Von klein auf gesund und nachhaltig konsumieren: Klimaküche besucht Grundschule in Laim

Birne statt Banane und Apfel statt Ananas: Was das eigene Konsumverhalten für den Klimaschutz bedeutet, erfahren vom 26. September bis 11. Oktober die vierten Klassen der Grundschule an der Camerloher Straße in Laim. Die Umweltorganisation Green City e.V. vermittelt mit Workshops, einem Bauernhofbesuch sowie einem Klimafrühstück alles rund um klimafreundliche und gesunde Ernährung.

Katharina Lindemann, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt die Idee des Projekts: „Mit neun Jahren begeben sich Kinder auf die Suche nach einem eigenen Lebensstil. Sie beginnen, ihr Umfeld zu hinterfragen und eigene Ansichten und Werte zu entwickeln. Die Klimaküche gibt Denkanstöße zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung und bildet damit einen Gegenpol zu den bunten Verpackungen und Werbeversprechen der Supermärkte“. Wie die gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln positiv auf die Umwelt wirkt, lernen die SchülerInnen in vier Workshops. Zuerst erleben sie bei der Exkursion artgerechte Tierhaltung hautnah auf einem Bauernhof. Anschließend wenden die Kinder das Gelernte beim Einkauf an und bereiten ein klimafreundliches Frühstücksbuffet zu. Das Besondere: Auf dem Speiseplan stehen nur vegane und vegetarische Speisen und Getränke. Langfristig will das Projekt gesunde Ernährung im Alltag der LehrerInnen, Eltern und Kinder verankern und auf die Bedeutung von ökologischem Landbau, regionaler Herkunft und saisonalem Einkauf aufmerksam machen. So leistet die „Klimaküche“ einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer Ressourcen. Denn ein Fünftel der deutschen Treibhausgase geht auf unsere Ernährung zurück, angefangen von der Massentierhaltung für die Fleischproduktion bis hin zu langen Transportwegen von Obst und Gemüse. Die CO2-Emissionen, die für unser Essen in anderen Ländern entstehen, zum Beispiel beim Futtermittelanbau, sind hier noch nicht berücksichtigt.

Green City e.V. dankt der GLS Treuhand Zukunftstiftung Landwirtschaft und der Heidehof-Stiftung, die die Klimaküche finanziell unterstützen. Schulen, die auch Interesse an der „Klimaküche“ haben, können sich gerne an Green City e.V. wenden: katharina.lindemann@greencity.de, (089) 890 668 -327.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier herunterladen:
http://goo.gl/qPFk0Q

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre AnsprechpartnerInnen bei Green City e.V.:
Daniel Reitmeier, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -324
Katharina Lindemann, Projektleitung
Mail: katharina.lindemann@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -327




Sommer am Holzerhof mit Sepp Holzer

3 Tages (+1 Bonustag) Seminar mit Sepp Holzer 28.08. – 31.08.2016

THEMENSCHWERPUNKTE:
Einführung in die Philosophie der Holzer’schen Permakultur/AgroökologieRundgang am „Holzerhof“
Theorie: Ausbau von Wasserretensionsräumen
Theorie: Terrassenbau, Bau von Humusrückhaltebecken
Vorstellung der eigenen Projekte möglich
Vorstellung Verein „PermaVitae“ und seiner Aktivitäten

1 Bonustag: Quellfassung am WildnisKulturHof

Vorträge, Praxis und Theorie:
Sepp Holzer

Anmeldung …




Smart City Projekt: Cisco und Stadt Paris überzeugt von der „Clean Air“-Infrastruktur von Green City Solutions

Das Biotechnologie und Internet-der-Dinge (IoT)- Start-up Green City Solutions verkündet erfreut die Zusammenarbeit mit Cisco und der Stadt Paris als Teil des Smart City-Projektes. Das Produkt, der „CityTree“, ist eine patentierte freistehende Vertikalbegrünung, die die Umgebungsluft von Schadstoffen befreit und über eine Umweltleistung von 275 herkömmlichen urbanen Bäumen verfügt. Der Pflanzenfilter kombiniert spezielle, vertikal installierte Mooskulturen mit einer eigens entwickelten IoT-Technologie für deren optimale Versorgung. Die Technologie erfasst außerdem Daten zu den klimatischen Bedingungen, welche mit den Werten zur Luftqualität der Städte erweitert werden können.

