Fair Trade im Dortmunder Süden

Presseinformation Dortmund, 02.05.2015

Faire Lebensmittel finden sich vereinzelt in fast jedem Geschäft. Faire Blumen sind da schon seltener und fair hergestellte Textilien muss man leider noch wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen.

Eine Woche vom 4. bis 9. Mai lang wird jetzt im Dortmunder Süden der Einkauf fairer Produkte ganz einfach. Die drei Fachgeschäfte Kornhaus Naturkost, Blumen
Kersting und FairBleiben schließen sich für eine Woche zusammen.
Dann gibt es in allen drei Geschäften sowohl Lebensmittel, Blumen und auch Textilien aus fairem Handel. Die drei Inhaberinnen Andrea von der Heydt, Ute Kersting und Stefan Schlepütz arbeiten schon lange Jahre zusammen im Dortmunder Arbeitskreis Fairer Handel.

Das Kornhaus Naturkost wurde im letzten Jahr auf der Messe FAIR! mit dem Fairhandelspreis ausgezeichnet und Bekleidungsgeschäft FairBleiben ist umgezogen in ein größeres, helleres Ladenlokal.

Fairer Handel – aus Fachgeschäften, die auch in Deutschland fair handeln.

Pressekontakt:
Andrea von der Heydt

FairBleiben
Heiliger Weg 3-5
44135 Dortmund
0231-53461552
www.FairBleiben.com




Leitmesse des Fairen Handels mit Trendthemen FAIR TRADE & FRIENDS: 28. bis 30. August 2015

Medien-Information 79 / 2015 22.04.2015
Dortmund (Kh) – 2014 bestätigte die FAIR TRADE & FRIENDS einmal mehr, dass sie die Leitmesse des Fairen Handels ist. Sie überzeugte die Branche nicht nur durch einen neuen Aussteller- sowie Besucherrekord, sondern ebenso durch ein qualitativ hochwertiges Fachprogramm und Angebot. Rund 160 Aussteller aus 15 Nationen lockten rund 4.000 Besucher nach Dortmund. In diesem Jahr startet Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel bereits vom 28. bis 30. August 2015 in der Messe Westfalenhallen Dortmund. Sie bildet den Zukunftsmarkt des Fairen Handels und verwandter Wirtschaftszweige ab. Dazu gehören Trendthemen wie Re- und Upcycling, öko-faire Mode, Ethische Geldanlagen, Gemeinschaftlicher Konsum sowie nachhaltiger Tourismus.

Die Messe greift topaktuelle Themen des Fairen Handels auf und liefert in den Fachforen interessante Experten- Beiträge zu fairen Produkten, Projekten und Kampagnen. Die FAIR TRADE & FRIENDS ist sowohl Fachmesse als auch Endverbraucherplattform. Sie ermöglicht nationalen und internationalen Produzenten, wertvolle Kontakte zu Händlern und Beschaffern zu knüpfen genauso wie sie Endverbrauchern eine attraktive Erlebnis- und Einkaufsmeile bietet. Ein wachsendes Segment der Messe ist der Bereich Re- und Upcycling. Dazu wird es auch in diesem Jahr eine eigene „Area“ geben. Was im Bereich öko-faire Mode gerade angesagt ist, stellt die Modenschau der FAIR TRADE & FRIENDS eindrucksvoll zur Schau. Auch der Genuss kommt auf der Messe nicht zu kurz. So gibt es Kochshows und Verkostungsaktionen rund um faire und nachhaltig produzierte Lebensmittel. Zum Programm gehören zudem weitere interaktive Sonderschauen, Workshops und Seminare. Bildungs- und Kampagnenakteure vermitteln außerdem aktuelle Entwicklungen und wichtige Hintergründe zum Fairen Handel.

Mehr Infos dazu gibt es unter www.fairandfriends.de

Die FAIR TRADE & FRIENDS findet von Freitag, dem 28., bis Sonntag, dem 30. August 2015, in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt.

Veranstalter ist die Westfalenhallen Dortmund GmbH und Ideeller Träger das Eine Welt Netz NRW. Förderer sind das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein- Westfalen und das NRW-EU Ziel 2-Programm sowie die Stadt Dortmund. Der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e. V. ist Kooperationspartner der Messe.

