Neumarkter Lammsbräu gratuliert zweien ihrer Vertragslandwirte zum 3. Preis beim diesjährigen Ackerwildkraut-Wettbewerb!

Die Förderung von Artenvielfalt (Biodiversität) ist eine Herzensangelegenheit der Neumarkter Lammsbräu. Umso mehr freut sich das Unternehmen, dass mit Erwin Ehemann (Freystadt) und Alfred Steindl (Hohenburg) gestern zwei ihrer Vertragslandwirte mit dem 3. Preis beim diesjährigen Ackerwildkraut-Wettbewerb ausgezeichnet wurden.

Erwin Ehemann ist Bio-Landwirt mit Leib und Seele. Er war Gründungsmitglied der Grünen, 1978 der erste Bio-Bauer im Landkreis Neumarkt, 1981 der
erste Öko-Lieferant der Lammsbräu und 1989 Gründungsmitglied der „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe“ (EZÖB), die heute den kompletten Rohstoffbedarf für die Lammsbräu-Biere anbaut. Alfred Steindl ist begeisterter Landwirt im Nebenerwerb, 1984 stellte er als einer der ersten in der Amberger Region auf Bio um. Zur EZÖB kam er 2015, als er einen regionalen Abnehmer für sein Getreide suchte.

Susanne Horn, Generalbevollmächtigte, ist stolz darauf, dass 10 der 24 ökologisch wirtschaftenden Wettbewerbsteilnehmer EZÖB-Mitglieder sind: „Wir gratulieren Erwin Ehemann und Alfred Steindl ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. Ihr Einsatz für Acker-Rittersporn, Finkensame und andere gefährdete Pflanzenarten ist wirklich sehenswert! Die guten Platzierungen der anderen EZÖB-Bauern belegen, dass sie alle die Artenvielfalt tatkräftig fördern. Auch hieran zeigt sich, wie vielseitig der Nutzen unserer Partnerschaft ist: Faire Verträge mit ökologischen Beratungsangeboten sichern der Brauerei hochqualitative Bio-Rohstoffe, den Bauern ein gutes Auskommen und der Natur und den Menschen mehr Artenvielfalt.“

Katharina Schertler von der Bioland Beratung, die die EZÖB-Landwirte berät, ergänzt: „Die EZÖB-Landwirte sind immer mit Feuereifer dabei, weitere Möglichkeiten für mehr Vielfalt im Rahmen ihrer Höfe zu finden und diese zu nutzen. Wir werden mit unseren gemeinsamen Projekten auch in Zukunft zu noch bunter blühenden Äckern in der Region beitragen.“

Neumarkter Lammsbräu engagiert sich auf vielfältige Weise für Biodiversität:
· Projekt zur Wiederansiedelung von typischen Ackerwildkräutern: Gemeinsam mit den EZÖB-Vertragsbauern betreibt die Brauerei in der Region ein Projekt zur Wiederansiedelung von typischen Ackerwildkräutern, die vom Aussterben bedroht sind.
· Entwicklung von hofindividuellen Kulturlandplänen: Lammsbräu finanziert jährlich zwei Vertragsbauern die Entwicklung von hofindividuellen Kulturlandplänen zur Förderung von Artenvielfalt und Naturschutz.
· Regionale Streuobstwiesen: Der Bio-Pionier setzt sich ein für Pflege und Erhalt der regionalen Streuobstwiesen und spendet die Einnahmen aus den Brauereiführungen (ergänzt um einen Eigenanteil) an den Landschaftspflegeverband Neumarkt und pflegt selbst eine Streuobstwiese.
· Blühstreifen auf den Feldern der EZÖB-Landwirte schaffen direkt auf den Äckern mehr Vielfalt und damit Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
· Teilnahme am AöL-Projekt „Firmen fördern Vielfalt“

Bildunterschrift: Lammsbräu-Landwirt Erwin Ehemann zeigt Interessierten regelmäßig die Vielfalt auf seinen Äckern.
Bildquelle: Neumarkter Lammsbräu

Pressemeldung vom BUND Naturschutz in Bayern zum Ackerwildkraut-Wettbewerbs 2016 in der Oberpfalz

Kontakt
Dr. Antonia Green
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-51
Fax: +49-89-992496-53
green@pfaff-kommunikation.de




Sieger des Ackerwildkraut-Wettbewerbs 2016 in der Oberpfalz geehrt

Preise in den Kategorien ökologische und konventionelle Bewirtschaftung vergeben: die beiden ersten Preisträger stammen aus den Landkreisen Neumarkt und Regensburg

Die Preisträger des Ackerwildkraut-Wettbewerbs stehen fest. Den ersten Preis in der Kategorie Ökologischer Landbau erhielt Josef Hollweck aus Berching im Landkreis Neumarkt. Der Acker beeindruckte mit 75 verschiedenen Arten. Johann Plank aus Duggendorf im Landkreis Regensburg wurde erster Preisträger in der Kategorie konventionelle Bewirtschaftung. Sein Acker bietet immerhin Platz für 54 verschiedene Arten, unter ihnen die seltene Acker-Haftdolde.

Der Ackerwildkraut-Wettbewerb findet 2016 zum zweiten Mal in einem der bayerischen Regierungsbezirke statt, nachdem er 2014 in Unterfranken ausgetragen worden war. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt von Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), BUND Naturschutz (BN), Deutschem Verband für Landschaftspflege(DVL) und den bayerischen Ökolandbauverbänden. Die Regierung der Oberpfalz hat den Wettbewerb finanziell unterstützt.

Insgesamt haben sich 35 Landwirte an dem Wettbewerb beteiligt, elf konventionell und 24 ökologisch wirtschaftende. Die Veranstalter sehen die gute Beteiligung als positives Signal, dass das Thema Ackerwildkräuter und ihre Bedeutung bei den Landwirten angekommen ist. Auch Äcker, die noch nicht über das Vertragsnaturschutzprogramm eine besondere Förderung erhalten, wurden gemeldet.
Bei der Preisverleihung würdigten Regierungsvizepräsident Walter Jonas und Dr. Annette Freibauer, Institutsleiterin der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft die besonderen Verdienste der teilnehmenden Landwirte, die durch ihr Engagement die immer blütenärmer werdende Agrarlandschaft bereichern.
Beate Krettinger, Geschäftsführerin der Landschaftspflegeverbände Bayern und Marion Ruppaner, Agrarreferentin beim BUND Naturschutz Bayern hoben hervor, dass die Landwirte, die ihre Äcker hier noch extensiv bewirtschaften, wertvolle Dienstleistungen für die Biodiversität erbringen, und die Agrarförderung künftig immer stärker in Richtung gesellschaftlicher Leistungen umgebaut werden müsse.
„Wir müssen gemeinsam weiter vorankommen in Sachen Ackerwildkrautschutz, denn inzwischen sind in Deutschland mindestens ein Viertel der etwa 350 zur Ackerbegleitvegetation zählenden Pflanzenarten gefährdet“, so Marion Ruppaner.
„Ackerwildkrautschutz funktioniert nur in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft“, betont Beate Krettinger. „Ohne eine faire Vergütung des zusätzlichen Arbeitsaufwands und des Ertragsausfalls geht es nicht“.
Der Wettbewerb findet mit Unterstützung durch die bayerischen Bio-Verbände statt. „Erstmals wird durch die Differenzierung in einen Bio-Preis die besondere Arbeitsweise der Bio-Betriebe berücksichtigt und es werden die spezifischen Leistungen der Bauern zur Förderung der Artenvielfalt auf dem Acker gezielt anerkannt und honoriert“, so Josef Wetzstein, Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern).
„Das Institut für Agrarökologie der LfL engagiert sich in verschiedenen Projekten zur Wiederansiedlung seltener und gefährdeter Ackerwildkrautarten auf Ökobetrieben. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Pflanzen zu schützen und vor dem Aussterben zu bewahren“, erläutert die Institutsleiterin Dr. Annette Freibauer.

