Original Beans startet Frauen-Kampagne

  • Empowerment through chocolate: Das Original Beans Projekt „Femmes de Virunga“ hat seit 2013 die Lebensbedingungen von hunderten Frauen im Ost-Kongo dramatisch verbessert.
  • Grüße an die Femmes de Virunga: Zum Internationalen Frauentag startet Original Beans eine völkerverbindende soziale Grußkampagne zur Stärkung des Projekts und der Auseinandersetzung mit der Herkunft von Produkten

 

März, 2016: Am 8. März 2016 ist Internationaler Frauentag – ein Datum an dem weltweit Gleichberechtigung und Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. So auch bei der nachhaltigen Schokoladenfirma Original Beans, die in einer der frauenfeindlichsten Regionen der Welt – im vom Bürgerkrieg zerrüttenden Ost-Kongo D.R., entlang des Virunga Nationalparks – vor drei Jahren ein erfolgreiches Frauenprojekt ins Leben gerufen hat. Seit 2013 haben schon hunderte (Kakao-) Bäuerinnen Lesen und Schreiben gelernt, ihre Führungskapazitäten entfaltet und zum ersten Mal in ihrem Leben selbständige Haushalteinkommen erwirtschaftet. Außerdem haben sie erstmals selbst vor Ort Schokolade hergestellt, deren Verbreitung und Verkauf der weitverbreiteten Mangelernährung unter den Kindern der Kakaobauern entgegenwirken kann. Das Projekt wird durch Einnahmen der preisgekrönten, dunklen Milchschokoladensorte „Femmes de Virunga 55%“ finanziert.

 

Völkerverbindende Kampagne

Am Internationalen Frauentag stellt Original Beans dieses Projekt in den Mittelpunkt einer Kampagne, mit der mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und die Auseinandersetzung mit der Herkunft von Produkten geschaffen werden soll: Auf der Webseite femmes.originalbeans.com sammelt das Unternehmen bis zum 24. März 2016 „Grüße an die Femmes de Virunga“ und verbindet so die VerbraucherInnen direkt mit den Produzentinnen. Alle Grüße werden gesammelt und nach Ablauf der Aktion den Frauen im Kongo übergeben und über soziale Netzwerke veröffentlicht. Die Nachrichten von den VerbrauchInnen sollen den „Femmes de Virunga“ zeigen, wie sehr ihre Arbeit geschätzt wird, sie in ihrem Weg bestärken und ermutigen, sich weiterhin für ihre Unabhängigkeit einzusetzen. Bei den VerbrauchInnen wiederum soll die Aktion mehr Bewusstsein für die Arbeit und das Leben der Produzentinnen und die Herkunft von Kakao hervorrufen.

 

„Kakao vertreibt die Armut aus meinem Zuhause“, sagt die 45-jährige Marceline Katungu Lusasa. Die 40-jährige Léontine Kavira Kahansa, Mutter von zehn Kindern, fügt hinzu: „Die Trainer haben uns beigebracht, uns finanziell unabhängig zu machen und Initiative zu ergreifen – sei es in der Familie oder als Bäuerin.“ Denn eine Frau im Ostkongo zu sein, ist extrem hart. Fremdbestimmung, Ausnutzung und Schändung sind an der Tagesordnung. Durch das Original Beans Projekt „Femmes de Virunga“ haben Frauen die Möglichkeit, sich aus der traditionellen Abhängigkeit von Männern zu lösen und ihr unternehmerisches Potential zu verwirklichen.

 

 

Hintergrundinformationen: Stärkung von Frauen durch Kakao

Ziel des Projekts ist die Etablierung einer kulturell unterstützten wirtschaftlichen Stellung von Frauen im ost-kongolesischen Kakaosektor. Dafür qualifiziert Original Beans gemeinsam mit der eigens von dem Unternehmen ins Leben gerufenen lokalen Non Govermental Organisation „IDAD“ Bäuerinnen als Qualitätsmanagerinnen von nachhaltig erwirtschaftetem Virunga Kakao. Zum Beispiel werden die Frauen geschult, wie sie Kakaogärten ökologischer bestellen und den erwirtschafteten Edelkakao besser ernten und verarbeiten können. In Verkostungen lernen sie, wie man Kakao auf seine Qualität hin prüft. Weitere Tipps und Austausch zum Thema Kakao & Co ermöglicht ein lokales Radioprogramm von und für Frauen. Zusätzliche Alphabetisierungs- und Leadership-Kurse wecken ihren Unternehmergeist. Außerdem haben die Frauen zum ersten Mal vor Ort Schokolade produziert, deren Verbreitung und Verkauf der weitverbreiteten Mangelernährung unter den Kindern der Kakaobauern entgegenwirken kann.

