ABO Wind baut technischen Service aus

Pressemitteilung

ABO Wind baut technischen Service aus

  • Wartungen für 1,5 Megawatt-Klasse neu im Angebot
  • Kooperationsvertrag mit Hersteller GE geschlossen
  • Vertriebserfolge mit Sicherheitsprüfungen

(Wiesbaden, 10. Dezember 2014) ABO Wind erweitert das Dienstleistungsangebot um Wartungen und Störfallservice für Windkraftanlagen. „Wir konzentrieren uns zunächst auf Anlagen der 1,5 Megawatt-Klasse“, erläutert Markus Wetter, der in der Geschäftsleitung für Betriebsführung und Service verantwortlich zeichnet. Seit 18 Jahren kümmert sich das Unternehmen um die technische Betriebsführung insbesondere der selbst entwickelten Projekte und hat aktuell europaweit 381 Anlagen unter Vertrag. 2012 hat die in Heidesheim bei Mainz beheimatete Abteilung begonnen, zusätzliche Serviceleistungen wie Sicherheitsprüfungen, Triebstranginspektionen, Getriebeservice oder Modernisierungen der Flughindernisbefeuerung anzubieten. „Damit erzielen wir sehr gute Vertriebserfolge auch bei Kunden, die noch keinen Betriebsführungsvertrag mit uns geschlossen haben“, berichtet Wetter. Im laufenden Jahr machen die noch jungen Serviceprodukte bereits 17 Prozent des Dienstleistungsgeschäfts in Deutschland aus.

Künftig hat ABO Wind den Kunden noch mehr zu bieten und übernimmt auch Wartungsarbeiten. „Die Anlagenbetreiber wünschen sich möglichst viele Leistungen aus einer Hand“, begründet Wetter die Erweiterung. Ein mit dem Anlagenhersteller geschlossener Kooperationsvertrag sieht vor, dass ABO Wind im Auftrag von GE zunächst im Südwesten Deutschlands Wartungsarbeiten übernimmt und Störfälle beseitigt. „Zudem sind wir in Gesprächen mit weiteren Herstellern und Servicefirmen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten“, sagt Wetter. Für viele Anlagen, die nach dem Jahr 2008 in Betrieb genommen worden sind, laufen aktuell die Vollwartungsverträge aus. In dem Bemühen, Kosten einzusparen, ohne Einbußen an der Qualität der Wartung zu erleiden, suchen Kunden nach Alternativen. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen.

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung:
ABO Wind, Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: (0611) 267 65-515, presse@abo-wind.de

Über ABO Wind:
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. ABO Wind hat bereits 473 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von rund 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.




Windpark im Reichswald (NRW)

Pressmitteilung

Klimaschutz und regionale Wertschöpfung im Reichswald
• ABO Wind überzeugt Gemeinde Kranenburg und Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit Windparkkonzept
• Saubere Energie aus zwölf Anlagen deckt Haushaltsstromverbrauch von rund 88.000 Menschen
• Verantwortliche legen Wert auf Kommunikation und Transparenz

(Wiesbaden, 8. Oktober 2014) Die Verantwortlichen der Gemeinde Kranenburg und des Landesbetriebs Wald und Holz möchten den Wind der Region in klimafreundlichen Strom umwandeln. Umsetzen soll dieses Ziel der Projektentwickler ABO Wind, der ein Konzept für zwölf Windenergieanlagen im Reichswald vorgelegt hat. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus Kranenburg informierten Gemeinderat, Wald und Holz NRW, ABO Wind und die EnergieAgentur.NRW über das Projekt.

„Kommunikation mit den Bürgern und Transparenz bei allen Planungsschritten sind für uns unerlässlich“, sagte Bürgermeister Günter Steins. „Ziel ist es, Akzeptanz für den Windpark zu schaffen und die Anwohner zu überzeugen – auf nordrhein-westfälischer wie auch auf niederländischer Seite“, betonte Steins. Der Standort des geplanten Windparks mit zwölf Anlagen liegt in der Nähe der Staatsgrenze.

Beim so genannten Reichswald handelt es sich um ein großes zusammenhängendes Staatswaldgebiet. „Um in diesem Umfeld zu planen, ist besonderes Fachwissen nötig“, betonte Axel Kämmerling von Wald und Holz NRW. Unweit des Standorts befindet sich ein großes Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind. „In ABO Wind haben wir einen Partner gefunden, der über Expertise verfügt, um dieses Gebiet für die Erzeugung sauberer Energie zu erschließen und den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten“, sagte Kämmerling. Vor der Umsetzung prüft der Kreis Kleve das Vorhaben in einem Genehmigungsverfahren. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass für sämtliche Eingriffe in die Natur Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden, betont Kämmerling.

