RESET-Radio: Der neue Podcast zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung


Berlin, 22.04.2021. Bei RESET  – Digital for Good stehen seit vielen Jahren Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelpunkt – und genau um diese beiden Themen dreht sich auch der neue Podcast der RESET-Redaktion. Welchen Beitrag kann die Digitalisierung im Umwelt- und Klimaschutz leisten? Wie können uns neue Technologien beim Klimaschutz unterstützen? Welche Herausforderungen und Risiken müssen wir im Blick behalten? Und wie lässt sich die Digitalisierung nachhaltiger gestalten?

Im Podcast RESET Radio spricht das RESET -Team über diese und weitere Fragen rund um Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Redaktion hinterfragt aktuelle Entwicklungen kritisch und zeigt Lösungen auf – denn für eine echte Klimawende braucht es positive Impulse.

„Mit unserem Podcastformat wollen wir einen schnellen und einfachen Zugang zu diesen spannenden Themen ermöglichen und Expertinnen und Experten zu Wort kommen lassen“, sagt Lydia Skrabania, Redakteurin von RESET.org und Produzentin der ersten Folge. „Uns ist dabei wichtig, nicht nur Probleme zu nennen, sondern konstruktiv mit den Herausforderungen unserer Zeit umzugehen. Es gibt bereits viele vielversprechende Lösungsansätze – wir möchten diesen eine Plattform bieten und eine starke Stimme im Umwelt- und Klimaschutz sein.“

In der ersten Folge geht es um Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit. KI ist längst Teil unseres Alltags und wird in immer mehr Bereichen eingesetzt – und die Entwicklungen sind rasant. Daher ist es wichtig, dass wir genau jetzt darüber sprechen, wie es um die Chancen und Risiken dieser Technologie für Umwelt und Gesellschaft steht. In der ersten RESET Radio-Episode beleuchten wir gemeinsam mit dem IT-Experten Stephan Richter die Ökobilanz von KI, stellen Rahmenbedingungen vor, damit die energiehungrigen Anwendungen nachhaltiger gestaltet werden können und zeigen mit vielen Beispielen, in welchen Bereichen der Einsatz Künstlicher Intelligenz positive Effekte für Umwelt- und Klimaschutz haben kann.

Hier geht es zum Podcast: https://reset.podigee.io/

Grundlage der Podcastfolge ist das umfassende Online-Dossier und die darauf aufbauende Publikation „Greenbook (1): Können wir mit Rechenleistung unseren Planeten retten?“. Das Greenbook (1) steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung:

https://reset.org/blog/greenbook_01_kuenstliche-intelligenz

Coming soon…

In der nächsten Folge unseres neuen Podcasts geht es um die soziale Nachhaltigkeit von KI. Denn KI-basierte Systeme werden bereits in vielen Gesellschaftsbereichen für automatisierte Entscheidungsprozesse eingesetzt: in der Polizeiarbeit, bei Bewerbungsverfahren, im Finanz-, Bildungs- oder im Gesundheitssektor. In der zweiten Folge fragen wir: Wie können wir damit umgehen, wenn KI-Algorithmen diskriminierende Entscheidungen treffen? Und wie können Teilhabe und Transparenz in der KI-Entwicklung gefördert werden?

Die Podcastfolge „Künstliche Intelligenz: Klimaretter oder Brandbeschleuniger?“ wurde gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Pressekontakt: Sarah-Indra Jungblut (Redaktionsleitung), indra.jungblut@reset.org

Über RESET: RESET – Digital for Good ist eine 2007 gegründete und mehrfach ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. RESET.org berichtet lösungsorientiert und unabhängig über die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Im Fokus stehen Projekte und

Unternehmungen, die sich mit smarten Ideen für eine zukunftsfähige Welt engagieren. Mit RESET Green Impact unterstützt RESET zudem Ecopreneure mit Beratung und Expertise.




Neue RESET-Publikation: Satelliten und Drohnen – Wertvolle Helfer im Umwelt- und Klimaschutz

Berlin, 30.03.2021. Satelliten und Drohnen sind schon jetzt wichtige Werkzeuge im Umwelt- und Klimaschutz. Doch auch mehr und mehr Unternehmen und Startups steigen ins Satelliten-Geschäft ein – und der Ansturm aufs All stellt uns vor neue Herausforderungen. Das Greenbook (2) gibt einen Überblick über Sternstunden und Schattenseiten von Satelliten und Drohnen aus Nachhaltigkeitsperspektive und zeigt Lösungen auf.

Satelliten übernehmen viele wichtige Aufgaben im Umwelt- und Klimaschutz; die hochauflösenden Bilder decken Hotspots der Entwaldung und Methanlecks auf, sie machen die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels besser verständlich und ermöglichen einen effektiveren Schutz von Meeren, Tieren und Wäldern. Und Drohnen sind nicht nur eine wertvolle Unterstützung beim Monitoring, sondern sie können auch in das Geschehen am Boden eingreifen und Bäume pflanzen und wichtige Hilfsgüter liefern.

