Bundesweite Protestaktion gegen das Ausbremsen der Energiewende

· Verbände der Erneuerbaren Energien veranstalten bundesweite Warnminute
· ABO Wind beteiligt sich an den Standorten Wiesbaden und Heidesheim bei Mainz am Protest
· Unterstützung durch hessische und rheinland-pfälzische Landesregierung

(Wiesbaden, 23 Mai 2016). Als Teil der EEG-Kampagne „Energiewende retten!“ findet am Mittwoch, 25. Mai 2016, bundesweit um „5 vor 12“ eine Warnminute statt. Um 11.55 Uhr werden rund hundert Beschäftigte des Windkraft-Unternehmens ABO Wind am Firmensitz Wiesbaden und rund 50 Mitarbeiter am Standort Heidesheim symbolisch die Arbeit niederlegen und gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus protestieren.

Der vorliegende Entwurf für das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG 2016) gefährdet den Ausbau der Windenergie und der Erneuerbaren Energien insgesamt. Die Branche fordert daher ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Insbesondere bedarf es Regelungen, um den weiteren Ausbau der Windkraft im Süden und in der Mitte Deutschlands sicherzustellen. Andernfalls droht durch den Wechsel auf ein Ausschreibungssystem eine Konzentration des Zubaus auf den windstärkeren Norden. Dort allerdings sind die Netze bereits überlastet. Die dadurch verursachten Abschaltungen müssen von den Stromkunden bezahlt werden.

„Wir freuen uns, dass die hessische wie die rheinland-pfälzische Landesregierung die Position der heimischen Windkraftbranche unterstützen“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Bei einem Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am 31. Mai im Bundeskanzleramt ein Kompromiss erarbeitet werden. Die Vorbereitungen dazu sind im Gange.

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Warnminute „5 vor 12“.

In Wiesbaden beteiligt sich Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Grünen, an der kleinen Kundgebung. In Heidesheim hat Dr. Bernhard Braun, Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags, seine Teilnahme zugesagt.

Ort: ABO Wind AG, Unter den Eichen 7 (Treffpunkt: Parkplatz im Innenhof bei Postfiliale), 65195 Wiesbaden
sowie Oberdorfstraße 10 (am Parkplatz), 55262 Heidesheim

Zeit: 25. Mai 2016, 11.45 Uhr-12.15 Uhr

Art: Bild- und Worttermin

Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit das folgende Antwortformular:

Antwort bitte an ABO Wind AG, Fax: 0611 267 65-599, presse@abo-wind.de

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Wiesbaden teil.

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Heidesheim teil.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Wiesbaden ein Interview mit Angela Dorn.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Heidesheim ein Interview mit Dr. Bernhard Braun.

( ) Bitte vermitteln Sie mir ein Interview mit Beschäftigten von ABO Wind.

( ) Nein, ich kann leider nicht kommen.

( ) Ich kann leider nicht kommen. Bitte senden Sie mir eine Pressemitteilung an folgende Anschrift:

Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 77 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de




ABO Wind steigert Überschuss im Jubiläumsjahr um 50 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 7,8 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet

· Guter Start ins Jahr 2016

· Abteilung sondiert weitere Länder für Expansion

· Dividendensteigerung auf 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen

(Wiesbaden, 17. Mai 2016) Das zwanzigste Jahr der Unternehmensgeschichte war das bislang erfolgreichste: 2015 hat der ABO Wind-Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet und das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro) um nahezu 50 Prozent gesteigert.

Ein Jahr bevor sich die Bedingungen für die Windkraftplanung in Deutschland fundamental verändern, steht das Unternehmen hervorragend da. „Wir sind gerüstet, um unter den Bedingungen des ab 2017 geltenden Ausschreibungssystems gut im Markt zu bestehen“, sagt Matthias Bockholt, Vorstand und Mitbegründer der ABO Wind. „Wir freuen uns, im Jahr des Firmenjubiläums einen so guten Jahresabschluss vorzulegen.“

Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) übertraf 2015 mit 101,1 Millionen Euro (Vorjahr: 107,6 Millionen Euro) zum zweiten Mal die 100-Millionen-Euro-Schwelle. ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Argentinien und im Iran Windparks. Rund 70 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland. In Frankreich erwirtschaftete ABO Wind 20 Prozent der Einnahmen und in Finnland zehn Prozent. Erst 2014 hatte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy ein Büro in Helsinki eröffnet. Bereits 2015 brachte ABO Wind einen ersten finnischen Windpark in Haapajärvi ans Netz. Der zweite Windpark Siluovori ist aktuell im Bau. Weitere Projekte sind genehmigt, warten allerdings darauf, dass der finnische Gesetzgeber die Vergütung neu regelt.

Windparks mit 175 Megawatt sind aktuell im Bau

Auch das Geschäftsjahr 2016 hat erfreulich begonnen. 175 Megawatt Nennleistung sind aktuell im Bau. „Wir erwarten, dass im Jahresverlauf weitere Projekte in Deutschland, Frankreich und Finnland Baureife erlangen – bei besonders günstiger Entwicklung auch im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland“, sagt Vorstand Bockholt. Insgesamt erwartet er 2016 ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2015.