Besucherzielgruppe der FAIR TRADE & FRIENDS sind all diejenigen, die sich für fair gehandelte und nachhaltige Produkte interessieren und sich über Zukunftstrends in diesem Sektor informieren möchten; das betrifft Fachleute und Einkäufer für den Fach-, Einzel- und Großhandel, die Gastronomie und Institutionen ebenso wie öffentliche Beschaffer und Endverbraucher.

Weitere Informationen zur Messe unter www.fairandfriends.de und www.facebook.com/fair.dortmund

Medienkontakt
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation Karolin Heinrigs
Tel.: 0231 / 12 04 – 556; Fax: – 724
E-Mail: karolin.heinrigs@westfalenhallen.de




Frankfurter „Bienenretter“ erhalten Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

+++Pressemeldung+++
17.04.2015 Das Frankfurter Bildungsprojekt „Bienenretter“ wird am 1. Mai als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wird von Frau Marlene Haas, Vize-Präsidentin der IHK Frankfurt, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Die Übergabe der Auszeichnung findet im Rahmen der Messe „Essen in Hessen“ des Grüne-Soße-Festivals am 1. Mai 2015 um 15:00 auf dem Roßmarkt statt.

Was 2011 als gemeinnütziges Bildungsprojekt des FINE Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e.V. begann, ist weit mehr als Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die abstrakten Begriffe „Nachhaltigkeit und Biodiversität“ werden am Beispiel der Bienen greifbar und begreifbar. Die Bienen spielen in unserer Natur eine Schlüsselrolle. Abhängigkeiten zwischen Schutz biologischer Vielfalt, sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Handeln werden gemeinsam vermittelt und reflektiert. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt.

Ein entscheidender Strategie-Baustein für das Überleben der Wild- und Honigbienen im städtischen Raum sieht Bienenretter in gezielten Ansiedlungsmaßnahmen begleitet von einem vielfältigen Nahrungsangebot. In der jüngsten Saatgut-Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ haben Freunde der Bienenretter bereits bundesweit über 3.000 qm Blumenwiesen speziell für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge angelegt.
Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Bienenretter trägt über den konkreten Beitrag im Projekt hinaus dazu bei, mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Wir danken ihnen ausdrücklich dafür!“, lobt die Jury. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält Bienenretter einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung Bienenretter einen wertvollen Beitrag leistet.

Die Mehr Informationen zum Projekt Bienenretter können Sie auf der Webseite www.bienenretter.de erhalten.

Über den Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das ausgezeichnete Projekt hat am Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen. Ab dem Tag der Verleihung am 1. Mai wird das Projekt Bienenretter auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Übergabe der Auszeichnung: 1. Mai 2015 um 15:00 auf dem Roßmarkt auf der Messe „Essen in Hessen“ des Grüne-Soße-Festivals

Ansprechpartner für das Projekt Bienenretter:

Christian Bourgeois
FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.

Bockenheimer Landstr. 106
60323 Frankfurt am Main
Telefon: 0176 40 00 32 94
Fax: 069 43 05 74 81
bourgeois@fine-institut.de
www.fine-institut.de

Weitere Infos zu dem ausgezeichneten Projekt unter:
www.bienenretter.de

Ansprechpartner bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt:

Arno Todt
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@nova-Institut.de
www.undekade-biologischevielfalt.de




Schweres Erdbeben in Nepal. Bochumer Zukunftsstiftung Entwicklung bittet um Unterstützung für Erdbebenopfer

+++++++ Presseinformation +++++++

Bochum, Sonntag, 26.04.2015.
Die Zukunftsstiftung Entwicklung bei der GLS Treuhand aus Bochum engagiert sich seit vielen Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit in Nepal. Um Nothilfe und Wiederaufbauarbeit ihrer Partnerorganisationen vor Ort zu unterstützen, bittet die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung um Spenden.

Nach dem gestrigen schweren Erdbeben mit der Stärke von 7,8 auf der Richterskala kam es heute zu einem weiteren Erdstoß mit Stärke 6,7. Acht der Partnerorganisationen der Zukunftsstiftung Entwicklung haben ihren Sitz im Epizentrum des Bebens in Pokhara, Bhaktapur und Kathmandu. Häuser und Straßen sind zerstört, die Elektrizität und die Wasserversorgung sind weitgehend ausgefallen. Die Menschen vor Ort müssen dringend mit Decken, Medikamenten, Lebensmitteln, Wasser und Werkzeugen wie Schaufeln, Hacken, Spaten versorgt werden. Die Partnerorganisationen leisten Nothilfe. Zudem benötigen sie finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau von Gebäuden, Wasserversorgung und Elektrizität.