„ABO Wind hat langjährige Erfahrung mit der umweltverträglichen Planung und Errichtung von Windenergieanlagen in ökologisch besonders sensiblem Umfeld. An 15 Waldstandorten haben wir bundesweit bereits rund 50 Anlagen gebaut“, berichtete Georg von Aretin, Leiter der ABO Wind-Planungsabteilung. Bei umsichtiger Planung sei eine gute Nachbarschaft von Tieren, Pflanzen und Windenergieanlagen möglich. Der Standort entlang des Kartenspielerwegs sei mit einer Windgeschwindigkeit von 6,4 Metern pro Sekunde besonders attraktiv. Die Kraft aus der Natur zu nutzen, um so viel klimafreundlichen Strom zu erzeugen wie 88.000 Menschen zu Hause verbrauchen, rechtfertige den Eingriff in die Natur.

Lars Schnatbaum-Laumann von der EnergieAgentur.NRW erklärte: „Ziel der Landesregierung ist es, bis 2020 einen Windstromanteil von 15 Prozent zu erreichen. Mit einem Projekt in dieser Größenordnung gelingt es uns, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen ein entscheidendes Stück voran zu bringen.“

Auch zur kommunalen Wertschöpfung trägt der Windpark in erheblichem Maße bei. Die anfallende Gewerbesteuer fließt in den Gemeindehaushalt. Zudem kommen Beteiligungen am jährlichen Stromerlös örtlichen Vereinen zugute. Außerdem ist ein einmaliges Förderprogramm für Kinder- und Jugendbildungsmaßnahmen vereinbart. Über die genaue Höhe der Summen und der Pachteinnahmen haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Bau der Infrastruktur wird ABO Wind ortsansässige Unternehmen beauftragen, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zur regionalen Wertschöpfung werden zudem verschiedene maßgeschneiderte Angebote für Bürger zur finanziellen Beteiligung beitragen. ABO Wind hat bereits vielfältige Modelle umgesetzt. Mit der Bürgerwindaktie ABO Invest gibt es seit dem Jahr 2011 ein bisher einzigartiges Angebot, das es Bürgern ermöglicht, ihr Geld in ein Portfolio von zurzeit 54 Windkraftanlagen in drei Ländern zu investieren und damit das Risiko breit zu streuen.

Planungsleiter Georg von Aretin gab einen Überblick über den Projektverlauf: Bis Ende 2015 lässt ABO Wind alle erforderlichen Fachgutachten erstellen. Bis Anfang 2016 plant der Entwickler den Windpark samt Zuwegung und Kabeltrasse. Auch das Flächennutzungsplanänderungsverfahren der Gemeinde sei voraussichtlich Anfang 2016 abgeschlossen. Bereits im vierten Quartal 2016 könnte die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz vorliegen und mit dem Bau begonnen werden. Ende 2017 würde der Windpark ans Netz gehen.

Während der gesamten Planungs- und Bauphase stehe ABO Wind als Ansprechpartner zur Verfügung, versicherte von Aretin. Bürger und Kommune zu informieren, sei fester Bestandteil der Planungsarbeit. Auch Bürgermeister Günter Steins unterstrich: „Gemeinsam mit Wald und Holz NRW haben wir uns für ABO Wind auch wegen des überzeugenden Kommunikationskonzeptes entschieden. Das Unternehmen hat uns viele Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit mit Bürgern und Gemeinden gegeben.“ So hat ABO Wind in der Vergangenheit Online-Bautagebücher für Projekte geführt, um alle Aktivitäten zu dokumentieren. Für Kindergärten, Schulen und interessierte Erwachsene bietet das Unternehmen regelmäßig Führungen über Windpark-Baustellen an. Dass Windenergie auch für touristische Zwecke genutzt werden kann, hat ABO Wind mit der Konzeption eines Lehrpfades im Hunsrück in Rheinland-Pfalz bewiesen: Auf einem rund fünf Kilometer langen Wanderweg erfahren interessierte Spaziergänger Wissenswertes über Wind und Windkrafttechnik. Ähnliche Angebote seien auch für Kranenburg geplant, bestätigte Georg von Aretin.

Freundliche Grüße

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
alexander.koffka@abo-wind.de
www.abo-wind.de

HR Amtsgericht Wiesbaden HRB 12024
Vorstand Dr. Jochen Ahn, Matthias Bockholt, Andreas Höllinger
Aufsichtsratsvorsitzender RA Jörg Lukowsky
Sitz der Gesellschaft Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden