BDI korrigiert sich: Erwartete Wirtschaftseffekte durch TTIP zehn Mal kleiner als behauptet – foodwatch fordert weitere Korrekturen: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft soll ihre TTIP-Broschüre einstampfen – 5 von „12 Fakten“ falsch dargestellt

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen

Berlin, 11. März 2015. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat Angaben über mögliche Effekte des Freihandelsabkommens TTIP nach unten korrigiert – auf ein Zehntel der bisher genannten Werte. Damit reagiert der BDI auf eine entsprechende Aufforderung der Verbraucherorganisation foodwatch und stellt klar, dass die Einschätzungen aus wissenschaftlichen Studien bislang um ein Vielfaches übertrieben dargestellt wurden.

Der BDI hatte in Verbandspublikationen sowie in einem Interview von BDI-Präsident Ulrich Grillo wiederholt eine von der Europäischen Kommission beauftragte Studie zum transatlantischen Freihandelsabkommen verfälscht dargestellt. Während in der Studie eine nach zehn Jahren eintretende, einmalige Anhebung des Niveaus von Bruttoinlandsprodukt und Haushaltseinkommen vorhergesagt wird, hatte der BDI von einem jährlichen Effekt gesprochen – und über den Zeitraum von zehn Jahren damit das Zehnfache dessen versprochen, was die Studienautoren angeben. In einem Offenen Brief hatte foodwatch BDI-Präsident Ulrich Grillo am Dienstag aufgefordert, die Angaben richtig zu stellen. Am Mittwoch war die Internetseite des Verbands korrigiert.

Andere TTIP-Befürworter hantieren dagegen weiterhin mit falschen Angaben. So veröffentlichte die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im Februar 2015 eine Broschüre mit „12 Fakten zu TTIP“, von denen wenigstens 5 Fakten fehlerhafte oder verzerrte Darstellungen enthalten. foodwatch forderte die INSM auf, ihre Broschüre zurückzurufen und einzustampfen sowie gleichlautende Angaben auf der INSM-Internetseite zu korrigieren.

„Wenn die TTIP-Befürworter bei der Wahrheit bleiben, fallen die zu erwartenden wirtschaftlichen Effekte des Abkommens zusammen wie ein Soufflé im Ofen“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. „Es ist in hohem Maße unseriös, wie die Chancen des Abkommens aufgebauscht und die Risiken negiert werden. Wenn bei den Argumenten pro TTIP dergestalt getrickst und gefälscht wird, dann darf sich niemand wundern, dass immer mehr Menschen contra TTIP eingestellt sind. Wir erwarten, dass die Befürworter endlich eine ehrliche und offene Debatte über das Abkommen beginnen.“

Details zu den falschen Angaben:

Der BDI hatte sich bei seinen Angaben auf eine Studie des Centre for Economic Policy Research (CEPR) im Auftrag der Europäischen Kommission berufen (Quelle: bit.ly/1cuYFUG). Darin wurden hypothetische TTIP-Szenarien durchgerechnet. Den Einschätzungen der Autoren zufolge könnte ein besonders ambitioniertes Abkommen das Bruttoinlandsprodukt der EU um 0,5 Prozent bzw. 119 Milliarden Euro sowie das Jahreseinkommen einer vierköpfigen Familie um 545 Euro anheben – diese Effekte würden zehn Jahre nach Inkrafttreten des Abkommens eintreten, laut Studie im Jahre 2027. Es handelt sich also hier um einmalige Niveauerhöhungen. Der BDI macht daraus jährliche Effekte – an mindestens drei Stellen:

– Im BDI-Außenwirtschaftsreport 3/2014: „Einer Studie des Centre for Economic Policy Research (CEPR) zufolge könnte das jährliche Wirtschaftswachstum in der EU durch die Umsetzung eines umfassenden Abkommens langfristig um 0,5 Prozent steigen.“ (Quelle: www.bdi.eu/download_content/Marketing/AW_3_2014_web.pdf)

– In einem Interview des Deutschlandfunks mit BDI-Präsident Ulrich Grillo vom 6. Mai 2014: „Zwischen Amerika und Europa reden wir über eine Wirtschaftsregion, die 50 Prozent des Welthandels umfasst, und da wollen wir ein umfassendes Handelsabkommen abschließen, weil es wie gesagt viel Potenzial freisetzt. Fachleute haben von bis zu 200 Milliarden Wachstum beidseitig pro Jahr gesprochen.“ (Quelle: www.deutschlandfunk.de/industrieverband-zu-ttip-flammendes-plaedoyer-fuer-ein.694.de.html?dram:article_id=284513)

– Auf der BDI-Internetseite: „Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission schätzt, dass EU und USA jeweils mit rund 100 Mrd. Euro Wirtschaftswachstum pro Jahr rechnen können.“ (Quelle: Screenshot vom 3. März 2015: bit.ly/1b1N8Du)

Seine Internetseite korrigierte der BDI mittlerweile. Dort heißt es jetzt korrekt, wenn auch ohne Einordnung der genannten Zahl: „Eine Studie des Centre for Economic Policy Research (CEPR) im Auftrag der EU-Kommission schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union zehn Jahre nach Abschluss und Umsetzung eines umfassenden Abkommens sowie nach volkswirtschaftlichen Anpassungen rund 120 Mrd. Euro größer sein wird, als dies ohne TTIP der Fall wäre.“

Dagegen macht die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in ihrer Broschüre „12 Fakten über TTIP“ weiterhin denselben Fehler und bauscht Einmaleffekte zu jährlichen Effekten auf: „Bis zu 119 Milliarden Euro pro Jahr könne [d.h. laut CEPR-Studie, Anmerkung foodwatch] der Zuwachs des BIP in der EU betragen.“ In einer zugeordneten Grafik heißt es weiter: „Geschätztes jährliches BIP-Zusatzwachstum“. (Quelle: www.insm.de/insm/dms/insm/text/soziale-marktwirtschaft/12-fakten-ttip/INSM_12-Fakten-zu-TTIP.pdf ; „Fakt 7“)

Die INSM-Broschüre ist in hohem Maße verzerrt und manipulativ. foodwatch fordert Korrekturen an wenigstens 5 der 12 Punkte, die die wirtschaftlichen Erwartungen und die möglichen Folgen von TTIP für Entwicklungsländer betreffen:

– Als „Fakt 1“ beschreibt die INSM: „Handel sichert Wachstum und Arbeitsplätze […] Von der Globalisierung mit einem liberalisierten Welthandel profitieren aber auch die Entwicklungsländer: Das Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommen der am wenigsten entwickelten Länder hat sich zwischen 2004 und 2013 mehr als verdoppelt. […] Auch die ärmsten Länder gewinnen […]“ – richtig ist: Alle diese Punkte haben mit TTIP nichts zu tun, sondern beziehen sich auf vergangene Entwicklungen. Die Ausführungen als „Fakt über TTIP“ darzustellen, ist daher unseriös, zumal die bekannten Studien zu TTIP in der Tendenz Verluste für viele Entwicklungsländer durch TTIP erwarten.

