Mach die Sonne zu deinem Arbeitgeber – Neue Wege gehen bei der Bewerbersuche

In unserer heutigen digital-dominierten Welt ist es für Unternehmen, die neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, extrem einfach geworden, online in wenigen Schritten eine ansprechende Stellenanzeige zu veröffentlichen. Das passende Anforderungsprofil sowie ein kurzer Text zu den Aufgaben und zum Arbeitgeber selbst sind schnell verfasst, die Auswahl der geeigneten Jobportale gestaltet sich ebenfalls als sehr leicht.

Die wiwin GmbH aus Mainz ging zuerst auch genau diesen Weg. Eine Anzeige mit dem aussagekräftigen Titel “Teamleiter/in Kapitalmarktprodukte und Projektumsetzung” wurde im Handumdrehen aufgesetzt und über diverse Jobseiten gestreut.

Nach kürzester Zeit gingen erste Bewerbungen in der WIWIN-Personalabteilung ein, konnten jedoch weder quantitativ noch qualitativ die Erwartungen erfüllen.

Die beiden Marketing-Mitarbeiter Jonas und Cano unterhielten sich nach Feierabend bei einem erfrischenden Bierchen über das bestehende Problem und kamen nach einigen Überlegungen zu dem Ergebnis, dass sich nicht nur Bewerber von der Masse abheben müssen, um beim potenziellen neuen Arbeitgeber positiv aufzufallen, sondern dass auch umgekehrt ein Schuh daraus wird: Als Arbeitgeber muss man sich ebenfalls vom Wettbewerb abheben, um die Aufmerksamkeit guter Bewerberinnen und Bewerber auf sich zu ziehen.

Doch wie könnte man dieses Ziel erreichen? Die Möglichkeiten bei der Bewerbersuche sind ja bekanntermaßen immens eingeschränkt. Oder etwas doch nicht? Ohne Umschweife polterte Cano seine etwas unkonventionelle Idee heraus: “Wir drehen einen Film.” Jonas stockte kurz, fand den verrückt klingenden Einfall aber eigentlich sehr gut. Darauf ließe sich definitiv aufbauen, hatte die Glaserei Sterz aus Geestland zu Beginn des Jahres mit einem ähnlichen Konzept sogar einen viralen YouTube-Hit landen können.

Am nächsten Tag weihten die beiden ihren Kollegen Marco in ihre Pläne ein, da sie wussten, dass er in der Vergangenheit bereits selbst einige Kurzfilme produziert hatte. Seine bisherige Erfahrung in diesem Bereich war für ihr geplantes Projekt somit von besonderer Wichtigkeit was die Erstellung eines soliden Konzepts inklusive ausgefeiltem Drehbuch anging. Schließlich musste man Geschäftsführer Matthias Willenbacher ja etwas Handfestes präsentieren können, um ihn zu überzeugen und seine Zustimmung einzuholen.

Nun musste natürlich auch die technische Umsetzung gewährleistet werden. Für diese Aufgabe viel den Dreien eigentlich nur eine passende Person ein: Robin von RobinTV aus Berlin. Der Experte für Content Marketing drehte bereits seit vielen Jahren zahlreiche kreative Videos auf YouTube, um die Reichweite seiner Kunden zu erhöhen. Auch ihm gefiel der Ansatz, bei der Ansprache von Bewerbern einmal unkonventionelle Wege zu gehen, sehr. Er war direkt mit im Boot.

Gesagt, getan! Das Projekt stand also. Im nächsten Schritt wurden Mitarbeiter aus den eigenen Reihen gesucht, die im Video einige persönliche Worte zu ihrem Arbeitsalltag bei WIWIN und ihrer Einstellung zu Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zum Besten geben würden. Die Suche war schnell beendet, da sich Julia, Sebastian und Carsten gerne dazu bereit erklärten, zu ihrer Arbeit – und besonders zu der Frage wieso sie so gerne bei WIWIN arbeiten – Stellung zu nehmen.