Für Rückfragen:
Marion Ruppaner, BN Agrarreferentin, 0911/81878-21
marion.ruppaner@bund-naturschutz.de
Franziska Mayer, LfL, 08161/71-5821 Franziska.Mayer@lfl.bayern.de
Beate Krettinger, Bernd Blümlein, DVL, 0981/4653-3540 krettinger@lpv.de
Katharina Schertler ,Bioland Fachberatung Naturschutz, 0821-34680-121, katharina.schertler@bioland.de

Anlage
Die Teilnehmer des Wettbewerbs und die Ackerwildkräuter
Von den 35 Landwirten stammen zehn aus dem Landkreis Regensburg, acht aus Neumarkt, je fünf aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab, vier aus Schwandorf, zwei aus Cham und einer aus dem Landkreis Tirschenreuth.
Auf den 35 Äckern wurden insgesamt 215 verschiedene Pflanzenarten erfasst, 23 davon stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.

Die Kriterien
Die Äcker wurden in den beiden Kategorien Ökologischer Landbau und Konventionelle Landwirtschaft getrennt bewertet. Als Kriterien wurden die aktuelle Artenzahl, das Vorkommen der Arten nur am Rand oder auch im Feldinneren, die Konkurrenzschwäche der vorkommenden Arten und ihr Gefährdungsstatus herangezogen und dass noch keine anderweitige Anerkennung und Förderung z. B. im Vertragsnaturschutzprogramm vorliegt.

Die Preisträger
Der erste Preis in der Kategorie Ökolandbau ging an Josef Hollweck aus Berching im Landkreis Neumarkt. Auf seinem Acker, der 2016 innerhalb seiner Fruchtfolge brach lag, wurden 75 verschiedene Ackerwildpflanzenarten, wie z. B. Sommer-Adonisröschen, Acker-Rittersporn, Frauenspiegel und Acker-Zahntrost nachgewiesen.
Den ersten Preis in der Kategorie konventionell wirtschaftende Betriebe erhielt Johann Plank aus Duggendorf im Landkreis Regensburg. Der Acker, auf dem Hafer wuchs, bot Platz für 54 verschiedene Arten, unter ihnen die Acker-Haftdolde.
Als ersten Preis erhielten die beiden je einen Gutschein für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 300 €.
Beide Äcker werden im Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) des Bayerischen Umweltministeriums gefördert.
Die beiden zweiten Preise, Gutscheine für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 200 €, gingen an Gerold Hörl aus Auerbach (öko, VNP) und Klaus Gollwitzer aus Waldthurn (konventionell). Im Sechs dritte Preise, Gutscheine für Wellness in der Region von jeweils 50 €, gingen an Erwin Ehemann (Freystadt), Alfred Steindl (Hohenburg), Robert Friedrich (Königstein), Josef Swerbynka (Burglengenfeld), Georg Lehmeier (Parsberg-Hörmannsdorf) und Johannes Bleier (Duggendorf).
Die 15 Gewinner des vierten Preises erhielten jeweils ein Wildkräuter-Kochbuch und die sieben fünften Preise waren Wildkräuter-Bestimmungsbücher.

Weiterführende Informationen:
Der BN hat gemeinsam mit dem Veranstaltern des Wettbewerbs eine Broschüre für Landwirte herausgegeben, wie Ackerwildkräuter gefördert werden können. Beleuchtet werden dort u.a. die Entstehung der Ackerwildkrautflora und ihre wichtige ökologische Funktionen. Die Broschüre bietet auch Tipps, die den Landwirten Mut machen sollen, auf einer kleinen Fläche einfach mal zu schauen, was wächst, wenn „ nicht gespritzt wird“. Herunterladen: http://www.bund-naturschutz.de/themen/landwirtschaft/wettbewerb.html

Weitere Infos:
http://www.lfl.bayern.de/Ackerwildkraut-Wettbewerb
http://www.lpv.de/themen/biologische-vielfalt/artenschutz/ackerwildkraeuter.html




PARK(ing) DAY in München: Flamingo und Wald statt parkenden Autos

 

45 Münchner Parkplätze verwandeln sich am 15. Oktober in temporäre Parks. Die Umweltorganisation Green City e.V. organisiert gemeinsam mit lokalen Akteuren Mitmach-Aktionen und Entspannungs-Oasen auf sonst grauem Asphalt. Von 11:00 bis 16:00 Uhr zeigt der PARK(ing) DAY in den Stadtvierteln Glockenbach, Haidhausen und Giesing alternative Nutzungsformen des öffentlichen Raums und diskutiert über Mobilität in modernen Städten.

Gärtnerplatz, Weißenburger Platz oder Tegernseer Landstraße: Hier parken an 365 Tagen die Autos dicht an dicht. Zum PARK(ing) DAY am 15. Oktober gibt die Münchner Umweltorganisation Green City diesen öffentlichen Raum den Organisationen und BürgerInnen der Stadt zurück. Mit Sofaecken, Minigärten und Kunstobjekten gestalten sie einen Parkplatz für einen Nachmittag nach ihren Vorstellungen und zeigen, auf welche vielfältigen Arten diese Parks genutzt werden können. Dieses Jahr erreicht der PARK(ing) DAY in München einen neuen Teilnehmerrekord. 45 Initiativen, Privatpersonen und Organisationen beleben auf Parkplätzen in den Stadtvierteln Glockenbach, Haidhausen und Giesing die Straße. Sie setzen ein Zeichen gegen den motorisierten Individualverkehr in der Stadt.

In der Pariser Straße können BesucherInnen gemeinsam mit FRITZ und MACHWERK e.V. ein Cargobike konstruieren. Beim Shared Playground von Moms2Go am Gärtner Platz dürfen Kinder dort für einen Nachmittag herumtollen, wo sonst Autos stillstehen. Nebenan in der Reichenbachstraße sorgt der Park von Reichenbach 30 mit einem großen Flamingo für Aufmerksamkeit und Entspannung. In der Tegernseer Landstraße informiert das Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Giesing über die geplante, städtebauliche Aufwertung der Straße. Die grüne Oase von Baumbua setzt diese Vision nebenan direkt in die Realität um und begrünt einen Parkplatz.

Die Münchner Umweltorganisation verknüpft mit der Aktion die Forderung nach mehr Platz für Grün, nach mehr Platz für Freu(n)de und mehr Platz zum Atmen. Anna Smolin, Projektleiterin des PARK(ing) DAY, erklärt die Idee hinter dem Aktionstag: „München gehört den Menschen, nicht den Autos. Wir wollen zeigen, wie das Leben in der Stadt lebenswerter gestaltet werden kann und welches riesige Potenzial Parkplätze bieten. Damit regen wir die MünchnerInnen an, über nachhaltige, urbane Mobilität nachzudenken.“

Die ursprünglich Idee des PARK(ing) DAY stammt aus San Francisco. Hier stand 2005 eine einzelne Parkfläche den BürgerInnen zeitweise als öffentlicher Park zur Verfügung. Seitdem erlangt der PARK(ing) DAY zunehmende Beliebtheit. Inzwischen ist er in Paris, Melbourne oder Rio de Janeiro bekannt, seit 2007 veranstaltet Green City e.V. den PARK(ing) DAY auch in München. Mehr Informationen gibt es auf www.parkingday.de.

 

Über Green City e.V.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen

setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Katja Sorg, KommunikationIhre Ansprechpartner bei Green City e.V.:

Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -312

Anna Smolin, Projektleitung

Mail: anna.smolin@greencity.de, Tel: 0176 228 550 54

 

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier herunterladen:

https://goo.gl/fi0BCN




Bundesverfassungsgericht verhandelt am 12. Oktober über Eilanträge zu CETA – Mehr Demokratie, foodwatch und Campact setzen auf ein Verbot der vorläufigen Anwendung

gemeinsame Pressemitteilung von foodwatch und Mehr Demokratie

– Urteilsverkündung zu den Anträgen auf einstweilige Anordnung bereits am 13. Oktober
– Das Gericht könnte die „vorläufige Anwendung“ des kompletten CETA-Vertrags untersagen.
– Auch die Themen „Einstimmigkeit“ und „gemischtes Abkommen“ werden behandelt.

