Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

Pressemitteilung

– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

Pressekontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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ABO Wind und Neue Energie Bendorf eG planen Windpark bei Mayen

• Partner erhalten Zuschlag bei Interessenbekundungsverfahren
• Zwei bis drei Anlagen bei Kürrenberg geplant
• Genehmigung wird voraussichtlich 2016 beantragt

(Mayen, 18. Dezember 2014) Der Projektentwickler ABO Wind und die Energiegenossenschaft Neue Energie Bendorf eG (NEBeG) realisieren gemeinsam einen Windpark bei Kürrenberg auf Flächen der Stadt Mayen. Die Partner haben sich im Interessenbekundungsverfahren zur Windkraftnutzung der Kommunalberatung Mayen gegen neun weitere Bewerber durchgesetzt.
Wie der Windpark genau aussehen wird, erarbeiten die Planer in den kommenden Monaten. Aktuell scheinen auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei bis drei Windkraftanlagen möglich. Im kommenden Jahr beginnt ABO Wind mit der Kartierung geschützter Tierarten, voraussichtlich 2016 geht es ins Genehmigungsverfahren. Die NEBeG hat ein Exklusivrecht für den Kauf des Windparks. „Wir sind auf einem guten Weg, als erste Genossenschaft in Rheinland-Pfalz einen Windpark zu erwerben und operativ zu betreiben“, sagt Frank Simonis, ehrenamtlicher Vorstand der Neuen Energie Bendorf eG. Die NEBeG hat bereits drei Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dachflächen mit einer Leistung von 192 Kilowatt Peak umgesetzt. Weitere Projekte in den Sparten Wasserkraft, Kläranlagen, Eigenversorgung sowie Eigenvermarktung der erzeugten Energie sind in Planung. Mit „MykStrom“ hat die Genossenschaft außerdem einen Bürgerstromtarif im Angebot. Der erzeugte Strom aus den Mayener Windkraftanlagen soll in das Bürgerstromportfolio aufgenommen werden, so dass Bürger der Region den Strom direkt beziehen können.
Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt die Energiewende seit Jahren entschieden um: Bis 2030 soll der verbrauchte Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Zwei Prozent der Fläche will das Land der Windkraftnutzung zur Verfügung stellen. „Die Stadt Mayen nimmt ihre Verantwortung ernst, mit an einer erneuerbaren Stromversorgung des Landes zu arbeiten. Der Windpark bei Kürrenberg wird dabei ein Baustein sein“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Treis.
ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. Die Kooperation mit lokalen Partnern wie der NEBeG liegt den Planern besonders am Herzen. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Neuen Energie Bendorf und darauf, mit ihr gemeinsam den Windpark Mayen zu realisieren“, sagt ABO Wind-Projektleiterin Dr. Susanne Adams.
Bürger an der Windkraft zu beteiligen, ist ABO Wind seit jeher ein wichtiges Anliegen. So hat das Unternehmen zwischen 1998 und 2005 acht Bürgerwindparks – darunter drei in Rheinland-Pfalz – aufgelegt. 2010 gründete ABO Wind die Betreibergesellschaft ABO Invest AG, um gemeinsam mit Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften Windparks zu betreiben. Mehr als 4.000 Aktionäre haben sich bereits an der ABO Invest beteiligt, die europaweit mehr als 50 Windkraftanlagen betreibt. Zum Portfolio gehören mehrere Standorte in Rheinland-Pfalz.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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ABO Wind baut technischen Service aus

Pressemitteilung

ABO Wind baut technischen Service aus

  • Wartungen für 1,5 Megawatt-Klasse neu im Angebot
  • Kooperationsvertrag mit Hersteller GE geschlossen
  • Vertriebserfolge mit Sicherheitsprüfungen

