Fit und frei ins Frühjahr – Aktivurlaub bringt Bewegung in den Alltag

Obertrum am See, 25.03.2015. Wer es seit Silvester noch nicht geschafft hat, seine Neujahrsvorsätze in
Punkto mehr Bewegung umzusetzen, der wird spätestens mit den ersten Frühjahrstagen daran erinnert:
„Ich wollte doch eigentlich 3x die Woche Laufen gehen, aber der Winter war halt einfach auch zu kalt!“. Nun ist der Frühling da und es gibt keine Ausreden! Viele Menschen wollen durch mehr Bewegung fitter und gesünder werden und gleichzeitig Stress abbauen. Nur wie anfangen? Die Katze beißt sich nämlich sprichwörtlich in den Schwanz: Je mehr Stress, desto schwerer fällt es die gewünschten Veränderungen in die Tat umzusetzen.

Bewegung braucht Platz
Wer Stress rausnimmt, schafft Platz für die gewünschte Veränderung. Ein paar Tage Auszeit vom Alltag nehmen und den Stress zu Hause lassen. Wo, wenn nicht im Urlaub fällt das Stress-Level meist von alleine. Im Urlaub hat auch der innere Schweinehund Sendepause und dadurch entsteht ein völlig natürlicher und ungezwungener Zugang zu körperlicher Aktivität. Körperliche Betätigung im Aktivurlaub bedarf keiner Überwindung, es steht kein anderer Termin im Weg und man geht frei an die Sache heran. Das Motto im Aktivurlaub: Altes endlich loslassen und Neues entspannt zulassen. “Es geht vor allem darum zu verstehen und zu erleben, dass Bewegung und Aktivität keine zusätzliche Aufgabe auf der „To-Do-Liste” darstellt, sondern Freiheit und Entspannung bringt”, sagt Michael Kröll, Leiter Euroaktiv.

Voller Fokus durch Organisation
Aktivreisen sind eine wirkungsvolle Möglichkeit um geistigen Ballast loszuwerden. Aber auch körperlicher Ballast, in Form von Gewicht, verabschiedet sich schnell beim sorglosen Erkunden der Natur. Grundvoraussetzung für einen unbeschwerten Urlaub ist die Organisation der Reise. “Euroaktiv legt größten Wert auf die perfekte Planung und Durchführung der Aktivreisen. Nur so bekommen unsere Kunden den geistigen Freiraum den sie im Urlaub brauchen”, betont Kröll. Die Reisen selbst sind vielfältig und reichen von Surfcamps in Portugal, Biken in Sizilien, Aktivitäten-Mix in Österreich über Paddeln in der Schweiz, Kanu fahren im Altmühltal bis zu Segeltörns in Südfrankreich oder Reitwochen in Tirol. Darüber hinaus bietet Euroaktiv speziell abgestimmte Familienreisen an. Diese sind auf kindergerechte Aktivitäten, familienfreundliche Unterkünfte sowie das Schaffen von gemeinsamen Erlebnissen ausgerichtet.

Nach dem Aktivurlaub ist vor dem Aktivalltag
Eine Aktivreise kann der Einstieg zu einer bewegten Lebensweise sein. Am Ende eines Aktivurlaubs, vielleicht sogar ein paar Kilos leichter, zeigt sich: „Ich kann mich regelmäßig bewegen, habe Spaß dabei und fühle mich wohl!“. Nun geht es darum, seinem Bewegungsdrang auch weiterhin Raum im Alltag zu geben. Die im Aktivurlaub gewonnene Erfahrung, die Motivation und das Selbstvertrauen kann dazu beitragen, die gewünschte Veränderung umzusetzen und dadurch ein ausgeglicheneres und gesünderes Leben zu führen.

Informieren und aktiv werden
Wer bereits konkret eine Reise planen will, findet das aktuelle Reiseprogramm auf www.euroaktiv.at sowie im Euroaktiv-Katalog 2015, der über die Webseite gratis angefordert werden kann. Aktuelle Informationen rund um die Themen Aktivurlaub, Bewegung, Entspannung sowie gesunde Ernährung, gibt es auf dem Euroaktiv-Blog, im Euroaktiv-Newsletter sowie auf der Euroaktiv-Facebook-Seite.

Über Euroaktiv
Euroaktiv ist eine im Jahre 2006 gegründete Marke der Eurofun Touristik GmbH mit Sitz in Obertrum am See bei Salzburg. Das österreichische Unternehmen ist auf die Zusammenstellung, den Vertrieb und die Durchführung von Aktivreisen für Einzelpersonen, Gruppen und Familien spezialisiert. Das Aktivreiseangebot wird über einen Katalog sowie eine Webseite vertrieben. Die Reisen finden in ganz Europa statt. Für die Anreise ist der Kunde selbst verantwortlich. Vor Ort werden Unterkünfte und Aktivitäten komplett von Euroaktiv organisiert. Bei Euroaktiv-Reisen stehen Natur, Bewegung und Freiheit im Vordergrund.

