ABO Invest erhöht Kapital und reduziert Zinsverpflichtungen

• 1,25 Millionen neue Aktien emittiert
• Rückkauf von Genussscheinen
• Gremien befürworten Erwerb des Windparks Wennerstorf
• Warburg erhöht Kursziel

(Wiesbaden, 11. März 2016) ABO Invest emittiert 1,25 Millionen neue Aktien. Der Ausgabepreis von 1,48 Euro entspricht dem aktuellen Börsenkurs. Aus der bereits gezeichneten ordentlichen Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts fließen der ABO Invest 1,85 Millionen Euro zu. Die Mittel versetzen den ABO Invest-Konzern in die Lage, den Rückkauf von Genussscheinen fortzusetzen. Um den Windpark Glenough zu finanzieren, waren 2009 Genussrechte im Umfang von 7,8 Millionen Euro emittiert worden – mit einer Laufzeit bis Ende 2023 und einer jährlichen Verzinsung von 6,7 Prozent. Im Vormonat hat die ABO Invest AG begonnen, diese Wertpapiere von der Umweltbank zurückzukaufen. Das reduziert die Zinsverpflichtungen im Konzern erheblich.

Zudem haben Anlegerbeirat und Aufsichtsrat der ABO Invest gestern dem Kauf des Windparks Wennerstorf zugestimmt. Der aus vier Anlagen des Typs AN Bonus 1,3 MW/62 bestehende Windpark mit einer Nennleistung von 5,2 Megawatt liegt im Großraum Hamburg und produziert seit 2003 Strom. An dem Bürgerwindpark hatten sich mehr als hundert Kommanditisten beteiligt. Die Laufzeit der Beteiligung war im Verkaufsprospekt auf zwölf Jahre begrenzt worden. Der Windpark wird voraussichtlich im April in den Besitz der ABO Invest übergehen.

Die positive Entwicklung der ABO Invest hat unterdessen die Analysten von Warburg Research bewogen, ihr Kursziel für die Aktie auf zwei Euro anzuheben und die Kaufempfehlung zu bestätigen. Die aktualisierte Bewertung sowie alle vorangegangenen sind im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/info-center/download.html

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Alexander Koffka
ABO Invest AG

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ABO Invest steigert Stromproduktion um 58 Prozent

· Wind wehte 2015 wie prognostiziert
· Umfinanzierung spart Zinskosten
· Weitere Engagements in Deutschland und Finnland geplant

(Wiesbaden, 1. Februar 2016) Im Kalenderjahr 2015 hat ABO Invest (inklusive Erstattungen)
318 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht fast genau dem prognostizierten Wert (315 Millionen Kilowattstunden). Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Produktion um 58 Prozent. Zum stolzen Wachstum trugen vor allem jene sieben Windparks bei, die ABO Invest in den vergangenen 24 Monaten in Betrieb genommen hat. Zudem war das Windangebot besser als im Jahr zuvor. Während die Prognose 2014 um fast acht Prozent verfehlt wurde, schnitt das Portfolio 2015 um ein knappes Prozent besser ab als erwartet.

Besonders erfolgreich waren im zurückliegenden Jahr der neu erworbene finnische Windpark Haapajärvi (mehr als zehn Prozent) und der irische Windpark Glenough (plus fünf Prozent). In Summe leicht hinter den Erwartungen zurück blieben die deutschen (minus ein Prozent) und französischen (minus drei Prozent) Windparks sowie die Biogasanlage Samswegen (minus drei Prozent). „Das Jahr 2015 hat einmal mehr bestätigt, dass unsere Strategie der regionalen Streuung aufgeht“, sagte Vorstand Andreas Höllinger. „Erfreulich ist zudem, dass mit Haapajärvi unser erstes finnisches Projekt so gut gestartet ist.“

Eine erfreuliche Nachricht für Aktionäre der ABO Invest ist zudem die erreichte Zinsreduktion für einen laufenden Kredit zur Finanzierung des Windparks Glenough über aktuell noch 27 Millionen Euro. Dank der neuen Konditionen spart ABO Invest barwertig rund zwei Millionen Euro. Ein weiterer Erfolg ist der vereinbarte Rückkauf von Genussscheinen im Umfang von 7,8 Millionen Euro. Die Genussscheine dienten der Finanzierung des Eurowind-Portfolios mit den Windparks Glenough, Cuq, Repperndorf, Düngenheim und Broich. Der Rückkauf dieser Genussscheine, die ursprünglich bis 2023 mit 6,7 Prozent verzinst werden sollten, spart jährlich gut eine halbe Million Euro Zinsen. „Unser Ziel ist es, den Unternehmenswert der ABO Invest jährlich um mindestens sieben Prozent zu steigern“, sagt Vorstand Andreas Höllinger. „Der Zinssatz der Genussscheine liegt so dicht an unserer Zielrendite, dass eine vorzeitige Ablösung vorteilhaft ist.“

Zur Tilgung der Genussscheine verwendet ABO Invest freie Liquidität sowie Zuflüsse aus anstehenden Kapitalerhöhungen, die noch nicht konkretisiert sind. Zudem verhandelt ABO Invest zurzeit eine Ausweitung ihrer Kreditlinien. In Summe soll die vorzeitige Tilgung der Genussscheine zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote beitragen, die aktuell bei rund 16 Prozent liegt.

