ABO Invest AG: Solide Entwicklung trotz schwachen Windjahres

· Umsatz bleibt 2014 rund 9 Prozent hinter Erwartungen zurück
· Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Baufortschritts in Finnland platziert
· Neue französische Windparks gut gestartet
· Niedrige Inflation belastet errechneten Aktienwert

(Wiesbaden, 2. Juni 2015) Der Umsatz des ABO Invest-Konzerns ist 2014 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 18,4 Millionen Euro gestiegen, jedoch um 9 Prozent hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ende 2013 hatte ABO Invest Windparks mit einer Nennleistung von rund 77 Megawatt am Netz. Im Dezember 2014 waren es 98 Megawatt. Aktuell produzieren 60 Windkraftanlagen mit rund 125 Megawatt Leistung sauberen Strom.

Die schwachen Windverhältnisse im Jahr 2014 bremsten den Anstieg. Mit Ausnahme des Windparks im südwestfranzösischen Cuq, der rund 8 Prozent mehr Strom produzierte als prognostiziert, blieben alle Windparks hinter den Erwartungen zurück. Erstmals erzeugte das Portfolio in einem Kalenderjahr deutlich weniger Strom als kalkuliert. „Doch auch im enttäuschenden Jahr 2014 hat sich die Risikostreuung durch die regionale Verteilung der Projekte bewährt“, betont Vorstand Dr. Jochen Ahn. Insgesamt hat das Portfolio deutlich besser abgeschnitten als einzelne Regionen. Im Südwesten Deutschlands (Windzonen 19, 22, 23) wurden 2014 beispielsweise weniger als 85 Prozent der im langjährigen Durchschnitt zu erwartenden Winderträge erzielt.

Da Windparkprojekte in den ersten Betriebsjahren aufgrund der Abschreibungen und des anfänglich hohen Kapitaldienstes üblicherweise keine bilanziellen Gewinne erwirtschaften, hat der Konzern wie zu erwarten 2014 ein negatives Konzernergebnis erwirtschaftet. Es beträgt wie im Vorjahr rund 4,1 Millionen Euro. Das für den unternehmerischen Erfolg aussagekräftigere operative Ergebnis (EBITDA − bereinigt um Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie periodenfremde und nicht-operative Erträge) stieg um rund 2 Millionen Euro auf knapp 13,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Rendite liegt damit unverändert bei 73 Prozent des Umsatzes. Der Geschäftsbericht ist im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/finanzberichte.html.

Die ABO Invest AG als Einzelgesellschaft hat einen Jahresüberschuss von knapp 490.000 Euro erwirtschaftet. Das liegt an der Verzinsung von Eigenmitteln, die ABO Invest 2014 bereits vor der Inbetriebnahme der neuen Windparks Couffé und Saint Nicolas eingebracht hat.

ABO Invest setzt die Strategie des europaweiten Ausbaus fort. Aktuell wird der erste finnische Windpark errichtet. Um den Baufortschritt des insgesamt 11,7 Millionen Euro teuren Projektes zu finanzieren, hat ABO Invest 3,75 Millionen neue Aktien emittiert, die zum Preis von 1,40 Euro – knapp über dem aktuellen Börsenkurs – von der ABO Wind AG gezeichnet worden sind. Nach der jüngsten Kapitalerhöhung weist ABO Invest eine Börsenkapitalisierung von etwa 57 Millionen Euro auf. Die Aktien sind im Besitz von rund 4.000 Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften. Rund 25 Prozent hält aktuell die ABO Wind AG.

Erfolgreich verlief die Inbetriebnahme der neuen französischen Windparks Couffé und Saint Nicolas, die bisher die Erwartungen erfüllen. Unbefriedigend waren dagegen die ersten Betriebsmonate des Windparks Weilrod. Eine mittlerweile vor Gericht gescheiterte Klage hatte vorübergehend nächtliche Abschaltungen dreier Anlagen erwirkt. Die damit verbundenen Ertragsausfälle hat der Projektentwickler erstattet. Zudem steuerten die Sensoren Abschaltungen wegen Eiswurf und Fledermausflug nicht optimal und verursachten ebenso wie einzelne technische Defekte zusätzliche Stillstandszeiten. „Die Kumulation von Problemen an unserem Windpark im Taunus ist ärgerlich“, sagt Vorstand Dr. Ahn. Projektentwickler, Hersteller und technische Betriebsführung legten nun besonderes Augenmerk darauf, die Schwierigkeiten schnell zu beheben. „Entscheidend ist, dass der Windpark langfristig erfolgreich produziert. Diesbezüglich bin ich zuversichtlich.“

Neu berechnet hat ABO Invest den Wert der Aktie. Dieser bestimmt sich aus dem Barwert der zu erwartenden Liquiditätszuflüsse aus aktuellen und künftig zu erwerbenden Windparks. Die neue Berechnung sowie die vorherigen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/barwertprognose.html. Demnach ist eine ABO Invest-Aktie zum Jahresende 2015 rund 1,47 Euro wert. Im Vergleich zur Berechnung des Vorjahres haben sich insbesondere das schwache Windjahr und die wegen der niedrigen Inflation geringer als kalkuliert ausgefallene Tarifanpassung in Frankreich und Irland nachteilig ausgewirkt.

