CLEAN GREEN – Nährstoffreich entgiften und entschlacken! Die grünen Superhelden von Feinstoff

Wien, 23.02.2015. Das Frühjahr naht, der Winter neigt sich dem Ende zu. Jetzt will der Körper vor allem eines – sich von unnötigem Ballast befreien. Dabei bieten die grünen Superfoods von Feinstoff die ideale Unterstützung. Vollgepackt an Chlorophyll und Ballaststoffen helfen sie beim Entgiften und Abnehmen. Gerstengras, Tulsi oder Weizengras leiten alles aus, was der Körper nicht mehr braucht. Gleichzeitig versorgen sie ihn mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen und liefern neue Kraft und Energie. Wie sie das anstellen? So funktioniert’s:

Chlorophyll: durch und durch befreiend
Grüne Superfoods sind auf der ganzen Welt vertreten und können verschiedenste Pflanzen wie Gemüse, Blätter, Gräser oder Kräuter sein. Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften stechen beispielsweise Weizen- und Gerstengras besonders hervor. Ihre jungen Blätter sind ein Füllhorn an Chlorophyll, welches dem menschlichen Körper viele gesundheitliche Vorteile bietet. So hilft das grüne Sonnenlicht beim Ausleiten von Giftstoffen, fördert eine gesunde Verdauung und befreit von unangenehmem Körpergeruch.

Hoher Nährstoffgehalt bringt Schwung in Stoffwechsel und Verdauung
Doch die grüne Farbe und die Wirkung des Chlorophylls allein, sind noch nicht alles. Grüne Superfoods besitzen außerdem einen hohen Nährstoffgehalt – dabei vor allem Eiweiß. Sie sind daher für alle Menschen, gerade für Veganer oder Vegetarier, eine wichtige Proteinquelle. Beispielsweise 100 Gramm Weizengras-Pulver decken fast 50 Prozent des täglichen Eiweißbedarfs ab. Vitamin A, C, B6, B12 und E – sie alle stecken in den grün leuchtenden Pflanzen. Außerdem liefern sie einen hohen Gehalt an Kalium, Magnesium, Phosphor sowie Eisen und sind reich an Ballaststoffen. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, reinigen den Darm und helfen dem Körper beim Ausleiten von überschüssigen Toxinen.

Befreiung von schlechten Gewohnheiten
Grüne Superfoods machen satt. Durch diese Sättigung des Körpers verabschieden sich bei regelmäßiger Zufuhr ungünstige Gewohnheiten fast von allein. Schokoladesüchtige essen weniger Schokolade, Fleischtiger verspüren weniger Lust auf Fleisch und Kaffeetrinker haben weniger Verlangen nach Kaffee. Folglich verbessert sich außerdem der persönliche Geschmacks- und Geruchssinn und somit die Wahrnehmung und das Bewusstsein was einem gut tut und was eben nicht. Durch all das entsteht ein positiver Kreislauf hin zu mehr Gesundheit und folglich mehr Lebensfreude.

Regelmäßige Anwendung für den gewünschten Erfolg
Feinstoff bietet die grünen Superhelden in den Einzelsorten Weizengras und Gerstengras sowie im Green Smoothie-Mix mit Tulsi an. In der Dose für zu Hause oder im praktischen Stick für unterwegs, gelten sie als idealer Begleiter bei Entschlackungs- und Fastenkuren. Ihre Anwendung in Form von grünen Smoothies, täglich anstatt dem Frühstück, sorgt für die größte entschlackende Wirkung. Einfach 1-2 Teelöffel grünes Superfood Pulver mit frisch gepresstem Zitronensaft, 1/8 Liter Orangensaft und 1/8 Liter Wasser fein verrühren und schon ist der tägliche Detox-Drink fertig.
Mehr Rezepte unter: http://www.feinstoff.net/blog/

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Rückfragehinweis
Ursula Melchhammer
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Didacta 2015: Schluss mit Schleichwerbung in der Schule! foodwatch fordert kostenfreie Abgabe von staatlich finanziertem Unterrichtsmaterial für Ernährungsbildung an Lehrer und Schulen – Kultusminister müssen Werbematerialien in Schulen verbieten

Pressemitteilung – Thema: Kinderlebensmittel/Ernährungsunterricht

Berlin/Hannover, 23. Februar 2015 Vor dem Beginn der Bildungsmesse Didacta am Dienstag in Hannover hat die Verbraucherorganisation foodwatch eine kostenlose Abgabe von staatlich finanzierten Unterrichtsmaterialien an Lehrer und Schulen gefordert. Zwar gebe es für die Ernährungsbildung über alle Klassenstufen hinweg hervorragendes, unabhängig erstelltes Material, beispielsweise von dem von der Bundesregierung finanzierten aid Infodienst. Dies können Lehrer jedoch in der Regel nur gegen Gebühr bestellen – Lebensmittelhersteller und Wirtschaftsverbände geben ihre oft stark werblichen oder interessensgeleiteten Broschüren dagegen kostenfrei ab. Durch die kostenlosen Unterlagen werden schon kleine Kinder in den Schulen direkten oder subtilen Werbe- und Lobbyeinflüssen ausgesetzt.

„Es ist absurd, wenn Ernährungsbildung mithilfe von Schleichwerbung der Lebensmittelindustrie gelehrt wird, weil Lehrer neutrales Unterrichtsmaterial aus eigener Tasche bezahlen sollen. Gerade in der Ernährungsbildung gibt es längst ausgewogenes und vom Steuerzahler bereits finanziertes Material – das ist für Lehrer in der Regel aber kostenpflichtig“, kritisierte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch.

foodwatch forderte die Kultusminister der Länder auf, werbliche bzw. von Lebensmittelunternehmen und -verbänden gesponserte Materialien an ihren Schulen zu verbieten. Bund und Länder müssten zudem eine Lösung dafür finden, dass die staatlich finanzierten Materialien kostenfrei abgegeben werden. Unter www.schule-aktion.foodwatch.de hat foodwatch eine E-Mail-Protestaktion gestartet, mit der jeder die Forderung an die Kultusminister der Bundesländer unterstützen kann. „Erste Stunde Bio mit Ritter Sport, zweite Stunde Kochunterricht mit Dr. Oetker – so darf Schule nicht funktionieren. Mit ihren kostenlosen Lehrmaterialien schleichen sich Unternehmen schamlos in die Klassenzimmer. Die Eltern sind gegen solche Einflüsse machtlos“, so Oliver Huizinga.