– Unter „Fakt 10“ heißt es zum selben Aspekt: „Ein liberalisierter Handel zwischen der EU und den USA würde auch den übrigen Ländern Vorteile bringen: Das weltweite Einkommen würde durch positive Effekte auf den Handel um knapp 100 Milliarden Euro steigen. […] Die ganze Welt gewinnt […]“. Richtig ist: Hier macht die INSM globale Durchschnittswerte zu einem Gewinn für alle. Tatsächlich erwarten die Studien für viele Entwicklungs- und Schwellenländer teils deutliche Einbußen. Dass „die ganze Welt gewinnt“, ist also falsch.

– „Fakt 7“ wird überschrieben mit „119 Milliarden Euro Gewinne durch TTIP“. Es handelt sich dabei jedoch nur eine Kalkulation auf Basis hypothetischer Annahmen über die Ausgestaltung von TTIP und wird nur für den Fall eines besonders ambitionierten Szenarios erwartet – andere, ebenfalls durchgerechnete Annahmen in derselben Studie kommen zu deutlich niedrigeren Effekten. Insofern ist es falsch und manipulativ, 119 Milliarden Gewinne als „Fakt“ darzustellen. Im weiteren Text macht die INSM, wie oben bereits ausgeführt, aus einem einmaligen Niveaueffekt jährliche Effekte.

– „Fakt 8“ der INSM lautet „Freihandel bedeutet höhere Einkommen“, im Text heißt es: „Mit dem Bruttoinlandsprodukt steigt auch das Einkommen: Das verfügbare Einkommen einer vierköpfigen Familie in der EU würde laut Centre for Economic Policy Research (CEPR) durch TTIP im Schnitt um 545 Euro jährlich steigen, bei einer vergleichbaren Familie in den USA um 655 Euro.“ Auch das ist falsch: Erneut macht die INSM aus einer einmaligen Niveauanhebung einen jährlichen Effekt.

– Unter „Fakt 9“ schließlich verspricht die INSM „Hunderttausende neue Arbeitsplätze in der EU […] Nicht nur das Einkommen, auch die Zahl der Arbeitsplätze würde durch ein weitreichendes Freihandelsabkommen steigen: In der EU könnten 400.000 neue Arbeitsplätze entstehen, davon bis zu 110.000 allein in Deutschland.“ Hier bezieht sich die INSM offenbar auf eine Studie des Münchener ifo-Instituts für das Bundeswirtschaftsministerium – pickt sich aus dieser aber lediglich die Einschätzungen für das ambitionierteste der in der Studie durchgerechneten, hypothetischen TTIP-Szenarien heraus. Ein Szenario, das von Experten bereits als völlig unrealistisch kritisiert wurde. Die INSM macht aus hypothetischen Berechnungen Fakten und verschweigt die weitaus niedrigeren Werte für andere Szenarien aus derselben Studie.

Link:
Fragen & Antworten zu TTIP: www.ttip-faq.foodwatch.de

Quellen:
– CEPR-Studie im Auftrag der Europäischen Kommission: bit.ly/1cuYFUG
– ifo-Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums: bit.ly/1E57Lpc

Redaktionelle Hinweise:
– Offener Brief an BDI-Präsident Ulrich Grillo: bit.ly/1NDAgCs
– TTIP-Befürworter verbreiten eine ganze Reihe von Fehl- und Desinformationen über das geplante Abkommen. Eine Übersicht: www.ttip-desinformation.foodwatch.de

Pressekontakt:
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




foodwatch: BDI soll Falschinformationen über TTIP korrigieren – Zehn Mal mehr Wirtschaftswachstum versprochen als in Studie geschätzt – Offener Brief an Industriepräsident Ulrich Grillo

Berlin, 10. März 2015. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) aufgefordert, Falschinformationen über TTIP zu korrigieren. Unter Berufung auf eine Studie stellt der BDI wiederholt Wachstumseffekte durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen in Aussicht, die zehn Mal höher sind als von den Studienautoren angegeben.

„Angesichts der von Ihnen wiederholt verbreiteten, krassen Fehlinformationen ist es befremdlich, dass Sie Ihrerseits den TTIP Kritikern vorwerfen, ‚Mythen‘ über TTIP zu verbreiten“, schrieb foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode in einem heute veröffentlichten Offenen Brief an BDI-Präsident Ulrich Grillo.

In einer Verbandspublikation, auf der BDI-Internetseite sowie in einem Interview von BDI-Präsident Grillo wird die Behauptung aufgestellt, dass ein umfassendes TTIP-Abkommen in der EU und in den USA zu einem jährlichen Wirtschaftswachtum von rund 100 Milliarden Euro bzw. zu einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent pro Jahr führen könnte. Dabei beruft sich der BDI auf eine Studie des Centre for Economic Policy Research (CEPR) im Auftrag der Europäischen Kommission. In dieser Studie wurden hypothetische TTIP-Szenarien durchgerechnet. Den Einschätzungen der Autoren zufolge könnte ein besonders ambitioniertes Abkommen das Bruttoinlandsprodukt der EU um 119 Milliarden Euro anheben – dieser Effekt würde zehn Jahre nach Inkrafttreten des Abkommens eintreten, laut Studie im Jahre 2027. Es handelt sich also hier um eine einmalige Niveauerhöhung. Der BDI macht daraus einen jährlichen Effekt – an mindestens drei Stellen:

