Mit Socken und Badekleidung zu einer gesunden Nordsee

07. Mai 2015
PRESSEMITTEILUNG

Tilburg/Leiden – Etwa 10% des Meeresmülls besteht aus ausgedienten Fischernetzen. Diese werden auch als „Geisternetze“ bezeichnet, da sie oft über mehrere Jahrhunderte lang intakt bleiben. Viele Tiere, wie Fische, Delphine, Schildkröten, Krabben und Robben verfangen sich darin und sterben einen langsamen Tod. Healthy Seas hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Netze aufzufischen und aus ihnen neue Produkte herzustellen. Dafür gibt es nun eine Crowdfunding-Kampagne auf Oneplanetcrowd.

Tiere vor dem Ertrinken retten
Das Auffischen von ausgedienten Fischernetzen kostet Geld und genau darum hat Healthy Seas nun eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Ziel ist es, mindestens 15.000 € einzusammeln, um 10 Tonnen an verlorenen Fischernetzen aus dem Meer zu holen und somit tausende Tiere vor dem Ertrinken zu retten.

Eine saubere und gesunde Nordsee
Rob Wolters, einer der Gründer der Healthy Seas Initiative sagt: „Die meisten Geisternetze stammen noch aus dem letzten Jahrhundert. Heutzutage wird in der Berufsfischerei zum Glück viel sorgfältiger mit Fischernetzen umgegangen. Eine fischernetzfreie Nordsee ist nicht nur für die Umwelt wichtig, sondern trägt auch zu unserer eigenen Sicherheit und Gesundheit bei. Jedes Jahr bleiben Boote, Taucher und selbst Schwimmer in alten Fischernetzen hängen. Die Kunststoffe und Schwermetalle in den Netzen vergiften das Wasser. Gemeinsam können wir auf eine natürlichere und fischernetzfreie Nordsee hinarbeiten und gleichzeitig eine grüne Wirtschaft mit fairen Produkten etablieren.”

Keine Verschwendung
Die Fischernetze werden anschließend recycelt, um daraus neues Nylongarn herzustellen. Damit zeigt Healthy Seas, dass man Müll auch als Rohstoff für neue Produkte sehen kann. Aus den recycelten Fischernetzen werden Badekleidung und die einzigartigen Healthy Seas Socken gefertigt. Umgerechnet können aus 10 Tonnen Fischernetzen etwa 200.000 Paar Socken produziert werden. Die Socken werden noch dieses Jahr in den niederländischen Verkaufsregalen zu sehen sein.

Spenden und einzigartige Produkte erhalten
Jetzt kann jeder zur Reinigung der Nordsee beitragen und tausenden von Tieren das Leben retten. Mit einer Spende kann man Healthy Seas unterstützen, die Fundingschwelle der Crowdfunding Kampagne zu erreichen. Als Dankeschön erhält der Spender einzigartige, aus Fischernetzen hergestellte Produkte.

Kontakt
Für mehr Informationen oder ein Interview, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Hanneke Wijnja, wijnja@ecnc.org, +31 13 59 44 944

Crowdfunding-Kampagne
http://www.oneplanetcrowd.com/de/project/90130

Bildmaterial
Hochaufgelöste Bilder können auf Anfrage versendet werden. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.

Hanneke Wijnja
Communication Officer
Healthy Seas
wijnja@ecnc.org
+31-(0)13-5944944




Fairmondo wird kostenfrei für Privatverkäufer

Berlin, 11. Februar 2014. Fairmondo ändert die Gebührenordnung für private Verkäufer: Ab sofort werden keine Verkaufsgebühren für private Verkäufer mehr erhoben. Dadurch werden alle Aktionen auf dem Marktplatz für Privatpersonen komplett gebührenfrei – kaufen, verkaufen, tauschen und leihen.

Mit der Gebührenänderung möchte Fairmondo den Verkauf von gebrauchten Dingen von Privat an Privat weiter fördern. Damit macht Fairmondo den nächsten Schritt in Richtung des Ziels, zu einer nachhaltigen Sharing-Economy beizutragen. Als Genossenschaft ist Fairmondo bereits selbst das geteilte Eigentum ihrer Community. Nun wird auch das ressourcenschonende Teilen von Gegenständen nach dem Prinzip Kaufen-Nutzen-Weiterverkaufen stärker gefördert.

Zudem können private Anbieter auf Fairmondo Profifunktionen nutzen, die auf anderen Plattformen oft nur gewerblichen Händlern vorbehalten sind, wie etwa das Erstellen von automatisierten Versandrabattregeln.

Fairmondo ist ein Online-Marktplatz, auf dem neue und gebrauchte Dinge aller Art gekauft und verkauft werden können. Zugleich wird auf Fairmondo verantwortungsvoller Konsum sowie fairer und transparenter Handel gefördert. Im Gegensatz zu den bestehenden großen Online-Marktplätzen ist Fairmondo eine Genossenschaft und damit demokratisch kontrollierbar. Überdies besitzt Fairmondo eine eingebaute Spendenfunktion: Ein Prozent von jeder Transaktion von gewerblichen Händlern wird an Initiativen gespendet, die sich gegen Korruption einsetzen.

Fairmondos RundeSacheAbos – Crowdfunding auf Starten

Die RundeSacheAbos bringen Dir jeden Monat schöne Dinge nach Hause, von edlem Kaffee, über die faire Feinschmeckerkiste, bis hin zur Fairmondo-Überraschungsbox. Zugleich unterstützt Du damit die nachhaltige Revolution des Online-Handels. Wir kooperieren dafür mit Velogista.

Zur Kampagne: https://www.startnext.com/rundesache

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an presse@fairmondo.de.




Über ein Jahr nach der Crowdfunding-Aktion: Leef baut seine nachhaltige&faire Produktion in Indien weiter aus

Presseinformation 29.10.2014

Berlin, 29.10.2014 // Nach mehr als einem Jahr nach ihrer Crowdfunding-Aktion ist die Leef Blattwerk GmbH weiterhin auf der Erfolgsspur. „Unsere Produktion haben wir nach über acht Monaten weiter ausgebaut. Hierbei ist uns wichtig, die lokalen Strukturen vor Ort in Indien zu wahren und Kleinunternehmer zu unterstützen, anstatt eine Fabrik zu bauen.“, erklärt Leef-Mitgründer Marcel Frank. „Zusätzlich bauen wir den Vertrieb im gesamten deutschsprachigen Raum aus und arbeiten an einer Produkterweiterung.“

Im Sommer 2013 startete Leef eine Crowdfunding-Aktion. Gemeinsam mit der deutschen Plattform Startnext standen innerhalb von drei Monaten die fehlenden 15.000 EUR bereit, die für den Kauf neuer Blätter und den Transport des ersten Containers mit Leef-Tellern benötigt wurden.

„Die Idee des Crowdfundings bleibt nicht nur Mittel zum Zweck. Bei Leef steht das Gemeinschaftsdenken im Vordergrund“, so Marcel Frank. Mit seinem sozialen & nachhaltigen Produktionskonzept und durch den intensiven und persönlichen Einblick in die Idee und die Produktion will Leef den Menschen nahe bringen, dass sie mit ihrem Support etwas Gutes schaffen, unter anderem die Wegwerfkultur zum Umdenken anzuregen. Ziel ist es, in Indien vor Ort den Menschen zu helfen, nachhaltige und langfristige Geschäftsmodelle zu entwickeln, die die Standards der gesamten Region erhöhen, ohne die Umwelt auszubeuten. Hierzu sind verschiedene verkaufsbegleitende Projekte in der Planung.

Presse & Kommunikation, Alexandra Barone, pr@leef.is, 030 / 21 80 80 70

Über uns
Leef ist ein Berliner Start-Up, das aus den Blättern der Areka Palme nachhaltige Einweg-Teller herstellt. Die Idee dazu entstand 2011, als Claudio Fritz-Vietta die lokale Benutzung von Areka Tellern in Indien entdeckte. Im Januar 2014 gründete Claudio gemeinsam mit Marcel Frank die Leef Blattwerk GmbH und die eigentliche Herstellung der Palmblattteller begann. Leef produziert seine Teller mit kleinen und mittelständischen, unabhängigen Produzenten in Südindien, mit denen in enger Zusammenarbeit westliche Standards in Produktion, Sicherheit und Nachhaltigkeit eingeführt wurden. Leef stellt zur Zeit 250.000 Teller im Monat her. Abnehmer sind Gastronomiebetriebe, Event- Veranstalter und Inhaber von Ladengeschäften sowie Handelsketten.

Bei Leef steht das Gemeinschaftsdenken im Vordergrund. Mit seinem sozialen & nachhaltigen Produktionskonzept und durch den intensiven und persönlichen Einblick in die Idee und die Produktion, will Leef den Menschen nahe bringen, dass sie mit ihrem Support etwas Gutes schaffen, unter anderem die Wegwerfkultur zum Umdenken anzuregen und gleichzeitig strukturschwache Regionen in Indien unterstützen.




Das „Karma-Sutra“ – die 7 Schritte zum Crowdbuilding – Workshop

Wie schaffst du es, viele Menschen für deine Idee zu begeistern, eine große Community aufzubauen und deine Projekte mit der Unterstützung der Crowd zu finanzieren?

