ABO Wind mit Service und Betriebsführung von Fuhrländer-Anlagen beauftragt

· evm-Gruppe betraut ABO Wind mit technischer Betreuung eines Windparks im Hohen Westerwald
· Service und Betriebsführung aus einer Hand reduziert Kosten
· ABO Wind bietet nach Übernahme von FWT-Mitarbeitern Service für Fuhrländer-Anlagen an

(Wiesbaden, 6. Februar 2018) ABO Wind verstärkt das Windkraft-Servicegeschäft: Die evm-Gruppe hat ABO Wind mit dem Service für den Windpark Waigandshain/Homberg im Hohen Westerwald beauftragt. Zusätzlich übernimmt ABO Wind die technische Betriebsführung der Anlagen. Der Auftraggeber, die Windpark Westerwald GmbH, ist ein Beteiligungsunternehmen der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) aus Koblenz sowie kommunaler Stadtwerke aus Haiger, Herborn und Koblenz.

Der Auftrag spiegelt einen neuen Trend wider: Betreiber sind zunehmend an Service und Betriebsführung aus einer Hand interessiert. Denn das spart Kosten. „Unser modernes, kosteneffizientes Konzept hat den Kunden überzeugt“, sagt Dörte Nölting, kaufmännische Leiterin des Windpark-Managements bei ABO Wind. „Sowohl Service als auch Betriebsführung greifen auf die Daten unserer Leitwarte zu. So bündeln wir Kompetenzen, schaffen Synergien und vermeiden unnötige Redundanzen“, so Nölting.

„Mit ABO Wind haben wir einen verlässlichen Vertragspartner gefunden, dessen Servicepersonal besonders viel Erfahrung mitbringt“, sagt Stefan Dietz, Windpark-Geschäftsführer der evm.
Kürzlich hat ABO Wind zwölf bestens qualifizierte Mitarbeiter vom insolventen Unternehmen FWT Service übernommen. „Damit haben wir unsere hauseigene Expertise erweitert. Ab sofort bieten wir vollumfänglichen Service für die gesamte Fuhrländer- und FWT-Produktpalette sowie die herstellerübergreifende MD-Plattform an“, so Nölting.

Der Windpark Waigandshain besteht aus zwölf Fuhrländer-Anlagen vom Typ FL MD77 mit je 1,5 Megawatt Leistung, die 2004/2005 ans Netz gingen. Zudem überwacht die ABO Wind-Leitwarte ab sofort 60 weitere Windenergieanlagen, die zuvor der FWT Service betreute. Die FWT Service DE GmbH, ein herstellerunabhängiges Unternehmen für Windkraft-Service und -Wartung, war aus dem insolventen Windenergie-Pionier Fuhrländer hervorgegangen und hatte im Herbst vergangenen Jahres ebenfalls Insolvenz angemeldet. Das Fachwissen der übernommenen Mitarbeiter kommt nun bei ABO Wind zum Einsatz.

Den Windpark Waigandshain betreut ABO Wind vom Service-Standort in Hadamar aus. Dort befindet sich das neue, rund 1.000 Quadratmeter große Service-Zentrallager, an dem zunächst neun Mitarbeiter und neun Servicetechniker beschäftigt sind – weiteres Wachstum ist geplant.

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Kathrin Dorscheid
Teamleiterin Kommunikation

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Pilotprojekt in Kirchheim: Aus Windstrom mach Wasserstoff

  • Neuer Windpark soll Elektrolyseur für Wasserstofftankstelle mit Strom versorgen
  • Demoanlage im Jahr 2018 geplant
  • Regionale Unternehmen sprechen über eine mögliche Zusammenarbeit

(Wiesbaden/Kirchheim/Bad Hersfeld, 23. November 2017) Nicht nur im Stromsektor, auch bei der Verkehrswende hin zu grünen Treibstoffen gibt es noch viel zu tun. Eine Möglichkeit, Diesel und Benzin zu ersetzen, sind wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge. Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind lud am gestrigen Mittwoch gemeinsam mit seinen Partnern, der H2BZ-Initiative Hessen e.V., dem Regionalmanagement Nordhessen/MoWiN.net und dem Tankstellen-Betreiber Frank Roth zur Veranstaltung „Grüner Wasserstoff in der Mobilität“ nach Bad Hersfeld ein.

ABO Wind nimmt aktuell im benachbarten Kirchheim einen Windpark mit einer Gesamtnennleistung von 9,9 Megawatt in Betrieb. Die drei Nordex N131-Anlagen produzieren rund 30 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Damit könnten rechnerisch alle Kirchheimer Haushalte und zusätzlich ein Elektrolyseur für eine Wind-Wasserstoff-Tankstelle versorgt werden. Die Infoveranstaltung richtete sich an Logistiker, Busunternehmen, ÖPNV-Aufgabenträger und Energieversorger, also an mögliche Kunden der künftigen Wasserstofftankstelle.