(Wiesbaden, 10. Dezember 2014) ABO Wind erweitert das Dienstleistungsangebot um Wartungen und Störfallservice für Windkraftanlagen. „Wir konzentrieren uns zunächst auf Anlagen der 1,5 Megawatt-Klasse“, erläutert Markus Wetter, der in der Geschäftsleitung für Betriebsführung und Service verantwortlich zeichnet. Seit 18 Jahren kümmert sich das Unternehmen um die technische Betriebsführung insbesondere der selbst entwickelten Projekte und hat aktuell europaweit 381 Anlagen unter Vertrag. 2012 hat die in Heidesheim bei Mainz beheimatete Abteilung begonnen, zusätzliche Serviceleistungen wie Sicherheitsprüfungen, Triebstranginspektionen, Getriebeservice oder Modernisierungen der Flughindernisbefeuerung anzubieten. „Damit erzielen wir sehr gute Vertriebserfolge auch bei Kunden, die noch keinen Betriebsführungsvertrag mit uns geschlossen haben“, berichtet Wetter. Im laufenden Jahr machen die noch jungen Serviceprodukte bereits 17 Prozent des Dienstleistungsgeschäfts in Deutschland aus.

Künftig hat ABO Wind den Kunden noch mehr zu bieten und übernimmt auch Wartungsarbeiten. „Die Anlagenbetreiber wünschen sich möglichst viele Leistungen aus einer Hand“, begründet Wetter die Erweiterung. Ein mit dem Anlagenhersteller geschlossener Kooperationsvertrag sieht vor, dass ABO Wind im Auftrag von GE zunächst im Südwesten Deutschlands Wartungsarbeiten übernimmt und Störfälle beseitigt. „Zudem sind wir in Gesprächen mit weiteren Herstellern und Servicefirmen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten“, sagt Wetter. Für viele Anlagen, die nach dem Jahr 2008 in Betrieb genommen worden sind, laufen aktuell die Vollwartungsverträge aus. In dem Bemühen, Kosten einzusparen, ohne Einbußen an der Qualität der Wartung zu erleiden, suchen Kunden nach Alternativen. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind, Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65-515, presse@abo-wind.de

Über ABO Wind:
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. ABO Wind hat bereits 473 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von rund 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.




ABO Invest bleibt auf Wachstumspfad

· Kapitalerhöhung bringt gut 7,5 Millionen Euro in die Kasse
· Neue Aktien für 1,37 Euro knapp über Börsenkurs platziert
· Marktkapitalisierung überschreitet erstmals 50 Millionen Euro

(Wiesbaden, 19. November 2014) ABO Invest hat 5,5 Millionen neue Aktien zum Preis von 1,37 Euro emittiert und damit die Liquidität des Unternehmens um gut 7,5 Millionen Euro erhöht. Die Kosten der prospektfreien Platzierung unterschreiten 0,1 Prozent des Emissionsvolumens. Der Ausgabepreis der neuen Aktien lag geringfügig oberhalb des aktuellen Börsenkurses. Die Hauptversammlung hatte eine ordentliche Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts um bis zu 20 Millionen Euro beschlossen, die bis Ende Februar 2015 in Etappen umgesetzt werden kann.

Mit der bereits im Handelsregister eingetragenen Kapitalerhöhung steigt die Zahl der ausgegebenen ABO Invest-Aktien auf 37,5 Millionen. Beim aktuellen Börsenkurs von rund 1,37 Euro überschreitet die Marktkapitalisierung des Unternehmens nun erstmals die Schwelle von 50 Millionen Euro. Im August 2011, als der Handel der Aktie im Freiverkehr der Börse Düsseldorf begann, hatte das Unternehmen einen Marktwert von gut 10 Millionen Euro. Ein stetig steigender Kurs und regelmäßige Kapitalerhöhungen haben zu einer Verfünffachung der Marktkapitalisierung binnen drei Jahren geführt.

