen für ein gesteigertes Engagement für die biologisches Vielfalt in Deutschland erarbeitet. Winzer haben mit dem Maßnahmenplan die Möglichkeit selbst festzustellen was sie bereits umsetzen und sich ein eigenes Umsetzungsprogramm für die biologische Vielfalt im Betrieb zu erstellen. Das wertschätzt bisher Erreichtes und fördert die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen. Außerdem erleichtert es den Winzern die Kommunikation, denn so wissen sie, was sie machen und können dies Kunden vermitteln. Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Mit Hilfe des Biodiversitäts-Checks können Weinbauern erkennen, dass Lesesteinhaufen als Rückzugsraum für Tiere im Weinberg wichtig sind und dass auch Weinfässer aus nachhaltiger Forstwirtschaft die biologische Vielfalt unterstützen. Der Biodiversitäts-Check hilft Bio-Weinbauern selbstverantwortlich über geeignete Maßnahmen im Feld zu entscheiden“, hebt Nina Ruge, Botschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt hervor.

Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Ministerium Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz betont, „Beim Klimawandel, der Boden- und Gewässerbelastung sowie dem Verlust an Biologischer Vielfalt nimmt die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. Hier greift das Biodiversitätsprogramm von ECOVIN aktiv positiv ein. Blühende Begrünungsbestände, Biotopvernetzung durch ökologischen Weinbau, Schaffung von Lebensraum für Kriechtiere, Vögel oder Insekten sind nur einige der Maßnahmen für mehr Biologische Vielfalt. Dafür hat ECOVIN die Auszeichnung hoch verdient erhalten“.

Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält ECOVIN stellvertretend für viele Biowinzer, die sich für die biologische Vielfalt einsetzen einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung „Biologische Vielfalt im Ökologischen Weinbau“ einen wertvollen Beitrag leistet.

Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite
unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Das ausgezeichnete Projekt hat an dem Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt mit Sitz in Hürth ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

Interessierte Einzelpersonen, ehrenamtlich Tätige und Institutionen, die sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzen, sind eingeladen sich an dem fortlaufenden Wettbewerb zu beteiligen. Die Jury entscheidet etwa halbjährlich über die Auszeichnungen. Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und offiziell vorgestellt. Eine entsprechende Bewerbung als UN-Dekade-Projekt kann ausschließlich online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de eingereicht werden.

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt
Ralph Dejas (Geschäftsführer ECOVIN)
Telefon: 06133-1640
Telefax: 06133-1609
Email: r.dejas@ecovin.de
Internet: www.ecovin.de

Ansprechpartner bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt:
Arno Todt (Projektleitung)
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
www.undekade-biologischevielfalt.de

Weitere Infos zu dem Wettbewerb zur UN-Dekade unter:
www.undekade-biologischevielfalt.de

ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau
Der ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau wurde 1985 als größter Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter in Deutschland gegründet. Derzeit hat ECOVIN 235 Mitglieder aus 12 Anbaugebieten. Sie bewirtschaften 2.091 ha Rebfläche (Stand: Dezember 2015). Die Produkte der Mitglieder, die das Warenzeichen ECOVIN tragen, garantieren durch strenge, ständig aktualisierte und über die EU Vorgaben hinausgehende Verbandsrichtlinien, besondere Qualität und ökologische Konsequenz. Dies wird jedes Jahr von autorisierten Kontrollstellen geprüft und von ECOVIN zertifiziert. Sichtbares Zeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die EG- Kontrollnummer und das ECOVIN Warenzeichen auf dem Etikett.
www.ecovin.de

Bodensee-Stiftung
Die Bodensee-Stiftung ist eine projektorientierte Naturschutzorganisation und setzt sich für nachhaltige Wirtschaftsweisen in der internationalen Bodenseeregion und darüber hinaus ein. Die aktuellen Handlungsfelder sind u.a. kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft, Bioenergie und regionaler Klimaschutz, Unternehmen und Biologische Vielfalt. Die Bodensee-Stiftung ist Partner der Europäischen Business and Biodiversity Kampagne. Internet: www.bodensee-stiftung.org/

Global Nature Fund
Der Global Nature Fund (GNF) wurde 1998 als internationale Stiftung für Umwelt und Natur gegründet. Schwerpunkte sind der Schutz der Wasserressourcen und speziell der Seen und Feuchtgebiete, die Förderung einer umweltfreundlichen und sozialverträglichen Entwicklung in Seenregionen, erneuerbare Energien, Schutz von Natur- und Kulturlandschaften sowie Unternehmen und Biologische Vielfalt. GNF ist Koordinator der Europäischen Business and Biodiversity Kampagne. Internet: www.globalnature.org.

