BWE begrüßt Regionalplan Uckermark-Barnim: „Verlässlicher Rahmen und hohe Akzeptanz sind wichtiger als die Durchsetzung maximaler Forderungen“

Pressemitteilung

Potsdam / Berlin, den 11. April 2016: Nach mehr als zehn Jahren Planung will die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim in ihrer heutigen Sitzung festschreiben, wie es mit der Windkraft in der Region weitergeht. Auch wenn danach nur noch 2,2 % der Fläche für Windräder ausgewiesen bleiben: Für den BWE Regionalverband haben die Planer eine gute Balance zwischen Akzeptanz, Naturschutz und den Zielen der Energiewende in Brandenburg gefunden.

„Nach der Planung der Regionalversammlung Uckermark Barnim werden von heute an nur noch etwa hundert weitere Anlagen in der gesamten Region Uckermark-Barnim gebaut. Und der Rückbau von Altanlagen könnte dazu führen, dass sich unter dem Strich die Zahl der Anlagen in der Region mittelfristig kaum noch verändert oder zurückgeht“, erklärt Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin / Brandenburg im BWE.

„In dem so genannten Teilregionalplan „Windnutzung, Rohstoffsicherung und -gewinnung“ wurden extrem restriktive Vorgaben für die weitere Entwicklung der Windkraft gemacht“, sagt Glahr. Die rund hundert noch zusätzlich denkbaren Anlagen entsprechen einer Leistung von 350 bis 400 Megawatt (MW).

„Aus unserer Sicht wäre gerade in der Uckermark und Barnim deutlich mehr Windkraft möglich. Aber der Schutz der Anwohner etwa vor Geräuschen und die Belange des Naturschutzes werden in Brandenburg so hoch gewertet, wie sonst in kaum einem anderen Bundesland“, so Glahr. Der Regionalplan führe beispielsweise dazu, dass neu genehmigte Windräder in Zukunft mindestens 1000 Meter Abstand zur nächsten Wohnbebauung haben werden, mehr als in den meisten anderen Bundesländern.

In Brandenburg ist die Windenergienutzung ohnehin grundsätzlich auf Flächen beschränkt, die von den Planungsbehörden für die Windenergie ausgewählt wurden. Diese so genannten Eignungsgebiete sind in der Regel besonders windreich, wenig empfindlich im Hinblick auf den Natur- und Artenschutz und weit von geschlossenen Ortschaften entfernt.

„Das ist nicht das Ergebnis, das sich die Windbranche gewünscht hätte. Aber wir rechnen damit, dass damit alle denkbaren sachlichen Einwände bedacht wurden. Und uns sind ein verlässlicher Rahmen für die Branche und eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung wichtiger, als die Durchsetzung maximaler Forderungen“, so Glahr.

Hintergrund: Die Arbeiten an dem Regionalplan Uckermark-Barnim begannen schon 2005. Sie wurden 2008 neu aufgenommen, nachdem das Land seine Energiestrategie-Ziele formuliert hatte. In den Jahren 2011, 2013 und 2015 wurden die Pläne jeweils zur öffentlichen Beteiligung ausgelegt. Über den gesamten Zeitraum haben alle beteiligten Behörden, Wirtschaftsvertreter und insbesondere auch die Bürgerinitiativen gegen die Windenergie sich an den Beratungen beteiligt.

„In diesem langen Prozess haben alle Interessenvertreter Kompromisse zwischen persönlichen Wünschen und dem Allgemeinwohl gemacht. Etliche für die Windkraft im Grunde gut geeigneten Gebiete wie Flächen an der Autobahn A11 bei Wandlitz stehen für die Windenergienutzung nicht mehr zur Verfügung“, erklärt Glahr. Jetzt verbleiben gerade mal 2,2 % der Fläche der Region für die Windenergie.

Für die weiter andauernden Proteste einzelner Bürgerinitiativen zeigt Glahr daher weniger Verständnis: „Man muss sich fragen, ob es hier wirklich noch um die Interessen der Bürger in Brandenburg geht oder um einen persönlichen Feldzug einzelner gegen Klimaschutz und Energiewende.“ Führende Mitglieder der Bürgerinitiativen gegen die Windkraft hatten zuletzt wiederholt behauptet, dass Klimaschutz in Deutschland „völlig absurd“ sei, dabei grundsätzlich die Möglichkeit einer Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in Frage gestellt und die „Verteufelung“ von Atomstrom beklagt.

„Das ist nicht unsere Welt. Wir wollen eine sachliche Diskussion. Und beim Klimaschutz müssen Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen“, so Glahr.

Das Programm der öffentlichen Sitzung der Regionalversammlung Uckermark-Barnim finden Sie unter:
www.uckermark-barnim.de/images/planungsgemeinschaft/Protokolle-2015/Regionalversammlung/Oeffentliche_Bekanntmachung_29_RV_11.04.2016_Aushang.pdf

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE),
Landesverband Berlin-Brandenburg
Gregor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam
Tel: 0331 27342-884
Fax: 0331 27342-886
be-bb@bwe-regional.de
www.wind-energie.de

Ansprechpartner für die Presse:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
Mobil: 0176 245 690 84
weller@ahnenenkel.com
www.ahnenenkel.com




CleanTechnica und GridHub bringen die CLEANTECH REVOLUTION TOUR nach Berlin

Pressemitteilung Montag, 04. April 2016

CleanTechnica hat sich mit dem Berliner Start-up GridHub, der Datenbank zu Erneuerbaren Energien, zusammen getan, um die erste Konferenz der Cleantech Revolution Tour vom 09.-10. April in Berlin auszurichten.

