Vor G7-Gipfel: foodwatch fordert strenge Regulierung der Agrarspekulation – Kanzler Scholz muss Thema auf die Agenda setzen!

Pressemitteilung

Berlin, 21. Juni 2022. Vor dem G7-Gipfel in Deutschland hat foodwatch Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert, das Thema Agrarspekulation auf die Agenda des Treffens zu setzen. Die Staats- und Regierungschefs müssten sich endlich auf gemeinsame Regeln einigen, um die Wetten an den Rohstoffbörsen stärker einzudämmen. Die exzessiven Spekulationsgeschäfte würden die aktuellen Preisanstiege etwa für Getreide zusätzlich befeuern, so foodwatch. Menschen in ärmeren Ländern seien dadurch von Hunger bedroht.

„Olaf Scholz muss das Thema Agrarspekulation auf die Agenda des G7-Gipfels setzen! Seit dem Angriff auf die Ukraine wächst die Spekulation mit Nahrungsmitteln dramatisch – und das treibt die steigenden Lebensmittelpreise auf fatale Weise zusätzlich in die Höhe. Während Investoren an der Börse mit Wetten auf Mais und Weizen das schnelle Geld machen, können sich Menschen in Ländern wie Nigeria oder dem Libanon kein Brot mehr leisten. Die G7 müssen der Zockerei auf Kosten der Ärmsten endlich einen Riegel vorschieben“, sagte foodwatch-Geschäftsführer Chris Methmann.

Die Verbraucherorganisation startete unter www.foodwatch.org/de/mitmachen/brot-statt-profit-stoppt-das-geschaeft-mit-dem-hunger/ eine Online-Protestaktion, die bereits knapp 30.000 Menschen unterzeichnet haben. Die Forderung: Die G7 müssen strenge Obergrenzen für Spekulationsgeschäfte, sogenannte „Positionslimits“, einführen, die festlegen, wie viele solche Finanzwetten Anleger überhaupt abschließen dürfen. Die bisher geltenden Obergrenzen, etwa in der EU, seien viel zu lax, um die Spekulation wirksam zu begrenzen, kritisierte foodwatch.

Ein gewisses Maß an Agrarspekulation sei zwar durchaus wichtig, damit sich zum Beispiel Landwirt:innen und Agrarfirmen gegen schwankende Preise absichern könnten, betonte foodwatch. Mittlerweile hätten sich die Finanzwetten aber längst von dieser ursprünglichen Funktion abgekoppelt. Das Volumen der Spekulationsgeschäfte an den Rohstoffbörsen ist seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges sprunghaft angewachsen, wie das Recherchenetzwerk Lighthouse kürzlich am Beispiel zweier großer Investment-Fonds vorgerechnet hat: Im gesamten Jahr 2021 hatten die Fonds lediglich knapp zweihundert Millionen Dollar investiert – in den ersten vier Monaten dieses Jahres allein schon das Sechsfache.

Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen weltweit massiv gestiegen. Laut den Vereinten Nationen liegen die Preise um 34 Prozent höher als vor einem Jahr und haben den höchsten Stand seit 1990 erreicht. Die Preise steigen aus zwei Gründen: Zum einen fürchten Unternehmen und Händler aufgrund des russischen Angriffskriegs ein verknapptes Angebot von Weizen, Pflanzenölen und Phosphat-Dünger aus der Schwarzmeer-Region sowie von Erdöl und Erdgas aus Russland. Zum anderen befeuerten Finanzwetten auf steigende Rohstoffpreise die Preise zusätzlich, kritisierte foodwatch.

Auch die Vereinten Nationen warnen aktuell vor den Folgen der Finanzwetten. Das „World Food Programme“ der UN benötigt zum Beispiel nach eigenen Angaben etwa 50 Prozent mehr Mittel als 2019.

foodwatch hatte in dem Report „Die Hungermacher“ bereits 2011 ausgiebige Recherchen zur Agrarspekulation veröffentlicht und eine wirksame Regulierung der Geschäfte gefordert.

