Dr. Franz Ehrnsperger – Neumarkter Lammsbräu

Neue Wege beschreiten und sich dabei an den Grundprinzipien der Natur orientieren – das kennzeichnet den Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu seit langem. Als junger Chef einer Familienbrauerei mit über 380-jährigen Geschichte, machte sich der heutige Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger schon in den 1970er Jahren auf die Suche nach den besten Rohstoffen für sein Bier – und wurde im ökologischen Landbau fündig. Und auch die Idee dahinter überzeugte ihn. Aus dieser Überzeugung entstandenen Umweltrichtlinien, die das Unternehmen bis heute prägen und den Grundstein legten für eine ganz eigene „Bio-Tradition“. Inzwischen ist die Neumarkter Lammsbräu Marktführer für Bio-Bier und produziert mit rund 120 Mitarbeitern 85.700 hl Bier und 107.600 hl alkoholfreie Getränke pro Jahr, darunter die now-Bio-Limonaden und das erste nach Bio-Richtlinien zertifizierte Mineralwasser „BioKristall“.

Lammsbräu lebt „bio“
Für Dr. Ehrnsperger und seine Lammsbräu war und ist nie allein der kurzfristige betriebswirtschaftliche Unternehmenserfolg Richtschnur des Handelns, sondern das Bedürfnis, im Einklang mit der Umwelt das bestmögliche Produkt auf nachhaltige Art und Weise herzustellen. Um dies zu erreichen, verankerte Dr. Ehrnsperger schon früh zehn Grundsätze fest in der Unternehmenspolitik des Neumarkter Traditionsunternehmens. Sie reichen vom Selbstverständnis, sich als Unternehmen als Teil des ökologischen und gesellschaftlichen Systems zu verstehen, über strenge ökologische Braurichtlinien – Lammsbräus „ökologischem Reinheitsgebot“ – bis hin zum Bestreben, die Beziehung zu Lieferanten, Mitarbeitern und Kunden stets auf Augenhöhe zu gestalten. Der Einsatz moderner, an den ISO Normen 14001 und 9001 sowie der EMAS-Verordnung orientierter Managementsysteme hilft, all dies auch im betrieblichen Alltag umzusetzen und dabei stets nach weiteren Verbesserungen zu streben. Und zwar nachweislich erfolgreich, wie die jährlichen EFQM-Bewertungen, der schon seit 23 Jahren veröffentlichte Lammsbräu Nachhaltigkeitsbericht, Preise wie der EMAS Award 2012 und die ersten Plätze bei den Rank-a-Brand Nachhaltigkeitsrankings für Biermarken sowie die vielen persönlichen Auszeichnungen für Herrn Dr. Ehrnsperger vom Deutschen Umweltpreis bis hin zum Heinz Sielmann Ehrenpreis zeigen.

Rohstoffe aus der Region
Selbstverständlich für den Biopionier Lammsbräu ist der ausschließliche Einsatz hochwertigster und streng ökologischer Rohstoffe: Ganze Aromahopfen-Dolden statt der sonst oft verwendeten Hopfenextrakte und -pulver sowie in der hauseigenen Mälzerei erzeugtes Malz aus Öko-Getreide stehen für einen Qualitätsanspruch und Geschmack, den man sonst kaum mehr findet. Angebaut werden die Braurohstoffe von der auf Initiative von Dr. Ehrnsperger schon vor über 25 Jahren gegründeten und mittlerweile rund 140 Landwirte zählenden regionalen Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft EZÖB. In der Erzeugergemeinschaft begegnen sich Bauern und Brauerei auf Augenhöhe. Dazu gehören langfristige Verträge und dass die Landwirte im Rahmen der Initiative „Fair zum Bauern“ deutlich mehr für die von ihnen erzeugten Rohstoffe erhalten als allgemein üblich. Konkret ergibt das jährlich über 500.000 Euro zusätzliches verlässliches Einkommen für die Bauern. Das ermöglicht ihnen, rund 4.000 ha Land in der nicht zuletzt wegen des Engagements von Lammsbräu entstandenen Ökomodellregion Neumarkt rein ökologisch zu bewirtschaften. Die Folgen dieses Miteinanders sind ein gesichertes Einkommen für die Bauern, sauberes Grundwasser, reine Luft, die Erhaltung der Artenvielfalt in der Region – und die dauerhafte Sicherstellung absoluter Premium-Rohstoffe für Lammsbräu. Ein Unterschied, den man auf den Feldern rings um Neumarkt in der Oberpfalz sehen und mit jeder Flasche Lammsbräu schmecken kann. 