– auf der BDI-Internetseite: „Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission schätzt, dass EU und USA jeweils mit rund 100 Mrd. Euro Wirtschaftswachstum pro Jahr rechnen können.“
– im BDI-Außenwirtschaftsreport 3/2014: „Einer Studie des Centre for Economic Policy Research (CEPR) zufolge könnte das jährliche Wirtschaftswachstum in der EU durch die Umsetzung eines umfassenden Abkommens langfristig um 0,5 Prozent steigen.“
– in einem Interview des Deutschlandfunks mit BDI-Präsident Ulrich Grillo vom 6. Mai 2014: „Zwischen Amerika und Europa reden wir über eine Wirtschaftsregion, die 50 Prozent des Welthandels umfasst, und da wollen wir ein umfassendes Handelsabkommen abschließen, weil es wie gesagt viel Potenzial freisetzt. Fachleute haben von bis zu 200 Milliarden Wachstum beidseitig pro Jahr gesprochen.“

In dem Offenen Brief an Herrn Grillo schrieb foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode: „Sie geben die hypothetischen Berechnungen der CEPR-Studie damit verfälscht wieder. Aus einem nach zehn Jahren eintretenden Niveaueffekt von 119 Milliarden Euro machen Sie einen jährlichen Wachstumseffekt von 100 Milliarden Euro – der BDI verspricht über den Zeitraum von zehn Jahren hinweg also insgesamt Gewinne von einer Billion Euro. Damit suggerieren Sie einen um den Faktor 10 höheren Gewinn als die Wissenschaftler prognostizieren.“ foodwatch forderte den BDI auf, die im Internet verfügbaren Textstellen unverzüglich zu korrigieren und die falschen Angaben gegenüber dem Deutschlandfunk richtig zu stellen.

Link:
Fragen & Antworten zu TTIP: www.ttip-faq.foodwatch.de

Quellen:
– CEPR-Studie: bit.ly/1cuYFUG
– BDI-Internetseite (1. Zitat): www.bdi.eu/TTIP.htm
– BDI-Außenwirtschaftsreport (2. Zitat): www.bdi.eu/download_content/Marketing/AW_3_2014_web.pdf
– Interview von Ulrich Grillo im Deutschlandfunk (3. Zitat): bit.ly/1rleYRp

Redaktionelle Hinweise:
– Offener Brief an BDI-Präsident Ulrich Grillo: bit.ly/1NDAgCs
– TTIP-Befürworter verbreiten eine ganze Reihe von Fehl- und Desinformationen über das geplante Abkommen. Eine Übersicht: www.ttip-desinformation.foodwatch.de

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Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort

· ABO Wind und Fraunhofer-Institut IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIER
· Software ermittelt optimierten Mix aus Erneuerbaren und Stromspeichern
· Präsentation bei der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 9. März 2015) Die Abteilung Zukunftsenergien des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind hat zusammen mit dem Kasseler Fraunhofer IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) die Software OPTIMIX entwickelt, um den optimierten Mix aus erneuerbaren Energien und Stromspeichern für einzelne Standorte oder Regionen zu ermitteln. Dabei werden sowohl Potenziale für alle erneuerbaren Energien als auch die dafür nötigen Speichertechnologien für den jeweiligen Standort betrachtet. Als Optimierungsziel sind möglichst geringe CO2-Emmissionen oder Stromgestehungskosten wählbar.

„Neu ist die lastganggerechte Simulation des Stromverbrauchs sowie der Stromerzeugung für bestimmte Standorte“, erläutert Projektleiter Jörg Wirtz von ABO Wind. „So kann die Software ein Modell für einen stündlich genauen, lastganggerechten Mix aus erneuerbaren Energien für den jeweiligen Standort erstellen.“

Das Optimierungs-Tool berechnet neben den Kapazitäten auch Stromgestehungskosten und die CO2-Bilanz der verschiedenen erneuerbaren Energien von Wind über Biomasse bis Solar. Die Software hilft Kommunen oder Energieversorgern, den Ausbau der erneuerbaren Energien an den Bedarf und die Potenziale vor Ort anzupassen.

„Die Software ermittelt neben dem optimalen Mix aus erneuerbaren Energien auch einen ergänzenden Mix von Stromspeichern. Die Optimierung kann wirtschaftlich oder ökologisch für Inselnetze und netzgekoppelte Systeme erfolgen. Das Tool unterstützt alle gängigen Speichertechnologien und kann leicht um weitere Technologien erweitert werden“, sagt Matthias Puchta, Projektleiter vom Fraunhofer IWES.

Bislang ist OPTIMIX auf das Bundesland Hessen anwendbar. Die Software ist modular aufgebaut und kann in Zukunft auch für andere Bundesländer genutzt werden.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Entwicklung von OPTIMIX werden bei der Posterausstellung der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf präsentiert. Am 10. März 2015 ab 14 Uhr stellen die Fachexperten des Fraunhofer IWES die Software vor.

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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Abteilung Zukunftsenergien entwickelt Konzepte zur Speicherung erneuerbarer Energien und arbeitet dafür mit vielfältigen Partnern zusammen. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

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Über Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik: Schwerpunkt des Institutsteils Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist die Energiesystemtechnik zur Integration der erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie in Versorgungsstrukturen. Aktuell steht die Energiewende im Zentrum der Institutsarbeit. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energiewirtschaft, Energienetze, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Systemdesign und -integration. Personal: ca. 320 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Erträge: ca. 19 Mio. Euro p.a. www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, in den USA und in Asien gefördert.




Welterod entscheidet sich für Windkraft

• Klare Mehrheit für Windkraft bei Welteroder Bürgerbefragung
• Ortsgemeinde beauftragt ABO Wind mit Planung
• Welterod und Himmighofen sind Windkraft-Pioniere im Blauen Ländchen

(Welterod/Wiesbaden, 9. März 2015) Die Ortsgemeinde Welterod in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde (VG) Nastätten im Rhein-Lahr-Kreis hat sich dafür entschieden, mit ABO Wind einen Windpark zu planen und zu errichten. Damit hat die erste Ortsgemeinde der VG Nastätten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde die Nutzung der Windkraft beschlossen. Bei einer Bürgerbefragung sprachen sich 73 Prozent der Teilnehmer für Windkraftanlagen aus.

