OEOO nimmt als einzige internationale NGO am Ölreinigungsprojekt der nigerianischen Regierung teil

München, 17. März 2016 – Die Münchner Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) ist auf Einladung von Hajiya Amina, der nigerianischen Umweltministerin, die einzige internationale NGO, die am staatlichen Reinigungsprogramm für die Ogoni People ab Anfang April 2016 teilnehmen darf. Mitarbeiter von OEOO waren seit Mitte Dezember 2015 vor Ort, um verschiedene Reinigungsprojekte und Produktdemonstrationen im Nigerdelta voranzutreiben und weitere Kontakte zu nationalen Politikern und Umweltgruppen zu knüpfen. Nnimmo Bassey, weltbekannter Umweltaktivist und Träger des Alternativen Nobelpreises, unterstützt die Reinigungsprojekte von OEOO und öffnete dem Verein die Tür zum staatlichen Umweltministerium Nigerias. Für zukünftige Reinigungsprojekte sucht OEOO nun Paten und Sponsoren.

Das Nigerdelta in Nigeria ist eines der erdölreichsten Gebiete Afrikas, doch wird die Landschaft regelmäßig durch Ölunfälle an den Förderanlagen und Pipelines stark verschmutzt, die Umweltschäden sind immens. Experten schätzen, dass in den letzten Jahrzehnten mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl ins Ökosystem des Nigerdeltas gelangt sind und die Lebensgrundlagen vieler Bauern und Fischer zerstört haben. Das Volk der Ogoni erhob international schwerste Vorwürfe gegen die Erdölförderung und wurde so zum Vorkämpfer für die Wiederherstellung der Umwelt. Der versuchte Genozid durch die Zerstörung ihrer Dörfer und die Ermordung ihrer Anführer ist eine der Ursachen für die prekäre Sicherheitslage im Nigerdelta. Um hier Entspannung zu erreichen, wurde das OGONI Project von der nigerianischen Regierung initiiert, das diesen Menschen ihre Lebensgrundlage (Ackerland, saubere Flüsse und vor allem sauberes Trinkwasser) zurückzugeben soll.

Die Münchner Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) engagiert sich bereits seit 2015 und hatte in einem ersten Pilotprojekt im Nigerdelta mithilfe des Ölbinde-Mittels PURE der Firma DEUREX auf eigene Kosten ein ölverseuchtes Gewässer gereinigt. Damit wollte man Politikern, Entscheidern und NGOs vor Ort demonstrieren, dass mit PURE eine Rekultivierung des verschmutzten Nigerdeltas relativ einfach und kostengünstig möglich ist. PURE ist ein umweltfreundliches Öl- und Chemikalienbindemittel auf Wachsbasis, das die bis zu 10-fache Menge seines Eigengewichts an Öl oder Schadstoffen binden kann. Das Bindemittel nimmt kein Wasser auf und schwimmt – auch vollgesogen – immer an der Oberfläche. Mit Öl vollgesogenes Gewebe kann mit einfachsten Mitteln ausgepresst und vielfach erneut verwendet werden.

Der Umweltminister des von den Ölverschmutzungen besonders betroffenen Bundesstaats Bayelsa, Imiruo Wills, hatte sich die Technik letzten Sommer vorführen lassen und OEOO zu einem weiteren Projekt eingeladen. Die beiden OEOO-Mitarbeiter Dipl.-Ing. Emmanuel Duru und Dr. Rüdiger Stöhr waren deshalb nun erneut in Nigeria. Emmanuel Duru, selbst Nigerianer und Ingenieur für Umwelttechnik, der bereits internationale Berufserfahrung im Zusammenhang mit Ölunfällen besitzt, kennt die Gegebenheiten vor Ort und hat seit Dezember verschiedene Reinigungsprojekte koordiniert, bei denen er die Wirksamkeit des Ölbindemittels PURE bei der Bekämpfung von Ölverschmutzungen erfolgreich demonstrieren konnte. Auch Mikrobiologe Dr. Rüdiger Stöhr stieß Ende Januar für drei Wochen dazu.

Neben den erfolgreichen Demonstrationen der Wirksamkeit des PURE Materials in den Bundesstaaten Riverstate mit der Hauptstadt Port Harcourt und Bayelsa State mit Yenagoa zeigte OEOO seinen Ansatz der Gewässerreinigung vor verschiedenen politischen Gremien und NGOs des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas. Dabei stieß das Team von OEOO regelmäßig auf großes Interesse und hinterließ eine begeisterte Zuhörerschaft. So konnte die Münchner Umweltorganisation zahlreiche einflussreiche Fürsprecher gewinnen. Größte Unterstützung erfuhr OEOO durch die beiden nigerianischen Umweltaktivisten Nnimmo Bassey und Celestine AkpoBari. Nnimmo Bassey ist Direktor der Health of Mother Earth Foundation und ehemaliger Präsident der Environmental Right Action. Er ist als Träger des Right Livelihood Awards 2010 (des „alternativen Nobelpreises“) auch in Deutschland bekannt. Nnimmo Bassey will eng mit OEOO kooperieren und berät die Münchner Organisation bei ihrem weiteren Vorgehen. Zudem hat er OEOO dem staatlichen Umweltministerium für ganz Nigeria empfohlen (ähnlich wie Deutschland ist auch Nigeria eine Bundesrepublik mit 36 Bundesstaaten). Ende März 2016 überzeugt sich Hajiya Amina, die nigerianische Umweltministerin, in Abuja persönlich von der Wirksamkeit des PURE-Ölbindemittels.

