ABO Wind lädt bei der Energy Storage auf die Erneuerbare-Energie-Insel ein

Pressemitteilung

• Wiesbadener Unternehmen präsentiert Off-Grid-Lösungen mit Erneuerbaren
• Abgelegene Orte können von umweltfreundlicher Technik profitieren
• PV- und Windenergie senken Stromkosten
• Mehr Informationen gibt es auf der Energy Storage in Halle 8b / B02

(Wiesbaden, 09. März 2017) ABO Wind präsentiert auf der diesjährigen Energy Storage-Konferenz vom 14. bis 16. März in Düsseldorf Konzepte für Off-Grid-Systeme mit Wind, Sonne und Speichern. Im Unterschied zur Energieerzeugung mit Dieselgeneratoren zeichnet sich der Ansatz des Wiesbadener Unternehmens durch den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen aus. Strom aus Wind und Sonne ist an vielen Standorten ohne Netzanschluss nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich günstiger als die bisher üblichen Varianten zur Energieversorgung. „Das ist besonders interessant für Orte wie Minen, vom Versorgungsnetz abgeschiedene Siedlungen oder Inseln“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung für Zukunftsenergien bei ABO Wind. Dank Photovoltaik und Windenergieanlagen in Kombination mit modernen Speichertechnologien müssen Tankfahrzeuge deutlich weniger Diesel in isolierte Gegenden transportieren. Der Strom wird stattdessen hauptsächlich ressourcenschonend vor Ort produziert, gespeichert und genutzt. Im Idealfall macht ein solches Off-Grid-System mit Wind und Sonne Dieselgeneratoren völlig obsolet.

ABO Wind ist außerdem auf der begleitenden Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) vertreten. Experten aus der Zukunftsabteilung des Wiesbadener Unternehmens präsentieren im Rahmen der Posterausstellung Konzepte zum Aufbau eines deutschlandweiten Netzes von Wasserstofftankstellen sowie eine integrierte Speicherlösung mit Redox-Flow-Batterien zur Energieversorgung eines Gewerbeparks.

Mehr Informationen zu den Speicherprojekten von ABO Wind gibt es auf der Energy Storage in Halle 8b / B02 sowie unter www.abo-wind.de/energie-insel.

Kontakt:

Dr. Daniel Duben
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-577; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 577
daniel.duben@abo-wind.de
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Wasserstoff als Alternative zu Benzin und Diesel

Pressemitteilung

• Konzepte für umweltfreundliche Fahrzeugflotten in Barleben vorgestellt
• Viele Vorteile für gewerbliche Nutzung
• Gemeinsame Veranstaltung von ABO Wind und Fraunhofer IFF

(Wiesbaden/Barleben, 02. November 2016) 65 Vertreter von Firmen aus der Wirtschaftsregion Magdeburg haben sich auf Einladung von ABO Wind und dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF über die Möglichkeiten zur gewerblichen Nutzung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugflotten informiert. Bei der Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg GmbH in Barleben zeigten unter anderem Referenten von ABO Wind und dem Fraunhofer IFF die Vorteile der innovativen Technologie auf, bevor die Besucher PKW, Transporter und Gabelstapler mit Wasserstoffantrieb vor Ort Probe fuhren.

„Ein modernes Logistikzentrum kann mit Hilfe von Wasserstoff komplett klimaneutral betrieben werden“ sagt Jörg Wirtz aus der Zukunftsabteilung von ABO Wind. Windräder und Photovoltaikanlagen gewinnen die dafür nötige Energie. Der vor Ort nicht direkt benötigte Strom produziert mittels eines Elektrolyseurs Wasserstoff. „Damit treiben wir die Fahrzeugflotte an“, erklärt Wirtz. Außerdem kann der gespeicherte Wasserstoff in Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht rückverstromt werden. Zum Beispiel dann, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. „Mit dem Energiepark Barleben verfolgen wir das Ziel, Strom, Wärme und Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien zur Verfügung zu stellen“, sagt Wirtz.

