Greenpicks ist nominiert für den Startup of the Year Leser Award 2015/2016 bei Startup Valley News

Köln, 15. Februar 2016 – Große Ehre für Greenpicks! Der Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte Greenpicks – Eco & Upcycling Market, ist für den Startup of the Year Leser Award 2015/2016 nominiert. Einmal im Jahr prämiert die Zeitschrift Startup Valley News durch ihre Leserschaft das Startup Unternehmen des Jahres und stellt die einzelnen Projekte und Firmen im Elevator Pitch vor.

„Es freut uns sehr, dass wir die Nominierung für unseren international ausgerichteten Online-Marktplatz mit Produkten aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Upcycling erhalten haben. Das Hervorragende am Startup of the Year Leser Award 2015/2016 ist, dass ein breites Publikum angesprochen wird. So erhalten wir als Startup die Möglichkeit, einem immer größeren Kreis von Menschen Zugang zu bewusstem und nachhaltigem Konsum und Anregungen für einen nachhaltigen Lebensstil zu geben.“, so Annette Husmann, Inhaberin von Greenpicks – Eco & Upcycling Market.

Seit Beginn der Abstimmung belegt Greenpicks dank vieler Fans des nachhaltigen Konsums einen der vordersten Plätze. Und hat somit gute Chancen, den begehrten StartupValley „STARTUP OF THE YEAR“ Leser Award mit Namensgravur zu gewinnen. „Wir von greenpicks.de sind überglücklich, dass unser Engagement solch große Anerkennung erfährt“ freut sich die gebürtige Kölnerin. Sie sieht es als große Chance, mehr Menschen für Nachhaltigkeit zu inspirieren.

Schon die Nominierung zum Startup of the Year ist deshalb eine große Anerkennung und ein entscheidender Schritt zur Auszeichnung mit dem ehrenvollen Preis.

Die Abstimmung läuft bis zum 1. März 2016 12 Uhr. Wer für Greenpicks abstimmen möchte, der folge bitte diesem Link: http://www.startupvalley.news/de/startup-of-the-year-leser-award-2015-2016/




ECOVIN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG

Nürnberg, 10.02.2016. Das Projekt „Biologische Vielfalt im Ökologischen Weinbau“ von Global Nature Fund, Bodensee-Stiftung und dem Bundesverband für Ökologischen Weinbau ECOVIN e.V. wurde heute als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wurde von Nina Ruge, Botschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt und Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Umweltministerium Rheinland-Pfalz im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade auf der Biofach in Nürnberg übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Das Projekt untersucht mit einem Biodiversitäts-Check Auswirkungen des Weinbaus auf die biologische Vielfalt und liefert Winzern eine Systematik, positiv für die biologische Vielfalt zu arbeiten. Im Projekt wurden Bodenbearbeitung, Begrünung der Zeilen und ökologische Strukturen ebenso untersucht wie indirekte Auswirkungen durch den Ausbau in Holzfässern, Abfüllung in Flaschen, Verpackung, Verschluss und Versand. Mit diesem vorbildlichen Projekt wurden Grundlagen für ein gesteigertes Engagement für die biologisches Vielfalt in Deutschland erarbeitet. Winzer haben mit dem Maßnahmenplan die Möglichkeit selbst festzustellen was sie bereits umsetzen und sich ein eigenes Umsetzungsprogramm für die biologische Vielfalt im Betrieb zu erstellen. Das wertschätzt bisher Erreichtes und fördert die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen. Außerdem erleichtert es den Winzern die Kommunikation, denn so wissen sie, was sie machen und können dies Kunden vermitteln. Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Mit Hilfe des Biodiversitäts-Checks können Weinbauern erkennen, dass Lesesteinhaufen als Rückzugsraum für Tiere im Weinberg wichtig sind und dass auch Weinfässer aus nachhaltiger Forstwirtschaft die biologische Vielfalt unterstützen. Der Biodiversitäts-Check hilft Bio-Weinbauern selbstverantwortlich über geeignete Maßnahmen im Feld zu entscheiden“, hebt Nina Ruge, Botschafterin der UN-Dekade Biologische Vielfalt hervor.

Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Ministerium Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz betont, „Beim Klimawandel, der Boden- und Gewässerbelastung sowie dem Verlust an Biologischer Vielfalt nimmt die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle ein. Hier greift das Biodiversitätsprogramm von ECOVIN aktiv positiv ein. Blühende Begrünungsbestände, Biotopvernetzung durch ökologischen Weinbau, Schaffung von Lebensraum für Kriechtiere, Vögel oder Insekten sind nur einige der Maßnahmen für mehr Biologische Vielfalt. Dafür hat ECOVIN die Auszeichnung hoch verdient erhalten“.

Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält ECOVIN stellvertretend für viele Biowinzer, die sich für die biologische Vielfalt einsetzen einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung „Biologische Vielfalt im Ökologischen Weinbau“ einen wertvollen Beitrag leistet.

Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite
unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Das ausgezeichnete Projekt hat an dem Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt mit Sitz in Hürth ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

Interessierte Einzelpersonen, ehrenamtlich Tätige und Institutionen, die sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzen, sind eingeladen sich an dem fortlaufenden Wettbewerb zu beteiligen. Die Jury entscheidet etwa halbjährlich über die Auszeichnungen. Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und offiziell vorgestellt. Eine entsprechende Bewerbung als UN-Dekade-Projekt kann ausschließlich online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter http://www.undekade-biologischevielfalt.de eingereicht werden.

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt
Ralph Dejas (Geschäftsführer ECOVIN)
Telefon: 06133-1640
Telefax: 06133-1609
Email: r.dejas@ecovin.de
Internet: www.ecovin.de

Ansprechpartner bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt:
Arno Todt (Projektleitung)
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
www.undekade-biologischevielfalt.de

Weitere Infos zu dem Wettbewerb zur UN-Dekade unter:
www.undekade-biologischevielfalt.de

ECOVIN Bundesverband ökologischer Weinbau
Der ECOVIN Bundesverband Ökologischer Weinbau wurde 1985 als größter Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter in Deutschland gegründet. Derzeit hat ECOVIN 235 Mitglieder aus 12 Anbaugebieten. Sie bewirtschaften 2.091 ha Rebfläche (Stand: Dezember 2015). Die Produkte der Mitglieder, die das Warenzeichen ECOVIN tragen, garantieren durch strenge, ständig aktualisierte und über die EU Vorgaben hinausgehende Verbandsrichtlinien, besondere Qualität und ökologische Konsequenz. Dies wird jedes Jahr von autorisierten Kontrollstellen geprüft und von ECOVIN zertifiziert. Sichtbares Zeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher ist die EG- Kontrollnummer und das ECOVIN Warenzeichen auf dem Etikett.
www.ecovin.de

Bodensee-Stiftung
Die Bodensee-Stiftung ist eine projektorientierte Naturschutzorganisation und setzt sich für nachhaltige Wirtschaftsweisen in der internationalen Bodenseeregion und darüber hinaus ein. Die aktuellen Handlungsfelder sind u.a. kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft, Bioenergie und regionaler Klimaschutz, Unternehmen und Biologische Vielfalt. Die Bodensee-Stiftung ist Partner der Europäischen Business and Biodiversity Kampagne. Internet: www.bodensee-stiftung.org/

Global Nature Fund
Der Global Nature Fund (GNF) wurde 1998 als internationale Stiftung für Umwelt und Natur gegründet. Schwerpunkte sind der Schutz der Wasserressourcen und speziell der Seen und Feuchtgebiete, die Förderung einer umweltfreundlichen und sozialverträglichen Entwicklung in Seenregionen, erneuerbare Energien, Schutz von Natur- und Kulturlandschaften sowie Unternehmen und Biologische Vielfalt. GNF ist Koordinator der Europäischen Business and Biodiversity Kampagne. Internet: www.globalnature.org.

Die Meldung im pdf-Format, sowie Bildmaterial finden Sie auf unserer Homepage
http://ecovin.de/entdecken/nachrichten/ecovin-erhält-auszeichnung-als-projekt-der-un-dekade-biologische-vielfalt

Kontakt

Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

Sie erreichen mich üblicherweise Mo.-Do. 8 – 16 Uhr & Fr. 8 – 14 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de




Biofach in Nürnberg von 10. bis 13. Februar – Wir machen Bio lebendig! – Biokreis auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel

Passau, 05.02.2016: Wir machen Bio lebendig! Unter diesem Motto präsentiert sich der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. von 10. bis 13. Februar auf der Biofach in Nürnberg. In Halle 7, Stand 141, laden wir in unseren gemütlichen bayerischen Biergarten. Dort backt die Biohofbäckerei Gottschaller frische Brezen und die KULT GmbH aus München serviert Weißwürste und Leberkäs, Bier und Kaffee. Und hier können unsere Besucher erleben, wie wir Bio lebendig machen!

