EcoPressBlog http://www.ecopressblog.de PresseBox zur strategischen Kommunikation nachhaltiger Themen Wed, 01 Jul 2020 19:55:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 83270915 Online-Seminar “Vom Korn zum Brot” http://www.ecopressblog.de/online-seminar-vom-korn-zum-brot/ Wed, 01 Jul 2020 20:55:04 +0000 http://www.ecopressblog.de/online-seminar-vom-korn-zum-brot/ Das ökologische Vernetzungscafé der Bio-Stadt Bonn im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wir feiern gutes Essen vom Acker über den Teller bis zum Kompost“ geht online weiter.

Am Montag, 06. Juli, lädt die Bio-Stadt Bonn zum zweiten Mal zu einer Online-Mittagspause ein. Diesmal mit dem Thema „Vom Korn zum Brot“ und einem Gast/ Gästen aus dem Bio-Lebensmittelhandwerk.

Das Projekt in Kooperation mit dem Stadt.Land.Markt. e. V. wird im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert und informiert in verschiedenen Formaten über bio-regionale Wertschöpfungsketten.

Für die Webinar-Zugangsdaten zum Meetingraum reicht eine kurze E-Mail an:
claudia.walter@bonn.de

Vom Korn zum Brot: Kein Fließband, kein „Brötchen-Sonnenstudio“ – ein Beispiel aus unserer Region für die Region

Montag, 07. Juli 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr 

  1. Vorstellung, Infos zur Veranstaltungsreihe der Bio-Stadt Bonn
  2. Impuls der Regionalwert AG Rheinland
  3. Vorstellung: Das Handwerk und die Herkunft der Rohstoffe
    1. DLS Vollkorn Mühlenbäckerei GmbH
    2. Bäckerei Zippel
  4. Fragen und Diskussion

Moderation Stefan Gothe (Kommunare GbR), Darya Hirsch (Bio-Stadt Bonn)

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RESET-Gründerin Uta Mühleis gewinnt B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis http://www.ecopressblog.de/reset-gruenderin-uta-muehleis-gewinnt-b-a-u-m-umwelt-und-nachhaltigkeitspreis/ Thu, 25 Jun 2020 11:21:27 +0000 http://www.ecopressblog.de/reset-gruenderin-uta-muehleis-gewinnt-b-a-u-m-umwelt-und-nachhaltigkeitspreis/ Berlin, 25.06.2020. B.A.U.M. zeichnet mit seinem Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis Menschen aus, die konsequent auf Nachhaltigkeit setzen. Für ihr Engagement erhält Uta Mühleis dieses Jahr den Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie “Digitalisierung”.

Ein ganzheitlicher Ansatzes, langjähriges herausragendes Engagement und beispielhafte Initiativen für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung – das sind die Kriterien des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises https://www.baumev.de/Auszeichnung.html, der bereits seit 1993 vergeben wird und einer der anerkanntesten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland ist. Der Preis zeichnet keine Organisationen, sondern engagierte Einzelpersonen aus. “Uns ist wichtig, vor allem die Arbeit derer, die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben, auszuzeichnen. Solche Vorbilder sind heute nötiger denn je”, erläutert B.A.U.M.- Vorstand Martin Oldeland.

Aus zahlreichen Vorschlägen hat die Jury zur diesjährigen Auszeichnung acht Preisträgerinnen https://www.baumev.de/preistraeger_2020.html und Preisträger ausgewählt, darunter Valentina Daiber, Telefónica Deutschland Holding AG (Kategorie “Großunternehmen),  Christian Faggin, Alpensped GmbH Internationale Logistik, Lothar Hartmann, memo AG, Alexander Hofmann, Wiegel-Gruppe, Patricia Siebel, edding AG  (Kategorie “Kleine und mittelständische Unternehmen”), Prof. Dr. Maja Göpel, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth Stiftung (Kategorie “Wissenschaft”) und Uta Mühleis, RESET – Digital for Good (Kategorie “Digitalisierung”).

„Ich freue mich, Preisträgerin der Kategorie „Digitalisierung“ zu sein. Durch die COVID-19-Pandemie wurde ein regelrechter Digitalisierungsschub ausgelöst – um so wichtiger ist es, jetzt die Kräfte zu bündeln und die Chancen digitaler Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen sowie die Digitalisierung selbst möglichst grün und fair zu gestalten“, sagt die RESET-Gründerin Uta Mühleis.

Und auch Prof. Dr. Maximilian Gege, B.A.U.M.-Vorsitzende und Jurymitglied des B.A.U.M.-Preises betont, dass dieses Jahr ein besonderes ist: “Klima- und Ressourcenschutz, Energieeffizienz, Orientierung an den 17 UN- Nachhaltigkeitszielen – alles was nachhaltiges Wirtschaften ausmacht, macht Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähig. Daher ist es richtig, dass wir bei der Bewältigung der Corona-Folgen unser Handeln jetzt politisch und ökonomisch konsequent an Nachhaltigkeit ausrichten. Die Persönlichkeiten, die wir auszeichnen, beweisen durch ihr jahrelanges erfolgreiches Engagement, dass dies der richtige Weg ist.”