Link:

foodwatch-Petition gegen exzessive Agrarspekulation: https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/brot-statt-profit-stoppt-das-geschaeft-mit-dem-hunger/
Quellen und weiterführende Informationen:

Pressekontakt:

Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Mobil: +49 (0)174 / 3 75 16 89




„Make 2021 Count“: Berliner Green Tech Plan A startet Petition, um Corporate Greenwashing in der EU ein Ende zu bereiten

Berlin, 13. April 2021. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe der erfolgreichen Finanzierungsrunde über 3 Millionen US-Dollar startet Plan A, einer der führenden Anbieter für softwarebasiertes CO2-Emissions- und ESG-Management, heute eine europaweite Bewegung gegen Greenwashing. Mit der Kampagne „Make 2021 Count“ ruft das Berliner Start-up die EU auf, einheitliche und verbindliche Transparenzstandards für die Bilanzierung von Kohlendioxidemissionen in europäischen Unternehmen einzuführen. Firmen, die sich als „klimaneutral“ bezeichnen, sollen gesetzlich verpflichtet werden, ihren CO2-Fußabdruck zu veröffentlichen. Der erste Schritt im Rahmen der Kampagne ist die heute auf change.org gestartete Petition, deren Ziel es ist, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln, um die Themen Transparenz und Greenwashing anschließend zu den Gesetzgebern in der Europäischen Kommission zu tragen. Unterstützt wird die Kampagne von namhaften Unternehmen wie ecolytiq, Green City Solutions, Onomotion, Joblift and Coya.

Warum 2021?
Trotz eines Rückgangs der Emissionen um etwa 5 % reichte das Jahr 2020 nicht aus, um eine Trendwende bei den Kohlenstoffemissionen herbeizuführen. Deshalb könnte dieses Jahr die letzte Chance sein, das im Pariser Klimaabkommen verankerte Limit von 1,5 Grad globaler Erwärmung zu erreichen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es in der EU endlich verbindliche Regularien gibt, die Unternehmen dazu verpflichten, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen und Maßnahmen zur CO2-Reduktion gegenüber der Öffentlichkeit transparent offenzulegen.

Warum Greenwashing?
Es ist aktuell unmöglich, zwischen Firmen zu unterscheiden, die wirkungsvolle Schritte zur CO2-Reduktion und -Vermeidung unternehmen, und solche, die nur vorgeben, nachhaltig zu agieren – ohne transparent über etwaige Schritte und Ergebnisse zu berichten. Somit verzerrt Greenwashing die Realität, dass die Mehrheit der EU-Unternehmen kein ausgewiesenes CO2-Reduktionsziel hat.

Wenig verwunderlich also, dass 89 % der von Plan A in einer Online-Erhebung befragten Fachleute der Meinung sind, Greenwashing würde nicht stark genug reguliert. Zugleich wächst die Befürchtung, dass Greenwashing die Glaubwürdigkeit derer Unternehmen untergräbt, die tatsächliche Veränderungen vorantreiben. Seit dem Launch im Jahr 2017 unterstützt Plan A Unternehmen dabei, Greenwashing zu vermeiden – mit einer Software, die einen wissenschaftlichen Ansatz zur CO2-Reduktion verfolgt und Transparenz über die Treibhausgasemissionen von Unternehmen schafft.

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Lubomila Jordanova, CEO von Plan A

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Je länger es Raum für überzogene Nachhaltigkeitsbehauptungen gibt, desto länger kann Greenwashing existieren und echte Veränderungen verhindern. Indem Unternehmen aber transparent, gründlich und glaubhaft in der Öffentlichkeit über ihre Emissionen berichten, können sie von sich selbst und voneinander lernen. Sie werden auch erkennen, dass es keine schnelle Patentlösung für eine nachhaltige CO2-Reduktion gibt, sondern dass es sich hierbei um eine Reise handelt, die Engagement und Verantwortungsbewusstsein voraussetzen.“

Gern steht Ihnen unsere CEO und gefragte Nachhaltigkeitsexpertin Lubomila Jordanova für ein Interview zur Verfügung. Anfragen senden Sie bitte an press@plana.earth.

