Unternehmen zum nachhaltigen Wirtschaften aufgefordert – IHK Frankfurt am Main hat Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit eingerichtet

Die IHK Frankfurt am Main hat die Mitgliedsunternehmen zum nachhaltigen Wirtschaften aufgefordert. „Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern ein Konzept, unsere Art zu leben und zu wirtschaften zukunftsfähig zu machen,“ heißt es in einem Positionspapier, das die IHK-Vollversammlung verabschiedet hat.
Der Klimawandel, ein verändertes Verständnis von Wohlstand und dem Umgang mit natürlichen Ressourcen stellen neue Herausforderungen. Auch die Europäische Union verlangt von Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2017 eine Berichterstattung zur Nachhaltigkeit. Große kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie Kreditinstitute und Versicherungen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind direkt, kleine und mittlere Unternehmen über die Zulieferketten indirekt davon betroffen. Beispielsweise können Unternehmen darüber berichten, ob und wie sie sicherstellen, dass die Zulieferer grundlegend Menschenrechte einhalten oder inwieweit bereits Leistungsindikatoren wie etwa Umweltkennzahlen bestimmt wurden.

„Vor diesem Hintergrund haben wir in der IHK Frankfurt einen Prozess angestoßen, um die Aufgabenstellung des nachhaltigen Wirtschaftens für die Unternehmen in unserer Region zu übersetzen“, so Marlene Haas, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt. In einer Arbeitsgruppe, in der Vertreter aller relevanten Branchen beteiligt waren, wurde ein Positionspapier „Nachhaltiges Wirtschaften“ entwickelt. Am 14. Dezember 2016 hat die IHK-Vollversammlung das Papier einstimmig angenommen. Nachhaltigkeit ist kein Selbstzweck. „Unter nachhaltigem Wirtschaften versteht die IHK Frankfurt am Main einen Prozess, in dem Unternehmen ihr Kerngeschäft wirtschaftlich erfolgreich, aber auch sozial und ökologisch verantwortlich, betreiben und dabei ihre gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben“, ergänzt Haas.
In welcher Art und Weise Unternehmen ihre Aktivitäten nachhaltig ausrichten, hängt auch von der Größe sowie den Branchen und Märkten ab, in denen sie agieren. Die Leitfragen, die sich Unternehmen auf dem Weg des nachhaltigen Wirtschaftens zu stellen haben, sind: Was sind die wesentlichen Handlungsfelder, in denen ein Unternehmen Verantwortung übernehmen kann und will? Welche Anspruchsgruppen beeinflussen das unternehmerische Handeln? Warum ist das Unternehmen erfolgreich am Markt und welchen Beitrag wird mit dem Unternehmen am Markt für das Gemeinwohl getan.

„Es ist uns wichtig, Unternehmen Mut zu machen, sich auf den Weg des nachhaltigen Wirtschaftens einzulassen. Dabei ist es ratsam, nicht alles gleichzeitig anzupacken, sondern Wesentliches zu identifizieren und damit anzufangen“, sagt Jens Scheller, Geschäftsführer des Freilichtmuseum Hessenpark GmbH, als Teilnehmer der Arbeitsgruppe Nachhaltiges Wirtschaften. „Nachhaltigkeit ist nicht nur eine abstrakte Sache, sondern muss auf jede spezifische unternehmerische Situation angepasst werden.“

„Die Impulse aus dem Positionspapier werden wir breit in die Unternehmerschaft tragen“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt. Auch die IHK selbst werde sich in die Pflicht nehmen. Zur Bündelung der Aktivitäten rund um das Thema Nachhaltigkeit ist seit Beginn des Jahres in der IHK ein Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit eingerichtet worden.

