Umweltministerin weiht erstes Windrad für Genossen im Hunsrück ein

Pressemitteilung

· Ulrike Höfken lobt vorbildliches Projekt in Lahr

· Besucher besichtigen die Windkraftanlage

· Neuer Lehrpfad zur Windenergie für Spaziergänger

(Lahr, 21. Juni 2016) Bei der Nutzung der Windkraft ist der Hunsrück schon seit längerem vorne mit dabei. Am Sonntag weihten Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) und mehr als 200 Besucher in Lahr nun die erste von einer Bürgerenergiegenossenschaft betriebene Anlage im Hunsrück ein. Höfken sowie Christian Keimer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kastellaun, und Ortsbürgermeister Hans-Peter Färber lobten das vorbildliche und wegweisende Projekt.

Eigentümerin der Anlage des Typs Nordex N131 mit einer Nennleistung von drei Megawatt ist die SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG. Das Wiesbadener Unternehmen ABO Wind hat die Anlage projektiert, die jährlich rund sieben Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produziert. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von rund 5.000 Personen. „Was können wir Besseres tun, als dem Klimawandel mit erneuerbaren Energien etwas entgegenzusetzen?“, fragte Höfken. Die Ministerin bezeichnete die zahlreichen Unwetter der jüngsten Zeit als bedrohliche Vorboten eines verheerenden Klimawandels. Christian Keimer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kastellaun, sagte: „Das Bürgerwindrad bringt der Ortsgemeinde Lahr satte Einnahmen und dank des Genossenschaftsmodells kann jede Bürgerin und jeder Bürger daran teilhaben.“ Auch Ortsbürgermeister Hans-Peter Färber betonte die langfristige finanzielle Sicherheit, die die Windkraftanlage der Gemeinde biete. „Bei ABO Wind und allen beteiligten Firmen möchte ich mich für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Das Windrad ist für die Gemeinde eine große Bereicherung.“ Der Gemeinderat hatte dem Vorhaben einstimmig zugestimmt und die Bürger über den Fortschritt der Planungen in öffentlichen Sitzungen auf dem Laufenden gehalten. Viele Bürger besuchten auch die Baustelle und sahen sich den Transport der Rotorblätter an. Die Ortsgemeinde ist eines von 98 Mitgliedern der SOLIX Energie und betreibt somit das Lahrer Windrad mit.

Dr. Petra Gruner-Bauer, Vorstandsvorsitzende der SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG, erinnerte sich: „Vor 30 Jahren belächelte man die Erneuerbaren und nannte uns Traumtänzer. Heute stehen wir mitten in der Energiewende und die Bürger sind dabei die treibende Kraft.“ Alexander Koffka, Geschäftsleiter des Projektierers ABO Wind, stellte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern heraus: „Wir freuen uns sehr über unser erstes Projekt mit einer Genossenschaft – noch dazu eine mit so viel Kompetenz und Engagement. Und dass die Lahrer Bürger hinter dem Windrad stehen und so zahlreich heute mit uns feiern, freut uns natürlich ebenso sehr.“

Nach der offiziellen Einweihung des Windrads traten der Kirchenchor Petershausen sowie der Musikverein Hunsrück-Echo aus Mörsdorf auf. Die Besucher konnten auch den Turmfuß der Windkraftanlage besichtigen. Die Frauengemeinschaft, Freiwillige Feuerwehr und der Verein der Dorfgemeinschaft Lahr bewirteten die Gäste des Festes.

Wenige hundert Meter von der Anlage entfernt hat ABO Wind einen Lehrpfad zur Windenergie mit zehn Quizstationen und einer Infotafel errichtet. Dazu gehört auch eine Fotowand, hinter der sich Besucher gegenseitig als Windkraft-Techniker fotografieren können. ABO Wind informiert über die Windkraftanlage auch unter www.windpark-lahr.de.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Bundesweite Protestaktion gegen das Ausbremsen der Energiewende

· Verbände der Erneuerbaren Energien veranstalten bundesweite Warnminute
· ABO Wind beteiligt sich an den Standorten Wiesbaden und Heidesheim bei Mainz am Protest
· Unterstützung durch hessische und rheinland-pfälzische Landesregierung

(Wiesbaden, 23 Mai 2016). Als Teil der EEG-Kampagne „Energiewende retten!“ findet am Mittwoch, 25. Mai 2016, bundesweit um „5 vor 12“ eine Warnminute statt. Um 11.55 Uhr werden rund hundert Beschäftigte des Windkraft-Unternehmens ABO Wind am Firmensitz Wiesbaden und rund 50 Mitarbeiter am Standort Heidesheim symbolisch die Arbeit niederlegen und gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus protestieren.

Der vorliegende Entwurf für das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG 2016) gefährdet den Ausbau der Windenergie und der Erneuerbaren Energien insgesamt. Die Branche fordert daher ein klares Bekenntnis zur Energiewende und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Insbesondere bedarf es Regelungen, um den weiteren Ausbau der Windkraft im Süden und in der Mitte Deutschlands sicherzustellen. Andernfalls droht durch den Wechsel auf ein Ausschreibungssystem eine Konzentration des Zubaus auf den windstärkeren Norden. Dort allerdings sind die Netze bereits überlastet. Die dadurch verursachten Abschaltungen müssen von den Stromkunden bezahlt werden.

„Wir freuen uns, dass die hessische wie die rheinland-pfälzische Landesregierung die Position der heimischen Windkraftbranche unterstützen“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Bei einem Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am 31. Mai im Bundeskanzleramt ein Kompromiss erarbeitet werden. Die Vorbereitungen dazu sind im Gange.

Wir möchten Sie herzlich einladen zur Warnminute „5 vor 12“.

In Wiesbaden beteiligt sich Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der Grünen, an der kleinen Kundgebung. In Heidesheim hat Dr. Bernhard Braun, Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags, seine Teilnahme zugesagt.

Ort: ABO Wind AG, Unter den Eichen 7 (Treffpunkt: Parkplatz im Innenhof bei Postfiliale), 65195 Wiesbaden
sowie Oberdorfstraße 10 (am Parkplatz), 55262 Heidesheim

Zeit: 25. Mai 2016, 11.45 Uhr-12.15 Uhr

Art: Bild- und Worttermin

Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit das folgende Antwortformular:

Antwort bitte an ABO Wind AG, Fax: 0611 267 65-599, presse@abo-wind.de

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Wiesbaden teil.

( ) Ja, ich nehme am Pressetermin in Heidesheim teil.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Wiesbaden ein Interview mit Angela Dorn.

( ) Bitte vermitteln Sie mir in Heidesheim ein Interview mit Dr. Bernhard Braun.

( ) Bitte vermitteln Sie mir ein Interview mit Beschäftigten von ABO Wind.

( ) Nein, ich kann leider nicht kommen.

( ) Ich kann leider nicht kommen. Bitte senden Sie mir eine Pressemitteilung an folgende Anschrift:

Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 77 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
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ABO Wind steigert Überschuss im Jubiläumsjahr um 50 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 7,8 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet

· Guter Start ins Jahr 2016

· Abteilung sondiert weitere Länder für Expansion

· Dividendensteigerung auf 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen

(Wiesbaden, 17. Mai 2016) Das zwanzigste Jahr der Unternehmensgeschichte war das bislang erfolgreichste: 2015 hat der ABO Wind-Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet und das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro) um nahezu 50 Prozent gesteigert.

Ein Jahr bevor sich die Bedingungen für die Windkraftplanung in Deutschland fundamental verändern, steht das Unternehmen hervorragend da. „Wir sind gerüstet, um unter den Bedingungen des ab 2017 geltenden Ausschreibungssystems gut im Markt zu bestehen“, sagt Matthias Bockholt, Vorstand und Mitbegründer der ABO Wind. „Wir freuen uns, im Jahr des Firmenjubiläums einen so guten Jahresabschluss vorzulegen.“

Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) übertraf 2015 mit 101,1 Millionen Euro (Vorjahr: 107,6 Millionen Euro) zum zweiten Mal die 100-Millionen-Euro-Schwelle. ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Argentinien und im Iran Windparks. Rund 70 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland. In Frankreich erwirtschaftete ABO Wind 20 Prozent der Einnahmen und in Finnland zehn Prozent. Erst 2014 hatte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy ein Büro in Helsinki eröffnet. Bereits 2015 brachte ABO Wind einen ersten finnischen Windpark in Haapajärvi ans Netz. Der zweite Windpark Siluovori ist aktuell im Bau. Weitere Projekte sind genehmigt, warten allerdings darauf, dass der finnische Gesetzgeber die Vergütung neu regelt.

Windparks mit 175 Megawatt sind aktuell im Bau

Auch das Geschäftsjahr 2016 hat erfreulich begonnen. 175 Megawatt Nennleistung sind aktuell im Bau. „Wir erwarten, dass im Jahresverlauf weitere Projekte in Deutschland, Frankreich und Finnland Baureife erlangen – bei besonders günstiger Entwicklung auch im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland“, sagt Vorstand Bockholt. Insgesamt erwartet er 2016 ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2015.

Aktuell beschäftigt ABO Wind 356 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 305) – davon 250 in Deutschland. Am Hauptsitz in Wiesbaden sind 150 Kollegen tätig und weitere 80 in Heidesheim bei Mainz. Kleinere Planungsbüros befinden sich in Berlin, Hannover, Nürnberg, Rheine und Saarbrücken.

Eine Gruppe erfahrener Windkraftplaner und -finanzierer sondiert seit knapp einem Jahr international Länder, in denen ABO Wind tätig werden könnte. Die ersten konkreten Ergebnisse der Aktivitäten sind im Iran zu vermelden. In Teheran hat ABO Wind Anfang 2016 ein Büro eröffnet und Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen. „Iran hat ambitionierte Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Nach der Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen bietet das Land für uns gute Perspektiven“, berichtet Vorstand Bockholt.

