Klimaherbst im Hochschulviertel München. Prima Klima oder wo findet Stadt statt?

Im November beginnt die Klimakonferenz in Paris, aber wie sieht es mit dem Klima am Wissensstandort München aus? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst laden die Umweltorganisation Green City e.V. und das Netzwerk Slowmotion zu Exkursion, Reflexion und Diskussion über die Dialogfähigkeit von Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Politik. Die Veranstaltung bringt AkteurInnen zusammen und zeichnet Szenarien für ein pulsierendes Hochschul-Quartier mit Entwicklungspotential.

Veranstaltung: Prima Klima für den Wissensstandort München? Das Hochschulviertel in der Maxvorstadt

Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:00 bis 14:00 Uhr

Treffpunkt: Technische Universität München, Foyer Nordbau, Arcisstraße 21, 80333 München

Anmeldung: Andreas Schuster, 089/890668–319, andreas.schuster@greencity.de

Eintritt frei! / Anmeldung erforderlich (50 Plätze)

Veranstaltet wird der Abend gemeinsam mit Green City e.V. und dem Netzwerk Slomotion im Rahmen
des Münchner Klimaherbstes. Passend zum bevorstehenden Klimagipfel in Paris trägt die
Veranstaltungsreihe dieses Jahr das Motto: POLITIK. MACHT. KLIMA.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal
herunterladen: www.greencity/presse

Pressekontakt:

Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Gemeinsam Paddeln für saubere Flüsse – Mit dem Kajak von Winningen nach Stellendam Stephan Horch paddelte über Mosel und Rhein an die Nordsee

Pressemeldung

Winningen, 23. September 2015: Am Ende konnte er sein Glück kaum fassen. Der Winninger Fotodesigner
und Hobbypaddler Stephan Horch hat es geschafft: In 12 Tagen legte er die 440-Kilometer lange
Wasserstrecke von seinem Wohnort Winningen bis an die Nordsee mit seinem Kajak zurück, um auf
den zunehmenden Plastikmüll in Flüssen und Meeren aufmerksam zu machen. Parallel dazu ist seine
Wanderausstellung „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse“ mit den
aus dem Müll entstandenen Fotos gestartet. Das Geld für dieses Projekt sammelte er mit Hilfe von
Sponsoren sowie im Internet mittels Crowdfunding. Seine Reise war geprägt von Glücksmomenten,
allerdings gab es auch Situationen, in denen das Vorhaben unmöglich zu schaffen schien. Auch musste
er aufgrund der Wettervorhersagen kurzfristig von seiner im Vorfeld geplante Route abweichen.

Aufgeben kam für den 42-Jährigen jedoch nicht in Frage: „Ich musste jeden Tag ca. 37 Kilometer
zurücklegen, um in der geplanten Zeit mein Ziel zu erreichen. Das Wetter hat mir mehr als einmal übel mitgespielt. Ich hatte an manchen Tagen das Gefühl, überhaupt nicht vorwärts zu kommen: Ich machte einen Paddelschlag nach vorne und wurde Dank Gegenwind, Wellen und wenig Strömung wieder
zwei Paddelschläge zurückgesetzt. Aber ich habe so viel positives Feedback, Gastfreundschaft und
Unterstützung von unglaublich vielen Menschen erfahren, die das Projekt über meinen Blog oder die
sozialen Netzwerke verfolgt haben, dass es für mich keine andere Möglichkeit gab, als einfach weiter
zu paddeln.“

Übernachtet hat Horch – bis auf wenige Ausnahmen – in seinem VW Bus, der während der Tour als Begleitfahrzeug dabei war. Gekocht wurde mit einem kleinen Gaskocher, zum Abendessen gab es Kohlenhydrate: „Paddeln ist anstrengend und verbraucht viele Kalorien. Mit Nudeln und Kartoffeln habe ich meine Kohlenhydratspeicher für den nächsten Tag wieder aufgefüllt.“ Nach eineinhalb Wochen tat dann auch der Hintern nicht mehr weh: „Irgendwann hat der Sitz sich an meine Position angepasst“, lacht der Hobbypaddler.

Knapp 35 Kilometer vor Erreichen des Meeres realisierte Stephan Horch zum ersten Mal, wie weit er es bis hier hin geschafft hat. Im Laufe des Freitags erhielt er die gute Nachricht, dass auch die Finanzierung für sein Projekt steht. Glücklich und zufrieden erreichte er am 18. September 2015 um 15.30 Uhr die Nordsee. Seine Familie war extra angereist, um diesen Glücksmoment mit ihm zu teilen: „Ich bin unendlich dankbar für die Unterstützung und die Motivation. Ich danke meinen Sponsoren, besonders dem Team von Ecover Deutschland, das den letzten fehlenden Betrag meiner Crowdfundingsumme kurz vor dem Ablaufen der Zeit aufgefüllt hat, sowie meinen Freunden und meiner Familie, die immer an mich und meinen Weg geglaubt haben.“ Am Ende seiner Reise freut er sich trotzdem erst mal auf eine warme Dusche und ein warmes Essen: „Die Tour hat mir viel Raum für Gedanken gegeben. Da sieht man einiges in einem anderen Licht als vorher. Grundbedürfnisse wie Schlafen und Essen rücken in den Vordergrund. Und man stellt schnell fest, dass materielle Dinge nicht das Entscheidende fürs Wohlbefinden sind. Man wird in einer guten Weise geerdet.“

Seine Reiseeindrücke hat Stephan Horch in seinem Blog unter http://cleanriverproject.de/category/
news/ sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/cleanriverproject.de festgehalten.
Alle Termine und Ausstellungsorte zur Wanderausstellung „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und
Fotokunst für saubere Flüsse“ können auf der Homepage unter http://cleanriverproject.de/termine/
eingesehen werden.

