100 Imker kamen zum Biokreis-Imkertag nach Nürnberg

PRESSEMITTEILUNG

Vom Gedächtnis der Bienen und den Herausforderungen der Bio-Imkerei

Passau, 15.11.2016: Mehr als 100 Interessierte lockte der Biokreis-Imkertag 2016 am 12. November in den Tiergarten Nürnberg. Biokreis-Imker und Imker mit Interesse an der Bio-Imkerei gingen zusammen der Frage nach, was Bio in der Bienenhaltung bedeutet.

Bienen als Indikatoren für den Zustand der Natur
Zum Auftakt präsentierte Gastredner Prof. Dr. Randolf Menzel, Neurobiologe und Zoologe, seine Forschungsergebnisse zum Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf das Gedächtnis der Bienen. Bereits allerkleinste Mengen von Pestiziden wie Thiacloprid – häufig eingesetzt im Rapsanbau – beeinträchtigen das Nervensystem und damit die Gedächtnisleistung der Bienen. Thiacloprid stört die Kommunikation der Bienen untereinander und die Orientierung der Tiere. Beobachtet man die Verhaltensweisen der Bienen, kann man somit Rückschlüsse auf den Zustand unserer Kulturlandschaft ziehen.

Herausforderungen der Bio-Imkerei
Den Imkern standen die Biokreis-Berater für Imkerei, Hubert Dietrich und Marc Schüller, sowie Florian Fischer von der Kontrollstelle Lacon als Gesprächspartner zur Verfügung. Marc Schüller verdeutlichte anhand der Biokreis-Richtlinien das zentrale Ziel der Bio-Imkerei, das Bienenwesen zu achten, die Bienen zu stärken und eine hohe Qualität der Bienen-Produkte zu garantieren. Die konkrete Umsetzung bot reichlich Stoff für Fragen und kritische Diskussionen. Und so war der Biokreis-Imkertag auch eine rege Austauschplattform für erfahrene Bio-Imker und Bio-Neulinge, die im nächsten Jahr fortgeführt wird.

Was ist Bio in einem Tiergarten?
Nebenbei bot der Imkertag auch Einblick in zwei Betriebe des Tiergartens, die durch den Biokreis zertifiziert sind. Das Tiergartenrestaurant Waldschänke überzeugte in der Mittagspause mit einem vielfältigen Bio-Buffett. Der Weg zur Waldschänke wurde verbunden mit einem Spaziergang durch die weitläufige Waldlandschaft des Tiergartens. Gerd Schlieper, Futtermeister des Tiergartens, wusste dabei allerlei Spannendes über die Futterproduktion zu berichten – in Nürnberg fressen die Tiere Bio!

Bilder: Daniel Decombe

Kontakt:
Ronja Zöls
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
zoels@biokreis.de

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1200 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Aktion für mehr Biodiversität in der Stadt: Lass deine Stadt für Biene und Mensch aufblühen!

Vielerorts ist das Nahrungsangebot für Wild- und Honig-Bienen sowie für Schmetterlinge nicht ausreichend. Allzu oft bestimmen Steingärten und eintönige Grünflächen mit Umfriedungen aus Koniferen das Bild unserer Städte. Deshalb will die Initiative Bienenretter ein blühendes Band mit einem vielfältigen Angebot an Nektar und Pollen durch unsere Städte ziehen.

Bei der Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ kann jeder dank einer Blühmischung seinen Balkon oder sein Fensterbrett bienenfreundlich gestalten. Im Garten sorgt die Saatmischung für eine bunte Blumenwiese. Das stimmt Mensch und Biene fröhlich. Denn eine blühende Vielfalt bietet mehr Lebensqualität für alle.

Die artenreiche Spezial-Blühmischung für Bienen und Schmetterlinge besteht aus über 40 ein- und mehrjährigen Wild- und Kulturkräutern aus regionaler Herkunft. Diese bieten Bestäubern von April bis November reichlich Nektar- und Pollen. Im vergangen Jahr wurden Samen für über 10.000 qm in Wiesen, Beete, Töpfe und Balkonkästen eingesät. Neben Frankfurt sind dank der Verbreitung durch die sozialen Medien über 75 weitere Städte „aufgeblüht“.