Die Meldung im pdf-Format, sowie Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage
http://ecovin.de/entdecken/nachrichten/ecovin-erhält-auszeichnung-als-projekt-der-un-dekade-biologische-vielfalt

Kontakt

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

Sie erreichen mich üblicherweise Mo.-Do. 8 – 16 Uhr & Fr. 8 – 14 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de




ABO Wind nimmt neue Länder ins Visier

Pressemitteilung

• Kooperationsverträge mit Partnern im Iran geschlossen
• Büro in Teheran angemietet
• Neue Abteilung für „Internationale Geschäftsentwicklung“ sondiert weitere Märkte

(Wiesbaden, 10. Februar 2016) Mit großen Schritten nähert sich ABO Wind dem Ziel, in neuen Ländern aktiv zu werden. Am weitesten gediehen sind die Bemühungen im Iran. „Wir haben in den vergangenen Wochen mehrere Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen“, berichtet Vorstand Dr. Jochen Ahn. Dieser Tage bezieht ABO Wind ein Büro in Teheran, für das neue Mitarbeiter vor Ort eingestellt werden. Es wird neben Buenos Aires der zweite außereuropäische Standort.

Aktuell ist ABO Wind zudem in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern tätig und hat europaweit bislang gut 1.100 Megawatt Windkraft ans Netz gebracht. 2015 hat das Unternehmen am Wiesbadener Hauptsitz eine Abteilung für internationale Geschäftsentwicklung gegründet. Unter der Verantwortung von Dr. Karsten Schlageter klopfen erfahrene Windkraftprojektierer Länder auf verschiedenen Kontinenten daraufhin ab, ob sie als Märkte für ABO Wind in Frage kommen. Struktur des Strommarktes, Ausbauziele für Erneuerbare, Windverhältnisse und Rechtssicherheit zählen zu den relevanten Kriterien.

Mit intensiver Unterstützung der Fachabteilungen für Finanzierung, Netzanbindung und Standortbewertung haben die Fachleute mehrere Länder identifiziert, die prinzipiell geeignet erscheinen. „Nun gilt es, konkrete Strategien für einen Markteintritt zu entwickeln, die zu dem jeweiligen Land passen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. „Im Iran kommen wir dabei besonders gut voran.“ Das führt Schlageter auf die langjährige Isolation des Landes zurück: „Fast zehn Jahre litt der Iran unter den wegen der Atompolitik verhängten Sanktionen. Deren Aufhebung entfacht nun eine starke gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik.“

Das betrifft auch die Energiepolitik. Mit rund 75 Millionen Einwohnern und einer Fläche von gut 1,6 Millionen Quadratkilometern zählt Iran zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde. Das Land ist sehr am Ausbau von nachhaltigen, erneuerbaren Energien interessiert. Das im Iran geförderte Erdöl ist vorrangig für den Export bestimmt. Um den zunehmenden Energiehunger der wachsenden Bevölkerung zu stillen, setzt die Regierung auf Erneuerbare. Bislang sind etwa 350 Megawatt am Netz. Bis 2018 sollen rund 4.500 Megawatt Windkraftleistung hinzukommen.

Um das zu erreichen, sind jedoch einige Hürden zu überwinden. Bislang finanzieren internationale Banken keine Windkraftprojekte im Iran. Auch für Umweltverträglichkeitsprüfungen und Netzanschlussbedingungen müssen noch Strukturen etabliert werden, die internationalen Standards entsprechen.