Zur Einstimmung führten Jörg Wirtz, Projektleiter der ABO Wind-Abteilung Zukunftsenergien, Georg von Aretin, ABO Wind-Abteilungsleiter Planung Hessen, und Betreiber Frank Roth vormittags über den Windpark. Rund 15 Teilnehmer, darunter Mitarbeiter der H2BZ-Initiative, der Stadtwerke Bad Hersfeld sowie von Elektrolyseur-Herstellern, fuhren mit einem Brennstoffzellenbus des Omnibusbetriebs Winzenhöler zu den einzelnen Windkraftanlagen. Georg von Aretin berichtete von den Planungen und dem Bau des Windparks. Jörg Wirtz stellte die Pläne für die Wasserstofftankstelle vor: Als erster Schritt soll im kommenden Jahr eine Demoanlage installiert werden, bestehend aus einem kleinen Elektrolyseur, dessen Wasserstoffproduktion an einer Zapfsäule zwei bis vier Brennstoffzellen-PKW am Tag betanken kann. Auch der Bürgerbus der Gemeinde Kirchheim könnte elektrisch betrieben und mit dem Wasserstoff der Demoanlage versorgt werden. Für dieses Vorhaben will sich ABO Wind um Förderung bei der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH und beim Land Hessen bemühen. Mit Frank Roth gibt es bereits einen möglichen Betreiber für die künftige Wasserstofftankstelle, die im Endausbau eine Leistung von zwei Megawatt aufweisen könnte und damit für die Betankung von rund 200 Brennstoffzellen-PKW am Tag ausgelegt wäre. „Die Energiewende ist mehr als nur der Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung“, erklärt Wirtz. „Ohne die Wärme- und Verkehrswende können wir unsere CO2-Emissionen nicht genug senken, um die Klimaschutzziele von Paris zu erfüllen – hierfür brauchen wir die Sektorenkopplung. Unser Pilotprojekt einer direkt mit Windstrom betriebenen Wasserstofftankstelle ist dafür ein sehr gutes Beispiel.“

Im Anschluss fand ein Fachforum mit rund 40 Teilnehmern im Veranstaltungszentrum „wortreich“ in Bad Hersfeld statt. Manfred Draschner von Toyota Deutschland referierte über Brennstoffzellenfahrzeuge vom PKW bis zum LKW. Reinhold Wurster von Ludwig-Bölkow-Systemtechnik sprach über Vorteile der E-Mobilität in der Logistik. Christian Winzenhöler des gleichnamigen Omnibusbetriebs berichtete über seine Erfahrung mit Brennstoffzellen-Bussen. Jörg Wirtz skizzierte CO2-freie Mobilitätsoptionen am Beispiel von Logistikzentren und Busdepots. Nach den Vorträgen tauschten sich die Teilnehmer bei einem Imbiss über mögliche Kooperationen zwischen den Unternehmen der Region aus.

Alle Vorträge des Fachforums sowie ein Steckbrief des Windparks Kirchheim stehen unter https://www.abo-wind.com/de/aktuelles/pressemitteilungen/2017/2017-11-23_Gruener-Wasserstoff.html zum Download bereit.

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Lena Fritsche
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ABO Wind errichtet erstes Projekt im Iran

Pressemitteilung

  • Solarpark soll noch im November ans Netz gehen
  • Vorderasiatischer Staat bietet gute Bedingungen für erneuerbare Energien
  • Als Vorreiter eröffnete ABO Wind Anfang 2016 Büro in Teheran

(Wiesbaden/Teheran, 16. November 2017) ABO Wind hat mit den Bauarbeiten für den Solarpark Saidabad in der nordiranischen Provinz Semnan begonnen. Mehr als 4.100 Solarmodule und 18 Wechselrichter sind auf der Baustelle eingetroffen. Ende November soll der Solarpark mit einer Leistung von 1,3 Megawatt peak ans Netz gehen. „Mit unserem ersten iranischen Projekt liegen wir gut im Zeitplan“, sagt Florian Lüders, bei ABO Wind für internationale Projektentwicklung zuständiger Abteilungsleiter.

Als europäischer Vorreiter hat ABO Wind bereits Anfang 2016 nach der Aufhebung internationaler Sanktionen ein Büro in Teheran eröffnet. Inzwischen arbeiten dort zehn iranische Kollegen. „Wir haben gelernt, worauf es bei der Beantragung von Lizenzen und Genehmigungen ankommt“, sagt Lüders. „Mit dem Solarpark in Saidabad sammeln wir nun auch wichtige Erfahrungen beim Bau. Das sind gute Voraussetzungen, um in Kürze auch größere Wind- und Solarprojekte umzusetzen.“ ABO Wind verbindet Expertise bei der Planung, Finanzierung und dem Bau internationaler erneuerbarer Energieprojekte mit Wissen über die Bedingungen und Gepflogenheiten im Iran. „Mit dieser Kombination haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, das uns die Umsetzung weiterer Projekte ermöglicht.“ ABO Wind arbeitet an mehreren iranischen Wind- und Solarparks, von denen einige bereits kurzfristig realisiert werden sollen.