Aktuell beschäftigt ABO Wind 356 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 305) – davon 250 in Deutschland. Am Hauptsitz in Wiesbaden sind 150 Kollegen tätig und weitere 80 in Heidesheim bei Mainz. Kleinere Planungsbüros befinden sich in Berlin, Hannover, Nürnberg, Rheine und Saarbrücken.

Eine Gruppe erfahrener Windkraftplaner und -finanzierer sondiert seit knapp einem Jahr international Länder, in denen ABO Wind tätig werden könnte. Die ersten konkreten Ergebnisse der Aktivitäten sind im Iran zu vermelden. In Teheran hat ABO Wind Anfang 2016 ein Büro eröffnet und Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen. „Iran hat ambitionierte Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Nach der Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen bietet das Land für uns gute Perspektiven“, berichtet Vorstand Bockholt.

Positive Signale aus Argentinien

In Argentinien ist ABO Wind schon seit vielen Jahren aktiv. Lange waren die Erfolgsaussichten für Windkraftprojekte wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten vage. Der 2015 neu gewählten Regierung ist es nun gelungen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Das hat eine Rückkehr des Landes an die internationalen Finanzmärkte ermöglicht. Der Effekt auf die Windkraft ist im Frühjahr 2016 deutlich spürbar. Das Interesse an Projekten hat zugenommen. So hat ABO Wind in den ersten Monaten bereits mehrere hunderttausend Euro für Reservierungszahlungen auf Projekte erhalten. Die Chance, in absehbarer Zeit Windparks zu errichten, ist gewachsen.

ABO Wind etabliert sich als Serviceanbieter

Neben der Projektentwicklung baut ABO Wind den technischen Service für laufende Windparks zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld aus. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen 5,6 Millionen Euro mit Betriebsführung und Service (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro). „Wir sehen noch deutliches Wachstumspotenzial für uns – in Deutschland wie in anderen Märkten“, betont Vorstand Bockholt. Ende September wird ABO Wind erstmals an der internationalen Fachmesse WindEnergy Hamburg teilnehmen, um neue Serviceprodukte vorzustellen, die das Unternehmen derzeit entwickelt. Bei speziellen Leistungen wie der Sicherheitsprüfung „DGUV-V3“ (vormals „BGV A3“) zählt ABO Wind bereits zu den Marktführern. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen. Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2015 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen.

Attraktive Dividende

Bei der Hauptversammlung am 30. Juni wird der Vorstand den Aktionären vorschlagen, 0,25 Euro Dividende je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,22 Euro). Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von rund 5,50 Euro steigt die Dividendenrendite damit auf 4,5 Prozent. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit 5,4 attraktiv. Der Geschäftsbericht 2015 wie auch die Berichte der Vorjahre stehen im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/geschaeftsberichte.html

Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 30. Juni, ab 14 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/hauptversammlung.html Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-515; Fax: -599
Mobil: 0151 148 69 368
alexander.koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Gütesiegel „Grünes Gas“ für „NaturEnergiePlus Biogas“

Grüner Strom Label e.V. zeichnet Biogasprodukt von NaturEnergiePlus mit Gütesiegel „Grünes Gas“ aus / NaturEnergiePlus bundesweit zweiter Anbieter von Biogas mit Umweltsiegel „Grünes Gas“

Mühlacker/Bonn, 29.4.2016. Am heutigen Vormittag wurde in der Bonner Geschäftsstelle des Grüner Strom Label e.V. das Biogasprodukt „NaturEnergiePlus Biogas“ mit dem Gütesiegel „Grünes Gas“ ausgezeichnet. Die NaturEnergie+ Deutschland GmbH ist bundesweit erst der zweite Anbieter, der das unabhängige Gütesiegel für sein Biogasprodukt erhält.

Neben Erdgas aus der Nordsee besteht „NaturEnergiePlus Biogas“ zu zehn Prozent aus Biogas, das in einer Anlage nahe der baden-württembergischen Stadt Geislingen gewonnen wird. In der Biogasanlage werden biogene Reststoffe, wie zum Beispiel Küchenabfälle oder Pflanzenreste, umweltverträglich zu Biogas weiterverarbeitet.

„Das Gütesiegel „Grünes Gas“ ist bekannt für seine besonders anspruchsvollen Vergabekriterien. Deshalb freuen wir uns sehr über die Auszeichnung unseres Biogasprodukts. Dies ist für uns Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen und nachhaltige Energielösungen für jedermann anzubieten“, freut sich Gunter Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus.

Als einziges Biogaslabel Deutschlands wird „Grünes Gas“ auch von Umweltverbänden wie etwa dem NABU oder dem BUND unterstützt und empfohlen. Jährlich wird überprüft, ob die umfangreichen Kriterien, wie etwa Art und Herkunft der Biogas-Rohstoffe, eingehalten werden. Sind alle Kriterien erfüllt, zeichnet der Grüner Strom Label e.V. das Biogasprodukt für ein weiteres Jahr aus.

„Nicht überall wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin – das gilt leider auch für Biogasprodukte“, sagte Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Unser Gütesiegel ist deshalb eine wichtige Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher: Wo unser Logo draufklebt, da bekommen sie tatsächlich umweltverträgliches Biogas.“

Das Gütesiegel „Grünes Gas“ steht für die ökologisch verträgliche Erzeugung des Biogases auf allen Verarbeitungsstufen bis hin zu den Rohstoffen. Bei „NaturEnergiePlus Biogas“ werden beispielsweise nur biogene Rest- und Abfallstoffe verwendet. So ist Biogas ein wichtiger Bestandteil für eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung.

