„Industrieverband spricht nicht für den Mittelstand“ – Initiative KMU gegen TTIP weist Aussagen der neuen BDI-Werbekampagne zurück

Pressemitteilung

Frankfurt, 5.10.2015: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ verwahrt sich gegen den Anspruch des BDI, für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland zu sprechen. „So wie TTIP geplant ist, kann es die Existenz gerade vieler regional agierender Unternehmen gefährden“, so die Initiatorin der Kampagne Martina Römmelt-Fella, Geschäftsführerin Fella Maschinenbau GmbH.

Am kommenden Wochenende findet in Berlin die gemeinsame Anti-TTIP-Demonstration von Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden und einem breiten Bündnis gesellschaftlicher Gruppen statt. Mit Blick auf die entscheidenden Wochen für TTIP hat der BDI eine von der Werbeagentur MSL Group gestaltete Plakatkampagne „Ein starkes TTIP für Deutschland“ an mehreren großen Plätzen gestartet. Darin sollen die „Vorteile und Chancen von TTIP für den deutschen und europäischen
Handel, Arbeitnehmer, den Mittelstand und Verbraucher“ aufgezeigt werden.

„Dass der Mittelstand geschlossen hinter TTIP steht, ist eine mutwillige Falschaussage. Allein aus dem Kreis der Unternehmen hat der Aufruf „KMU gegen TTIP“ binnen kürzester Zeit rund 1250 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner gefunden, die sich weder vom BDI noch von den Industrieund Handelskammern vertreten fühlen“, erklärt Römmelt-Fella.

Während der BDI behauptet, KMU würden von „klaren und fairen Regeln profitieren“, wissen die Praktiker der betroffenen Unternehmen: So wie TTIP heute angelegt ist, nutzt es vor allem den großen Konzernen, die sich leichter neue Absatzmärkte erschließen und ihre Interessen wirkungsvoll gegen lokale Standards durchsetzen können. Unter den deutschen KMU exportiert dagegen nur eine sehr kleine Minderheit in die USA.

„In dieses Abkommen wurde zu viel hinein gepackt: Öffentliche Daseinsvorsorge, Kultur, Landwirtschaft und mehr. Wir mussten zu dem Schluss kommen, dass diese Verhandlungen erst einmal gestoppt werden müssen, da das Abkommen von Grund auf zu breit angelegt ist. Für einen Neustart der Verhandlungen bestehen wir darauf, zur Positivliste zurückzukehren – also zu „wissen was drin ist“. Verbunden mit konkreten Anforderungen an Standards, Transparenz und demokratischen Abläufe. Bei Neuverhandlungen darf es auch keine Einschränkung der Demokratie durch Regulierungsräte oder andere Verfahren mehr geben, die parlamentarische Entscheidungsverfahren aushöhlen würden“, so Initiatorin Martina Römmelt-Fella.
Frank Immendorf, Mitinitiator und Inhaber Messebau Egovision GmbH, ergänzt: „Dass der BDI hunderttausende Euro in die Hand nimmt, um ganz Berlin zu plakatieren, wird nichts nützen. Die Bürgerinnen und Bürger und die Vertreter der Unternehmen, die an fairem Handel interessiert sind, werden viel zahlreicher sein als die Plakate der Werbeagentur. Die Mittel des BDI hätte der deutsche Mittelstand für andere Projekte weit besser ausgeben können: Für die Stärkung von Umwelt-, Sozial und Verbraucherschutzstandards sowie für Maßnahmen zum Schutz regionaler
Wirtschaftsstrukturen etwa durch regionale Herkunftsnachweise.“

Hinweis an die Redaktionen: Nutzen Sie die Gelegenheit die Macher von KMU-gegen-TTIP zu treffen. Martina Römmelt-Fella spricht heute Abend auf der Verdi-Veranstaltung „Berlin, Berlin – Darum fahren wir da hin!“ ab 19:00 Uhr im Saalbau-Südbahnhof in Frankfurt am Main. Von 18:00 bis 18:45 stehen dort Martina Römmelt-Fella und Frank Immendorf für ein Pressegespräch zur Verfügung.

Mehr über die Initiative und unterzeichnen auf: www.kmu-gegen-ttip.de

„KMU gegen TTIP“ – eine von mehr als 150 Unterstützerorganisationen der Demonstration:
www.ttip-demo.de/home/netzwerk/

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mobil: 0176 24569084
Email: weller@ahnenenkel.com
Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviews mit den Initiatoren.