ABO Invest lädt die Aktionäre zur Hauptversammlung am Donnerstag, 16. Juli 2015, um 16 Uhr in das Museum Wiesbaden. Die Tagesordnung und die auszulegenden Unterlagen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/hauptversammlung.html. Die Anmeldung erfolgt über die depotführenden Banken. „Wir wollen bei der Hauptversammlung unter anderem weitere Kapitalerhöhungen beschließen lassen, um den erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen“, sagt Vorstand Dr. Ahn.

Alexander Koffka
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
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ABO Kraft & Wärme AG saniert Abfallvergärungsanlage

• 4,5 Millionen Euro aus Kapitalerhöhung vollständig gezeichnet
• Anlage im Westerwald wird umgebaut und erweitert
• Energie-Contracting als neues Geschäftsfeld begonnen

(Wiesbaden, 19. Mai 2015) Mit einer privat platzierten Kapitalerhöhung hat die ABO Kraft & Wärme AG bei rund 50 Anlegern 4,5 Millionen Euro Kapital eingesammelt. ABO Wind hatte die Gesellschaft 2014 gegründet, um Anlagen zur Biomasse- und Abfallvergärung, Kraft-Wärme-Kopplung sowie Nahwärmeversorgung zu erwerben und zu betreiben. Nach der Erweiterung des Aktionärskreises hält ABO Wind nunmehr zehn Prozent der Aktien.

Vor einem guten halben Jahr hatte die ABO Kraft & Wärme AG als erstes Projekt eine Abfallvergärungsanlage (AVA) im Westerwald erworben, die 2008 errichtet und 2012 wegen Insolvenz stillgelegt worden war. „Aufgrund der technischen und wirtschaftlichen Probleme war es möglich, die AVA Ettinghausen günstig zu erwerben“, berichtet Dr. Jochen Ahn, der als Vorstand sowohl für die ABO Wind AG wie auch für die ABO Kraft & Wärme AG verantwortlich zeichnet. Als Dienstleister plant und steuert ABO Wind nun Umbau und Erweiterung der Abfallvergärungsanlage und wird sich dauerhaft um die technische und kaufmännische Betriebsführung kümmern.

Die Vergärung von Biomasse und Abfällen mit dem Ziel der energetischen Nutzung ist ein technisch wie wirtschaftlich komplexes Geschäft. Viele Akteure haben die Herausforderungen offenbar unterschätzt und befinden sich aktuell in Schwierigkeiten. ABO Wind verfügt über langjährige Erfahrung mit der Planung und Betriebsführung solcher Anlagen. „Um dem großen Bedarf an kompetenter Betriebsführung gerecht zu werden, werden wir dieses Geschäftsfeld ausweiten und uns künftig verstärkt auch solcher Anlagen annehmen, die nicht von uns geplant worden sind“, sagt Dr. Ahn. Dazu hat ABO Wind die Betriebsführung für Biogasanlagen am Standort Barleben in Sachsen-Anhalt verstärkt. Zudem ist mittelfristig der Ankauf weiterer Anlagen im Auftrag der ABO Kraft & Wärme AG vorgesehen.

Die bereits erworbene Anlage in Ettinghausen wird grundlegend umgebaut und erweitert. Ab 2016 soll sie über eine eigene Abfallaufbereitung und Hygienisierung verfügen. Damit wird es möglich, jährlich rund 24.000 Tonnen Speisereste sowie Abfallprodukte aus der Lebensmittelindustrie zu verwerten. Einnahmen erzielt die Anlage zum einen aus dem gewonnenen Biogas, das in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt wird. Den größten Teil des Umsatzes wird die Anlage aus Entgelten für die sachgerechte Verwertung organischer Abfälle erwirtschaften. „Der Gesetzgeber hat die Anforderungen an die Abfallverwertung in den vergangenen Jahren erhöht. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen, so dass Anlagen wie jene in Ettinghausen an Bedeutung gewinnen werden“, berichtet Hans-Werner Greß, der das Geschäftsfeld bei ABO Wind verantwortet. Informationen und Fotos zur Anlage Ettinghausen sind im Internet veröffentlicht unter http://www.ava-ettinghausen.de

Ein weiteres Geschäftsfeld der ABO Kraft & Wärme AG ist der Betrieb von Heizungsanlagen auf Basis
der Kraft-Wärme-Kopplung. ABO Wind akquiriert und plant die sogenannten Contracting-Projekte. Die ABO Kraft & Wärme AG wird dann Eigentümerin der Blockheizkraftwerke und vermarktet Strom und Wärme. Die parallele Erzeugung von Strom und Wärme nutzt den eingesetzten Brennstoff effizienter und reduziert damit den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids. Das erste Contracting-Projekt der Gesellschaft ist der Wiesbadener Bürostandort Unter den Eichen 7 – Unternehmenssitz unter anderem der ABO Wind AG.