Die Verleihung des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2020 findet am 25. September im Rahmen des ExtremWetterKongresses in Hamburg statt. Die Verleihung kann auch online verfolgt werden. Weitere Infos hier: Preisverleihung 2020 https://www.baumev.de/Umweltpreis.html

Über Uta Mühleis:
Uta Mühleis ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von RESET – Digital for Good, einer Nachrichtenplattform zu den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit Sitz in Hamburg und Berlin. Die Nachrichtenplattform RESET.org setzt den Fokus auf die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung, ohne die Risiken außer Acht zu lassen. “Um die digitalen Potenziale für eine zukunftsfähige Welt einzusetzen und die digitale Transformation grün und fair zu gestalten, gilt es, umfassend und konstruktiv zu informieren und Lösungsansätze zu verbreiten sowie neue grüne Gründungen, die frischen Wind in unser Wirtschaftssystem bringen, aktiv zu fördern”, begründet Uta Mühleis ihr Engagement.

Das vollständige Porträt und ein Pressefoto finden Sie hier: Porträt Uta Mühleis https://www.baumev.de/News/9718/UtaMhleisRESET%E2%80%93DigitalforGood.html

Über B.A.U.M.:
Unter dem Kürzel B.A.U.M. verbindet der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. seit 1984 erfolgreich und zukunftsorientiert ökonomische, ökologische und soziale Fragen, also die Prinzipien der Nachhaltigkeit, miteinander. Heute ist B.A.U.M. mit weit über 500 Mitgliedern ein starkes Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. Neben vielen bekannten Unternehmen sind auch Verbände und Institutionen Fördermitglied.

Über den Preis:
Der Preis wurde 1993 ins Leben gerufen, um vor allem die Arbeit der “Macher*innen” in Unternehmen und Institutionen, die Arbeit derer, die das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement verantworten und operativ umsetzen, anzuerkennen.

Außerdem werden Journalist*innen und Wissenschaftler*innen geehrt, die sich durch ihre Publikationen bzw. ihre Forschung um Umweltschutz und Nachhaltigkeit verdient gemacht haben. Der Schwerpunkt liegt hier besonders auf der Aufbereitung von Nachhaltigkeitsthemen für die Öffentlichkeit, auf Aufklärung und Bewusstseinsbildung. https://www.baumev.de/Auszeichnung.html

Pressekontakt:
Sarah-Indra Jungblut
Redaktionsleitung RESET

Indra.jungblut@reset.org

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Prior1: Nachhaltiger Vorreiter in der Tech-Branche http://www.ecopressblog.de/prior1-vorreiter-in-der-tech-branche/ Fri, 08 May 2020 11:54:17 +0000 http://www.ecopressblog.de/prior1-vorreiter-in-der-tech-branche/ Stefan Maier steht mit seinem IT-Unternehmen Prior1 nicht nur für effiziente Arbeit im Bereich Rechenzentren, sondern hat sich zudem seit Tag eins dem nachhaltigen Wirtschaften und einer besonderen sozialen Verantwortung verschrieben. „Wir agieren vollständig Klimaneutral und haben uns dies im letzten Jahr sogar offiziell über die Gemeinwohl-Ökonomie bilanzieren lassen“, erklärt der Unternehmer. Doch mit seinem Engagement für einen fairen und nachhaltigen Wirtschaftsbetrieb steht Stefan Maier bisher fast alleine da. “Gerade wir brauchen ein Umdenken in der Tech-Branche“. Und das in einem Bereich, der besondere Rahmenbedingungen aufweist, wie beispielsweise die Stromzufuhr durch Batterien und Generatoren und das dauerhafte Kühlen der Rechner.

Gemeinwohl fördern

Prior1 setzt aber genau hier an und richtet seine Geschäftigkeit nicht nur nach Gewinn und Umsatz aus, vielmehr sollen nachhaltige Aktivitäten und das Gemeinwohl gefördert werden. Und so ist es in seinem Unternehmen auch üblich, dass Mitarbeiter von der Geschäftsleitung Fahrräder geschenkt bekommen oder aber Angestellte, die in finanzielle Schieflage geraten sind, auch kurzerhand ein zinsfreies Darlehen von Stefan Maier erhalten. 

Umdenken anstoßen 

Mit seiner Unternehmensvision will er ein großes Ausrufezeichen in einer Branche setzen, die mit aktivem Klimaschutz und sozialer Verantwortung bisher nur wenig zu tun hat. Ein Umdenken anzustoßen, sei aber nicht immer einfach, erklärt der Unternehmer. „Wir sind noch ganz am Anfang.“ Doch Stefan Maiers Investition in eine bessere Zukunft muss nicht immer zu Lasten des Umsatzes fallen. „Wir haben fast keine Mitarbeiter-Fluktuationen.“ Dadurch spart der Unternehmer beispielsweise einen erheblichen Teil im Bereich der Personalfindung, der somit den Mitarbeitern durch soziale Förderungsprogramme wieder zugute kommt. 

Nachhaltiges Bewusstsein stärken 

Für die Zukunft wünscht sich Stefan Maier von seinen Mitbewerbern aber auch von der Gesellschaft vor allem ein stärkeres nachhaltiges Bewusstsein. Doch als Revolutionär sieht er sich dabei nicht: „Man muss schon selbst davon überzeugt sein, sonst fehlt es an Glaubwürdigkeit und dann sind wir schnell im Bereich des Greenwashings“, erklärt er.

Die Prior1 ist sich der existenziellen Bedrohung der Umwelt und Gesellschaft durch den Klimawandel, die Verschmutzung der Lebensgrundlagen, sowie der Endlichkeit von wertvollen Ressourcen bewusst. Das Unternehmen ist in einer energieintensiven Branche tätig und trägt damit eine besondere Verantwortung, Energieeffizienz und Klimaschutz voranzutreiben.