Wachsam und aktiv
Auch abseits des direkten regionalen Umfelds der Brauerei sehen sich Dr. Ehrnsperger und Lammsbräu in der Pflicht. Als einer der Initiatoren der Initiative „Bier ohne Gentechnik“ macht das Unternehmen bundesweit auf die Gefahren durch Agrogentechnik aufmerksam, warnt vor Fracking und seinen möglichen Folgen für das Grundwasser und setzt sich unter anderem durch die Teilnahme am AöL-Projekt „Biologische Vielfalt in Bio-Lebensmitteln“ und vielen gemeinsam mit den Landwirten der Erzeugergemeinschaft EZÖB durchgeführten Projekten aktiv für die Bewahrung der Artenvielfalt ein. Daneben fördert man über seinen jährlich ausgelobten Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis und das von Herrn Dr. Ehrnsperger gestiftete Preisgeld Personen und Initiativen, die durch ihr Engagement die Kultur der Nachhaltigkeit unter ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten fördern und in unserer Gesellschaft verankern helfen.

Eine ausgesprochene Herzensanliegen für Dr. Ehrnsperger ist auch der Schutz derjenigen Ressource, ohne die kein Leben auf diesem Planeten, geschweige denn die Herstellung wohltuender Getränke möglich wäre: das Wasser. Lammsbräu verwendet für die eigenen Erzeugnisse deshalb ausschließlich Wasser aus der unternehmenseigenen, biozertifizierten und nachhaltig bewirtschafteten BioKristall-Quelle. So trägt Lammsbräu dazu bei, diese wertvolle und begrenzte Ressource auch für zukünftige Generationen in bester Qualität und Reinheit zu erhalten.

Bildung für Ressourcenschutz
Alleine kann Lammsbräu den Schutz des Wassers nicht bewerkstelligen. Deswegen engagiert sich das Unternehmen in der von Dr. Ehrnsperger gegründeten und als Vorsitzender geleiteten Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V., um auch eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung für dieses wichtige Thema zu erreichen. Daneben hat Lammsbräu das Bildungsprojekt „wasser on… s’cooltour“ initiiert, um das Element Wasser und die damit verbundenen Fragen auch den Jüngsten näherzubringen – denn nur was man kennt, kann man auch schützen. Ein Ansatz, dem auch das Engagement für die Neumarkter Miniköche folgt.

Motto: „Verantwortung leben. Genuss schaffen.“
Im Motto des Unternehmens kommt die Lammsbräu durch und durch prägende Überzeugung zum Ausdruck, dass Lebensmittel nur dann „gut“ sind, wenn sie nicht nur höchsten Genuss bereiten, sondern auch in „guter“ und verantwortlicher Weise hergestellt wurden. Dazu gehört neben dem Zusammenwirken von handwerklichem Können und besten Zutaten immer auch die Rücksicht auf Mensch und Natur. Nur so kann es eine lebenswerte und wirklich nachhaltige Zukunft geben.

Weitere Informationen zu Lammsbräu und dem ganzheitlich nachhaltigen Unternehmenskonzept finden Sie unter www.lammsbraeu.de und im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens.

Vita Dr. Franz Ehrnsperger
1946 geboren in Neumarkt. Nach dem Abitur Studium in München-Weihenstephan (TU) mit Abschluss als Dipl.-Braumeister, anschließend Studium an der Universität in München (LMU) mit Abschluss als Dipl.-Kaufmann, 1973 Promotion zum Dr. rer. pol.
Technische und kaufmännische Berufsausbildung in verschiedenen Betrieben.
Seit 1971 geschäftsführender Gesellschafter der Neumarkter Lammsbräu.
Dr. Franz Ehrnsperger hat die Brauerei und Mälzerei in den vergangenen 40 Jahren zu einem ökologischen Vorzeigebetrieb weiterentwickelt: Nachhaltigkeit im umfassenden Sinn ist das oberste Unternehmensziel. Die komplette Malz- und Bierproduktion wurde auf Bio-Produktion umgestellt. 1987 brachte Ehrnsperger das weltweit erste Bio-Bier auf den Markt, das in einem ganzheitlich-nachhaltigen Unternehmenskonzept verankert ist, 1998 folgten Bio-Limonaden, die inzwischen unter der Marke „now“ vertrieben werden.
Weil zu Nachhaltigkeit auch ein fairer Umgang mit den Mitmenschen gehört, hat Dr. Franz Ehrnsperger 2006 die Initiative „Fair zum Bauern“ initiiert: Die Rohstofflieferanten aus der Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB) haben langfristige Abnahmeverträge und erhalten pro Kiste Bier einen Euro mehr als von konventionellen Brauereien. So werden ihre Existenz und die ökologische Landbewirtschaftung gesichert.
Zusammen mit dem Brauhaus Riegele und der Stralsunder Brauerei hat Dr. Franz Ehrnsperger 2006 die deutsche Öffentlichkeit erstmals auf die Risiken der grünen Gentechnik für das deutsche Bier hingewiesen. Dieses „Manifest zur dauerhaften Sicherung des deutschen Reinheitsgebots“ haben 420 Brauereien aus ganz Deutschland unterzeichnet.

