„Netzwerk21Kongress“: Bundesweite Veranstaltung zur Nachhaltigkeit in München

(14.10.2014) Die Zeit wird knapp: Wenn der Umstieg auf eine nachhaltige Lebensweise gelingen soll, müssen viele Handelnde an einem Strang ziehen – und das zeitnah. Der thematische Schwerpunkt des Netzwerk21Kongresses, der am 23. und 24. Oktober erstmals in München (Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Straße 1) gastiert, liegt auf dem als „Die große Transformation“ benannten Umbau der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Er trägt den Titel: „Brücken in die Zukunft – Wandel vor Ort gestalten“. Bereits zum achten Mal findet der bundesweite Netzwerk21-Kongress statt. Wie in den Jahren zuvor finden sich lokale Entscheiderinnen und Entscheider aus Verwaltung, dem NGO-Bereich, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über lokale Lösungen für globale Nachhaltigkeits-Probleme zu diskutieren und neue Prozesse anzuschieben.

Die Besonderheit: Nicht die Kommune allein richtet über das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) den Kongress aus, sondern dies geschieht gemeinsam mit den Umweltorganisationen Green City e.V. und GRÜNE LIGA Berlin e.V., denn die anstehenden Herausforderungen können nicht von einzelnen Akteurinnen und Akteuren erfolgreich bewältigt werden. „Der Einfluss einer Stadt auf den lokalen Klimaschutz misst sich auch am Engagement der Zivilgesellschaft“, sagt Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt. „Kommunen stellen Strukturen bereit und können Vorbild für die Stadtgesellschaft sein. Die Stadtverwaltungen können zum nachhaltigen Handeln ermuntern. Aber den Klimaschutz mit Leben füllen, kann nur die Stadtgesellschaft. Deshalb ist die Vernetzung unter den Kommunen und in München von zentraler Bedeutung“, sagt Lorenz. Das schlägt sich auch in den Veranstaltungen nieder: Interdisziplinäre Teams haben miteinander vernetzte Workshop-Reihen zu den Themen Partizipation, Konsum, Energie und Mobilität entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit gemeinsam Visionen zu erarbeiten, Hindernisse zu überwinden und erfolgreiche Beispiele in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren. Auch über das Kongressende hinaus sollen so nachhaltige Netzwerke etabliert werden. Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V. ergänzt: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist einen Kongress auf die Beine zu stellen, bei dem interdisziplinär an konkreten Lösungen gearbeitet wird. So kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer motiviert und mit neuen Ideen in der jeweiligen Kommune aktiv werden“.
Ein weiterer Schwerpunkt beim Kongress in München ist das Forum kommunale Entwicklungspolitik. Fast 200 Milliarden Euro investieren Kommunen in die öffentliche Beschaffung – eine Summe mit der die weltweiten Produktionsbedingungen durchaus beeinflusst werden können. „Kommunen haben eine enorme Wirtschaftskraft“, sagt Lorenz. „Der Verzicht auf Pflastersteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit, der Einkauf fairer Sportbälle und umweltfreundlicher Möbel sind konkrete Beiträge, die wir leisten können.“ Drei Foren zeigen nachhaltiges und faires kommunales Handeln, dem sich München als Fair Trade Town verpflichtet fühlt.

Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN
Am Abend des 23. Oktobers wird im Rahmen des Netzwerk21Kongress der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Die Auszeichnung rückt beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein. Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden durch die Preisverleihung öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die Brücken in unserer Gesellschaft bauen und zum nachhaltigen Handeln ermuntern, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an. „Die hier prämierten guten Ideen sollen zum nachhaltigen Handeln ermuntern und Stein des Anstoßes für zukunftsfähige und lebenswerte Kommunen sein“, so Karen Thormeyer, Sprecherin des Netzwerk21Kongresses von der GRÜNEN LIGA Berlin.
Veranstaltet wird der Kongress von der GRÜNEN LIGA Berlin e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt München und Green City e.V.. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global gGmbH, zahlreiche Sponsorinnen und Sponsoren sowie Partnerinnen und Partner unterstützt.
Weitere Informationen gibt es auf www.netzwerk21kongress.de.
Achtung Redaktionen: Für den Fachkongress ist eine Anmeldung nötig – Medienvertreterinnen und -vertreter sind jederzeit willkommen. Für Interviews steht Falko Müller, einer von elf Klimaschutzmanagern und -managerinnen der Landeshauptstadt München, am Montag, 20. Oktober, zur Verfügung. Terminvereinbarung über die Pressestelle des RGU unter 089/233-47509 sowie oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de.

Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Pressestelle, Bayerstraße 28a, 80335 München, Tel. 089-2 33-4 75 09 Fax: 2 33-4 75 08, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de

Green City e.V., Goethestraße 34 Rgb., 80336 München, Tel. 089-890 668-313, Fax: 089-890 668-66,
E-Mail: presse@greencity.de

GRÜNE LIGA Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin, Tel. 030-44339165, E-Mail: mail@netzwerk21kongress.de




Bald 18 – und ein eigenes Auto? Green City dreht Mobilitätsfilm mit SchülerInnen

Könnten Autoparkplätze nicht besser genutzt werden und schadet Verkehrslärm eigentlich der Gesundheit? Um solche Fragen dreht sich das Projekt „Rückenwind“, das die Umweltorganisation Green City e.V. von 7. bis 15. Oktober mit der 7. Jahrgangsstufe der Mittelschule an der Alfonsstraße in München durchführt. Die SchülerInnen erarbeiten sich in Workshops den Zusammenhang zwischen nachhaltiger Mobilität, ihrer eigenen Gesundheit und dem Klimaschutz. Anschließend drehen sie gemeinsam einen Film darüber. Die Idee hinter „Rückenwind“: Jugendliche nicht mit trockenen Fakten zu belehren, sondern ihrer Meinung eine Stimme zu geben.

Langeweile kommt dabei keine auf, denn in den Workshops geht es hinaus auf die Straße. Mit einem Messgerät vergleichen die Siebtklässler den Autolärm an verschiedenen Orten, spüren beim Auspuff-Auswischen dem Feinstaub nach und sammeln Ideen, wie aus grauen Verkehrsflächen grüne Orte für Menschen werden könnten. So entwickeln sie ein Gespür dafür, wie die Umgebung aussehen könnte, in der sie leben wollen und welche Auswirkung ihr eigenes Mobilitätsverhalten auf die Umwelt hat. Kreativ werden sie anschließend beim Filmdreh zum Thema nachhaltige Mobilität, bei dem sie selbst die Inhalte schreiben, aufnehmen, schneiden und vertonen – und dabei das Gelernte umsetzen. Unterstützung erhalten Green City e.V. und die Jugendlichen dabei von professionellen Filmtechnikern. Soziale Fähigkeiten bleiben bei „Rückenwind“ nicht auf der Strecke: Denn wer mit beiden Beinen fest vor der Kamera steht und sich gekonnt artikuliert, steht beispielsweise auch im Bewerbungsgespräch besser da. Den fertigen Film präsentieren die Jugendlichen schließlich der gesamten Schule.
Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Müller, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316




Release der Onlineplattform nearBees. Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen.

Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen

Das Onlineportal nearBees bringt Bienenhalter und Honigkäufer auf bequeme Weise zusammen. Dank einem neuartigen Verpackungskonzept bekommen Kunden den „Honig von Nebenan“ direkt vom Imker in ihren Briefkasten geliefert. Dabei unterstützt das Geschäftsmodell von nearBees wichtige gesellschaftliche Anliegen.

Denn woher kommt eigentlich unser Honig? Mit ziemlicher Sicherheit nicht aus Deutschland, denn über 80 Prozent des Honigbedarfs wird aktuell importiert. Und dass obwohl hierzulande über 90.000 Imker mit fast 700.000 Bienenvölkern für die Bestäubung der heimischen Nutz- und Gartenpflanzen sorgen. Für die meist hobbymäßigen Bienenhalter ist die Vermarktung des Honigs oftmals aus zeitlichen und aus Kosten-Gründen eine große Herausforderung. Auf der anderen Seite haben es Kunden mit Interesse an regionalem Konsum und transparenter Herkunft trotz der hohen Imkerdichte in Deutschland schwer, lokalen Honig zu erwerben.