 

Paris – Vom 06. bis zum 08. Dezember 2015 fand das „Internet of Things World Forum“ in Dubai statt, auf welchem die sechs Finalisten der Cisco Innovation Grand Challenge die Möglichkeit hatten, ihre Projekte mittels eines Live-Pitches dem Publikum zu präsentieren. Green City Solutions wurde als einer der Bewerber aus mehr als 3.000 Projekten ausgewählt und als eines der drei besten Internet-of-Things-Unternehmen der Welt ausgezeichnet. Ciscos Ziel war es, Start-ups, Unternehmer und Entwickler mit den modernsten digitalen Technologien, Produkten oder Geschäftsmodellen zu finden.

 

Liang Wu, Mitgründer und CIO von Green Solutions, vertrat das Start-up bei der Innovation Grand Challenge. „Die Größe des Netzwerks von Cisco ist unglaublich. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeiten und Kontakte, die wir dadurch nutzen konnten. Wir hatten Mentoren aus der ganzen Welt, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Zusammen mit Cisco haben wir nun auch eine Partnerschaft für ein Smart City Projekt in Paris ins Leben gerufen.“

 

Cisco und die Stadt Paris statteten nun das Smart City-Projekt mit drei CityTrees aus. Zwei der intelligenten Pflanzenfilter befinden sich an einem sehr belebten Ort in der französischen Hauptstadt am Place de la Nation. Der dritte CityTree wird zunächst auf der Viva Technology („VIVATech“) vorgestellt und anschließend ebenfalls auf dem Place de la Nation platziert. Die grünen Infrastrukturelemente sind die Flaggschiffe des Smart City-Projektes. Mit dieser Aktion wollen die Stadt Paris und Cisco den Einwohnern einen hohen Lebensstandard bieten und zum Schutz der Umwelt und der Natur beitragen.

 

 

VIVATech Paris

 

Die VIVA Technology Paris findet vom 30. Juni bis zum 2. Juli statt und ist weltweit die größte Technologie-Veranstaltung für die Förderung von Open-Innovation und der Zusammenarbeit zwischen großen Unternehmen und Start-ups. Die Viva Technology Paris versammelt mehr als 30.000 Besucher, darunter 5.000 Start-ups, hunderte von führenden Investoren und die innovativsten globalen Unternehmen.

 

Der CityTree wird Teil des „CISCO – VINCI Energie Lab“ sein, welches der „Urbanen Transformation & Innovation“ gewidmet ist. Es befasst sich mit der Frage, wie smarte Städte digitale Innovationen verwenden können, um sich dem Bevölkerungswachstum und den ökologischen Herausforderungen anzupassen und darauf zu reagieren.

 

 

Green City Solutions

 

Peter Sänger, Dénes Honus, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber gründeten das Biotechnologie und Internet-der-Dinge (IoT) Start-up im Jahr 2014 mit dem Ziel, nachhaltige und umweltverbessernde Lösungen für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere Bewohner zu entwickeln. Der CityTree basiert auf einer patentgeschützten Kombination von speziell ausgewählten Pflanzen, insbesondere Mooskulturen, und modernster Internet-der-Dinge-Technologie. Jede einzelne Anlage kann täglich den Feinstaub von bis zu 417 Pkw binden und den jährlichen CO2-Footprint um bis zu 240 Tonnen senken. Dafür werden lediglich 3m² Aufstellfläche und aufgrund der IoT-Technologie, der Verwendung von Solarenergie und einem integrierten Wassertank nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr benötigt. Die eigens entwickelte Technologie erfasst Daten zu den klimatischen Bedingungen, welche mit den Werten zur Luftqualität der Städte erweitert werden können.