Die zweitägige Konferenz wird angesehene Referenten, fokussiert auf die Förderung einer höheren Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und Solarenergie, zu Gast haben.

Geschäftsführer und Chefredakteur von CleanTechnica, Zach Shahan, fasst die Inhalte wie folgt zusammen: “Die Konferenz wird den Teilnehmern interessante Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Testfahrten von Elektrofahrzeugen, z. B. Tesla und Roller von eMios, und gar komediale Unterhaltung mit Climate & Cleantech Standup Comedy bieten.”

Elektromobilität wird die Konferenz am Samstag einleiten. Es wird Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu einer Vielfalt von relevanten Themen geben. Sonntag wird dann völlig unter dem Zeichen Solarenergie stehen. Referenten werden den derzeitigen und zukünftigen Stand der Solarindustrie, deren Kosten und den Zugang zur Solarenergie diskutieren. An beiden Tagen finden Testfahrten mit E-Fahrzeugen statt.

Zach Shahan sagt, dass die Konferenz einerseits dazu bestimmt ist interessant und zugleich locker zu sein und andererseits soll sie zu einer größeren Akzeptanz von effektiven energetischen Lösungen auf einer persönlichen, kommunalen, landesweiten und vielleicht gar globalen Ebene führen.
Die Konferenz spricht unterschiedliche Personengruppen an, Presse und Unternehmen, und hat zum Ziel Bürger*innen zu informieren und zu ermutigen nachhaltige Praktiken für Ihren Energieverbrauch anzunehmen.

“Während die Veranstaltung interessant, informativ und nützlich für Personen die in der “Cleantech”-Branche arbeiten sein wird, ist die eigentliche Zielgruppe, Bürger die motiviert sind die Qualität Ihres Lebens zu verbessern, Ressourcen effizient zu nutzen und den Klimawandel zu bekämpfen. Die Teilnehmer werden über die Vorteile des Konsums von Solar- und Elektromobilitätsprodukten lernen, welche Angebote es gibt, wie sie sich einbringen und wie sie die “Cleantech Revolution” weiter gedeihen lassen können” erklärt Zach Shahan.

Unternehmensgründer von GridHub, Benjamin Schulz, fügt hinzu, dass Berlin eine großartige Kick-Off Stadt für die Cleantech Revolution Tour ist. “Berlin ist eine Stadt mit bedeutenden Vordenkern für Erneuerbaren Energien. Zudem freuen wir uns mit CleanTechnica zu kooperieren, um Aufmerksamkeit auf die aktuelle enorme Energiewende zu lenken.”

Die Cleantech Revolution Tour fängt am Samstag, 9. April um 8:30 Uhr an und endet am Sonntag um 15:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Forum c13, Deutschland höchstes Niedrigenergiehaus (Christburger Straße 13, 10405 Berlin). Eintrittskarten können für €50,00 (zweitägig) oder €27,00 (Samstag oder Sonntag) über Eventbrite (https://www.eventbrite.de/e/cleantech-revolution-tour-tickets-23436709830?aff=es2) erworben werden. Das vollständige Programm mit Referent*innen kann hierüber eingesehen werden: http://the-beam.com/conference.

CleanTechnica und GridHub kooperieren für die Cleantech Revolution Tour mit Important Media, TechBerlin und Stiftung Bildung.Werte.Leben.

CleanTechnica ist der größte Cleantech Blog im Internet mit über 2 Millionen Besuchern pro Monat, mit einem Fokus auf Solar- sowie Windenergie, E-Fahrzeugen und anderen Technologien. Weitere Informationen können über http://cleantechnica.com/ eingesehen werden.

GridHub – Where Renewable Energy Meets. GridHub ist die größte Stakeholder-Datenbank für Erneuerbare Energien. Hier können Unternehmen recherchieren und transparent mit allen Akteuren in der Wertschöpfungskette interagieren. Mehr unter: https://gridhub.com/

Es besteht die Option eines Interviews mit folgenden Referenten:
Craig Morris, Editor of Renewables International Hannah Yanchuk, Deputy Head of Board, CA Electric Vehicle Association of Ukraine Jacob von Zonnefeld, CEO at PlugSurfing Jose Pontes, Partner & Sales Analyst at EV-Volumes Julian Cox, Chief EV battery & technical reporter at CleanTechnica Roland Irle, Co-Founder & Developer at EV Volumes Stefan Schurig, Director at the World Future Council Tobias Engelmeier, Director of Bridge to India Victor Irle, Co-Founder & Analyst at EV Volumes Zachachary Shahan, Director of CleanTechnica

–ENDE–

Für weitere Informationen, für die Beantragung eines Presseausweises oder für die Terminierung eines Interviews mit oben genannten Referenten, bitte kontaktieren Sie:

Carolin Kruse
Partnership Manager
GridHub GmbH
E-Mail: press@gridhub.com
Telefonnr. +49 176 80712212




CleanTechnica und GridHub bringen die CLEANTECH REVOLUTION TOUR nach Berlin

Pressemitteilung Montag, 21. März 2016

CleanTechnica hat sich mit dem Berliner Start-up GridHub, der Datenbank zu Erneuerbaren Energien, zusammen getan, um die erste Konferenz der Cleantech Revolution Tour vom 09.-10. April in Berlin auszurichten.

Die zweitägige Konferenz wird angesehene Referenten, fokussiert auf die Förderung einer höheren Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und Solarenergie, zu Gast haben.

Geschäftsführer und Chefredakteur von CleanTechnica, Zach Shahan, fasst die Inhalte wie folgt zusammen: “Die Konferenz wird den Teilnehmern interessante Vorträge, Podiumsdiskussionen sowie Testfahrten von Elektrofahrzeugen und gar komediale Unterhaltung mit Climate & Cleantech Standup Comedy bieten.”

Elektromobilität wird die Konferenz am Samstag einleiten. Es wird Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu einer Vielfalt von relevanten Themen geben, die von Testfahrten mit Elektrofahrzeugen abgerundet werden. Sonntag wird dann völlig unter dem Zeichen Solarenergie stehen. Referenten werden den derzeitigen und zukünftigen Stand der Solarindustrie, deren Kosten und den Zugang zur Solarenergie diskutieren.

Zach Shahan sagt, dass die Konferenz einerseits dazu bestimmt ist interessant und zugleich locker zu sein und andererseits soll sie zu einer größeren Akzeptanz von effektiven energetischen Lösungen auf einer persönlichen, kommunalen, landesweiten und vielleicht gar globalen Ebene führen.

Die Konferenz spricht unterschiedliche Personengruppen an, Presse und Unternehmen, und hat zum Ziel Bürger*innen zu informieren und zu ermutigen nachhaltige Praktiken für Ihren Energieverbrauch anzunehmen.

“Während die Veranstaltung interessant, informativ und nützlich für Personen die in der “Cleantech”-Branche arbeiten sein wird, ist die eigentliche Zielgruppe, Bürger die motiviert sind die Qualität Ihres Lebens zu verbessern, Ressourcen effizient zu nutzen und den Klimawandel zu bekämpfen. Die Teilnehmer werden über die Vorteile des Konsums von Solar- und Elektromobilitätsprodukten lernen, welche Angebote es gibt, wie sie sich einbringen und wie sie die “Cleantech Revolution” weiter gedeihen lassen können” erklärt Zach Sharan.

Unternehmensgründer von GridHub, Benjamin Schulz, fügt hinzu, dass Berlin eine großartige Kick-Off Stadt für die Cleantech Revolution Tour ist. “Berlin ist eine Stadt mit bedeutenden Vordenkern für Erneuerbaren Energien. Zudem freuen wir uns mit CleanTechnica zu kooperieren, um Aufmerksamkeit auf die aktuelle enorme Energiewende zu lenken.”

Die Cleantech Revolution Tour fängt am Samstag, 9. April um 8:30 Uhr an und endet am Sonntag um 15:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Forum c13events (Christburger Straße 13, 10405 Berlin). Eintrittskarten können für €50,00 über Eventbrite (https://www.eventbrite.de/e/cleantech-revolution-tour-tickets-23436709830?aff=es2) erworben werden. Das vollständige Programm mit Referent*innen kann hierüber eingesehen werden: http://the-beam.com/conference.

CleanTechnica und GridHub kooperieren für die Cleantech Revolution Tour mit Important Media, TechBerlin und Forum c13events.

CleanTechnica ist der größte Cleantech Blog im Internet mit über 2 Millionen Besuchern pro Monat, mit einem Fokus auf Solar- sowie Windenergie, E-Fahrzeugen und anderen Technologien. Weitere Informationen können über http://cleantechnica.com/ eingesehen werden.

GridHub – Where Renewable Energy Meets. Es ist die größte Stakeholder-Datenbank für Erneuerbare Energien. Hier können Unternehmen recherchieren und transparent mit allen Akteuren in ihrer Wertschöpfungskette interagieren. Mehr unter: https://gridhub.com/.

Es besteht die Option eines Interviews mit folgenden Referenten:
Zach Shahan, CleanTechnica Director und Chefredakteur
Jose Pontes, EV-Volumes Partner
Viktor Irle, EV-Volumes Co-Founder
Julian Cox, CleanTechnica Chief EV Battery und Technical Analyst
Roland Irle, EV-Volues Co-Founder und Developer
Craig Morris, Editor of Renewables International & Writer at EnergyTransition.de
Tobias Engelmeier, Bridge To India Director & Founder and IndiaGoesSolar.com Founder
Stefan Schurig, Director of Climate, Energy and Cities at the World Future Council
Jacob van Zonneveld, PlugSurfing CEO

Für weitere Informationen, für die Beantragung eines Presseausweises oder für die Terminierung eines Interviews

Carolin Kruse Partnership Manager
GridHub GmbH
E-Mail: press@gridhub.com
Telefonnr. +49 176 80712212




Einladung zur Jahrespressekonferenz des Landesverbandes Berlin/Brandenburg des Windenergieverbandes BWE

Termin:
Mittwoch, den 16.03.2016
Uhrzeit: 10:00 – 10:45 Uhr

Ort:
Haus der Bundespressekonferenz
Raum 1
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 5 10117 Berlin

In Brandenburg wird zurzeit ein Volksbegehren über die Windenergie diskutiert. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie über die Leistung der 2015 in Berlin und Brandenburg neu aufgestellten Windenergieanlagen informieren und einen Ausblick auf die Entwicklung der Windbranche in Berlin-Brandenburg 2016 geben. Außerdem möchten wir aufzeigen, unter welchen Rahmenbedingungen der Ausbau der Windenergie in Brandenburg auch langfristig bürgerfreundlich und im Sinne des Umstiegs auf 100% Erneuerbare Energien gelingen kann.