Weitere Informationen zum Biogasprodukt von NaturEnergiePlus und weiteren Gasprodukten unter www.naturenergieplus.de/Nordseegas/Gas-Tarife/Biogas. Weitere Informationen zum Gütesiegel „Grünes Gas“ und dem Gütesiegel-Kriterienkatalog unter: www.gruenesgas.info und www.gruenerstromlabel.de/gruenes-gas/kriterienkatalog.
Hintergrundinformationen zu NaturEnergiePlus
NaturEnergiePlus ist eine Marke der NaturEnergie+ Deutschland GmbH mit Sitz in Mühlacker an der Enz. Das Unternehmen vertreibt an Privatkunden seit September 2010 Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft und seit November 2015 klimaneutrales Nordseegas und Biogas. Der Ökostrom wird vollständig in Wasserkraftwerken in Deutschland gewonnen und das Nordseegas ist klimaneutral. Ökostrom und Nordseegas sind vom TÜV Nord zertifiziert. Bisher haben sich über 45.000 Kunden für NaturEnergiePlus entschieden. Neben der emissions- und abfallfreien Energieproduktion ist der Klimaschutz für das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerische Herausforderung. Gesellschafter der NaturEnergie+ Deutschland GmbH ist die EnBW.

Hintergrundinformationen zum Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartnerin bei NaturEnergiePlus:
Martina Evers
Pressesprecherin
NaturEnergie+ Deutschland GmbH
Heilbronner Straße 40
75417 Mühlacker
Telefon: +49 721 63-14320
Fax: +49 721 63-12672
presse@naturenergieplus.de
www.naturenergieplus.de

Ansprechpartner bei Grüner Strom Label e.V.:
Christian Knops
Kommunikation und Marketing
Grüner Strom Label e.V.
Schumannstraße 35
53113 Bonn
Tel: 0228 / 926 67 14
Fax: 0228 / 926 67 12
c.knops@gruenerstromlabel.de
www.gruenerstromlabel.de




Ist Energieautarkie heute noch utopisch oder das nächste Ziel?

Ist Energieautarkie heute noch utopisch oder das nächste Ziel?

Der Aspekt der Energieautarkie hat mein Interesse an diesem Projekt geweckt. Früher war es völlig utopisch und heute können wir, auch im Alltag, der Autarkie sehr nahe kommen. Heute werden immer mehr Plusenergiehäuser gebaut, die KfW fördert das Effizienzhaus 40 Plus und das Niedrigstenergiehaus wird in fünf Jahren zum europaweiten Standard erhoben. Doch völlig autark zu leben ist auch damit nur schwer vorstellbar.

Der Schritt zu einer vollständigen Autarkie ist ein großer Schritt von den vielleicht im Alltag erreichbaren 70 Prozent, doch er zeigt auch was machbar ist. Wir haben in diesem Bereich immer Vorreiter, heute ist es noch das Passivhaus, das Aktivhaus, Sonnenhaus oder das Plusenergiehaus. Morgen sind diese vielleicht schon der Standard. Kilian Rüfer hat die Argumente für und wider einer Energieautarkie in seinem Blog diskutiert. Beispiele für existierende energieautarke Häuser hat Patrick Jüttemann aufgezeigt, wie auch einkomplett autarkes System für Pflanzenanbau, Energie und Bewässerung.

Der Energiewagon soll eine autarke Energieversorgung für 4-5 Wohnwagons am Wildnis Kulturhof sicherstellen. Wie sollen diese Wohnwagons genutzt werden?

‚Wohnwagon‘ als Begriff kommt vom Wohnwagon – deshalb sagen wir Wohnwagen oder Tiny House. Der EnergieWAGON hat das ‚Wagon‘ hinten dran, weil er vom Wohnwagon entwickelt wird. Unser Wohnwagen (Wagen-Manufaktur aus Üttingen) und das geplante Tiny House inkl. der weiteren geplanten, autarken Einheiten sollen vielen Menschen zur Verfügung stehen.

Ein Energie-autarker Platz zur Selbstversorgung, als Lehrpfad ′WildnisKultur′ und als Bildungseinrichtung.

  • Wie lebt es sich auf begrenztem Raum mit bewusstem Energieverbrauch?
  • Muss das wirklich ′Verzicht′ bedeuten oder stellt es nicht auch eine gewisse Freiheit dar?
  • Bedeutet ′auszusteigen′ einen Verzicht von Genuss? Oder gewinnen wir durch bewusst nachhaltigen Umgang wieder Lebensqualität?
  • Wie schmecken Lebensmittel wirklich?
  • Wie kann ich mich auf kleinstem Raum selbst versorgen?

Bei uns findest du die Antworten auf viele Fragen und kannst es auch gleich ausprobieren!

In Anbetracht der derzeitigen Situation bzgl. Klimawandel, Umweltschäden und Verschmutzung, Monokulturen und landwirtschaftlichen Schäden müssen wir jetzt umkehren und ändern!

