Sepp Holzer – offener Brief und Seminare

Sepp Holzer entwickelte als Bergbauer durch genaue Naturbeobachtung und Experimentieren eigene Methoden, um seinen landwirtschaftlichen Betrieb ohne Kunstdünger und Chemieeinsatz zu führen und auch in kalten Höhenlagen wärmebedürftige Pflanzen zu ziehen. Seine Seminare werden von Interessierten aus aller Welt gebucht, die nächsten Seminare finden im April und Mai 2016 statt.

Sepp Holzer’s offener Brief an die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist heute aktueller denn je!

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

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Dresdner Cleantech-Gründer Dénes Honus ist mit seiner Klimalösung für bessere Stadtluft Mitglied der europäischen Forbes „30 Under 30”-Liste

Forbes präsentiert die erste „30 Under 30 Europe”-Liste. Auf dieser befinden sich junge Führungskräfte, verteilt auf zehn Kategorien, die imstande sind, die Welt zu verändern. Dénes Honus, Gründer des Dresdner Start-ups Green City Solutions, gehört nun mit seiner innovativen Lösung zur Verbesserung von Stadtluft und -klima zu den „30 Under 30“ Social Entrepreneurs. Die Kategorie ehrt Führungskräfte, die mit Ihren Technologien und Ideen dazu beitragen, weltweite Probleme zu lösen.

 

London – Am 19. Januar präsentierte Forbes erstmals eine „30 Under 30 Europe”-Liste. Das weltweit agierende Medienunternehmen fokussiert Themenfelder wie Business, Finanzen, Technologie und Marketing. Die veröffentlichte Liste stellt 300 junge Europäer vor, verteilt auf zehn Kategorien: „The Arts”, „Entertainment”, „Finance”, „Industry”, „Media”, „Policy”, „Retail and E-Commerce”, „Science and Health Care”, „Social Entrepreneurs” und „Technology”. Die einmalige Sammlung von Innovatoren, Führungskräften und Entrepreneuren wurde von Expertenjuroren erstellt.

 

Randall Lane, Redakteur des Forbes Magazins, sagte: „Es war eine unglaubliche Aufgabe, erstmals eine Recherche für die ‚30 Under 30 Europe‘-Liste durchzuführen, die passenden Personen zu finden, zu überprüfen und diese schließlich zu veröffentlichen. Wir durchkämmten den gesamten Kontinent, um die talentiertesten der ‚Generation Y‘ zu finden, und sind nun stolz, die 300 wichtigsten jungen Entrepreneure, kreativen Führungspersonen und hellsten Sterne Europas mithilfe unserer Expertenjury gefunden zu haben.“ Die komplette Liste ist unter www.forbes.com/30under30europe verfügbar.

 

 

Dénes Honus und die “30 Under 30 Europe”-Liste

 

Dénes Honus (29) gehört nun zu den ersten jemals gewählten „30 Under 30 Europe”- Kandidaten in der Kategorie „Social Entrepreneurs”. Zusammen mit fünf weiteren Deutschen ehrten ihn die Juroren, zu denen Hugh Evans, Sir Ronald Cohen, Cheryl Dorsey und Jean Case gehörten. In der Kategorie befinden sich Führungskräfte aus 16 europäischen Ländern, darunter aus dem Vereinigtem Königreich, Frankreich, Schweden, Spanien und Portugal.

 

Dénes Honus gründete Green City Solutions im Jahr 2014 zusammen mit einem deutsch-chinesischem Expertenteam aus Architektur, Informatik, Maschinen- und Gartenbau. Das Unternehmen ist ein Biotech- und Internet-der-Dinge (IoT) Start-up und in der Luftreinhaltungs-Branche tätig. Dénes Honus sammelte Erfahrungen im UI/UX-Design und war drei Jahre an der Technischen Universität Dresden als Tutor tätig. Der Architekt war außerdem Teil des Design-Teams von Londons „The Shard”, einem der höchsten Gebäude Europas. Zuvor studierte er Architektur an der Technischen Universität Dresden sowie Architektur und Urban Design am Ecole nationale supérieure d’Architecture de Strasbourg, sodass er sowohl seinen Diplom-Ingenieur als auch seinen Master-Abschluss (M.Arch.) erhielt. Vergangenes Jahr weilte Dénes Honus drei Monate in Hong Kong, um im Rahmen des ersten Infiniti Accelerators von NEST den asiatischen Markteintritt für Green City Solutions zu ebnen.