Die Details des Windparks werden in den kommenden Monaten erarbeitet. Nach aktuellem Planungsstand sind auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei Windkraftanlagen möglich. Zunächst wird ABO Wind mit der naturschutzfachlichen Begutachtung der Standorte beginnen. Das Genehmigungsverfahren beginnt voraussichtlich im Jahr 2016.

ABO Wind untersucht bereits seit 2011 die Potenziale für Windkraft in der Verbandsgemeinde Nastätten. In der Nachbar-Verbandsgemeinde Loreley plant ABO Wind Projekte in Weisel/Dörscheid, Lierscheid/Auel und Weyer. Die Ortsgemeinde Himmighofen hatte sich schon vor dem Interessenbekundungsverfahren für eine Zusammenarbeit entschieden. Für dieses Projekt läuft das Genehmigungsverfahren bereits. Auch in weiteren Ortsgemeinden werden in den kommenden Monaten Entscheidungen zur Windkraft erwartet. ABO Wind informiert interessierte Bürger in Kürze auf der Internetseite www.windenergie-blaueslaendchen.de über die Planungen zur Windkraft in der Region. Leser können über das dort eingerichtete Dialogforum auch Fragen zur Windkraft stellen, die das Unternehmen beantwortet.

ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. In den Verbandsgemeinden Thalfang am Erbeskopf und Eich hat ABO Wind zusätzlich zu den Windkraftanlagen touristische Angebote – den Lehrpfad „Hunsrücker Windweg“ und den Themenspielplatz „Windland Alsheim“ – geschaffen, um die Attraktivität der Regionen zu stärken.
Auch die Landesregierung treibt die Energiewende entschieden voran: Bis 2030 will das Land seinen Stromverbrauch bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien decken. „Die Energiewende findet in den Kommunen statt, und wir nehmen diese Aufgabe ernst“, sagt Welterods Bürgermeister Wilfried Kehraus. „Unsere beiden Ortsgemeinden sind die Windkraft-Pioniere des Blauen Ländchens“, ergänzt Holger Breithaupt, Bürgermeister von Himmighofen.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.




foodwatch kritisiert Desinformationskampagne der TTIP-Befürworter – Falschinformationen von Merkel über Wirtschaftsweise bis zum BDI – Neues Buch von foodwatch-Gründer Thilo Bode „Die Freihandelslüge“ vorgestellt

Berlin, 9. März 2015. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den TTIP-Befürwortern eine Fehl- und Desinformationskampagne vorgeworfen. Von der Bundeskanzlerin bis zur Europäischen Kommission, von den Wirtschaftsweisen bis zum BDI, von der US-Botschaft bis zur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft werde falsch oder irreführend über das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA informiert. Das kritisiert foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode in seinem neuen Buch „Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“ (DVA), das er heute in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte und das vom heutigen Montag an im Handel erhältlich ist.

„Eine so breit angelegte Desinformationskampagne wie bei TTIP habe ich noch nie erlebt. Das Muster ist stets dasselbe: Die Chancen des Abkommens werden aufgebauscht, die Risiken geleugnet oder verschwiegen“, kritisierte Thilo Bode.

In seinem Buch erklärt der foodwatch-Gründer verständlich, um was es bei TTIP wirklich geht, warum das Abkommen demokratische Prozesse aushöhlt und wie sehr es die Verbraucher ganz konkret betrifft. Er klärt über die sensiblen Punkte auf, über die die Befürworter nicht offen sprechen: Kommt TTIP, würde es als völkerrechtlicher Vertrag über einzelnen Gesetzen stehen. Wenn EU und USA mit TTIP gesetzliche Standards gegenseitig anerkennen, könnten diese nicht mehr einseitig geändert werden. So hätte die wechselseitige Anerkennung etwa von Tierhaltungsbedingungen oder von Vorgaben für die Lebensmittelkennzeichnung zur Folge, dass die EU nicht mehr einfach ohne Zustimmung des Handelspartners USA bessere Standards in der Tierhaltung und mehr Transparenz über Produkteigenschaften beschließen könnte. Das Buch „Die Freihandelslüge“ zeigt, wie TTIP damit vor allem zu einem Programm zu werden droht, mit dem sich Konzerne in Zukunft unliebsamer Regulierungsvorhaben entledigen können.

„Ich bin ein großer Verfechter des fairen Freihandels – genau deshalb bin ich gegen TTIP“, stellte Bode klar. „Bei diesem Abkommen geht es nicht um Freihandel, sondern um Freibeuterei. Das Recht der Konzerne auf ungestörtes Beutemachen würde ins Völkerrecht geschrieben, und die Gesetzgeber würden sich in Teilen selbst abschaffen: Regulierungsvorhaben könnten nur noch dann durchgesetzt werden, wenn der Handelspartner USA zustimmt. TTIP muss gestoppt werden.“

Bei Verhandlungen über einen so weitreichenden, völkerrechtlichen Vertrag sei es wichtig, eine offene und aufrichtige, öffentliche Debatte zu führen. Genau diese finde aber nicht statt, kritisierte Bode. In einem ausführlichen Hintergrunddokument (www.ttip-desinformation.foodwatch.de) hat foodwatch anhand von dutzenden Zitaten belegt, wie falsch und irreführend über TTIP informiert wird. Nur einige der Beispiele:

– Der Einfluss von TTIP auf die Gesetzgebung wird geleugnet: „Der Spielraum für künftige Regulierungsvorhaben muss natürlich erhalten bleiben“, sagt zum Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel – dabei stellt ihr eigenes Kanzleramt wahrheitsgemäß klar, „dass der Regelungsspielraum der EU und der EU-Mitgliedstaaten durch konkrete Vereinbarungen über eine enge transatlantische Regulierungszusammenarbeit, etwa im Rahmen einer gegenseitigen Anerkennung von Standards, in Teilen eingeschränkt werden kann“.
– Hypothetische wirtschaftliche Potenziale werden zu Fakten erhöht: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat in diesem Februar eine Broschüre mit „12 Fakten“ zu TTIP herausgegeben – mindestens 5 davon müssen jedoch korrigiert werden. Als „Fakten“ präsentiert die Arbeitgeber-Lobby zum Beispiel „Hunderttausende neue Arbeitsplätze“ und „119 Milliarden Euro Gewinne durch TTIP“ – tatsächlich handelt es sich dabei nicht um Fakten, sondern um Schätzungen auf Basis völlig spekulativer Annahmen über die Ausgestaltung von TTIP. Dass dieselben Studien bei anderen Annahmen zu viel niedrigeren Prognosen kommen, verschweigt die INSM.
– Wirtschaftliche Prognosen werden größer dargestellt: „Die Schätzungen über zusätzliche Arbeitsplätze in der EU reichen von 400.000 bis 1,3 Millionen“, schreibt die CDU. Die Schätzungen selbst in den Studien, aus denen die von der CDU zitierten Zahlen stammen, beginnen tatsächlich bei nur rund 12.000 Jobs.
– Aus langfristig eintretenden Niveaueffekten wird jährliches Wachstum gemacht: Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verspricht „rund 100 Mrd. Euro Wirtschaftswachstum pro Jahr“ in der EU – tatsächlich gehen Studien lediglich davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt der EU langfristig (im Jahr 2027) um diesen Betrag höher liegen könnte als ohne BIP – ein jährliches Zusatzwachstum wird gerade nicht vorhergesagt und erst recht nicht in dieser Größenordnung.
– Einschränkungen werden unter den Tisch fallen gelassen:
Selbst die „Wirtschaftsweisen“ im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung behaupten in ihrem Jahresgutachten 2014/2015, ein umfassendes TTIP „führt“ zu „weltweiten Beschäftigungszuwächsen: In Deutschland lägen sie bei 110.000 Personen.“ Die Ökonomen erwähnen nicht, dass diese Zahl in der Original-Studie als Obergrenze („bis zu“) und nur errechnet wurde für ein „sehr optimistisches Szenario, welches erhebliche Unsicherheiten involviert“.
– Verlierer werden nicht erwähnt oder zu Gewinnern gemacht: Ein Vertreter der Europäischen Kommission bezeichnet TTIP als „große Goldgrube“ für Entwicklungsländer. Tatsächlich legt die Studienlage nahe, dass gerade Entwicklungsländer mit wirtschaftlichen Verlusten zu rechnen hätten.

Thilo Bode: Die Freihandelslüge. Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet. DVA 2015, 272 Seiten, 14,99 Euro. Seit heute (9. März) im Buchhandel. Das Honorar von Thilo Bode fließt ausschließlich direkt in die Arbeit von foodwatch.

Link: Mehr Informationen zum Buch „Die Freihandelslüge“ unter bit.ly/1zeO3op

Redaktionelle Hinweise:
• O-Töne von Thilo Bode, Bildmaterial, Buchcover etc. zum Download: www.ttip-downloads.foodwatch.de
• Hintergrundpapier zur Desinformationskampagne mit allen Quellen: www.ttip-desinformation.foodwatch.de
• Fragen & Antworten zu TTIP: www.ttip-faq.foodwatch.de

Pressekontakt:
foodwatch e.V.
Martin Rücker
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Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Mehr Transparenz, modernes Design und neue Features . Die BKK advita realisiert neues Websitekonzept

PRESSEMELDUNG
Inspiriert durch den Wunsch nach mehr Klarheit und Emotionen hat die BKK advita Ihre Kommunikationsmittel vereinfacht. Medienübergreifende Informationen bieten dem Kunden die Chance schneller an detaillierte Informationen zu gelangen.

Alzey, 02. März 2015

Zusammen mit der Kölner Designagentur nonmodo und der Wiesbadener alpha-team Netmarketing GmbH realisierte die BKK advita unter www.bkk-advit.de eine für Krankenkassen in der Menüführung neue Art von Webauftritt. Aufgrund der vielfältigen Internet-/ und Surfgewohnheiten bietet die neue Homepage durch ein responsive Design u.a. uneingeschränkte Erreichbarkeit für Smartphones, Tablets und Co.

„Inspiriert durch den Wunsch nach mehr Klarheit und Emotion, wollen wir die Attraktivität der BKK advita für noch mehr Menschen erlebbar machen“ sagt Axel Kayser, Leiter des Bereichs Markt bei der BKK advita. „Ein wesentliches Ziel war es auch, dass man einfacher und schneller zu den gewünschten Detailinformationen gelangen kann“.

Im Hinblick auf die neu gestaltete Homepage hatte die Kasse bereits im Vorfeld alle ihre Printmedien (Flyer, Produktinformationen, etc.) imagebildend und inhaltlich als Anregung für die weitergehenden Themen, auf die man über Linktipps, bzw. sogenannte QR-Codes (per Scan) direkt auf die Detail-Information unter www.bkk-advita.de zugreifen kann, ausgelegt.

Eine weitere Erneuerung ist die mögliche Verlinkung zu sozialen Netzwerke/ Wikis und ein BKK advita Blog in dem der User fortan direkte Informationen zum Unternehmen, des Vorstands oder des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit beziehen kann. Die Webseite stellt damit einen zentralen Kommunikationspunkt dar, bei dem alle online Informationen der BKK advita zusammenlaufen.

Die BKK advita legt als gesetzliche Krankenkasse besonderen Wert auf den Gedanken der Nachhaltigkeit. Sie ergänzt schulmedizinische Leistungen durch natürliche und ganzheitliche Behandlungsangebote, z.B. der Homöopathie, Osteopathie oder Leistungen der Naturzahnheilkunde. Präventionsangebote für die Unternehmen und die Versicherten genießen einen hohen Stellenwert. Für mittlere und kleinere Unternehmen schreibt sie jährlich den alternativen Gesundheitspreis aus. Die BKK advita betreut ihre Versicherten in 11 Kundencentern bundesweit. Die Hauptverwaltung der Kasse befindet sich in Alzey, Rheinland-Pfalz

Zu den Projektpartnern:

Das Leistungsspektrum von nonmodo umfasst Beratung, Konzeption und Gestaltung von Druckprodukten bis hin zum passenden Internetauftritt – mit Fokus auf Nachhaltigkeit.

Mit einem eigenen Content Management System „OpenPagePro“ bietet alpha-team Netmarketing GmbH seinen Kunden die Möglichkeit ihren Webauftritt selbst zu administrieren und betreibt darüber hinaus die Serveranlage mit Ökostrom.