Hintergrund:
Initiatoren des Aufrufes unter www.kmu-gegen-ttip.de sind die Inhaber/innen der Unternehmen Fella Maschinenbau GmbH (Odenwald bei Frankfurt a.M.), der Brauerei Clemens Härle KG (Leutkirch im Allgäu), der Egovision GmbH (Lohmar), der Ulrich Walter GmbH /Lebensbaum (Diepholz) und der Velokonzept Saade GmbH (Berlin). Aus ihrer Sicht verstößt TTIP gegen demokratische Verfahren, gefährdet die Standards in Europa und bringt Nachteile für ihre Unternehmen und die regionale Wirtschaft.




Shop ENTIA begrüßt die 100. soziale Werkstatt

Die nunmehr 100. soziale Werkstatt präsentiert ihre Produkte im Sortiment von ENTIA.de. Das Online-Versandhaus ist Spezialist für hochwertige Handwerksprodukte aus sozialen Pro­jekten wie beispielsweise Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Neuester Partner ist die „Büngern Technik“ aus Bochholt mit ihren Holz-Spielwaren der etablierten Mar­ke „Fagus“.
Von Flensburg bis Bad Reichenhall, von Aachen bis zur Oberlausitz – eine nunmehr dreistellige Anzahl von anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) bieten ihre Waren im Online-Kaufhaus von ENTIA an. Die Produkte sind von besonderer Qualität in Verarbeitung, Material und Gestaltung. Während überall von zunehmender Automatisierung der Arbeitswelt geredet wird, wird der Wert von Handarbeit in diesen Werkstätten noch hoch gehalten – und das in der Regel unter Anleitung und Begleitung von ausgewiesenen Fachleuten ihres jeweili­gen Handwerks.
Ein sehr gutes Beispiel dafür sind auch die Spielwaren der Marke „Fagus“. Die Produkte sind durchweg aus massivem Holz gearbeitet und so robust, dass sie auch im Kindergarten die Jahre rauher Behandlung gut überstehen. Natürlich entspricht die Verarbeitung und das eingesetzte Material den neuesten Richtlinien. Man ist versucht, die Spielzeug-Bagger und -Kräne als alt­modisch zu bezeichnen – weil sie von einer Qualität sind, die heute nur noch selten zu finden ist.
Entsprechend beliebt sind diese Waren bei Kindern und ihren qualitätsbewussten Eltern und Großeltern. „Mehrere zehntausend Stück stellen wir im Jahr her“, sagt der Marketing-Beauftragte der Werkstatt, Detlef Schülingkamp. Als hervorragendes Beispiel für das Qualitätssiegel „made in germany“ erfreuen sich die Spielwaren auch im Ausland hohen Zuspruchs. Schülingkamp: „Wir stehen zu unsern sozialen Grundfesten – und freuen uns deshalb über unseren neuen Handels­partner ENTIA.“
„Wir freuen uns sehr über eine neue Partner-Werkstatt, die stellvertretend steht für die enorme Qualität, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung heute produziert wird“, sagt auch Michael Ziegert, Gründer und Geschäftsführer von ENTIA. Und: „Ich bin immer wieder begeis­tert, welche einzigartigen Produkte in den Werkstätten entstehen.“ Denn daraus ergibt sich: „Wir etablieren uns somit weiter als führendes Versandhaus für sozial nachhaltige Produkte Made in Germany“. Dass die Produkte nicht nur gut, sondern auch unter guten Bedingungen gefertigt werden, ist ein Trend, den KonsumentInnen zunehmend honorieren.
Die Übersicht der angebotenen Produkte: www.entia.de/Spiel-und-Freude/Fagus-Holzspielzeug/

 