Für alle, die sich ebenfalls für saubere Flüsse einsetzen möchten, verlosen Ecover Deutschland und
CLEANRIVERPROJECT einen Clean Up Erlebnistag für zwei Personen mit Übernachtung im Altmühltal.
Zusammen mit Stephan Horch paddeln der Gewinner und seine Begleitperson im Kajak durch das
idyllische Altmühltal und folgen seinem Beispiel. Der Termin findet am 10. Oktober 2015 statt. Die
Tour ist auch für Anfänger geeignet. Die gesamte Ausrüstung wird gestellt. Die Teilnahme erfolgt über www.ecover.de/cleanriver. Weitere Mit-Paddler sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




EU will Grenzwerte für Quecksilber in Fisch lockern – Verbrauchern soll höhere Dosis des Nervengifts zugemutet werden – foodwatch fordert Stopp der Pläne

Pressemitteilung – Thema: Quecksilberbelastung von Fisch

Berlin, 16. September 2015. Die Europäische Kommission plant eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch. Bei ohnehin schon hochbelasteten Raubfischen soll den Verbrauchern künftig eine deutlich höhere Dosis des Nervengifts zugemutet werden. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Europäischen Kommission vom 29.05.2015 hervor, das der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt. Die Grenzwertentscheidung soll nach foodwatch-Informationen zuvor noch am 21. September mit einer Expertenkommission beraten werden.

Die Verbraucherorganisation forderte die Europäische Kommission auf, von einer Lockerung der Grenzwerte abzusehen. Dazu startete foodwatch heute unter www.quecksilber-aktion.foodwatch.de eine Unterschriften-Aktion an die EU-Kommission. „Die Pläne sind das Gegenteil von gesundheitlichem Verbraucherschutz. Die Kommission verfährt nach dem Motto: Risiken und Nebenwirkungen verfehlter Industrie- und Umweltpolitik werden mit voller Wucht an Schwangere und Kleinkinder weitergereicht“, kritisierte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. „Die zulässigen Quecksilber-Höchstwerte für Raubfische sind schon heute deutlich höher als bei anderen Lebensmitteln – sie dürfen auf keinen Fall erhöht werden.“

Die Höhe der Quecksilber-Grenzwerte orientiert sich an wirtschaftspolitischen Zielen und damit an der tatsächlichen Belastung der Fische: Trotz der hohen Quecksilber-Messwerte soll ausreichend Fisch für den Markt zu gelassen werden. Dem Arbeitspapier der Kommission zufolge will soll nun einerseits der zulässige Quecksilber-Höchstwert bei Raubfischen von einem auf zwei Milligramm pro Kilogramm Fisch verdoppelt werden. Im Gegenzug plant die EU-Kommission eine Verschärfung der Grenzwerte bei anderen Fisch-Arten von derzeit 0,5 auf 0,1 Milligramm pro Kilogramm Fisch. Aus Sicht von foodwatch ist dies ein „Trick“, um die De-facto-Lockerung der Höchstgrenzen zu verschleiern. Denn kleinere, nicht-räuberische Fische sind meist so niedrig belastet, dass sie die geplanten, künftigen Höchstwerte bereits heute einhalten – eine Verschärfung der Grenzwerte würde also nicht zu einer niedrigeren Belastung der Konsumenten führen. Andererseits führte die geplante Lockerung der Grenzwerte für Raubfische dazu, dass künftig noch höher belastete Schwert- oder Haifischprodukte für den Markt zugelassen würden.

„Unter dem Strich wird die Quecksilberaufnahme der Verbraucher steigen. Die Verschärfung der Grenzwerte für kleine Fische bringt nur auf dem Papier eine Verbesserung des Verbraucherschutzes – die Lockerung der Grenzwerte für Raubfische bringt aber de facto eine höhere Belastung für die Menschen. Das ist ein perfides Ablenkungsmanöver, das allein der Wirtschaft hilft, zum Schaden der Gesundheit von uns Verbrauchern“, so Matthias Wolfschmidt von foodwatch.

Untersuchungen der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zeigen, dass insbesondere große Raubfische am Ende der Nahrungskette wie Schwert- und Thunfische oft deutlich höher mit Quecksilber belastet sind, als es die derzeit geltenden Grenzwerte eigentlich erlauben. Die Folge: Heute dürfen etwa 50 Prozent des Fangs nicht verkauft werden – nach der geplanten Lockerung der Grenzwerte würden aufgrund ihrer Belastung nur noch 14,5 Prozent des Fangs als unverkäuflich eingestuft, wodurch sich die gesundheitlichen Risiken für die Verbraucher deutlich erhöhen würden.

Quecksilber ist ein für den Menschen hochgiftiges Schwermetall. Es wird etwa von Kohlekraftwerken in die Luft oder als Bestandteil von Agrochemikalien in Böden und Gewässer freigesetzt. Im Meer wird daraus das 100-fach giftigere Methyl-Quecksilber, welches von Fischen aufgenommen wird. Die Verschmutzung der Weltmeere mit dem Nervengift birgt ein gravierendes gesundheitliches Risiko, vor dem die deutsche Bundesregierung insbesondere Schwangere und (Klein-) Kinder warnt. Das Schwermetall kann zu Entwicklungsstörungen des Fötus führen und bei Erwachsenen für eine Reihe von Nervenstörungen verantwortlich sein. Besonders hoch mit Quecksilber belastet sind Raubfische, die am Ende der Nahrungskette stehen, wie Hai-, Schwert- und Thunfische.

foodwatch forderte die EU-Kommission auf, auf die Lockerung der Grenzwerte zu verzichten und stattdessen Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung der Menschen zu senken. So solle der Einsatz von schwermetallhaltigen Pflanzenschutzmitteln schnellstmöglich verboten und der Quecksilberausstoß durch die Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung konsequent und maximal reduziert werden.