Wir zeichnen Mitglieder aus und schmeißen eine Party mit Live-Musik!
Am Donnerstag, 11. Februar, verleihen wir an unserem Stand um 17.30 Uhr die Auszeichnung regional & fair an zwei tolle Betriebe, die unser Siegel regional & fair nutzen und uns zeigen, wie Ökologie, Regionalität und Fairness in der Lebensmittelwirtschaft erfolgreich in Einklang gebracht werden. Anschließend laden wir auf unsere Standparty mit Musik von el mago masin & wildcamping und der Coverband The Soulbreakers.

Wir feiern den Erfolg unserer Mitglieder bei den Ökoerlebnistagen!
Zwei unserer Mitglieder haben erstklassige Events bei den bayerischen Ökoerlebnistagen 2015 veranstaltet. Dafür erhalten sie einen Preis. Am Mittwoch, 10. Februar, findet um 13 Uhr die Verleihung am Demeter-Stand 7-311 statt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wird dort die Veranstalter der schönsten Aktionen auszeichnen.

Wir haben Gutes im Gepäck!
Am Biokreis-Stand freuen sich die Biokreis-Mitaussteller über Besuch und informieren über ihr reiches Angebot an Lebensmitteln. Die Biokreis-Mitaussteller sind:
Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Hirth, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Frischdienst, Metzgerei Kammermeier, Partnerbio, eine Marke der BAGeno Raiffeisen eG, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer (Ö) und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: Die Kontrollstelle LACON GmbH und Greenpeace Energy.

Wir machen Bio lebendig!
Unter dem Leitspruch „Wir machen Bio lebendig!“ wollen wir als Biokreis auf die Biofach und in die Zukunft gehen. Warum er so gut zu uns passt?

Wir machen keine halben Sachen! Wir sind gleich um die Ecke! Wir lassen uns Freiraum! Wir kennen uns! Wir fallen auf! Wir mischen mit! Wir denken quer!

Auch die Februar-Ausgabe der bioNachrichten, die für die Biofach druckfrisch erscheint, steht unter diesem Motto. Außerdem widmen wir uns dem Titelthema „Getreide“, der geplanten Neuauflage des EU-Bio-Rechts und bieten informative Fachartikel, spannende Porträts und Neuigkeiten aus der Öko-Branche. Auch online: www.biokreis.de

Gerne vereinbaren wir Interview-Termine auf der Biofach mit Josef Brunnbauer, Geschäftsführer des Biokreis e.V.

Kontakt: Ronja Zöls, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, zoels@biokreis.de
Biokreis e.V., Stelzlhof 1, 94034 Passau, Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Kreativ-Workshop: Nachhaltig leben in Dortmund

Wie nachhaltig leben Wir? Würden Sie gerne „besser“ leben hier in Dortmund? Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit in Dortmund insgesamt aus?
Ausgehend von der individuellen Situation und den jeweiligen Zielen der Teilnehmenden, werden die Teilnehmer verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit in Kleingruppen erarbeitet. Im Workshop können Gleichgesinnt mit- und voneinander lernen und werden in der Umsetzung von den Dozenten begleitet.
Für das große Spektrum der Themen stehen während des Workshops mehrere Fachleute des ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. zu Verfügung.

Nachhaltige Themen sind: Gesundheit – Ernährung – (solidarische) Landwirtschaft in Dortmund, Geld und nachhaltiger Konsum – wo und was, Wohnen und Energie – was kann man tun, e-Mobilität sowie soziales Engagement für ein besseres Leben in Dortmund.

ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. in Kooperation mit der VHS Dortmund, ab 22.02.16, vorherige Anmeldung erforderlich!

Pressekontakt:
Andrea von der Heydt
ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. Mitglied
0231-53461552




Wirtschaftsinitiative warnt: „TTIP kann für europäische Maschinenbau-Unternehmen zur Einbahnstraße werden“

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) kann im Maschinenbau und in der Elektronikindustrie zu einem einseitigen Handelsvorteil für amerikanische Unternehmen führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“. Grund ist, dass sich die Systeme zur Marktzulassung und Produktzertifizierung in Europa und USA grundlegend unterscheiden.

„Unterschiedliche Produktanforderungen dies- und jenseits des Atlantiks bedeuten für exportorientierte Unternehmen einen hohen Aufwand: Das Produkt muss in zwei Versionen hergestellt und zugelassen werden“, erklärt Guido Körber, Geschäftsführer von Code Mercenaries und Mitunterzeichner der Initiative KMU gegen TTIP. Viele Unternehmer*innen verbinden daher mit TTIP die Hoffnung, dass Produktstandards vereinheitlicht werden.