23. September 2016. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 12. Oktober 2016, 10 Uhr, über mehrere Eilanträge, die darauf zielen, die vorläufige Anwendung des Handelsvertrages CETA zwischen der EU und Kanada vorerst zu verhindern. Neben der von Campact, foodwatch und Mehr Demokratie initiierten Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“ werden drei weitere Verfassungsbeschwerde sowie eine Organklage der Partei Die Linke behandelt. Alle fünf Klägergruppen setzen darauf, dass das Gericht den deutschen Vertreter im Rat der Europäischen Union dazu verpflichtet, auf der entscheidenden Sitzung im Oktober gegen die vorläufige Anwendung von CETA zu stimmen.

„Solange das Gericht nicht im Hauptsacheverfahren darüber entschieden hat, ob CETA mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dürfen auch keine politischen Tatsachen geschaffen werden und genau das würde durch eine vorläufige Anwendung passieren“, erklärt Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie. „Dafür spielt es auch keine Rolle, ob die Schiedsgerichte von der vorläufigen Anwendung ausgenommen werden. Die demokratisch nicht-legitimierten CETA-Ausschüsse würden auf jeden Fall vorläufig ihre Arbeit aufnehmen. Wir sind der Ansicht, dass dadurch die Rechte des Bundestags und des Europäischen Parlamentes beschnitten werden und setzen darauf, dass das Gericht das verhindert.“

„Das Bundesverfassungsgericht hört die CETA-Kritiker zu ihren zentralen Argumenten an. Das zeigt, dass sich die Kritikpunkte nicht einfach so beiseite wischen lassen, wie es Herr Gabriel und Frau Merkel gerne hätten“, ergänzt Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. „Die vorläufige Anwendung eines demokratieschädlichen Vertrages ohne Abstimmung in den nationalen Parlamenten ist brandgefährlich, weil die negativen Auswirkungen des Abkommens Fakten schaffen – und zwar nicht vorläufig, sondern endgültig.“

Aus der Verhandlungsgliederung geht hervor, dass sich das Bundesverfassungsgericht auch mit der Rechtsnatur von CETA (gemischtes Abkommen oder reines EU-Abkommen?) sowie mit dem Ratifikationsverfahren (qualifizierte Mehrheit oder Einstimmigkeit bei der Zustimmung notwendig?) befassen wird. Die Klarstellungen zu diesen Punkten dürften für den weiteren Ratifikationsprozess auch in anderen Ländern von großer Bedeutung sein. So könnte etwa ein Veto der österreichischen Regierung das Abkommen zu Fall bringen, wenn CETA von allen Mitgliedstaaten einstimmig beschlossen werden muss. Am 13. Oktober ist bereits die Urteilsverkündung angesetzt – dort wird es nur um die sogenannten Anträge auf einstweilige Anordnung gehen. Die inhaltlichen Kritikpunkte der Beschwerdeführenden wird das Gericht später in einem Hauptsacheverfahren behandeln.

Links:
– Terminsladung und Verhandlungsgliederung: www.ceta-verfassungsbeschwerde.de/wp-content/uploads/2016/09/2016-09-22_Muendliche_Verhandlung.pdf
– Hintergrundpapier zur Verfassungsbeschwerde: www.tinyurl.com/ceta-verfassungsbeschwerde
– Schriftsatz der Verfassungsbeschwerde: www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2016-08-30_CETA-Klage.pdf
– Zusammenfassung des Prozessvertreters: www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/Hintergrundpapier_zur_CETA-Klage.pdf

Pressekontakte:
Mehr Demokratie: Anne Dänner, presse@mehr-demokratie.de, 030 / 42 08 23 70
foodwatch: Martin Rücker, presse@foodwatch.de, 0 30 / 2 40 47 62 90




Mobilwandel: Die Mobilitätskampagne des BMUB

Liebe Mobilitätsinteressierte,

das Bundesumweltministerium (BMUB) startet in der Europäischen Woche der Mobilität die Kampagne „Zeit für #Mobilwandel“, im Netz erreichbar unter http://www.mobil-wandel.de.

Klimaschutz im Verkehr ist nötig und möglich. Mit der Kampagne „Zeit für #Mobilwandel“ zeigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Wege auf, wie Klimaschutz im Verkehrssektor gelingen kann. Doch es geht nicht allein um Klimaschutz. Auch bei anderen Themen steht der Verkehr im Brennpunkt, etwa bei der Luftreinhaltung oder beim Schutz vor Lärm. Letzten Endes geht es darum, unsere Städte und Gemeinden lebenswert zu gestalten.

Gerne informieren wir Sie hiermit über erste Bausteine der Kampagne #Mobilwandel:

1. #Mobilwandel BarCamp
Auf dem BarCamp #Mobilwandel des Bundesumweltministeriums (http://www.mobil-wandel.de/themen/barcamp-mobilwandel/) wollen wir Fragen und Ideen rund um die Mobilität der Zukunft zusammen und in kleinen Sessions diskutieren. Denn innovative Ideen benötigen eine moderne Plattform zum Austausch. Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Welche neuen Techniken brauchen wir? Wie funktioniert Kommunikation für einen Mobilwandel? Welche Wege müssen beschritten werden? Welche innovativen Projekte gibt es schon heute? Dazu laden wir am 20. September 2016 nach Berlin ein und freuen uns über die Teilnahme von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und EU-Kommissarin für Verkehr Violeta Bulc.

Datum: Dienstag, 20. September 2016, 10:00–17:30 Uhr BarCamp, Networking im Anschluss
Ort: Spreewerkstätten, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

Kurzfristige Anmeldungen für die kostenlose Teilnahme bitte an: BMUB_BarCamp@tippingpoints.de

2. #Mobilwandel Kampagnen-Website (http://www.mobil-wandel.de)
Die Website zur Kampagne bietet umfassende Informationen rund um den Mobilitätswandel und den Verkehr der Zukunft. Ausgewählte Highlights:
– Themen und Schwerpunkte – Alles zu Klimaschutz, Lärmschutz, Luftreinhaltung, Flächenverbrauch, alternative Kraftstoffe und Antriebe, Inter- und Multimodalität unter http://www.mobil-wandel.de/themen/
– Die drei ersten Kampagnen-Spots sind online: Gute Laune an der Ampel: http://www.mobil-wandel.de/#&video-91 / Gute Wege für schmale Reifen: http://www.mobil-wandel.de/#&video-92 / Saubere Luft geht in die Beine: http://www.mobil-wandel.de/#&video-93
– Vorher-Nachher-Bilder – Beispiele aus deutschen sowie internationalen Städten, die zeigen, dass Platz auch anders genutzt werden kann: http://www.mobil-wandel.de/themen/vorher-nachher-bilder/
– Leuchtturmprojekte – Strategien sind gut, Umsetzung ist noch besser: Das Bundesumweltministerium (BMUB) fördert daher in allen wichtigen Themenbereichen der Mobilität Projekte, die nachhaltige Lösungen voranbringen: http://www.mobil-wandel.de/leuchtturmprojekte/
– Grafiken und Share Pics – #Mobilwandel kompakt illustriert auf einen Blick: http://www.mobil-wandel.de/themen/grafiken-und-sharepics/
– Glossar – Von A wie autonomes Fahren bis V wie Vision Zero: http://www.mobil-wandel.de/themen/mobilitaets-glossar/

3. Im Laufe der Kampagne wird es weitere spannende Highlights geben, so zum Beispiel: Ein 360°-Video, ein Facebook-Interview mit einem hochrangigen Vertreter des BMUB, eine Live-Citylight-Poster-Aktion, die Teilnahme am Festival of Lights in Berlin etc.

Kontakt
Sebastian Backhaus
tippingpoints GmbH

Büro Berlin
Bergmannstraße 102 · 10961 Berlin
Telefon: +49 30 2325626-34
Mobil: +49 179 1122276
E-Mail: sebastian.backhaus@tippingpoints.de

Büro Bonn
Weiherstraße 38 · 53111 Bonn
Tel.: +49 228 98585-23
Fax: +49 228 98585-50

Website: www.tippingpoints.de
Twitter: http://twitter.com/140points
Facebook: https://www.facebook.com/michael.adler.bn

Sitz: Bonn – HRB 19502 Bonn
Geschäftsführer: Michael Adler




20 Jahre EcoWinner, ein Fest mit 517 Weinen!

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 15. September 2016. 50 Jurymitglieder verkosteten am 14. September 2016 517 Weine und kürten in 18 Kategorien die besten Weine der 20sten EcoWinner Jubiläumsverkostung. Die Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger sprach über die Bedeutung des ökologischen Weinbaus.