Link:

– E-Mail-Aktion: www.quecksilber-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:

– Arbeitspapier Experten-Komitee der EU-Kommission über Quecksilber-Grenzwerte: Mercury and methylmercury in food (zu Verkehrsfähigkeit von belasteten Fischen siehe S. 7) tinyurl.com/onsh6a5
– foodwatch-Stellungnahme zu Quecksilber-Grenzwerten nach Anfrage an das Bundesumweltministerium tinyurl.com/q7jbjal
– Verbrauchertipp des Bundesumweltministerium zum Verzehr von mit Quecksilber belasteten Fischen tinyurl.com/q37x86v

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Christopher Link
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




„Politikverweigerung“: Aufklärungskampagne über Risiken von Energy Drinks statt Regulierung – foodwatch kritisiert Pläne von Bundesernährungsminister Christian Schmidt

Pressemitteilung – Thema: Energy Drinks

Berlin, 14. September 2015. foodwatch hat die Ankündigung von Bundesernährungsminister Christian Schmidt kritisiert, anstelle von Regulierungsmaßnahmen eine Aufklärungskampagne über die Risiken von Energy Drinks zu starten. Dies ist nach Auffassung der Verbraucherorganisation verfehlt, schließlich warnen Gesundheitsexperten weltweit vor den stark koffeinhaltigen Lifestyle-Getränken. Besonders die kleineren, hochkonzentrierten Energy Shots stehen in der Kritik.

„Herr Schmidt bürdet die Kosten für riskante Produkte der Allgemeinheit auf, um bloß keine Entscheidung gegen die Interessen von Red Bull & Co. treffen zu müssen. Der Minister erkennt zwar das Risiko der Getränke – doch was dann folgt, ist eine bemerkenswerte Form von Politikverweigerung: Die Hersteller dürfen ihre Energy Shots und Energy Drinks weiterhin ungehindert an Kinder und Jugendliche verkaufen, weil Herr Schmidt mit Steuergeldern eine Kampagne finanziert und über die Risiken aufklärt“, erklärte foodwatch-Sprecher Martin Rücker.

foodwatch forderte eine Altersgrenze für Energy Drinks ab 18 Jahren sowie ein Verbot der hochkonzentrierten Shots.

Energy Drinks werden mit Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen, Nierenversagen und sogar Todesfällen in Verbindung gebracht. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten im Oktober 2014 eine Studie zu den Gesundheitsrisiken veröffentlicht und ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche ausdrücklich empfohlen. Dennoch lehnte Bundesernährungsminister Christian Schmidt regulative Maßnahmen ab.

Einer im Mai 2015 publizierten Studie der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zufolge konsumiert fast jeder dritte Erwachsene Energydrinks. Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte – anders als etwa der ebenfalls stark koffeinhaltige Kaffee – gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt: 68 Prozent der Teenager greifen zu den Getränken. Besonders kritisch sehen Experten die kleineren, stark konzentrierten Energy Shots. Deren Koffeinkonzentration ist nur aufgrund eines rechtlichen Kniffs zulässig: Statt als Lebensmittel wurden sie als „Nahrungsergänzungsmittel“ definiert. Damit wurden die für Lebensmittel geltenden Höchstgrenzen außer Kraft gesetzt, die Gefahr einer Überdosierung ist besonders groß.

Link:
E-Mail-Aktion: Keine Energy-Drinks an Kinder! www.foodwatch.de/aktion-energydrinks

Quellen:
– Aktuelle Koffein-Risikobewertung der EFSA (2015): www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4102.htm
– Konsumstatistiken der EFSA zu Energy Drinks (2013): www.efsa.europa.eu/de/supporting/doc/394e.pdf
– Studie von WHO-Experten zu Gesundheitsrisiken durch Energy Drinks (2014): journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpubh.2014.00134/full

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




5. Münchner Radl&Fashion Show: Hommage an einen Sommer auf dem Fahrrad

Pressemitteilung
18/9/2015

Mode und Fahrrad gehören zusammen! Das zeigte zum fünften Mal die Radl&Fashion Show, zu der die Radlhauptstadt München am 17. September 2015 in die Muffathalle einlud. Statt typische Fahrradbekleidung zu zeigen, legt die Show jedoch Wert auf exklusive Designs auf eleganten Fahrrädern. Ihre Botschaft: Wer modisch unterwegs ist, fährt Rad!

Der Sommer in München neigt sich dem Ende zu, auf der Radl&Fashion Show blühte er noch einmal auf. Mit Bildern wie einem Picknick auf dem Laufsteg mit den leichten, zusammenklappbaren Fahrradanhängern des Münchner Herstellers „hinterher“ ließ die Radl&Fashion Show das Gefühl lauer Sommernächte an der Isar und fröhlicher Radltouren zum Badesee wieder aufleben. Um den Abschied vom Sommer zu erleichtern, durfte zwei Tage vor Eröffnung des Oktoberfests auch außergewöhnliche Trachtenmode nicht fehlen. Die Münchner Schneiderin Marion Schmidt präsentierte ihre „Glücksdirndl“ – alte Dirndlkleider, die dank neuer Borten, Verzierungen und Schürzen frischen Pepp erhalten. Und das Label „Noh Nee“ der Münchner Designerinnen Marie Darouiche und Rahmée Wetterich nahm die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt aus bayerischer Tradition und afrikanischer Farbenpracht.

Höhepunkt zur Halbzeit war eine Lichtshow mit Speichenbeleuchtung des Münchner Herstellers „Radlicht“. In der vollständig abgedunkelten Halle sorgten vier aufwendig beleuchtete Räder für Staunen. Erstmals dabei war Mode für‘s Fahrrad selbst: Die niederländische Kultmarke „BikeCap“ kleidet Räder mit Sattelschonern, Handschuhen für den Lenker und Transportkisten ein. Die Radl&Fashion Show zeigte die schrillsten Designs – vom Erdbeermuster über Leopardendesign bis zu rosa Schmetterlingen.

Die Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Meisterschule für Mode brachten auch dieses Jahr wieder hochklassige Coutoure auf den Laufsteg. Und die Designerin Nora Stocker erweiterte die Radl&Fashion Show um weitere alternative Fortbewegungsmittel in Form von Skateboards und Rollschuhen. Am Ende der Show stolzierten die Models vom Laufsteg direkt auf die Aftershowparty im angrenzenden Ampere-Club. Dort konnten sich die Gäste bei einem Sektempfang in Showrooms sowohl über die präsentierte Mode als auch die Fahrräder informieren und feierten mit Radio Energy-DJ Dominik Kollmann bis spät in die Nacht weiter.