Doch es gab auch Vorfälle, die die Schwierigkeiten des Landes mit Korruption verdeutlichen. So wurde eine Reinigungsaktion mit Beteiligung der lokalen Bevölkerung organisiert, um Verschmutzungen durch eine gebrochene Pipeline in direkter Nähe zu einem Dorf zu beseitigen. Auch sollte OEOO mit Transportmitteln und Sicherheitspersonal unterstützt werden. Doch die Gemeindevorsteher (Chiefs) forderten plötzlich hohe Geldgeschenke, weshalb OEOO die Aktion kurzerhand abbrechen musste.

Erklärtes Ziel von OEOO bei den Reinigungsaktionen ist nicht nur der Natur- und Umweltschutz, sondern auch, die lokale Bevölkerung in die Umweltreinigung einzubeziehen und ihnen so das Überleben zu sichern. Mit der Reinigung der verschmutzten Natur ließen sich über Jahre hinweg Arbeitsplätze vor Ort schaffen, die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen könnte so langfristig wieder hergestellt werden. So würde auch das Umweltbewusstsein bei Menschen aufgebaut, die heute hauptsächlich mit dem täglichen Überleben beschäftigt sind. OEOO hat nun die Zusage erhalten, in ein seit Jahren geplantes Reinigungsprogramm für Ogoni People, das Anfang April 2016 anlaufen soll, mit aufgenommen zu werden. Die Einladung durch Umweltministerin Hajiya Amina Mohammed wird gerade vorbereitet. Dieses Ogoni Projekt stellt eine Form der Wiedergutmachung für das Unrecht und die immensen Umweltzerstörungen dar, die den Ogoni People und ihrem Land über Jahrzehnte zugefügt wurden.

 

Das erste große Reinigungsprojekt nimmt Fahrt auf

Anfang April beginnt für OEOO erst so richtig die Arbeit: Für eine Demonstration im Feldmaßstab muss neues PURE-Ölbindemittel nach Nigeria verschifft werden. OEOO wird Schulungen anbieten, in denen die Menschen lernen, selbst das PURE-Ölbindemittel effektiv einzusetzen. Das Recycling muss organisiert werden. Für diese ganzen Aufgaben suchen wir Partner und Sponsoren vor Ort, die das Projekt unterstützen. Nnimmo Bassey hat bereits seine Unterstützung zugesagt.

„Unser erstes Säuberungsprojekt nimmt nun Fahrt auf und überzeugt immer weitere Kreise des politischen Establishments vor Ort“, beschreibt Günther Bonin, Gründer und Vorsitzender des Umweltvereins One Earth – One Ocean e.V., die Situation. „Als einziger nicht nigerianischer Teilnehmer am Ogoni-Projekt können wir nun helfen, einem Volk, das durch die Ölverschmutzungen beinahe komplett vernichtet wurde, nun seinen Lebensraum zurückzugewinnen. Doch es wird nicht bei diesem ersten Projekt bleiben. Deshalb suchen wir Menschen, Organisationen und Sponsoren, die uns als Paten bei weiteren Reinigungsprojekten unterstützen. Wir wollen den Menschen vor Ort eine sinnvolle Perspektive und Arbeit geben.“

Und Bonin weiter: „Neben Sponsoren für die langfristige Finanzierung unserer Projekte aus Nigeria suchen wir Menschen und Organisationen, die sich als Paten für überschaubare Geländeprojekte engagieren möchten. Jedes Projekt wird von uns transparent abgewickelt und abgerechnet. Es wird zudem eine Übersichtskarte geben, die den Reinigungsprozess und Zustand der Natur zeitnah dokumentiert.“

 

Bildunterschriften:

  1. Eine stark verunreinigte Gegend im Tidenbereich des Nigers wird mit PURE gereinigt. Dabei bindet das Ölbindemittel das Öl von der Wasseroberfläche.
  1. Nnimmo Bassey, Direktor der Health of Mother Earth Foundation und Träger des Right Livelihood Awards 2010 (des „alternativen Nobelpreises“), im Gespräch mit Rüdiger Stöhr von One Earth – One Ocean e.V.

 

One Earth – One Ocean e. V.

Die Umweltorganisation One Earth – OneOcean mit Sitz in München Garching hat das Ziel, Gewässer vom Plastikmüll, aber auch Öl und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikmüll, der größte davon im Pazifik ist so groß wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollständig vermüllt sein.

Gründer von One Earth – One Ocean (OEOO) ist Günther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der „maritimen Müllabfuhr“ gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikmüll mit speziell von ihm entwickelten Geräten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des Mülls erfolgt an Land. In einer späteren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in Öl rückverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter Öl rückgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gewässern, um den Verein administrativ zu unterstützen.

Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die Deutsche Telekom AG, unterstützen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Der prominenteste unter ihnen ist Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America’s Cup mitkonstruierte. Hahn unterstützt OEOO auch bei der Entwicklung der Müllschlucker-Schiffe. Erste Prototypen sind bereits fertiggestellt und im Einsatz. Im August 2013 wurde One Earth – One Ocean e.V. mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/pages/One-Earth-One-Ocean/163573257046660

One Earth – One Ocean e. V.