Die Referenten betonten, dass der Standort Barleben mit dem direkt an der Autobahn gelegen Technologiepark Ostfalen (TPO) und dem neuen Zentrum für Elektromobilität und Energieeffizienz (ZEE) besonders geeignet ist, um die Sektorenkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität als Leuchtturmprojekt für Sachsen-Anhalt umzusetzen. Dass dies keine Vision bleiben muss, zeigte das starke Interesse von Wirtschaftsvertretern an der Informationsveranstaltung in Barleben.

Unternehmen, die sich für die gewerbliche Nutzung der Wasserstofftechnologie interessieren und darüber mehr erfahren wollen, können sich gerne bei der Zukunftsabteilung von ABO Wind melden.

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Großer Andrang bei Windparkführung in Ahorn und Boxberg

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• Rund 150 Besucherinnen und Besucher besichtigen Windparks
• Gemeinsames Programm von ABO Wind und Bürgerenergie Boxberg
• Bürgermeister von Ahorn und Boxberg sprechen Grußwort

(Wiesbaden/Ahorn/Boxberg, 28. September 2016) Mehr als 150 Menschen haben am vergangenen Sonntag, 25. September, die im Bau befindlichen Windparks in Ahorn und Boxberg besichtigt. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeister Elmar Haas (Ahorn) und Christian Kremer (Boxberg) führten die Projektleiter Elmar Holz (ABO Wind) und Harald Endreß (Bürgerenergie Boxberg) Besuchergruppen über beide Baustellen. Im Windpark Ahorn stehen vier von sechs Anlagen schon kurz vor der Inbetriebnahme. In Boxberg sind die Großkomponenten noch nicht errichtet und konnten deshalb auf den Stellflächen aus der Nähe besichtigt werden. So erhielten interessierte Besucher Einblicke in verschiedene Bauphasen.

„Wir realisieren mit dem Windpark Ahorn erstmals seit 13 Jahren wieder ein Projekt in Baden-Württemberg“, sagt ABO Wind-Projektleiter Elmar Holz. Er lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit Gemeinde, Verwaltung und Bürgern. Auch die Abstimmung zwischen Bürgerenergie Boxberg und ABO Wind habe gut geklappt, bestätigen beide Projektierer. „Es ist kein Wunder, dass wir die Windparkführung zusammen angeboten haben. Die Planung der benachbarten Projekte lief sehr gut“, unterstreicht Harald Endreß von Bürgerenergie Boxberg.

In Ahorn werden die vier in Kürze ans Netz gehenden Anlagen des Typs GE 2.75-120 jährlich rund 30 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. In Boxberg liefern die vier Anlagen des Typs Enercon E-115 voraussichtlich ab Jahresende etwa 27 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Gemeinsam können beide Windparks damit so viel Strom erzeugen, wie rund 35.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen verbrauchen. Würden herkömmliche Kohlkraftwerke so viel Strom liefern, müssten sie dafür jedes Jahr rund 45.000 Tonnen Kohlendioxid ausstoßen.

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Fachleute klären über Windpark im Reichswald auf

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• Infomesse zur Windkraft in Kranenburg gut besucht
• Rund 150 Bürger suchen den persönlichen Dialog mit mehr als 20 Experten
• Ruhige Atmosphäre und sachlicher Austausch im Bürgerhaus Katharinenhof

(Wiesbaden, 21. September 2016) Etwa 150 Menschen haben sich am Dienstag zwischen 16 und 21 Uhr bei einer Infomesse über Windkraft in Kranenburg informiert. 22 Fachleute beantworteten in persönlichen Gesprächen zahlreiche Fragen der Besucher und widerlegten etliche Vorurteile bezüglich der Planung des Windparks im Reichswald. Der Kranenburger Bürgermeister Günter Steins sowie andere interessierte Kommunalpolitiker waren ebenfalls vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der Infomesse zu machen.

„Wir freuen uns über diese große Resonanz, weil uns sehr viel an einem sachlichen Austausch gelegen ist“, sagt Georg von Aretin, Abteilungsleiter von ABO Wind. Auch die Bürgerinitiative ‚Gegenwind im Reichswald‘ präsentierte ihre Meinung an einem Stand.