In den Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Oppenheim wurden die besten Weine der ECOVIN Weingüter prämiert; in diesem Jahr zum erstem Mal nach dem international anerkannten 100 Punkte Schema mit den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck. Mit der Einführung des neuen Auswahlverfahrens hatte man erstmals auf Platzierungen verzichtet und somit ausschließlich prämierte Weine, die *EcoWinner*, sie stellen die besten 20% einer Kategorie mit mindestens 85 Punkten dar. Die 50 Jurymitglieder setzten sich aus Sommeliers, Fachhändlern, Vertretern der Presse und Weinberatern zusammen. ECOVIN Bundesvorsitzender Andreas Hattemer über die Verkostung: „20 Jahre EcoWinner! Passend zu diesem Jubiläum haben wir so viele Weinanstellungen wie in keinem anderen Jahr. Wir freuen uns auch, dass so viele Verkoster zum Teil eine lange Anreise auf sich nehmen, um die Weine unserer Mitglieder zu verkosten“. Zwei Ehrengäste der Verkostung waren die Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger und Weinbaupräsident Norbert Weber. Josefine Schlumberger lobte in ihrer Ansprache die Vorreiterrolle der ECOVIN Winzerinnen und Winzer für die Weinbranche. Zudem betonte sie, dass ökologisch erzeugte Weine bei den Konsumenten immer mehr an Bedeutung gewinnen würden. Lobend erwähnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sich die Qualität der Bioweine in den letzten Jahren enorm gesteigert hätte und besonders der Jahrgang 2015 herausragende Ergebnisse erzielte.
Neben dem Wein stellte das Wasser eine wichtige Komponente für eine gelungene Verkostung dar: ECOVIN konnte sich erneut über die freundliche Unterstützung der Firma Neumarkter Lammsbräu freuen.
Auf den nächsten Seiten finden Sie die Liste der diesjährigen EcoWinner in den jeweiligen Kategorien.
Fotos der Verkostung und diese Meldung als pdf-Datei finden Sie auf unserer Homepage.

EcoWinner 2016

Kategorie 1 | *SEKT*

2014 Gelber Muskateller, Sekt trocken | Hirschhof | Rheinhessen

2014 Markgräfler Johanniter, Sekt brut | Öko Hof Ruesch Buggingen | Baden

2014 Muskat-Trollinger * Prélude*, Qualitätssekt brut | Weingut Doreas | Württemberg

2014 Riesling, Qualitätssekt brut | Weingut Steffens-Keß | Mosel

2013 Pinotin, Sekt brut | Weingut Reinhold Großmann | Nahe

2014 Weißburgunder, Qualitätssekt brut | Weingut Graf von Kanitz | Rheingau

2013 Pinot Blanc de Noir, Qualitätssekt extra trocken| Weingut Dr. Scholl | Rheinhessen

Kategorie 2 | *SECCO*

2015 Cuvee aus Gelber Muskateller, Riesling und Scheurebe *Musecco*,
Qualitätsperlwein trocken | Weingut Hothum GbR | Rheinhessen

2015 Müller – Thurgau + Bacchus *Tricollo Secco*, Qualitätsperlwein trocken
Wein- & Sektgut Hemer GbR | Rheinhessen

2015 Bacchus + Solaris *Philipp*, Perlwein trocken | Weingut Axel Schmitt | Rheinhessen

2015 Cuvee *FRIZZZ*, Perlwein trocken | Weingut Huster | Rheinhessen

Kategorie 3 | *ROSÉ/WEIßHERBST*

2015 *Kinheimer Hubertuslay* Spätburgunder Weißherbst, QbA trocken | Weingut Louis Klein | Mosel

2015 Muskat-Trollinger Rosé *Gutswein*, QbA trocken | Weingut Wolfgang Klopfer Württemberg

2015 *Heilbronner Wartberg* Muskat-Trollinger Rosé, QbA halbtrocken
Weingut Schäfer-Heinrich | Württemberg

2015 Spätburgunder Rosé, QbA trocken | Weingut Forster | Nahe

Kategorie 4 | *RIESLING* trocken, bis 12,5 Vol.%

2015 *Burger Hahnenschrittchen*Riesling, Spätlese trocken | Weingut Steffens-Keß | Mosel

2015 Riesling , QbA trocken | Weingut Reinhold Großmann | Nahe

2015 *Heilbronner Stiftsberg* Riesling, Kabinett trocken | Weingut Schäfer-Heinrich | Württemberg

2015 Riesling , Kabinett trocken | Hirschhof | Rheinhessen

2015 *Reiler Goldlay* Riesling, Kabinett trocken | Weingut Steffens-Keß | Mosel

2015 Riesling *VDP.GUTSWEIN*, QbA trocken | Weingut Brüder Dr. Becker | Rheinhessen

2015 Riesling , Qualitätswein trocken | Weingut Riffel | Rheinhessen

2015 *Wolfer Goldgrube* Riesling, Spätlese trocken | Kirchengut Wolf | Mosel

2015 Riesling, QbA trocken | Weingärtner Stromberg-Zabergäu eG | Württemberg

2015 Riesling , Kabinett trocken | Weingut Knobloch | Rheinhessen

2015 *862 Riesling von alten Reben*, QbA trocken | Weingut Staffelter Hof | Mosel

Kategorie 5 | *BURGUNDER * weiß, trocken, bis 12,5 Vol. %

2015 Weisser Burgunder *Gutswein*, QbA trocken | Weingut Knobloch | Rheinhessen

2015 Grauburgunder, Kabinett trocken | Weingut Schäfer-Heinrich | Württemberg

2015 Grauer Burgunder *Gutswein*, QbA trocken | Weingut Knobloch | Rheinhessen

2015 Auxerrois, Spätlese trocken | Bioweingut Ollinger-Gelz | Mosel

2015 Weisser Burgunder, Kabinett trocken | Hirschhof | Rheinhessen

2015 Auxerrois, QbA trocken | Weingut Hirth | Württemberg

Kategorie 6 | *ÜBRIGE weiß * trocken, bis 12,5 Vol. % (außer Riesling und Burgunder)

2015 Sauvignon Blanc, QbA trocken | JOHANNINGER | Nahe / Rheinhessen

2015 Sauvignon Blanc, QbA trocken | Weingut Riffel | Rheinhessen

2015 Muskateller, QbA trocken | Weingut Schaffner | Baden

2015 *Ramsthaler Altenberg* Silvaner, QbA trocken | Weingut Baldauf | Franken

2015 Grüner Silvaner *KRONENHOF*, QbA trocken | Weingut KRONENHOF | Rheinhessen

2015 Grauburgunder + Riesling *CHRONOS – Cuvée Weiß*, QbA trocken | Weingut Hirth |Württemberg

2015 *Jugenheimer* Grüner Veltliner, QbA trocken | Weingut Adolf Schick | Rheinhessen

Kategorie 7 | *RIESLING* trocken, ab 12,5 Vol. %

2015 *Ingelheimer Steinacker* Riesling, QbA trocken | Weingut Arndt F. WERNER |Rheinhessen

2015 Riesling *Edition*, QbA trocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2015 *Klingenmünsterer Maria Magdalena* Riesling, Spätlese trocken | Weingut Hohlreiter Pfalz

2015 *Cannstatter Zuckerle* Riesling, QbA trocken | Weingut Wolfgang Klopfer Württemberg

2015 *Jugenheimer* Riesling, Spätlese trocken | Weingut Adolf Schick | Rheinhessen

2015 *Heilbronner Stiftsberg* Riesling, Spätlese trocken | Weingut Schäfer-Heinrich Württemberg

2015 Riesling *Steinzeug*, QbA trocken | Weingut zur Römerkelter – Timo Dienhart | Mosel

2015 Riesling *TITAN*, QbA trocken | Weingut zur Römerkelter – Timo Dienhart Mosel

Kategorie 8a | *BURGUNDER weiß* trocken, ab 12,5 Vol. %

2015 *Jugenheimer* Weisser Burgunder, Spätlese trocken | Weingut Adolf Schick Rheinhessen

2015 *Westhofener Kirchspiel* Chardonnay, Spätlese trocken | Hirschhof | Rheinhessen

