…For A Golden Change! – Heartbeat Honey | Social Crowdfunding Kampagne auf Startnext

PRESSEMITTEILUNG

Ugandische Goldminenarbeiter werden zu Imkern! In dieser Woche startet die NGO Earthbeat Foundation (Berlin/Zürich) ihre Social Crowdfunding Kampagne www.startnext.de/heartbeathoney! Gegen ausbeuteris che, lebensgefährliche Arbeitsverhältnisse und Umweltzerstörung im Goldbergbau wird eine nachhaltige Alternative gestellt: Die Menschen bekommen die Chance auf Imkerausbildungen. Dafür werden ab heute mit prominenter Unterstützung bis zum 12. Dezember 15.000 Euro gesammelt.

Die Zukunft dieser Menschen kann, statt des Edelmetalls, flüssiges Gold sein: Honig nämlich. Und deshalb fordern die Projektstarter auf: „Bee part of the hive!“ – „Werde Teil des Schwarms“. Denn beim Crowdfunding ist es so, wie in einem Bienenschwarm, dem nur als Gemeinschaft gelingt, was eine einzelne Biene nicht schaffen kann. Genau so wird jetzt im Internet das Geld eingesammelt: Viele kleinere Beträge, für die die Spender Dankeschön-Geschenke bekommen können, sollen die Gesamtsumme zusammen bringen. Hinter all dem steht das Team von Schmuckdesignerin Guya Merkle und ihrer Earthbeat Foundation.
Merkle war 21 Jahre alt, als ihr Vater überraschend starb, und ihr das Schmuckunternehmen Vieri vermachte. Sie hatte eigentlich andere Pläne, wollte sich sozial einbringen und entschied sich schließlich doch für das Familienbusiness. Unter einer Prämisse: Dass der Schmuck nur noch aus ethisch vertretbarem Gold hergestellt wird. Weil das Schöne auch immer das Gute sein muss. Darüber hinaus gründete sie 2012 von ihrem Erbe die Earthbeat Foundation. Deren bisheriges Hauptaugenmerk liegt auf
dem Projekt Heartbeat Uganda: In einem Dorf in Busia, Ostuganda engagiert sich Earthbeat für die vom gefährlich giftigen Goldschürfen abhängigen Menschen. Wesentlicher Fokus ist es, in Zusammenarbeit mit den Minenarbeitern, alternative und nachhaltige Einkommensquellen zu stärken. Die Idee mit dem Imkern kam von der Dorfgemeinschaft selbst. Die Stiftung, die auf private Spenden angewiesen ist, um ihre kontinuierliche Arbeit fortsetzen zu können, geht jetzt neue Wege für die Finanzierung. Ihre Crowdfunding Kampagne „Heartbeat Honey“ läuft ab jetzt bis 12. Dezember. Für die gewünschten 15.000 Euro können 80 Imkerausbildungen finanziert werden. Die Fans und Follower der Kampagne erwarten interessante Informationen rund ums Thema Gold, schöne Designgeschenke, wie Plakate, Jutebeutel oder auch ein Schnupperkurs beim Imker und eine Benefiz-Party in Berlin. Als prominente Unterstützer haben sich bereits die Berliner Künstler Judith Holofernes, Bosse und Laing angekündigt. Und die Veranstalter sind bemüht, rechtzeitig bestellte Geschenke noch vor Weihnachten zuzustellen. Da kann man also fleißig wie eine Biene für einen guten Zweck spenden und hat auch noch etwas davon. Vielversprechend!

Pressekontakt:
Julia Gajewski
connect@earthbeatfoundation.org
Tel: 01635933103
www.startnext.de/heartbeathoney
www.facebook.de/earthbeatfoundation
www.earthbeatfoundation.org




„Das Miss-Bizzy-Prinzip“: Ratgeber für kreative GründerInnen 16 Werkzeuge für mehr Spaß an Creative Entrepreneurship

Die Idee zum Buch „Das Miss-Bizzy-Prinzip – Erfolgreich Gründen für kreative, intuitive Köpfe“ kam der Kommunikations- und Unternehmensberaterin Alexandra Abbrederis Simpson bei der täglichen Arbeit mit kreativen Gründerinnen und Gründern. Darin stellt sie ein Konzept vor, das Kreativen Mut machen soll, auch in unternehmerischen Fragen auf ihr Potenzial zu vertrauen. Via Crowdfunding soll der Ratgeber nun fertiggestellt und veröffentlicht werden.