Bilder vom Abend gibt es auf www.radlhauptstadt.de zu sehen.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/127792692@N08/sets/72157648118738119/.

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Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
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Mode und Fahrräder auf der Radl&Fashion Show

Mode: garment
„garment macht keine Mode. Sondern Kleidungsstücke, die man am liebsten nie mehr ausziehen möchte.“ Für die Designerinnen Ullinca Schröder und Kathrin Müller stand von Anfang an fest, dass sie eine Linie kreieren wollen aus „Lieblingen für alle Tage“, charmante Begleiter, die morgen nicht von gestern sind. Aus hochwertigen Materialen, mit überraschenden Details und bereits eingenähten Komplimenten. Was garment zusätzlich sympathisch macht: Entwurf und Entwicklung finden im Hamburger Atelier statt, produziert wird zu fairen Bedingungen im europäischen Ausland und in Hamburg.
www.garment-online.de

Mode: Glücksdirndl
„Ein Dirndl kann jeder haben, ein GlücksDirndl nur Du!“ Aus Dirndlkleidern der vergangenen Jahrzehnte, einer bunten Mischung alter und neuer Borten, Verzierungen und Stoffen fertigt die Münchner Schneiderin Marion Schmidt ihre GlücksDirndl, Schürzen und Dirndltaschen und vieles mehr.
www.gluecksdirndl.de

Mode: CharLe
„Kinderbekleidung mit Herz, Pfiff und Verstand!“ CharLe, das ist Kindermode für kesse Ladies, echte Gents und liebenswerte Rotzlöffel von ein bis zehn Jahren, in der es sich gut klettern, angeln, laufen und raufen lässt. Die Kollektion ist modisch – ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder einem Trend zu folgen (Slow-Fashion). Einzelne Teile der Linien „pure“ und „colourful“ können ganzjährig getragen und untereinander kombiniert werden. 100% Made in Germany. Ökologisch und anspruchsvoll.
www.charle-berlin.de

Mode: Noh Nee
Bei Noh Nee trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht. Die Designerinnen und Schwestern Marie Darouiche und Rahmée Wetterich sind in Kamerun aufgewachsen und schöpfen ihre Kreationen aus den einzigartigen Farben Afrikass, die sie mit bayerischen Schnitten kombinieren. So entsteht ein traditionelles bayerisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Hinter dem Konzept der „Dirndl à l’ Africaine“ steht die Vision des „Colourmix“ – dem kreativen, spannenden Austausch der Weltkulturen.
www.dirndlalafricaine.com

Mode: HempAge
Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet er eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist der Hanfstoff in der Herstellung heute noch um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, seine Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. HempAge ist Mitglied der Fair Wear Foundation, die sich für eine sozialverträgliche Textilherstellung einsetzt.
www.hempage.de

Mode: Lakoula
„LAKOULA limited collection“ ist das Mode-Projekt der Texterin Martina Koula. Aktuell entstehen Kleider „für die tollsten Frauen der Welt“ – Martinas beste Freundinnen. Mäntel, schmal wie Kleider. Oberteile, sehr tailliert. Hosen, die perfekt sitzen. Und Kleider, nach denen man sich umdrehen sollte. Jedes Stück ein Original aus Jersey, Cashmere, Popeline oder Stepp. Alle Stoffe sind limitiert. Auf Wunsch werden die Unikate auf Figur gefertigt.
www.lakoula.com

Mode: Deutsche Meisterschule für Mode/Designschule München
Die Deutsche Meisterschule für Mode ist ein Kompetenzzentrum für kreative Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mode und Kommunikationsdesign. Trägerin ist die Landeshauptstadt München. Auf der Radl&Fashion Show werden ausgewählte Abschlusskollektionen präsentiert. Kontakt zu den DesignerInnen erhalten Sie über den künstlerischen Leiter Roland Müller-Neumeister: ro.muellerneumeister@designschule.muenchen.musin.de.
www.meisterschule-fuer-mode.de

Mit Kollektionen von:
Jelena Sabranovic
Nora Stocker
Andrea Wittmann
Victoria Beinert
Kira Droz
Natalie Sterzik

Anhänger: Hinterher
Der Hinterher ist ein flexibler Fahrradlastenanhänger für (fast) alle Transportaufgaben. Er lässt sich in einen Handwagen, Trolley oder eine Sackkarre umfunktionieren. Zusammengeklappt und an die Wand gelehnt, ist er extrem platzsparend und leicht. Der Hinterher passt in jeden Kofferraum oder Hausflur, in Boot, Zug, Bus oder U-Bahn. Er verspricht Nachhaltigkeit durch lokale Produktion und kurze Fertigungswege, durch robuste und hochwertige Qualität, durch langlebige und einfache Konstruktion. Alle Bauteile sind verschraubt, leicht zu reparieren und leicht auszuwechseln. Erfunden hat ihn der Münchner Architekt und Schreiner Peter Hornung-Sohner.
www.hinterher.com

Räder: Stilrad
Bei Stilrad gibt es keine Fahrräder von der Stange. Die Fahrräder, die hier ausgestellt und verkauft werden, überzeugen – neben der obligatorischen Qualität – vor allem durch besonders schönes Design. Die Kunden können alle Räder ausgiebig Probe fahren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden, das individuell für sie gebaut wird. In der entsprechenden Farbe, Größe und Ausstattung. Natürlich gibt es Stilrad auch mit einem Fahrrad-Konfigurator und allen Accessoires im Internet.
www.stilrad.com

Räder: Rose Biketown
Im 300 Quadratmeter großen Münchner Konzept-Store ist alles darauf ausgelegt, individuelle und auf Kundenwünsche zugeschnittene Bikes zu präsentieren. Kunden können ihr Wunschfahrrad direkt an Tablets oder gemeinsam mit einem Bikeberater an interaktiven Tischen zusammenstellen. Mit diesem neuen Konzept will Rose dem Kunden seine Philosophie noch näher bringen und die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel zusammenführen.
www.roseversand.de