 

Um die Profitabilität der Vertikalbegrünung zu gewährleisten, ist die Visualisierung von analogen und digitalen Informationen möglich. Analoge Informationen können diesbezüglich in Form von Schriftzügen und Logos dargestellt werden. Das System ermöglicht darüber hinaus den Zugriff auf digitale Inhalte durch Implementierung von Technologien wie beispielsweise QR-Code, iBeacon, NFC oder digitale Bildschirme. Dies ermöglicht es, die CityTrees für Out-of-Home-Werbung und Mobile-Commerce-Zwecke zu nutzen. Integrierte Sitzbänke und das Angebot von zusätzlichen Dienstleistungen wie z.B.  Wi-Fi-Hotspots oder E-Bike-Ladestationen erweitern die Funktionalität.

 

Seit der Firmengründung im März 2014 konnten die smarten Biofilter in zahlreichen europäischen Städten präsentier werden: Feste Installationen befinden sich derzeit in Oslo (Norwegen) sowie in Städten in Sachsen, z.B. Dresden. Darüber hinaus wurde im Juni die erste Einheit in Asien in Hong Kong implementiert und weitere CityTrees sollen bis Ende des Jahres sowohl in Deutschland, als auch in Europa und Asien folgen. Dank der freistehenden mobilen Konstruktion war der CityTree außerdem zu mehreren temporärem Installationen in München, Berlin, Hannover, Halle, Jena, Krefeld, Paris und Dresden im Einsatz.

 

Green City Solutions ist ein preisgekröntes Unternehmen, das bereits im Oktober 2014 als eines der vier besten CleanTech Start-ups in Europa von der EU-Organisation Climate-KIC ausgezeichnet wurde. Im September 2015 qualifizierte sich das Unternehmen als eines von acht Start-ups weltweit für die Teilnahme am ersten Infiniti Accelerator von Nest. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ kürte Green City Solutions zu einem „Ausgezeichneten Ort“ und zum Bundessieger der Kategorie „Umwelt“. Darüber hinaus war das Dresdner Start-up Gewinner der „Go Green“-Kategorie des European Youth Awards in Graz. Des Weiteren wurde dem CEO, Dénes Honus, die Ehre zu Teil, als einer der „Social Entrepreneurs“ zur ersten „30 Under 30 Europe“-Liste vom Forbes Magazin zu gehören.

 

 

 

Kontakt:

Tina Hensel                                                         Mobil: +49 162 6940746

Green City Solutions GmbH & Co. KG         Tel.: +49 351 4622833

Andreas-Schubert-Straße 23                          Email: t.hensel@mygcs.de

01069 Dresden                                                  www.greencitysolutions.de




Auf den Spuren Sepp Holzers

Mittwoch, 24.August 2016 bis Freitag, 2.September 2016, Übelbach/Steiermark; Jennersdorf/Burgenland

Auf den Spuren des Agrarrebellen SEPP HOLZER:
„Holzer’sche Permakultur lernen und anwenden mit Sepp Holzer“
Wildernessculture and Holzer Permaculture in AUSTRIA 2016
Auf Deutsch mit englischer Simultanübersetzung
Ankunft: 24.08. Abreise: 02.09.2016

TOUR HIGHLIGHTS:
Gemeinsame Zeit des Lernens mit Sepp Holzer, dem österreichischen Agrarrebellen und Pionier
Holzer’sche Permakultur und Wildniskultur im öffentlichen Raum anhand von praktischen Projekten kennen lernen (1. Essbare Gemeinde Österreichs)
Natürliches Imkern im Baumstamm erleben
Wildniskultur (Praxis und Theorie) auf dem ersten „Wildnis Kultur Hof“ Europas kennenlernen
Praxisorientiertes Lernen: Saatgutvermehrung und -ernte; Erdkellerbau; Produktveredelung (Brot backen, veganes Eis herstellen, Schnaps brennen,…)
Österreichische Traditionen erleben (Musik, Essen, Tanz, Handwerk,…)
Besuch der größten Therme Österreichs
Weinverkostung
und vieles mehr…..




Tagesführung Holzerhof

23.07.2016, 09:00-17:00
„Arbeite mit der Natur-nicht gegen sie!“
Dieses Motto begleitet Sepp Holzer von Kindesbeinen an!
In seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Arbeit spiegeln sich seine Liebe und Empathie zur Natur und zur ökologischen Vielfalt wieder!