Links:
Crowdfunding: https://www.startnext.com/das-miss-bizzy-prinzip
Webseite: http://www.missbizzy.net/
Facebook: https://www.facebook.com/missbizzybrain/

Kontakt:
Alexandra Abbrederis Simpson
Tel: 0043 680 115 1324
Web: hallo@missbizzy.net




Veranstaltung zu „Crowdfunding für eine nachhaltige Zukunft“

Crowdfunding-Workshop auf der Sustainica 2016 in Düsseldorf

Vom 2.-5. Juni bringt die Sustainica Messe-, Konferenz und Kunstausstellung für nachhaltigen Lebensstil und Innovation in Einem in das NRW-Forum Düsseldorf. Inmitten dieser inspirierenden Atmosphäre empfängt euch EcoCrowd-Projektleiterin Saskia Letz (Deutsche Umweltstiftung) zum

Workshop „How to crowdfund my sustainable idea?“ (deutschsprachig):

Ihr erhaltet Best-Case-Einblicke von der nachhaltigen Crowdfunding-Plattform EcoCrowd und könnt u.a. folgende Fragen für euch persönlich abklopfen: „Passt Crowdfunding zu meinem Vorhaben?“ – „Wie funktioniert Crowdfunding?“ – „Wie baue ich meine Crowd auf?“

Geeignet für NGOs, Start-ups, sonstige Unternehmen, Studenten und private Umweltaktive. Nach den zwei aufeinanderfolgenden Workshop-Durchläufen von je 45 Minuten sind persönliche Beratungsgespräche möglich.

— — —

Wann: Der Workshop findet am Freitag, 3. Juni, in zwei zueinander alternativen Zeiträumen statt: 17:15-18 Uhr und 18:45-19.30 Uhr
Wo: NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Weitere Infos: http://www.sustainica.org/de/konferenz/

Saskia Letz
Projektleiterin EcoCrowd

Deutsche Umweltstiftung
Greifswalder Strasse 4
10405 Berlin
Tel. 030 202384-284

Homepage der Deutschen Umweltstiftung: www.deutscheumweltstiftung.de
Deutschlands nachhaltige Crowdfunding-Plattform: www.ecocrowd.de
JAHRBUCH ÖKOLOGIE: www.jahrbuch-oekologie.de
Neu: Das Buch zum Weltklimavertrag von Paris: www.unter2grad.de
Neues zur Atompolitik: www.antiatomblog.de
Tägliche Nachrichten zur Bürgerbeteiligung: www.bblog.de
Das KURSBUCH BÜRGERBETEILIGUNG: www.kursbuch.info
Briefe zur Transformation: www.movum.info




Start der Crowdfunding-Kampagne „solarheld“ – Neuer Schwung für die Bürgerenergie

„Die Sonne scheint für jeden“ – doch nicht jeder kann sie nutzen. Speziell Mieter und Hausbewohner ohne
eigene Dachfläche haben bislang wenig Möglichkeiten von der Kraft der Sonne zu profitieren und sie zur
Stromerzeugung zu nutzen.
Für diese Bürger hat das Kölner Unternehmen Infinitum Energie GmbH eine kompakte Mini-Solaranlage
entwickelt, die den Wunsch nach solarer Selbstversorgung erfüllt. Das „solarheld“ getaufte Sonnenkraftwerk
produziert auf kleinem Raum sauberen und emissionsfreien Strom für den eigenen Haushalt.