Accessoires: BikeCap
Bikecap bietet mit einer Vielzahl hipper Designs von Sattelschonern, Fahrradkisten-Bezügen, Sitzkissen und Lenkerhandschuhen die Möglichkeit, sein Fahrrad in einem eigenen Stil zu gestalten. 2007 stellte BikeCap seinen ersten modernen Sattelüberzug in den Niederlanden vor. Inzwischen begegnet man dem wiedererkennbaren Design mit dem orangefarbenen Label auf der ganzen Welt.
www.bikecap.com




Alles, was in die Schultasche soll, sind Schokolade und Kekse: foodwatch fordert Stopp von Mondelez-Werbeaktion zum Schulstart

Pressemitteilung – Thema: Kinderernährung und Werbung

Berlin, 10. September 2015. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Milka-Hersteller Mondelez und den Lebensmittelhandel aufgefordert, eine Werbeaktion zum Schulstart zu stoppen. „Alles für den Schulstart – jetzt Schultasche packen“, heißt es zum Beispiel auf Großflächenplakaten, die derzeit häufig vor Edeka-, Rewe- und anderen Supermärkten aufgestellt sind. Womit Kinder ihre Schultaschen packen sollen, zeigt Mondelez auf den Abbildungen unter dem Schriftzug: Zu sehen sind dort ausschließlich Schokoladen- und Keksprodukte wie „Milka“-Schokolade und „Oreos“ – das ist für den Konzern „alles für den Schulstart“. Werbeaufsteller in den Supermärkten senden die gleiche Botschaft. Verknüpft ist die Aktion zudem mit einem Online-„Schul-Kiosk“ unter www.schul-kiosk.com, der Gewinne für Codes auf Süßwarenprodukten bietet.

„Die Lebensmittelwirtschaft trichtert den Kindern auf allen Kanälen tagtäglich ein, dass sie möglichst viel von denjenigen Produkten begehren sollten, die die höchsten Umsatzrenditen abwerfen – und das sind nun einmal Süßigkeiten und andere unausgewogene Snacks“, kritisierte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. „Angesichts eines massiven Problems mit Übergewicht und Fehlernährung bei Kindern ist es das völlig falsche Signal damit zu werben, dass alles, was in eine Schultasche gehört, Schokolade und Kekse sein sollen.“

foodwatch forderte Mondelez auf, die „Schulstart“-Plakat-Aktion bzw. die noch bis zum 2. Oktober laufende „Schul-Kiosk“-Aktion umgehend zu stoppen. Der Handel solle diese Aktion nicht weiter unterstützen. Nach Auffassung der Verbraucherorganisation läuft sie der gesellschaftlichen Verantwortung völlig zuwider, die sich die Unternehmen selbst auf die Fahnen schreiben:

– Milka-Hersteller Mondelez hat sich im Rahmen des sogenannten EU-Pledge zu einem verantwortungsvollen Marketing gegenüber Kindern selbstverpflichtet. Demnach will der Konzern Werbung nur dann an Kinder unter 12 Jahren richten, wenn es sich um ausgewogene Produkte handelt. Außerdem rühmt sich der Konzern, mit Projekten wie „Klasse2000“ einen „gesunden Lebensstil2 zu fördern und Kindern etwas über „Gesund essen & trinken“ beibringen zu wollen. Im Rahmen dieses Projekts hat Mondelez ein Unterrichtsprogramm für Grundschüler zur Frage „Was kann ich tun, damit ich gesund bleibe und mich wohlfühle?“ gefördert, das sich auch mit „gesunder Ernährung“ befasst – die Werbeaktion zum Schulstart vermittelt jedoch das Gegenteil.
– Edeka und Rewe beteiligen sich am „Bündnis für Verbraucherbildung“ der vom Verbraucherzentrale Bundesverband initiierten Deutschen Stiftung Verbraucherschutz, dessen erklärtes Ziel es unter anderem ist, Schülern etwas über „Ernährung/Gesundheit“ beizubringen.

Bildmaterial:
– Foto von der Schulstart-Werbeaktion zum Download: tinyurl.com/oze66wd

Quellen:
– Mondelez-Aktion Schulkiosk: www.schul-kiosk.com
– EU-Pledge: www.eu-pledge.eu
– Mondelez-Engagement beim Projekt „Klasse2000“: tinyurl.com/q2457mf und tinyurl.com/n9bsbr4
– Bündnis für Verbraucherbildung: tinyurl.com/p3bwsug; Liste der Bündnispartner, u.a. Rewe und Edeka: tinyurl.com/pbs9bq3

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




„Politikverweigerung“: Aufklärungskampagne über Risiken von Energy Drinks statt Regulierung – foodwatch kritisiert Pläne von Bundesernährungsminister Christian Schmidt

Pressemitteilung – Thema: Energy Drinks

Berlin, 14. September 2015. foodwatch hat die Ankündigung von Bundesernährungsminister Christian Schmidt kritisiert, anstelle von Regulierungsmaßnahmen eine Aufklärungskampagne über die Risiken von Energy Drinks zu starten. Dies ist nach Auffassung der Verbraucherorganisation verfehlt, schließlich warnen Gesundheitsexperten weltweit vor den stark koffeinhaltigen Lifestyle-Getränken. Besonders die kleineren, hochkonzentrierten Energy Shots stehen in der Kritik.

„Herr Schmidt bürdet die Kosten für riskante Produkte der Allgemeinheit auf, um bloß keine Entscheidung gegen die Interessen von Red Bull & Co. treffen zu müssen. Der Minister erkennt zwar das Risiko der Getränke – doch was dann folgt, ist eine bemerkenswerte Form von Politikverweigerung: Die Hersteller dürfen ihre Energy Shots und Energy Drinks weiterhin ungehindert an Kinder und Jugendliche verkaufen, weil Herr Schmidt mit Steuergeldern eine Kampagne finanziert und über die Risiken aufklärt“, erklärte foodwatch-Sprecher Martin Rücker.

foodwatch forderte eine Altersgrenze für Energy Drinks ab 18 Jahren sowie ein Verbot der hochkonzentrierten Shots.