Das Positionspapier steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.frankfurt-main.ihk.de/NH

Kontakt:

Pressestelle der IHK Frankfurt am Main und der
IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen
Pressesprecher: Reinhard Fröhlich
Fon: +49 69 2197 1254
E-Mail: r.froehlich@frankfurt-main.ihk.de

Pressereferentin: Anne Waldeck
Fon: +49 69 2197 1584
E-Mail: a.waldeck@frankfurt-main.ihk.de

IHK Frankfurt am Main
Börsenplatz 4
60313 Frankfurt am Main

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Scharf: Umweltpakt-Betriebe sind Keimzelle für Innovationen – Nachhaltigkeit in Bayern wird weiter gestärkt

Pressemitteilung
München, 17. Oktober 2016

PM 184/16

Die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) unterstützen gemeinsam den systematischen Dialog von kleinen und mittleren Unternehmen mit ihren Stakeholdern. Das bekräftigten die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf und BIHK-Präsident Dr. Eberhard Sasse heute in München. Scharf: „Die Erwartungen an Unternehmen werden heute immer größer. Zukunftsfähige Unternehmen müssen heute sicher erkennen, wessen Interessen und welchen Ansprüchen sie begegnen. Deshalb ist es entscheidend, Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner und Verbände rechtzeitig einzubinden. Diese Anspruchsgruppen spielen bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.“ Gerade das Konzept der Nachhaltigkeit zielt darauf ab, die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft aufzugreifen, ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Um den Austausch zwischen Wirtschaft und Anspruchsgruppen zu fördern, hat das Landesamt für Umwelt im Auftrag des Umweltministeriums gemeinsam mit dem BIHK den neuen Leitfaden für Unternehmen „Anspruchsgruppenanalyse und -dialog in der Praxis“ entwickelt. An der Erstellung waren zehn bayerische Betriebe und ein externer Partner beteiligt. „Die Frage Wer will eigentlich was von meinem Unternehmen? sollte sich jeder Unternehmer stellen, der im Sinne des Ehrbaren Kaufmanns wirtschaftet. Denn eine systematische Analyse und ein Dialog mit den Stakeholdern ermöglicht es, Konflikte und Konfrontationen im Vorfeld zu erkennen und zu vermeiden. Wer Anspruchsgruppen als Partner begreift und einbezieht, kann nur gewinnen“, so Dr. Sasse. Das Umweltministerium hat das Projekt mit rund 25.000 Euro gefördert.

Das gemeinsame Projekt ist eine Zusage im Rahmen des 5. Umweltpakts Bayern. Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Beide Partner erklären im Umweltpakt ihre nachdrückliche Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Der Umweltpakt gilt jeweils für fünf Jahre. Seit 1995 wurden durch ihn insgesamt über 700 Projekte gemeinsam realisiert. Derzeit beteiligen sich rund 1.400 Betriebe mit freiwilligen Leistungen für den Umwelt- und Ressourcenschutz.

Weitere Informationen zum Umweltpakt Bayern unter www.umweltpakt.bayern.de. Der Leitfaden steht beim Infozentrum UmweltWirtschaft unter www.izu.bayern.de zum kostenfreien Download bereit.

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen sowie Text- oder Bildmaterial:

· Pressemitteilung
http://www.stmuv.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung.htm?PMNr=184/16
· Umweltpakt Bayern – Informationen mit Fotos (Gruppenfotos und Einzelfotos) werden in Kürze dort veröffentlicht
https://www.umweltpakt.bayern.de/

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Kontakt
Dagmar Schmitt

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Referat 15
Nachhaltigkeit, Indikatoren und medienübergreifender Umweltschutz
86177 Augsburg
Tel.: ++49 (0)821/90 71 – 5509
Fax: ++49 (0)821/90 71 – 5760
mailto:dagmar.schmitt@lfu.bayern.de
http://www.lfu.bayern.de

Ihre Anlaufstelle für betrieblichen Umweltschutz
http://www.izu.bayern.de




23.07.2016, 09:00-17:00, Tagesführung Holzerhof

„Arbeite mit der Natur – nicht gegen sie!“

Dieses Motto begleitet Sepp Holzer von Kindesbeinen an!
In seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Arbeit spiegeln sich seine Liebe und Empathie zur Natur und zur ökologischen Vielfalt wieder! Einen Tag lang begleitest du Sepp Holzer bei einem Streifzug durch die „Holzer’sche Permakultur“ und über seinen Bauernhof – dem „Holzerhof“.