Sie erreichen die Bundespressekonferenz bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und in fünf Gehminuten von Berliner Hauptbahnhof aus.

Wir bitten um Akkreditierung bis zum 14.03.2016.

Pressekontakt:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
mobil: 0176 24569084
weller@ahnenenkel.com




Die Love Natural Love Organic (LNLO), das erfolgreiche Messetrios aus England, jetzt auch vom 15.-17.April 2016 in Berlin

Veranstaltung | Messe

Die Love Natural Love Organic ist Teil des erfolgreichen Messetrios aus England. Sie ist ein 3-tägiges Paradies voller natürlicher, ethischer und organischer Lebensmittel, Pflegeprodukte, Heilmittel, Behandlungen und Haushaltsprodukte und damit genau das richtige Event für Verbraucher, die ihren natürlichen Lebensstil verbessern möchten und die besten Angebote, die der Markt zu bieten hat, erleben, kennenlernen und kaufen möchten. Zudem bietet die Veranstaltung allen Teilnehmern ausreichende und aktuelle Seminare, Foren und Vorführungen.

In Verbindung mit der preisgekrönten Allergy & Free From Show www.aeoawards.org/Content/AEO-Excellence-Awards-2015-WINNERS sowie der Just V Show (ehemals die V Delicious) ist LNLO eine der größten Verbrauchermessen für vegetarische, vegane, Natur-, Bio- und Free From- Produkte in Europa.

Wann: vom 15.-17.April 2016
Wo: in der Station in Berlin | www.station-berlin.de

Das spricht für das erstklassige Veranstaltungsformat

Love Natural Love Organic ist die Gelegenheit zur gleichen Zeit am gleichen Ort …

  • an tausende von Kunden zu verkaufen
  • Verbraucher und Fachkäufer persönlich zu treffen
  • potenziellen Kunden das Sehen, Probieren und Kaufen Ihrer Produkte zu ermöglichen
  • einen wichtigen Kundenstamm und Markenbekanntheit aufzubauen

Love Natural Love Organic ist der Messeplatz für Erfahrungsaustausch mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und der ideale Ort für neue Impulse, Ideen und Vernetzungen.

LNLO Indobroschüre
LNLO Infobroschüre

LNLO-Angebot special für „Grüne Helden“
Die Leser und Abonnenten des EcoPressBlog sowie die Partner/Kunden der „Grünen Helden Agentur“ erhalten 10% Rabatt bei der Buchung eines Messestands. Das Werbepaket im Wert von 99,00€ wird zudem kostenlos vom Veranstalter bereitgestellt.
(CODE:GrüneHelden) bitte bei Ihrer Buchung vermerken

Weitere Informationen zu Fertigstände, Ausstattung, Strom, Services u.s.w können Sie sich über einen Gastzugang auf folgender Webseite einsehen https://allergyshow.lueco-shop.de/

Anmeldeformular (PDF)
LNLO Berlin 2016 Anmeldeformular




Berlin Organics Superfood-Neuheiten auf der BIOFACH Nährstoffreiche pflanzliche Nahrung für jede Alltagssituation

Berlin, 10.02.2016. Berlin Organics erweitert das Sortiment um zwei neue Superfood-Mischungen und stellt diese vom 10.-13.02.2016 im Rahmen der Branchenmesse BIOFACH 2016 erstmals dem Fachpublikum vor. Das Berliner Unternehmen „Berlin Organics“ spezialisiert sich auf pflanzliche Bio-Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte. Ob als Smoothie-Zutat oder Müsli-Topping, die Bio-Superfoods können zur Ergänzung des täglichen Speiseplans eingesetzt werden. Das Besondere an den Mischungen: Die einzelnen Rezepturen sind auf bestimmte Situationen abgestimmt und erleichtern so die Anwendung besonders für Einsteiger.

Neue Bio-Superfood-Mischungen
Berlin Organics erweitert das bestehende Sortiment um zwei neue Superfoot-Mischungen „Arbeitstier“ und „Nachtschwärmer“. Wie die bestehenden Produkte auch, lassen sich diese einfach anwenden. So reichen bereits wenige Teelöffel der Trinkpulver, um zum Beispiel Smoothies mit zusätzlichen Nährstoffen anzureichern. Auch in Speisen, wie Müslis, Porridges, Joghurts oder Gebäck, können die Mischungen eingesetzt werden. Der Clou dabei ist: Die Superfood-Sorten von Berlin Organics können die Nutzer ganz gezielt anwenden.
Nicht ohne Grund hören auch die anderen Mischungen auf Namen wie „Kraftpaket“, „Schutzschild“, „Ruhepol“, „Saubermann“ oder „Beauty Queen“.