Mit dem Kredo ihres Chefs “Habt Mut zu neuen Ideen und setzt sie um” in den Köpfen stellten Jonas, Cano und Marco mit der Hilfe vom RobinTV ihren Vorgesetzten vor vollendete Tatsachen: Matthias hörte sich die Ausführungen gespannt an, fand Gefallen an der Idee und konnte schnell überzeugt werden. Für ihn war hierbei besonders wichtig, dass die Botschaft des Films authentisch, sympathisch und mit einem kleinen Schmunzeln transportiert würde. Letztendlich stand der Geschäftsführer dann sogar noch selbst vor der Kamera, um mit seinen eigenen Worten der Vision von WIWIN noch mehr Authentizität zu verleihen.

Nach zwei spaßigen Drehtagen in Mainz konnten die Aufnahmen erfolgreich abgeschlossen werden. In den darauffolgenden Tagen wurden von Robin geeignete Videoschnipsel mit eindringlichen Bildern gesucht, die die Botschaft des Clips noch klarer transportieren sollten. In Kombination mit einem professionellen Schnitt und einer passenden musikalischen Untermalung entstand am Ende ein sympathischer Clip, der einen authentischen Einblick in die Arbeit bei WIWIN vermittelt und zeigt, wie die Mitarbeiter ticken und was sie antreibt. Ein Zitat von Carsten fasst es am besten zusammen: “Ich habe das Gefühl, wir sehen die Sonne als Arbeitgeber.”

Abgeleitet von dieser Aussage hat WIWIN nun einen neuen Slogan: Mach die Sonne zu deinem Arbeitgeber. Dieser eine Satz steht exakt für das, was WIWIN tun möchte: Durch das Fördern nachhaltiger Projekt soll die Welt ein kleines Stückchen besser gemacht werden. Jeder Einzelne kann Teil etwas Großen werden, um die Klimawende entscheidend voranzubringen.

Was als ein Experiment für eine innovative und unkonventionelle Bewerberansprache begann, entwickelte sich zu einer Neuinterpretation der eigenen Unternehmensvision. Und genau diese sollen potenzielle Bewerber direkt erkennen, wenn sie sich den Clip anschauen.

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=J5108WZBlcg




Nachhaltige Geldanlage Bürgerwerke: eine Erfolgsstory – Erfolgreiches Crowdfunding über WIWIN

(Bildquelle: mkm)

Das ging schnell: Innerhalb weniger Wochen war die Crowdinvesting-Kampagne der Bürgerwerke auf www.wiwin.de abgeschlossen und das Platzierungsvolumen von 500.000 Euro vorzeitig eingesammelt. Die Anzahl der Interessenten an der Kapitalanlage war sogar deutlich höher. Ein Projekt, bei dem für an Nachhaltigkeit interessierte Anleger alles stimmt: Mit ihrer ökologischen Investition bringen sie die Energiewende in Bürgerhand ein gutes Stück voran. Gleichzeitig profitieren sie von einer Verzinsung von 5,25 % jährlich.

Auch für uns bei WIWIN gab es viele gute Gründe, die Bürgerwerke für ein Schwarmfinanzierungsprojekt auszuwählen. Mit über 75 lokalen Energiegemeinschaften und mehr als 12.000 Mitgliedern sind sie der größte Zusammenschluss von Energiegenossenschaften in ganz Deutschland. Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Grünstrom verfolgen die Bürgerwerke mit den einzelnen Verbänden vor Ort konsequent einen regionalen und dezentralen Ansatz. Sie machen vor, wie man bundesweit Menschen mit regional erzeugtem, erneuerbarem Bürgerstrom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft versorgt.

Die Bürgerwerke sind genossenschaftlich organisiert. Das macht sie demokratisch, denn als Mitglieder bestimmen Bürger über die Entwicklung der Energiewende in der Region direkt mit. Die Kunden profitieren von der Transparenz des nachhaltigen Geschäftsmodells: Anders als bei herkömmlichen Energieversorgern können sie sich hier sicher sein, dass ihr Strom tatsächlich zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien stammt – der Ökostrom der Bürgerwerke wird nicht wie sonst üblich über die Börse vermarktet, sondern kommt aus Anlagen aus der Region, die unter buergerwerke.de einsehbar sind.