Als verantwortungsvolles Unternehmen ist die Prior1 davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit eine zentrale ökologische, soziale wie auch ökonomische Grundvoraussetzung ist, um unserem Unternehmen dauerhaft Erfolg zu sichern.

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Sind grüne Geldanlagen in Corona-Zeiten sicher? http://www.ecopressblog.de/sind-gruene-geldanlagen-in-corona-zeiten-sicher/ Fri, 24 Apr 2020 08:40:56 +0000 http://www.ecopressblog.de/sind-gruene-geldanlagen-in-corona-zeiten-sicher/ Bremen, 23.04.2020.

„Ist mein Geld sicher, das ich in Solar und Wind investiert habe?“ Ja und nein lautet die Antwort. Es hängt davon ab, ob man sein Geld in laufende oder neu zu errichtende Wind- und Solarparks angelegt oder verliehen hat. Grüne Sachwerte gibt auch Tipps, worauf man bei ökologischen Geldanlagen in Corona-Zeiten achten sollte.

Zuerst das Fazit:

Für alle Gelder, die Anleger in produzierende Wind- und Solarparks investiert haben, besteht aus unserer Sicht kein Grund zur Sorge. Anders kann es sein, wenn die Kraftwerke erst noch errichtet werden, oder Sie Gelder jenen Unternehmen direkt geliehen haben, die projektieren und bauen – hier müsste man auf jedes einzelne Unternehmen bzw. Projekt und dessen Entwicklung in den nächsten Monaten schauen. Wichtig zu sehen: Erneuerbare Energien werden auch nach der Corona-Krise gebraucht, und natürlich die Unternehmen, die hier projektieren, bauen und betreiben. Denn die nächsten Krisen werden mit großer Wahrscheinlichkeit immer mehr den Klimawandel als Ursache haben.

 Produzierende Wind- und Solarparks stabil

In nahezu allen Ländern weltweit, in denen Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke errichtet werden, gibt es langfristige gesetzliche Einspeisevergütungen oder ähnliche Förderungen. Deutschland ist hier in der Vergangenheit mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorbildlich gewesen, davon profitieren alle der heute im Inland bereits laufenden Projekte: Die Vergütung der Kraftwerke pro produzierter Kilowattstunde Ökostrom ist über 20 Jahre fest geregelt, und Ökostrom hat darüber hinaus einen Vorrang gegenüber fossilen Kraftwerken. Sollte aufgrund der Krise weniger Strom benötigt werden, müssen Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke zuerst ihre Leistung reduzieren.

Verzögerungen bei neuen Wind- und Solarprojekten möglich

Festzustellen ist, dass es aktuell teilweise zu Lieferverzögerungen sowie daraus resultierenden Preissteigerungen bei Solarmodulen kommt – manches Lager von Solarmodulproduzenten ist bereits leer. Ähnliches könnte vermutlich auch für neue Windkraftanlagen demnächst gelten, da auch hier vermehrt Komponenten aus dem außereuropäischen Ausland importiert werden. Ob es für im Bau befindliche Projekte und dazugehörige Genehmigungsverfahren im Solar- und Windsektor zu wesentlichen Verzögerungen kommt, wird sich bald zeigen. Investitionen in neue Kraftwerksprojekte sollten dahingehend geprüft werden, um individuelle Risiken einschätzen zu können. Sind alle Genehmigungen erteilt, sind die Anlagen bereits geliefert, und haben die Baufirmen für Corona-bedingte Ausfälle personell vorgesorgt?

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Erstes novum-Designmagazincover nach den Kriterien des Blauen Engels – umweltfreundlich produziert vom DBM Druckhaus Berlin-Mitte http://www.ecopressblog.de/erstes-novum-designmagazincover-nach-den-kriterien-des-blauen-engels-umweltfreundlich-produziert-vom-dbm-druckhaus-berlin-mitte/ Tue, 21 Apr 2020 11:44:39 +0000 http://www.ecopressblog.de/erstes-novum-designmagazincover-nach-den-kriterien-des-blauen-engels-umweltfreundlich-produziert-vom-dbm-druckhaus-berlin-mitte/ Wie das sprichwörtlich vielseitige Klappcover der Mai-Ausgabe des Designmagazins novum verrät: Klimaschutz darf Freude bereiten, Umweltbewusstsein kann sexy sein und verträgt sogar eine Prise Humor. Filigran und facettenreich gestaltet vom Düsseldorfer Studio B.O.B. und produziert vom DBM Druckhaus Berlin-Mitte zeigt der Umschlag der novum-Ausgabe 05/2020 worauf man hinausmöchte: Zu zeigen, was auch und vor allem Grafikdesign zur gesellschaftlichen Klimadebatte, zur pädagogischen Aufklärung und sogar zur Politik beitragen kann. Vor allem, wenn es in gedruckter Form erscheint.

 

novum – WORLD OF GRAPHIC DESIGN ist eines der führenden und einflussreichsten Designmagazine weltweit. Die internationale Ausgabe (deutsch / englisch) präsentiert monatlich herausragende Arbeiten aus den Bereichen Grafikdesign, Illustration, Fotodesign, Neue Medien, Corporate Design, Verpackung, Werbung und Typografie. Vor allem die abwechslungsreichen Cover zeigen einen aktuellen Stand der Dinge in Sachen Design auf Druck und Papier.