Positive Signale aus Argentinien

In Argentinien ist ABO Wind schon seit vielen Jahren aktiv. Lange waren die Erfolgsaussichten für Windkraftprojekte wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten vage. Der 2015 neu gewählten Regierung ist es nun gelungen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Das hat eine Rückkehr des Landes an die internationalen Finanzmärkte ermöglicht. Der Effekt auf die Windkraft ist im Frühjahr 2016 deutlich spürbar. Das Interesse an Projekten hat zugenommen. So hat ABO Wind in den ersten Monaten bereits mehrere hunderttausend Euro für Reservierungszahlungen auf Projekte erhalten. Die Chance, in absehbarer Zeit Windparks zu errichten, ist gewachsen.

ABO Wind etabliert sich als Serviceanbieter

Neben der Projektentwicklung baut ABO Wind den technischen Service für laufende Windparks zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld aus. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen 5,6 Millionen Euro mit Betriebsführung und Service (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro). „Wir sehen noch deutliches Wachstumspotenzial für uns – in Deutschland wie in anderen Märkten“, betont Vorstand Bockholt. Ende September wird ABO Wind erstmals an der internationalen Fachmesse WindEnergy Hamburg teilnehmen, um neue Serviceprodukte vorzustellen, die das Unternehmen derzeit entwickelt. Bei speziellen Leistungen wie der Sicherheitsprüfung „DGUV-V3“ (vormals „BGV A3“) zählt ABO Wind bereits zu den Marktführern. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen. Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2015 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen.

Attraktive Dividende

Bei der Hauptversammlung am 30. Juni wird der Vorstand den Aktionären vorschlagen, 0,25 Euro Dividende je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,22 Euro). Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von rund 5,50 Euro steigt die Dividendenrendite damit auf 4,5 Prozent. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit 5,4 attraktiv. Der Geschäftsbericht 2015 wie auch die Berichte der Vorjahre stehen im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/geschaeftsberichte.html

Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 30. Juni, ab 14 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/hauptversammlung.html Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung

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Dialog auf Augenhöhe bei den Windkraft-Infomessen in Meschede

Pressemitteilung

• Zwei Windparks mit insgesamt neun Anlagen geplant
• Gute Rahmenbedingungen für die Produktion von sauberen Strom
• Experten beantworten viele Fragen zur Windkraft

(Wiesbaden, 18. März 2016) Bei zwei Windkraft-Informationsmessen kamen am Mittwoch und Donnerstag über 200 Bürger aus Meschede und Umgebung mit unabhängigen Experten sowie Mitarbeitern von ABO Wind ins Gespräch. Die Fachleute beantworteten in den Schützenhallen von Freienohl und Remblinghausen Fragen zu den Planungen zweier Windparks auf den Potenzialflächen Freienohl West und Remblinghausen Süd. „Wir halten nichts von Geheimniskrämerei. Deswegen erklären wir interessierten Bürgern gerne, was wir vorhaben“, sagt ABO Wind-Mitarbeiter Andreas Schwetasch, Projektleiter der Planungen für Freienohl. Neben den Informationsmessen bieten die Internetseiten www.remblinghausen-sued.de und www.windpark-freienohl.de Einblicke in den aktuellen Planungsstand.

ABO Wind zeigte bei den Informationsveranstaltungen unter anderem so genannte Visualisierungen der geplanten Windparks in Freienohl und Remblinghausen. „Das sind Fotomontagen, die von verschiedenen Standorten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen würde“, erklärt Carolina Kock, die zuständige Projektleiterin für Remblinghausen. Aber auch andere Themen waren für die Gäste von großer Bedeutung: Mit der promovierten Umweltwissenschaftlerin Dr. Sandra Hook diskutierten viele Bürger über die Chancen und Hindernisse der Energiewende. Schallschutz- und Schattenwurfexpertin Elisabeth Beyer erklärte anhand von anschaulichen Emissionskarten, dass die Windräder sowohl in Freienohl als auch in Remblinghausen alle gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Anwohner einhalten. Der unabhängige Natur- und Artenschutzgutachter Bertram Mestermann führte unter anderem aus, warum in Remblinghausen Süd drei der ursprünglich sieben geplanten Windräder wegen brütender Uhus aus den Planungen gestrichen wurden.

„Natürlich gab es viele Fragen und auch einige Befürchtungen. Aber ich habe den Eindruck, dass wir vielen Bürgern unbegründete Ängste nehmen konnten“, resümiert Amaya Hilpert, Teamleiterin NRW bei ABO Wind: „Transparenz ist dafür der Schlüssel.“ Daher suche ihre Firma das offene Gespräch – sowohl mit Kritikern als auch mit Befürwortern der Projekte. Das kam bei den Besuchern der Windkraft-Messen in Meschede augenscheinlich gut an. „Ich finde die Veranstaltung sehr informativ. Hier kann ich Fragen stellen und mit den Fachleuten sprechen“, lobt Karl Keßler aus Oeventrop, der zur Projektmesse nach Freienohl gekommen ist.