„ABO Invest befindet sich aktuell in aussichtsreichen Verhandlungen über den Ankauf eines Windparks in Deutschland“, erläutert Vorstand Dr. Jochen Ahn den Bedarf für die jüngste Kapitalerhöhung. „Die Emission versetzt uns in die Lage, eine sich bietende Gelegenheit kurzfristig zu nutzen.“ Zudem sind weitere Zahlungen für den bereits gesicherten und im Bau befindlichen Windpark Haapajärvi zu leisten, das erste finnische Projekt der ABO Invest.

Aktuell besitzt ABO Invest 54 Windenergieanlagen und eine Biogasanlage mit 112,2 Megawatt Leistung.

Alexander Koffka
ABO Invest AG

Die Bürgerwindaktie

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Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest

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Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest
· Knifflige und amüsante Fragen
· Ergänzungen sind willkommen

(Wiesbaden, 29. Oktober 2014) Für Windkraftspezialisten und solche, die es werden wollen, gibt es nun ein eigenes Quiz. Der Windparkbetreiber ABO Invest, an dem rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften beteiligt sind, bietet Freunden der klimafreundlichen Stromproduktion ab sofort die Gelegenheit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Wer weiß, was eine Pitch-Steuerung ist, wofür man ein Anemometer benötigt und welche Firma aktuell die meisten Windkraftanlagen herstellt, der sollte nicht zögern, sich auf der ABO Invest-Homepage zu beweisen: www.buergerwindaktie.de/quiz/public/ Wer die Antworten nicht kennt, für den lohnt sich ein Besuch erst recht. Spielerisch lernt es sich schließlich am leichtesten. Es warten zahlreiche knifflige und amüsante Aufgaben. Hoch willkommen sind auch Vorschläge für neue Fragen.

Alexander Koffka
ABO Invest AG

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Windpark im Reichswald (NRW)

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Klimaschutz und regionale Wertschöpfung im Reichswald
• ABO Wind überzeugt Gemeinde Kranenburg und Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit Windparkkonzept
• Saubere Energie aus zwölf Anlagen deckt Haushaltsstromverbrauch von rund 88.000 Menschen
• Verantwortliche legen Wert auf Kommunikation und Transparenz

(Wiesbaden, 8. Oktober 2014) Die Verantwortlichen der Gemeinde Kranenburg und des Landesbetriebs Wald und Holz möchten den Wind der Region in klimafreundlichen Strom umwandeln. Umsetzen soll dieses Ziel der Projektentwickler ABO Wind, der ein Konzept für zwölf Windenergieanlagen im Reichswald vorgelegt hat. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus Kranenburg informierten Gemeinderat, Wald und Holz NRW, ABO Wind und die EnergieAgentur.NRW über das Projekt.

„Kommunikation mit den Bürgern und Transparenz bei allen Planungsschritten sind für uns unerlässlich“, sagte Bürgermeister Günter Steins. „Ziel ist es, Akzeptanz für den Windpark zu schaffen und die Anwohner zu überzeugen – auf nordrhein-westfälischer wie auch auf niederländischer Seite“, betonte Steins. Der Standort des geplanten Windparks mit zwölf Anlagen liegt in der Nähe der Staatsgrenze.

Beim so genannten Reichswald handelt es sich um ein großes zusammenhängendes Staatswaldgebiet. „Um in diesem Umfeld zu planen, ist besonderes Fachwissen nötig“, betonte Axel Kämmerling von Wald und Holz NRW. Unweit des Standorts befindet sich ein großes Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind. „In ABO Wind haben wir einen Partner gefunden, der über Expertise verfügt, um dieses Gebiet für die Erzeugung sauberer Energie zu erschließen und den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten“, sagte Kämmerling. Vor der Umsetzung prüft der Kreis Kleve das Vorhaben in einem Genehmigungsverfahren. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass für sämtliche Eingriffe in die Natur Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden, betont Kämmerling.