Neben Bau- und Projektleitung von ABO Wind beteiligten sich der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen und die Energieagentur NRW an der Infomesse. Experten der IEL GmbH (Schallschutz und Schattenwurf), des Planungsbüros Fehr (Natur- und Artenschutz), der Firma UTC (Hydrogeologie) und des Unternehmens Goldschmidt Archäologie und Denkmalpflege (archäologischen Baubegleitung) stellten Ergebnisse ihrer Gutachten vor und beantworteten Nachfragen der Bürger.

„Wenn ich den Leute erklärt habe, dass für den Bau des Windparks gerade mal sechs Prozent der Waldfläche gerodet werden müssen, die wir aus forstwirtschaftlichen Gründen dem Reichswald sowieso jedes Jahr entnehmen, war das Verständnis für das Projekt schnell viel größer“, sagt Lukas Sieberth vom Landesbetrieb Wald und Holz: „Zumal diese Flächen auch noch im Verhältnis 1:1 aufgeforstet und nach der Betriebszeit renaturiert werden.“

„Mir hat vor allem die sachliche Diskussionskultur gefallen“, sagt Dr. Mark Peters von der Firma UTC: „Selbst wenn ein Austausch mal sehr emotional begonnen hat, beruhigte er sich auf der Infomesse schnell wieder. Das habe ich bei Veranstaltungen zu ähnlichen Themen schon ganz anders erlebt“, sagt er. Schall- und Schattenexperte Hennes Hake von der IEL GmbH berichtet ebenfalls von fruchtbaren Gesprächen: „Wir konnten viele Verständnisfragen beantworten und Missverständnisse aufklären“, sagt er. Vor allem dem mit vielen Vorurteilen und pseudowissenschaftlichen Halbwahrheiten behafteten Thema Infraschall setzten die Experten fundierte Fakten entgegen. „Wir sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden“, resümiert ABO Wind Abteilungsleiter von Aretin.

Bürgerinnen und Bürger können sich auf www.windpark-kranenburg.de auch weiterhin über den Planungsstand informieren und jederzeit Fragen stellen.

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ABO Wind-Parkmanager präsentieren neue Produkte in Hamburg

· Erste Teilnahme an der Messe WindEnergy
· Elektronisches WEA-Zugangssystem ermöglicht Wahrnehmung der Anlagenverantwortung
· Mit IP-Retrofit bleibt Windpark erreichbar – auch ohne analogen Anschluss

(Wiesbaden, 22. August 2016) Erstmals beteiligt sich ABO Wind vom 27. bis 30. September an der WindEnergy in Hamburg (Halle A4, Stand 109). Im Zentrum des Messestands stehen die Angebote und Leistungen des technischen Windpark-Managements. „Wir haben auch einige neue Produkte, die wir in Hamburg vorstellen“, berichtet Vorstand Matthias Bockholt. Dazu zählt „ABO Lock“ – ein in Zusammenarbeit mit der Firma Deister Electronics entwickeltes elektronisches Schließsystem für Windkraftanlagen mit Zugangskontrolle. Mit ABO Lock kommen jene zuverlässig und ohne Schlüssel in die Anlage, an den Schaltschrank oder in den Fahrstuhl, die dazu qualifiziert und berechtigt sind – und sonst niemand. Das System bietet mehr Sicherheit, vermindert Kosten und Verwaltungsaufwand – und ermöglicht überhaupt erst die Wahrnehmung der Anlagenverantwortung.

Großer Resonanz erfreut sich bereits vor der Messe eine von ABO Wind entwickelte Lösung für Windparks mit analogem Anschluss. Die Telekom stellt aktuell sukzessive alle analogen und ISDN-Anschlüsse ab. Mit „IP-Retrofit“ von ABO Wind können Mita-gesteuerte Anlagen mit einem digitalen Breitbandanschluss (DSL, Mobilfunk oder Satellit) sicher erreicht und betrieben werden. Die technische Lösung bietet hohe Datensicherheit, Variabilität durch bis zu 30 unabhängige VPN-Verbindungen und kann vom Betreiber selbst eingebaut werden.