Solarhelden erobern die Städte

Solaranlagen prägen zwar inzwischen große Teile der Landschaft zwischen Nordsee und Alpen. Aber eben
auch nur die Landschaft. Auf urbanem Raum in den Städten sind Häuserfassaden und Dächer nach wie vor
blank: die Sonne strahlt auf kahle Mauern und Garagen, auf Balkone und Dachterrassen. Das ist reichlich
Sonnenenergie, die ungenutzt verpufft. Dieses Potenzial können Bürger mit dem solarheld zur Energiegewinnung
nutzen und das Ende des fossil-nuklearen Zeitalters beschleunigen: „Wir wollen die Menschen
hierzulande wieder für die Energiewende begeistern und ihnen mit dem solarheld ermöglichen, aktiv zu
werden und sich direkt zu beteiligen. Ein solarheld allein stoppt noch keinen Kohlemeiler. Aber gemeinsam
mit der Crowd ist es möglich!“ beschreibt Alexander Knebel (Technik) seine Vision.
Auch Denis Bartelt, Gründer und Geschäftsführer der Plattform Startnext ist von der gemeinschaftlichen
Umsetzung der Idee per Crowdfunding überzeugt: „Der solarheld ermöglicht es allen Menschen den Strom
einfach selbst zu produzieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Hier ist es
nur konsequent, die Menschen auch bei der Finanzierung dieser Innovation auf Startnext einzubinden, um
die Idee gemeinsam möglich zu machen und die solarhelden in unsere Städte zu bringen.“

Strom kommt aus der Steckdose

Mit einer Crowdfunding-Kampagne möchte das Team auch zu einem bewussteren Umgang mit den vorhandenen
Ressourcen anregen: „Solange der Blick der Bevölkerung nur bis zur Steckdose reicht und nicht
darüber hinaus zur eigentlichen Stromquelle, wird sich im Verhalten kaum etwas ändern. In vielen Bereichen
des täglichen Konsums findet bereits ein Umdenken statt – z.B. der Trend zum Bezug regionaler
Lebensmittel, das Teilen privater Güter, oder der bewusste Verzicht auf das Auto. Der Strom kommt für die
meisten aber immer noch aus der Steckdose. Hier wollen wir aufklären“, erklärt Initiator der Kampagne,
Christoph Körner, die Mission der solarhelden. Der gesellschaftliche Trend zu mehr Nachhaltigkeit und
Eigenverantwortung dürfe am Energiesektor nicht vorbeigehen.

Der solarheld ermöglicht Bürgern den Einstieg in die Photovoltaik und damit eine Partizipation an der
Stromproduktion, die bisher überwiegend Großkonzernen vorbehalten war. Mit wenigen Handgriffen und
einer Investitionssumme von etwa 500 EUR kann jeder auf weniger als zwei sonnigen Quadratmetern
einen Teil seines Strombedarfs selbst herstellen. Die Technologie ist ausgereift und wirtschaftlich: bis zu
250 kWh im Jahr produzieren die hochwertigen Solarmodule im schwarzen Design je nach Standort und
Ausrichtung. Das entspricht der benötigten Strommenge für ca. 500 Waschgänge bei 40°. Während die
Strompreise für die Verbraucher weiter steigen, wandelt der solarheld noch mindestens 20 Jahre lang
kostenlose Sonnenenergie in sauberen Strom. Neben den Stromkosten spart der solarheld durch die Verdrängung
klimaschädlichen Kohlestroms jährlich auch bis zu 150Kg CO2 ein – so viel wie ein Kleinwagen
auf 1.000 gefahrenen Kilometern ausstößt.

Strom geht in die Steckdose

Was in vielen europäischen Ländern mittlerweile ganz selbstverständlich ist, wird in Deutschland von
Lobbyisten und Bedenkenträgern torpediert: PV-Kleinanlagen mit Steckdoseneinspeisung. Der einfache
Anschluss per Steckerkabel ist für den Verbraucher bei weitem die bequemste und kostengünstigste Installationslösung –
einigen Energieversorgern und Industrieverbänden allerdings ein Dorn im Auge. Auch
wenn Experten den Steckeranschluss bei Kleinanlagen als ungefährlich einstufen, muss die Installation
gemäß der Energieversorger durch einen konzessionierten Elektroinstallateur erfolgen. Bei den technischen
Anschlussbedingungen und Auflagen wird zudem nicht zwischen PV-Kleinanlagen und Großanlagen
unterschieden, d.h. auch die Mikro-Wechselrichtertechnik muss die Spezifikationen und Normen großer
PV-Anlagen erfüllen. Dies sind nur einige bürokratische und technische Hürden, die zu einer sogenannten
Guerilla-PV-Bewegung geführt haben.