Pressekontakt:

BKK advita
Tobias Palm, Markt
Mainzer Str. 5, 55232 Alzey
tobias.palm@bkk-advita.de
Telefon: 06731 / 9474-154

BKK advita
Axel Kayser, Leiter Markt
Mainzer Str. 5, 55232 Alzey
axel.kayser@bkk-advita.de
Telefon: 06731 / 9474-102




Tricks und Täuschungen bei TTIP: foodwatch entlarvt Fehl- und Desinformationskampagne der Abkommen-Befürworter – Pressevorstellung des Buchs „Die Freihandelslüge“ von foodwatch-Chef Thilo Bode

Berlin/München, 26. Februar 2015
Einladung zur Pressekonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diskussion über das geplante Freihandelsabkommen TTIP wird nicht offen und aufrichtig geführt. Befürworter des Abkommens bauschen die wirtschaftlichen Chancen auf, machen aus vagen Hoffnungen vermeintliche Fakten und ignorieren die Risiken.

Ein entlarvender Blick hinter die Pro-TTIP-Kampagne ist Thema der foodwatch-Pressekonferenz – und er ist Thema des neuen Buchs „Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet“. Darin dokumentiert foodwatch-Chef Thilo Bode, wie irreführend und falsch TTIP-Befürworter die Öffentlichkeit informieren, ob über Studienergebnisse, den Einfluss von Parlamenten auf das Abkommen oder über die Folgen von TTIP für die künftige Gesetzgebung in Deutschland und Europa. Thilo Bode erklärt, warum Chlorhühnchen nicht das Problem sind und worin die eigentlichen Risiken des Freihandelsabkommens liegen.

Das Buch ist ab dem 9. März im Handel erhältlich und wird Ihnen im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt. foodwatch und die Deutsche Verlags-Anstalt laden Sie herzlich ein:

Termin: Montag, den 9. März 2015, 11.00 Uhr

Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin

mit: foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode

Für eine Rückmeldung, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen, wären wir Ihnen sehr dankbar – formlos telefonisch unter (0 30) 24 04 76 – 290, per Mail an presse@foodwatch.de oder mit dem beiliegenden Antwortbogen per Fax.

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Martin Rücker
Leiter Pressearbeit foodwatch

Markus Desaga
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit DVA

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Martin Rücker
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Hart aber fair: Informationsabend zur Windkraft in Kranenburg

• Bürgermeister diskutiert mit mehr als 200 Teilnehmern
• Gemeinde am Niederrhein will mit gutem Beispiel vorangehen

(Kranenburg/Wiesbaden, 26. Februar 2015) Das Angebot, sich über die Windkraftplanung im Reichswald auszutauschen, nahmen am Montagabend mehr als 200 Menschen an: Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins begrüßte im voll besetzten Bürgerhaus deutsche wie niederländische Besucher. Die Gemeinde Kranenburg und der Projektentwickler ABO Wind hatten eingeladen, einen ersten Überblick über die Planungen zu geben und Fragen zu beantworten. Gut drei Stunden lang tauschten Bürger, Kommunalpolitiker und Planer Argumente und Informationen aus. Als „hart in der Sache, aber fair im Ton“, beschrieb Günter Steins die Diskussion.

Es ist ein besonderes Projekt, das Gemeinde und Landesbetrieb Wald und Holz ermöglichen wollen: Entlang des Kartenspielerwegs im Reichswald, unweit der niederländischen Grenze, will ABO Wind zwölf Windenergieanlagen errichten. Der Windpark wird so viel klimafreundlichen Strom erzeugen wie 88.000 Menschen zuhause verbrauchen. Mit einer Windgeschwindigkeit von 6,4 Metern pro Sekunde ist der Standort besonders attraktiv. Planungsleiter Georg von Aretin zeigte in einer Präsentation, nach welchen Kriterien die Standpunkte für die Anlagen ausgesucht wurden und wie die weitere Planung abläuft. Als nächstes wird ABO Wind einen Messmast errichten, um noch genauere Daten über die Windverhältnisse zu erlangen. Die Messung verringert das unternehmerische Risiko für den künftigen Betreiber des Windparks und ist damit auch im Interesse jener Bürger, die sich finanziell beteiligen möchten. Außerdem ermöglicht der Mast Untersuchungen darüber, welche Fledermäuse über den Baumwipfeln des Reichswalds unterwegs sind und möglicherweise in Konflikt mit den Windkraftanlagen geraten könnten. Sofern alles nach Plan läuft, würden sich die Rotoren im vierten Quartal 2017 drehen.

Die Veranstaltung zeigte auch, dass einige Bürger – insbesondere aus dem niederländischen Grenzgebiet – dieses Projekt lieber nicht verwirklicht sähen. „Keine Windkraft-Industriezone im Reichswald“ war auf einigen Plakaten zu lesen. „Warum hier?“, wurde Günter Steins gefragt, der den Entstehungsprozess zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde ausführlich erläuterte. Im Verlauf der Diskussion verdeutlichte Bürgermeister Steins, dass der Standort des Windparks nicht aus einer willkürlichen Entscheidung resultiere, sondern das Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung der gesamten Gemeindefläche unter Beachtung der einschlägigen Kriterien sei. Überwiegend Einigkeit bestand in der Auffassung, dass die noch offenen Fragen des Artenschutzes und der Umweltverträglichkeit durch entsprechende Gutachten objektiv zu beantworten sein werden. Kontroverser stellten sich die Meinungen zu der Thematik der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und des Erholungswertes dar. Trotz recht unterschiedlicher Auffassungen verlief die Diskussion auch zu diesen Themen sachlich und offen. Die von einigen Teilnehmern geäußerten Bedenken sollten in weiteren Gesprächsrunden durch entsprechende Fachbeiträge und Exkursionen vertiefend aufgearbeitet werden, so Bürgermeister Steins.