„Wir möchten daran mitwirken, der Windkraft im Iran zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. Die Voraussetzungen sind gut: Der Iran garantiert einen festen Einspeisetarif für Windstrom und fördert den Ausbau der Erneuerbaren mit verbindlichen Regelungen. Die Netze und die Infrastruktur sind bereits gut ausgebaut. ABO Wind bringt die Expertise aus 20 erfolgreichen Jahren in der Erneuerbaren-Branche mit. Das Fachwissen sowie die Kontakte zu Herstellern, Banken und Investoren sind am Persischen Golf gefragt. In Kooperation mit regionalen Partnern hat ABO Wind bereits Windkraft-Projekte mit rund 350 Megawatt Leistung vorregistriert und mehrere Projektgesellschaften gegründet.

Auf einer Internetseite berichtet ABO Wind über die Aktivitäten im Iran:
http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/abowind-international/iran.html

Kontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
alexander.koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Qualität aus Öko-Aquakultur und nachhaltiger Fischerei – Naturland auf der Fish International 2016 in Bremen

Pressemitteilung, 09.02.2016

Gräfelfing/Bremen – Nachhaltiger Fisch mit entsprechender hochwertiger Auslobung gewinnt im Lebensmitteleinzelhandel zunehmend an Bedeutung. Gerade beim wichtiger werdenden Ausbau der heimischen Fischproduktion spielt die Nachhaltigkeit der Erzeugung eine wichtige Rolle. Naturland ist der ideale Partner, um dieses wachsende Segment zu bedienen. Als Pionier der Ökologischen Aquakultur, Projektentwickler im Bereich der nachhaltigen handwerklichen Fischerei und Zertifizierer ist Naturland international angesehen. Hauptanliegen von Naturland ist stets die nachhaltige Nutzung der Ressourcen, in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Auf der Fish International, der Fachmesse für Fisch und Seafood in Bremen, ist Naturland mit einem Stand am Hotspot Traceability vertreten (Halle 5 F21).

Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich Naturland zum wichtigsten Öko-Standard für die Aquakultur entwickelt. Naturland zertifiziert rund 15 Arten: von heimischen Süßwasserfischen wie Forelle und Karpfen über Lachs, Mittelmeerarten wie Dorade und Wolfsbarsch, tropische Süßwasserfische wie Pangasius und Tilapia, bis hin zu Garnelen, Muscheln und verschiedenen Algenarten. In derzeit 17 Ländern wachsen die Tiere in artgerechten, naturnahen Anlagen auf.

Seit 2009 zertifiziert Naturland zudem auch nachhaltige Fischereien. Zum „Naturland Wildfisch“ Programm zählen z.B. Nilbarsch aus dem Viktoriasee, Hering aus der Ostsee und einheimische Süßwasserfische aus dem Großschutzgebiet Schaalsee. Das Naturland Wildfisch Zeichen steht nicht nur für nachhaltigen Fischfang im Einklang mit der Natur. Im Gegensatz zu anderen Zertifizierungen werden auch Sozialaspekte abgeprüft und die Verarbeitung der Produkte erfolgt konsequent ökologisch.

Naturland im Kongressprogramm der Messe

Besuchen Sie uns vom 14. – 16. Februar am Naturland Stand in Halle 5 F21 oder treffen Sie den Naturland Fischexperten Dr. Stefan Bergleiter auf einem Vortrag:

Sonntag, 14. Februar 2016

– Vortrag Verbraucher Erwartungen und klare Kriterien im Hinblick auf Zertifizierungen, 15.00 – 16.30 Uhr, Halle 5 A-58, Netzwerk Wasser und Technik

Montag, 15. Februar 2016

– Podiumsdiskussion BRANCHENDIALOG – Image Aquakultur / Tag der Aquakultur auch in Deutschland 10.30 – 13.00 Uhr, Halle 5 A-58, Netzwerk Wasser und Technik

– Vortrag Naturland Qualität in Aquakultur und Fischerei, 13.45 – 14.15 Uhr, Halle 5, F 21 Hotspot Traceability

Naturland Presse Info
Verantwortlich: Steffen Reese Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Kleinhaderner Weg 1 
82166 Gräfelfing 
Tel.: 089-898082-0 
Fax: 089-898082-90
naturland@naturland.de
www.naturland.de




Großes Treffen der BildungsBande NRW am 11.02.2016 in Dortmund

Presseeinladung

Bochum, 8. Februar 2016. Rund 400 Schülercoachs kommen zu Fortbildung und Austausch zusammen.