 

Da die Ausgabe sich mit dem Thema „Sustainabilty“, also Nachhaltigkeit auseinandersetzt, wurde bewusst gesucht und mit dem Druckhaus Berlin-Mitte eine Druckerei gefunden, mit der gemeinsam eine umweltgerechte kreative Druck- und Veredelungslösung gut umgesetzt werden kann. Gedruckt wurde auf Recyclingpapier mit umweltfreundlichen Farben. Veredelt wurde mit einer schlichten, aber nicht minder wirkungsvollen Stanzung. In Kombination mit Klappen an der Umschlagsvorder- und -rückseite entfaltet sich ein illustriertes Tableau, das tiefe Einblicke erlaubt. Das Designstudio B.O.B. setzte bewusst keine typische Ökogestaltung an den Tag und vermittelt das Thema Nachhaltigkeit gekonnt mit Humor.

 

Es überrascht nicht, dass durch die Kombination von guter Gestaltung und nachhaltiger guter Produktion ein großartiges Druckobjekt entstanden ist, dass Aufmerksamkeit erzielt und gleichzeitig die Umwelt schont.

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simprax®… das Imprägniermittel mit Auszeichnung http://www.ecopressblog.de/simprax-das-impraegniermittel-mit-auszeichnung/ Fri, 27 Mar 2020 12:05:22 +0000 http://www.ecopressblog.de/simprax-das-impraegniermittel-mit-auszeichnung/

Der Kern unserer Marke simprax® lässt sich auf zwei Worte zusammenfassen: NACHHALTIGER SCHUTZ.

Wenn unsere Kunden sich für simprax® entscheiden, profitieren sie gleich doppelt von unserer Expertise:

1. Nachhaltiger Schutz für Ihre Textilien: simprax® imprägniert hochwertige Funktionstextilien optimal, erhält ihren Nutzen und verlängert ihre Lebensdauer. Dies erreichen unsere wasserbasierten Imprägniermittel durch den Einsatz hochverzweigter funktionaler Polymere. Unsere Produkte sind außerdem einfach und sparsam in der Anwendung, dabei aber äußerst wirksam und zeichnen sich durch hohe Abriebfestigkeit und UV-Beständigkeit aus.
Ob Funktionsjacke, Pferdedecke, Markise oder Zelt: Die Marke simprax® bietet für jeden Bedarf unserer Kunden maßgeschneiderte Produkte.

2. Nachhaltiger Schutz der Umwelt: Produkte der Marke simprax® sind nachhaltig hergestellt und tragen dazu bei, die Umwelt zu schützen. Die Imprägniermittel sind vegan und PFC-frei. Wir produzieren ausschließlich in Deutschland und stellen sicher, dass unsere Produkte fair produziert und sämtliche Umweltstandards eingehalten werden.

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Coronakrise: Sofortige Liquiditätshilfen für Selbständige und KMU – mittelfristig Mega-Investitionen in grüne Märkte http://www.ecopressblog.de/coronakrise-sofortige-liquiditaetshilfen-fuer-selbstaendige-und-kmu-mittelfristig-mega-investitionen-in-gruene-maerkte/ Wed, 18 Mar 2020 12:50:34 +0000 http://www.ecopressblog.de/coronakrise-sofortige-liquiditaetshilfen-fuer-selbstaendige-und-kmu-mittelfristig-mega-investitionen-in-gruene-maerkte/ Berlin, 18.3.2020: Die Selbständigen in Deutschland und zahlreiche der kleinen und mittleren Unternehmen leiden stark unter der Corona-Wirtschaftskrise. UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft, fordert sofortige Liquiditätshilfen für Selbständige und KMU und mittelfristig Mega-Investitionen in grüne Märkte.

„Kleine und mittlere Unternehmen benötigen wegen der Corona-Krise sehr kurzfristig und unbürokratisch möglichst schnell Liquiditätshilfen über örtliche und regionale Banken. Wenn es Bund und Ländern nicht gelingt, sofort Liquiditätshilfen zur Verfügung zu stellen, muss mit Zehntausenden von Pleiten gerechnet werden. Viele kleine und mittlere Unternehmen verfügen nur über wenige Wochen an Liquidität – daher ist Zeit hier der entscheidende Faktor“, erklärt UnternehmensGrün-Vorstand Mathias Kollmann, Geschäftsführer Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG.

Kredite vs. Transfer-Leistungen

Für viele Selbständige und kleine Unternehmen reichen in der jetzigen Lage Kredite oder Instrumente wie Kurzarbeitergeld nicht aus. „Dort, wo es auf die Arbeitskraft der Chefin und des Chefs ganz wesentlich ankommt, Unternehmen mit nur wenigen Mitarbeitenden, Solo-Selbstständige, z. B. auch Kunstschaffende, helfen meist kein Kurzarbeitergeld, sondern nur direkte Finanzhilfen“, betont UnternehmensGrün-Vorstand Jan-Karsten Meier, Interimsgeschäftsführer.

Helikoptergeld / Grundeinkommen

„Schnell und unbürokratisch würde jetzt ein Grundeinkommen helfen. Wir können das zeitlich begrenzen, auf 6 Monate zum Beispiel – und so die schlimmsten ökonomischen Auswirkungen der Krise abfedern“, ist UnternehmensGrün-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter überzeugt. Zuletzt hatten Akteure wie der Deutsche Musikrat eine solche Forderung erhoben. Experten wie DIW-Leiter Fratzscher weisen darauf hin, dass über weitergehende Instrumente wie die negative Einkommenssteuer nachgedacht werden müsse. Dazu Reuter: „Ob Grundeinkommen, negative Einkommenssteuer oder Helikoptergeld – wir brauchen jetzt Maßnahmen, die sofort wirken und in dieser Sondersituation Notleidende spezifisch erreichen.“

Mega-Investitionen in grüne Märkte

Um die Wirtschaft nach der Krise nachhaltig anzukurbeln, empfiehlt UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft, Milliardeninvestitionen in grüne Märkte. „Wir brauchen Investitionen in einen dezentralen Nahrungsmittelmarkt, der die Grundversorgung auf Dauer gewährleistet“, erläutert UnternehmensGrün-Vorstand Klaus Stähle, Fachanwalt für Arbeitsrecht. „Ebenso sorgen Investitionen in den öffentlichen Nah-, Regional- und Fernverkehr, in die Ausweitung des grünen Energiemarkts und in den grünen Umbau der Industrie für eine zukunftsgerichtete Prosperität unserer Wirtschaft“, so Stähle weiter.