Günther Bonin

Gründer und Vorstand

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D-85748 Garching

Tel: +49 (0) 89 54 84- 2361

Fax: +49(0) 89 54 84 -2369

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Grüne Welle Kommunikation

Frank Brodmerkel

Pressekontakt

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Aktion für mehr Biodiversität in der Stadt: Lass deine Stadt für Biene und Mensch aufblühen!

Vielerorts ist das Nahrungsangebot für Wild- und Honig-Bienen sowie für Schmetterlinge nicht ausreichend. Allzu oft bestimmen Steingärten und eintönige Grünflächen mit Umfriedungen aus Koniferen das Bild unserer Städte. Deshalb will die Initiative Bienenretter ein blühendes Band mit einem vielfältigen Angebot an Nektar und Pollen durch unsere Städte ziehen.

Bei der Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ kann jeder dank einer Blühmischung seinen Balkon oder sein Fensterbrett bienenfreundlich gestalten. Im Garten sorgt die Saatmischung für eine bunte Blumenwiese. Das stimmt Mensch und Biene fröhlich. Denn eine blühende Vielfalt bietet mehr Lebensqualität für alle.

Die artenreiche Spezial-Blühmischung für Bienen und Schmetterlinge besteht aus über 40 ein- und mehrjährigen Wild- und Kulturkräutern aus regionaler Herkunft. Diese bieten Bestäubern von April bis November reichlich Nektar- und Pollen. Im vergangen Jahr wurden Samen für über 10.000 qm in Wiesen, Beete, Töpfe und Balkonkästen eingesät. Neben Frankfurt sind dank der Verbreitung durch die sozialen Medien über 75 weitere Städte „aufgeblüht“.

Ab dieser Woche sind die Saattütchen wieder für 1 Euro im Internet auf www.bienenretter.com und in ausgewählten Läden in Frankfurt erhältlich. Der Erlös kommt der gemeinnützigen Bildungsarbeit von Bienenretter zugute. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk Labl.Frankfurt (Lust auf besser leben) unterstützt die Initiative.

Über das Bienenretter Bildungsprojekt:
Im Frankfurter Bildungsprojekt Bienenretter erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was Nachhaltigkeit bedeutet. Die Botschaft der altersgerechten Workshops für Schulklassen und Kita-Gruppen ist einfach: Zusammenhänge verstehen, Fähigkeiten und Stärken vertiefen und schließlich mit Verantwortung handeln. Die Biene wird dabei zur Botschafterin für nachhaltige Entwicklung und Biologische Vielfalt. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt wurde 2011 vom gemeinnützigen Träger FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. ins Leben gerufen.

Presseportal: www.bienenretter.de/presse




Das Unternehmen meine ernte bringt sein erstes Fachbuch heraus: „Das 100% Ernte-Glück-Buch“

Am 5. Februar 2016 erscheint das „100% Ernte-Glück-Buch“, das die meine ernte Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer gemeinsam mit ihrem Team und in Kooperation mit dem BLV Verlag heraus bringen.

„Die Vielzahl an Gemüsegartenstandorten mit örtlichen Besonderheiten und die Fragen und Tipps unserer 3000 Hobbygärtner haben uns in den letzten sechs Jahren zu Experten für die Vielzahl an Fragen und Herausforderungen, aber auch den Erfolgserlebnissen von Neulingen im Gemüsegarten werden lassen. Dieses Wissen möchten wir in Form dieses Buches weitergeben“, sagt Natalie Kirchbaumer Co-Autorin und Mitgründerin von meine ernte.

„Wir sprechen mit unserem Buch sowohl Menschen mit grünem Daumen als auch Menschen ohne jegliches Vorwissen an. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass viele unserer Gärtner mit einfachen Hilfsmitteln und unseren Tipps volle Erntekörbe mit nach Hause nehmen“, ergänzt sie.

Das Hardcover-Buch informiert mit vielen Bildern auf 144 Seiten rund um das Thema Gemüseanbau und kostet 19,99€. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Kleingarten: Jeder, der sich für das Thema Selbstversorgung interessiert, wird umfangreiche Antworten auf seine Fragen finden.

Nach einer Einführung rund um allgemeine Themen wie dem Biologischen Gärtnern, der Bodenbeschaffenheit, der Auswahl des Standortes und der richtigen Ausstattung, begleitet das Buch die Leser durch die Monate März bis November und erklärt dabei, welches die wichtigsten Tätigkeiten sind, welche Kulturen gesät, gepflanzt und geerntet werden können. Nützliche und leicht verständliche Tabellen, wie der Aussaatkalender, viele Bilder sowie Tipps zu besonderen Themen, wie das Gärtnern mit Hochbeeten und QR – Codes zu erklärenden Filmen von meine ernte, machen das Buch zur Fibel für den Gemüseanbau.

 

Weitere Informationen zum Buch erhalten Sie live vom meine ernte Team auf unseren Workshops im Frühjahr (www.meine-ernte.de/termine/) oder auf unserer Internetseite auf www.meine-ernte.de/gartenbuch.

Das 100% Ernte-Glück-Buch kann ab dem 5. Februar 2016 versandkostenfrei über den Shop des BLV Verlag bestellt werden: http://www.blvverlag.de/garten/




Klimaappell an Bundesumweltministerin Hendricks übergeben

Passau, 26.11.2015

Sehr geehrte Redakteure und Redakteurinnen,

gestern überreichten die Bauernverbände Biokreis, Naturland, Bioland, Demeter, Ecovin, Biokreis und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in Berlin einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung. Im Vorfeld der 21. Internationalen UN-Klimakonferenz in Paris fordern Bäuerinnen und Bauern wirksame Maßnahmen zum Schutz des bedrohten Weltklimas. Denn der Klimawandel gefährdet die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit weltweit existentiell.