„Im Iran herrschen hervorragende Bedingungen für den Bau von Erneuerbaren. Es weht viel Wind, die Sonne scheint regelmäßig, es gibt große Potentialflächen und eine staatlich garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre“, sagt Lüders. Dennoch sind Finanzierungen in dem politisch lange isolierten Land weiterhin schwierig. Das erste Projekt im Iran finanziert ABO Wind daher zunächst aus eigenen Mitteln. Als Betreiberin des Solarparks ist die ABO Pionier AG vorgesehen. Die neu gegründete Gesellschaft wird erneuerbare Energieprojekte in Ländern betreiben, in denen diese noch nicht etabliert sind oder höhere politische Risiken herrschen. Sobald die ersten Projekte in Betrieb genommen sind, sollen Anleger die Möglichkeit erhalten, sich an der ABO Pionier AG zu beteiligen. Nach dem gleichen Modell hatte ABO Wind vor nunmehr sieben Jahren die mittlerweile unabhängige ABO Invest AG gegründet, die aktuell ein Portfolio aus Windparks mit einer Leistung von rund 130 Megawatt betreibt – allerdings ausschließlich in etablierten europäischen Märkten.

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Dr. Daniel Duben
Projektleiter Kommunikation

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Neue Wege der Betriebsführung und Wartung von Windparks

Neue Wege der Betriebsführung und Wartung von Windparks

• ABO Wind-Vorträge bei den 26. Windenergietagen zur Optimierung von Betrieb und Ertrag im Expertenforum „The Blue“

• Synergien zwischen Betreibern, Betriebsführern und Serviceunternehmen gefordert

(Wiesbaden, 02. November 2017) Die 26. Windenergietage vom 7. bis 9. November in Warnemünde stehen ganz im Zeichen der neuen Ausschreibungen zur Windstrom-Vergütung. ABO Wind legt den Fokus bei der Fachtagung auf die Themen Optimierung, Betriebsführung und Wartung. Denn durch die Ausschreibungen steigt der Kostendruck nicht nur auf Projektentwickler und Hersteller von Windparks – sondern auch auf Betreiber und Betriebsführer.
„Die Windbranche erlebt gerade einen Paradigmenwechsel“, sagt Dörte Nölting, die kaufmännische Leiterin des Windpark-Managements von ABO Wind. In ihren Vorträgen im Expertenforum „The Blue“ erläutern Dörte Nölting und weitere ABO Wind-Mitarbeiter am Mittwoch (8.11.) ab 11.15 Uhr unter anderem, wie Betreiber im Dreieck von Ausschreibungen, Sicherheit und Kosteneffizienz das Beste aus Ihrem Windpark herausholen (zum Programm des Expertenforums).

„Viele Betreiber stellen sich die Frage: Wie viel Kontrolle brauche ich wirklich? Kann ich Kosten sparen, indem ich mehr Risiko auf mich nehme? Für viele ist inzwischen zum Beispiel ein Teilwartungsvertrag sinnvoller als der bislang übliche Vollwartungsvertrag mit dem Hersteller“, so Nölting.

ABO Wind ist gut gerüstet, um in diesem Zusammenhang kosteneffiziente Synergieeffekte zu schaffen: Das Unternehmen verfügt nicht nur über eine eigene Betriebsführung und Leitwarte, sondern auch über dezentrale Service-Teams, die sich deutschlandweit um Inspektionen, Wartung und Instandhaltung kümmern.

„Was früher unüblich war, wird jetzt verstärkt angefragt: Viele Betreiber denken nun über Betriebsführung und Service aus einer Hand nach. So können beide eine gemeinsame Leitwarte nutzen. Das spart Kosten und Aufwand und somit Ausgaben für den Betreiber“, so Nölting. Ein Asset Manager kann gegebenenfalls als übergeordnete Kontrollinstanz dienen und die Qualität überwachen.

Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, hat ABO Wind die Betriebsführung noch flexibler gemacht und bietet nun modulare, beliebig kombinierbare Leistungen und integrierte Konzepte auf drei Qualitätsstufen an. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.abo-wind.de/betriebsfuehrung.

Für Ihre Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Kathrin Dorscheid
Teamleiterin Kommunikation

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ABO Wind bringt zwei neue Windparks im Hunsrück ans Netz

Pressemitteilung

· Sechs Windkraftanlagen produzieren Strom für 13.000 Haushalte
· 17 Jahre hervorragende Partnerschaft mit zahlreichen gemeinsamen Projekten
· Windkraft ist wichtiger Baustein des lokalen Tourismus

(Wiesbaden, 10. Oktober 2017) Mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf im Hunsrück verbindet den Projektentwickler ABO Wind eine besondere Beziehung: Fast ein Viertel seiner aktuell 131 rheinland-pfälzischen Windkraftanlagen stehen hier. Zwei neue Windparks hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen ans Netz gebracht.

