Klimaschutz im Kindergarten

Kleine Kinder nutzen heutzutage ganz selbstverständlich elektrische Geräte im Alltag. Woher der Strom kommt, der CD-Spieler und Co. antreibt, lernen Drei- bis Sechsjährige vom 24. bis 28. November 2014 mit der Münchner Umweltorganisation Green City e.V. Unter dem Motto „Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten“ besucht sie die Einrichtung „Bienenkorb“ in Oberhaching und spielt, bastelt und experimentiert mit den Kindern zum Thema Energiesparen.

Dabei beziehen die Umweltpädagogen von Green City e.V. den Kindergarten als Lernumfeld ein, so dass die jungen Energieforscher Erkenntnisse sammeln, die sie direkt in ihrem Alltag anwenden können. Beispielsweise schärft eine Fotorallye den Blick dafür, welche Geräte elektrisch betrieben sind und wie die Kinder bei deren Nutzung Energie sparen können. Ein Energiesparheft mit Rätseln schafft den Transfer vom Kindergarten in das Zuhause der Kinder und lässt Eltern und Geschwister teilhaben. Vanessa Mantini, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt den Zweck des Projekts: „Auch wenn das Thema Energie komplex ist – bereits Kinder können einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Es ist wichtig, dass wir schon in jungen Jahren den Wert der Ressource Energie erkennen, um auch später umweltbewusst zu handeln. Daher richtet sich Green City e.V. mit dem Umweltbildungsprojekt ‚Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten‘ sozusagen an die Erwachsenen von Morgen.“
Im Vorfeld der Projekttage organisiert die Gemeinde Oberhaching einen Energierundgang im Kindergarten und Green City e.V. vermittelt den ErzieherInnen in einer Fortbildung konkrete Einsparmöglichkeiten. Wenn andere Gemeinden Interesse haben und die Projekttage ebenfalls in ihre Einrichtungen holen möchten, können sie sich gerne an Vanessa Mantini wenden: vanessa.mantini@greencity.de, (089) 890 668 -316. Weitere Informationen gibt es auf www.greencity.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.
Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316




„Klimaküche“ an der Münchner Situlischule

Birne statt Banane und Apfel statt Ananas: Dass ihr eigenes Konsumverhalten einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, das lernen von 3. bis 6. November drei neunte Klassen der Münchner Mittelschule an der Situlistraße. In sogenannten „Klimaküchen“-Workshops bringt ihnen die Umweltorganisation Green City e.V. alles rund um klimafreundliche Ernährung bei, die nebenbei auch der eigenen Gesundheit gut tut.

Tanja Lovetinsky, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt die Idee der „Klimaküche“: „Die NeuntklässlerInnen stehen kurz davor, in einer Ausbildung eigenes Geld zu verdienen und häufiger selbstständig Kaufentscheidungen zu treffen. An diesem sogenannten ‚biographischen Wendepunkt‘ möchten wir von Green City e.V. die Jugendlichen begleiten, indem wir sie für nachhaltige Ernährung sensibilisieren. “ Wie die gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln positiv auf die Umwelt wirken kann, lernen die SchülerInnen in Workshops zu Themen wie ökologischer Landbau, regionale Herkunft, saisonaler Einkauf, faire Produktion, Fleischkonsum und fleischlose Ernährung. So leistet die „Klimaküche“ einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer Ressourcen. Denn ein Fünftel der deutschen Treibhausgase geht auf unsere Ernährung zurück, angefangen von der Massentierhaltung für die Fleischproduktion bis hin zu langen Transportwegen von Obst und Gemüse. Die CO2-Emissionen, die für unser Essen in anderen Ländern entstehen, zum Beispiel beim Futtermittelanbau, sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.

Green City e.V. dankt dem Förderverein der Mittelschule an der Situlistraße, der die Klimaküche finanziell unterstützt. Schulen, die auch Interesse an der „Klimaküche“ haben, können sich gerne an Green City e.V. wenden: umweltbildung@greencity.de, (089) 890 668 -316.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Tanja Lovetinsky, Projektleitung
Mail: tanja.lovetinsky@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -318

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/11/Pressefotos_GreenCity_Klimakueche.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.




„Netzwerk21Kongress“: Bundesweite Veranstaltung zur Nachhaltigkeit in München

(14.10.2014) Die Zeit wird knapp: Wenn der Umstieg auf eine nachhaltige Lebensweise gelingen soll, müssen viele Handelnde an einem Strang ziehen – und das zeitnah. Der thematische Schwerpunkt des Netzwerk21Kongresses, der am 23. und 24. Oktober erstmals in München (Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Straße 1) gastiert, liegt auf dem als „Die große Transformation“ benannten Umbau der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Er trägt den Titel: „Brücken in die Zukunft – Wandel vor Ort gestalten“. Bereits zum achten Mal findet der bundesweite Netzwerk21-Kongress statt. Wie in den Jahren zuvor finden sich lokale Entscheiderinnen und Entscheider aus Verwaltung, dem NGO-Bereich, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über lokale Lösungen für globale Nachhaltigkeits-Probleme zu diskutieren und neue Prozesse anzuschieben.