„Industrieländer wie Deutschland müssen mit dem Ziel vorangehen, die Erderwärmung unter 2 Grad zu stoppen“, so die Bäuerinnen und Bauern in ihrem Appell. Kanzlerin Merkel selbst hat vor schwersten verheerenden Nebenwirkungen für die Menschheit und die Ökosysteme gewarnt, wenn die globale Mitteltemperatur um mehr als 2 Grad steigt. Die Bauernverbände fordern von der deutschen Verhandlungsdelegation bei der UN-Klimakonferenz eine konsequente Haltung und den Beschluss von konkreten und wirksamen Gegenmaßnahmen. Das Gemeingut Klima muss endlich wirkungsvoll geschützt werden. Nur so lassen sich humanitäre Katastrophen sowie soziale und wirtschaftliche Verwerfungen verhindern. „Die Auswirkungen des Klimawandels sind insbesondere für die Bäuerinnen und Bauern, hier und weltweit, eine existentielle Bedrohung“, appellieren sie gemeinsam an die Verantwortlichen.

Den Appell finden Sie hier: www.klimaappell-bauernverbaende.de

Ansprechpartner der Verbände:
AbL e.V.
Henrik Maaß, Heiligengeiststraße 28, 21335 Lüneburg
Telefon: 0160 8217015 maas@abl-ev.de www.abl-ev.de

Biokreis e.V.
Josef Brunnbauer, Stelzlhof 1, 94034 Passau
Tel: 0851/5650-0 brunnbauer@biokreis.de www.biokreis.de

Bioland e.V.
Gerald Wehde, Kaiserstraße 18, 55116 Mainz
Tel. 06131/23979-20 gerald.wehde@bioland.de www.bioland.de

Demeter e.V.
Antje Kölling, Brandschneise 1, 64295 Darmstadt
Tel. 0157/5824 9201 antje.koelling@demeter.de www.demeter.de

Ecovin e.V.
Ralph Dejas, Wormser Straße 162, 55276 Oppenheim
Tel. 06133/1640 dejas@ecovin.de www.ecovin.de

Naturland e.V.
Sebastian Mittermaier, Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing
Tel. 0172/65 98 387 s.mittermaier@naturland.de www.naturland.de

Initiator:
Ulf Allhoff-Cramer, Bioland und AbL Bauer, Barntruper Str. 260, 32758 Detmold
0172/5226232 bergwiesenhof.u@web.de

Pressekontakt

Heidi Kelbetz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau

T: 0851 / 756 50-23
F: 0851 / 756 50-25
kelbetz@biokreis.de
www.biokreis.de




Die Besten der „Ausgezeichneten Orte“: Bundessieger Umwelt kommt aus Dresden

Feierliche Veranstaltung in Berlin / Jürgen Fitschen und Ulrich Grillo betonen konsequente Nutzung des Potenzials einer digitalisierten Welt

 

Berlin/Frankfurt am Main – Ehre, wem Ehre gebührt: In der Kategorie Umwelt zählt die

Dresdner Green City Solutions GmbH & Co. KG mit ihrer multifunktionalen Grünfläche für die intelligente Stadt „CityTree“ zu den sechs Bundesssiegern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Diese prägen in besonderem Maße das innovative und digitale Deutschland. Gestern wurde das Unternehmen in Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft im Rahmen eines feierlichen Empfangs in Berlin ausgezeichnet. Die Bundessieger zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ stehen mit ihren Ideen eindrucksvoll für die zukunftsfähige Gestaltung des digitalen Wandels am Standort Deutschland und das beispielhafte Engagement zahlreicher Initiativen, Vereine oder Unternehmen hierzulande.

 

Über das Projekt

Besonders in den Städten belastet die Luftverschmutzung Umwelt und Gesundheit. Doch oft fehlen Platz und Geld für mehr Bäume und Parks. Das Dresdner Start-up Green City Solutions hat mit dem CityTree eine spezielle Grünfläche entwickelt: Die mobile Vertikalbegrünung bietet Wuchsfläche für Feinstaub absorbierende Moose und Blütenpflanzen. Zugleich fungiert sie als WLAN-Hotspot und Werbeträger. Logos oder QR-Codes lassen sich darauf mit Pflanzen oder Kunststoffpixeln abbilden. Noch ein Plus:

Das multifunktionale Pflanzsystem erfasst dank Sensor- und Fernwartetechnik Daten zur Luftreinhaltung. Ein nachhaltiges Projekt, von dem Bürger, Unternehmen und Umwelt profitieren.