Alexander Koffka
ABO Wind AG

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ABO Wind steigert Jahresüberschuss um 30 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 5,3 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet
· Gesamtleistung übersteigt erstmals 100-Millionen-Euro-Schwelle
· Finnland trägt als neuer Markt bereits zum guten Ergebnis bei
· Hohe Abschreibungen in Spanien und Schottland vorgenommen
· Gute Perspektiven für Energiewende und ABO Wind

(Wiesbaden, 22. Mai 2015) Der ABO Wind-Konzern hat 2014 einen erfreulichen Jahresüberschuss in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro erzielt und damit das solide Ergebnis des Vorjahres (4 Millionen Euro) um 30 Prozent gesteigert. Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) stieg um 14 Prozent auf 107,6 Millionen Euro und übertraf erstmals die 100-Millionen-Euro-Schwelle.
ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Südamerika Windparks. Knapp 64 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen 2014 im Heimatmarkt Deutschland. „Unser mit Abstand wichtigster Markt präsentierte sich wiederum turbulent“, fasst Vorstand Matthias Bockholt zusammen. Das vorgezogene Inkrafttreten des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2014 beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit einiger im vierten Quartal in Betrieb genommener Windparks. „Das Ergebnis wäre sonst noch besser ausgefallen“, berichtet Bockholt. Erfreulich sei jedoch, dass das Gesetz einen stabilen Rahmen für den weiteren Ausbau der Windkraft in Deutschland schaffe. Ab 2017 soll die Vergütung für Windstrom in Deutschland dann mittels Ausschreibungsverfahren ermittelt werden. „Wir sind zuversichtlich, dass die Bundesregierung die Regeln so gestalten wird, dass das neue Vergütungssystem den Erfolg der Energiewende nicht gefährdet“, sagt Bockholt.

1.000 Megawatt ans Netz gebracht – mehr als 300 feste Mitarbeiter
ABO Wind hat vor wenigen Monaten das tausendste Megawatt Windkraftleistung ans Netz gebracht und zählt damit zur Handvoll besonders erfahrener Projektentwickler in Deutschland. „Eine gute Marktposition, hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiter sowie effiziente Unternehmensstrukturen sind gute Voraussetzungen, damit wir auch unter den Bedingungen des Ausschreibungssystems erfolgreich sein werden“, stellt Bockholt fest. Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter in der ABO Wind-Gruppe ist weiter gestiegen auf aktuell 305 (Vorjahr: 285). 219 Mitarbeiter sind in Deutschland tätig, 86 im Ausland. Die größten Standorte sind der Firmensitz in Wiesbaden sowie Heidesheim bei Mainz.

Geschäft in Frankreich ausgebaut
Gute Voraussetzungen sieht Bockholt auch in Frankreich, dem zweitwichtigsten Markt der ABO Wind-Gruppe. 29 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete das Unternehmen 2014 im westlichen Nachbarland, das die starke Abhängigkeit von der Atomkraft reduzieren möchte und daher den Ausbau der Windkraft forciert. Über die übliche Akquise neuer Flächen hinaus hat ABO Wind im vergangenen Jahr noch einige in Entwicklung befindliche Projekte von einem Wettbewerber übernommen, der sich aus Frankreich zurückgezogen hat. „Die Chancen stehen gut, dass Frankreich auch langfristig einen substantiellen Beitrag zu unserem unternehmerischen Erfolg leisten wird“, sagt Bockholt.

Erster finnischer Windpark ist bereits im Bau
Während ABO Wind sich in den vergangenen Jahren aus Bulgarien und Belgien zurückgezogen hat, trägt der Markteintritt in Finnland bereits erste Früchte. Anfang 2014 eröffnete ABO Wind ein Büro in Helsinki, in dem aktuell sechs Kollegen arbeiten. Der erste Windpark (Haapajärvi in der Landschaft Nordösterbotten) erhielt im vergangenen Sommer eine Genehmigung. Schon vor Beginn des langen finnischen Winters hat ABO Wind Wege, Kabeltrassen und Fundamente errichtet, so dass im August 2015 mit der Inbetriebnahme der zwei Anlagen mit jeweils 3,3 Megawatt Leistung zu rechnen ist. Zwischenzeitlich erwirkte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy bereits die nächste Baugenehmigung für ein 27,6 Megawatt-Projekt.

Abschreibungen reduzieren bilanzielle Risiken
Aus kaufmännischer Vorsicht hat ABO Wind hohe bilanzielle Abschreibungen vorgenommen. So wurden unter anderem Windkraftprojekte in Spanien wertberichtigt, deren Umsetzung unter den aktuellen Bedingungen unwahrscheinlich scheint. Die früher als erwartet in Kraft getretene EEG-Novelle führte zu Abschreibungsbedarf in Deutschland. Zudem hatten sich insbesondere in Schottland die wirtschaftlichen Bedingungen für einzelne in Planung befindliche Windparks negativ verändert. „Die vorgenommenen Abschreibungen reduzieren die Risiken in unserer Bilanz und tragen dazu bei, langfristig gute Ergebnisse zu erzielen“, erläutert Bockholt.
Der vollständige Geschäftsbericht steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abowind.com/de/unternehmen/geschaeftsberichte.html

Hauptversammlung auf 2. Juli terminiert
Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 2. Juli, ab 16.30 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine Dividende in Höhe von 0,22 Euro je Aktie auszuschütten – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Grundlage des aktuellen Börsenkurses von rund 7 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: www.abo-wind.de/hauptversammlung Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