Die BildungsBande ist ein Netzwerk von Peer-Education Projekten. Dabei lernen Grundschüler*innen von älteren Kindern und Jugendlichen. Rund 400 der jungen Schülercoachs von Projektschulen in ganz NRW treffen sich am Donnerstag, den 11.02.2016 im Kulturdepot Dortmund, um über ihre Arbeit in Grundschulen und Kitas zu sprechen und sich neue Methoden zum Peer Learning anzueignen. Gemeinsam reden sie über erfolgreiches Beziehungslernen, gestalten Kreativaktionen und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit. Bei dem diesjährigen Treffen ist sowohl das Projekt „BildungsBande – damit´s beim Lernen klappt“ der Zukunftsstiftung Bildung von der GLS-Treuhand als auch das Projekt „BildungsBande – mit Energie in die Zukunft“ der wert-voll ggmbh, gefördert von der RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft, vertreten.

Gerne werden die engagierten Schülercoachs Fragen zu Peer-Education und ihren bisherigen Lehr-/Lernerfahrungen mit Grundschüler*innen und jüngeren Kindern in der Kita beantworten.

Wann: Donnerstag, 11.02.2016
Wo: Kulturdepot Dortmund, Depot e.V., Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
Uhrzeit: 10:00 bis 15:30 Uhr

Anmeldungen bitte an: Claudia Menge, claudia.menge@gls-treuhand.de, Tel.: 0234-5797-5723

Das Netzwerk BildungsBande wurde von der der Zukunftsstiftung Bildung initiiert, deren Geschäftsführer Matthias Riepe Ihnen für Fragen und Interviews gerne zur Verfügung steht. Bei Fragen vorab wenden Sie sich bitte an Claudia Menge.

Das Programm zum Fest finden Sie im Anhang dieser Einladung. Gern können Sie um 13.00 Uhr am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen.

Über das Projekt „BildungsBande“:
Das Programm BildungsBande greift systematisch auf Erfahrungen gemeinsamen Lernens (Peer-Learning) zurück. Ältere Kinder und Jugendliche gehen als Schülercoachs in Partnerschulen und lernen, lesen, experimentieren und spielen mit jüngeren Kindern, begleiten sie als Vertraute in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Dabei entfaltet das so wichtige Beziehungslernen seine positiven Wirkungen, sodass initiatives und eigenverantwortliches Handeln ins Schulwesen einzieht.
Weitere Informationen: www.bildungsbande.de.
Zukunftsstiftung Bildung: www.zukunftsstiftung-bildung.de oder www.gls-treuhand.de.
wert-voll ggmbh: www.wert-voll.org
RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft: www.rwestiftung.com

BandenTreff NRW: die BildungsBanden feiern zusammen
Wann? am Donnerstag, 11. Februar 2016
von: 10.00 bis 15:30 Uhr
Wo? Kulturdepot Dortmund, Depot e.V. Immermannstr.29, 44147 Dortmund
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10.00 – 10.30 Uhr Ankommen
10.30 – 10.45 Uhr Begrüßung, Einführung in den Tag
10.45 – 11.00 Uhr Kennenlernen / warm up und Energizer
11.00 – 12.15 Uhr Schüler*innen präsentieren sich und ihre Schule
12.20 – 13.00 Uhr 1. Kreativaktion: „so fern und doch so nah“
13.00 – 13.45 Uhr Mittagessen und Pause
13.45 – 14.00 Uhr Spiel / Energizer
14.00– 15.00 Uhr 2. Kreativaktion: „Der ideale Helfer“
15.00 – 15.15 Uhr Pause: Getränke, Kaffee, Kuchen
15.15– 15.30 Uhr Spiel / Energizer, Ausklang und Ende

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Kontaktinformationen:
Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de




SOR – SaveOurRadler: Radlerinnen und Radler sollen am Marienplatz bleiben. Kooperation gegründet.