„ABO Bat Link“ vereinfacht das Fledermausmonitoring: Mit dem Gerät können Batcorder aus der Ferne ausgelesen werden. Das erspart teure Serviceeinsätze, um in der Anlage Chipkarten zu tauschen, und reduziert das Risiko eines Datenverlusts.

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Kathrin Dorscheid
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ABO Wind eröffnet Büro in Dortmund

• Zweite Niederlassung stärkt das Engagement in NRW
• ABO Wind sieht großes Potenzial für den Windkraftausbau des Landes
• 16 Mitarbeiter kümmern sich nun um das Bundesland

(Wiesbaden/Dortmund, 18. August 2016) ABO Wind hat Mitte August eine Dependance in Dortmund eröffnet und damit das Engagement in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Die vier Vollzeit-Mitarbeiter kümmern sich vor allem um die Regionen Ostwestfalen, Ruhrgebiet, Sauerland und Rheinland. Das bereits 2014 eröffnete Büro in Rheine hat sich sehr gut etabliert. Vier Kollegen betreuen von diesem Standort aus schwerpunktmäßig Projekte im Münsterland, in der Grenzregion zu Niedersachen sowie in Ostwestfalen-Lippe. Unterstützt werden die Planer in Nordrhein-Westfalen von acht Mitarbeitern am Wiesbadener Firmensitz.
„Das zweite Regionalbüro ermöglicht es uns, den Ausbau der Windkraft in Nordrhein-Westfalen noch besser mitzugestalten“, sagt Teamleiterin Ute Schulmeister. Der im vergangenen Jahr überarbeitete Windenergieerlass NRW dokumentiert das Potenzial: Im Jahr 2020 sollen 15 Prozent des in NRW produzierten Stroms aus Windkraft stammen. 2013 waren es knapp drei Prozent. „Wir sehen gute Chancen, uns als Projektentwickler mit mehr als 20-jähriger Erfahrung einzubringen und die Energiewende des Landes weiter voranzutreiben“, sagt Schulmeister. Laut einer Studie des Umweltministeriums könnten unter den aktuellen Rahmenbedingungen auf Freiflächen und in ausgewählten Waldarealen des Bundeslandes jährlich rund 71 Terawattstunden Windstrom erzeugt werden. Das entspricht in etwa der Strommenge, die jährlich alle Braunkohlewerke in NRW produzieren.

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ABO Wind verkauft Windpark Hofbieber an Energiegenossenschaft Eichenzell

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• Klimafreundlicher Strom für 15.000 Menschen
• Erster Genossenschaftswindpark im Landkreis Fulda
• Bürger zeigen großes Interesse am Bau des Windparks

(Wiesbaden/Hofbieber, 21. Juli 2016) Die Energiegenossenschaft Friedrich-Wilhelm Raiffeisen Energie Eichenzell eG hat den von ABO Wind projektierten Windpark Hofbieber im Landkreis Fulda erworben. Die drei Anlagen des Typs Norden N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt gehen im Herbst 2016 ans Netz und werden jährlich rund 18 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. Dies entspricht dem Haushaltsverbrauch von 15.000 Menschen und erspart der Umwelt den Ausstoß von 13.000 Tonnen Kohlendioxid.

Für ABO Wind ist es das zweite Projekt, das mit einer Genossenschaft realisiert wird. Erst vor wenigen Wochen weihte das Unternehmen ein Bürgerwindrad in Lahr im Hunsrück gemeinsam mit der Genossenschaft SOLIX ein. „Wir freuen uns, dass wir nun ein weiteres unserer Projekte an eine Genossenschaft verkaufen konnten, noch dazu eine aus der Region“, sagt Petra Leue-Bahns, ABO Wind-Bereichsleiterin für Finanzierung und Vertrieb. „So sieht eine dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand aus.“ ABO Wind hat in Hessen bereits 94 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 175 Megawatt ans Netz gebracht.