Über entia:
„entia – Gute Dinge, die lächeln“ Dieser Spruch bedeutet, dass das Online-Versandhaus ENTIA Produkte anbietet, die unter Berück­sichtigung der Prinzipien sozialer Nachhaltigkeit hergestellt werden. Aus hiesigem Material, in hoher Qualität, mit Präzision und Lie­be zum Detail in häufig kleinen Auflagen angefertigt. Sie werden in Deutschland in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) angefertigt, oft von Hand, von Fachleuten vorbereitet und nicht selten von Profi-Designern entworfen. Das Angebot von EN­TIA ergänzt den Bereich der sozialen Nachhaltigkeit neben Bio-Produkten und Fair-Trade-Waren in „Eine-Welt“-Shops. Über 1300 un­terschiedliche Produkte von 100 Werkstätten hat das 2010 gegründete Unternehmen ENTIA schon jetzt auf Lager. Und die Zahl der sozialen Unternehmen, die bei ENTIA mitmachen, wächst rapide. Gründer Michael Ziegert: „Die Zeit ist reif für sozial nachhaltige Produkte von hoher Qualität, made in Germany.“ Das sieht auch der Rat für Nachhaltige Entwicklung so, der entia 2013 mit dem Qualitätssiegel „werkstatt n“ auszeichnete. 2014/2015 ist entia „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“.
„Gute Dinge, die lächeln“ gibt es bei http://www.entia.de
entia auf Facebook: http://www.facebook.com/entia.de
Über Büngern-Technik:
„In unserer Werkstatt legen wir Wert auf ein gleich-berechtigtes Verhältnis zwischen beruflicher Rehabilitation und wirtschaftlicher Tätigkeit mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft. So schaffen wir Qualitätsarbeit und nicht nur Beschäftigung!“
So ist das Motto der Werkstatt „Büngern-Technik“ an vier Standorten in Bottrop, darunter der Ortsteil Büngern, der der Werkstatt sei­nen Namen gibt.  Dort begann die Geschichte der Werkstatt. 1969 gründete der Caritasverband Bocholt als Träger die Werkstatt für behinderte Menschen. Waren es am Anfang 19 Menschen mit Behinderungen, so sind es heute mehr als 270 Beschäftigte an diesem Ort. Der zweite Standort ist in Borken, wo die Caritas 1981 eine in Konkurs gegangene Holzwarenfabrikübernahm.  Waren es am An­fang 40 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, so sind es heute über 150 Beschäftigte am Standort Borken.




Rinn Beton- und Naturstein für Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 nominiert

Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass sich die Geschäftsleitung von Rinn Beton- und Naturstein verpflichtete, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und alle unternehmerischen Entscheidungen daran auszurichten. Nun ist der Hersteller hochwertiger Betonwerkstein-Produkte für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 nominiert. Insgesamt hatten sich rund 500 Unternehmen um den Preis beworben. Rinn gehört in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste mittelgroße Unternehmen“ zu den Top 3-Unternehmen. Basis der Bewerbung ist der im August 2015 erschienene zweite Nachhaltigkeitsbericht von Rinn, der über erreichte Meilensteine, Ziele und Erfolge berichtet. Seit 2014 produziert Rinn als erster Hersteller von Betonsteinprodukten an allen Produktionsstandorten in Hessen und Thüringen CO2-neutral. Damit übernimmt Rinn eine Vorreiterrolle in der Betonindustrie und setzt Standards in Sachen nachhaltige Baustoffe.

 

Nachhaltige Wertschöpfung für umweltfreundlich erzeugte Betonsteinprodukte

„Die Nominierung bestätigt, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie auf dem richtigen Weg sind. In der kurzen Zeit haben wir bereits wichtige Ziele erreicht und sehen uns darin bestätigt, unser Engagement weiter zu verfolgen“, zeigt sich Geschäftsführer Christian Rinn hocherfreut über die Nominierung. Seit 2014 ist die CO2-neutrale Produktion an allen Standorten bei Rinn Realität. Dies wurde vor allem durch die Eigenstromerzeugung in der werkseigenen Photovoltaikanlage, die bis Ende 2015 voraussichtlich rund 10 % des Strombedarfs im Werk Heuchelheim abdecken wird, eine Geothermieanlage sowie die Wärmerückgewinnung bei der Drucklufterzeugung erreicht. Darüber hinausgehender Strombedarf wird durch den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft gedeckt. „Die Energiewende bei Rinn hat durch konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und Nutzung regenerativer Energie die Emissionen von Treibhausgasen in der Produktion seit 2012 um 53,5 % gesenkt“, fasst Christian Rinn zusammen. Außer der CO2-neutralen Produktion werden auch die Rohstoffe bei Rinn CO2-neutral angeliefert. Ab 2016 soll auch eine klimaneutrale Produktauslieferung gewährleistet sein. Ziel bis 2020 ist es, ein klimaneutrales Produkt zu schaffen, das auch die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe in der vorgelagerten Produktionskette berücksichtigt.

 

Betonsteinprodukte in höchster Qualität für eine lange Nutzung

Neben einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Produktion sind vor allem Qualität und Langlebigkeit wichtige Kennzeichen nachhaltiger Baustoffe. Denn durch die lange Lebensdauer der Betonsteinprodukte von Rinn werden die Kosten für Instandhaltung und Wartung während der Nutzung reduziert. Auf die Produktqualität bietet Rinn im privaten Hausgarten eine 30-jährige Garantie. Zunehmend werden Produkte mit nachhaltigen Zusatzfunktionen nachgefragt. Rinn bietet dafür in seinem Produktsortiment versickerungsfähige Beläge, helle Oberflächen und barrierefreie Gestaltungslösungen an. Um einer zunehmenden Ressourcenverknappung zu begegnen, mischt Rinn seit 2015 dem Kernbeton seiner Produkte 5 % Recyclingmaterial zu – und das bei gleichbleibender Produktqualität. Außerdem wird zurzeit an einem Betonstein-Prototyp mit bis zu 50 % Recyclinganteil geforscht.