Pressekontakt:

UnternehmensGrün e.V.
Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin
reuter@unternehmensgruen.de
Fon: +49-178 4481991

Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
Email: weller@ahnenenkel.com
Fon: 030-391 05 133

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Offene Konferenz „Ernährungsdemokratie zum Anpacken“ war ein voller Erfolg http://www.ecopressblog.de/offene-konferenz-ernaehrungsdemokratie-zum-anpacken-war-ein-voller-erfolg/ Thu, 12 Mar 2020 15:03:21 +0000 http://www.ecopressblog.de/?p=3976 Bonn – Am 29.02. und 01.03.2020 fand im Bonner Friedrich-Ebert-Gymnasium die Konferenz “Ernährungsdemokratie zum Anpacken – gemeinsam lernen, gemeinsam genießen, gemeinsam gestalten“ statt, zu der der Stadt.Land.Markt. e. V. in Kooperation mit der Bio-Stadt Bonn und der Initiative zur Gründung eines Ernährungsrats für Bonn und Umgebung eingeladen hatte. Gekommen waren rund 120 Ernährungsengagierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. In zahlreichen Workshops tauschten diese ihre Erfahrungen aus, wie sich die Lebensmittelversorgung auf kommunaler Ebene „von unten“ beeinflussen und so entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten lässt.

In Ihrer Begrüßungsrede betonte Brigitta Poppe-Reiners, Bürgermeisterin des Stadtbezirks Bonn, die Bedeutung einer nachhaltigen Ernährungsversorgung für die Stadt und hatte einen prominenten Gast dabei: den Oxforder Bürgermeister Craig Simmons. Dieser tourt gerade mit seiner Frau von Partnerstadt zu Partnerstadt, um deutlich zu machen, dass die Mehrheit der Oxforder nicht für den Brexit gestimmt hat. Simmons’ Besuch passte auch insofern sehr gut, da Oxford uns in Sachen Ernährungsdemokratie einen großen Schritt voraus ist. So hat die Initiative „Good Food Oxford“ in den sechs Jahren ihres Bestehens zwei öffentlich geförderte Stellen geschaffen, jährlich mindestens eine Großveranstaltung mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen auf die Beine gestellt sowie zahlreiche Informations- und Veran-staltungsformate umgesetzt, die der Bevölkerung das Thema nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung näher bringen. Ein Blick in die Bonner Partnerstadt lohnt also auf jeden Fall.

Immer mehr Ernährungsräte im deutschsprachigen Raum

Dass es in Deutschland, Österreich und in der Schweiz eine immer größer werdende Anzahl an Ernährungsräten und an Initiativen zur Gründung ebensolcher gibt, zeigte die „Aufstellung“, zu der Konferenz-Moderator Heinrich Dürscheid beim Startplenum zur Konferenz aufrief: Vertreter der Initiativen stellten sich im Saal auf und anschließend reihum vor, bevor viele von ihnen – wie bei einem Barcamp üblich – auf der Bühne ihre Workshop-Angebote präsentierten. Über 30 Themen kamen zusammen, vom Austausch über geeignete Veranstaltungsformate für Ernährungsinitiativen über die Förder- und Vermarktungsmöglichkeiten von regionalen und ökologisch erzeugten Lebensmitteln bis zu politischen Strategien für die Ernährungswende und Finanzierungsmöglichkeiten für Ernährungsräte. Außerdem gab es ein Preview von „Foodrevolution – Stadt trifft Land“, einem Dokumentationsfilm über Ernährungsräte in Deutschland und Brasilien, den das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gerade in Zusammenarbeit mit MISEREOR produziert.

Bio-regionale Wertschöpfung fördern

Auf reges Interesse der Teilnehmer*innen stieß auch die Vorstellung der Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse, einem Online-Tool, das nachhaltige Leistungen von landwirtschaftlichen Betrieben – z. B. Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klima, Tierwohl, und regionale Wertschöpfung – sichtbar machen kann. Um regionale und nachhaltige Wert-schöpfungsketten ging es beispielsweise auch in der Session zum Projekt „Food Strips“, bei dem ein ehemaliges Braunkohlerevier zu einer Region der stadtnahen Lebensmittel-produktion weiterentwickelt werden soll. Darya Hirsch, Koordinatorin der Bio-Stadt Bonn, informierte über das Netzwerk der Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise und gab Einblicke in ihre Tätigkeit. Die Arbeitskreise „Bio in Bonn“ und „Direktvermarktung“ der Bonner Initiative für einen Ernährungsrat brachten wertvollen Input ein, mit welchen Maßnahmen sie schon seit zwei Jahren dafür sorgen, dass bio-regionale Lebensmittelerzeuger ihre Produkte in Bonn vermarkten können – von der Bio-Gastro-Messe über die Marktschwärmerei und den Bauern-markt bis zur Foodcoop. Eine Dokumentation aller Workshops ist geplant, um die großartigen Impulse und Best-Practice-Beispiele anderen Akteuren zugänglich zu machen. Denn, wie zahlreiche Gespräche zeigten, ist vor allem für ehrenamtlich organisierte Initiativen der Austausch von Wissen und Erfahrungen ein hoch geschätztes Gut.