2015 *Bornheimer Adelberg* Chardonnay -S-, QbA trocken | Weingut Dr. Scholl Rheinhessen

2014 Grauburgunder *Signatur*, QbA trocken | Gustavshof | Rheinhessen

2015 Weißer Burgunder *Kreuzblick*, QbA trocken | Weingut Goldschmidt | Rheinhessen

2015 *Ingelheimer Burgberg * Weisser Burgunder SELECTION Rheinhessen, QbA trocken
Weingut Arndt F. WERNER | Rheinhessen

2015 *Wolfer* Weißburgunder, QbA trocken | Kirchengut Wolf | Mosel

2015 Weißburgunder + Auxerrois, QbA trocken | Weingut Castel Peter | Pfalz

2015 Grauburgunder, Spätlese trocken | Bioweingut Ollinger-Gelz | Mosel

2015 *Ingelheim* Chardonnay „S“, QbA trocken | Weingut Arndt F. WERNER | Rheinhessen

Kategorie 8b | *ÜBRIGE weiß* (außer Riesling, Burgunder) trocken, ab 12,5 Vol. %

2015 Ramsthaler Silvaner *Frankens Saalestück*, QbA trocken | Weingut Baldauf | Franken

2015 Binger Silvaner *QUARZIT*, QbA trocken | Weingut Riffel | Rheinhessen

2015 Gewürztraminer, Auslese trocken | Weingut und Sectmanufaktur Klaus Stülb | Mosel

Kategorie 9 | *RIESLING*, RZ 10-24 g/L

2015 Riesling , QbA halbtrocken | Weingut Dr. Frey | Mosel

2015 *Bumblebee* Falkenborn Riesling, Spätlese halbtrocken
Weingut zur Römerkelter – Timo Dienhart | Mosel

2015 *Bacharacher Kloster Fürstental* Riesling, Kabinett halbtrocken | Weingut Dr. Kauer |Mittelrhein

2015 Riesling, Kabinett halbtrocken | Weingut Jakob Neumer | Rheinhessen

2015 *Heilbronner Stiftsberg* Riesling, Kabinett halbtrocken | Weingut Schäfer-Heinrich Württemberg

2015 *Zellertaler* Riesling, Kabinett halbtrocken | Weingut Janson Bernhard | Pfalz

Kategorie 10 | *ÜBRIGE weiß* (außer Riesling), RZ 10-24 g/L

2015 Gewürztraminer *Edition*, QbA halbtrocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2015 *Markgräfler * Gewürztraminer, QbA lieblich | Öko Hof Ruesch Buggingen | Baden

2015 Weißer Burgunder, Spätlese halbtrocken | Weingut Reinhold Großmann | Nahe

2015 Kerner *MEDIUM*, Spätlese halbtrocken | Weingut Ernst Hoffmann | Mosel

2015 Müller- Thurgau, QbA halbtrocken | Weingut Metzler | Rheinhessen

Kategorie 11 | *ALLE REBSORTEN weiß*, RZ größer 25 g/L

2015 *Kestener Paulinsberg* Riesling, QbA lieblich | Weingut Bastgen | Mosel

2015 *Lorcher Krone* Riesling, Beerenauslese edelsüß | Weingut Mohr | Rheingau

2015 *Kröver Paradies* Riesling, QbA süß | Weingut Louis Klein | Mosel

2015 *Kröver Steffensberg* Riesling, QbA süß | Weingut Staffelter Hof | Mosel

2015 *Schwarzer Herrgott* Gewürztraminer, Beerenauslese edelsüß | Weingut Janson Bernhard | Pfalz

2015 Riesling, Auslese edelsüß | Weingut zur Römerkelter – Timo Dienhart | Mosel

2005 Riesling, Beerenauslese edelsüß | Weingut und Sectmanufaktur Klaus Stülb | Mosel

2015 *Bacharacher Kloster Fürstental* Riesling, QbA edelsüß | Weingut Dr.Kauer |Mittelrhein

Kategorie 12 | *LEICHTE ROTWEINE* bis 12,5 Vol. %

2013 *Markgräfler * Spätburgunder -SZ-, QbA trocken | Weingut Zähringer | Baden

Kategorie 13 | *SPÄTBURGUNDER*, ab 12,5 Vol. %, ohne Barrique

2013 Spätburgunder *STEIN Magmatit*, QbA trocken | Weingut Abril | Baden

2014 *Nierstein* Spätburgunder, QbA trocken | Weingut Wedekind | Rheinhessen

2013 Spätburgunder *Symphonie*, QbA trocken | Weingut Doreas | Württemberg

Kategorie 14 | *ÜBRIGE ROTWEINE* (außer Spätburgunder), ab 12,5 Vol. %, ohne Barrique

2011 Zweigelt *Edition*, QbA trocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2014 Cuvée *Rubino* im Eichenfass gereift, QbA trocken | Weingut Schaffner | Baden

2014 Frühburgunder *vom Quarzit*, QbA trocken | Weingut Forster | Nahe

Kategorie 15 | *ALLE ROTWEINE aus dem Barrique* ab 12,5 Vol%

2013 Lemberger, QbA trocken | Weingut Hirth | Württemberg

2011 Cabernet Sauvignon, QbA trocken | Castel Peter | Pfalz

2013 *Ingelheimer Burgberg * Blauer Spätburgunder -SELECTION Rheinhessen-, QbA
trocken Weingut Arndt F. WERNER | Rheinhessen

2009 Lemberger *Reserve*, QbA trocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2013 *Blansinger Wolfer* Spätburgunder, QbA trocken | Weingut Günter Kaufmann | Baden

2012 St. Laurent, QbA trocken | Weingut Castel Peter | Pfalz

2012 *Leingarten Grafenberg * Spätburgunder, Auslese trocken | BioWeingut Weinreuter | Württemberg

Kategorie 16 | *WEIßE PIWI*

2015 *Markgräfler * Johanniter, Kabinett trocken | Öko Hof Ruesch Buggingen | Baden

2015 Muscaris *Edition*, QbA halbtrocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2015 Solaris Edition S***, Spätlese lieblich | Wein- & Sektgut Hemer | Rheinhessen

2015 Solaris *Edition*, QbA trocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

2015 *Blansinger Wolfer* Cabernet Blanc, Kabinett trocken | Weingut Günter Kaufmann Baden

2015 *Ebringer Sommerberg* Johanniter, QbA trocken | Staatsweingut Freiburg | Baden

2015 Solaris, Auslese edelsüß | Weingut Forster | Nahe

Kategorie 17 | *ROTE PIWI*

2012 Cuvée *Edition*, QbA trocken | Ökoweingut Stutz | Württemberg

Kontakt
Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

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Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
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Das Dresdner Start-up Unternehmen Green City Solutions gewinnt 200.000 Euro in der Postcode Lottery Green Challenge

 Der Gewinner Willem Kesteloo von PHSYEE aus den Niederlanden erhält 500.000 Euro – die drei anderen Finalisten gewinnen jeweils 100.000 Euro

 

Amsterdam, 14. September 2016 – Das nachhaltige Start-up-Unternehmen „Green City Solutions“ aus Deutschland hat in der zehnten Ausgabe der Postcode Lottery Green Challenge den zweiten Platz erreicht. Mitgründer Zhengliang Wu (31) hat es mit seinem Unternehmen verstanden, die internationale Jury während des Finales in Amsterdam von seinem CityTree zu überzeugen. Im Beisein der niederländischen Königin Máxima wurde ihm ein Scheck in Höhe von 200.000 Euro überreicht, damit er seinen nachhaltigen Unternehmensplan weiterentwickeln und sein Produkt auf den Markt bringen kann. Den Hauptpreis in Höhe von 500.000 Euro hat Willem Kesteloo von PHYSEE aus den Niederlanden gewonnen. Die übrigen drei Finalisten erlebten dieses Jahr ebenfalls eine erfreuliche Überraschung: Jeder von ihnen erhält 100.000 Euro. Dies ist eine einmalige Aktion aufgrund des zehnjährigen Jubiläums dieses Nachhaltigkeitswettbewerbs.
Im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung erhielt die Jury insgesamt 292 Einsendungen aus der ganzen Welt. Fünf davon erreichten das Finale. Diese kleine Zahl von Gründern hat gestern ihren Unternehmensplan vor der Jury, dem Publikum und der Presse präsentiert. Zhengliang Wu (31) trat gegen folgende Konkurrenten an: Ioniqa Technologies und PHYSEE aus den Niederlanden, HomeBiogas aus Israel und Steama.co aus Großbritannien/Kenia.