Einladung zum Pressetermin
München, den 05. Februar 2016

Montag, 15. Februar 2016, 11:00 Uhr, Marienplatz, München

Ab dem 15. Februar ist die Durchfahrt vom Marienplatz zum Rindermarkt für Taxis, Busse und Radlerinnen und Radler gesperrt. Grund hierfür ist der Umbau des Hugendubel-Hauses. Gegen die Entscheidung des Stadtrats, Radlerinnen und Radler auch nach den Baumaßnahmen vom Marienplatz zu verbannen, stellt sich eine Kooperation aus Verbänden, Gewerbetreibenden und Politik. Auf einem 10er-Tandem zeigen die Kooperationspartner am 15.02.2016 vor dem Rathaus am Marienplatz ihre Entschlossenheit, den Stadtratsentschluss rückgängig zu machen. Ihr Motto: „SOR – SaveOurRadler“ für mehr Rechte von Radlerinnen und Radler in München.

Wir laden Sie herzlich ein, für einen Fototermin oder ein Interview vorbeizukommen.

Termin: Montag, 15. Februar 2016, 11:00 Uhr
Treffpunkt: Marienplatz, Radlerfurt vor dem Rathaus, 80331 München

Ihre Ansprechpartner stehen Ihnen vorab und vor Ort für Interviews zur Verfügung:
Andreas Schuster, Bereichsleiter nachhaltige Mobilität Green City e.V.
andreas.schuster@greencity.de Tel. 0173 / 8614 505

Andreas Groh, stellvertretender Vorsitzender ADFC Kreisverband München
andreas.groh@adfc-muenchen.de Tel. 0176 / 2350 5650

Dominic Staat, geschäftsführender Gesellschafter der Pedalhelden
d.staat@pedalhelden.de Tel. 0176 / 2427 1090

Maximilian Zwez, Geschäftsführer Lederhosen-Express
maximilian.zwez@lederhosen-express.de Tel. 0176 / 2586 1797

Dominik Lypp, Nachhaltige Mobilität BUND Naturschutz Kreisgruppe München dominik.lypp@bn-muenchen.de Tel. 089 /5156 7660

Paul Bickelbacher, Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen, Verkehrsplaner
paul.bickelbacher@muenchen.de Tel. 0176 / 2581 3075

Thomas Schmidt, Inhaber Lastenradler
schmidt@lastenradler.de Tel. 0178 / 3926 956

Wolfgang Heidenreich, NaturKulturWerk Urbanes Wohnen e.V.
mail.to@la-heidenreich.de Tel. 0171 / 478 6459

Pressekontakt
Katja Sorg
089 / 890 668-312
presse@greencity.de




Biofach in Nürnberg von 10. bis 13. Februar – Wir machen Bio lebendig! – Biokreis auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel

Passau, 05.02.2016: Wir machen Bio lebendig! Unter diesem Motto präsentiert sich der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. von 10. bis 13. Februar auf der Biofach in Nürnberg. In Halle 7, Stand 141, laden wir in unseren gemütlichen bayerischen Biergarten. Dort backt die Biohofbäckerei Gottschaller frische Brezen und die KULT GmbH aus München serviert Weißwürste und Leberkäs, Bier und Kaffee. Und hier können unsere Besucher erleben, wie wir Bio lebendig machen!

Wir zeichnen Mitglieder aus und schmeißen eine Party mit Live-Musik!
Am Donnerstag, 11. Februar, verleihen wir an unserem Stand um 17.30 Uhr die Auszeichnung regional & fair an zwei tolle Betriebe, die unser Siegel regional & fair nutzen und uns zeigen, wie Ökologie, Regionalität und Fairness in der Lebensmittelwirtschaft erfolgreich in Einklang gebracht werden. Anschließend laden wir auf unsere Standparty mit Musik von el mago masin & wildcamping und der Coverband The Soulbreakers.