Energy Drinks werden mit Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen, Nierenversagen und sogar Todesfällen in Verbindung gebracht. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten im Oktober 2014 eine Studie zu den Gesundheitsrisiken veröffentlicht und ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche ausdrücklich empfohlen. Dennoch lehnte Bundesernährungsminister Christian Schmidt regulative Maßnahmen ab.

Einer im Mai 2015 publizierten Studie der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA zufolge konsumiert fast jeder dritte Erwachsene Energydrinks. Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte – anders als etwa der ebenfalls stark koffeinhaltige Kaffee – gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt: 68 Prozent der Teenager greifen zu den Getränken. Besonders kritisch sehen Experten die kleineren, stark konzentrierten Energy Shots. Deren Koffeinkonzentration ist nur aufgrund eines rechtlichen Kniffs zulässig: Statt als Lebensmittel wurden sie als „Nahrungsergänzungsmittel“ definiert. Damit wurden die für Lebensmittel geltenden Höchstgrenzen außer Kraft gesetzt, die Gefahr einer Überdosierung ist besonders groß.

Link:
E-Mail-Aktion: Keine Energy-Drinks an Kinder! www.foodwatch.de/aktion-energydrinks

Quellen:
– Aktuelle Koffein-Risikobewertung der EFSA (2015): www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4102.htm
– Konsumstatistiken der EFSA zu Energy Drinks (2013): www.efsa.europa.eu/de/supporting/doc/394e.pdf
– Studie von WHO-Experten zu Gesundheitsrisiken durch Energy Drinks (2014): journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpubh.2014.00134/full

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Halbzeit auf dem Weg von der Mosel bis zur Nordsee – Stephan Horch paddelt für saubere Gewässer

Winningen, 14. September 2015: Die Hälfte der Zeit ist vorbei, die Hälfte der Strecke ist geschafft,
der Muskelkater hält sich in Grenzen. Zeit für Stephan Horch, der mit seiner Paddel-Tour von Winningen über Mosel und Rhein bis zur Nordsee auf den zunehmenden Plastikmüll in Gewässern
aufmerksam machen will, ein Zwischenresümee zu ziehen: „Ich komme gut vorwärts. Wenn ich allerdings den kompletten Müll einsammeln wollte, der mir unterwegs entgegen kommt, würde ich mein Ziel, bis Sonntag an der Nordsee anzukommen, nicht erreichen. Ich treffe unterwegs auf viele interessierte und hilfsbereite Menschen, die mich in der ersten Woche toll unterstützt haben.“

So hat er spontan Schlafmöglichkeiten bekommen und Gastfreundschaft erfahren. Auch wurde er auf der Etappe von Köln nach Bonn von einem Mit-Paddler begleitet, der sich ebenfalls für den Umweltschutz engagiert und extra einen Tag Urlaub für die Aktion genommen hat. Ohne diese und auch finanzielle Unterstützung ist das Vorhaben alleine nicht zu stemmen. Ein Großteil der Geldsumme, die für das Projekt benötigt wird, soll über „Crowdfunding“ auf der Internet-Plattform Startnext finanziert werden. Jeder Spender erhält als Gegenleistung ein sogenanntes „Dankeschön“, u.a. ein Produktpaket des Sponsors Ecover Deutschland, der CLEANRIVERPROJECT ebenfalls durch Spenden und Aktionen mit ausgewählten Handelspartnern unterstützt: „Ecover und ich haben die gleiche Motivation: Eine gesunde Welt von morgen, geprägt von Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Daher passen die Zusammenarbeit und das Engagement sehr gut zusammen.“ Noch bis Sonntag, den 20.09.2015, läuft die Crowdfunding-Kampagne. Bis dahin muss die komplette Summe zustande
kommen, denn die Spenden werden nur bei erfolgreicher Finanzierung von den Unterstützern eingezogen.

Die Wander-Ausstellung mit dem Namen „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse“ ist aktuell in den Räumen des Diakonischen Werkes Neuwied zu sehen. Alle weiteren Termine und Ausstellungsorte können auf der Homepage unter http://cleanriverproject.de/termine/ eingesehen werden.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




„Yes“: EU-Handelskommissarin Malmström will Veröffentlichung des geheimen CETA-Verhandlungsmandats – Bundeswirtschaftsministerium und Europäischer Rat mauern

Gemeinsame Pressemitteilung von Mehr Demokratie und foodwatch – Thema: Freihandelsabkommen EU/Kanada

Berlin, 9. September 2015. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat sich dafür ausgesprochen, das bisher unter Verschluss gehaltene Verhandlungsmandat für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA zu veröffentlichen. Das erklärte die schwedische Politikerin gestern gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch auf twitter. Zuvor hatten rund 28.000 Bürgerinnen und Bürger eine gemeinsame E-Mail-Aktion der Organisationen Mehr Demokratie und foodwatch unterstützt und die Veröffentlichung des Mandats gefordert.

Darüber entscheiden müssten letztlich die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, die das Mandat erteilt haben, erklärte Cecilia Malmström über ihren twitter-Kanal. Auf die Frage, ob sie sich für eine Veröffentlichung ausspreche, antwortete sie: „Yes“ (Link zur gesamten twitter-Konversation: tinyurl.com/malmstroem-tweets). Mit ihrer Positionierung setzt sich die EU-Handelskommissarin vom Europäischen Rat und vom Bundeswirtschaftsministerium ab, die auf Anfrage von foodwatch keinerlei Interesse an einem solchen Schritt zu mehr Transparenz gezeigt hatten.