Weitere Infos zu den Planungen der Windparks in Freienohl und Remblinghausen gibt es im Internet unter www.windpark-freienohl.de und www.remblinghausen-sued.de

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Lena Fritsche
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Grüne Wasserstoff-Tankstellen für emissionsfreien Verkehr in ganz Deutschland

• Erneuerbare Energien und Brennstoffzellenfahrzeuge ermöglichen Mobilität der Zukunft
• Potenziale für grüne Wasserstoff-Tankstellen analysiert
• ABO Wind präsentiert Ergebnisse auf Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 14. März 2016) Entlang der deutschen Autobahnen ließe sich ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen aufbauen, das zu 100 Prozent mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien versorgt wird. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind. Die Abteilung Zukunftsenergien präsentiert die Ergebnisse auf der 10. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES), die vom 15. bis 17. März in Düsseldorf stattfindet.

Für den Erfolg der Energiewende muss insbesondere im Automobilsektor ein Paradigmenwechsel hin zu einem emissionsfreien Verkehr stattfinden. Brennstoffzellen und Batterien sind die aussichtsreichsten Technologien für die Mobilität der Zukunft, sofern sie aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Schon heute sind auf Deutschlands Straßen einzelne Brennstoffzellenautos unterwegs, die ausschließlich mit Wasserstoff angetrieben werden. Die Hersteller Hyundai und Toyota bieten bereits Brennstoffzellenautos an. Allerdings mangelt es noch an einer flächendeckenden Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen.

Die vom Bund und der Industrie ins Leben gerufene Initiative „Clean Energy Partnership“ (CEP) hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland bis Ende 2016 insgesamt 50 Wasserstoff-Tankstellen einzurichten. Darüber hinaus will der Zusammenschluss „H2 MOBILITY“ bis zum Jahr 2023 eine flächendeckende Infrastruktur mit bis zu 400 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland aufbauen.

In diesem Kontext hat ABO Wind nun Standorte analysiert, um das Potenzial eines aus erneuerbaren Energien gespeisten Wasserstoff-Tankstellennetzes entlang deutscher Autobahnen aufzuzeigen. Mit Hilfe von Geographischen Informationssystemen (GIS) wurden Standorte identifiziert, an denen – im Idealfall an bestehenden Tankstellen – mit Windenergie-, Fotovoltaik- oder Wasserkraftanlagen per Elektrolyse grüner Wasserstoff erzeugt werden kann. Ein Elektrolyseur nutzt elektrischen Strom, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Treibt grüner Wasserstoff ein Brennstoffzellenfahrzeug an, so fährt das Fahrzeug emissionsfrei und klimaneutral.

Die Standortanalyse hat mittels einer so genannten Weißflächenkartierung ermittelt, wo in Deutschland aus rechtlicher und naturschutzfachlicher Sicht Erneuerbare-Energien-Anlagen errichtet werden dürfen. Im nächsten Schritt wurden Anforderungen wie der maximale Abstand zur Autobahnabfahrt sowie der Abstand zwischen zwei Tankstellen definiert. Nun wurden entsprechende Mindestanforderungen an die Potenzialflächen – darunter Flächengröße, Abstand zur Tankstelle, Windgeschwindigkeit – festgelegt, um die am besten geeigneten Standorte herauszufiltern.

„Die Untersuchung zeigt, dass in Deutschland ein ausreichend großes Potenzial geeigneter Flächen und natürlicher Ressourcen vorhanden ist, um grünen Wasserstoff mittels Windenergie-, Fotovoltaik- und Wasserkraftanlagen an existierenden und geplanten Autobahninfrastrukturen flächendeckend bereitzustellen“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung Zukunftsenergien. „Insgesamt hat ABO Wind deutschlandweit 191 Standorte identifiziert, die ein Wasserstoff-Tankstellennetz entlang der Haupt-Verkehrskorridore zwischen den deutschen Ballungszentren bilden könnten“, so Wirtz.

Zusammen mit den in den Ballungszentren bereits existierenden sowie in Bau befindlichen Wasserstoff-Tankstellen ergäbe sich so ein umfassendes Netzwerk, das eine hundertprozentige Versorgung mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ermöglicht.

ABO Wind arbeitet bereits an konkreten Windenergieprojekten, die sich als Standort für Deutschlands erste Wind-Wasserstoff-Tankstelle eignen. So hat ABO Wind beispielsweise einen Genehmigungsantrag für drei Windenergieanlagen im hessischen Kirchheim eingereicht, die sich durch ihre Lage an einem Verkehrsknotenpunkt bestens für eine angeschlossene Wasserstoff-Tankstelle anbieten.

Über ABO Wind:
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 544 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 1.100 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 350 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.

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Kathrin Dorscheid
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ABO Wind erhält Genehmigung für Windpark Uckley-Nord

• Vorbereitungsarbeiten haben begonnen
• Standort zum Schutz von Mooren, Flora und Fauna aufwendig optimiert
• ABO Wind informiert auf Internetseite detailliert über den Windpark

(Wiesbaden, 24. Februar 2016) Der Projektentwickler ABO Wind hat nach mehrjähriger Planungsphase die Genehmigung zum Bau des Windparks Uckley-Nord im brandenburgischen Königs Wusterhausen erhalten. Dort entstehen auf Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zehn Windkraftanlagen vom Typ Nordex N131 mit einer Nabenhöhe von 134 Metern (Gesamthöhe: 199,9 Meter) und einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt. Die zehn Anlagen erzeugen künftig pro Jahr ca. 81 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. So viel verbrauchen rund 67.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen.