Für unsere Anleger ist es natürlich wichtig, dass ein Projekt wirtschaftlich tragfähig ist und die wirtschaftlichen Kennzahlen stimmen. Auch das hat bei den Bürgerwerken perfekt gepasst: Das 2013 gegründete Unternehmen hat eine Wachstumsrate von 534 Prozent. Schon jetzt können die Kosten aus den laufenden Einnahmen gedeckt werden. Laut dem letztjährigen Ranking von gruenderszene.de gehörten die Bürgerwerke zu den zehn Tech-Firmen mit dem schnellsten Umsatzwachstum zwischen 2014 und 2016.

Das Konzept der Bürgerwerke hat auch WIWIN-Gründer und -Geschäftsführer Matthias Willenbacher früh überzeugt – sie teilen seine Vision von einer dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung in Bürgerhand. Über seine gemeinnützige 100-Prozent-erneuerbar-Stiftung hat er deshalb bereits 2016 einen sechsstelligen Betrag für die Finanzierung des Ökostromversorgers bereitgestellt. Im selben Jahr wurde er in den Aufsichtsrat des Unternehmens gewählt.

Nicht nur für WIWIN und Anleger, die nachhaltig investieren möchten, sind die Bürgerwerke eine Erfolgsstory: Für ihren herausragenden Einsatz wurden sie inzwischen mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Engagementpreis 2017.




WIWIN unterstützt Energiewende mit neuem Crowdfunding-Projekt

Auf der Schwarmfinanzierungs-Plattform wiwin.de, die sich auf die Finanzierung nachhaltiger Projekte spezialisiert hat, können Privatanleger ab sofort in ein neues Windprojekt investieren. Bei der Kapitalanlage “Windpark Mehringer Höhe” handelt es sich um ein festverzinsliches Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Das Projekt bietet interessierten Anlegern die Möglichkeit, an den Erträgen der Windenergie teilzuhaben.

Die im Rahmen der Schwarmfinanzierung eingeworbenen Darlehensmittel dienen der Umfinanzierung des “Windparks Mehringer Höhe”, bestehend aus elf Windenergieanlagen im Landkreis Trier-Saarburg, welche seit 2004 klimafreundlichen Windstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Mit der Ablösung des bestehenden Bankdarlehens möchte die Projektgesellschaft von dem aktuell niedrigen Zinsumfeld profitieren und gleichzeitig die Laufzeit der Finanzierung an das heute übliche Niveau anpassen. Aufgrund der Tatsache, dass der Windpark seit mehreren Jahren bereits Erträge generiert und die Abnahme des Stroms zu einem Festpreis über die gesamte Laufzeit gesetzlich garantiert ist, lässt sich die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Projekts gut prognostizieren.

Die zehn Enercon-Anlagen des Windparks vom Typ E70 wurden zwischen 2004 und 2006 in Betrieb genommen. Die Anlage vom Typ E82 kam 2011 hinzu und speist seitdem Strom ins öffentliche Netz ein. Alle Windenergieanlagen befinden sich im Raum Mehring auf Grundstücken der Gemeinden Mehring, Bescheid und Naurath. Der Standort liegt entlang der Autobahn A1, rund 16 km von Trier entfernt.

Am selben Ort betreibt der Windkraftanlagenhersteller Enercon über eine Tochtergesellschaft fünf weitere Windkraftanlagen vom Typ E70. Durch die räumliche Nähe und die gemeinsam genutzte Infrastruktur ist bei Störungen eine schnelle Reaktionszeit des Anlagenherstellers gewährleistet.

Auf www.wiwin.de können sich Anleger bereits mit kleinen Beiträgen mit attraktiven Konditionen am Crowdinvesting-Projekt beteiligen.




WIWIN führt Crowdinvesting-Markt für erneuerbare Energien an

Laut Crowdinvest-Report 2017 ist die WIWIN GmbH mit einem Marktanteil von rund 38% die führende Crowdinvesting-Plattform für Kapitalanlagen in erneuerbare Energien in Deutschland.

Mit einem Volumen von 2,3 Mio. Euro führt WIWIN das aktuelle Ranking im Bereich Schwarmfinanzierungen für erneuerbare Energien an. Doch die Plattform kann weitaus mehr als Crowdinvesting: Auch größere Volumina können über andere Arten von Kapitalanlagen, zum Beispiel in Form von Fonds und Anleihen, erfolgreich platziert werden.

