Weiterbildung zum Change Agent für Nachhaltigkeit startet im März 2016 vor den Toren Berlins

Die nächsten Online-Informationsveranstaltungen zum berufsbegleitenden Weiterbildungsangebot „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ (M.A. | Zertifikatskurse | Zertifikatsprogramm) findet am Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 18.30 Uhr statt. Hier informieren wir Sie über unser Angebot. Stellen Sie im Anschluss Ihre Fragen zu Organisation, Zugangsvoraussetzungen oder Lehrinhalten! Einen Zugangslink können Sie unter nachhaltigkeitsmanagement@hnee.de anfordern.

Weiterbildung zum Change Agent für Nachhaltigkeit startet im März 2016 vor den Toren Berlins

Sie möchten den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit vorantreiben und wollen dazu Ihr Wissen vertiefen, praktisches Handwerkszeug erlernen und Ihre Persönlichkeit weiterentwickeln? Sie möchten Ihre Organisation in Sachen Nachhaltigkeit weiter profilieren und dafür Ihre Mitarbeiter*innen qualifizieren?

Im März 2016 startet an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde die nächste Runde des berufsbegleitenden Weiterbildungsangebots „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ (M.A. | Zertifikatskurse | Zertifikatsprogramm). Das interdisziplinäre und praxisnahe Qualifizierungsangebot bietet neben Wissen und Orientierung im Nachhaltigkeitsfeld vor allem Werkzeuge zur Entwicklung und Umsetzung von zukunftsfähigen Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Ob Teilzeitmaster oder Zertifikatskurs – unsere renommierten Dozierenden aus Wissenschaft und Praxis sind Überzeugungstäter*innen, die gemeinsam mit Ihnen passgenaue Entwicklungspfade identifizieren, diskutieren und gestalten.

Noch bis zum 28. Februar können Sie sich für unseren kostenpflichtigen Weiterbildungsmaster oder die folgenden Zertifikatskurse bewerben:
M1: Kartierung von Nachhaltigkeit – Wissen greifbar machen
M2: Nachhaltigkeitspositionierung in der beruflichen Praxis – Chancen und Herausforderungen
M3: Nachhaltigkeitsprojekt – Von der Idee zur Umsetzung (über drei Semester)
M6: Prozesskompetenz – Den Wandel zur Nachhaltigkeit (beg-)leiten

Mehr Informationen zu unserem Angebot erhalten Sie bei unseren kostenlosen Online-Infoveranstaltungen am 11. Und 24. Februar, in einem Telefonat oder in einem persönlichen Gespräch mit unserem Studiengangsteam in Berlin oder Eberswalde. Einen lebendigen Einblick in unser Netzwerk aus Studierenden, Dozierenden und Kooperationspartner*innen und die einhergehende Themenvielfalt erhalten Sie in unserem Blog www.snm-hnee.de.
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) – vor den Toren Berlins gelegen – hat ein ausgewiesenes Nachhaltigkeitsprofil. Sie stützt sich auf hoch motivierte Studierende, Lehrende und ein breites Netzwerk an Praxispartner*innen, häufig Nachhaltigkeitspioniere. Merkmale sind u.a. die Nachhaltigkeitsgrundsätzen der Hochschule, ein ambitioniertes Umweltmanagement und neue Lehr-Lern-Konzepte für Nachhaltigkeit. Zudem zählt die HNE Eberswalde zu den forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland.

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Britta Kunze
Studiengangskoordination Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
M.A. | Zertifikatskurse | Zertifikatsprogramm

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)
Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
Schicklerstr. 5
16225 Eberswalde

Tel. +49 (0) 3334-657 313
Fax. +49 (0) 3334-657 3800 313
britta.kunze@hnee.de
www.hnee.de/snm




Berliner Charité ließ sich von Coca-Cola mit 1 Million Euro sponsern – foodwatch fordert Stopp der Kooperation mit Softdrink-Konzern

Pressemitteilung

– Coca-Cola legt Sponsoringaktivitäten und Geldzahlungen für Forschung offen
– „Gesundheitspartnerschaften“ sollen Limo-Konzern als Gesundheitsförderer profilieren
– Charité-Direktorin wirbt für Coca-Cola-Initiative

Berlin, 3. Februar 2016. Die Berliner Charité hat sich über fünf Jahre mit insgesamt einer Million Euro von Coca-Cola sponsern lassen. Der Soft-Drink-Konzern finanzierte ausgerechnet Forschungsprojekte und eine Plattform zum Thema Herzerkrankungen – für deren Entstehung zuckerhaltige Getränke mitverantwortlich sind. Das geht aus einer Aufstellung von Coca-Colas so genannten „Gesundheitspartnerschaften“ hervor, die das Unternehmen nach Aufforderung der Verbraucherorganisation foodwatch offengelegt hat. Demnach hat Coca-Cola zwischen 2010 und 2015 allein in Deutschland knapp 7,5 Millionen Euro investiert, um sich als Förderer von Gesundheit, ausgewogener Ernährung und Bewegung zu präsentieren.