Pressemappen, Bildmaterial (© Plan A) sowie diese Pressemitteilung können Sie sich hier herunterladen.

Weitere Informationen zur Petition finden Sie unter make2021count.com.

Über Plan A
Plan A ist ein Start-up aus Berlin. Das junge Green-Tech-Unternehmen hat eine wissenschaftlich fundierte Software-Plattform entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, ihren ökologischen Fußabdruck zu messen, zu managen, zu reduzieren und zu reporten sowie ihre ESG-Performance zu verbessern. Mit seinen Software-as-a-Service-Lösungen versetzt Plan A Unternehmen in die Lage, nachhaltig zu wirtschaften, indem sie ökologische Erkenntnisse in positive Geschäftsergebnisse umwandeln.

Plan A wurde im Jahr 2017 gegründet. Das Unternehmen hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Digital Top 50 Award und den Digital Ventures Social Impact Award der Boston Consulting Group. Lubomila Jordanova ist Mitgründerin und CEO des schnell wachsenden Unternehmens. Weitere Informationen unter plana.earth.

Pressekontakt
Matthias Grünewald
Senior PR Manager
T. +49 157 5140 6386
E. press@plana.earth
W. plana.earth




ecogift – Eine nachhaltige Geschenkbox

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit besteht für viele wieder das gleiche Problem: was schenke ich meinen Liebsten nur dieses Jahr wieder? Unter dem Weihnachtsbaum kommt dann für die Beschenkten oft die böse Überraschung, ein Geschenk, welches man so nicht erwartet hatte und eigentlich auch gar nicht haben will. Egal ob ein Haustier, Kleidung oder Elektronik. Das Geschenk landet entweder ungenutzt im Schrank oder geht wie über 20 Millionen andere Artikel in die Retoure und belastet somit die Umwelt, bei einem Haustier ist das Ausmaß natürlich noch schlimmer. Gleichzeitig will man aber auch nicht jedes Jahr einen unpersönlichen Gutschein oder Bargeld verschenken, schließlich sollte ja doch noch ein Päckchen unter dem Baum liegen, oder?

Genau aus diesem Grund hat das StartUp ecogift seine Geschenkboxen ins Leben gerufen!

ecogifts sind Geschenkboxen, welche gefüllt sind mit nachhaltigen und innovativen Produkten von StartUps, das verschafft der Box eine ganz persönliche Note. Gleichzeitig sind alle Produkte Konsumprodukte und landen somit garantiert nicht im Schrank, schließlich ist es doch viel zu spannend die ganzen neuen Dinge mal zu testen! Jedes ecogift schafft einen großen Mehrwert für die vielen StartUps sowie die Umwelt. Mit einem ecogift, so die Gründer verschenkt man nicht irgendeine Geschenkbox, sondern eine Geschichte und Sinnhaftigkeit.

Jedes ecogift pflanzt mindestens einen Baum. Außerdem werden die Boxen mit viel Liebe von den Gründern handverpackt und versendet, wer will kann seine eigene Nachricht an seine Liebsten noch in die Box packen lassen.

Das StartUp plant nun bis Weihnachten über 200 Geschenkboxen auszuliefern und hofft, dass viele Menschen sich dieses Jahr für ein Sinnhaftes und nachhaltiges Geschenk entscheiden.

Wenn du also noch kein Weihnachtsgeschenk hast dieses Jahr und die Situation kennst bzw. einfach mal wieder keine Zeit hast ein Geschenk herauszusuchen, dann schau doch einfach mal bei der Kampagne von ecogift vorbei und unterstütze das Projekt durch deinen Kauf.

ecogift ist ein junges StartUp gegründet von zwei Studenten aus Göppingen im Süden Deutschlands. Die zwei haben bereits ein weiteres StartUp, einen nachhaltigen online Marktplatz. Durch diesen sind sie zu den ganzen StartUps und deren tolle Produkte gekommen. Die Boxen werden von den beiden persönlich in der eigenen Garage verpackt und hergerichtet. Sie setzten sich für StartUps und die Nachhaltigkeit im Besonderen ein!