Die Sorgen der Bürger nimmt er, wie auch das Team von ABO Wind, sehr ernst. „Das wird ein totes Gebiet. Da kommt kein Wanderer mehr und auch kein Tier!“, befürchtete ein Teilnehmer. Bürgermeister Steins, um Fairness und Sachlichkeit bemüht, wollte dieses Szenario so nicht stehen lassen und verwies auf die vielfältigen Erfahrungen mit bereits seit Jahren betriebenen Windparks. Planungsleiter von Aretin erklärte: „Es gibt strenge gesetzliche Richtwerte, die sicher stellen, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird. Das ist die Grundlage unserer Planung, daran halten wir uns.“ Sorgen bereitet einigen Bürgern beispielsweise der sogenannte Infraschall. Das sind Geräusche unterhalb der Frequenz von 20 Hertz, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Aretin verwies auf eine neue Studie der Landesanstalt für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg, derzufolge der von Windkraftanlagen ausgehende Infraschall keinen Anlass zur Beunruhigung liefert. Schon in 700 Metern Abstand von einer Anlage geht von ihr keine messbare Infraschallbelastung mehr aus.

Nicht alle Sorgen konnten bei diesem ersten Treffen zerstreut werden: Die zwölf Visualisierungen, die das Team von ABO Wind nach den Vorgaben der Anwohner und Mitgliedern der Bürgerinitiative erstellt hatte, waren vielen Betrachtern zu wenig aussagekräftig. Die Fotos waren bei bedecktem Himmel aufgenommen worden und die Anlagen deshalb nicht deutlich zu sehen. „Wir haben diese Fotomontagen maßstabsgetreu und technisch einwandfrei erstellt, nehmen uns diese Kritik aber zu Herzen“, sagte von Aretin. Er schlug vor, sich mit einer Gruppe Interessierter zu treffen und zwei neue Fotopunkte zu besprechen, von denen aus ABO Wind bei Sonnenschein und klarer Sicht den Blick auf die Anlagen aufnimmt.

Der Planungsleiter ermutigte alle Teilnehmer weiterhin zum Austausch – auch über den Abend hinaus: „Die Kommunikation in der Planungsphase ist am wichtigsten. Je mehr wir gemeinsam über Bedenken sprechen, desto mehr kann man verändern. Das ist nach der Genehmigung durch das Landratsamt nicht mehr so einfach.“ Er versicherte, die Bürger weiter auf dem Laufenden zu halten und Transparenz zu schaffen: „Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung muss erst ab 20 Anlagen stattfinden. Wir werden sie trotzdem auch für unsere zwölf Anlagen durchführen.“ Denn: „Wir wollen, dass das Projekt hier akzeptiert wird und in der Gemeinde verankert ist.“ Um das zu erreichen, wird unter anderem ein Bautagebuch eingerichtet, mit dem die Planer Interessierte auf der Homepage unter www.windpark-kranenburg.de auf dem Laufenden halten.

Im Gespräch mit den Bürgern warb Bürgermeister Steins um Verständnis: „Die Landschaft wird durch die Anlagen nicht schöner. Und dieser eine Windpark alleine wird auch das globale Problem des Klimawandels nicht lösen. Aber wir alle können einen Beitrag zur CO2-freien Stromversorgung leisten.“ Er schlug vor, gemeinsam mit Interessierten einen Windpark zu besuchen, damit jeder mit eigenen Ohren hören kann, wie laut die Anlagen wirklich sind. Dafür bekam er von vielen Anwesenden Applaus.

Die letzte Wortmeldung des Abends kam von einem Kranenburger Bürger, der „alle Sorgen rund um die Windkraftanlagen teilt“, wie er sagte. Er habe mit seiner Familie jüngst einen Ausflug ins Rheinische Braunkohlerevier und dabei ganz andere Dimensionen erlebt: „Leute, diese Windkraftanlagen sind so klein im Vergleich zu den Braunkohlehalden. Da werden ganze Dörfer verschluckt! Und genau dort kommt unser Strom jetzt her!“ Er appellierte an die Anwesenden: „Seid nicht zu ängstlich, sondern fragt euch lieber, wo der Strom sonst herkommt.“

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind, Jutta Koch, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65 – 577 , Fax: (06 11) 267 65 – 599, presse@abo-wind.de Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Im Internet gibt es mehrere Möglichkeiten, sich über das Projekt im Reichswald zu informieren: Auf der Homepage der Gemeinde Kranenburg, www.kranenburg.de, finden Interessierte die bisherigen Untersuchungen zur Windkraft. Das Team von ABO Wind berichtet auf der Homepage www.windpark-kranenburg.de regelmäßig über den neusten Stand der Planung. Die Bürger sind außerdem herzlich eingeladen, ihre Fragen zum Windkraftprojekt Kranenburg an die E-Mailadresse windkraft@kranenburg.de zu senden.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




ABO Invest erwirbt Mehrheit am Windpark Weilrod

• 80 Prozent-Beteiligung an sieben bereits laufenden Windkraftanlagen im Taunus
• Portfolio der Bürgerwindaktie wächst auf 132 Megawatt
• Bürger können sich auch über Nachrangdarlehen beteiligen

(Wiesbaden, 27. Februar 2015) Nur 30 Kilometer vom Firmensitz in Wiesbaden entfernt liegt der erste hessische Windpark der ABO Invest. „Wir freuen uns, dieses schöne Projekt in das Portfolio der Bürgerwindaktie aufzunehmen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. Geschätzt die Hälfte der rund 4.000 ABO Invest-Aktionäre lebt in Hessen. Der Weg für jene, die den eigenen Windpark besuchen möchten, verkürzt sich nun deutlich. Zwischen den sieben im Wald gelegenen Windkraftanlagen warten reizvolle Wanderwege auf Besucher.

Die sieben Anlagen vom Typ Nordex N117 mit je 2,4 Megawatt Leistung produzieren in einem durchschnittlichen Windjahr gut 49 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von rund 40.000 Bürgern. Das Investitionsvolumen für den im November 2014 in Betrieb genommenen Windpark beläuft sich auf 38 Millionen Euro. Die Stromproduktion vermeidet jährlich den Ausstoß von gut 37.000 Tonnen Kohlendioxid und leistet damit einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. ABO Invest erwirbt 80 Prozent des Windparks. Die verbleibenden 20 Prozent hält die Hessische Windparkentwicklungsgesellschaft (WPE), die dem Projektentwickler ABO Wind und dem Energiedienstleister Mainova gehört.