 

Runner-up Preis für Green City Solutions

Green City Solutions erreichte das Finale mit seinem „CityTree“. Dieser ist eine rechteckige, 4 x 3 Meter große Konstruktion, die mit Moos überzogen ist. Dieses Moos reinigt eine ebenso große Luftmenge wie 275 urbane Bäume, benötigt dafür aber 99 Prozent weniger Platz. Das Moos saugt die Luftverschmutzung buchstäblich auf und verwandelt diese in eigene Biomasse. Intelligente Sensoren überwachen die Luftverschmutzung; Sonnenkollektoren und Auffangvorrichtungen für Regenwasser gewährleisten die grundlegende Versorgung. Dieser „Baum“ kann Städten dabei helfen, die gewünschte Luftqualität zu erreichen, wenn sich andere Methoden als unzureichend erwiesen haben.

Die Jury lobte den Zweitplatzierten für die Art und Weise, in der der CityTree Biologie und Technologie miteinander kombiniert, um es Städten zu ermöglichen, der Luftverschmutzung sichtbar zu begegnen und den Stadtbewohnern zum ersehnten Grün zu verhelfen. Die versprochene Reduktion der Feinstaubpartikel ist erstaunlich hoch.

 

Zhengliang Wu: „Wow, wir haben 200.000 Euro in der Postcode Lottery Green Challenge gewonnen, dem angesehensten Technologiepreis der Welt! Wir werden das Geld dazu verwenden, die Produktion unserer CityTrees zu erhöhen und ein Demonstrationsprojekt in einer großen deutschen Metropole durchzuführen. Wenn andere Städte sich davon überzeugt haben, dass es wirklich funktioniert, werden sie dem Beispiel bestimmt folgen. Hiermit sind wir dem Ziel einer nachhaltigeren Welt einen großen Schritt näher gekommen.“

 

 

 

Hauptpreis für PHYSEE

Willem Kesteloo von PHYSEE aus den Niederlanden ist von der Jury mit dem Hauptpreis in Höhe von 500.000 Euro ausgezeichnet worden. PHYSEE hat die Jury im Finale mit PowerWindow überzeugt; einem vollständig transparenten, Energie erzeugenden Glas. Über einen innovativen Fensterrahmen wird das Sonnenlicht, das normalerweise auf dem Fenster reflektiert wird, in Elektrizität verwandelt. Das System kann 50 Prozent des Energiebedarfs renovierter Firmengebäude decken, und den Energiebedarf von neuen Firmengebäuden deckt es sogar bis zu 100 Prozent. Für Länder mit einer längeren Sonneneinstrahlung ist eine Variante mit getöntem Glas entwickelt worden. Die Fenster produzieren mehr Energie, halten das Sonnenlicht draußen und erreichen umgehend Kosteneinsparungen, indem sie den Energieverbrauch von Klimaanlagen vermindern.

 

100.000 Euro für niederländische, israelische und englische Finalisten

Die Preise in Höhe von 100.000 Euro gingen an die folgenden nachhaltigen Start-ups: Ioniqa Technologies aus den Niederlanden, HomeBiogas aus Israel und Steama.co aus Großbritannien/Kenia. Lesen Sie hier mehr über ihre Erfindungen.

 

Jury mit internationalen Experten

Die internationale Jury stand dieses Jahr unter der Leitung von José María Figueres, dem Vorsitzenden des Vorstands von „Rocky Mountain Institute-Carbon War Room“ und ehemaligen Präsidenten von Costa Rica: „Der Klimawandel findet weltweit zunehmend Beachtung. Auch wenn die Regierungen an Gesetzen und Regulierungen arbeiten, sind es letztlich die grünen Unternehmen, die wirklich etwas bewirken können, indem sie nachhaltige Alternativen auf den Markt bringen. Die heute vorgestellten Finalisten haben einzigartige Lösungen entwickelt. Die Jury ist von ihrem Enthusiasmus und ihrem Einsatz für eine Reduzierung von CO2-Emissionen sehr beeindruckt. Wir hoffen, in Zukunft noch mehr von diesen Unternehmen zu hören.“

Vorstellung des Postcode Lottery Green Challenge Fund

Während der Veranstaltung wurde auch der neue Postcode Lottery Green Challenge Fund vorgestellt. Dieser Postcode Lottery Green Challenge Fund kann in Gewinner mit viel versprechendem Potenzial sowie in (ehemalige)Finalisten des Wettbewerbs investieren, damit diese sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickeln können, die tatsächlich einen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas leisten. Denn ein solches Unternehmen benötigt häufig zusätzliches Kapital, um nach der Markteinführung expandieren zu können. Das Risikokapital, das heute auf dem Markt verfügbar ist, ist aber vor allem an Unternehmen interessiert, die die Start-up-Phase schon hinter sich haben, denn diese Phase ist den meisten Investoren schlichtweg zu riskant. Der Fonds wird von der Stiftung DOEN, was übersetzt Handeln heißt, verwaltet, die auch die Gewinner betreut.

 
Weiterführende Informationen

Das folgende Fotomaterial kann auf http://www.greenchallenge.info/index.php/press: heruntergeladen werden.

  • Foto des Gewinners des Finales
  • Foto des Gewinners + des Zweitplatzierten des Finales
  • Porträtfoto des Gewinners
  • Produktfoto des Gewinners
  • Porträtfoto des Zweitplatzierten
  • Produktfoto des Zweitplatzierten
  • Gruppenfoto mit Königin Máxima, ehemaligen Gewinnern, Jurymitgliedern und Finalisten von 2016

 

Allgemeines

 

 

Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:

 

Nationale Postcode Loterij                                                                  Green City Solutions

Arjan Beerman / Chantal Pesch                                                            Tina Hensel

T: +31 (6 1274 2063                                                                                        T: +49 162 6940746

E-Mail: press@greenchallenge.info                                                   E-Mail: t.hensel@mygcs.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Postcode Lottery Green Challenge

Um einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten, organisiert die Nationale Postcode Loterij (Postleitzahlen-Lotterie) seit 2007 alljährlich die Postcode Lottery Green Challenge. Hierbei handelt es sich um den größten, jährlich stattfindenden Wettbewerb auf dem Gebiet nachhaltiger Unternehmenspläne. Der Wettbewerb wendet sich an die Gründer von neuen, innovativen und kreativen Unternehmen. Nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen, die den CO2-Ausstoß vermindern und in Bezug auf Design, Anwenderkomfort und Qualität überzeugende Leistungen bieten, haben gute Gewinnchancen. Jeder Teilnehmer muss einen detaillierten Unternehmensplan vorlegen, der dann von der Jury beurteilt wird. Der beste Unternehmensplan gegen den Klimawandel wird mit 500.000 Euro ausgezeichnet. Der zweite Preis ist mit 200.000 Euro dotiert. Der Gewinn des Wettbewerbs sorgt dafür, dass das Unternehmen seine Aktivitäten umgehend starten kann, dank der Publizität und des Netzwerks rund um die Postcode Lottery Green Challenge. 2015 konnte Jurriaan Ruys die Jury mit seiner Land Life Company überzeugen. Das ist ein Unternehmen, das biologisch abbaubare Brutkästen für Bäume entwickelt, mit deren Hilfe extrem trockene Gebiete wiederaufgeforstet werden können. www.greenchallenge.info
 




Streetlife Festival: Das Festival des öffentlichen Raums von Green City

Am Wochenende des 10. und 11. Septembers ist es wieder soweit. Green City e.V. veranstaltet zusammen mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München zum zweiten Mal in diesem Jahr das Streetlife Festival. Beim Festival des öffentlichen Raums erleben die MünchnerInnen vom Odeonsplatz bis zur Georgenstraße, wie Green City unter dem Motto #streetlove die Asphaltmeile für 48 Stunden in einen grünen und pulsierenden Freiraum für Alle verwandelt.