Schwierige Kontaktaufnahme
Seit Samstagnachmittag versucht die Zukunftsstiftung Entwicklung, sich mittels ihrer Partnerorganisationen vor Ort einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Mittlerweile ist es Frau Dr. Massmann (Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung) gelungen, die meisten Partner auf dem Handy zu erreichen. „Schrecken und Angst unter den Menschen sind groß, das Ausmaß der Schäden zur Zeit noch nicht abschätzbar, da viele Straßen zerstört, die Elektrizitätsversorgung und damit weite Teile der Kommunikation zusammengebrochen sind.“

Ein erster Überblick über die Lage vor Ort
Die Partnerorganisationen setzen sich in der Versorgung ihrer Stadtviertel ein. Aus Kathmandu berichtet Dr. Kaji Shrestha, Leiter der Organisation WATCH: „Wir organisieren gerade eine Volksküche. Zurzeit gibt es noch genügend Lebensmittel in unserem Viertel, aber das wird in den nächsten Tagen knapp werden. Was gerade vor allem fehlt, sind Decken und Medikamente.“

In Bhaktapur, der Stadt, die aufgrund ihrer alten Bausubstanz und Tempelanlagen als Weltkulturerbe anerkannt ist, ist die Zerstörung besonders groß. Die Zukunftsstiftung Entwicklung fördert dort die Wisdom School, eine Schule für Kinder extrem armer Saisonarbeiter. Balaram Naga, der Leiter der Schule: „Wir versuchen zurzeit herauszufinden, wo unsere Familienangehörigen, Mitarbeiter und Kinder sind. Alle schlafen auf den Straßen und Plätzen. Es herrscht große Angst.“

Zu ihrem Partner in Pokhara konnte die Zukunftsstiftung Entwicklung noch keinen Kontakt herstellen. Pokhara liegt mitten im Epizentrum des Bebens, dessen Ausläufer auch in Tibet und Indien zu spüren waren.

Die Frauenunion, eine landesweit arbeitende Frauenorganisation mit Sitz in Kathmandu, mit der die Zukunftsstiftung Entwicklung seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet, organisiert die Verbindung zu den schwer zugänglichen Dörfern in der Region Pokhara und weiteren Distrikten, um Soforthilfe zu leisten.

Von den Mitarbeiter/innen unserer Partnerorganisationen in Kathmandu und Bhaktapur sind zwei Menschen schwer verletzt worden, aber glücklicherweise ist niemand gestorben. Wir wissen allerdings noch nicht, wie die Lage in den Distrikten aussieht.

Die Zukunftsstiftung Entwicklung bittet um Spenden für Not- und Wiederaufbauhilfe. Sie garantiert, dass jede Spende zu 100% an die Partnerorganisationen in Nepal weitergeleitet wird.

Spendenkonto:
Zukunftsstiftung Entwicklung
Konto-Nr. 12 330 010
Spendenzweck: Erdbeben Nepal
IBAN: DE054 306 096 700 12330010
GLS Bank
BIC:GENODEM1GLS

Über die Zunkunftsstiftung Entwicklung
Die Zukunftsstiftung Entwicklung bei der GLS Treuhand leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Sie unterstützt Menschen in ihrem Handeln für eine ethische, ökologische und soziale Welt. Zur Zeit bestehen Kooperationen mit 84 Partnern in 20 Ländern des globalen Südens. Die Projektpartner sind initiativ handelnde Menschen, die sich in ihren Gemeinschaften für die Verbesserung der Lebensbedingungen einsetzen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Förderung der kleinbäuerlichen organischen und biodynamischen Landwirtschaft zur nachhaltigen Sicherung von Ernährung, ausreichendem Einkommen und dem Erhalt der Biodiversität sowie die integrale Slumentwicklung.
http://www.entwicklungshilfe3.de

Pressekontakt:
Christof Lützel
Pressesprecher / Leiter Öffentlichkeitsarbeit der GLS Bank
Tel.: 0234-5797-5178
Mobil: 0173-2786963
E-Mail: christof.luetzel@gls.de

Dr. Annette Massmann
Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung
Mobil: 01575-7341365
Tel.: 0234-5797-5224
E-Mail: annette.massmann@gls-treuhand.de