Unternehmen und Verbände haben Schulmaterialien als eigene Werbe- und Lobbykanäle erkannt: Ritter Sport bringt den Schülern mit seiner Unterrichtsmappe bei: „Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Schokolade glücklich macht.“ Kellogg’s präsentiert eine ganz neue Ernährungspyramide, in der die Frühstücksflocken des Unternehmens auf eine Stufe mit Brot und Reis gestellt werden – obwohl viele Produkte von Kellogg’s aufgrund des hohen Zuckergehalts von Experten stark kritisiert werden. Kellogg’s empfiehlt das Material sogar „zur Therapie bei übergewichtigen Kindern.“ Ausführliche Beispiele siehe unten.

Eine Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) hatte 2014 ergeben, dass Unterrichts-Materialien von Wirtschaftsunternehmen nachweislich schlechter sind als die der öffentlichen Hand. Es käme zu verkürzten oder einseitigen Darstellungen, wenn die Herausgeber bestimmte Interessen verfolgen, zudem seien Produkt- und Markenwerbung enthalten. Von 453 untersuchten Materialien erhielten 27 die Note „mangelhaft“. Davon stammten 20 aus der Wirtschaft (74 Prozent).

Mit ihren Werbemaßnahmen an Schulen binden Lebensmittelhersteller schon die kleinsten Kunden an sich und machen ihnen dabei vor allem Süßigkeiten oder Snacks schmackhaft; gleichzeitig wird diese Form der Absatzförderung als „Engagement“ für die Bildung dargestellt, kritisierte foodwatch. „Bildungsprojekte sind für Lebensmittelfirmen nicht mehr als ein Feigenblatt, um von der eigenen Verantwortung für Fehlernährung und Übergewicht bei Kindern abzulenken. Auf der einen Seite versucht die Lebensmittelindustrie mit perfiden Marketingmethoden sogar an Schulen, Kindern möglichst viel Junkfood anzudrehen. Auf der anderen Seite inszenieren sich die Hersteller als verantwortungsvolle Unternehmen, indem sie vermeintlich uneigennützig Ernährungsbildung in der Schule unterstützen“, sagte foodwatch-Experte Oliver Huizinga.

foodwatch hat suggestives Unterrichtsmaterial der Lebensmittelbranche zusammengetragen – einige Beispiele:

– Ritter Sport vertreibt eine Mappe, die etwa für den Biologie- oder Geschichtsunterricht in Grundschulen geeignet sein soll. Schokolade wird darin als „ein Stückchen Energie“ dargestellt, das „schmerzlindernd“ und „gut für Herz und Kreislauf“ sei. „Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Schokolade glücklich macht. Vielleicht hast du ja auch schon davon gehört“, heißt es unter anderem. In den „Hinweisen zur Verwendung“ für Lehrer wird empfohlen: „Hierfür bitte in ausreichender Menge Schokoladenstückchen für die Schüler zur Verfügung stellen, am besten auf Servietten, um das Schmelzen bzw. ‚Schokoladenfinger‘ zu vermeiden.“
– Die Firma Brandt hat für ihre Unterrichtsmappe eigens die Figur „Zwiebra“ entwickelt, die Kindern „viele lustige Spiele zeigen“ soll: „Weißt du, woher mein Name kommt? Richtig! Ich knabbere am liebsten den ganzen Tag Zwieback von Brandt – das gibt ein Zwiebra!“
– Dr. Oetker lädt beispielsweise mit seiner Unterrichtsmappe „Komm, Back mit!“ Kinder zum gemeinsamen Backen ein, damit „Sozialverhalten, Zahlen- und Mengenverständnis, methodisches Vorgehen und Küchenwissen“ vermittelt werden. Auf den Arbeitsblättern für Erst- und Zweitklässler ist das Marken-Logo aufgedruckt, die abgebildeten Kinder tragen Dr.Oetker-Schürzen, in den Rezeptvorschlägen werden Dr.Oetker-Produkte empfohlen.
– Kellogg’s bietet unter anderem eine Malvorlage „für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren“ an, bei der eine Ernährungspyramide ausgemalt werden soll. Mit dabei auf einer Stufe mit Brot, Nudeln oder Reis: Eine Schüssel Kellogg’s Cerealien. Der Hersteller empfiehlt die Malvorlage „für die allgemeine Ernährungserziehung sowie begleitend zur Therapie bei übergewichtigen Kindern.“ Dabei enthalten Kinderprodukte des Herstellers im Mittel 32 Gramm Zucker pro 100 Gramm, wie ein Marktcheck von foodwatch in 2012 ergab.
– Auch der Lobbyverband BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde) ist in Schulen aktiv; unter anderem mit der Broschüre „Mit Sicherheit lecker“, die helfen soll, „mit sachlichen Informationen zum Abbau von Ängsten im Bereich der Lebensmittel-Verarbeitung beizutragen“. Unter der Überschrift „Immer up to date: unsere Lebensmittelsicherheit“ heißt es dort: „Durch (…) wissenschaftliche Entwicklungen sind unsere Lebensmittel immer sicher. Neue Erkenntnisse werden zudem zügig in die Praxis umgesetzt. Die Lebensmittelunternehmen entwickeln immer neue Produktionstechniken, damit unsere Lebensmittel immer die beste Qualität haben.“ Die Broschüre soll nun laut BLL überarbeitet werden.

Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch gegen Schleichwerbung in der Schule: www.schule-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:
– Fotostrecke von foodwatch mit Beispielen für suggestives Unterrichtsmaterial der Lebensmittelbranche zum Download unter: www.foodwatch.de/material-kinder
– Lehrmaterial von Ritter Sport: bit.ly/1MADUfQ, Mappe „Von der Kakaobohne zur Schokolade“ direkt als pdf: bit.ly/19CJzD1
– Unterrichtsmappe „Bewegte Pause“ von Brandt als pdf: bit.ly/1A9wH11
– Grundschulmaterial von Dr. Oetker: bit.ly/1MAGdPU, Mappe „Komm, back mit!“ direkt als pdf: bit.ly/1BqoQxZ
– Kellogg’s-Malvorlage Ernährungspyramide: bit.ly/17vlXyk
– Broschüre „Mit Sicherheit lecker!“ des Lobbyverbandes BLL: bit.ly/1EsP14L, direkt als pdf: bit.ly/1Bqsg3M
– Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) von Unterrichts-Materialien von Wirtschaftsunternehmen (2014): bit.ly/1DEQeaE
– Schulmaterial vom aid Infodienst: www.aid.de/lernen/start.php

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de

Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Emnid-Umfrage: Zustimmung zu TTIP deutlich gesunken – Bürger lehnen Einschränkung der Gesetzgebungskompetenz ab – Heutige SPD-Konferenz geht an wesentlichen Themen vorbei

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen TTIP

Berlin, 23. Februar 2015. Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA verliert in der deutschen Bevölkerung massiv an Zuspruch. Nur noch 39 Prozent der Bürger halten TTIP für „eine gute Sache“, ergab eine aktuelle Repräsentativ-Befragung des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch. Bei identischer Fragestellung hatten im Oktober 2014 noch 48 Prozent, im Februar 2014 sogar noch 55 Prozent der Bürger die Handelspartnerschaft befürwortet.

In der aktuellen Umfrage sagen 40 Prozent der Befragten, TTIP sei „eine schlechte Sache“ (Oktober 2014: 32 Prozent, Februar 2014: 25 Prozent). Auf ein großes Maß an Ablehnung stößt das geplante Abkommen in allen politischen Lagern: Am stärksten ist sie bei Anhängern von AfD, Linken und kleineren Parteien. Aber auch unter den Anhängern der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD, deren Parteispitzen klar für die Handelspartnerschaft eintreten, lehnt rund ein Drittel TTIP ab.

Besonders kritisch sehen die Bürger, dass TTIP voraussichtlich zu einer Einschränkung des Gestaltungsspielraums für die Gesetzgeber führen würde. Die so genannte regulatorische Kooperation und die völkerrechtliche Bindung eines TTIP-Vertrags hätten zur Folge, dass die EU und Deutschland viele Gesetze nicht mehr ohne Zustimmung des Handelspartners USA beschließen könnten. Dies hatte das Bundeskanzleramt in einem Brief an foodwatch bestätigt (wörtlich heißt es in dem Schreiben vom 11. September 2014: „Allerdings trifft es zu, dass der Regelungsspielraum der EU und der EU-Mitgliedstaaten durch konkrete Vereinbarungen über eine enge transatlantische Regulierungszusammenarbeit, etwa im Rahmen einer gegenseitigen Anerkennung von Standards, in Teilen eingeschränkt werden kann.“). Eine solche Einschränkung des Gesetzgebungsspielraumes lehnen fast zwei Drittel der Bürger ab (64 Prozent). Interessanterweise sind auch unten denjenigen, die TTIP grundsätzlich befürworten, mehr Bürger gegen eine Einschränkung des Gesetzgebungsspielraums als dafür.

Anlässlich der heutigen TTIP-Konferenz der SPD in Berlin sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch: „Dass TTIP die Parlamente entmündigt und ihnen bürokratisch-technokratische Kungelrunden vor die Nase setzt, dürfte die Sympathie für dieses Abkommen auch in der SPD eher schmälern. Doch dieses Thema hat Sigmar Gabriel gar nicht auf der Tagesordnung der Konferenz gesetzt. Die TTIP-Befürworter fürchten diese Diskussion, denn sie wissen: Sie wird auch wohlgesonnene Freihandelsbefürworter zu TTIP-Gegnern machen.“

Im Auftrag von foodwatch hat TNS Emnid zwischen dem 14. und 16. Februar 2015 insgeamt 1002 Bürger bevölkerungsrepresäntativ befragt.

Links:
• E-Mail-Aktion Stop TTIP: www.ttip-aktion.foodwatch.de
• Fragen & Antworten zu TTIP: www.ttip-faq.foodwatch.de

Redaktioneller Hinweis:
• Detailergebnisse der TNS-Emnid-Umfrage: www.foodwatch.org/uploads/media/ttip2015.pdf

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de

Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Veranstaltung „Verstehen – Umdenken – Gestalten. Nachhaltiges Wirtschaften in der Dienstleistungsbranche“

PRESSEMELDUNG

Podiumsdiskussion der BKK advita mit Eveline Lemke, Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Udo Beckmann, Geschäftsführer der e-rp, Alzey und Ulli Gondorf, Vorstand des Verbandes für Wirtschaft und Umwelt, Rheinland-Pfalz und Norbert Pasternack, Vorstand der BKK advita. Die Moderation übernahm die Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt.

Alzey, 19. Februar 2015.

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Organisationen, alle Ebenen der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung gleichrangig zu berücksichtigen. Glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategien zeichnen sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, um allen drei Säulen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Die BKK advita hat ihr Kerngeschäft als bundesweit agierende Krankenkasse nach ihrem Umzug ins rheinhessische Alzey im Jahr 2009 auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen ausgerichtet. Sie fördert eine gesunde Lebensweise ihrer Versicherten, deren persönliches Gesundheitsmanagement und die Umwelt. „Die vergangenen fünf Jahre in Alzey, aber auch unsere 140 Jahre alte Geschichte zeigen, was Nachhaltigkeit ausmacht: Sie ist ein nie endender Prozess, der Arbeit und Leben maßgeblich beeinflusst und verbessert – und sie ist unser Beweggrund, in unserem Engagement und unseren Leistungen nie nachzulassen. Wir sind sehr stolz darauf, als erste Krankenkasse Deutschlands mit einer Umweltzertifizierung nach DIN 14001 vom TÜV Süd ausgezeichnet worden zu sein“, sagte Norbert Pasternack, Vorstand der BKK advita.