Raum_Wagen on Tour!

Der Wagen startet im Mai 2017 in die 2te Saison und die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Der Raum_Wagen tourt für und mit Euch zuerst durch ganz Linz und soll im Sommer dann mit Eurer Unterstützung quer durch Niederösterreich bis nach Wien reisen. Abstecher ins Marchfeld inklusive! Du willst den Raum_Wagen zu dir in deine Heimatstadt holen? Dann kannst du hier buchen … wir reisen auch in ferne Länder, wenn du uns früh genug bescheid sagst.

  • Ein mobiler Raum, welcher Begegnung und Austausch fördert.
  • Ein mobiler Raum, welcher sich an die Bedürfnisse der Nutzer und des Ortes individuell anpasst und zum mitmachen einlädt.
  • Ein mobiler Raum, welcher eine gewisse Infrastruktur (Küche+ Raum+ Werkstatt) mitbringt, um ungenutzte Orte (temporär) zu aktivieren.
  • Ein mobiler Raum, welcher die Möglichkeiten des Ortes erforscht.



Ecopreneurs for the Climate 2016 in Berlin

Press release
Germany, Berlin | 29.09.2016

In the lead-up to the COP22 Climate Change Summit in Marrakech, Ecopreneurs for the Climate 2016 (#ECO4CLIM16), the 2016 Global Week of Green Business and the Climate Movement, is happening in cities, towns and communities around the world, on the week of October 24-30. ecopreneurs4climate.org

In Berlin, an ECO4CLIM16 event will take place on Tuesday, October 25, 2016, 5 – 9pm, at Betahaus, Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin, in partnership with Unternehmensgrün e.V.

As Marrakech initiates the work to effectively implement the Paris Agreement, via a combination of sustainable innovation and international cooperation; ECO4CLIM16 contributes by empowering ecopreneurs to provide communities with sound business solutions to mitigation and adaptation challenges; and strengthening green economy ecosystems and business networks around them.

• First, the Climate Innovation Lab, where ecopreneurs, green companies, civil society organizations, and other key stakeholders, will come together to identify local climate challenges and outline inspiring sustainable business solutions to address them.
• Second, the Climate Champion Awards, where pre-selected ecopreneurs and green SMEs will pitch their projects, products, or services, to an expert jury and a diverse audience. Prizes include interviews by international media, mentoring by sponsors, and participation in the COP22 Summit for one global winner.

Adding local flavor, the climate innovation lab in Berlin will tackle local challenges such as clean water, a sustainable traffic infrastructure / lifestyle and alike in several workshop sessions, where sustainable organizations will solve real world problems with interdisciplinary participants. The goal is to empower ecopreneurs and scale up green business solutions that tackle climate change.

Building on the event’s energy, ECO4CLIM’s local chapter in Berlin will potentially evolve into a permanent climate innovation lab, where multi-stakeholder co-creation sessions, coupled with online crowdsourcing, will mainstream climate-championing sustainable businesses; and import, export, and replicate high-impact models from across this expanding global climate movement.

To register for the event and participate in the Climate Innovation Labs please click here. To pitch at the Awards to become the Climate Champion, apply here.

For further information, go to the website or contact ECO4CLIM’s climate organizer in Berlin:
Ulrike Hinz
GreenBuzz Berlin e.V.
Co-Founder and Board Member
M: +49 176 3151 2111
E: ulrike.hinz@greenbuzzberlin.de
Organisers Partners




Kampagne zur Unterstützung inhaftierter chinesischer Arbeitsrechtsaktivisten

Pressemitteilung

Bonn/Berlin, 28.04.2016: SÜDWIND und INKOTA unterstützen eine Petition, die sich an Firmen richtet, die Schuhe in chinesischen Firmen produzieren lassen. Beide Nichtregierungsorganisationen fordern von diesen Unternehmen, sich gegenüber der chinesischen Regierung für die sofortige Freilassung zweier inhaftierter Arbeitsrechtsaktivisten einzusetzen.