Auf der Onlineplattform können zunächst (Hobby)Imker des Großraums München ihren Honig bequem und zeitsparend vermarkten. Liebhaber des süßen Blütennektars finden auf dem Portal präzise Honig aus ihrer Nachbarschaft, quasi von den Bienen die ihnen täglich auf ihrem Balkon begegnen.

Um den Onlinehandel für Imker wie Honigliebhaber interessant zu gestalten, setzt nearBees auf eine designtechnische Innovation: „Bisher wird Honig kaum über das Internet vermarktet, denn hohe Versandkosten für die schweren und zerbrechlichen Honiggläser machen den Online-Honigkauf unattraktiv. Das flache und leichte Packmaß der nearBees-Honigverpackung erlaubt einen kostengünstigen Versand und kann ohne Aufwand für den Empfänger über den Briefkasten zugestellt werden. So wird der ansonsten unrentable Onlinekauf von Honig wirtschaftlich sinnvoll“, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. „Unser Ziel ist, durch den lokalen Honigkonsum ortsansässige Bienenhalter zu unterstützen und somit indirekt für eine artenreiche Natur zu sorgen“.

Ab Ende 2014 wird der Online-Verkauf schrittweise auf ganz Bayern und Deutschland ausgeweitet. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich aber bereits heute selbst auf www.nearBees.de eintragen und aktiv werden.

nearBees - Honig von Nebenan
So vielfältig wie die Pflanzen der Nachbarschaft schmeckt auch der lokale Honig von Nebenan © nearBees

Über nearBees:
nearBees will den Honigkonsum wieder re-regionalisieren und somit lokale Honigproduzenten stärken und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft erhalten. Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs bringt über eine Onlineplattform Honigliebhaber mit lokalen (Hobby-)Imkern zusammen. Eine neu entwickelte Honigverpackung macht den bisher unrentablen Honigversand dabei wirtschaftlich attraktiv.

Kontakt:
nearBees – Honig von Nebenan
Michael Gelhaus
Heßstr. 89
80797 München
Telefon: 089.38153514
E-Mail: info@nearbees.de
www.nearbees.de




Green City: Visionen für den grünen Wandel | Dokumentation über das URBAN PARADISE auf dem Streetlife Festival in München

Pressemitteilung

München, 10. September 2014. Die Green City-Familie, Schrittmacher für mehr Umweltschutz in München, realisiert auf dem Streetlife Festival am 13. Und 14. September 2014 zusammen mit dem Künstler Michael Pendry zum zweiten Mal dessen Kunstinstallation, das „URBAN PARADISE“- ein multimedialer Palmengarten. In wenigen Stunden entsteht mitten auf der Ludwigstraße ein begehbares, grünes Paradies, wo sich sonst Auto an Auto reiht. Das Team der nachhaltigen Filmproduktion FIELD OF VIEW dokumentierte das einzigartige Kunstprojekt im öffentlichen Raum bereits beim ersten Streetlife Festival im Mai mit der Kamera. Der Film ist auf dem YouTube-Kanal von Green City zu sehen.