 

Die neu gewonnen Fähigkeiten setzen die Frauen von Virunga in der selbstständigen Betreuung der Original Beans Baumschulen vor Ort um. Jede Teilnehmerin bekommt als Gegenleistung kostbare Kakaopflänzchen zum selber Anbauen – ein wertvolles Gut und gleichzeitig Kapital, das ihre Stellung in der Gemeinschaft stärkt und gleichzeitig zur Wiederaufforstung rund um den artenreichen Virunga Nationalpark beiträgt. Getreu dem Original Beans Motto: „Jede Tafel : Ein Baum“.

 

Weitere Informationen zum Femmes de Virunga Projekt finden sich auf der Webseite www.originalbeans.com/de/baumtracker/femmes-de-virunga/.

 




Wenn aus Schülern Umweltprofis von morgen werden: GLS Bank engagiert sich im Projekt „Nachhaltigkeitstrainee NRW“

Pressemitteilung

Bochum, 16.02.2016: Bergfest für die Nachhaltigkeitstrainees NRW, die im Sommer ihre Nachhaltigkeitsurkunde vom Staatssekretär Peter Knitsch bekommen. Vor ihnen liegen noch einige Monate harter Arbeit an den eigenen Projekten in den beteiligten Unternehmen und Fachworkshops wie der, der heute in den Räumlichkeiten der GLS Bank in Bochum stattfand. Dieser Workshop wurde von Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, angeboten.

Rund 40 Teilnehmer_innen des Projektes „Nachhaltigkeitstrainee NRW“ (von insgesamt 70) erhielten in dem Fachworkshop Einblick in das 1×1 der Green Economy. Neben nachhaltigen Lebensstilfragen wurden die Grundzüge ethischer Unternehmensführung und nachhaltiger Wirtschaftspolitik behandelt. Reuter über die Macht, die Verbraucher im Feld Nachhaltigkeit haben: „Sozialökologische Unternehmensverantwortung wird immer mehr zum Selbstverständnis. Es geht nicht mehr um Ideologie oder einen vermeintlich grünen Lifestyle, sondern um alltägliche Normalität. Die Bedeutung der Markendimension „Nachhaltigkeit“ wird daher noch weiter zunehmen.“

Ein Programmpunkt war der sogenannte „Pitch“: Die Schüler_innen stellten ihre Projekte vor – für besonders interessante Projekte konnten Punkte vergeben werden. Die Initiativen in Bochum, Solingen, Wuppertal, Remscheid und Essen sind vielfältig: in Remscheid geht es um grünes Gründen in Kooperation mit der Agentur haase design und der Remscheider Gründerschmiede. Die Trainees bei Knipex (Zangenhersteller mit mehr als 1.000 Mitarbeitern) in Wuppertal widmen sich der biodiversen Neugestaltung des Firmengeländes sowie einer Mitarbeiterbefragung in Sachen nachhaltigem Handeln. In Essen wird ein Videoclip gedreht und in Bochum geht es an der LessingSchule um die Identifikation von Maßnahmen mit besonders hohem CO2-Einsparungspotenzial.

Die GLS Bank unterstützt an der Willy-Brandt-Gesamtschule den Aufbau einer nachhaltigen Schülerfirma. Silke Bechtle, Projektkoordinatorin für die Schülerfirma, über das Engagement der GLS Bank: „Als GLS Bank freuen wir uns, die Schüler_innen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Unternehmensführung zu begleiten.“ Bei der Gründung ihrer Schülerfirma berät die GLS Bank rund um finanzielle Fragen und unterstützt sie insbesondere bei den Themen nachhaltiges Wirtschaften.

Über das Projekt: Erstmalig bietet UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft,
auch in Nordrhein-Westfalen das Projekt „Nachhaltigkeitstrainee“ an – hier gefördert von der
Stiftung Umwelt und Entwicklung. Das Projekt ist im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung
angesiedelt. Im Rahmen der einjährigen Zusammenarbeit erhalten die Trainees bereits vor
Berufseintritt ein grundlegendes Verständnis von der Verantwortung für ökonomische, ökologische
und soziale Ziele in der Wirtschaft. Sie sind durch eigene Projekte in nachhaltigen Unternehmen
direkt in den unternehmerischen Alltag eingebunden und erfahren, welche Herausforderungen
nachhaltiges Wirtschaften mit sich bringt. Die Praxispartner aus der Wirtschaft erhalten frische Ideen
– so profitieren Schulen, Unternehmen und junge Menschen gleichermaßen.
www.umweltprofisvonmorgen.de

Pressekontakt:
GLS Bank
Christof Lützel
Pressesprecher
0234-57975340
presse@gls.de

UnternehmensGrün
Dr. Katharina Reuter
Geschäftsführung
0178-4481991
reuter@unternehmensgruen.de




Gabriel lässt bei TTIP-Beratung zu KMU nicht die Betroffenen zu Wort kommen

Pressemitteilung:

Berlin, 8.12.2015: Im TTIP-Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist eine differenzierte Meinung des Mittelstands nicht gefragt. Am heutigen Dienstag tagt der von Sigmar Gabriel initiierte TTIP-Beirat zum Thema „Bedeutung des Freihandelsabkommens für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU)“. Zu diesem Thema referieren allerdings nur ein Vertreter des DIHK und ein Vertreter der EU-Kommission. Dabei hätte die öffentlich bekannte Initiative KMU gegen TTIP die Sicht von skeptischen Praktikern aus dem Mittelstand einbringen können.