Kristofer Lengert
Projektbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0234-5797-5124
E-Mail: kristofer.lengert@gls-treuhand.de

GLS Treuhand
Zukunftsstiftung Entwicklung
http://www.entwicklungshilfe3.de
Christstraße 9 + D-44789 Bochum




Präventionsgesetz: Regierungsentwurf untauglich im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung – Debatte am heutigen Mittwoch im Gesundheitsausschuss

Pressemitteilung – Thema: Kinderernährung

Berlin, 22. April 2015. Der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf für ein „Präventionsgesetz“ ist ungeeignet für den Kampf gegen Krankheiten, die durch ungesunde Ernährung mitverursacht werden. Keine einzige Maßnahme im Gesetzentwurf adressiert die Mitverantwortung der Lebensmittelindustrie für die dramatische Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch vor der heutigen Anhörung über den Gesetzentwurf im Gesundheitsausschuss kritisiert. foodwatch forderte, endlich auch die Lebensmittelindustrie in die Verantwortung zu nehmen: Neben einer Marketingbeschränkung für unausgewogene Kinderprodukte müssten etwa auch verbindliche Standards für die Verpflegung in Schulen und Kindertagesstätten festgelegt sowie der Zucker- und Salzgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln reduziert werden.

„Es ist eine Kapitulationserklärung vor den Gewinninteressen der Lebensmittelindustrie, dass im gesamten Gesetzestext mit keiner Silbe die Mitverantwortung der Branche für Übergewicht und Fehlernährung genannt wird. Durch aggressives Marketing und ein nie dagewesenes Angebot an übersüßten und fettigen Produkten werden Kinder und Jugendliche zu einem unausgewogenen Ernährungsstil verführt. Enormen Gewinnen auf Seiten der Branche stehen enorme Kosten für das Gesundheitswesen gegenüber. Genau hier müsste eine wirksame Präventionsstrategie ansetzen – doch die Bundesregierung kuscht vor der Lebensmittellobby“, kritisierte Oliver Huizinga, Experte für Kinderernährung bei foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte den Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag auf, die Prävention von Fehlernährung, Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) als Zielvorgabe in den Gesetzentwurf aufzunehmen und verlangte effektive Maßnahmen, um insbesondere Kinder besser zu schützen: So dürften unausgewogenes Junkfood, Süßigkeiten oder Softdrinks nicht länger gezielt als Kinderprodukte beworben und mit Comicfiguren, Spielzeugbeigaben oder Gewinnspielen an Kinder vermarktet werden. Vorbild dafür soll ein kürzlich vorgestelltes Modell der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sein, wonach nur noch bestimmte, ausgewogene Lebensmittel an Kinder vermarktet werden dürfen.

Das sogenannte Präventionsgesetz soll laut Bundesgesundheitsministerium die „Prävention und Gesundheitsförderung in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen“ verbessern. Im Bereich Ernährung setzt die Bundesregierung dabei jedoch vor allem auf Appelle und Ernährungsbildung – aus Sicht von foodwatch unzureichend angesichts des grassierenden Übergewichts gerade bei jungen Menschen: Im Vergleich zu den 80er und 90er Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen. Ein entscheidender Grund dafür ist das veränderte Lebensmittelangebot – jederzeit und überall sind stark kalorienhaltige, hochgradig verarbeitete Lebensmittel verfügbar und werden massiv beworben. Dabei prägt die Lebensmittelwirtschaft durch gezieltes Marketing bereits junge Konsumenten auf jene Produkte, die die größte Profitabilität versprechen: Süßwaren, Softdrinks und unausgewogene Snacks. Diese Problematik adressiert der Gesetzentwurf jedoch nicht – und bestätigt damit exakt die Kritik der WHO-Chefin Margaret Chan, die vor knapp zwei Jahren formuliert hatte: „Kein einziger Staat hat es geschafft, die Adipositas-Epidemie in allen Altersgruppen zu stoppen. Hier mangelt es nicht an individueller Willenskraft. Hier mangelt es am politischen Willen, sich mit einer großen Industrie anzulegen.“

Oliver Huizinga von foodwatch: „Wider besseres Wissen bedient die Bundesregierung die Mär vom individuellen Fehlverhalten als Ursache für die Ausbreitung von Übergewicht, statt mit konkreten Maßnamen insbesondere Kinder und Jugendliche vor den ebenso schamlosen wie ausgefuchsten Manipulationen der Ernährungsbranche zu schützen.“