Während das Windkraft-Portfolio insgesamt von Januar 2011 bis Januar 2016 knapp eine Milliarde Kilowattstunden produzierte und die Prognose annähernd erreichte, verfehlte der 2013/14 in Betrieb genommene Windpark Clamecy die Erwartung bislang um rund 20 Prozent. ABO Invest plant daher, den Windpark zu veräußern. Die Neubewertung der Beteiligung in Höhe von 65 Prozent, die ABO Invest an Clamecy hält, ist voraussichtlich mit einem Verlust von 1,0 bis 1,5 Millionen Euro verbunden.

Noch keine endgültige Entscheidung ist über den beabsichtigten Kauf eines zweiten Windparks in Finnland gefallen. Ende 2015 hatte ABO Invest dafür eine Reservierungszahlung geleistet. Da weiterhin offen ist, ob der genehmigte und baureife Windpark Eingang in das auf 2.500 Megawatt begrenzte aktuelle finnische Tarifsystem findet, fließt die Reservierungszahlung zunächst an ABO Invest zurück. Es besteht weiterhin die Chance, dass Projekte, die eine Vergütungszusage bereits erhalten haben, wegen mangelnder Baureife von der Liste gestrichen werden und das von ABO Invest ins Auge gefasste Projekt nachrückt. Für diesen Fall ist ein Kauf weiterhin geplant.

Kurzfristig beabsichtigt ABO Invest, den Windpark Wennerstorf in Niedersachsen (30 Kilometer südwestlich von Hamburg) zu erwerben. Der aus vier Anlagen des Typs AN Bonus 1,3 MW/62 bestehende Windpark mit einer Nennleistung von 5,2 Megawatt ging 2003 in Betrieb. An dem Bürgerwindpark hatten sich mehr als hundert Kommanditisten beteiligt. Die Laufzeit der Beteiligung war im Verkaufsprospekt auf zwölf Jahre begrenzt worden. ABO Invest plant, die Anteile nun für knapp 65 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises zu erwerben. „Der Windpark Wennerstorf passt gut in unser Portfolio, weil wir in dieser Region noch nicht aktiv sind“, sagt Vorstand Höllinger. „Zudem sind bei einem Bestandspark mit langjährigen Ertragsdaten die Prognosen der künftigen Stromerzeugung besonders zuverlässig.“

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ABO Invest AG: Solide Entwicklung trotz schwachen Windjahres

· Umsatz bleibt 2014 rund 9 Prozent hinter Erwartungen zurück
· Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Baufortschritts in Finnland platziert
· Neue französische Windparks gut gestartet
· Niedrige Inflation belastet errechneten Aktienwert

(Wiesbaden, 2. Juni 2015) Der Umsatz des ABO Invest-Konzerns ist 2014 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 18,4 Millionen Euro gestiegen, jedoch um 9 Prozent hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ende 2013 hatte ABO Invest Windparks mit einer Nennleistung von rund 77 Megawatt am Netz. Im Dezember 2014 waren es 98 Megawatt. Aktuell produzieren 60 Windkraftanlagen mit rund 125 Megawatt Leistung sauberen Strom.

Die schwachen Windverhältnisse im Jahr 2014 bremsten den Anstieg. Mit Ausnahme des Windparks im südwestfranzösischen Cuq, der rund 8 Prozent mehr Strom produzierte als prognostiziert, blieben alle Windparks hinter den Erwartungen zurück. Erstmals erzeugte das Portfolio in einem Kalenderjahr deutlich weniger Strom als kalkuliert. „Doch auch im enttäuschenden Jahr 2014 hat sich die Risikostreuung durch die regionale Verteilung der Projekte bewährt“, betont Vorstand Dr. Jochen Ahn. Insgesamt hat das Portfolio deutlich besser abgeschnitten als einzelne Regionen. Im Südwesten Deutschlands (Windzonen 19, 22, 23) wurden 2014 beispielsweise weniger als 85 Prozent der im langjährigen Durchschnitt zu erwartenden Winderträge erzielt.