„Offenbar ist der Minister nicht daran interessiert zu hören, welche Risiken kleine und mittlere Unternehmen durch TTIP erwarten“, kritisiert Martina Römmelt-Fella, Geschäftsführerin von Fella Maschinenbau und eine der Initiatoren von KMU gegen TTIP. „Eine ausgewogene Diskussion ist so nicht zu erwarten. Dabei zeigen Studien für andere europäische Länder schon jetzt, dass komplette Wirtschaftszweige durch TTIP unrentabel werden.“

Hintergrund: Der Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen an den Exporten in die USA liegt nur bei 15 Prozent der deutschen Ausfuhrwerte. „Die geplanten Handelserleichterungen kommen hauptsächlich Großunternehmen zugute“, so Gottfried Härle, Brauerei Clemens Härle. Die wenigen exportierenden Unternehmen (hauptsächlich aus den Bereichen Maschinenbau, Chemie und Pharma) profitieren laut Ifo Institut für Wirtschaftsforschung nur geringfügig von niedrigeren Zöllen. Die Verlierer des Abkommens sind kleine Mittelständler, die bereits unter internationalem Wettbewerbsdruck leiden. „Die Zahlen lassen nur einen Schluss zu: TTIP lohnt sich nicht für uns – im Gegenteil, es wird regionale Märkte noch stärker unter Druck setzen“, sagt Härle.

Die Zahl der Unterzeichner der Initiative „KMU gegen TTIP“ steigt kontinuierlich und hat jetzt die Marke von 2000 erreicht. „Über die Hälfte der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner kommen aus den wirtschaftlich starken Ländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg“, erklärt Frank Immendorf, Messebau Egovision, einer der fünf Mitinitiatoren. Insgesamt 29 Prozent kommen aus Niedersachsen, Hessen, Berlin und Hamburg.

Besonders Unternehmen aus den Branchen Freie Berufe, Gewerbe und Handwerk, Handel sowie Information und Consulting finden sich unter den 2000 Unterzeichnern: Zusammen machen sie 77 Prozent aus. „Dass die Interessen dieser Unternehmen durch den Vertreter des DIHK beim TTIPBeirat vertreten werden, ist unwahrscheinlich“, so Gottfried Härle, einer der Initiatoren von KMU gegen TTIP.

Die aktuelle Auswertung der Unterschriften finden Sie auf der folgenden Seite. Initiatoren des Aufrufes unter www.kmu-gegen-ttip.de sind die Inhaber/innen von Fella Maschinenbau GmbH, der Brauerei Clemens Härle KG, der Egovision GmbH, der Ulrich Walter GmbH/Lebensbaum und der Velokonzept Saade GmbH. Aus ihrer Sicht gefährdet TTIP die Standards in Europa und bringt Nachteile für ihre Unternehmen und die regionale Wirtschaft.

Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“ // www.kmu-gegen-ttip.de

Gottfried Härle

Mail: Gottfried.Haerle@haerle.de

facebook.com/KMUgegenTTIP // twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:

Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel

Mail: weller@ahnenenkel.com

Mobil: 0176 24569084




Die Radlhauptstadt bringt Licht ins Dunkel

Presseveröffentlichung
8/12/2015

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – aber leider nicht an jedem Fahrrad. Gerade im Winter, wenn es schon am Nachmittag dunkel wird, ist die Fahrradbeleuchtung essentiell für die eigene Sicherheit im Verkehr. Um darauf aufmerksam zu machen, haben sich dieses Jahr erstmals vier wichtige Akteure des Münchner Radverkehrs zusammengeschlossen: Die Radlhauptstadt München, die Münchner Polizei, die AGFK Bayern und der ADFC München. Sie klären bei der Aktion „Münchner Radlleuchten“ vom 9. bis 11. Dezember auf dem Odeonsplatz über Fahrradbeleuchtung, Sichtbarkeit und Sicherheit auf.