Der Referent der Veranstaltung am 25.09.2014 ist der Berliner Architekt Van Bo Le-Mentzel. Er hat bereits vier Projekte erfolgreich über Startnext finanziert und damit eindrücklich gezeigt, wie man mit Projektideen eine Crowd aufbauen kann und damit auch von Projekt zu Projekt größere Budgets mit der Crowd gemeinsam realisieren kann.
Bo Le-Mentzel hat ein „Karma-Sutra“ entwickelt, mit dem jeder lernen kann, eine Crowd für seine Projekte aufzubauen. In dem Workshop werden die 7 Schritte des Crowd Buildings am Beispiel von Crowdfunding-Projekten oder deinem eigenen Projekt diskutieren.

Das „Karma-Sutra“ – die 7 Schritte zum Crowdbuilding
Base: Erkläre das Fundament deines Handelns.
Chase: Erzähle deine Geschichte und lass uns an deiner Suche teilhaben.
Face: Gib deiner Idee ein Gesicht, einen Namen oder ein Symbol.
Place: Stell uns einen Ort zur Verfügung, wo alles zusammen kommt.
Space: Sei großzügig mit Freiräumen und mutig für Kritik.
Trace: Lege deine Spuren offen und mache deinen Weg transparent.
Days: Sei unendlich im Herzen, aber endlich mit Zeit und Kraft

Wer kann teilnehmen?
Wenn du ein Crowdfunding-Projekt planst, bist du hier genau richtig. Eine vage Vorstellung deiner Idee ist völlig ausreichend.

Datum: Donnerstag, den 25.09.2014
Dauer: 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Startnext Lab Berlin (Ritterstraße 12-14, 10969 Berlin)
Teilnehmer: 8 bis 12 Personen
Referent: Van Bo Le-Mentzel

Mehr Infos zum Workshop am 25.09.2014:




Mit Hochdruck zur Energiewende – Bürger finanzieren Effizienzmaßnahmen in oberbayrischer Traditionsdruckerei

Frankfurt am Main, 28. August 2014 – Die Traditionsdruckerei Kastner & Callwey Medien GmbH (KCM) in Forstinning bei München hat mit der Crowdfunding-Plattform bettervest.de ein Energieeffizienz-Projekt gestartet. Nach rund einem Monat ist bereits knapp die Hälfte der benötigten Summe von 385.150 Euro per Bürgerfinanzierung erreicht. Private Kleinanleger haben bislang 186.100 Euro für den Bau einer Photovoltaik-Anlage sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung auf dem Werksgelände investiert.

Teile der Photovoltaik-Anlage konnten bereits vor Abschluss der Finanzierung und vor der jüngsten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erfolgreich in Betrieb genommen werden. „Allein in den ersten neun Tagen konnten wir trotz Teilbetriebs der Anlage 13.200 kWh Energie selbst erzeugen, was einer Ersparnis von ca. 3.250 Litern Heizöl und rund 7,4 Tonnen CO2 entspricht“, erklärt KCM-Gesellschafter und Geschäftsführer Bernhard Schretzmaier. Der generierte Strom wird künftig zu 95 Prozent im Eigenverbrauch für die High-Tech-Druckmaschinen des Unternehmens verwendet, die durchgängig im Drei-Schicht-Betrieb produzieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung sollen die kompletten Betriebsgebäude (Produktion, Büros, etc.) von hocheffizienten LED-Lampen beleuchtet werden, wodurch KCM weitere 110.000 kWh Energieverbrauch pro Jahr einsparen kann. Zusätzliche flankierende Effizienzmaßnahmen im Bereich der Heizungspumpen sind in Planung.
Das Modell der Crowdfunding-Finanzierung funktioniert so: An den resultierenden Energiekosteneinsparungen in Höhe von über 72.000 Euro pro Jahr wird KCM die beteiligten Bürgerinvestoren zukünftig über das Energiewende-Darlehen von bettervest teilhaben lassen. Dabei handelt es sich um ein qualifiziert nachrangiges Darlehen. Bei jährlicher Teilrückzahlung des investierten Kapitals sollen die Anleger so über sieben Jahre eine fixe Rendite von 7,4 Prozent erhalten. Diese wird aus den Energiekosteneinsparungen generiert. „Natürlich wäre auch eine Bankenfinanzierung infrage gekommen, aber ein so innovatives Konzept, bei dem Mitarbeiter, Kunden und Menschen aus dem Umfeld partizipieren können, passt einfach besser zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betont KCM-Gesellschafter Thomas Heininger.
Bis spätestens zum 23. Oktober 2014 können sich interessierte Bürger noch an dem Projekt auf der Crowdfunding-Plattform bettervest.de beteiligen. „Wir freuen uns über den guten Start und gehen angesichts der bereits erreichten Investitionssumme von einem vorzeitigen Funding-Erfolg aus“, erklärt bettervest-Geschäftsführer Patrick Mijnals nach Ablauf des ersten Monats der dreimonatigen Finanzierungsphase.