Die von Coca-Cola gestartete Initiative „Hör auf dein Herz“, die eine Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen als Ziel nennt, wirbt bis heute prominent mit der Kardiologin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek als Partnerin. Die Direktorin des Charité-Institutes für Geschlechterforschung in der Medizin tritt beispielsweise in einer Pressemitteilung der Initiative auf, in der sich Coca-Cola rühmt, sich „für einen aktiven und gesunden Lebensstil zu engagieren“. foodwatch forderte die Charité auf, jegliche „Partnerschaft“ mit Coca-Cola für die Zukunft auszuschließen sowie auch den Ärztinnen und Ärzten der Klinik Kooperationen mit dem Limo-Hersteller zu untersagen. Unter www.charite.foodwatch.de startete foodwatch eine E-Mail-Protestaktion.

„Zuckergetränke wie Coca-Cola sind mitverantwortlich für den weltweiten Anstieg von Übergewicht und chronischen Krankheiten, Herzinfarkte inklusive“, erklärte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Coca-Cola betreibt mit Geldspritzen für Forschungseinrichtungen und Sportprojekte einen millionenschweren Ablasshandel. Die Charité lässt sich vor den Werbekarren des Konzerns spannen und präsentiert Coca-Cola damit als Teil der Lösung statt als Teil des Problems – damit muss Schluss sein!“

Coca-Cola hatte im Dezember auf eine Aufforderung von foodwatch, alle Zuwendungen an Wissenschaftler und Gesundheitsprojekte in Deutschland offenzulegen, reagiert und eine Liste über seine „Gesundheitspartnerschaften“ ins Internet gestellt – versteckt in einem Blogbeitrag auf der Webseite des Unternehmens. Daraus wird ersichtlich, dass Coca-Cola im Zeitraum von 2010 bis 2015 insgesamt fast 7,5 Millionen Euro (7.471.999 Euro) im Bereich Gesundheit, Ernährung und Bewegung investiert hat, davon knapp 1,5 Millionen (1.402.546 Euro) für Forschung. An 23 Organisationen und Forschungseinrichtungen flossen Gelder, unter anderem an das Deutsche Kinderhilfswerk, die Universität Paderborn oder den Deutschen Olympischen Sportbund. Einer der größten Empfänger: die Charité Berlin. Coca-Cola überwies ingesamt 1.002.000 Euro für Forschung zur Herzgesundheit bei Frauen an das Charité-Institut für Geschlechterforschung in der Medizin.

„Ein schlechter Witz: Ausgerechnet der größte Limo-Produzent der Welt will Frauen über die Vorsorge von Herz-Kreislauferkrankungen aufklären“, so Oliver Huizinga von foodwatch. „Softdrinks wie Coca-Cola fördern selbst Übergewicht, Diabetes und auch Herzerkrankungen. Doch diese Debatte über die eigene Verantwortung will Coca-Cola unbedingt vermeiden. Die Charité darf da nicht länger mitspielen.“

Auch in anderen EU-Ländern tritt Coca-Cola als vermeintlich uneigennütziger Sponsor in Erscheinung. In Frankreich finanziert der Konzern ausgerechnet die Diabetesgesellschaft (Fédération Française des Diabétiques), in Großbritannien die British Nutrition Foundation. In den USA sorgte insbesondere der Geldfluss an die Universität Colorado Denver zur Errichtung des „Global Energy Balance Network“ für erhebliche Kritik – die Hochschule zahlte daraufhin eine Million US-Dollar an Coca-Cola zurück. Das Global Energy Balance Network stellte im Dezember 2015 den Betrieb ein – laut Internetseite aufgrund fehlender Mittel.

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) bei Kindern sowie Erwachsenen haben in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Adipositas wird inzwischen als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem eingestuft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sprechen in diesem Zusammenhang von einer globalen „Adipositas-Epidemie“. Gesundheitsexperten schreiben zuckerhaltigen Getränken eine besondere Rolle in dieser Entwicklung zu. Der Konsum dieser Getränke fördert nachweislich die Entstehung von Übergewicht sowie Diabetes Typ II und wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarke in Verbindung gebracht.

Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch an die Charité: www.charite.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:
– Hintergrunddokument mit einer Chronologie zu Coca-Colas „Gesundheitspartnerschaften“: tinyurl.com/hkkg5fo
– Brief von foodwatch an Coca-Cola: tinyurl.com/gufwqs2
– Listen über von Coca-Cola finanzierte Gesundheitspartnerschaften:
=> Blogeintrag Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften
=> Liste Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften/unsere-investitionen-in-den-bereichen-ernahrung-und-aktiver-lebensstil
=> Frankreich: www.coca-cola-france.fr/Coca-Cola-et-la-science/Notre-soutien-aux-activites-dans-les-domaines-de-la-nutrition-et-de-l-activite-physique/
=> Großbritannien: www.coca-cola.co.uk/investments-in-health-and-wellbeing/list-of-organisations/
– Coca-Cola-Initiative „Hör auf dein Herz“: www.hoeraufdeinherz.de
– Harvard School of Public Health zu Soft Drinks und Krankheiten: www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/healthy-drinks/soft-drinks-and-disease/

Pressekontakt:
Andreas Winkler, E-Mail: presse@foodwatch.de, Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Die ganze Vielfalt bei Naturland – Naturland und Partner auf der BIOFACH 2016

Pressemitteilung 02.02.2016

Gräfelfing/Nürnberg – „Naturland Qualität. Regional und weltweit“: Unter diesem Motto präsentiert Naturland auf der BIOFACH wieder eine einzigartige Produktvielfalt in Öko und Fair. Am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 können Sie diese Vielfalt erleben, zum Beispiel wenn Bio-Spitzenkoch Tino Schmidt mehrmals täglich heimische und auch internationale Spezialitäten auf den Teller bringt – gemeinsam mit den Naturland Bauern, die diese Produkte erzeugt haben.

„Der Bauer und sein Koch“ lautet der Titel dieser mehrmals täglich wechselnden Koch-Shows, die einen neuen Anziehungspunkt auf der großen Bühne am Naturland Gemeinschaftsstand in Halle 6 bilden. Knapp 60 nationale und internationale Partner und Gäste präsentieren dort ihre regionalen und internationalen Produkte. Insgesamt sind rund 130 Naturland Partner mit ihren Produkten auf der Messe vertreten – am Gemeinschaftsstand sowie in den Hallen 1, 2, 4, 5, 7 und 9.

Themenwelten „Naturland Fair“ und „Naturland in Griechenland“

Insgesamt 14 der Partner am Gemeinschaftsstand sind auch Naturland Fair zertifiziert. Immer mehr Unternehmen nutzen die 2010 eingeführte Zusatzzertifizierung, um ihr Engagement für eine zukunftsfähige bäuerliche Landwirtschaft zu demonstrieren. Neben klassischen Fairhandelswaren aus den Ländern des Südens ist inzwischen der Anteil an Fair Produkten aus Europa deutlich gestiegen. Die ganze Vielfalt von öko-fairen Produkten aus Nord und Süd zeigt die Themenwelt Naturland Fair.

Neu ist die Themenwelt „Naturland in Griechenland“, auf der die griechischen Naturland Partner mit ihren Produkten präsentiert werden. Mehrere Hundert meist in Erzeugergemeinschaften organisierte griechische Naturland Kleinbauern produzieren Klassiker wie Olivenöl oder Schafskäse, aber auch Zitrusfrüchte und sogar Safran.

Fisch und Seafood nur mit Naturland Zeichen konsequent Öko

Die Vielfalt der konsequent ökologischen Produkte aus Naturland Aquakultur und nachhaltiger Fischerei (Naturland Wildfisch), auf die der Fachhandel heute zurückgreifen kann, steht im Mittelpunkt der Themenwelt „Naturland Fisch & Seafood“. Von heimischen Karpfen und Forellen über Hering, Lachs und Shrimps bis hin zu verschiedenen Algenarten werden alle zertifizierten Arten präsentiert und über die konkreten Projekte informiert, die hinter den Produkten stehen. Ergänzt wird das Informationsangebot durch verschiedene Verkostungsaktionen.

Ein Messerundgang mit Fachgespräch zum Thema „Verarbeitung ökologischer Aquakulturprodukte“ unter Leitung des Naturland Fisch-Experten Dr. Stefan Bergleiter findet am Freitag statt. Anmeldungen für den Rundgang, der in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angeboten wird, werden noch bis einschließlich Freitag, 5.2. unter seminare@fibl.org entgegen genommen.

Erstmals mit am Naturland Gemeinschaftsstand sind Naturland Bauer Erich Klas sowie die ISANA Naturfeinkost GmbH & Co. KG. Klas vermarktet Heuprodukte als Tiernahrung an Naturkostläden. ISANA wird neben dem frisch überarbeiteten Produktdesign seiner bekannten Feinkostmarke „Bioverde“ auch einen neuen Algensalat mit Sesam, Ingwer und Algen aus Naturland zertifizierter Wildsammlung präsentieren.