Für die Friedrich-Wilhelm-Energie Raiffeisen Eichenzell eG ist der Kauf ein Meilenstein. „Erstmals investiert eine Energiegenossenschaft im Landkreis Fulda in ein solches Großprojekt. Die anfängliche Planung, einen weiteren Partner in das Projekt zu involvieren um die benötigten Mittel zusammenzubekommen, konnte die Energiegenossenschaft aufgrund des überraschend starken Zuflusses an Mitteln aufgeben. Knapp 190 Genossenschaftsmitglieder haben 2,7 Millionen Euro in kürzester Zeit zusammengetragen“, sagt Helmut Gladbach, Vorstand der Energiegenossenschaft Eichenzell. Aber auch die Gemeinde Hofbieber kann sich freuen: Über Pacht und Gewerbesteuer verbleiben dort ca. 2,6 Millionen Euro in den nächsten Jahren.

Viele Bürger der Region verfolgten den Bau des Windparks mit Interesse, zum Beispiel die ungewöhnliche Anlieferung der Rotorblätter mit einem Selbstfahrer. ABO Wind lud während des Transports außerdem zu einer Führung über die Baustelle ein, an der rund 70 Bürger teilnahmen.

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KGAL erwirbt Windpark Clamecy im französischen Burgund

Grünwald, 21.07.2016 – Mit dem Windpark „Clamecy“ hat die KGAL einen weiteren Windpark in Frankreich erworben. Der Windpark mit einer Gesamtgröße von 12,3 MW ist seit Dezember 2013 in Betrieb. Verkäufer sind die ABO Invest AG und die ABO Wind AG aus Wiesbaden.

Mit dem Windpark Clamecy hat die KGAL ihren zehnten Windpark in Frankreich erworben. Der Windpark liegt in den beiden Gemeinden Oisy und Clamecy in der Region Burgund, ca. 175 km südlich von Paris. Sechs Turbinen des Typs Senvion MM92 erzeugen eine Gesamtleistung von 12,3 MW. Der Windpark ist Bestandteil eines Single Accounts für Erneuerbare Energien.

Deutschland und Frankreich sind im Bereich Windkraft wichtige Märkte für die KGAL Gruppe. Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung und zuständig für den Bereich Infrastructure bei der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG, erklärt: „Mit dem Erwerb des Windparks Clamecy sind wir zuversichtlich, in unseren Kernmärkten Deutschland und Frankreich die Wachstumsstrategie eines breit diversifizierten Portfolios mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil erfolgreich fortzuführen.“

Der Erwerb des Windparks in Clamecy ist das dritte Projekt, das die KGAL mit ABO Wind in Frankreich umgesetzt hat. „Diese Transaktion stellt einen weiteren Meilenstein in der Geschäftsbeziehung zwischen unseren Häusern dar. ABO Wind ist ein sehr erfahrener und verlässlicher Partner, mit dem wir auch in Zukunft gemeinsam gute und nachhaltige Windprojekte umsetzen möchten“, kommentiert Matej Lednicky, Leiter Wind bei der KGAL Investment Management. Die Gesamtleistung der KGAL im Bereich Wind umfasst mit dem Kauf des Windparks Clamecy rund 627 MW.

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Stadtwerke Stuttgart und ABO Wind weihen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten ein

· Vier Anlagen erzeugen Ökostrom für rund 11.000 Haushalte
· Bürgerfest zur Einweihung mit über 700 Besuchern