Bildungstourismus ist uns ein Anliegen – ganz viele Menschen aus der Stadt sind auf der Suche nach Ursprünglichkeit, Verbindung mit der Erde und der Natur. Das alles findet man am WildnisKulturHof. Hier kann man Selbstversorgung ausprobieren. Wir zeigen, wie es funktioniert, in ganz kleinen Schritten. Bei uns kannst du eine Auszeit nehmen, dich wieder rückbesinnen auf das Wesentliche. Du kannst Pflanzen entdecken, Gemüse anbauen und kosten und selbst kochen, Fische in unseren Rückhaltebecken beobachten, die Sonne genießen und das einfach gute Leben wieder entdecken.

Weiter lesen und noch mehr erfahren kannst du hier …




BWE begrüßt Regionalplan Uckermark-Barnim: „Verlässlicher Rahmen und hohe Akzeptanz sind wichtiger als die Durchsetzung maximaler Forderungen“

Pressemitteilung

Potsdam / Berlin, den 11. April 2016: Nach mehr als zehn Jahren Planung will die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim in ihrer heutigen Sitzung festschreiben, wie es mit der Windkraft in der Region weitergeht. Auch wenn danach nur noch 2,2 % der Fläche für Windräder ausgewiesen bleiben: Für den BWE Regionalverband haben die Planer eine gute Balance zwischen Akzeptanz, Naturschutz und den Zielen der Energiewende in Brandenburg gefunden.

„Nach der Planung der Regionalversammlung Uckermark Barnim werden von heute an nur noch etwa hundert weitere Anlagen in der gesamten Region Uckermark-Barnim gebaut. Und der Rückbau von Altanlagen könnte dazu führen, dass sich unter dem Strich die Zahl der Anlagen in der Region mittelfristig kaum noch verändert oder zurückgeht“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.

„In dem so genannten Teilregionalplan „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ wurden extrem restriktive Vorgaben für die weitere Entwicklung der Windkraft gemacht“, sagt Glahr. Die rund hundert noch zusätzlich denkbaren Anlagen entsprechen einer Leistung von 350 bis 400 Megawatt (MW).

„Aus unserer Sicht wäre gerade in der Uckermark und Barnim deutlich mehr Windkraft möglich. Aber der Schutz der Anwohner etwa vor Geräuschen und die Belange des Naturschutzes werden in Brandenburg so hoch gewertet, wie sonst in kaum einem anderen Bundesland“, so Glahr. Der Regionalplan führe beispielsweise dazu, dass neu genehmigte Windräder in Zukunft mindestens 1000 Meter Abstand zur nächsten Wohnbebauung haben werden, mehr als in den meisten anderen Bundesländern.

In Brandenburg ist die Windenergienutzung ohnehin grundsätzlich auf Flächen beschränkt, die von den Planungsbehörden für die Windenergie ausgewählt wurden. Diese so genannten Eignungsgebiete sind in der Regel besonders windreich, wenig empfindlich im Hinblick auf den Natur- und Artenschutz und weit von geschlossenen Ortschaften entfernt.

„Das ist nicht das Ergebnis, das sich die Windbranche gewünscht hätte. Aber wir rechnen damit, dass damit alle denkbaren sachlichen Einwände bedacht wurden. Und uns sind ein verlässlicher Rahmen für die Branche und eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung wichtiger, als die Durchsetzung maximaler Forderungen“, so Glahr.

Hintergrund: Die Arbeiten an dem Regionalplan Uckermark-Barnim begannen schon 2005. Sie wurden 2008 neu aufgenommen, nachdem das Land seine Energiestrategie-Ziele formuliert hatte. In den Jahren 2011, 2013 und 2015 wurden die Pläne jeweils zur öffentlichen Beteiligung ausgelegt. Über den gesamten Zeitraum haben alle beteiligten Behörden, Wirtschaftsvertreter und insbesondere auch die Bürgerinitiativen gegen die Windenergie sich an den Beratungen beteiligt.

„In diesem langen Prozess haben alle Interessenvertreter Kompromisse zwischen persönlichen Wünschen und dem Allgemeinwohl gemacht. Etliche für die Windkraft im Grunde gut geeigneten Gebiete wie Flächen an der Autobahn A11 bei Wandlitz stehen für die Windenergienutzung nicht mehr zur Verfügung“, erklärt Glahr. Jetzt verbleiben gerade mal 2,2 % der Fläche der Region für die Windenergie.

Für die weiter andauernden Proteste einzelner Bürgerinitiativen zeigt Glahr daher weniger Verständnis: „Man muss sich fragen, ob es hier wirklich noch um die Interessen der Bürger in Brandenburg geht oder um einen persönlichen Feldzug einzelner gegen Klimaschutz und Energiewende.“ Führende Mitglieder der Bürgerinitiativen gegen die Windkraft hatten zuletzt wiederholt behauptet, dass Klimaschutz in Deutschland „völlig absurd“ sei, dabei grundsätzlich die Möglichkeit einer Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in Frage gestellt und die „Verteufelung“ von Atomstrom beklagt.

„Das ist nicht unsere Welt. Wir wollen eine sachliche Diskussion. Und beim Klimaschutz müssen Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen“, so Glahr.

