Neuer Akteur auf dem Bio-Milchmarkt – Sepp Forstner ist bundesweiter Biokreis-Milchmarkt-Experte

Aktuelles

25.10.2017
Personal: Neuer Akteur auf dem Bio-Milchmarkt – Sepp Forstner ist bundesweiter Biokreis-Milchmarkt-Experte
Biokreis-Fachberater Sepp Forstner ist neuer bundesweiter Milchmarkt-Experte im Biokreis. Der 29-Jährige fungiert damit als erster Ansprechpartner für die Vermarktung von Bio-Milch, die Koordination mit Molkereien, Milch-Verarbeitern und dem Bio-Milchhandel. Auch Marktgespräche zu Standards und Qualitätssicherung gehören zu seinen Aufgaben. „Wir freuen uns, Sepp Forstner mit dieser Position betrauen zu können“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer, „er kennt sich mit Bio-Milch von der Erzeugung bis zur Vermarktung hin bestens aus und kann seine Kenntnisse und Erfahrungen als bundesweiter Bio-Milchmarkt-Experte für den Biokreis optimal bündeln und einsetzen.“

Bio-Heumilch mit Verein und Struktur

Landwirtschaftsmeister Sepp Forstner bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Frau Veronika einen Milchviehbetrieb in Bad Endorf im Chiemgau. Darüber hinaus ist er im Biokreis als Berater für landwirtschaftliche Erzeugung tätig und hat sich als solcher im Verband einen Namen gemacht. In den vergangenen Monaten brachte er ein Projekt zur Erzeugung von Bio-Heumilch auf den Weg. Die „Bio-Heumilch-Bauern Bayern“, derzeit 14 Bio-Bauern, liefern ihre Biokreis-Heumilch an die Andechser Molkerei Scheitz. Sowohl die Organisation als auch die Vermarktung hat Sepp Forstner in die Wege geleitet und betreut. Derzeit wird die Bio-Heumilch bei Rewe und Edeka angeboten. „Mit diesem Projekt hatte ich die Möglichkeit, tiefe Einblicke in den deutschen Bio-Milchmarkt zu gewinnen, die Branche kennen zu lernen und mir umfassende Kenntnisse und Kontakte zu verschaffen. Daher freue ich mich, auch künftig auf diesem Gebiet wirken zu können“, sagt Sepp Forstner.

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Biokreis tritt Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser bei

PRESSEMITTEILUNG

Neumarkt, 23.06.2017. Biokreis ist jetzt Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Damit bekräftigt nach Bioland, Demeter und Naturland bereits der vierte deutsche Ökolandbauverband seine umfassende Unterstützung für das Bio-Mineralwasser-Siegel und das damit verbundene Wasserschutzengagement der Qualitätsgemeinschaft.

Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer: „Bio-Mineralwasser ist die konsequente Übertragung der Bio-Idee auf unser wichtigstes Lebensmittel. Das Bio-Mineralwasser-Siegel steht für kontrolliert höchste Wasserqualität aus reinen Quellen und das aktive Bestreben, diese durch nachhaltige Bewirtschaftung und Förderung des Ökolandbaus auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Ein Ansatz, der gerade in Zeiten des zunehmenden Einsatzes von Ackergift und sonstiger Agrochemie in der konventionellen Landwirtschaft absolut notwendig und unterstützenswert ist.“

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Mit dem Biokreis jetzt schon den vierten deutschen Ökolandbauverband als Mitglied unserer Qualitätsgemeinschaft begrüßen zu können ist eine große Freude und eine weitere Bestätigung unseres umfassenden Bio-Mineralwasser-Konzepts. Als breites Bündnis von Verbrauchern, Verarbeitern und Landwirten haben die Pioniere von Biokreis die Idee des ökologischen Landbaus in Deutschland ganz entschieden mit vorangebracht. Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam auch in Sachen Wasser noch viel erreichen werden.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.
Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade), Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen/Brandenburg (Christinen Bio-Mineralwasser und Carat), die PreussenQuelle Rheinsberg aus Brandenburg, die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen, Bad Dürrheimer aus Baden-Württemberg und Labertaler Heil- und Mineralquellen aus Bayern (Stephanie Gourmet). Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Über Biokreis e.V.
Rund 1200 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbands mit Hauptsitz in Passau. Auch 200 Verbraucher gehören zu den Mitgliedern. Gemeinsam gestalten sie kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Der Biokreis steht seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und tritt basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für seine ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein. Mehr Informationen über den Biokreis finden Sie unter www.biokreis.de

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Biokreis fordert: „Bienenkiller“ Neonicotinoide sofort verbieten!