Die Vorbereitungen für den Bau des Windparks wie Arbeiten an den Wegen und Trassen haben bereits begonnen. Dafür hat ABO Wind mehrere Unternehmen aus der Region engagiert. Planmäßig werden die Anlagen in diesem Sommer errichtet und bis zum Herbst in Betrieb genommen.

Der Windpark Uckley-Nord ist ein Musterbeispiel für umsichtige Planung, die sowohl Arten-, Natur- und Gewässerschutz als auch Belange der Flugsicherung berücksichtigt. Die Anlagen entstehen in einem Waldgebiet, das der Oder-Spree-Kanal, die Autobahn A10 und eine Stromleitung einrahmen. Dort liegen schützenswerte Moor- und Feuchtgebiete. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl unabhängiger Gutachter hat ABO Wind sowohl umfassende tierökologische als auch hydrologische Untersuchungen durchführen lassen und das Parklayout entsprechend optimiert. Drei der ursprünglich 13 geplanten Anlagen werden aufgrund möglicher Artenschutzkonflikte und einer nahe gelegenen Radaranlage in separaten Verfahren näher geprüft, bis eine abschließende Beurteilung möglich ist.

Die Errichtung der zehn verbleibenden Anlagen erfolgt besonders schonend: Für die Zuwegung nutzt ABO Wind bestehende Waldwege, um den Eingriff zu minimieren. Als Lagerflächen für die Anlagenkomponenten ist eine stillgelegte Gastrasse vorgesehen, um möglichst wenige Bäume zu roden. Die Rotorblätter montiert der Hersteller Nordex einzeln oben am Turm. Üblich ist sonst, die Blätter bereits am Boden mit der Nabe zu verbinden und dann den kompletten Rotorstern zu ziehen. Wegen des größeren Raumbedarfs würde das jedoch das Fällen weiterer Bäume erfordern. Um tiefe Baugruben zu vermeiden, werden die Fundamente auf Aufschüttungen errichtet, sodass keine Grundwasserabsenkung nötig ist. Die angrenzenden Moor- und Feuchtgebiete selbst sind vollständig von der Planung ausgeschlossen. Das stellt sicher, dass der Windpark das sensible Gleichgewicht von Flora, Fauna und Hydrologie nicht gefährdet. Der Windpark liegt mehr als 1.000 Meter von den nächstgelegenen Siedlungen entfernt. In der im Herbst beginnenden Betriebsphase werden Schall und Schattenwurf daher keine Anwohner beeinträchtigen.

Trotz aller Vorsicht bedeutet der Bau eines Windparks immer auch einen Eingriff in die Natur. Zur Kompensation setzt ABO Wind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen um, einen Teil davon auf den Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Unter anderem werden insgesamt 55.375 Quadratmeter in der Umgebung aufgeforstet. Zudem lässt ABO Wind stillgelegte LPG-Betriebsstandorte, leerstehende militärische Liegenschaften und Lagerhallen abreißen und entsiegeln. Diese und andere Brachflächen werden anschließend beispielsweise mit Streuobstwiesen bepflanzt. Der Windpark leistet also nicht nur einen Beitrag zur Energiewende und vermeidet jährlich den Ausstoß von gut 60.000 Tonnen Kohlendioxid. Dank der Ausgleichsmaßnahmen bereichert der Windpark die Region auch ökologisch und verbessert das Landschaftsbild an vielen Stellen.

ABO Wind informiert ab sofort auf der Internetseite www.windpark-uckley.de über den Fortschritt des Windparks. Dort sind Standortkarten, Visualisierungen und aktuelle Mitteilungen zum Baufortschritt zu sehen. Zusätzlich können interessierte Bürgerinnen und Bürger über ein Kontaktformular auf der Seite Fragen zum Windpark Uckley-Nord stellen.

Kathrin Dorscheid
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ABO Wind nimmt neue Länder ins Visier

Pressemitteilung

• Kooperationsverträge mit Partnern im Iran geschlossen
• Büro in Teheran angemietet
• Neue Abteilung für „Internationale Geschäftsentwicklung“ sondiert weitere Märkte

(Wiesbaden, 10. Februar 2016) Mit großen Schritten nähert sich ABO Wind dem Ziel, in neuen Ländern aktiv zu werden. Am weitesten gediehen sind die Bemühungen im Iran. „Wir haben in den vergangenen Wochen mehrere Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen“, berichtet Vorstand Dr. Jochen Ahn. Dieser Tage bezieht ABO Wind ein Büro in Teheran, für das neue Mitarbeiter vor Ort eingestellt werden. Es wird neben Buenos Aires der zweite außereuropäische Standort.

Aktuell ist ABO Wind zudem in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern tätig und hat europaweit bislang gut 1.100 Megawatt Windkraft ans Netz gebracht. 2015 hat das Unternehmen am Wiesbadener Hauptsitz eine Abteilung für internationale Geschäftsentwicklung gegründet. Unter der Verantwortung von Dr. Karsten Schlageter klopfen erfahrene Windkraftprojektierer Länder auf verschiedenen Kontinenten daraufhin ab, ob sie als Märkte für ABO Wind in Frage kommen. Struktur des Strommarktes, Ausbauziele für Erneuerbare, Windverhältnisse und Rechtssicherheit zählen zu den relevanten Kriterien.