„Das Urban Paradise auf dem Streetlife Festival ist für mich sinnbildlich Green City – es geht um eine grüne, lebenswerte Stadt und um erneuerbare Energien. Dafür kämpfen und streiten wir und zeigen, dass Umweltschutz einfach Spaß machen kann“, bringt Martin Betzold, Leiter Marketing des alternativen Energiedienstleisters Green City Energy AG den Inhalt des neuen Films der Green City-Familie auf den Punkt. Der acht-minütige Streifen zeigt die Kunstinstallation URBAN PARADISE, den multimedialen Palmengarten des Künstlers Michael Pendry in Kooperation mit der Umweltorganisation Green City auf dem Streetlife Festival im Mai 2014. In eindrucksvollen Bildern und kurzweiligen Interviews beschreibt der Film die Vision der Münchner Umweltschützer: „Es geht um die Vision des Wandels… Wenn man sich überlegt, dass das hier innerhalb von drei Stunden aufgebaut worden ist, in einer Kooperation von ganz vielen Menschen, dann zeigt das, wie schnell man Dinge in kurzer Zeit verändern kann. Das Urban Paradise ist auch ein Appell, die Stadt anders zu begreifen“, erklärt Rauno Andreas Fuchs, Geschäftsführer der Umwelt-Projekt-Agentur Green City Projekt GmbH. „Ich finde Green City ist nicht einfach nur ein Verband oder Verein, sondern ein Lebensgefühl“, ergänzt Martin Glöckner, Geschäftsführer der Umweltorganisation Green City e.V..

Zu sehen ist der Film „URBAN PARADISE – der multimediale Palmengarten von Michael Pendry in Kooperation mit Green City“ ab sofort auf dem Youtube-Kanal von Green City: www.youtube.com/greencityev.

Wer den Paradiesgarten auf der autofreien Ludwigstraße hautnah erleben möchte, darf sich auf das zweite Streetlife Festival in diesem Jahr am kommenden Wochenende, 13. und 14. September 2014, freuen. Dann wird Green City die vielbefahrene Ludwig- und Leopoldstraße wieder in eine autofreie Flaniermeile verwandeln, auf der die BesucherInnen neben dem URBAN PARADISE jede Menge Mitmach- und Sportaktivitäten, Infostände der unterschiedlichsten Münchner Organisationen sowie köstliche ökologische Speisen und Getränke im Bereich der Bio-Erleben auf dem Odeonsplatz erwarten.

Die Green City-Familie bedankt sich bei allen Partnern, die Projekt und Film möglich gemacht haben: Michel Pendry, Nachhaltige Medienproduktion FIELD. OF. VIEW., Landeshauptstadt München, Kaut-Bullinger & Co GmbH & Co.KG, Art Aqua GmbH & Co. KG, BEKRA Hydrokulturen Vertriebs-GmbH, Ulenspiegel Druck GmbH & Co. KG und MDS PAtec Veranstaltungstechnik GmbH.

Weitere Informationen zum URBAN PARADISE sowie Pressefotos in druckfähiger Auflösung zum Download gibt es auf www.urbanparadise.de.

Über die Green City-Familie

Die Münchner Umweltorganisation Green City besteht aus Green City e.V., Green City Projekt GmbH und Green City Energy AG.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 23 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. www.greencity.de.

Die Green City Projekt GmbH unterstützt seit 2003 Kommunen, Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Als Umwelt-Projekt-Agentur betreut die Green City Projekt Events und Kampagnen und steht ihren Partnern mit umsetzungsorientierten Beratungsangeboten zur Seite. www.greencity-projekt.de

Die Green City Energy AG ist ebenfalls eine Tochter des Vereins und arbeitet für 100 % Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Durch Energieprojekte, Dienstleistungen und ökologische Geldanlagen leistet die Green City Energy einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und sorgt für eine ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung. www.greencity-energy.de

Über Michael Pendry

Michael Peter Pendry, geboren 1974 in Stuttgart, Designer und freier Künstler. Pendry studierte Innenarchitektur mit den Nebenfächern Bühnenbild und Szenografie in Rosenheim. Der Künstler lebt in München und London und war somit in Designerbüros beider Metropolen tätig. Mit „Das apokalyptische Weib“, „Störung“ und „Sacre Coeur“ begeisterte Pendry sein Publikum im Rahmen der „Langen Nacht der Musik 2005“ und der „Langen Nacht der Museen 2006“. 2009 gründete er die PENDRY ARTLAB GmbH: ein Kreativlabor und Atelier im Bereich Multimedia, Design und Licht mit dem Ziel ein Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft zu entwickeln. Mit seinen Installationen „STERN DES SÜDENS“ in Fröttmanning oder „LES COLOMBES“ in der Heilig-Geist-Kirche in München erhielt er auch über die Landesgrenzen hinaus hohe Medienaufmerksamkeit. Mehr Informationen: www.pendry.de

Pressekontakt Green City e.V

Judith Müller, Leitung Kommunikation bei Green City e.V.