Der interkommunale Windpark der Gemeinden Breit, Büdlich, Schönberg und Heidenburg besteht aus vier Anlagen des Typs Vestas V112 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt. Hinzu kam kurz darauf der Windpark Berger Wacken in der Ortsgemeinde Berglicht – zwei Nordex N117-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und je 2,4 Megawatt Nennleistung. Zusammen produzieren die sechs Anlagen rund 44 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr. So viel verbrauchen rund 13.000 durchschnittliche Haushalte. Der Umwelt bleiben damit rund 33.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

Im Jahr 2002 weihten ABO Wind und die Bürgermeister der vier beteiligten Ortsgemeinden mit dem interkommunalen Windpark Berglicht das erste gemeinsame Projekt ein. „Die Gemeinden leisteten damit echte Pionierarbeit in Rheinland-Pfalz“, erinnert sich ABO Wind-Geschäftsleiterin Urta Steinhäuser. „Unsere Arbeit mit den Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde, der Kreisverwaltung und dem Forst ist sehr vertrauensvoll und klappt seit nunmehr 17 Jahren hervorragend.“ Dank der langjährigen, guten Zusammenarbeit hat sich ABO Wind im Jahr 2012 entschieden, hier den Lehrpfad Hunsrücker Windweg rund um die Windparks Berglicht und Heidenburg zu errichten. Zwei Jahre später integrierte die Verbandsgemeinde ihn in die neue Traumschleife „Wind, Wasser & Wacken“. Der Südwestrundfunk zählt die Traumschleife zu den schönsten Wandertouren in Rheinland-Pfalz. Die neuen Windkraftanlagen schaden der Tourismusregion Erbeskopf nicht: Die Traumschleife hat bei ihrer aktuellen Neubewertung mehr Erlebnispunkte erhalten als zuvor. Zusätzlich fördert das Unternehmen mit einem jährlichen Beitrag die Aktivitäten des Hunsrückhauses auf dem Erbeskopf und unterstützt zahlreiche Sport- und Musikvereine in der Verbandsgemeinde. Auch die Ortsgemeinden ohne eigenen Windpark profitieren von der Windenergie: Dank eines Solidarpaktes kommt ein Teil der Einnahmen aus den Windkraftanlagen allen 21 Ortsgemeinden zugute, egal auf welcher Gemarkung die Anlagen stehen.

Im Sommer 2017 feierte ABO Wind gemeinsam mit dem Betreiber Schöller Wind die Einweihung der beiden Windparks Horath und Merschbach. „Die Einnahmen aus der Windenergie sind für unseren Gemeindehaushalt sehr wichtig“, sagt Horaths Bürgermeister Egon Adams. „ABO Wind hat das sehr professionell umgesetzt: Neun Monate nach der Genehmigung standen die neun Anlagen.“

ABO Wind hofft, als Partner der Verbandsgemeinde noch weitere Erneuerbare-Energie-Projekte ans Netz zu bringen, beispielsweise im Rahmen des sogenannten Repowering. Dabei werden ältere Anlagen durch neue, leistungsfähigere Windkraftanlagen ersetzt.

Lena Fritsche
Teamleitung Kommunikation

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ABO Wind meldet weitere internationale Erfolge

Pressemitteilung

  • Projektrechte im Vereinigten Königreich und in Spanien veräußert
  • Kaufoptionen und Dienstleistungsaufträge in Argentinien erreicht
  • Irischer Windpark steht kurz vor Baubeginn
  • Vorstand erhöht Prognose für Jahresüberschuss 2017