Es geht los! Am 13.Mai 2016 auf der Crowdfunding Plattform startnext

Das Team benötigt zur Umsetzung seiner Idee, die Kleinstphotovoltaik in den Städten zu etablieren. eine
Fundingsumme von 100.000 Euro. Der Großteil dieser Summe wird dabei für die Beschaffung und Anpassung
der Komponenten an die technischen Auflagen in Deutschland benötigt. Unterstützer können sich ab
10,- EUR an der Kampagne beteiligen und dafür als „Dankeschön“ etwa Sticker und Samenbomben oder
auch den solarheld selbst für 495,- EUR erwerben. Beginnend vom 13.05. bis zum 27.06.2016 wirbt das
Team auf startnext.com/solarheld um Unterstützung und neuen Schwung für die Bürgerenergie.

Wer steckt dahinter?

Die Infinitum Energie GmbH steht seit 2008 für die Nutzung der unerschöpflichen Sonnenenergie. Basierend
auf fünf Jahren Erfahrung mit großen Photovoltaikanlagen bietet das Unternehmen seit 2012 kleine
Solaranlagen zum Selbstaufbau an.

Unter folgenden Links gelangen Sie zur Kampagne:
startnext.com/solarheld
solarheld.de

Frei verwendbares Pressematerial:
solarheld.de/presse

Ihr Ansprechpartner:
Daniel Wagner
Tel. 0221 / 99 55 96 90
E-Mail: daniel@solarheld.de




Ist Energieautarkie heute noch utopisch oder das nächste Ziel?

Ist Energieautarkie heute noch utopisch oder das nächste Ziel?

Der Aspekt der Energieautarkie hat mein Interesse an diesem Projekt geweckt. Früher war es völlig utopisch und heute können wir, auch im Alltag, der Autarkie sehr nahe kommen. Heute werden immer mehr Plusenergiehäuser gebaut, die KfW fördert das Effizienzhaus 40 Plus und das Niedrigstenergiehaus wird in fünf Jahren zum europaweiten Standard erhoben. Doch völlig autark zu leben ist auch damit nur schwer vorstellbar.

Der Schritt zu einer vollständigen Autarkie ist ein großer Schritt von den vielleicht im Alltag erreichbaren 70 Prozent, doch er zeigt auch was machbar ist. Wir haben in diesem Bereich immer Vorreiter, heute ist es noch das Passivhaus, das Aktivhaus, Sonnenhaus oder das Plusenergiehaus. Morgen sind diese vielleicht schon der Standard. Kilian Rüfer hat die Argumente für und wider einer Energieautarkie in seinem Blog diskutiert. Beispiele für existierende energieautarke Häuser hat Patrick Jüttemann aufgezeigt, wie auch einkomplett autarkes System für Pflanzenanbau, Energie und Bewässerung.

Der Energiewagon soll eine autarke Energieversorgung für 4-5 Wohnwagons am Wildnis Kulturhof sicherstellen. Wie sollen diese Wohnwagons genutzt werden?

‚Wohnwagon‘ als Begriff kommt vom Wohnwagon – deshalb sagen wir Wohnwagen oder Tiny House. Der EnergieWAGON hat das ‚Wagon‘ hinten dran, weil er vom Wohnwagon entwickelt wird. Unser Wohnwagen (Wagen-Manufaktur aus Üttingen) und das geplante Tiny House inkl. der weiteren geplanten, autarken Einheiten sollen vielen Menschen zur Verfügung stehen.

Ein Energie-autarker Platz zur Selbstversorgung, als Lehrpfad ′WildnisKultur′ und als Bildungseinrichtung.

  • Wie lebt es sich auf begrenztem Raum mit bewusstem Energieverbrauch?
  • Muss das wirklich ′Verzicht′ bedeuten oder stellt es nicht auch eine gewisse Freiheit dar?
  • Bedeutet ′auszusteigen′ einen Verzicht von Genuss? Oder gewinnen wir durch bewusst nachhaltigen Umgang wieder Lebensqualität?
  • Wie schmecken Lebensmittel wirklich?
  • Wie kann ich mich auf kleinstem Raum selbst versorgen?

Bei uns findest du die Antworten auf viele Fragen und kannst es auch gleich ausprobieren!

In Anbetracht der derzeitigen Situation bzgl. Klimawandel, Umweltschäden und Verschmutzung, Monokulturen und landwirtschaftlichen Schäden müssen wir jetzt umkehren und ändern!

Bildungstourismus ist uns ein Anliegen – ganz viele Menschen aus der Stadt sind auf der Suche nach Ursprünglichkeit, Verbindung mit der Erde und der Natur. Das alles findet man am WildnisKulturHof. Hier kann man Selbstversorgung ausprobieren. Wir zeigen, wie es funktioniert, in ganz kleinen Schritten. Bei uns kannst du eine Auszeit nehmen, dich wieder rückbesinnen auf das Wesentliche. Du kannst Pflanzen entdecken, Gemüse anbauen und kosten und selbst kochen, Fische in unseren Rückhaltebecken beobachten, die Sonne genießen und das einfach gute Leben wieder entdecken.

Weiter lesen und noch mehr erfahren kannst du hier …




Einen Gemüsegarten an einer Böschung anlegen

Das Team von ORF2 ′heute leben′ hat bei uns wieder gefilmt. Diesmal zum Thema ′Gemüsegarten an einer Böschung anlegen′. Zu Gast und zur Mithilfe war diesmal Johnny Peham bei uns, der gemeinsam mit Judith die Holzer′sche Permakultur zur WildnisKultur weiterentwickelt hat. Gemeinsam arbeiten beide auch für den Verein PermaVitae.

Generell werden die Terrassen von unten nach oben aufgebaut.
Erdhügel, Abhang und Böschung im eigenen Garten haben eher den Nachteil, dass sie nicht unbedingt stabil sind – deshalb wird gestützt.

Die Gartengestaltung in Hanglage mag auf den ersten Blick schier unmöglich erscheinen – wir zeigen euch, wie es funktionieren kann!

Hier kannst du mehr über unsere Gemüsebeetanlage erfahren …

Hier kannst Du unser Projekt ‚Bau mit uns ein Tiny House‘ unterstützen …




Rettung von Hühnern und Minischweinen

Am Hof der Familie Höllerl in Dietersdorf leben 5000 Hühner auf 5 Hektar Freigelände. Familie Höllerl produziert Freilandeier nach strengsten Tierschutzauflagen und Fütterungsvorgaben und bietet ihren Hennen reichlich Grünland. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Freilegehennen ab dem 9.Lebensmonat wieder abgegeben werden – die Familie Höllerl ist sehr bemüht, diese immer in Privathaltung abzugeben. Auch wir vom Wildniskulturhof und Sepp Holzer sind immer wieder gerne dabei, wenn es um eine Hühnerrettung geht! Und das Team von ORF2 ′heute leben′ hat wieder mitgefilmt!

Fritz und Egon, zwei Minischweine, haben wir aus Oberpullendorf geholt. Da der Besitzer der Schweine übersiedeln muss, musste er seine geliebten Tiere abgeben – bei uns fühlen sie sich sichtlich wohl! Die reise im Auto war spannend und kurvenreich, umso glücklicher waren wir alle, wie unsere Schweinchens gleich zu graben begonnen haben!

Hier kannst Du mehr über unsere kleine Farm lesen

Hier findest du unser Projekt ‚Bau mit uns ein Tiny House‘




Mesnerhof-C: Coliving und Coworking in den Tiroler Alpen

Nur eine Stunde sudlich von Munchen entfernt liegt Steinberg am Rofan, das schonste Ende der Welt. Dort ruht seit 400 Jahren der zauberhafte Mesnerhof, ein Tiroler Bauernhof-Ensemble auf 1000 Meter Höhe. Der ehemalige Wohntrakt des alpinen Kleinods wurde bereits zum Retro-Chalet umgebaut. Nun soll mit Unterstützung der Crowd ein Camp für Coliving und Coworking in den Tiroler Bergen entstehen.