An allen drei Tagen bietet die Radlhauptstadt München zwischen 15:00 und 20:00 Uhr ihren bewährten und beliebten Radl-Sicherheitscheck an, bei dem der Fokus auf dem Thema Beleuchtung liegt und Radlerinnen und Radler ihr Fahrradlicht kostenfrei überprüfen und warten lassen können. Der sogenannte Dunkeltunnel stellt außerdem anschaulich dar, welche Vorteile reflektierende Kleidung hat, indem in einem abgedunkelten Pavillon verschiedene Nacht- und Dämmerzustände simuliert werden.
Der Donnerstag, 10.Dezember bildet den Kerntag der „Münchner Radlleuchten“. Von 16:00 bis 19:00 Uhr erhalten der Radl-Sicherheitscheck und der Dunkeltunnel der Radlhauptstadt München Unterstützung weiterer Radverkehrsexperten: Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) verteilt im Rahmen ihrer Kampagne „Lichtgestalten“ Flyer und Broschüren zum Thema reflektierende Kleidung, das Infomobil der Polizei klärt ebenfalls über die Wichtigkeit funktionierender Beleuchtung und reflektierender Bekleidung auf und der ADFC München hat eine (noch geheime) Aktion zu dem Thema vorbereitet.
Gemeinsam mehr Licht ins Dunkel bringen: Das ist der Gedanke, der hinter der Aktion „Münchner Radlleuchten“ von Radlhauptstadt München, AGFK Bayern, ADFC und der Münchner Polizei steht. Mehr Informationen zum Thema verkehrssicheres Radfahren gibt es auch auf www.radlhauptstadt.de.

Die Initiative „Radlhauptstadt München“ fördert den Fahrradverkehr in München. Sie wird im Auftrag der Landeshauptstadt München von der Bietergemeinschaft Green City e.V./Green City Projekt GmbH, helios und Innovationsmanufaktur durchgeführt. Weitere Informationen unter www.radlhauptstadt.de.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/49743195@N03/sets/.

Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de




„Ich kauf‘ mir die Welt!“: SchülerInnen lernen nachhaltigen Umgang mit Geld

Einladung zum Pressetermin
München, den 23. November 2015

26. November 2015, 7.55 -12:20 Uhr, Wilhelm-Busch-Realschule in München-Neuperlach

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich es zur Bank bringe? Mit dieser Frage setzen sich vom 23. bis 27. November drei 8. Klassen der Wilhelm-Busch-Realschule in München-Neuperlach kritisch auseinander. Sie nehmen an Projekttagen der Umweltorganisation Green City e.V. rund um faire Finanzen teil. Kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben und dem ersten selbstverdienten Einkommen erhalten sie Denkanstöße zu einem bewussten und nachhaltigen Umgang mit Geld.
Die nachhaltig-orientierten Geldinstitute GLS Bank und Sparda-Bank München sowie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördern das Pilotprojekt, das den Titel „Ich kauf‘ mir die Welt! Zukunft gerecht gestalten“ trägt. Wenn es erfolgreich ist, möchte Green City e.V. es auch nächstes Jahr Münchner Schulen anbieten. Mehr Informationen gibt es unter www.greencity.de.

Wir laden Sie ein, das Projekt zu besuchen. Sie haben die Möglichkeit, Interviews mit Green City-ExpertInnen, SchülerInnen und LehrerInnen zu führen und Fotos zu schießen. Bitte melden Sie sich an.

Termin:
Donnerstag, 26. November 2015
Ablauf:
7:55 – 9:25: Worum geht’s?
Wie funktioniert eine Bank?
Konzept Nachhaltigkeit
9:45 – 10:30: Werte – Was zählt (wirklich)?
10:30 – 12:20: Was bewirkt mein Geld?

Treffpunkt:
Wilhelm-Busch-Realschule, Krehlebogen 16, München-Neuperlach
Anmeldung:
Bei Judith Fahrentholz, presse@greencity.de oder (089) 890 668 -313
bis Mittwoch, 25. November, 14:00 Uhr

Pressekontakt
Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313

presse@greencity.de




CLEANRIVERPROJECT.DE mit dem Umweltpreis des Landkreises Mayen-Koblenz ausgezeichnet

Winningen, 16. November 2015: Der Winninger Fotodesigner und Hobbypaddler Stephan Horch hat mit seinem Umweltprojekt „CLEANRIVERPROJECT.DE“ den 2. Preis des Umweltpreises 2015 gewonnen, der alle
zwei jahre von der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ausgelobt wird.

Mit der Auszeichnung werden beispielhafte und vorbildliche Projekte, Initiativen und Ideen zur Erhaltung und Förderung von Natur und Umwelt im Landkreis gewürdigt. Gleichzeitig soll das Umweltbewusstsein der Bevölkerung gestärkt werden und als Anregung dienen, sich aktiv für den Schutz von Umwelt und Natur einzusetzen. „Das ist Stephan Horch mit seinem CLEANRIVERPROJECT besonders gelungen. Er setzt sich nicht nur persönlich für den Erhalt der Umwelt ein, er fördert damit auch die aktive Teilnahme in der Gesellschaft“, meinte die Fachkommission.