„Demokratie funktioniert nicht ohne Transparenz“, erklärte Michael Efler, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie. „Bürger und Parlamentarier haben ein Recht darauf zu erfahren, mit welchem Auftrag über unser aller Zukunft verhandelt wird. Die Verhandlungsmandate für internationale Handelsverträge sollten grundsätzlich veröffentlicht werden.“

„Es ist eine unwürdige Salamitaktik: Die Verantwortlichen bei TTIP und CETA versprechen Transparenz, veröffentlichen aber nur das, was sich unter Druck nicht mehr zurückhalten lässt. Mit der Geheimniskrämerei bei den Freihandelsabkommen muss endlich Schluss sein. Es ist eine ständige Veletzung des Demokratieprinzips, wie unter Ausschluss der Öffentlichkeit über Dinge verhandelt wird, die das Leben von Millionen von Bürgern direkt betreffen“, ergänzte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.

Das europäisch-kanadische Abkommen CETA ist bereits fertig ausverhandelt und muss nur noch politisch beschlossen werden. Im Mandat ist festgehalten, welchen Auftrag die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission für die Verhandlungen erteilt haben. Ein Vergleich zwischen Mandat und Vertragsentwurf würde eine Bewertung ermöglichen, ob das Verhandlungsergebnis im Rahmen des Auftrags liegt oder nicht. Beim geplanten TTIP-Abkommen zwischen der EU und den USA hatte die Europäische Kommission das Verhandlungsmandat auf öffentlichen Druck hin schließlich veröffentlicht, zudem hatte Cecilia Malmström grundsätzlich mehr Transparenz bei den Freihandelsabkommen versprochen.

Auf Anfrage von foodwatch hatte der Europäische Rat eine Publikation des CETA-Mandats abgelehnt – mit dem Hinweis, es handele sich dabei „nicht um ein öffentliches Dokument“.

Links:

– E-Mail-Aktion für die Veröffentlichung des CETA-Mandats bei foodwatch: www.ceta-mandat.foodwatch.de
– E-Mail-Aktion bei Mehr Demokratie: www.mehr-demokratie.de/ceta-aufruf.html

Redaktionelle Hinweise:

– EU-Kommissarin Cecilia Malmström auf twitter: tinyurl.com/malmstroem-tweets
– Schriftverkehr mit Bundeswirtschaftsministerium, EU-Kommission und EU-Rat: tinyurl.com/pkys4kf

Pressekontakte:

foodwatch:
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90

Mehr Demokratie:
Anne Dänner
E-Mail: presse@mehr-demokratie.de
Tel.: +49 (0)1 78 / 81 63 017




5. Münchner Radl&Fashion Show

Pressemitteilung
3/9/2015

Mode und Fahrrad gehören zusammen! Das zeigt die jährliche Radl&Fashion Show, zu der die Radlhauptstadt München am 17. September 2015 wieder in die Muffathalle einlädt. Wer dort typische Fahrradmode erwartet, wird jedoch überrascht sein. Vielmehr treffen exklusive Designs auf elegante Fahrräder und zeigen damit, dass Radfahren in München nicht nur Spaß macht, sondern auch für ein neues, urbanes Lebensgefühl stilbewusster Menschen steht.

Kurz vor Eröffnung der Wiesn bildet außergewöhnliche Trachtenmode ein Herzstück der diesjährigen Radl&Fashion Show. Die Münchner Schneiderin Marion Schmidt präsentiert ihre „Glücksdirndl“ – alte Dirndl, die dank eines veränderten Schnitts oder neuer Borten, Verzierungen und Schürzen frischen Pepp erhalten. Bei „Noh Nee“ der Münchner Designerinnen Marie Darouiche und Rahmée Wetterich hingegen trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht und es entstehen traditionelle bayerische Dirndl „à l’Africaine“.

Aus München ist neben Kollektionen der Deutschen Meisterschule für Mode ein weiteres Label auf dem „Catride“ zu sehen: „Lakoula“, das Mode-Projekt von Martina Koula. Sie entwirft und schneidert passgenau Kleider, Mäntel und Röcke für Frauen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Radl&Fashion Show bildet nachhaltige Kleidung. Hierfür konnte die Radlhauptstadt München „Garment“ gewinnen, die ihre Kollektion in Hamburg entwickeln. Das Label „HempAge“ hingegen setzt in Sachen Nachhaltigkeit einen anderen Schwerpunkt: Ziel ist es, Hanf als Textilmaterial mehr Geltung zu verschaffen. Ökologisch und regional hergestellt ist auch die Kindermode, die dieses Jahr erstmals auf der Radl&Fashion Show zu sehen ist. Sie stammt aus der Produktion des kleinen Berliner Unternehmens „CharLe“.

Die Fahrräder stehen der Mode und den Models in Sachen Eleganz und Style natürlich in Nichts nach: Sie kommen wie in den Vorjahren von „Stilrad“, dem Münchner Lifestyle-Showroom für Fahrräder und von „Rose Versand“, in deren Münchner Konzept-Store KundInnen dank moderner Technik ihr Wunschfahrrad individuell zusammenstellen können. Aufgepeppt werden die Räder mit bunten Accessoires der niederländischen Kultmarke „BikeCap“. Neu dabei sind in diesem Jahr die flexiblen, leichten und zusammenklappbaren Radlastenanhänger des Münchner Unternehmens „Hinterher“, das 2013 den Münchner Umweltpreis der Landeshauptstadt München erhielt.

Einlass zur Show ist ab 18:30 Uhr, los geht es um 20:00 Uhr. Auf einer im Ticketpreis inbegriffenen Aftershowparty mit Radio Energy-DJ Dominik Kollmann im Ampere können sich die Gäste ab 21:30 Uhr in Showrooms sowohl über die präsentierte Mode als auch die Fahrräder informieren und gemeinsam weiterfeiern. Tickets gibt es zum Preis von acht Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr auf www.radlhauptstadt.de/fashionshow zu kaufen. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/127792692@N08/sets/72157648118738119/.

Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de

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Hintergrundinformationen zur Radl&Fashion Show

Mode: garment
„garment macht keine Mode. Sondern Kleidungsstücke, die man am liebsten nie mehr ausziehen möchte.“ Für die Designerinnen Ullinca Schröder und Kathrin Müller stand von Anfang an fest, dass sie eine Linie kreieren wollen aus „Lieblingen für alle Tage“, charmante Begleiter, die morgen nicht von gestern sind. Aus hochwertigen Materialen, mit überraschenden Details und bereits eingenähten Komplimenten. Was garment zusätzlich sympathisch macht: Entwurf und Entwicklung finden im Hamburger Atelier statt, produziert wird zu fairen Bedingungen im europäischen Ausland und in Hamburg.
www.garment-online.de

Mode: Glücksdirndl
„Ein Dirndl kann jeder haben, ein GlücksDirndl nur Du!“ Aus Dirndlkleidern der vergangenen Jahrzehnte, einer bunten Mischung alter und neuer Borten, Verzierungen und Stoffen fertigt die Münchner Schneiderin Marion Schmidt ihre GlücksDirndl, Schürzen und Dirndltaschen und vieles mehr.
www.gluecksdirndl.de

Mode: CharLe
„Kinderbekleidung mit Herz, Pfiff und Verstand!“ CharLe, das ist Kindermode für kesse Ladies, echte Gents und liebenswerte Rotzlöffel von ein bis zehn Jahren, in der es sich gut klettern, angeln, laufen und raufen lässt. Die Kollektion ist modisch – ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder einem Trend zu folgen (Slow-Fashion). Einzelne Teile der Linien „pure“ und „colourful“ können ganzjährig getragen und untereinander kombiniert werden. 100% Made in Germany. Ökologisch und anspruchsvoll.
www.charle-berlin.de

Mode: Noh Nee
Bei Noh Nee trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht. Die Designerinnen und Schwestern Marie Darouiche und Rahmée Wetterich sind in Kamerun aufgewachsen und schöpfen ihre Kreationen aus den einzigartigen Farben Afrikass, die sie mit bayerischen Schnitten kombinieren. So entsteht ein traditionelles bayerisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Hinter dem Konzept der „Dirndl à l’ Africaine“ steht die Vision des „Colourmix“ – dem kreativen, spannenden Austausch der Weltkulturen.
www.dirndlalafricaine.com

Mode: HempAge
Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet er eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist der Hanfstoff in der Herstellung heute noch um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, seine Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. HempAge ist Mitglied der Fair Wear Foundation, die sich für eine sozialverträgliche Textilherstellung einsetzt.
www.hempage.de

Mode: Lakoula
„LAKOULA limited collection“ ist das Mode-Projekt der Texterin Martina Koula. Aktuell entstehen Kleider „für die tollsten Frauen der Welt“ – Martinas beste Freundinnen. Mäntel, schmal wie Kleider. Oberteile, sehr tailliert. Hosen, die perfekt sitzen. Und Kleider, nach denen man sich umdrehen sollte. Jedes Stück ein Original aus Jersey, Cashmere, Popeline oder Stepp. Alle Stoffe sind limitiert. Auf Wunsch werden die Unikate auf Figur gefertigt.
www.lakoula.com

Mode: Deutsche Meisterschule für Mode/Designschule München
Die Deutsche Meisterschule für Mode ist ein Kompetenzzentrum für kreative Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mode und Kommunikationsdesign. Trägerin ist die Landeshauptstadt München. Auf der Radl&Fashion Show werden ausgewählte Abschlusskollektionen präsentiert. Kontakt zu den DesignerInnen erhalten Sie über den künstlerischen Leiter Roland Müller-Neumeister: ro.muellerneumeister@designschule.muenchen.musin.de.
www.meisterschule-fuer-mode.de

Mit Kollektionen von:
Jelena Sabranovic
Nora Stocker
Andrea Wittmann
Victoria Beinert
Kira Droz
Natalie Sterzik

Anhänger: Hinterher
Der Hinterher ist ein flexibler Fahrradlastenanhänger für (fast) alle Transportaufgaben. Er lässt sich in einen Handwagen, Trolley oder eine Sackkarre umfunktionieren. Zusammengeklappt und an die Wand gelehnt, ist er extrem platzsparend und leicht. Der Hinterher passt in jeden Kofferraum oder Hausflur, in Boot, Zug, Bus oder U-Bahn. Er verspricht Nachhaltigkeit durch lokale Produktion und kurze Fertigungswege, durch robuste und hochwertige Qualität, durch langlebige und einfache Konstruktion. Alle Bauteile sind verschraubt, leicht zu reparieren und leicht auszuwechseln. Erfunden hat ihn der Münchner Architekt und Schreiner Peter Hornung-Sohner.
www.hinterher.com

Räder: Stilrad
Bei Stilrad gibt es keine Fahrräder von der Stange. Die Fahrräder, die hier ausgestellt und verkauft werden, überzeugen – neben der obligatorischen Qualität – vor allem durch besonders schönes Design. Die Kunden können alle Räder ausgiebig Probe fahren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden, das individuell für sie gebaut wird. In der entsprechenden Farbe, Größe und Ausstattung. Natürlich gibt es Stilrad auch mit einem Fahrrad-Konfigurator und allen Accessoires im Internet.
www.stilrad.com

Räder: Rose Biketown
Im 300 Quadratmeter großen Münchner Konzept-Store ist alles darauf ausgelegt, individuelle und auf Kundenwünsche zugeschnittene Bikes zu präsentieren. Kunden können ihr Wunschfahrrad direkt an Tablets oder gemeinsam mit einem Bikeberater an interaktiven Tischen zusammenstellen. Mit diesem neuen Konzept will Rose dem Kunden seine Philosophie noch näher bringen und die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel zusammenführen.
www.roseversand.de

Accessoires: BikeCap
Bikecap bietet mit einer Vielzahl hipper Designs von Sattelschonern, Fahrradkisten-Bezügen, Sitzkissen und Lenkerhandschuhen die Möglichkeit, sein Fahrrad in einem eigenen Stil zu gestalten. 2007 stellte BikeCap seinen ersten modernen Sattelüberzug in den Niederlanden vor. Inzwischen begegnet man dem wiedererkennbaren Design mit dem orangefarbenen Label auf der ganzen Welt.
www.bikecap.com