Ausgerechnet diese Hoffnung könnte jedoch nach hinten losgehen. „Normen in der europäischen Elektronikindustrie sind mit der International Organisation for Standardization (ISO) und der International Electrotechnical Commission (IEC) harmonisiert. Es gilt der Grundsatz: Ein Sachverhalt, eine Norm. Demgegenüber ist der amerikanische Binnenmarkt bis heute nicht harmonisiert und Produktanforderungen weichen in den 50 Bundesstaaten oder sogar Countys voneinander ab“, erklärt Körber. Beispiel Brandschutz für elektrische und elektronische Geräte: Dieser ist in den USA nicht gesetzlich geregelt, sondern wird von durch die Versicherungswirtschaft akkreditierten Labors zertifiziert. Welches Zertifikat anerkannt wird entscheidet der Endkunde. Im Fall von öffentlicher Beschaffung der lokale Feuerwehrchef.

Mit TTIP besteht daher nicht nur die Gefahr, dass das sehr erfolgreiche europäische und internationale Normierungssystem untergraben wird. Sondern auch, dass amerikanische Unternehmen zwar einen einfachen Zugang zum europäischen Markt bekommen, europäische Unternehmen aber weiterhin regionale Besonderheiten und Zulassungsanforderungen im amerikanischen Markt berücksichtigen müssen. „Dieser Wettbewerbsnachteil würde vor allem kleine und mittelständische Unternehmen entscheidend treffen“, so Körber.

Das Papier von „KMU gegen TTIP“ weist außerdem darauf hin, dass mit TTIP ein erhöhtes Haftungsrisiko für europäische Unternehmen auf dem amerikanischen Markt entstehen könnte. Denn selbst wenn Produkte mit dem europäischen CE-Kennzeichen in den USA zugelassen werden, ist nicht geklärt, ob damit auch Haftungssicherheit gegenüber amerikanischen Gerichten und Versicherungen gegeben ist.

Das Hintergrundpapier mit den Ergebnissen der Untersuchung im Detail finden Sie in der Anlage bzw. im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de.

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ – „Kleine und Mittlere Unternehmen gegen das Transatlantische Handelsabkommen“ – wurde Anfang September von fünf Unternehmerinnen und Unternehmen aus unterschiedlichen Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und kritischen Stimmen aus den Reihen der Unternehmer*innen eine Stimme zu geben. Aktuell haben über 2.000 Unternehmer*innen den Aufruf unterschrieben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“
info@kmu-gegen-ttip.de
facebook.com/KMUgegenTTIP
twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mail: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




Berliner Charité ließ sich von Coca-Cola mit 1 Million Euro sponsern – foodwatch fordert Stopp der Kooperation mit Softdrink-Konzern

Pressemitteilung

– Coca-Cola legt Sponsoringaktivitäten und Geldzahlungen für Forschung offen
– „Gesundheitspartnerschaften“ sollen Limo-Konzern als Gesundheitsförderer profilieren
– Charité-Direktorin wirbt für Coca-Cola-Initiative

Berlin, 3. Februar 2016. Die Berliner Charité hat sich über fünf Jahre mit insgesamt einer Million Euro von Coca-Cola sponsern lassen. Der Soft-Drink-Konzern finanzierte ausgerechnet Forschungsprojekte und eine Plattform zum Thema Herzerkrankungen – für deren Entstehung zuckerhaltige Getränke mitverantwortlich sind. Das geht aus einer Aufstellung von Coca-Colas so genannten „Gesundheitspartnerschaften“ hervor, die das Unternehmen nach Aufforderung der Verbraucherorganisation foodwatch offengelegt hat. Demnach hat Coca-Cola zwischen 2010 und 2015 allein in Deutschland knapp 7,5 Millionen Euro investiert, um sich als Förderer von Gesundheit, ausgewogener Ernährung und Bewegung zu präsentieren.

Die von Coca-Cola gestartete Initiative „Hör auf dein Herz“, die eine Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen als Ziel nennt, wirbt bis heute prominent mit der Kardiologin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek als Partnerin. Die Direktorin des Charité-Institutes für Geschlechterforschung in der Medizin tritt beispielsweise in einer Pressemitteilung der Initiative auf, in der sich Coca-Cola rühmt, sich „für einen aktiven und gesunden Lebensstil zu engagieren“. foodwatch forderte die Charité auf, jegliche „Partnerschaft“ mit Coca-Cola für die Zukunft auszuschließen sowie auch den Ärztinnen und Ärzten der Klinik Kooperationen mit dem Limo-Hersteller zu untersagen. Unter www.charite.foodwatch.de startete foodwatch eine E-Mail-Protestaktion.