 

Ob rechtliche Fragen im Umgang mit Robotern, kreative Ideen zur Verbesserung des städtischen Lebensraums oder Technologien zur Schließung von medizinischen Versorgungslücken – für die zentralen Herausforderungen des digitalen Wandels bieten die Bundessieger besonders innovative Lösungen. „Die Bundessieger sind Aushängeschilder für die digitale Innovationskraft des Standorts Deutschland. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wir den digitalen Wandel hierzulande gestalten: kreativ, an den Bedürfnissen von Menschen, Gesellschaft und Wirtschaft orientiert und vor allem auch mit viel persönlichem Engagement“, lobt Jürgen Fitschen. Ulrich Grillo ergänzt: „Ihre Projekte zeigen eindrucksvoll die Qualität der hiesigen Ideen. Um ein zukunftsfähiges Land zu bleiben, brauchen wir vor allem Menschen wie Sie, die vorangehen, die andere mitreißen, die den Funken überspringen lassen und andere motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.“

 

Mit der Unterstützung eines fünfköpfigen Fachbeirats wählte die Jury des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ aus den 100 Preisträgern für die Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft jeweils ein herausragendes Projekt aus. „Vom CityTree können die Menschen und die Umwelt in einzigartiger Weise profitieren. Mit Ihrer ebenso einfachen wie innovativen und außergewöhnlichen Idee haben Sie deshalb die Jury nicht nur überzeugen, sondern auch begeistern können!“, so Jurymitglied Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen e. V., in ihrer Laudatio.

 

Der Innovation auf der Spur: Fraunhofer IAO analysiert „Ausgezeichnete Orte“

Wie sich die 100 Siegerprojekte aus diesem Jahr in die globalen Trends von Digitalisierung und Vernetzung einordnen lassen, untersucht der „Trendreport Stadt! Land! Netz!“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Ob virtuelles Lernen, digitale Kulturangebote oder intelligente Alltagshilfen: Die Analyse zeigt, dass die Lösungen der „Ausgezeichneten Orte“ Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben. Anlässlich des 10. Wettbewerbsjubiläums wurden zudem die Preisträger der vergangenen Jahre einer wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen. Besonders auffällig ist dabei die Nachhaltigkeit der Ideen: Insgesamt 42 Prozent der Projekte laufen heute noch in der Form, in der sie ausgezeichnet wurden – 32 Prozent wurden sogar weiterentwickelt. Auch der Vorbildcharakter für andere Regionen und Themenbereiche wird mit der Studie untermauert: 80 Prozent der Initiatoren attestieren ihrem Projekt eine gute Übertragbarkeit und stehen für das Ziel des Wettbewerbs, engagierte Menschen zur Umsetzung eigener Projekte zu inspirieren.

 

Wegweisende Innovationen für die digitale Welt

Der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert wegweisende Impulse für den Standort Deutschland, in diesem Jahr zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“. Gefragt waren Lösungsansätze aus allen Bereichen und Regionen Deutschlands. Informationen zu den 100 Preisträgern finden Sie auf ausgezeichnete-orte.de oder deutsche-bank/ideen. Informationen und Hintergrundgeschichten in Form von Reportagen und Interviews rund um das aktuelle

Jahresthema lesen Sie auf der Themenplattform deutschland-vernetzt.de.

 

Mit dem Wettbewerb machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank die Innovationskraft kreativer Köpfe sichtbar. Der Wettbewerb greift drängende Fragen und Probleme unserer Zeit auf mit dem Ziel, eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen.

 

 

 

 

 

 

 

Presseinformationen

Ein Pressefoto können Sie hier herunterladen: http://www.land-der-ideen.de/node/63429

Das Gruppenbild der sechs Bundessieger können Sie hier herunterladen: http://www.land-der-ideen.de/node/63424

Videomaterial finden Sie auf Youtube.

Informationen zum CityTree finden Sie hier: www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/citytree-multifunktionale-gr-nfl-che-f-r-intelligente-stadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressekontakte

Green City Solutions

Tina Hensel

+49 (162) 69 40 746

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t.hensel@mygcs.de

www.greencitysolutions.de

 

Deutschland – Land der Ideen                                                             Deutsche Bank

Dörte Schütz                                                                                  Sandra Haake-Sonntag

Tel.: 030/206459-155                                                                   Tel.: 069/910-42925

schuetz@land-der-ideen.de                                                  sandra.haake-sonntag@db.com

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9. Münchner Klimaherbst 2015

Über 60 Veranstaltungen zu den Themen Klimapolitik, Kapitalismus und Klimadiplomatie

München bietet im Oktober einen Vorgeschmack auf Paris! Mit Blick auf die im November startende UN-Klimakonferenz widmet sich der diesjährige Münchner Klimaherbst unter anderem den Themen Klimapolitik, Kapitalismus und Klimadiplomatie.

„Politik. Macht. Klima. – und wir?“ Dieser Frage geht der neu gegründete Verein Netzwerk Klimaherbst e.V. zwischen dem 12. und 29. Oktober nach: Wie viel Macht besitzt die Politik im Hinblick auf den Klimawandel wirklich? Welchen Einfluss haben Bürgerinnen und Bürger darauf?