Mit der Beteiligung am Windpark Weilrod wächst das Portfolio der Bürgerwindaktie um 13,4 Megawatt auf rund 132 Megawatt. Die aktuell 14 Windparks der ABO Invest befinden sich in Deutschland, Frankreich, Irland und Finnland. 13 Windparks sind bereits am Netz; das finnische Projekt soll im Sommer in Betrieb gehen.

„Für Bürger, die sich an Windkraft beteiligen, bieten wir im Zusammenhang mit dem Erwerb des Windparks Weilrod erstmals auch ein fest verzinsliches Nachrangdarlehen an – als Ergänzung oder Alternative zur Bürgerwindaktie“, erläutert ABO Invest-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Das Nachrangdarlehen ist nach zehn Jahren kündbar und wird jährlich mit 4,5 Prozent verzinst. Nachrangig bedeutet, dass die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung des Darlehensbetrages unter dem Vorbehalt stehen, dass dadurch bei der ABO Invest kein Insolvenzeröffnungsgrund herbeigeführt wird. Das Nachrangdarlehen bietet eine wesentlich attraktivere Verzinsung als Geldanlagen, die als risikoarm gelten. So rentiert die zehnjährige Bundesanleihe aktuell mit knapp 0,4 Prozent. „Nachrangdarlehen sind ebenso wie Aktien Beteiligungen, die ein unternehmerisches Risiko bergen“, betont der Vorstand. Das Geld der Anleger ist nicht wie bei deutlich niedriger verzinsten Spareinlagen durch einen Einlagensicherungsfonds oder ähnliches geschützt.

Die Unterlagen zum Nachrangdarlehen finden sich im Internet auf www.buergerwindaktie.de. Dort steht Interessenten unter anderem der Zeichnungsschein zur Verfügung. Zeichnungen sind ab sofort möglich. Das Emissionsvolumen des „Nachrangdarlehens Weilrod“ ist auf eine Million Euro begrenzt. Die Mindestzeichnungssumme je Anleger beträgt 10.000 Euro. Bewohner des Hochtaunuskreises, des Rheingau-Taunus-Kreises und des Landkreises Limburg-Weilburg können sich bereits mit 1.000 Euro beteiligen.

Zu den Aktionären der ABO Invest und damit den Miteigentümern des Windparks Weilrod zählen neben Bürgern auch eine Energiegenossenschaft sowie verschiedene Stiftungen. Die Bürgerwindaktie ABO Invest notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf und ist über jede Bank erhältlich. Der Projektentwickler ABO Wind hat die ABO Invest im Jahr 2010 gegründet, um gemeinsam mit Bürgern Windparks zu betreiben. ABO Wind ist der größte Aktionär mit einem Anteil, der zwischen 10 und 30 Prozent schwankt. Seit der Erstnotierung an der Börse Düsseldorf im Mai 2011 hat die ABO Invest-Aktie bislang in jedem Jahr mehr als 7 Prozent an Wert gewonnen.

Alexander Koffka
ABO Invest AG
Die Bürgerwindaktie

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
koffka@buergerwindaktie.de
www.buergerwindaktie.de




Vegane Superfoods für eine starke Box-Saison – Melanie Fraunschiel und Feinstoff steigen 2015 gemeinsam in den Ring

Wien, 25.02.2015. Feinstoff Superfoods und Boxerin Melanie Fraunschiel aus Wien, starten im Jahr 2015 gemeinsam durch und freuen sich auf eine starke Saison. Vegane Ernährung ist längst im Leistungssport angekommen. So auch bei der österreichischen Sportlerin. Die rein pflanzlichen und biologischen Superfoods passen daher ideal in ihr Trainings- und Wettkampfkonzept.

Gemeinsame Superpower
Schon nach wenigen Minuten des Kennenlernens war klar, Feinstoff und Boxen passen ideal zusammen. So waren die Kooperationsverhandlungen nicht lang und schnell war man sich über eine gemeinsame Partnerschaft einig. Matthias Schodits, Gesellschafter von Feinstoff führt an „ wir freuen uns sehr über die Kooperation mit Melanie und vor allem darüber, sie mit unseren Superfood-Kräften zu unterstützen.“ Auch Melanie Fraunschiel zeigt sich begeistert, „ich könnte jetzt sagen wie gut es mir geht, wie fit ich bin und was mir die Produkte von Feinstoff alles bringen – und genau das tue ich auch, denn mein nachhaltiger Treibstoff heißt Feinstoff.“

Vielseitiger Kampfsport verlangt vielseitige Nährstoffe
Beim Boxen kommt es laut Fraunschiel auf viele Aspekte an. Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Durchhaltevermögen sind nur einige davon. Diese Vielseitigkeit weisen auch die Wirkungen der Feinstoff Superfoods auf. Sie unterstützen unter anderem bei Aufbau und Regeneration der Muskeln, helfen das Immunsystem zu stärken, Gewicht zu reduzieren und steigern die persönliche Konzentrations- und Mentalkraft. Ein wesentlicher Faktor im Sport ist eine ausreichende Versorgung mit Protein. Da viele Sportler, so auch Fraunschiel, auf tierisches Eiweiß verzichten, sind die nähr-und vitalstoffreichen Superfoods eine hervorragende Alternative. Hanfprotein beispielsweise enthält bis zu 50 Prozent Eiweiß und beweist sich daher als idealer Begleiter für Leistungssportler.

Strikt geplanter (Box-)alltag

Melanie Fraunschiel ist ein absoluter Profi wenn es ums Boxen geht. Sie ist 2-fache Staatsmeisterin, hat mehr als 40 Kämpfe hinter sich, ist seit 3,5 Jahren im Nationalteam und hat sich im Jahr 2011 den 5. Platz bei der EU-Meisterschaft geholt. Seit 2014 ernährt sich die junge Boxerin ausschließlich vegan – aus ethischen, gesundheitlichen und sportlichen Gründen. Neben ihrem Leistungssport arbeitet Fraunschiel Vollzeit als Qualitätsmanagerin im Institut für medizinische Informations- und Auswertesystem an der Medizinischen Universität Wien. Wie sie ihren anstrengenden und durchgeplanten Alltag mit Training, Wettkampf und Arbeit meistert und wie sie sich ernährt, verrät sie im Feinstoff Blog unter: http://www.feinstoff.net/superfoods-im-boxalltag

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