Dinkelsbühl/Wilburgstetten, 29. Juni 2016: Am Sonntag feierten die Stadtwerke Stuttgart und ABO Wind gemeinsam mit der Stadt Dinkelsbühl, der Gemeinde Wilburgstetten und zahlreichen Besuchern die Fertigstellung des neu errichteten Windparks mit einem Bürgerfest. Die Stadtwerke Stuttgart GmbH sind Betreiberin des Windparks; die ABO Wind AG ist der Projektierer.
Im Oktober 2015 gingen die vier Windenergieanlagen des Typs Vestas V126 ans Netz. Mit dem Bürgerfest wurde der Windpark offiziell eingeweiht. Josef Göppel, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Ansbach, Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl, Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, Thilo Reuther der Stadtwerke Stuttgart und Diana Lauer von ABO Wind begrüßten die zahlreichen Gäste. Nach der Segnung der Anlage wurde das rote Band zum Windpark durchschnitten. Mit dem Bürgerfest bedanken sich ABO Wind und die Stadtwerke Stuttgart für die gute Zusammenarbeit mit den beiden Standortkommunen Dinkelsbühl und Wilburgstetten.
Die mehr als 700 Besucher konnten sich bei den Fachleuten vor Ort umfassend über die Windenergie informieren. Dr. Matthias Körner, Projektleiter bei ABO Wind, öffnete den Turmfuß des Windrades, um die Anlagentechnik vorzustellen. Die Blaskapelle Frankenhofen und der Wald- und Naturkindergarten Dinkelsbühl traten im Rahmenprogramm auf. Der Schützenverein Enzian Villersbronn übernahm die Organisation des Festes.
Die Stadtwerke Stuttgart arbeiteten bei der Realisierung des Windparks mit erfahrenen Partnern zusammen. Planung, Bau sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks übernahm der Projektentwickler ABO Wind aus Wiesbaden. Hersteller der vier Windräder ist die Firma Vestas, die auch für die Wartung der Rotoren zuständig ist. Die Genehmigung für den Windpark wurde im Oktober 2014 durch das Landratsamt Ansbach erteilt. Im April 2015 erfolgt der erste Spatenstich; bis Oktober 2015 waren alle Windenergieanlagen an das Stromnetz angeschlossen. Insgesamt investierten die Stadtwerke Stuttgart in den Windpark rund 24 Millionen Euro. Die Windkraftanlagen erzeugen pro Jahr ca. 33 Millionen Kilowattstunden Ökostrom – genug für 11.000 Haushalte. Der Windpark leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Zitate von der offiziellen Einweihung des Windparks Dinkelsbühl-Wilburgstetten

Josef Göppel, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Ansbach
„Erneuerbare Energien reduzieren unsere Abhängigkeit von russischem Gas und Erdöl aus dem Nahen Osten, deshalb sind sie eine sichere Alternative zu fossilen Energieträgern. Außerdem bleiben die Erträge des Windgeschäfts hier bei uns im ländlichen Raum. Mit den Stadtwerken Stuttgart haben die Gemeinden einen verlässlichen Partner und können der Stromerzeugung aus dem Windpark mit Dankbarkeit und Genugtuung entgegensehen.“

Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten
„Der Windpark, in dem wir stehen, ist ein Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit. Die Einweihung heue ist ein Bürgerfest, daher heißen wir Sie, liebe Anwohnerinnen und Anwohner, ganz besonders willkommen. Mit ABO Wind hatten wir einen Ansprechpartner, der unsere Anliegen immer ernst genommen hat und sich auch um die wenigen Beschwerden schnell gekümmert und nachgesteuert hat.“

Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl
„Wir freuen uns, dass wir nun unseren Windpark einweihen, den uns vor über drei Jahren Frau Lauer von ABO Wind zum ersten Mal vorgestellt hat. Mit dem Projektentwickler ABO Wind und in bester Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden haben wir dieses Projekt realisiert. Wir heißen die Stadtwerke Stuttgart als neuen Eigentümer herzlich willkommen und freuen uns, dass Sie hier sind.“

Diana Lauer, Abteilungsleiterin Planung ABO Wind AG
„Da in Bayern die 10H-Regelung die Windkraft ausbremst, freuen wir uns besonders, dass wir diesen Windpark errichten konnten. Das Projekt hat großen Rückhalt in der Bevölkerung. Die Realisierung war nicht einfach, aber wir haben alle Steine aus dem Weg geräumt und konnten den Windpark nun dank der tollen Zusammenarbeit mit den beiden Kommunen und den Eigentümern nach nur drei Jahren ans Netz bringen.“

Thilo Reuther, Erneuerbare Energien, Stadtwerke Stuttgart GmbH
„Die Stadtwerke Stuttgart setzen ausschließlich auf Erneuerbare Energien. Aus diesem Grund betreiben wir lokal, aber auch überregional zahlreiche Wind- und Photovoltaikprojekte. Insgesamt produzieren unsere Erzeugungsanlagen genug Ökostrom, um mehr als 65.000 Haushalte mit ökologischer Energie zu versorgen. Mit dem Windpark in Dinkelsbühl-Wilburgstetten konnten wir einen Standort in nächster Nähe zu Baden-Württemberg hinzugewinnen. Das freut uns besonders.“