Die Auszeichnung wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 27. November 2015 in Düsseldorf verliehen.

 

Pressekontakt:

Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG
Michaela Kriegel
Rodheimer Straße 83
35452 Heuchelheim
Telefon 0641 6009-125
Telefax 0641 6009-222
modem conclusa gmbh
Jutastr. 5
80636 München
Lisa Escher, Telefon 089 746 308-36 escher@modemconclusa.de



Deutsches Start-up goes to Hong Kong

Green City Solutions wurde als eines von acht Start-up Unternehmen weltweit ausgewählt, um am „Infiniti Accelerator” von Nest teilzunehmen. Das Programm mit Sitz in Hong Kong erstreckt sich über 12 Wochen und schließt mit einem Demo Day Mitte Dezember ab. An diesem bietet sich für die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Produkte potentiellen asiatischen Kooperationspartnern und Investoren vorzustellen.

 Dresden/Hong Kong, 14. September 2015

 Der Infiniti Accelerator von Nest

 Die japanische Luxus-Automobilmarke Infiniti und Nest rufen gemeinsam den neuen Infiniti Accelerator in Hong Kong ins Leben, um weltweit Start-ups aus den Bereichen Smart City und Internet-of-Things-Technologie (IoT) zu unterstützen. Ziel des Programms ist es, die städtische Mobilität, die Versorgungsunternehmen, die angeschlossene Hardware, Kommunikation und Immobilien-Förderung zu verbessern.

Das Büro des Infiniti Accelerators hat seinen Sitz in Wanchai auf der Hong Kong Island. Während des Programms erhalten die Start-ups Mentoring von Spezialisten auf den Gebieten von Smart Cities, Hardware, Produktion, Transport, Technologie und zusätzlich die Unterstützung von führenden Branchenexperten. Darüber hinaus eröffnet sich den Unternehmen während des exklusiven Demo Days im Infiniti Lab die Chance, ihr Geschäftsmodel für mögliche Folgefinanzierungen und Partnerschaften zu präsentieren.

 

„Diese Start-ups erhalten die Möglichkeit, zusammen mit einem Milliarden-Dollar-Unternehmen inklusive dessen Ressourcen und Expertise in diesen Bereichen der Technologie zu arbeiten”, so der CEO von Nest, Simon Squibb.

Der Wettbewerbsprozess selbst erwies sich als sehr kompetitiv, da sich weltweit mehr als 145 Start-ups bewarben.

Infiniti-Präsident Roland Krueger sagte: „Auf Basis der Kooperation mit Nest und den innovativen Start-up-Unternehmen wollen wir zusätzlich auch mit Stadtentwicklern an „Smart Cities“-Konzepten arbeiten, die die Lebensqualität der Menschen nachhaltig verbessern.“

 

Green City Solution goes to Hong Kong

Green City Solutions ist ein CleanTech Start-up, dass das Ziel verfolgt, hochwertige, nachhaltige und umweltverbessernde Lösungen für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere und produktivere Bewohner zu entwickeln. Das erste Produkt, der „CityTree“, ist ein freistehendes vertikales Pflanzendisplay mit der Fähigkeit, gezielt zur Minderung der Luftverschmutzung beizutragen. So filtert der CityTree bspw. Feinstaub und Stickoxide 250mal effizienter als ein normaler Baum. Die vertikale Pflanzenwand kombiniert eine spezielle, vertikal installierte Moos-Kultur mit eigens entwickelter IoT-Technologie für deren optimale Versorgung. Dank der Implementierung von Pflanzen mit verschiedenen Farben und Oberflächen können auf dem CityTree darüber hinaus visuelle Informationen dargestellt werden. Auf diese Weise visualiert Green City Solutions bspw. Firmenlogos, Bilder oder QR-Codes und kreiert eine einzigartige Form der Werbung.