Der Crowdinvest-Report ist eine unabhängige Markterhebung, die seit 2015 alljährlich die Entwicklung des Marktes für Schwarmfinanzierungen untersucht. Dabei bildet sie neben dem Segment Energie auch die Bereiche Immobilien- und Unternehmensfinanzierungen über Crowdinvesting ab.

Auch im untersuchten Teilbereich Wachstumsfinanzierungen liegt WIWIN weit vorn: Mit einem Volumen von 500.000 Euro konnte sich das Unternehmen in einem Segment behaupten, das laut Crowdinvest-Report 2017 deutlich zulegte.

WIWIN, 2016 hervorgegangen aus juwi Invest, vermittelt ausgewählte, zukunftsweisende und nachhaltige Projekte und Unternehmen, unter anderem aus den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltige Immobilien und ressourcenschonende Mobilität.

Mit seinem breitgefächerten Portfolio ist WIWIN perfekt aufgestellt für den boomenden Crowdinvestment-Markt. Laut der aktuellen Erhebung wuchs dieser 2017 um mehr als 171% auf rund 200 Mio. Euro. Dabei haben sich Schwarmfinanzierungen in Immobilien im dritten Jahr in Folge mehr als verdreifacht, während Crowdfinanzierungen für Unternehmen um mehr als 114% zulegten. Energieprojekte verzeichneten ein Plus von über 63%.

Mit einem Windpark im Hunsrück startet das Unternehmen aktuell ein weiteres Windenergie-Projekt in Deutschland. Auch im Bereich nachhaltiges Bauen vermittelt WIWIN neben der Geldanlage Quartier an den Römersteinen in Kürze ein weiteres Bauprojekt. Um seinen Erfolgskurs fortsetzen und weitere nachhaltige Projekte ermöglichen zu können, sucht das junge Unternehmen noch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.

wiwin GmbH
Cano Altintop
Telefon (06131) 9714-145
altintop@wiwin.de

Mehr über WIWIN erfahren Sie auf www.wiwin.de




Bank für Gemeinwohl und Crowdfunding

Die Bank für Gemeinwohl hatte am 15.10.2015 in den Räumlichkeiten des AMS St.Pölten ihren ersten öffentlichen Termin in Niederösterreich! Ich war dabei. Zuerst gab es eine Pressekonferenz, zu welcher auch Johannes Gutmann, Geschäftsführer von Sonnentor, eingeladen war. Das Projekt hat inzwischen über 1800 Genossenschafter und damit eine Summe von 1,5 Mio. Euro angelegt. Davon sind 238 Genossenschafts-Mitglieder aus Niederösterreich. Leider waren bei diesem Termin relativ wenige, interessierte Menschen anwesend. Warum ist das so? In einer Zeit, wo Banken eher nicht so einen guten Ruf haben, es sich jeder ganz genau überlegt, was er wo mit seinem Geld macht, sollte man doch annehmen, dass eine ‚Ethikbank‘, eine Bank, die dem GEMEINWOHL dienen möchte, Anklang finden sollte!? Oder ist es wieder einmal mehr das österreichische Phänomen – lieber über das Altbekannte raunzen als etwas Neues auszuprobieren?  Fast jedes Land in Europa hat eine Bank in dieser Art – nur Österreich nicht. Bezeichnend? Hoffentlich nicht! Viele Menschen scheinen das Vertrauen in das bekannte Bankensystems verloren zu haben – aber anscheinend ist das noch nicht Grund genug, sich einer neuen Idee anzuschließen. Ich selber bin absolut davon überzeugt, dass eine neue Art der Bank entstehen muss. Zinsverzicht und Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Soziokratie und Gemeinwohl muss gegeben sein. Es muss dringend ein Umdenken stattfinden. Das sehe ich auch immer wieder bei Terminen, wo über das Thema ‚Crowdfunding‘ berichtet wird – ein absolut spannender Bereich! Doch leider setzen viele Menschen ‚Crowdfundig‘ dem ‚Crowdinvesting‘ gleich – und schon sieht man die €€€ in den Augen rollen. ‚Mit wie viel kann ich dabei sein? Welche Zinsen krieg ich? Gibt es eh kein Risiko? Was ist mein Mehrwert?‘ Wir müssen aufhören, alles in ‚more, better and different‘ einzuteilen. Innehalten und uns fragen – brauchen wir das wirklich? Will ich mein Geld in ein Produkt stecken, zu dem ich stehen kann, das mir gefällt, das ich vertreten kann – oder möchte ich Gewinn machen, um jeden Preis? Es liegt in unserer Hand, wie es zukünftigen Generationen hier auf dieser einen Erde gehen wird – wir sollten verantwortungsvoll handeln.