Das Programm der öffentlichen Sitzung der Regionalversammlung Uckermark-Barnim finden Sie unter:
www.uckermark-barnim.de/images/planungsgemeinschaft/Protokolle-2015/Regionalversammlung/Oeffentliche_Bekanntmachung_29_RV_11.04.2016_Aushang.pdf

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE),
Landesverband Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Fax: 0331 27342-886
be-bb@bwe-regional.de
www.wind-energie.de

Ansprechpartner für die Presse:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
Mobil: 0176 245 690 84
weller@ahnenenkel.com
www.ahnenenkel.com




Ausbau der Windenergie in Brandenburg geht zurück – BWE erwartet künftig mehr Kontinuität auf niedrigerem Niveau

Pressemitteilung

Potsdam / Berlin, den 16. März 2016: Der Ausbau der Windenergie in Brandenburg fand 2015 auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr statt. Insgesamt wurden 2015 148 Anlagen mit einer Leistung von knapp 400 Megawatt (MW) neu errichtet. Das fast ein Viertel Anlagen weniger als 2014.

„Dennoch sind wir mit der Zahl der Aufstellungen zufrieden, weil sie etwas über dem Mittel der vergangenen vier Jahre von 350 MW jährlich liegt“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.

Allerdings schöpfe Brandenburg beim Ersatz alter durch neue, leistungsfähigere Anlagen sein Potenzial noch nicht aus. „Hier Anreize zu setzen ist auch Aufgabe der Landespolitik. Denn so ließen sich die Energiepolitischen Ziele bis 2030 mit vergleichsweise wenigen Windenergieanlagen erreichen“ so Glahe.

Der Anteil der Windenergie-Installationen am bundesweiten Zubau ist in Brandenburg etwa konstant und liegt bei 10 %. Das entspricht auch in etwa dem Anteil der Fläche von Berlin und Brandenburg (8,5 %) an der Fläche von ganz Deutschland.

In Berlin wurden 2015 zwei Anlagen mit jeweils 2,35 MW gebaut, die an der Schönerlinder Straße in Pankow stehen – man sieht sie von der Pankower Autobahn A114 und vom Stadtring, von der A10 am Kreuz Pankow. „Wir freuen uns über diese Entwicklung. Die
Energieerzeugung rückt damit näher an die Verbraucher in Berlin heran“, so Glahr. Er
weist darauf hin, dass mindestens eine weitere Anlage bis Ende 2015 noch in Pankow
genehmigt wurde. Dieses Windrad ist zwar etwas niedriger als die bisherigen Anlagen, hat aber mehr Leistung – 3,4 MW statt 2,35 MW.

Für Brandenburg ergibt sich eine insgesamt installierte Leistung an Windenergie zum Ende 2015 von 5850 MW. Glahr: „Wir setzen auf einen planbaren und kontinuierlichen Ausbau. Damit bleibt der Umbau der Energieversorgung für alle Beteiligten nachvollziehbar und erträglich.“

2016 könnten Installationen weiter sinken
Für das kommende Jahr erwartet der BWE Landesverband Berlin / Brandenburg noch mal einen weiteren leichten Rückgang der neu installierten Leistung. Ende 2015 lagen nach den Erhebungen der Fachagentur Windenergie im ganzen Land Genehmigungen für 94 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 245,7 MW vor. Das lasse zwar einen schwächeren Ausbau erwarten, für die Prognose 2016 gebe es aber noch gewisse Unsicherheiten: Da die durchschnittliche Dauer von der Genehmigung bis zur Inbetriebnahme knapp unter 12 Monaten liege, könnten auch Anlagen, die erst nach dem Stichtag 31.12.2015 genehmigt wurden, noch 2016 in Betrieb gehen.

Glahr nahm anlässlich des laufenden Volksbegehrens in Brandenburg auch Stellung zum Thema „Wind im Wald“. In Brandenburg stünden heute rund 200 Windräder in Forsten. Anders als von Windkraftgegnern behauptet, stünden solche Anlagen praktisch nur im Kiefernwald. Solche monokulturellen Forste wurden überwiegend nach dem Weltkrieg mit schnellwachsenden Hölzern bepflanzt, weil Brandenburg massenhaft Holz als Reparationszahlungen nach Russland liefern musste. Glahr: „Die Förster des Landes versuchen seit Jahrzehnten, diese Kieferwälder wieder mit Laubgehölzen zu durchmischen und nutzen dazu jetzt auch die Gelder, die sie aus der Verpachtung für Windräder erzielen können.“ Glahr betont, dass für die Windenergie keine geschützten Buchen- und Eichenwälder zerstört werden. Der Artenschutz wird bei Waldstandorten umfassend berücksichtig. Und von dem Geld, dass die Windmüller für Ausgleichsmaßnahmen zahlen, wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, dass die biologische Vielfallt größer ist als vorher.