„Damit sind die Technologien zu wichtigen Werkzeugen im Umwelt- und Klimaschutz geworden, die bereits heute und in Zukunft die Arbeit vieler NGOs und Forschungsvorhaben effektiver und wirksamer gestalten“, sagt Marisa Pettit, Mitautorin der neuen Publikation „Satelliten und Drohnen – Wertvolle Helfer im Umwelt- und Klimaschutz“, die einen Überblick über Satelliten und Drohnen im Umwelt- und Klimaschutz gibt und die zukünftigen Potenziale aufzeigt.

Doch auch kommerzielle Unternehmen und Startups haben das Geschäft mit den Daten aus dem Orbit entdeckt – und der aktuell große Ansturm auf das All stellt uns vor neue Herausforderungen: In den Umlaufbahnen kreist mehr und mehr Weltraummüll und Bedenken beim Schutz der Privatsphäre werden lauter.

„Der Zeitpunkt für unsere Publikation hätte nicht besser sein können, denn aktuell ist die Raumfahrt ordentlich in Bewegung, angetrieben von einer Miniaturisierung der Technik, Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und durch eine neue Denkweise. Viele sprechen sogar von einer neuen Ära der Raumfahrt“, sagt Sarah-Indra Jungblut, Redaktionsleitung und Mitautorin. „Genau jetzt ist also ein richtiger und wichtiger Zeitpunkt, um die Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Für die Publikation haben wir daher Expert*innen von u.a. der ESA und der Datenethikkommission über die neuen ökologischen und sozialen Herausforderungen interviewt und stellen Wege und Lösungen vor, wie die Luft- und Raumfahrt nachhaltiger werden kann.“

Das Greenbook (2) ist von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und steht hier zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Pressekontakt: Sarah-Indra Jungblut (Redaktionsleitung), indra.jungblut@reset.org

Über RESET:

RESET – Digital for Good ist eine 2007 gegründete und mehrfach ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. RESET.org berichtet lösungsorientiert und unabhängig über die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Im Fokus stehen Projekte und Unternehmungen, die sich mit smarten Ideen für eine zukunftsfähige Welt engagieren. Mit RESET Green Impact unterstützt RESET zudem Ecopreneure mit Beratung und Expertise

 

 

 

 




RESET-Gründerin Uta Mühleis erhält B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020

Berlin, 30.09.2020. Der B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020 wurde am 25. September in Hamburg verliehen. RESET-Gründer Uta Mühleis empfing den Preis für ihr Engagement für den Klimaschutz in der Kategorie Digitalisierung.

Ein ganzheitlicher Ansatz, langjähriges herausragendes Engagement und beispielhafte Initiativen für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung – das sind die Kriterien des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises, der bereits seit 1993 vergeben wird und einer der anerkanntesten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland ist. Dabei zeichnet der Preis keine Organisationen, sondern engagierte Einzelpersonen aus. „Uns ist wichtig, vor allem die Arbeit derer, die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben, auszuzeichnen“, erläutert B.A.U.M.- Vorstand Martin Oldeland.

Zu den diesjährigen Gewinner*innen des Nachhaltigkeits-Preises gehören Valentina Daiber von der Telefónica Deutschland Holding AG und die Unternehmer*innen Christian Faggin (Alpensped GmbH Internationale Logistik), Lothar Hartmann (memo AG), Alexander Hofmann (Wiegel-Gruppe), Patricia Siebel (edding AG). In der Kategorie „Wissenschaft“ ging der Preis an Prof. Dr. Maja Göpel vom Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald von Schweisfurth Stiftung.

Uta Mühleis erhielt den Preis in der Kategorie „Digitalisierung“. Damit wurde sie insbesondere für ihr Engagement mit RESET.org ausgezeichnet. Die Nachhaltigkeitsplattform legt den Fokus auf die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung, ohne die Risiken außer Acht zu lassen. „Ich bin stolz, Preisträgerin des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie „Digitalisierung“ zu sein. Schon lange stehen Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Zentrum meiner Arbeit und ich freue mich sehr zu sehen, dass der B.A.U.M. e.V. mit dieser Kategorie die Bedeutung des Themenpaars anerkennt“, so Uta Mühleis.

Die diesjährige Preisverleihung wurde Corona-bedingt per Livestream aus der Hamburger Hafencity übertragen. In ihrer Videobotschaft zur Preisverleihung hob Bundesumweltministern Svenja Schulze die Bedeutung von Vorbildern hervor und würdigte das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger: „Um das Ziel der Klimaneutralität zu verwirklichen, braucht es engagierte Unternehmen und Privatpersonen, die sich dem Klima- und Ressourcenschutz verschreiben, die demonstrieren, dass dieser in der Praxis funktioniert, dass Wirtschaft und Gesellschaft davon profitieren.“

Auch Uta Mühleis betont die Bedeutung positiver Beispiele für eine nachhaltige Digitalisierung:: „Um die digitalen Potenziale für eine zukunftsfähige Welt einzusetzen und die digitale Transformation grün und fair zu gestalten, geht es daher darum, umfassend und konstruktiv zu informieren und Lösungsansätze zu verbreiten sowie neue grüne Gründungen, die frischen Wind in unser Wirtschaftssystem bringen, aktiv zu fördern. Der Preis motiviert mich sehr, mit RESET genau hier weiterzumachen.“