Bildinformation:
Von links: Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, Diana Lauer, Abteilungsleiterin ABO Wind AG, MdB Josef Göppel, MdB Artur Auernhammer, Thilo Reuther, Stadtwerke Stuttgart GmbH, Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, Pater Thomas Madavana

Lena Fritsche
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Ein Rotorblatt kommt selten allein: Selbstfahrer-Einsatz im Windpark Hofbieber

Pressemitteilung

• ABO Wind führt 70 Besucher über die Baustelle des Windparks Hofbieber
• Erster Rotorblatt-Transport des Unternehmens mit Selbstfahrer
• Windpark erzeugt klimafreundlichen Strom für 15.000 Personen

(Wiesbaden/Hofbieber, 24. Juni 2016) Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten am Donnerstag die Baustelle des Windparks Hofbieber im Landkreis Fulda. Der Projektierer ABO Wind hatte zur Besichtigung des Projektes, bestehend aus drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Gesamtleistung von 7,2 Megawatt, eingeladen. Die Betontürme der Anlagen stehen bereits, die restlichen Turmteile werden in den kommenden Wochen angeliefert. „Uns ist es wichtig, dass die Anwohner die Entstehung ihres Windparks miterleben können. Wir freuen uns, dass so viele Bürger unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Projektleiter Moritz Messerschmidt. Gemeinsam mit Bauleiter Christian Ulbricht und Investorenbetreuerin Natalie Hahner beantwortete Messerschmidt die Fragen der Besucher unter anderem zu den technischen Daten des Windparks, dem erwarteten Ertrag und dem Einspeisepunkt des Stroms.

Der Bau des Windparks Hofbieber bedeutet für ABO Wind eine Premiere: Zum ersten Mal wurden die Rotorblätter auf den letzten Kilometern vor den Standorten mit einem sogenannten Selbstfahrer angeliefert. Diese Transportvariante war nötig, da eine Brückenbaustelle auf der K4 die ursprünglich geplante Route unmöglich machte. Zwei Rotorblätter können damit am Tag transportiert werden, für die drei Windkraftanlagen war der Selbstfahrer so die gesamte Woche beschäftigt. Mit fünf Kilometern pro Stunde steuerten die Mitarbeiter der Spedition Bender den 500 PS starken Selbstfahrer per Fernbedienung über die fünf Kilometer lange Strecke vom Lagerplatz der Rotorblätter zu den Anlagenstandorten. Rund eineinhalb Stunden dauerte die Fahrt eines einzelnen Rotorblatts. Selbstfahrer werden für Schwertransporte aller Art genutzt, für Windkraft-Transporte wird ein Rotorblattadapter auf das Fahrzeug gesetzt. Dieser kann den Flügel in einem Neigungswinkel von bis zu 60 Grad transportieren. Das vermeidet viele Umbauten entlang der Zuwegung. Auf der anderen Seite erfordert der Selbstfahrer-Transport einige Aufwendungen. Bei jeder Fahrt sind zusätzlich zwei Kräne zum Be- und Entladen nötig. Auch muss eine große Lagerfläche für die Rotorblätter zur Verfügung stehen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen – Anlagenhersteller Nordex, Spedition Bender, Hofmann Kranvermietung und Wörmann-Team – sowie der Begleitung durch die Polizei gelang es, die neun Rotorblätter planmäßig innerhalb einer Woche anzuliefern. Während Rotorblätter normalerweise nachts angeliefert werden, musste die Strecke mit dem Selbstfahrer tagsüber zurückgelegt werden, da nur bei guten Lichtverhältnissen passgenau rangiert werden kann.

Im Herbst 2016 werden die drei Anlagen in Hofbieber ans Netz gehen und dann rund 18 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. So viel verbrauchen rund 15.000 Hessen in ihren Häusern und Wohnungen. Der Umwelt bleibt damit der Ausstoß von mehr als 13.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

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