Redaktionelle Hinweise:

– foodwatch-Stellungnahme zur Anhörung im Gesundheitsausschuss über das „Präventionsgesetz“: bit.ly/1HQnFtf
– Mehr Informationen zum WHO-Modell für die Beschränkung von an Kindern gerichtetes Marketing für Lebensmittel: bit.ly/1Dqc0OD
– Bundesgesundheitsministerium zum Präventionsgesetz: bit.ly/1H8DOrh

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Neuer Schwung im Bankenviertel – die GLS Bank Frankfurt zieht um

++++ Presseinformation ++++

Frankfurt, 16. April 2015. Transparenz und Kundennähe, Kulturwandel in der Bankenwelt: Die Ziele der GLS Bank sind in der neuen Frankfurter Filiale der ersten sozial-ökologischen Bank der Welt spürbar. Am 16. April 2015 werden die Räumlichkeiten in der Mainzer Landstraße 47 offiziell eingeweiht. Mit dabei sind neben GLS Finanzvorstand Andreas Neukirch u.a. Dr. Gerhard Schick, Mitglied des Bundestags und finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, und Marlene Haas, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt.

„In den neuen Räumlichkeiten kann die Frankfurter GLS Filiale noch einmal intensiver als Erlebnis- und Begegnungsraum genutzt werden“, erklärt GLS Finanzvorstand Andreas Neukirch und ergänzt: „Als Direktbank können uns unsere Kundinnen und Kunden über verschiedene Wege nach dem STEP-Prinzip erreichen: Schriftlich, telefonisch, elektronisch oder persönlich.“

Mehr als einfach nur ein Gebäude
Das neue Gebäude verfügt über sieben flexibel gestaltbare Geschosse und eine Dachterrasse, die von allen Mietern genutzt werden kann. Im Erdgeschoss und in der ersten Etage hat die GLS Bank ihre neue Frankfurter Heimat gefunden. Die ungewöhnliche Fassade des Gebäudes zieht alle Blicke auf sich.
Ein umlaufender Rahmen aus hellem Naturstein gibt dem Gebäude einen markanten Umriss und schafft die Basis für die Proportionen von Fenstern und Eingang. Die dreidimensionale Umrahmung der Fenster bewegt sich in Wellen über die Fassade und verdeutlicht: Dies ist kein weiteres „glattes“ Bürogebäude, sondern ein Stück Lebensqualität.
„Den nachhaltigen Anspruch, den wir an die Bankarbeit stellen, möchten wir auch in unserem Gebäude widerspiegeln. So haben wir zum Beispiel auf Punkte wie Energieeffizienz besonders geachtet“, beschreibt GLS Regionalleiter Josef Schnitzbauer das Augenmerk bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten in Frankfurt.

Plattform für Arten des anderen Wirtschaftens
Im Rahmen der Übernahme der Ökobank kam die GLS Bank 2003 nach Frankfurt. Die Metropole am Main ist damit einer von sieben Filialstandorten der Bochumer Bank, die immer wieder mit Veranstaltungen in all‘ ihren Filialen Impulse für ein anderes Wirtschaften setzt. „Es ist uns wichtig, nicht nur als Bank zu agieren, sondern Menschen eine Plattform zu bieten, die gemeinsam diskutieren und den Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft gehen wollen“, erklärt Andreas Neukirch. Diesem Fokus ist auch der Umzug geschuldet: In der neuen Filiale ist Raum für bis zu 120 Gäste.
Diese neu gewonnene Veranstaltungsfläche wird am 16. April mit dem Vortrag „Der Weg zu einem besseren Finanzsystem“ von Dr. Gerhard Schick eingeweiht.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen.
Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet Ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden.
Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

GLS Bank
Christof Lützel
Pressesprecher und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0234) 5797 5340
christof.luetzel@glsmail.de




Nachhaltiger Konsum auf der Green City-Kleidertauschparty

Tauschen statt kaufen: Am 21. April 2015 lädt die Umweltorganisation Green City e.V. zur Kleidertauschparty in die orange bar. Gut erhaltene Hosen, Jacken und mehr wechseln in gemütlicher Atmosphäre ihre BesitzerInnen.

Mitbringen und Mitnehmen können die BesucherInnen beliebig viele Stücke. Kriterien für einzutauschende Kleidung gibt es keine, lediglich in gutem Zustand sollte sie sein. Mit den Kleidertauschpartys regt Green City zu bewusst nachhaltigem Konsum an und sorgt für umweltschonende Abwechslung im Kleiderschrank. Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.