ABO Wind arbeitet in vielfältiger Weise mit an der Energiewende
Das neue kleinere Geschäftsfeld Energie-Contracting sowie die Abteilung Zukunftsenergien mit Fokus auf Speicherprojekten sind für das Unternehmen wirtschaftlich weniger bedeutsam, stellen inhaltlich aber eine wichtige Ergänzung dar. „Wir wollen umfassend zum Erfolg der Energiewende beitragen“, sagt Bockholt. Dazu gehört für ABO Wind weiterhin auch die Biogasnutzung. Da der Entwicklung neuer Projekte mit der Novellierung des EEG die wirtschaftliche Grundlage entzogen worden ist, konzentriert ABO Wind sich nun darauf, in Betrieb befindliche Anlagen zu optimieren. „Angesichts der technischen Komplexität gibt es viele Möglichkeiten, das Fachwissen der Kollegen zu nutzen.“ Im letzten Quartal 2014 hat ABO Wind außerdem das Dienstleistungsangebot um Wartungen und Störfallservice für Windkraftanlagen erweitert. Bereits seit 2012 bietet das Unternehmen neben Betriebsführung mit Erfolg Serviceleistungen wie Sicherheitsprüfungen („BGV A3“), Triebstranginspektionen oder Getriebeservice an. Diese Angebote nutzen auch viele Kunden, die noch keinen Betriebsführungsvertrag mit ABO Wind geschlossen haben. Rund 4,6 Millionen Euro Umsatz erlösten die technischen Dienstleistungen im vergangenen Jahr. Deren Anteil am Konzernumsatz wuchs um zehn Prozent. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen.
Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2014 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 830 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen. „Wir wollen vor allem mit unserem Kerngeschäft Windkraft an Land weiterhin daran mitwirken, die Energieversorgung zukunftsfähig zu machen“, betont Bockholt.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Spatenstich für interkommunalen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten

• Projekt sehr zügig und in guter Zusammenarbeit umgesetzt
• Stadtwerke Stuttgart setzen weiter auf erneuerbare Energien
• 10H-Regelung bremst Windkraftausbau in Bayern

(Dinkelsbühl/Wiesbaden, 15. April 2015) Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist am heutigen Mittwoch der Bau des Windparks Dinkelsbühl-Wilburgstetten offiziell gestartet. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden, der Projektentwickler ABO Wind und der Betreiber Stadtwerke Stuttgart sowie 30 Gäste und Unterstützer des Windparks feierten bei Sonnenschein den Baubeginn.

„Dinkelsbühl-Wilburgstetten ist der siebte Windpark, den ABO Wind in Bayern baut und dabei der erste in Mittelfranken“, sagte ABO Wind-Abteilungsleiterin Diana Lauer in ihrem Grußwort. Und es gibt eine weitere Besonderheit: „Es ist uns gelungen, ein Projekt mit sehr vielen Flächeneigentümern und zwei Kommunen in relativ kurzer Zeit zu verwirklichen. Besonders freuen wir uns über das gute Einvernehmen mit der Bevölkerung“, so Lauer. Auch Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, zeigt sich zufrieden mit der raschen Realisierung des Projekts: „ABO Wind war als Planer und Bauherr für uns ein toller Partner und hat das Projekt zügig vorangetrieben. So hat alles sehr schnell geklappt.“

Die vier Anlagen des Typs Vestas V126 mit einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt werden den Gutachten zufolge an dem Standort jährlich gut 30 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produzieren. So viel verbrauchen 25.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Ein von ABO Wind entwickeltes Poolkonzept teilt die Pachteinnahmen gerecht zwischen den Eigentümern der Flächen auf. So werden auch Eigentümer beteiligt, auf deren Flächen keine Anlage steht. Um den für den Bau des Windparks nötigen Eingriff in die Natur auszugleichen, wird ABO Wind in den Wörnitzauen Flachwasserzonen, Hochstaudenfluren und Auenwald anlegen, um für bedrohte Tierarten neuen Lebensraum zu schaffen. Bevor die ersten Bäume gerodet wurden, hat das Unternehmen außerdem 40 künstliche Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Vor wenigen Wochen unterzeichneten die Stadtwerke Stuttgart den Kaufvertrag des Windparks. Nach dem unterfränkischen Windpark Schwanfeld und dem hessischen Projekt Bad Hersfeld ist Dinkelsbühl-Wilburgstetten der dritte Windpark, den ABO Wind und die Stadtwerke Stuttgart gemeinsam ans Netz bringen. „Wir freuen uns über den Startschuss zum Bau des Projektes. Mit dem Windpark in Dinkelsbühl-Wilburgstetten setzen wir unseren Entwicklungspfad zum Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fort und unterstreichen unser Engagement für die Energiewende“, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Maxelon.

Der Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten wurde bereits vor der Verabschiedung der sogenannten 10H-Regelung im November 2014 genehmigt. Experten rechnen nun mit einem deutlichen Rückgang des Windkraftausbaus in Bayern. Das neue Gesetz lässt Windkraftanlagen nur noch zu, wenn ihr Abstand zu Siedlungen das Zehnfache der Anlagenhöhe beträgt. Bei modernen Windkraftanlagen sind dies zwei Kilometer. Dabei bleiben in Bayern praktisch keine geeigneten Flächen für Windenergie mehr übrig. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn die betroffenen Gemeinden sich explizit dafür aussprechen.

Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, hob die breite Unterstützung für den Windpark hervor: „Die Bürgerinnen und Bürger von Wilburgstetten stehen hinter der Windenergie. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern ABO Wind und den Stadtwerken Stuttgart dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Sommer lobte auch die Transparenz im Planungsprozess des Windparks: „Auf der Website des Windparks kann man schon jetzt sehen, wie die Windräder einmal aussehen werden“. ABO Wind informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger unter www.windpark-dinkelsbuehl.de über die Hintergründe des Projektes, beantwortet Fragen zur Windkraft und dokumentiert den Bau in den kommenden Monaten mit einer Fotoserie.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

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Sauberer Strom für Kasdorf

• ABO Wind gewinnt dritte Partnergemeinde im Blauen Ländchen
• Interkommunaler Windpark Kasdorf/Himmighofen ermöglicht gemeinsame Infrastruktur

(Kasdorf/Wiesbaden, 18. März 2015) Die rheinland-pfälzische Ortsgemeinde Kasdorf hat sich für die Windkraftnutzung und eine Zusammenarbeit mit ABO Wind entschieden. Damit ist Kasdorf nach Himmighofen und Welterod die dritte Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Nastätten, die mit ABO Wind einen Windpark realisieren wird. Das entschied der Kasdorfer Gemeinderat am Montag in öffentlicher Sitzung. „Wir freuen uns über die Entscheidung und auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde“, sagt ABO Wind-Projektleiter Thorsten Trentzsch.

Die aktuellen Planungen sehen zwei Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe der beiden Himmighofener Anlagen vor. Damit kommt ABO Wind der Vorgabe des Flächennutzungsplans nach, mehrere Anlagen an geeigneten Standorten zu konzentrieren, um das Landschaftsbild zu schonen. Die Verbindung der Himmighofener und Kasdorfer Anlagen zu einem interkommunalen Windpark verringert auch die nötigen Eingriffe in die Natur, da zum Beispiel eine gemeinsame Zuwegung möglich ist. Die beiden Windkraftanlagen werden auf gemeindeeigenen Flächen errichtet, somit kommen neben der Gewerbesteuer auch die Pachteinnahmen den Bürgern zugute. Das Genehmigungsverfahren beginnt voraussichtlich 2016.
ABO Wind untersucht bereits seit 2011 die Potenziale für Windkraft in der Verbandsgemeinde Nastätten. Das Unternehmen informiert interessierte Bürger auf der Internetseite www.windenergie-blaueslaendchen.de über die Planungen zur Windkraft in der Region. Leser können über das dort eingerichtete Dialogforum auch Fragen zur Windkraft stellen, die das Planungsteam beantwortet.
Bürgermeister Timo Bremser wird am kommenden Samstag (21. März) bei einer Waldbegehung interessierten Bürgern die Potenzialflächen zeigen. „Kasdorf trägt seinen Teil zur Energiewende bei“, sagt Bremser. „Wir glauben, hierfür den richtigen Partner gefunden zu haben. ABO Wind hat das beste Konzept präsentiert und kennt sich im Blauen Ländchen aus.“

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind AG, Lena Fritsche, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65-617, presse@abo-wind.de

Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

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Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort

· ABO Wind und Fraunhofer-Institut IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIER
· Software ermittelt optimierten Mix aus Erneuerbaren und Stromspeichern
· Präsentation bei der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 9. März 2015) Die Abteilung Zukunftsenergien des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind hat zusammen mit dem Kasseler Fraunhofer IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) die Software OPTIMIX entwickelt, um den optimierten Mix aus erneuerbaren Energien und Stromspeichern für einzelne Standorte oder Regionen zu ermitteln. Dabei werden sowohl Potenziale für alle erneuerbaren Energien als auch die dafür nötigen Speichertechnologien für den jeweiligen Standort betrachtet. Als Optimierungsziel sind möglichst geringe CO2-Emmissionen oder Stromgestehungskosten wählbar.

„Neu ist die lastganggerechte Simulation des Stromverbrauchs sowie der Stromerzeugung für bestimmte Standorte“, erläutert Projektleiter Jörg Wirtz von ABO Wind. „So kann die Software ein Modell für einen stündlich genauen, lastganggerechten Mix aus erneuerbaren Energien für den jeweiligen Standort erstellen.“

Das Optimierungs-Tool berechnet neben den Kapazitäten auch Stromgestehungskosten und die CO2-Bilanz der verschiedenen erneuerbaren Energien von Wind über Biomasse bis Solar. Die Software hilft Kommunen oder Energieversorgern, den Ausbau der erneuerbaren Energien an den Bedarf und die Potenziale vor Ort anzupassen.

„Die Software ermittelt neben dem optimalen Mix aus erneuerbaren Energien auch einen ergänzenden Mix von Stromspeichern. Die Optimierung kann wirtschaftlich oder ökologisch für Inselnetze und netzgekoppelte Systeme erfolgen. Das Tool unterstützt alle gängigen Speichertechnologien und kann leicht um weitere Technologien erweitert werden“, sagt Matthias Puchta, Projektleiter vom Fraunhofer IWES.

Bislang ist OPTIMIX auf das Bundesland Hessen anwendbar. Die Software ist modular aufgebaut und kann in Zukunft auch für andere Bundesländer genutzt werden.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Entwicklung von OPTIMIX werden bei der Posterausstellung der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf präsentiert. Am 10. März 2015 ab 14 Uhr stellen die Fachexperten des Fraunhofer IWES die Software vor.