Mit intensiver Unterstützung der Fachabteilungen für Finanzierung, Netzanbindung und Standortbewertung haben die Fachleute mehrere Länder identifiziert, die prinzipiell geeignet erscheinen. „Nun gilt es, konkrete Strategien für einen Markteintritt zu entwickeln, die zu dem jeweiligen Land passen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. „Im Iran kommen wir dabei besonders gut voran.“ Das führt Schlageter auf die langjährige Isolation des Landes zurück: „Fast zehn Jahre litt der Iran unter den wegen der Atompolitik verhängten Sanktionen. Deren Aufhebung entfacht nun eine starke gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik.“

Das betrifft auch die Energiepolitik. Mit rund 75 Millionen Einwohnern und einer Fläche von gut 1,6 Millionen Quadratkilometern zählt Iran zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde. Das Land ist sehr am Ausbau von nachhaltigen, erneuerbaren Energien interessiert. Das im Iran geförderte Erdöl ist vorrangig für den Export bestimmt. Um den zunehmenden Energiehunger der wachsenden Bevölkerung zu stillen, setzt die Regierung auf Erneuerbare. Bislang sind etwa 350 Megawatt am Netz. Bis 2018 sollen rund 4.500 Megawatt Windkraftleistung hinzukommen.

Um das zu erreichen, sind jedoch einige Hürden zu überwinden. Bislang finanzieren internationale Banken keine Windkraftprojekte im Iran. Auch für Umweltverträglichkeitsprüfungen und Netzanschlussbedingungen müssen noch Strukturen etabliert werden, die internationalen Standards entsprechen.

„Wir möchten daran mitwirken, der Windkraft im Iran zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Dr. Karsten Schlageter. Die Voraussetzungen sind gut: Der Iran garantiert einen festen Einspeisetarif für Windstrom und fördert den Ausbau der Erneuerbaren mit verbindlichen Regelungen. Die Netze und die Infrastruktur sind bereits gut ausgebaut. ABO Wind bringt die Expertise aus 20 erfolgreichen Jahren in der Erneuerbaren-Branche mit. Das Fachwissen sowie die Kontakte zu Herstellern, Banken und Investoren sind am Persischen Golf gefragt. In Kooperation mit regionalen Partnern hat ABO Wind bereits Windkraft-Projekte mit rund 350 Megawatt Leistung vorregistriert und mehrere Projektgesellschaften gegründet.

Auf einer Internetseite berichtet ABO Wind über die Aktivitäten im Iran:
http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/abowind-international/iran.html

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Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
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ABO Wind, Green City Energy und Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam Windpark in Altertheim

Pressemitteilung

Altertheim, 07.12.2015. In der unterfränkischen Gemeinde Altertheim soll ein weiterer Windpark entstehen. Die Projektpartner Green City Energy, ABO Wind und die örtliche Energiegenossenschaft Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam mit der Gemeinde drei Windenergieanlagen. Ende 2014 hat Green City Energy in Altertheim drei Anlagen in Betrieb genommen und auch die Bürger-Energie Altertheim hat bereits eine Anlage in der Region gebaut. ABO Wind hat im Landkreis Würzburg 14 Windkraftanlagen errichtet. Im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens weist die Gemeinde aktuell Konzentrationsflächen für Windenergie aus und legt proaktiv mögliche Standorte für Windenergieanlagen vor Ort fest.

Die drei Projektpartner ABO Wind, Green City Energy und die lokale Genossenschaft Bürger-Energie planen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altertheim partnerschaftlich einen Windpark mit drei Anlagen in Altertheim. Jeder Projektpartner wird eine der drei geplanten Anlagen errichten. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch diese Projektpartnerschaft die Möglichkeit auf ein zweites Genossenschafts-Windrad bekommen“, so Alfred Grimmer, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Energie. „Das Projekt in Altertheim profitiert von der langjährigen Wind-Erfahrung der Projektpartner“, ergänzt Dr. Jochen Ahn, Vorstand von ABO Wind. „Wir arbeiten erfolgreich mit einigen Genossenschaften zusammen und erleben dabei immer wieder, dass die Bürger hinter der Energiewende stehen.“

Aktive Steuerung der Kommune über die Bauleitplanung
Über das aktuelle Bauleitplanverfahren können Kommunen noch immer aktiv entscheiden, wie der Ausbau der Windenergie vor Ort genau aussehen soll. Auch nach der Einführung der bayerischen 10H-Regelung können sie so ihre lokale Windplanung aktiv steuern, zukünftige Anlagen durch die Ausweisung von Konzentrationsflächen gezielt an ausgewählten Stellen bündeln, deren Anzahl und Standorte festlegen und eine maximale Anlagenhöhe bestimmen. Die Altertheimer Bürger und öffentliche Stellen können sich bereits im Vorfeld einbringen und in zwei Beteiligungsrunden Einwände äußern. Auch die drei Projektpartner unterstützen Altertheim bei dem aufwändigen Verfahren. So wird der Windpark zum gemeinsamen Projekt von Gemeinde und Bürgern.