Mit einer Onlinekampagne und symbolischen Protestaktionen solidarisieren sich AktivistInnen weltweit mit den Demonstrationen in Hongkong zum 1. Mai, um die beteiligten Firmen aufzufordern, gegen die brutalen Repressionen, denen ArbeitsrechtaktivistInnen in China ausgesetzt sind, vorzugehen.

Am 3. Dezember 2015 wurden Zeng Feiyang und Meng Han, Vertreter des ArbeiterInnenzentrums Panyu, bei einer Razzia gegen Arbeitsrechtsorganisationen verhaftet. Diese Verhaftungen stehen in direktem Zusammenhang mit den Protesten in der Lide Schuhfabrik, bei der letztes Jahr mehr als 2.500 ArbeiterInnen teilgenommen und die schlussendlich für die Beschäftigten zu erfolgreichen Verhandlung mit dem Management geführt haben. Den beiden Inhaftierten drohen lange Haftstrafen.

In der Fabrik wurden Schuhe für Firmen wie Calvin Klein, Ralph Lauren und den internationalen Zulieferer Li&Fung hergestellt.
Diese Petition, die die sofortige Freilassung Feiyangs und Hans fordert, erscheint zeitgleich mit der neuen Studie “So wird ein Schuh draus – Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhproduktion” der Kampagne Change Your Shoes, die zu den globalen Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette von Schuhen arbeitet.

Für die Studie wurden Beschäftigte in drei Zulieferfabriken europäischer Marken befragt, u.a. auch in der Lide Fabrik.
„Die befragten Beschäftigten berichten u.a. von zu niedrigen Löhnen, unfreiwilligen Überstunden, mangelndem Schutz vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, dem Einsatz von staatlicher Gewalt, um Streiks zu unterdrücken, nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen und Abfindungszahlungen“, erläutert Anton Pieper vom SÜDWIND Institut, einer der Autoren der Studie.

“Sowohl die Studie als auch die Fälle der inhaftierten Arbeitsrechtsaktivisten machen deutlich, dass Arbeitsrechtsverletzungen in der chinesischen Schuhindustrie noch immer ein häufiges Phänomen sind. Nun muss international Druck aufgebaut werden, um die sofortige Freilassung der Aktivisten zu erwirken“, so Pieper.

Mehr Informationen sowie die Petition finden Sie hier

Studie
Fact-Sheet
Ansprechpartner:
Anton Pieper, SÜDWIND, Tel.: 0228-763698-18 E-Mail: pieper@suedwind-institut.de

„Change Your Shoes“ ist eine Initiative von 18 Menschenrechts- und Arbeitsrechtsorganisationen, die sich für eine nachhaltige und ethische Schuhlieferkette einsetzen. Indem die Kampagne die KonsumentInnen für einen nachhaltigen Lebensstil sensibilisiert, Lobbyarbeit bei PolitikerInnen und Labelorganisationen leistet und Unternehmen drängt ihre Sorgfaltspflichten wahrzunehmen, zielt die Kampagne darauf ab, die sozialen und ökologischen Bedingungen in der Schuh- und Lederindustrie zu verbessern.

Die Kampagne „Change Your Shoes“ wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt sowie von Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, durch Brot für die Welt und von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt sind allein die Herausgebenden verantwortlich.

Sandra Grigentin-Krämer

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising /
Public Relations and Fundraising
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn

Tel.: +49 (0)228-763698-14
Fax: +49 (0)228-763698-22

E-Mail: grigentin-kraemer@suedwind-institut.de
Website: www.suedwind-institut.de




Bewerbungsaufruf: Nachhaltigkeitspreis 2016 der Neumarkter Lammsbräu

„eine lebenswerte Zukunft braucht Menschen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren – in der Wirtschaft ebenso wie im sozialen Leben“ so die Erkenntnis des Stifters des Lammsbräu Nachhaltigkeitspreises Dr. Franz Ehrnsperger. Menschen, die vorausdenken, Pionierarbeit leisten oder mutig umgestalten, damit wir alle zu mehr Nachhaltigkeit finden, sollen Unterstützung erfahren, damit es für sie leichter wird, heute in der Gesellschaft die richtigen Weichen für die Zukunft mitzustellen.