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 16.05.2017: Die EU-Mitgliedstaaten sollen sich laut Zeitungsberichten in ihrer Sitzung am 17./18. Mai mit einem Totalverbot von Neonicotinoiden beschäftigen. Die EU-Kommission will einen entsprechenden Vorschlag vorlegen, bei Zustimmung der Staaten könnte es noch heuer zu einem Verbot der synthetischen Insektizide kommen. Der ökologische Anbauverband „Biokreis“ fordert die politischen Vertreter und vor allem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, sich hier eindeutig für ein Verbot des Bienengifts auszusprechen. „Vernünftige Landwirtschaft muss ohne diese Bienengifte funktionieren“, so Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer. Bio-Bauern produzieren Lebensmittel ohne Pestizide wie Glyphosat und ohne Neonicotinoide.

„Gehirndrogen“ für Insekten
Neonicotinoide sind hochwirksame Nervengifte und finden ihren Einsatz als Insektenvernichtungsmittel auf den Feldern der konventionellen Landwirtschaft. Die Insektizide wirken auf die Nerven von Insekten und lösen zum Beispiel bei Bienen unter anderem einen Gedächtnisverlust aus, der sie nicht mehr zu ihrem Stock zurückfinden lässt. Renommierte Bienenforscher gehen davon aus, dass diese „Gehirndrogen“ vorwiegend für das dramatische Bienensterben verantwortlich sind. Studien belegen, dass in Deutschland der Insektenbestand in den vergangenen Jahrzehnten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen ist. Ohne Insekten gibt es keine Bestäubung von Pflanzen. Damit ist die Lebensgrundlage aller in Gefahr.

„Wir können unsere Bienen nicht schützen“
„Nicht nur wir Imker brauchen die Honigbiene“, sagt Biokreis-Imker-Berater Hubert Dietrich, „ihre Bestäubungsleistung ist unbezahlbar für unsere Lebensmittelproduktion. Wir dürfen nicht zulassen, dass noch mehr Bienen leichtfertig vernichtet werden und unser Öko-System immer mehr ins Wanken gerät. Wir können unsere Bienen nicht einsperren und deshalb vor den Ackergiften der konventionellen Landwirtschaft nicht schützen. Der einzige Schutz ist das Verbot dieser Gifte.“

Totalverbot als wichtiges Signal
Die Anwendung der bekanntesten Neonicotinoide – Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam – wurde bereits 2013 beschränkt. Die Hersteller der Insektizide klagen derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof gegen diese Anwendungsbeschränkung. „Ein Totalverbot wäre nun der angemessene Schritt und ein wichtiges Signal in die richtige Richtung“, so Sepp Brunnbauer. „Es darf nicht sein, dass die Interessen der Chemie-Industrie – ebenso wie in der Glyphosat-Debatte – schwerer wiegen als die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt!“ Der Biokreis fordert deshalb ein nationales Verbot sämtlicher Neonicotinoide wie es Frankreich bereits im vergangenen Jahr beschlossen hat.

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Wir schaffen Zukunft in Deutschland! – Biokreis auf der Biofach von 15. bis 18.02.2017

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 08.02.2017: Der ökologische Anbauverband Biokreis wird in diesem Jahr auf der Biofach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet, gemeinsam mit anderen Ausstellern das Motto „Deutschland – Land des Jahres“ repräsentieren. „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ – in diesem Sinne vertreten 75 Teilnehmer dezentral die deutsche Bio-Branche, die sich besonders durch Innovation und Verantwortung auszeichnet. Wie der Biokreis hier mitmischt, können Interessierte am Stand 7-151 erfahren und erleben. Natürlich lädt der Bio-Verband außerdem wieder in seinen schon Tradition gewordenen bayerischen Biergarten ein.

