Greenergetic und SüdWestStrom: Kooperation macht Stadtwerke zu Anbietern von Solardach-Lösungen

BIELEFELD/TÜBINGEN. Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) und die Greenergetic GmbH kooperieren zukünftig bei Portallösungen für Stadtwerke. Kommunale Energieversorger können ihren Kunden zunächst eine internetbasierte Lösung für den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichern anbieten. Die Zusammenarbeit macht es Stadtwerken möglich, ihren Endverbrauchern ein Angebot für Solaranlagen zu machen. Die Stadtwerke aus dem SüdWestStrom-Netzwerk sparen mit dieser White-Label-Lösung eigene Entwicklungsarbeit und profitieren von günstigeren Konditionen.

Stadtwerke können die Dienstleistung schnell einsetzen, indem sie auf ihrer Internetseite ein Formular integrieren. Ein interessierter Haushaltskunde gibt dann nur wenige Daten ein und erhält sofort ein individuelles Angebot für die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Die Hintergrundprozesse laufen über das internetbasierte Portal von Greenergetic: Dazu gehören die Beauftragung lokaler Handwerker, die Installation der Anlagen sowie der First-Level-Service.

„Wir geben mit dem PV-Portal unseren Stadtwerken ein neues Instrument für die Kundenbindung“, sagt Stefan Fella, Geschäftsführer Markt bei SüdWestStrom. Er sei davon überzeugt, dass Stadtwerke ihre Wertschöpfung in energienahen Dienstleistungen ausbauen können. Fella weiter: „Kaum ein Kunde kennt sich gut genug mit der Planung von Solaranlagen und Stromspeichern aus. Mit unserer Lösung vermitteln Stadtwerke den Hausbesitzern einen geprüften Handwerkspartner aus ihrer Nähe. Für diese Lösung arbeiten wir mit Greenergetic als einem der führenden Anbieter für diese Dienstleistungs-Portale zusammen.“ Dies sei erst der Anfang des SüdWestStrom-Dienstleistungsportals: Im Herbst 2016 würden weitere White-Label-Produkte über dieses Portal zur Verfügung gestellt und parallel das Angebot gemeinsam mit den Stadtwerke-Partnern weiterentwickelt.

Florian Meyer-Delpho, Gründer und Geschäftsführer der Greenergetic ergänzt: „In der Partnerschaft mit SüdWestStrom wird den EVU im SüdWestStrom-Umfeld ein optimiertes, leistungsgeprüftes Portal inklusive Vertriebs- und Abwicklungsprozesse angeboten. Die Effizienz bei der Entwicklung von Vertriebslösungen im Energiedienstleistungs-Bereich für kleine und mittlere EVU erhöht das deutlich.“ Gerade den vielen kleineren und mittleren Stadtwerke aus dem SüdWestStrom-Verbund wird damit der Aufbau einer digitalen, langfristigen Kundenbindung zu günstigen Konditionen ermöglicht.

Entscheidender Unterschied zu anderen Lösungen im Markt ist hierbei nach Aussage von Meyer-Delpho die starke Einbindung des lokalen Handwerks und die vollumfängliche Planungsstrecke, die als Einzige einen Onlinekauf wirklich in Echtzeit ermöglicht sowie die gewerkeübergreifende Planung. Die konsequente Weiterentwicklung des Portals für Photovoltaik- und Speicherkomponenten ist das Energiedienstleistungs-Portal (EDL-Portal) um verschiedene Energiedienstleistungs-Komponenten wie Wärmepumpen, Gasbrennwert-Thermen, Ladeboxen und Smart Home Lösungen.

Über SüdWestStrom
1999 gegründet, hat sich die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu verbessern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Aktuell zählen 57 Stadtwerke zu den Gesellschaftern. Mehr als 160 kommunale Energieversorger beschaffen Strom und Erdgas über die Portfolio-Pools von SüdWestStrom. Am Firmensitz in Tübingen beschäftigt die Stadtwerke-Kooperation derzeit über 80 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 hat SüdWestStrom einen Umsatz von 734 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Dienstleistungen von SüdWestStrom reichen von Energiehandel, Bilanzkreis- und Portfoliomanagement bis zu Marktkommunikation und Energiedatenmanagement für Erdgas- und Stromnetze. Zudem bietet SüdWestStrom das Preisorientierte Lastmanagement an. Mit dieser Dienstleistung können Stadtwerke ihre eigenen flexibel einsetzbaren Anlagen anhand von Börsenpreisen so steuern lassen, dass die Kosten sinken und die Effizienz steigt. Seit 2013 unterstützt die Stadtwerke-Kooperation zudem kommunale Energieversorger dabei, einen eigenen Vertrieb von Strom und Erdgas aufzubauen.

Über SüdWestStrom können sich Stadtwerke und Energiegenossenschaften an Erzeugungsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligen. Der SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG gehört ein 32,5-MW-Windpark in Mecklenburg-Vorpommern und der SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG ein 11,5-MW-Windpark in Niedersachsen.

Über Greenergetic
Greenergetic vermarktet Photovoltaik-Anlagen, Stromspeicher, Wärmepumpen, Gasbrennwertthermen und Smart-Home über Online-Portale an Privatkunden und Gewerbetreibende. Dabei kooperiert Greenergetic mit mehr als 60 Stadtwerken und regionalen Energieversorgungsunternehmen (EVU). Diese integrieren das einzigartige Greenergetic Planungs- und Bestellportal in ihren Web-Auftritt. Neben Information, Planung, Pacht und Kauf von Energiedienstleistungen (EDL) leistet Greenergetic auch den gesamten Kundenservice im Namen des EVU: Leadmanagement, Angebotserstellung, Auftragsabwicklung, Einkauf und Logistik.
Für die Kombination aus digitalem Geschäftsmodell und lokaler Dienstleistung ist Greenergetic vom pv-magazine mit dem „top-business-model“ Award ausgezeichnet worden. Laut dem Magazin „Gründerszene“ und Ernst & Young ist Greenergetic eines der schnellst wachsenden Start-ups.

