Konferenz zum Thema Vergesellschaftung debattiert im Oktober über Strategien für eine demokratische Wirtschaft.

Berlin. Die Anmeldung zur Konferenz „Vergesellschaftung: Strategien für eine demokratische Wirtschaft“, die vom 7. bis 9. Oktober in Berlin stattfindet, ist eröffnet! Die Veranstalter*innen freuen sich darauf Teilnehmenden aus Aktivismus, Gewerkschaften, Wissenschaft, Parteipolitik und Zivilgesellschaft einen Raum zu bieten, um den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft voranzubringen.

Ramona Schmidt, Pressesprecherin des Konferenzteams, erklärt dazu: „Zeitgleich zum Start der Anmeldephase zeigen sich erneut die Abgründe einer auf Privateigentum und Gewinnorientierung basierenden Wirtschaft, die nicht an einem guten Leben für alle ausgerichtet ist: Während ein Großteil der Bevölkerung besorgt einem Winter mit extremen Energiepreissteigerungen entgegenblickt, erwarten Energiekonzernriesen üppige Gewinne. Parallel dazu wird Vergesellschaftung in Berlin konkret. Dort nimmt die Kommission zur Enteignung großer Wohnkonzerne ihre Arbeit auf. Jetzt ist es an der Zeit, der Debatte um Vergesellschaftung Auftrieb zu verleihen!“

Von Wohnen über das Gesundheitssystem und Mobilität bis hin zur Energieversorgung, Antworten finden wir in einer Demokratisierung der Wirtschaft. Wie diese konkret vorangetrieben und umgesetzt werden kann, soll auf der Konferenz für Vergesellschaftung gemeinsam erarbeitet werden.

Schmidt dazu: „Wir haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, welches auf konkrete politische Bewegungen ausgerichtet ist. In Workshops wird es viel Raum für Austausch und Strategieentwicklung geben. Auf den Podiumsgesprächen, die online verfolgt werden können, teilen bspw. Sabine Nuss, Bini Adamczak, Rabea Berfelde und Daniel Loick ihre Perspektiven auf das Thema Vergesellschaftung. Wir freuen uns auf drei Tage Diskussionen, Vernetzung und solidarisches Miteinander!“

Die Konferenz wird organisiert von communia – Zentrum demokratische Wirtschaft gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, Berlin 21, Fridays for Future, dem Institut Solidarische Moderne, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Oxfam Deutschland, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Sonderforschungsbereich Strukturwandel des Eigentums.

Mehr zum Programm, zu Referent*innen und zur Anmeldung unter: https://vergesellschaftungskonferenz.de

Pressekontakt:
presse@vergesellschaftungskonferenz.de
Ramona Schmidt +49 157 87932556 (Mo-Fr 9-17 Uhr)




Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

  • Mitglieder kommen aus den Bereichen Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft
  • Beirat berät Plan A über mittel- und langfristige Geschäftsstrategie
  • Mitglieder validieren Plan As Dekarbonisierungs- und ESG-Verbesserungstools aus wissenschaftlicher Sicht
  • Plan A und Vorstand schaffen Netzwerkeffekte und fördern interdisziplinären Austausch

Berlin, 26. Juli 2022. Plan A, führender Anbieter von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen, gibt heute die Berufung eines sechsköpfigen Wissenschaftlichen Beirats bekannt. Dies ist ein weiterer Meilenstein der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsinitiative, in dessen Rahmen das Berliner Softwareunternehmen jüngst seinen eigenen CO2-Fußabdruck samt ambitionierten Dekarbonisierungsziel offengelegt hat (Pressemitteilung hier). Die renommierten Mitglieder des Beirats kommen aus einigen der weltweit bedeutendsten Organisationen im Bereich der Nachhaltigkeitsstudien, Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft.

Über Plan A
Plan A ist ein führender Entwickler von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen. Das Berliner Greentech hat eine SaaS-Plattform entwickelt, die modernste Technologie und neueste wissenschaftliche Standards und Methoden vereint (zertifiziert vom TÜV Rheinland). Die End-to-End-Softwarelösung automatisiert die Emissionsberechnung, CO2-Reduktionsplanung und ESG-Berichterstattung von Unternehmen. Plan A zählt unter anderem N26, ApaxPartners, Albion Capital, Sorare, Flixbus, BMW, JOKR, Société Générale, Vinci und die Europäische Union zu seinen Kunden.

Das 2017 gegründete Unternehmen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem SME EnterPRIZE Award 2021 der Generali und dem prestigeträchtigen The Europas Award 2021. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative hat Plan A kürzlich seinen CO2-Fußabdruck für das Basisjahr 2020 (85,74 tCO2e) sowie sein Dekarbonisierungsziel, bis 2025 mindestens 80 Prozent seiner vermeidbaren Emissionen zu dekarbonisieren, veröffentlicht. Plan A ist ein „B Corp”-zertifiziertes Unternehmen und hält sich somit nachweislich an strenge soziale und ökologische Standards. Mit dem beim Audit erzielten Score gehört das Greentech im Wirkungsbereich „Governance“ zu den besten 5 Prozent aller zertifizierten Unternehmen weltweit. Weitere Informationen unter plana.earth.

Pressekontakt
Matthias Grünewald
Senior PR Manager
T. +49 157 5140 6386
E. press@plana.earth
W. plana.earth




Edition Le Monde diplomatique „Warmzeit. Klima, Mensch und Erde“

Berlin, 14. Oktober 2016

Am 29. Oktober erscheint das neue Heft der Reihe Edition Le Monde diplomatique mit dem Titel „Warmzeit. Klima, Mensch und Erde“.

Auch der August des Jahres 2016 war wieder der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Klimawissenschaftler machen für die massive Erwärmung der Erde in den letzten Jahrzehnten den Menschen verantwortlich – und sprechen deshalb von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän.

Was wir brauchen, ist mehr planetare Empathie, also auf Empfang gestellte Antennen für scheinbar ferne Entwicklungen wie den auftauenden Permafrost in Sibirien, die untergehenden Landschaften in Louisiana, den Kampf der Bauern in Bangladesch oder den Wassernotstand in São Paulo. Weitere Katastrophen können vielleicht noch aufgehalten werden. Für diese Hoffnung steht das historische Klimaabkommen von Paris. Doch während der Umweltjournalist Bernhard Pötter den 12. Dezember 2015 als „Sternstunde“ bezeichnet, fürchtet die indische Aktivistin und Wissenschaftlerin Sunita Narain, dass das Pariser Abkommen die Länder des globalen Südens wieder einmal benachteiligt.

Die Zeiten, in denen Kohle, Öl und Gas rücksichtslos verfeuert werden durften, sind endgültig vorbei. Jetzt muss gelöscht werden und zwar schnell. Das sagen im übrigen auch Papst Franziskus, Häuptling John Fire Lame Deer, der Dalai Lama und andere Religionsführer.

Herausgeber dieses Heftes ist der vielfach ausgezeichnete Umweltjournalist Manfred Kriener. Mit Beiträgen von Franz Alt, Stefan Rahmstorf, Gerd Rosenkranz, Elizabeth Rush, Agnès Sinai u.a.

Ab 29. Oktober ist „Warmzeit“ bundesweit im Buchhandel, im Bahnhofsbuchhandel und im taz.shop erhältlich, Tel. 030-25902-138 oder tazshop@taz.de.

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Le Monde diplomatique
Djaynab Tékété
lou@monde-diplomatique.de

Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin
Tel. 030-25 902 – 127.




Welttierschutztag: foodwatch fordert Aus für die „Initiative Tierwohl“ und die Pläne für ein staatliches „Tierwohl“-Siegel

Pressemitteilung

Berlin, 3. Oktober 2016. Anlässlich des Welttierschutztages am Dienstag hat die Verbraucherorganisation foodwatch den Handel aufgefordert, die sogenannte „Initiative Tierwohl“ zu beenden. Außerdem solle Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt seine Pläne für ein staatliches Tierwohl-Siegel aufgeben. Beides ist nach Auffassung von foodwatch eine Scheinlösung, die den Tieren wie auch den Bäuerinnen und Bauern und den Verbraucherinnen und Verbrauchern eher schadet als nutzt.

„Die freiwilligen Initiativen schaffen – wenn überhaupt – nur für einen kleinen Teil der Nutztiere messbar bessere Lebensbedingungen. Angesichts der Epidemie von haltungsbedingten Krankheiten bei hunderttausenden von Tieren ist es geradezu zynisch, den Eindruck zu erwecken, damit würden die haarsträubenden Probleme in der Tierhaltung gelöst. Die Präsentation immer neuer Scheinlösungen führt nur dazu, dass eine ernsthafte Lösung der Probleme gar nicht diskutiert, sondern auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird“, kritisierte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.

Die „Initiative Tierwohl“, an der sich vor allem die großen Handelskonzerne um Edeka, Lidl, Rewe, Aldi und Metro beteiligen, bezeichnete Wolfschmidt als „schlechten PR-Gag“, mit dem die Unternehmen von ihrer Verantwortung für die inakzeptablen Lebensbedingungen der Nutztiere ablenken wollten. foodwatch kritisierte, dass mit vorwiegend kosmetischen Maßnahmen die Lebensbedingungen für die Tiere nicht substantiell verbessert werden könnten. Den Bäuerinnen und Bauern werde nicht annähernd genügend Geld ausgezahlt, um eine nachweislich tiergerechte Haltung zu erreichen. Stattdessen werde den Verbraucherinnen und Verbrauchern vorgemacht, die Produkte aus den Supermärkten entstammten einer tiergerechten Haltung.

Auch das von der Bundesregierung angekündigte staatliche Tierwohl-Siegel, das allein die Produkte von sich freiwillig beteiligenden Unternehmen tragen würden, bezeichnete Wolfschmidt als inakzeptabel. Die Bundesregierung versuche sich damit um die überfällige Zielvorgabe zu drücken, dass nicht nur für einzelne, sondern für alle Nutztiere tiergerechte Bedingungen durchgesetzt werden müssen. Denn sollten die Kriterien für die Vergabe des Siegels auch noch so gut sein und selbst wenn es Produkte mit dem Siegel auf einen Marktanteil von 20 Prozent brächten, wie derzeit nur Optimisten es für möglich halten, nähme es die Bundesregierung damit in Kauf, dass 80 Prozent der Tiere unter nicht tiergerechten Bedingungen leiden müssen. Auch die von den Grünen ins Gespräch gebrachte, an die bekannten Eier-Stempel angelehnte 0-1-2-3-Kennzeichnung für Fleisch ist aus Sicht von foodwatch verfehlt, weil auch sie weiterhin die Wahl zwischen besseren und schlechteren Haltungsbedingungen lässt und Fragen der Tiergesundheit überhaupt nicht berücksichtigt.

„Wir haben es mit einem System zu tun, bei dem die Handelskonzerne Tierqual einkalkulieren, um billige Rohstoffe zu bekommen. Einem System, das Tierhaltern kaum finanzielle Möglichkeiten gibt, um die notwendigen Verbesserungen konsequent anzugehen“, sagte Matthias Wolfschmidt. „Um das zu ändern, bedarf es keiner Werbegags und Almosen für die Nutztiere, sondern eines Systemwechsels: Unter welchen Umständen Tiere gehalten werden, darf nicht länger vom Wettbewerb und vom Preisdruck des Handels abhängen. Tiergerechtheit muss für alle Nutztiere garantiert sein und die Voraussetzung dafür, dass ein Tierprodukt in den Handel kommen darf.“

In seinem vor zehn Tagen im Verlag S. Fischer erschienenen Buch „Das Schweinesystem – Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden“ zeigt der Veterinärmediziner Matthias Wolfschmidt einen Weg auf, der zu einer flächendeckend tiergerechten Haltung führen kann:

– Eine tiergerechte Haltung muss demnach für alle Nutztiere vorgeschrieben sein.
– Wie viele Tiere an haltungsbedingten Krankheiten leiden, muss für jeden Betrieb erfasst werden; daraus werden verbindliche Zielvorgaben abgeleitet, orientiert an den besten Betrieben der Branche.
– Die formalen Haltungskriterien (Stallgröße, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten etc.) müssen es allen Tieren ermöglichen, arteigene Verhaltensweisen so gut wie möglich auszuüben, ohne Verhaltensstörungen zu entwickeln.
– Auf den Markt kommen dürfen nur noch solche Produkte mit tierischen Bestandteilen, die die Tierschutzvorgaben nachweislich einhalten. Die Mehrkosten müssen am Ende wir Verbraucher bezahlen, denn wir schulden den Tieren eine bessere Behandlung.
– Das Konzept muss EU-weit umgesetzt werden, verbunden mit einem Vermarktungsverbot für nicht-tiergerecht erzeugte Lebensmittel aus Drittstaaten. Andernfalls würden europäische Tierhalter verdrängt durch nicht-europäische Konkurrenten, die weiterhin zu schlechteren Standards produzieren – ohne dass für die Tiere etwas erreicht wäre.

In einem 2015 veröffentlichten Gutachten hatte der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium das Ausmaß der Tierschutzprobleme in deutschen Ställen als „aus fachlicher Sicht nicht akzeptabel“ eingestuft. Im Buch „Das Schweinesystem“ weist Matthias Wolfschmidt neben oft unzureichenden Haltungsformen auf das Problem von Produktionskrankheiten hin. Einer Auswertung wissenschaftlicher Studien zufolge müssen Verbraucherinnen und Verbraucher davon ausgehen, dass mindestens jedes vierte Tierprodukt von einem kranken Nutztier stammt. Massenhaft werden die Nutztiere unter den heutigen Marktbedingungen krank und verhaltensgestört gemacht. So werden etwa an Schlachthöfen bei jedem dritten Schwein mehr oder weniger massive Lungenentzündungen, Leber- oder Gelenkschäden festgestellt. Das Fleisch dieser Tiere wird uns als ganz normales ‚gesundes‘ Lebensmittel verkauft. Ähnlich dramatische Verhältnisse beschreiben wissenschaftliche Studien in der Hühnermast, bei Legehennen oder bei Milchkühen.

Matthias Wolfschmidt: „Das Schweinesystem – Wie Tiere gequält, Bauern in den Ruin getrieben und Verbraucher getäuscht werden“. Erschienen am 22. September 2016 im S. Fischer Verlag. 235 Seiten, 18 Euro.

Link:
– Mehr Informationen zu „Das Schweinesystem“: www.fischerverlage.de/buch/das_schweinesystem/9783100025463
– Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium zum Thema Nutztierhaltung (März 2015): www.tinyurl.com/ztc8hwn

Redaktioneller Hinweis:
– Fotos, Grafiken und O-Töne zum Download: www.tierhaltung-downloads.foodwatch.de

Pressekontakt:
foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Würdigung des Lebenswerks von Michaela Glöckler – Matthias Girke und Georg Soldner leiten neu die Medizinische Sektion

Goetheanum, Dornach, 18. September 2016

Nach 28 Jahren Sektionsleitung wurde das Lebenswerk von Michaela Glöckler auf der Jahreskonferenz der Medizinischen Sektion anlässlich ihrer Emeritierung zum 70. Geburtstag gewürdigt. Michaela Glöckler übergab die Sektionsleitung an Matthias Girke und seinen Stellvertreter Georg Soldner.

Die Kinderärztin Michaela Glöckler ist als Autorin der ‹Kindersprechstunde› (mit Wolfgang Goebel) und der ‹Elternsprechstunde› weithin bekannt. Auch als populäre Vortragsrednerin erreichte sie viele Menschen im In- und Ausland.