(Wiesbaden, 7. Juli 2017) ABO Wind verzeichnet weitere internationale Erfolge. Bereits vor gut einem Monat war der Verkauf eines französischen Windkraftportfolios mit gut 100 Megawatt an den tschechischen Versorger ČEZ gelungen. Zwischenzeitlich haben sich weitere kommerzielle Erfolge hinzugesellt. So hat ABO Wind im Vereinigten Königreich ein baureifes 35-Megawatt-Projekt an einen Energieversorger veräußert. Ebenso wie der Verkauf des französischen Portfolios hat dieser Abschluss einen erheblichen positiven Einfluss auf das Jahresergebnis 2017. Beide Geschäfte waren nicht fest eingeplant.
In Irland beginnen in Kürze die Bauarbeiten zum Windpark Cappawhite B, der im nächsten Sommer ans Netz gehen kann, wenn das benötigte Umspannwerk errichtet worden ist. Das Projekt in der Grafschaft Tipperary besteht aus vier Anlagen des Typs Vestas 105 mit jeweils 3,6 Megawatt Leistung. Cappawhite B ist der vierte Windpark, den ABO Wind auf der grünen Insel errichtet. Die ersten drei Projekte gingen zwischen 2010 und 2013 ans Netz und haben eine Gesamtleistung von 70 Megawatt. ABO Wind ist zuversichtlich, auch 2019 und 2020 jeweils einen irischen Windpark zu errichten.
Aufschwung der Windenergie in Spanien und Argentinien
Auch die Belebung des spanischen Windmarktes macht sich positiv bemerkbar. Dort ist ABO Wind seit 2001 aktiv, hatte aufgrund der Wirtschaftskrise aber lange Durststrecken durchzustehen. Die von der Regierung initiierten Ausschreibungen erhöhen die Nachfrage nach Windkraftprojekten. Das ermöglichte nun den Verkauf des annähernd baureifen Projekts Motilla (52,5 Megawatt) in Castilla-La Mancha an einen großen europäischen Versorger, mit dem ABO Wind bereits in anderen Märkten erfolgreich zusammen gearbeitet hat.
In Argentinien hatte ABO Wind 2016 sechs technisch baureife Windparks mit einer Gesamtleistung von 350 Megawatt veräußert, die sich damit an den Ausschreibungen um eine Vergütung beteiligten. Aktuell arbeitet ABO Wind an weiteren Verkäufen in Argentinien und hat 2017 bereits mehrere Optionsvereinbarungen abgeschlossen, die unmittelbar einen kleinen Ertrag bringen und die Aussicht auf weitere gute Abschlüsse verbessern. Auf gute Resonanz stößt ferner das Angebot, mit technischen und planerischen Dienstleistungen in Argentinien die Errichtung von Windparks und deren Infrastruktur zu unterstützen. ABO Wind hat vor Ort ein kompetentes Team aufgebaut. Bau-, Elektroingenieure und EPC-Spezialisten aus Deutschland unterstützen die argentinischen Kollegen. Diese Kombination kommt bei den Kunden gut an; das Auftragsbuch füllt sich.
Erhöhte Gewinnerwartung für 2017
Die aktuell guten Entwicklungen in Frankreich, Irland, Spanien, Argentinien und im Vereinigten Königreich veranlassen den Vorstand, die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr anzuheben. „Aktuell gehen wir davon aus, ein Ergebnis mindestens in der Größenordnung des Vorjahres zu erreichen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. 2016 hatte das Unternehmen einen Überschuss von 16,5 Millionen Euro erreicht.
Neben den positiven Nachrichten aus dem Ausland tragen wesentlich die Aktivitäten in Deutschland zum Geschäftserfolg bei, wo ABO Wind in diesem Jahr 100 Megawatt ans Netz bringt. Trotz der großen Herausforderung an die Mitarbeiter liegen alle in Errichtung befindlichen Projekte sehr gut im Zeitplan. Das ist wegen der Degression der noch im Vorjahr gesicherten Einspeisevergütung für den Wert entscheidend. Auch die Bauarbeiten für drei finnische Windparks mit zusammen 60 Megawatt, die in diesem Jahr ans Netz gehen, schreiten planmäßig voran. „Unseren hervorragenden Mitarbeitern haben wir zu verdanken, dass wir insgesamt gut dastehen“, betont Dr. Jochen Ahn.

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Alexander Koffka
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Zwei neue Windparks für die Hunsrücker Energiewende

· 200 Horather und Merschbacher feiern Windparkeinweihung im Hunsrück
· Projektpartner loben die hervorragende Zusammenarbeit
· Sauberer Strom für 25.000 Haushalte

(Horath/Wiesbaden, 27. Juni 2017) Nach einer heißen Frühsommerwoche wehte ein kräftiger Wind zur Einweihung der Hunsrücker Windparks Horath und Merschbach am vergangenen Sonntag. Rund 200 Bürger aus den beiden Ortsgemeinden und der Region waren gekommen, um gemeinsam mit dem Projektentwickler ABO Wind und dem Betreiber Schöller Wind des Windparks Merschbach zu feiern.

Merschbachs Bürgermeisterin Iris Hornberg sagte: „Als einer der kleinsten Orte in der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf sind wir sehr stolz und freuen uns, dass wir zwei Windkraftanlagen realisieren konnten.“ Horaths Bürgermeister Egon Adams ergänzte: „Wir machen nicht viel Wind um unsere Dörfer, wir nutzen ihn lieber, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“ Er betonte auch die Rolle der Pachteinnahmen für den Gemeindehaushalt: „Wir haben das ‚Tal der Tränen‘ verlassen und leisten zusätzlich noch den vereinbarten Solidarbeitrag für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde.“ Die interkommunale Zusammenarbeit würdigte auch Marc Hüllenkremer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf: „Die Energiewende macht an Grenzen nicht Halt, darum ist es unsere Aufgabe, in der gesamten Region an einem Strang zu ziehen und das haben wir hier geschafft.“ Hüllenkremer lobte auch die Auftritte der Kita St. Martin und der DJK-Tanzgruppen Minis und Hoata Danz-Kids: „Es ist toll, dass ihr Kinder das Fest so mitgestaltet, denn um eure Zukunft geht es hier heute.“

ABO Wind ist mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf schon lange verbunden hat und hat seit dem Jahr 2002 dort nun bereits 25 Windkraftanlagen und den Lehrpfad Hunsrücker Windweg errichtet, sechs weitere Anlagen sind aktuell im Bau. „Vor 15 Jahren habe ich mein erstes Windparkfest ganz in der Nähe in Berglicht gefeiert“, erinnerte sich ABO Wind-Geschäftsleiterin Urta Steinhäuser. „Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen wieder ein Fest zu feiern.“ Steinhäuser bedankte sich bei allen Beteiligten der Gemeinden, der Kreisverwaltung und der Forstämter: „Die Arbeit mit Ihnen ist etwas Besonderes und wirklich einzigartig. Darum haben wir heute richtig etwas zu feiern.“