Biokreis − Verband für Deutschland
Zum Leitspruch „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ trägt der Biokreis mit seinen Projekten „Erste bayerische Bio-Königin“, der Förderung der heimischen Bio-Imkerei und der Initiative „100 % Bio-Leder“ bei. Im vergangenen Jahr hatte der viertgrößte deutsche Bio-Verband die erste Bio-Königin Deutschlands Eva I. gekrönt und damit eine personifizierte Schnittstelle zwischen Landwirten, Verarbeitern und Verbrauchern geschaffen. Mit dem jährlich stattfindenden Imkertag, dem Projekt „Bayerischer Blütenhonig“ in Zusammenarbeit mit dennree und verstärkter Öffentlichkeitsarbeit (zum Beispiel bioNachrichten zum Thema Honig) hat sich der Biokreis außerdem der Förderung der heimischen Bio-Imkerei verschrieben. Bei „100 % Bio-Leder“ steht die Verwertung des ganzen Tiers im Fokus. Nach der Schlachtung von Bio-Tieren soll auch die Haut optimal genutzt werden. Unter anderem damit erfüllt der Biokreis die „Deutschland – Land des Jahres“-Kriterien: Förderung von Vernetzung, Ressourcenschutz, Bildungsarbeit und faire Gestaltung von Handelsbeziehungen.

Standparty mit Live-Band
Wie jedes Jahr gibt der Biokreis am Donnerstagabend, 16. Februar, ab 18 Uhr für seine Gäste eine Standparty, die mit der Ehrung der Jubilare beginnt. Im Vorfeld werden um 17.30 Uhr die „regional-und-fair“-Preisträger gekürt. Die Bäckerei Grafmühle aus Thyrnau (Landkreis Passau) und Georg Thalhammer aus Steinfeld (Landkreis Main-Spessart) zeichnen sich durch ihr besonderes Engagement für langfristige Partnerschaften, regionale Wertschöpfung und faire Marktbeziehungen aus. Auch die bayerische Bio-Königin ist mit von der Partie. Sie wird einen Scheck von dennree entgegennehmen, den der Biokreis zur Förderung der heimischen Bio-Imkerei erhält. Zehn Cent von jedem verkauften Glas „Bayerischer Blütenhonig“ fließen in die Initiative. „The Soulbreakers“, eine Nürnberger Coverband, die Rock´n Roll, Soul, Funk, Rock, Reggae, Funk und Partymusik zum Besten gibt, lädt anschließend zum Tanzen in den Biokreis-Biergarten.

Was gibt´s zu sehen und schmecken?
Der Biokreis freut sich auch über zahlreiche Mitaussteller am Stand 7-151, -152, -158 und -159, die ihre Lebensmittel aus regionaler, bäuerlicher und fairer Erzeugung mit im Gepäck haben: Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Lehner, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Käsewerk Roiner, Metzgerei Kammermeier, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: die Kontrollstelle Lacon. Der Bio-Caterer KULT sorgt für die Verpflegung im Biergarten.

bioNachrichten „Bio und vegan?“
Das Thema „Bio und vegan“ spielt auf der Biofach wiederholt eine wichtige Rolle. In der „Erlebniswelt Vegan“ werden neue Produkte präsentiert, Vorträge und Podiumsdiskussionen veranstaltet und Initiativen vorgestellt. Passend dazu wird in der aktuellen Ausgabe der bioNachrichten die Frage „Bio und vegan?“ gestellt. Dabei geht es um biozyklische Landwirtschaft, Ersatzprodukte, Gesundheit und Zukunftsperspektiven. Das Heft gibt es sowohl am Biokreis-Stand als auch am Internationalen Fachpresse-Stand oder unter www.biokreis.de.

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Revision der EU-Öko-Verordnung | Politik darf Ökolandbau nicht in die Sackgasse führen!