Ansprechpartner bei SüdWestStrom / Telefon / E-Mail
Alexander Raithel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 7071 157-3790 / alexander.raithel@suedweststrom.de

Stefan Fella, Geschäftsführer Markt / +49 7071 157-3467 / stefan.fella@suedweststrom.de

Ansprechpartner bei Greenergetic / Telefon / E-Mail
Benjamin Stein, Marketing / +49 521 43060183 / Benjamin.Stein@greenergetic.de




ABO Wind nimmt neue Länder ins Visier

Pressemitteilung

• Kooperationsverträge mit Partnern im Iran geschlossen
• Büro in Teheran angemietet
• Neue Abteilung für „Internationale Geschäftsentwicklung“ sondiert weitere Märkte

(Wiesbaden, 10. Februar 2016) Mit großen Schritten nähert sich ABO Wind dem Ziel, in neuen Ländern aktiv zu werden. Am weitesten gediehen sind die Bemühungen im Iran. „Wir haben in den vergangenen Wochen mehrere Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen“, berichtet Vorstand Dr. Jochen Ahn. Dieser Tage bezieht ABO Wind ein Büro in Teheran, für das neue Mitarbeiter vor Ort eingestellt werden. Es wird neben Buenos Aires der zweite außereuropäische Standort.

Aktuell ist ABO Wind zudem in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern tätig und hat europaweit bislang gut 1.100 Megawatt Windkraft ans Netz gebracht. 2015 hat das Unternehmen am Wiesbadener Hauptsitz eine Abteilung für internationale Geschäftsentwicklung gegründet. Unter der Verantwortung von Dr. Karsten Schlageter klopfen erfahrene Windkraftprojektierer Länder auf verschiedenen Kontinenten daraufhin ab, ob sie als Märkte für ABO Wind in Frage kommen. Struktur des Strommarktes, Ausbauziele für Erneuerbare, Windverhältnisse und Rechtssicherheit zählen zu den relevanten Kriterien.

Mit intensiver Unterstützung der Fachabteilungen für Finanzierung, Netzanbindung und Standortbewertung haben die Fachleute mehrere Länder identifiziert, die prinzipiell geeignet erscheinen. „Nun gilt es, konkrete Strategien für einen Markteintritt zu entwickeln, die zu dem jeweiligen Land passen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. „Im Iran kommen wir dabei besonders gut voran.“ Das führt Schlageter auf die langjährige Isolation des Landes zurück: „Fast zehn Jahre litt der Iran unter den wegen der Atompolitik verhängten Sanktionen. Deren Aufhebung entfacht nun eine starke gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik.“

Das betrifft auch die Energiepolitik. Mit rund 75 Millionen Einwohnern und einer Fläche von gut 1,6 Millionen Quadratkilometern zählt Iran zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde. Das Land ist sehr am Ausbau von nachhaltigen, erneuerbaren Energien interessiert. Das im Iran geförderte Erdöl ist vorrangig für den Export bestimmt. Um den zunehmenden Energiehunger der wachsenden Bevölkerung zu stillen, setzt die Regierung auf Erneuerbare. Bislang sind etwa 350 Megawatt am Netz. Bis 2018 sollen rund 4.500 Megawatt Windkraftleistung hinzukommen.

Um das zu erreichen, sind jedoch einige Hürden zu überwinden. Bislang finanzieren internationale Banken keine Windkraftprojekte im Iran. Auch für Umweltverträglichkeitsprüfungen und Netzanschlussbedingungen müssen noch Strukturen etabliert werden, die internationalen Standards entsprechen.

„Wir möchten daran mitwirken, der Windkraft im Iran zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. Die Voraussetzungen sind gut: Der Iran garantiert einen festen Einspeisetarif für Windstrom und fördert den Ausbau der Erneuerbaren mit verbindlichen Regelungen. Die Netze und die Infrastruktur sind bereits gut ausgebaut. ABO Wind bringt die Expertise aus 20 erfolgreichen Jahren in der Erneuerbaren-Branche mit. Das Fachwissen sowie die Kontakte zu Herstellern, Banken und Investoren sind am Persischen Golf gefragt. In Kooperation mit regionalen Partnern hat ABO Wind bereits Windkraft-Projekte mit rund 350 Megawatt Leistung vorregistriert und mehrere Projektgesellschaften gegründet.

Auf einer Internetseite berichtet ABO Wind über die Aktivitäten im Iran:
http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/abowind-international/iran.html

Kontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
alexander.koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de




ABO Invest steigert Stromproduktion um 58 Prozent

· Wind wehte 2015 wie prognostiziert
· Umfinanzierung spart Zinskosten
· Weitere Engagements in Deutschland und Finnland geplant

(Wiesbaden, 1. Februar 2016) Im Kalenderjahr 2015 hat ABO Invest (inklusive Erstattungen)
318 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht fast genau dem prognostizierten Wert (315 Millionen Kilowattstunden). Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Produktion um 58 Prozent. Zum stolzen Wachstum trugen vor allem jene sieben Windparks bei, die ABO Invest in den vergangenen 24 Monaten in Betrieb genommen hat. Zudem war das Windangebot besser als im Jahr zuvor. Während die Prognose 2014 um fast acht Prozent verfehlt wurde, schnitt das Portfolio 2015 um ein knappes Prozent besser ab als erwartet.