Leiter und Ansprechpartner der Euroaktiv-Reisen ist Mag. Michael Kröll, der an der Universität Salzburg Sportwissenschaften mit der Spezialisierung Sportmarketing studiert hat. Seit vielen Jahren ist er selbst sportlich aktiv und erfahren in der Leitung von Aktivreisegruppen in den Bereichen Canyoning, Hochseilparks und Skifahren. Diese Basis nutzt Kröll, um für Kunden und Partner von Euroaktiv natürliche, organisierte und befreiende Aktivreisen zu entwickeln, anzubieten und durchzuführen.

Pressebereich: www.euroaktiv.at/de/service/presse
Alle Reisen: www.euroaktiv.at
Katalog anfordern: www.euroaktiv.at/de/service/katalog
Blog: www.euroaktiv.at/de/ueber-uns/blog
Newsletter: www.euroaktiv.at/de/service/newsletter-anmeldung
Facebook: www.facebook.com/euroaktiv

Kontakt & weitere Informationen
Mag. Michael Kröll
Leitung Euroaktiv
+43 6219 7444-190 m.kroell@euroaktiv.at www.euroaktiv.at




GLS Treuhand erhält Qualitätssiegel für gute Treuhandsstiftungsverwaltung

+++ Pressemitteilung +++

GLS Treuhand erhält Qualitätssiegel für gute Treuhandsstiftungsverwaltung

Bochum, 01. April 2015. Die GLS Treuhand e.V. erhält erstmals das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung. Ein vom Bundesverband Deutscher Stiftungen berufener Vergabeausschuss bescheinigt der GLS Treuhand damit die gute Qualität in der Verwaltung von Treuhandstiftungen. Ziel des im vergangenen Jahr neu installierten Siegels ist es, gute Treuhänder von Stiftungen herauszustellen und damit Stifterinnen und Stiftern eine Orientierung bei der Auswahl eines Treuhänders zu bieten. Insgesamt wurden in diesem Jahr fünf Organisationen mit dem Siegel ausgezeichnet.

Dr. Christian Sundermann, Geschäftsführender Direktor des Vergabeausschusses, gratuliert: „Professionalität, Transparenz und Integrität – all das zeichnet die Träger des Qualitätssiegels aus. Ich beglückwünsche die neuen Siegelträger. Sie konnten dem Vergabeausschuss ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Ich wünsche mir, dass viele weitere Organisationen es diesen Siegelträgern nachmachen und ebenfalls ihre Arbeit prüfen und zertifizieren lassen. Denn dann wird sich das Siegel als Qualitätsmarke weiter etablieren und davon profitieren Stifterinnen und Stifter.“

Lukas Beckmann, Vorstand der GLS Treuhand nahm die Urkunde in Berlin persönlich entgegen: „Das Qualitätssiegel bietet Stiftern eine wichtige Orientierung. Das ist hilfreich, weil es die Sensibilität erhöht gegenüber Banken und Beratern, die Kunden eigennützig beeinflussen und dadurch dem Zweck und der Wirkungsgeschichte der Stiftung schaden.“

Über die GLS Treuhand
Die GLS Treuhand e.V. fördert seit über 50 Jahren mit Ideen und Geld ausschließlich gemeinnützige Vorhaben für eine offene, aktive Bürgergesellschaft. Sie gründet und verwaltet treuhänderische und selbständige Stiftungen und ist mit eigenen Zukunftsstiftungen in biologischer Landwirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Bildung und erneuerbaren Energien tätig. In Zusammenarbeit mit der GLS Gemeinschaftsbank eG werden Stiftungsgelder ethisch-ökologisch angelegt. Durch Spenden, Schenkungen und Erbschaften fördern die Stiftungen unter dem Dach der GLS Treuhand insgesamt derzeit jährlich knapp 500 Projekte mit durchschnittlich 6,5 Mio. Euro. Weitere Informationen: www.gls-treuhand.de

Über die GLS Bank
Die 1974 in Bochum gegründete GLS Bank setzt als sozial-ökologische Bank konsequent auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Sie ist die einzige Bank, die werteorientierte Geldanlagen, alle Leistungen einer Hausbank, Finanzierungen, Beteiligungskapital, Stiftungen und Schenkungen aus einer Hand anbietet. Dazu arbeitet sie u.a. eng mit der GLS Treuhand zusammen. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen bietet die GLS Bank ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Bildhinweis
Bilder von der Verleihung des Qualitätssiegels für gute Treuhandstiftungs-
verwaltung an die GLS Treuhand finden Sie unter:
www.stiftungen.org/presse

Weiterführende Informationen
Zum Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung unter:
www.stiftungstreuhaender.org

Zu den Grundsätzen guter Treuhandstiftungsverwaltung unter:
www.stiftungen.org/ggt

Pressekontakt:
GLS Treuhand
Dr. Antje Tönnis
Leiterin Kommunikation und
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0234) 5797 5352
antje.toennis@gls-treuhand.de

GLS Bank
Christof Lützel
Pressesprecher und
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0234) 5797 5340
christof.luetzel@gls.de




Großer Radlflohmarkt der Radlhauptstadt München

Dieses Jahr findet der große Radlflohmarkt der Radlhauptstadt München am 25. April im Backstage statt. Dort können Bürgerinnen und Bürger gebrauchte Räder kaufen und verkaufen lassen. Am Nachmittag findet außerdem wieder eine Fahrradversteigerung des städtischen Fundbüros statt. Einen besonderen Service gibt es auch für Verkäufer: Sie können ihre Räder bereits ab 1. April auf www.radlhauptstadt.de für den Verkauf registrieren und sparen sich damit Wartezeiten bei der Fahrradannahme am 24. April.

