Nachhaltig schenken – In 2 – 4 Stunden das Smartphone mit Sonne voll aufladen – die Wing6 Wood mit feinstem Kork-Leder

PRESSEINFORMATION

Berlin, November 2015

Der Winter rückt näher – die Jagd auf passende Weihnachtsgeschenke ist somit eröffnet. Immer mehr Verbraucher werden sich ihrer wachsenden Verantwortung als Konsumenten auch in der Weihnachtszeit bewusst. Somit hat sich in den letzten Jahren vermehrt ein Trend hin zu nachhaltigen, ökologischen und fair produzierten Geschenken entwickelt. Die Sonnenrepublik, ein Berliner Start-Up, hat sich dieser Bewegung angeschlossen mit dem Ziel, Solarenergie für jeden zugänglich zu machen: sauber, leicht, mobil. Das Ergebnis: Portable Solarlader im Handtaschenformat, Made in Germany.

Minimale Fläche, maximale Ergebnisse

Durch High-End Technik wird auf kleinster Fläche maximaler solarer Output erzeugt und somit mobiles Laden von Laptops, Smartphones und allen weiteren USB-kompatiblen Geräten ermöglicht. Passend zum Winteranfang bringt die Sonnenrepublik nun eine Erweiterung der Produktpalette auf den deutsch- und englischsprachigen Markt: Die Wing6, ein kompaktes und faltbare Solarmodul aus neuartigen, hocheffizienten, monokristallinen Solarzellen und einer USB-Elektronikeinheit zum direkten Anschluss mit einem USB-Ladekabel. Die Wing6 generiert innerhalb von 2-3 Stunden eine komplette iPhone5-Ladung und lädt mit der Geschwindigkeit eines Netzladegerätes. 160 Gramm wiegt das minimalistisch designte Leichtgewicht, dessen selbst-entwickelte und patentierte Wandler-Elektronik fast verbrauchsfrei arbeitet. Auf einer Fläche von 15 x 30 cm erleichtern die natürlichen und unverwüstlichen Materialien das Leben besonders all jenen enorm, welche mobil kommunizieren und nachhaltig konsumieren möchten.

Immer der Sonne entgegen

„Unser Anliegen ist es, die Energiewende im Kleinen anzustoßen. Solarprodukte sollen ganz selbstverständlich und einfach auch im Alltag genutzt werden können“, erklärt Andreas Guba, einer der beiden Gründer des Berliner Startups. Mit Dr. Oliver Guba, Physiker und erfolgreicher Forscher und Unternehmensgründer seit über 20 Jahren, hat er die Sonnenrepublik vor 2 Jahren ins Leben gerufen, um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Weitere Informationen können auf unserer Presseseite gefunden werden. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Für ein Interview stehen die Gründer Andreas Guba und Herr Dr. Lang natürlich gerne zur Verfügung.


Kontakt

Sonnenrepublik GmbH
Reuchlinstraße 10-11
10553 Berlin
+49 (0)30 609 892 760
presse@sonnenrepublik.de
www.sonnenrepublik.de


Und so denken andere über uns – national und international:

Armdevices.net:

Sonnenrepublik: Modular Autarkic Photovoltaic System Incorporated into a Solar Golf Cart

Berliner Morgenpost: http://www.morgenpost.de/incoming/article205635225/Sonnenrepublik.html

Berliner Zeitung:
http://www.bz-berlin.de/ratgeber/computer-technik/so-tankt-ihr-smartphone-richtig-sonne

BFM Business:
http://bfmbusiness.bfmtv.com/entreprise/recharger-son-smartphone-a-l-energie-solaire-ou-en-bougeant-son-corps-862710.html

Computer BILD:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Clicc-Akku-Pack-9984582.html

Deutschlandradio Kultur:
http://www.deutschlandradiokultur.de/ausgefuchste-digitale-ideen.1162.de.html?dram:article_id=261142

Die Welt:
http://www.welt.de/sonderthemen/start-up/article116692433/Das-Geld-das-aus-dem-Schwarm-kommt.html

Energy Harvesting Journal:
http://www.energyharvestingjournal.com/articles/8181/sonnenrepublik-photovoltaic-system-incorporated-into-solar-golf-cart

Gadget-Rausch:
http://www.gadget-rausch.de/2014/10/11/clicc-solarmodule-fuer-unterwegs/

Impulse:
http://www.impulse.de/diverses/videointerview-andreas-guba-sonnenrepublik-impulse-comic-aktion/2014321.html

Neuerdings:
http://neuerdings.com/2014/04/09/sonnenrepublik-clicc-und-cliclite/

PC Welt:
http://www.pcwelt.de/news/Solarprodukte_fuer_die_Hosentasche_-CeBIT-8441596.html

The Hundert:

Sonnenrepublik – Berlin Startup for Solar Energy Systems




Die MehrWert GmbH als vorbildlicher Finanzvertrieb ausgezeichnet

Pressemeldung

Die vor fünf Jahren gegründete MehrWert GmbH aus Bamberg wurde am 12. November 2015 durch eine profunde Jury vom Bankmagazin, Versicherungsmagazin und von Service Value in Frankfurt zum vorbildlichen Finanzvertrieb in Deutschland ausgezeichnet.

Bamberg, 16. November 2015. Bei der zweiten Auslobung des Wettbewerbes „Vorbildlicher Finanzvertrieb“ konnte sich die MehrWert GmbH in der Spitzengruppe der vorbildlichen Finanzdienstleister in Deutschland positionieren. Das junge fränkische Maklerunternehmen bestätigt damit den eigenen Anspruch an eine qualitativ hochwertige Beratungsexpertise. So erreichte das Unternehmen beim bundesweiten Wettbewerb „Bester Makler Deutschlands“ 2013 den dritten Platz, 2014 den zweiten Platz und 2015 wurde die MehrWert GmbH mit dem Award „Unternehmer-Ass 2015“ in Bronze belohnt.