Einen Tag lang begleiten Sie Sepp Holzer bei einem Streifzug durch die „Holzer’sche Permakultur“ und über seinen Bauernhof…dem „Holzerhof“.
Lassen Sie sich auf diese vielschichtige Erfahrung ein und profitieren Sie von Sepps großem Wissen!

Teilnahmegebühr:
95,00€ inkl. aller alkoholfreien Getränke während des Veranstaltung
Teilnahmegebühr für Mitglieder PermaVitae:
75,00€ inkl. aller alkoholfreien Getränke und Kaffee während der Veranstaltung
Teilnahmegebühr für Gruppen ab 10 Personen:
65,00€/Person inkl. aller alkoholfreien Getränke und Kaffee während der Veranstaltung




Einen Gemüsegarten an einer Böschung anlegen

Das Team von ORF2 ′heute leben′ hat bei uns wieder gefilmt. Diesmal zum Thema ′Gemüsegarten an einer Böschung anlegen′. Zu Gast und zur Mithilfe war diesmal Johnny Peham bei uns, der gemeinsam mit Judith die Holzer′sche Permakultur zur WildnisKultur weiterentwickelt hat. Gemeinsam arbeiten beide auch für den Verein PermaVitae.

Generell werden die Terrassen von unten nach oben aufgebaut.
Erdhügel, Abhang und Böschung im eigenen Garten haben eher den Nachteil, dass sie nicht unbedingt stabil sind – deshalb wird gestützt.

Die Gartengestaltung in Hanglage mag auf den ersten Blick schier unmöglich erscheinen – wir zeigen euch, wie es funktionieren kann!

Hier kannst du mehr über unsere Gemüsebeetanlage erfahren …

Hier kannst Du unser Projekt ‚Bau mit uns ein Tiny House‘ unterstützen …




Rettung von Hühnern und Minischweinen

Am Hof der Familie Höllerl in Dietersdorf leben 5000 Hühner auf 5 Hektar Freigelände. Familie Höllerl produziert Freilandeier nach strengsten Tierschutzauflagen und Fütterungsvorgaben und bietet ihren Hennen reichlich Grünland. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Freilegehennen ab dem 9.Lebensmonat wieder abgegeben werden – die Familie Höllerl ist sehr bemüht, diese immer in Privathaltung abzugeben. Auch wir vom Wildniskulturhof und Sepp Holzer sind immer wieder gerne dabei, wenn es um eine Hühnerrettung geht! Und das Team von ORF2 ′heute leben′ hat wieder mitgefilmt!

Fritz und Egon, zwei Minischweine, haben wir aus Oberpullendorf geholt. Da der Besitzer der Schweine übersiedeln muss, musste er seine geliebten Tiere abgeben – bei uns fühlen sie sich sichtlich wohl! Die reise im Auto war spannend und kurvenreich, umso glücklicher waren wir alle, wie unsere Schweinchens gleich zu graben begonnen haben!

Hier kannst Du mehr über unsere kleine Farm lesen

Hier findest du unser Projekt ‚Bau mit uns ein Tiny House‘




Schokoladenfirma Original Beans launcht erstes kundenfinanziertes Regenwaldschutzprogramm