PRESSEMITTEILUNG

Der ökologische Anbauverband Biokreis warnt vor einer Einführung von Grenzwerten für Bio-Produkte, wie sie ein Vorschlag der EU-Ratspräsidentschaft zur Revision der EU-Öko-Verordnung vorsieht. Am 30.11. wollen die Verhandler in einem open-end-Trilog so viele Änderungsvorschläge wie möglich abschließen und in der Folge eine neue Verordnung schmieden. Steht der Kompromiss, muss dieser danach von EU-Parlament und -Rat formal angenommen werden.
Zu den Änderungen an der bestehenden Verordnung gehört auch die Vorlage, dass Bio-Produkte nicht mehr nach dem Prozess, in dem sie hergestellt wurden, sondern nach ihrer Beschaffenheit definiert werden. Damit würde das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt. Denn eventuelle Verunreinigungen durch Pestizide stammen meist von konventionellen Feldern oder Rückständen bei der Verarbeitung. „Ausgerechnet Bio-Bauern, die mit ihrer Betriebsweise Böden, Wasser und Luft schützen, würden dafür büßen, was ihre konventionellen Kollegen verschulden“, sagt Gottfried Erves, bundespolitischer Sprecher des Biokreis, und fordert: „Die neue Öko-Verordnung darf nicht zur Bedrohung für den Ökolandbau werden.“

Bremse für Bio-Flow
Die Ablösung der Prozesskontrolle durch die Produktkontrolle ist ein völlig falscher Weg. Wenn ein Landwirt durch die konsequente Einhaltung der Bio-Richtlinien nicht mehr sichergehen kann, dass er am Ende ein ökologisches Produkt produziert hat, wird das wirtschaftliche Risiko für ihn zu groß. Denn höhere Produktionskosten müssen mit höheren Preisen ausgeglichen werden. Dieser Unsicherheitsfaktor könnte die aktuell positive Entwicklung des Ökolandbaus in Europa merklich bremsen − das wäre umso dramatischer, da sich die Nachfrage nach Bio-Produkten in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hat. Außerdem kann aus der Bewertung des Endprodukts keine Aussage darüber gemacht werden, wie nachhaltig und artgerecht tatsächlich gewirtschaftet wurde. „An der Güte von Milch lässt sich nicht mit Sicherheit ablesen, ob es der Kuh wirklich gut geht“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer.

Weiterentwicklung statt Bruch
Die politischen Rahmenbedingungen müssen zukünftig so gestaltet werden, dass sich der Ökolandbau bestmöglich entwickeln kann. Da sich die Prozesskontrolle in den vergangenen Jahren bewährt hat, sollte sie nicht abgeschafft, sondern weiterentwickelt werden. Wichtig wäre es, Importe aus dem Ausland besser zu kontrollieren und die Prozesskontrolle dahingehend zu optimieren. Enge, regionale und vertrauensvolle Netzwerke, wie sie der Biokreis seit seiner Gründung pflegt, sollten auf dem Markt durch sicheren und transparenten grenzüberschreitenden Handel komplementiert werden.

Die Defizite bei der Überwachung und sachgerechten Umsetzung der Kontrolle insbesondere in Drittländern, aber auch in der EU sind bekannt, insbesondere wenn es um Verdachtsfälle oder festgestellte Verstöße geht. Dies war einer der Hauptgründe für die Revision des Bio-Rechts. Die vom EP eingebrachte „Liste wichtiger Aufgaben zur Verbesserung der Umsetzung“ sollte in der Öko-Verordnung verankert werden.

Qualität vor Geschwindigkeit!
Nach fast drei Jahren Verhandlungen über ein neues Bio-Recht wollen die Verhandlungspartner bis zum 12.12. zu einem Abschluss kommen. Seit dem Wechsel der Verhandlungsführung im Sommer von den Niederlanden zur Slowakei ist Bewegung in die Sache gekommen. Die Bereitschaft zur Einigung ist bei allen Beteiligten gewachsen. Die Verhandlungen sind nach zwölf Trilog-Runden weit fortgeschritten. Ob eine Einigung gelingen wird, wird sich im Dezember entscheiden. Es gibt zwar deutliche Fortschritte bei den Regeln für Erzeugung und Verarbeitung sowie über die Struktur und die Ermächtigungen einer neuen EU-Öko-Verordnung. Allerdings sind auch noch viele wichtige Fragen offen. „Bei aller Eile muss weiter sorgfältig gearbeitet werden“, sind sich Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer und bundespolitischer Sprecher Gottfried Erves einig. „Wir Bio-Unternehmer brauchen praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit.“