Tel. (089) 890 668-313, presse@greencity.de, www.greencity.de




„Begrünungsbüro“ für Bürger und Bauherren

Grüne Dächer und Hausfassaden machen sich in München rar. Dies will das neue „Begrünungsbüro“ der Umweltorganisation Green City e.V. ändern. Dank einer Förderung des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München wirbt es ab sofort für außergewöhnliche Begrünungen, die auch in den stark besiedelten Vierteln der Innenstadt funktionieren.

Da dort zumeist kein Platz für großzügige Privatgärten ist, will Green City e.V. künftig das Augenmerk auf Hausdächer und -fassaden lenken und private wie gewerbliche GebäudeeigentümerInnen dafür gewinnen, bei der Planung oder Sanierung auch an Gebäudebegrünung zu denken. Denn Begrünung erhöht nicht nur die Lebensqualität, indem sie Lärm schluckt, optisch beruhigt und die Luft reinigt. Das Potential dieser bislang vernachlässigten Flächen ist auch groß genug, um München an zu erwartende Klimaänderungen wie Hitzetage und Starkregenereignisse anzupassen. Pflanzen kühlen im Sommer und tragen so zu einem angenehmen Stadtklima bei. Bei Regen hingegen speichert das Substrat der Dachbegrünung Wasser. Alexandra Schmidt, Mitarbeiterin des „Begrünungsbüros“ erklärt die Notwendigkeit des Projekts: „Die Erkenntnis, dass Klimaanpassung notwendig ist, ist bei vielen Mitbürgern und in der Politik angekommen. Jedoch geht die Umsetzung nur langsam voran, auch bei uns in München. Hier setzt das Begrünungsbüro von Green City e.V. an: Es berät und motiviert Privatpersonen und Hauseigentümer, wie sie Dächer und Fassaden begrünen können und informiert, welche Förderungen es dafür gibt.“ Wer sich für Gebäudebegrünung interessiert, für den lohnt sich ein erster Blick in die neue Broschüre „Vorteile der Gebäudebegrünung“, die kostenlos auf www.greencity.de heruntergeladen werden kann. Dort gibt es auch ausführlichere Informationen zum „Begrünungsbüro“. InteressentInnen können sich jederzeit gerne bei alexandra.schmidt@greencity.de oder wolfgang.heidenreich@greencity.de oder (089) 890 668 -320 melden.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:
Kommunikation
Judith Müller, presse@greencity.de, (089) 890 668 -313
Projektleitung Begrünungsbüro
Alexandra Schmidt, alexandra.schmidt@greencity.de, (089) 890 668 -320
Wolfgang Heidenreich, wolfgang.heidenreich@greencity.de, (089) 890 668 -320

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/Dachbegruenung_Bildrechte_FBB_e.V._Sarbruecken_.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.




Green City fordert Tempo 30 für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Pressemitteilung
München, den 8. August 2014

Wie kann München die Sicherheit seiner RadfahrerInnen und FußgängerInnen erhöhen? Eine schnelle und preiswertere Alternative zur oft langwierigen Planung und Umsetzung neuer Radwege und Fußgängerzonen sind Temporeduzierungen. Die Umweltorganisation Green City e.V. ruft deshalb die Stadtverwaltung auf, systematisch zu prüfen, wo sie die Geschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde in Münchens Straßen senken könnte. Das Ziel der Umweltschützer: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr, vor allem für ältere Menschen und Kinder.