Die jüngste Pionierleistung von Dr. Franz Ehrnsperger ist sein Engagement für einen Bio-Mineralwasser-Standard zum Schutz unserer wichtigsten Ressource: Gemeinsam mit anderen hat er 2008 die „Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.“ gegründet, die das Bio-Mineralwasser-Siegel verleiht. Das Siegel zeichnet nachhaltig gewonnene und besonders reine Mineralwässer aus; Verbraucher und Getränkebranche werden so für mehr Nachhaltigkeit auch in diesem Bereich sensibilisiert.

Seit 2009 zieht sich Dr. Franz Ehrnsperger zunehmend aus dem operativen Geschäft zurück; inzwischen führt die Generalbevollmächtigte Susanne Horn die Brauerei.
Auszeichnungen (Auswahl):
• 1990 „Öko-Manager des Jahres“ (Zeitschrift „Capital“ und Umweltstiftung WWF Deutschland)
• 1992 Bayerische Umweltmedaille für besondere Verdienste im Umweltschutz und in der Landespflege im Freistaat Bayern
• 1993 „impulse“-Umweltpreis
• 1995 Naturschutzmedaille des Bund Naturschutz in Bayern
• 1999 „Gläserner Baum“ (Umweltpreis für Lebensmittelhersteller; Zeitschrift „Rundschau für Lebensmittelhandel“ und Bundesdeutscher Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.)
• 2001 „Deutscher Umweltpreis“ der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU)
• 2006 Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.); Preis der Metropolregion Nürnberg; Verleihung der Goldenen Stadtmedaille der Stadt Neumarkt
• 2010 Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Bayerische Wirtschaft
• 2013 „Heinz Sielmann Ehrenpreis“ für herausragende Leistungen für die Biolandwirtschaft, für seine Verteidigung der Agrarwirtschaft gegen Gentechnik und für sein Wirken um die Reinhaltung des Wassers

Neumarkt, 2015
Dr. Franz Ehrnsperger

Pressekontakt
Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-54
Fax: +49-89-992496-53
haussmann@pfaff-kommunikation.de




Biofach in Nürnberg von 10. bis 13. Februar Biokreis macht Bio lebendig!

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 15.02.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. hat von 10. bis 13. Februar auf der Biofach in Nürnberg unter dem Motto „Wir machen Bio lebendig!“ in seinen gemütlichen bayerischen Biergarten geladen. Und dort hat sich in der vergangenen Woche mehr getan als je zuvor. Der Biokreis und seine Mitaussteller sorgten für gutes Essen, beste Laune und ausgelassene Stimmung. Vor allem am Donnerstag strömten die Messebesucher an den Stand, informierten sich über die Arbeit des Biokreis, ließen sich mit Biokreis-Schmankerl verkosten und blieben bis in die späten Abendstunden auf der Stand-Party. „Wir konnten Freunde treffen, viele Besucher über unsere Arbeit informieren und wertvolle Kontakte knüpfen“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer, „die Biofach war für uns ein voller Erfolg.“

regional & fair – Siegel für besondere Biokreisler
Am Donnerstag um 17.30 Uhr leitete der Biokreis die traditionelle Blue Night mit der feierlichen Verleihung des „regional & fair“-Siegels an den Bio-Bauern-Frischdienst aus Kößlarn und die Abo-Kiste in Hemhofen ein. Bereits zum zehnten Mal wurden Biokreis-Betriebe, die konsequent Ökologie, Regionalität und Fairness miteinander in Einklang bringen, ausgezeichnet. Lilly Krauß und Alfons Espenberger vom Bio-Bauern-Frischdienst sowie Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels von der Abo-Kiste stellten bei dieser Gelegenheit ihre Betriebe vor und erhielten neben Urkunden auch Preise für ihr besonderes Engagement.

Abräumer bei den Öko-Erlebnistagen
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnete die Veranstalter der schönsten Aktionen bei den bayerischen Öko-Erlebnistagen 2016 aus. Der erste Preis in der Kategorie Landwirtschaft ging dabei an die Biokreis-Höfe Scheitz und Frey aus Andechs/Oberbayern. Die beiden Familien, die miteinander befreundet sind und deren Höfe einen Kilometer voneinander entfernt liegen, verknüpften zwei Veranstaltungsorte durch Kutschfahrten. So bekamen die Besucher einiges zu sehen: Ziegen, Kühe, Schweine, Handwerkskunst und sogar Oldtimer. „Die Gäste blieben den ganzen Tag“, sagt Georg Scheitz und schätzt die Besucherzahl auf rund 2500. Minister Helmut Brunner würdigte das Engagement bei den Öko-Erlebnistagen als wichtigen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit der Bio-Branche.

Bühnenprogramm während der Blue Night
Wer tagsüber noch nicht am Biokreis-Stand vorbeigekommen war, wurde spätestens am Abend von den Klängen von el mago masin & wildcamping und der Coverband The Soulbreakers angelockt. El mago masin sorgte mit seinen originellen Texten beim Publikum für Schenkelklopfer und Lachanfälle. The Soulbreakers rissen die Gäste von den Hockern, so dass die Bierbänke am Ende den Tanzenden weichen mussten. Dazu servierten der Biokreis und seine Mitaussteller gratis Häppchen und Getränke für alle.

Bild1: Biokreis-Stand auf der Biofach. Foto: Biokreis
Bild2: Preisverleihung „regional & fair“ (v.l.): Olaf Altmann (Greenpeace Energy), Heiko Winkler von Mohrenfels, Cornelia Steinecke (Greenpeace Energy), Biokreis-Vorstandsvorsitzender Franz Strobl, Alfons Espenberger (Bio-Bauern-Frischdienst), Lydia Krauß (Bio-Bauern-Frischdienst), Biokreis-Vorstand Niko Gottschaller, Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels (Abokiste) und Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer. Foto: Biokreis
Bild 3: Preisverleihung der bayerischen Öko-Erlebnistage (v.l.): Beatrix Scheitz, Alexander Gerber (Demeter), Evi Scheitz, Georg Scheitz jun., Markus und Sonja Frey, Staatsminister Helmut Brunner und Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer. Foto: LVÖ
Bild4: Party am Biokreis-Stand mit el mago masin. Foto: Biokreis

Kontakt:
Ronja Zöls
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
zoels@biokreis.de

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




1000 Euro „Baumspende“ an bodo e.V. vom ÖkoNetzwerk Dortmund e.V.

Im vergangenen Advent gab es den zweiten Bio-Weihnachtsbaumverkauf des ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. Der Überschuss der Aktion aus den 130 verkauften Bäumen wurde am Montag, 19.01.2015 an bodo e.V. persönlich überreicht. Das gespendete Geld wird für den Vereinsschwerpunkt „Straßenmagazin“ eingesetzt.

ÖkoNetzwerk Dortmund e.V.
Das ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. dient sowohl dem Austausch zwischen den Betrieben als auch der Förderung des ökologischen Gedankens in Dortmund und Umgebung. Das Netzwerk deckt dabei ein großes Spektrum ab: Von ökologischen Lebensmitteln über wohngesunde Möbel, ökologischer Architektur und nachhaltigem Design bis zur fair gehandelten Kleidung und regenerativer Energie. Das ÖkoNetzwerk ist auch Ansprechpartner für Medien und Politik im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens.

bodo e.V.
bodo ist ein gemeinnütziger Verein in freier Trägerschaft, dessen Ziel die Unterstützung und soziale Reintegration von Menschen in schwierigen Lebenslagen ist. Im Mittelpunkt des Engagements steht das vom Verein herausgegebene Straßenmagazin als Beschäftigungsprojekt für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht sind. Der Verein schafft in weiteren Beschäftigungsprojekten Stellen in einem gemeinnützigen Umzugsunternehmen, beim Online- und Ladenverkauf von Büchern und beim Sortieren, Bewerten und Verkaufen von Sachspenden und Gebrauchtwaren.

Auf dem Foto stehen v.l.n.r.: bodo-Vertriebsleiter Oliver Philipp, Stephan Becker Natürlich Architektur, Andrea von der Heydt FairBleiben, Ralf Barthel Weinblatt, Tanja Hauptstock holzhaus4u, bodo-Verkäufer Adolf, bodo-Redaktion Antje Mosebach und Susanne Schröder

Pressekontakt:
Andrea von der Heydt
ÖkoNetzwerk – Mitglied

FairBleiben
Heiliger Weg 48
44135 Dortmund
0231-53461552
www.FairBleiben.com




Der bessere Weihnachtsbaum – Bio-Weihnachtsbaumverkauf des ÖkoNetzwerks

Pressemitteilung:

Nicht alle Jahre wieder, aber immerhin schon zum zweiten Mal findet der Bio-Weihnachtsbaumverkauf des ÖkoNetzwerks am Samstag den 13. Dezember 2014 auf dem überdachten Platz vor der Nicolaikirche an der Lindemannstraße in Dortmund statt.

Obwohl wir unseren Tannenbaum ja nun nicht essen, macht der Verzicht auf Pestizide und chemische Dünger auch beim Anbau von Tannenbäumen einen Sinn. Das zwischen den Tannen wachsende Gras wird bei Stefan Lüdenbach in Engelskirchen, von dem die Bäume kommen, beispielsweise von Schafen abgefressen.
Die Mitglieder des ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. engagieren sich ehrenamtlich am dritten Adventssamstag: Der Überschuss wird auch in diesem Jahr für einen sozialen Zweck gespendet. Nachdem im vergangenen Jahr 1.000 Euro zusammenkamen, die an `Gasthaus statt Bank´gespendet wurden, geht das Geld in diesem Jahr an Bodo e.V.

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des ÖkoNetzwerk-Dortmund e.V. Vorbestellungen der Weihnachtsbäume sind bei vier Mitgliederbetrieben des ÖkoNetzwerks möglich: Kornhaus Naturkost, FairBleiben, ÖkoLogia und Weinblatt.

Die Bäume können auch klimaneutral mit dem Lastenfahrrad im näheren Umkreis ausgeliefert werden. Abgerundet wird der Tag mit warmen Getränken, Gebäck und Informationsmaterial zum ÖkoNetzwerk e.V. und zu Bodo e.V..

Dies ist nur ein Baustein in der 11jährigen Geschichte des Netzwerkes in Dortmund um den ökologischen Gedanken weiter zutragen. Gemeinsame Kurse und Veranstaltungen mit der VHS und dem ADFC haben gezeigt, dass ein großes Interesse an ökologischen Produkten und Dienstleistungen besteht.
Entstanden ist das ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. aus einem Projekt der Universität Dortmund. StudentInnen des Fachbereichs Raumplanung haben das Konzept entwickelt, das Logo entworfen und die Gründungsbetriebe zusammen geführt.

Das ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. dient sowohl dem Austausch zwischen den Betrieben als auch der Förderung des ökologischen Gedankens in Dortmund und Umgebung. Das Netzwerk deckt dabei ein großes Spektrum ab: Von ökologischen Lebensmitteln über wohngesunde Möbel, ökologischer Architektur und nachhaltigem Design bis zur fair gehandelten Kleidung und regenerativer Energie. Das ÖkoNetzwerk ist auch Ansprechpartner für Medien und Politik im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens.

Kontakt:
Andrea von der Heydt
ÖkoNetzwerk Dortmund e.V.
Tel.: 0231 53461552




Klimaschutz im Kindergarten

Kleine Kinder nutzen heutzutage ganz selbstverständlich elektrische Geräte im Alltag. Woher der Strom kommt, der CD-Spieler und Co. antreibt, lernen Drei- bis Sechsjährige vom 24. bis 28. November 2014 mit der Münchner Umweltorganisation Green City e.V. Unter dem Motto „Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten“ besucht sie die Einrichtung „Bienenkorb“ in Oberhaching und spielt, bastelt und experimentiert mit den Kindern zum Thema Energiesparen.

Dabei beziehen die Umweltpädagogen von Green City e.V. den Kindergarten als Lernumfeld ein, so dass die jungen Energieforscher Erkenntnisse sammeln, die sie direkt in ihrem Alltag anwenden können. Beispielsweise schärft eine Fotorallye den Blick dafür, welche Geräte elektrisch betrieben sind und wie die Kinder bei deren Nutzung Energie sparen können. Ein Energiesparheft mit Rätseln schafft den Transfer vom Kindergarten in das Zuhause der Kinder und lässt Eltern und Geschwister teilhaben. Vanessa Mantini, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt den Zweck des Projekts: „Auch wenn das Thema Energie komplex ist – bereits Kinder können einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Es ist wichtig, dass wir schon in jungen Jahren den Wert der Ressource Energie erkennen, um auch später umweltbewusst zu handeln. Daher richtet sich Green City e.V. mit dem Umweltbildungsprojekt ‚Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten‘ sozusagen an die Erwachsenen von Morgen.“
Im Vorfeld der Projekttage organisiert die Gemeinde Oberhaching einen Energierundgang im Kindergarten und Green City e.V. vermittelt den ErzieherInnen in einer Fortbildung konkrete Einsparmöglichkeiten. Wenn andere Gemeinden Interesse haben und die Projekttage ebenfalls in ihre Einrichtungen holen möchten, können sie sich gerne an Vanessa Mantini wenden: vanessa.mantini@greencity.de, (089) 890 668 -316. Weitere Informationen gibt es auf www.greencity.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.
Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316




Kleider tauschen statt Konsum unterstützen

Terminhinweis
München, den 25. September 2014

Schnäppchenjäger aufgepasst: Am 9. Oktober 2014 wechselt gut erhaltene Frauen-, Männer- und Kinderkleidung kostenlos die Besitzerin und den Besitzer. Bei einer Kleidertauschparty der Umweltorganisation Green City e.V. gibt es „neue“ Kleidung, die die Umwelt und die Geldbörse schont.

Termin: Donnerstag, 9. Oktober 2014, 18:30 bis 21:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V., Kreisjugendring München-Stadt und Jugendinformationszentrum München
Ort: Jugendinformationszentrum (JIZ), Sendlinger Straße 7, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei – ohne Anmeldung
Barrierefreiheit: Ja
Informationen: www.greencity.de/kleidertauschpartys und www.jiz-muenchen.de

Der Kleiderschrank quillt über? Dann nichts wie ab zur Kleidertauschparty von Green City e.V.. Am 9. Oktober 2014 laden die Umweltschützer von 18:30 bis 21:00 Uhr kostenlos ins Jugendinformationszentrum in der Sendlinger Straße 7 ein. In gemütlicher Atmosphäre können alle Interessierten um neue Hingucker feilschen. Das Beste: Die „neuen“ Lieblinge gibt es umweltbewusst zu erstehen. Also: Gut erhaltene Hosen, Jacken, T-Shirts, Röcke, Pullover, Schuhe und Accessoires einpacken und vorbeikommen.

Weitere Informationen unter www.greencity.de/kleidertauschpartys und www.jiz-muenchen.de.

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2013/05/Pressebild-Kleidertauschparty.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads

Pressekontakt:
Judith Müller
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Neuer Vertriebsvertrag garantiert 100% Bio-Fachhandel

Vertragsunterzeichnung_JSK0388

Großhändler Weiling unterschreibt als erster den neuen Vertrag

Als erster Großhändler hat am Wochenende Weiling, Coesfeld, den neuen Vertriebsvertrag der Spielberger Mühle unterzeichnet. Mit diesem Vertrag stellt der schwäbische Getreidespezialist sicher, dass Produkte der Marke SPIELBERGER und der Marke Burgermühle ausschließlich über den Bio-Fachhandel vertrieben werden. Der Vertrag wurde in den vergangenen Monaten mit Unterstützung verschiedener Anwälte – auch mit Spezialisierung auf EU-Kartellrecht – erarbeitet. Er definiert anhand der Mitgliedskriterien des BNN (Bundesverband Naturkost und Naturwaren) für den Einzelhandel, welche Einkaufsstätten dem „Bio-Fachhandel“ zuzuordnen sind. Dadurch wird die Belieferung des konventionellen Lebensmittel-Einzelhandels ebenso ausgeschlossen wie die von Märkten, deren Eigentümer auch konventionelle Einkaufsstätten betreibt.

Die Spielberger Mühle ist überzeugt, dass der Bio-Fachhandel exklusive Marken braucht. Und dies wird zukünftig vor allem auch im Online-Handel noch weitaus wichtiger werden. „Wir wollen deshalb Klarheit schaffen und die Hintertür für diverse Ausnahmen schließen“, betont Volkmar Spielberger. „Unsere über 40jährige erfolgreiche Partnerschaft mit dem Bio-Fachhandel wird damit zukunftsfähig gesichert.“

Der Großhändler Weiling entwickelt seit vielen Jahren Konzepte, die den Bio-Fachhandel stärken und begrüßt aus diesem Grund den Schritt der Spielberger Mühle. „Es zeigt sich wieder einmal: Wer etwas wirklich will, findet Wege“, freut sich Weiling-Geschäftsführer Peter Meyer bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir hoffen, dass sich viele Hersteller-Kollegen diesem Beispiel anschließen.“

 

Bild (von links): Unternehmensgründer Bernd Weiling, Volkmar Spielberger, Weiling-Geschäftsführer Peter Meyer

 

 

 




Am Puls des Fairen Zukunftsmarktes – App zum Messestart

Medien-Information 105 / 2014

Aktuelle News zur FAIR TRADE & FRIENDS 2014 (5. bis 7. September 2014)

+++ Am Puls des Fairen Zukunftsmarktes – App zum Messestart +++

Dortmund (saM/ Kh) – Die FAIR TRADE & FRIENDS (5. bis 7. September 2014), bringt erstmals eine App zum Start der Messe heraus. So können sich Nutzer von mobilen iOS- und Android-Geräten stets über die Messe auf dem Laufenden halten. Optional kann per Push-Benachrichtigung jede Information rund um die FAIR TRADE & FRIENDS direkt auf dem Mobiltelefon angezeigt werden. Zudem gibt es Direktlinks zum Messe-Blog, dem Ausstellerverzeichnis oder den Fachforen. Deutschlands Leitmesse zum Fairen Handel präsentiert in der Messe Westfalenhallen Dortmund den Zukunftsmarkt für fair gehandelte Produkte und Dienstleistungen sowie ökologisch und sozial verträgliche Konsumgüter. […]

Die ausführliche Meldung finden Sie hier als PDF: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/downloads/fair/FAIR103.14.pdf

———————

+++ Eröffnungstalk mit Sina Trinkwalder – Gründerin des preisgekrönten Social Business „manomana“ +++

Dortmund (EWN, Angela Schmitz) – „Wir lehnen die textile Kalkulationsverarsche ab, welche bedingt, dass der Endpreis weit über dem eigentlichen Wert eines Produktes liegt.“ Mit diesen starken Worten setzt die Querdenkerin Sina Trinkwalder, Gründerin von manomama, neue erfolgreiche Maßstäbe im ökosozial verantwortlichen Unternehmerdenken. Ihr Eröffnungstalk am Messefreitag zum Thema: „Mit Erfolg gegen den Mainstream“ macht den Auftakt der dreitägigen Fachforen der FAIR TRADE & FRIENDS. […]

Die ausführliche Meldung finden Sie hier als PDF: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/downloads/fair/PM_EWN_Eroeffnungstalk_5.9.14_Trinkwalder.pdf

—————————

+++ Prominente im Einsatz für die FAIR TRADE & FRIENDS +++

Dortmund (Kh) – Die FAIR TRADE & FRIENDS wird in diesem Jahr prominent unterstützt: Schauspieler wie die Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt (Kölner Tatort), Gründer des Tatort-Vereins, Moritz Zielke (Lindenstraße), Mitbegründer des Kölner Planungsbüros „wiederverwandt.de“ für nachhaltiges Design und ökologische Innen- & Architektur, Inez Bjørg David (Verbotene Liebe), Inhaberin des Online-Shops „miwai.de“ für öko-faire Mode und Jascha Rust (GZSZ) sowie Spitzenkoch Johann Lafer setzen sich für Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel ein. Zwei von Ihnen kann man direkt auf der Messe erleben. Moritz Zielke, alias „Momo“ aus der Lindenstraße, wird in der Re- und Upcycling Area der Messe (Halle 2, Stand: 2.B30 ) gemeinsam mit der Architektin Wibke Schaeffer Vorträge und Workshops zum Thema „Nachhaltiges Bauen & Wohnen“ anbieten. Inez Bjørg David kommt mit öko-fairer Mode für Damen, Herren, Kinder und Babys. In ihrem Shop führt sie 22 Labels, die entweder fair handeln oder auch GOTS-zertifiziert sind (Halle 3 A, Stand: 3.A34).

Prominente Unterstützer zum Fairen Handel und zur FAIR TRADE & FRIENDS: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/downloads/fair/Prominente_Unterstuetzer.pdf

Weiterführende Infos zu Moritz Zielke und Inez Bjørg David im Messe-Blog:

– Nachhaltige Architektur mit „Momo“: http://fair.messeblogs.de/2014/nachhaltige-architektur-mit-momo

– Miwai will die Welt retten: http://fair.messeblogs.de/2014/miwai-will-die-welt-retten

Pressefotos zu den Meldungen in der Box „Fotos zum Download“: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/2324.php

Karolin Heinrigs
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0) 231 1204-556
Fax: +49 (0) 231 1204-724
Karolin.Heinrigs@westfalenhallen.de

Westfalenhallen Dortmund GmbH
Strobelallee 45, 44139 Dortmund
Telefon: +49 (0) 231 1204-0
www.westfalenhallen.de

Aufsichtsratsvorsitzender: Friedhelm Sohn, Hauptgeschäftsführerin: Sabine Loos, Geschäftsführer: Frank Weeke, Jochen Meschke, Sitz der Gesellschaft: Dortmund, Registergericht: Amtsgericht Dortmund (HRB 2522), St.-Nr. 314/5700/0434




AOK Blade Night startet am 11. August auf der Strecke Tierpark (Ost)

Presseinformation: AOK Blade Night startet am 11. August auf der Strecke Tierpark (Ost)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag, 11. August lädt die Umweltorganisation Green City e.V. wieder zur kostenfreien AOK Blade Night – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr mit Programm auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museum.