Besonders erfolgreich waren im zurückliegenden Jahr der neu erworbene finnische Windpark Haapajärvi (mehr als zehn Prozent) und der irische Windpark Glenough (plus fünf Prozent). In Summe leicht hinter den Erwartungen zurück blieben die deutschen (minus ein Prozent) und französischen (minus drei Prozent) Windparks sowie die Biogasanlage Samswegen (minus drei Prozent). „Das Jahr 2015 hat einmal mehr bestätigt, dass unsere Strategie der regionalen Streuung aufgeht“, sagte Vorstand Andreas Höllinger. „Erfreulich ist zudem, dass mit Haapajärvi unser erstes finnisches Projekt so gut gestartet ist.“

Eine erfreuliche Nachricht für Aktionäre der ABO Invest ist zudem die erreichte Zinsreduktion für einen laufenden Kredit zur Finanzierung des Windparks Glenough über aktuell noch 27 Millionen Euro. Dank der neuen Konditionen spart ABO Invest barwertig rund zwei Millionen Euro. Ein weiterer Erfolg ist der vereinbarte Rückkauf von Genussscheinen im Umfang von 7,8 Millionen Euro. Die Genussscheine dienten der Finanzierung des Eurowind-Portfolios mit den Windparks Glenough, Cuq, Repperndorf, Düngenheim und Broich. Der Rückkauf dieser Genussscheine, die ursprünglich bis 2023 mit 6,7 Prozent verzinst werden sollten, spart jährlich gut eine halbe Million Euro Zinsen. „Unser Ziel ist es, den Unternehmenswert der ABO Invest jährlich um mindestens sieben Prozent zu steigern“, sagt Vorstand Andreas Höllinger. „Der Zinssatz der Genussscheine liegt so dicht an unserer Zielrendite, dass eine vorzeitige Ablösung vorteilhaft ist.“

Zur Tilgung der Genussscheine verwendet ABO Invest freie Liquidität sowie Zuflüsse aus anstehenden Kapitalerhöhungen, die noch nicht konkretisiert sind. Zudem verhandelt ABO Invest zurzeit eine Ausweitung ihrer Kreditlinien. In Summe soll die vorzeitige Tilgung der Genussscheine zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote beitragen, die aktuell bei rund 16 Prozent liegt.

Während das Windkraft-Portfolio insgesamt von Januar 2011 bis Januar 2016 knapp eine Milliarde Kilowattstunden produzierte und die Prognose annähernd erreichte, verfehlte der 2013/14 in Betrieb genommene Windpark Clamecy die Erwartung bislang um rund 20 Prozent. ABO Invest plant daher, den Windpark zu veräußern. Die Neubewertung der Beteiligung in Höhe von 65 Prozent, die ABO Invest an Clamecy hält, ist voraussichtlich mit einem Verlust von 1,0 bis 1,5 Millionen Euro verbunden.

Noch keine endgültige Entscheidung ist über den beabsichtigten Kauf eines zweiten Windparks in Finnland gefallen. Ende 2015 hatte ABO Invest dafür eine Reservierungszahlung geleistet. Da weiterhin offen ist, ob der genehmigte und baureife Windpark Eingang in das auf 2.500 Megawatt begrenzte aktuelle finnische Tarifsystem findet, fließt die Reservierungszahlung zunächst an ABO Invest zurück. Es besteht weiterhin die Chance, dass Projekte, die eine Vergütungszusage bereits erhalten haben, wegen mangelnder Baureife von der Liste gestrichen werden und das von ABO Invest ins Auge gefasste Projekt nachrückt. Für diesen Fall ist ein Kauf weiterhin geplant.

Kurzfristig beabsichtigt ABO Invest, den Windpark Wennerstorf in Niedersachsen (30 Kilometer südwestlich von Hamburg) zu erwerben. Der aus vier Anlagen des Typs AN Bonus 1,3 MW/62 bestehende Windpark mit einer Nennleistung von 5,2 Megawatt ging 2003 in Betrieb. An dem Bürgerwindpark hatten sich mehr als hundert Kommanditisten beteiligt. Die Laufzeit der Beteiligung war im Verkaufsprospekt auf zwölf Jahre begrenzt worden. ABO Invest plant, die Anteile nun für knapp 65 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises zu erwerben. „Der Windpark Wennerstorf passt gut in unser Portfolio, weil wir in dieser Region noch nicht aktiv sind“, sagt Vorstand Höllinger. „Zudem sind bei einem Bestandspark mit langjährigen Ertragsdaten die Prognosen der künftigen Stromerzeugung besonders zuverlässig.“

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Alexander Koffka
ABO Invest AG

Die Bürgerwindaktie

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KGAL Investorenumfrage im Bereich Erneuerbare Energien: Trend zu höheren Renditen erkennbar

PRESSEINFORMATION

Grünwald, 26.01.2016 – Stabilität und Sicherheit sind 2015 für institutionelle Investoren im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments noch wichtiger als Renditemaximierung. Das ergab eine Umfrage des Asset Managers KGAL unter institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen, die insgesamt ein Anlagevolumen von ca. 700 Mrd. Euro repräsentieren. Dennoch ist ein Trend zu risikoreicheren Assets mit höheren Renditeerwartungen zu erkennen. Für 63% der Befragten ist die Stabilität der Ausschüttungen zentrales Investmentkriterium, für 51% die Sicherung der Vermögenswerte. Dabei setzt die Mehrheit (56%) auf eine Portfolio-Diversifikation.

Die Befragung, die 2015 bei institutionellen Investoren durchgeführt wurde, erfasst sowohl den Status quo der bereits getätigten Erneuerbaren-Energien-Investitionen als auch die Präferenz zukünftiger Investments.