 

Um das weltweite Problem der Luftverschmutzung zu bekämpfen, entwickelte der Architekt zusammen mit Peter Sänger, Victor Splittgerber und Zhengliang Wu den „CityTree“. Die freistehende Konstruktion enthält spezielle Mooskulturen, die durch die Kombination mit modernster IoT-Technologie die Stadtluft so effektiv filtern wie 275 urbane Bäume. Für diese Umweltleistung wird allerdings nur 1 % der Fläche benötigt. Die vertikalen Pflanzenfilter besitzen eine Reichweite von bis zu 50 Metern und erfordern aufgrund der IoT-Technologie, der Solarenergie und des Wassertanks nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr. Auf dem CityTree lassen sich darüber hinaus visuelle und digitale Informationen implementieren, die eine Einbindung in Marketingmaßnahmen ermöglichen. Integrierte Sitzbänke und das Angebot von Zusatzservices, wie bspw. einem WLAN-Hotspot oder einer E-Bike-Ladestation, erweitern die Einsatzmöglichkeiten der vertikalen Pflanzendisplays.

 

Dénes Honus kommentierte die Auszeichnung: „Es ist eine große Ehre, einer der ‚30 Under 30“ Social Entrepreneurs Europas zu sein. Außerdem ist es eine enorme Motivation, weiter an der Umsetzung unserer Vision von lebenswerten, zukunftsfähigen Städten zu arbeiten.“

 

Derzeit befindet sich das Unternehmen mit Sitz in Dresden in Gesprächen mit zahlreichen Städten im In- und Ausland. So beispielsweise auch mit der Stadt Leipzig, in der die Jahresmittelwerte an Feinstaub in den Jahren von 1999 bis 2008 nicht signifikant gemindert werden konnten und eine anhaltende Überschreitung der Feinstaubwerte gemäß der EU-Vorgaben besteht. In diesem Rahmen findet noch bis März eine Sammlung von möglichen Lösungskonzepten statt. Im Online-Dialogforum „Luft und Lärm“ (www.luftlaermdialog.leipzig.de/de/index.asp) können unterschiedlichste Vorschläge unterbreitet und bewertet werden – einer davon ist der CityTree der Dresdner in verschiedenen Einsatzszenarios.

 

 

Green City Solutions

 

Green City Solutions erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde im Oktober 2014 von der EU-Organisation Climate-KIC zu einem der vier besten CleanTech Start-ups Europas gewählt. Darüber hinaus wurde das Start-up im Rahmen der Innovation Grand Challenge auf dem IoT World Forum in Dubai als eines der drei besten Internet-der-Dinge Unternehmen der Welt geehrt und gewann auf der Bitkom hub conference in Berlin die Kategorie „IoT“ im Rahmen des Innovator’s Pitch. Im vergangenen Jahr konnte das Dresdner Unternehmen weiterhin den European Youth Award in der Kategorie „Go Green“ gewinnen und wurde Bundessieger Umwelt der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

 

 

Kontakt:

Tina Hensel

Green City Solutions GmbH & Co. KG

Andreas-Schubert-Straße 23

01069 Dresden

Mobil: +49 162 6940746

Tel.: +49 351 4622833

Mail: t.hensel@mygcs.de

www.greencitysolutions.de




ECOVIN erhält Nachhaltigkeitspreis für Biodiversitätsprogramm

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 18.01.2016. ECOVIN Biodiversitätsprogramm- ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt wird vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, dem Verein ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim und Rheinhessenwein e.V. mit dem Preis für Nachhaltigkeit 2016 ausgezeichnet. Der Wettbewerb um den Preis für Nachhaltigkeit steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken. Preisverleihung im Rahmen der Eröffnung der Agrartage am 20.Januar 2016 in Nieder-Olm.

In der offenen Kategorie wurde von der Jury das Biodiversitätsprogramm ausgewählt, das von ECOVIN zusammen mit der Bodenseestiftung und dem Global Nature Fund entwickelt wurde. Das Biodiversitätsprogramm wird allen interessierten Betrieben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Es untersucht den Einfluss der verschiedenen Unternehmensbereiche Management, Anbau und Produktion im Weinberg, Kellerwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Transport und Kommunikation / Marketing im Hinblick auf Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, eines der zentralen Themen im Kontext des nachhaltigen Wirtschaftens. Das ECOVIN Biodiversitätsprogramm beinhaltet über 80 kleine und große Maßnahmen, für die je ein konkretes Ziel sowie ein Indikator / eine Kennzahl definiert wurde. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist eine Wertschätzung unserer Bemühungen für einen nachhaltigen, ökologischen Weinbau in den letzten 30 Jahren”, sagt ECOVIN Geschäftsführer Ralph Dejas über den Preis.
Bislang haben rund 40 Betriebe am Biodiversitätsprogramm teilgenommen und erarbeiten Schritt für Schritt die Teilbereiche des umfangreichen Checks. Das Biodiversitätsprogramm steht allen Weinbaubetrieben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung, so dass jeder schrittweise einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten kann.