#streetlove – unter diesem Motto zeigt das Streetlife Festival wieder, worum es im öffentlichen Raum wirklich geht. Green City bringt Liebe in die Stadt. Denn sie ist der Ort, an dem Menschen sich begegnen, miteinander Spaß haben und leben. Von Samstag, 16:00 Uhr bis Sonntag, 21:00 Uhr steht die Straße den MüncherInnen zur freien Verfügung. Damit beweist Green City: Eine nachhaltige Transformation der Straße ist in kürzester Zeit möglich. Auch in den unterschiedlichen Bereichen des Festivals spiegelt sich das Motto wieder.

Mensch und Umwelt präsentiert von S-Bahn München
Der große FairWert-Basar bietet liebevoll handgefertigte und fair erzeugte Produkte kleiner Anbieter aus München und Umgebung. Damit macht der Veranstalter Green City deutlich, dass es eine Alternative zum Massenkonsum bei Discountern und Onlinehändlern gibt: Direkt vor der Haustüre der MünchnerInnen. Nebenan bietet die begrünte Green City-Insel rund um das Siegestor mit Liegestühlen und Paletten-Möbeln einen Erholungs- und Begegnungsraum für alle, die eine grüne Stadt lieben. Wer sich für die Aktionen von Green City e.V., eines der größten Umweltvereine Münchens, interessiert, erhält hier Informationen aus erster Hand. Neben Green City zeigen zahlreiche weitere Verbände und Initiativen aus den Bereichen alternative Mobilität, Menschenrechte und Tierschutz, wie groß und vielfältig das Angebot für bürgerschaftliches Engagement in München ist. Jungen Festival-BesucherInnen bietet der Marktplatz Umweltbildung.Bayern ein kunterbuntes Mitmachprogramm.

Space Invaders
Der Bereich vor der Staatsbibliothek steht unter dem Motto „Reclaim the streets“. Nirgends kommt das Motto #streetlove besser zur Geltung. Verschiedenste Akteure der Kreativszene gestalten die Straße neu: Mit Theater und Akrobatik, Live-Musik auf der M94.5-Bühne sowie Graffiti und Multimediaprojektionen an der Dreschwerkbühne im Arkadengang der Ludwigskirche transformieren sie den öffentlichen Raum. In der Leselounge stellt die Green City Familie die neueste Ausgabe des Nachhaltigkeitsmagazins GREEN CITY LIFE vor, eine kostenlose Ausgabe gibt es obendrein.

Fahrradbereich
Dieser Abschnitt bietet vielfältige Informationen und Mitmachangebote rund um das Fahrrad. Händler präsentieren ihre neuesten Modelle, welche noch vor Ort getestet werden können. Die Radlhauptstadt München prüft beim Sicherheitscheck kostenfrei Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit. Auf dem Stagedriver, der großen Lastenrad-Bühne von Green City, unterhalten lokale Bands die FestivalbesucherInnen.

Ludwigstadion präsentiert von M-net
Im großen Sportbereich des Streetlife Festivals präsentieren sich auf über 300 Metern Länge verschiedene Münchner Sportvereine und Aussteller mit ihrem Angebot. Hauptattraktion ist der von M-net präsentierte Profi-BMX Contest Ex&Hop. Professionelle BMX-FahrerInnen demonstrieren bei DJ- und Live-Musik ihr Können und vermitteln in Workshops erste Tricks.

BioErleben präsentiert von Bioland
Auf dem Odeonsplatz bietet das BioErleben-Festival einen Einblick in gesunde und biologische Ernährung. Bei Kochshows darf den ProfiköchInnen über die Schulter geblickt werden. Wer mit Kindern das BioErleben-Festival besucht, sollte einen Abstecher in den Nutztiergarten machen.

Musik auf dem Streetlife Festival
Auf dem gesamten Gelände des Streetlife Festivals bieten Bühnen ein vielfältiges Musikprogramm von Indie und Elektro über Jazz und Swing bis zu tanzbarem Clubsound. Letzteren gibt es vor allem an der 95.5 Charivari-Bühne am Professor-Huber-Platz. Samstagabend von 22:30 bis 1:30 Uhr feiert hier das Münchner Party-Volk bei der Headphone-Party zu Musik aus Kopfhörern.

Munich Ugly Tour
Gerade hässliche Orte brauchen Liebe und Aufmerksamkeit. Daher veranstaltet Eugene Quinn bereits am 8. September im Rahmen des Streetlife Festivals die erste Munich Ugly Tour. Der Urbanist führt zu den tristesten Gebäuden und Orten in der Münchner Innenstadt und veranschaulicht, dass öffentlicher Raum auch abseits der touristischen Highlights liebenswert und spannend ist.

Das ganze Programm gibt es auf www.streetlife-festival.de.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen: http://goo.gl/M3T9FS




Gutachten zu CETA: “vorläufige“ Anwendung des Handelsvertrages kann zum Dauerzustand werden

Pressemitteilung

– Die EU will CETA “vorläufig“ in Kraft setzen; das entwertet die Ratifikationen durch die nationalen Parlamente
– Bündnis aus BUND, Campact, Greenpeace, foodwatch und Mehr Demokratie startet E-Mail-Petition an Wirtschaftsminister Gabriel, der “vorläufigen“ Anwendung von CETA nicht zuzustimmen
– ZDF-Kabarettist Max Uthoff (“Die Anstalt“) nimmt in Online-Sketch die “vorläufige“ Anwendung aufs Korn

Berlin, 22. August 2016. Wenn das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada wie geplant “vorläufig“ angewendet wird, kann daraus ein Dauerzustand werden. Der Grund: Selbst wenn ein nationales Parlament den CETA-Vertrag nicht ratifiziert, könnte das Abkommen trotzdem weiter angewendet werden. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Völkerrechtlers Prof. Wolfgang Weiß von der Universität Speyer. “Die ‚vorläufige‘ Anwendung des CETA-Vertrags macht die nationalen Ratifikationen zum sinnentleerten Geschehen“, kritisierte Weiß. Die EU-Kommission plant, das Freihandelsabkommen CETA als Ganzes “vorläufig“ in Kraft zu setzen, noch bevor eines der nationalen Parlamente der EU darüber abgestimmt hat.

Um die “vorläufige“ Anwendung des CETA-Vertrages zu stoppen, starten die Organisationen BUND, Campact, Greenpeace, foodwatch und Mehr Demokratie eine gemeinsame E-Mail-Petition an Sigmar Gabriel. Darin rufen sie den Wirtschaftsminister dazu auf, einem entsprechenden Beschluss im EU-Ministerrat nicht zuzustimmen. “Sonst werden Parlamente zu nachgeordneten Notariatsstuben degradiert“, kritisierte Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie. “Das geplante Vorgehen der EU-Kommission ist verfassungsrechtlich mit guten Chancen angreifbar.“

CETA greift als Freihandelsabkommen einer neuen Generation massiv in das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger ein. Dabei ist das europäisch-kanadische Abkommen keineswegs harmloser als TTIP, der noch nicht fertig verhandelte Vertrag zwischen EU und USA. Beide hätten erhebliche Auswirkungen auf europäische Standards zum Schutz von Umwelt und Verbrauchern.