Photovoltaik und Wind Onshore liegen vorne
2015 dominieren noch die „Klassiker“: Die Befragten investierten bisher vor allem in Photovoltaik (91%) sowie Windenergie Onshore (84%). Nur in Einzelfällen wurde bereits in Wasserkraft, Bioenergie, Windenergie Offshore, Solar- und Geothermie investiert. Insgesamt ist anzumerken, dass 70% der Investoren aktuell gemischte Portfolien bevorzugen.

Wasserkraft gewinnt an Beliebtheit
Bei den Präferenzen für zukünftige Investments belegt das Thema Wasserkraft den zweiten Rang nach der Windenergie: 84% der Investoren beurteilen Wasserkraft als sehr interessant oder interessant. Windenergie Onshore liegt mit 90% vorne, Photovoltaik mit 83% knapp dahinter auf Platz 3. 42% der Befragten bekunden auch Interesse an Investitionen in Windenergie Offshore – ein Asset, an dem sich der Trend zu höheren Renditeerwartungen abzeichnet.

Marktkenntnis ist entscheidendes Kriterium
Bei der Wahl eines Asset Managers sind für Investoren folgende Entscheidungsfaktoren relevant: Marktkenntnis und spezielle Expertise in der Assetklasse (95%). Erst danach folgen Kriterien wie Rendite/Risiko-Profil der Produkte (77%), die Anlagestrategie (65%) und der Track Record (53%).

Unterschiedliche Renditeerwartungen bei Erneuerbaren Energien
Die erwarteten Renditen variieren je nach Art der Energieerzeugung. Bei Windenergie Onshore (58%) und Photovoltaik (56%) werden Renditen von 5 bis 7% als marktkonform angesehen. Bei Windenergie Offshore, die generell mit höheren Risiken verbunden ist, erwartet die Mehrheit entsprechend höhere Renditen im Bereich von 7 bis 10%. Im Fall von Investitionen in Wasserkraft hingegen ist ein Großteil der Umfrageteilnehmer mit moderaten 3 bis 5% zufrieden.

„Das überrascht nicht, denn die Wasserkraft, als älteste Energiequelle der Menschheit, wird als Garant für Stabilität gesehen, obwohl die Erfahrungen der Investoren mit dieser Form der Energieerzeugung noch gering sind. Gleichzeitig steigt das Interesse an höherrentierlichen Investitionsmöglichkeiten“, kommentiert Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich Infrastruktur.

Entscheidungsfaktoren für Investitionen
Die bestimmenden Risiko- und Einflussfaktoren bei der Investitionsentscheidung sind v.a. Länderrisiken, die Stabilität gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie die Nachfrage- und Preisentwicklung bei Elektrizität. „Der staatlichen Förderung einzelner Arten der Energieerzeugung wird hingegen immer weniger Bedeutung zugemessen. Wer heute in Erneuerbare Energien investiert, ist bereit, deutlich mehr Marktrisiken als früher zu akzeptieren, erwartet aber auch höhere Renditen“, sagt Ebner.

Das Thema Sicherheit dominiert hingegen bei der Auswahl der für Investments am besten geeigneten Regionen. Sonnenreiche Regionen wie Südeuropa, Afrika und Asien/Pazifik stehen heute noch nicht so hoch im Kurs. Westeuropa, Nordeuropa und Nordamerika werden derzeit präferiert. „Diese Regionen punkten eindeutig bei so wichtigen Rahmenbedingungen wie vorhandene Infrastruktur, beherrschbares Länderrisiko und politische Sicherheit. Dennoch behalten wir auch die sonnenreichen Regionen wie z. B. Chile und Australien für künftige Investments im Auge“, so Ebner.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen in einigen Währungsräumen bevorzugen 65% der teilnehmenden Investoren Euro-Investments. Immerhin 35% akzeptieren auch andere Währungen.

Fazit
Auch wenn die Investoren, laut der Umfrage in 2015, derzeit im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments mit Renditen von 5 bis 7% zufrieden sind, nimmt das Interesse an höher rentierlichen Fonds zu. Damit sind allerdings auch höhere Risiken, wie z. B. Länder- oder Währungsrisiken, verbunden, die entsprechend gemanagt werden müssen. Es empfiehlt sich deshalb bei der Wahl des Asset Managers auf erfahrene Unternehmen zu setzen, die einen soliden Track Record vorweisen können.

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Gesellschafter erhöhen Stammkapital bei SüdWestStrom deutlich

Zum Jahreswechsel haben acht der 57 beteiligten Stadtwerke ihr Stammkapital bei SüdWestStrom um insgesamt 1,42 Millionen Euro erhöht.

TÜBINGEN. Die Gesellschafterversammlung der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) hat einer Kapitalerhöhung von acht kommunalen Energieversorgern zugestimmt. Das Stammkapital von SüdWeststrom ist zum Jahreswechsel auf insgesamt 16,25 Millionen Euro angewachsen – ein Plus von 1,42 Millionen Euro. Zusätzliches Stammkapital macht die Stadtwerke-Kooperation noch handlungsfähiger: Neue Dienstleistungen können schneller zur Marktreife gebracht und zukünftige Geschäftsfelder schneller entwickelt werden. Außerdem wird die Zwischenfinanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien leichter.

„Unsere Gesellschafter verhelfen SüdWestStrom zu einer deutlichen Erhöhung des Eigenkapitals. Dieses klares Bekenntnis zu SüdWestStrom stärkt unsere Position im deutschen Energiemarkt“, sagt Christian Köhler, Geschäftsführer Finanzen bei SüdWestStrom. „Ich sehe das als einen deutlichen Vertrauensbeweis für unsere Arbeit“, so Köhler. Die acht erhöhenden Stadtwerke verständen die Kapitalerhöhung vor allem als Impuls für den Ausbau ihrer Kooperation und nicht als Kapitalanlage. Ein weiterer positiver Effekt der Kapitalerhöhung sei, dass für SüdWestStrom die Absicherung von Eindeckungsgeschäften von Strom und Erdgas einfacher wird.