Um 21:00 Uhr setzt sich der Skaterzug in Bewegung. Als eine von vier ausgesuchten Strecken steht dieses Mal die Strecke Tierpark (Ost) an. Auf autofreien Straßen skaten die TeilnehmerInnen von der Theresienhöhe zunächst Richtung Westen über die Ridlerstraße und Landsberger Straße. Danach geht es entlang der Kapuzinerstraße zur Isar und über den Candidplatz in Richtung Tierpark. Schäftlarn- und Kapuzinerstraße führen den Skaterzug wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessierte am selben Tag um 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de. Bei gutem Wetter findet die AOK Blade Night bis 8. September 2014 jeden Montagabend statt.

Termin: Jeden Montag bis 8. September 2014, 19:00 – 23:00 Uhr (Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten
Ansprechpartnerin: Anna Hartmann, hartmann@greencity-projekt.de, (089) 89 06 68 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen: http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Tierpark14.pdf
Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen: www.greencity.de/downloads

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Judith Müller
—

Green City e.V.
Judith Müller
Kommunikation
Goethestraße 34 / Rgb.
80336 München

Tel (089) 890 668 – 313
Fax (089) 890 668 – 66
judith.mueller@greencity.de
www.greencity.de




Die WerteMarken machen ihre Grundhaltung transparent.

In einem gemeinsamen Positionspapier stellen die WerteMarken dar, welche Grundhaltung ihr Selbstverständnis und ihren Erfolg prägt. Sie wollen damit auch andere Unternehmen zu einer gelebten sozialen und ökologischen Verantwortung anregen.

Der Kreis der Bio-Unternehmen, die als „WerteMarken“ die öffentliche Debatte um die Ethik im Bereich des wirtschaftlichen Handelns forcieren wollen, erläutern in ihrem Positionspapier, welche Denk- und Handlungsweisen sie für sich als ethisch und wirtschaftlich sinnvoll erachten.

„Unser Positionspapier bricht die facettenreichen Ergebnisse unserer kollegialen Diskussionen auf einige wesentliche Leitgedanken herunter, die natürlich auch für andere Unternehmen gelten können – vor allem für jene, die ‚Bio’ wirklich ehrlich meinen und konsequent umsetzen wollen. Das war uns wichtig, denn wir beobachten zunehmend, dass in der Bio-Branche manchmal gerade die scheinbar selbstverständlichen Dinge am ehesten vernachlässigt werden. Der Grund dafür ist nicht zuletzt im zunehmenden wirtschaftlichen Druck zu sehen, der mit den aktuellen Veränderungen der Branche einher geht“, sagt Michael Welte, Geschäftsführer der Ökologischen Molkereien Allgäu. Andrea Sonnberger, Geschäftsführerin und Inhaberin von Byodo, fügt hinzu: „Viele Begriffe sind heute leider überstrapaziert und haben sich zu reinen Marketing-Floskeln entwickelt. Zum Beispiel ‚Nachhaltigkeit’. Das sagt sich leicht, ist aber oft nur schwer umzusetzen. Wir hoffen, dass die Menschen wieder etwas bewusster mit dem umgehen, was sie in ihr Leitbild oder in ihre Werbung schreiben. Wenn sie offen dafür sind, in einen konstruktiven Dialog mit uns zu treten, ist der erste Schritt dafür gemacht.“

Als konkrete Anleitungen zu einer gelebten ökologisch und sozial verantwortlichen Grundhaltung oder gar als pauschales Erfolgsrezept versteht sich das Positionspapier ausdrücklich nicht. Das ist auch nicht möglich, weiß die Geschäftsführerin und Inhaberin von Sodasan, Kerstin Stromberg: „Wir müssen zwischen individuellen Wertesystemen, sozialen Normen und unternehmerischen Kompetenzen unterscheiden. Werte sind unternehmensspezifisch und müssen authentisch bleiben. Kompetenzen kann man sich aneignen. Aber für eine gute und gesunde Zukunft unserer Umwelt und Gesellschaft ist ein verantwortliches Miteinander aller erforderlich – also Normen. Einen Entwurf für eine aus unserer Erfahrung sinnvolle Grundhaltung legen wir mit dem Positionspapier vor. Spannend ist nun für das einzelne Unternehmen, wie man die individuellen Werte und Kompetenzen so einsetzen kann, dass man die Grundhaltung auch mit Leben erfüllt.“

Die WerteMarken verstehen in diesem Sinne ihr Positionspapier als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen zu einer zeitgemäßen, verantwortlichen und wirtschaftlich erfolgreichen Ethik in den Unternehmen. Sie wünschen sich, diese Gespräche nicht nur im eigenen Kreis zu führen, sondern laden zum öffentlichen Dialog ein.

Das Positionspapier der WerteMarken kann über die Website www.wertemarken.de abgerufen werden.