Der 42-jährige freute sich sehr über die Auszeichnung: „Dieser Preis ist die Bestätigung für mein Engagement sowie Motivation, weiterzumachen. Die ersten Nachahmer habe ich bereits gefunden, ich möchte jedoch noch viel mehr Menschen zum Mitmachen bewegen.“ Das Preisgeld in Höhe von 1.000,-€, das vom Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth im Forum Polch überreicht wurde, will Stephan Horch für den weiteren Ausbau des Projektes nutzen, um das partizipatorische Engagement in der Gesellschaft zu fördern und zu stärken.

Über CLEANRIVERPROJECT.DE:
CLEANRIVERPROJECT.DE ist ein Projekt von Stephan Horch – Installationskünstler und Fotodesigner sowie Freizeitpaddler – das ins Leben gerufen wurde, um mittels Fotokunst auf den zunehmenden Plastikmüll in Flüssen aufmerksam zu machen. Wann immer Stephan Horch mit seinem Kajak unterwegs ist, sammelt er den an ihm vorbeischwimmenden Müll ein. Bevor er ihn jedoch an Land ordnungsgemäß entsorgt, werden die Fundstücke visuell in Szene gesetzt und fotografiert.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




9. Münchner Klimaherbst 2015 München in Zeiten des Klimawandels

Pressemitteilung
München, den 19. Oktober 2015

Ob Extremwettereignisse oder Hitzeinseln: Der Klimawandel ist auch in München spürbar. Die Hintergründe und Fakten erläutert der diesjährige 9. Münchner Klimaherbst noch bis 29. Oktober und stellt die Frage, wie Klimaanpassung in der Stadt gelingen kann. Interessent/innen erfahren, was sie selbst tun können und wie die Landeshauptstadt München der Erderwärmung entgegenwirkt.
Unter dem Motto „Politik. Macht. Klima. – und wir?“ stellte der Netzwerk Klimaherbst e.V., gemeinsam mit über 300 Partner/innen, ein vielseitiges Programm zu den Themen Klimapolitik und –diplomatie auf die Beine. Das komplette Veranstaltungsprogramm aus Workshops, Diskussionen und Mitmachaktionen sind auf www.klimaherbst.de zu finden.
Einige Highlights sind:

Stadtklima im Wandel – Grüne Strategien für eine lebenswerte Stadt
19. Oktober, 19 bis 21:30 Uhr, Gasteig, Vortragssaal der Stadtbibliothek, Rosenheimer Straße 5, München

München als stark verdichteter und wachsender urbaner Raum ist bei klimatischen Extremereignissen nach Meinung von Expert/innen sehr verwundbar. Das Stadtklima wirkt auf viele Lebensbereiche, deshalb verfolgt München eine Klimaanpassungs-Strategie. Grundlage für einen Stadtumbau ist die Klimafunktionskarte, ergänzt durch neue Modelle zur Entwicklung des Stadtklimas bis 2050. Hier können Interessent/innen diskutieren, ob München schon auf dem Weg zu einer klimagerechten Stadt ist.

Klimawandel – Klimaschwindel? Eine kritische Auseinandersetzung mit Klimaskeptikern und ihren Argumenten
20. Oktober, 18 bis 20 Uhr, münchner zukunftssalon, Waltherstraße 29, Rückgebäude, 2. Stock, München

Nicht alle teilen die zentralen Annahmen und Folgerungen der Klimaforschung. Klimaskeptiker in den USA, aber auch bei uns, stellen sich mit Büchern und Vorträgen gegen den wissenschaftlichen Mainstream. Sie behaupten, der Konsens unter Expert/innen über die Ursachen der globalen Erwärmung sei nicht nur falsch, sondern gefälscht: Wissenschaftskritik als Verschwörungstheorie. Ein Vortrag vergleicht die klimaskeptischen Argumentationslinien in den USA und Deutschland und zeigt die darin wirksamen Emotionalisierungsstrategien auf.

Münchner Konzerne für den Klimaschutz – Podiumsdiskussion mit BMW, Munich Re und Siemens 20. Oktober, 19 bis 21 Uhr, Munich Re, Princeton N6, Berliner Str. 95, München

Beim Klimaschutz sind alle gefragt. Die Politik fordert zunehmend die Beteiligung des Privatsektors, wenn es um Lösungen geht. München ist die Heimatstadt von führenden, global wirtschaftenden Dax-30-Unternehmen; Konzerne, die Verantwortung übernehmen. Im Dialog stellen BMW, Munich Re und Siemens dar, welche Bedeutung der Klimawandel für sie hat. Wie agieren sie, welchen Beitrag leisten sie für den Klimaschutz? Zuschauer/innen können Fragen mitbringen und Lösungswege diskutieren.