Für einen schwungvollen Start in den Tag
Die beiden neuen Superfood-Mischungen „Arbeitstier“ und „Nachtschwärmer“ setzen auf die anregende Wirkung der koffeinhaltigen Guaraná-Samen. Die Samen der südamerikanischen Lianen-Art sind schon seit einigen Jahren für ihre wach machende Eigenschaft bekannt und als bekömmliche Alternative zu Kaffee und Co. beliebt. Im „Nachtschwärmer“ werden diese ergänzt durch Kokosblütenzucker aus einer indonesischen Kooperative sowie Rohkakao aus kleinbäuerlicher Produktion in Peru. Dabei ist der „Nachtschwärmer“ nicht nur ideal für jene, die gerne die Nacht zum Tag machen, sondern für alle aufgeweckten Zeitgenossen auf der Suche nach einer Alternative zum morgendlichen Kaffee.

Superfoods – natürliche Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte
Was macht Pflanzen wie Baobab, Moringa oder Maca so besonders? Sie zählen zu den Nahrungsmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte, also natürlichen Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren. Zudem sind viele Superfoods reich an sekundären Pflanzenstoffen, die antioxidativ wirken können. Obwohl der Begriff „Superfood“ bereits 1915 durch das Oxford English Dictionary etabliert wurde, wird erst jetzt wieder entdeckt, was Großmüttern und vielen alten Völkern bereits seit Langem bekannt ist: Diese pflanzlichen Nahrungsmittel haben es in sich und können einen Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung leisten.

Bio-Zutaten aus direktem Handel
Berlin Organics verarbeitet ausschließlich biologisch angebaute Rohstoffe. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin-Mitte achtet dabei besonders auf die Herkunft der Zutaten und bezieht diese, sofern möglich, von Lieferanten, die nach den Prinzipien des direkten fairen Handels arbeiten. Direkter Handel bezeichnet die direkte, auf Fairness und Vertrauen basierte Zusammenarbeit zwischen den Erzeugern im Ursprungsland und Importeuren im Zielland. Direkter Handel kommt dabei ohne Zwischenhandelsstufen aus. Die Vorteile sind neben einer hohen Qualität bessere Preise für die Erzeuger und eine größtmögliche Transparenz, die auch für den Verbraucher immer wichtiger wird.

Über Berlin Organics
Berlin Organics wurde 2015 in Berlin gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb pflanzlicher Bio-Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte. Berlin Organics verbindet Grundsätze des direkten Handels mit der Vermarktung von attraktiven Bio-Lebensmitteln. Berlin Organics möchte so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern leisten und gleichzeitig hochwertige Produkte für eine gesunde Ernährung anbieten.

Pressekontakt:
BO Berlin Organics GmbH – Brunnenstraße 192 – 10119 Berlin
Klaas Koolman – Tel. +49 (0)30 28873640 mail@berlinorganics.de – www.berlinorganics.de




Gemeinsam auf die Straße für eine bessere Landwirtschaft!

Veranstaltung

Berlin, 11.01.2016
Mit dem breiten Wir haben es satt – Bündnis bereiten wir gerade rund um die Uhr die nächste große Demo gegen die Agrarindustrie, am 16. Januar, vor. Außerdem gehören wir zur Vorbereitungscrew der weltgrößten Schnippeldisko. Viele Hundert Menschen werden am Freitag vor der Demo in Berlin Moabit im ZKU (Zentrum für Kultur und Urbanistik) zwei Tonnen krummes, „nicht markttaugliches“ Gemüse schneiden, um am Samstag ausgekühlte Demonstrierende mit köstlicher Suppe zu versorgen. Das ganze Wochenende lang finden spannende Veranstaltungen statt.

Schon heute und morgen steigen die ersten Bäuerinnen und Bauern auf ihre Traktoren, um mit vielen PS und ihren Maschinen am 16. bei der Demo in Berlin dabei zu sein. Mit dem Motto „Keine Zukunft ohne Bäuerinnen und Bauern“ wurden noch nie so viele Infomaterialien für die Demo verschickt wie dieses Jahr. Das geht auch am Bauernverband nicht vorbei und macht den 16. Janurar besonders spannend. Zum zweiten Mal ruft der agrarindustrielle Verband zu einer Gegendemonstration am gleichen Tag auf. Er nutzt zur Werbung alle Kanäle – merkt aber auch, dass es schwer fällt, die sechste Wir haben es satt – Demonstration als eine bauernfeindliche Veranstaltung darzustellen. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern fragen sich vielmehr, ob der Bauernverband sie eigentlich noch vertritt, wenn er immerzu Produktionssteigerungen und Exporte anpreist. Die aktuelle Milchkrise hat die Diskussionen noch einmal verschärft. Seit Monaten sind die Milchpreise im Keller. Immer mehr Höfe geben auf, weil sie für jeden Liter Milch, den sie produzieren, bis zu 20 Cent drauflegen müssen. Sie fühlen sich von der Politik und dem Bauernverband im Stich gelassen.

Umso wichtiger ist es jetzt, besonders laut für die Agrarwende zu streiten, denn wenn sich die Industrialisierung im Kuhstall mit der Krise weiter fortsetzt, rückt sie in weite Ferne. Die jährliche Wir haben es satt – Demo ist dafür ein wichtiges Zeichen, und Aktion Agrar wird das ganze Jahr an der Debatte dran bleiben. Auch 2016 werden wir mit unseren Kampagnen zur Düngeverordnung, gegen Lebensmittelverschwendung und Megaställe, und einer ganz neuen Kampagne zur Milchkrise immer wieder die Frage stellen: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern für den Bedarf einer Region erzeugt oder von Konzernen, die für den Weltmarkt produzieren?