Porträt der B.A.U.M.-Preisträgerin Uta Mühleis: https://www.baumev.de/News/9718/UtaMhleisRESET%E2%80%93DigitalforGood.html

Download Preisträgervideo: https://we.tl/t-aZYY9VJlid

 

Über B.A.U.M. e. V.: Unter dem Kürzel B.A.U.M. verbindet der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. seit 1984 erfolgreich und zukunftsorientiert ökonomische, ökologische und soziale Fragen, also die Prinzipien der Nachhaltigkeit, miteinander. Heute ist B.A.U.M. mit weit über 500 Mitgliedern ein starkes Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Neben vielen bekannten Unternehmen sind auch Verbände und Institutionen Fördermitglied. https://www.baumev.de/

Über RESET: Seit mehr als zehn Jahren hat die Nachhaltigkeitsplattform RESET – Digital for Good zwei der größten Themen unserer Zeit im Blick: Nachhaltigkeit und Digitalisierung. RESET setzt sich sowohl mit der Frage auseinander, wie die Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung eingesetzt als auch wie die Digitalisierung selbst nachhaltig gestaltet werden kann. Auf der Plattform RESET.org zeigt das Redaktionsteam Anwendungsbeispiele, Entwicklungen, Trends und Hintergründe. Als gemeinnützige Stiftungsgesellschaft unterstützt das Berater*innen-Team von RESET zudem Ecopreneure aktiv mit seiner Expertise. https://reset.org/

 




Neue RESET-Publikation: Künstliche Intelligenz im Umwelt- und Klimaschutz – Chancen, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen

Berlin, 23.09.2020. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind in voller Fahrt. Aber bieten die intelligenten Computerprogramme auch Lösungen für drängende Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz? Antworten darauf gibt die neuste Publikation von RESET.org „Greenbook(1): Künstliche Intelligenz – Können wir mit Rechenleistung unseren Planeten retten?“.

KI-basierte Technologien haben schon längst ihren Platz in unserem Alltag, in Unternehmen und in der Industrie. Auch im Umwelt- und Klimaschutz ist das Spektrum möglicher Einsatzgebiete groß, wie die gerade veröffentlichte Publikation zeigt. „Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass Startups, Unternehmen und Forschungsinstitute, die KI-Anwendungen für den Umwelt- und Klimaschutz entwickeln, (noch) eine Ausnahme sind,“ berichtet Sarah-Indra Jungblut, Redaktionsleitung von RESET.org. Dazu kommt, dass in der gesellschaftlichen Debatte um KI sozial-ethische Aspekte im Vordergrund stehen, ökologisch-nachhaltige Effekte hingegen noch immer viel zu wenig thematisiert werden. „Dass KI-basierte Anwendungen einen positiven Beitrag beim Umwelt- und Klimaschutz leisten, ist kein Selbstläufer und es gilt, hierfür die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit unserer Publikation möchten wir einen Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen und Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes stärker in die politisch-öffentliche Debatte um KI einbringen,“ so Jungblut.

Eine Implementierung und Umsetzung verschiedener Maßnahmen, um den ökologischen Fußabdruck beim maschinellen Lernen und anderen Teilgebieten von KI klein zu halten, sind daher unerlässlich:

  • Der Einsatz möglichst effizienter Algorithmen und Hardware,,
  • die Wahl von Cloud-Anbietern und Rechenzentren, die grüne Energie nutzen und
  • die Prüfung der Verhältnismäßigkeit, also eine genaue Betrachtung, ob der Energieaufwand in der Entwicklung im Verhältnis zu den Einsparungen von Energie und/ oder Ressourcen in der Nutzung steht.
  • Aus Nachhaltigkeitsperspektive ist zudem ein souveräner Umgang mit KI-basierten Systemen wichtig, der gesellschaftlichen Dialog und Mitbestimmung fördert sowie
  • ein am Gemeinwohl orientierter Einsatz von KI-Systemen,
  • der auf Transparenz und Datenschutz ausgerichtet ist .

„Doch die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen sollten nicht nur der Eigenverantwortung von Entwickler*innen oder Unternehmen überlassen werden. Um die Entwicklung von KI voranzutreiben, die Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes berücksichtigt, sind entsprechende Rahmenbedingungen in der Politik und eine Förderlandschaft, die die Entwicklung nachhaltiger KI vorantreibt, unerlässlich“, betont Lydia Skrabania, Mitautorin der Publikation. „Und natürlich werden KI-Anwendungen umso nachhaltiger, je nachhaltiger die gesamte digitale Infrastruktur aufgestellt ist.“ Die Autor*innen fordern daher ein mutiges und konsequentes Handeln von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die Chancen der Digitalisierung und damit auch von KI-basierten Anwendungen für eine nachhaltige Entwicklung bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen zu begrenzen.„Auch wenn Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Digitalisierung im Allgemeinen, aber auch in Bezug auf KI-basierte Technologien im Speziellen, in den letzten Monaten auf politischer Ebene, allen voran in der Digitalagenda des BMU und auf EU-Ebene in einem White Paper zunehmend Erwähnung finden, bleibt noch viel zu tun, um den Einsatz von KI ökologisch und sozial aufzustellen,“ so die RESET-Gründerin Uta Mühleis.