„Wir sind stolz mit diesem Programm nun auch einen Zugang für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema Biologische Vielfalt gefunden zu haben“ betont Dr. Thomas Schaefer, Leiter Naturschutz beim GNF. „Konkret, praxisnah, pragmatisch – eine solche Lösung biete sich bei vielen anderen Branchen an, deren Betriebe traditionell KMU sind“.
„Landwirtschaftliche Betriebe sind für Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt prädestiniert – das ergibt sich schon aus dem großen Flächenbedarf“ erläutert Dr. Kerstin Fröhle, Projektleiterin bei der Bodensee Stiftung.

Der Preis für Nachhaltigkeit 2016 wurde zum fünften Mal in Folge ausgeschrieben. Die Intention dieses Wettbewerbs ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auszuzeichnen, die das nachhaltige Wirtschaften für Unternehmen der Weinwirtschaft fördern. Die Jury bewertet dabei sowohl Kriterien der ökologischen und sozialen Verträglichkeit, als auch ökonomische Aspekte. Der Wettbewerb ist eine Initiative des Vereins Ehemaliger Oppenheimer Fachschüler (VEO) und dem DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück als Veranstalter der Agrartage in Nieder-Olm zusammen mit Rheinhessenwein e.V.
Die Jury, die über die eingereichten Bewerbungen entscheidet, setzt sich zusammen aus WissenschaftlerInnen, BeraterInnenn und PraktikerInnen und prüft die Bewerbungen auf die Anforderungen in den Nachhaltigkeitsbereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie, aber auch auf Praxistauglichkeit.

Die Meldung im pdf-Format sowie Bilder finden Sie auf unserer Homepage.
www.ecovin.de/entdecken/nachrichten/ecovin-erhält-nachhaltigkeitspreis-für-biodiversitätsprogramm

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
info@ecovin.de




Ruinöse Konkurrenz für Landwirte – Risiko für qualitätsorientierte kleine und mittlere Betriebe – Vorstellung der Studie „TTIP und Landwirtschaft“ des UnternehmensGrün e.V.

„Europäische Agrar-Unternehmen sind durch einen größeren Anteil bäuerlicher Familienbetriebe und kleinere Betriebsgrößen strukturell anders aufgestellt als die amerikanischen Betriebe – und damit nach strengen marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten unterlegen“

Landwirte und Lebensmittelverarbeiter exportieren kaum in die USA, die überwältigende Mehrheit der Unternehmen in Europa habe von einem Freihandelsabkommen mit den USA darum vor allem zusätzliche Konkurrenz zu erwarten. Reuter: „In einer Situation, in der ohnehin viele Landwirte ihre Betriebe schließen müssen, ist das völlig unverantwortlich.“ Dass Produkte wie Getreide in den USA so billig seien wie nirgends sonst, liege zu einem erheblichen Teil auch an den dortigen Standards zum Einsatz von Gentechnik und den hohen Grenzwerten für Pestizide. „Wie die EU insbesondere die mittelständische Landwirtschaft und Verarbeitungsbetriebe in der Ernährungsbranche vor dieser Konkurrenz langfristig schützen will, ist unklar“, warnt Reuter.

Denn die Studie zeigt, dass „TTIP die Kennzeichnung von Gentechnik-Produkten erschweren würde“ ergänzt Joachim Weckmann, mittelständischer Bäcker aus Berlin. „Sollte die Gentechnikfreiheit vom Mainstream zur Nische werden – werden weiter gentechnikfreie produzierende Landwirte überproportional mit den Kosten von Warentrennung- und -reinhaltung belastet bzw. aus dem Markt gedrängt“, so Weckmann. Hintergrund: Die USA machen seit 1986 keinen Unterschied zwischen Produkten aus konventionellen und „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO), die genveränderten Pflanzen dominieren den Anbau von Mais, Soja, Zuckerrübe und Raps zu 90 bis 95%.

Weitere Ergebnisse:

TTIP erschwert die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen erzeugt werden (z.B. Milch von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben). Dabei hat die Bundesregierung die erweiterte Kennzeichnungspflicht als Ziel im Koalitionsvertrag festgeschrieben.
Fleisch: Ruinöse Konkurrenz aufgrund der Größenvorteile der amerikanischen Rind-, Schweine- und Geflügelfleischproduktion (Konzentration auf wenige große, hocheffiziente Produktions- und Verarbeitungs€anlagen).
Obst/Gemüse: Die erlaubten Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln sind in den USA teils 500 mal so hoch wie in der EU. Durch TTIP ist hier eine Angleichung zu erwarten – denn der Kompromissvorschlag der EU, den Codex Alimentarius zugrunde zu legen, bedeutet eine Schwächung der europäischen Standards.
Milch: Für kleinere milchviehhaltende Betriebe ist eine stärkere Exportorientierung keine Lösung. Ein verschärfter Preis- und Kostendruck durch einen liberalisierten transatlantischen Milchmarkt verschärft deren Existenzgefährdung.
Reuter hebt hervor: „Die Interviews mit den Unternehmern aus der Branche zeigten deutlich, dass TTIP an den Bedürfnissen der Kleinen und Mittleren Unternehmen vorbeigeht. Wenn Export Unternehmensziel ist, wird dieser auch bereits umgesetzt.“ Dazu kommt: Viele der existierenden Hemmnisse wird TTIP nicht beheben. Die starke Orientierung auf heimische Märkte durch kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird aber fatalerweise völlig außer Acht gelassen, wenn Handel als Allheilmittel gepredigt wird“, so Reuter.

Ergebnisse im Detail entnehmen Sie bitte der Kurzfassung und Studie, unter www.unternehmensgruen.de „Eigentlich bräuchten wir dringend Handelsabkommen, auch mit den USA. Darin müsste sichergestellt werden, dass nicht diejenigen im internationalen Handel die Nase vorne haben, die mit den niedrigsten Standards arbeiten und den größten Teil ihrer Produktionskosten externalisieren, indem sie ihn der Umwelt, den sozial Schwachen und künftigen Generationen aufbürden. Aber genau davon ist in CETA und TTIP nichts zu sehen. Stattdessen sehe ich das Recht, eigene Standards zu setzen in Gefahr: Es werden nämlich keine Mechanismen verhandelt, die einem der Partner erlauben würden, seine höheren Standards zur Importvoraussetzung zu machen. Dass dies möglich wäre, zeigt das schon bestehende Bio-Äquivalenzabkommen zwischen USA und der EU“, ordnet Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Ergebnisse der Studie ein.

Als Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot GmbH in Berlin sagt Joachim Weckmann: „Das Wesen der Landwirtschaft ist die Region. Wir als Märkisches Landbrot engagieren uns hier besonders – etwa 80 Prozent des verarbeiteten Getreides beziehen wir aus dem regionalen Umland. Mit TTIP aber sind regionale Lieferantenstrukturen in Gefahr, wenn der Wettbewerbsdruck zunimmt. Die EU hat gerade festgestellt, dass die Bauern in Deutschland im letzten Jahr mehr als ein Drittel – genau 37,6 % je Arbeitsplatz – ihrer Einkünfte verloren haben, weil sie für Produkte wie Milch, Fleisch und Getreide kaum noch Geld bekommen. Gleichzeitig zeigen die Daten ein neues, in der Form kaum je dagewesenes Höfesterben. Die Öffnung des Europäischen Marktes für Billigkonkurrenz aus den USA würde den Tod der Höfe drastisch beschleunigen.“

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün e..V.
Email: reuter@unternehmensgruen.de
Mobil: 0178 4481991

Pressekontakt:
Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
Email: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




Internationale Grüne Woche in Berlin Biokreis-Bäckerei Wagner gewinnt beim Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte“

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 18.01.2016: Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zeichneten der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der Vorsitzende der LVÖ (Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern e.V.), Josef Wetzstein, gemeinsam die zehn besten bayerischen Bio-Produkte aus. Unter den Gewinnern ist die Biokreis-Bäckerei Wagner aus Ruderting (Landkreis Passau), die für ihr Dinkelweißbrot in der Kategorie Bronze eine Urkunde erhielt. „Wir vom Biokreis freuen uns über die Auszeichnung besonders, da die Biobäckerei Wagner unsere Ansprüche wie Regionalität der Zutaten sowie eine handwerkliche, faire und nachhaltige Verarbeitung ganzheitlich erfüllt“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer. „Wir sind stolz darauf, die Biobäckerei Wagner seit vielen Jahren zu unseren Mitgliedern zählen zu dürfen.“
Bereits zum vierten Mal schafft die LVÖ Bayern mit dem Wettbewerb Aufmerksamkeit für hochwertige bayerische Bio-Produkte, die in besonderer Weise Geschmack, Regionalität und Nachhaltigkeit verbinden. Der Wettbewerb unterstreicht die Ziele der BioRegio Bayern 2020, mit der der bayerische Ökolandbau bis 2020 auf 12 Prozent verdoppelt werden soll.