Die Veranstaltung fand im Hause der BKK advita in Alzey statt. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels der Erhalt der Gesundheit zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt, und dass die globalen Herausforderungen zur Erkenntnis führen sollten, dass wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten der natürlichen Begrenzung anpassen und nachhaltig agieren müssen.

„Nachhaltigkeit hat nicht nur eine ethische Dimension, sondern sie bietet auch unternehmerische Chancen. So haben sich als „Green Services“ Geschäftsfelder im Dienstleistungsbereich entwickelt. In  Rheinland-Pfalz hat sich kürzlich das Umwelttechnik-Netzwerk Ecoliance aufgestellt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Unternehmen aus der Umwelttechnikbranche, gemeinsam auf den globalen Märkten aufzutreten. Diese Branche wächst mit 16 Prozent am stärksten. Das zeigt: wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz passen gut zusammen“, betont Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz. Wenn Nachhaltigkeit in Unternehmen langfristig  greifen sollen, muss das Thema in allen Organisationsbereichen verankert sein und durch den Einsatz von Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements operativ umgesetzt werden. Dazu gehört es, Nachhaltigkeitswirkungen zu messen und zu bewerten, „denn nur wer Verbesserungspotenziale systematisch erschließt und nutzt, kann Nachhaltigkeit leben“, betonte Norbert Pasternack, der auf eine Vielzahl von Aktivitäten und Prozessen der BKK advita verwies.

Langfristige Kooperationen mit gleichgesinnten Partnern sind eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften. Seit 2009 arbeitet die BKK advita mit der e-rp GmbH, einem regionaler Energieversorger in Rheinhessen und der Nordpfalz, zusammen. Die Krankenkasse erhält ihren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien. „Nachhaltigkeit ist unser Wirtschaftsprinzip. Das heißt konkret, dass wir uns als kommunales Unternehmen mit den Menschen dieser Region, für die wir wie die BKK advita das Beste wollen, verbunden fühlen. Im Vordergrund steht die langfristige Betreuung, die auch auf der emotionalen Ebene Vertrauen schafft“, sagte Udo Beckmann, Geschäftsführer e-rp GmbH.

Dass ein Netzwerk seinen Mitgliedsunternehmen einen konkreten Nutzen bringen muss und ein passendes Verständnis von Wachstum und Innovation im Sinne einer Fortschreibung des Beständigen benötigt wird, betonte Ulli Gondorf, Vorstand des Verbandes für Wirtschaft und Umwelt, Rheinland-Pfalz. Innovationen verbessern die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens und fördern die Wettbewerbsfähigkeit sowie nachhaltiges Wachstum. Darüber hinaus erfordert eine langfristige Wachstumsstrategie eine effiziente und nachhaltige Wertschöpfungskette.

Die Veranstaltung zeigte, dass Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und im Gesundheitsmanagement nicht nur bedeutet, zielgruppenspezifische Voraussetzungen bei der systematischen Maßnahmengestaltung zu schaffen und belegbare Ziele zu benennen, sondern auch echten Service zu bieten und einen achtsamen Umgang mit Mensch und Umwelt zu pflegen.

BKK advita legt als gesetzliche Krankenkasse besonderen Wert auf den Gedanken der Nachhaltigkeit. Sie ergänzt schulmedizinische Leistungen durch natürliche und ganzheitliche Behandlungsangebote, z.B. der Homöopathie, Osteopathie oder Leistungen der Naturzahnheilkunde. Präventionsangebote für die Unternehmen und die Versicherten genießen einen hohen Stellenwert. Für mittlere und kleinere Unternehmen schreibt sie jährlich den alternativen Gesundheitspreis aus. Die BKK advita hat ihre Hauptverwaltung in Alzey, Rheinland-Pfalz, und unterhält bundesweit Kundencenter. Ursprünglich war sie eine Betriebskrankenkasse nur für die Mitarbeiter von drei Unternehmen (SCHOTT, Carl Zeiss und KSB). Heute agiert sie als geöffnete Krankenkasse  bundesweit. Weitere Informationen:  HYPERLINK „http://www.bkk-advita.de“ www.bkk-advita.de




Regierungspräsidium genehmigt Windpark Hofbieber Traisbach

• Bürgermeister Markus Röder begrüßt Entscheidung
• ABO Wind will drei Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen
• Keine Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten im Wohngebiet

(Hofbieber, 20. Februar 2015) Rund zwei Jahre nachdem der Projektentwickler ABO Wind die Errichtung eines Windparks im Wald nördlich des Hofbieberer Ortsteils Traisbach beantragt hatte, genehmigte das Regierungspräsidium Kassel nun den Bau und Betrieb dreier Anlagen. Insbesondere Anliegen des Naturschutzes zogen das Genehmigungsverfahren in die Länge. Wegen der in dem Gebiet lebenden geschützten Arten (unter anderem Schwarzstörche) können vier der zunächst sieben geplanten Windkraftanlagen nicht gebaut werden. Den Antrag für diese Anlagen hat ABO Wind zwischenzeitlich zurückgezogen.

„Wir freuen uns, dass nun zumindest drei Anlagen auf Flächen der Gemeinde errichtet werden können“, sagte Bürgermeister Markus Röder. Windkraft sei die Technologie der Stunde, um klimafreundlich und preisgünstig Strom zu erzeugen. Der Bürgermeister verweist beispielhaft auf einen Bericht der Deutschen Welle (http://bit.ly/1JeKrYX) über aktuelle Studien, die belegen, dass die Kosten für Strom aus neuen Kraftwerken auf Basis von Erdgas, Kohle oder Braunkohle deutlich höher sind als für Windstrom. „Kein Wunder, dass fast die Hälfte der im Vorjahr in Europa zugebauten Kraftwerke Windkraftwerke waren und ein weiteres knappes Drittel Photovoltaik“, berichtet der Bürgermeister. „Hofbieber setzt eine etablierte Technologie ein und befindet sich energiepolitisch in bester Gesellschaft.“ Erfreulich sei, dass gemeindeeigene Grundstücke genutzt würden. Dank der Einnahmen komme ein großer Teil der Wertschöpfung dem Gemeinwesen zu Gute.