Hier setzt der Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis an: Wir nutzen unsere Möglichkeiten, um wegweisenden Projekten zum Erfolg zu helfen. Deswegen machen wir Sie auf die neue Bewerbungsrunde aufmerksam.
Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird in fünf Kategorien verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 29. Februar 2016, das Bewerbungsformular steht unter http://www.lammsbraeu.de/verantwortung/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitspreis/
zum Download bereit, auch Fremdnominierungen sind möglich. Die Details sind in der beigefügten Broschüre zusammengefasst, die Sie gerne auch an potenzielle Teilnehmer weiter leiten dürfen. Über eine Verlinkung auf Ihrer Homepage zu unserer Ausschreibung würden wir uns ebenfalls sehr freuen.

Der Preis hebt das Engagement von Menschen und Unternehmen für eine lebenswerte Zukunft hervor, ermutigt sie zum Weitermachen und ermuntert Dritte zur Nachahmung. Es gibt unendlich viele Lebensbereiche, in denen kluger Umweltschutz dem Nachhaltigkeitsgedanken neues Leben einhaucht.

Kontakt
Neumarkter Lammsbräu
Amberger Straße 1
92318 Neumarkt i.d.Opf.

Tel. 09181/404-0
info@lammsbraeu.de




Wahl des Publikumssiegers 2015: CityTree aus Dresden auf Stimmenjagd

Gesucht: Der beliebteste „Ausgezeichnete Ort 2015“ / Jetzt online abstimmen und den CityTree unterstützen

Dresden, 10. August 2015 – 100 wegweisende Ideen zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ sind gefunden – auch der CityTree von Green City Solutions gehört zu den diesjährigen Preisträgern! Ab sofort hat jedes der 100 Siegerprojekte die Chance, Publikumssieger 2015 zu werden. Beim Publikumsvoting des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, ausgerichtet von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank, ist ganz Deutschland aufgerufen, den beliebtesten Preisträger zu wählen und online für ihn abzustimmen. Der CityTree aus Dresden hofft auf zahlreiche Unterstützer.

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf den Webseiten https://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/citytree-multifunktionale-gr-nfl-che-f-r-intelligente-stadt und https://www.db.com/cr/de/gesellschaft/ldi-stadt-land-netz.htm können Besucher ab sofort bis einschließlich 23. August 2015 täglich eine Stimme für ihr Lieblingsprojekt abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden so zunächst zehn Favoriten bestimmt. In der anschließenden zweiten Runde wählt die bundesweite Öffentlichkeit auf der Website des langjährigen Medienpartners „Die Welt“ aus den zehn Finalisten den Publikumssieger 2015. Die Ehrung des Gewinners erfolgt dann am 10. November im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin.

Mit dem Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämieren die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank wegweisende Impulse für den Standort Deutschland, in diesem Jahr zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“. Gefragt waren Lösungsansätze aus allen Bereichen und Regionen Deutschlands, die Digitalisierung und Vernetzung vorantreiben sowie deren Potenziale erkennen, nutzen und gestalten. Seit 2006 wurden im Rahmen des Innovationswettbewerbs bereits mehr als 2.800 Projekte ausgezeichnet, die Vorbildcharakter im In- und Ausland haben.

Die offizielle Preisverleihung zur Prämierung „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2015“ von Green City Solutions findet am 28. August 2015 vor der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden statt. Der CityTree als „Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt“ liefert zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ in der Kategorie Umwelt eine Antwort auf die Frage, wie ein Pflanzsystem die Luft einer Stadt verbessern und gleichzeitig Bürger und Unternehmen digital vernetzten kann.

Informationen zu allen Preisträgern finden Sie unter www.ausgezeichnete-orte.de oder www.deutsche-bank.de/ideen.