Insgesamt verfügt SüdWestStrom damit über ein Stammkapital in Höhe von 16,25 Millionen Euro, zuvor waren es 14,83 Millionen Euro. Das gesamte Eigenkapital der Gesellschaft ist von 39,00 Millionen Euro vor der Stammkapitalerhöhung auf nun 43,11 Millionen Euro angestiegen.

Über SüdWestStrom
1999 gegründet, hat sich die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu verbessern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Aktuell zählen 57 Stadtwerke zu den Gesellschaftern. Mehr als 160 kommunale Energieversorger beschaffen Strom und Erdgas über die Portfolio-Pools von SüdWestStrom. Am Firmensitz in Tübingen beschäftigt die Stadtwerke-Kooperation derzeit über 80 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 hat SüdWestStrom einen Umsatz von 734 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Dienstleistungen von SüdWestStrom reichen von Energiehandel, Bilanzkreis- und Portfoliomanagement bis zu Marktkommunikation und Energiedatenmanagement für Erdgas- und Stromnetze. Zudem bietet SüdWestStrom das Preisorientierte Lastmanagement an. Mit dieser Dienstleistung können Stadtwerke ihre eigenen flexibel einsetzbaren Anlagen anhand von Börsenpreisen so steuern lassen, dass die Kosten sinken und die Effizienz steigt. Seit 2013 unterstützt die Stadtwerke-Kooperation zudem kommunale Energieversorger dabei, einen eigenen Vertrieb von Strom und Erdgas aufzubauen.

Über SüdWestStrom können sich Stadtwerke und Energiegenossenschaften an Erzeugungsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligen. Der SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG gehört ein 32,5-MW-Windpark in Mecklenburg-Vorpommern und der SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG ein 11,5-MW-Windpark in Niedersachsen.

Ansprechpartner / Telefon / E-Mail
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 7071 157-3790
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Windbranche steht bereit, den Ausstieg aus der Kohle mitzugestalten

Pressemitteilung

Potsdam, 16.12.2015
Brandenburg darf sich durch ein Festhalten an der Braunkohle nicht zum Verlierer der globalen Energiewende machen. Durch die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris kommt der Abschied von der Braunkohle womöglich schneller als bisher gedacht.

Nach dem Klimagipfel in Paris fordert der Bundesverband WindEnergie die Brandenburger Landesregierung auf, sich schneller und besser auf den Ausstieg aus der Braunkohle-Wirtschaft vorzubereiten. „Durch die Beschlüsse der Weltgemeinschaft wird die globale Energiewende schneller kommen als gedacht. Für Vorreiter bei den Erneuerbaren werden sich hier Märkte beim Einsatz regenerativer Kraftwerke, Stromspeicher und intelligenter Stromnetze eröffnen. Das Land hat gute Ansätze, hier könnte tatsächlich ein Silicon Valley der globalen Energiewende entstehen“, so Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in Berlin und Brandenburg.

„Die Brandenburger Windenergieunternehmen stehen bereit, diese Chance gemeinsam mit der Landesregierung zu nutzen und in den Wandel zu investieren“, so Glahr weiter. „Wir respektieren, dass der Ausstieg aus der Braunkohle dem Land und besonders der Region Lausitz schwerfällt. Mit dem Festhalten an der Braunkohle läuft das Land aber Gefahr, den Strukturwandel zu verschlafen. Wir müssen aufpassen, dass es Brandenburg nicht so geht wie den großen Energiekonzernen E.on, RWE, Vattenfall und Co.: Vor Jahren waren das wirtschaftliche und politische Riesen. Aber sie haben sich der Energiewende zu lange verweigert, sie finden sich heute in der Welt der Erneuerbaren kaum zurecht. Wenn Brandenburg nicht ebenso zu den Verlierern der globalen Energiewende gehören will, muss die Landesregierung jetzt konsequent auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Umbau der Energiestruktur setzen.“

Das betrifft technische Innovationen wie „virtuelle Kraftwerke“ oder die zunehmende Verschränkung der Stromwirtschaft mit der Mobilität etwa über Wasserstoffspeicher, die auch in Brandenburg entwickelt werden.

„Wir werden alles dafür tun, dass Brandenburg auch im Zeitalter nach der Kohleverstromung „Energieland“ bleibt. Die Branche der Erneuerbaren will Verantwortung übernehmen und durch Investitionen die sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen des Strukturwandels auffangen. Wir sind überzeugt, dass in der Energiewende mehr Chancen als Risiken für Brandenburg stecken“, so Glahr.

Schon heute arbeiten in Brandenburg gut 6.700 Beschäftigte in der Windenergie. Die Branche erzielt in Brandenburg eine jährliche Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro.

In der Anlage senden wir Ihnen unsere Pressemitteilung als PDF.

Kontakt:

Jan Hinrich Glahr
Landesvorstand BWE Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Str. 36-37
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Mobil: 0179-4890713




ABO Wind und SüdWestStrom kooperieren

Die ABO Wind AG (ABO Wind) und die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) prüfen und entwickeln Windparks zukünftig gemeinsam.

Tübingen/Wiesbaden. Der Windpark-Projektentwickler ABO Wind und die Stadtwerke-Kooperation SüdWestStrom arbeiten ab sofort in allen Phasen der Entwicklung und des Betriebs von Windparks zusammen. Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen unterschrieben den Vertrag am 15. Dezember in Tübingen. Mit der Kooperation wollen beide Unternehmen Entscheidungsprozesse bei der Entwicklung neuer Onshore-Projekte beschleunigen und Stadtwerke an Windparks mit konservativem Risikoansatz teilhaben lassen.