Münchens großer Radlflohmarkt
Termin: 25. April 2015
Ort: Backstage, Reitknechtstraße 6, München
Anfahrt: S-Bahn Station Hirschgarten
Veranstalter: Green City Projekt GmbH im Auftrag der Radlhauptstadt München
Kontakt: radlflohmarkt@radlhauptstadt.de, (089) 890 668 -613

Ablauf am Samstag, 25. April 2015
10:00 – 17:00 Uhr: Verkauf und Rahmenprogramm
11:30 – 13:30 Uhr: Besichtigungsmöglichkeit der zu versteigernden Fundräder
14:00 – 16:30 Uhr: Versteigerung von Fundrädern durch das städtische Fundbüro
18:00 – 20:00 Uhr: Auszahlung der Verkaufserlöse, Abholung nicht verkaufter Ware

Fahrradannahme bereits am Freitag, 24. April 2015
16:00 – 20:00 Uhr: Annahme gut erhaltener, gebrauchter Räder

Ob mit oder ohne Online-Registrierung: Wer ein gebrauchtes Rad verkaufen möchte, muss es bereits am Freitag, 24. April, zwischen 16:00 und 20:00 Uhr in sauberem Zustand im Backstage abgeben und legt selbst einen Verkaufspreis fest. Alle Verkäufer müssen sich dafür ausweisen können und erhalten eine Quittung über die abgegebenen Räder. Bezüglich eines angemessenen Verkaufspreises berät vor Ort der Fahrraddienstleister Dynamo. Übrigens: Bei mehr als zehn Rädern ist eine formlose Anmeldung erforderlich.

Am Samstag, 25. April haben KaufinteressentInnen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Gelegenheit, die Fahrräder anzuschauen, Probe zu fahren und zum Festpreis zu kaufen. Wie im Vorjahr erwarten die Veranstalter eine große Auswahl an Rennrädern, Mountainbikes, sowie Kinder-, Damen- und Herrenrädern. Neben dem Verkauf gibt es ein Rahmenprogramm rund um’s Radfahren, bei dem das Polizeipräsidium München und der ADFC Informationen und Mitmachangebote zum Thema Verkehrssicherheit bieten. Ein Highlight ist die Versteigerung von Fundrädern durch das Fundbüro der Landeshauptstadt München, die um 14:00 Uhr beginnt und voraussichtlich bis 16:30 Uhr dauert. Die zu versteigernden Räder können Interessenten am selben Tag von 11:30 bis 13:30 besichtigen.

Ebenfalls am Samstag – zwischen 18:00 und 20:00 Uhr – erfolgt die Auszahlung der Verkaufserlöse oder Abholung nicht verkaufter Räder. Bei erfolgreichem Verkauf behält der Veranstalter eine Provision von 15 Prozent des Verkaufserlöses und ab zehn Fahrrädern in Höhe von 10 Prozent, mindestens jedoch fünf Euro je Fahrrad.

Mehr Informationen sind im Internet zu finden unter www.radlhauptstadt.de/radlflohmarkt.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/49743195@N03/sets/.

Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de




Verband der Automobilindustrie zieht Falschinformationen zu TTIP zurück – Internetseite überarbeitet, Rede von Präsident Matthias Wissmann gelöscht – VDA, BDI, INSM, DIHK: Desinformationskampagne über wirtschaftliche Effekte von TTIP fällt in sich zusammen

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen

Berlin, 25. März 2015. Nach einem Offenen Brief der Verbraucherorganisation foodwatch hat auch der Verband der Automobilhersteller (VDA) Falschinformationen über das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA zurückgezogen. Er korrigierte Angaben unter anderem auf seiner Internetseite jazuttip.de und löschte ein Redemanuskript von Verbandspräsident Matthias Wissmann, in dem dieser ebenfalls die möglichen wirtschaftlichen Vorteile von TTIP viel zu groß dargestellt hatte. „Um Missverständnisse künftig gänzlich auszuschließen“, werde die Studie künftig im englischen Wortlaut zitiert, schrieb der VDA in einem Brief an foodwatch. Zudem sei die Rheinische Post informiert worden – dem Blatt hatte Herr Wissmann in einem Interview ebenfalls falsche Angaben gemacht.

Der VDA hatte damit geworben, dass Europa durch TTIP mit einem großen jährlichen Anstieg der Wirtschaftskraft rechnen könne. Tatsächlich geht die Studie, auf die sich der VDA bezog, nicht von einem jährlichen Zuwachs aus, sondern von einem einmaligen, erst nach zehn Jahren eingetretenen Niveaueffekt. Insgesamt hatte die Automobillobby den Wachstumseffekt von TTIP damit zehn Mal größer gemacht als in der Studie angegeben. foodwatch hatte VDA-Präsident Matthias Wissmann am 17. März in einem Offenen Brief zur Richtigstellung aufgefordert. Vor dem VDA hatten bereits der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Falschinformationen zu TTIP nach einem entsprechenden Hinweis von foodwatch korrigieren müssen.