Moritz Messerschmidt, Projektleiter bei ABO Wind, berichtete, dass mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Windkraftanlagen nun kurzfristig begonnen werde. „Wir wollen noch in diesem Jahr die drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit 2,4 Megawatt Leistung in Betrieb nehmen.“ Der Windpark wird jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von mehr als 15.000 Menschen. Um jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet der Windpark die Umwelt und leistet damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Zum Ortsteil Traisbach ist die nächstgelegene der drei Anlagen rund 1.300 Meter entfernt. Zwischen Dammersbach, einem Stadtteil von Hünfeld, und der nächsten Anlage liegen sogar 1.500 Meter. „Damit sind in den Wohngebieten keinerlei Belästigungen durch Schall oder Schattenwurf zu erwarten“, sagt Messerschmidt.

ABO Wind hat bereits mehr als 100 Windkraftanlagen in Waldgebieten errichtet (http://www.abo-wind.com/de/windenergie/referenzliste.html). „Wir werden auch in Hofbieber mit Sorgfalt und Sensibilität ans Werk gehen, um den Eingriff so gering wie möglich zu halten“, verspricht Planer Moritz Messerschmidt. Rund 15.000 Quadratmeter müssen dauerhaft gerodet werden. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern. Während der Betriebsdauer des Windparks freizuhalten sind neben den eigentlichen Standorten insbesondere Wege und Kranstellflächen. Schließlich müssen die Anlagen notfalls repariert werden können. Als Ausgleich für die Rodungen zahlt ABO Wind eine sogenannte Walderhaltungsabgabe, die eine ökologische Aufwertung an anderer Stelle ermöglicht, die den Eingriff mindestens kompensiert. Zudem ist sichergestellt, dass die Anlagen nach der Betriebszeit in voraussichtlich 25 Jahren vollständig abgebaut werden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
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Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

Pressemitteilung

– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

Pressekontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Vegan Street Day 2015 – feiern im Herzen von Stuttgart und Dortmund

Das größte vegane Straßenfest Deutschlands findet am 24. Mai in Stuttgart und am 11. Juli in Dortmund statt.

Stuttgart und Dortmund, 15.02.2015: Auch 2015 findet in Stuttgart und Dortmund wieder der Vegan Street Day (VSD) statt, Deutschlands größtes veganes Straßenfest. Ein Tag im Zeichen von gesundem, umweltbewusstem und tierfreundlichem Genuss: alles vegan, also ganz ohne tierische Produkte. Für immer mehr Menschen wird die vegane Lebensweise zur Selbstverständlichkeit. Dass das nichts mit Verzicht zu tun hat, beweist der VSD seit 2006 jedes Jahr aufs Neue. Das Fest richtet sich an alle, die mehr über die vegane Lebensweise – mit all den vielfältigen Produkten und leckerem Essen – erfahren wollen. Weit über 10.000 Besucher werden jeweils erwartet. Der VSD findet in Stuttgart am Pfingstsonntag, den 24. Mai und in Dortmund am Samstag, den 11. Juli statt.

Der Vegan Street Day zeigt, wie abwechslungsreich und lecker die vegane Lebensweise ist!

Egal ob Fleisch, Milch, Eier, Leder, Wolle oder Daunen – der Konsum tierischer Produkte wird immer mit Tierleid erkauft. Das lehnen mehr und mehr Menschen ab. „Wer vegan lebt, engagiert sich schon allein dadurch aktiv für den Tierschutz und tut nebenbei zusätzlich noch etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit“, sagt Sandra Franz, Pressesprecherin von Animal Rights Watch e.V.

Auf dem VSD kann sich jeder über die breite vegane Produktpalette informieren. An rund 100 Informations- und Verkaufsständen werden eine große Vielfalt veganer Speisen und anderer Produkte sowie viele Tipps und Informationen zur tierfreundlichsten Lebensweise geboten. Bei veganem Käse, veganer Torte oder veganem Döner bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Auch fair gehandelte vegane Kleidung, tierfreie Schuhe, Accessoires und Haushaltsartikel werden nicht fehlen.

Zusätzlich bietet ein buntes Rahmenprogramm mit Kochshows, Live-Musik und verschiedenen Showeinlagen ganztägig Unterhaltung für die ganze Familie. In zahlreichen Lesungen und Vorträgen erhalten alle Interessierten spannende und vielfältige Informationen rund um Veganismus und Tierrechte. Einen eigenen Bereich mit Kinderprogramm gibt es wie immer für die Kleinsten.

Zwei Städte – zwei Termine
Jeweils ab 11 Uhr findet der Vegan Street Day statt: zunächst am Pfingstsonntag, den 24. Mai auf dem Stuttgarter Markt- und Schillerplatz. Am Samstag, den 11. Juli folgt dann bereits zum zehnten Mal der „Klassiker“ in Dortmund auf dem Friedensplatz und dem Reinoldikirchplatz. Organisiert wird das Event von der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch e.V. (ARIWA). Die Aussteller- und Programmübersichten finden Sie jeweils wenige Wochen vorab auf: www.vegan-street-day.de

Pressefotos:
www.vegan-street-day.de/presse

Pressekontakt:
Sandra Franz: E-Mail: presse@vegan-street-day.de
Mobil: +49 1577 6633353
Achim Stammberger: E-Mail: achim.stammberger@vegan-street-day.de
Mobil: +49 176 51494442

Veranstalter:
Animal Rights Watch e.V. (ARIWA), 2004 als „die Tierfreunde e.V.“ in Siegen/NRW gegründet, ist eine gemeinnützige, bundesweit tätige Tierrechtsorganisation. ARIWA deckt die Zustände in der Tierindustrie auf und fördert eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. In Not geratene Tiere werden in Pflegestellen betreut. Die bundesweit verteilten Ortsgruppen führen Kampagnen und Aktionen gegen Tierausbeutung und für die Anerkennung von Tierrechten durch.