Naturland Restaurant mit Bio-Spitzenkoch Konrad Geiger

Beliebter Treffpunkt im hektischen Messetreiben wird wieder die Naturland FairWöhnBar sein, wo neben öko-fairen Kaffee-Spezialitäten auch verschiedene herzhafte Snacks sowie Kuchen angeboten werden. Und auch für den großen Hunger ist gesorgt. Bio-Spitzenkoch Konrad Geiger (Bio Kontor7) sorgt im zertifizierten Naturland Restaurant für ein umfassendes gastronomisches Angebot der allerersten Klasse: Vom deftigen Klassiker wie dem bayerischen Schweinebraten bis zum gerade erst prämierten Chiemgau-Risotto mit bayerischem Fisch ist für jeden etwas dabei

Im Kongressprogramm der Messe sowie auf den Bühnen am Naturland Gemeinschaftsstand ist Naturland wieder mit einer Reihe von Beiträgen vertreten. Ein Höhepunkt wird zudem wieder die traditionelle Stand-Party „Blue Night“ am Donnerstagabend (11.02., ab 18.15 Uhr).

Naturland auf der BIOFACH Nürnberg, 10. bis 13. Februar 2016:

Besuchen Sie uns an der Naturland Infotheke in Halle 6, Stand 257a, täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr (samstags bis 17.00 Uhr). Außerdem finden im Laufe der vier Messetage folgende Termine und Veranstaltungen von Naturland oder mit Naturland Beteiligung statt:

Donnerstag, 11. Februar:
• „Bio 3.0 – Mit Bio zu einer modernen, nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft.“ Mit FiBL-Direktor Urs Niggli und Naturland Präsidiumsmitglied Hans Bartelme, u.a. 11.00 – 12.30 Uhr. Saal St. Petersburg, NCC Ost
• Podiumsdiskussion „Is the new CAP capable of supporting sustainable farming or just continuing business as usual?“ Mit Sebastian Mittermaier (Naturland), Stephen Meredith (IFOAM EU Group) u.a. 12.00 – 12.45 Uhr. Raum Oslo, NCC Ost
• Prämierung „Schönste Veranstaltung der Bayerischen Öko-Erlebnistage 2015“ durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Ausgezeichnet wird das Naturland Weingut am Stein, Würzburg. 13.00 – 14.00 Uhr. Demeter-Stand 311, Halle 7
• Podiumsdiskussion „Social accountability in organic farming: from values to practise.“ Mit Manfred Fürst, Leiter Naturland International, u.a. 16.00 – 17.30. Raum Riga, NCC Ost
• Standparty – Feiern Sie mit uns! Essen, Grüße und Musik. Ab 18.15 Uhr. Naturland Stand, Halle 6, Naturland Bühne

Freitag, 12. Februar:
• Messerundgang und Fachgespräch „Verarbeitung ökologischer Aquakulturprodukte – vorbildlich, innovativ und praxiserprobt.“ Mit Dr. Stefan Bergleiter (Naturland Aquakultur). 09.00 – 17.30 Uhr. Beginn in Halle 1, FiBL-Stand 1-549
• Podiumsdiskussion „Zurück in die Zukunft: mit Öko und Fair zu Bio 3.0.“ Mit Steffen Reese (Naturland Geschäftsführer), Valentin Thurn (Filmemacher Autor) u.a. Moderation: Winfried Wunden (Misereor). 14.00 – 15.30 Uhr. Raum Kiew, NCC Ost
• Podiumsdiskussion „Concepts and fundamental issues of the newly founded IFOAM Beekeeping Group.“ Mit Manfred Fürst und Peter Gänz (beide Naturland), Thomas Cierpka (IFOAM) u.a. 15.00 – 16.30 Uhr. Helsinki, NCC Ost

Naturland Presse Info  Verantwortlich:
Michael Stienen  Naturland Zeichen GmbH
Zeichen: ca. 6.200  Kleinhaderner Weg 6
82166 Gräfelfing
Tel.: 089-898082-70
Fax: 089-898082-81
zeichen.gmbh@naturland.de
www.naturlandzeichen.de




ECOVIN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG

Das Biodiversitätsprogramm von ECOVIN wird im Rahmen der Biofach in Nürnberg als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement von ECOVIN und seinen Projektpartnern Global Nature Fund und Bodenseestiftung für mehr Artenvielfalt im ökologischen Weinbau gewürdigt.
Das Biodiversitätsprogramm beinhaltet über 80 kleine und große Maßnahmen, welche auf den Weingütern umgesetzt werden können, um die biologische Vielfalt zu steigern und die Betriebe in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen weiter voran zu bringen.

Wir laden Sie ein zur Auszeichnung des Projekts

am Mittwoch, 10. Februar 2016,

um 14:00 Uhr

auf der BIOFACH in Nürnberg

Halle 7 à Erlebniswelt Wein

An diesem Tag wird dem Biodiversitätsprogramm von ECOVIN der Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ durch Nina Ruge (Botschafterin der UN Dekade Biologische Vielfalt)

und Dr. Thomas Griese (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz) verliehen.

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt
Ralph Dejas (Geschäftsführer ECOVIN)
Telefon: 06133-1640
Telefax: 06133-1609
Email: r.dejas@ecovin.de
Internet: www.ecovin.de

Informationen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt und dem Wettbewerb:

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Der Begriff „biologische Vielfalt“ bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit sind die Vielzahl aller Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Pilze sowie die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten gemeint. Aber auch ihre verschiedenen Lebensräume und die komplexen ökologischen Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Seit Jahrzehnten ist ein Rückgang dieser Vielfalt zu beobachten. Damit schwindet auch für uns Menschen die wertvolle Lebensgrundlage. Das Anliegen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ist es daher, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte kann dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.undekade-biologischenvielfalt einreichen.

Die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat seit Dezember 2014 seinen Sitz im nova-Institut, Hürth.

Ansprechpartner
bei der Geschäftsstelle
UN-Dekade Biologische Vielfalt:

Arno Todt (Projektleitung)
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
www.undekade-biologischevielfalt.de




Vortrag und Diskussion: Billiges Öl – Motor der Wirtschaft oder Bremsklotz der Transformation?

Terminhinweis
München, 2. Februar 2016

Ob Autoindustrie, Unternehmen oder HausbesitzerInnen: Alle freuen sich über billiges Öl und geringe Energiekosten. Das spart Geld und wirkt kurzfristig wie ein großes globales Konjunkturprogramm. Aber warum sinken die Ölpreise so dramatisch? Und welchen Preis zahlt unsere Gesellschaft, wenn wir den Ausstieg aus den fossilen Energien noch weiter hinauszögern?

Antworten geben die Referenten Dr. Martin Held und Jörg Schindler (Gesprächskreis Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation und Vorstandsmitglieder der Gesellschaft zur Untersuchung von Peak Oil, ASPO Deutschland e.V.). Sie sehen den Wandel zur postfossilen Gesellschaft in Gefahr. Was wären die Alternativen? Wer ergreift sie? Und welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft bei dem anstehenden Transformationsprozess?

Um eine Anmeldung unter
andreas.schuster@greencity.de oder
(089) 890 668 -319
wird gebeten.

Termin:
Dienstag, 16. Februar 2016, Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr
Ort:
orange bar, Green City Energy, Zirkus-Krone-Straße 10 (6.OG), München
Veranstalter:
Green City e.V., Die Transformateure – Akteure der Großen Transformation, oekom e.V., Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft
Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal herunterladen: www.greencity.de/presse

Kontakt:
Katja Sorg
089 / 890 668-312
presse@greencity.de




Einsatz von Medikamenten in der ökologischen Tierhaltung – Biokreis definiert letzte Entscheidungshoheit des Tierarztes in den Richtlinien

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 03.02.2016: Eine Liste mit Anwendungsverboten und -beschränkungen für Medikamente gibt es nicht bei jedem Bio-Verband und ist nicht Standard in der ökologischen Tierhaltung. Der Biokreis e.V. hat ab dem Jahr 2014 mit der Aufnahme einer solchen Liste einen innovativen und ambitionierten Weg beschritten. Dieser Ansatz geht über die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung hinaus und soll dazu dienen, die Verwendung einiger zugelassener, aber vom Biokreis als kritisch eingestufter Medikamente auf ein minimales Maß zu reduzieren.

Absolutes Behandlungsverbot nicht möglich
Die deutsche und europäische Rechtslage in der Behandlung landwirtschaftlicher Nutztiere spricht allerdings mit Blick auf Tierschutz und Tierwohl dem behandelnden Tierarzt als qualifiziertem Entscheidungsträger stets die letzte Entscheidungshoheit zu. Über diese Bestimmungen kann und möchte sich der Biokreis zur Wahrung eines größtmöglichen Tierwohls nicht hinwegsetzen. Von daher ist es dem Verband in letzter Konsequenz nicht möglich, gegenüber dem Tierhalter ein absolutes Behandlungsverbot hinsichtlich eines in Deutschland veterinärrechtlich zugelassenen Medikaments auszusprechen. Dramatische Folge eines solchen Vorgehens wäre unter Umständen, ein vermeidbares Leiden des Tieres in Kauf zu nehmen.

Neuer Zusatz in den Richtlinien
„Wir werden diesen komplexen Sachverhalt im Zuge einer noch exakteren Beschreibung der Verfahrensabläufe zukünftig in unsere Richtlinien integrieren, um Verbraucher weiterhin umfänglich über die Praxis der ökologischen Nutztierhaltung aufzuklären“, sagt Jörn Bender, Fachreferent des Biokreis in der Arbeitsgemeinschaft Tierwohl der Ökoverbände. An die Öko-Kontrollstellen wurde dieses Verfahren in Schulungen seit jeher kommuniziert.

Verband weist erneut auf Liste mit Anwendungsbeschränkungen hin
Trotzdem rät der Verband seinen rund 1000 landwirtschaftlichen Mitgliedern deutlich davon ab, entsprechende Medikamente einzusetzen, solange Behandlungsalternativen bestehen. Auf die Liste mit den Anwendungsbeschränkungen für Medikamente wurden die für den Biokreis zuständigen und unabhängigen Kontrollstellen und auch die Biokreis-Landwirte mit der Bitte um Weitergabe an den jeweiligen Hof-Tierarzt kürzlich noch einmal hingewiesen. „Die Aufnahme und Aufrechterhaltung der Liste mit Anwendungsbeschränkungen für Medikamente ist eine konsequente Fortsetzung der anspruchsvollen Richtlinien und Tierwohlaktivitäten unseres Verbandes“, sagt Josef Brunnbauer, Geschäftsführer des Biokreis.

Kontakt: Ronja Zöls, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, zoels@biokreis.de
Biokreis e.V., Stelzlhof 1, 94034 Passau, Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




ECOVIN Einführungskurs Ökologischer Weinbau – mehr als eine Hilfe bei der Umstellung

PRESSEMITTEILUNG

Bad Münster am Stein, 29.01.2016. Der einwöchige Einführungskurs von ECOVIN fand in diesem Jahr vom 25. bis 29. Januar 2016 auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein an der Nahe statt.

28 interessierte Winzerinnen und Winzer hörten zahlreiche aufschlussreiche Vorträge z.B. zu den Themen Ökosystem Weinberg und Boden bzw. Düngung im ökologischen Weinbau von Dr. Uwe Hofmann (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten | Mainz). Ausführlich und anschaulich informierte Frederik Heller (Berater Ökologischer Weinbau RLP im DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück | Oppenheim) zum Thema Begrünung im ökologischen Weinbau. Ulrich Hamm (Fachgruppe Oenologie am DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück) sprach über Besonderheiten der Öko-Weinbereitung und Andreas Hattemer vom Weingut Kronenhof ergänzte mit seinen praktischen Erfahrungen. Beate Fader (Beraterin Ökologischer Weinbau RLP im DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück | Oppenheim) hielt zwei Vorträge zur Pflanzengesundheit im ökologischen Weinbau. Dr. Karl Josef Schirra (DLR Rheinpfalz | Neustadt, Fachgebiete: Phytomedizin, Entomologie im Weinbau) referierte in gewohnt kurzweiliger Form über tierische Schädlinge mit Schwerpunkt Kirschessigfliege. Christian Deppisch von der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim berichtete über die Unterstockbearbeitung in Flach- und Steillagen und diskutierte den Einsatz von Herbiziden im Weinbau aus verschiedenen Blickrichtungen. Viele Informationen über Richtlinien, Kontrolle und zu Deklarationsfragen bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Matthias Stein (Kontrollverein Ökologischer Landbau | Karlsruhe). Die Teilnehmenden erhielten außerdem eine Einführung in den biodynamischen Weinbau. Matthias Wolff (Berater beim Beratungsdienst Ökologischer Weinbau am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg) überzeugte durch seine Einführung zum Thema. Dr. Jürgen Fritz (Universität Kassel | Witzenhausen) hielt einen Vortrag zum Thema *Bedeutung der Präparate und deren Einsatz in der Praxis*. Johanna Döring (Hochschule Geisenheim) berichtete über den Langzeitversuch INBIODYN der Hochschule Geisenheim.