Insgesamt 9 Finanzdienstleister wurden bei der feierlichen Preisverleihung in Frankfurt mit dem Preis des Vorbildes ausgezeichnet. Analysiert wurden von der Jury sechs verschiedene Bewertungsdimensionen: Strategische Kompetenz, Führungskompetenz, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Ethik. Wer als vorbildlich ausgezeichnet werden wollte, musste alle Dimensionen ausbalancieren und keines dieser Kompetenzfelder durfte das Denken und Handeln im Unternehmen dominieren. Nur Finanzdienstleister, die ihren Erfolg nachweislich nachhaltig erzielt haben und hierbei die Erwartungen der eigenen Kunden bis heute nicht enttäuscht haben, wurden letztendlich in die Endauswahl einbezogen.

Die MehrWert GmbH bietet als modernes banken- und versicherungsunabhängiges Beratungsunternehmen Privatkunden als auch Firmenkunden ihr Finanzwissen an.
Das Beratungsspektrum erstreckt sich für Privatkunden von Altersvorsorgekonzepten hin zur professionellen Geldanlagestrategie und bis zur Vermögensverwaltung auf Fondsbasis. Im Firmenkunden profitieren Kunden von dem MehrWert – Knowhow in Sachen betrieblicher Entgeltoptimierungslösungen und Geldanlagestrategien. 20 qualifizierte Berater/innen stehen dazu zur Verfügung.

Das Unternehmen zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass es bei der Auswahl von Geldanlagen und Altersvorsorgeprodukten bewusst hohe ethische und ökologische Kriterien an diese Produkte legt.

Ihre Ansprechpartnerin:
Heike Ebli
Mitglied der Geschäftsleitung
Kommunikation & Nachhaltigkeitsstrategie
MehrWert GmbH für Finanzberatung
und Vermittlung
Telefon: 0951-30 12 5565
Telefax: 0951-30 12 55-67
Email: h.ebli@mehrwert-finanzen.de

Über die MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung:

Die im Jahr 2010 von Gottfried Baer gegründete MehrWert GmbH für Finanzberatung und Vermittlung ist ein von Banken und Versicherungen unabhängiges Beratungshaus mit Sitz in Bamberg. Aktuell beraten 20 MehrWert-Berater/innen mehr als 2000 Mandanten in Fragen der Altersversorgung, der Absicherung und der nachhaltigen Geldanlage. Zu den Mandanten des Dienstleisters zählen Privatpersonen, wie auch mittelständische Unternehmen, kirchliche und private Stiftungen. Der unternehmerische Beratungsschwerpunkt des Maklerunternehmens mit Zulassung als Versicherungsmakler (§ 34d Abs.1 GewO) und Finanzanlagevermittler (§ 34f GewO) findet sich eindringlich in den Bereichen nachhaltige Geldanlagen, strategische Vermögensplanung, private Altersvorsorgelösungen und betriebliche Altersvorsorge (bAV). Die starke Ausrichtung auf den Bereich nachhaltiger und grüner Anlagestrategien wird nicht zuletzt durch den zertifizierten „Fachberater für nachhaltiges Investment“ ermöglicht.

Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.mehrwert-finanzen.de




Erster Hersteller reagiert auf Labortest: Hahne will Mineralölrückstände in Haferflocken künftig mit Barriereschicht vermeiden – foodwatch warnt vor Verzehr von Kellogg’s Cornflakes

Pressemitteilung – Thema: Mineralöle in Lebensmitteln

– Reis, Nudeln, Grieß: Zahlreiche Produkte mit krebsverdächtigen Substanzen belastet
– Häufig gehen Mineralöle aus Recyclingkartons auf Lebensmittel über

Berlin, 9. November 2015. Lebensmittel wie Cornflakes, Grieß oder Reis sind häufig mit riskanten Mineralölrückständen belastet – das hatte Ende Oktober eine von der Verbraucherorganisation foodwatch veröffentlichte Laboranalyse belegt. Jetzt hat ein erster Hersteller auf den Test reagiert: Der Cerealienproduzent Hahne kündigte gegenüber Medien an, durch eine neue Verpackung Mineralölrückstände künftig zu verhindern. foodwatch hatte in den Haferflocken des Unternehmens aus Löhne in Nordrhein-Westfalen aromatische Mineralöle gefunden, die von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA als potenziell krebserregend und erbgutverändernd beschrieben werden. Solche Rückstände stammen häufig aus den in Verpackungen oder Umverpackungen aus Altpapier enthaltenen Druckfarben. Um den Übergang auf die Lebensmittel zu verhindern, „will der Hersteller künftig eine Mineralölbarriere einsetzen“, heißt es auf der ZDF-Seite heute.de unter Berufung auf Hahne. Das Unternehmen war für foodwatch bislang für eine Bestätigung nicht zu erreichen.

In einer umfangreichen Laboranalyse hatte foodwatch insgesamt 120 Produkte aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden testen lassen. 43 Prozent davon enthielten aromatische Mineralöle, in Deutschland war jedes fünfte getestete Lebensmittel (9 von 42 Produkten) belastet – darunter die Cornflakes von Kellogg’s, der Spitzen-Langkornreis von reis-fit und der Bio-Weichweizengrieß von Rewe.