BIOFACH 2015: Vielfalt entdecken, Genuss erleben, Zukunft mitgestalten

• BIOFACH und VIVANESS 2015 mit 2.348 Ausstellern
• Land des Jahres BIOFACH 2015: Bio-Qualität wächst in Holland
• Messetrends: Free From und Vegan

Das jährliche Messehighlight und gleichzeitig Jahresauftakt der internationalen Bio-Branche, die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, versammelt vom 11. bis 14. Februar 2015 im Verbund mit der VIVANESS insgesamt 2.348 Aussteller – 202 davon auf der Internationalen Fachmesse für Naturkosmetik. Die Internationalität liegt bei 70 %. Aus 76 Ländern reisen die Firmen in diesem Jahr an. Sie präsentieren auf 44.231 qm (+ 4 %) und verteilt auf acht Hallen des Nürnberger Messegeländes die globale Bio-Vielfalt im Lebensmittel- und Kosmetik-Markt und bestätigen eindrucksvoll Dynamik, Potenzial und Innovationskraft der Branche. In die Top 5 der Ausstellerländer der BIOFACH schafften es neben Deutschland (630) Italien (297), Spanien (117), Frankreich (114) und die Niederlande (99). Messe-Trends: Free From und Vegan. BIOFACH und VIVANESS laden zudem auch 2015 wieder zum parallel stattfindenden und weltweit größten Branchenkongress. Dort  ist „Organic 3.0 – gute Rahmenbedingungen für mehr Bio“ Schwerpunkt.

Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse: „2015 ist ein guter Jahrgang für die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel und die parallel stattfindende Internationale Fachmesse für Naturkosmetik! Über den großen Zuspruch für beide Veranstaltungen freuen wir uns und sind sehr zufrieden mit der positiven Entwicklung sowohl bei Ausstellern als auch der Fläche! Doch nicht nur quantitativ haben BIOFACH und VIVANESS wieder viel zu bieten. Wir präsentieren 2015 zahlreiche Highlights und Neuheiten, die unseren Kunden und der Branche mit Sicherheit einen Mehrwert bieten und die Weltleitmesse abermals zu einem echten Erlebnis machen!“

Die Nachfrage nach Bio-Produkten und die internationalen Märkte wachsen. Weltweit steht die Branche jedoch auch vor Herausforderungen unter anderem durch internationale Handelsabkommen und Weiterentwicklungen in der Gesetzgebung. Grund genug für den internationalen Schirmherrn der BIOFACH, IFOAM – Organics International, und den nationalen ideellen Träger, BÖLW, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, unter der Überschrift „Organic 3.0“ gute Rahmenbedingungen für mehr Bio in den Fokus zu rücken.

„Bitte mit ohne… – Free From-Perspektiven für den Handel“
Lebensmittel, die frei von Allergenen wie zum Beispiel Gluten, Laktose oder Ei sind, werden heute häufig als Free From-Produkte bezeichnet. Weg vom Problemlöser hin zum Lifestyle-Ernährungsstil und bewusster Konsumentenentscheidung. So lässt sich der aktuelle Trend zu diesen Produkten näher beschreiben. Welche Rolle spielt das Sortiment im Bio-Sektor und was bedeutet die Entwicklung für den Handel? Mit diesen Fragen befasst sich die Studie „Bitte mit ohne – Free From-Perspektiven für den Handel“, die eigens für die BIOFACH 2015 vom Unternehmen creative analytic 3000 im Auftrag des Veranstalters NürnbergMesse durchgeführt wurde. Erstmals präsentiert wird diese am ersten Messetag, 12. Februar, 16:00 Uhr, im BIOFACH Kongress. Und wer wissen will, welche Produkte aus diesem Bereich die Aussteller der Weltleitmesse 2015 präsentieren, der findet diese am Neuheitenstand der BIOFACH unter der Trendkategorie Free From.

Messetrend VEGAN: Sonderschau zum veganen Ernährungsstil
Veganen Lebensmitteln widmet die BIOFACH 2015 erstmals eine eigene Sonderfläche, die so genannte Erlebniswelt VEGAN in Halle 6. Die Idee dahinter: Das Sortiment für die Fachbesucher nicht nur mit einer reinen Produktpräsentation abzubilden, sondern erlebbar zu machen. Die Erlebniswelt wird gemeinsam mit dem Vegetarierbund (VEBU) organisiert und es beteiligen sich dort nicht nur eine Vielzahl prominenter Akteure, darunter der VeganHeadChef Björn Moschinski, sondern auch Aussteller mit 151 ihrer Produkte. Wie gefragt das Segment aktuell ist, zeigt der große Zuspruch seitens der Aussteller: Insgesamt haben 730 Hersteller auf der BIOFACH 2015 vegane Produkte im Angebot. Das ist ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr (2014: 542).

Weitere Erlebniswelten sind Olivenöl und Wein gewidmet. Alles rund um das Kulturgut Olivenöl finden Fachbesucher in Halle 4. Teil des Programms ist neben Workshops, Vorträgen und Verkostungsmöglichkeiten der jährliche OLIVE OIL AWARD, die Prämierung der besten Öle. Die Erlebniswelt WEIN mit dem Internationalen Bio-Weinpreis MUNDUS VINI BIOFACH präsentiert sich in Halle 7 dem Fachpublikum. Dort können auch die Gewinnerweine verkostet werden. Vorträge und Workshops zählen ebenso zum Angebot.

Köche, Gastronome und Verantwortliche aus dem Markt für Außer-Haus-Verpflegung sollten unbedingt einen Besuch in Halle 7 einplanen. Dort findet 2015 erstmals cook + talk statt. Der Treff für Profiköche bietet Raum für fachlichen Austausch und als Kommunikationsplattform fundiertes Wissen rund um Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung im Bio-Bereich und wird gemeinsam mit dem Anbauverband Bioland organisiert.

BIOFACH 2015 mit größtem Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen
Bio schreibt Zukunft und das nicht nur auf der Sonderfläche Generation Zukunft mit Karrieretreff, Biojob-Börse und Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, sondern auch am Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen. Dieser wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Präsentation der Newcomer ebenfalls in Halle 9 ist mit 44 Ausstellern die größte ihrer Art seit Bestehen der Fachmesse. Feines, Köstliches und Impulsgebendes gilt es dort zu erleben.