Gemeinde ist Wind-Vorreiter im Landkreis
„In ihrem Vorgehen in Sachen Windenergie ist die Gemeinde Altertheim ein absoluter Vorreiter im Landkreis Würzburg“, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand des Energiepioniers Green City Energy. „Über die Bauleitplanung nutzen sie ihre Chance, die Energiewende vor Ort auch weiterhin aktiv zu unterstützen.“ Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung war bei bisherigen Windprojekten vor Ort vorhanden.

Altertheims Bürgermeister Adolf Hemrich ist zufrieden mit den Fortschritten. „Die Bauleitplanung macht es uns als Kommune möglich, unseren lokalen Windausbau gemeinsam mit unseren Bürgern weiterhin selbstbestimmt zu gestalten.“ Nach aktuellem Stand könnte der geplante Windpark der drei Projektpartner im dritten Quartal 2017 in Betrieb gehen und dann jährlich genug Grünstrom für ca. 5.500 Drei-Personen-Haushalte ins öffentliche Netz einspeisen und so den Energieumstieg auf regenerative Quellen unterstützen.

Über die Green City Energy AG
Die Green City Energy AG (GCE) mit Sitz in München wurde 2005 als Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V. gegründet und steht für eine dezentrale und demokratische Energiewende. Dafür projektiert das Unternehmen Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Bereichen Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik und bietet sie privaten Anlegern als Ökologischer Geldanlagen erhalten private Anleger zur Zeichnung an. Bisher wurden Investitionen von über 295 Millionen Euro in Erneuerbare Energien ermöglicht. Über die Kommunale Energieberatung bietet GCE außerdem Landkreisen und Kommunen fachliche und handlungsorientierte Unterstützung auf dem Weg zur lokalen Energieunabhängigkeit. Für ihre wegweisenden Angebote und hohen Nachhaltigkeitsstandards wurde die GCE wiederholt ausgezeichnet. Unter anderem erhielt das Unternehmen den renommierten Sustainability Award als „Nachhaltigstes Unternehmen 2011“ sowie 2013 den Energy Globe Award für die „Revitalisierung von bestehenden Wasserkraftwerken in Frankreich“. Im Sommer 2014 bewertete die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research Green City Energy mit dem Prime-Status B+. Weitere Informationen zu Green City Energy finden Sie unter www.greencity-energy.de.

Über die ABO Wind AG
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 524 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.055 Megawatt ans Netz gebracht. Mehr als 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.
Um Bürger an der Windkraft zu beteiligen, hat ABO Wind 2010 die Betreibergesellschaft ABO Invest gegründet. Sie betreibt europaweit Anlagen zur klimafreundlichen Stromproduktion. Das bislang erworbene Portfolio von 132 Megawatt umfasst 14 Windparks mit 62 Anlagen – 28 in Frankreich, 18 in Deutschland, 14 in Irland, zwei in Finnland. Eine Biogasanlage ergänzt den Bestand. Die Aktie notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf und kann über jede Bank erworben werden. Die Wertpapierkennnummer (WKN) lautet: A1EWXA. Rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften haben sich bereits an ABO Invest beteiligt.

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Sitz der Gesellschaft Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden




Neue Betreibergesellschaft wächst zügig


· ABO Kraft & Wärme hat bereits eine Abfallvergärungs- und eine Biogasanlage erworben
· Energie-Contracting zur effizienten Nahwärmeversorgung ergänzt Geschäftsmodell
· 50 Aktionäre sind beteiligt
· Weitere Kapitalerhöhung steht bevor

(Wiesbaden, 2. Dezember 2015) Die im Jahr 2014 von ABO Wind gegründete ABO Kraft & Wärme AG befindet sich auf Wachstumskurs. Im Zuge von Privatplatzierungen haben sich bislang 50 Aktionäre an der jungen Gesellschaft beteiligt und sieben Millionen Euro Eigenkapital aufgebracht. Das Geld hat die ABO Kraft & Wärme AG in drei Projekte investiert. Eine Abfallvergärungsanlage hat ABO Kraft & Wärme aus einer Insolvenz erworben. Eine Biogasanlage wurde von einem Wettbewerber übernommen, der das Geschäftsfeld aufgibt. Beide Anlagen erhalten die auskömmliche Vergütung, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bis zur 2014 in Kraft getretenen Novellierung gewährte. Zudem versorgt
ABO Kraft & Wärme seit wenigen Wochen einen Wiesbadener Bürokomplex mittels neu errichteter Blockheizkraftwerke effizient mit Wärme und Strom (Contracting). Die neue Internetseite www.abo-kuw.de stellt alle drei Projekte im Detail vor.