 RESET Greenbook (1): Künstliche Intelligenz – Können wir mit Rechenleistung unseren Planeten retten?

Das Greenbook(1) ist ein Reader für alle, die mehr darüber erfahren wollen, wie KI-Anwendungen schon jetzt im  Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt werden, worin besondere Chancen, aber auch Risiken in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte bestehen, und wie zukünftige KI-Entwicklungen mit einem echten Mehrwert für Umwelt und Klima gestaltet werden können.

Das Greenbook(1) ist die erste Publikation der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Reihe „Chancen und Potenziale der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung“ und steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

In einem Policy Brief werden die wichtigsten Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen zusammengefasst: Zum Policy Brief




RESET-Gründerin Uta Mühleis gewinnt B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis

Berlin, 25.06.2020. B.A.U.M. zeichnet mit seinem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis Menschen aus, die konsequent auf Nachhaltigkeit setzen. Für ihr Engagement erhält Uta Mühleis dieses Jahr den Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Digitalisierung“.

Ein ganzheitlicher Ansatzes, langjähriges herausragendes Engagement und beispielhafte Initiativen für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung – das sind die Kriterien des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises https://www.baumev.de/Auszeichnung.html, der bereits seit 1993 vergeben wird und einer der anerkanntesten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland ist. Der Preis zeichnet keine Organisationen, sondern engagierte Einzelpersonen aus. „Uns ist wichtig, vor allem die Arbeit derer, die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben, auszuzeichnen. Solche Vorbilder sind heute nötiger denn je“, erläutert B.A.U.M.- Vorstand Martin Oldeland.

Aus zahlreichen Vorschlägen hat die Jury zur diesjährigen Auszeichnung acht Preisträgerinnen https://www.baumev.de/preistraeger_2020.html und Preisträger ausgewählt, darunter Valentina Daiber, Telefónica Deutschland Holding AG (Kategorie „Großunternehmen),  Christian Faggin, Alpensped GmbH Internationale Logistik, Lothar Hartmann, memo AG, Alexander Hofmann, Wiegel-Gruppe, Patricia Siebel, edding AG  (Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“), Prof. Dr. Maja Göpel, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth Stiftung (Kategorie „Wissenschaft“) und Uta Mühleis, RESET – Digital for Good (Kategorie „Digitalisierung“).

„Ich freue mich, Preisträgerin der Kategorie „Digitalisierung“ zu sein. Durch die COVID-19-Pandemie wurde ein regelrechter Digitalisierungsschub ausgelöst – um so wichtiger ist es, jetzt die Kräfte zu bündeln und die Chancen digitaler Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen sowie die Digitalisierung selbst möglichst grün und fair zu gestalten“, sagt die RESET-Gründerin Uta Mühleis.

Und auch Prof. Dr. Maximilian Gege, B.A.U.M.-Vorsitzende und Jurymitglied des B.A.U.M.-Preises betont, dass dieses Jahr ein besonderes ist: „Klima- und Ressourcenschutz, Energieeffizienz, Orientierung an den 17 UN- Nachhaltigkeitszielen – alles was nachhaltiges Wirtschaften ausmacht, macht Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähig. Daher ist es richtig, dass wir bei der Bewältigung der Corona-Folgen unser Handeln jetzt politisch und ökonomisch konsequent an Nachhaltigkeit ausrichten. Die Persönlichkeiten, die wir auszeichnen, beweisen durch ihr jahrelanges erfolgreiches Engagement, dass dies der richtige Weg ist.“

Die Verleihung des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2020 findet am 25. September im Rahmen des ExtremWetterKongresses in Hamburg statt. Die Verleihung kann auch online verfolgt werden. Weitere Infos hier: Preisverleihung 2020 https://www.baumev.de/Umweltpreis.html

Über Uta Mühleis:
Uta Mühleis ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von RESET – Digital for Good, einer Nachrichtenplattform zu den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit Sitz in Hamburg und Berlin. Die Nachrichtenplattform RESET.org setzt den Fokus auf die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung, ohne die Risiken außer Acht zu lassen. „Um die digitalen Potenziale für eine zukunftsfähige Welt einzusetzen und die digitale Transformation grün und fair zu gestalten, gilt es, umfassend und konstruktiv zu informieren und Lösungsansätze zu verbreiten sowie neue grüne Gründungen, die frischen Wind in unser Wirtschaftssystem bringen, aktiv zu fördern“, begründet Uta Mühleis ihr Engagement.

Das vollständige Porträt und ein Pressefoto finden Sie hier: Porträt Uta Mühleis https://www.baumev.de/News/9718/UtaMhleisRESET%E2%80%93DigitalforGood.html

Über B.A.U.M.:
Unter dem Kürzel B.A.U.M. verbindet der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. seit 1984 erfolgreich und zukunftsorientiert ökonomische, ökologische und soziale Fragen, also die Prinzipien der Nachhaltigkeit, miteinander. Heute ist B.A.U.M. mit weit über 500 Mitgliedern ein starkes Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Neben vielen bekannten Unternehmen sind auch Verbände und Institutionen Fördermitglied.

Über den Preis:
Der Preis wurde 1993 ins Leben gerufen, um vor allem die Arbeit der „Macher*innen“ in Unternehmen und Institutionen, die Arbeit derer, die das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement verantworten und operativ umsetzen, anzuerkennen.