Die Besonderheit: Nicht die Kommune allein richtet über das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) den Kongress aus, sondern dies geschieht gemeinsam mit den Umweltorganisationen Green City e.V. und GRÜNE LIGA Berlin e.V., denn die anstehenden Herausforderungen können nicht von einzelnen Akteurinnen und Akteuren erfolgreich bewältigt werden. „Der Einfluss einer Stadt auf den lokalen Klimaschutz misst sich auch am Engagement der Zivilgesellschaft“, sagt Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt. „Kommunen stellen Strukturen bereit und können Vorbild für die Stadtgesellschaft sein. Die Stadtverwaltungen können zum nachhaltigen Handeln ermuntern. Aber den Klimaschutz mit Leben füllen, kann nur die Stadtgesellschaft. Deshalb ist die Vernetzung unter den Kommunen und in München von zentraler Bedeutung“, sagt Lorenz. Das schlägt sich auch in den Veranstaltungen nieder: Interdisziplinäre Teams haben miteinander vernetzte Workshop-Reihen zu den Themen Partizipation, Konsum, Energie und Mobilität entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit gemeinsam Visionen zu erarbeiten, Hindernisse zu überwinden und erfolgreiche Beispiele in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren. Auch über das Kongressende hinaus sollen so nachhaltige Netzwerke etabliert werden. Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V. ergänzt: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist einen Kongress auf die Beine zu stellen, bei dem interdisziplinär an konkreten Lösungen gearbeitet wird. So kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer motiviert und mit neuen Ideen in der jeweiligen Kommune aktiv werden“.
Ein weiterer Schwerpunkt beim Kongress in München ist das Forum kommunale Entwicklungspolitik. Fast 200 Milliarden Euro investieren Kommunen in die öffentliche Beschaffung – eine Summe mit der die weltweiten Produktionsbedingungen durchaus beeinflusst werden können. „Kommunen haben eine enorme Wirtschaftskraft“, sagt Lorenz. „Der Verzicht auf Pflastersteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit, der Einkauf fairer Sportbälle und umweltfreundlicher Möbel sind konkrete Beiträge, die wir leisten können.“ Drei Foren zeigen nachhaltiges und faires kommunales Handeln, dem sich München als Fair Trade Town verpflichtet fühlt.

Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN
Am Abend des 23. Oktobers wird im Rahmen des Netzwerk21Kongress der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Die Auszeichnung rückt beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein. Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden durch die Preisverleihung öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die Brücken in unserer Gesellschaft bauen und zum nachhaltigen Handeln ermuntern, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an. „Die hier prämierten guten Ideen sollen zum nachhaltigen Handeln ermuntern und Stein des Anstoßes für zukunftsfähige und lebenswerte Kommunen sein“, so Karen Thormeyer, Sprecherin des Netzwerk21Kongresses von der GRÜNEN LIGA Berlin.
Veranstaltet wird der Kongress von der GRÜNEN LIGA Berlin e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt München und Green City e.V.. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global gGmbH, zahlreiche Sponsorinnen und Sponsoren sowie Partnerinnen und Partner unterstützt.
Weitere Informationen gibt es auf www.netzwerk21kongress.de.
Achtung Redaktionen: Für den Fachkongress ist eine Anmeldung nötig – Medienvertreterinnen und -vertreter sind jederzeit willkommen. Für Interviews steht Falko Müller, einer von elf Klimaschutzmanagern und -managerinnen der Landeshauptstadt München, am Montag, 20. Oktober, zur Verfügung. Terminvereinbarung über die Pressestelle des RGU unter 089/233-47509 sowie oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de.

Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Pressestelle, Bayerstraße 28a, 80335 München, Tel. 089-2 33-4 75 09 Fax: 2 33-4 75 08, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de

Green City e.V., Goethestraße 34 Rgb., 80336 München, Tel. 089-890 668-313, Fax: 089-890 668-66,
E-Mail: presse@greencity.de

GRÜNE LIGA Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin, Tel. 030-44339165, E-Mail: mail@netzwerk21kongress.de




Bald 18 – und ein eigenes Auto? Green City dreht Mobilitätsfilm mit SchülerInnen

Könnten Autoparkplätze nicht besser genutzt werden und schadet Verkehrslärm eigentlich der Gesundheit? Um solche Fragen dreht sich das Projekt „Rückenwind“, das die Umweltorganisation Green City e.V. von 7. bis 15. Oktober mit der 7. Jahrgangsstufe der Mittelschule an der Alfonsstraße in München durchführt. Die SchülerInnen erarbeiten sich in Workshops den Zusammenhang zwischen nachhaltiger Mobilität, ihrer eigenen Gesundheit und dem Klimaschutz. Anschließend drehen sie gemeinsam einen Film darüber. Die Idee hinter „Rückenwind“: Jugendliche nicht mit trockenen Fakten zu belehren, sondern ihrer Meinung eine Stimme zu geben.

Langeweile kommt dabei keine auf, denn in den Workshops geht es hinaus auf die Straße. Mit einem Messgerät vergleichen die Siebtklässler den Autolärm an verschiedenen Orten, spüren beim Auspuff-Auswischen dem Feinstaub nach und sammeln Ideen, wie aus grauen Verkehrsflächen grüne Orte für Menschen werden könnten. So entwickeln sie ein Gespür dafür, wie die Umgebung aussehen könnte, in der sie leben wollen und welche Auswirkung ihr eigenes Mobilitätsverhalten auf die Umwelt hat. Kreativ werden sie anschließend beim Filmdreh zum Thema nachhaltige Mobilität, bei dem sie selbst die Inhalte schreiben, aufnehmen, schneiden und vertonen – und dabei das Gelernte umsetzen. Unterstützung erhalten Green City e.V. und die Jugendlichen dabei von professionellen Filmtechnikern. Soziale Fähigkeiten bleiben bei „Rückenwind“ nicht auf der Strecke: Denn wer mit beiden Beinen fest vor der Kamera steht und sich gekonnt artikuliert, steht beispielsweise auch im Bewerbungsgespräch besser da. Den fertigen Film präsentieren die Jugendlichen schließlich der gesamten Schule.
Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Müller, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316