Aktuell bietet die Gesellschaft einem begrenzten Kreis der ihr bekannten Investoren bis zu vier Millionen neue Aktien zur Zeichnung an. Der angestrebte Emissionserlös in Höhe von 4,2 Millionen Euro ermöglicht es, im nächsten Jahr ein weiteres Projekt zu erwerben. „Biogasanlagen in Deutschland bleiben aufgrund planerischer Mängel sowie unzureichender Kompetenz der Betriebsführung oft weit unter ihren Möglichkeiten“, berichtet Dr. Jochen Ahn, Vorstand der Gesellschaft. „Viele Anlagen produzieren zu wenig Gas. Zudem mindern zu hohe Kosten beim Substrateinkauf vielfach die Wirtschaftlichkeit. In der Folge landen immer mehr Anlagen in Insolvenzverfahren.“

Aufgrund langjähriger Erfahrungen mit der Planung und der Betriebsführung von Biogasanlagen ist
ABO Wind in der Lage, brachliegendes Potenzial zu erkennen, Schwachstellen zu beheben und aus vormals kriselnden Anlagen renditestarke Projekte zu machen. Im Auftrag der ABO Kraft & Wärme AG identifiziert ABO Wind solche Projekte und baut sie um. Ziel der Betreibergesellschaft
ABO Kraft & Wärme ist es, eine Projektrendite von durchschnittlich mehr als 8 Prozent zu erwirtschaften. Angesichts der erfolgreichen Geschäftsentwicklung geht Vorstand Dr. Ahn davon aus, dass die Gesellschaft bereits im Jahr 2017 eine nennenswerte Dividende wird ausschütten können.

Weitere Informationen: ABO Kraft & Wärme AG, Alexander Koffka, Telefon: (0611) 26765-515, info@abo-kuw.de, www.abo-kuw.de

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
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Energiegeschichten ergänzen Hängeseilbrücke

Pressemitteilung


• ABO Wind eröffnet Rundweg und Ausstellung im Mörsdorfer Heimatmuseum
• Einnahmen aus der Windkraft ermöglichen Hängeseilbrücke

(Mörsdorf/Wiesbaden, 3. Oktober 2015) Die Hunsrücker Ortsgemeinden Mörsdorf und Sosberg weihen an diesem Wochenende die „Geierlay“ ein, die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. ABO Wind trägt mit „Energiegeschichten“ zu dem touristischen Großprojekt bei: ein Rundweg mit Infoschildern zur Windkraft sowie eine Ausstellung im neu eröffneten Mörsdorfer Heimatmuseum. Beim Geierlay-Eröffnungsfest am 3. und 4. Oktober ist ABO Wind mit einer Spielstation für Kinder vertreten und informiert interessierte Besucher über die Windenergie.

Auf dem Fußweg von Mörsdorf zur Hängeseilbrücke bietet ein Lehrpfad Einblick in die Technik der Windkraftanlagen, die Energiewende sowie die Entstehung der örtlichen Windparks. Für Kinder erklärt die Figur Erni Wind auf einer Infotafel, wie aus Wind Strom entsteht. Im Heimatmuseum, das ABO Wind gemeinsam mit der Gemeinde neu gestaltet hat, erfahren Besucher vom Leben in Mörsdorf damals und heute. Die Ausstellung mit Haushaltsgeräten aus verschiedenen Jahrzehnten verdeutlicht, wie die Nutzung von Energie das Leben der Menschen von Grund auf veränderte.

Die Windenergie trägt nicht nur zur modernen und klimafreundlichen Stromversorgung der Region bei, sie war auch ein wichtiger Baustein bei der Verwirklichung der Hängeseilbrücke. Bürgermeister Marcus Kirchhoff erklärt: „Wir haben etwa fünf Jahre gebraucht, um das Projekt umzusetzen. Entscheidend war, dass die Gemeinde das Projekt mit den Einnahmen aus der Windkraft dauerhaft tragen kann. Kurz gesagt: Ohne Windkraft keine Brücke.“

Die letzten drei der insgesamt elf Windkraftanlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einem Rotordurchmesser von 117 Metern werden aktuell fertiggestellt und gehen im November 2015 in Betrieb. Dann werden die elf Anlagen im Durchschnitt jährlich 74 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen – so viel verbrauchen 62.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Windparks reduzieren den Kohlendioxidausstoß um jährlich 56.000 Tonnen.

Vor Baubeginn beauftragte ABO Wind in beiden Windparks archäologische Grabungen, die eine Vielzahl an Fundstücken zu Tage förderten. In Mörsdorf Nord fanden die Archäologen beispielsweise Reste eines eisenzeitlichen Grabhügels und mehrere frührömische Grabgärten mit Urnen. In Mörsdorf Süd wurden ebenfalls Grabgärten mit Keramikgefäßen sowie Mühlsteinfragmente gefunden.

ABO Wind-Abteilungsleiter Dr. Thomas Treiling, zuständig für die Planung in Rheinland-Pfalz und im Saarland, erläutert das zusätzliche Engagement des Unternehmens in Mörsdorf: „Mit den Energiegeschichten bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mörsdorf. Besonders freut uns, dass die Einnahmen aus unseren Windparks Projekte wie die Hängeseilbrücke ermöglichen, da sie den Hunsrück als Tourismusregion stärken.“

Unter www.windpark-moersdorf.de informiert das Unternehmen über die Entstehung der Windparks und dokumentiert den Bau mit einer Bilderserie. Auch die ABO Wind-Energiegeschichten werden nach der Einweihung an diesem Wochenende auf der Internetseite vorgestellt.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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