„VDA, BDI, INSM: Es ist beispiellos, wie die TTIP-Befürworter die möglichen Chancen des Abkommens aufblasen und die Risiken leugnen“, kritisierte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Diese Desinformationskampagne, mit dem Ziel, den Bürgern das Freihandelsabkommen unterzujubeln, zeigt, worum es wirklich geht: TTIP nutzt nur den Konzernen, aber gefährdet Demokratie und Rechtsstaat.“

Auf die Frage „Was würde TTIP der EU bringen?“ hatte der VDA auf seiner Internetseite bis gestern geschrieben: „Es wird ein jährlicher Anstieg der europäischen Wirtschaftskraft um 119 Mrd. Euro (…) erwartet.“ Eine Aussage, die manipulativ und zudem faktisch falsch war: Die Quelle – eine Studie der Londoner Forschergruppe CEPR im Auftrag der Europäischen Kommission – geht jedoch überhaupt nicht von einem „jährlichen Anstieg“ aus. Die Studie spricht vielmehr davon, dass zehn Jahre nach Inkrafttreten des Abkommens das Bruttoinlandprodukt der EU um 119 Milliarden Euro höher liegen könnte als ohne TTIP – es handelt sich also um eine einmalige Niveauanhebung. Zudem hatte der VDA verschwiegen, dass dieser Wachstumseffekt der Studie zufolge nach zehn Jahren gerade einmal 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmacht – und auch nur dann eintritt, wenn sich EU und USA auf ein sehr weitreichendes Abkommen verständigen. Für andere denkbare TTIP-Szenarien wären die Effekte demnach noch geringer. Seit gestern enthält die VDA-Internetseite ein englischsprachiges Originalzitat aus der CEPR-Studie. (Quellen: Internetseite aktuell: www.jazuttip.de – Screenshot der Seite bis zum 24.3.2015: bit.ly/1OyIqwk – CEPR-Studie: bit.ly/1cuYFUG)

Auch VDA-Präsident Matthias Wissmann selbst hat bei mehreren öffentlichen Auftritten falsch Angaben über die möglichen Effekte gemacht – so in einer Rede, deren Manuskript bis gestern noch auf der Internetseite des VDA nachzulesen war und das mittlerweile gelöscht wurde. (Quellen: aktuelle Seite mit Fehlermeldung: www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/3227.html – Screenshot der Seite bis zum 24.3.2015: bit.ly/1bsh7od).

Anders als VDA, BDI und INSM kam der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) der Aufforderung nach einer Korrektur bislang nicht nach. Der DIHK operiert weiter mit falschen Zahlen, schreibt auf seiner Internetseite etwa: „Die vom Bundeswirtschaftsministerium beim ifo-Institut in Auftrag gegebene Studie zu den Auswirkungen des TTIP geht davon aus, dass TTIP in Europa bis zu 400.000 neue Arbeitsplätze schaffen kann – mindestens 100.000 davon in Deutschland.“ (Quelle: bit.ly/1wDEvsm) Richtig ist jedoch: In der zitierten ifo-Studie (bit.ly/1E57Lpc) wird von „bis zu etwa 110.000 neue[n] Arbeitsplätze[n]“ gesprochen. Die „Mindest“-Angabe der Studienautoren liegt mit nur 2.100 neuen Stellen durch TTIP in Deutschland (und rund 12.000 in Europa) deutlich darunter. Der DIHK macht also aus dem (abgerundeten) Höchstwert einen „Mindest“-Wert – worauf der Verband auch in einer Stellungnahme (http://bit.ly/1Cp6Ymp) nicht einging. foodwatach forderte den DIHK erneut auf, seine Angaben zu korrigieren.

Link:
– Fragen & Antworten zu TTIP: www.ttip-faq.foodwatch.de

Buchtipp:
– Thilo Bode: „Die Freihandelslüge. Warum TTIP nur den Konzernen nutzt – und uns allen schadet“, DVA 2015, 272 Seiten, 14,99 Euro – „Eine eindrucksvolle Philippika“ (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung) – Mehr Infos zum Buch: bit.ly/1zeO3op

Redaktionelle Hinweise:
– Offener Brief von foodwatch an VDA-Präsident Matthias Wissmann: bit.ly/1HDpGdd
– Antwortschreiben des VDA an foodwatch: bit.ly/1Bq7kEn
– foodwatch-Schreiben an den DIHK: bit.ly/1Bd2JVK
– DIHK-Stellungnahme: bit.ly/1Cp6Ymp
– foodwatch-Antwort auf die DIHK-Stellungnahme: bit.ly/1CXtiWb
– TTIP-Befürworter haben eine ganze Reihe von Fehl- und Desinformationen über das geplante Abkommen verbreitet. Eine Übersicht vom 9. März 2015: www.ttip-desinformation.foodwatch.de

Pressekontakt:
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Falsche Angaben gegenüber dem Bundestag: Bundesregierung rechnet Energy-Drinks-Problematik klein – Ministerium will Aufklärungskampagne über Risiken starten – foodwatch fordert Richtigstellung

Pressemitteilung – Thema: Energy Drinks

Berlin, 24. März 2015. Die Bundesregierung will eine „Aufklärungskampagne“ über die Risiken von Energy Drinks starten, lehnt weitere Maßnahmen wie eine Altersgrenze für die Getränke jedoch bislang ab. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort des Ernährungsministeriums vom 19. März 2015 auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der Verbraucherorganisation foodwatch vorliegt. Seine Ablehnung weitergehender Maßnahmen begründete das Ministerium allerdings mit falschen Zahlen: Es verkleinerte die Zahl der Risiko-Konsumenten auf die Hälfte.