Außerdem werden Journalist*innen und Wissenschaftler*innen geehrt, die sich durch ihre Publikationen bzw. ihre Forschung um Umweltschutz und Nachhaltigkeit verdient gemacht haben. Der Schwerpunkt liegt hier besonders auf der Aufbereitung von Nachhaltigkeitsthemen für die Öffentlichkeit, auf Aufklärung und Bewusstseinsbildung. https://www.baumev.de/Auszeichnung.html

Pressekontakt:
Sarah-Indra Jungblut
Redaktionsleitung RESET

Indra.jungblut@reset.org




Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Fokus: RESET erhält Förderung der DBU

Berlin, 02. Dezember 2019. Gemeinsam für eine Digitalisierung, die Nachhaltigkeit fördert: Die Nachhaltigkeitsplattform RESET.org wird innerhalb eines zweijährigen Projekts von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell gefördert.

Um die digitale und nachhaltige Entwicklung miteinander kompatibel und gesellschaftlich nützlich zu gestalten, geht es jetzt zum einen darum, Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz auf Basis digitaler Anwendungen anzuregen. Auf der anderen Seite müssen die negativen Konsequenzen der Digitalisierung auf Umwelt und Klima gemindert werden“, sagt DBU-Fachreferatsleiter Dr.-Ing. Jörg Lefèvre.

Mit der Schnittstelle Nachhaltigkeit und Digitalisierung beschäftigt sich die gemeinnützige Organisation RESET – Digital for Good schon mehr als zehn Jahre. Auf der Plattform RESET.org stellt das Redaktionsteam Hintergrundwissen, Startpunkte und schlaue, digitale Lösungen vor und diskutiert diese kritisch. Damit erreicht die Plattform mehr als eine Million Nutzende im Jahr. Von September 2019 an erhält RESET jetzt eine Förderung über zwei Jahre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für vier Themendossiers zum Thema „Chancen und Potenziale der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung“.

Mit den RESET-Dossiers wollen wir eine breite Öffentlichkeit konstruktiv und lösungsorientiert über umwelt- und klimarelevante Aspekte der Digitalisierung informieren und sensibilisieren, um Bewusstsein für einen maßvollen und umsichtigen Umgang mit neuen digitalen Technologien zu wecken“, erklärt Lefèvre. Die in diesem Rahmen entstehenden Inhalte veröffentlicht RESET sowohl auf der eigenen Plattform als auch in einem E-Book.

„Die Förderung der DBU erweitert unseren finanziellen Freiraum und ermöglicht eine noch tiefergehende Auseinandersetzung mit unseren Leitthemen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Wir freuen uns auf die aktive Zusammenarbeit mit der DBU und den konstruktivem Austausch mit dem Netzwerk“, sagt Uta Mühleis, Gründerin von RESET.

Los geht´s schon nächste Woche mit den ersten Veröffentlichungen zum Dossier „Künstliche Intelligenz – Können wir mit Rechenleistung unseren Planeten retten?“ Darin geht das RESET-Team in Interviews, Podcasts und Hintergrundartikel der Frage nach, in welchen Bereichen Algorithmen und künstliche Intelligenz neue Lösungen für den Umwelt- und Klimaschutz liefern, beleuchtet die ökologischen und ethischen Risiken, stellt innovative Projekte und Startups vor und gibt Handlungsempfehlungen für einen sinnvollen Einsatz schlauer Computerprogramme.

Wir freuen uns besonders, gemeinsam mit RESET an einer nachhaltigkeitsfördernden digitalen Entwicklung zu arbeiten, da die Plattform RESET unter dem Leitbild „Tech for Good“ schon lange die Schnittstelle Nachhaltigkeit und Digitalisierung besetzt und fundiertes Hintergrundwissen mit spannenden Praxisbeispielen und handlungsrelevanten Tipps kombiniert. Diese Synergien wollen wir in Zukunft noch mehr nutzen“, sagt Julia Fink von der  Plattform nachhaltig.digital, einem Gemeinschaftsprojekt des B.A.U.M. e.V. und der DBU für mittelständische Unternehmen.

Die nächsten drei Themen der DBU-geförderten Dossiers sind:

Satelliten und Drohnen – Wertvolle Helfer für eine nachhaltige Entwicklung

Umweltschutz mit dem Smartphone – Nachhaltiges Handeln leicht gemacht

Internet of Things – Neue Chancen für den Umwelt- und Klimaschutz?

 

Über die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU):

Die DBU ist eine der größten Stiftungen Europas und vergibt jährlich Förderungen in Höhe von rund 50 Millionen Euro für „innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt“. Das Kuratorium, das über die Vergabe entscheidet, wird von der Bundesregierung einberufen. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.dbu.de/2413.html

 

Über RESET:

RESET ist eine 2007 gegründete und von der UNESCO ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. RESET.org berichtet lösungsorientiert und unabhängig über Themen rund um Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Im Fokus stehen Projekte und Unternehmungen, die sich mit schlauen Ideen für eine zukunftsfähige Welt engagieren. Als gemeinnützige Stiftungsgesellschaft unterstützt RESET zudem Ecopreneure sowie Social Entrepreneure mit Beratung und Expertise.