Auch Jörg Röver, Geschäftsführer der Schöller Wind GmbH, die den Windpark Merschbach betreibt, lobte die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Er wies auf die zeitgleich stattfindenden Demonstrationen gegen zwei marode belgische Atomkraftwerke hin und ergänzte: „Moderne Windparks wie diese beiden hier im Hunsrück sind nicht nur Teil der notwendigen Energiewende, sie sind der Anfang vom Ende der Atomenergie.“

Die neun Anlagen des Windparks Horath des Typs Vestas V112 mit 3,3 Megawatt Nennleistung gingen im September 2016 ans Netz. Im März 2017 folgten zwei Anlagen des Typs Vestas V126 mit ebenfalls 3,3 Megawatt Nennleistung in Merschbach. Insgesamt produzieren die elf neuen Anlagen rund 85 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom – so viel verbrauchen rund 25.000 durchschnittliche Haushalte. Sie ersparen der Umwelt den Ausstoß von rund 64.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Nach den Auftritten des Kindergartens und der Kindertanzgruppen begleitete der Musikverein Horath das Einweihungsfest musikalisch. Für Speisen und Getränke sorgten die Ortsgemeinde Merschbach sowie die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein, der Männergesangverein Cäcilia und die DJK aus Horath. Während die Kinder am Stand der Kita St. Martin Windrädchen basteln konnten und geschminkt wurden, informierten sich die Erwachsenen am ABO Wind-Stand über die Windenergie und besichtigten den Turmfuß der Windkraftanlage.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Planer und Bürger diskutierten Windparkprojekt kontrovers

Pressemitteilung

· ABO Wind will bis zu sechs Anlagen südöstlich von Nentershausen errichten
· Rund 60 Anwohner informierten sich bei einer Infomesse über das Vorhaben
· Internetseite www.windpark-nentershausen.de informiert Interessenten

(Wildeck-Richelsdorf/Wiesbaden, 2. Juni 2017) Lebhafte Debatten löst das Vorhaben von ABO Wind aus, im hessischen Nentershausen und Wildeck (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) einen Windpark mit sechs Windkraftanlagen zu errichten. Bei einer Informationsmesse des Unternehmens am gestrigen Nachmittag und Abend setzten sich rund 60 Besucher detailliert mit den Planungen auseinander. Projektleiter Michael Haag und weitere Experten informierten über das Projekt und beantworteten viele Detailfragen, die unter anderem die Bürgermeister Markus Becker (Ronshausen) und Alexander Wirth (Wildeck) stellten. Noch in diesem Juni will ABO Wind einen Genehmigungsantrag beim Regierungspräsidium Kassel einreichen.

Die meisten der Besucher stehen den Planungen kritisch bis ablehnend gegenüber. Viele halten die Vorrangfläche für falsch gewählt, haben grundsätzliche Vorbehalte gegen Windkraftnutzung im Forst oder befürchten Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten. Heinrich Fleischmann aus dem Nentershausener Ortsteil Süß gab sich hingegen als klarer Befürworter zu erkennen. „Auch wenn ich mich damit nicht bei allen Nachbarn beliebt mache: In meinen Augen ist es notwendig, solche Windparks zu errichten, damit die Energiewende funktioniert.“ So wie der gelernte Elektrotechniker nutzten viele Bürger die Veranstaltung um in angenehmer Atmosphäre und freundlichem Ton umso leidenschaftlicher über das Für und Wider des Windparks zu debattieren.

Die geplanten Wald-Anlagen im „Richelsdorfer Gebirge“ liegen im Vorranggebiet HEF 15 des Teilregionalplans Energie Nordhessen, den die Landesregierung im Mai 2017 verabschiedet hat. Der Windpark würde jährlich annähernd 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren, so viel verbrauchen rund 20.000 durchschnittliche Haushalte. Der Anlagentyp steht noch nicht fest: Durch das neue Vergütungssystem mit Ausschreibungen verlängert sich die Projektdauer, darum beantragt ABO Wind am Standort Nentershausen erstmals eine typenunabhängige Genehmigung. So kann das Unternehmen später die effizienteste und modernste verfügbare Anlage auswählen. Die Anlagen werden eine Gesamthöhe zwischen 215 und 245 Metern haben. Bei den Generatoren sind Nennleistungen zwischen 2,4 und 5 Megawatt denkbar.

Den Zeitpunkt der Infomesse hat ABO Wind bewusst gewählt. „Kurz vor Antragsstellung liegen jetzt nahezu alle Gutachten und Fotomontagen des späteren Windparks vor“, erklärte Michael Haag. „Die Anwohner können sich also ein genaues Bild machen und uns alle Fragen stellen, die sie zum Windpark und zur Windenergie allgemein haben.“ Auf zahlreichen Postern präsentierte ABO Wind den Stand der Planung, unter anderem das aktuelle Parklayout, die Abstände zu den Siedlungen, die Gutachten zu Schall und Schattenwurf sowie Informationen zur Windmessung. Die ABO Wind-Bauleitung und Volker Neumann vom Forstamt Rotenburg informierten über den Windparkbau im Wald. Heiko Köstermeyer vom Gutachterbüro Simon & Widdig berichtete von den Ergebnissen der naturschutzfachlichen Untersuchungen am Standort. In persönlichen Gesprächen erklärte der Biologe zum Beispiel, dass das Planungsgebiet nicht auf der Route der Zugvögel liegt. Auf Karten hatte er Erkenntnisse dargestellt, wo im Umfeld der geplanten Anlagen Rotmilane beobachtet worden sind.

Für viele Besucher waren vor allem die Visualisierungen interessant – Fotomontagen, die von 17 verschiedenen Punkten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen wird. Im Lauf der kommenden Monate werden alle Antragsunterlagen im Rahmen des von ABO Wind gewählten förmlichen Genehmigungsverfahrens öffentlich ausliegen und die Bürger haben die Möglichkeit, Einwendungen vorzubringen.

Alle Poster der Infomesse sind auf der Website www.windpark-nentershausen.de zu finden. Dort stellt ABO Wind auch alle Neuigkeiten zum Projekt und später Fotos vom Windparkbau zur Verfügung. Das Unternehmen hat in Hessen bislang 102 Anlagen mit insgesamt 200 Megawatt Leistung errichtet.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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ABO Wind mit guten Perspektiven in Deutschland und international

Pressemitteilung

· Jahresüberschuss auf 16,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt
· Aktionäre erhalten zwei Dividenden von zusammen 0,50 Euro
· 2017 trägt Finnland wesentlich zum Erfolg bei
· Aktuell sind mehr Windparks im Bau als je zuvor

(Wiesbaden, 12. Mai 2017) Der Jahresabschluss 2016 unterstreicht nach Überzeugung des Vorstands die guten Perspektiven der ABO Wind. „Die Internationalisierung unserer Geschäftstätigkeit trägt Früchte – sonst wäre dieses Rekordergebnis nicht möglich gewesen“, sagt Matthias Bockholt. Der Jahresüberschuss 2016 des Konzerns beträgt 16,5 Millionen Euro und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie im bereits guten Geschäftsjahr 2015. Der Umsatz hat mit 122 Millionen Euro erstmals die Schwelle von 100 Millionen Euro überschritten. Die Gesamtleistung liegt bei 145 Millionen Euro. Der vollständige Abschluss steht auf der Internetseite zur Verfügung: https://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/geschaeftsberichte.html

Eigenkapital auf 67 Millionen Euro gewachsen
Dank kontinuierlicher Geschäftserfolge ist das Eigenkapital der Gesellschaft sukzessive gewachsen auf nunmehr 67 Millionen Euro. Inklusive Mezzanine-Mitteln beträgt die Eigenkapital-Quote 55 Prozent. Auch der größte Teil des Jahresüberschusses 2016 fließt in die Rücklage. Zugleich profitieren die Aktionäre vom Erfolg. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 20. Juni vor, 2017 zwei Dividenden auszuschütten. Neben der auf 0,30 Euro je Aktie erhöhten regulären Dividende wird im Oktober zusätzlich eine „Jubiläumsdividende“ ausgeschüttet. Da ABO Wind 2016 zwanzigsten Geburtstag feierte, erhalten Aktionäre weitere 0,20 Euro. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs steigt die Dividendenrendite damit auf knapp fünf Prozent.

Eveline Lemke kandidiert für Aufsichtsrat
Ebenfalls von der Hauptversammlung zu beschließen, ist die Nachfolge des ausscheidenden Aufsichtsrats Jürgen Koppmann. Der frühere Vorstand der Umweltbank ist wieder für die Bank tätig und legt sein Mandat bei ABO Wind daher nieder. „Wir freuen uns, dass wir die frühere rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke gewonnen haben“, sagt Vorstand Bockholt. Lemke engagiert sich seit vielen Jahren für Klimaschutz und erneuerbare Energien. Aktuell ist sie Präsidentin der international ausgerichteten Karlshochschule. Das passt gut zur Strategie der ABO Wind, in noch mehr Ländern aktiv zu werden. Bei der Hauptversammlung kandidiert sie als Aufsichtsrätin. Tagesordnung und auszulegende Unterlagen stehen auf der Internetseite zur Verfügung: https://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/hauptversammlung.html

Gutes Geschäftsjahr 2017 erwartet
Auch 2017 erwartet der Vorstand ein sehr gutes Geschäftsjahr. In der ersten Jahreshälfte befanden und befinden sich mehr Windparks im Bau als je zuvor. Rund 20 Projekte mit 180 Megawatt Gesamtleistung gehen 2017 den Planungen zufolge in Deutschland, Finnland und Frankreich ans Netz. Während 2016 außerordentliche Erfolge in Argentinien zum hervorragenden Ergebnis beitrugen, ist für 2017 mit einem ungewöhnlich großen Beitrag der finnischen Tochtergesellschaft zu rechnen, die aktuell drei Windparks mit 60 Megawatt Gesamtleistung errichtet. Der Vorstand erwartet für 2017 eine Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres und beim Jahresüberschuss ein wiederum zweistelliges Millionenergebnis − wenn auch nicht ganz auf der Höhe des Jahres 2016.