Auch Privatleute sollen von günstigem Windstrom profitieren

Bei der Lösung der zahlreichen Herausforderungen der Energiewende steht der BWE in vielen Bereichen Seite an Seite mit der Landespolitik. So unterstützt die Branche eine gerechte Verteilung der Kosten des Netzausbaus. „Es kann nicht sein, dass wir vor Ort Energie für rund 9 Eurocent produzieren und dennoch die Preise für den privaten Stromkunden steigen. Wir setzen uns für entsprechende Änderungen auf der Bundesebene ein. Mittelfristig sollen private und gewerbliche Kunden von der Windenergie als günstigste Energieform profitieren!“

Brandenburger Energiepolitik kann nicht ohne Berlin und Brüssel betrachtet werden. Mit der anstehenden Novelle des EEG in 2016 sind massive Nachteile verbunden. Das Bundeswirtschaftsministerium setzt darauf, die kleinen und mittleren Akteure der
Windbranche aus dem Markt zu drängen. Große, finanzkräftige Unternehmen sollen den Markt übernehmen und damit der demokratischen Energiewende ein Ende setzen. „Wir wollen unsere energiepolitischen Aufgaben in Brandenburg mit den heutigen Akteuren lösen, die Marktbereinigung aus Berlin ist kontraproduktiv“, stellt Glahr abschließend fest.

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Landesverband Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Fax: 0331 27342-886
be-bb@bwe-regional.de
www.wind-energie.de

Ansprechpartner für die Presse:
Kai Weller
Mobil: 0176 245 690 84
weller@ahnenenkel.com

Agentur Ahnen&Enkel
www.ahnenenkel.com




Dialog auf Augenhöhe bei den Windkraft-Infomessen in Meschede

Pressemitteilung

• Zwei Windparks mit insgesamt neun Anlagen geplant
• Gute Rahmenbedingungen für die Produktion von sauberen Strom
• Experten beantworten viele Fragen zur Windkraft

(Wiesbaden, 18. März 2016) Bei zwei Windkraft-Informationsmessen kamen am Mittwoch und Donnerstag über 200 Bürger aus Meschede und Umgebung mit unabhängigen Experten sowie Mitarbeitern von ABO Wind ins Gespräch. Die Fachleute beantworteten in den Schützenhallen von Freienohl und Remblinghausen Fragen zu den Planungen zweier Windparks auf den Potenzialflächen Freienohl West und Remblinghausen Süd. „Wir halten nichts von Geheimniskrämerei. Deswegen erklären wir interessierten Bürgern gerne, was wir vorhaben“, sagt ABO Wind-Mitarbeiter Andreas Schwetasch, Projektleiter der Planungen für Freienohl. Neben den Informationsmessen bieten die Internetseiten www.remblinghausen-sued.de und www.windpark-freienohl.de Einblicke in den aktuellen Planungsstand.

ABO Wind zeigte bei den Informationsveranstaltungen unter anderem so genannte Visualisierungen der geplanten Windparks in Freienohl und Remblinghausen. „Das sind Fotomontagen, die von verschiedenen Standorten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen würde“, erklärt Carolina Kock, die zuständige Projektleiterin für Remblinghausen. Aber auch andere Themen waren für die Gäste von großer Bedeutung: Mit der promovierten Umweltwissenschaftlerin Dr. Sandra Hook diskutierten viele Bürger über die Chancen und Hindernisse der Energiewende. Schallschutz- und Schattenwurfexpertin Elisabeth Beyer erklärte anhand von anschaulichen Emissionskarten, dass die Windräder sowohl in Freienohl als auch in Remblinghausen alle gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Anwohner einhalten. Der unabhängige Natur- und Artenschutzgutachter Bertram Mestermann führte unter anderem aus, warum in Remblinghausen Süd drei der ursprünglich sieben geplanten Windräder wegen brütender Uhus aus den Planungen gestrichen wurden.

„Natürlich gab es viele Fragen und auch einige Befürchtungen. Aber ich habe den Eindruck, dass wir vielen Bürgern unbegründete Ängste nehmen konnten“, resümiert Amaya Hilpert, Teamleiterin NRW bei ABO Wind: „Transparenz ist dafür der Schlüssel.“ Daher suche ihre Firma das offene Gespräch – sowohl mit Kritikern als auch mit Befürwortern der Projekte. Das kam bei den Besuchern der Windkraft-Messen in Meschede augenscheinlich gut an. „Ich finde die Veranstaltung sehr informativ. Hier kann ich Fragen stellen und mit den Fachleuten sprechen“, lobt Karl Keßler aus Oeventrop, der zur Projektmesse nach Freienohl gekommen ist.

Weitere Infos zu den Planungen der Windparks in Freienohl und Remblinghausen gibt es im Internet unter www.windpark-freienohl.de und www.remblinghausen-sued.de

Kontakt
Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Grüne Wasserstoff-Tankstellen für emissionsfreien Verkehr in ganz Deutschland

• Erneuerbare Energien und Brennstoffzellenfahrzeuge ermöglichen Mobilität der Zukunft
• Potenziale für grüne Wasserstoff-Tankstellen analysiert
• ABO Wind präsentiert Ergebnisse auf Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 14. März 2016) Entlang der deutschen Autobahnen ließe sich ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen aufbauen, das zu 100 Prozent mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien versorgt wird. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind. Die Abteilung Zukunftsenergien präsentiert die Ergebnisse auf der 10. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES), die vom 15. bis 17. März in Düsseldorf stattfindet.