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Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1200 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




100 Imker kamen zum Biokreis-Imkertag nach Nürnberg

PRESSEMITTEILUNG

Vom Gedächtnis der Bienen und den Herausforderungen der Bio-Imkerei

Passau, 15.11.2016: Mehr als 100 Interessierte lockte der Biokreis-Imkertag 2016 am 12. November in den Tiergarten Nürnberg. Biokreis-Imker und Imker mit Interesse an der Bio-Imkerei gingen zusammen der Frage nach, was Bio in der Bienenhaltung bedeutet.

Bienen als Indikatoren für den Zustand der Natur
Zum Auftakt präsentierte Gastredner Prof. Dr. Randolf Menzel, Neurobiologe und Zoologe, seine Forschungsergebnisse zum Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf das Gedächtnis der Bienen. Bereits allerkleinste Mengen von Pestiziden wie Thiacloprid – häufig eingesetzt im Rapsanbau – beeinträchtigen das Nervensystem und damit die Gedächtnisleistung der Bienen. Thiacloprid stört die Kommunikation der Bienen untereinander und die Orientierung der Tiere. Beobachtet man die Verhaltensweisen der Bienen, kann man somit Rückschlüsse auf den Zustand unserer Kulturlandschaft ziehen.

Herausforderungen der Bio-Imkerei
Den Imkern standen die Biokreis-Berater für Imkerei, Hubert Dietrich und Marc Schüller, sowie Florian Fischer von der Kontrollstelle Lacon als Gesprächspartner zur Verfügung. Marc Schüller verdeutlichte anhand der Biokreis-Richtlinien das zentrale Ziel der Bio-Imkerei, das Bienenwesen zu achten, die Bienen zu stärken und eine hohe Qualität der Bienen-Produkte zu garantieren. Die konkrete Umsetzung bot reichlich Stoff für Fragen und kritische Diskussionen. Und so war der Biokreis-Imkertag auch eine rege Austauschplattform für erfahrene Bio-Imker und Bio-Neulinge, die im nächsten Jahr fortgeführt wird.

Was ist Bio in einem Tiergarten?
Nebenbei bot der Imkertag auch Einblick in zwei Betriebe des Tiergartens, die durch den Biokreis zertifiziert sind. Das Tiergartenrestaurant Waldschänke überzeugte in der Mittagspause mit einem vielfältigen Bio-Buffett. Der Weg zur Waldschänke wurde verbunden mit einem Spaziergang durch die weitläufige Waldlandschaft des Tiergartens. Gerd Schlieper, Futtermeister des Tiergartens, wusste dabei allerlei Spannendes über die Futterproduktion zu berichten – in Nürnberg fressen die Tiere Bio!

Bilder: Daniel Decombe

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Grundlagen und Praxis der Bio-Imkerei Großer Biokreis-Imkertag am 12. November in Nürnberg

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 25.10.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis veranstaltet am 12. November von 9.30 bis 17 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens Nürnberg seinen großen Bio-Imkertag. Dazu sind alle Imker und jene, die es werden wollen, zu Vorträgen und Gesprächsrunden eingeladen. Der renommierte Neurobiologe Prof. Dr. Dr. h.c. Randolf Menzel wird zum Thema „Wie die Intelligenz der Bienen durch Pflanzenschutzmittel manipuliert wird“ referieren. Die Biokreis-Berater Marc Schüller und Hubert Dietrich werden über die Grundlagen der Bio-Imkerei informieren. Nach einem Mittagessen und Rundgang durch den Tierpark sprechen Florian Fischer von der Kontrollstelle Lacon sowie die Biokreis-Berater über die Praxis der Bio-Imkerei wie Umstellung, Prüfung, Einkaufs- und Vermarktungsmöglichkeiten und Zusammenschlüsse.