Pressekontakt:
Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ABO Wind AG

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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Abteilung Zukunftsenergien entwickelt Konzepte zur Speicherung erneuerbarer Energien und arbeitet dafür mit vielfältigen Partnern zusammen. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Pressekontakt:
Dipl.-Ing. Uwe Krengel
Telefon +49 561 7294-319
uwe.krengel@iwes.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES
Königstor 59
34119 Kassel
www.iwes.fraunhofer.de

Über Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik: Schwerpunkt des Institutsteils Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist die Energiesystemtechnik zur Integration der erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie in Versorgungsstrukturen. Aktuell steht die Energiewende im Zentrum der Institutsarbeit. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energiewirtschaft, Energienetze, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Systemdesign und -integration. Personal: ca. 320 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Erträge: ca. 19 Mio. Euro p.a. www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, in den USA und in Asien gefördert.




Welterod entscheidet sich für Windkraft

• Klare Mehrheit für Windkraft bei Welteroder Bürgerbefragung
• Ortsgemeinde beauftragt ABO Wind mit Planung
• Welterod und Himmighofen sind Windkraft-Pioniere im Blauen Ländchen

(Welterod/Wiesbaden, 9. März 2015) Die Ortsgemeinde Welterod in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde (VG) Nastätten im Rhein-Lahr-Kreis hat sich dafür entschieden, mit ABO Wind einen Windpark zu planen und zu errichten. Damit hat die erste Ortsgemeinde der VG Nastätten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde die Nutzung der Windkraft beschlossen. Bei einer Bürgerbefragung sprachen sich 73 Prozent der Teilnehmer für Windkraftanlagen aus.

Die Details des Windparks werden in den kommenden Monaten erarbeitet. Nach aktuellem Planungsstand sind auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei Windkraftanlagen möglich. Zunächst wird ABO Wind mit der naturschutzfachlichen Begutachtung der Standorte beginnen. Das Genehmigungsverfahren beginnt voraussichtlich im Jahr 2016.

ABO Wind untersucht bereits seit 2011 die Potenziale für Windkraft in der Verbandsgemeinde Nastätten. In der Nachbar-Verbandsgemeinde Loreley plant ABO Wind Projekte in Weisel/Dörscheid, Lierscheid/Auel und Weyer. Die Ortsgemeinde Himmighofen hatte sich schon vor dem Interessenbekundungsverfahren für eine Zusammenarbeit entschieden. Für dieses Projekt läuft das Genehmigungsverfahren bereits. Auch in weiteren Ortsgemeinden werden in den kommenden Monaten Entscheidungen zur Windkraft erwartet. ABO Wind informiert interessierte Bürger in Kürze auf der Internetseite www.windenergie-blaueslaendchen.de über die Planungen zur Windkraft in der Region. Leser können über das dort eingerichtete Dialogforum auch Fragen zur Windkraft stellen, die das Unternehmen beantwortet.

ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. In den Verbandsgemeinden Thalfang am Erbeskopf und Eich hat ABO Wind zusätzlich zu den Windkraftanlagen touristische Angebote – den Lehrpfad „Hunsrücker Windweg“ und den Themenspielplatz „Windland Alsheim“ – geschaffen, um die Attraktivität der Regionen zu stärken.
Auch die Landesregierung treibt die Energiewende entschieden voran: Bis 2030 will das Land seinen Stromverbrauch bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien decken. „Die Energiewende findet in den Kommunen statt, und wir nehmen diese Aufgabe ernst“, sagt Welterods Bürgermeister Wilfried Kehraus. „Unsere beiden Ortsgemeinden sind die Windkraft-Pioniere des Blauen Ländchens“, ergänzt Holger Breithaupt, Bürgermeister von Himmighofen.

Lena Fritsche
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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.




Hart aber fair: Informationsabend zur Windkraft in Kranenburg

• Bürgermeister diskutiert mit mehr als 200 Teilnehmern
• Gemeinde am Niederrhein will mit gutem Beispiel vorangehen

(Kranenburg/Wiesbaden, 26. Februar 2015) Das Angebot, sich über die Windkraftplanung im Reichswald auszutauschen, nahmen am Montagabend mehr als 200 Menschen an: Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins begrüßte im voll besetzten Bürgerhaus deutsche wie niederländische Besucher. Die Gemeinde Kranenburg und der Projektentwickler ABO Wind hatten eingeladen, einen ersten Überblick über die Planungen zu geben und Fragen zu beantworten. Gut drei Stunden lang tauschten Bürger, Kommunalpolitiker und Planer Argumente und Informationen aus. Als „hart in der Sache, aber fair im Ton“, beschrieb Günter Steins die Diskussion.

Es ist ein besonderes Projekt, das Gemeinde und Landesbetrieb Wald und Holz ermöglichen wollen: Entlang des Kartenspielerwegs im Reichswald, unweit der niederländischen Grenze, will ABO Wind zwölf Windenergieanlagen errichten. Der Windpark wird so viel klimafreundlichen Strom erzeugen wie 88.000 Menschen zuhause verbrauchen. Mit einer Windgeschwindigkeit von 6,4 Metern pro Sekunde ist der Standort besonders attraktiv. Planungsleiter Georg von Aretin zeigte in einer Präsentation, nach welchen Kriterien die Standpunkte für die Anlagen ausgesucht wurden und wie die weitere Planung abläuft. Als nächstes wird ABO Wind einen Messmast errichten, um noch genauere Daten über die Windverhältnisse zu erlangen. Die Messung verringert das unternehmerische Risiko für den künftigen Betreiber des Windparks und ist damit auch im Interesse jener Bürger, die sich finanziell beteiligen möchten. Außerdem ermöglicht der Mast Untersuchungen darüber, welche Fledermäuse über den Baumwipfeln des Reichswalds unterwegs sind und möglicherweise in Konflikt mit den Windkraftanlagen geraten könnten. Sofern alles nach Plan läuft, würden sich die Rotoren im vierten Quartal 2017 drehen.