Ab dieser Woche sind die Saattütchen wieder für 1 Euro im Internet auf www.bienenretter.com und in ausgewählten Läden in Frankfurt erhältlich. Der Erlös kommt der gemeinnützigen Bildungsarbeit von Bienenretter zugute. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk Labl.Frankfurt (Lust auf besser leben) unterstützt die Initiative.

Über das Bienenretter Bildungsprojekt:
Im Frankfurter Bildungsprojekt Bienenretter erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was Nachhaltigkeit bedeutet. Die Botschaft der altersgerechten Workshops für Schulklassen und Kita-Gruppen ist einfach: Zusammenhänge verstehen, Fähigkeiten und Stärken vertiefen und schließlich mit Verantwortung handeln. Die Biene wird dabei zur Botschafterin für nachhaltige Entwicklung und Biologische Vielfalt. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt wurde 2011 vom gemeinnützigen Träger FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. ins Leben gerufen.

Presseportal: www.bienenretter.de/presse




Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnet Bienenretter mit Qualitätssiegel aus

Bienenretter zählt zu den 100 innovativsten Projekten und Impulsen im Bereich Nachhaltigkeit 2016. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung würdigt mit dem Qualitätssiegel Werkstatt N das Projekt Bienenretter und 99 weitere nachhaltige Ideen und Initiativen, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.  Das Qualitätslabel ist in Fachkreisen sehr anerkannt.

„Die Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und die Bestätigung unserer Arbeit“, sagt der Gründer der gemeinnützigen Bienenretter-Initiative, Christian Bourgeois. Neben den Bildungsworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und den Aktionen zum Schutz der Biene und Biodiversität, wurde jüngst die Bienenretter Manufaktur gegründet. Das Social Business stellt bienenfreundliche Natur-Kosmetik aus nachhaltiger Imkerei her. Ganz wie im Bienenschwarm wurde auch ein Teil des Startkapitals durch eine Crowdfunding-Aktion zusammengetragen. „Die Biene zeigt uns auf ganz erstaunliche Weise wie elementar eine nachhaltige Entwicklung für unser Überleben ist. Mit unserem Bildungs- und Biodiversitätsprojekt sowie der Manufaktur weisen wir auf das Zusammenspiel von Sozialem, Ökologie und Ökonomie hin. Durch unser Handeln lässt sich dieses Zusammenspiel positiv beeinflussen und somit Lösungswege entwickeln, wie wir es im Fall des Bienensterbens tun“, erläutert Bourgeois.

Die Produkte der Manufaktur, die über den eigenen Online Shop bienenretter.com vertrieben werden, finanzieren zum Teil die Bildungsarbeit und die Bienenschutz-Aktionen.

Über Bienenretter Bildungsprojekt:
Im Frankfurter Bildungsprojekt Bienenretter erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was Nachhaltigkeit bedeutet. Die Botschaft der altersgerechten Workshops für Schulklassen und Kita-Gruppen ist einfach: Zusammenhänge verstehen, Fähigkeiten und Stärken vertiefen und schließlich mit Verantwortung handeln. Die Biene wird dabei zur Botschafterin für nachhaltige Entwicklung und Biologische Vielfalt. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt wurde 2011 vom gemeinnützigen Träger FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V. ins Leben gerufen.

Weitere Informationen:

Blog des Projekts: Bienenretter.de Link http://www.bienenretter.de/

Qualitätssiegel: Werkstatt N des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Link: http://werkstatt-n.de/projekte/bienenretter-0/

Online-Shop: Bienenretter.com Link http://www.bienenretter.com/

Träger des Projektes: FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.
Link: http://www.fine-institut.de/

Ansprechpartner:
Christian Bourgeois
bourgeois@fine-institut.de
FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.
Bockenheimer Landstr. 106
60323 Frankfurt am Main




Es summt und brummt – Aufbruchsstimmung bei nearBees

Das Social Startup nearBees nach erfolgreich abgeschlossenem Crowdfunding
München, 30.07.2015 – Bei dem SocialStartup nearBees – Honig von Nebenan gibt es nach der erfolgreich abgeschlossenen nearBees Crowdfunding-Kampagne auf Startnexte viel zu tun: Die Ausweitung des Konzepts auf das gesamte Deutschland ist im vollen Gange und die neu gestaltete Verpackung steht kurz vor der Markteinführung. Gleichzeitig bieten immer mehr Imker auf der Plattform von nearBees ihren Honig an und auch erste Geschäftskunden konnten gewonnen werden.