Wir feiern den Erfolg unserer Mitglieder bei den Ökoerlebnistagen!
Zwei unserer Mitglieder haben erstklassige Events bei den bayerischen Ökoerlebnistagen 2015 veranstaltet. Dafür erhalten sie einen Preis. Am Mittwoch, 10. Februar, findet um 13 Uhr die Verleihung am Demeter-Stand 7-311 statt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wird dort die Veranstalter der schönsten Aktionen auszeichnen.

Wir haben Gutes im Gepäck!
Am Biokreis-Stand freuen sich die Biokreis-Mitaussteller über Besuch und informieren über ihr reiches Angebot an Lebensmitteln. Die Biokreis-Mitaussteller sind:
Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Hirth, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Frischdienst, Metzgerei Kammermeier, Partnerbio, eine Marke der BAGeno Raiffeisen eG, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer (Ö) und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: Die Kontrollstelle LACON GmbH und Greenpeace Energy.

Wir machen Bio lebendig!
Unter dem Leitspruch „Wir machen Bio lebendig!“ wollen wir als Biokreis auf die Biofach und in die Zukunft gehen. Warum er so gut zu uns passt?

Wir machen keine halben Sachen! Wir sind gleich um die Ecke! Wir lassen uns Freiraum! Wir kennen uns! Wir fallen auf! Wir mischen mit! Wir denken quer!

Auch die Februar-Ausgabe der bioNachrichten, die für die Biofach druckfrisch erscheint, steht unter diesem Motto. Außerdem widmen wir uns dem Titelthema „Getreide“, der geplanten Neuauflage des EU-Bio-Rechts und bieten informative Fachartikel, spannende Porträts und Neuigkeiten aus der Öko-Branche. Auch online: www.biokreis.de

Gerne vereinbaren wir Interview-Termine auf der Biofach mit Josef Brunnbauer, Geschäftsführer des Biokreis e.V.

Kontakt: Ronja Zöls, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, zoels@biokreis.de
Biokreis e.V., Stelzlhof 1, 94034 Passau, Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Gründung der Chancen eG am 6.2. in Witten – solidarische Finanzierung von Studiengebühren

Presseinformation

Bochum, 5. Februar 2016.
Das erfolgreiche Wittener Modell des „Umgekehrten Generationenvertrags“, wird bald bundesweit angeboten. Dazu gründet die GLS Treuhand zusammen mit ehemaligen Mitgliedern der StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke am 6. Februar in Witten die Chancen eG.

Zusammen mit der GLS Bank haben Florian Kollewijn und Olaf Lampson, designierte Vorstände der Chancen eG, seit einem Jahr an der Gründung der Genossenschaft gearbeitet. Vorausgegangen war die erfolgreiche Platzierung der StudierendenAnleihe (WKN: A12UD9) der StudierendenGesellschaft im Jahr 2014, die sowohl die Zukunfts- als auch die Kapitalmarktfähigkeit des Modells belegt. Die Chancen eG wird ein gerechtes Modell zur Bildungsfinanzierung anbieten: den Umgekehrten Generationenvertrag, kurz UGV, bei dem Hochschulgebühren erst nach dem Studium bezahlt werden. Der UGV wurde bereits vor über 20 Jahren von Wittener Studierenden entwickelt, um das Studium in Witten trotz Studienbeiträgen allen zugänglich zu machen – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten. Bis zum Wintersemester 2019/20 sollen über 700 Studierende gefördert werden und ein Ausleihungsvolumen von über 12 Millionen Euro erreicht sein.

Das Prinzip
Florian Kollewijn erläutert das Prinzip: „Wenn eine Studentin die Gebühren für ihr Jura-Studium an einer Universität über den Umgekehrten Generationenvertag finanziert, übernimmt die Chancen eG ihre Studiengebühren. Wenn sie nach ihrem erfolgreichen Staatsexamen Berufserfahrung durch Praktika sammeln möchte, kann sie das ohne finanziellen Druck tun – denn die Rückzahlung beginnt erst ab einem Mindesteinkommen von 21.000 Euro netto. Wird diese Grenze überschritten, zahlt die Studentin einen festgelegten Prozentsatz ihres Einkommens zurück. Bei Unterschreiten der Einkommensgrenze setzt die Rückzahlung aus. Nach zehn Rückzahlungsjahren endet die Vertragsbeziehung automatisch, unabhängig von der Summe der geleisteten Beiträge.“

Neue Kooperationspartner
Dieses Modell wird jetzt bundesweit angeboten: Vier Bildungsinstitutionen kooperieren bereits mit der Chancen eG oder führen finale Gespräche: die Medizinische Hochschule Brandenburg, die Hertie School of Governance, die praxisHochschule Köln und die Games Academy. Weitere Institutionen folgen. Förderbeginn ist das Sommersemester 2016.