Szene. Macht. Klima. – und Du? – Aktiv werden für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in München
23. Oktober, 16 bis 20 Uhr, Import Export Kantine, Dachauer Str. 114, München

Überblick auf lokaler Ebene: Interessierte erfahren bei Einführungsgesprächen und Kurzvorstellungen Münchner Initiativen, wie sie im Bereich Nachhaltigkeit tätig werden können. Auf dem Marktplatz der Möglichkeiten treffen sie Gleichgesinnte oder verschaffen sich einen ersten Eindruck von der Münchner Nachhaltigkeitsszene. Jede/r ist eingeladen, Kontakte zu knüpfen.

Über den Münchner Klimaherbst
Der Münchner Klimaherbst findet 2015 bereits zum neunten Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einmal im Jahr möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu sensibilisieren. Initiiert im Jahr 2007 von einem Team der Münchner Volkshochschule, hat sich der Münchner Klimaherbst zu einer der wichtigsten und am meisten beachteten Veranstaltungsplattformen für Nachhaltigkeitsthemen in München entwickelt. Seit Februar 2015 wird er vom Netzwerk Klimaherbst e.V. getragen und zusammen mit der Umweltorganisation Green City e.V. organisiert. Ein umfangreiches Netzwerk an Initiativen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und auch einigen Unternehmen trägt Veranstaltungen bei. Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München fördert den Klimaherbst. In jedem Jahr hat der Münchner Klimaherbst einen thematischen Schwerpunkt, der sich an den Themen der UN-Bildungsdekade für eine nachhaltige Entwicklung orientiert. Im Jahr 2015 ist es das Thema „Politik. Macht. Klima. – und wir?“.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Kontakte zu den einzelnen Veranstaltern. Bildmaterial können Sie hier herunterladen www.klimaherbst.de/downloads. Auf www.klimaherbst.de finden Sie außerdem Texte mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themenbereichen und eine Dokumentation der letzten acht Klimaherbste.

Ansprechpartner:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Stuiber
presse@klimaherbst.de
Fon: 089 / 890 668 -338




Gemeinsam Paddeln für saubere Flüsse – Mit dem Kajak von Winningen nach Stellendam Stephan Horch paddelte über Mosel und Rhein an die Nordsee

Pressemeldung

Winningen, 23. September 2015: Am Ende konnte er sein Glück kaum fassen. Der Winninger Fotodesigner
und Hobbypaddler Stephan Horch hat es geschafft: In 12 Tagen legte er die 440-Kilometer lange
Wasserstrecke von seinem Wohnort Winningen bis an die Nordsee mit seinem Kajak zurück, um auf
den zunehmenden Plastikmüll in Flüssen und Meeren aufmerksam zu machen. Parallel dazu ist seine
Wanderausstellung „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse“ mit den
aus dem Müll entstandenen Fotos gestartet. Das Geld für dieses Projekt sammelte er mit Hilfe von
Sponsoren sowie im Internet mittels Crowdfunding. Seine Reise war geprägt von Glücksmomenten,
allerdings gab es auch Situationen, in denen das Vorhaben unmöglich zu schaffen schien. Auch musste
er aufgrund der Wettervorhersagen kurzfristig von seiner im Vorfeld geplante Route abweichen.

Aufgeben kam für den 42-Jährigen jedoch nicht in Frage: „Ich musste jeden Tag ca. 37 Kilometer
zurücklegen, um in der geplanten Zeit mein Ziel zu erreichen. Das Wetter hat mir mehr als einmal übel mitgespielt. Ich hatte an manchen Tagen das Gefühl, überhaupt nicht vorwärts zu kommen: Ich machte einen Paddelschlag nach vorne und wurde Dank Gegenwind, Wellen und wenig Strömung wieder
zwei Paddelschläge zurückgesetzt. Aber ich habe so viel positives Feedback, Gastfreundschaft und
Unterstützung von unglaublich vielen Menschen erfahren, die das Projekt über meinen Blog oder die
sozialen Netzwerke verfolgt haben, dass es für mich keine andere Möglichkeit gab, als einfach weiter
zu paddeln.“

Übernachtet hat Horch – bis auf wenige Ausnahmen – in seinem VW Bus, der während der Tour als Begleitfahrzeug dabei war. Gekocht wurde mit einem kleinen Gaskocher, zum Abendessen gab es Kohlenhydrate: „Paddeln ist anstrengend und verbraucht viele Kalorien. Mit Nudeln und Kartoffeln habe ich meine Kohlenhydratspeicher für den nächsten Tag wieder aufgefüllt.“ Nach eineinhalb Wochen tat dann auch der Hintern nicht mehr weh: „Irgendwann hat der Sitz sich an meine Position angepasst“, lacht der Hobbypaddler.