Das Vorsorgeprinzip – ein Kernprinzip des Gesundheitsschutzes der EU – ist mit CETA gefährdet. Auf den rund 1.600 Seiten des Vertrages werde es nicht ein einziges Mal erwähnt, kritisierte Matthias Flieder, Handels-Experte von Greenpeace: “Bisher ermöglicht es das Vorsorgeprinzip, Gentechnik, Pestizide und Chemikalien zu verbieten, solange Risiken für die Gesundheit nicht klar ausgeschlossen sind. Das wäre mit CETA kaum mehr möglich.“ Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ergänzte: “Die EU-Kommission hat es versäumt, in CETA das Vorsorgeprinzip zu verankern. Standards zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt stehen bereits jetzt unter Beschuss, wie wir am Beispiel hormonell wirksamer Schadstoffe erleben. Kommt CETA, so würde das Vorsorgeprinzip vollständig ausgehebelt werden – ein Super-GAU für Verbraucher und Umwelt.“

Im CETA-Vertrag werden zudem Ausschüsse gebildet, deren Befugnisse demokratisch nicht legitimiert sind und die in die Regelungshoheit von Bundestag und Bundesrat eingreifen. Selbst wenn nur Teile von CETA “vorläufig“ angewendet werden, bekommen die Bürgerinnen und Bürger die Konsequenzen zu spüren, noch bevor ihre Repräsentanten, die Parlamentarier, darüber abgestimmt haben. “Das höhlt unsere Demokratie aus“, sagte Maritta Strasser, verantwortliche Campaignerin bei Campact. “Es ist deshalb wichtig, dass so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich unsere Petition an Minister Gabriel unterschreiben.“

Dass die “vorläufige“ Anwendung geradezu absurde Züge annehmen könnte, zeigt ein Video der ZDF-Macher von “Die Anstalt“. In einem eigens für das Bündnis produzierten Sketch nimmt Max Uthoff als “CETA-Lobbyist“ das Freihandelsabkommen aufs Korn. “Wir freuen uns sehr über diese bitterböse Satire, die CETA auf die Spitze treibt“, so foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. “Leider ist das geplante Abkommen mit Kanada alles andere als ein Spaß. Wenn die ‚vorläufige‘ Anwendung erst einmal vom EU-Ministerrat abgesegnet wurde, kann aus ‚vorläufig‘ schnell ‚endgültig‘ werden.“

Links und weiterführende Informationen:

– Gutachten zur “vorläufigen“ Anwendung: tinyurl.com/jcebd8u
– E-Mail-Aktion an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel: www.ceta-aktion.foodwatch.de
– Video “Max Uthoff als CETA-Lobbyist“: youtu.be/Gv85Qj3anfI

Pressekontakte:

BUND, Annika Natus, presse@bund.net
030 / 2 75 86 464

Campact, Svenja Koch, presse@campact.de
04231 / 95 75 90

foodwatch, Sylvie Ahrens, presse@foodwatch.de
030 / 24 04 76 290, 0174 / 375 16 89

Greenpeace, Constanze Klinghammer, constanze.klinghammer@greenpeace.de
0175 / 3454 113

Mehr Demokratie, Anne Dänner, presse@mehr-demokratie.de
0178 / 816 3017, 030 / 420 823 70




Start-up aus Dresden hat die Gewinnchance von 500.000 Euro in der Postcode Lottery Green Challenge

Die Postcode Lottery Green Challenge hilft ökologisch verantwortungsbewussten Unternehmern bei der Verwirklichung ihrer Businesspläne

  • Unter den diesjährigen Finalisten des von der Niederländischen Postcode Lotterie initiierten Wettbewerbs befindet sich auch das Start-up Green City Solutions aus Dresden
  • Auch Königin Máxima der Niederlande wird beim Finale in Amsterdam am 14. September 2016 anwesend sein

Amsterdam/Berlin, 17. August 2016 – Das Dresdner Start-up Green City Solutions ist eines von fünf Unternehmen, die es ins Finale der diesjährigen Postcode Lottery Green Challenge geschafft haben. Der Wettbewerb wird bereits zum zehnten Mal von der Niederländischen Postcode Lotterie ausgerichtet, auf deren Vorbild sich auch die Deutsche Postcode Lotterie seit kurzem hierzulande für eine grünere und gerechtere Welt einsetzt. Green City Solutions hat durch die Initiative die Chance 500.000 Euro zu gewinnen, um seine Unternehmensziele zu realisieren. Im Beisein von Königin Máxima der Niederlande werden Green City Solutions und die weiteren Finalisten aus ganz Europa am 14. September 2016 vor einer internationalen Jury sowie vor Medienvertretern und dem Publikum ihre Businesspläne präsentieren.

Green City Solutions hat den „CityTree“ erfunden. Die Mooskulturen in jeder 4 x 3 Meter großen Anlage „verzehren” so viele Feinstaub-Schmutzpartikel aus der Luft wie 275 urbane Bäume. Jede Einheit nimmt nur 1% des Platzes und 5% der Kosten eines echten Stadtbaumes in Anspruch. Sensoren ermöglichen die Überwachung und Kontrolle, und die Wartung wird durch Sonnenkollektoren und Auffangssysteme für Regenwasser auf ein Minimum reduziert. Mithilfe dieses „Baumes“ könnte gelingen, was andere Technologien nicht geschafft haben: Dass Städte ihre Ziele zur Verminderung der Luftverschmutzung erreichen und dabei sogar die Lufttemperatur senken.

 

Dénes Honus, CEO und Mitgründer von Green City Solutions: „Es ist einfach fantastisch zu hören, dass wir zu den Finalisten gehören. Wir haben buchstäblich getanzt, als wir die Nachricht bekamen. Jetzt freuen wir uns auf die Präsentation unserer Erfindung, die durch unsere Vision einer Welt ohne Luftverschmutzung in den Städten inspiriert wurde. Und natürlich hoffen wir, diesen Wettbewerb zu gewinnen.“

 

Der Gewinner wird im Finale am 14. September 2016 bekannt gegeben

Die fünf Finalisten werden am 14. September 2016 in Amsterdam an der Schlussrunde des Wettbewerbs teilnehmen. Dort werden sie versuchen, eine internationale Jury, die Medienvertreter und das Publikum für ihre Businesspläne zu gewinnen. Königin Máxima der Niederlande wird ebenfalls beim Finale anwesend sein. Dem Gewinner winkt ein Betrag von 500.000 Euro, mit dem er sein Produkt oder seine Dienstleistung weiter entwickeln und vermarkten kann. Der Zweitplatzierte erhält einen Betrag von 200.000 Euro.

Die niederländische Postcode Lotterie hat die Postcode Lottery Green Challenge nun schon im zehnten aufeinanderfolgenden Jahr organisiert. Durch diesen Wettbewerb möchte die Postcode Lottery „grüne“ Unternehmer mit einem Anreiz für ihre Start-ups bei der Innovation von Produkten oder Dienstleistungen unterstützen, die die Treibhausgase reduzieren. In diesem Jahr haben 292 neu gegründete, nachhaltige Unternehmen aus 61 Ländern ihre Pläne eingereicht. Die vom niederländischen Unternehmen Novamedia gegründeten Postcode Lotterien setzen sich bereits in den Niederlanden, Großbritannien, Schweden und nun auch in Deutschland für soziale Projekte ein. 30 Prozent der Erlöse aus der Deutschen Postcode Lotterie werden gespendet. Zudem setzen sich die Postcode Lotterien auch durch Initiativen wie die Green Challenge für eine bessere und nachhaltigere Welt ein.

 

 

Weiterführende Informationen:

  • Klicken Sie hier, um weitere Informationen über unsere Finalisten zu erhalten.
  • Klicken Sie hier, um Näheres über die Mitglieder der internationalen Expertenjury zu erfahren, die die Businesspläne beim Finale der Postcode Lottery Green Challenge 2016 bewertet.
  • Weitere Informationen über den Wettbewerb finden Sie unter greenchallenge.info
  • Klicken Sie hier, um zum Pressezentrum zu gelangen
  • Folgen Sie der Postcode Lottery Green Challenge auf Twitter, Facebook und LinkedIn


Kontakt:

Tina Hensel

Senior Manager Sales, Communications & PR

Green City Solutions GmbH & Co. KG

DB mindbox

Holzmarktstraße 6-9

10179 Berlin

Tel.: +49 162 6940746

Email: t.hensel@mygcs.de

www.greencitysolutions.de

 

 

Über die Postcode Lottery Green Challenge

Um einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten, organisiert die Niederländische Postcode Lottery seit 2007 jährlich die Postcode Lottery Green Challenge. Es handelt sich um den größten alljährlichen internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet der nachhaltigen Innovationen. Jeder Teilnehmer muss der vorläufigen Jury einen detaillierten Businessplan vorlegen, und diese entscheidet dann, ob die Idee realisierbar ist. Der beste Businessplan zur Bekämpfung des Klimawandels wird mit 500.000 Euro ausgezeichnet. Der Zweitplatzierte erhält 200.000 Euro. Die Preisträger früherer Wettbewerbe konnten ihre innovativen Produkte dank der Pubicity und der zahlreichen Kontakte der Postcode Lottery Green Challenge erfolgreich weiterentwickeln.