Energy-Drinks hätten „so gut wie keine statistische Bedeutung“ für die Koffeinaufnahme von Kindern und Jugendlichen, heißt es in der Antwort. Der Anteil der Jugendlichen, die die von Behörden empfohlene Höchstdosis an Koffein durch den Verzehr von Energy Drinks überschritten, liege bei acht Prozent, schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth (CDU) unter Berufung auf eine Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA. Tatsächlich ist die Risikogruppe gemäß EFSA-Stellungnahme mit 16 Prozent der Jugendlichen doppelt so groß. Bei den vom Ministerium genannten 8 Prozent handelt es sich lediglich um diejenigen Jugendlichen, die die Höchstmenge beim Sport überschreiten. Hinzu kommt, dass die Höchstmengen-Empfehlung der EFSA für Erwachsene gilt – für Kinder und Jugendliche gibt es bislang überhaupt keine offiziellen Werte.

„Das Ministerium hat nicht nur gegenüber dem Bundestag nachweislich falsche Angaben gemacht, sondern will offenbar auch gegenüber der Öffentlichkeit das Risiko Energy Drinks kleinreden – das ist inakzeptabel“, kritisierte Oliver Huizinga von foodwatch. „Ein Problem verschwindet nicht einfach, wenn man es künstlich kleinrechnet.“ foodwatch hat Staatssekretärin Maria Flachsbarth aufgefordert, die falschen Angaben unverzüglich richtigzustellen. Angesichts der bekannten gesundheitlichen Risiken forderte foodwatch erneut eine Altersgrenze für Energy Drinks ab 18 Jahren.

Energy Drinks werden mit Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen, Nierenversagen und sogar Todesfällen in Verbindung gebracht. Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten im Oktober 2014 eine Studie zu den Gesundheitsrisiken veröffentlicht und ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche ausdrücklich empfohlen. Der EFSA-Studie zufolge konsumiert fast jeder dritte Erwachsene Energydrinks. Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte – anders als etwa der ebenfalls stark koffeinhaltige Kaffee – gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt: 68 Prozent der Teenager greifen zu den Getränken.

In der noch unveröffentlichten gesamten Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen (Bundestagsdrucksache 18/4237 – Kleine Anfrage) argumentiert das Bundesernährungsministerium nach Auffassung von foodwatch höchst fragwürdig. Zu den Energy-Shots – einer besonders hoch konzentrierten Form der Energy Drinks – gibt es an, dass der Bundesregierung „keine genauen Daten“ über die am deutschen Markt erhältlichen Produkte vorlägen. Richtig ist jedoch, dass Energy Shots lebensmittelrechtlich als Nahrungsergänzungsmittel gelten und solche Produkte gegenüber den Behörden angezeigt werden müssen. Das staatliche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte Energy Shots bereits 2009 als „nicht sicher“ eingestuft, politische Maßnahmen lehnte die Bundesregierung bislang jedoch ab. foodwatch spricht sich bei den Shots für ein Verkaufsverbot aus.

Link:
• E-Mail-Aktion für eine Altersgrenze bei Energy Drinks und ein Verkaufsverbot für hochkonzentrierte Energy Shots: www.foodwatch.de/aktion-energydrinks

Redaktioneller Hinweis:
• Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion: bit.ly/1DSJFDm
• Entwurf der EFSA-Stellungnahme: bit.ly/1bq3Ool
• Studie von WHO-Experten: bit.ly/1ClDeXv

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de

Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Sauberer Strom für Kasdorf

• ABO Wind gewinnt dritte Partnergemeinde im Blauen Ländchen
• Interkommunaler Windpark Kasdorf/Himmighofen ermöglicht gemeinsame Infrastruktur

(Kasdorf/Wiesbaden, 18. März 2015) Die rheinland-pfälzische Ortsgemeinde Kasdorf hat sich für die Windkraftnutzung und eine Zusammenarbeit mit ABO Wind entschieden. Damit ist Kasdorf nach Himmighofen und Welterod die dritte Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Nastätten, die mit ABO Wind einen Windpark realisieren wird. Das entschied der Kasdorfer Gemeinderat am Montag in öffentlicher Sitzung. „Wir freuen uns über die Entscheidung und auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde“, sagt ABO Wind-Projektleiter Thorsten Trentzsch.