Ausweitung des Angebots nach Crowdfunding-Kampagne
Dank der 502 von nearBees überzeugten Unterstützer konnte das SocialStartup nearBees seine Crowdfunding ganze 23.346 € einnehmen. Dieser Erfolg sichert die nächsten Schritte des Startups ab und spricht dafür, dass das Konzept gut aufgenommen wird. Für diese Hilfe gibt es natürlich auch kleine Dankeschöns, wie zum Beispiel Honiggutscheine oder Kosmetik aus Bienenprodukten. Selbst die Übernahme von Bienenpatenschaften war möglich und die ersten Dankeschöns befinden sich auch bereits auf dem Weg zu ihren glücklichen Empfängern. Mit dem Geld sollen nun die nächsten Ziele erreicht werden: Ganz Deutschland soll Honig von Nebenan beziehen können. Inzwischen nehmen bereits über 300 Imker das Angebot in Anspruch mit einem kostenlosen Profil auf der Plattform von nearBees Honig anzubieten und es werden zunehmen mehr. Die Vision, dass in allen Regionen Deutschlands Honig von lokalen Imkern verfügbar ist, rückt somit immer näher.

Damit der Honig auch noch schöner ankommt, wird gleichzeitig auch am Design der Verpackung gearbeitet. Die Arbeit
hat sich gelohnt, schon in Kürze wird der Honig in einer neuen Verpackung ausgeliefert – natürlich wie bisher CO2- und ressourcensparend. Damit der Honig von Kunden auch stilvoll genossen werden kann, wird auch ein Honigtopf entwickelt. Firmen, die ihn an Kunden verschenken möchten, haben dabei die Möglichkeit, den Honigtopf zu individualisieren.

Es bleibt viel zu tun
Daneben konnten die ersten Geschäftskunden von nearBees überzeugt werden. Im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft
sollen noch weitere Geschäftspartner gefunden werden, die regionale und nachhaltige Produkte als Firmengeschenk schätzen. In den nächsten Monaten soll dann der Verkauf und Versand von Honig an Privat- und Firmenkunden ausgebaut werden.

 

Über nearBees – Ohne Imker, keine Bienen: nearBees hat sich daher zum Ziel gesetzt den Honigverkauf radikal zu
vereinfachen. Über einen Onlinemarktplatz finden Imker und Honigliebhaber bequem zusammen – für eine transparente Herkunft, faire Honigpreise und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft!

Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs sind die Stipendiaten der Social Entrepreneurship Akademie und des Strascheg Center for Entrepreneurship. nearBees ist Gewinner des “Join Our Core” Wettbewerbs von Ben&Jerry’s, wurde 2014 zum Social Startup des Jahres von der Wirtschaftswoche ausgezeichnet und hat bereits an weiteren Wettbewerben teilgenommen.

Ansprechpartnerin – Viktoria Schmidt
www.nearBees.de | nearBees GmbH | Flößergasse 8 | 81369 München | presse@nearbees.de | 089.38153514




Crowdfunding Kampagne von nearBees gestartet – Honig von Nebenan bald in ganz Deutschland

Crowdfunding Kampagne gestartet – das Social Startup nearBees bringt den lokalen Honiggenuss in alle Ecken Deutschlands

München, 18.05.2015 – Im Rahmen des Streetlife Festival, dem größten Straßenfest Münchens mit ca. 250.000 Besuchern, erfolgte am gestrigen Sonntag der offizielle Startschuss zur Crowdfunding Kampagne von nearBees. Mit einem Onlinemarktplatz und einer versandoptimierten Nachfüllverpackung hat das Startup den Kauf von lokalem Honig im Großraum München bereits radikal vereinfacht. Nun sollen bundesweit Honigliebhaber vom Sofa aus die geschmackliche Vielfalt von lokalem Honig entdecken können. Die Kampagne kann ab sofort auf www.startnext.com/nearbees unterstützt werden.