Termin: Dienstag, 21. April 2015, ab 19:00

Veranstalter: Green City e.V.

Ort: orange bar, Zirkus-Krone-Straße 10, München

Eintritt: 3 Euro (inklusive Freigetränk) für Green City-Mitglieder kostenlos

Weitere Informationen unter www.greencity.de/kleidertauschpartys

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:

https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/12/GreenCity_Kleidertauschparty_JohannesLink.zip

Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.

Pressekontakt
Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Deutsche-Bank-Konferenz zu Agrarspekulation war nur PR-Show: Ein Jahr nach Treffen mit Kritikern noch immer keinerlei Entscheidung über Rohstoff-Geschäfte

Pressemitteilung – Thema: Agrarspekulation
Berlin, 15. April 2015. Trotz anders lautender Zusagen hat die Deutsche Bank auch ein Jahr nach der von ihr organisierten Konferenz zur Agrarspekulation keinerlei Ergebnisse vorgelegt, wie das Geldhaus in Zukunft mit seinen umstrittenen Spekulationsgeschäften umgehen will. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute kritisiert. Im April vergangenen Jahres hatte die Bank Experten zu einem Austausch über die Folgen der Nahrungsmittelspekulation eingeladen. Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen hatte im Anschluss versichert, er werde sich „in ein paar Wochen“ melden, „um zu berichten, welche Themen wir wie angehen wollen.“ Es seien „bereits konkrete Vorschläge in der Diskussions- und Abstimmungsphase“ hieß es zudem in einem weiteren Schreiben der Bank an foodwatch. Dem ist die Deutsche Bank allerdings bislang nicht nachgekommen, konkrete Vorschläge wurden bis heute nicht präsentiert. Spekulationsgeschäfte auf die Preise von Agrar-Rohstoffen sind stark umstritten. Kritiker fürchten, dass exzessive Agrarspekulationen zu steigenden Lebensmittelpreisen führen können – und damit Menschen in armen Ländern in Hunger stürzen.

„Große PR-Show, nix dahinter: Ein Jahr nach dem mit viel Brimborium organisierten Experten-Treffen zur Agrarspekulation hat die Deutsche Bank die versprochenen ‚konkreten Vorschläge‘ noch immer nicht vorgelegt“, sagte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhalten der Bank zeige, dass ihr an einem ernsthaften Dialog mit ihren Kritikern nicht gelegen sei. „Für ihre Kritiker hat Deutschlands größte Bank nur Verachtung übrig.“

Am 16. April 2014 hatte die Deutsche Bank Kritiker und Befürworter der Nahrungsmittelspekulation unter dem Titel „Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen – Wer ist wie in der Verantwortung?“ zu einem „offenen Austausch“ eingeladen. Auch foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode war bei dem Treffen in Frankfurt zu Gast. foodwatch fordert seit Langem, dass die Bank schon aus Vorsorgegründen aus den Geschäften aussteigen muss. Über eine E-Mail-Protestaktion unter www.foodwatch.de/aktion-deutschebank unterstützen bereits fast 65.000 Bürgerinnen und Bürger diese Forderung. In Deutschland ist die Deutsche Bank das letzte verbliebene Geldhaus, das noch an der Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln festhält.

„Es gibt starke Indizien aus der Wissenschaft und erdrückende Belege aus der Praxis dafür, dass exzessive Spekulationsgeschäfte Lebensmittelpreise ansteigen lassen. Selbst die eigene Forschungsabteilung der Deutschen Bank geht davon aus, dass Spekulationsexzesse zu Preisanstiegen führen können. Doch Deutschlands größte Bank geht auf Tauchstation und zockt unbeirrt weiter“, kritisierte Thilo Bode. „Aber was soll man von einem Geldhaus auch erwarten, dessen Chefs einen Gutteil ihrer Arbeitszeit auf der Anklagebank vor Gericht verbringen?“

Link:

E-Mail-Protestaktion von foodwatch zum Stopp der Agrarspekulationsgeschäfte der Deutschen Bank: www.foodwatch.de/aktion-deutschebank

Redaktionelle Hinweise:

– Einladung der Deutschen Bank zur Konferenz im April 2014 (18. Februar 2014): bit.ly/1De0TrT