Genossenschaft als Sozialunternehmen
Die Genossenschaft versteht sich als Sozialunternehmen und strebt eine langfristige ökonomische Tragfähigkeit ihrer Aktivitäten und keine Gewinnmaximierung an. Neben dem sozialen Impact erhalten die Finanzierungsgeber langfristig eine angemessene Verzinsung.
Joachim Rang, Vermögensmanager der GLS Treuhand und designierter Aufsichtsratsvorsitzender der Chancen eG, sagt zur Gründung: „Mit der Chancen eG wollen wir erreichen, das junge Menschen ihre Bildung selbstbestimmt gestalten können – unabhängig vom Geldbeutel Ihrer Eltern und ohne sich verschulden zu müssen.“

Weitere Informationen und Bilder von der Gründungsveranstaltung unter http://chancen-eg.de/#presse

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Kontakt:
Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstr. 9
44789 Bochum

Telefon +49 (0) 234 57 97 5178
Fax +49 (0) 234 57 97 5157
Mobil +49 (0) 173 2 78 69 63

www.gls.de/presse/
www.twitter.com/gls_presse
www.blog.gls.de




Kreativ-Workshop: Nachhaltig leben in Dortmund

Wie nachhaltig leben Wir? Würden Sie gerne „besser“ leben hier in Dortmund? Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit in Dortmund insgesamt aus?
Ausgehend von der individuellen Situation und den jeweiligen Zielen der Teilnehmenden, werden die Teilnehmer verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit in Kleingruppen erarbeitet. Im Workshop können Gleichgesinnt mit- und voneinander lernen und werden in der Umsetzung von den Dozenten begleitet.
Für das große Spektrum der Themen stehen während des Workshops mehrere Fachleute des ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. zu Verfügung.

Nachhaltige Themen sind: Gesundheit – Ernährung – (solidarische) Landwirtschaft in Dortmund, Geld und nachhaltiger Konsum – wo und was, Wohnen und Energie – was kann man tun, e-Mobilität sowie soziales Engagement für ein besseres Leben in Dortmund.

ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. in Kooperation mit der VHS Dortmund, ab 22.02.16, vorherige Anmeldung erforderlich!

Pressekontakt:
Andrea von der Heydt
ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. Mitglied
0231-53461552




Wirtschaftsinitiative warnt: „TTIP kann für europäische Maschinenbau-Unternehmen zur Einbahnstraße werden“

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) kann im Maschinenbau und in der Elektronikindustrie zu einem einseitigen Handelsvorteil für amerikanische Unternehmen führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“. Grund ist, dass sich die Systeme zur Marktzulassung und Produktzertifizierung in Europa und USA grundlegend unterscheiden.

„Unterschiedliche Produktanforderungen dies- und jenseits des Atlantiks bedeuten für exportorientierte Unternehmen einen hohen Aufwand: Das Produkt muss in zwei Versionen hergestellt und zugelassen werden“, erklärt Guido Körber, Geschäftsführer von Code Mercenaries und Mitunterzeichner der Initiative KMU gegen TTIP. Viele Unternehmer*innen verbinden daher mit TTIP die Hoffnung, dass Produktstandards vereinheitlicht werden.

Ausgerechnet diese Hoffnung könnte jedoch nach hinten losgehen. „Normen in der europäischen Elektronikindustrie sind mit der International Organisation for Standardization (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC) harmonisiert. Es gilt der Grundsatz: Ein Sachverhalt, eine Norm. Demgegenüber ist der amerikanische Binnenmarkt bis heute nicht harmonisiert und Produktanforderungen weichen in den 50 Bundesstaaten oder sogar Countys voneinander ab“, erklärt Körber. Beispiel Brandschutz für elektrische und elektronische Geräte: Dieser ist in den USA nicht gesetzlich geregelt, sondern wird von durch die Versicherungswirtschaft akkreditierten Labors zertifiziert. Welches Zertifikat anerkannt wird entscheidet der Endkunde. Im Fall von öffentlicher Beschaffung der lokale Feuerwehrchef.