Nach foodwatch-Informationen haben einige Unternehmen in Reaktion auf die Veröffentlichung eigene Labortests in Auftrag gegeben. Wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden hat bislang jedoch lediglich Hahne angekündigt. Die Firma Kellogg’s verwies nach Angaben von heute.de darauf, „dass für all ihre Produkte die Vorschriften eingehalten und auch zukünftige mögliche Richtlinien erfüllen würden“.

foodwatch warnte vor dem Verzehr der Kellogg’s Cornflakes. „Kellogg’s mutet Kindern und Erwachsenen erhebliche Gesundheitsgefahren durch krebserregende und erbgutverändernde Mineralölbestandteile zu. Statt konsequent solche Substanzen aus den Produkten herauszuhalten, verschanzt sich das Unternehmen hinter fehlenden gesetzlichen Vorgaben“, kritisierte Luise Molling von foodwatch. „Wenn selbst ein führender Markenhersteller nicht aus eigenem Antrieb dem Gesundheitsschutz die höchste Priorität einräumt, zeigt dies: Wir brauchen dringend gesetzliche Vorgaben, um das Problem der Mineralölrückstände endlich zu lösen.“

foodwatch hat die Europäische Kommission aufgefordert, sogenannte „funktionelle Barrieren“ für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier vorzuschreiben sowie erstmals Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln zu erlassen. Wissenschaftler sind sich einig, dass ohne wirksame Barriereschicht sowohl Mineralöle als auch bis zu 250 weitere potenziell riskante, aber größtenteils noch unerforschte Substanzen aus Recyclingverpackungen oder Umverpackungen in die Produkte übergehen. Gleichzeitig sind Lebensmittel immer wieder auch mit Mineralölen aus anderen Quellen – zum Beispiel durch die bei Produktion und Ernte eingesetzten Schmierstoffe oder Hydrauliköle – belastet. Beide Problematiken könnten durch die gleichzeitige Vorgabe von verpflichtenden Barriereschichten in den Verpackungen sowie strikten Grenzwerten in den Produkten gelöst werden.

Mit einer E-Mail-Aktion unter www.mineraloel-aktion.foodwatch.de können Verbraucherinnen und Verbraucher EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis auffordern, tätig zu werden. Bis eine EU-weite Regelung verabschiedet ist, forderte foodwatch die Bundesregierung auf, unverzüglich entsprechende nationale Gesetze zu erlassen.

Links:
– Testergebnisse foodwatch: www.mineraloel-test.foodwatch.de
– E-Mail-Aktion: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Quelle:
– Berichterstattung von heute.de mit den zitierten Unternehmensreaktionen: tinyurl.com/oow9j85

Redaktionelle Hinweise:
– Hintergrundpapier Mineral-Öl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
– Bildmaterial und O-Töne zum Download: tinyurl.com/q5ba8a3
– Footage-Material zum Labortest: tinyurl.com/pwgyc7c
– Forschungsprojekt des BMELV 2012: download.ble.de/09HS012.pdf
– EFSA Scientific Opinion: tinyurl.com/p9kausf
– Bundesinstitut für Risikobewertung zu aromatischen Mineralölen: tinyurl.com/ovgvtkz

Pressekontakt:

Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Einladung | Preisverleihung Bundespreis Ecodesign 2015

Wir laden Sie herzlich zur Preisverleihung des Bundespreises Ecodesign 2015 am Montag, den 23. November 2015, um 17 Uhr in das Bundesumweltministerium (BMUB) in Berlin ein. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger ehren die Preisträgerinnen und Preisträger.

Ausstellung und Presserundgang:
Die prämierten Projekte sind am Abend der Veranstaltung in einer kleinen Ausstellung zu sehen. Ab 16:00 Uhr findet ein Presserundgang mit den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Ausstellung statt.

Vorab-Informationen über die Gewinner:
Unter folgendem Link können Sie einen Film zum Bundespreis Ecodesign sehen: https://vimeo.com/145562728
Gerne teilen wir Ihnen unter Auflage einer Sperrfrist die Preisträgerinnen und Preisträger bereits im Vorfeld mit und senden Ihnen Informationen, Bild- und Filmmaterial zu.
Bitte senden Sie eine kurze E-Mail an: presse@bundespreis-ecodesign.de
Alle Nominierten können Sie bereits jetzt in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises unter www.bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2015/nominierte sehen.

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben den Bundespreis Ecodesign in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) seit 2012 jährlich aus. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch überzeugen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 20. November 2015 um 12:00 Uhr unter folgendem Link an: https://bundespreis-ecodesign2015.eventbrite.de
Diese persönliche Einladung ist nicht übertragbar und gilt für Sie sowie eine Begleitperson. Wir verwenden Eventbrite für die Einladungen. Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Eventbrite, um sich für die Veranstaltung anzumelden. Mit Ihrem Profil können Sie die Eintrittskarten für sich und Ihre Begleitperson erstellen.

Feiern Sie gemeinsam mit den Nominierten, Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Design und Ökologie. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bundespreis-Ecodesign-Team am IDZ

Die wichtigsten Daten in Kürze:

Preisverleihung Bundespreis Ecodesign 2015
am Montag, den 23. November 2015
um 17 Uhr
Presserundgang in der Ausstellung: 16 Uhr

im Bundesumweltministerium (BMUB)
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz

Begrüßung
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin

Auftakt der Verleihung
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes
Prof. em. Günter Horntrich, Vorsitzender der Jury
Verleihung der Preise durch
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes

Im Anschluss: Get-together mit Flying-Buffet und Musik

Kontakt
Büro Bundespreis Ecodesign
c/o IDZ Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Flughafen Tempelhof, Bauteil D2
Columbiadamm 10
12101 Berlin
T 030 280 95 111
F 030 280 95 112
info@bundespreis-ecodesign.de
www.bundespreis-ecodesign.de




CLEANRIVERPROJECT.DE mit dem Umweltpreis des Landkreises Mayen-Koblenz ausgezeichnet

Winningen, 16. November 2015: Der Winninger Fotodesigner und Hobbypaddler Stephan Horch hat mit seinem Umweltprojekt „CLEANRIVERPROJECT.DE“ den 2. Preis des Umweltpreises 2015 gewonnen, der alle
zwei jahre von der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ausgelobt wird.