Stefan Fella, Geschäftsführer Markt bei SüdWestStrom, sagt: „Zusammen mit ABO Wind werden wir die Projekte finden und entwickeln, die den Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsansprüchen von kommunalen Versorgern entsprechen. ABO Wind ist mit exzellenten Fachleuten und großer Erfahrung der ideale Partner für uns.“ Das Modell von SüdWestStrom erleichtert kleinen und mittleren Stadtwerken den Einstieg in Windpark-Projekte und stärkt den kommunalen Beitrag bei der Umsetzung der Energiewende. Die Stadtwerke-Kooperation erwirbt Windparks und verkauft anschließend die Anteile der Projekte an Gemeinde- und Stadtwerke. Die kommunalen Energieversorger bekommen so Zeit für Entscheidungen in Aufsichts- und Gemeinderäten. Insgesamt 30 kommunale Unternehmen beteiligen sich bereits an den Windparks in Suckow und Donstorf.

„Die Kooperation mit regional verankerten Akteuren erleichtert die Projektentwicklung und verbessert die Akzeptanz der Windkraft vor Ort – das ist für den Erfolg der Energiewende ein wesentlicher Faktor“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. „Stadtwerke sind für uns wichtige Partner, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit SüdWestStrom.“

Pressebilder
Unter http://www.suedweststrom.de/neuigkeiten/pressebilder.html finden Sie ein Bild von der Vertragsunterschrift und Windpark-Motive.

Über ABO Wind

Seit 20 Jahren entwickelt ABO Wind Windparks. Damit zählt das Unternehmen mit Stammsitz in Wiesbaden zu den Pionieren der Branche in der Mitte und im Süden Deutschlands. Rund 530 Windkraftanlagen mit 1.100 Megawatt Gesamtleistung hat ABO Wind bislang ans Netz gebracht. Die jährliche Stromproduktion dieser Windparks entspricht dem Haushaltsverbrauch von 1,7 Millionen Menschen.

1996 gründeten Jochen Ahn und Matthias Bockholt, die weiterhin als Mehrheitseigentümer und Vorstände aktiv sind, das Unternehmen als Zwei-Mann-Betrieb. Seither ist ABO Wind stetig gewachsen und zählt nun mit einem jährlichen Projektvolumen von rund 250 Millionen Euro zu Europas versierten Entwicklern von Windkraftprojekten. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktuell in Deutschland, Frankreich, Irland, Großbritannien, Finnland, Spanien und Argentinien tätig.

Um Bürger finanziell am Betrieb von Windparks zu beteiligen, hat ABO Wind 2010 die Bürgerwindaktie ABO Invest (www.buergerwindaktie.de) gegründet. Mehr als 4.000 Bürger haben sich bereits als Aktionäre beteiligt und profitieren von der Wertschöpfung aus dem Betrieb von Windparks.

Über SüdWestStrom
1999 gegründet, hat sich die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu verbessern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Aktuell zählen 57 Stadtwerke zu den Gesellschaftern. Mehr als 160 kommunale Energieversorger beschaffen Strom und Erdgas über die Portfolio-Pools von SüdWestStrom. Am Firmensitz in Tübingen beschäftigt die Stadtwerke-Kooperation derzeit über 80 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 hat SüdWestStrom einen Umsatz von 734 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Dienstleistungen von SüdWestStrom reichen von Energiehandel, Bilanzkreis- und Portfoliomanagement bis zu Marktkommunikation und Energiedatenmanagement für Erdgas- und Stromnetze. Zudem bietet SüdWestStrom das Preisorientierte Lastmanagement an. Mit dieser Dienstleistung können Stadtwerke ihre eigenen flexibel einsetzbaren Anlagen anhand von Börsenpreisen so steuern lassen, dass die Kosten sinken und die Effizienz steigt. Seit 2013 unterstützt die Stadtwerke-Kooperation zudem kommunale Energieversorger dabei, einen eigenen Vertrieb von Strom und Erdgas aufzubauen.

Über SüdWestStrom können sich Stadtwerke und Energiegenossenschaften an Erzeugungsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligen. Der SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG gehört ein 32,5-MW-Windpark in Mecklenburg-Vorpommern und der SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG ein 11,5-MW-Windpark in Niedersachsen.

Ansprechpartner bei SüdWestStrom / Telefon / E-Mail
Alexander Raithel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 7071 157-3790 / alexander.raithel@suedweststrom.de

Ansprechpartner bei ABO Wind / Telefon / E-Mail
Alexander Koffka, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 611 267 65 515 / alexander.koffka@abo-wind.de




ABO Wind, Green City Energy und Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam Windpark in Altertheim

Pressemitteilung

Altertheim, 07.12.2015. In der unterfränkischen Gemeinde Altertheim soll ein weiterer Windpark entstehen. Die Projektpartner Green City Energy, ABO Wind und die örtliche Energiegenossenschaft Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam mit der Gemeinde drei Windenergieanlagen. Ende 2014 hat Green City Energy in Altertheim drei Anlagen in Betrieb genommen und auch die Bürger-Energie Altertheim hat bereits eine Anlage in der Region gebaut. ABO Wind hat im Landkreis Würzburg 14 Windkraftanlagen errichtet. Im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens weist die Gemeinde aktuell Konzentrationsflächen für Windenergie aus und legt proaktiv mögliche Standorte für Windenergieanlagen vor Ort fest.