Unter dem Titel *Neue Reben braucht das Land –Pilzwiderstandsfähige Rebsorten* erzählte Klaus Rummel – ECOVIN Winzer der ersten Stunde- lebhaft von seinen Erfahrungen mit PIWI Rebsorten. Von der Qualität der PIWI Weine konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Verkostung der Weine überzeugen.
Auch die Praxis kam in der Woche nicht zu Kurz. Der Besuch bei ECOVIN Winzer Georg Forster aus Rümmelsheim zeigte die praktische Umsetzung des ökologischen Weinbaus. Georg Forster vermittelte den ganzheitlichen Ansatz des Handelns in seinem Familienbetrieb. Im Rahmen des Besuches beim Weingut Forster referierte ECOVIN Geschäftsführer Ralph Dejas über die Arbeit des ECOVIN Bundesverbandes und das Thema Nachhaltigkeit. Eine zweite Exkursion führte die Gruppe nach Volxheim zum ECOVIN Weingut Brühler Hof, welches bereits seit knapp 30 Jahren ökologisch bewirtschaftet wird. Hans-Peter und Sebastian Müller berichteten anschaulich von den Abläufen im Weingut und der Arbeit mit Freiwilligen des weltweiten Programms WWOOF. Einen Abschluss des Seminars bildete der Workshop an meist eigenen Betriebsbeispielen. Die Teilnehmenden ermittelten die Chancen die sich durch eine Umstellung ergeben und betrachten die hauptsächlichen Aspekte einer Umstellung.

Das Resümee des Einführungskurses fiel bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr positiv aus. Sie konnten mit vielen neuen Eindrücken, gefestigtem Wissen und vielen Tipps zu einer erfolgreichen Umstellung zurück in ihre Betriebe gehen.

Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Die Nachricht im pdf-Format und Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage.

Veranstaltungen und Mitgliederservice
Sigrid Großmann

Di – Do 8 – 15 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.grossmann@ecovin.de




GLS Bank auf Zukunftskurs mit erweiterter Geschäftsleitung

GLS Bank auf Zukunftskurs mit erweiterter Geschäftsleitung

Bochum/Frankfurt, 02.02.2016. Die führende sozial-ökologische Bank hat einen umfassenden organisatorischen und personellen Umbau begonnen. Dazu gehören eine Erweiterung des Vorstands, zusätzliche Ertragsquellen und der Aufbau einer interaktiven Gemeinschaft.

Die GLS Bank hat mit Blick auf das gestiegene Geschäftsvolumen und die einschneidenden Herausforderungen im Bankgeschäft eine neue erweiterte Geschäftsleitung eingerichtet. Den bisher zweiköpfigen Vorstand ergänzen ab 2016 die designierten Vorstandsmitglieder Aysel Osmanoglu und Dirk Kannacher.

Aysel Osmanoglu war zuvor Bereichsleiterin der GLS Bank, sie übernimmt das Ressort Infrastruktur/IT. Dirk Kannacher war ebenfalls Bereichsleiter, er verantwortet zukünftig das Basisgeschäft für Privat- und Geschäftskunden. Das Individualkundengeschäft und die Filialen betreut zukünftig Andreas Neukirch. Vorstandssprecher Thomas Jorberg ist für Strategie, Gesamtbanksteuerung sowie Kommunikation und Entwicklung verantwortlich.

Effizienz steigern, fokussiert entwickeln
Die neue Führungsstruktur geht einher mit einer Verbesserung aller Prozesse. Die Effizienz der GLS Bank soll in allen Bereichen bis 2017 um ein Viertel höher ausfallen. „Das gewährleistet eine fokussierte Entwicklung der einzelnen Bereiche, verbunden mit mehr Flexibilität“, erläutert Thomas Jorberg. Zudem arbeitet die GLS Bank an neuen technischen Möglichkeiten und wird sich dazu an einem Start-up für digitales Bezahlen beteiligen.

Der Bedarf an zukunftsweisenden Investitionen ist aus Sicht des Vorstandssprechers gewaltig. Jorberg fordert eine Bankenwende: „Wir brauchen einen Ausstieg aus rein renditegetriebenen Geschäften. Geld muss zur erneuernden Energie werden und in die Realwirtschaft fließen.“ Gleichzeitig stellt er ein weltweites Überangebot an Kapital fest. „Eine Erhöhung des Zinsniveaus in Europa ist in den nächsten Jahren unrealistisch.“

Geschäftszahlen unterstreichen Erfolg
Gleichzeitig ist zu erkennen, dass sozial-ökologische Bankgeschäfte an Bedeutung gewinnen. So ist das Bilanzvolumen der GLS Bank 2015 um 14,7% auf 4,17 Mrd. Euro gestiegen, das Kreditvolumen um 11,6% auf 2,13 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen sind um 15,3% auf 3,62 Mrd. Euro gewachsen. Zusätzlich zeichneten die Mitglieder Genossenschaftsanteile in Höhe von 53,8 Mio. Euro. „Viele Menschen erkennen, dass sie mit ihrem Geld Gutes bewirken können. Das überzeugt“, sagt Vorstandsmitglied Andreas Neukirch. Dies zeigt sich auch im Stiftungsbereich. Die GLS Treuhand und ihre Zukunftsstiftungen verzeichneten erstmals Spenden von mehr als 1 Mio. Euro für ökologisches Saatgut und 4,4 Mio. für Entwicklungszusammenarbeit.