Der CEO und einer der vier Mitbegründer von Green City Solutions, Dénes Honus, wird für die Dauer des Programms im Inifiniti Lab in Hong Kong weilen. Er erklärte: „Wir freuen uns sehr und sind dankbar für diese großartige Chance, auf dem asiatischen Markt Präsenz zu erlangen. Die Unterstützung einer so starken Marke wie Infiniti gibt uns das Vertrauen und die Zuversicht, mit unserem Unternehmen den nächsten Schritt zu wagen.“

 

Mehr Information: http://www.infiniti-accelerator.com/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressekontakt:

 

Green City Solutions

Tina Hensel

+49 (162) 69 40 746

+49 (351) 46 22 833

t.hensel@mygcs.de

www.greencitysolutions.de




„Yes“: EU-Handelskommissarin Malmström will Veröffentlichung des geheimen CETA-Verhandlungsmandats – Bundeswirtschaftsministerium und Europäischer Rat mauern

Gemeinsame Pressemitteilung von Mehr Demokratie und foodwatch – Thema: Freihandelsabkommen EU/Kanada

Berlin, 9. September 2015. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat sich dafür ausgesprochen, das bisher unter Verschluss gehaltene Verhandlungsmandat für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA zu veröffentlichen. Das erklärte die schwedische Politikerin gestern gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch auf twitter. Zuvor hatten rund 28.000 Bürgerinnen und Bürger eine gemeinsame E-Mail-Aktion der Organisationen Mehr Demokratie und foodwatch unterstützt und die Veröffentlichung des Mandats gefordert.

Darüber entscheiden müssten letztlich die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, die das Mandat erteilt haben, erklärte Cecilia Malmström über ihren twitter-Kanal. Auf die Frage, ob sie sich für eine Veröffentlichung ausspreche, antwortete sie: „Yes“ (Link zur gesamten twitter-Konversation: tinyurl.com/malmstroem-tweets). Mit ihrer Positionierung setzt sich die EU-Handelskommissarin vom Europäischen Rat und vom Bundeswirtschaftsministerium ab, die auf Anfrage von foodwatch keinerlei Interesse an einem solchen Schritt zu mehr Transparenz gezeigt hatten.

„Demokratie funktioniert nicht ohne Transparenz“, erklärte Michael Efler, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie. „Bürger und Parlamentarier haben ein Recht darauf zu erfahren, mit welchem Auftrag über unser aller Zukunft verhandelt wird. Die Verhandlungsmandate für internationale Handelsverträge sollten grundsätzlich veröffentlicht werden.“

„Es ist eine unwürdige Salamitaktik: Die Verantwortlichen bei TTIP und CETA versprechen Transparenz, veröffentlichen aber nur das, was sich unter Druck nicht mehr zurückhalten lässt. Mit der Geheimniskrämerei bei den Freihandelsabkommen muss endlich Schluss sein. Es ist eine ständige Veletzung des Demokratieprinzips, wie unter Ausschluss der Öffentlichkeit über Dinge verhandelt wird, die das Leben von Millionen von Bürgern direkt betreffen“, ergänzte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.

Das europäisch-kanadische Abkommen CETA ist bereits fertig ausverhandelt und muss nur noch politisch beschlossen werden. Im Mandat ist festgehalten, welchen Auftrag die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission für die Verhandlungen erteilt haben. Ein Vergleich zwischen Mandat und Vertragsentwurf würde eine Bewertung ermöglichen, ob das Verhandlungsergebnis im Rahmen des Auftrags liegt oder nicht. Beim geplanten TTIP-Abkommen zwischen der EU und den USA hatte die Europäische Kommission das Verhandlungsmandat auf öffentlichen Druck hin schließlich veröffentlicht, zudem hatte Cecilia Malmström grundsätzlich mehr Transparenz bei den Freihandelsabkommen versprochen.

Auf Anfrage von foodwatch hatte der Europäische Rat eine Publikation des CETA-Mandats abgelehnt – mit dem Hinweis, es handele sich dabei „nicht um ein öffentliches Dokument“.

Links:

– E-Mail-Aktion für die Veröffentlichung des CETA-Mandats bei foodwatch: www.ceta-mandat.foodwatch.de
– E-Mail-Aktion bei Mehr Demokratie: www.mehr-demokratie.de/ceta-aufruf.html

Redaktionelle Hinweise:

– EU-Kommissarin Cecilia Malmström auf twitter: tinyurl.com/malmstroem-tweets
– Schriftverkehr mit Bundeswirtschaftsministerium, EU-Kommission und EU-Rat: tinyurl.com/pkys4kf

Pressekontakte:

foodwatch:
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90

Mehr Demokratie:
Anne Dänner
E-Mail: presse@mehr-demokratie.de
Tel.: +49 (0)1 78 / 81 63 017




damado auf der „Langen Nacht der Startups“ in Berlin

Der Online Marktplatz für Bio-Lebensmittel damado wird auf dem Berliner Startup Event „Lange Nacht der Startups“ mit einem Stand vertreten sein. Dort werden einige der Produzenten des Marktplatzes vorgestellt. Außerdem wird die zeitgleich startende Crowdfuning Kamapgne, mit dem Ziel ein Mitgliedssystem auf damado einzuführen, vorgestellt.