Die drei Projektpartner ABO Wind, Green City Energy und die lokale Genossenschaft Bürger-Energie planen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altertheim partnerschaftlich einen Windpark mit drei Anlagen in Altertheim. Jeder Projektpartner wird eine der drei geplanten Anlagen errichten. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch diese Projektpartnerschaft die Möglichkeit auf ein zweites Genossenschafts-Windrad bekommen“, so Alfred Grimmer, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Energie. „Das Projekt in Altertheim profitiert von der langjährigen Wind-Erfahrung der Projektpartner“, ergänzt Dr. Jochen Ahn, Vorstand von ABO Wind. „Wir arbeiten erfolgreich mit einigen Genossenschaften zusammen und erleben dabei immer wieder, dass die Bürger hinter der Energiewende stehen.“

Aktive Steuerung der Kommune über die Bauleitplanung
Über das aktuelle Bauleitplanverfahren können Kommunen noch immer aktiv entscheiden, wie der Ausbau der Windenergie vor Ort genau aussehen soll. Auch nach der Einführung der bayerischen 10H-Regelung können sie so ihre lokale Windplanung aktiv steuern, zukünftige Anlagen durch die Ausweisung von Konzentrationsflächen gezielt an ausgewählten Stellen bündeln, deren Anzahl und Standorte festlegen und eine maximale Anlagenhöhe bestimmen. Die Altertheimer Bürger und öffentliche Stellen können sich bereits im Vorfeld einbringen und in zwei Beteiligungsrunden Einwände äußern. Auch die drei Projektpartner unterstützen Altertheim bei dem aufwändigen Verfahren. So wird der Windpark zum gemeinsamen Projekt von Gemeinde und Bürgern.

Gemeinde ist Wind-Vorreiter im Landkreis
„In ihrem Vorgehen in Sachen Windenergie ist die Gemeinde Altertheim ein absoluter Vorreiter im Landkreis Würzburg“, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand des Energiepioniers Green City Energy. „Über die Bauleitplanung nutzen sie ihre Chance, die Energiewende vor Ort auch weiterhin aktiv zu unterstützen.“ Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung war bei bisherigen Windprojekten vor Ort vorhanden.

Altertheims Bürgermeister Adolf Hemrich ist zufrieden mit den Fortschritten. „Die Bauleitplanung macht es uns als Kommune möglich, unseren lokalen Windausbau gemeinsam mit unseren Bürgern weiterhin selbstbestimmt zu gestalten.“ Nach aktuellem Stand könnte der geplante Windpark der drei Projektpartner im dritten Quartal 2017 in Betrieb gehen und dann jährlich genug Grünstrom für ca. 5.500 Drei-Personen-Haushalte ins öffentliche Netz einspeisen und so den Energieumstieg auf regenerative Quellen unterstützen.

Über die Green City Energy AG
Die Green City Energy AG (GCE) mit Sitz in München wurde 2005 als Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V. gegründet und steht für eine dezentrale und demokratische Energiewende. Dafür projektiert das Unternehmen Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Bereichen Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik und bietet sie privaten Anlegern als Ökologischer Geldanlagen erhalten private Anleger zur Zeichnung an. Bisher wurden Investitionen von über 295 Millionen Euro in Erneuerbare Energien ermöglicht. Über die Kommunale Energieberatung bietet GCE außerdem Landkreisen und Kommunen fachliche und handlungsorientierte Unterstützung auf dem Weg zur lokalen Energieunabhängigkeit. Für ihre wegweisenden Angebote und hohen Nachhaltigkeitsstandards wurde die GCE wiederholt ausgezeichnet. Unter anderem erhielt das Unternehmen den renommierten Sustainability Award als „Nachhaltigstes Unternehmen 2011“ sowie 2013 den Energy Globe Award für die „Revitalisierung von bestehenden Wasserkraftwerken in Frankreich“. Im Sommer 2014 bewertete die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research Green City Energy mit dem Prime-Status B+. Weitere Informationen zu Green City Energy finden Sie unter www.greencity-energy.de.

Über die ABO Wind AG
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 524 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.055 Megawatt ans Netz gebracht. Mehr als 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.
Um Bürger an der Windkraft zu beteiligen, hat ABO Wind 2010 die Betreibergesellschaft ABO Invest gegründet. Sie betreibt europaweit Anlagen zur klimafreundlichen Stromproduktion. Das bislang erworbene Portfolio von 132 Megawatt umfasst 14 Windparks mit 62 Anlagen – 28 in Frankreich, 18 in Deutschland, 14 in Irland, zwei in Finnland. Eine Biogasanlage ergänzt den Bestand. Die Aktie notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf und kann über jede Bank erworben werden. Die Wertpapierkennnummer (WKN) lautet: A1EWXA. Rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften haben sich bereits an ABO Invest beteiligt.

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Green City Energy AG
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Bürger-Energie Altertheim eG
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Neue Betreibergesellschaft wächst zügig


· ABO Kraft & Wärme hat bereits eine Abfallvergärungs- und eine Biogasanlage erworben
· Energie-Contracting zur effizienten Nahwärmeversorgung ergänzt Geschäftsmodell
· 50 Aktionäre sind beteiligt
· Weitere Kapitalerhöhung steht bevor

(Wiesbaden, 2. Dezember 2015) Die im Jahr 2014 von ABO Wind gegründete ABO Kraft & Wärme AG befindet sich auf Wachstumskurs. Im Zuge von Privatplatzierungen haben sich bislang 50 Aktionäre an der jungen Gesellschaft beteiligt und sieben Millionen Euro Eigenkapital aufgebracht. Das Geld hat die ABO Kraft & Wärme AG in drei Projekte investiert. Eine Abfallvergärungsanlage hat ABO Kraft & Wärme aus einer Insolvenz erworben. Eine Biogasanlage wurde von einem Wettbewerber übernommen, der das Geschäftsfeld aufgibt. Beide Anlagen erhalten die auskömmliche Vergütung, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bis zur 2014 in Kraft getretenen Novellierung gewährte. Zudem versorgt
ABO Kraft & Wärme seit wenigen Wochen einen Wiesbadener Bürokomplex mittels neu errichteter Blockheizkraftwerke effizient mit Wärme und Strom (Contracting). Die neue Internetseite www.abo-kuw.de stellt alle drei Projekte im Detail vor.