Unter Michaela Glöckler als Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum hat die Anthroposophische Medizin in über 80 Ländern Fuss gefasst. Michaela Glöckler rief das Netzwerk Internationale Koordination Anthroposophische Medizin (IKAM) ins Leben. Als internationales Leitungsgremium in der Medizinischen Sektion sorgt es unter anderem in gemeinsamen Abstimmungen für Qualitätssicherung und ist für Zertifizierungs- und Anerkennungsfragen sowie für Auditoren- und Dozentenschulung zuständig. In 26 Ländern förderte Michaela Glöckler den Auf- und Ausbau der Internationalen Weiterbildung zum Anthroposophischen Arzt, der anthroposopischen Therapieformen und der Krankenpflege (IPMT).

Michaela Glöckler war in über 30 Gremien tätig, darunter in der Allianz für angewandte Anthroposophie (Eliant). Eliant hat als eine der ersten zivilgesellschaftlichen Organisationen im Vorfeld der damals in Planung befindlichen Europäischen Bürgerinitiative eine Millionen Unterschriften für die Angewandte Anthroposophie gesammelt und dem zuständigen EU-Kommissar John Dalli 2011 übergereicht. Seither engagiert sich Eliant gesellschaftspolitisch in der EU (eliant.eu).

Anlässlich ihres 70. Geburtstags übergab Michaela Glöckler die Sektionsleitung an Matthias Girke, Internist und Mitgründer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe in Berlin, und Georg Soldner, Kinderarzt und Leiter der Akademie für Anthroposophische Medizin in Berlin.

Ihre Ansprechpartnerin:
Heike Sommer
heike.sommer@medsektion-goetheanum.ch
Tel. +41 61 706 44 83
www.medsektion-goetheanum.ch




München erfahren mit Green City: Geflüchtete lernen den ÖPNV kennen

Pressemitteilung

Green City e.V. hat das Projekt „München erfahren – Geflüchtete lernen den ÖPNV kennen“ am 15. Juli erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 25 Personen erlernten an fünf Schulungsterminen, wie sie sich im öffentlichen Nahverkehr in München zurechtfinden. Das Projekt wurde vom Münchner Verkehrsverbund (MVV), der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), der Arbeiterwohlfahrt München Stadt, der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) und weiteren Institutionen unterstützt. Nach dem Pilotdurchgang strebt Green City an, das Projekt ab 2017 vierteljährlich durchzuführen und damit einen Teil dazu beizutragen, dass Geflüchtete gut in München ankommen.

Wie funktioniert das Tarifsystem in München? Wie orientiere ich mich in komplexen ÖPNV-Stationen? Was bedeuten die Symbole auf den Netzplänen? Wenn Geflüchtete in München ankommen, entstehen zahlreiche Fragen und Hindernisse. Um diesen Menschen Orientierung und Unterstützung zu bieten, hat Green City von 20. Juni bis 15. Juli 2016 erstmals das Projekt „München erfahren“ durchgeführt. In wöchentlichen Workshops erfuhren die TeilnehmerInnen, wie sie Fahrkarten richtig nutzen und per Smartphone die beste Verbindung herausfinden. Die Theoriestunden mit Referenten des MVV sowie von Green City fanden in der Gemeinschaftsunterkunft der Arbeiterwohlfahrt in der Mainaustraße statt. Fünf ehrenamtliche Dolmetscher übersetzten die Workshop-Inhalte in die Sprachen Englisch, Französisch und Arabisch. Sie sorgten dafür, dass einzelne Sprachbarrieren problemlos überwunden wurden. Das Erlernte setzten die KursteilnehmerInnen bei der ÖPNV-Rallye direkt in der Praxis um. In Kleingruppen benutzten sie die Verkehrsmittel abseits der sonst von ihnen genutzten Routen und erkundeten die Stadt eigenständig. Auch der Abschlussausflug mit der Bayerischen Oberlandbahn zum Tegernsee bot den KursteilnehmerInnen eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Projektleiterin Julia Fröbel zieht zum Abschluss deshalb auch ein durchweg positives Fazit: „‘München erfahren‘ hat uns gezeigt, wie wichtig eigenständige Mobilität für den Alltag der Geflüchteten in München ist. Durch das Projekt erweitern die TeilnehmerInnen ihren Aktionsradius, sind umweltfreundlich mobil und kommen auf unkomplizierte Art und Weise mit Einheimischen in Kontakt. Nach dem erfolgreichen Pilotdurchgang wollen wir die Workshops ab 2017 regelmäßig durchführen und Geflüchtete dabei unterstützen, München zu erfahren.“

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen:
https://goo.gl/uuJGB5

Ihre AnsprechpartnerInnen:
Katja Sorg, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -312
Julia Fröbel, Projektleitung
Mail: julia.froebel@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -325

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.