Ein breites Bündnis aus Initiativen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen bringt unter der Trägerschaft des Netzwerk Klimaherbst e.V. mit rund 60 Veranstaltungen Bayerns größte Veranstaltungsreihe zum Thema Nachhaltigkeit auf den Weg. Das komplette Programm aus Vorträgen, Diskussionen, Filmen, Kunstaktionen und -ausstellungen, Kinderprogramm und vielem mehr finden Sie ab sofort auf www.klimaherbst.de. Auf einige Highlights möchten wir Sie aufmerksam machen:

Klima und Städte im Wandel – Auftakt mit Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

12. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr, Alter Rathaussaal, Marienplatz 15, München

Nach der feierlichen Eröffnung des Klimaherbstes durch Münchens neue Referentin für Gesundheit und Umwelt, Stephanie Jacobs, übernimmt Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber das Wort. Laut ihm sollten sich die 194 Regierungen beim Weltklimagipfel Ende des Jahre in Paris auf die Minimierung von Klimarisiken einigen, denn ein Großteil an Ressourcen wie Kohle, Öl, Erdgas müssen im Boden bleiben und dürfen nicht abgebaut und zu Treibhausgasen verbrannt werden. In seinem Vortrag liefert er mittels physikalischer Grundlagen Antworten auf Klimafragen und erklärt was Städte zu einer klimaverträglichen Gesellschaft beitragen können. Sebastian Copeland, Fotograf und Umweltaktivist, liefert zum Abschluss Impressionen bereits sichtbarer Auswirkungen der Klimaänderung.

Münchner Konzerne für den Klimaschutz – Podiumsdiskussion mit BMW, Munich Re und Siemens

20. Oktober, 19:00 bis 21:00 Uhr, Munich Re, Princeton N6, Berliner Straße 95, München

Beim Klimaschutz sind alle gefragt! Die Politik fordert zunehmend die Beteiligung des Privatsektors, wenn es um Lösungen geht. München ist die Heimatstadt von führenden, global wirtschaftenden Dax-30-Unternehmen; Konzerne, die Verantwortung übernehmen. Die Münchner Rück Stiftung stellt BMW, Munich Re sowie Siemens auf das Podium und fragt, welche Bedeutung der Klimawandel für sie hat.

Niemand flieht ohne Grund – Auf der Flucht vor dem Klima
21. Oktober, 19:00 bis 21:00 Uhr, Gasteig, Rosenheimer Straße 5, München

Die Folgen der globalen Erwärmung zerstören weltweit Lebensgrundlagen. Durch den Anstieg der Meere gehen dicht besiedelte Küstengebiete verloren, Böden erodieren, langdauernde Dürrezeiten zerstören Ackerflächen. Den betroffenen Menschen bleibt nur die Flucht – regional und international. Gleichwohl gelten sie im Sinne des Völkerrechts nicht als Flüchtlinge. Was kann, was muss geschehen, um all jene zu unterstützen, die durch den Klimawandel ihrer Existenz beraubt sind?

Coole Klimapolitik für München? – Feierlicher Abschluss
29. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr, Amerikahaus, Karolinenplatz 3, München

Nach über zwei spannenden Veranstaltungswochen stehen Münchner Stadträte Rede und Antwort: Die Umweltorganisation Green City e. V. diskutiert, was auf lokaler Ebenen passieren muss, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Zuschauerinnen und Zuschauer können ihre Fragen mitbringen und mit Münchens Politikerinnen und Politikern nach Lösungswegen suchen.

Über den Münchner Klimaherbst
Der Münchner Klimaherbst findet 2015 bereits zum neunten Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einmal im Jahr möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu sensibilisieren. Initiiert im Jahr 2007 von einem Team der Münchner Volkshochschule, hat sich der Münchner Klimaherbst zu einer der wichtigsten und am meisten beachteten Veranstaltungsplattformen für Nachhaltigkeitsthemen in München entwickelt. Seit Februar 2015 wird er vom Netzwerk Klimaherbst e.V. getragen und zusammen mit der Umweltorganisation Green City e.V. organisiert. Ein umfangreiches Netzwerk an Initiativen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und auch einigen Unternehmen trägt Veranstaltungen bei. Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München fördert den Klimaherbst. In jedem Jahr hat der Münchner Klimaherbst einen thematischen Schwerpunkt, der sich an den Themen der UN-Bildungsdekade für eine nachhaltige Entwicklung orientiert. Im Jahr 2015 ist es das Thema „Politik. Macht. Klima. – und wir?“.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Kontakte zu den einzelnen Veranstaltern. Bildmaterial können Sie hier herunterladen www.klimaherbst.de/downloads. Auf www.klimaherbst.de finden Sie außerdem Texte mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themenbereichen und eine Dokumentation der letzten acht Klimaherbste.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Stuiber
presse@klimaherbst.de
Fon: (089) 890 668 -338




Klimaherbst im Hochschulviertel München. Prima Klima oder wo findet Stadt statt?

Im November beginnt die Klimakonferenz in Paris, aber wie sieht es mit dem Klima am Wissensstandort München aus? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst laden die Umweltorganisation Green City e.V. und das Netzwerk Slowmotion zu Exkursion, Reflexion und Diskussion über die Dialogfähigkeit von Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Politik. Die Veranstaltung bringt AkteurInnen zusammen und zeichnet Szenarien für ein pulsierendes Hochschul-Quartier mit Entwicklungspotential.

Veranstaltung: Prima Klima für den Wissensstandort München? Das Hochschulviertel in der Maxvorstadt

Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:00 bis 14:00 Uhr

Treffpunkt: Technische Universität München, Foyer Nordbau, Arcisstraße 21, 80333 München

Anmeldung: Andreas Schuster, 089/890668–319, andreas.schuster@greencity.de

Eintritt frei! / Anmeldung erforderlich (50 Plätze)

Veranstaltet wird der Abend gemeinsam mit Green City e.V. und dem Netzwerk Slomotion im Rahmen
des Münchner Klimaherbstes. Passend zum bevorstehenden Klimagipfel in Paris trägt die
Veranstaltungsreihe dieses Jahr das Motto: POLITIK. MACHT. KLIMA.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal
herunterladen: www.greencity/presse

Pressekontakt:

Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Grüne Litfasssäule 2.0 kommt aus Dresden! Stadt, Land, Netz: Green City Solutions liefert eine ausgezeichnete Innovation für die digital vernetzte Welt

Dresden, 31. August 2015 – Die Green City Solutions GmbH & Co. KG ist mit dem Projekt „CityTree – Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt“ Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ liefert das Projekt in der Kategorie Umwelt eine Antwort auf die Frage, wie ein Pflanzsystem die Luft einer Stadt verbessern und gleichzeitig Bürger und Unternehmen digital vernetzten kann. Vergangenen Freitag fand die offizielle Preisverleihung als „Tag im Land der Ideen“ vor dem Eingang des Bibliotheksgebäudes der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden mit rund 50 Gästen, darunter hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, statt.

 

Besonders in den Städten belastet die Luftverschmutzung Umwelt und Gesundheit. Doch oft fehlen Platz und Geld für mehr Bäume und Parks. Das Dresdner Start-up Green City Solutions hat mit dem CityTree eine spezielle Grünfläche entwickelt: Die mobile Vertikalbegrünung bietet Wuchsfläche für Feinstaub absorbierende Moose und Blütenpflanzen. Zugleich fungiert sie als WLAN-Hotspot und Werbeträger. Logos oder QR-Codes lassen sich darauf mit Pflanzen oder Kunststoffpixeln abbilden. Noch ein Plus: Das multifunktionale Pflanzsystem erfasst dank Sensor- und Fernwartetechnik Daten zur Luftreinhaltung. Ein nachhaltiges Projekt, von dem Bürger, Unternehmen und Umwelt profitieren.

 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Raiko Ebert, Leiter Geschäftskunden der Deutschen Bank Dresden, überreichte Green City Solutions die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Der CityTree ist ein gelungenes Beispiel, wie die Digitalisierung bestehende Technologien zu vollkommen innovativen Modulen vernetzt. So entsteht ein bislang noch nicht gekannter Mehrwert für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher. Der CityTree gibt uns damit aber auch einen Einblick, wie fundamental der digitale Wandel sich durch alle Lebensbereiche – ob im Beruf oder im Alltag – ziehen wird.“

 

Im Vorfeld der Laudatio hatten bereits der Rektor der HTW, Herr Prof. Dr. Roland Stenzel, sowie der Prorektor Herr Prof. Ralph Sonntag in die Veranstaltung eingeführt. Peter Sänger, einer der vier Gründer und geschäftsführender Gesellschafter bei Green City Solutions, kommentierte die Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, ein ‚Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen‘ zu sein und damit eine Lösung für die Herausforderungen des digitalen Wandels aufzeigen zu können. Die Prämierung bestätigt uns in der Entwicklung innovativer und intelligenter Produkte für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere und produktivere Bewohner. Ganz gemäß unseres Leitspruches ‚Clean and cool air, profitable!‘“

 

Die vier Gründer Dénes Honus, Victor Splittgerber, Liang Wu und Peter Sänger arbeiten bereits seit Sommer 2013 daran, ihre Idee des CityTrees und die Vision einer Klimainfrastruktur in die Realität umzusetzen. Basierend auf Forschungen in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der Technischen Universität Dresden entwickelten sie das freistehende Begrünungssystem. Die Lösung des globalen Problems der Luftverschmutzung basiert auf einer Verknüpfung aktuellster Internet-of-Things-Technologie (IoT) mit der natürlichen Fähigkeit spezieller Pflanzenkulturen, Feinstaub, Stickoxide und dadurch große Mengen an CO2-Äquivalenten aus der Luft zu filtern. Vertikal an einer freistehenden Wand angebracht und durch die IoT-Technologie optimal versorgt, filtert die Moos-Blütenpflanzen-Kombination 275 Mal effektiver die Luft als ein „normaler“ Baum. Der CityTree ist mobil und flexibel im (Stadt-) Raum aufstellbar.

 

„Wir sind überzeugt: Deutschland hat für die digitale Zukunft viel zu bieten. Die innovativen Köpfe, ihre Kreativität, Experimentierfreude und auch Risikobereitschaft machen uns alle fit dafür“, begründete Raiko Ebert das diesjährige Wettbewerbsthema. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte gemeinsam mit einem fünfköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen das Projekt CityTree – Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt der Green City Solutions GmbH & Co. KG aus.

 

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RESET Spezial: Drones and Satellites for Good – Wie Drohnen und Satelliten die Welt retten

Berlin, 15. Juli 2015. Vom Weltmeer bis zum Weltall – die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen und Satelliten sind schier unbegrenzt. Unbemannte Luftfahrzeuge werden längst nicht mehr nur in Kriegsgebieten von der Rüstungsindustrie eingesetzt. Mit modernster Technik ausgestattet, können sie auch wertvolle Helfer im Kampf gegen Umweltverschmutzung und soziale Ungerechtigkeit sein. Sie können Klimasünder enttarnen und sogar Verschüttete retten. In unserem RESET-Spezial „Drones and Satellites for Good“ stellen wir in den nächsten fünf Wochen Projekte vor, die mit dieser Technologie im Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung sind.