Original Beans kooperiert mit Energieunternehmen Vandebron
Kunden von grüner Energie und Schokolade finanzieren den Erhalt von Mache Chindul in Ecuador, einem der bedrohtesten Regenwälder der Erde
April, 2016: Die nachhaltige Schokoladenfirma Original Beans hat eine Kooperation mit dem holländischen Energieunternehmen Vandebron geschlossen, um das weltweit erste zu hundert Prozent kundenfinanzierte Regenwaldschutzprojekt zu launchen. Vandebron (wörtlich: “Von der Quelle”) bezieht seine grüne Energie direkt von holländischen Bauern und hat den Anspruch, die noch übrigen CO2 Emissionen seiner Kunden komplett zu kompensieren. Aus diesem Grund kauft es bei Original Beans Klimaschutz-Zertifikate aus dem Mache Chindul Ökoreservat in Ecuador und bietet diese seinen Stromkunden zur Vervollständigung ihrer Klimaneutralität an. Das so eingenommene Geld fließt direkt in den Aufbau der Kakaoinfrastruktur und Kakaoschulungen der ansässigen Bauern, die sich im Tausch gegen langjährige Premium-Ankaufverträge von Original Beans zum Erhalt des Regenwaldes verpflichtet haben. Die Kooperation mit Vandebron ist eines der derzeit innovativsten Artenschutzprojekte, weil Konsumenten über ihren Energieanbieter und ihre Schokolademarke gleich doppelt zum Umweltschutz beitragen. Vandebron Kunden erhalten zum Dank eine zartschmelzende (und natürlich klima-positive) Tafel Original Beans Esmeraldas Milk, die aus dem Kakao von Mache Chindul hergestellt wird. Ein wahrhaft sinnvoller Kreislauf.
„Wir glauben, dass es möglich ist, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum entnehmen. Dafür müssen Anbieter bahnbrechende Produktketten entwickeln und sie uns Konsumenten als ganz einfache Produkte anbieten. Grüner Strom und die beste Schokolade der Welt direkt vom Bauern – einfacher ist Umweltschutz für die Konsumenten kaum möglich“, sagt Philipp Kauffmann, Gründer und CEO von Original Beans. Und fügt hinzu: „Üblicherweise werden Projekte dieser Art von Entwicklungsgeldern und Stiftungen finanziert. Bei uns nimmt der Konsument das Heft in die Hand.“
Kakaobohnen aus dem letzten Nebelwald Ecuadors
Das Naturreservat Mache Chindul beherbergt den letzten Nebelwald an der noch vor 50 Jahren dicht bewaldeten Küste Ecuadors. Er ist einer der letzten Zufluchtsorte des vom Aussterben bedrohten Braunkopfklammeraffen und einer der Ursprungsorte des weltbekannten ecuadorianischen Arriba Kakaos. Die Menschen in Mache Chindul haben lange im Gleichgewicht mit dem Land gelebt, doch niedrige Kakaopreise und illegale Abholzung bedrohen heute ihre Existenz. Aus diesem Grund hat Original Beans vor Ort ein Projekt zur Wiederaufforstung und Verjüngung der Kakaowälder ins Leben gerufen und unterstützt die Bauern darin, ihre Tradition und Ökosysteme zu pflegen. Aus dem erstklassigen Nacional Arriba Kakao, einer der berühmtesten Ursprungsbohne der Welt, fertigt Original Beans eine preisgekrönte, zartschmelzende Michschokolade: Esmeraldas Milk mit 42% Kakaoanteil.

Ein rigoros nachhaltiges Geschäftsmodell

In siebter Familiengeneration verfolgt der Münchner Philipp Kauffmann die Ziele des Naturschutz und der Nachhaltigkeit. 2008 gab er seinen Job bei den United Nations auf und gründete nach dem Motto „treat yourself, treat the Earth“ die Schokoladenfirma Original Beans, die seither als eine der besten und innovativsten ihrer Industrie gilt. Die Kunden von Original Beans – Spitzenköche wie Jamie Oliver und Tim Mälzer, Unternehmen wie AIDA und Virgin Airlines, Luxuskaufhäuser wie das KaDeWe oder Biomärkte wie Alnatura – verbindet die Wertschätzung hervorragender Produktqualität sowie ökologischer und sozial nachhaltiger Produktionskriterien. Philipp Kauffmann erklärt: „Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens ist ein Kreislauf mit dem Ziel, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum nehmen. Mit unserer Wertschöpfung versuchen wir große Probleme unserer Zeit zu lösen: Den Erhalt der Regenwälder und der biologischen Vielfalt, Armut, Konflikte und Migration. Der Genuss der besten Schokolade der Welt kann die Konsumenten dazu bringen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen und einen höheren Preis für Schokolade zu bezahlen. Und diesen Preis setzen wir bei Original Beans in messbare soziale und ökologische Nachhaltigkeit um.“ Zusammen mit Kakaoexperten sucht, schützt und verarbeitet Philipp Kauffmann die seltensten Kakaosorten der Welt zu Gourmetschokolade, gibt so tausenden Bauernfamilien eine neue und faire Einkommensquelle und forstet gleichzeitig den bedrohten Regenwald wieder auf.