„ABO Wind hat langjährige Erfahrung mit der umweltverträglichen Planung und Errichtung von Windenergieanlagen in ökologisch besonders sensiblem Umfeld. An 15 Waldstandorten haben wir bundesweit bereits rund 50 Anlagen gebaut“, berichtete Georg von Aretin, Leiter der ABO Wind-Planungsabteilung. Bei umsichtiger Planung sei eine gute Nachbarschaft von Tieren, Pflanzen und Windenergieanlagen möglich. Der Standort entlang des Kartenspielerwegs sei mit einer Windgeschwindigkeit von 6,4 Metern pro Sekunde besonders attraktiv. Die Kraft aus der Natur zu nutzen, um so viel klimafreundlichen Strom zu erzeugen wie 88.000 Menschen zu Hause verbrauchen, rechtfertige den Eingriff in die Natur.

Lars Schnatbaum-Laumann von der EnergieAgentur.NRW erklärte: „Ziel der Landesregierung ist es, bis 2020 einen Windstromanteil von 15 Prozent zu erreichen. Mit einem Projekt in dieser Größenordnung gelingt es uns, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen ein entscheidendes Stück voran zu bringen.“

Auch zur kommunalen Wertschöpfung trägt der Windpark in erheblichem Maße bei. Die anfallende Gewerbesteuer fließt in den Gemeindehaushalt. Zudem kommen Beteiligungen am jährlichen Stromerlös örtlichen Vereinen zugute. Außerdem ist ein einmaliges Förderprogramm für Kinder- und Jugendbildungsmaßnahmen vereinbart. Über die genaue Höhe der Summen und der Pachteinnahmen haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Bau der Infrastruktur wird ABO Wind ortsansässige Unternehmen beauftragen, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zur regionalen Wertschöpfung werden zudem verschiedene maßgeschneiderte Angebote für Bürger zur finanziellen Beteiligung beitragen. ABO Wind hat bereits vielfältige Modelle umgesetzt. Mit der Bürgerwindaktie ABO Invest gibt es seit dem Jahr 2011 ein bisher einzigartiges Angebot, das es Bürgern ermöglicht, ihr Geld in ein Portfolio von zurzeit 54 Windkraftanlagen in drei Ländern zu investieren und damit das Risiko breit zu streuen.

Planungsleiter Georg von Aretin gab einen Überblick über den Projektverlauf: Bis Ende 2015 lässt ABO Wind alle erforderlichen Fachgutachten erstellen. Bis Anfang 2016 plant der Entwickler den Windpark samt Zuwegung und Kabeltrasse. Auch das Flächennutzungsplanänderungsverfahren der Gemeinde sei voraussichtlich Anfang 2016 abgeschlossen. Bereits im vierten Quartal 2016 könnte die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz vorliegen und mit dem Bau begonnen werden. Ende 2017 würde der Windpark ans Netz gehen.

Während der gesamten Planungs- und Bauphase stehe ABO Wind als Ansprechpartner zur Verfügung, versicherte von Aretin. Bürger und Kommune zu informieren, sei fester Bestandteil der Planungsarbeit. Auch Bürgermeister Günter Steins unterstrich: „Gemeinsam mit Wald und Holz NRW haben wir uns für ABO Wind auch wegen des überzeugenden Kommunikationskonzeptes entschieden. Das Unternehmen hat uns viele Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit mit Bürgern und Gemeinden gegeben.“ So hat ABO Wind in der Vergangenheit Online-Bautagebücher für Projekte geführt, um alle Aktivitäten zu dokumentieren. Für Kindergärten, Schulen und interessierte Erwachsene bietet das Unternehmen regelmäßig Führungen über Windpark-Baustellen an. Dass Windenergie auch für touristische Zwecke genutzt werden kann, hat ABO Wind mit der Konzeption eines Lehrpfades im Hunsrück in Rheinland-Pfalz bewiesen: Auf einem rund fünf Kilometer langen Wanderweg erfahren interessierte Spaziergänger Wissenswertes über Wind und Windkrafttechnik. Ähnliche Angebote seien auch für Kranenburg geplant, bestätigte Georg von Aretin.