Die Veranstaltung zeigte auch, dass einige Bürger – insbesondere aus dem niederländischen Grenzgebiet – dieses Projekt lieber nicht verwirklicht sähen. „Keine Windkraft-Industriezone im Reichswald“ war auf einigen Plakaten zu lesen. „Warum hier?“, wurde Günter Steins gefragt, der den Entstehungsprozess zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde ausführlich erläuterte. Im Verlauf der Diskussion verdeutlichte Bürgermeister Steins, dass der Standort des Windparks nicht aus einer willkürlichen Entscheidung resultiere, sondern das Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung der gesamten Gemeindefläche unter Beachtung der einschlägigen Kriterien sei. Überwiegend Einigkeit bestand in der Auffassung, dass die noch offenen Fragen des Artenschutzes und der Umweltverträglichkeit durch entsprechende Gutachten objektiv zu beantworten sein werden. Kontroverser stellten sich die Meinungen zu der Thematik der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und des Erholungswertes dar. Trotz recht unterschiedlicher Auffassungen verlief die Diskussion auch zu diesen Themen sachlich und offen. Die von einigen Teilnehmern geäußerten Bedenken sollten in weiteren Gesprächsrunden durch entsprechende Fachbeiträge und Exkursionen vertiefend aufgearbeitet werden, so Bürgermeister Steins.

Die Sorgen der Bürger nimmt er, wie auch das Team von ABO Wind, sehr ernst. „Das wird ein totes Gebiet. Da kommt kein Wanderer mehr und auch kein Tier!“, befürchtete ein Teilnehmer. Bürgermeister Steins, um Fairness und Sachlichkeit bemüht, wollte dieses Szenario so nicht stehen lassen und verwies auf die vielfältigen Erfahrungen mit bereits seit Jahren betriebenen Windparks. Planungsleiter von Aretin erklärte: „Es gibt strenge gesetzliche Richtwerte, die sicher stellen, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird. Das ist die Grundlage unserer Planung, daran halten wir uns.“ Sorgen bereitet einigen Bürgern beispielsweise der sogenannte Infraschall. Das sind Geräusche unterhalb der Frequenz von 20 Hertz, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Aretin verwies auf eine neue Studie der Landesanstalt für Umwelt und Naturschutz Baden-Württemberg, derzufolge der von Windkraftanlagen ausgehende Infraschall keinen Anlass zur Beunruhigung liefert. Schon in 700 Metern Abstand von einer Anlage geht von ihr keine messbare Infraschallbelastung mehr aus.

Nicht alle Sorgen konnten bei diesem ersten Treffen zerstreut werden: Die zwölf Visualisierungen, die das Team von ABO Wind nach den Vorgaben der Anwohner und Mitgliedern der Bürgerinitiative erstellt hatte, waren vielen Betrachtern zu wenig aussagekräftig. Die Fotos waren bei bedecktem Himmel aufgenommen worden und die Anlagen deshalb nicht deutlich zu sehen. „Wir haben diese Fotomontagen maßstabsgetreu und technisch einwandfrei erstellt, nehmen uns diese Kritik aber zu Herzen“, sagte von Aretin. Er schlug vor, sich mit einer Gruppe Interessierter zu treffen und zwei neue Fotopunkte zu besprechen, von denen aus ABO Wind bei Sonnenschein und klarer Sicht den Blick auf die Anlagen aufnimmt.

Der Planungsleiter ermutigte alle Teilnehmer weiterhin zum Austausch – auch über den Abend hinaus: „Die Kommunikation in der Planungsphase ist am wichtigsten. Je mehr wir gemeinsam über Bedenken sprechen, desto mehr kann man verändern. Das ist nach der Genehmigung durch das Landratsamt nicht mehr so einfach.“ Er versicherte, die Bürger weiter auf dem Laufenden zu halten und Transparenz zu schaffen: „Eine Umweltverträglichkeitsprüfung im förmlichen Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung muss erst ab 20 Anlagen stattfinden. Wir werden sie trotzdem auch für unsere zwölf Anlagen durchführen.“ Denn: „Wir wollen, dass das Projekt hier akzeptiert wird und in der Gemeinde verankert ist.“ Um das zu erreichen, wird unter anderem ein Bautagebuch eingerichtet, mit dem die Planer Interessierte auf der Homepage unter www.windpark-kranenburg.de auf dem Laufenden halten.

Im Gespräch mit den Bürgern warb Bürgermeister Steins um Verständnis: „Die Landschaft wird durch die Anlagen nicht schöner. Und dieser eine Windpark alleine wird auch das globale Problem des Klimawandels nicht lösen. Aber wir alle können einen Beitrag zur CO2-freien Stromversorgung leisten.“ Er schlug vor, gemeinsam mit Interessierten einen Windpark zu besuchen, damit jeder mit eigenen Ohren hören kann, wie laut die Anlagen wirklich sind. Dafür bekam er von vielen Anwesenden Applaus.