Imkern im Biokreis
Der Biokreis zählt zu seinen Mitgliedern auch 100 Imkerinnen und Imker, die sich den Richtlinien des Verbandes und damit der ökologischen Imkerei verpflichtet haben. Sowohl für Hobby- als auch für Berufsimker hält der Verband ein wertvolles Beratungsangebot sowie die Möglichkeit zur breiten Vernetzung bereit. Viele nutzen das zusätzliche Siegel „regional&fair“, mit dem die Regionalität und soziale Fairness bei der Honigerzeugung auf dem Honigglas erkennbar sind. Biokreis-Imker ernten zum Beispiel den Bayerischen Blütenhonig, der über die Firma dennree vermarktet wird. Mit jedem verkauften Glas fließen 10 Cent in die Förderung der heimischen Bio-Imkerei.

bioNachrichten: Themenheft „Honig“ zum Imkertag
Passend zum Imkertag ist das Titelthema der aktuellen bioNachrichten „Honig“. Darin geht es um Fragen wie: Was macht Honig zu Bio-Honig? Wie kommt es in China zu Honig-Verfälschungen? Wie wird das Tierwohl im Bienenstock bei der Varroa-Bekämpfung gewahrt? Wie wird Honig durch gentechnisch verändertes Material kontaminiert? Außerdem widmet sich die Ausgabe den Imkerinnen und stellt überdies leckere Rezepte mit Honig vor. Das Heft richtet sich gleichermaßen an Erzeuger, Verarbeiter und Verbraucher und ist unter www.biokreis.de online einzusehen.

Kurz-Info Biokreis-Imkertag:
12. November 2016, 9.30 bis 17 Uhr
Tiergarten Nürnberg, Am Tiergarten 30, 90480 Nürnberg
Teilnahmegebühr inklusive Bio-Mittagessen: 15 Euro (bei der Veranstaltung bar zu entrichten)
Anmeldung bis 31. Oktober 2016 bei Dorothee Ahlers: ahlers@biokreis.de; bitte Name, Adresse, Telefonnummer und gerne die Anzahl der Bienenvölker angeben; außerdem mitteilen, falls vegetarisches Essen gewünscht wird!
imkertag_flyer

Biokreis-Beratung für Imker:
Marc Schüller, Tel.: 0911 / 26 44 31
Hubert Dietrich, Tel.: 08151 / 34 63

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Richtlinienänderung in der Mitgliederversammlung Biokreis beschließt aktualisierte Medikamentenliste für die Tierhaltung

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 18.03.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. hat am 11. März seine
jährlich stattfindende Mitgliederversammlung in Hohenbercha (Landkreis Freising)
abgehalten. Dabei beschlossen Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher gemeinsam unter
anderem eine Änderung des Anhangs IX der Biokreis-Richtlinien, der eine Liste mit
anwendungsbeschränkten und verbotenen Medikamenten in der Tierhaltung enthält. Biokreis
Landwirte sind dazu angehalten, die anwendungsbeschränkten Medikamente möglichst nicht
einzusetzen. Dennoch ist die Verabreichung bei Alternativlosigkeit und Begründung und
Dokumentation durch den behandelnden Tierarzt möglich. Anwendungsverbotene Medikamente
hingegen dürfen keinesfalls eingesetzt werden und sind mit Sanktionen und einer
Aberkennung der Produkte als Biokreis-Ware verbunden.

Tierarzt muss Kenntnisnahme bestätigen
„Unser Ziel war es, die Verfahren zur Medikamentengabe in der Tierhaltung klar und transparent zu kommunizieren und sowohl für Kontrollstellen als auch für Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher nachvollziehbar zu machen“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer. Ein wichtiger Aspekt der Richtlinienänderung ist es, dass der Tierarzt die Kenntnisnahme der Liste durch seine Unterschrift bestätigen muss. Die Verbotsliste wurde auf drei Wirkstoffe reduziert, die teilweise krebserregende, mutationsauslösende oder andere gewichtige Nebenwirkungen haben. Festgehalten wurde in der Mitgliederversammlung auch, dass die Medikamentenliste
ständig aktualisiert werden muss.