Kernwerte sichern und Gemeinschaften stärken
Die sinkende Zinsmarge, die regulatorischen Einschnitte und die Digitalisierung führen zu weiteren Veränderungen. Die Kernleistungen werden gebündelt und den Kundinnen und Kunden transparenter gemacht, um neue Erträge generieren zu können. Dazu gehören etwa die unabhängige Beratung, eine einmalige Expertise in sozial-ökologischen Branchen und die Finanzierung zukunftsweisender Projekte und Unternehmen.

Zudem arbeitet die GLS Bank an einer noch stärkeren Gemeinschaft für sozial-ökologische Geldgeschäfte und Projekte, sowohl im persönlichen Austausch als auch auf digitalen Wegen. Noch in diesem Jahr wird die GLS Bank eine Lösung für Crowdinvesting, eine Plattform für sozialwirksames Investment sowie ein soziales Kundennetzwerk vorstellen. In den Filialen und auf Veranstaltungen wird das Engagement von GLS Bank, Kundschaft und Mitgliedern regelmäßig lebendig. Zusätzlich wurde die 2015 eingerichtete Zukunftswerkstatt dauerhaft installiert, um Trends und Innovationen aufzugreifen.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstr. 9
44789 Bochum

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Gründung der Chancen eG – solidarische Finanzierung von Studiengebühren

Presseinformation

Bochum, 02.02.2016. Das erfolgreiche Wittener Modell des „Umgekehrten Generationenvertrag“, bei dem Hochschulgebühren erst nach dem Studium bezahlt werden müssen, wird bald bundesweit angeboten. Dazu wird am 6. Februar in Witten die Chancen eG gegründet.

Jeder Mensch soll sich selbstbestimmt bilden können – unabhängig des finanziellen Hintergrundes. Nach der erfolgreichen Platzierung der StudierendenAnleihe (WKN: A12UD9) Ende 2014 macht sich das Team ehemaliger Vorstände der StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke nun daran das bewährte Modell des Umgekehrten Generationenvertrags (UGV) in ganz Deutschland anzubieten. Unterstützt werden Sie dabei von der GLS Bank und der GLS Treuhand.

Der UGV ermöglicht, die Gebühren an einer privaten Hochschule erst nach dem Studium einkommensabhängig zurückzuzahlen. Das heißt, die Studierenden zahlen entsprechend der Höhe ihres Einkommens. Zinsen fallen nicht an.

Wann: Samstag, 6. Februar, 14 Uhr
Wo: Raum in Witten, Wiesenstr. 25. 58452 Witten

Förderbeginn ist das Sommersemester 2016. Bis 2019/20 sollen über 700 Studierende gefördert werden und ein Ausleihungsvolumen von über 12 Millionen Euro erreicht sein. Die Genossenschaft versteht sich als langfristig orientiertes Sozialunternehmen. Sie ist mit mehreren namhaften Privathochschulen im Gespräch.

Weitere Informationen unter: www.chancen-eg.de

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

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Neumarkter Lammsbräu, der Pionier unter den Bio-Getränke-Produzenten und größter Bio-Bier-Hersteller Deutschlands, lädt Sie im Vorfeld der Messe zum traditionellen Pressegespräch ein:

Am Donnerstag, 04. Februar 2016, um 12:30 Uhr in Nürnberg

Ort:
Design Offices Nürnberg
Projektraum 1
Königstorgraben 11
90402 Nürnberg

Die Unternehmens-Chefin Susanne Horn wird mit Ihnen die folgenden Themen erörtern:
· zentrale Entwicklungen und Kennziffern des Geschäftsjahres 2015
· Ausblick 2016
· Biofach 2016

Frau Horn steht Ihnen selbstverständlich auch für Fragen zu anderen aktuellen Themen im Bio-, Bier-, Limonaden und Mineralwasserbereich gerne zur Verfügung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Zeit und Interesse haben, an diesem Pressegespräch teilzunehmen. Für eine kurze Nachricht, ob wir mit Ihnen rechnen können, danken wir herzlich.

Mit besten Grüßen

Daniel Haussmann
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Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-54
Fax: +49-89-992496-53
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