Weltmeister im Honigkonsum – Verlierer bei der Bestäubung

Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr durchschnittlich 1,2 kg Honig. Damit ist Deutschland Weltmeister im Honigkonsum. Doch die Zahl der Bienen hat in den vergangenen Jahrzehnten rapide abgenommen und deckt bei weitem nicht mehr den eigentlichen Bedarf. “Die Vermarktung des Honigs ist für viele Hobbyimker schlicht zu zeitintensiv und wenig lohnend. Besonders die neue, junge Imkergeneration hält Bienen meist nur noch aus Zeitvertreib und für den Eigenbedarf“, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. Problematisch an diesem Trend ist nicht nur die enorme Menge an billig importiertem Honig, die zu einem rapiden Preisverfall geführt hat. Viel gravierender wirkt sich das Fehlen der Bienen auf den Artenreichtum unserer Natur aus, denn Wild- und Nutzpflanzen werden ohne sie nicht ausreichend bestäubt.

Doch nicht nur Imker haben Problem ihren Honig zu vermarkten – auch für Konsumenten ist es immer schwieriger, lokalen Honig zu erwerben.

nearBees hat den Honigkauf an die Bedürfnisse moderner Imker und Kunden angepasst: Imker können ihren Honig zeitsparend vermarkten, Honigliebhaber den süßen Nektar bequem vom Sofa aus bestellen. Dank der versandoptimierten Verpackung landet der Honig von Nebenan ohne Umwege direkt im Briefkasten. Ganz nebenbei wird so zum Erhalt einer artenreichen Natur beigetragen, denn der Honig selbst kann zwar importiert werden, die Bestäubungsleistung der Biene jedoch nicht.

Honig von Nebenan – bald aus ganz Deutschland

Mit der Crowdfunding Kampagne soll der Onlineverkauf schrittweise auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich dazu bereits heute ein kostenloses Profil auf nearBees.de erstellen. Auf die Unterstützer der Kampagne warten dabei viele attraktive Dankeschöns: von der Bienenpatenschaft über das Verkaufsset für teilnehmende Imker bis zur süßen Honig-Post ist für jeden Geschmack etwas mit dabei. Sollte die gesammelte Summe den Zielbetrag von 40.000 Euro  übersteigen, sind bereits Erweiterungen der Onlineplattform, die noch tiefere Einblicke in die Imkerei und die Welt der heimischen Bienen ermöglichen, geplant. Die Kampagne auf startnext wird dabei von der Social Entrepreneurship Akademie kuratiert.

Über nearBees – Ohne Imker, keine Bienen: nearBees hat sich daher zum Ziel gesetzt den Honigverkauf radikal zu vereinfachen. Über einen Onlinemarktplatz finden Imker und Honigliebhaber bequem zusammen – für eine transparente Herkunft, faire Honigpreise und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft!

Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs wurde 2014 von der Wirtschaftswoche als Social Startup des Jahres ausgezeichnet. Aktuell sind die Stipendiaten der Social Entrepreneurship Akademie und des Strascheg Center for Entrepreneurship unter den Finalisten des Ben&Jerry‘s “Join Our Core” Wettbewerb zu finden.




Wir retten Bienen: Die Bienen-Sauna

Jeder dritte Bissen unseres Essens ist von Bienen abhängig. Wir können vielleicht ohne Honig, aber nicht ohne Bienen. Diese sind jedoch durch Monokulturen in der Landwirtschaft, den Einsatz von besonders gefährlichen Insektiziden und die Varroamilben bedroht. Diese Milben sind seit den 1970er Jahren eine Plage, die sich inzwischen über die ganze Welt ausgebreitet hat und die Existenz der Honigbienen bedroht. Mit der Bienen-Sauna wird den Imkern endlich eine wesensgerechtere Haltung ihrer Bienenvölker ermöglicht. Statt mit Säuren oder Giften zu behandeln, setzen wir mit der Bienen-Sauna auf natürliche Wärme.

Die Sauna tötet also mit Hyperthermie die Varroamilben. Die Idee, die Milben auf diese Weise zu töten, gibt es schon seit ca. 30 Jahren. Das ist möglich, weil die Milben empfindlich auf Wärme reagieren. Ab einer Temperatur über 39°C verändern sich die Eiweiße in ihrem Körper, sodass sie irreversible Schäden erleiden. Die Bienen dagegen können Temperaturen bis 45°C vertragen.