Knapp 35 Kilometer vor Erreichen des Meeres realisierte Stephan Horch zum ersten Mal, wie weit er es bis hier hin geschafft hat. Im Laufe des Freitags erhielt er die gute Nachricht, dass auch die Finanzierung für sein Projekt steht. Glücklich und zufrieden erreichte er am 18. September 2015 um 15.30 Uhr die Nordsee. Seine Familie war extra angereist, um diesen Glücksmoment mit ihm zu teilen: „Ich bin unendlich dankbar für die Unterstützung und die Motivation. Ich danke meinen Sponsoren, besonders dem Team von Ecover Deutschland, das den letzten fehlenden Betrag meiner Crowdfundingsumme kurz vor dem Ablaufen der Zeit aufgefüllt hat, sowie meinen Freunden und meiner Familie, die immer an mich und meinen Weg geglaubt haben.“ Am Ende seiner Reise freut er sich trotzdem erst mal auf eine warme Dusche und ein warmes Essen: „Die Tour hat mir viel Raum für Gedanken gegeben. Da sieht man einiges in einem anderen Licht als vorher. Grundbedürfnisse wie Schlafen und Essen rücken in den Vordergrund. Und man stellt schnell fest, dass materielle Dinge nicht das Entscheidende fürs Wohlbefinden sind. Man wird in einer guten Weise geerdet.“

Seine Reiseeindrücke hat Stephan Horch in seinem Blog unter http://cleanriverproject.de/category/
news/ sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/cleanriverproject.de festgehalten.
Alle Termine und Ausstellungsorte zur Wanderausstellung „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und
Fotokunst für saubere Flüsse“ können auf der Homepage unter http://cleanriverproject.de/termine/
eingesehen werden.

Für alle, die sich ebenfalls für saubere Flüsse einsetzen möchten, verlosen Ecover Deutschland und
CLEANRIVERPROJECT einen Clean Up Erlebnistag für zwei Personen mit Übernachtung im Altmühltal.
Zusammen mit Stephan Horch paddeln der Gewinner und seine Begleitperson im Kajak durch das
idyllische Altmühltal und folgen seinem Beispiel. Der Termin findet am 10. Oktober 2015 statt. Die
Tour ist auch für Anfänger geeignet. Die gesamte Ausrüstung wird gestellt. Die Teilnahme erfolgt über www.ecover.de/cleanriver. Weitere Mit-Paddler sind ebenfalls herzlich willkommen.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




Halbzeit auf dem Weg von der Mosel bis zur Nordsee – Stephan Horch paddelt für saubere Gewässer

Winningen, 14. September 2015: Die Hälfte der Zeit ist vorbei, die Hälfte der Strecke ist geschafft,
der Muskelkater hält sich in Grenzen. Zeit für Stephan Horch, der mit seiner Paddel-Tour von Winningen über Mosel und Rhein bis zur Nordsee auf den zunehmenden Plastikmüll in Gewässern
aufmerksam machen will, ein Zwischenresümee zu ziehen: „Ich komme gut vorwärts. Wenn ich allerdings den kompletten Müll einsammeln wollte, der mir unterwegs entgegen kommt, würde ich mein Ziel, bis Sonntag an der Nordsee anzukommen, nicht erreichen. Ich treffe unterwegs auf viele interessierte und hilfsbereite Menschen, die mich in der ersten Woche toll unterstützt haben.“

So hat er spontan Schlafmöglichkeiten bekommen und Gastfreundschaft erfahren. Auch wurde er auf der Etappe von Köln nach Bonn von einem Mit-Paddler begleitet, der sich ebenfalls für den Umweltschutz engagiert und extra einen Tag Urlaub für die Aktion genommen hat. Ohne diese und auch finanzielle Unterstützung ist das Vorhaben alleine nicht zu stemmen. Ein Großteil der Geldsumme, die für das Projekt benötigt wird, soll über „Crowdfunding“ auf der Internet-Plattform Startnext finanziert werden. Jeder Spender erhält als Gegenleistung ein sogenanntes „Dankeschön“, u.a. ein Produktpaket des Sponsors Ecover Deutschland, der CLEANRIVERPROJECT ebenfalls durch Spenden und Aktionen mit ausgewählten Handelspartnern unterstützt: „Ecover und ich haben die gleiche Motivation: Eine gesunde Welt von morgen, geprägt von Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Daher passen die Zusammenarbeit und das Engagement sehr gut zusammen.“ Noch bis Sonntag, den 20.09.2015, läuft die Crowdfunding-Kampagne. Bis dahin muss die komplette Summe zustande
kommen, denn die Spenden werden nur bei erfolgreicher Finanzierung von den Unterstützern eingezogen.