Ernährungsräte können Einfluss auf die Kommunalpolitik nehmen

Das Ziel aller Ernährungsräte ist es, durch ihre Arbeit das eigene, lokale Ernährungssystem zu verändern. Dabei sind die Organisationsformen in den verschiedenen Städten so unterschiedlich wie die Kontakte zur Politik. Weil es in den meisten Kommunal-verwaltungen keinen Ansprechpartner für Themen der Ernährungspolitik gibt, stehen Fragen rund um eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln, wenn überhaupt, weit unten auf der Agenda. Ernährungsräte können das ändern. Sie können ihre Forderungen in die (kommunal-) politischen Entscheidungsgremien tragen und auf diese Weise zum Beispiel dazu beitragen, wie Ausschreibungen für die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen und Seniorenheimen ausgestaltet werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Verwaltungen die Expertise und die Innovationskraft der Ernährungsräte anerkennen und zu einer Zusammenarbeit bereit sind. In einigen Städten ist dies zum Glück schon der Fall.

Ernährungsrat Bonn ist in der Kommunalpolitik angekommen

In Bonn ist das Thema Ernährungsrat mittlerweile in der Kommunalpolitik angekommen, wie sich bei der Podiumsdiskussion am Vorabend der Konferenz zeigte. Die Oberbürgermeister-Kandidat*innen Lissi von Bülow (SPD), Katja Dörner (Die Grünen) und Michael Faber (Die Linke) signalisierten unisono, „dass das Thema wichtig ist und insbesondere auf kommunaler Ebene bearbeitet werden muss, um Veränderungen vor Ort zu erreichen.“, so Lissi von Bülow auf Facebook. Die Idee, einen Ernährungsrat in Bonn zu etablieren, unterstützen alle drei Kandidat*innen. Und auch aus den anderen Fraktionen ist zu hören, dass die vor Kurzem noch unbekannte Idee eines Ernährungsrats für Bonn und Umgebung auf Interesse und Zustimmung stößt. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele aus anderen Städten zeigen eindrucksvoll, wie sich verschiedene Herausforderung in der Organisation der städtischen Ernährungsversorgung meistern lassen. Und so dürfte es auch für die kommunalen Entscheider von unschätzbarem Wert sein, vom Wissenstransfer zwischen den Ernährungsräten und weiteren Initiativen, die sich für eine nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln einsetzen, zu profitieren. Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen der Konferenz „Ernährungsdemokratie zum Anpacken“ sind sich jedenfalls einig, dass die Vernetzung untereinander so lebhaft weitergeführt werden und durch einen noch zu gründenden Netzwerk-Verein weiter gestärkt werden sollte.

Für Foto-Anfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Mail an stadtlandmarkt@gmx.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht sowie über Belege bei Veröffentlichung!

Die Veranstalter*innen

Logo Stadt.Land.Markt. e. V.Der Stadt.Land.Markt. e. V. wurde im Sommer 2018 gegründet, um Verbraucher aus der Stadt mit Erzeugern aus dem Umland zusammenzubringen. Neben dem Betreiben eines Bauernmarktes in der Bonner Altstadt verfolgt der Verein das übergeordnete Ziel, Bonner*innen über geeignete Veranstaltungs- und Bildungsformate für eine nachhaltige Ernährung zu sensibilisieren und über verantwortungsvoll erzeugte Lebensmittel zu informieren.

www.stadtlandmarktbonn.de

 

Logo Bio-Stadt BonnDie Stadt Bonn ist im Frühjahr 2019 als erste Stadt aus NRW dem Netzwerk Bio-Städte beigetreten. Ziel der Mitgliedschaft in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft ist es, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung verstärkt zu fördern. Die Stadt will dazu Projekte und Maßnahmen initiieren, Öffentlichkeitsarbeit machen und die weitere Einführung von Bio-Lebensmitteln in ihren Gemeinschaftseinrichtungen unterstützen.

www.bonn.de/bio-stadt

 

Förderlogo BMEL BÖLNDas Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

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„Polit-Oscar“ zum Schutz vor Chemikalien wird ausgerufen http://www.ecopressblog.de/polit-oscar-zum-schutz-vor-chemikalien-wird-ausgerufen/ Wed, 11 Mar 2020 12:59:05 +0000 http://www.ecopressblog.de/polit-oscar-zum-schutz-vor-chemikalien-wird-ausgerufen/ „Polit-Oscar“ zum Schutz vor Chemikalien wird ausgerufen

Mit dem „Polit-Oscar“ Future Policy Award werden dieses Jahr die besten Gesetze und Maßnahmen ausgezeichnet, die Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien schützen

Hamburg/Genf/Paris/Nairobi, den 04.03.2020 – Der renommierte Future Policy Award wird dieses Jahr die weltweit besten Gesetze und Maßnahmen auszeichnen, die den Einsatz von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Chemikalien regulieren oder verbieten. Mit dem als „Polit-Oscar“ bekannten Future Policy Award zeichnet die Stiftung World Future Council zusammen mit UN-Organisationen jedes Jahr vorbildliche Gesetze in einem Bereich aus, in dem Innovation und Handlungsbedarf besonders drängend sind.

Weltweit gibt es rund 40.000-60.000 Chemikalien, mit denen wir täglich in Berührung kommen. Einige von ihnen sind eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Besonders problematisch sind Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung in der Nahrungskette und der Umwelt landen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bestimmte schädliche Chemikalien jährlich 1,6 Millionen Menschenleben kosten und viele weitere krank machen. Kinder sind inzwischen, bereits vor der Geburt, davon betroffen und tragen langfristige Schäden.

„Die globale chemische Industrie wird sich bis 2030 verdoppeln. Eine Verstärkung des umweltgerechten Managements von Chemikalien und Abfällen ist dringend erforderlich, insbesondere zum Erreichen der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Der Future Policy Award wird diesbezüglich beste praktische Beispiele auszeichnen“, so Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

„Chemikalien können heutige und zukünftige Generationen negativ beeinflussen. Deswegen müssen wir gefährliche Chemikalien über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg managen, um Mensch und Umwelt zu schützen.“, sagt der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner.

„Besonders Kinder im globalen Süden sind gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Auch in den westlichen Ländern finden die Umweltgifte ihren Weg in den menschlichen Organismus und unsere Umwelt, wo sie besonders die Kleinsten nachhaltig schädigen können. Die Gefahr ist meistens nicht sichtbar, aber wir müssen sie sehr, sehr ernst nehmen“, sagt Alexandra Wandel, Vorstandsvorsitzende der Stiftung World Future Council.

„Weltweit gehören Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in verschiedenen Sektoren zu den am stärksten von gefährlichen Chemikalien und Abfällen betroffenen Personen. Es ist unsere Pflicht, das Recht aller arbeitenden Menschen auf ein sicheres und gesundheitliches Arbeitsumfeld zu bekräftigen “, sagt Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganistion (ILO).

„Chemikalien sind ein wichtiger Teil unseres Lebens, aber sie können unsere menschliche Gesundheit und unsere Umwelt schädigen. Staaten sollten zusammenarbeiten, um bessere Strategien für ein effizienteres und effektiveres Management von Chemikalien zu entwickeln“, erklärt Masamichi Kono, stellvertretender Generalsekretär der OECD.

Mit dem Nominierungsaufruf laden wir dazu ein, wirkungsvolle Gesetze und politische Maßnahmen zu nominieren, die die Gesundheit von Menschen, insbesondere von Kindern und die Umwelt schützen. Besonders von Interesse sind Regulierungen von Chemikalien in Produkten einschließlich Plastikprodukten, hochgiftigen Pestiziden und schädlichen Substanzen im Lebenszyklus von elektronischen Produkten. Auch heißen wir Nominierungen willkommen, die Mädchen und Jungen vor ausbeuterischer und gefährlicher (Kinder-)Arbeit und Kontakt mit giftigen Chemikalien schützen.

Der Future Policy Award wird in Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), dem Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), des Umweltbundesamts (UBA), der Michael Otto Stiftung und der Jua Foundation verliehen.  Die Preisverleihung wird während der 5.  Internationalen Konferenz zu Chemikalienmanagement im Oktober 2020 im WCCB in Bonn stattfinden.

www.worldfuturecouncil.org/de/chemikalien

Pressekontakt

Miriam Petersen,

Media & Communications Manager

World Future Council

Email: miriam.petersen@worldfuturecouncil.org, Tel +49 178 1018019

 

Über die Stiftung World Future Council

Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von WissenschaftlerInnen, Abgeordneten, Zivilgesellschaft und Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Mehr auf https://www.worldfuturecouncil.org/de/

 

Über das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und SAICM

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ist die führende globale Umweltbehörde, die die globale Umweltagenda festlegt, die kohärente Umsetzung der Umweltdimension der nachhaltigen Entwicklung innerhalb des Systems der Vereinten Nationen fördert und als maßgeblicher Verfechter der globalen Umwelt fungiert www.unenvironment.org

UNEP verwaltet den strategischen Ansatz für das internationale Chemikalienmanagement (SAICM). SAICM ist ein Multi-Stakeholder- und Multi-Sektor-Rahmenwerk zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit von Chemikalien auf der ganzen Welt unter dem Dach des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, der Akteure zusammenbringt, um in chemischen Fragen zusammenzuarbeiten und sektorübergreifende Maßnahmen zu katalysieren. www.saicm.org

Über die Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Sie wurde im Jahr 1919 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Genf. Die ILO verfügt über eine dreigliedrige Struktur, die im UN-System einzigartig ist: Die 187 Mitgliedsstaaten sind durch Regierungen, durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie durch Arbeitgeber in den Organen der ILO vertreten. Schwerpunkte der Arbeit der ILO sind die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialnormen, insbesondere der Kernarbeitsnormen, die soziale und faire Gestaltung der Globalisierung sowie die Schaffung von menschenwürdiger Arbeit als eine zentrale Voraussetzung für die Armutsbekämpfung. www.ilo.org

 

Über die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist eine internationale Organisation, die sich für eine bessere Politik für ein besseres Leben einsetzt. Unser Ziel ist es, eine Politik zu entwickeln, die Wohlstand, Gleichberechtigung, Chancen und Wohlbefinden für alle fördert. Wir stützen uns auf fast 60 Jahre Erfahrung und Erkenntnisse, um die Welt von morgen besser vorzubereiten. Gemeinsam mit Regierungen, politischen Entscheidungsträgern und Bürgern arbeiten wir daran, evidenzbasierte internationale Standards zu etablieren und Lösungen für eine Reihe sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zu finden. Von der Verbesserung der Wirtschaftsleistung über die Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Förderung  von Bildung und der Bekämpfung internationaler Steuerhinterziehung bieten wir ein einzigartiges Forum und einen Wissensstandort für Daten und Analysen, Erfahrungsaustausch, Austausch bewährter Verfahren und Beratung zu öffentlichen Maßnahmen und zur Festlegung internationaler Standards.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

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Permakultur für Alle – E-Learning-Startup startet Crowdfunding http://www.ecopressblog.de/permakultur-fuer-alle-e-learning-startup-startet-crowdfunding/ Wed, 04 Mar 2020 11:05:05 +0000 http://www.ecopressblog.de/permakultur-fuer-alle-e-learning-startup-startet-crowdfunding/ PRESSEMITTEILUNG

Hamburg, 20.02.2020 – Mit weniger Aufwand und ohne künstlichen Dünger und Spritzmittel seinen Garten nachhaltig bewirtschaften. PermaStart hat sich zum Ziel gesetzt mit seiner neuen, einzigartigen Plattform Interessierte, Hobbygärtner und „Urban Gardeners“ in Online-Kursen für die Permakultur zu gewinnen. Im zugehörigen Online-Shop sollen notwendige, nachhaltig und fair produzierte Gartengeräte angeboten werden. Mit den Einnahmen werden weitere Kurse finanziert. Zur Realisierung des Vorhabens starten die Hamburger jetzt eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.

PermaStart schafft eine einzigartige Plattform für Permakultur, die in dieser Form noch nicht existiert – eine Kombination aus E-Learning-Plattform und angebundenem zielgerichteten Online-Shop. Das Vorhaben wollen die Hamburger über die Crowdfunding-Plattform Startnext finanzieren. Mit Hilfe der Unterstützer sollen die ersten interaktiven Lernvideos gedreht und der dazu passende Online-Shop aufbaut werden. Im PermaStart Blog bleiben die Nutzer mit Neuigkeiten rund um das Thema Permakultur und Selbstversorgung informiert. „Mit dieser Idee starten wir die neue landwirtschaftliche Revolution“, sagt Co-Gründer Wolfgang Reuter, „Und was passt da besser als mit einer Crowdfunding-Kampagne zu starten?“.

Permakultur allen zugänglich machen
Zentraler Baustein der zukünftigen Plattform sind Online-Kurse für permakulturelle Gestaltung. Bisher sind Permakultur-Kurse nur als Präsenzkurse für eine Nische zugänglich. Das Hamburger Startup setzt hier an und will preiswerte E-Learning-Kurse für Permakultur der breiten Gesellschaft zugänglich machen und so die Anbauweise in Gärten, auf Balkonen und Terrassen nachhaltiger gestalten – „Permakultur für Alle“. Im zugehörigen Online-Shop können die dafür benötigte Ausrüstung sowie Saatgut und Gartengeräte direkt bezogen werden, natürlich alles aus fairer und nachhaltiger Produktion. Die Erlöse aus dem Shop fließen dann in die Erstellung weiterer Kurse. Mit den zwei Kernelementen soll dann aber nicht Schluss sein. „Ideen wie wir die Permakultur einfach, digital unterstützt und wissenschaftlich fundiert fördern können, haben wir mehr als genug.“ erklärt Philipp Pagendarm, einer der Gründer von PermaStart. Zunächst wolle man sich aber auf Online-Kurse
und Shop fokussieren.

Der Zeitpunkt könnte nicht passender sein
Insektensterben, erhöhter CO2-Ausstoss, Nitrat im Grundwasser, Bodenerosion – der Zeitpunkt für die Plattform könnte nicht passender sein. Die Permakultur bietet einen immer bekannter werdenden Gestaltungsansatz für die Landwirtschaft, der all diese Probleme lösen kann. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann über die Kampagne die ersten Einführungskurse buchen, ökologisches Saatgut bestellen oder ein professionelles Permakultur-Design für den eigenen Garten in Auftrag geben.

Weitere Informationen
https://www.permastart.de/presse
https://www.startnext.com/permastart
https://www.permastart.de/blog
https://www.facebook.com/permastart/
https://www.instagram.com/_permastart_/

Über PermaStart
Die Gründer von PermaStart, Wolfgang Reuter und Philipp Pagendarm, haben sich zum Ziel gesetzt die Landwirtschaft zum Umdenken zu bewegen. PermaStart ist eine junge Organisation aus Hamburg die jedem ermöglichen will auf einfache Weise, mit digitaler Unterstützung und auf wissenschaftlich fundierte Art die Möglichkeiten der Permakultur kennenzulernen – „Permakultur für Alle!“

Permakultur
Die Permakultur ist ein Gestaltungsansatz der regenerativen Landwirtschaft. Der zentrale Gedanke der Permakultur ist es ressourcenschonend zu arbeiten, auf umweltbelastende und energieintensive Technologien zu verzichten und den Boden zu verbessern. Nutzflächen werden nach dem Vorbild der Natur gestaltet. Dabei wird ein Fokus auf Kreisläufe zwischen verschiedenen Systemen gelegt. Insbesondere wird auf Herbizide, Pestizide und künstliche Dünger gänzlich verzichtet.

Pressekontakt
PermaStart UG (haftungsbeschränkt)
Wolfgang Reuter / Philipp Pagendarm
c/o Regus Business Center
Millerntorplatz 1, 20359 Hamburg
Telefon: +49 176 848 233 29
E-Mail: presse@permastart.de

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