– Antwortbrief von Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen an foodwatch (2. Mai 2014): bit.ly/1HnmeCn

– Antwortbrief von Deutsche-Bank-Managerin Sabine Miltner an foodwatch (14. Juli 2014): bit.ly/1OvieBJ

– Hintergrundinformationen zum Thema Agrarspekulation: www.foodwatch.org/de/informieren/agrarspekulation/

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Spatenstich für interkommunalen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten

• Projekt sehr zügig und in guter Zusammenarbeit umgesetzt
• Stadtwerke Stuttgart setzen weiter auf erneuerbare Energien
• 10H-Regelung bremst Windkraftausbau in Bayern

(Dinkelsbühl/Wiesbaden, 15. April 2015) Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist am heutigen Mittwoch der Bau des Windparks Dinkelsbühl-Wilburgstetten offiziell gestartet. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden, der Projektentwickler ABO Wind und der Betreiber Stadtwerke Stuttgart sowie 30 Gäste und Unterstützer des Windparks feierten bei Sonnenschein den Baubeginn.

„Dinkelsbühl-Wilburgstetten ist der siebte Windpark, den ABO Wind in Bayern baut und dabei der erste in Mittelfranken“, sagte ABO Wind-Abteilungsleiterin Diana Lauer in ihrem Grußwort. Und es gibt eine weitere Besonderheit: „Es ist uns gelungen, ein Projekt mit sehr vielen Flächeneigentümern und zwei Kommunen in relativ kurzer Zeit zu verwirklichen. Besonders freuen wir uns über das gute Einvernehmen mit der Bevölkerung“, so Lauer. Auch Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, zeigt sich zufrieden mit der raschen Realisierung des Projekts: „ABO Wind war als Planer und Bauherr für uns ein toller Partner und hat das Projekt zügig vorangetrieben. So hat alles sehr schnell geklappt.“

Die vier Anlagen des Typs Vestas V126 mit einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt werden den Gutachten zufolge an dem Standort jährlich gut 30 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produzieren. So viel verbrauchen 25.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Ein von ABO Wind entwickeltes Poolkonzept teilt die Pachteinnahmen gerecht zwischen den Eigentümern der Flächen auf. So werden auch Eigentümer beteiligt, auf deren Flächen keine Anlage steht. Um den für den Bau des Windparks nötigen Eingriff in die Natur auszugleichen, wird ABO Wind in den Wörnitzauen Flachwasserzonen, Hochstaudenfluren und Auenwald anlegen, um für bedrohte Tierarten neuen Lebensraum zu schaffen. Bevor die ersten Bäume gerodet wurden, hat das Unternehmen außerdem 40 künstliche Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Vor wenigen Wochen unterzeichneten die Stadtwerke Stuttgart den Kaufvertrag des Windparks. Nach dem unterfränkischen Windpark Schwanfeld und dem hessischen Projekt Bad Hersfeld ist Dinkelsbühl-Wilburgstetten der dritte Windpark, den ABO Wind und die Stadtwerke Stuttgart gemeinsam ans Netz bringen. „Wir freuen uns über den Startschuss zum Bau des Projektes. Mit dem Windpark in Dinkelsbühl-Wilburgstetten setzen wir unseren Entwicklungspfad zum Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fort und unterstreichen unser Engagement für die Energiewende“, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Maxelon.

Der Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten wurde bereits vor der Verabschiedung der sogenannten 10H-Regelung im November 2014 genehmigt. Experten rechnen nun mit einem deutlichen Rückgang des Windkraftausbaus in Bayern. Das neue Gesetz lässt Windkraftanlagen nur noch zu, wenn ihr Abstand zu Siedlungen das Zehnfache der Anlagenhöhe beträgt. Bei modernen Windkraftanlagen sind dies zwei Kilometer. Dabei bleiben in Bayern praktisch keine geeigneten Flächen für Windenergie mehr übrig. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn die betroffenen Gemeinden sich explizit dafür aussprechen.

Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, hob die breite Unterstützung für den Windpark hervor: „Die Bürgerinnen und Bürger von Wilburgstetten stehen hinter der Windenergie. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern ABO Wind und den Stadtwerken Stuttgart dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Sommer lobte auch die Transparenz im Planungsprozess des Windparks: „Auf der Website des Windparks kann man schon jetzt sehen, wie die Windräder einmal aussehen werden“. ABO Wind informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger unter www.windpark-dinkelsbuehl.de über die Hintergründe des Projektes, beantwortet Fragen zur Windkraft und dokumentiert den Bau in den kommenden Monaten mit einer Fotoserie.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Wachsen Kokosnüsse in der Rhön?