Hier findest du mehr Information und kannst dich anmelden …




Mit Engel, ohne Plastik

oekom verlag legt erstes Druckerzeugnis mit neuem Blauen Engel vor und verzichtet künftig auf Einschweißfolien für Bücher.

Ressourcen schonen, Klima und Artenvielfalt schützen, Müll vermeiden – diese Prinzipien haben für den oekom verlag herausragende Bedeutung. Bei der Herstellung seiner Publikationen orientiert sich oekom daher an den Kriterien des Blauen Engels für umweltschonende Druckerzeugnisse (RAL-UZ 195). An der Entwicklung dieses anspruchsvollen Umweltzeichens war der Verlag federführend beteiligt und hat damit dazu beigetragen, einen hohen Standard in die Verlagsbranche zu tragen. Nun gilt es, Druckereien dafür zu gewinnen, sich mit dem Umweltzeichen zertifizieren zu lassen, Verlage zu motivieren, sich diesem Prozess anzuschließen, und schließlich die Leserinnen und Leser vom Mehrwert solcher Druckerzeugnisse zu überzeugen.

Mit dem Buch »FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen« > von Frank Herrmann (ET 25.7.16) macht oekom den nächsten Schritt in Sachen nachhaltiges Publizieren und erfüllt alle Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse: hoher Altpapieranteil, Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Farben, Lacke und Klebstoffe, die eine hochwertige Wiederverwertbarkeit ermöglichen, Verzicht auf umwelt- und gesundheitsbelastende Einsatzstoffe und Materialien, verminderter Energieeinsatz sowie weniger umweltbelastende Emissionen. Dem ersten oekom-Buch mit diesem Siegel werden weitere folgen.

Auch bei der Verpackung bleibt oekom seinen Prinzipien treu und verzichtet ab Herbst 2016 auf das Einschweißen seiner Paperback-Ausgaben in Plastikfolie. »Mit unserem Frühjahrs-Bestseller ´Besser leben ohne Plastik` > haben wir bereits einen ersten Versuch gestartet und bislang ausschließlich positives Feedback von KundInnen und Handel bekommen«, berichtet Verleger Jacob Radloff. Sollte dieses Vorgehen auch langfristig akzeptiert werden, wird es im oekom verlag ab dem nächsten Jahr auch keine Hardcover-Bücher mit einer derartigen Schutzhülle mehr geben.

Frank Herrmann, »FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen«, 328 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-86581-808-9, 19,95 Euro / 20,60 (A). Auch als E-Book erhältlich.

Anneliese Bunk & Nadine Schubert, »Besser leben ohne Plastik«, 112 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-86581-784-6, 12,95 Euro /13,30 (A). Auch als E-Book erhältlich.

Kontakt
Anke Oxenfarth
oekom verlag GmbH
Leiterin Stabsstelle Nachhaltigkeit
Waltherstraße 29, 80337 München
Fon 089/54 41 84-43
Fax 089/54 41 84-49
Email oxenfarth@oekom.de
www.oekom.de

Informationen zum nachhaltigen Publizieren: www.nachhaltig-publizieren.de >

Für Bestellungen von Rezensionsexemplaren wenden Sie sich bitte an:

Bettina Reinemann
oekom verlag GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Waltherstraße 29
80337 München

Fon 089/54 41 84-34
Fax 089/54 41 84-49
Email reinemann@oekom.de >

www.oekom.de >

www.facebook.com/oekom >

https://twitter.com/oekomverlag >

Aktuelles aus dem Verlag erfahren Sie über den monatlichen Newsletter:
http://www.oekom.de/allgemeine-verlagsinformationen/newsletter.html >

Eine Übersicht über unsere AutorInnen-Veranstaltungen erhalten Sie hier:
http://www.oekom.de/allgemeine-verlagsinformationen/aktuelles/veranstaltungen.html >

Wenn Sie unsere Presseinformationen nicht mehr beziehen möchten, senden Sie eine E-Mail an: presse@oekom.de. >