Hackerbrücke, Münchner Innenstadt: Während der Wiesn herrschte dort in vergangenen Jahren Tempo 30, um die Sicherheit der vielen VerkehrsteilnehmerInnen von Auswärts zu gewährleisten. Den Rest des Jahres dient die Hackerbrücke Münchens RadfahrerInnen als schnelle Nord-Süd-Querung und FußgängerInnen als angenehme Alternative zur lauten und abgasverschmutzten Paul-Heyse-Unterführung. Nur, dass dann statt Tempo 30 Tempo 50 herrscht. Julia Fröbel, Mobilitätsexpertin bei Green City berichtet: „Wir haben in den letzten Wochen Straßen gesammelt, auf denen sich BürgerInnen eine Reduzierung auf Tempo 30 wünschen. Die Hackerbrücke steht bei vielen ganz oben auf der Liste. Autofahrer haben dort keine Chance, mit ausreichend Sicherheitsabstand Fahrräder zu überholen. Ein Tempolimit würde die Lage beruhigen, weil es die Geschwindigkeiten beider Verkehrsarten aneinander anpasst und dies nach unserer Erfahrung zu weniger gefährlichen Situationen führt. Außerdem hätten FußgängerInnen es deutlich leichter, wenn Sie vor oder nach der Brücke die Straße überqueren – was heute leider schon viel zu oft unter waghalsigen Bedingungen passiert.“

Aus diesem Grund fordert Green City die Stadtverwaltung auf, an der Hackerbrücke und in den anderen von BürgerInnen vorgeschlagenen Straßen testweise für ein halbes Jahr die Geschwindigkeit auf 30 Stunden pro Kilometer zu reduzieren und die Auswirkungen wissenschaftlich auszuwerten. Befragungen von AnwohnerInnen und VerkehrsteilnehmerInnen sollten ebenfalls in die Evaluation einfließen. Wenn sich das Tempolimit bewährt, soll es bestehen bleiben und dauerhaft für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Eine Parallele zieht Green City damit zu anderen aktuellen Verkehrsprojekten der Stadtverwaltung: Zurzeit überprüft sie nach und nach in allen Einbahnstraßen, ob sie diese für den gegenläufigen Radverkehr freigeben kann und erlaubt seit mehreren Monaten testweise nachts Radfahren in der Fußgängerzone. Green City wünscht sich auch bei Tempo 30 ähnlichen Mut und Fortschrittsgeist der Münchner VerkehrsplanerInnen. Denn dass sich in München viele Menschen flächendeckend Tempo 30 wünschen, hat Green City letztes Jahr mit der Teilnahme an einer Europäischen Bürgerinitiative gezeigt. In keiner anderen deutschen Stadt wurden so viele Stimmen pro Tempolimit gesammelt wie in München. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.greencity.de

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Müller, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Julia Fröbel, Mobilität
Mail: julia.froebel@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -319

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/08/GreenCity_Tempo30.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads




GREEN ROOM: Ein unterirdischer Dschungel für München

Pressemitteilung

München, 25. Juli 2014. Eine grüne Oase unter der Stadt? In Kooperation mit der Münchner Umweltorganisation Green City realisiert der Künstler Michael Pendry seit Mitte Juli, was bislang nur in der Megametropole New York geplant war: einen unterirdischen Dschungel. Alle MünchnerInnen sind herzlich eingeladen, den GREEN ROOM in der Fußgängerunterführung auf Höhe der Ludwigsstraße, Ecke Oskar-von-Miller-Ring zu besuchen!

„Während New York den unterirdischen Park „Low-Line“ noch plant, haben wir Umweltmacher von Green City mit dem GREEN ROOM schon jetzt einen ungenutzten, städtischen Raum einer Fußgängerunterführung in ein grünes Paradies verwandelt“, freut sich Silvia Gonzalez vom Begrünungsbüro bei Green City e.V..

Mit Palmen, Farnen und Moosen hat der Münchner Künstler Michael Pendry in Kooperation mit der Umweltorganisation Green City aus der kahlen Fußgängerunterführung auf Höhe der Ludwigsstraße, Ecke Oskar-von-Miller-Ring eine unterirdische grüne Oase gezaubert. „Im GREEN ROOM lasse ich die Grenzen zwischen Kunst und neuen Ansätzen der Verwandlung des öffentlichen Raums verschmelzen und mache die Besucher zum Teil der Installation“, erklärt Pendry seinen Ansatz.