Pressekontakt:

Sarah-Indra Jungblut

Redaktionsleitung RESET

Indra.jungblut@reset.org

0163-7326813




Deutschland erreicht seine Klimaziele nicht? Dabei könnte es so einfach sein!

Berlin, den 14. November 2017. Noch bis Ende dieser Woche tagt die 23. Klimakonferenz in Bonn. Doch davon, die selbstgesteckten Klimaziele bis 2020 zu erreichen, ist Deutschland weit entfernt. Dabei sind die Stellschrauben längst bekannt, wie u.a. eine rasche Energiewende und eine emissionsarme Verkehrspolitik. Die NGO RESET hat eine umfassende Publikation dazu veröffentlicht, wie der klimaschonende Verkehr der Zukunft aussehen kann.

Italien, Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Kanada verkünden in den nächsten Tagen auf der Klimakonferenz ihren Kohleausstieg. Deutschland nicht. Eine Absage an Verbrennungsmotoren erteilen Norwegen, Schottland, Frankreich, Finnland, Österreich und Großbritannien. Deutschland ist nicht dabei. Und auch in puncto E-Mobilität und Fahrradverkehr überholen uns Norwegen und Dänemark. Deutschland hat auf dem politischen Parkett seine Chance verpasst, Vorreiter in Sachen Klimaschutz zu werden. Denn statt das deutsche Aushängeschild „Energiewende“ konsequent umzusetzen und eine umweltgerechte Verkehrspolitik voranzutreiben, hält die Regierung weiter an Kohle und Verbrennungsmotoren fest. Mit dieser zaghaften Politik ist es mehr als unwahrscheinlich, dass das selbstgesteckte Ziel, die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, tatsächlich noch erreicht wird.

Dabei sind die ersten Hürden längst genommen und Deutschland könnte mit u.a. einer raschen Energiewende und einer konsequenten Verkehrspolitik wieder aufholen. Die NGO RESET empfiehlt: Einen raschen Umstieg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien und anstelle von umweltschädlichen Subventionen für Dieselkraftstoff umfangreiche Investitionen in Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing, Fußverkehr und den Ausbau der Elektromobilität.

„In der E-Mobilität zusammen mit der Energiewende und der Digitalisierung steckt ein enormes Potenzial für die umweltverträgliche Fortbewegung der Zukunft. Unsere Vision: In der klimafreundlichen Stadt der Zukunft bewegen sich auf unseren Straßen emissionsfreie Fahrzeuge, die sich aus erneuerbaren Energien speisen. Mittels des schlauen Einsatzes digitaler Tools sind diese so miteinander vernetzt, dass das jeweils passende Gefährt je nach Bedarf genutzt werden kann und keine eigenen Fahrzeuge mehr nötig sind“, so Indra Jungblut, leitende Redakteurin bei RESET. Wie ein solches vernetztes Modell der Zukunft genau aussehen kann, welche innovativen Lösungen schon jetzt vorhanden sind und wie es um die Ökobilanz der Elektromobilität steht, entwirft das Redaktionsteam von RESET in seiner neusten Publikation „Mit Elektromobilität zur zukunftsfähigen Stadt“.

„In unserem Themen-Spezial zeigen wir anhand verschiedener Trends und Cases, dass sich schon jetzt viele mutige Entrepreneure aufgemacht haben, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Wir fordern auch Politik und Wirtschaft auf, endlich Fahrt aufzunehmen in Richtung nachhaltige Mobilität“, sagt Indra Jungblut weiter.

Das RESET Spezial steht hier zum freien Download zur Verfügung:
RESET-Special: Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt – Der Status quo, aktuelle Trends und ein Blick in die Zukunft

 

Über RESET: RESET ist eine 2007 gegründete und von der UNESCO ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. Auf der Plattform RESET.org dreht sich alles um digital-soziale und grüne Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung. Im Fokus stehen Ideen, Projekte und Unternehmungen, die mit smarten Lösungen einen positiven Wandel gestalten. Wir zeigen Trends, Cases und Hintergründe und unterstützen Ecopreneure sowie Social Entrepreneure aktiv mit unserer Expertise.

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Indra Jungblut
Leitende Redakteurin RESET.org
RESET gemeinnützige Stiftungsgesellschaft
indra.jungblut@reset.org




Neue RESET Publikation: Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt

Berlin, den 11. Oktober 2017 – E-Mobilität – das nächste große Ding? Auf unseren Straßen hat sich die elektromobile Fortbewegung noch nicht durchgesetzt. Aber die Sache ist in Bewegung. Das Redaktionsteam der Nachhaltigkeitsplattform RESET.org hat sich eingehend mit der Zukunft der Elektromobilität beschäftigt und dazu mit Experten gesprochen, innovative Startups unter die Lupe genommen und die elektrische Fortbewegung auf ihre Ökobilanz abgeklopft. Daraus ist eine umfassende Publikation entstanden.