Wie ist die Bienen-Sauna eigentlich entstanden? Richard, der Erfinder der Bienen-Sauna, ist selbst Imker. Als ihm das erste Bienenvolk durch Säurebehandlung eingegangen ist, hat er nach Alternativen gesucht. Dabei ist er auf Wärmebehandlung gestoßen, hat aber kein praktikables Gerät gefunden. Also hat er selbst eins entwickelt. Typisch Ingenieur.

Kurz und auf den Punkt:

Das Problem

Weltweit werden Bienenvölker von der Varroamilbe befallen. Sie gilt als Hauptverursacher des massenhaften Bienensterbens. Ein Leben ohne die Biene ist aber für uns alle undenkbar. Denn die Biene ist unsere Ernährerin und der weltweite Bedarf an Naturprodukten hängt von ihr ab. Die herkömmliche Bekämpfung der Varroamilbe mit Gift oder Säure hat bisher keinen durchschlagenden Erfolg gebracht. Im Gegenteil. Sie schädigt die Bienen zusätzlich und hinterlässt Rückstände im Honig.

Die Lösung

Wir nutzen eine uralte Behandlungsmethode – die Wärme. Unsere Bienen-Sauna können Imker ohne großen Aufwand oder Kosten einsetzen. Die Biene „schwitzt“ sich gesund, während die wärmeempfindliche Milbe stirbt. Das Ergebnis: gesunde, vitale Bienenvölker und reiner Honig ohne Behandlungsrückstände.

Die Bienen-Sauna hat eine Lebensdauer von 30 Jahren. Wir stellen Ersatzteile und einen Reparaturservice bereit und sehen die Bienen-Sauna als einen ersten Schritt für eine Bienen-Fürsorge.

Mehr Infos gibt es hier: www.wir-retten-bienen.org

Jetzt unterstützen und Bienenretter werden: Denn die Rettung der Bienen geht uns alle an!

In den letzten Wochen haben uns bereits mehr als 20 Imker vertraut und eine Bienen- Sauna vorbestellt. Das freut uns sehr! Für die Bienen und für uns ist das ein riesiger Erfolg. Gerade ist unsere zweite Kampagne für die Finanzierung der zweiten Charge bei Indiegogo gestartet. Wir wollen 20 weitere Bienen-Saunen produzieren. Doch die erste Kleinserie ist teuer in der Produktion. Trotzdem bieten wir die Bienen-Sauna für die Imker zu einem erschwinglichen Preis an. Um diese Finanzierungslücke zu schließen, benötigen wir weitere 10.000 Euro.

Und deswegen brauchen wir jede Unterstützung!

Als Tauschgüter bei der Crowdfunding-Kampagne gibt es tolle Goodies: Tee von der Teekampagne, Gewürze von der Gewürzkampagne, Honig aus eigener Herstellung, Bienenwachskerzen, natürlich die Bienen-Sauna und noch einiges mehr.

 

Das Team:

Dipl.-Ing. Richard Rossa

Richard ist Ingenieur für Regelungs- und Verfahrenstechnik. Vor rund sieben Jahren fing er mit dem Imkern an und die Bienen haben ihn von Anfang an in ihren Bann gezogen. Er hat großen Respekt vor diesen Wesen. Und das nicht nur wegen ihrer Unentbehrlichkeit für unsere Umwelt und unser Leben. Wenn man einmal das magische Feld erlebt hat, das ein gesundes Bienenvolk mit seinem Summen und seiner harmonischen Emsigkeit erzeugt, weißt man, wovon Richard spricht. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit, für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bienen zu sorgen. Die Bekämpfung der Varroamilbe ist dabei von zentraler Bedeutung.

Dr. Florian Deising

Florian war Unternehmensberater, Finanzmanager und leitete internationale Projekte in großen Konzernen. Vor zwei Jahren stieg er aus, um sozusagen hauptberuflich unsere Welt ein Stück besser zu machen. Er gründete mit einem Freund PowerAthleten, um Sportförderung mit umweltfreundlichem Konsum zu verbinden. Dazu leistet er freiberuflich organisatorische Unterstützung für Sozialunternehmer.