Die letzte Wortmeldung des Abends kam von einem Kranenburger Bürger, der „alle Sorgen rund um die Windkraftanlagen teilt“, wie er sagte. Er habe mit seiner Familie jüngst einen Ausflug ins Rheinische Braunkohlerevier und dabei ganz andere Dimensionen erlebt: „Leute, diese Windkraftanlagen sind so klein im Vergleich zu den Braunkohlehalden. Da werden ganze Dörfer verschluckt! Und genau dort kommt unser Strom jetzt her!“ Er appellierte an die Anwesenden: „Seid nicht zu ängstlich, sondern fragt euch lieber, wo der Strom sonst herkommt.“

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind, Jutta Koch, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65 – 577 , Fax: (06 11) 267 65 – 599, presse@abo-wind.de Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Im Internet gibt es mehrere Möglichkeiten, sich über das Projekt im Reichswald zu informieren: Auf der Homepage der Gemeinde Kranenburg, www.kranenburg.de, finden Interessierte die bisherigen Untersuchungen zur Windkraft. Das Team von ABO Wind berichtet auf der Homepage www.windpark-kranenburg.de regelmäßig über den neusten Stand der Planung. Die Bürger sind außerdem herzlich eingeladen, ihre Fragen zum Windkraftprojekt Kranenburg an die E-Mailadresse windkraft@kranenburg.de zu senden.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Regierungspräsidium genehmigt Windpark Hofbieber Traisbach

• Bürgermeister Markus Röder begrüßt Entscheidung
• ABO Wind will drei Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen
• Keine Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten im Wohngebiet

(Hofbieber, 20. Februar 2015) Rund zwei Jahre nachdem der Projektentwickler ABO Wind die Errichtung eines Windparks im Wald nördlich des Hofbieberer Ortsteils Traisbach beantragt hatte, genehmigte das Regierungspräsidium Kassel nun den Bau und Betrieb dreier Anlagen. Insbesondere Anliegen des Naturschutzes zogen das Genehmigungsverfahren in die Länge. Wegen der in dem Gebiet lebenden geschützten Arten (unter anderem Schwarzstörche) können vier der zunächst sieben geplanten Windkraftanlagen nicht gebaut werden. Den Antrag für diese Anlagen hat ABO Wind zwischenzeitlich zurückgezogen.

„Wir freuen uns, dass nun zumindest drei Anlagen auf Flächen der Gemeinde errichtet werden können“, sagte Bürgermeister Markus Röder. Windkraft sei die Technologie der Stunde, um klimafreundlich und preisgünstig Strom zu erzeugen. Der Bürgermeister verweist beispielhaft auf einen Bericht der Deutschen Welle (http://bit.ly/1JeKrYX) über aktuelle Studien, die belegen, dass die Kosten für Strom aus neuen Kraftwerken auf Basis von Erdgas, Kohle oder Braunkohle deutlich höher sind als für Windstrom. „Kein Wunder, dass fast die Hälfte der im Vorjahr in Europa zugebauten Kraftwerke Windkraftwerke waren und ein weiteres knappes Drittel Photovoltaik“, berichtet der Bürgermeister. „Hofbieber setzt eine etablierte Technologie ein und befindet sich energiepolitisch in bester Gesellschaft.“ Erfreulich sei, dass gemeindeeigene Grundstücke genutzt würden. Dank der Einnahmen komme ein großer Teil der Wertschöpfung dem Gemeinwesen zu Gute.

Moritz Messerschmidt, Projektleiter bei ABO Wind, berichtete, dass mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Windkraftanlagen nun kurzfristig begonnen werde. „Wir wollen noch in diesem Jahr die drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit 2,4 Megawatt Leistung in Betrieb nehmen.“ Der Windpark wird jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von mehr als 15.000 Menschen. Um jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet der Windpark die Umwelt und leistet damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Zum Ortsteil Traisbach ist die nächstgelegene der drei Anlagen rund 1.300 Meter entfernt. Zwischen Dammersbach, einem Stadtteil von Hünfeld, und der nächsten Anlage liegen sogar 1.500 Meter. „Damit sind in den Wohngebieten keinerlei Belästigungen durch Schall oder Schattenwurf zu erwarten“, sagt Messerschmidt.

ABO Wind hat bereits mehr als 100 Windkraftanlagen in Waldgebieten errichtet (http://www.abo-wind.com/de/windenergie/referenzliste.html). „Wir werden auch in Hofbieber mit Sorgfalt und Sensibilität ans Werk gehen, um den Eingriff so gering wie möglich zu halten“, verspricht Planer Moritz Messerschmidt. Rund 15.000 Quadratmeter müssen dauerhaft gerodet werden. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern. Während der Betriebsdauer des Windparks freizuhalten sind neben den eigentlichen Standorten insbesondere Wege und Kranstellflächen. Schließlich müssen die Anlagen notfalls repariert werden können. Als Ausgleich für die Rodungen zahlt ABO Wind eine sogenannte Walderhaltungsabgabe, die eine ökologische Aufwertung an anderer Stelle ermöglicht, die den Eingriff mindestens kompensiert. Zudem ist sichergestellt, dass die Anlagen nach der Betriebszeit in voraussichtlich 25 Jahren vollständig abgebaut werden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

Pressemitteilung

– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

Pressekontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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