Die aktuellen Planungen sehen zwei Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe der beiden Himmighofener Anlagen vor. Damit kommt ABO Wind der Vorgabe des Flächennutzungsplans nach, mehrere Anlagen an geeigneten Standorten zu konzentrieren, um das Landschaftsbild zu schonen. Die Verbindung der Himmighofener und Kasdorfer Anlagen zu einem interkommunalen Windpark verringert auch die nötigen Eingriffe in die Natur, da zum Beispiel eine gemeinsame Zuwegung möglich ist. Die beiden Windkraftanlagen werden auf gemeindeeigenen Flächen errichtet, somit kommen neben der Gewerbesteuer auch die Pachteinnahmen den Bürgern zugute. Das Genehmigungsverfahren beginnt voraussichtlich 2016.
ABO Wind untersucht bereits seit 2011 die Potenziale für Windkraft in der Verbandsgemeinde Nastätten. Das Unternehmen informiert interessierte Bürger auf der Internetseite www.windenergie-blaueslaendchen.de über die Planungen zur Windkraft in der Region. Leser können über das dort eingerichtete Dialogforum auch Fragen zur Windkraft stellen, die das Planungsteam beantwortet.
Bürgermeister Timo Bremser wird am kommenden Samstag (21. März) bei einer Waldbegehung interessierten Bürgern die Potenzialflächen zeigen. „Kasdorf trägt seinen Teil zur Energiewende bei“, sagt Bremser. „Wir glauben, hierfür den richtigen Partner gefunden zu haben. ABO Wind hat das beste Konzept präsentiert und kennt sich im Blauen Ländchen aus.“

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind AG, Lena Fritsche, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65-617, presse@abo-wind.de

Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Umweltfreundlicher Onlineshop vertreibt als einziger deutschlandweit das nachhaltig produzierte „Fairphone“

Pressemitteilung

16. März 2015. Der Onlineshop Vireo-store.de setzt ausschließend auf grüne Elektronik und Technik und bedient damit die immer größer werdende Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Produkten. Charakteristisch für die grüne Philosophie des Internetshops, die sich vorrangig an umweltbewusste und nachhaltig lebende Konsumenten richtet, ist unter anderem der CO2 – neutrale Versand, die ökologischen Verpackungen und der hohe Anspruch an die Nachhaltigkeitsaspekte. Da die Betreiber des Fairphones von der grünen Philosophie des Shops überzeugt sind, haben sie sich dafür entschieden, dass Vireo Vertriebspartner für ihr Smartphone in Deutschland ist.

Aus einer Kampagne der Waag Society zur Verdeutlichung der Verwendung von Konfliktmineralien in Smartphones entstand die Idee des Fairphones. Diese Idee begeisterte tausende Fans, wobei letztendlich ein per Crowdfunding finanziertes Smartphone entstand. Das Fairphone wurde daraufhin von einem kleinen Team produziert, das bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung in der Herstellung von Handys besaß. Durch die Herstellung des Fairphones möchte die Social Enterprise die Wertschöpfungskette hinter dem Produkt öffnen mit dem Ziel, die sozialen und ökologischen Standards Schritt für Schritt zu erhöhen, der Industrie Denkanstöße geben, um die Missstände zu umgehen und somit die Ausbeutung von kriegsfinanzierenden Minen zu verringern. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf folgende Bereiche: Rohstoffabbau, Herstellung und Zusammenbau, Life-Cycle und Recycling und intelligentes Design. Gleichzeitig soll das nachhaltige Smartphone alle Vorteile eines herkömmlichen Gerätes beinhalten. Neben der Verwendung von konfliktfreien Mineralien wie Tantal und Zinn, sorgen die Beachtung fairer Arbeitsbedingungen und der Fokus der Langlebigkeit für ein ökologisches Handy. Des Weiteren bietet das Telefon eine Dualsim-Funktion, so dass die Nutzer zwei Steckplätze für SIM-Karten über zwei Mobilfunkanschlüsse parallel in einem Gerät betreiben können.Das gesamte Konzept liegt einer ausgeglichenen Kosten- und Leistungsrechnung zugrunde.

Aufgrund der enorm hohen Nachfrage, sind alle Fairphones der ersten Generation ausverkauft. Im Oktober vergangenen Jahres kündigte Fairphone jedoch an, das Nachfolgermodell nicht mehr als Lizenzmodell zu produzieren, sondern selbst zu entwickeln. Dadurch soll noch mehr Einfluss auf Lieferanten, Produktionsbedingungen und verwendete Materialien ermöglicht werden. Bestellungen für den Nachfolger des ersten Fairphones sollen wieder in der zweiten Jahreshälfte 2015 bei Vireo möglich sein.

Pressekontakt

Luisa Mehl
Kleine Wallstr. 2
06108 Halle/ Saale
017681410312
luisa.mehl@googlemail.com




Ausstellungseröffnung: Bundespreis Ecodesign 2014

Grüne Innovation kommt weiter. Der Bundespreis Ecodesign präsentiert die Gewinner und Nominierten 2014 in der jährlichen Wanderausstellung. Die erste Station eröffnet am 16. März im MIK Museum Information Kunst in Ludwigsburg. Die Ausstellung zeigt, wie sich anspruchsvolles Design, ökologische und ökonomische Anforderungen vereinbaren lassen. Zu sehen sind energiesparende und reparaturfähige Produkte, innovative Transportsysteme, nachhaltige Mode, umweltverträglichen Produktionsverfahren, Online-Spiele und Applikationen. Die Ausstellung läuft bis zum 5. April 2015. Weitere Stationen sind in Planung.

Unter dem Motto „Grüne Innovation kommt weiter“ haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) 2014 den Bundespreis Ecodesign vergeben. Der Wettbewerb zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sowohl ästhetisch als auch ökologisch überzeugen.

Der Bundespreis Ecodesign wurde 2015 erneut ausgeschrieben. Bewerbungen in den Wettbewerbskategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs sind noch bis zum 27. April 2015 möglich. Der Wettbewerb steht Unternehmen aller Größen und Branchen sowie Designerinnen und Designern offen.

Das Ziel von Ecodesign ist es, Produkte, Dienstleistungen und Systeme so zu gestalten, dass negative Umwelteinflüsse in allen Lebensphasen möglichst gering bleiben. Dabei fließen die Kriterien Langlebigkeit, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und die Vermeidung von Schadstoffen und Abfällen von Anfang an in die Produktkonzeption ein. Der überwiegende Anteil aller Umweltauswirkungen wird bereits während der Designphase festgelegt.

Die Stadt Ludwigsburg verfolgt seit rund zehn Jahren das Konzept der nachhaltigen Stadtentwicklung. Hierfür wurde die Stadt Ludwigsburg mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 geehrt. Darüber hinaus unterstützt und fördert die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH die erfolgreichen Industrieunternehmen der Region schon seit Langem dabei, nachhaltige, funktionale und zugleich ästhetische Produkte auf den Markt zu bringen.

Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Ausstellung unter:
www.bundespreis-ecodesign.de
Ausstellungsflyer: http://www.idz.de/dokumente/flyer_ecodesign2015_06.pdf

Ausstellung der Preisträger und Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2014
Eröffnung: feierlicher Empfang am Montag, den 16. März 2015 um 19.00 Uhr im Scala Ludwigsburg. Anschließende Besichtigung der Ausstellung im MIK Museum Information Kunst. Es besteht die Möglichkeit, vor Ort Fragen zu stellen und Bildaufnahmen zu machen. Anmeldung zur Eröffnung unter: medien@ludwigsburg.de
Ausstellung: vom 17. März bis 5. April 2015, Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Montags und Feiertags geschlossen.

Bundespreis Ecodesign 2015
Bewerbungsfrist bis zum 27. April 2015
Bewerbung unter: www.bundespreis-ecodesign.de

Bildmaterial
Das Logo des Bundespreises Ecodesign und Bildmaterial zu den Preisträgern und Nominierten 2014 finden Sie unter: http://www.bundespreis-ecodesign.de/de/presse.html

IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) ist ein Verein zur Designförderung und damit den Potenzialen und der Qualität im Design verpflichtet. Seit seiner Gründung 1968 versteht sich das IDZ als Kompetenzzentrum und Kommunikationsplattform zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und widmet sich Zukunftsfragen im Design. Durch Projekte, Ausstellungen und Veranstaltungen richtet das IDZ den Fokus auf verschiedene Aspekte der Gestaltung, präsentiert und diskutiert aktuelle Themen im Design. Soziale, ökonomische und ökologische sowie ästhetische Aspekte sind Teil der Auseinandersetzung mit dem Ziel, die Arbeit von Gestalterinnen und Gestaltern zu fördern und das Designbewusstsein bei Verbraucherinnen und Verbrauchern, in Unternehmen aber auch in der Politik zu stärken. www.idz.de
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Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Bei Veröffentlichung bitte ich um Zusendung eines Belegexemplars.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Caldari-Winkler

Büro Bundespreis Ecodesign
IDZ Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Flughafen Tempelhof Columbiadamm 10 | 12101 Berlin
T +49.(0)30.280 95 111 | F +49.(0)30.280 95 112
presse@bundespreis-ecodesign.de | www.bundespreis-ecodesign.de
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„TTIP: Die Freihandelslüge“: Lesungen und Podiumsdiskussionen mit Autor Thilo Bode in Leipzig, Köln, München und Berlin sowie interaktive Online-Live-Diskussion

Berlin, 11. März 2015. Die Debatte über TTIP spitzt sich zu. Gerade erst hatte die Verbraucherorganisation foodwatch eine repräsentative Umfrage veröffentlicht, nach der nur noch 39 Prozent der Bürger das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA für eine gute Sache halten, da kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel an: Sie will TTIP in jedem Falle durchsetzen – und zwar noch bis Ende 2015. Das Buch zur Debatte ist seit dem vergangenen Montag im Handel: „Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“ (DVA, 272 Seiten, 14,99 Euro). Darin beschreibt foodwatch-Gründer Thilo Bode verständlich, um was es bei TTIP wirklich geht, warum das Abkommen demokratische Prozesse aushöhlt und wie sehr es die Verbraucher ganz konkret betrifft. Er klärt über die sensiblen Punkte auf, über die die Befürworter nicht offen sprechen.