Bist Du dabei bei der Auseinandersetzung um die Zukunft der Landwirtschaft? Dann komm am 15. und 16. Januar zur Disko und Demo nach Berlin, und unterstütze unsere Kampagnen mit einer Spende.

Aktion Agrar – Landwende jetzt
Kontonummer: 20 49 688 300
Bankleitzahl: 43060967
IBAN: DE82 4306 0967 2049 6883 00
BIC: GENODEM1GLS

Kontakt

Aktion Agrar – Landwende jetzt!
Artilleriestr. 6
27283 Verden/Aller
Email: info@aktion-agrar.de




TTIP ist für kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft überwiegend bedrohlich. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Food&Farming-Studie von UnternehmensGrün e.V., dem Bundesverband der grünen Wirtschaft.

Zu der Pressekonferenz, auf der UnternehmensGrün die Studie vorstellen wird, laden wir Sie herzlich ein.

Termin: Freitag, den 15.01.2016
Uhrzeit: 11:00 – 11:45 Uhr
Ort: Haus der Bundespressekonferenz / Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin

Mit

Dr. Katharina Reuter, Autorin der Studie und Geschäftsführerin UnternehmensGrün

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Joachim Weckmann, Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH

Was TTIP für das eigene Unternehmen bedeuten kann, ist bei den kleinen und mittleren Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bisher kaum bekannt. UnternehmensGrün zeigt in der Studie „Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ nun erstmals im Detail die Konfliktfelder und möglichen Auswirkungen des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU in diesem sensiblen Wirtschaftsbereich.

Die Folgen sind für kleine und mittlere Betriebe auf Ebene der Urproduktion (Landwirtschaft), sowie der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe überwiegend bedrohlich – und das unabhängig davon, ob es sich um konventionell oder ökologisch wirtschaftende Betriebe und Unternehmen handelt.

Die Studie benennt als zentrale Konfliktfelder genveränderte Organismen, den Einsatz und Rückstände bei Pestiziden sowie die Mast- und Haltungsbedingungen in den USA und Europa. Wesentlicher Grund ist, dass in den USA ein grundsätzlich anderes Sicherheitsverständnis vorherrscht, als es im Vorsorgeprinzip der EU zum Ausdruck kommt – die Standards sind in den USA fast durchgehend geringer. Durch die Angleichung von Standards durch TTIP würden die regional ausgerichtete bäuerliche Landwirtschaft und ihre nachgelagerten Verarbeitungsbetriebe direkt bedroht.

Felix Prinz von Löwenstein kommentiert die Studie aus Sicht des BÖLW. Als Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH in Berlin erläutert Joachim Weckmann, was TTIP für einen mittelständischen Bäcker konkret bedeuten würde.

Wir bitten um Akkreditierung bis zum 13.1.2016.

Pressekontakt:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
mobil: 0176 24569084
weller@ahnenenkel.com




Mehr Öko mit Naturland: 276 neue Betriebe allein in Deutschland

Pressemitteilung, 08.01.2015

Naturland auf der IGW: Mit Partnern und Schülerprogramm in der Bio-Halle

Gräfelfing/Berlin – Nach zwei eher verhaltenen Jahren kann Naturland wieder ein deutliches Betriebs- und Flächenwachstum verzeichnen. In Deutschland liegen die Zuwächse prozentual sogar im zweistelligen Bereich. 2015 stieg die Zahl der deutschen Naturland Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf über 2.900 Bauernhöfe, wie der Öko-Verband im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitteilte. Bei der Fläche betrug das Wachstum knapp elf Prozent auf gut 150.000 Hektar. Dazu kommen noch etwa 54.000 Hektar nach Naturland Richtlinien bewirtschafteter Waldfläche.

„Neben der aktuellen Krise im konventionellen Milchmarkt, die viele Bauern zum Umstellen bewogen hat, ist diese positive Trendwende auch ein Ergebnis der verbesserten Förderbedingungen in den Bundesländern“, kommentierte der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester die Zahlen. „Wir sind bei Naturland zuversichtlich, dass dieses Wachstum auch 2016 anhalten und sich auf weitere Betriebsarten ausweiten wird“, sagte Hohenester.

Auch international konnte Naturland seine Stellung als einer der weltweit bedeutendsten Öko-Verbände weiter ausbauen. Aktuell bewirtschaften außerhalb Deutschlands rund 35.000 Bäuerinnen und Bauern in 43 Ländern eine Fläche von etwa 118.000 Hektar nach Naturland Richtlinien. Das entspricht einem Zuwachs von rund 5.000 Hektar oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schwerpunkt dieser positiven Entwicklung in 2015 war Europa. Für 2016 zeichnet sich darüber hinaus bereits jetzt ab, dass es auch in Südamerika und Asien wieder ein deutlicheres Betriebs- und Flächenwachstum geben wird.

Den Boden entdecken: Spannendes Schülerprogramm am Naturland Stand auf der IGW

Auf der Internationalen Grünen Woche vom 15. bis 24. Januar in Berlin können sich die Messebesucher bei Naturland in der Biohalle (1.2b) darüber informieren, was gesunde Böden alles leisten und was Öko-Bauern tun, um diese lebenswichtige Ressource zu schützen. Naturland wird mit einer Aktionsfläche sowie einem Gemeinschaftsstand mit mehreren Naturland Partnern präsent sein. Dabei wird vor allem für Kinder und Jugendliche viel geboten.