Mit TTIP besteht daher nicht nur die Gefahr, dass das sehr erfolgreiche europäische und internationale Normierungssystem untergraben wird. Sondern auch, dass amerikanische Unternehmen zwar einen einfachen Zugang zum europäischen Markt bekommen, europäische Unternehmen aber weiterhin regionale Besonderheiten und Zulassungsanforderungen im amerikanischen Markt berücksichtigen müssen. „Dieser Wettbewerbsnachteil würde vor allem kleine und mittelständische Unternehmen entscheidend treffen“, so Körber.

Das Papier von „KMU gegen TTIP“ weist außerdem darauf hin, dass mit TTIP ein erhöhtes Haftungsrisiko für europäische Unternehmen auf dem amerikanischen Markt entstehen könnte. Denn selbst wenn Produkte mit dem europäischen CE-Kennzeichen in den USA zugelassen werden, ist nicht geklärt, ob damit auch Haftungssicherheit gegenüber amerikanischen Gerichten und Versicherungen gegeben ist.

Das Hintergrundpapier mit den Ergebnissen der Untersuchung im Detail finden Sie in der Anlage bzw. im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de.

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ – „Kleine und Mittlere Unternehmen gegen das Transatlantische Handelsabkommen“ – wurde Anfang September von fünf Unternehmerinnen und Unternehmen aus unterschiedlichen Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und kritischen Stimmen aus den Reihen der Unternehmer*innen eine Stimme zu geben. Aktuell haben über 2.000 Unternehmer*innen den Aufruf unterschrieben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“
info@kmu-gegen-ttip.de
facebook.com/KMUgegenTTIP
twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mail: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




Ihr Weg in eine intakte Zukunft. Seit über 140 Jahren.

Vor 140 Jahren wurde die heutige BKK advita gegründet. Damals wie auch heute ist die betriebliche Gesundheitsförderung wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Seit 2012 verleiht die BKK advita deshalb den alternativen Gesundheitspreis an Unternehmen, die sich mit Ideen und realisierten Konzepten zur:

· Förderung der Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
· Reduktion schädlicher Umwelteinflüsse durch sensibilisiertes Verhalten am Arbeitsplatz und der
· Umsetzung umweltrelevanter Aspekte im Arbeitsprozess

zur Teilnahme bei der BKK advita bewerben.

Wir laden Sie dazu ein, zusammen mit Vertretern aus der Politik, den teilnehmenden Unternehmen und der BKK advita am 10. Februar 2016 von 15:00 bis 16:30 Uhr die Preisverleihung des alternativen Gesundheitspreis für das Jahr 2015 zu erleben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der BioFach in Nürnberg statt:

Nürnberg Messe
Raum HONGKONG
NCC Ost – 1. Ebene

https://www.nuernberg-convention.de/de/ncc/ost/hongkong/

Eine Einladung mit weiterführenden Informationen haben wir dieser E-Mail beigefügt. Den redaktionellen Inhalt können Sie gerne für eine Ihrer nächsten Publikationen einsetzen, beachten Sie hierzu bitte die Sperrfrist bis 10.02.2016 – 16:00 Uhr. Über ein Belegexemplar würden wir uns sehr freuen.

Wir bitten Sie um Ihre Rückmeldung (Vorname und Name der Teilnehmer) bis zum 05.02.2016 an tobias.palm@bkk-advita.de.

Kontakt
Tobias Palm
Unternehmenskommunikation / Umwelt
Kunden und Marketing

BKK advita
Mainzer Str. 5
55232 Alzey

Telefon: 06731 9474-154
Telefax: 06731 9474-190
Mobil: 0174 2430268
E-Mail: tobias.palm@bkk-advita.de
Internet: www.bkk-advita.de