Radlhauptstadt München bietet Radl-Kurse für Senioren

Presseveröffentlichung
27/6/2016

Radeln in allen Lebenslagen – das möchte die Radlhauptstadt München ermöglichen und veranstaltet deshalb für Radlerinnen und Radler kostenfreie Kurse in Münchner Alten- und Servicezentren. Für die kommenden Termine am 30. Juni im ASZ Obermenzing, am 7. Juli im ASZ Altstadt und am 12. Juli im ASZ Berg am Laim gibt es noch freie Plätze.

Beginn der Kurse ist jeweils um 14:00 Uhr. Sie dauern zirka drei Stunden und sind in drei Teile gegliedert: Zunächst informiert ein Vertreter der Verkehrspolizeiinspektion München in der Theorie darüber, wie sich Radfahrende sicher im Straßenverkehr bewegen. Anschließend gibt eine Ergotherapeutin Tipps, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (wieder) fit fürs Fahrradfahren werden und zeigt kleine Übungen, die sie einfach in ihren Alltag integrieren können. Zum Schluss stellt ein Fahrrad-Anbieter verschiedene Typen von altersgerechten Rädern und Pedelecs vor, damit Jede und Jeder die verschiedenen Modelle selbst ausprobieren und für sich entdecken kann. Für folgende Termine gibt es noch freie Plätze:

30. Juni im ASZ Obermenzing
7. Juli im ASZ Altstadt
12. Juli im ASZ Berg am Laim

Anmeldungen nimmt Julia Fröbel entgegen: julia.freobel@greencity.de, (089) 890 668 -325.
Weitere Informationen finden Sie auf www.radlhauptstadt.de.

Die Initiative „Radlhauptstadt München“ fördert den Fahrradverkehr in München. Sie wird im Auftrag der Landeshauptstadt München von der Bietergemeinschaft Green City e.V., Green City Projekt GmbH und helios durchgeführt. Weitere Informationen unter www.radlhauptstadt.de.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter:
Initiative-Radlhauptstadt-München-Bildmarke

Kontakt
Katja Sorg
Telefon: (089) 890 668 -312
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de




Förderung für Social Entrepreneurs in NRW – Land fördert Messeteilnahme an der FAIR FRIENDS in Dortmund

Medien-Information 77 / 2016

Dortmund (Kh) – Gute Nachrichten für nachhaltig handelnde Unternehmen aus NRW: Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Messeteilnahme an der FAIR FRIENDS 2016 (1. bis 3. September) in der Messe Westfalenhallen Dortmund mit bis zu 100 Prozent. NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin ruft nun offiziell Unternehmen dazu auf, Bewerbungsunterlagen einzureichen. „Wir freuen uns sehr, dass das NRW-Wirtschaftsministerium Teilnehmer der FAIR FRIENDS fördert. Das unterstreicht einmal mehr die Position unserer Messe als wichtige Plattform im Bereich nachhaltiges Wirtschaften“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH.[…]

Die ausführliche Medien-Info zur FAIR FRIENDS 2016 finden Sie hier: http://www.fair-friends.de/fileadmin/FAIR_FRIENDS/Presse/Pressemitteilungen/Medieninfo77_Foerderung_fuer_Social_Entrepreneurs__FAIR_FRIENDS_2016.pdf

Offizieller Aufruf des NRW-Wirtschaftsministeriums zur Förderung Social Entrepreneurs: http://www.fair-friends.de/fileadmin/FAIR_FRIENDS/Aussteller/Anmeldung/Aufruf_Social-Entrepreneurs_fin.pdf