Auf der Aktionsfläche (Stand 230) des Naturland e.V. wird unter der Leitung unseres Kooperationspartners „Wissenschaft für Kids mit Tüftelfaktor“ die Grundlage des Öko-Landbaus, der Boden, genauer betrachtet. Wochentags testen Schüler Leguminosen wie Klee oder Lupinen auf ihre Kräfte und Besonderheiten. Am Pigmentetisch wird Erde gesiebt, gemörsert, gemischt und eine selbstgestaltete „Höhlen“- Tapete zeigt, wie bunt die Welt unter Tage sein kann.

Der große Maulwurfstisch lädt darüber hinaus auch am Wochenende zum Spielen ein: „Schafft der Maulwurf alle Aufgaben?“ Und im großen Regenwurmschaukasten zeigen 500 Regenwürmer, welche Bedeutung Tiere für das Erdreich haben. Beim Boden-Memory-Spiel können Kinder ihr erlerntes Wissen gleich anwenden und eine kleine Überraschung gewinnen.

Öko-faire Spezialitäten am Stand „Naturland & Partner“

Am Stand „Naturland & Partner“ direkt nebenan (Stand 231) erwarten die Gäste im Naturland Café verschiedene Kaffeespezialitäten, Kaltgetränke, Schokoriegel und Kuchen – natürlich alles in Öko-Qualität. Außerdem sind zwei Naturland Fair Partner als Aussteller mit am Stand vertreten: Beim Weingut Seck können die Besucher rheinhessische Spitzenweine kosten, bei der Hofpfisterei Ludwig Stocker GmbH kann man erfahren, was ein traditionelles Natursauerteigbrot ausmacht.

SpeiseGut, ein Naturland Fair zertifizierter Landwirtschafts- und Gemüsebaubetrieb aus Berlin, präsentiert Säfte und kaltgepresste Öle aus seiner Schauölmühle am Kladower Damm. Auch die Naturland Partner LaSelva Toskana Feinkost-Vertriebs-GmbH und Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG sind mit Produktpräsentationen vertreten. Die präsentierten Produkte der Molkerei sind zudem Naturland Fair zertifiziert.

Das Naturland Engagement für den Fairen Handel zeigt sich auch darin, dass das Forum Fairer Handel als Aussteller am Naturland Gemeinschaftsstand mit vertreten ist. Unter dem Titel „Boosting Organic: making the CAP effective“ gibt es Informationen darüber, wie die gemeinsame Agrarpolitik der EU den Öko-Landbau voranbringen kann.

Bereits zum sechsten Mal in Folge wird zum Beginn der Grünen Woche am Samstag (16.1.) auch wieder die bundesweite „Wir haben es satt“-Demonstration stattfinden. Naturland gehört zu den Trägern der Demonstration, an der im vergangenen Jahr 50.000 Menschen teilgenommen und eine andere, ökologische Landwirtschaft gefordert hatten.

Naturland auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, 15. bis 24. Januar 2016:

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Verlängerte Öffnungszeiten am 16./22./23. Januar von 10.00 bis 20.00 Uhr. Biohalle 1.2b/230+231, Messegelände Eingang Süd
15. Januar, 12.30 bis 13.15 Uhr: Seminar „Öko-Landbau – Für die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume. Die Gemeinsame Agrarpolitik wirkungsvoll umsetzen.“ Veranstalter: Naturland e.V. und IFOAM EU. Halle 6.3, Pressezentrum, Raum B
15. Januar, 18.30 Uhr: Bio-Empfang des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der Grünen Woche. Messegelände, Marshallhaus
16. Januar, 11.00 Uhr: Preisverleihung „Bayerns beste Bio-Produkte 2016“ durch Landwirtschaftsminister Helmuth Brunner. Bayernhalle (22b), große Bühne
16. Januar, 12.00 Uhr: Großdemonstration des Bündnisses „Wir haben es satt!“, Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz. Die Naturland Demo-Teilnehmer treffen sich um 11.15 Uhr am Uhrturm auf dem Potsdamer Platz.

———————————————————

Markus Fadl

Pressesprecher

Naturland

Verband für ökologischen Landbau e.V.

Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing

Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31, Mobil: +49 (0) 172 – 65 98 389

m.fadl@naturland.de, www.naturland.de




foodwatch-Aktion bei Kaufland: Krebsverdächtige Lebensmittel aus dem Regal geräumt – Verbraucheraktivisten organisieren selbst öffentlichen Rückruf von Kellogg’s Cornflakes & Co.

Pressemitteilung – Thema: Mineralölrückstände in Lebensmitteln

• Gefährliche Mineralölrückstände in mehreren Produkten nachgewiesen
• foodwatch fordert gesamten Handel auf, betroffene Artikel aus dem Verkauf zu nehmen
• Aktion in Kaufland-Filiale in Berlin-Wedding

Berlin, 24. November 2015. Weil Kaufland krebsverdächtige Lebensmittel trotz eines belastenden Labortests einfach weiter verkauft, hat die Verbraucherorganisation foodwatch selbst einen Rückruf der Produkte gestartet. Aktivistinnen und Aktivisten besuchten am Dienstagmittag die Kaufland-Filiale im Berliner Stadtteil Wedding und plakatierten dort zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher einen „Öffentlichen Produktrückruf“ der Kellogg’s Cornflakes sowie zweier Reis-Produkte von Müller’s Mühle (Minuten Spitzen Langkorn Reis) und reis-fit (Spitzen-Langkorn). Gleichzeitig kauften die Verbraucheraktivisten symbolisch alle in der Kaufland-Filiale erhältlichen Packungen der drei Artikel auf, damit „echte“ Kaufland-Kundinnen und -Kunden keinem Gesundheitsrisiko ausgesetzt werden.