Ein CityTree für Klingenthal: TS Gala-Bau verleiht nachhaltiger und innovativer Unternehmensführung Ausdruck

Die smarte Luftverbesserungsmaßnahme, genannt „CityTree“, des Dresdner Start-ups Green City Solutions, filtert seit Ostersamstag die vogtländische Luft. Das ortsansässige Unternehmen TS Gala Bau investierte in die freistehende Vertikalbegrünung, die nun in der achten europäischen Stadt präsentiert wird.

 

Klingenthal (Sachsen) – Seit dem 26. März 2016 kann sich Klingenthal im sächsischen Vogtlandkreis an sauberer und kühlerer Luft erfreuen. Das lokale Landschaftsbauunternehmen TS Gala Bau investierte in die Biofilter des jungen Dresdner Start-ups Green City Solutions.

 

Seit mehr als zehn Jahren ist die Firma von Thilo Sänger nunmehr tätig und achtet hierbei besonders auf den intelligenten Einsatz von Technik in der Kombination mit Innovation. Dies soll nun auch der Erwerb des grünen Luftfilters verdeutlichen. Gleichzeitig dient er als Corporate Social Responsibility (CSR) Maßnahme und Präsentationsplattform in direkter Umgebung zum Firmensitz. „Der CityTree entspricht unserer Auffassung von einem modernen Pflanzeneinsatz im Gartenbau und smarter Landschaftsarchitektur in Kombination mit innovativer Technik“, so Thilo Sänger.

 

Darüber hinaus dürften sich auch die Klingenthaler Anwohner über den Einsatz der grünen Infrastruktur freuen. Erst kürzlich berichtete eine Lokalzeitung über die bestehende hohe Umweltbelastung, besonders im Stadtzentrum. In diesem Zusammenhang könnte der CityTree auch auf seine Filterfähigkeit von bspw. Benzol getestet werden.

 

Bisher kam die Vertikalbegrünung bereits in zahlreichen deutschen Städten, wie bspw. Hannover, Berlin, Dresden, München und Halle zum Einsatz. Peter Sänger, CFO und Mitgründer von Green City Solutions, freut sich über den weiteren Standort für den innovativen und intelligenten Biofilter. „In Klingenthal wird unser CityTree in seinem originären Design mit erholsamer Sitzbank zu sehen sein – und lädt die Passanten zum Verweilen an der grünen Oase ein.“ Bepflanzt wurde die freistehende Konstruktion mit  Sedum Album „Coral Carpet“, dem Rotmoos-Mauerpfeffer.

 

 

Der CityTee von Green City Solutions

 

Das Biotech- und Internet-der-Dinge-Start-up Green City Solutions hat es sich zur Aufgabe gemacht, intelligente und nachhaltige Produkte für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere Bewohner zu entwickeln. Zwei Jahre liegt es zurück, dass  Dénes Honus, Peter Sänger, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber das Unternehmen gründeten. Ihr CityTree kombiniert spezielle Mooskulturen und modernste Internet-der-Dinge (IoT) Technologie, um das globale Problem der Luftverschmutzung zu bekämpfen. Die freistehende Konstruktion bindet den Feinstaub von bis zu 417 Pkw, verfügt somit über eine Umweltleistung von 275 urbanen Bäumen. Allerdings wird hierfür lediglich eine Fläche von 3m² benötigt. Die eigens entwickelte Technologie erfasst darüber hinaus Werte zu den klimatischen Bedingungen, welche mit den Daten zur Luftqualität der Städte erweitert werden können. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Effektivität der CityTrees in verschiedenen Umgebungen überwacht als auch etwaige Korrelationen mit bereits existierenden Datensätzen von weiteren externen Faktoren zu identifiziert und analysiert.