Fotos und Logos zur Messe im Downloadbereich: http://www.fair-friends.de/presse/downloads.html

Kontakt
Karolin Heinrigs
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0) 231 1204-556
Fax: +49 (0) 231 1204-724
Karolin.Heinrigs@westfalenhallen.de

Westfalenhallen Dortmund GmbH
Strobelallee 45, 44139 Dortmund
Telefon: +49 (0) 231 1204-0
www.westfalenhallen.de




Cradle to Cradle Products Innovation Institute Appoints Lewis Perkins as new President

For immediate release
18 March 2016

PRESS RELEASE

Leadership transition occurs alongside significant growth for the Institute, including a record number of Cradle to Cradle product certifications.

Lewis Perkins has been appointed President of the Cradle to Cradle Products Innovation Institute by the Institute’s Board of Directors effective as of March 1, 2016. Perkins had been serving as the organization’s Interim President since October 2015.

Perkins’ appointment comes at a time of significant growth of the Institute, which recently surpassed 3,300 certifications from more than 200 manufacturers. This includes a 35% growth in certifications in 2015 and 10% in just the first two months of 2016. With 68% the majority of certifications cover products for the built environment, such as building material, interior design products and furniture. Other fast-growing categories are home and office supplies and material for product designers, like plastics and textiles.

The Institute is embarking on several key initiatives in 2016 aimed at continuing to increase demand for Cradle to Cradle certified products. Where possible, the Institute engages with different partners to ensure their joint efforts lead to meaningful and positive impact on our planet. Among its partners are the Ellen McArthur Foundation, the Sustainable Apparel Coalition and the Healthy Building Network.

“As we continue rethinking the way we make and consume products, Cradle to Cradle design and certification is more relevant than ever before,” said Perkins. “I am committed to carrying forward the momentum established by the Institute over the past six years. I also look forward to working closely with the Institute’s board of directors and staff, along with all our organizational stakeholders, to further elevate the profile of Cradle to Cradle and build the value of the circular economy.”

Perkins joined the Institute as Senior Vice President in 2012. During his first four years with the organization, he developed the C2C Product Symposium, launched Fashion Positive in 2014, and worked with former president Bridgett Luther and the board on fundraising, institutional strategy, and organizational growth.

About the Cradle to Cradle Products Innovation Institute
The Cradle to Cradle Products Innovation Institute is a non-profit organization based in California, USA and The Netherlands, focused on transforming the making and consumption of things into a regenerative force for the planet. The Institute uses design, based on laws of nature, to help commerce create products that are safe for people and the environment. This rethinking of how we design, manufacture, use and reuse materials will spur a new era of research and innovation, simultaneously driving economic, ecological and social prosperity. For more information about the Cradle to Cradle Products Innovation Institute, board of directors, and Cradle to Cradle certified products, visit c2ccertified.org.
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Lewis Perkins will be in the Netherlands April 28 – May 7. For interview requests or more information, please contact Jacobien Crol / jacobien@theterrace.nl / T +31 (20) 33 74 271




TTIP: Mittelstand sieht mehr Risiken als Chancen / Schlechtes Zeugnis für Informationspolitik traditioneller Wirtschaftsverbände

Pressemitteilung

Prognos-Umfrage unter mittelständischen Unternehmen veröffentlicht
Berlin, 10.03.2016: Die mittelständische Wirtschaft erwartet durch das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen Europa und USA kaum bessere Exportmöglichkeiten. Im Gegenteil: Der stärkere Wettbewerbsdruck wird zum Risikofaktor! Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Mitgliederbefragung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) durch das Forschungsinstitut Prognos für den BVMW und die Schöpflin Stiftung, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Der Informationspolitik der großen Wirtschaftsverbände stellen die befragten Unternehmen ein schlechtes Zeugnis aus.