Neue Besetzung im Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem ein neuer Verbrauchervertreter des Vorstands gewählt. Helmut Prenzyna aus der Oberpfalz wird künftig die Verbraucherseite im Vorstand vertreten. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Franz Strobl (Bayern) sowie Gottfried Erves (NRW), Niko Gottschaller (Bayern), Michael Mack (Baden- Württemberg) und Gerhard Hoffmann (Rheinland-Pfalz) bilden sie künftig das oberste Gremium des Biokreis e.V.

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Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Biofach in Nürnberg von 10. bis 13. Februar Biokreis macht Bio lebendig!

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 15.02.2016: Der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. hat von 10. bis 13. Februar auf der Biofach in Nürnberg unter dem Motto „Wir machen Bio lebendig!“ in seinen gemütlichen bayerischen Biergarten geladen. Und dort hat sich in der vergangenen Woche mehr getan als je zuvor. Der Biokreis und seine Mitaussteller sorgten für gutes Essen, beste Laune und ausgelassene Stimmung. Vor allem am Donnerstag strömten die Messebesucher an den Stand, informierten sich über die Arbeit des Biokreis, ließen sich mit Biokreis-Schmankerl verkosten und blieben bis in die späten Abendstunden auf der Stand-Party. „Wir konnten Freunde treffen, viele Besucher über unsere Arbeit informieren und wertvolle Kontakte knüpfen“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer, „die Biofach war für uns ein voller Erfolg.“

regional & fair – Siegel für besondere Biokreisler
Am Donnerstag um 17.30 Uhr leitete der Biokreis die traditionelle Blue Night mit der feierlichen Verleihung des „regional & fair“-Siegels an den Bio-Bauern-Frischdienst aus Kößlarn und die Abo-Kiste in Hemhofen ein. Bereits zum zehnten Mal wurden Biokreis-Betriebe, die konsequent Ökologie, Regionalität und Fairness miteinander in Einklang bringen, ausgezeichnet. Lilly Krauß und Alfons Espenberger vom Bio-Bauern-Frischdienst sowie Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels von der Abo-Kiste stellten bei dieser Gelegenheit ihre Betriebe vor und erhielten neben Urkunden auch Preise für ihr besonderes Engagement.

Abräumer bei den Öko-Erlebnistagen
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnete die Veranstalter der schönsten Aktionen bei den bayerischen Öko-Erlebnistagen 2016 aus. Der erste Preis in der Kategorie Landwirtschaft ging dabei an die Biokreis-Höfe Scheitz und Frey aus Andechs/Oberbayern. Die beiden Familien, die miteinander befreundet sind und deren Höfe einen Kilometer voneinander entfernt liegen, verknüpften zwei Veranstaltungsorte durch Kutschfahrten. So bekamen die Besucher einiges zu sehen: Ziegen, Kühe, Schweine, Handwerkskunst und sogar Oldtimer. „Die Gäste blieben den ganzen Tag“, sagt Georg Scheitz und schätzt die Besucherzahl auf rund 2500. Minister Helmut Brunner würdigte das Engagement bei den Öko-Erlebnistagen als wichtigen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit der Bio-Branche.

Bühnenprogramm während der Blue Night
Wer tagsüber noch nicht am Biokreis-Stand vorbeigekommen war, wurde spätestens am Abend von den Klängen von el mago masin & wildcamping und der Coverband The Soulbreakers angelockt. El mago masin sorgte mit seinen originellen Texten beim Publikum für Schenkelklopfer und Lachanfälle. The Soulbreakers rissen die Gäste von den Hockern, so dass die Bierbänke am Ende den Tanzenden weichen mussten. Dazu servierten der Biokreis und seine Mitaussteller gratis Häppchen und Getränke für alle.