Bei mehreren Lesungen und Podiumsdiskussionen im März stellt Thilo Bode Buch und Thesen vor. Alle Termine:

Samstag, 14. März, 11 Uhr, Leipzig
– Lesart: live von der Deutschlandradio-Bühne auf der Leipziger Buchmesse (Messe-Allee 1, 04356 Leipzig, Stand 12 in der Glashalle). Diskussion mit der Verlegerin Susanne Schüssler (Verlag Klaus Wagenbach), moderiert von Maike Albath
– Eintritt: Messeeintritt (Online-Tickets unter www.leipziger-buchmesse.de)
– Link zur Veranstaltung: bit.ly/1Bnx20E
– Die Diskussion wird live ins Programm von Deutschlandradio Kultur übertragen

Mittwoch, 18. März, 18 Uhr, Köln
– Gespräch im Rahmen der lit.COLOGNE (MS RheinEnergie/Literaturschiff, Frankenwerft KD-Anleger, Innenstadt, 50667 Köln), moderiert von Joachim Frank
– Eintritt: 15,50-23 Euro im Vorverkauf, 17-25 Euro an der Abendkasse (Tickets vor Ort oder online über bit.ly/1FGdm7O)
– Link zur Veranstaltung: bit.ly/1ExKTnt

Donnerstag, 19. März, 20 Uhr, München
– Literaturhaus München (Salvatorplatz 1, 80333 München). Diskussion mit Nikolaus Piper (Süddeutsche Zeitung), moderiert von Ursula Heller (Bayerischer Rundfunk)
– Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Tickets vor Ort oder online über bit.ly/1ExL7Lk
– Link zur Veranstaltung: bit.ly/1vFfhJF

Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr, Berlin
– Stadtbibliothek Berlin-Mitte (Philipp-Schaeffer-Bibliothek, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin).
– Vortrag und Publikumsgespräch.
– Eintritt: frei.
– Link zum Veranstaltungsort: bit.ly/1HvyWgs

Freitag, 27. März, 18.30 Uhr, Online-Livestream
– Interaktive Live-Internetdiskussion, moderiert von Sebastian Matthes (Huffington Post).
– Livestream, Vorab-Registrierung und Fragen stellen unter: www.dva.de/online-talk-bode

Link:
Mehr Informationen zum Buch „Die Freihandelslüge“ unter bit.ly/1zeO3op

Redaktionelle Hinweise:
O-Töne von Thilo Bode, Bildmaterial, Buchcover etc. zum Download: www.ttip-downloads.foodwatch.de

Pressekontakt:
Martin Rücker,
E-Mail: presse@foodwatch.de,
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Erfolgreich nachhaltig – GLS Bank Aktienfonds mit ECOreporter Siegel

Bochum, 12.03.2015 – Für seine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Anlagestrategie wurde der im Dezember 2013 aufgelegte GLS Bank Aktienfonds (ISIN DE000A1W2CK8) mit dem ECOreporter Siegel für nachhaltige Finanzprodukte ausgezeichnet. Schon seit Entstehung der Zertifizierung durch ECOreporter ist auch die GLS Bank als Ganze mit dem Siegel als nachhaltige Bank zertifiziert.

Siegel bestätigt nachhaltiges Engagement
„Wir freuen uns, das ECOreporter Siegel nun auch für unseren Aktienfonds erhalten zu haben“, erklärt Thomas Goldfuß, Leiter des GLS Vermögensmanagements. „Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Produkte auf den Markt kommen, die sich als nachhaltig bezeichnen, ist es gut, wenn Anleger Orientierungshilfe bekommen.“ Denn für die Zertifizierung musste die GLS Bank die ECOreporter tief blicken lassen. Das Zertifikat bestätigt nicht nur, dass die Bank nur in Titel investiert ist, die den öffentlich dargelegten Positiv- und Negativkriterien entsprechen ( https://www.gls.de/privatkunden/ueber-die-gls-bank/arbeitsweisen/anlage-und-finanzierungsgrundsaetze/ ). Vielmehr bestätigt das Siegel auch, dass die Bank eine aktive Engagement-Politik betreibt, sich also bei Unternehmen, die im Aktienfonds geführt werden oder in Zukunft geführt werden sollen, aktiv für Verbesserungen im Nachhaltigkeitsmanagement einsetzt. Eine besondere Förderung nachhaltiger Unternehmen findet außerdem statt, weil sich die GLS Bank an Neuemissionen beteiligt, so dass das investierte Geld tatsächlich direkt in die Unternehmen fließt.

Nachhaltige Wirkung: Der CO2-Fußabdruck
Den positiven Effekt dieser Anlagestrategie hat kürzlich auch eine von der Verbraucherzentrale Bremen herausgegebene Studie bestätigt: Demnach sparen Anleger, die in den GLS Bank Aktienfonds investieren 69 Prozent des CO2-Ausstoßes, den ein für die Untersuchung gewählter Vergleichs-Index verursachen würde. ( http://www.vz-nrw.de/mediabig/233231A.pdf )

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen.
Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet Ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Pressekontakt
Christof Lützel
Pressesprecher der GLS Bank
Stabsleiter Öffentlichkeitsarbeit
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