In einem Ende Oktober veröffentlichten Labortest im Auftrag von foodwatch wurden in den untersuchten Chargen der drei Marken sogenannte aromatische Mineralöle nachgewiesen, die die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA als potenziell krebserregend und erbgutverändernd beschreibt. Einen solchen Analysebefund wies auch der „Natur Langkorn Parboiled Reis“ von Curtiriso aus dem Kaufland-Sortiment auf – dieses Produkt jedoch hatte die Handelskette in der vergangenen Woche vollständig aus dem Verkauf genommen und am Freitag öffentlich zurückgerufen. Weshalb Kaufland die anderen belasteten Marken dagegen im Regal beließ, ist unklar.

„Es war die richtige Entscheidung, das eine krebsverdächtige Produkt zurückzurufen – aber aus denselben Gründen muss Kaufland auch die anderen krebsverdächtigen Produkte aus dem Verkauf nehmen und öffentlich zurückrufen“, forderte Luise Molling von foodwatch. „Verbraucher können einem Lebensmittel nicht ansehen, ob es mit gefährlichen Mineralölen belastet ist. Wir sind darauf angewiesen, dass Hersteller und Handel ihrer Pflicht nachkommen und solche Belastungen vermeiden – oder spätestens dann handeln, wenn sie um die Belastung wissen. Wenn das nicht funktioniert, müssen wir Verbraucher das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen. Wir handeln in Notwehr, weil weder Bundesregierung noch Länderbehörden die Verbraucher vor bekannten und eindeutig nachgewiesenen Gesundheitsgefahren schützen“, sagte Luise Molling mit Blick auf den selbstorganisierten Rückruf.

foodwatch hat heute zudem alle Handelsunternehmen schriftlich aufgefordert, diejenigen Produkte zurückzurufen, bei denen aromatische Mineralöle nachgewiesen wurden. In der bislang umfangreichsten Laboranalyse zu dieser Problematik hatte foodwatch insgesamt 120 Produkte aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden testen lassen. 43 Prozent davon enthielten die hochgradig schädlichen aromatischen Mineralöle. In Deutschland war jedes fünfte getestete Lebensmittel (9 von 42 Produkten) mit aromatischen Mineralölrückständen belastet. Weil die Rückstände durch ungeeignete Verpackungsmaterialien oder fehlerhafte Produktionsprozesse in die Lebensmittel gelangen, ist der Verdacht naheliegend, dass auch weitere als die getesteten Chargen betroffen sind. Vor allem Verpackungen oder Umverpackungen aus Recyclingpapier enthalten oft Mineralöle und eine Vielzahl anderer bedenklicher Substanzen wie Weichmacher und Lösungsmittel.

Die Ergebnisse des Tests sind seit Ende Oktober veröffentlicht. Von den neun nachweislich mit aromatischen Mineralölen belasteten Marken in Deutschland sind acht weiterhin im Handel. foodwatch hatte alle Hersteller angeschrieben und zum Rückruf aufgefordert. Der nordrhein-westfälische Cerealienproduzent Hahne kündigte daraufhin an, die Verpackung seiner Haferflocken zu ändern, ebenso der italienische Hersteller Curti. Dieser veranlasste zudem gemeinsam mit dem Handelsunternehmen Kaufland einen Rückruf seines Reis-Produktes.

Das Problem Mineralölrückstände ist auch der Politik seit Jahren bekannt, wie die Bundesregierung in einem Schreiben an foodwatch bestätigte. Statt jedoch selbst tätig zu werden, verweist man auf die – ebenfalls untätige – EU. foodwatch forderte, bei Papierverpackungen eine sogenannte funktionale Barriereschicht verpflichtend vorzuschreiben sowie erstmals Grenzwerte für Mineralölrückstände im Lebensmittel zu erlassen. Die besonders gefährlichen aromatischen Mineralöle dürfen überhaupt nicht nachgewiesen werden.

Links:

– Rückruf: tinyurl.com/kaufland-rueckruf
– Testergebnisse foodwatch: www.mineraloel-test.foodwatch.de
– E-Mail-Aktion: www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Redaktionelle Hinweise:

– Fotos von der foodwatch-Aktion bei Kaufland bis ca. 14 Uhr unter tinyurl.com/q5ba8a3
– Footage-Material zum Labortest: tinyurl.com/pwgyc7c

Quellen und weiterführende Informationen:
– foodwatch-Korrespondenz mit Curti und Kaufland: tinyurl.com/kaufland-korrespondenz
– foodwatch-Hintergrundpapier Mineral-Öl: www.mineraloel-hintergrund.foodwatch.de
– EFSA Scientific Opinion: tinyurl.com/p9kausf
– Forschungsprojekt des Bundesernährungsministeriums 2012: download.ble.de/09HS012.pdf
– Schreiben des Bundesernährungsministeriums an foodwatch: tinyurl.com/pp77zat

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90