Für den Erfolg der Energiewende muss insbesondere im Automobilsektor ein Paradigmenwechsel hin zu einem emissionsfreien Verkehr stattfinden. Brennstoffzellen und Batterien sind die aussichtsreichsten Technologien für die Mobilität der Zukunft, sofern sie aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Schon heute sind auf Deutschlands Straßen einzelne Brennstoffzellenautos unterwegs, die ausschließlich mit Wasserstoff angetrieben werden. Die Hersteller Hyundai und Toyota bieten bereits Brennstoffzellenautos an. Allerdings mangelt es noch an einer flächendeckenden Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen.

Die vom Bund und der Industrie ins Leben gerufene Initiative „Clean Energy Partnership“ (CEP) hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland bis Ende 2016 insgesamt 50 Wasserstoff-Tankstellen einzurichten. Darüber hinaus will der Zusammenschluss „H2 MOBILITY“ bis zum Jahr 2023 eine flächendeckende Infrastruktur mit bis zu 400 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland aufbauen.

In diesem Kontext hat ABO Wind nun Standorte analysiert, um das Potenzial eines aus erneuerbaren Energien gespeisten Wasserstoff-Tankstellennetzes entlang deutscher Autobahnen aufzuzeigen. Mit Hilfe von Geographischen Informationssystemen (GIS) wurden Standorte identifiziert, an denen – im Idealfall an bestehenden Tankstellen – mit Windenergie-, Fotovoltaik- oder Wasserkraftanlagen per Elektrolyse grüner Wasserstoff erzeugt werden kann. Ein Elektrolyseur nutzt elektrischen Strom, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Treibt grüner Wasserstoff ein Brennstoffzellenfahrzeug an, so fährt das Fahrzeug emissionsfrei und klimaneutral.

Die Standortanalyse hat mittels einer so genannten Weißflächenkartierung ermittelt, wo in Deutschland aus rechtlicher und naturschutzfachlicher Sicht Erneuerbare-Energien-Anlagen errichtet werden dürfen. Im nächsten Schritt wurden Anforderungen wie der maximale Abstand zur Autobahnabfahrt sowie der Abstand zwischen zwei Tankstellen definiert. Nun wurden entsprechende Mindestanforderungen an die Potenzialflächen – darunter Flächengröße, Abstand zur Tankstelle, Windgeschwindigkeit – festgelegt, um die am besten geeigneten Standorte herauszufiltern.

„Die Untersuchung zeigt, dass in Deutschland ein ausreichend großes Potenzial geeigneter Flächen und natürlicher Ressourcen vorhanden ist, um grünen Wasserstoff mittels Windenergie-, Fotovoltaik- und Wasserkraftanlagen an existierenden und geplanten Autobahninfrastrukturen flächendeckend bereitzustellen“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung Zukunftsenergien. „Insgesamt hat ABO Wind deutschlandweit 191 Standorte identifiziert, die ein Wasserstoff-Tankstellennetz entlang der Haupt-Verkehrskorridore zwischen den deutschen Ballungszentren bilden könnten“, so Wirtz.

Zusammen mit den in den Ballungszentren bereits existierenden sowie in Bau befindlichen Wasserstoff-Tankstellen ergäbe sich so ein umfassendes Netzwerk, das eine hundertprozentige Versorgung mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ermöglicht.

ABO Wind arbeitet bereits an konkreten Windenergieprojekten, die sich als Standort für Deutschlands erste Wind-Wasserstoff-Tankstelle eignen. So hat ABO Wind beispielsweise einen Genehmigungsantrag für drei Windenergieanlagen im hessischen Kirchheim eingereicht, die sich durch ihre Lage an einem Verkehrsknotenpunkt bestens für eine angeschlossene Wasserstoff-Tankstelle anbieten.

Über ABO Wind:
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 544 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 1.100 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 350 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.

Kontakt:
Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de




ABO Invest erhöht Kapital und reduziert Zinsverpflichtungen

• 1,25 Millionen neue Aktien emittiert
• Rückkauf von Genussscheinen
• Gremien befürworten Erwerb des Windparks Wennerstorf
• Warburg erhöht Kursziel

(Wiesbaden, 11. März 2016) ABO Invest emittiert 1,25 Millionen neue Aktien. Der Ausgabepreis von 1,48 Euro entspricht dem aktuellen Börsenkurs. Aus der bereits gezeichneten ordentlichen Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts fließen der ABO Invest 1,85 Millionen Euro zu. Die Mittel versetzen den ABO Invest-Konzern in die Lage, den Rückkauf von Genussscheinen fortzusetzen. Um den Windpark Glenough zu finanzieren, waren 2009 Genussrechte im Umfang von 7,8 Millionen Euro emittiert worden – mit einer Laufzeit bis Ende 2023 und einer jährlichen Verzinsung von 6,7 Prozent. Im Vormonat hat die ABO Invest AG begonnen, diese Wertpapiere von der Umweltbank zurückzukaufen. Das reduziert die Zinsverpflichtungen im Konzern erheblich.

Zudem haben Anlegerbeirat und Aufsichtsrat der ABO Invest gestern dem Kauf des Windparks Wennerstorf zugestimmt. Der aus vier Anlagen des Typs AN Bonus 1,3 MW/62 bestehende Windpark mit einer Nennleistung von 5,2 Megawatt liegt im Großraum Hamburg und produziert seit 2003 Strom. An dem Bürgerwindpark hatten sich mehr als hundert Kommanditisten beteiligt. Die Laufzeit der Beteiligung war im Verkaufsprospekt auf zwölf Jahre begrenzt worden. Der Windpark wird voraussichtlich im April in den Besitz der ABO Invest übergehen.