Deutscher Caritasverband und Grüner Strom Label starten Kooperation

Empfehlung für Caritas-Einrichtungen bei Ökostrom und Biogas auf Gütesiegel Grüner Strom und Grünes Gas zu achten

Berlin/Bonn, 25. April 2016. Der Deutsche Caritasverband e.V. und der Grüner Strom Label e.V. arbeiten ab sofort gemeinsam daran, in den Einrichtungen und Diensten der Caritas ein Bewusstsein für die Qualitätsunterschiede von Ökostrom- und Biogasprodukten zu schaffen. Beide Seiten unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Kirchliche Einrichtungen sind wichtige Botschafter für eine nachhaltige Beschaffung. Zum einen können sie selbst große Mengen an Strom und Gas ökologisch beziehen, zum anderen nehmen sie für viele Menschen eine Vorbildfunktion ein“ so Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. (GSL). „Gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband wollen wir sie darüber informieren, woran sie glaubwürdige grüne Energieprodukte erkennen und dass sie mit ihrer Entscheidung nachweislich zu einer ökologischen Energieversorgung beitragen können.“

Im Rahmen der Kooperation empfiehlt der Deutsche Caritasverband seinen über 8.250 Rechtsträgern, bei der Wahl von Ökostrom- und Biogasprodukten auf die Gütesiegel Grüner Strom und Grünes Gas zu achten.

„Die Bewahrung der Schöpfung ist ein wichtiges Anliegen der katholischen Kirche und ihrer Caritas. Beim Thema Energie können Einrichtungen der Caritas durch gezielte Beschaffung einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten“, betont Hans Jörg Millies, Finanz- und Personalvorstand des Deutschen Caritasverbandes.

Darüber hinaus soll ein Förderprogramm entwickelt werden, mit dem zertifizierte Energieanbieter und Caritasverbände auf lokaler Ebene gemeinsame Energiewendeprojekte umsetzen können.

Die Caritas bettet die Kooperation in ihr Projekt „Förderung der ökologische Nachhaltigkeit in Einrichtungen und Diensten der Caritas“ ein, in dessen Rahmen unter anderem in fünf Pilot-Standorten ein systematisches Umweltmanagement eingeführt wird.

 

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden. www.gruenerstromlabel.de

Über die Caritas in Deutschland
Der Deutsche Caritasverband  (DCV)  ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche. Rund 590.000 Menschen arbeiten in 24.248 Einrichtungen und Diensten. Zudem engagieren sich rund eine halbe Million Ehrenamtliche und Freiwillige. Der DCV wurde 1897 Köln gegründet. Die Zentrale des DCV  ist in Freiburg im Breisgau, die Hauptvertretungen in Berlin und Brüssel.  Der DCV  koordiniert die Verbandsarbeit sowie die politische Vertretung und engagiert sich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft. www.caritas.de

Ansprechpartner
Christian Knops, Grüner Strom Label e.V., 0228 9266714, c.knops@gruenerstromlabel.de
Anke Becker, Deutscher Caritasverband e.V., 0761 200-324, anke.becker@caritas.de




Die CSR-Berichtspflicht: Mit N-Kompass einfach zum Nachhaltigkeitsbericht

N-Kompass erleichtert mit integriertem Reporting-Modul dem Mittelstand die Berichterstattung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Dortmund, 10. November 2015. Die eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und erreichte Etappenziele nach außen tragen – was aktuell für viele Unternehmen noch eine freiwillige Kommunikationsmaßnahme ist, wird durch die Europäische Union bald zur Pflicht in ganz Europa. Noch in diesem Jahr ist mit einem Referentenentwurf aus Berlin zu rechnen, der die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Angabe nichtfinanzieller Informationen in nationales Recht definiert. Spätestens zum Geschäftsjahr 2017 wird die neue CSR-Berichtspflicht hierzulande in Kraft treten. N-Kompass-Nutzer können diesen Neuregelungen gelassen entgegentreten, denn das Online-Tool aus dem NWB Verlag unterstützt ab sofort bei der Erstellung eines EU-konformen Nachhaltigkeitsberichtes mithilfe des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes (DNK).

CSR-Berichtspflicht – ein Thema für den Mittelstand?