Sollte jemand jetzt doch Lust auf die Bank für Gemeinwohl haben – mit € 200,00 bist Du dabei – vorher darf man sich noch im das Kapitalmarktprospekt über alle Risiken informieren (die Erstellung so eines Prospektes kostet übrigens € 70.000,00), zB auch, dass man mit dem Doppelten seiner Einlage haftet – mir ist es das wert. Dir auch?




Mit Hochdruck zur Energiewende – Bürger finanzieren Effizienzmaßnahmen in oberbayrischer Traditionsdruckerei

Frankfurt am Main, 28. August 2014 – Die Traditionsdruckerei Kastner & Callwey Medien GmbH (KCM) in Forstinning bei München hat mit der Crowdfunding-Plattform bettervest.de ein Energieeffizienz-Projekt gestartet. Nach rund einem Monat ist bereits knapp die Hälfte der benötigten Summe von 385.150 Euro per Bürgerfinanzierung erreicht. Private Kleinanleger haben bislang 186.100 Euro für den Bau einer Photovoltaik-Anlage sowie die Umrüstung auf LED-Beleuchtung auf dem Werksgelände investiert.

Teile der Photovoltaik-Anlage konnten bereits vor Abschluss der Finanzierung und vor der jüngsten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erfolgreich in Betrieb genommen werden. „Allein in den ersten neun Tagen konnten wir trotz Teilbetriebs der Anlage 13.200 kWh Energie selbst erzeugen, was einer Ersparnis von ca. 3.250 Litern Heizöl und rund 7,4 Tonnen CO2 entspricht“, erklärt KCM-Gesellschafter und Geschäftsführer Bernhard Schretzmaier. Der generierte Strom wird künftig zu 95 Prozent im Eigenverbrauch für die High-Tech-Druckmaschinen des Unternehmens verwendet, die durchgängig im Drei-Schicht-Betrieb produzieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierung sollen die kompletten Betriebsgebäude (Produktion, Büros, etc.) von hocheffizienten LED-Lampen beleuchtet werden, wodurch KCM weitere 110.000 kWh Energieverbrauch pro Jahr einsparen kann. Zusätzliche flankierende Effizienzmaßnahmen im Bereich der Heizungspumpen sind in Planung.
Das Modell der Crowdfunding-Finanzierung funktioniert so: An den resultierenden Energiekosteneinsparungen in Höhe von über 72.000 Euro pro Jahr wird KCM die beteiligten Bürgerinvestoren zukünftig über das Energiewende-Darlehen von bettervest teilhaben lassen. Dabei handelt es sich um ein qualifiziert nachrangiges Darlehen. Bei jährlicher Teilrückzahlung des investierten Kapitals sollen die Anleger so über sieben Jahre eine fixe Rendite von 7,4 Prozent erhalten. Diese wird aus den Energiekosteneinsparungen generiert. „Natürlich wäre auch eine Bankenfinanzierung infrage gekommen, aber ein so innovatives Konzept, bei dem Mitarbeiter, Kunden und Menschen aus dem Umfeld partizipieren können, passt einfach besser zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit“, betont KCM-Gesellschafter Thomas Heininger.
Bis spätestens zum 23. Oktober 2014 können sich interessierte Bürger noch an dem Projekt auf der Crowdfunding-Plattform bettervest.de beteiligen. „Wir freuen uns über den guten Start und gehen angesichts der bereits erreichten Investitionssumme von einem vorzeitigen Funding-Erfolg aus“, erklärt bettervest-Geschäftsführer Patrick Mijnals nach Ablauf des ersten Monats der dreimonatigen Finanzierungsphase.