Mit der Auszeichnung werden beispielhafte und vorbildliche Projekte, Initiativen und Ideen zur Erhaltung und Förderung von Natur und Umwelt im Landkreis gewürdigt. Gleichzeitig soll das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt werden und als Anregung dienen, sich aktiv für den Schutz von Umwelt und Natur einzusetzen. „Das ist Stephan Horch mit seinem CLEANRIVERPROJECT besonders gelungen. Er setzt sich nicht nur persönlich für den Erhalt der Umwelt ein, er fördert damit auch die aktive Teilnahme in der Gesellschaft“, meinte die Fachkommission.

Der 42-jährige freute sich sehr über die Auszeichnung: „Dieser Preis ist die Bestätigung für mein Engagement sowie Motivation, weiterzumachen. Die ersten Nachahmer habe ich bereits gefunden, ich möchte jedoch noch viel mehr Menschen zum Mitmachen bewegen.“ Das Preisgeld in Höhe von 1.000,-€, das vom Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth im Forum Polch überreicht wurde, will Stephan Horch für den weiteren Ausbau des Projektes nutzen, um das partizipatorische Engagement in der Gesellschaft zu fördern und zu stärken.

Über CLEANRIVERPROJECT.DE:
CLEANRIVERPROJECT.DE ist ein Projekt von Stephan Horch – Installationskünstler und Fotodesigner sowie Freizeitpaddler – das ins Leben gerufen wurde, um mittels Fotokunst auf den zunehmenden Plastikmüll in Flüssen aufmerksam zu machen. Wann immer Stephan Horch mit seinem Kajak unterwegs ist, sammelt er den an ihm vorbeischwimmenden Müll ein. Bevor er ihn jedoch an Land ordnungsgemäß entsorgt, werden die Fundstücke visuell in Szene gesetzt und fotografiert.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




Münchner Gipfelmob sendet Handlungsaufruf für verbindliche Klimaschutzziele nach Paris

Pressemitteilung
München, den 12. November 2015

Ein breites Münchner Aktionsbündnis ruft am 29. November zum Gipfelmob auf. Ab 12:00 Uhr erklimmen die BürgerInnen der Stadt gemeinsam den Olympiaberg und färben den Gipfelbereich weiß. Der Gipfelmob fordert die EntscheiderInnen in Paris, Berlin und München auf, beim Klimaschutz endlich in Gang zu kommen.

Am 30. November beginnt in Paris die 21. UN-Klimakonferenz. Die Delegierten verhandeln eine der dringlichsten Herausforderungen der Menschheit – ein völkerrechtlich verbindliches Klimarahmenabkommen zur Begrenzung der Kohlendioxidemissionen. Warum aber haben zwei Jahrzehnte internationaler Verhandlungen keine verbindlichen Reduktionsziele hervorgebracht? #dasistderGipfel!

Breites Münchner-Aktionsbündnis fordert verbindliche Klimaschutz-Vereinbarung
Die Zeit für einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik ist jetzt gekommen! Das breite Münchner Aktionsbündnis von Green City, den Münchner GRÜNEN, den Münchner Kammerspielen, dem Rachel-Carson Center, dem Netzwerk Klimaherbst, der Münchner ÖDP, der GLS Bank, ETEPETETE, Polarstern und rehab republic fordert die Entscheider der Klimakonferenz in Paris auf, sich endlich auf verbindliche Ziele und wirksame Umsetzungsstrategien der Emissionsreduktion zu einigen und eine Trendwende beim Klimaschutz einzuleiten. Das Zwei-Grad-Ziel ist noch erreichbar, erfordert aber eine globale Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien und die konsequente Abkehr von fossilen Energien. Zudem muss eine ausreichende finanzielle Unterstützung für die vom Klimawandel betroffenen, ärmeren Länder vereinbart werden.

Gipfelmob symbolisiert: Mit Klimaschutz muss es jetzt losgehen
Mit dem Gipfelmob #dasistderGipfel am 29. November setzt das Aktionsbündnis ein Zeichen für konsequenten Klimaschutz. Alle Münchnerinnen und Münchner sind aufgerufen, gemeinsam als Menschenmasse den Gipfel des Olympiabergs weiß zu färben. Die Aktion startet um 12:00 Uhr am Fuß des Nordhangs, direkt am Ufer des Olympiasees. Von dort erstürmt der Mob den Gipfel des Olympiabergs und stellt die Fahne der COP21 auf.

Mitmachen! Zeichen für den Klimaschutz setzen!
Das Aktionsbündnis ruft alle Münchner Bürgerinnen und Bürger auf, mitzumachen und Teil des Videoclips zu werden. Beim Gipfelmob und dem anschließenden Global Climate March auf der Leopoldstraße setzen die Akteure ein Zeichen dafür, dass die globale Erderwärmung aufgehalten werden muss, und fordern die Entscheider in Paris, Berlin und München auf, endlich in Gang zu kommen.