Kongress: Highlight Speaker und zwei neue Foren
Die Teilnehmer des BIOFACH und VIVANESS Kongresses 2015 diskutieren Themen, die bewegen, und gestalten die Zukunft des globalen Marktes und der Bio-Bewegung sowie die Politik mit. Kongressschwerpunkt ist in diesem Jahr „Organic 3.0 – gute Rahmenbedingungen für mehr Bio“. In insgesamt sieben Foren gliedert sich der Kongress. Zwei davon feiern 2015 Premiere: das Wissenschafts Forum und das Politik Forum. Der Kongress lebt von den Menschen, die mit ihren Beiträgen alljährlich die Teilnehmer informieren und inspirieren – prominente Akteure der Branche, Pioniere genauso wie Newcomer. Zu den Highlight Speakern zählen 2015 Doris Gadermann, Soziologin Schwerpunkt Sozialpsychologie und systemischer Coach, creative analytic 3000, mit der Studienpräsentation zu Free From und Lola Güldenberg, Trendforscherin mit dem Vortrag zu Organic 3.0.

Land des Jahres BIOFACH 2015: Bio-Qualität aus den Niederlanden
Unter dem Motto „Qualität wächst in Holland“ präsentieren sich 99 Aussteller aus den Niederlanden 2015 den internationalen Fachbesuchern der BIOFACH. An den niederländischen Ständen rund um den zentralen Holland Pavillion sind diese eingeladen, die Vielfalt innovativer ökologischer Produkte aus Holland zu entdecken und zu verkosten, darunter zahlreiche Neuheiten. Als Land des Jahres organisieren die Niederlande im Rahmen des Kongresses das Seminar Holland Organic 2030. Höhepunkt der Veranstaltung: „Innovationen in der ökologischen Landwirtschaft“ mit der niederländischen Landwirtschaftsministerin Sharon Dijksma und weiteren hochrangigen europäischen politischen Vertretern.

Alle Pressetexte sowie weiterführende Infos und Fotos finden Sie unter:
www.biofach.de/presse und www.vivaness.de/presse

Ansprechpartner für Presse und Medien:
Barbara Böck, Helen Kreisel-Gebhard
Ellen Damarowski
Tel +49 (0) 9 11.86 06-83 28
Fax +49 (0) 9 11.86 06-12 83 28




TTIP – Bundesregierung und EU-Kommission verschleiern Folgen für Entwicklungsländer – Ökonomen rechnen mit drastischen Einkommensverlusten für Menschen in ärmsten Regionen der Welt

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen

Berlin, 6. Februar 2015. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat der Bundesregierung und der Europäischen Kommission vorgeworfen, die Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommens TTIP zu verschleiern. „Der Studienlage zufolge ist TTIP ein echtes Armutsprogramm für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt – darüber sprechen weder Bundeskanzlerin Angela Merkel noch Vizekanzler Sigmar Gabriel noch Jean-Claude Juncker aufrichtig“, kritisierte foodwatch-Sprecher Martin Rücker. „Mehr noch: Die Bundesregierung hat eine hochgradig dubiose Studie vorgelegt, mit der die erwartbaren negativen Folgen für Entwicklungsländer verschleiert werden.“

Am 21. Januar hatte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Studie des ifo-Instituts vorgestellt, der zufolge ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA keine nennenswerten negativen Folgen auf Entwicklungsländer habe (Gabriel Felbermayr et al.: „Mögliche Auswirkungen der Transatlantischen Handels-und Investitionspartnerschaft (TTIP) auf Entwicklungs-und Schwellenländer“). Ein Vertreter der Europäischen Kommission bezeichnete TTIP daraufhin nach Medienangaben als „Goldgrube“ für Entwicklungsländer.

In einer für die Bertelsmann Stiftung erstellten Studie hatte das ifo-Institut unter Federführung desselben Autors dagegen vor „dramatischen“ Verlusten für Entwicklungsländer („Verlierer“) gewarnt und – je nach Ausgestaltung des TTIP-Abkommens – berechnet, dass die Menschen in Ländern wie Guinea mit einem Real-Einkommensverlust von bis zu minus 7,4 Prozent, in Botswana von bis zu minus 4,1 Prozent zu rechnen hätten. Das ifo-Institut rückt von diesen Berechnungen auch nicht ab, hat für die neue Studie im Auftrag des BMZ jedoch seine Annahmen verändert:

– Das ifo-Institut unterstellt in der BMZ-Studie, dass es zu so genannten Spillover-Effekten kommt – dass TTIP also auch zu Handelserleichterungen in Drittländern außerhalb der Freihandelszone führe. Das ifo-Institut selbst schreibt jedoch: „Die empirische Evidenz für diese Annahme ist allerdings dünn.“

– Die genannten Spillover-Effekte stellt das ifo-Institut als unabdingbare Voraussetzung dafür dar, die negativen Folgen von TTIP für Entwicklungsländer abzumildern. Um diese Effekte „möglichst wahrscheinlich“ zu machen, machen die Ökonomen eine Reihe von „Empfehlungen“, die letztlich dazu führen würden, dass Entwicklungsländer mehr oder weniger der Freihandelszone beitreten: Vom Abbau von Zöllen auch für Drittstaaten über eine Einbindung von Entwicklungsländern in TTIP-Gremien zur Verabredung gemeinsamer Standards bis hin zum Vorschlag: „die [Welthandelsorganisation] WTO reformieren“. Solche Vorschläge mögen zwar wünschenswert sein – sie sind jedoch größtenteils unrealistisch, stehen überhaupt nicht auf der politischen Agenda oder liegen in der Entscheidungskompetenz Dritter, können also gar nicht von den TTIP-Partnern EU und USA als Ausgleich für die negativen Folgen des Abkommens beschlossen werden. So werden durch ein ganzes Bündel von unrealistischen Annahmen die erwarteten negativen Effekte „weggerechnet“.

– Zudem hat das ifo-Institut „Expertengespräche“ durchgeführt, in denen vor allem Wirtschaftslobbyisten, d.h. potenzielle TTIP-Profiteure, die Einschätzung vertraten, dass die negativen Folgen von TTIP „nicht bedeutend“ seien. Die Aussagen flossen zwar nicht in Modellberechnungen ein, prägen jedoch das Gesamtbild der Studie.