„Zuckergetränke wie Coca-Cola sind mitverantwortlich für den weltweiten Anstieg von Übergewicht und chronischen Krankheiten, Herzinfarkte inklusive“, erklärte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Coca-Cola betreibt mit Geldspritzen für Forschungseinrichtungen und Sportprojekte einen millionenschweren Ablasshandel. Die Charité lässt sich vor den Werbekarren des Konzerns spannen und präsentiert Coca-Cola damit als Teil der Lösung statt als Teil des Problems – damit muss Schluss sein!“

Coca-Cola hatte im Dezember auf eine Aufforderung von foodwatch, alle Zuwendungen an Wissenschaftler und Gesundheitsprojekte in Deutschland offenzulegen, reagiert und eine Liste über seine „Gesundheitspartnerschaften“ ins Internet gestellt – versteckt in einem Blogbeitrag auf der Webseite des Unternehmens. Daraus wird ersichtlich, dass Coca-Cola im Zeitraum von 2010 bis 2015 insgesamt fast 7,5 Millionen Euro (7.471.999 Euro) im Bereich Gesundheit, Ernährung und Bewegung investiert hat, davon knapp 1,5 Millionen (1.402.546 Euro) für Forschung. An 23 Organisationen und Forschungseinrichtungen flossen Gelder, unter anderem an das Deutsche Kinderhilfswerk, die Universität Paderborn oder den Deutschen Olympischen Sportbund. Einer der größten Empfänger: die Charité Berlin. Coca-Cola überwies ingesamt 1.002.000 Euro für Forschung zur Herzgesundheit bei Frauen an das Charité-Institut für Geschlechterforschung in der Medizin.

„Ein schlechter Witz: Ausgerechnet der größte Limo-Produzent der Welt will Frauen über die Vorsorge von Herz-Kreislauferkrankungen aufklären“, so Oliver Huizinga von foodwatch. „Softdrinks wie Coca-Cola fördern selbst Übergewicht, Diabetes und auch Herzerkrankungen. Doch diese Debatte über die eigene Verantwortung will Coca-Cola unbedingt vermeiden. Die Charité darf da nicht länger mitspielen.“

Auch in anderen EU-Ländern tritt Coca-Cola als vermeintlich uneigennütziger Sponsor in Erscheinung. In Frankreich finanziert der Konzern ausgerechnet die Diabetesgesellschaft (Fédération Française des Diabétiques), in Großbritannien die British Nutrition Foundation. In den USA sorgte insbesondere der Geldfluss an die Universität Colorado Denver zur Errichtung des „Global Energy Balance Network“ für erhebliche Kritik – die Hochschule zahlte daraufhin eine Million US-Dollar an Coca-Cola zurück. Das Global Energy Balance Network stellte im Dezember 2015 den Betrieb ein – laut Internetseite aufgrund fehlender Mittel.

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) bei Kindern sowie Erwachsenen haben in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Adipositas wird inzwischen als das am schnellsten wachsende Gesundheitsproblem eingestuft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sprechen in diesem Zusammenhang von einer globalen „Adipositas-Epidemie“. Gesundheitsexperten schreiben zuckerhaltigen Getränken eine besondere Rolle in dieser Entwicklung zu. Der Konsum dieser Getränke fördert nachweislich die Entstehung von Übergewicht sowie Diabetes Typ II und wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarke in Verbindung gebracht.

Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch an die Charité: www.charite.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:
– Hintergrunddokument mit einer Chronologie zu Coca-Colas „Gesundheitspartnerschaften“: tinyurl.com/hkkg5fo
– Brief von foodwatch an Coca-Cola: tinyurl.com/gufwqs2
– Listen über von Coca-Cola finanzierte Gesundheitspartnerschaften:
=> Blogeintrag Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften
=> Liste Deutschland: www.coca-cola-deutschland.de/forschung-und-partnerschaften/unsere-investitionen-in-den-bereichen-ernahrung-und-aktiver-lebensstil
=> Frankreich: www.coca-cola-france.fr/Coca-Cola-et-la-science/Notre-soutien-aux-activites-dans-les-domaines-de-la-nutrition-et-de-l-activite-physique/
=> Großbritannien: www.coca-cola.co.uk/investments-in-health-and-wellbeing/list-of-organisations/
– Coca-Cola-Initiative „Hör auf dein Herz“: www.hoeraufdeinherz.de
– Harvard School of Public Health zu Soft Drinks und Krankheiten: www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/healthy-drinks/soft-drinks-and-disease/