Termin: Sonntag, 29. November 2015, 12:00 bis 13:30 Uhr
Ort: Nordhang des Münchner Olympiabergs
Treffpunkt am Ufer des Olympiasees, unterhalb des Martin-Luther-King-Wegs
Kleidung: Weiße Oberkleidung

Ihre AnsprechpartnerInnen:
Judith Fahrentholz, Kommunikation Green City e.V.
Mail: judith.fahrentholz@greencity.de, Tel: (089) 890 668 313

Daniel Reitmeier, Politischer Referent Green City e.V.
Mail: daniel.reitmeier@greencity.de, Tel: (089) 890 668 324

Anna Zipse, Pressekontakt Polarstern GmbH
Mail: presse@polarstern-energie.de, Tel: (089) 309 042 911

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal herunterladen: www.greencity.de/presse




Bioland, Demeter und ECOVIN mit gemeinsamer „Organic Lounge“ auf der ProWein 2016

PRESSEMITTEILUNG

Mainz, Darmstadt, Oppenheim, 13.11.2015. Der ökologische Weinbau wächst nicht nur in der Fläche, er wächst auch zusammen.

Auf der internationalen Fachmesse ProWein von 13. bis 15. März 2016 in Düsseldorf wird es erstmals eine gemeinsame „Organic Lounge“ von Bioland, Demeter und ECOVIN geben. Auf 88 m² Standfläche präsentieren sich die drei führenden Verbände für ökologischen Weinbau mit ihren Mitgliedern dem Fachpublikum. Für das Catering am Stand sorgt Karsten Bessai mit seiner „organic kitchen“. Neben hochkarätigen Bio-Weinen, leckerem Bio-Essen und spannendem fachlichen Austausch wird es auch Vorträge zu biologisch-organischem und biologisch-dynamischem Weinbau geben. Gleichsam hat sich prominente Unterstützung aus der Food Szene angekündigt, seien Sie gespannt.

„Wir sehen die Stärke des ökologischen Weinbaus auch in einer guten Zusammenarbeit der betreffenden Bioverbände und freuen uns über die gemeinsame Verbändefläche auf der führenden Weinmesse ProWein“, sagt Sigrid Großmann von ECOVIN. Nina Weis, Fachberaterin für Weinbau bei Demeter, ergänzt: „Alle unsere Winzer zeichnet eine gewisse Kompromisslosigkeit aus und der unbedingte Wille, über das Hinschauen, die Achtsamkeit gegenüber natürlichen Prozessen, Sorgfalt, Erfahrung und Geduld außergewöhnliche Weine zu erzeugen. Ihnen wollen wir mit der „Organic Lounge“ ein Gesicht in Halle 13 geben.“ „Ökologischer Weinbau und Spitzenweine gehören längst zusammen“, weiß Veronica Ullrich, Fachberaterin für Weinbau bei Bioland. „Das gilt verbandsübergreifend, was wir mit der „Organic Lounge“ sehr schön demonstrieren können.“

Weitere Informationen zu den Verbänden finden Sie unter:
www.bioland.de
www.demeter.de
www.ecovin.de

Kontakt
ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau e. V.
Ralph Dejas | Geschäftsführer
Wormser Straße 162
D-55276 Oppenheim
T +49 (61 33) 16 40 | F +49 (61 33) 16 09
r.dejas@ecovin.de




Notfallpädagogische Hilfe für Freiwillige in Paris

Pressemeldung

Karlsruhe, 16. November 2015
Nach den entsetzlichen Anschlägen ist ein notfallpädagogisches Team am Montag 16. November nach Paris aufgebrochen. Im Zentrum der notfallpädagogischen Intervention steht die Erstbetreuung der Freiwilligen, die über die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners in der Region Paris ihren Freiwilligendienst leisten und die Anschläge miterleben mussten.

Seit September 2015 leisten sieben junge Menschen aus Deutschland einen Freiwilligendienst über die Freunde der Erziehungskunst in anthroposophischen Einrichtungen in Paris und Umgebung. Zum Zeitpunkt der Attentate waren alle sieben Freiwilligen im Stade de France und mussten die Anschläge und die folgende Panik aus nächster Nähe erleben. Um sie in der Bewältigung dieser Erfahrung zu unterstützen, ist ein pädagogisch-therapeutisches Team bereits am Montag nach Paris gereist. Mit notfallpädagogischen Methoden sollen die Freiwilligen stabilisiert und gestützt werden.

Darüber hinaus wird das deutsche Expertenteam die Freie Waldorfschule Ecole Perceval Chatou im Umgang mit traumatisierten Schülern beraten. Dazu wird ein Seminar für Lehrer angeboten, in dem die Grundlagen der Psychotraumatologie und geeignete pädagogische Antworten vermittelt werden. Beratungen für Eltern, deren Kinder in Folge der Anschläge traumatische Reaktionen zeigen, ergänzen den Einsatz.

Kontakt Presse:

Clara Krug
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Notfallpädagogik
Tel.: 0721-354806 183
Fax: 0721-354806 180
E-Mail: c.krug@freunde-waldorf.de
Webseite: www.freunde-waldorf.de

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen eines freien Bildungswesens. Seit 1971 setzen sie sich für die Waldorfpädagogik und für Freiheit im Bildungswesen ein. Seit 1993 organisiert und betreut das Büro in Karlsruhe internationale Freiwilligendienste in aller Welt und ermöglichte bislang über 7.000 Menschen einen sozialen Dienst in über 350 Projekten in mehr als 60 Ländern. Zurzeit nehmen jährlich rund 600 junge Menschen an den Programmen teil. Seit Sommer 2011 können Interessierte über den Verein auch einen 12-monatigen Freiwilligendienst in anthroposophischen Einrichtungen in Deutschland leisten.
Seit 2006 sind die Freunde der Erziehungskunst im Bereich „Notfallpädagogik“ tätig. In Folge von kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen arbeiteten sie bislang mit psychotraumatisierten Kindern und Jugendlichen im Libanon (2006), China (2008 und 2013), Gaza (2009 – 2014), Indonesien (2009), Haiti (2010), Kirgisistan (2010), Japan (2011) und Kenia (2012 – 2013), Philippinen (2013-2015) Kurdistan-Irak (2013-2015), Nepal (2015), Griechenland (2015) und Slowenien (2015).




Einladung zur Preisverleihung des Bundespreises Ecodesign 2015

Berlin, 10. November 2015

Wir laden Sie herzlich zur Preisverleihung des Bundespreises Ecodesign 2015 am Montag, den 23. November 2015, um 17 Uhr in das Bundesumweltministerium (BMUB) in Berlin ein. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger ehren die Preisträgerinnen und Preisträger.

Ausstellung und Presserundgang:
Die prämierten Projekte sind am Abend der Veranstaltung in einer kleinen Ausstellung zu sehen. Ab 16:00 Uhr findet ein Presserundgang mit den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Ausstellung statt.

Vorab-Informationen über die Gewinner:
Gerne teilen wir Ihnen unter Auflage einer Sperrfrist die Preisträgerinnen und Preisträger bereits im Vorfeld mit und senden Ihnen Informationen und Bildmaterial zu. Ab dem 16. November wird Ihnen auch Filmmaterial zur Verfügung stehen. Alle Nominierten können Sie bereits jetzt in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises unter www.bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2015/nominierte sehen.

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben den Bundespreis Ecodesign in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) seit 2012 jährlich aus. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch überzeugen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 18. November 2015 unter folgendem Link an: https://bundespreis-ecodesign2015.eventbrite.de
Diese persönliche Einladung ist nicht übertragbar und gilt für Sie sowie eine Begleitperson. Wir verwenden Eventbrite für die Einladungen. Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Eventbrite, um sich für die Veranstaltung anzumelden. Mit Ihrem Profil können Sie die Eintrittskarten für sich und Ihre Begleitperson erstellen.

Feiern Sie gemeinsam mit den Nominierten, Preisträgerinnen und Preisträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Design und Ökologie. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Bundespreis-Ecodesign-Team am IDZ

Die wichtigsten Daten in Kürze:

Preisverleihung Bundespreis Ecodesign 2015
am Montag, den 23. November 2015
um 17 Uhr
Presserundgang in der Ausstellung: 16 Uhr

im Bundesumweltministerium (BMUB)
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz

Begrüßung
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin

Auftakt der Verleihung
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes
Prof. em. Günter Horntrich, Vorsitzender der Jury
Verleihung der Preise durch
Dr. Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin
Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes

Im Anschluss: Get-together mit Flying-Buffet und Musik

Kontakt
Büro Bundespreis Ecodesign
c/o IDZ Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Flughafen Tempelhof, Bauteil D2
Columbiadamm 10
12101 Berlin
T 030 280 95 111
F 030 280 95 112
info@bundespreis-ecodesign.de
www.bundespreis-ecodesign.de




Weinjahr 2015: Bioreben trotzen den Wetterextremen im Land

PRESSEMITTEILUNG

Hohe Mostgewichte, überwiegend gesunde und kleinbeerige Trauben. Hitzewelle im Sommer lässt kaum Pilzerkrankungen und andere Schädlinge aufkommen. Ökologisch bewirtschaftete Weinberge kommen sehr gut mit Trockenheit zurecht. Trend zu früheren und kürzeren Weinlese bestätigt sich auch im Jahr 2015.

„Im Gegensatz zur Lese 2014 habe ich bis jetzt nur zufriedene und vor allem entspannte ECOVIN Winzerinnen und Winzer gesprochen, obwohl dieses Jahr manche Dinge doch etwas anders waren, als in den Jahren zuvor.“ so beschreibt Andreas Hattemer, ECOVIN Vorstandsvorsitzender, die Gemütslage seiner ECOVIN Kolleginnen und Kollegen.
Ende April startete der Austrieb in den meisten deutschen Anbaugebieten, nur wenige Tage früher als der Durchschnitt der letzten Jahre. Genug Regen im Winter sorgte für einen guten Wasservorrat für die neue Vegetationsperiode. In den meisten Lagen begann die Rebblüte früher als üblich. Die warme Witterung sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Blüte.
Anders war in diesem Jahr sicherlich der Sommer. Im letzten Jahr hatten die ECOVIN Mitglieder mit viel Regen, der Kirschessigfliege und Fäulnis zu kämpfen. Dieses Jahr war es ein Jahrhundertsommer mit so wenig Niederschlag wie lange nicht mehr.
Bereits im Frühsommer hatten manche Junganlagen in den rheinland-pfälzischen Anbaugebieten mit Trockenheit zu kämpfen. Im Juli und August wurden nicht selten Temperaturen über 35°C erreicht. Teilweise fiel über Wochen kein Regen. Vielerorts wurde es nötig vor allem die jungen Anlagen zu bewässern. Ökologisch bewirtschaftete Weinberge, ältere tiefwurzelnde Reben und spätreife Rebsorten sind die Gewinner des Jahrgangs 2015. Sie konnten mit der tropischen Hitze und den warmen Sommernächten gut umgehen. Die Wärme war jedoch auch sehr positiv, zum einen für einen guten Reifeverlauf der Trauben, den Zuckergehalt der Trauben und zum anderen hatten so die meisten Rebkrankheiten und Parasiten keinen Nährboden.
Bereits Anfang September ernteten die ersten ECOVIN Betriebe die Trauben für den Sektgrundwein. Anders war in diesem Jahr teilweise die Reihenfolge der Lese bei den Rebsorten. So ernteten die Württemberger ihre Lemberger-Trauben teilweise vor dem Riesling. Auch der Spätburgunder wurde an der Ahr teilweise früher gelesen als das Wort „Spät-„ in seinem Namen vermuten lässt.
Etwas niedriger ist in diesem Jahr wiederrum die Erntemenge und auch die Säurewerte der meisten Trauben lagen niedriger als der Durchschnitt.