Die Wander-Ausstellung mit dem Namen „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse“ ist aktuell in den Räumen des Diakonischen Werkes Neuwied zu sehen. Alle weiteren Termine und Ausstellungsorte können auf der Homepage unter http://cleanriverproject.de/termine/ eingesehen werden.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
Fon.: +49 (0) 160 – 96 424 929
media@cleanriverproject.de




Mit dem Kajak über Mosel und Rhein an die Nordsee

Winningen, 2. September 2015
Der Winninger Fotodesigner Stephan Horch hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Er will mit seinem Kayak von der Mosel bis an die Nordsee paddeln. Sein Plan: Auf den zunehmenden Plastikmüll in Gewässern aufmerksam zu machen. Start der ca. 510 Kilometer langen Tour ist am 6. September 2015.
Plastik ist praktisch, Plastik ist hygienisch, Plastik ist stabil und leicht. Doch was hat Plastik in Gewässern verloren?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der Winninger Fotodesigner und Installationskünstler Stephan Horch in seinem aktuellen Projekt „CLEANRIVERPROJECT”: „Angefangen hat alles mit meiner ersten Paddel-Tour vor rund drei Jahren, als mir auf dem Rhein ein Fußball entgegen kam. Ab dem Zeitpunkt fiel mir die Menge an Plastikmüll auf, der in unseren Gewässern schwimmt.” Seitdem geht Horch zweimal pro Woche mit seinem Wildwasser-Kajak auf die Mosel und sammelt den Abfall ein. Bevor er ihn ordnungsgemäß entsorgt, setzt er die Fundstücke visuell in Szene und macht skurrile Fotos daraus. „Plastikmüll ist ein Riesenproblem für Meere, Flüsse und Seen, aber auch für den Menschen. Achtlos weggeworfene Produkte unseres Alltags haben fatale Folgen für die Umwelt.Ich kann es nicht ändern, dass Plastik in unseren Gewässern landet. Mit meinen Fotos gebe ich dem Problem jedoch ein Gesicht und kann so zu einen bewussteren Umgang mit Plastikmüll sensibilisieren“, erklärt Horch. Auf einer eigens dafür eingerichteten Homepage und einem Facebook-Profil veröffentlicht der Fotodesigner seine Fotos und fordert andere auf, mitzumachen. Schon lange paddelt der engagierte Umweltschützer nicht alleine, erste Clean-Up Events u.a. mit dem Campus Koblenz im Rahmen der SommerUni oder der Kanuabteilung Post-SV Koblenz wurden in den vergangenen Monaten bereits durchgeführt.

Mit zunehmendem öffentlichen Interesse ist die Idee entstanden, in vier Städten entlang der Wasserstrecke „Winningen/Mosel – Renesse/Niederlande”, die Stephan Horch in der Zeit von 6. bis 20. September 2015 abpaddeln wird, eine Wander-Ausstellung mit den aus dem Müll entstandenen Fotos zu realisieren.
„Über kleine Bäche und große Flüsse werden global gesehen 80% aller Plastiktüten, Flaschen oder Verpackungen in die Ozeane getragen. Für mich war es daher am naheliegendsten, die Strecke, die der Müll vor meiner Haustür bis zum Meer zurücklegt, abzupaddeln und mittels der Ausstellung meiner Bilder auf das Problem hinzuweisen. Wir haben die Fotos in geeigneter Größe auf nachhaltiges Material drucken und so Trägermaterial gemeinsam mit dem Bild zu einem Gesamt-Kunstwerk verschmelzen lassen.”
Die Vorbereitungen dafür laufen bereits jetzt auf Hochtouren – immerhin muss einiges organisiert und an vieles gedacht werden, um das Vorhaben auch finanziell realisieren zu können, denn bisher wird alles ausschließlich aus der eigenen Tasche bezahlt.

Finanziert werden soll die Tour durch „Crowdfunding”, das heißt mit kleinen und großen Spenden, die Stephan Horch im Internet auf der Plattform „Startnext” sammelt. Jedem Spender verspricht er dafür eine Gegenleistung in Form von Lesezeichen, umweltfreundlichen Reinigungsmitteln oder limitierten Abzügen der ausgestellten Bilder. Während der Tour wird Horch seine Erlebnisse in einem Blog mitteilen.

Am 06. September 2015 geht es zunächst auf die erste Etappe nach Neuwied, wo die Wander-Ausstellung mit dem Namen „CLEANRIVERPROJECT.DE // Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse” in Zusammenarbeit mit dem Bündnis 90/Die Grünen Neuwied eröffnet wird. Die Ausstellung kann kostenlos von 6. September bis einschließlich 17. Oktober in den Räumen des Diakonischen Werkes im Ev. Kirchenkreis Wied, Rheinstr. 69, 56564 Neuwied, während der Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8.15 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.15 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie freitags von 8.15 Uhr bis 12.00 Uhr, besucht werden.

Weitere Informationen und aktuelles Bildmaterial:
CLEANRIVERPROJECT
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Häbel
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