Schaffung eines alpinen Rückzugsorts
Über Jahrzehnte stand der Mesnerhof im Tiroler Ort Steinberg am Rofan leer und war dem Verfall ausgesetzt. Vor fünf Jahren übernahm der gelernte Betriebswirt und Projektmanager Georg Gasteiger gemeinsam mit seiner Frau Barbara Anselm das Bauernhof-Ensemble, um daraus einen alpinen Rückzugsort für beides – Urlaub und Arbeit, zu schaffen. 2013 wurde in einem ersten Schritt der ehemalige Wohntrakt behutsam und authentisch saniert. Als „Retro- Chalet“ erfreut sich das Selbsversorgerhaus seither sowohl bei nationalen, als auch internationalen Gästen großter Beliebtheit und gilt als eine der Top 10 Destinationen Tirols auf der Community-Buchungs- und Vermietungsplattform Airbnb.

Der Mesnerhof-C: Verbindung zwischen Urlaubs- und Arbeitswelt
Die Betreiber haben noch viel vor: der ehemalige Bauernhof wird zum „Mesnerhof-C“. Das „C“ steht dabei für „Community“ und das Haus soll künftig sowohl für „leisure communities“ (z.B. Familienfeiern, Re-Unions, Outdoor- Aktivitäten etc.), als auch für „working communities“ (Co-Working, Seminare, Workshops, Hackathons, Maker-Labs, Business-Accellerators, Barcamps etc.) zur Verfügung stehen. „Ab Sommer 2017 werden wir am Mesnerhof-C eine einzigartige Raumvielfalt für 35 Personen anbieten können, ein geerdeter Hybrid zwischen Arbeits- und Urlaubswelt“, so Gasteiger zu seinem Vorhaben.

Save the Heustadl – Make your Camp!
In einem nachsten Schritt wird der 370m2 große Heustadl zu einem Camp für Coliving und Coworking ausgebaut. Wahrend die Finanzierung fur eine Basisversion gesichert ist und als Tourismusinnovation auch Förderung erhält, fehlen noch die Mittel fur einige Bau- und Ausstattungselemente, die den Mesnerhof-C zu einem attraktiven „Community Retreat“ in den Bergen machen. Unter dem Motto „Save the Heustadl – Make your Camp!“ richten sich die Betreiber nun an bestehende und zukünftige Gäste und rufen zur Unterstützung via Crowdfunding auf.

Ziel ist es, bis Ende Mai über die Plattform startnext mindestens EUR 25.000,- einzuwerben. Unterstützer der Aktion erhalten attraktive Dankeschöns mit persönlicher Note und passenderweise verbunden mit alpiner Heuarbeit (u.a. Duftbeutel mit handgemähtem Berg-Heu, Sensenmähkurse, Patenschaft für ein Heumandl). Darüber hinaus gibt es Buchungsrabatte für das zukünftige Camp sowie ein limitiertes Angebot an Aufenthalten im Retro-Chalet zum exklusiven Kampagnenpreis und eine Erwähnung auf der „Wall of Heustadl-Savers“.

Links:
Crowdfunding auf startnext: https://www.startnext.com/heustadl
Mesnerhof-C im Web: http://mesnerhof-c.at/
Mesnerhof-C auf Facebook: https://www.facebook.com/Mesnerhof.Community.Tirol




Bau mit uns ein Tiny House!

Warum ein Tiny House?

Wie lebt es sich auf begrenztem Raum mit bewusstem Energieverbrauch? Muss das wirklich «Verzicht» bedeuten oder stellt es nicht auch eine gewisse Freiheit dar? Der Strom kommt nicht immer aus der Steckdose und das beste Essen kann einfach vor der Tür wachsen und geerntet werden. Bedeutet «auszusteigen» einen Verzicht von Genuss? Oder gewinnen wir durch bewusst nachhaltigen Umgang wieder Lebensqualität?

Bei uns am WildnisKulturHof findest du die Antworten auf viele Fragen! Auf unserem 5 Hektar großen Grundstück gibt es derzeit keine öffentlichen Anschlüsse – kein Wasser, keinen Strom, keine Heizung, keinen Kanal – eine große Chance, um bewusst mit Ressourcen umgehen zu lernen!