Kurze Mitteilungen aus den einzelnen Regionen:

Ahr
Die frühen Sorten, wie Frühburgunder und Müller-Thurgau, wurden in den ersten Septemberwochen geerntet. Die Hauptlese startete bei den ECOVIN Winzerinnen und Winzern von der Ahr Mitte September. Bis Ende Juli war das Weinjahr 2015 eher unproblematisch. Große Regenmengen im August und September drohten die Traubengesundheit und den Reifeverlauf zu beeinträchtigen. Jedoch schadete der Regen den Trauben kaum, die Quantität und vor allem die Qualität sind 2015 sehr gut. „Insgesamt sehe ich das Weinjahr 2015 als unkompliziert an. Es macht jetzt schon Spaß durch den Keller zu gehen und die ersten vergorenen Weine zu probieren. Der Jahrgang 2015 wird von sich reden machen“ so resümiert ECOVIN Regionalgruppenvorsitzender Christoph Bäcker. „Die Jungweine zeigen viel Frucht, eine harmonische Säure und kräftige Farbe beim Rotwein“, resümiert er zufrieden.

Baden
Die meisten ECOVIN Winzerinnen und Winzer ernteten die ersten Trauben bereits Anfang September, ungefähr zehn Tage früher als im Vorjahr. Die ECOVIN Winzerinnen und Winzer in Baden erlebten, wie in vielen anderen Anbaugebieten, einen außergewöhnlichen Sommer. „Die Hitze und die Trockenheit haben unseren Reben fast nirgendwo geschadet“, erklärt Paulin Köpfer von ECOVIN Baden die Situation bei den ökologisch wirtschaftenden Winzern. Die anhaltend gute Wetterlage hat dazu geführt, dass die Reben in ihrem Entwicklungsstand durchschnittlich zwei Wochen früher waren als in den vergangenen Jahren. Die geringen Reifeunterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten hatte eine zügige und dicht aufeinanderfolgende Lese der verschiedenen Rebsorten zur Folge. Im September erlebten die ECOVIN Winzerinnen und Winzer mit Sonne, Wind und kühlen Temperaturen fast Wunschbedingungen für ihre Trauben. „Das könnte in diesem Jahr ganz große Weine geben“, resümiert ECOVIN Winzer Johannes Hügle.

Franken
Die Weinlese 2015 begann wie in den meisten anderen Anbaugebieten Mitte September und zog sich bis in den frühen Oktober. Diese Zeit war durch sehr gutes sonniges Wetter mit günstigen Temperaturen geprägt. Die geernteten Trauben waren im Allgemeinen sehr gesund, die Beerenhäute zeigten kaum Risse und waren somit nicht anfällig für Fäulnis.
Die Voraussetzung für die gesunden Trauben haben wir durch eine luftige Laubwand geschaffen. Insgesamt sind wir mit der Ernte 2015 sehr zufrieden. Die Mostgewichte lagen zwischen 95 -124° Oechsle“, resümiert Anton Hell, von ECOVIN in Franken, das Weinjahr. Zufrieden fügt er hinzu: “Unsere Kunden können sich auf sehr gute gehaltvolle Weine mit mineralischem Charakter und wundervoller Aromatik freuen.“

Mosel
ECOVIN Winzerinnen und Winzer an der Mosel erlebten diesen Sommer auch eine extreme Trockensituation bis Anfang September die ersten ergiebigen Niederschläge fielen. In der Folge platzten einzelne Beeren auf und Fäulnis breitete sich mehr oder minder aus, besonders kompakte, gut verblühte Trauben waren betroffen. Es deutete auf eine Wiederholung der 2014er Ernte hin, die besonders von Fäulnis betroffen war.
Hochdruckwetter mit kühleren Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit sorgte jedoch dafür, dass diese Fäulnis sauber eintrocknete, ohne dass weitere Schadpilze zum Zuge kamen. Positiv resümiert ECOVIN Winzer Harald Steffens das Ende der Weinlese 2015 an der Mosel: „Die Qualitätsentwicklung ist als überaus positiv zu sehen. Das Wetter im Oktober war sehr gut, die gemeldeten Nachtfröste sind ausgeblieben. Es werden sehr hohe Weinqualitäten erwartet“.

Nahe
„Die Weinlese 2015 war für uns ECOVIN Winzerinnen und Winzer mit mehr Zeit für wohlüberlegte Schritte verbunden. Wir konnten die Trauben ernten, wenn sie für uns die optimale Reife erreicht hatten“, erklärt Sebastian Müller von ECOVIN Nahe. Er beurteilt die Trockenheit im Sommer als positiv für die Traubengesundheit und die physiologische Reife der Trauben. Die Mostgewichte an der Nahe waren in diesem Jahr sehr gut. Zum Beispiel konnte Sebastian Müller seinen Spätburgunder mit 95° Oechsle ernten. Der Müller-Thurgau lag mit 80°Oechsle in einem sehr guten Durchschnitt. Von einfachen Qualitäten bis hin zu Auslesen und Trockenbeerenauslesen war 2015 an der Nahe alles möglich. “ Wir erwarten schöne, leichte, fruchtige Weißweine und eher schwere Rotweine. 2015 ist ein Jahrgang, der sich sehen lassen kann“, sagt Sebastian Müller.