Eine ausführliche Auswertung der beiden ifo-Studien hat foodwatch heute in einem Hintergrundpapier veröffentlicht. Letztlich erwähnen die Wissenschaftler den entscheidenden Hinweis in ihrer Studie für das Bundesministerium selbst nach Durchsicht des Verhandlungsmandats, das die Regierungen der EU-Staaten der Europäischen Kommission erteilt haben: „Die entwicklungspolitische Verträglichkeit wird allerdings unter den Zielen des Abkommens nicht explizit gefordert.“

foodwatch-Sprecher Martin Rücker: „Wohlstand für alle – so heißt sinngemäß das Argument, mit dem die TTIP-Befürworter das Abkommen durchsetzen wollen. Dieselbe Bundesregierung, die mangelnde Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen beklagt, schweigt die erwarteten Folgen von TTIP für Entwicklungsländer erst tot und tut jetzt auch noch so, als sei alles doch gar kein Problem – mithilfe einer Studie, die die Grenze zur Unseriosität deutlich überschritten hat.“

Link: Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative „STOP TTIP“: www.foodwatch.de/aktion-ttip

Redaktionelle Hinweise:

– foodwatch-Hintergrundpapier: TTIP und die Folgen für Entwicklungsländer: bit.ly/1vuqZXG
– FAQ – Fragen und Antworten zu TTIP, CETA und TiSA: www.ttip-faq.foodwatch.de

– Gabriel Felbermayr et al.: „Mögliche Auswirkungen der Transatlantischen Handels-und Investitionspartnerschaft (TTIP) auf Entwicklungs- und Schwellenländer“ (ifo-Studie für das BMZ, 21.01.2015): bit.ly/18Rce71

– Gabriel Felbermayr et al.: „Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP): Wem nutzt ein transatlantisches Freihandelsabkommen?“ (ifo-Studie für die Bertelsmann-Stiftung, 2013): bit.ly/18Rcy5G

Pressekontakt:
foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Einzigartig und neu: Der EcoSchwamm mit Bio- Seifen-Depot von AlmaWin

PRESSEMITTEILUNG

Winterbach, 30.01.2015
Multifunktional, Oeko-tex zertifiziert, langlebig, vegan: Der neue 3-lagige EcoSchwamm von AlmaWin ist ein universeller Haushaltshelfer. Das Besondere ist das BioSeifen-Depot, das wieder aufgeladen werden kann. Das verlängert die Einsatzzeit erheblich. Die 3 Lagen haben jede ihr ganz eigene Funktion: Die mit zertifizierter Waschnuss-BioSeife gefüllte Edelstahlwolle geht hartnäckigen Verkrustungen und Verschmutzungen wie z.B. Angebranntem effektiv zu Leibe. Der sehr saugfähige Schwamm-Mittelteil wird aus über 70% Sonnenblumenöl hergestellt und ist Oeko-Tex zertifiziert. Das grüne weiche Vlies aus Baumwolle-Viskose wischt sanft und gründlich nach und ist auch für die Reinigung von empfindlichen Oberflächen optimal geeignet. Natürlich ist der EcoSchwamm vegan.

Der Clou: Wenn die Bio-Seife in der Edelstahlwolle aufgebraucht ist, kann man ganz leicht wieder nachfüllen: Einfach mit dem angefeuchteten Seifenstück von Klar oder AlmaWin mehrmals über die Edelstahlwolle reiben – fertig. Auf diese Weise „wieder aufgeladen“ kann der EcoSchwamm immer wieder neu verwendet werden. Alle Materialien sind übrigens recyclingfähig.

Er wird im praktischen 2erPack im FSC-zertifizierten Karton angeboten. Die ergonomische Form liegt gut in der Hand. Durch seinen einzigartigen Materialmix trocknet der Schwamm nach der Reinigung schnell durch.

Einsetzbar an vielen Stellen im Haushalt:
Backofen, Töpfe, Edelstahlspülen, Kaminfenster, Grillroste , Armaturen, Autofelgen, Gartenmöbel, Cerankochfelder, Waschbecken, Glasvasen, Bügeleisen, und vieles mehr.

Über das Unternehmen:
AlmaWin Reinigungskonzentrate GmbH produziert seit den 1990er Jahren die hochwertigen, leistungsfähigen, hautverträglichen und ökologischen Wasch- und Reinigungsprodukte der beiden Marken AlmaWin und Klar EcoSensitive ohne Duft.
Produkte und Unternehmen sind zertifiziert durch Ecogarantie/Certisys sprl., Ecocert Greenlife und durch Vegan Society. Auch Ökotest hat bereits mehrmals Produkte mit „gut“ und „sehr gut“ bewertet. Das Unternehmen wird dieses Jahr auf der Biofach zum 3. Mal mit dem GREEN BRANDS Siegel für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
Die besondere Produktphilosophie von AlmaWin zeichnet sich aus durch: Konzentratherstellung – das spart Verpackung, Transport- und Lagerkapazitäten, reduziert Müll. Höchstmögliche biologische Abbaubarkeit (siehe Zertifizierenden durch Ecogarantie und Ecocert), nachhaltiges Wirtschaften (siehe GREEN BRANDS, FSC-Verpackungen, Klimaneutraler Druck von Werbemitteln), Hautverträglichkeit und Allergiker freundliche Produkte (Alle Produkte sind dermatologisch erfolgreich durch ein deutsches Universitätsinstitut getestet.), Innovationen: 2006 erster Einsatz des neu entwickelten saponinhaltigen Waschnuss-Extrakts in einem Waschmittel, weitere Produkte folgten. 2015 Weltneuheit: Flachen aus über 95% Plastikmüll.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
AlmaWin Reinigungskonzentrate GmbH
Frau Claudia Schöneweiß
Talstr. 2, 73650 Winterbach, Deutschland
Telefon: 0049 (0) 7181 97704 342, Fax: 0049 (0) 7181 97704 40
email: claudia-schoeneweiss@almawin.de