Worum geht es bei uns?

Der WildnisKulturHof ist ein Vorzeigeprojekt, an dem du dich nicht nur orientieren, sondern auch teilhaben kannst! Der nächste Schritt ist die Umsetzung des autarken WildnisKulturDorfes als Lehrstätte und Bildungseinrichtung.

Deshalb bauen wir das erste autarke, mobile Tiny House im Südburgenland! Menschen aus aller Welt können tageweise autarkes Leben ausprobieren und Selbstversorgung in Form von Kursen oder Praktika lernen. Gelehrt und  bewirtschaftet wird nach den Richtlinien von Sepp Holzer und der Weiterentwicklung der «Holzer′schen Permakultur/AgroÖkologie», der WildnisKultur. Dies ist einzigartig in Österreich.

Links:

Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/bau-mit-uns-ein-tiny-house

Webseite: http://www.wildniskulturhof.at/

Facebook: https://www.facebook.com/wildniskulturhof/

Michaela Schmitz

Mail: office@wildniskulturhof.at

Video:

https://vimeo.com/158301231




Bank für Gemeinwohl und Crowdfunding

Die Bank für Gemeinwohl hatte am 15.10.2015 in den Räumlichkeiten des AMS St.Pölten ihren ersten öffentlichen Termin in Niederösterreich! Ich war dabei. Zuerst gab es eine Pressekonferenz, zu welcher auch Johannes Gutmann, Geschäftsführer von Sonnentor, eingeladen war. Das Projekt hat inzwischen über 1800 Genossenschafter und damit eine Summe von 1,5 Mio. Euro angelegt. Davon sind 238 Genossenschafts-Mitglieder aus Niederösterreich. Leider waren bei diesem Termin relativ wenige, interessierte Menschen anwesend. Warum ist das so? In einer Zeit, wo Banken eher nicht so einen guten Ruf haben, es sich jeder ganz genau überlegt, was er wo mit seinem Geld macht, sollte man doch annehmen, dass eine ‚Ethikbank‘, eine Bank, die dem GEMEINWOHL dienen möchte, Anklang finden sollte!? Oder ist es wieder einmal mehr das österreichische Phänomen – lieber über das Altbekannte raunzen als etwas Neues auszuprobieren?  Fast jedes Land in Europa hat eine Bank in dieser Art – nur Österreich nicht. Bezeichnend? Hoffentlich nicht! Viele Menschen scheinen das Vertrauen in das bekannte Bankensystems verloren zu haben – aber anscheinend ist das noch nicht Grund genug, sich einer neuen Idee anzuschließen. Ich selber bin absolut davon überzeugt, dass eine neue Art der Bank entstehen muss. Zinsverzicht und Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Soziokratie und Gemeinwohl muss gegeben sein. Es muss dringend ein Umdenken stattfinden. Das sehe ich auch immer wieder bei Terminen, wo über das Thema ‚Crowdfunding‘ berichtet wird – ein absolut spannender Bereich! Doch leider setzen viele Menschen ‚Crowdfundig‘ dem ‚Crowdinvesting‘ gleich – und schon sieht man die €€€ in den Augen rollen. ‚Mit wie viel kann ich dabei sein? Welche Zinsen krieg ich? Gibt es eh kein Risiko? Was ist mein Mehrwert?‘ Wir müssen aufhören, alles in ‚more, better and different‘ einzuteilen. Innehalten und uns fragen – brauchen wir das wirklich? Will ich mein Geld in ein Produkt stecken, zu dem ich stehen kann, das mir gefällt, das ich vertreten kann – oder möchte ich Gewinn machen, um jeden Preis? Es liegt in unserer Hand, wie es zukünftigen Generationen hier auf dieser einen Erde gehen wird – wir sollten verantwortungsvoll handeln.

Sollte jemand jetzt doch Lust auf die Bank für Gemeinwohl haben – mit € 200,00 bist Du dabei – vorher darf man sich noch im das Kapitalmarktprospekt über alle Risiken informieren (die Erstellung so eines Prospektes kostet übrigens € 70.000,00), zB auch, dass man mit dem Doppelten seiner Einlage haftet – mir ist es das wert. Dir auch?