Pfalz
Mit allen Wetterlagen von Sonne über Regen bis hin zu sehr kalten Temperaturen hatten es die Winzerinnen und Winzer diesen Herbst in der Pfalz zu tun. So war die Weinlese 2015 vergleichsweise kurz und intensiv. Die Hitze im Sommer machte den meisten ökologisch bewirtschafteten Weinbergen wenige Probleme.“ Die ökologisch bewirtschafteten Weinberge können mit diesen extremen Temperaturen gut umgehen. Der höhere Humusanteil im Boden hilft die Feuchtigkeit im Boden zu halten“, erzählt Christine Bernhard, ECOVIN Regionalgruppenvorsitzende aus der Pfalz. Das Jahr 2015 machte es den ECOVIN Winzerinnen und Winzern möglich ein breites Spektrum an Qualitäten in die Weingüter zu bringen. Von der Basis bis hin zu Beerenauslese und Trockenbeerenauslese war alles dabei.“ Die Jungweine präsentieren bereits jetzt eine seidige, abgepufferte Säure und eine tolle Fruchtaromatik“, so beschreibt Christine Bernhard die ersten Kostproben des neuen Jahrgangs.

Rheinhessen
„Nach einem sehr hektischen Jahr 2014 hatten wir wieder mehr Entspannung im Jahr 2015“, stellt Erik Riffel, von ECOVIN Rheinhessen am Ende der Lese zufrieden fest. Mitte September führte die Regenmenge von teilweise 30 l/m bei den ECOVIN Winzerinnen und Winzern zu Befürchtungen, dass die Weinlese gleich zu Beginn hektisch und problematisch wird. Ein kühler Nordwind führte dazu, dass die Reben schnell wieder abtrockneten und an den aufgeplatzen Beeren war keine schnelle Fäule zu befürchten. Die Traubenreife verlief dann bei sonnigem kühlem Wetter weiter auf Hochtouren, so dass Reife und Mostgewichte in Rheinhessen überdurchschnittlich hoch waren. Erik Riffel erntete seine goldgelben, hochreifen Rieslingtrauben mit 90 -95° Oechsle und auch die Säure war mit Werten zwischen 7-8,5 g/l perfekt. In Rheinhessen konnten die Winzerinnen und Winzer in diesem Jahr sogar die eine oder andere Beerenauslese und Trockenbeerenauslese in den Keller bringen.“ Auf diese Spezialitäten können sich die Kunden besonders freuen. Auch die anderen Weine werden super aromatisch, wunderschön harmonisch und ausgereift sein“, prophezeit Erik Riffel.

Rheingau
Im Rheingau begann die Hauptlese teilweise erst Anfang Oktober. Dies liegt unter anderem am Sortenspiegel des hessischen Anbaugebietes, hier wird vorwiegend der spätreifende Riesling angebaut. Die Diva unter den Rebsorten präsentiert sich im Jahr 2015 im Rheingau bester Gesundheit, was den ECOVIN Winzerinnen und Winzer möglich macht, sogar auf einen Eiswein zu hoffen. Im Vergleich zum Jahrgang 2014 sind die Qualitäten 2015 sehr gut. Wobei die Quantität durch den Wassermangel in den Sommermonaten etwas niedriger ausfällt als im Durchschnitt. “Im Juni zur Rebblüte hatten wir eine optimale Witterung, dies war die Grundlage für einen guten Jahrgang 2015. Am Ende betrachte ich den Vegetationsverlauf als unproblematisch und entspannt. Die Weine des Jahrgangs 2015 sind sehr vielversprechend für uns Winzer und natürlich am meisten für unsere Kunden“, sagt Michael Albrecht, ECOVIN Regionalgruppensprecher aus dem Rheingau.

Württemberg
Die meisten ECOVIN Winzerinnen und Winzer haben die Weinlese 2015 um den 16. Oktober 2015 beendet. Es war ein spannendes Jahr mit idealen Wachstumsphasen, die sich mit niederschlagsarmen Perioden abwechselten. Während in den Jungfeldern eine Bewässerung erforderlich war, kamen die älteren Weinberge mit der Trockenheit gut zurecht.
Pilzkrankheiten traten bei guter Laubarbeit und angepasstem Pflanzenschutz kaum auf.
Eine geringe Population der Kirschessigfliege fand sich Anfang Oktober vereinzelt in Trollinger- und Lemberger-Trauben. Wegen den hohen Temperaturen im Sommer und der recht frühen Reife sind die Württemberger Wengerter dem Insekt mit der zügigen Lese wohl zuvorgekommen.
Die Jungweine des Jahrgangs 2015 präsentieren sich sehr gut. Insbesondere die ersten durchgegorenen Weine aus Frühsorten wie Solaris, Müller-Thurgau und Frühburgunder zeigen tolle Frucht und eine angenehme Fülle.
„Der Ertrag ist, wenn man die trockenstehenden Weinberge im Sommer gesehen hat, zufriedenstellend. Wir, in Württemberg, freuen uns auf einen guten Jahrgang 2015, “ sagt Reinhard Schäfer, von ECOVIN Württemberg.

Die Meldung im pdf-Format sowie Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage.
http://ecovin.de/sehen/bilder

http://ecovin.de/entdecken/nachrichten/weinjahr-2015-bioreben-trotzen-den-wetterextremen-im-land

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

ECOVIN_logo_Signatur

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de