 

Weiterhin ist der Biofilter in der Lage, analoge und digitale Inhalte zu kommunizieren. Zusätzliche Vorteile zu diesen Kommunikationsschnittstellen und den Umwelteffekten bieten Services wie bspw. ein WLAN-Hotspot oder eine E-Bike-Ladestation. Aufgrund der IoT-Technologie, der Verwendung von Solarenergie und einem integrierten Wassertank benötigt das vertikale Pflanzendisplay nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr.

 

Green City Solutions konnte bereits zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen verzeichnen. Im Jahr 2015 erhielten die Gründer den Titel „Kultur- und Kreativpilot“ und die Prämierung zum Bundessieger der Kategorie Umwelt im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Im Fraunhofer „Urban Future Call For Ideas“ landete das Unternehmen auf Platz 1, ebenso im Rahmen des Innovator’s Pitch von Bitkom. Diese und weitere nationale Erfolge führten im Ranking von Für-Gründer.de zu einem 14. Platz. Darüber hinaus konnten die vier Entwickler des CityTrees internationale Würdigungen verbuchen. Unter mehr als 3.000 Bewerbern für die Innovation Grand Challenge erreichten sie auf dem IoT World Forum in Dubai die Top 3, wurden in der Kategorie „Go Green“ des European Youth Awards geehrt und sowohl in den ersten Infiniti Accelerator von NEST in Hong Kong als auch in den Swire Properties Blueprint Accelerator und den „Open Data Incubator for Europe“ (ODINE) aufgenommen. Dénes Honus, CEO des Dresdner Start-ups, wurde zu Beginn des Jahres als Social Entrepreneur in die erste Forbes „30 Under 30 Europe“-Liste berufen. Außerdem freut sich das Start-up aktuell über die Nominierung in die Top10 der „Smart Urban Pioneers“: Noch bis zum 31. März kann unter http://www.smart-magazine.com/de/project/city-tree für den CityTree abgestimmt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Tina Hensel                                                         Mobil: +49 162 6940746

Green City Solutions GmbH & Co. KG         Tel.: +49 351 4622833

Andreas-Schubert-Straße 23                          Mail: t.hensel@mygcs.de

01069 Dresden                                                  www.greencitysolutions.de




Bau mit uns ein Tiny House!

Warum ein Tiny House?

Wie lebt es sich auf begrenztem Raum mit bewusstem Energieverbrauch? Muss das wirklich «Verzicht» bedeuten oder stellt es nicht auch eine gewisse Freiheit dar? Der Strom kommt nicht immer aus der Steckdose und das beste Essen kann einfach vor der Tür wachsen und geerntet werden. Bedeutet «auszusteigen» einen Verzicht von Genuss? Oder gewinnen wir durch bewusst nachhaltigen Umgang wieder Lebensqualität?

Bei uns am WildnisKulturHof findest du die Antworten auf viele Fragen! Auf unserem 5 Hektar großen Grundstück gibt es derzeit keine öffentlichen Anschlüsse – kein Wasser, keinen Strom, keine Heizung, keinen Kanal – eine große Chance, um bewusst mit Ressourcen umgehen zu lernen!

Worum geht es bei uns?

Der WildnisKulturHof ist ein Vorzeigeprojekt, an dem du dich nicht nur orientieren, sondern auch teilhaben kannst! Der nächste Schritt ist die Umsetzung des autarken WildnisKulturDorfes als Lehrstätte und Bildungseinrichtung.

Deshalb bauen wir das erste autarke, mobile Tiny House im Südburgenland! Menschen aus aller Welt können tageweise autarkes Leben ausprobieren und Selbstversorgung in Form von Kursen oder Praktika lernen. Gelehrt und  bewirtschaftet wird nach den Richtlinien von Sepp Holzer und der Weiterentwicklung der «Holzer′schen Permakultur/AgroÖkologie», der WildnisKultur. Dies ist einzigartig in Österreich.

Links:

Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/bau-mit-uns-ein-tiny-house

Webseite: http://www.wildniskulturhof.at/

Facebook: https://www.facebook.com/wildniskulturhof/

Michaela Schmitz

Mail: office@wildniskulturhof.at

Video:

https://vimeo.com/158301231