Das Produkt
Das Dinkelweißbrot der Biobäckerei Wagner zeichnet sich durch einen besonders milden und aromatischen Geschmack aus, so das Urteil der Jury. Durch die lange Teigführung über 24 Stunden und langsames Backen kann sich eine besondere Geschmacks- und Aromenvielfalt bilden. Das 100-prozentige Dinkelbrot, welches als Zwei-Kilo-Laib verkauft wird, bleibt lange frisch und eignet sich zum Beispiel für die mediterrane Küche, zum Toasten oder für die Zubereitung von Bruschetta.
Die Biobäckerei Wagner ist ein Familienbetrieb und achtet bei ihrem gesamten Sortiment auf die Regionalität der Zutaten. So kommt der Dinkel für das Dinkelweißbrot von einem nur zwei Kilometer entfernten Bio-Hof. Das Familienunternehmen verarbeitet ausschließlich Bio-Rohstoffe und engagiert sich für den Umwelt- und Naturschutz.
Das Brot ist über den Online-Shop der Bäckerei sowie in zahlreichen Geschäften und auf Wochenmärkten rund um Passau erhältlich.
Mehr Informationen: www.biobaeckerei-wagner.de

Die Hintergründe
Für die Teilnahme am Wettbewerb konnten sich Hersteller und Verarbeiter bayerischer Bio-Produkte mit bis zu drei Produkten bewerben, deren Zutaten mindestens zu zwei Dritteln aus Bayern stammen mussten. Eine fünfköpfige Jury wählte aus den 47 eingereichten Produkten die vorgestellten zehn Gewinner aus. Dabei waren nicht nur Geschmack und Qualität ausschlaggebend, von Bedeutung für die Auswahl waren auch das soziale Engagement der teilnehmenden Unternehmen, die nachhaltige Produktionsweise sowie Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz. Der Wettbewerb „Bayerns beste Bio-Produkte“ ist eine Initiative der LVÖ Bayern und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.
Weitere Hintergründe und Fotos zur Prämierung:
www.bayerns-beste-bioprodukte.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Redaktionsleitung bioNachrichten

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
T: 0851 / 756 50-16
F: 0851 / 756 50-25
M: 0151 / 54 65 23 71
zoels@biokreis.de
www.biokreis.de
www.bionachrichten.de

Quellen: LVÖ Bayern/Biobäckerei Wagner
Bild: LVÖ Bayern/Christoph Assmann; v.l.n.r.: Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer, die Gewinner Hans-Peter und Heidi Wagner und Minister Helmut Brunner.




Bundespreis Ecodesign 2016 ausgeschrieben

Gemeinsame Pressemitteilung
Berlin, 18. Januar 2016

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben zum fünften Mal den Bundespreis Ecodesign aus. Mit dem Preis sollen Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet werden, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch herausragen. Unter dem Motto „Mehr als schön“ können sich Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende bis zum 11. April mit ihren Einreichungen bewerben.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir wollen mit dem Wettbewerb anregen, dass die Auswirkungen unserer Konsumgewohnheiten auf die Umwelt und auf soziale Aspekte kritischer hinterfragt werden. Für die Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen bedeutet das, eine langfristige und ganzheitliche Perspektive einzunehmen. Das macht Vorreiter eines guten Designs aus, die wir mit dem Bundespreis Ecodesign auszeichnen wollen.“

Die Präsidentin des UBA, Maria Krautzberger: „Der Bundespreis Ecodesign schafft eine öffentliche Plattform für kluge Köpfe, die Produkte und Dienstleistungen so gestalten, dass sie sowohl ästhetisch als auch ökologisch überzeugen. Er ist der erste und einzige Designpreis, der ökologische und gestalterische Kriterien gleichwertig nebeneinander stellt.“

Der Bundespreis Ecodesign wird erneut in vier Kategorien vergeben: In der Kategorie „Produkt“ werden auf dem deutschen Markt erhältliche Produkte sowie Prototypen mit Marktreife prämiert. Konzepte, Studien und Modellprojekte können in der Kategorie „Konzept“ eingereicht werden, Dienstleistungen und Systemlösungen in der Kategorie „Service“. In der Kategorie „Nachwuchs“ steht der Wettbewerb Studierenden, Absolventinnen und Absolventen offen.

Bevor die Einreichungen von der interdisziplinär besetzten Jury im Original begutachtet werden, trifft ein Expertengremium des UBA und des Projektbeirates eine Vorauswahl. Bewertet werden die Einreichungen anhand einer transparenten Kriterienmatrix, die vom BMUB und dem UBA in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) entwickelt wurde. Dabei wird der gesamte Lebensweg der eingereichten Projekte berücksichtigt.

Die Preisträger und Nominierten sollen am 28. November 2016 bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium geehrt und in einer Wanderausstellung auf Messen und in Museen präsentiert werden. Die Ausstellung der Preisträger und Nominierten aus dem Jahr 2015 wird am 14. März 2016 in Ludwigsburg eröffnet. Begleitend zur Ausstellung finden Workshops und Veranstaltungen statt.