Pressekontakt:
Andreas Winkler, E-Mail: presse@foodwatch.de, Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




ECOVIN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG

Das Biodiversitätsprogramm von ECOVIN wird im Rahmen der Biofach in Nürnberg als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement von ECOVIN und seinen Projektpartnern Global Nature Fund und Bodenseestiftung für mehr Artenvielfalt im ökologischen Weinbau gewürdigt.
Das Biodiversitätsprogramm beinhaltet über 80 kleine und große Maßnahmen, welche auf den Weingütern umgesetzt werden können, um die biologische Vielfalt zu steigern und die Betriebe in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen weiter voran zu bringen.

Wir laden Sie ein zur Auszeichnung des Projekts

am Mittwoch, 10. Februar 2016,

um 14:00 Uhr

auf der BIOFACH in Nürnberg

Halle 7 à Erlebniswelt Wein

An diesem Tag wird dem Biodiversitätsprogramm von ECOVIN der Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ durch Nina Ruge (Botschafterin der UN Dekade Biologische Vielfalt)

und Dr. Thomas Griese (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz) verliehen.

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt
Ralph Dejas (Geschäftsführer ECOVIN)
Telefon: 06133-1640
Telefax: 06133-1609
Email: r.dejas@ecovin.de
Internet: www.ecovin.de

Informationen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt und dem Wettbewerb:

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Der Begriff „biologische Vielfalt“ bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit sind die Vielzahl aller Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Pilze sowie die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten gemeint. Aber auch ihre verschiedenen Lebensräume und die komplexen ökologischen Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Seit Jahrzehnten ist ein Rückgang dieser Vielfalt zu beobachten. Damit schwindet auch für uns Menschen die wertvolle Lebensgrundlage. Das Anliegen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ist es daher, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte kann dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.undekade-biologischenvielfalt einreichen.

Die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat seit Dezember 2014 seinen Sitz im nova-Institut, Hürth.

Ansprechpartner
bei der Geschäftsstelle
UN-Dekade Biologische Vielfalt:

Arno Todt (Projektleitung)
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
www.undekade-biologischevielfalt.de




Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnet Bienenretter mit Qualitätssiegel aus

Bienenretter zählt zu den 100 innovativsten Projekten und Impulsen im Bereich Nachhaltigkeit 2016. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung würdigt mit dem Qualitätssiegel Werkstatt N das Projekt Bienenretter und 99 weitere nachhaltige Ideen und Initiativen, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.  Das Qualitätslabel ist in Fachkreisen sehr anerkannt.

„Die Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und die Bestätigung unserer Arbeit“, sagt der Gründer der gemeinnützigen Bienenretter-Initiative, Christian Bourgeois. Neben den Bildungsworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und den Aktionen zum Schutz der Biene und Biodiversität, wurde jüngst die Bienenretter Manufaktur gegründet. Das Social Business stellt bienenfreundliche Natur-Kosmetik aus nachhaltiger Imkerei her. Ganz wie im Bienenschwarm wurde auch ein Teil des Startkapitals durch eine Crowdfunding-Aktion zusammengetragen. „Die Biene zeigt uns auf ganz erstaunliche Weise wie elementar eine nachhaltige Entwicklung für unser Überleben ist. Mit unserem Bildungs- und Biodiversitätsprojekt sowie der Manufaktur weisen wir auf das Zusammenspiel von Sozialem, Ökologie und Ökonomie hin. Durch unser Handeln lässt sich dieses Zusammenspiel positiv beeinflussen und somit Lösungswege entwickeln, wie wir es im Fall des Bienensterbens tun“, erläutert Bourgeois.

Die Produkte der Manufaktur, die über den eigenen Online Shop bienenretter.com vertrieben werden, finanzieren zum Teil die Bildungsarbeit und die Bienenschutz-Aktionen.

Über Bienenretter Bildungsprojekt:
Im Frankfurter Bildungsprojekt Bienenretter erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was Nachhaltigkeit bedeutet. Die Botschaft der altersgerechten Workshops für Schulklassen und Kita-Gruppen ist einfach: Zusammenhänge verstehen, Fähigkeiten und Stärken vertiefen und schließlich mit Verantwortung handeln. Die Biene wird dabei zur Botschafterin für nachhaltige Entwicklung und Biologische Vielfalt. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt wurde 2011 vom gemeinnützigen Träger FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. ins Leben gerufen.

Weitere Informationen:

Blog des Projekts: Bienenretter.de Link http://www.bienenretter.de/

Qualitätssiegel: Werkstatt N des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Link: http://werkstatt-n.de/projekte/bienenretter-0/

Online-Shop: Bienenretter.com Link http://www.bienenretter.com/

Träger des Projektes: FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.
Link: http://www.fine-institut.de/

Ansprechpartner:
Christian Bourgeois
bourgeois@fine-institut.de
FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.
Bockenheimer Landstr. 106
60323 Frankfurt am Main




Mineralöl-Nachweis durch Stiftung Warentest: foodwatch fordert Rückruf von Olivenölen

Pressemitteilung

– Potenziell krebserregende Substanzen im Olivenöl u.a. von Livio
– Auch Bio-Olivenöle von Alnatura und Mani Bläuel betroffen
– Belastete Produkte im Einzelhandel und z.B. bei Amazon erhältlich

Berlin, 28. Januar 2016. In einer an diesem Donnerstag bekannt gewordenen Laboranalyse sind erneut Verunreinigungen von Lebensmitteln mit potenziell krebserregenden aromatischen Mineralölen (MOAH) nachgewiesen worden. Betroffen sind nach Angaben von Stiftung Warentest sechs Olivenöle. Die Verbraucherorganisation foodwatch forderte Hersteller und Händler auf, unverzüglich einen Rückruf der Produkte zu veranlassen und ihren Verkauf zu stoppen.

„Die Olivenöle stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Ihr Verkauf muss sofort gestoppt werden“, erklärte Luise Molling von foodwatch. Sie forderte gesetzliche Konsequenzen: „Angesichts des x-ten Nachweises von gefährlichem Mineralöl in Lebensmitteln hat die Bundesregierung zu erklären, warum sie noch immer Maßnahmen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher verweigert. Es ist offensichtlich, dass die Lebensmittelbranche das Problem nicht im Griff hat. Ernährungsminister Christian Schmidt muss sichere Grenzwerte für Mineralölverunreinigungen festlegen – für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle muss Null-Toleranz gelten.“

Stiftung Warentest zufolge sind folgende Olivenöle mit den potenziell krebserregenden und erbgutverändernden aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet:

– Alnatura Italienisches Oliven Öl nativ extra D.O.P. Dauno Gargano g. U. (Bio)
– Gaea Region Kalamata Peleponnes Natives Olivenöl extra
– Herdade Paço do Conde Portugal Natives Olivenöl extra („hoch belastet”)
– L’Estornell Arbequina-Picual Natives Olivenöl extra („hoch belastet”, verkauft u.a. via Amazon)
– Livio Natives Olivenöl extra 100% griechische Koroneiki-Oliven („hoch belastet”)
– Mani Bläuel Kalamata g. U. Olivenöl nativ extra (Bio, „hoch belastet”)

Alle (!) 26 getesteten Olivenöle waren den Testern zufolge mit gesättigten Mineralölen (MOSH) kontaminiert die sich im Körper anreichern und Organe schädigen können. Der vollständige Test soll im Februar-Heft der Zeitschrift „test“ veröffentlicht werden.

Zuletzt hatte die Marke „Lafer. Lecker. Leben“ im Januar wegen hoher MOAH-Werte den Verkauf einer Pfeffer-Spezialität („Malabar-Pfeffer schwarz“) gestoppt. Ebenfalls im Januar kritisierte Ökotest Dr.-Oetker-Produkte aufgrund von MOSH-Belastungen. Im Dezember 2015 wurde aufgrund von Analysen des bayerischen Landesgesundheitsamtes bekannt, dass mehrere Schokoladen-Adventskalender mit MOSH und MOAH verunreinigt waren. Zuvor hatte foodwatch Ende Oktober die Ergebnisse eines umfangreichen Labortests mit 120 Produkten aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden veröffentlicht. In Deutschland waren demnach 31 von 42 Produkten (74 Prozent) mit gesättigten Mineralölen (MOSH) verunreinigt. Jedes fünfte getestete Lebensmittel (9 von 42) war zudem mit den besonders kritischen aromatischen Mineralölen (MOAH) belastet.