Eine Million E-Autos bis 2020 – das war das ambitionierte Ziel der Bundesregierung. Doch angesichts der Zahlen ist dieses Ziel nach wie vor unrealistisch. Einer der Gründe hierfür ist sicherlich, dass ohne eine flächendeckende, leicht zugängliche Ladeinfrastruktur Fahrzeuge mit E-Antrieb für viele potenzielle Nutzer unattraktiv sind. Nichtsdestotrotz kommt aktuell Bewegung in die Sache. Dafür sind weniger Förderungen und Anreize auf Bundesebene verantwortlich, sondern Startups und mutige Entrepreneure, die den Wandel vorantreiben.

„Es ist beeindruckend, wie viele Initiativen und Startups bereits schlaue und ausgereifte Lösungen im Bereich der Elektromobilität entwickelt haben. Vom kabellosen Laden bis hin zu neuen Stromsharing-Lösungen via Blockchain das alles ist bereits möglich. Wir gehen davon aus, dass E-Mobility vor dem Durchbruch steht. Und die Vergangenheit hat schon oft genug gezeigt, dass Nischenmärkte schnell zu Emerging Markets werden können“, so Uta Mühleis, Gründerin von RESET.

In der Publikation wird deutlich, dass Elektromobilität mehr ist als nur eine Alternative zum Verbrennungsmotor; der elektrische Antrieb in Kombination mit modernen digitalen Vernetzungsmöglichkeiten und Tools eröffnet neue Mobilitätskonzepte und Märkte. Daher tummeln sich im Bereich der Elektromobilität nicht nur Akteure aus der Automobilindustrie, sondern genauso mischen Telekommunikations- und IT-Unternehmen, Software- und Content Provider, Energieunternehmen und auf E-Mobility spezialisierte Startups mit.

Doch die Weiterentwicklung und Durchsetzung der elektromobilen Fortbewegung sollte nicht nur in den Händen von Unternehmen und privaten Anbietern liegen, sondern von entsprechenden Förderprogrammen und Maßnahmen seitens der Politik flankiert werden, fordern die Herausgeber der Publikation. Denn ein Umlenken ist dringend nötig: Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht zu werden, muss der Verkehr in Deutschland seine Treibhausgasemissionen schnell und drastisch mindern. Dies belegt auch die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes, Klimaschutz im Verkehr: Neuer Handlungsbedarf nach dem Pariser Klimaschutzabkommen, Juni 2017.

Mit E-Mobilität die Weichen für eine grüne Zukunft stellen
„In der Elektromobilität steckt das Potenzial, eine wirklich nachhaltige Fortbewegung zu ermöglichen, die kaum CO2-Emissionen erzeugt und Städte lebenswerter gestaltet. Doch dazu muss einerseits die Ökobilanz der Stromer noch weiter verbessert werden. Dazu gehört die Weiterentwicklung der Akkus bezüglich Effizienz und Recycling und die Beschleunigung der Energiewende, damit nur Strom aus erneuerbaren Energiequellen im „Tank“ landet. Andererseits sollten wir mit den neuen Möglichkeiten, die die Elektromobilität zusammen mit der Digitalisierung bietet, unser Mobilitätsverhalten neu denken. Die Vision: In der Stadt der Zukunft bewegen wir uns in elektrisch betriebenen Fahrzeugen fort, die im Rahmen einer passgenauen, vernetzten Mobilität kollektiv genutzt werden“, so Indra Jungblut, leitende Redakteurin bei RESET.

Wie ein solches vernetztes Mobilitätsmodell der Zukunft aussehen kann und welche Lösungen schon umgesetzt wurden? Auch darauf gibt die Publikation von RESET Antworten.

-> Das RESET-Special „Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Stadt“ steht als digitale Publikation frei zur Verfügung.

Über RESET: RESET ist eine 2007 gegründete und von der UNESCO ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. Auf der Plattform RESET.org dreht sich alles um digitalsoziale und grüne Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung. Im Fokus stehen Ideen, Projekte und Unternehmungen, die mit smarten Lösungen einen positiven Wandel gestalten. Wir zeigen Trends, Cases und Hintergründe und unterstützen Ecopreneure sowie Social Entrepreneure aktiv mit unserer Expertise.

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Indra Jungblut
Leitende Redakteurin RESET.org
RESET gemeinnützige Stiftungsgesellschaft
Holzmarktstr. 25, 10243 Berlin
indra.jungblut@reset.org




Bundespreis Ecodesign: Die Plattform RESET.org ist nominiert!

Berlin, 07. September 2017. Der renommierte Bundespreis Ecodesign wird dieses Jahr zum sechsten Mal vergeben – die Nachhaltigkeits-Plattform RESET.org ist nominiert.

Der Bundespreis Ecodesign ist die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland und zeichnet Produkte, Konzepte und Dienstleistungen aus, die den ökologischen Herausforderungen mit guten Ideen begegnen und gestalterisch überzeugen. Wir haben uns mit RESET.org beworben und die erste Hürde genommen. Rund 50 Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen des Umweltbundesamtes haben die ökologische Qualität der Einreichungen bewertet und zusammen mit dem Projektbeirat über die Zulassung zur Jurysitzung entschieden. Eine interdisziplinäre Jury aus namenhaften Designern und Umweltexperten wird am 11. September die Preisträger wählen. Jetzt heißt es Daumen drücken für RESET!