Aktuell bietet die Gesellschaft einem begrenzten Kreis der ihr bekannten Investoren bis zu vier Millionen neue Aktien zur Zeichnung an. Der angestrebte Emissionserlös in Höhe von 4,2 Millionen Euro ermöglicht es, im nächsten Jahr ein weiteres Projekt zu erwerben. „Biogasanlagen in Deutschland bleiben aufgrund planerischer Mängel sowie unzureichender Kompetenz der Betriebsführung oft weit unter ihren Möglichkeiten“, berichtet Dr. Jochen Ahn, Vorstand der Gesellschaft. „Viele Anlagen produzieren zu wenig Gas. Zudem mindern zu hohe Kosten beim Substrateinkauf vielfach die Wirtschaftlichkeit. In der Folge landen immer mehr Anlagen in Insolvenzverfahren.“

Aufgrund langjähriger Erfahrungen mit der Planung und der Betriebsführung von Biogasanlagen ist
ABO Wind in der Lage, brachliegendes Potenzial zu erkennen, Schwachstellen zu beheben und aus vormals kriselnden Anlagen renditestarke Projekte zu machen. Im Auftrag der ABO Kraft & Wärme AG identifiziert ABO Wind solche Projekte und baut sie um. Ziel der Betreibergesellschaft
ABO Kraft & Wärme ist es, eine Projektrendite von durchschnittlich mehr als 8 Prozent zu erwirtschaften. Angesichts der erfolgreichen Geschäftsentwicklung geht Vorstand Dr. Ahn davon aus, dass die Gesellschaft bereits im Jahr 2017 eine nennenswerte Dividende wird ausschütten können.

Weitere Informationen: ABO Kraft & Wärme AG, Alexander Koffka, Telefon: (0611) 26765-515, info@abo-kuw.de, www.abo-kuw.de

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
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Energiegeschichten ergänzen Hängeseilbrücke

Pressemitteilung


• ABO Wind eröffnet Rundweg und Ausstellung im Mörsdorfer Heimatmuseum
• Einnahmen aus der Windkraft ermöglichen Hängeseilbrücke

(Mörsdorf/Wiesbaden, 3. Oktober 2015) Die Hunsrücker Ortsgemeinden Mörsdorf und Sosberg weihen an diesem Wochenende die „Geierlay“ ein, die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. ABO Wind trägt mit „Energiegeschichten“ zu dem touristischen Großprojekt bei: ein Rundweg mit Infoschildern zur Windkraft sowie eine Ausstellung im neu eröffneten Mörsdorfer Heimatmuseum. Beim Geierlay-Eröffnungsfest am 3. und 4. Oktober ist ABO Wind mit einer Spielstation für Kinder vertreten und informiert interessierte Besucher über die Windenergie.

Auf dem Fußweg von Mörsdorf zur Hängeseilbrücke bietet ein Lehrpfad Einblick in die Technik der Windkraftanlagen, die Energiewende sowie die Entstehung der örtlichen Windparks. Für Kinder erklärt die Figur Erni Wind auf einer Infotafel, wie aus Wind Strom entsteht. Im Heimatmuseum, das ABO Wind gemeinsam mit der Gemeinde neu gestaltet hat, erfahren Besucher vom Leben in Mörsdorf damals und heute. Die Ausstellung mit Haushaltsgeräten aus verschiedenen Jahrzehnten verdeutlicht, wie die Nutzung von Energie das Leben der Menschen von Grund auf veränderte.

Die Windenergie trägt nicht nur zur modernen und klimafreundlichen Stromversorgung der Region bei, sie war auch ein wichtiger Baustein bei der Verwirklichung der Hängeseilbrücke. Bürgermeister Marcus Kirchhoff erklärt: „Wir haben etwa fünf Jahre gebraucht, um das Projekt umzusetzen. Entscheidend war, dass die Gemeinde das Projekt mit den Einnahmen aus der Windkraft dauerhaft tragen kann. Kurz gesagt: Ohne Windkraft keine Brücke.“

Die letzten drei der insgesamt elf Windkraftanlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einem Rotordurchmesser von 117 Metern werden aktuell fertiggestellt und gehen im November 2015 in Betrieb. Dann werden die elf Anlagen im Durchschnitt jährlich 74 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen – so viel verbrauchen 62.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Windparks reduzieren den Kohlendioxidausstoß um jährlich 56.000 Tonnen.

Vor Baubeginn beauftragte ABO Wind in beiden Windparks archäologische Grabungen, die eine Vielzahl an Fundstücken zu Tage förderten. In Mörsdorf Nord fanden die Archäologen beispielsweise Reste eines eisenzeitlichen Grabhügels und mehrere frührömische Grabgärten mit Urnen. In Mörsdorf Süd wurden ebenfalls Grabgärten mit Keramikgefäßen sowie Mühlsteinfragmente gefunden.

ABO Wind-Abteilungsleiter Dr. Thomas Treiling, zuständig für die Planung in Rheinland-Pfalz und im Saarland, erläutert das zusätzliche Engagement des Unternehmens in Mörsdorf: „Mit den Energiegeschichten bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mörsdorf. Besonders freut uns, dass die Einnahmen aus unseren Windparks Projekte wie die Hängeseilbrücke ermöglichen, da sie den Hunsrück als Tourismusregion stärken.“

Unter www.windpark-moersdorf.de informiert das Unternehmen über die Entstehung der Windparks und dokumentiert den Bau mit einer Bilderserie. Auch die ABO Wind-Energiegeschichten werden nach der Einweihung an diesem Wochenende auf der Internetseite vorgestellt.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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