Da Windparkprojekte in den ersten Betriebsjahren aufgrund der Abschreibungen und des anfänglich hohen Kapitaldienstes üblicherweise keine bilanziellen Gewinne erwirtschaften, hat der Konzern wie zu erwarten 2014 ein negatives Konzernergebnis erwirtschaftet. Es beträgt wie im Vorjahr rund 4,1 Millionen Euro. Das für den unternehmerischen Erfolg aussagekräftigere operative Ergebnis (EBITDA − bereinigt um Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie periodenfremde und nicht-operative Erträge) stieg um rund 2 Millionen Euro auf knapp 13,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Rendite liegt damit unverändert bei 73 Prozent des Umsatzes. Der Geschäftsbericht ist im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/finanzberichte.html.

Die ABO Invest AG als Einzelgesellschaft hat einen Jahresüberschuss von knapp 490.000 Euro erwirtschaftet. Das liegt an der Verzinsung von Eigenmitteln, die ABO Invest 2014 bereits vor der Inbetriebnahme der neuen Windparks Couffé und Saint Nicolas eingebracht hat.

ABO Invest setzt die Strategie des europaweiten Ausbaus fort. Aktuell wird der erste finnische Windpark errichtet. Um den Baufortschritt des insgesamt 11,7 Millionen Euro teuren Projektes zu finanzieren, hat ABO Invest 3,75 Millionen neue Aktien emittiert, die zum Preis von 1,40 Euro – knapp über dem aktuellen Börsenkurs – von der ABO Wind AG gezeichnet worden sind. Nach der jüngsten Kapitalerhöhung weist ABO Invest eine Börsenkapitalisierung von etwa 57 Millionen Euro auf. Die Aktien sind im Besitz von rund 4.000 Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften. Rund 25 Prozent hält aktuell die ABO Wind AG.

Erfolgreich verlief die Inbetriebnahme der neuen französischen Windparks Couffé und Saint Nicolas, die bisher die Erwartungen erfüllen. Unbefriedigend waren dagegen die ersten Betriebsmonate des Windparks Weilrod. Eine mittlerweile vor Gericht gescheiterte Klage hatte vorübergehend nächtliche Abschaltungen dreier Anlagen erwirkt. Die damit verbundenen Ertragsausfälle hat der Projektentwickler erstattet. Zudem steuerten die Sensoren Abschaltungen wegen Eiswurf und Fledermausflug nicht optimal und verursachten ebenso wie einzelne technische Defekte zusätzliche Stillstandszeiten. „Die Kumulation von Problemen an unserem Windpark im Taunus ist ärgerlich“, sagt Vorstand Dr. Ahn. Projektentwickler, Hersteller und technische Betriebsführung legten nun besonderes Augenmerk darauf, die Schwierigkeiten schnell zu beheben. „Entscheidend ist, dass der Windpark langfristig erfolgreich produziert. Diesbezüglich bin ich zuversichtlich.“

Neu berechnet hat ABO Invest den Wert der Aktie. Dieser bestimmt sich aus dem Barwert der zu erwartenden Liquiditätszuflüsse aus aktuellen und künftig zu erwerbenden Windparks. Die neue Berechnung sowie die vorherigen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/barwertprognose.html. Demnach ist eine ABO Invest-Aktie zum Jahresende 2015 rund 1,47 Euro wert. Im Vergleich zur Berechnung des Vorjahres haben sich insbesondere das schwache Windjahr und die wegen der niedrigen Inflation geringer als kalkuliert ausgefallene Tarifanpassung in Frankreich und Irland nachteilig ausgewirkt.

ABO Invest lädt die Aktionäre zur Hauptversammlung am Donnerstag, 16. Juli 2015, um 16 Uhr in das Museum Wiesbaden. Die Tagesordnung und die auszulegenden Unterlagen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/hauptversammlung.html. Die Anmeldung erfolgt über die depotführenden Banken. „Wir wollen bei der Hauptversammlung unter anderem weitere Kapitalerhöhungen beschließen lassen, um den erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen“, sagt Vorstand Dr. Ahn.

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Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest

Pressemitteilung

Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest
· Knifflige und amüsante Fragen
· Ergänzungen sind willkommen

(Wiesbaden, 29. Oktober 2014) Für Windkraftspezialisten und solche, die es werden wollen, gibt es nun ein eigenes Quiz. Der Windparkbetreiber ABO Invest, an dem rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften beteiligt sind, bietet Freunden der klimafreundlichen Stromproduktion ab sofort die Gelegenheit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Wer weiß, was eine Pitch-Steuerung ist, wofür man ein Anemometer benötigt und welche Firma aktuell die meisten Windkraftanlagen herstellt, der sollte nicht zögern, sich auf der ABO Invest-Homepage zu beweisen: www.buergerwindaktie.de/quiz/public/ Wer die Antworten nicht kennt, für den lohnt sich ein Besuch erst recht. Spielerisch lernt es sich schließlich am leichtesten. Es warten zahlreiche knifflige und amüsante Aufgaben. Hoch willkommen sind auch Vorschläge für neue Fragen.

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