Bewerbung und weitere Informationen zum Wettbewerb und der Ausstellung unter:
www.bundespreis-ecodesign.de

Bewerbungsfrist: 11. April 2016

Entwicklung und Durchführung:
Internationales Design Zentrum Berlin e. V. (IDZ)
www.idz.de

Jury 2016:
Werner Aisslinger (Produktdesigner)
Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin)
Andreas Detzel (Umweltexperte)
Prof. Matthias Held (Produktdesigner)
Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes)
Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner)
Dr. Claudia Perren (Architektin)
Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)
Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin)

—
Kontakt:
Büro Bundespreis Ecodesign
IDZ | Internationales Design Zentrum Berlin e. V.
Columbiadamm 10 | 12101 Berlin
Christiane Caldari-Winkler

T +49 (0)30 280 95 111
F +49 (0)30 280 95 112
presse@bundespreis-ecodesign.de
www.bundespreis-ecodesign.de

www.facebook.com/BundespreisEcodesign
www.twitter.com/bundespreiseco




EVERSFRANK GRUPPE und comosoft unterstützen gemeinnützige Projekte, Initiativen und Vereine mit einem Förderbeitrag von insgesamt 20.000 Euro.

Presseinformation

Bundesweiter Wettbewerb „Ideenfutter“ startet am 15. Dezember

Meldorf, 14. November 2015 – Die EVERSFRANK GRUPPE und die comosoft GmbH bieten im kommenden Jahr Bewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit, einen Förderbetrag von 20.000 Euro für insgesamt vier Projekte zu erhalten. Vom 15. Dezember 2015 bis zum 29. Februar 2016, können Projekte, Initiativen und Vereine, die sich in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Sport engagieren, schriftlich bewerben.

„Oft werden zum Jahreswechsel gute Vorsätze gefasst. Wir haben unsere guten Vorsätze für 2016 schon in die Tat umgesetzt. Gute Ideen und das Pflegen von Innovationskultur gehört bei EVERSFRANK zur Unternehmensphilosophie. Insofern ist es für uns ein logischer Schritt, diese Kultur auch in der Gesellschaft zu fördern“, erklärt Matthias Langenohl, Geschäftsführer der EVERSFRANK GRUPPE. Die Gewinner der vier Kategorien werden durch eine unabhängige Fachjury ausgezeichnet und haben die Chance auf eine Spende in Höhe von 1.000 Euro bis 10.000 Euro. Die Summe ist abhängig vom „Ideenfutter“-Projekt und der benötigten Summe.

Für Langenohl ist „Ideenfutter“ eine Herzensangelegenheit: „Uns ist es wichtig, soziales Engagement, Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und den Sport zu fördern, um kreative Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Miteinander voranzutreiben. Dies wollen wir mit dem Wettbewerb ‚Ideenfutter’ in die Tat umsetzen.“ Schon jetzt ist das international agierende Medienunternehmen vor allem im Bereich Umwelt sehr aktiv und setzt sich zum Beispiel mit dem forstwirtschaftlichen Unternehmen Evers-ReForest® für die Erstaufforstung von Laubmischwäldern ein, um Treibhausgase, die im Produktionsprozess entstehen, zu kompensieren.

Bewerbungsunterlagen können per E-Mail mit dem Betreff: IDEENFUTTER an anmeldung@ideenfutter.de oder an EVERSFRANK GRUPPE, Frau Sabine Höhnke, Stichwort: Ideenfutter, Ernst-Günter-Albers-Straße, 25704 Meldorf, gesendet werden. Die Bewerbung sollte die vollständigen Kontaktdaten, den Nachweis der Gemeinnützigkeit und die Kategorie enthalten. Außerdem eine Projektbeschreibung, die die Idee und die Verwendung des möglichen Fördergeldes beschreibt.

Alle Informationen zum Wettbewerb und detaillierte Anforderungen an die Bewerbung finden Interessierte auf www.ideenfutter.de.

Über Ideenfutter:

Ideenfutter ist ein Wettbewerb, der 2015 von der EVERSFRANK GRUPPE und comosoft ins Leben gerufen wurde. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung und Auszeichnung von Projekten, Initiativen und Vereinen, die sich in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Sport engagieren.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Sieger und Platzierten durch eine Fachjury, bestehend aus Dorothee Hunfeld (Vorstand Stiftung Mensch), Axel Jahn (Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung), Helge Staack (Head of Festival Production „Wacken“, ICS Festival Service GmbH) und Thorsten Storm (Geschäftsführer THW Kiel) ausgewählt und im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet. Weitere Informationen im Internet unter www.ideenfutter.de

Über die EVERSFRANK GRUPPE – Druck. Medien. Umwelt.