PRESSEMELDUNG

In der Rhön bietet ein junges Unternehmen seit Oktober 2014 ein natives Bio Kokosöl aus einem Fair Trade Projekt auf Sri Lanka an. Die Kokosnuss Kampagne, gegründet von Hans Peter Mankel, verbindet hochwertige Qualität mit einem sozialem und ökologischem Anspruch und der Idee direkter Handelswege.

Mellrichstadt, 30. März 2015
Die Kokosnuss Kampagne, gegründet von Hans Peter Mankel in Mellrichstadt in der Rhön, bietet seit Oktober 2014 ein natives Bio-Kokosöl an und vertreibt dieses über einen Onlineshop und über den Naturkostfachhandel.

Die Spezialisierung auf ein einziges Produkt, nämlich ein natives Kokosöl, die Umsetzung kurzer Handelswege – direkt vom Bauern zum Verbraucher und Garantie hoher Produktqualität sind die grundlegenden Prinzipien des Unternehmens. Zum Einen wird das Bio-Kokosöl im Herkunftsland Sri Lanka eingekauft und ohne Zwischenhandel in Großverpackungen über einen Internethandel direkt an den Endverbraucher verkauft. Zum Anderen stammt das native Kokosöl aus ökologischem Landbau, hat Rohkostqualität und ist fair gehandelt. Es kommt aus einem nach international gültigen Fairtrade-Standards zertifizierten Projekt. Durch die gewonnenen Preiseinsparungen entsteht eine „win to win“ Situation – für die Kokosnussbauern, den Verarbeiter und den Verbraucher.

Auf der Internetseite www.kokosnuss-kampagne.de erfahren Interessierte, dass die Kokosnüsse für das Bio-Kokosöl von rund 230 in einer Kooperative zusammengeschlossenen Kleinbauernfamilien auf Sri Lanka angebaut werden. Dass alle wichtigen Verarbeitungsschritte für die Kokosöl-Produktion in Sri Lanka stattfinden, ist ein wesentliches Element der Firmenphilosophie: Der größte Teil der Wertschöpfung soll im Herkunftsland verbleiben.

Dass das Prinzip der Kokosnuss Kampagne für Bauern, Verarbeiter und Verbraucher eine sinnvolle Sache ist, davon ist der Firmengründer Hans Peter Mankel überzeugt.
„Ich verstehe die Kokosnuss Kampagne nicht als ein rein profitorientiertes Unternehmen. Sie ist eine Kampagne für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Wirtschaften. Sie denkt global und hat die Vision eines guten, naturbelassenen und gesunden Lebensmittels – und einer gerechteren Weltwirtschaft als Perspektive für eine funktionierende Gesellschaft – vom Bauern bis zum Verbraucher auch und gerade auch über Kontinente hinweg,“ erklärt Mankel.

Über die Kokosnuss Kampagne
Die Kokosnuss Kampagne, gegründet im März 2014 in Mellrichstadt in der Rhön, vermarktet seit Oktober 2014 ein natives Bio Kokosöl. In einem Fair Trade Projekt auf Sri Lanka werden die Kokosnüsse von ca. 230 Kleinbauernfamilien angebaut. Die Kokosnuss Kampagne steht für eine ökologische Landwirtschaft, eine gerechtere Wirtschaft – und für ein hochwertiges natives Kokosöl.
Die Spezialisierung auf ein einziges Produkt, der Einkauf direkt im Herkunftsland, die Ausschaltung des Zwischenhandels und die Direktvermarktung in Großpackungen an den Endverbraucher sind die grundlegenden Prinzipien der Kampagne und ermöglichen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kontakt für Journalisten und Presse:

KOKOSNUSS KAMPAGNE
Hans Peter Mankel
Birkenweg 6
97638 Mellrichstadt
T.: 09776 709 17 27
F.: 09776 709 17 28
mankel@kokosnuss-kampagne.de
www.kokosnuss-kampagne.de

Bildmaterial (Gründerperson, Produktfotos, Logo) finden Sie zum Herunterladen unter http://www.kokosnuss-kampagne.de/kontakt/pressematerial/ bzw. senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. Für ein Interview stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.