Links:
– E-Mail-Aktion für einen besseren Schutz vor Mineralölbelastungen: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Quellen und weiterführende Informationen:
– Stiftung Warentest zum Olivenöltest: www.tinyurl.com/stiwa-oliven
– Öko-Test zu Dr. Oetker: www.tinyurl.com/oekotest-oetker
– Testergebnisse foodwatch: www.mineraloel-test.foodwatch.de
– Presseerklärung zum Verkaufsstopp der Lafer-Pfefferspezialität: www.tinyurl.com/pm-lafer
– LGL Bayern zur Adventskalender-Untersuchung: www.tinyurl.com/advent-bayern
– foodwatch-Hintergrundpapier Mineral-Öl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
– Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu Mineralöl: tinyurl.com/ovgvtkz

Pressekontakt:
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Titel verteidigt: Gerhard Schwarztrauber erneut deutscher Bio-Winzer des Jahres

Beim diesjährigen Wettbewerb Mundus Vini BioFach des Meininger Verlags, bei dem knapp 500 zertifizierte Bioweine Anfang Dezember 2015 verkostet wurden, konnte das Weingut mit insgesamt fünf Medaillen an den letztjährigen Erfolg anknüpfen: Es erhielt zweimal Großes Gold und dreimal Gold und wurde somit erneut bester deutscher Bio-Winzer.
Das familiengeführte Weingut liegt in Mußbach an der Weinstraße, einem der besten Weinanbaugebiete der Pfalz. In diesem Jahr feiert es das 30-jährige Jubiläum als Mitglied im Bioland-Verband: Als Pionier der Bio-Winzer-Bewegung hat sich das Weingut bereits 1986 als eines der ersten in der Pfalz dem Bioland-Verband angeschlossen.
Bereits im vergangen Jahr erhielt Gerhard Schwarztrauber die Auszeichnung als bester deutscher Bio-Winzer des Jahres bei Mundus Vini BioFach. Außerdem beim Weinmagazin „Selection“ als bestes Weingut national und international ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb siehe unten oder
https://www.meininger.de/de/mundus-vini-biofach/verkostungsergebnisse/mundus-vini-biofach-2016

Weitere Informationen zu unserem Weingut finden Sie im Rheinpfalz-Text von Herrn Claus Jürgen Holler vom 21.01.16

oder

Gerhard Schwarztrauber
gerhard@schwarztrauber.com
Lauterbachstr. 20
67435 Neustadt-Mußbach
Tel. (06321) 968561
www.schwarztrauber.com


MUNDUS VINI BIOFACH 2016
MUNDUS VINI BioFach
Dienstag, 19. Januar 2016 – 10:15
Events
Verkostungen

Aus fünfzehn Ländern nahmen Weine bei MUNDUS VINI BIOFACH 2016 teil / Credits: Ralf Ziegler, AdLumina
Bereits zum siebten Mal haben der Große Internationale Weinpreis MUNDUS VINI und die Weltleitmesse BIOFACH zum Großen Internationalen Bioweinpreis MUNDUS VINI BIOFACH eingeladen: knapp 500 zertifizierte Bio-Weine wurden Anfang Dezember 2015 im Meininger Verlag in Neustadt an der Weinstraße verkostet, die besten 209 Weine mit den Medaillen Silber, Gold und Großes Gold prämiert.

Elfmal wurde die höchste Auszeichnung Großes Gold von den 50 Juroren vergeben, fünf davon gehen an deutsche Winzer. Weitere 108 Weine konnten mit ihrer Qualität überzeugen und erhielten dafür die Auszeichnung Gold, an 90 Weine verlieh die internationale Jury die Silbermedaille.

Besonders erfolgreich waren 2016 die deutschen Biowinzer, gefolgt von Italien und Spanien. Insgesamt 71 von 128 eingereichten deutschen Bio-Weinen wurden mit einer Medaille ausgezeichnet. Mit 32 Auszeichnungen lagen die Pfälzer Erzeuger dieses Jahr deutlich vor den Kollegen aus Franken und Rheinhessen (jeweils 10) im nationalen Medaillenspiegel. Die Großes Gold-Medaillen verteilen sich auf die Anbaugebiete Pfalz (4) und Rheinhessen (1).
International entfiel Großes Gold zweimal auf Italien, je ein Großes Gold geht nach Frankreich, Spanien und Australien. Mit insgesamt 71 Medaillen sichern sich die deutschen Winzer den Spitzenplatz im Medaillenspiegel vor Italien (56) und Spanien (40).

Beim Bio-Erzeuger des Jahres gibt es dieses Jahr eine doppelte Titelverteidigung:
Sowohl das Weingut Schwarztrauber aus Neustadt-Mußbach (Pfalz) sowie die toskanische Fattoria La Vialla stellten in diesem Jahr erneut die beste Kollektion (national und international) und wurden von der internationalen Jury wieder als beste Bio-Erzeuger geehrt.

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der BIOFACH in Nürnberg (link is external) am 10. Februar 2016 statt.