Bei RESET.org dreht sich alles um digital-soziale und grüne Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung. Im Fokus stehen digitale Lösungen und Entrepreneure, die einen positiven Wandel gestalten. Wir zeigen Trends, Cases und Hintergründe und weisen neue Wege. Wir freuen uns sehr über die Nominierung und hoffen, die Jury mit unseren innovativen Inhalten und dem klaren, modernen Design überzeugen zu können,“ so Uta Mühleis, Gründerin von RESET.

Nachhaltiges Design kennen lernen 300 kb 1000 1000

Wer mehr über nachhaltiges Design erfahren möchte kann am Dienstag, den 12. September und Mittwoch, den 13. September, in einer Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin die nominierten Beiträge des Bundespreises Ecodesign 2017 besichtigen. Gezeigt werden innovative und zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Architektur, Ernährung, Mobilität, Kommunikation und Mode.

Führung durch die Sonderausstellung: 
Dienstag, den 12. September 2017, 10–12 Uhr
Anmeldung unter: bundespreis-ecodesign.de/de/calendar

Öffnungszeiten der Sonderausstellung: 
Dienstag, den 12. September 2017, 12–18 Uhr
Mittwoch, den 13. September 2017, 10–18 Uhr

Ort: 
Kunstgewerbemuseum Berlin, Sonderausstellungsbereich, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Mehr über den Wettbewerb erfahren:
 bundespreis-ecodesign.de

Über RESET: RESET ist eine 2007 gegründete und von der UNESCO ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. RESET informiert mit der Internet-Plattform RESET.org täglich über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, vermittelt Hintergrundwissen, gibt Tipps für einen bewussten Lebensstil und unterstützt Projekte und Social Entrepreneurs, die mit neuen Technologien einen positiven Wandel vorantreiben.

Pressekontakt: Sarah-Indra Jungblut, indra.jungblut@reset.org




Der RESET App-Check: Korrekt einkaufen mit den richtigen Apps

Berlin, 20. September 2016. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Apps, die einfache Hilfe beim nachhaltigen Einkauf versprechen. Doch was können sie wirklich? Das Redaktionsteam der Informations- und Aktionsplattform RESET.org hat einige der bekanntesten grünen Apps gecheckt.

Wie finde ich fair gehandelte Produkte? Welche Kosmetikartikel sollte ich meiden, weil sie Hormone oder Mikroplastik enthalten? Was sind besonders energieeffiziente Haushaltsgeräte? Und wie erkenne ich Kleidungsstücke, bei denen Kinderarbeit im Spiel war? Wer mit seinem Konsum Verantwortung für sich selbst, die Natur und seine Mitmenschen übernehmen möchte, steht vor vielen offenen Fragen. Aber mit ein wenig Hilfe kann jeder korrekt einkaufen.

Der erste Schritt zum bewussten Konsum ist Wissen. Das heißt aber nicht, dass jeder, der nachhaltig konsumieren möchte, gleich zu einem wandelnden Lexikon werden muss. Vor allem geht es darum zu wissen, wo hilfreiche Informationen zu finden sind. RESET hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lücke zu schließen und bietet auf ihrer Plattform Hintergrundinformationen und nützliche Tipps zu allen Aspekten rund um einen bewussten Lebensstil.

Aber was tun, wenn man schon vor dem Regal steht und es schnell gehen muss? Zahlreiche Apps wollen hier unterstützen. „Die gesamte RESET-Redaktion hat einige der bekanntesten Anwendungen daraufhin getestet, wie hilfreich, nutzerfreundlich und transparent sie tatsächlich sind“, so Sarah-Indra Jungblut, Redaktionsleitung von RESET.org. „Wir haben uns sehr gefreut, dass es so viele Apps im Bereich Green Lifestyle gibt. Wir mussten dabei allerdings feststellen, dass viele der Anwendungen noch Optimierungsbedarf haben. Dennoch können wir einige empfehlen.“

Oft sind die Apps nicht auf dem neuesten Stand oder zwar mit sehr guten Inhalten gefüllt, verschenken aber ihr Potenzial, da sie komplexe Informationen nicht optimal fürs Smartphone aufbereiten. Aber in den nächsten Jahren wird sich in diesem Bereich mit Sicherheit noch viel tun. „Vor allem Scanner-Apps könnten den nachhaltigen Alltag und das bewusste Konsumieren maßgeblich voranbringen. Hier liegt aus unserer Sicht das größte Potenzial“, sagt Uta Mühleis, Gründerin und Geschäftsführerin von RESET.

Wir haben folgende Apps unter die Lupe genommen: EcoGator, Buycott, Siegelcheck, ToxFox, den Nachhaltigen Warenkorb, aVOID und Codecheck. Überblick zu allen App-Checks: https://reset.org/tags/app-check

Pressekontakt: Sarah-Indra Jungblut via indra.jungblut@reset.org

RESET ist eine 2007 gegründete und von der UNESCO ausgezeichnete gemeinnützige Stiftungsgesellschaft. RESET informiert mit der Internet-Plattform RESET.org täglich über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, vermittelt Hintergrundwissen, gibt Tipps für einen bewussten Lebensstil und unterstützt Projekte und Social Entrepreneurs, die mit neuen Technologien einen positiven Wandel vorantreiben.