Freundliche Grüße

Alexander Koffka
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HR Amtsgericht Wiesbaden HRB 12024
Vorstand Dr. Jochen Ahn, Matthias Bockholt, Andreas Höllinger
Aufsichtsratsvorsitzender RA Jörg Lukowsky
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Energiegründern ein Gesicht geben – das neue RKW-Projekt „Energiegründer“

Pressemitteilung
Eschborn, 25. September 2014

Energiegründern ein Gesicht geben – das neue RKW-Projekt
„Energiegründer“

Das RKW Kompetenzzentrum startet ab September 2014 ein neues Projekt zur Förderung der Gründerkultur in Deutschland. Das Projekt „Energiegründer“ macht mit der Website www.energiegruender.de auf Gründungen im Energiesektor aufmerksam. Ziel des Projekts ist es, ein stärkeres Bewusstsein für Energiegründer zu schaffen und die Gründeraktivitäten nachhaltig zu steigern. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Viele Energiegründer in Deutschland sind sehr erfolgreich – doch ihre Geschichten weitgehend unbekannt. Dabei gründeten nach einer vom ZEW im Frühjahr 2014 veröffentlichten Studie in den Jahren 2009 bis 2011 jährlich rund 3.000 Unternehmen alleine im Marktsektor „eEnergie-Erzeugung“. Von 2000 bis 2012 hat sich der Bestand an Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien insgesamt von rund 26.000 auf ca. 60.000 mehr als verdoppelt. Die fehlende Wahrnehmung über Energiegründer hat zur Folge, dass viele potenzielle Gründer nicht wissen, dass sie im Bereich Energieerzeugung gute Karrierechancen haben. Das liegt daran, dass der Begriff „Energiegründer“ noch nicht weit genug verbreitet ist und die Gründer vorwiegend im Hintergrund arbeiten.

Um zukünftig Gründer für den Energiesektor zu begeistern, möchte das RKW Kompetenzzentrum die Energiegründer und ihre Innovationen als Vorbilder darstellen. Dabei stehen vor allem die persönlichen Geschichten und Visionen der Gründer im Vordergrund. Diese persönliche Darstellung zeigt nicht nur, was Energiegründer machen, sondern auch,
wer dahinter steckt – sie bekommen ein Gesicht.

Die Website www.energiegruender.de ist in zwei Bereiche unterteilt: Zum einen werden die einzelnen Energiegründer wöchentlich vorgestellt. Im Laufe des Projektes entsteht so eine umfassende Sammlung von und mit Energiegründern. Zum anderen gibt es einen Blog zur Vernetzung der Akteure untereinander. Dieser informiert über aktuelle Themen aus der Energiegründerszene und liefert Informationen sowie Fortschreibungen über die Lebenszyklen der Gründungen. Im weiteren Verlauf des Projektes sind verschiedene Veranstaltungen und im Herbst 2015 ein Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Energiegründern geplant.

Die Energiegründungen umfassen unter anderem Unternehmensgründungen, Spin-Offs von Universitäten oder die Etablierung von Vereinen, die mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zur Energiewende leisten. Anmeldungen erfolgen unter energiegruender@rkw.de

Mitmachen darf jeder, dessen Projekt oder Idee bereits heute in ökologischer Dimension etwas verbessert oder verändert, die Vernetzung und den Wissenstransfer zum Thema Energie unterstützt oder den Dialog über Lösungen im Energiebereich fördert. Im Energiesektor werden die Bereiche Energieversorgung, Gasversorgung, Kälte- und Wärmeversorgung sowie Dienstleistungen und Investitionsgüterproduktion erfasst. Die Energiewende lässt sich jedoch nicht ausschließlich auf den Energiesektor reduzieren, sondern zusätzlich leisten Unternehmen aus einem breiten Spektrum an Sektoren und Wirtschaftszweigen Beiträge zur Energiewende.