Die positive Entwicklung der ABO Invest hat unterdessen die Analysten von Warburg Research bewogen, ihr Kursziel für die Aktie auf zwei Euro anzuheben und die Kaufempfehlung zu bestätigen. Die aktualisierte Bewertung sowie alle vorangegangenen sind im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/info-center/download.html

Pressekontakt
Alexander Koffka
ABO Invest AG

Die Bürgerwindaktie

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
koffka@buergerwindaktie.de
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ABO Wind erhält Genehmigung für Windpark Uckley-Nord

• Vorbereitungsarbeiten haben begonnen
• Standort zum Schutz von Mooren, Flora und Fauna aufwendig optimiert
• ABO Wind informiert auf Internetseite detailliert über den Windpark

(Wiesbaden, 24. Februar 2016) Der Projektentwickler ABO Wind hat nach mehrjähriger Planungsphase die Genehmigung zum Bau des Windparks Uckley-Nord im brandenburgischen Königs Wusterhausen erhalten. Dort entstehen auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zehn Windkraftanlagen vom Typ Nordex N131 mit einer Nabenhöhe von 134 Metern (Gesamthöhe: 199,9 Meter) und einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt. Die zehn Anlagen erzeugen künftig pro Jahr ca. 81 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. So viel verbrauchen rund 67.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen.

Die Vorbereitungen für den Bau des Windparks wie Arbeiten an den Wegen und Trassen haben bereits begonnen. Dafür hat ABO Wind mehrere Unternehmen aus der Region engagiert. Planmäßig werden die Anlagen in diesem Sommer errichtet und bis zum Herbst in Betrieb genommen.

Der Windpark Uckley-Nord ist ein Musterbeispiel für umsichtige Planung, die sowohl Arten-, Natur- und Gewässerschutz als auch Belange der Flugsicherung berücksichtigt. Die Anlagen entstehen in einem Waldgebiet, das der Oder-Spree-Kanal, die Autobahn A10 und eine Stromleitung einrahmen. Dort liegen schützenswerte Moor- und Feuchtgebiete. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl unabhängiger Gutachter hat ABO Wind sowohl umfassende tierökologische als auch hydrologische Untersuchungen durchführen lassen und das Parklayout entsprechend optimiert. Drei der ursprünglich 13 geplanten Anlagen werden aufgrund möglicher Artenschutzkonflikte und einer nahe gelegenen Radaranlage in separaten Verfahren näher geprüft, bis eine abschließende Beurteilung möglich ist.

Die Errichtung der zehn verbleibenden Anlagen erfolgt besonders schonend: Für die Zuwegung nutzt ABO Wind bestehende Waldwege, um den Eingriff zu minimieren. Als Lagerflächen für die Anlagenkomponenten ist eine stillgelegte Gastrasse vorgesehen, um möglichst wenige Bäume zu roden. Die Rotorblätter montiert der Hersteller Nordex einzeln oben am Turm. Üblich ist sonst, die Blätter bereits am Boden mit der Nabe zu verbinden und dann den kompletten Rotorstern zu ziehen. Wegen des größeren Raumbedarfs würde das jedoch das Fällen weiterer Bäume erfordern. Um tiefe Baugruben zu vermeiden, werden die Fundamente auf Aufschüttungen errichtet, sodass keine Grundwasserabsenkung nötig ist. Die angrenzenden Moor- und Feuchtgebiete selbst sind vollständig von der Planung ausgeschlossen. Das stellt sicher, dass der Windpark das sensible Gleichgewicht von Flora, Fauna und Hydrologie nicht gefährdet. Der Windpark liegt mehr als 1.000 Meter von den nächstgelegenen Siedlungen entfernt. In der im Herbst beginnenden Betriebsphase werden Schall und Schattenwurf daher keine Anwohner beeinträchtigen.

Trotz aller Vorsicht bedeutet der Bau eines Windparks immer auch einen Eingriff in die Natur. Zur Kompensation setzt ABO Wind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen um, einen Teil davon auf den Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Unter anderem werden insgesamt 55.375 Quadratmeter in der Umgebung aufgeforstet. Zudem lässt ABO Wind stillgelegte LPG-Betriebsstandorte, leerstehende militärische Liegenschaften und Lagerhallen abreißen und entsiegeln. Diese und andere Brachflächen werden anschließend beispielsweise mit Streuobstwiesen bepflanzt. Der Windpark leistet also nicht nur einen Beitrag zur Energiewende und vermeidet jährlich den Ausstoß von gut 60.000 Tonnen Kohlendioxid. Dank der Ausgleichsmaßnahmen bereichert der Windpark die Region auch ökologisch und verbessert das Landschaftsbild an vielen Stellen.

ABO Wind informiert ab sofort auf der Internetseite www.windpark-uckley.de über den Fortschritt des Windparks. Dort sind Standortkarten, Visualisierungen und aktuelle Mitteilungen zum Baufortschritt zu sehen. Zusätzlich können interessierte Bürgerinnen und Bürger über ein Kontaktformular auf der Seite Fragen zum Windpark Uckley-Nord stellen.

Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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