Neumarkter Lammsbräu bereits zum vierten Mal nachhaltigste Biermarke Erneut Bestnoten von „Rank a Brand“ für Transparenz und Nachhaltigkeit

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Neumarkt, 21. Oktober 2016 – Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu hat sich bei einer internationalen Untersuchung der 33 beliebtesten Biermarken hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit erneut als Branchenprimus behauptet. Bereits zum vierten Mal hat die Initiative „Rank a Brand“ die Nachhaltigkeitsleistungen von Brauereien analysiert und veröffentlichte jetzt die Ergebnisse in ihrem „Beer Ranking 2016“. Wie schon in den Vorjahren ließ Neumarkter Lammsbräu auch diesmal alle anderen Brauereien mit weitem Abstand hinter sich und erhielt als einzige Biermarke überhaupt eine Kaufempfehlung von Rank a Brand.

Zu den 23 Bewertungskriterien zählten u.a. Fragen zur CO2-Bilanz, zur Verwendung umweltzertifizierter Rohstoffe und erneuerbarer Energien sowie zu Nachhaltigkeitszielen. Rank a Brand betont, dass Neumarkter Lammsbräu als einzige Brauerei eine komplette Klimabilanz vorlegt und ausschließlich Rohstoffe aus dem Ökolandbau verwendet, was die Umwelt erheblich schont. Rank a Brand weiter: „Die Bilanzierung zu Verpackungsmaterialien sowie die Nachhaltigkeitsberichterstattung im Allgemeinen setzen Maßstäbe.“

Susanne Horn, Generalbevollmächtigte: „Dass wir viermal hintereinander Sieger des Nachhaltigkeitsrankings von Rank a Brand geworden sind, freut uns natürlich sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Denn nur wer bei Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz konsequent am Ball bleibt, kann wirklich etwas bewegen.“

Mit dem Erreichten gibt Lammsbräu sich deshalb auch nicht zufrieden. Mit einer eigens entwickelten Klimastrategie hat der Bio-Pionier bereits neue Ziele und Maßnahmen für die Zukunft festgelegt, mit denen die klimarelevanten Emissionen noch weiter gesenkt werden sollen. Und auch in Sachen Bio-Braurohstoffe denkt man bei Lammsbräu schon heute einen Schritt weiter. Susanne Horn: „Zu unserem Bio-Engagement gehört, dass wir die alternativen Saatgutprojekte des ökologischen Landbaus aktiv fördern und uns für die Erforschung der ökologischen Pflanzenzüchtung engagieren. Denn nur wer Gutes sät und sich nachhaltig kümmert, kann Gutes ernten.“

Weitere Informationen zu Neumarkter Lammsbräu und dem Nachhaltigkeitsengagement der Brauerei finden sich im Internet unter www.lammsbraeu.de.
Informationen zur Rank a Brand-Studie gibt es unter www.rankabrand.org.

Pressekontakt

Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
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25 Jahre „Revolution auf dem Acker“ – Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft feiert die Zukunftsfähigkeit

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Neumarkt, 27. Oktober 2014 – Mit einem Festakt haben rund 55 Öko-Landwirte ein stolzes Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen zur „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB)“ und beliefern seitdem die Neumarkter Lammsbräu mit den ökologisch angebauten Braurohstoffen Gerste, Weizen, Dinkel und Hopfen.

Diese Zusammenarbeit ist wegweisend, weil fünfjährige Rahmenverträge mit weit überdurchschnittlichen Konditionen und garantierten Abnahmemengen den Landwirten und ihren Familien eine echte Perspektive ermöglichen. Dadurch ist für die Brauerei der immer schwieriger werdende Rohstoffnachschub aus der Region langfristig sichergestellt.

Initiator und Brauerei-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger: „Durch die EZÖB reden wir nicht mehr über Geld, sondern über Qualität oder Naturschutz. Wir sind Partner auf Augenhöhe und fördern einander. Unser Konzept ist dadurch krisensicher – das erkennen inzwischen auch andere Lebensmittelhersteller.“

Ehrungen und Lob
Ehrnsperger dankte vor allem den acht noch aktiven Gründungsmitgliedern für ihren Pioniergeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre Treue. Allen Landwirten zollte er Respekt, wie engagiert sie über die Feldarbeit hinaus und oft auch gegen Widerstände für den Ökolandbau und die EZÖB und werben.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstand des BÖLW) erörterte in seinem Festvortrag, wie die ökologische Landwirtschaft zukunftsfähig bleibt: Sie brauche Fairness, Vernetzung,
regionale Verankerung und Wertschätzung – die EZÖB sei der lebende Beweis, dass es so wirklich funktioniere.

Bauern und Brauer als Bio-Pioniere
Obwohl „Ökos“ heute nicht mehr wie damals als „Spinner“ gelten, ist dieser Zusammenschluss mit dem jahrelangen direkten Kontakt zwischen Landwirt und Hersteller, mit dem Ausmaß an Transparenz und Fairness einzigartig in Bayern. Die EZÖB ist sogar der größte Erzeuger von Bio-Braugetreide in Deutschland: Aus einst 24 „Öko-Revoluzzern“ sind inzwischen 134 Mitglieder geworden, die im Umkreis von 100 km um Neumarkt rund 4.000 ha Fläche ökologisch bewirtschaften. 2014 haben sie über 1.700 Tonnen verbandszertifiziertes Öko-Braugetreide erzeugt und decken damit gut 60 Prozent des Lammsbräu-Bedarfs.

Die Struktur der EZÖB-Bauern ist vielfältig: Kleine Höfe mit unter 10 ha Fläche gibt es genauso wie solche mit weit über 100 ha, inzwischen betagte Gründungsmitglieder sind gleichermaßen aktiv wie junge Überzeugungstäter, auf etlichen ist geballte Frauenpower zu spüren, und Einzelkämpfer gibt es ebenso wie Familienbetriebe. Nur zwei der EZÖB-Mitglieder bauen den gesamten Hopfenbedarf an, der Rest von ihnen liefert die verschiedenen Braugetreidesorten für die Lammsbräu-eigene Mälzerei; 45 Prozent der Höfe halten zudem Tiere. Bei aller Verschiedenheit verbindet die EZÖB-Bauern, dass sie einem der namhaften Ökoverbände angeschlossen sind (Bioland, Naturland, Biokreis, Demeter) und höchste Qualitätsansprüche erfüllen.

25 Jahre zukunftsfähige Landwirtschaft
In den vergangenen 25 Jahren haben EZÖB und Lammsbräu immer wieder neue Akzente für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gesetzt: So haben etwa die heute weit verbreiteten Blühstreifen ihren Ursprung in dieser Kooperation. Kraftvoll kämpfen beide erfolgreich gegen die Agrogentechnik und verfolgen langfristige Konzepte wie Kulturlandpläne und ein Ackerwildkräuterprojekt.
Zu einer zukunftsfähigen Struktur gehören auch die Konsumenten. Deswegen macht die Initiative „Fair zum Bauern“ sichtbar, dass Lammsbräu pro Kiste Bier für die Braurohstoffe einen Euro mehr als andere Brauereien zahlt; das macht jährlich mehr als 500.000 Euro zusätzliches Einkommen und sichert die Zukunft bäuerlicher Bio-Familienbetriebe. Auf der Unternehmenswebsite geben zudem etliche Landwirte Einblick in ihre Höfe.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden Sie unter www.lammsbraeu.de

Neumarkter Lammsbräu, Gebr. Ehrnsperger KG
Amberger Straße 1 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181 404-0, info@lammsbraeu.de

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