RESET hat für das Spezial z.B. mit Emanuele Lubrano, dem Mitbegründer von Drone Adventures gesprochen. Er erzählt, wie seine Organisation Drohnen-Technologie dafür nutzt, Dämme zu bauen und wilde Tiere in der Savanne zu zählen. Der Artikel „Drohnen als fliegende Ambulanz“ zeigt, wie Drohnen Medikamente in entlegene Regionen bringen und den Menschen dort eine medizinische Versorgung garantieren. In „Satelliten als Wildhüter“ stellt RESET u.a. die Plattform Global Fishing Watch vor, die an Hand von Satellitenbildern die Überfischung der Weltmeere sichtbar macht und über den aktuellen Fischfang weltweit informiert.

„Drohnen und Satelliten für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen birgt großes Potenzial. Die rasante technische Entwicklung und die sinkenden Kosten begünstigen das. Der inzwischen mögliche wirtschaftliche Betrieb im Bereich Umweltschutz, schafft neue Chancen zur Identifikation von Umweltsündern im Bereich Wasser-, Luft- und Erdverschmutzung. Beispielsweise kann so die illegale Brandrodung von Regenwäldern effizient bekämpft werden. Aufgefordert sind jetzt die Regierungen, diese innovativen Lösungen effektiv einzusetzen,“ sagt RESET-Gründer Bodo Kräter. „Neue Satelliten- und Drohnen-basierte-Lösungen können die staatlichen und privaten Umweltschützer und Entwicklungshelfer zukünftig maßgeblich unterstützen.   Neuen Projekten in diesem Bereich wird RESET gern zur Seite stehen.“

Mehr Infos zum RESET-Spezial: Drones and Satellites for Good – Wie Drohnen und Satelliten die Welt retten

Alle Artikel unseres Redaktions-Spezials sind nach Veröffentlichung unter Drones and Satellites for Good zu finden.

Laura Holzäpfel
RESET Redaktionsleitung
laura@reset.org

Über RESET: Die Internet-Plattform RESET.org ist die aktuellste und umfassendste Informations- und Aktionsplattform für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit im deutschsprachigen Raum. RESET informiert täglich über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, vermittelt Hintergrundwissen und unterstützt Projekte, die mit neuen Technologien einen positiven Wandel vorantreiben.  Für diesen Beitrag wurde die 2007 ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftungsgesellschaft RESET bereits drei Mal in Folge von der UNESCO sowie von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.




meinwoody – zukunft(s)pflanzen

PRESSETEXT

Coburg, 12.06.2015
Das Aufziehen des eigenen Gemüses oder Kräuter ist sehr viel einfacher, als man zunächst erahnen mag – dank meinwoody kann das nun jeder! Und falls das nicht reicht: warum nicht einfach den eigenen Baum aufziehen und damit den Planeten Erde aktiv unterstützen?

Mitten in Deutschland, genauer gesagt in Coburg/Bayern, haben sich drei umweltbewusste Entrepeneure 2011 zur Aufgabe gemacht, das Konzept des „urban gardenings“ neu zu erfinden. Umweltfreundlich, authentisch und zu 100% organisch werden ausschließlich natürliche Produkte angeboten, die keinen Müll entstehen lassen. Im Gegenteil: ein wunderschönes und sehr köstliches Ergebnis kann dabei entstehen. Die Samen werden im Komplett-Set samt Kokosfasertopf versendet, welcher aus Kokosfasern zusammengepresst wird. Ein absoluter Garant für eine tatsächlich organische Aufzucht – egal, ob auf dem Balkon oder einfach nur auf dem Fensterbrett.

„meinwoody möchte einen grundlegenden Wandel in der Denkweise über das Saatgut und die Gartenkultur herbeiführen – und aufzeigen, wie einfach man diese bewahren und vereinfachen kann. Deshalb bietet unser Online-Store auch allen eine Möglichkeit, bestehende Umweltstrukturen aufzubrechen und diese neu zu definieren. Die Zukunft zu pflanzen, Eigenverantwortung zu übernehmen, und diese zu kommunizieren ist unsere Mission.“, erklärt Geschäftsführer Ozan Durukan. Zusammen mit Ayhan Durukan und Michael Beetz haben sie ihren Traum wahrgemacht: „Wir versuchen stets mit gutem Beispiel voranzugehen, weil wir uns sicher sind, dass sonst keinerlei Veränderung herbeigerufen werden würde.“

Das Saatgut wird von sicheren Quellen bezogen und man benötigt nicht zwingend einen grünen Daumen, um die Pflanzen aufzuziehen – schließlich bietet meinwoody eine ausgiebige Hilfestellung für alle angehenden Gärtner-/innen. Ohne Zweifel ist es ein erhebendes Gefühl, wenn nach wenigen Monaten der Pflanzenpflege – zum Beispiel die eigenen, organischen Tomaten – geerntet werden können. Zudem werden auch verschiedene Baum-Anzuchtsets angeboten, die besonders unsere „tree2b“ – Kunden erfreut. Mit der dazugehörigen Personalisierung symbolisiert dieses Geschenk perfekt die wachsende und umweltfreundliche Zukunft.

2015 wird wieder ein aufregendes Jahr für das Team. Eine Crowdfunding-Kampagne auf EcoCrowd wurde durch die Deutsche Umweltstiftung initiiert und soll fÜr weitere Innovationen des meinwoody-Teams sorgen.

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Geschäftsführer – Ozan Durukan

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