Warum Florian als Nicht-Imker bei diesem Projekt dabei ist? Weil er sofort erkannt hat, dass dieses Gerät Bienen rettet, ihre Lebenskraft stärkt und im besten Sinne unsere Umwelt schützt.

Presse:

Wir sind immer auf der Suche nach Medienpartnern und freuen uns sehr, wenn über die Bienen-Sauna berichtet wird.

Anfragen bitte an:

Alicia Metz

alicia.metz@apisystems.de

0163-8683979

Die Bienen-Sauna:

Website: www.wir-retten-bienen.org
Facebook: www.facebook.com/wir.retten.bienen
Twitter: www.twitter.com/Bienenretter
YouTube: www.youtube.com/channel/UCb3sDAsHaw4HMMaBdoDYV8w
Crowdfunding: www.indiegogo.com/projects/wir-retten-bienen-bienen-sauna/x/9116698




Release der Onlineplattform nearBees. Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen.

Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen

Das Onlineportal nearBees bringt Bienenhalter und Honigkäufer auf bequeme Weise zusammen. Dank einem neuartigen Verpackungskonzept bekommen Kunden den „Honig von Nebenan“ direkt vom Imker in ihren Briefkasten geliefert. Dabei unterstützt das Geschäftsmodell von nearBees wichtige gesellschaftliche Anliegen.

Denn woher kommt eigentlich unser Honig? Mit ziemlicher Sicherheit nicht aus Deutschland, denn über 80 Prozent des Honigbedarfs wird aktuell importiert. Und dass obwohl hierzulande über 90.000 Imker mit fast 700.000 Bienenvölkern für die Bestäubung der heimischen Nutz- und Gartenpflanzen sorgen. Für die meist hobbymäßigen Bienenhalter ist die Vermarktung des Honigs oftmals aus zeitlichen und aus Kosten-Gründen eine große Herausforderung. Auf der anderen Seite haben es Kunden mit Interesse an regionalem Konsum und transparenter Herkunft trotz der hohen Imkerdichte in Deutschland schwer, lokalen Honig zu erwerben.

Auf der Onlineplattform können zunächst (Hobby)Imker des Großraums München ihren Honig bequem und zeitsparend vermarkten. Liebhaber des süßen Blütennektars finden auf dem Portal präzise Honig aus ihrer Nachbarschaft, quasi von den Bienen die ihnen täglich auf ihrem Balkon begegnen.

Um den Onlinehandel für Imker wie Honigliebhaber interessant zu gestalten, setzt nearBees auf eine designtechnische Innovation: „Bisher wird Honig kaum über das Internet vermarktet, denn hohe Versandkosten für die schweren und zerbrechlichen Honiggläser machen den Online-Honigkauf unattraktiv. Das flache und leichte Packmaß der nearBees-Honigverpackung erlaubt einen kostengünstigen Versand und kann ohne Aufwand für den Empfänger über den Briefkasten zugestellt werden. So wird der ansonsten unrentable Onlinekauf von Honig wirtschaftlich sinnvoll“, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. „Unser Ziel ist, durch den lokalen Honigkonsum ortsansässige Bienenhalter zu unterstützen und somit indirekt für eine artenreiche Natur zu sorgen“.

Ab Ende 2014 wird der Online-Verkauf schrittweise auf ganz Bayern und Deutschland ausgeweitet. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich aber bereits heute selbst auf www.nearBees.de eintragen und aktiv werden.

nearBees - Honig von Nebenan
So vielfältig wie die Pflanzen der Nachbarschaft schmeckt auch der lokale Honig von Nebenan © nearBees

Über nearBees:
nearBees will den Honigkonsum wieder re-regionalisieren und somit lokale Honigproduzenten stärken und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft erhalten. Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs bringt über eine Onlineplattform Honigliebhaber mit lokalen (Hobby-)Imkern zusammen. Eine neu entwickelte Honigverpackung macht den bisher unrentablen Honigversand dabei wirtschaftlich attraktiv.

Kontakt:
nearBees – Honig von Nebenan
Michael Gelhaus
Heßstr. 89
80797 München
Telefon: 089.38153514
E-Mail: info@nearbees.de
www.nearbees.de