Die Eversfrank Gruppe als international agierendes Medienunternehmen beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter an zehn Standorten. Mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro ist die Gruppe ein innovativer Partner in den Bereichen Druck, Medien und Umwelt. Im Bereich Druck bieten die Standorte Meldorf, Preetz, Alzey, Neumünster und Berlin Heatset- und Coldset-Rollendruck, Bogendruck mit hohem Inline-Veredelungsgrad und eine hohe Weiterverarbeitungskompetenz.

Im Bereich Medien gehört zur Unternehmensgruppe die ppi Media als weltweit agierender Software-Spezialist, der seit über 25 Jahren Workflowlösungen für die Verlags- und Druckindustrie entwickelt, vertreibt und installiert. Auch die comosoft GmbH, welche zu den weltweit führenden Anbietern von PIM-, Content-Management- und Database-Publishing-Systemen zählt, ist an Bord. Im Umweltbereich ergänzt das forstwirtschaftliche Unternehmen Evers-ReForest® die Unternehmensgruppe: Durch Erstaufforstung von Laubmischwäldern werden Treibhausgase, die im Produktionsprozess entstehen, kompensiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.eversfrank.com

Abbildung: Matthias Langenohl, Geschäftsführer der EVERSFRANK GRUPPE

Hochauflösendes Bildmaterial gern auf Anfrage.

Pressekontakt:

Sabine Höhnke

Manager Corporate Communications

Eversfrank Gruppe

Tel.: +49 4832 608-455

E-Mail sabine.hoehnke@eversfrank.com

Internet www.eversfrank.com

Katja Niebuhr

Geschäftsführerin

nordzuwort – Agentur für Marketing, Werbung & PR

Tel.: +49 481 7750 1480

E-Mail niebuhr@nordzuwort.de

Internet www.nordzuwort.de




Naturland zum Weltbodentag am 5. Dezember Öko-Bauern sind Bodenschützer

04.12.2015, Pressemitteilung

Gräfelfing – Gesunde Böden sind die Grundlage für eine langfristige Ernährungssicherung, in Deutschland wie auch weltweit. Sie sind weniger betroffen von Erosion, können mehr Wasser und CO2 speichern und sind so besser geeignet, den Herausforderungen des Klimawandels zu trotzen. Der Öko-Landbau leistet durch seine nachhaltige Wirtschaftsweise einen erheblichen Beitrag zum Aufbau und Erhalt gesunder Ackerböden. Um das Wissen über den Boden und seine Pflege bei den Öko-Bauern zu vertiefen, hat Naturland als erster Öko-Verband in Deutschland die Ausbildung zum „Bodenpraktiker“ eingeführt. Dieses Jahr fand das Seminar zum vierten Mal statt.

„Die Teilnehmer erhalten praktisches Wissen, das auf dem eigenen Betrieb angewandt werden kann. Darüber hinaus werden sie aber auch zu Multiplikatoren ausgebildet, die ihr Wissen an andere Landwirte weitergeben“, erläutert Werner Vogt-Kaute, Naturland Fachberater und Organisator der Veranstaltung. Im Rahmen der neun Monate dauernden Weiterbildung wurden Öko-Landwirten von Experten neue Erkenntnisse über nachhaltige Bodenbearbeitung sowie nützliches Wissen über Bodenarten und –eigenschaften vermittelt. Eberhard Räder, Naturland Bauer und Bodenpraktiker aus Bayern, kann seine Böden jetzt besser überwachen: „Durch die Nitratuntersuchung, die ich selbst durchführen kann, habe ich eine Übersicht, wie die Stickstoffdynamik auf meinen Böden im Wasserschutzgebiet ist“.

Zwei Bodenpraktiker-Seminare im „Jahr des Bodens“

Naturland führte 2013 als erster Öko-Verband in Deutschland zusammen mit BioForschung Austria die Ausbildung zum „Bodenpraktiker“ ein. Bei der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe können sich 20 Öko-Bauern zum Thema nachhaltige Bodenbearbeitung weiterbilden. Im von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahr des Bodens 2015“ wurden von Naturland gleich zwei Bodenpraktiker-Seminare angeboten. Zudem informierte Naturland auf Fach- und Verbrauchermessen die Besucher über die Leistungen des Öko-Landbaus für eine langfristige Sicherung gesunder Böden.