Von der kommenden Pflicht sind dem DNK zufolge in Deutschland etwa 450 vor allem börsennotierte Unternehmen und Unternehmen aus dem Finanz- und Versicherungssektor mit mehr als 500 Mitarbeitern direkt betroffen. Ebenso wichtig sind jedoch die zahlreichen Mittelständler, die als Teil der Lieferkette der direkt betroffenen Unternehmen in absehbarer Zeit vor allem an ihre Auftraggeber in Sachen Nachhaltigkeit berichten müssen. „Die indirekte Betroffenheit ist in der Tat der häufigste Grund, weswegen sich Unternehmen bei uns melden. Sie fragen, wie sie einen solchen Prozess aufsetzen und ob sie ihn selber stemmen können“, erklärt Yvonne Zwick, Projektleiterin beim DNK, im Interview mit dem N-Kompass Magazin (04/ 2015). „Mittelständler brauchen die Berichterstattung, um ein Ticket für den Wettbewerb im sogenannten ‚green race’ zu haben“, ist Zwick überzeugt.

Um nach dem DNK zu berichten, erstellen Unternehmen eine Entsprechenserklärung zu den 20 DNK-Kriterien, die aus GRI und EFFAS ausgewählt wurden. Vorteil des DNK-Standards ist, dass er zum einen kompakt und kostenfrei ist und Unternehmen zum anderen mit der generierten Erklärung die CSR-Berichtspflicht erfüllen. Vor allem für Mittelständler ist der Kodex deshalb ein praktikabler Weg, einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht zeiteffizient erstellen zu können.

DNK-Reporting mit dem N-Kompass

Der N-Kompass bietet dem Mittelstand konkrete Unterstützung: In der N-Kompass-Analyse erfasste Daten und ergänzende Angaben aus den Fachabteilungen oder von externen Stakeholdern werden ab sofort automatisch den DNK-Kriterien zugeordnet. Der CSR-Verantwortliche im Unternehmen kann anschließend die Daten und Kommentare einfach in den gewünschten Wortlaut bringen. Orientierung und zusätzliche Impulse liefern dabei Best-Practice-Formulierungen aus  anderen Entsprechenserklärungen. „Unser Ziel ist es, Mittelständlern in Bezug auf die kommende CSR-Berichtspflicht alle Unsicherheiten zu nehmen und zu zeigen, wie sich die Berichterstattung effizient in bestehende CSR-Aufgaben integrieren lässt“, erklärt Arno Kunert, Leiter Programmbereich „Unternehmen“ beim NWB Verlag. Als offizieller Schulungspartner des DNK bietet der N-Kompass auf Anfrage für Unternehmen und Kommunikationsverantwortliche Einstiegsseminare rund um das Thema DNK-Reporting an. Ausführliche Informationen rund um das Thema der externen Kommunikation von Nachhaltigkeitsaktivitäten wird es in der N-Kompass-Praxisreihe in Form eines neuen Fachdossiers „Externe Kommunikation und Nachhaltigkeitsbericht“ geben. Es erscheint voraussichtlich im Dezember und kann ab sofort unter http://shop.nwb.de/Artikel/E/66441.aspx vorbestellt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.n-kompass.de.

Der NWB Verlag gehört zu den führenden Fachverlagen für Steuer-, Wirtschaftsrecht und Rechnungswesen. Unter den Marken NWB und Kiehl bietet NWB ein breites, multimediales Angebotsspektrum, das zahlreiche Fachzeitschriften, Bücher, Datenbanken, Seminare u.v.m. umfasst. Mit der Marke N-Kompass hat NWB sein Programm um ein Angebot rund um die nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand erweitert, das von Nachhaltigkeitsmanagement- und Reportingsoftware bis zu einem qualifizierten CSR-Beraternetzwerk reicht. Mehr Infos zum NWB Verlag, seinen Marken Kiehl und N-Kompass gibt es unter www.nwb.de, www.kiehl.de oder www.n-kompass.de – Neuigkeiten aus erster Hand gibt es auch bei Facebook: http://www.facebook.com/nkompass.