Bild1: Biokreis-Stand auf der Biofach. Foto: Biokreis
Bild2: Preisverleihung „regional & fair“ (v.l.): Olaf Altmann (Greenpeace Energy), Heiko Winkler von Mohrenfels, Cornelia Steinecke (Greenpeace Energy), Biokreis-Vorstandsvorsitzender Franz Strobl, Alfons Espenberger (Bio-Bauern-Frischdienst), Lydia Krauß (Bio-Bauern-Frischdienst), Biokreis-Vorstand Niko Gottschaller, Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels (Abokiste) und Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer. Foto: Biokreis
Bild 3: Preisverleihung der bayerischen Öko-Erlebnistage (v.l.): Beatrix Scheitz, Alexander Gerber (Demeter), Evi Scheitz, Georg Scheitz jun., Markus und Sonja Frey, Staatsminister Helmut Brunner und Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer. Foto: LVÖ
Bild4: Party am Biokreis-Stand mit el mago masin. Foto: Biokreis

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Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Biofach in Nürnberg von 10. bis 13. Februar – Wir machen Bio lebendig! – Biokreis auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel

Passau, 05.02.2016: Wir machen Bio lebendig! Unter diesem Motto präsentiert sich der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. von 10. bis 13. Februar auf der Biofach in Nürnberg. In Halle 7, Stand 141, laden wir in unseren gemütlichen bayerischen Biergarten. Dort backt die Biohofbäckerei Gottschaller frische Brezen und die KULT GmbH aus München serviert Weißwürste und Leberkäs, Bier und Kaffee. Und hier können unsere Besucher erleben, wie wir Bio lebendig machen!

Wir zeichnen Mitglieder aus und schmeißen eine Party mit Live-Musik!
Am Donnerstag, 11. Februar, verleihen wir an unserem Stand um 17.30 Uhr die Auszeichnung regional & fair an zwei tolle Betriebe, die unser Siegel regional & fair nutzen und uns zeigen, wie Ökologie, Regionalität und Fairness in der Lebensmittelwirtschaft erfolgreich in Einklang gebracht werden. Anschließend laden wir auf unsere Standparty mit Musik von el mago masin & wildcamping und der Coverband The Soulbreakers.

Wir feiern den Erfolg unserer Mitglieder bei den Ökoerlebnistagen!
Zwei unserer Mitglieder haben erstklassige Events bei den bayerischen Ökoerlebnistagen 2015 veranstaltet. Dafür erhalten sie einen Preis. Am Mittwoch, 10. Februar, findet um 13 Uhr die Verleihung am Demeter-Stand 7-311 statt. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wird dort die Veranstalter der schönsten Aktionen auszeichnen.

Wir haben Gutes im Gepäck!
Am Biokreis-Stand freuen sich die Biokreis-Mitaussteller über Besuch und informieren über ihr reiches Angebot an Lebensmitteln. Die Biokreis-Mitaussteller sind:
Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Hirth, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Frischdienst, Metzgerei Kammermeier, Partnerbio, eine Marke der BAGeno Raiffeisen eG, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer (Ö) und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: Die Kontrollstelle LACON GmbH und Greenpeace Energy.

Wir machen Bio lebendig!
Unter dem Leitspruch „Wir machen Bio lebendig!“ wollen wir als Biokreis auf die Biofach und in die Zukunft gehen. Warum er so gut zu uns passt?

Wir machen keine halben Sachen! Wir sind gleich um die Ecke! Wir lassen uns Freiraum! Wir kennen uns! Wir fallen auf! Wir mischen mit! Wir denken quer!

Auch die Februar-Ausgabe der bioNachrichten, die für die Biofach druckfrisch erscheint, steht unter diesem Motto. Außerdem widmen wir uns dem Titelthema „Getreide“, der geplanten Neuauflage des EU-Bio-Rechts und bieten informative Fachartikel, spannende Porträts und Neuigkeiten aus der Öko-Branche. Auch online: www.biokreis.de

Gerne vereinbaren wir Interview-Termine auf der Biofach mit Josef Brunnbauer, Geschäftsführer des Biokreis e.V.

Kontakt: Ronja Zöls, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, zoels@biokreis.de
Biokreis e.V., Stelzlhof 1, 94034 Passau, Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1000 Landwirte und 120 Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.