Marktanteil in Deutschland soll wachsen
Im Heimatmarkt Deutschland ist ABO Wind seit Jahren mit großem und stetigem Erfolg tätig. Das zum Januar 2017 novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) erhöht den Wettbewerb, indem es für die Vergütung des Windstroms Ausschreibungsverfahren vorschreibt. „Wir sehen uns für diesen Wettbewerb gut gerüstet, wollen unseren Marktanteil erhöhen und uns zudem als Serviceanbieter für die Wartung und Optimierung laufender Windparks etablieren“, sagt Vorstand Bockholt.

Internationalisierung schreitet voran
Zugleich verstärkt ABO Wind die Anstrengungen zur Internationalisierung. Neben dem ertragreichen Engagement in Finnland trägt auch die Projektentwicklung in der Republik Irland weiter zum Erfolg bei. Mit dem Bau des seit 2010 vierten irischen Windparks Cappawhite (16 Megawatt) wird ABO Wind planmäßig in den nächsten Wochen beginnen. Wegen Engpässen beim Stromnetz erfolgt die Inbetriebnahme erst 2018. Auch in den beiden folgenden Jahren könnte nach aktueller Planung jeweils ein irischer Windpark ans Netz gehen. Frankreich bleibt nach Deutschland der wichtigste Markt für ABO Wind und soll in den nächsten Jahren kontinuierlich zum Geschäftserfolg beitragen. Erfreulich sind diesbezüglich auch die energiepolitischen Ziele des neuen Präsidenten Emmanuel Macron.

In Argentinien und Spanien arbeitet ABO Wind an der Entwicklung neuer Projekte ebenso wie an weiteren Verkäufen und Dienstleistungsverträgen. Positiv entwickeln sich auch die Planungen von Windparks und Photovoltaikanlagen im Iran. Dort sind bezüglich der Finanzierung allerdings noch Hürden zu überwinden. Darüber hinaus engagiert sich ABO Wind zunehmend in weiteren Ländern beispielsweise in Afrika und hat dazu mehrere Kooperationen geschlossen. Europaweit hat ABO Wind aktuell Projekte mit mehr als 3.000 Megawatt Leistung in Planung sowie außerhalb Europas knapp 1.000 Megawatt. Sie sind die Basis für weitere gute Geschäftsjahre.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Lena Fritsche, ABO Wind AG, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65-617, presse@abo-wind.de

ABO Wind ist ein erfolgreicher Windkraft-Projektentwickler aus Wiesbaden. Seit 1996 hat das Unternehmen rund 600 Windenergieanlagen mit 1.300 Megawatt Leistung ans Netz gebracht.




Starkes Interesse an Off-Grid mit Wind und Sonne auf der Energy Storage

Pressemitteilung

• Viele Besucher auf der Erneuerbaren-Energie-Insel von ABO Wind
• Abgelegene Orte profitieren von umweltfreundlicher Technik
• Speicher, PV- und Windenergie senken Stromkosten

(Wiesbaden, 17. März 2017) ABO Wind hat bei der sechsten Energy Storage-Konferenz vom 14. bis 16. März in Düsseldorf Lösungen für Off-Grid-Systeme mit Wind, Sonne und Speichern vorgestellt. Zahlreiche Besucher informierten sich auf der Erneuerbaren-Energie-Insel des Wiesbadener Unternehmens. „Strom aus Wind und Sonne ist an vielen Standorten ohne Netzanschluss nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich günstiger als die bisher üblichen Diesel-Aggregate. Besonders interessant ist das für Minen, vom Versorgungsnetz abgeschiedene Siedlungen oder Inseln“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung für Zukunftsenergien bei ABO Wind. Dank Photovoltaik und Windenergieanlagen in Kombination mit Speichertechnologien müssen Tankfahrzeuge deutlich weniger Diesel in isolierte Gegenden transportieren. Der Strom wird stattdessen hauptsächlich ressourcenschonend vor Ort produziert, gespeichert und genutzt. Im Idealfall macht ein solches Off-Grid-System mit Wind und Sonne Dieselgeneratoren völlig obsolet.

ABO-Wind Gründer und Vorstand Jochen Ahn ist von diesem Ansatz überzeugt: „Als einer der erfahrensten Projektierer Europas bringen wir auf diesem Feld unsere Expertise aus mehr als zwei Jahrzehnten ein. Von der Planung über die Finanzierung bis zum Bau setzen wir alle Schritte zur erfolgreichen Implementierung von Off-Grid-Projekten um.“ Experten analysieren dafür im Vorfeld die Bedürfnisse des Kunden und berechnen, welche Kombination von Windenergieanlagen, Photovoltaiksystemen und Energiespeichern optimale Ergebnisse erzielt.

Auf der die Energy Storage begleitenden internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) haben Experten aus der Zukunftsabteilung von ABO Wind außerdem Konzepte zum Aufbau eines deutschlandweiten Netzes von Wasserstofftankstellen sowie integrierte Speicherlösungen mit Redox-Flow-Batterien zur Energieversorgung von Gewerbeparks vorgestellt.

Mehr Informationen zu den Speicherprojekten von ABO Wind gibt es unter www.abo-wind.de/energie-insel.

Kontakt

Dr. Daniel Duben
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-577; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 577
daniel.duben@abo-wind.de
www.abo-wind.de