Nauen, 01.09.2015. Das Startup damado wird mit einem Stand auf der „Langen Nacht der Startups“ am 05. September 2015 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG (Französische Str. 33a-c, 10117 Berlin) vertreten sein. Dort präsentiert der Online-Marktplatz für Bio-Lebensmittel sein innovatives Konzept und stellt einige Manufakturen der Plattform vor. Ausgestellt werden unter anderem Bio-Produkte der Brandenburger Essigmanufaktur „Essigart“, der Ingwersaft „GingerVerde“ und Meersalz aus Portugal von „PortuSal“.

„Mit damado möchten wir vor allem kleine Produzenten und Manufakturen von hochwertigen Bio-Lebensmitteln und Naturkosmetik unterstützen. Diesen Produzenten geben wir die Möglichkeit, sich einem großen Publikum zu präsentieren und sich so am Markt zu behaupten.“, sagt Mareike Kriesten, Gründerin und Geschäftsführerin von damado.

Neben der Präsentation von Anbietern und deren Produkten wird auch die Crowdfunding-Kampagne vorgestellt, die parallel zur Langen Nacht der Startups beginnt. Mit Hilfe der Kampagne wird ein innovatives Mitgliedssystem eingeführt, bei dem Kunden für einen geringen monatlichen Beitrag einen attraktiven Rabatt auf alle Bio-Produkte erhalten.

Mit damado soll die Verfügbarkeit von Bio-Lebensmitteln und Naturkosmetik deutschlandweit verbessert werden. Auf dem Online-Marktplatz haben Produzenten die Möglichkeit ihre Produkte zu inserieren und direkt an Verbraucher zu verkaufen. damado übernimmt den Versand der Ware und verschickt die Produkte in einem Paket. So finden Kunden ein einzigartiges, stetig wachsendes Sortiment und zahlen dabei nur einmal Versandkosten, egal bei wie vielen Herstellern sie einkaufen.

Pressekontakt
Mareike Kriesten
E-Mail: hallo@damado.de
Telefon: +49 (0) 33232 22 90 13
Website: www.damado.de




Geheimniskrämerei bei Freihandelsabkommen geht weiter: EU und Bundesregierung lehnen Herausgabe des CETA-Verhandlungsmandates ab

Pressemitteilung – Thema: Freihandelsabkommen CETA

Berlin, 31. August 2015. Das Verhandlungsmandat für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA bleibt Verschlusssache. Auf Anfrage der Verbraucherorganisation foodwatch lehnten sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die Europäische Kommission und der Europäische Rat die Veröffentlichung des Dokuments ab. Im Zuge der Debatte über das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA hatten sich alle Akteure für mehr Transparenz ausgesprochen.

foodwatch kritisierte es als völlig unverständlich, dass das CETA-Verhandlungsmandat vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Das europäisch-kanadische Abkommen ist bereits fertig ausverhandelt und muss nur noch politisch beschlossen werden. In dem Mandat ist festgehalten, welchen Auftrag die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission für die Verhandlungen erteilt haben. „Durch einen Vergleich des Verhandlungsmandats mit dem vorliegenden Vertragsentwurf ließe sich bewerten, ob sich das Verhandlungsergebnis im Rahmen des Auftrags bewegt oder nicht – genau das ist offenbar unerwünscht“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhandlungsmandat zum geplanten TTIP-Abkommen hatte die Europäische Kommission erst nach langem Hin und Her und auf großen öffentlichen Druck hin publik gemacht – was die TTIP-Befürworter als große Transparenzinitiative verkauften. Es sei nicht nachvollziehbar, so Bode, weshalb bei CETA andere Maßstäbe gelten sollten.

Unter www.ceta-mandat.foodwatch.de startete foodwatch heute eine E-Mail-Aktion an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie Ratspräsident Donald Tusk mit dem Ziel, die Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates zu erreichen.

Mit unterschiedlichen Begründungen hatten dies sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Instanzen abgelehnt. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte sich für nicht zuständig: „Das CETA-Mandat ist ein EU-Dokument, Sie müssten sich hierzu daher bitte an die EU-Kommission wenden“, schrieb ein Sprecher in einer E-Mail an foodwatch. Die Europäische Kommission verwies schriftlich an den Rat: „Die EU-Kommission kann Ihnen da leider nicht weiterhelfen, Sie müssten sich hier an den Rat wenden, der das Mandat erteilt hat und seine Zustimmung zur Freigabe geben muss.“ Von einem Sprecher des Europäischen Rates erhielt foodwatch die lapidare Antwort: „Wir können Ihnen das CETA-Verhandlungsmandat nicht senden, weil es sich nicht um ein öffentliches Dokument handelt. Das tut mir leid.“ (Übersetzung durch foodwatch, englischer Original-Wortlaut: „We cannot send you the CETA negotiating mandate as it is not a public document. I am sorry about that.“).

Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch zur Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates: www.ceta-mandat.foodwatch.de

Redaktioneller Hinweis:
Schriftverkehr zwischen foodwatch und Bundeswirtschaftsministerium, EU-Kommission und EU-Rat: tinyurl.com/pkys4kf

Pressekontakt:

Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




allnatura als „Bester Online-Shop“ ausgezeichnet!

Der Kundenzufriedenheits-Beweis im FOCUS Magazin.

Der ökologische Online-Fachhändler allnatura kann sich aktuell über die herausragende Auszeichnung „Bester Online-Shop“ freuen. DEUTSCHLAND TEST und das Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue haben die 1.000 umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands (Quelle: EHI Retail Institute) auf den Prüfstand gestellt. Hierbei konnten 992 Anbieter bewertet werden.

Die breit angelegte Untersuchungsfrage war folgende: „Mit welchem Online-Shop sind die Kunden besonders zufrieden?“ Um dies zu beantworten wurden in 26 verschiedenen Branchen mehr als 990.000 Kundenbewertungen abgegeben und ausgewertet. Hierunter sind einige Spezialisten, bei denen die Vollsortimenter nicht mithalten können und an Glanz verlieren. 1.000 Kundenstimmen wurden pro Online-Shop eingeholt. Jeder Befragte erhielt eine übersichtliche Auswahl von Online-Shops zur Angabe, ob jener dort auch als Kunde registriert ist beziehungsweise war. Aus eigener Kundenerfahrung der letzten zwölf Monate musste die Bewertung abgegeben werden. Die Befragung ist somit bevölkerungsrepräsentativ und zeigt damit die jeweilige Verbrauchersicht auf die Online-Shops.

Die Zeitschrift FOCUS hat in der Ausgabe Nr. 23/15 die Umfrage inklusive Ergebnisse veröffentlicht – allnatura, als konsequent ökologisch ausgerichteter Anbieter, ist hierbei in der Kategorie „Möbel“ Testsieger mit der höchsten Kundenzufriedenheit geworden. allnatura konnte sich u.a. klar gegen schlafwelt.de und home24.de durchsetzen und zeigt damit, dass die Zufriedenheit der Kunden in der Tat an oberster Stelle steht. Diese Untersuchung stellt somit einen erstklassigen Gradmesser zur Würdigung der Aktivitäten von allnatura aus Kundensicht dar.




The European Green Economy moves forward! Ecopreneur.eu launches event on World Environment Day

Press release

Berlin/Barcelona, 02.06.2015: Divest from fossils fuels – invest in green business! Ecopreneur.eu and 350.org join forces on World Environment Day (June 5, 2015) at Impact Hub Barcelona, in order to bring forward a sustainable and green economy in Europe.

The aim is to link the „divest from fossil fuels“ movement, led by 350.org, with the „invest in green business“ one, led by Ecopreneur.eu. During a workshop, taking place at the Impact Hub Barcelona, several green start-ups from all over Europe will participate – some on site, other connecting online – and present sustainable business models to responsible investors from the Ecopreneur’s network, with special support from Greenbiz (Green Business Spain).

This event will give a unique insight to the eco-entrepreneurial founding scene in Europe. It allows European green start-ups to show their sustainable businesses to a European-wide audience. The participating green Start-ups – EcoHortum (Spain), Wohnwagon (Austria), Iwop (Spain), Blyss Chocolate (Germany), Growinpallet (Spain), Pur Project & Treez (France), Moves to Slow Fashion (Spain), and African Clean Energy (The Netherlands) – outline in a pitch their eco-entrepreneurial goals and practices. Alternative investors, such as the Triodos Bank and GLS Bank will discuss funding and financing issues relevant for start-ups. In an open debate following the presentations, all participants are invited to give input and discuss topics such as “The future we want: a green & fair economy”, “Signs in the present: key opportunities & barriers” and “A pathway forward: strategies & conclusions”.

The event is organized by Ecopreneur.eu, the European umbrella organization of national green economy associations and 350.org (through 350BCN, its local chapter in Barcelona), a grassroots-based organization building a global climate movement active in over 188 countries, with special support from Greenbiz.

It is supported by a wide range of institutions and organizations such as 350.org Barcelona, Impact Hub Barcelona, Triodos Bank (Spain), the GLS Bank (Germany), Renewable Foundation, La Manada and many others. Further information (program, participants, collaborators …) is available in this link.
Media coverage comes from Planeta Futuro EL PAÍS, Corresponsables, El Mundo Ecológico, Noticias Positivas and WirtschaftsWoche Green Economy (Germany).