Schweres Erdbeben in Nepal. Bochumer Zukunftsstiftung Entwicklung bittet um Unterstützung für Erdbebenopfer

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Bochum, Sonntag, 26.04.2015.
Die Zukunftsstiftung Entwicklung bei der GLS Treuhand aus Bochum engagiert sich seit vielen Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit in Nepal. Um Nothilfe und Wiederaufbauarbeit ihrer Partnerorganisationen vor Ort zu unterstützen, bittet die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung um Spenden.

Nach dem gestrigen schweren Erdbeben mit der Stärke von 7,8 auf der Richterskala kam es heute zu einem weiteren Erdstoß mit Stärke 6,7. Acht der Partnerorganisationen der Zukunftsstiftung Entwicklung haben ihren Sitz im Epizentrum des Bebens in Pokhara, Bhaktapur und Kathmandu. Häuser und Straßen sind zerstört, die Elektrizität und die Wasserversorgung sind weitgehend ausgefallen. Die Menschen vor Ort müssen dringend mit Decken, Medikamenten, Lebensmitteln, Wasser und Werkzeugen wie Schaufeln, Hacken, Spaten versorgt werden. Die Partnerorganisationen leisten Nothilfe. Zudem benötigen sie finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau von Gebäuden, Wasserversorgung und Elektrizität.

Schwierige Kontaktaufnahme
Seit Samstagnachmittag versucht die Zukunftsstiftung Entwicklung, sich mittels ihrer Partnerorganisationen vor Ort einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Mittlerweile ist es Frau Dr. Massmann (Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung) gelungen, die meisten Partner auf dem Handy zu erreichen. „Schrecken und Angst unter den Menschen sind groß, das Ausmaß der Schäden zur Zeit noch nicht abschätzbar, da viele Straßen zerstört, die Elektrizitätsversorgung und damit weite Teile der Kommunikation zusammengebrochen sind.“

Ein erster Überblick über die Lage vor Ort
Die Partnerorganisationen setzen sich in der Versorgung ihrer Stadtviertel ein. Aus Kathmandu berichtet Dr. Kaji Shrestha, Leiter der Organisation WATCH: „Wir organisieren gerade eine Volksküche. Zurzeit gibt es noch genügend Lebensmittel in unserem Viertel, aber das wird in den nächsten Tagen knapp werden. Was gerade vor allem fehlt, sind Decken und Medikamente.“

In Bhaktapur, der Stadt, die aufgrund ihrer alten Bausubstanz und Tempelanlagen als Weltkulturerbe anerkannt ist, ist die Zerstörung besonders groß. Die Zukunftsstiftung Entwicklung fördert dort die Wisdom School, eine Schule für Kinder extrem armer Saisonarbeiter. Balaram Naga, der Leiter der Schule: „Wir versuchen zurzeit herauszufinden, wo unsere Familienangehörigen, Mitarbeiter und Kinder sind. Alle schlafen auf den Straßen und Plätzen. Es herrscht große Angst.“

Zu ihrem Partner in Pokhara konnte die Zukunftsstiftung Entwicklung noch keinen Kontakt herstellen. Pokhara liegt mitten im Epizentrum des Bebens, dessen Ausläufer auch in Tibet und Indien zu spüren waren.

Die Frauenunion, eine landesweit arbeitende Frauenorganisation mit Sitz in Kathmandu, mit der die Zukunftsstiftung Entwicklung seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet, organisiert die Verbindung zu den schwer zugänglichen Dörfern in der Region Pokhara und weiteren Distrikten, um Soforthilfe zu leisten.

Von den Mitarbeiter/innen unserer Partnerorganisationen in Kathmandu und Bhaktapur sind zwei Menschen schwer verletzt worden, aber glücklicherweise ist niemand gestorben. Wir wissen allerdings noch nicht, wie die Lage in den Distrikten aussieht.

Die Zukunftsstiftung Entwicklung bittet um Spenden für Not- und Wiederaufbauhilfe. Sie garantiert, dass jede Spende zu 100% an die Partnerorganisationen in Nepal weitergeleitet wird.

Spendenkonto:
Zukunftsstiftung Entwicklung
Konto-Nr. 12 330 010
Spendenzweck: Erdbeben Nepal
IBAN: DE054 306 096 700 12330010
GLS Bank
BIC:GENODEM1GLS

Über die Zunkunftsstiftung Entwicklung
Die Zukunftsstiftung Entwicklung bei der GLS Treuhand leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Sie unterstützt Menschen in ihrem Handeln für eine ethische, ökologische und soziale Welt. Zur Zeit bestehen Kooperationen mit 84 Partnern in 20 Ländern des globalen Südens. Die Projektpartner sind initiativ handelnde Menschen, die sich in ihren Gemeinschaften für die Verbesserung der Lebensbedingungen einsetzen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Förderung der kleinbäuerlichen organischen und biodynamischen Landwirtschaft zur nachhaltigen Sicherung von Ernährung, ausreichendem Einkommen und dem Erhalt der Biodiversität sowie die integrale Slumentwicklung.
http://www.entwicklungshilfe3.de

Pressekontakt:
Christof Lützel
Pressesprecher / Leiter Öffentlichkeitsarbeit der GLS Bank
Tel.: 0234-5797-5178
Mobil: 0173-2786963
E-Mail: christof.luetzel@gls.de

Dr. Annette Massmann
Geschäftsführerin der Zukunftsstiftung Entwicklung
Mobil: 01575-7341365
Tel.: 0234-5797-5224
E-Mail: annette.massmann@gls-treuhand.de

Kristofer Lengert
Projektbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0234-5797-5124
E-Mail: kristofer.lengert@gls-treuhand.de

GLS Treuhand
Zukunftsstiftung Entwicklung
http://www.entwicklungshilfe3.de
Christstraße 9 + D-44789 Bochum




Dortmunder Auftaktveranstaltung Klamottenkur zur bundesweiten Modeprotest Aktion Klamottenkur

PRESSEMITTEILUNG

Bundesweite Modeprotest Aktion
Klamottenkur – Infoveranstaltung in Dortmund

Wann: Donnerstag, 12. Februar ab 18.00 Uhr
Wo: Kobi e.V. – Kobi-Räume, Adlerstraße 81-83, 44137 Dortmund

Zeitgleich werden in verschiedenen Städten Modeprotest-Aktionen zur Fastenzeit stattfinden:

„Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. Das gilt auch für die Klamotten im Kleiderschrank. Schaffst du es, deine Garderobe für sieben Wochen zu reduzieren?“

Es geht darum gemeinsam in der Fastenzeit dem Kleidungs-Überkonsum etwas entgegenzusetzen und auch weiterhin kritisch mit Konsum und Modediktat umzugehen.

Dieses Jahr steht zum Start der Kur der lokale Fokus im Vordergrund, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, um während der Kur nicht alleine zu sein. Neben einer kleinen Einführung zum Thema Kleiderkonsum werden wir zu den Terminen Zeit haben uns über den Kleidungs-Überkonsum und Minimalismus und Alternativen auszutauschen.
Wer mag, kann seine Beteiligung durch ein gemeinsames Zeichen ausdrücken: Unter Anleitung und in Gesellschaft kannst du an diesem Abend das Schmuckobjekt selber herstellen und gleich mitnehmen. Bring dazu eine Schere und ein ausrangiertes T-Shirt mit. Mehr brauchst du nicht.

Referentinnen:

Gode Klingemann, godesign greendesign

Andrea von der Heydt, FairBleiben – Laden und Onlineshop für bio- faire Kleidung in Dortmund ist auch dabei und informiert über öko faire Label etc.

OpenGlobe Gruppe Dortmund (organisieren Kleidertauschpartys und den konsumkritischen Stadtrundgang) sind angefragt

weitere Infos:

www.gode-sign.de/workshops/oekologie-green-design

www.klamottenkur.de/tagged/Termine-2015