„Die Umfrage bestätigt unsere Einschätzung, dass TTIP gerade für viele der kleinen und mittelständischen Unternehmen mehr Risiken als Chancen mit sich bringt“, so Martina Römmelt- Fella, Geschäftsführerin der Fella Maschinenbau GmbH und Mitinitiatorin der Wirtschaftsinitiative KMU gegen TTIP. „Die Wirtschaftsverbände müssen endlich aufhören so zu tun, als stünde die Wirtschaft geschlossen hinter TTIP.“

An der Befragung von Prognos haben insgesamt 800 Unternehmen teilgenommen. Sehr viele Unternehmen beklagen ein als unzureichend empfundenes Informationsangebot zum Thema TTIP. An die Adresse der nationalen Politik (76 %), aber vor allem auch an die Adresse der klassischen Wirtschaftsverbände (62 %) geht der Wunsch nach besseren Informationen zu TTIP. „Diese Ergebnisse stellen den klassischen Wirtschaftsverbänden ein schlechtes Zeugnis aus“, so Römmelt-Fella.

Was jetzt passieren muss
Für Römmelt-Fella ist klar, was jetzt folgen muss: „Die Studienergebnisse bedeuten zum einen, dass das Wirtschaftsministerium und die EU-Kommission jetzt sektorspezifische Untersuchungen für den deutschen Mittelstand vorlegen müssen. Wie wirkt sich TTIP tatsächlich auf die einzelnen Branchen aus? Welche Regelungen führen zu einem Einbahnstraßeneffekt und sind damit nur für amerikanische Unternehmen vorteilhaft? Welche Maßnahmen wird die EU-Kommission ergreifen, um sensible Branchen in den europäischen Mitgliedsstaaten zu schützen? Zum anderen bedeuten die Studienergebnisse aber auch, dass die traditionellen Wirtschaftsverbände schleunigst ihre Blockadehaltung aufgeben müssen – und den Dialog mit TTIP-kritischen Unternehmen und Wirtschaftsinitiativen wie der unseren suchen müssen.“

Die Untersuchungsergebnisse zeigen:
• 52% der befragten Unternehmen gaben an, dass TTIP die Erschließung ausländischer Märkte nicht vereinfachen würde, gerade einmal 8% erwarten hier positive Effekte.
• 46% erwarten eine spürbare Zunahme der Konkurrenz durch große internationale Unternehmen.
• Insgesamt erwarten 35% sehr negative bzw. eher negative Auswirkungen für das eigene Unternehmen durch TTIP.

„Kleine und mittelständische Unternehmen legen häufig besonderen Wert auf hohe soziale und ökologische Standards“, erklärt Gottfried Härle, Inhaber der Brauerei Clemens Härle und Mitinitiator der Wirtschaftsinitiative KMU gegen TTIP. Für sein Bier verwendet Härle nur gentechnikfreies und regionales Braugetreide. „Wir mittelständischen Unternehmen fürchten den unfairen Wettbewerb von internationalen Konzernen, die diese höheren Standards nicht berücksichtigen“, so Härle weiter.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail finden sich im Internet unter:
www.bvmw.de/fileadmin/download/Bund/Umfragen/2016-03-
10_BVMW_Mitgliederbefragung_Praesentation_Kernergebnisse.pdf

Hintergrund: Die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“ – „Kleine und Mittlere Unternehmen gegen das Transatlantische Handelsabkommen“ – wurde Anfang September von fünf Unternehmerinnen und Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen und Bundesländern gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft möchte zu einer differenzierten Diskussion um TTIP beitragen und kritischen Stimmen aus den Reihen der Wirtschaft eine Stimme geben. Aktuell haben über 2.300 Unternehmen den Aufruf unterschrieben, die TTIP-Verhandlungen zu stoppen. Immer mehr kritische Unternehmen engagieren sich und kommen beispielsweise im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen zu Wort.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kmu-gegen-ttip.de

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft „KMU gegen TTIP DE“ // info@kmu-gegen-ttip.de
facebook.com/KMUgegenTTIP // twitter.com/KMUgegenTTIP_DE

Pressekontakt:
Kai Weller, Agentur Ahnen&Enkel
Mail: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084