Das Projekt Energiegründer wurde in enger Zusammenarbeit mit dem BMWi und in Abstimmung mit Partnern geplant und umgesetzt. Mit Borderstep, Bettervest und Climate-KIC Centre Hessen konnten bereits wichtige Partner für die Entwicklung der Online-Plattform gewonnen werden.

Über das RKW Kompetenzzentrum:
Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Innovation und Gründung entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V.

Pressekontakt:
Bruno Pusch
Kommunikation
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn
Tel: +49 6196 495-2818
presse@rkw.de

Fachkontakt:
Alexandra Koch
Projektleiterin
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn
Tel: +49 6196 495-3241
energiegruender@rkw.de




Mit Hochdruck zur Energiewende – Bürger finanzieren Effizienzmaßnahmen in oberbayrischer Traditionsdruckerei

Frankfurt am Main, 28. August 2014 – Die Traditionsdruckerei Kastner & Callwey Medien GmbH (KCM) in Forstinning bei München hat mit der Crowdfunding-Plattform bettervest.de ein Energieeffizienz-Projekt gestartet. Nach rund einem Monat ist bereits knapp die Hälfte der benötigten Summe von 385.150 Euro per Bürgerfinanzierung erreicht. Private Kleinanleger haben bislang 186.100 Euro für den Bau einer Photovoltaik-Anlage sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung auf dem Werksgelände investiert.

Teile der Photovoltaik-Anlage konnten bereits vor Abschluss der Finanzierung und vor der jüngsten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erfolgreich in Betrieb genommen werden. „Allein in den ersten neun Tagen konnten wir trotz Teilbetriebs der Anlage 13.200 kWh Energie selbst erzeugen, was einer Ersparnis von ca. 3.250 Litern Heizöl und rund 7,4 Tonnen CO2 entspricht“, erklärt KCM-Gesellschafter und Geschäftsführer Bernhard Schretzmaier. Der generierte Strom wird künftig zu 95 Prozent im Eigenverbrauch für die High-Tech-Druckmaschinen des Unternehmens verwendet, die durchgängig im Drei-Schicht-Betrieb produzieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung sollen die kompletten Betriebsgebäude (Produktion, Büros, etc.) von hocheffizienten LED-Lampen beleuchtet werden, wodurch KCM weitere 110.000 kWh Energieverbrauch pro Jahr einsparen kann. Zusätzliche flankierende Effizienzmaßnahmen im Bereich der Heizungspumpen sind in Planung.
Das Modell der Crowdfunding-Finanzierung funktioniert so: An den resultierenden Energiekosteneinsparungen in Höhe von über 72.000 Euro pro Jahr wird KCM die beteiligten Bürgerinvestoren zukünftig über das Energiewende-Darlehen von bettervest teilhaben lassen. Dabei handelt es sich um ein qualifiziert nachrangiges Darlehen. Bei jährlicher Teilrückzahlung des investierten Kapitals sollen die Anleger so über sieben Jahre eine fixe Rendite von 7,4 Prozent erhalten. Diese wird aus den Energiekosteneinsparungen generiert. „Natürlich wäre auch eine Bankenfinanzierung infrage gekommen, aber ein so innovatives Konzept, bei dem Mitarbeiter, Kunden und Menschen aus dem Umfeld partizipieren können, passt einfach besser zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betont KCM-Gesellschafter Thomas Heininger.
Bis spätestens zum 23. Oktober 2014 können sich interessierte Bürger noch an dem Projekt auf der Crowdfunding-Plattform bettervest.de beteiligen. „Wir freuen uns über den guten Start und gehen angesichts der bereits erreichten Investitionssumme von einem vorzeitigen Funding-Erfolg aus“, erklärt bettervest-Geschäftsführer Patrick Mijnals nach Ablauf des ersten Monats der dreimonatigen Finanzierungsphase.