Öko-Bauern verzichten auf mineralische Stickstoffdünger, deren Herstellung große Mengen fossiler Energie verschlingt und dabei Treibhausgase freisetzt. Stattdessen wird die Bodenfruchtbarkeit durch den Einsatz organischen Düngers und den Anbau so genannter Leguminosen gefördert, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern. Durch gezielten Humusaufbau können ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen überdies CO2 langfristig im Boden binden. Gesunde Böden sind weniger betroffen von Erosion, können Wasser besser speichern und können so Extremwetterereignissen wie langen Trockenperioden besser trotzen. Die Tierhaltung ist im Öko-Landbau direkt an die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Nutzfläche gebunden. Öko-Bauern halten weniger Tiere, was eine Überdüngung der Böden verhindert und zugleich weniger Treibhausgase verursacht.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Naturland
Verband für ökologischen Landbau e.V.

Pascale Sarah Naumann

Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing, GERMANY
Tel. +49 (0) 89 – 898082 – 29
Fax +49 (0) 89 – 898082 – 929

p.naumann@naturland.de
www.naturland.de
www.facebook.com/NaturlandoekoLandbau




Große Bühne für die Besten – Die Bohlsener Mühle ist das nachhaltigste KMU* Deutschlands!

Am 27.11.2015 öffnete sich in Düsseldorf zum achten Mal der Vorhang von Deutschlands wichtigster Nachhaltigkeitsbühne. Unter den geladenen Gästen waren auch 2015 wieder Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Medien. „Es ist großartig zu erleben, dass Nachhaltigkeit – unser Kernanliegen seit 1979 – in einem Umfeld wichtiger Multiplikatoren beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis, die Bühne bekommt, die sie braucht und verdient,“ sagt Volker Krause, geschäftsführender Gesellschafter der Bohlsener Mühle.

Dass die Bohlsener Mühle für ihre ganzheitlich-ökologische Ausrichtung den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 bekommen hat, ist für Volker Krause und alle Mitarbeiter des Unternehmens Auszeichnung, Ehre und Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

Vor 36 Jahren entschied sich die Bohlsener Mühle ausschließlich regionales Bio-Getreide zu verarbeiten. Damit legten Volker Krause und Helmut Vollmer (Geschäftsführer) den Grundstein für ein zukunftsfähiges, ökologisches und sozial verträgliches Unternehmen. Der Bio-Lebensmittler zeigt mit seiner Philosophie auf, dass es möglich ist, in einer ländlich geprägten Region erfolgreich und nachhaltig zu sein. Über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg, setzt sich der Hersteller von ökologischen Backwaren und Mühlenerzeugnissen nicht nur für den ökologischen Landbau sondern für die ökologische und soziale Weiterentwicklung seiner Heimatregion ein. „Es geht uns nicht um ein ‚weiter wie bisher‘. Wir verstehen Bio ganzheitlich und für uns ist Bio das Synonym für nachhaltig“ sagt Volker Krause.

Diesen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz fand die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, preiswürdig. Das Unternehmen engagiert sich in den Augen der Jury nachahmenswert für die Region, die regionalen Lieferanten und die Mitarbeiter.

„Wir freuen uns über diesen Preis riesig, denn er bestätigt uns in dem, was wir hier jeden Tag sehr selbstverständlich tun“ erklärt Volker Krause. „Wir begreifen Nachhaltigkeit nicht losgelöst von unserem Kerngeschäft, sondern leben sie.“

Dass Volker Krauses und Helmut Vollmers Weg heute in die Verleihung des Titels „Deutschlands Nachhaltigstes Unternehmen“ mündet, freut die gesamte Mannschaft des Bio-Pioniers sehr. Es zeigt, dass Bio nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, sondern als der zukunftsfähige Weg verstanden wird, eine Gesellschaft im Sinne eines sozialen und ökologischen Wandels zu transformieren. Wie nötig das gerade heute ist, verdeutlicht unter anderem der aktuell in Paris stattfindende Weltklimagipfel.

„Zukünftig wird es ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen sein, die Nachhaltigkeitsarbeit konsequent in den Alltag zu integrieren. Wir haben sie aufgrund der klaren Ausrichtung in der Vergangenheit bereits heute in unserer Unternehmens-DNA verankert,“ konstatiert Manuel Pick (Geschäftsführer). Er sieht in der Preisverleihung „eine Würdigung der zukunftsweisenden Aufstellung des Unternehmens, die eine großartige und solide Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Bohlsener Mühle bildet.“

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Abschlussveranstaltungen ist die Auszeichnung die größte ihrer Art in Europa.
Der Preis wird seit 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Die Prämierung vorbildlicher Akteure und Projekte will den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Sie zeigt, wie „Sustainability made in Germany“ erfolgreich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit begegnen und gleichzeitig Wettbewerbschancen eröffnen kann.

*Der deutsche Nachhaltigkeitspreis definiert als kleines und mittleres Unternehmen (KMU) ein Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. € Umsatz.

Bildunterschrift: Volker Krause (geschäftsführender Gesellschafter Bohlsener Mühle GmbH Co. KG) (Quelle: Karin Heinze)

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