Press contact and representatives of the following organizations will be on site:
Jesus Iglesias (Greenbiz): jesus.iglesias@greenbiz.es, +34 665839057
Luis Morales(Greenbiz): luis.morales@greenbiz.es, +34 635973838
Juliane Reiber (UnternehmensGrün e.V.): reiber@unternehmensgruen.de, +49 17660905607
Frédéric Benhaim (Entreprendre Vert): frederic.benhaim@gmail.com, +33 688734730
Yorian Bordes (De Groene Zaak): yorian.bordes@degroenezaak.com, +31 0611886788

More information: http://www.ecopreneur.eu/en/?p=996

……………………………….
Dr. Katharina Reuter
Ecopreneur.eu

European Network of Green Business Associations

c/o UnternehmensGrün e.V.
Wielandstr. 17 ++ 10629 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 325 99 683 ++ mobil: +49 (0) 178-44 81991
info@ecopreneur.eu

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Verpflichtende Herkunftsangaben auf Lebensmitteln könnten durch TTIP unmöglich werden – EU-Kommission bestätigt: Ursprungskennzeichnung „störend“ für Handelsabkommen

Pressemitteilung – Thema: TTIP Freihandelsabkommen/Herkunftskennzeichnung

Berlin, 2. Juni 2015. Eine klare Herkunftskennzeichnung auf Lebensmitteln, wie sie viele Verbraucher wünschen, könnte durch das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP unmöglich werden. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute mit Verweis auf einen Bericht der EU-Kommission kritisiert. In einer aktuellen Stellungnahme an das Europaparlament und den Rat lehnt die Kommission bei vielen Produkten verbindliche Angaben zur Herkunft mit der Begründung ab, dies „hätte Auswirkungen auf die internationale Lebensmittellieferkette und würde sich störend auf Handelsabkommen mit Drittländern auswirken“.

„Neun von zehn Verbrauchern wünschen sich eine klare Herkunftskennzeichnung auf der Packung – aber durch TTIP könnte mehr Transparenz über den Ursprung unserer Lebensmittel unmöglich werden. Das gibt die EU-Kommission unumwunden zu – und ignoriert damit die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärte Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. „Das Beispiel Herkunftskennzeichnung zeigt einmal mehr: Die Gefahr bei TTIP ist weniger, dass Standards gesenkt werden, sondern dass bestehende Regelungen in Zukunft nur noch sehr schwierig zu verbessern sind! Das mantra-artig wiederholte Versprechen, durch TTIP würden keine Standards abgesenkt, ist nur eine Beruhigungspille um Kritiker zu besänftigen.“

Der Bericht der Europäischen Kommission geht auf eine EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln zurück. Darin wurde unter anderem festgelegt, dass eine klarere Herkunftsangabe geprüft werden sollte. In ihrem nun vorgelegten Prüfbericht über unverarbeitete Produkte wie Reis oder Mehl sowie Lebensmittel, die aus einer oder wenigen Zutaten bestehen (etwa Obstsäfte, Brot oder Tomatensoße) empfiehlt die Kommission lediglich eine rein freiwillige Lösung – auch mit Hinblick auf mögliche Auswirkungen einer Pflichtkennzeichnung auf internationale Handelsabkommen wie das geplante TTIP-Abkommen zwischen EU und USA.

„In vorauseilendem Gehorsam scheint bei EU-Vorhaben offenbar schon jetzt nur noch die Frage zu zählen: Schadet das dem internationalen Handel? Es muss endlich Schluss damit sein, Verbraucherschutz, Umweltauflagen oder Arbeitnehmerrechte als störendes ‚Handelshemnis‘ zu verunglimpfen“, so Thilo Bode.

foodwatch sprach sich erneut für eine gesetzliche Herkunftskennzeichnung aus: Lebensmittelhersteller müssten verpflichtet werden, die Herkunftsländer der Hauptzutaten ihrer Produkte auf der Packung anzugeben. In einer repräsentativen Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid 2014 im Auftrag von foodwatch durchgeführt hatte, hielten rund 9 von 10 Bundesbürgern eine solche Angabe auf der Packung für wichtig – eine solche Kennzeichnung fehlt allerdings bislang auf den meisten Lebensmitteln, da sie nicht verpflichtend vorgeschrieben ist.

Redaktioneller Hinweis:
Stellungnahme der EU-Kommission (Empfehlungen siehe Seite 14): tinyurl.com/pceopwq

Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90