Alle MünchnerInnen sind herzlich eingeladen, den GREEN ROOM zu besuchen. Die Installation ist noch bis zum Streetlife Festival am 13./14. September 2014 begehbar und erlebbar. Pünktlich zum beliebtesten Straßenfest Münchens wird dann auch das URBAN PARADISE – der multimediale Palmengarten von Michael Pendry in Kooperation mit Green City zum zweiten Mal auf der Ludwigsstraße zu sehen sein.

Möglich machen das Vorhaben auch die beteiligten Partner: Green City Energy AG, Green City Projekt GmbH, Landeshauptstadt München, Kaut-Bullinger & Co GmbH & Co.KG, Art Aqua GmbH & Co. KG, BEKRA Hydrokulturen Vertriebs-GmbH, Ulenspiegel Druck GmbH & Co. KG und MDS PAtec Veranstaltungstechnik GmbH.

::: Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.urbanparadise.de

Über Green City
Die Green City-Familie besteht aus Green City e.V., Green City Projekt GmbH und Green City Energy AG. Zusammen arbeiten bei der Green City Familie rund 130 Menschen mit Überzeugung und Leidenschaft für mehr Klima- und Umweltschutz.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 23 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. www.greencity.de

Die Green City Projekt GmbH unterstützt seit 2003 Kommunen, Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Als Umwelt-Projekt-Agentur betreut die Green City Projekt Events und Kampagnen und steht ihren Partnern mit umsetzungsorientierten Beratungsangeboten zur Seite. www.greencity-projekt.de

Die Green City Energy AG ist ebenfalls eine Tochter des Vereins und arbeitet für 100 % Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Durch Energieprojekte, Dienstleistungen und ökologische Geldanlagen leistet die Green City Energy einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und sorgt für eine ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung. www.greencity-energy.de

Über Michael Pendry
Michael Peter Pendry, geboren 1974 in Stuttgart, Designer und freier Künstler. Pendry studierte Innenarchitektur mit den Nebenfächern Bühnenbild und Szenografie in Rosenheim. Der Künstler lebt in München und London und war somit in Designerbüros beider Metropolen tätig. Mit „Das apokalyptische Weib“, „Störung“ und „Sacre Coeur“ begeisterte Pendry sein Publikum im Rahmen der „Langen Nacht der Musik 2005“ und der „Langen Nacht der Museen 2006“. 2009 gründete er die PENDRY ARTLAB GmbH: ein Kreativlabor und Atelier im Bereich Multimedia, Design und Licht mit dem Ziel ein Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft zu entwickeln. Mit seinen Installationen „STERN DES SÜDENS“ in Fröttmanning oder „LES COLOMBES“ in der Heilig-Geist-Kirche in München erhielt er auch über die Landesgrenzen hinaus hohe Medienaufmerksamkeit. www.pendry.de

Über das Begrünungsbüro
Das Begrünungsbüro wurde von der Umweltorganisation Green City e.V., Fachbereich Stadtgestaltung, ins Leben gerufen. Gefördert wird des Beratungs- und Projektentwicklungsbüro vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und ist somit ist Teil der Klimaschutzstrategie der Landeshauptstadt München. Ziel des Begrünungsbüros ist es, innovative Ansätze und stadtklimatisch wirksame Projektideen mit dem Fokus „Anpassungsprozess an veränderte Klimabedingungen“ zu sammeln, zu fördern und zu entwickeln, um die Lebensqualität in München zu erhalten. www.greencity.de/themen/stadtgestaltung/begruenungsbuero/

Pressekontakt Green City e.V
Judith Müller, Leitung Kommunikation bei Green City e.V.
Tel. (089) 890 668-313, judith.mueller@greencity.de, www.greencity.de

Pressekontakt Michael Pendry
Ariane Poschner/ Angelika Rehschütz, swordfish PR
Tel: (089) 961 608 411, ariane@swordfish-pr.de, angelika@swordfish-pr.de